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Folge 459 · 4. August 2025 · 1:06 Std.

Unzulänglichkeiten wegkaufen

mit Jannis Schakarian

Wie fahrlässig ist X? Ist die Methode Musk mittlerweile weitgehend de-bunked genug Instagram bringt die KI-Avatare flächendeckend nach Deutschland und LinkedIn macht den Metamove. Und außerdem gibt’s einen Reichweitenhack für Instagram, versprochen!

Caroline Orr Bueno über Algorithmusautokratie: https://weaponizedspaces.substack.com/p/revealed-how-the-trump-admin-is-covertly

Kapitelmarken

KI-unterstützt:

00:00 Hallo Jannis!

02:48 Housekeeping (inkl. TikTok Pro)

05:47 X und CSAM

11:52 Elon Musks neue Spende

22:36 Tesla streicht X und S

24:35 Studie zu Neuralink

31:24 Meta will gar kein Geld

33:08 Edits bringt Reichweite

35:49 KI-Avatare bei Instagram

41:21 Metas Milliardenangebote

49:49 KI-deologie

52:53 LinkedIn und die Anpassung der Community Guidelines

59:00 Funktionen und Emotionen

01:04:01 Versöhnlichkeit des Tages (inkl. Figma)

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Hallo Jannis Grüß dich, Gevin. Bei mir ist heute Janis Schakarian, der einen neuen Job hat. Janis ist ja super oft hier. Und Janis habe ich immer mit derselben Tätigkeit vorgestellt und ich muss mich jetzt daran gewöhnen, dass das eine neue ist. Du bist Leiter Programmmanagement bei NDR Kultur. Hab ich's richtig gesagt.

00:25 Jannis Schakarian

Ja, das war soweit korrekt.

00:27 Gavin Karlmeier

Das ist meine E-Mail-Signatur richtig wiedergegeben. Weißt du, was in meiner E-Mail-Signatur steht?

00:33 Jannis Schakarian

Warte mal, irgendwas mit Schabernack und Quatsch?

00:37 Gavin Karlmeier

Im Grunde ja. Internettyp steht da drin. Stimmt, ja. Internet, stimmt. Kann das einem empfehlen, so kryptische Signaturen zu verwenden, weil dann Stellen alle immer Fragen und man kann dann immer auswählen, welchen Teil seiner welche Facette seines Charakters man diesen Leuten jetzt zeigen möchte und welchen lieber nicht.

00:54 Jannis Schakarian

Ob du jetzt auf Internet anspringst oder auf Typ.

00:59 Gavin Karlmeier

Wir gehen rein mit einem kleinen Housekeeping heute. Und das ist ein Thema, bei dem du vielleicht auch Emotionen hast. Es gab nämlich extrem Viele Emotionen zu dem Thema TikTok Pro. Wir haben in der letzten Episode darüber gesprochen, dass TikTok in Europa mit TikTok Pro oder korrekterweise würde es heißen in zwei Ländern der EU, unter anderem Deutschland mit TikTok Pro eine neue App an den Start gebracht hat. Und wir haben darüber gesprochen, weil das so im LinkedIn, äh, im TikTok-Pressetext so stand, dass. . TikTok da vornehmlich positive Inhalte ausspielen möchte. Jetzt nach diesem Wochenende und nachdem einige Leute im Hakendran-Discord, www. hakendan. org bei 2000 Leute, an einen anderen Kommentarspalten erzählt haben, wie sie diese App getestet haben, dass das Ergebnis ist, ähm offensichtlich Gibt es da nicht nur positive Inhalte? Also egal wen man gefragt hat, und es gab von Viase, die ist eine sehr, sehr, sehr treue Haki, eine relativ umfangreiche Analyse im Discord. die geschrieben hat, ich weiß nicht, wo das mit den positiven Inhalten herkommt, aber es scheint zumindest nicht zu stimmen, wenn man vorher schon einen Account hatte. Meine Timeline ist exakt dieselbe. Die Posts von Medien, denen ich dort folge, sehe ich ganz normal. Sollte da was vorgefiltert werden, dann nur extrem leicht. Das ist so das kleine Housekeeping, also entweder hat TikTok Pro mit der Pressemitteilung für TikTok Pro ein bisschen zu doll auf die Kacke gehauen und konnten dieses Versprechen nicht halten, oder es gibt einfach keinen Unterschied.

02:23 Jannis Schakarian

Ja, also erstmal, wie geil ist TikTok Pro. Ich habe ja auch so eine Beziehung zu TikTok, ich schmeiße es immer wieder vom Handy, eben weil ich ähnlich wie du es immer erzählst, da so ein Suchtverhalten. entwickle und dann immer denke, okay, ich habe jetzt gerade eine halbe Stunde nur scheiß geguckt und weil da war nicht ein sinnsstiftender Inhalt dabei. Und dann lösche ich es wieder und irgendwann lade ich es mir immer wieder runter, weil ich denke, okay, ich Mein Job verlangt, dass ich zumindest so tun kann, als wüsste ich noch, was die jungen Leute so treiben. Und installiere es dann wieder und dann gut, sagt man jetzt. Das ist immer ganz schlimm, wenn wir sind jetzt so alt, dass es richtig cringe ist, wenn wir diese Jugendworte sagen.

03:13 Gavin Karlmeier

Du meinst so Worte wie cringe?

03:15 Jannis Schakarian

Ja.

03:16 Gavin Karlmeier

Es war aber, also das Problem mit dem Jugendwort ist, ja, dass das, ich will das jetzt gar nicht so doll aufmachen, aber ich war ja früher Berufsjugendlicher, als ich bei 1 Live gearbeitet habe. Und da hatten wir so Wörter, die wurden Jugendwort des Jahres wie Fly sein. Und haben gesagt, also das sagt ja keiner, das ist ja nicht wirklich ein verwendetes Wort. Jetzt sind die Jugendwörter des Jahres die Auswahl eigentlich immer, du guckst immer nur die Top-Ten-Streamer auf Twitch an in Deutschland und dann hast du deren Redegebrauch. Und checkst du Gut, und das ist eben genau das Ding. Ich glaube, dass man relativ schnell sich an diese Jugend andocken könnte, wenn man viel Zeit auf Twitch verbrechte.

03:52 Jannis Schakarian

Ja, ich sehe dann, wenn ich dann TikTok wieder runterlade, sehe ich dann quasi Highlights aus dem Papaplatte-Stream, der dann auf irgendwas reactet und dadurch kriege ich dann Jugendsprache mit und dann schmeiße ich es irgendwann wieder runter, weil es mich nervt. Ich glaube, das letzte Mal hier habe ich mich auch total über den TikTok-Shop aufgeregt und dass es quasi der Verrat an Social Media wäre, weil es nur noch darum geht, Geld zu verdienen und gar nicht mehr darum, die freie Meinungsäußerung zu ermöglichen. Und TikTok Pro hat ja all das nicht. Es hat keinen TikTok-Shop, das hat kein Live, was auch die Pest war auf TikTok, weil du immer dachtest, ich will, was soll ich mit diesem Live? Ich will nicht in vier Stunden sehen, ob er sich den Kopf rasiert oder nicht. Die einzige Sache war, manchmal hattest du so Musikstreams, wo du aber auch denkst, ja, ich will vielleicht den Song mir speichern, aber nicht dir live beim Gitarre üben zuhören. Und keine Werbung. Das heißt, all das hat TikTok Pro nicht. Und auch noch diesen Mint-Feed ja prominent gefeatured, so den es anscheinend in Deutschland auch. in der normalen App gibt, den ich da aber noch nie gefunden habe, ehrlicherweise.

04:59 Gavin Karlmeier

Also ich habe den Cli aus dieser letzten Episode bei TikTok gepostet. Und habe ungefähr, also ich habe eine hohe Dreisträge einzahl in Kommentaren bekommen, gefühlt. Und da gab es sehr viele Leute, die gesagt haben, bei mir ist der Mint-Feed noch da. Dann haben andere geschrieben, hör bei mir heißt der Stem-Feed. Dann haben andere geschrieben, ich habe in den Einstellungen eine Möglichkeit, den Mint-Feed einzuschalten. Und wieder andere haben geschrieben, sie haben diese Möglichkeit nicht. Also es scheint irgendeine Art des Filters zu geben, ab wann du Mint. kompatibel bist. Ich habe die Funktion in den Einstellungen tatsächlich bei mir auch den Windfeed einzuschalten, aber eben offenbar nicht alle, wie es aussieht. Aber auch das gehört zum Housekeeping dazu.

05:39 Jannis Schakarian

So, und bei TikTok Pro ist der einfach oben direkt drin. Du kannst da hinwechseln und kriegst dann so, bei mir kommt da als erstes dann Terra X und keine Ahnung. Ich verstehe noch nicht genau, warum macht TikTok das. Also, weil wir wissen ja, denen geht es nicht um freie Meinungsäußerung, sondern am Ende wollen sie nur Geld verdienen. Warum machen Sie dieses TikTok-Pro?

06:00 Gavin Karlmeier

Also, das haben wir in der letzten Folge schon so ein bisschen versucht zu eruieren. Und ich bin jetzt, und das gehört auch zum Housekeeping, weil ich habe eine Frage gestellt in der letzten Episode. Ich habe gesagt: Teilt mir doch mal mit, ob ihr mitbekommen habt, dass es diese App gibt. Außerhalb dieses Podcasts. Und alle Reaktionen, die ich bekommen habe, war, nee, ich habe es bei Hagnan gehört oder ich habe es bei TechCrunch gelesen. Das waren die einzigen Reaktionen. Das heißt, TikTok bewirbt diese App. An keiner Stelle bislang. Es gibt keine E-Mails an die NutzerInnen, es gibt keine. Und das führt am Ende ja zum Schluss. Man will damit die EU pleasen und man will einen Gefallen tun, man will zeigen, wir können auch anders, wir können es auch positiv und wir sind guten Willens. Aber wenn diese App halt, wie also in dem Moment, wo ich diesen Clip hochgeladen habe, da war die App schon über 24 Stunden in App Stores, hatte sie etwa 1000 Downloads und neun Bewertungen im App Store. Das sind alles Zahlen, die darauf schließen lassen, dass TikTok kein Interesse hat, dass irgendjemand rausfindet, dass es TikTok Pro gibt.

06:55 Jannis Schakarian

Es ist auch wirklich so, ne? Wenn du einfach nur TikTok Pro beim iPhone eingibst, es wird dir nicht vorgeschlagen, du musst es wirklich im App Store suchen, um es dann zu finden. Und ich habe dann überlegt, ist es so ein bisschen Move wie damals TweetDeck oder so, ne? Was auch die ganzen Journalisten und und Profi-Nutzer dann benutzt haben, was nie wirklich monetarisiert wurde. Da gab es auch keine Werbung und du konntest es anders benutzen, ob es sowas ist, dass TikTok das halt an Genau solche Menschen schickt wie Politiker und Journalist und sagt, ihr seid ja Profis, benutzt mal TikTok Pro. Um dann so ein bisschen zu verschleiern, wie sich die normale TikTok-Nutzung eigentlich anfühlt.

07:37 Gavin Karlmeier

Das ist so meine Verschwörungstheorie dazu. Naja, und nach TikTok ist ja einer der Kerne dieser, oder sagt man das so, ja, einer dieser Kerne dieser App, dass du quasi Charity-Videos gucken kannst, damit Punkte sammeln kannst. Sunshines, die dann wiederum in Spenden für Charity-Organisationen verwendet werden. Ich bin mal gespannt, ob es da so einen Transparency Report gibt, wie viel Geld jetzt gespendet wurde.

08:00 Jannis Schakarian

Ich weiß nicht, ob das nicht schon wieder sowas ist, wo sie den Bogen mit überspannen, dass man denkt, so, ey nee, das nimmt euch keiner ab, so okay, werbefrei hätte ihr, aber nein, ihr spendet auch noch. Nee, vor allem, weil darüber habt ihr auch gesprochen das letzte Mal. Es ist genau dieser Mechanismus ist, den sie bei, wie hieß es, TikTok Light, wo du Geld verdienen konntest, ist im Prinzip ja derselbe Mechanismus. wo ihnen da auf die Finger gekloppt wurde von der von der EU und dass sie das jetzt hier so switchen zu was, ne, wir tun damit was Gutes, weiß ich nicht.

08:34 Gavin Karlmeier

Wie kommen wir von, ah, ihr tut was Gutes, weiß ich nicht, zu Ex. Weiß ich nicht. Ich habe eine kleine Geschichte. Ich glaube, das haben wir bislang extra Exklusiv diese Geschichte, weil das hat ein Discord-Nutzer aufgeschrieben, nämlich der Togginator. Der hat etwas beobachtet und der hat in unseren Discord reingeschrieben, moin, ich kontaktiere Ex häufig über deren E-Mail-Adresse im Impressum. Die lautet de-support at twitter. com. Heute habe ich darauf eine automatische Eingangsbestätigung bekommen mit dem Hinweis Wir möchten dich darüber informieren, dass unser E-Mail-Support unter de-support at twitter. com ab dem 15. August eingestellt wird. Neue Nachrichten, die nach dem 15. August 2025 an diese E-Mail-Adresse gesendet werden, bleiben unbearbeitet. Bitte nutze das neue Formular für allgemeine EU-Anfragen. DSA General Inquiry, welches du hier findest. Dieses neue System bietet zudem verbesserte Funktionen und eine benutzerfreundlichere Bedienung, Klammer auf, als eine E-Mail. Und wir haben dann mal so ein bisschen recherchiert. Laut DSA ist es diskonform, keine E-Mail-Adresse anzubieten. Du brauchst nur eine Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen, die nicht voraussetzt, dass du einen Account hast. Und das können sie damit gewährleisten, aber. Die deutsche Impressumspflicht sieht durchaus vor, dass du per E-Mail kontaktierbar bist und damit würden sie dann wohl gegen Gesetze verstoßen in Deutschland. Da gibt es <unk> 2 Absatz 1. 2 DDG, digitale Dienste gesetzt. mit dem gesagt wird, Impressum muss eine E-Mail Adresse beinhalten.

10:10 Jannis Schakarian

Ja, da bräuchten wir jetzt einen Anwalt wieder, der sich mit dem Impressumsrecht auskennt, weil ich bin mir hier nicht sicher, ob sich TikTok nicht dann wieder darauf twittert. Ex, genau. Sicht nicht dann wieder darauf zurückzieht, sie sagt, hey, wir sitzen doch in Irland. So, wir brauchen gar keine Impressumspflicht. Oder ob es schon reicht, dass sie weiterhin diese E-Mail angeben, aber halt niemand darauf antwortet. Weil mein gefährliches Halbwissen ist ja, du brauchst eine ladungsfähige Adresse. wo dir jemand Gerichtsbeschlüsse und so zustellen kann. Wenn du die nicht liest, dann bist du ja ein bisschen selber schuld. Also weiß ich nicht, ob das nicht reicht, wenn sie die E-Mail-Adresse da stehen lassen und automatisch antworten, wir lesen es nicht, wir haben deine E-Mail bekommen, wir lesen es aber nicht, womit sie sich selber irgendwie reinreiten würden. Ja, aber mein Wissen über Impressumsrecht ist halbgar.

11:06 Gavin Karlmeier

Da hat Bastelbro eins, auch ein Nutzer aus dem Discord ein bisschen Details geliefert, genau nämlich den Punkt, den du sagst. Du musst eben DSA oder TOS-Verstöße über das Impress mitteilen können. Es reicht nicht, wenn sie irgendwo sagen, nö, ne, wir haben dafür ein Formular, sondern du musst das eben auch per E-Mail mitteilen können. Und in dem Fall, wenn sie nicht darauf reagieren. . hätten sie sozusagen eine Rechtswidrigkeit begangen, wenn sie nach 48 Stunden darauf gar nicht reagiert haben. Da gibt es dieses Notice-Take down-Prinzip, dass du eben nach einer gewissen Anzahl von Stunden die Inhalte löschen musst. Also ihr merkt, im Haken-Dan-Discord wird auf hohem Niveau schöne Dinge auseinandergenommen. Also sehr interessant, wir bleiben da dran und schauen mal, ob da irgendwann eine neue E-Mail-Adresse steht. Dass sie noch at twitter. com ist, ist ein Hinweis darauf, dass die nicht immer funktioniert. Aber vielleicht wird twitter. com, vielleicht läuft der Vertrag mit dem Domain-Hoster auch einfach aus am 15. August. Weil dann, Leute, schaut mal, ob man die am 16. August vielleicht erst steigern kann.

12:05 Jannis Schakarian

Das wäre geil, wenn die wirklich jemand wegsnatcht am 16. August. Twitter wo kommen leitet jetzt auf direkt auf bluesky.

12:15 Gavin Karlmeier

social umleiten. Ja, das wäre schön. So, es gibt eine Geschichte, die Anne Gadget aufgeschrieben hat, und zwar bleiben wir bei X und vor allem um das, was Elon Musk damals. Die oberste Priorität bei der Übernahme von Twitter formuliert hat, nämlich den Umgang mit CSAM, also Material, das sexuelle Gewalt an Minderjährigen zeigt. Wir wissen, so kleiner Recap aus den letzten dreieinhalb Jahren Haken dran, dass X zwar damals gesagt hatte, wir würden das zur höchsten Priorität machen. aber alles getan hat, um es nicht zur höchsten Priorität machen. Also sie haben gewisse, es gibt so Zirkel und Zusammenschlüsse von Social Media Plattformen Daran hat Ex, seitdem sie X heißen, jede Teilnahme ab Wir wissen, dass es immer wieder Hinweise darauf gab, dass du unter gewissen Hashtags solches Videomaterial weiterhin bei X findest und auch wenn du es meldest. dauert es relativ lange, bis es verschwindet, der Hashtag wird nicht dauerhaft stummgeschaltet und so weiter. Also wir haben durchaus Hinweise darauf, dass man wahrscheinlich auch aus Ressourcenmangel diese oberste Priorität nicht so umsetzen kann, wie man sich das ursprünglich mal vorgenommen hat. Jetzt gab es 2021 eine Klage gegen Twitter schon, weil auch Twitter offenbar damals eine durchaus bestehende Anlaufstelle dafür war, um dieses CSAM entweder zu verbreiten. Oder über eben auch sogar zu produzieren. Und zwar ging es hier konkret darum, dass ein 13-jähriger und ein 14-jähriger Junge von Menschen dazu aufgefordert wurden, sexuell eindeutige Fotos zu verschicken. Das hat am Ende dazu geführt, dass es eine Klage gab und in diesem Prozess, der dann auch die zu einem Ende gekommen ist, wurde entschieden, dass wegen der Section 230, das ist dieser Gesetzesabschnitt, Communications Decency Act, müssen wir nicht ins Detail gehen, aber der gibt Plattformen eigentlich weitgehend Schutz vor dem Einfluss. vor dem Recht, wenn es um Inhalte geht, die einzelne Menschen dort veröffentlicht haben. In den USA ist es so, dass wenn ich einen Inhalt auf Twitter, Twitter seinerzeit hochgeladen habe, ich dafür verantwortlich bin und nicht Twitter. Ist. So. Jetzt ist es aber so, dass es eine Richterin gibt, Danielle Forrest, die ein US-Berufungsgericht beim US-Berufungsgericht vorsaß und die dort gesagt hat, dass diese Entscheidung nochmal überdacht werden muss. Ex kann sich nicht sozusagen darauf ausruhen, dass es diese Section 230 gibt, sondern X muss jetzt nachweisen, und da ist nämlich ein kleiner Einfallstor in diesem Abschnitt 230, dass X nicht fahrlässig gehandelt habe und am Ende durch fahrlässigen Umgang mit seiner Plattform am Ende damit provoziert hat, dass es eben sexuellen Missbrauch durch oder auf dieser Plattform eben gibt und dass ex eben keine wirksame Infrastruktur zum Meldung solcher Verstöße hat.

15:10 Jannis Schakarian

Wir kommen zu Paragraphen drin, dem Jura-Podcast.

15:14 Gavin Karlmeier

Ich hoffe, das war aber alles nachvollziehbar.

15:16 Jannis Schakarian

Ja, es ist alles klausurrelevant. Also ich hoffe, ihr habt mitgeschrieben.

15:21 Gavin Karlmeier

Soll ich das nochmal kurz explained, like I'm five?

15:25 Jannis Schakarian

Nee, ich glaube, was ja interessant ist, ist, wir sehen hier die Methode Mask so ein bisschen. Ich probiere mal, geht nicht alles auch mit viel weniger Menschen. Das hat er bei X probiert, das hat er dann. Als Teil seines Regierungsamtes sozusagen probiert und wir sehen hier genau die Fälle, wo es halt nicht geht. So, und da kannst du auch nicht nur KI draufschmeißen, vor allem wenn sie nicht funktioniert. Es gibt halt gewisse Infrastrukturen, die sind so Die haben auch einen Grund und wenn du die Leute einfach rausschmeißt oder Dinge einstellst, die aus gutem Grund so gemacht würden, dann gibt es halt Kollateralschäden. Und hier trifft es irgendwie die Schutzlosesten der Gesellschaft mit einem der übelsten Sachen, die wir so haben. Und ja.

16:18 Gavin Karlmeier

Ich finde, dass es diese Methode Maske auch insofern sehr spannend entlarvt, als dass es diesen ganzen Abbau der Content-Moderation Immer wieder unter dem Deckmantel der Freedom of Speech, den es ja gab. Also es wurde ja immer wieder gesagt, wir brauchen das nicht, wir brauchen keine Kontomoderation, weil Redefreiheit wird ja eingeschränkt. Das ist da ein sehr gutes Lorbeerblatt, wollte ich sagen, Feigenblatt an der Stelle. Ich weiß auch nicht, ich habe Hunger. An der Stelle ist es ein sehr, sehr funktionierendes, gutes Feigenblatt gewesen, weil du sagen kannst, okay, ich teile diese Meinung nicht. Aber das ist ein in sich schlüssiges Argument. Und das funktioniert bei CSA eben nicht, und das hat Musk auch gesehen, weswegen er damals gesagt hat, das ist unsere oberste Priorität, das zu bekämpfen, hat aber an dieser Stelle genauso gearbeitet und das genauso gehandhabt, wie er das eben. bei den anderen Themen auch gemacht hat. Und das funktioniert halt überhaupt nicht. Also hochinteressant und wir bleiben da dran.

17:12 Jannis Schakarian

Kräuter drin, der Koch-Podcast.

17:15 Gavin Karlmeier

Es gibt übrigens im Discord auch einen eigenen Thread von Leuten, die solche Dinge sammeln, also Abwandlung des Podcast-Namens. Und ich würde behaupten, also wir sind da noch nicht datenanalytisch so weit vorgeschritten, aber ich glaube, du bist da ziemlich weit vorne mit dabei. Echt? Okay. Du machst es gut.

17:31 Jannis Schakarian

Danke, danke, danke. Apropos. Ich dachte, man braucht bei dem Thema irgendwas, was einen auf andere Gedanken bringt.

17:39 Gavin Karlmeier

Wollen wir noch mehr über Methode Mask sprechen? Unbedingt. Geil, ne? Du erinnerst dich doch daran, sicherlich, dass Elon Musk Ende Juni eine eigene Partei gründen wollte oder angekündigt hat.

17:49 Jannis Schakarian

Ja, wie wissen wir inzwischen, wie sie heißt? America Party doch nicht, oder doch?

17:54 Gavin Karlmeier

Also, so will er sie nennen. In New York wird es, im State of New York wird es zum Beispiel nicht gehen, da wissen wir aber noch nicht. Wie bitte?

18:01 Jannis Schakarian

Ja, Freedom Party, aber gibt es wahrscheinlich auch schon.

18:04 Gavin Karlmeier

Er wird sie einfach America Power Party oder so nennen. APP. Also man weiß es nicht. Doge, einfach Doge Party.

18:14 Jannis Schakarian

Wahrscheinlich irgendein schlechtes Wortspiel, irgendeine sexuelle Anzüglichkeit oder 420 Party oder irgendein Ach ja, garantiert.

18:25 Gavin Karlmeier

Naja, auf jeden Fall gibt es eine Recherche von CNN, die mussten nicht so tief graben, denn es gibt so eine Reporting-Pflicht für Kongressabgeordnete.

18:37 Jannis Schakarian

So investigativ ist CNN.

18:42 Gavin Karlmeier

Ich mag CNN. Okay, wir entlassen das mal. Nichts gegen sie, nein. Mein Gott, wir eiern heute aber auch drum. Also. Es gibt eine Reportingpflicht für Kongressabgeordnete, wenn die Spenden bekommen. Oder auch Spenden über Superpacks bekommen. Und jetzt kam raus, dass Elon Musk am 27. Juni Spenden in Höhe von 5 Millionen Dollar an MAGA Inc. , den Senate Leadership Fund und den Congressional Leadership Fund gespendet hat. Alles republikanernahe SuperPacks, die eigentlich die Arbeit der Republikaner. Vorantreiben. Was sehr interessant ist, weil Elon Musk eben genau in dieser Zeit eigentlich sich mit Donald Trump überworfen hatte und eben gesagt hat, ich gründe jetzt eine eigene Partei, gleichzeitig aber hier trotzdem noch Geld in diese politische Stoßrichtung geworfen hat.

19:32 Jannis Schakarian

Ja, ich weiß gar nicht, ob es so überraschend ist, weil die politische Stoßrichtung ist ja wahrscheinlich weiterhin seine, ähm, die er irgendwie sehen will. Jetzt kenne ich die Kandidaten nicht im Einzelnen und wofür sie stehen, aber im Zweifelsfall. helfen 5 Millionen Dollar dann auch dabei, dass man noch mehr für das steht, was Elon Musk möchte. Und ich glaube, es hilft ihm auch insofern, dass er eher so ein bisschen Verwirrung stiften will und das politische Klima weiter beeinflusst. Und irgendjemand kann mal ausrechnen, was 15 Millionen für ihn sind. Wahrscheinlich irgendwie sowas wie 50 Cent umgerechnet oder so. Also Dürfte ihm auch nicht wehgetan haben.

20:13 Gavin Karlmeier

Ich finde diese Umrechnungsart finde ich sehr gut, dass wir so auf ein normales Jahreseinkommen runterbrechen.

20:19 Jannis Schakarian

Ja, das ist immer wieder überraschend, wo dann rauskommt, eigentlich war Jeff Bezos bei seiner Hochzeit ganz schön knauserig, wenn man das muss.

20:27 Gavin Karlmeier

Oder er hat sogar Minusgeld ausgegeben. Er hat mehr verdient währenddessen als er, was möglich ist. Aber das interessante ist, dass Elon Musk am 20. Mai, also vier, nee, sechs, fünf, mein Gott, fünf Wochen vor dieser Spende, noch bei in einem Interview gesagt hat, I think I've done enough. Ich glaube, ich habe genug getan, was Political Spendings angeht.

20:50 Jannis Schakarian

Ja, wir, also, ne, das ist gerade das Thema, was sich ja durchzieht, was Elon Musk sagt und was er tut, sind zwei verschiedene Dinge.

20:59 Gavin Karlmeier

Wortbruch bei Elon Musk. Skandalös. Ich habe eine kleine Meldung zu Tesla. Wir müssen da nicht so super viel drüber sprechen. Ich finde es trotzdem erwähnenswert. Dass bei Tesla nicht so gut läuft, das wissen wir. Tesla hat aber jetzt in Deutschland eine sehr interessante Ankündigung gemacht. Und zwar wird in Deutschland das Modell X und das Modell S. Das sind die beiden Premium-Modelle von Tesla. Nicht mehr angeboten, weil im ersten Halbjahr vom Model S 58 Modelle verkauft wurden und vom Model X 59 Modelle. Das ist nichts. Etwa zehn Fahrzeuge im Monat.

21:36 Jannis Schakarian

Das ist nichts. Vor allem sind es ja, glaube ich, auch die, womit Tesla das meiste Geld verdienen würde. Und interessanterweise kann man jetzt auch nicht sagen, dass es daran liegt, dass in Deutschland der Elektromarkt so einbricht. Zumindest war das, habe ich das heute irgendwo gehört, dass der gerade durchaus zulegt. Nur will halt gerade niemand mehr Tesla haben.

22:00 Gavin Karlmeier

Und vor allem diese Premium-Modelle, das waren ja schon, also gerade die sehr teuren Konfigurationen davon, da gab es ja sogar diese Plate-Konfiguration mit Millionen PS und so, wo du hinten auch noch so ein Symbol drauf hast. Das waren schon sehr häufig Leute, die generell im Verdacht standen, Mask-Fanboys zu sein. Und wenn es von denen einfach weniger gibt hierzulande, dann ist dieses Modell natürlich ein Ladenhüter.

22:25 Jannis Schakarian

Ja, und inzwischen gibt es eben auch, also gerade bei den Hochklasse-Modellen gibt es ja inzwischen genügend Konkurrenz. Da kannst du inzwischen auch was von Mercedes-BMW kaufen und wenn du in diesem Segment unterwegs bist, muss es eben kein Tesla mehr sein, wenn du sagst, der Typ ist mir unsympathisch. Dann nimmt es halt was anderes.

22:47 Gavin Karlmeier

Übrigens, anderes kleines Thema zu einer Unternehmung, Neuralink. Wir haben lange nicht über Neuralink gesprochen. Das ist das Unternehmen von Elon Musk, das Gehirne auf macht, da einen Chip reinsetzt und sollst du mit deinem Gehirn, mit diesem Chip, mit Hilfe dieses Chips direkt mit einem Computer kommunizieren. Das ist auf dem Papier. Zwar eine grusel, dystopische Vorstellung kann aber super vielen Leuten helfen, die beispielsweise nicht mehr in der Lage sind, den Körper zu bewegen. Also es gibt durchaus Gründe, diese Idee gut zu finden. Es gab bislang eben nur nicht allzu viele positive Cases, wo man sagen muss, das Können wir jetzt serienreif in Gehirn pflanzen? Und es gab eben nicht allzu viele wissenschaftliche Studien dazu. Die nächste Formulierung möchte ich direkt mit einem Fragezeichen versehen, könnte sich möglicherweise ändern. Das University College London in Großbritannien, die werden jetzt eine solche Studie durchführen mit sieben Probanden und wollen eben sozusagen da ein bisschen mehr herausfinden, was. wie Neuraling funktioniert, wie verlässlich das ist, ob man das so theoretisch tatsächlich serienreif machen kann. . Das Problem an dieser Geschichte ist hier nur, dass offensichtlich die Auswahl der Patienten weiterhin über Neuralink stattfindet und eben nicht durch die Universität oder durch unabhängige ForscherInnen.

24:04 Jannis Schakarian

Ja, das ist hier wahrscheinlich wirklich tricky. Wie unabhängig ist diese Studie? Und mit sieben ist dieses Sample Size natürlich auch nicht groß. Klar, wir sind hier noch sehr in einem explorativen Stadium, wo es wahrscheinlich erstmal darum geht zu sehen, wie. wie verhält sich das überhaupt, aber du bist noch überhaupt nicht da, wo du sagen könntest, welche Nebenwirkungen hat das oder so. Da bräuchtest du wahrscheinlich ganz andere Sample-Sizes. Ja, und ich weiß nicht, also zu der Zeit, wo sich hier das Modell S noch gut verkauft hat, hätten sich vielleicht auch mehr Leute gefunden, die sagen, ich lasse mir so einen Elon Musk-Chip einsetzen. Im Moment würde ich mir denken Nö, ich spiel gerade nebenher Cyberpunk auf der Switch 2, wo man sich auch dauernd so Chips in den Kopf einsetzen lässt, die dann alles mögliche verstärken und verbessern. Aber dieses ganze Setting drumherum ist schon eher sehr dystopisch. Also es ist die Welt nicht besser gemacht, zumindest in Cyberpunk nicht.

24:57 Gavin Karlmeier

Ja, und das ist ja in der Realität ähnlich. Also dadurch, dass wir Elon Musk ja spätestens seit einem Jahr in einem völlig anderen Licht sehen. So, viele auch vorher schon, aber wenn du diese ganzen Dinge malst, jetzt wird es wieder so dystopisch. Sorry, Leute, aber Wenn du das mal zusammennimmst, diese Idee mit Hilfe, wenn wir mal uns vorstellen, Musk hätte sich nicht mit Trump verstritten, dann säße Musk direkt am Regierungsapparat. hätte mit Doge, einer sogenannten Effizienzbehörde, einen Zugriff auf eine Datensammlung aller Daten der AmerikanerInnen mindestens. indem es um deren Versicherungsstatus, Sozialversicherungsstatus, Migrationsstatus, Berufsstatus, Gesundheitsstatus, alles zusammen in einer Datenbank, dann hast du in seiner perfekten Vorstellung wahrscheinlich auch noch ein System, in der alle sehr stark überwacht werden im öffentlichen Raum, um eben diese KI direkt zur Anwendung zu bringen, sowas wie Palantir zum Beispiel. Und wenn du dann noch direkt einen Eingriff auf die Gedanken der Menschen hast. oder die Möglichkeit hast, dass Menschen, wenn sie etwas denken, das möglicherweise sogar über Server umleiten können, die mit dieser Datenbank weiterfüttern. . Das ist die perfekte Dystopie. Und deswegen würde ich auch allen, die das hier hören, ich muss es glaube ich nicht dazu sagen, aber macht nicht an dieser Studie mit.

26:21 Jannis Schakarian

Falls ihr euch gerade melden wolltet, wartet nochmal. Ja, und also wir haben ja auch mit bei Grog gesehen, was Musk mit sowas macht. Ich habe damals auch drüber geblockt, der baut sich halt so eine. Ja, so eine Propagandamaschine, ne? Wenn er irgendwie so eine Erzählung von dem Genozid in Südafrika irgendwie an Weißen verbreiten will. Und das irgendwie mit dem Vorschlaghammer dann in jede Grog-Antwort reinbringt und da fällt es dann auf und wir wissen nicht, wo es nicht auffällt und das Und das Problem an Chatbots ist ja, dass sie dir das in so einer 1:1 Antwort geben. Diese Antwort ist eigentlich nicht replizierbar, sondern du hast es im persönlichen Gespräch mit deinem Chatbot, sagt er dir irgendwas. Das ist erstmal nicht öffentlich nachvollziehbar. Wir kommen nachher noch zu, wann es doch öffentlich nachvollziehbar ist, aber erstmal nicht öffentlich nachvollziehbar. Das heißt, das ist auch nicht öffentlich überprüfbar, was in dieser Unterhaltung passiert. Und jetzt sind wir bei diesem direkten Ein Schritt, er hat Zugriff auf deine Gedanken sozusagen und könnte dir das auch noch direkt in de Gehirn pflanzen. Also in Mas idealer Welt würde er natürlich Neuralink auch mit Grog ausstatten.

27:36 Gavin Karlmeier

Ja, und dann kannst du direkt kommunizieren.

27:40 Jannis Schakarian

Soll ich dir zur Abwechslung was Schönes erzählen? Ja, mach mal. Ich bin wahrscheinlich der einzige Abonnent von dem Instagram werbefreien Abo.

27:51 Gavin Karlmeier

Aber dem 7,99 Euro Modell?

27:53 Jannis Schakarian

Dem 5,99 Euro Modell. Ich habe einen Schnapper gemacht, weil es ist so am Handy, kostet es 7,99 Euro. Wahrscheinlich, weil Meta da noch 30% an Apple abgeben muss. Ich weiß nicht, wahrscheinlich ist es bei Android genauso. Wenn du es aber im Web auswählst, dann kostet es nur 5,99 Euro. Wobei sie dich ja da auch, und es war eine wirklich Odyssee, das abzuschließen. Ich habe jetzt über. Wann haben Sie es angekündigt? Wann ging das los? Vor einer Woche? Vor zwei? Schon ein bisschen was her, ja. Also ich habe seit zwei Wochen dieses Fenster weggeklickt, weil ich immer zu einer Fehlermeldung kam. Ich habe das auch damals im Discord. gepostet, wenn du im Web diese Zahlung abschließen wolltest, kam immer eine Fehlermeldung. Es ging nicht. Ich habe dann erst geguckt, okay, liegt es dran, dass irgendwie die Kreditkarte, die bei Meta hinterlegt ist, dass die nicht aktuell ist. Fun Fact: Diese Kreditkarte kannst du auch nur am Handy ändern, dein Metapay. Also, das ist der komplizierteste Bestellworkflow, den man sich vorstellen kann. Und allein, dass dieser Fehler zwei Wochen existiert hat, zeigt schon, irgendwie ist Meta auf diese Umsätze gar nicht angewiesen. Also ich glaube, die haben auf nicht so wenig Bock, wie dass irgendjemand dieses Abo abschließt. Kommt auch dazu, kommt ja auch, sie schrecken dich erstmal mit diesem Preis ab, 7,99 Euro, und dann kommt noch für jeden Account was dazu. Das heißt, für deinen Facebook-Account musst du dann auch nochmal, ich weiß gar nicht mehr, 4 Euro zahlen und wenn du noch einen weiteren Instagram-Account hast, musst du den auch noch bezahlen. Ich bin dann erstmal reingegangen, habe diese ganzen Accounts voneinander entkoppelt, was witzig ist, weil das überhaupt nicht auch überhaupt nicht im Interesse von Meta ist. Also sie sagen dir dann so, wenn du das jetzt entkoppelst, dann können wir gar nicht mehr diese Daten zusammenführen. Und man denkt so, ja, okay, dann halt nicht. Ich weiß nicht, was der Nachteil ist. Also da war nur mein Facebook-Account dran und ich glaube, der einzige Nachteil ist, dass jetzt meine Instagram-Stories nicht mehr automatisch bei Facebook gepostet werden.

29:56 Gavin Karlmeier

Da verlierst du locker an.

29:58 Jannis Schakarian

Acht Views. Ja, und Facebook wahrscheinlich noch viel mehr an Relevanz. Und ich hatte noch so einen zweiten Instagram-Account da drin hängen, den habe ich jetzt auch rausgelöscht und zahle jetzt 5,99 Euro. Und benutze Instagram dafür werbefrei. So ein bisschen wie früher. Ja, tatsächlich. So ein bisschen, also es macht wieder wieder ein bisschen mehr Spaß. Ich will jetzt niemandem raten, irgendwie 5,99 Euro an Meter zu bezahlen, wobei, dadurch, dass sie so wenig Bock haben. dass man dieses Abo abschließt, habe ich eigentlich wenig schlechtes Gewissen dabei, weil ich das Gefühl habe, wahrscheinlich verdienen sie sogar weniger dran, als wenn ich mir irgendwelche random Sachen bei Temo bestelle, die mir da beworben werden.

30:45 Gavin Karlmeier

Wahrscheinlich ja. Ich finde aber deine Strategie, Meta mit Geld zu brechen, finde ich sehr interessant.

30:54 Jannis Schakarian

Damit haben sie nicht gerecht. Man muss sie mit den eigenen Waffen schlagen. Einfach bezahlen.

30:59 Gavin Karlmeier

Masterful Gambit.

31:01 Jannis Schakarian

Ja, gut, ich bin ja auch einer, der YouTube Premium nutzt. Weil mir einfach meine Zeit zu schade ist. YouTube Premium Light, das andere ist mir auch zu teuer. Aber ähm, ich möchte das auch gerne.

31:13 Gavin Karlmeier

Aber ich Also wünsche mir das zu Weihnachten einfach. Ja, ich finde das interessant. Ich finde vor allem geil, dass dieser Bezahlprozess einfach nicht möglich war, weil das bedeutet ja. dass es entweder niemandem aufgefallen ist, also niemand in Erwägung gezogen hat, das abzuschließen, dieses Abo, oder es ist Leuten aufgefallen und Meta hat sich gedacht, ja, wir kümmern uns. Wir machen ein Ticket.

31:36 Jannis Schakarian

Genau, wir machen ein Ticket. Ah, müssen wir gerade wieder runter priorisieren. Wir müssen hier erst noch Edits fertig bauen.

31:44 Gavin Karlmeier

Apropos Edits, wir müssen kurz über Edits sprechen. Und zwar haben Dennis und ich vor Ewigkeit mal versprochen, dass wir hier so eine kleine Rezension von dieser App mitbringen. Nie gemacht. Es ist. Ehrlicherweise wie CapCut, außer die Option, dass du es am Computer mitnutzen kannst, aber es ist eine gratis Filmschnittsoftware, die so ein bisschen mehr kann als der Reals Editor. Es ist ganz nett.

32:10 Jannis Schakarian

Aber die Frage ist doch, gehört alles, was du darin schneidest, danach Instagram? Das ist doch gerade der Aufregung bei CapCut, weswegen alle gerade eine Alternative suchen. Das heißt, es könnte. Ja, da ein Need treffen.

32:26 Gavin Karlmeier

Ich würde mich dann nicht so weit aus dem Fenster lehnen, was die Verwendung der Daten in Edits angeht. Aber Adils zu benutzen kann einen anderen Vorteil haben und zwar hat Adam Mosseri das persönlich erklärt und wir hören da mal ganz kurz rein in seine Instagram Story.

32:38 Speaker 4

For now, edits does help a little bit with Reach. It's not going to be something that's going to be around forever. Do not just use edits to try to pass through content and we can check that. But we are trying to bootstrap the app and we also find that predicting whether or not you're gonna tap on the edits button is something that we can add to ranking and therefore hopefully show more of this content to people who are actually interested in it and who might be interested in the app itself

33:10 Gavin Karlmeier

Also er sagt, es ist zwar kein Riesending und es wird nicht für immer bleiben, aber wenn du ein Video mit Edits hochlädst Hilft es deiner Reichweite und es wird von mehr Leuten gesehen. Hallo, ist da die Kartellrechtsbehörde?

33:23 Jannis Schakarian

Ja. Ja, Mieter versucht gerade irgendwie mit seiner Markt, macht so eine App. durchzudrücken. Könnt ihr euch das mal angucken? Ja, das erinnert mich irgendwie an dieses Windows-Ding, wo sie den Browser direkt mit dem Betriebssystem gekoppelt haben. Also ich Also, ich versteh's, ne? Das ist das, was Meta immer macht, wenn sie neue Features einführen. Wir erinnern uns noch an die Zeit, mit denen Videos werden gepusht und dann war alles ein Livestream und alles war ein Video mit irgendwie bewegten Zitaten drauf, was vor allem Und jetzt hier wieder Sie versprechen einfach einen kleinen Reichweitenboost, um diese App einfach in den Markt zu drücken. Ja, und wahrscheinlich wird es nicht so kommen oder wenn dann in zehn Jahren, aber ich finde, das ist irgendwie ein Ausnutzen von Marktmacht.

34:11 Gavin Karlmeier

Das würde ich mitgehen. Ich bin auch nicht überrascht, weil egal ob Livestreams, bei denen damals jeder eine Push-Nachricht bekommen hat, wenn jemand live gegangen ist, dem du folgst. Jeder. Sowohl bei Facebook als auch bei Instagram, das war die Hölle. Oder wenn wir an Reels denken, wie einfach dieser Reels-Button überall aufgetaucht wird, unten in der Mitte, wo sonst Beiträge erstellen war, mit Leute alle versehentlich drauf kommen.

34:33 Jannis Schakarian

Alter, da war noch Shoppen zwischendurch.

34:34 Gavin Karlmeier

Ja, Instagram Shop, stimmt. Hat so gut funktioniert, dass TikTok es kopiert hat, aber ein bisschen anders immerhin. Alle Features Instagram versucht, ins System zu drücken, versuchen sie eben vor allem mit Reichweite um Anreiz zu tun. zu liefern, warum Leute das nutzen sollten. Es ist natürlich trotzdem interessant für alle, die das hier hören, die Inhalte erstellen, dass offenbar der Weg über die Edits-App hier hilft, obwohl Adam O'Sarry auch noch dazu gesagt hat. Sie werden feststellen, wenn du in die App einfach nur ein Video reinlädst und es darüber hochlädst. Ob das stimmt, I don't know. Aber vielleicht kann man dir einfach mal zwei, drei Schnitte drin setzen oder den Ton verändern. Wahrscheinlich reicht das schon. Ich will aber niemanden hier an auffordern.

35:16 Jannis Schakarian

Ja, also ich weiß gar nicht, also interessant fände ich daran, ob sie es wirklich tun. Oder ob Adam Mossari nur sagt, dass sie es tun, um das jetzt, äh, ne, weil das, du kennst es auch, diese, diese schöne Beratung für Reichweite und Algorithmushacks, wo dann immer so Hörensagen weitergegeben wird.

35:37 Gavin Karlmeier

Wenn du einmal geworben hast, wirst du nie wieder organische Reichweite kriegen. Ja, genau.

35:41 Jannis Schakarian

Ja, und. Genau. Und auch alle Calls mit Metamitarbeitern bestehen ja meistens zu neunzig Prozent daraus, dass dann diese Mythen abgefragt werden und die nur sagen, dazu können wir nichts sagen. Also eigentlich ist es nicht so. Nein, das ist eigentlich nicht so. Und man denkt sich, ja, aber wir sehen den. Statistiken und was anderes. So fühlt sich das aber so ein bisschen an, als würde er gezielt einfach so ein Gerücht streuen und dann spart man sich den Aufwand einzubauen, ob man das wirklich trackt.

36:09 Gavin Karlmeier

Wir testen das mal. Ich lade diesen Clip hier mal mit Edits hoch und dann gucken wir mal, was passiert. Also ist hier AB-Testing Edits Best. Apropos Instagram übrigens, ist mehr eine Funktion und Emotionen. Ich schiebe es trotzdem vor, weil das doch sehr interessant ist und ich damit nicht gerechnet hätte in Deutschland. Wenn du. bei Instagram, dein DM-Postfach aufmachst, dann ist oben rechts ein kleines neues Symbol aufgetaucht, das so freundlich guckt. Und dieses Symbol sind KI-Avatare. Du hast dort die Möglichkeit mit Dutzenden von nicht existenten Personen zu chatten und hast eben auch die Möglichkeit, einen eigenen KI-Avatar zu erstellen, den du in Form eines Prompts jetzt sozusagen zum Leben erwecken kannst. Und du könntest sagen, du bist ein Idiot und antwortest nur in, nee ich glaube, das sagt man nicht mehr, ne? Es streicht das. Du bist ein Mensch, der alles bewusst falsch versteht und sich dadurch auszeichnet, am Ende Hasskommentare zu schreiben. Und dann könntest du diesen KI-Bot erstellen und könntest da deinen Post reinsetzen und dann würdest du diese Kommentare von diesem Bot bekommen. Ungefähr so funktioniert das.

37:22 Jannis Schakarian

Es ist schon interessant, wie viel Geld Meter für KI ausgibt und wie wenig Ideen sie haben, was man denn damit irgendwie Sinnvolles machen könnte.

37:33 Gavin Karlmeier

Vor allem die Vorschläge, die ich habe. Also die beliebtesten KIs, die mir angezeigt werden, die werden gerankt, nach wie viele Nachrichten mit ihnen ausgetauscht wurden. Ist beste Freundin mit 4400 Nachrichten. Deutschlehrer, 21. 000 Nachrichten, German Girl Shining Bright, 35. 000 Nachrichten, Karl Marx, der Kapitalismus ist am Ende 300 Nachrichten. Also so richtig angekommen scheint das Feature noch nicht zusammen.

37:55 Jannis Schakarian

Also ich kriege hier Cristiano Ronaldo, mit dem ich dann checken könnte. Nico, worunter einfach nur steht als Beschreibung, er ist sehr heiß. Und die Step Mom habe ich hier noch unter Kontakte. Ich weiß nicht, das geht schon in eine seltsame Richtung.

38:15 Gavin Karlmeier

Das ist halt alle, hier, diese KI ist kein Lehrer, sie ist ein Insider, sie öffnet dir die Türen zur Welt der Finanzelite. Solche Dinge kriegt Angebot. Und das ist natürlich, wir lachen da jetzt drüber, weil wir denken, was ist das für ein Quatsch und wer nutzt das? Aber das Problem ist, wir wissen aus den USA. dass es Leute gibt, die darüber beispielsweise nach psychologischer Hilfe suchen und da einen Psychologen finden und mit dem sie sich austauschen, der sich dann auch im Zweifel mit einer falschen Lizenznummer. . ausweist und sagt, ja, ich bin ein Psychologe, du kannst mir deine Probleme anvertrauen und wir werden sie gemeinsam lösen. Und das Problem ist. Es kann sein, dass Chatbots, wenn sie gut trainiert wurden, bei psychologischen Problemen in Einzelfällen eine Hilfestellung geben können. Aber Leute, die in psychologischen Extremsituationen sind, können gar nicht differenzieren. Vermutlich. Ist der Tipp, den ich da jetzt gerade bekomme, einer, der fundiert ist. Oder weil irgendjemand einen absurden Prompt in so eine KI reingegeben hat. Vor allem, wenn diese Chatbots von allen erstellt werden können. Damit öffnest du die Büchse der Pandora. Das ist eine ganz, ganz, ganz gruselige Idee.

39:23 Jannis Schakarian

Ja, absolut, genau. Ich glaube, dass eine der sinnvollen Nutzen von KI tatsächlich im Bereich Ja, vielleicht ist Psychologie, vielleicht ist auch Gesprächsführung und Coaching irgendwie helfen kann. Vor allem, wenn ich einfach nur jemanden brauche. der Fragen stellt. Also eher so ein oft kriegt man ja gar nicht konkrete Tipps, sondern es geht nur darum, dass man es selber für sich durchdenkt. Und dabei kann so ein Chatbot, glaube ich, helfen. Aber genau, der darf dir dann eben keine Tipps geben, wie soll ich für dich raussuchen, wo die nächste Brücke ist? und dafür brauchst du halt Guardrails und wir sehen ja insgesamt gerade so schnell wie diese KI-Entwicklung geht, und alle versuchen sich gegenseitig zu überholen und auf Platz eins zu gehen und Woran sie gerade sparen, um diese Geschwindigkeit zu haben, sind diese ganzen Sicherheitsprüfungen. So, dass da bei den Guard Rates eben nicht mehr genau hingeguckt wird und Sorry, dieses Feature, das sieht für mich null durchdacht aus. Also wenn ich da durchscrolle, ich verstehe nicht, was es soll, was es macht und warum ich es tun soll, aber das spricht schon für mich. Dafür, dass da sich niemand wirklich ein Produkt überlegt hat, wo er gesagt hat, geil, das können wir jetzt mit KI anbieten, sondern eher, so wie Meta es gerade überall macht, lassen wir noch KI da rein.

40:55 Gavin Karlmeier

Hat irgendjemand eine Idee? Machen wir Genau. Und wie Sam Meta versucht, da in den Markt zu drücken, wir haben ja schon häufiger über diese Bestrebung von Mark Zuckerberg gesprochen, der es zur Chefsache gemacht hat, dieses neue Superintelligence Team aufzubauen. Da gibt es jetzt eine Geschichte über einen Mitarbeiter mit dem Namen Andrew Tallock. Andrew Tallock hat ein Jobangebot von Meta bekommen in Höhe von einer Milliarde Dollar über, ich glaube, drei Jahre. Und das ist ziemlich viel Geld. Offensichtlich hat er das aber abgelehnt und dieses Angebot von Zuckerberg eben nicht angenommen, obwohl er dort sehr, sehr, sehr viel Geld bekommen hat. Wenn du Andrew Tullock googelst oder dir seine LinkedIn-Behm-Jobbiografie anschaust, dann findest du auch raus, der war 14, nee, elf Jahre, Entschuldigung. war elf Jahre bereits bei Meta angestellt als Engineer für Machine Learning Systems. Der ist dann zu OpenAI gewechselt, hat dort als Member of Technical Staff gearbeitet. Also ist sozusagen von dieser Machine Learning-Entwicklung von Meta zu OpenAI gegangen, hat dort das weitergeprägt und ist dann im Januar 2025 zu Thinking Machine Labs gegangen, ein anderes KI-Unternehmen. Das heißt also, der alte Arbeitgeber kommt auf dich zu und sagt, ich gebe dir eine Milliarde, wenn du zurückkommst. Und du sagst, auf keinen Fall arbeite ich wieder bei euch. Genau. Was weiß dieser Mann, was ist passiert, dass er das ablehnt? Das ist schon bemerkenswert.

42:21 Jannis Schakarian

Ja, ich glaube, also dazu gibt es mehrere Überlegungen, ne? Der habt äh, der war, glaube ich Fast sowas wie CTO bei OpenAI vorher und ist jetzt einer der Mitgründer von diesen Thinking Machine Labs, auch so ein neues Startup. Und so überhitzt wie diese Branche ist, kann er sich vielleicht auch ausrechnen, wenn es ihm wirklich um Geld geht. Dass er mit diesem Thinking Machine Labs vielleicht noch viel mehr Milliarden scheffeln wird. Vielleicht hat er aber auch schon so viel verdient, dass er, dass ihm Geld auch einfach nicht mehr motiviert. Könnte auch sein. Oder ist es wirklich so, dass er sagt, nee, das Essen bei Meta in der Kantine war so schlecht, ich gehe auf keinen Fall mehr zurück? Ich frage mich noch ein bisschen. Warum macht Zuckerberg das? Also es ist ja jetzt nicht die erste Meldung. Wir hatten schon mal diese Meldung mit irgendwie 100 Milliarden, 100 Millionen Zahlen, da waren eigentlich 100 Millionen und jetzt sind wir eben bei einer Milliarde. Und er macht ja damit die Preise kaputt, sozusagen. Er macht die Preise für KI-Angestellte kaputt, weil man sich jetzt denkt. Ja, so ein Milliardenangebot will ich auch. Also mach das damit, will er es damit einfach nur den anderen schwerer machen Mitarbeiter zu klauen, dass die sagen, nee Moment, du bietest mir nur 50 Millionen, ich habe gehört Meterzahl bis zu einer Milliarde. Da ist ja interessant, dass Meta die einzigen sind, die selber Geld verdienen und zwar profitabel sind. Und deswegen aus ihrem eigenen aus ihren eigenen Profiten quasi dieses ganze KI-Spiel bezahlen können, während die ganzen anderen Startups gerade Immer wieder fast alle paar Monate neues Geld einsammeln müssen.

44:07 Gavin Karlmeier

Und zwar Milliarden.

44:09 Jannis Schakarian

Wir hören immer wieder von OpenAI, von Anthropic, die am Anfang gesagt hat, wir nehmen kein Geld von von Leuten, die wir nicht so mögen und jetzt gesagt haben, ja, also den saudi-arabischen Investitionsfonds, den fanden wir mal doof, aber jetzt würden wir das Geld dann doch nehmen. Weil wir brauchen es und zwar brauchten sie es vor allem für die ganzen Serverkapazitäten und die Chips etc. Und jetzt kommt eben auch noch massiv das Geld für diese die Angestellten dazu. Und also das ist das Einzige, was ich mir erklären kann, warum Zuckerberg ja auch Also, ne, ähm, sie Meta kommentiert es ja sogar. Die streiten nicht mal diese Meldung ab und sagen. Sie sagen irgendwie, die Details stimmen nicht, aber sie sagen nicht vollkommen outländisch. Das heißt, Meta hat sogar ein Interesse daran dass diese Zahlen rauskommen und diskutiert werden. A, wie viel Geld man verdienen kann, wenn man zum Meta kommt, wenn ich wirklich in KI was drauf habe. Und B, dass alle anderen denken, ach du Scheiße, das können wir ja niemals bezahlen und sich deswegen nicht leisten können, irgendwie die besten Leute zu halten. Also ich glaube, das ist so ein bisschen das Spiel, was Zuckerberg hier spielt.

45:23 Gavin Karlmeier

Ja, würde ich zustimmen, kurz zu Thinking Machine Labs, das ist übrigens ein Unternehmen, das von Mira Murati gegründet wurde. Die war die CTO bei OpenAI. Das heißt, was Zuckerberg hier macht, ist, Jahr mit seinem neuen Team in all die Spitzenunternehmen zu gehen, die gerade eine Top-Bewertung bekommen, bei denen die Top-Arbeitskräfte auch hingehen, vielleicht sogar mitgehen. Wir wissen nicht, ob Andrew Tallock einfach mit Murati weggegangen ist. Das war so ein bisschen in dem Bruch damals, als OpenAI überlegte, sich gewinnorientierter neu aufzustellen, was dazu führt, dass einige Leute gegangen sind und Und Murathi hat eben dort als frühes CTO dann gesagt, das ist nicht mehr meine Idee, ich gründe jetzt was Eigenes und wir bleiben bei dieser guten Idee des altruistischen KI-Entwickelns. Ob das so. Nachhaltig ist, werden wir dann sehen, oder ob sie in drei Jahren nicht denselben Sprung machen, mal schauen. Aber dieses Angreifen von den anderen Unternehmen. Auf der einen Seite, wie du sagst, durch Geld einschüchtern. Hatten wir eben schon mal. So wie du das mit Meta machst, macht Meta das mit den anderen im Silicon Valley. Auf der anderen Seite aber eben auch durch so eine, das sind ja fast schon. Ich will keine Kriegsmetaphern hier aufmachen, aber das sind ja doch schon sehr, ich sage mal, offensive Handlungen in andere Unternehmen zu gehen und dort Leute abzuhören. Und was mich am meisten aber an dieser ganzen Geschichte eigentlich dann beschäftigt, vor allem wenn du das so sezierst und analysierst, wie du es gerade gemacht hast, ist die Frage, warum Apple das dann nicht auch tut, weil die haben ja deutlich mehr Geld, die kriegen es mit der KI gar nicht hin. Alle zwei Monate ist ein anderes Unternehmen, bei denen gemutmaß wird, dass Apple das kaufen könnte, um die eigenen Unzulänglichkeiten wegzukaufen. Warum machen die das nicht und nehmen einfach 100 Milliarden in die Hand, was Apple vermutlich irgendwo rumliegen hätte und stellt dafür reihenweise Personal ein, die sagen, mehr kriegen wir woanders, auf keinen Fall

47:13 Jannis Schakarian

Ja, weil, also, ähm, weil Apple das nicht macht, sozusagen. Apple ist im Silicon Valley schon jetzt dafür bekannt, dass sie nicht die besten. Löhne bezahlen, sozusagen vergleichbar, sondern du quasi das Prestige hast, für Apple zu arbeiten. Und es gab wohl schon innerhalb von Apple schon so ein bisschen Aufruhr unter den Mitarbeitern, weil die Leute, die da an Machine Learning gearbeitet haben, besser bezahlt wurden als, keine Ahnung, normale Entwickler, eben weil dieser Markt zu eng ist. Und ich also, das ist so so eine Begründung. Und ich glaube Also das Interessante finde ich ja, was wir gerade hatten. Zuckerberg hat eigentlich keine Idee, was er mit KI genau möchte, der diesen furchtbar. banalen Aussatz geschrieben, irgendwie, wo er sagt, wir werden alle zu unserem Besten selbst, wenn wir uns mit einem KI-Chatbot unterhalten oder so.

48:10 Gavin Karlmeier

Er hat ja dazu auch in der vergangenen Woche ein Video hochgeladen und das passiert nicht so oft, dass er so einen 3-4-5-Minute bei Instagram hochlädt. Und das habe ich mir, dachte dann so, oh Breaking News. Das letzte Mal, als Zuckerberg ein Video hochgeladen hat, hat er sich an Trump rangeschmissen und habe mir das angeguckt und habe gedacht, da passiert ja gar nichts.

48:27 Jannis Schakarian

Nee, er hat keine Idee. Die einzige Idee, die er ja hat, ist, eigentlich den kompletten Marketingfunnel sozusagen zu ersetzen. Da erzielen sie, glaube ich, sogar auch schon erste Empfehlungen und seine Idee ist ja, du sagst einfach nur der Meta-KI Hier, ich will dieses Produkt verkaufen, mach mir Werbung. Egal, so schaff mir irgendwie Umsatz ran Und dann generiert es automatisch quasi die Werbeanzeigen, optimiert die Zielgruppe und keine Ahnung, am Ende verkaufst du das mit Hakenkreuzen Nach sonst wo, nein, keine Ahnung, was die KI sich dann ausdenkt, und was das dann mit deiner Marke zu tun hat. Das gibst du alles im Mittel. Das ist seine einzige Idee, das ist auch eine, die Geld verspricht, ehrlicherweise. Aber dann ist natürlich auch klar, dass ja bei jemandem, der schon bei. OpenAI quasi die Monetarisierungsbestrebung nicht so pralle fand, dass der jetzt nicht sagt, oh ja, daran will ich gerne arbeiten. Einfach nur Marketing besser machen. Dafür bin ich in KI gegangen und dafür wollte ich an Superintelligenz forschen, dass wir einfach nur. Werbeanzeigen automatisieren. Und Freundschaft ersetzen. Hey, das heißt Einsamkeit heilen. Das heißt nicht Freundschaft. Wir reden von Einsamkeit heilen.

49:48 Gavin Karlmeier

Aber Freundschaft ist ja auch outdated, wenn du mich fragst.

49:51 Jannis Schakarian

Ja, da kann ich ja auch mit Ronaldo CR7 oder Nala chatten. Das wird mir jetzt hier vorgeschlagen. Nala, nett, selbstbewusst, neugierig und freundlich. Das ist mein neuer Instagram-Kontakt.

50:04 Gavin Karlmeier

Wir lachen darüber, aber es ist halt leider, eigentlich ist es nicht lustig, ne? Vor allem, wenn du dann dir anschaust, was diese KI ja auch möglicherweise imstande ist, an kulturellen Veränderungen mit sich zu bringen. Es gibt einen ganz, ganz, ganz spannenden Longread von Caroline Orbueno. Das ist eine Verhaltensforscherin, die sich auf Desinformation spezialisiert hat. Die hat einen Substack-Text geschrieben, also ein Newsletter geschrieben. Wir packen den Link in die Shownotes, wohlwissend, dass einige von euch vielleicht keine Lust mehr haben, auf Substack-Links zu klicken nach der letzten Episode. Trotzdem, er ist dort erschienen. Könnt ihr euch überlegen, ob ihr es anklicken wollt oder nicht. Ich erzähle aber mal so ganz kurz ihren Gedankengang. Und zwar laufen jetzt ein paar Dinge zusammen, die hakend dran Hörer in. schon länger begleitet haben und zwar geht es hier auch darum, dass Trump ja dieser Executive Order mit dem Namen Preventing Vogue AI veröffentlicht hat oder unterschrieben hat, um sozusagen zu verhindern, dass die Voke-Ideologie, wie er es nennt, dass die Einzug in KI-Systeme findet, die von Behörden eingesetzt werden. Und ihre Formulierung, also die von Obueno war, das ist eigentlich der erste Weg von einer perfekten Autokratie. Denn du zwingst dadurch Unternehmen ja. mindestens eine Version deiner KI so zu bauen, dass sie eben diese Ideologie ausblendet und gleichzeitig verstärkt die Regierung bei allen Unternehmen die Benefits für all die, die eben diese Ideologie auch nicht vorantreiben. Wir sehen das bei Meta, wir sehen das bei Google, wir sehen das natürlich bei X, wir sehen das auch bei LinkedIn. Können wir gleich auch noch kurz drüber sprechen. Wir sehen das gerade bei allen Unternehmen. Apple mal ein bisschen außen vor, aber die haben auch keine Plattform, bei der es Community Guidelines gäbe. Aber wir sehen das bei all diesen Unternehmen, dass die Community-Guidelines, auch die Unternehmenskultur so umgebaut wird, dass Diversity-Maßnahmen und Vielfalt und Gleichstellung, dass das alles so weit wie möglich ausgebügelt wird, immer unter dem Deckmantel der Ideologie. Das ist dieser Weibeshift, den wir gerade erleben. Und wenn du aber diese beiden Punkte, nämlich diese Anforderungen an KI-Systeme in der Behörde mit diesem Ideologiewandel zusammenträgst, bedeutet das, dass eigentlich gerade alle Unternehmen so stark dazu gedrückt werden, gepusht werden, genatscht werden. ohne dass es ausgesprochen werden muss, diese Zensur in die Systeme zu bringen, dass auch diese Systeme am Ende ja die sind, die entscheiden, was für Inhalte wir in System haben. Sozialen Medien sehen. Denn Algorithmen sind am Ende Machine Learning Systeme. Das sind alles KI-Systeme. Und wenn das Unternehmen dahinter sich so aufstellt, diese sogenannte Voke-Ideologie auszublenden und damit eben alles, was er dazu führt, dass das Dass man eine, wie soll ich sagen, eine Achtsamkeit für Schwächere zum Beispiel bekommt, für Leute, die gesellschaftlich ausgeschlossen werden oder Repressionen erfahren sogar, wenn das alles ausgeblendet wird von diesen Plattformen. dann musst du gar keine offene Zensur betreiben, sondern du drängst die Unternehmen durch positive Verstärkung dazu, das zu machen, was du möchtest. Das ist so im Grunde die Erzählung, die sie da aufmacht. Wir packen den Text, wie gesagt, in die Shownotes, also den Link. Zum Text. Aber ich finde diesen Gedankengang wahnsinnig schlüssig.

53:08 Jannis Schakarian

Ja, Julia Klöckner würde wahrscheinlich sagen: da müssen wir neutral sein. Ein Regenbogenfahne ist genauso Ideologie, und wenn man sich vor die Schwächeren stellt, Aber ich würde schon sagen, dass darin der entscheidende Unterschied davor besteht. Also selbst wenn du der Ansicht bist. dass vorher diese Vogue-Agenda, wie immer du es schon schreibe, zu weit gegangen ist in ein eigenen Fällen. Dann war es aber trotzdem eine eine Agenda, die nicht staatlich befördert wurde. So. Von einzelnen Diversity-Maßnahmen oder so mal Mal abgesehen, aber es ging nicht dahin, dass man wirklich Sprache reguliert hat. Das war alles öffentlicher Druck, das war gesellschaftlicher Druck, kein politischer. Und das ist hier der entscheidende Unterschied, dass nun wirklich die Regierung einzelne Sprachmuster fördert und zwar genau in diesem in diesem KI-Bereich, wo ich vorhin schon diesen Ausflug gemacht habe mit Da ist es nicht mehr nachvollziehbar, wie sich das eigentlich auswirkt. Auch bei diesen, ne, auch bei Machine Learning, wo ja dann auch die Entwickler und Unternehmen schon lange immer sagen: Keine Ahnung, wie die dazu kommen, wir wissen es, wir verstehen es auch nicht mehr richtig, wir machen nur hm und dann macht der Hm. Und ja, macht schlechte Laune. Ich nehme einfach, Leute wollen nicht auf Substack klicken. Die gute Nachricht, so ein bisschen nach diesem. Diesem Brewhaha mit sie haben Nazi-Symbole gefeatured ist, dass sich Leute jetzt sehr viel genauer anfangen, das Substack-Geschäftsmodell anzugucken. Und zu sagen, eigentlich geht es nicht ganz auf, vor allem, weil Substack ganz massiv dahin will, irgendwie eine Milliardenbewertung zu bekommen. Gerade wollen sie irgendwie mit 700 Millionen Dollar bewertet werden und es ist so ein bisschen klar, da kommst du nicht hin, wenn du nur 10% der Umsätze immer machst und zwar ja über ein Über dieses Geschäft, unter du baust langfristig Beziehungen mit so einem Newsletter auf und so, und dann sind Leute dafür zu bezahlen. Das ist Vielleicht ein lukratives Geschäftsmodell, aber kein Milliardengeschäftsmodell. Das heißt, sie müssen sich da irgendwie aufweichen und da werden jetzt immer mehr Kritische Stimmenlaut, die sagen: Moment, dieses Geschäftsmodeller geht nicht auf. Und umgekehrt sind diese 10% für die wirklich profitablen Newsletter, die großen, die sagen sich: Moment, wofür geben wir eigentlich 10% ab? Weil die Leistung wird ja nicht mehr, die du bekommst, auch wenn du plötzlich hunderttausende Dollar da irgendwie umsetzt. Kannst du einfach weiter nur kostenlose Newsletter verschicken. Stimmt nicht ganz in den Details, aber so. Das war jetzt mein Weg, aus diesem dystopischen Text zu fließen.

56:02 Gavin Karlmeier

Ja, ich habe leider, ich ziehe dich wieder zurück, denn LinkedIn hat die eigenen Community-Guidelines angepasst. Und interessanterweise, also es gibt so dort auch Richtlinien dafür, welche Inhalte auf der Plattform okay sind und welche nicht, die haben die vor einiger Zeit mal komplett. . umgebaut und die Durchsetzung der Community Guidelines in großem Stile verbessert, wie Sie geschrieben haben, auf Ihrem Trust <unk> Safety Blog, wo Sie eigentlich alle Veränderungen auf der Plattform veröffentlicht haben. Nur diese jetzt nicht, interessanterweise. Vielleicht wollte man verhindern, dass Leuten auffällt, was man hier verändert hat, denn sie haben die Begriffe Missgendering oder das Dettnaming von Transpersonen aus diesen Guidelines entfernt. Sie sagen, dass du auch die Begriffe Rasse oder Geschlechtsidentität sind komplett für Merkmale gestrichen, die als negative Kommentare oder Belästigungen wahrgenommen werden können. Also sie haben sich eigentlich genau dort angepasst und angeglichen, wie andere eben auch. Also wie Meta das getan hat, wie YouTube das getan hat, das ist jetzt gerade schick.

57:05 Jannis Schakarian

Ja, ich, also das folgt ja im Wording sozusagen den anderen Social-Media-Plattformen, die ähnlich vorgegangen sind. Ich finde es bei LinkedIn. nochmal ein bisschen schlimmer, weil es eine Karriereplattform ist und es ja irgendwie um, wie gehen wir am Arbeitsplatz miteinander um und vor allem LinkedIn, was ja auch zu Microsoft gehört, sich in der Vergangenheit sehr krass hingestellt haben und gesagt, wir stehen für Diversity, wir haben hier Diversity-Botschafter und keine Ahnung. Und das ja gerade In diesem Bereich, wen stellen wir ein und so. Also, das ist da noch ein bisschen, finde ich, bei LinkedIn nochmal anders gelagert, als wenn es nur darum geht Du machst lustige Witze auf Twitter und irgendwie willst da auch deine Schimpfworte benutzen, ist was anderes, als wenn du sagst, wir sind in der Karriereplattform, wo es irgendwie darum geht die Menschen von morgen einzustellen und sich als Unternehmen zu repräsentieren. Also ich finde es da nochmal ein bisschen nochmal ein bisschen doofer.

58:11 Gavin Karlmeier

Ja, das ist also genau, vor allem eine Plattform, die vornehmlich von Menschen mit Klarnamen verwendet wird. Also gerade dann ist doch so ein gewisser Respekt voreinander, idealerweise doch mitgemeint und mitgedacht und mit angelegt im System. Und gerade dann ist es doch wichtig, dass du Dinge wie Dead Naming, also dass du Leute eben nicht mit ihrem alten Namen ansprichst, sondern mit dem, nachdem sie eben genannt werden wollen, dass du das in deine Kultur mit aufnimmst. Und das ist aber gerade offenbar für LinkedIn nicht unternehmens zuträglich, wie man das hier versteht. Naja, ich habe zum Schluss heute noch, ich habe keine Versöhnlichkeit vorbereitet. Vielleicht hast du eine Versöhnlichkeit vorbereitet, aber ich habe zwei Funktionen mit dir. Und die finde ich beide, darüber wird zu sprechen sein, Janis. Funktionen und Emotionen. Denn YouTube testet Kollaborationen, genauso wie wir das von Instagram kennen, dass mehrere Accounts Absender eines Videos sein können. Finde ich gut. Finde ich gut. Ich finde es auch brillant, weil das ein No-Brainer ist bei einer Plattform, die so von Community lebt. Dass man sich fragt, warum hat es bis August 2025 gedauert, bis man auf diese Idee gekommen ist?

59:29 Jannis Schakarian

Ja, ich glaube, es liegt daran, dass es wahrscheinlich im Backend gar nicht so einfach umzusetzen ist. Wo hängt dann dieses Video, in welchem Kanal? Wer kann es löschen, wer nicht? Wer kriegt die Werbeumsätze? Ist ja bei YouTube auch sehr entscheidend. Also ich glaube, es ist quasi ein Problem der Datenstruktur dahinter, weniger als lass uns dieses Feature im Frontend ausrollen.

59:51 Gavin Karlmeier

Aber das ist doch Instagram ja auch egal, als sie es eingeführt haben.

59:56 Jannis Schakarian

Ja, aber das sind ja auch Meter, die überlegen sich dann hinterher, was sie damit wollen. Nein, ich finde es auch super, weil es eben genau Kollaboration fördert. Und das gab es früher ja sehr oft, dass YouTuber Cross-Promo und Collabs gemacht haben und dann wurde auf den anderen verlinkt und so. Diese ganzen Linking-Features hat YouTube. Sind bei YouTube immer schlechter geworden, aber hiermit führen sie wieder was ein und ich finde es einfach gut.

01:00:20 Gavin Karlmeier

Stimme ich zu. Instagram beschränkt Livestreaming auf CreatorInnen mit tausend oder mehr FollowerInnen Das finde ich doof. Also wenn du nur 999 Follower hast, kannst du nicht mehr live gehen auf Instagram.

01:00:34 Jannis Schakarian

Ja, aber warum? Also die. Also wahrscheinlich, weil sie zu viele Serverdaten kostet oder weil eh niemand zuguckt, wenn du weniger verloren bist, also weil du dann eh nur einen Zuschauer hast. Aber gut, ich sehe eh nicht mehr so viele Instagram Live. Das war irgendwie zur Pandemie ganz groß, dass dann alle auf Instagram Live gingen und da fand ich, waren die kleinen Livestreams eigentlich die sympathischeren, wo dann irgendjemand bei sich zu Hause mal gesagt hat, hier, ich spiele jetzt mal ein bisschen Musik, ich mache jetzt mal ein DJ-Set oder so.

01:01:04 Gavin Karlmeier

Ja, dass ich zwei Leute eingeschlossen habe und eine Flasche Wodka einfach getrunken haben. Wer macht denn sowas? Also ich stimme dir zu, ja. Also das war während der Pandemie spannend. Ich finde es doch schade, dass ich live nicht durchsetze, weil ich war früher ja auch Ich habe ja auf Facebook Live selber gemacht, sehr viel. Und würde mir wünschen, dass es da so ein kleines Revival gäbe, das nicht immer so Gaming induziert wäre. Was bei Twitch nicht ausschließlich der Fall ist, aber es schwingt häufig schon mit, dass es in so einem Gaming-Kosmos stattfindet.

01:01:32 Jannis Schakarian

Ja, also warum Gaming glaube ich so gut funktioniert, ist, weil wir es auch bei TikTok sehen, wenn unten drunter noch Subway Server läuft. Da passiert halt die ganze Zeit was im Bild. Und das waren ja auch so die ersten Let's Plays, teilweise die Let's Plays auch von Gronkh oder so. Da war das Gaming mehr so bildteppig. Du hast halt beeindruckende Optik, in der dauernd was passiert und dann blinkt was und glitzert was und dann kannst du einfach drüber reden und was erzählen. Und sonst ist es ja wahnsinnig aufwendig, quasi eine Live-Show zu machen, in der mehr passiert als zwei Leute sitzen da und trinken eine Flasche Wodka zusammen. Da passiert bildlich jetzt nicht so viel. Und ich glaube, das ist der Vorteil, den Gaming in diesen Livestreams hat, dass du irgendwie visuell dir echt was krasses geboten wird. Und das macht es für andere Streams immer schwerer.

01:02:24 Gavin Karlmeier

Wir bleiben bei Gaming und kommen von Gronkh zu Grong, denn XAI hat ein neues Trademark registriert mit dem Namen Micro Heart. Also man weiß nur, die haben diese Marke angemeldet. Aber wenn du Grog fragst, was ist MicroHard, kriegst du als Antwort, dass das das Gaming-Studio von XAI werden soll und dass der Name einer Anspielung auf Microsoft ist.

01:02:50 Jannis Schakarian

Wo hatten wir es vorhin von Elon Musk Wort spielen?

01:02:53 Gavin Karlmeier

Case closed. Das schließt sich auch nicht nur der Case, sondern auch der Kreis und diese Folge. Vielen Dank, dass du heute da warst, Janis. Sehr gerne.

01:03:01 Jannis Schakarian

Ich habe eine Versöhnlichkeit.

01:03:02 Gavin Karlmeier

Oh warte, warte, warte, ich hab den Knopf, warte. Wo ist der? Hier, der ist ja neu, warte. Versöhnlichkeit des Tages.

01:03:14 Jannis Schakarian

Also, ich liebe diesen Jingle. In der letzten Folge kam der irgendwie nicht gut weg. Ich bin ein Riesen-Fan. Also, danke an die Waschkraus.

01:03:23 Gavin Karlmeier

Aber es gibt HörerInnen, die den nicht so fühlen.

01:03:26 Jannis Schakarian

Ja, die sollen halt vorher ausschalten. Ja. Und zwar, wir haben jetzt die ganze Zeit darüber geredet, dass Wo-Tech irgendwie das Geld falsch hinverteilt und dass sie es nur für Quatsch ausgeben und mit KI alle. Alles schlechter machen. Und die größte Tech News dieses Wochenendes war ja der Börsengang von Figma. Dieses Design-Tool, was erst Adobe für ich glaube 20 Milliarden oder so kaufen wollte. Das wurde ihnen untersagt von der europäischen Kartellbehörde. Danke an der Stelle. Und jetzt sind sie eben an die Börse gegangen, wahnsinniger Börsen 250 Prozent am ersten Tag gestiegen, bla bla bla bla bla Jetzt kam raus, wer mit am meisten von diesem Börsengang profitiert hat, ist eine Non-Profit-Organisation, der, der, ich glaube, der Gründer hat denen irgendwie vorher so und so viele Shares gegeben. sodass die 440 Millionen Gewinn gemacht haben mit diesen Basengang und diese Non-Profit Commission Stiftungen, was auch immer es genau ist, für einen Konstrukt setzt sich dafür ein, irgendwie Education besser zu verteilen und so.

01:04:41 Gavin Karlmeier

Das ist ja eine fantastische Geschichte.

01:04:44 Jannis Schakarian

Ja, oder? Das ist eine schöne Versöhnung.

01:04:45 Gavin Karlmeier

Ja, ich fühle mich versöhnt. Und findest dann auch jetzt schon wieder traurig, dass du schon wieder gehst, weil du hier immer so ablieferst wie ein Pizzabote. Lieber Janis, vielen Dank. Ich komme wieder. Ja, das wollte ich nämlich jetzt sagen. Du kommst bald wieder. Ich freue mich drauf. Ich wünsche dir jetzt erstmal einen ganz wundervollen Montag, eine perfekte Woche. Wetter wird vielleicht. Wie letzte Woche mal sehen, danke, dass wir für Wettermeldungen sind wir nun wirklich nicht zuständig. Wetter drin. Ja, Regen drin, noch besser. Der Wetter Podcast.

01:05:14 Jannis Schakarian

Regen drin, der Sommerpodcast.

01:05:17 Gavin Karlmeier

Lieber Janis, vielen Dank. Macht dir eine schöne Woche. Danke, dass ihr bis hierhin alle zugehört habt. Wir hören uns wieder am Mittwoch. Und dann ist wer ist denn dann bei uns? Ah, Nicole kommt wieder. Nicole Dickmann ist nochmal da. Sehr schön viele Grüße, richtig aus. Danke. Tschüss.

01:05:32 Jannis Schakarian

Tschüss.