Es ist also tatsächlich passiert. Die “Die Hölle friert zu”-Wochen gehen weiter, denn es scheint tatsächlich eine Art “TikTok”-Deal in den USA zu geben. Außerdem geht das Thema Kirk immer noch nicht aus unseren Köpfen (oder Musks, Bondis oder Vances) und Meta scheint bei Datenschutz und Schutz von Minderjährigen (abermals) nicht so genau hingesehen zu haben, wenn man klagenden Ex-Mitarbeiter:innen glauben darf.
➡️ Gavin für Übermedien über Internetkultur in Medienhäusern: https://uebermedien.de/109480/extrem-offline-warum-journalismus-von-der-internetkultur-ueberfordert-ist/
➡️ Titus Blome für DIE ZEIT – “Wenn Mord zum Meme wird”: https://www.zeit.de/kultur/2025-09/attentat-charlie-kirk-kugeln-meme-internet
Kapitelmarken
KI-unterstützt:
- Hallo Charlotte!
- Gravierte Patronen
- Pam Bondi über Free Speech vs. Hate Speech
- TikTok-Verbot in den USA und mögliche Lösungen
- Cambridge Analytica: Meta-Zahlungen an Betroffene
- Whistleblower-Klage gegen WhatsApp wegen Sicherheitsmängeln
- Vorwürfe gegen Meta: VR-Inhalte & Kindergefährdung
- Meta Connect Leak: neue AR/VR-Brille
- Debatte: Sollten Medien und Regierung X verlassen?
- Rückblick: 3 Jahre Podcast & Ankündigung Livestream
- Google-KI-Übersichten und Klage von Penske Media
- Kontrolle, Barry Weiss & CBS
- Abschluss und Ausklang
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Hallo Charlotte Hallo Gevin. Bei mir ist heute Charlotte Voss. Sie arbeitet im Audience Development bei Deutschlandradio, ist immer wieder gerne hier und das wäre, ich also weiß nicht, wie privat das ist, wenn ich jetzt sage, du kommst quasi direkt aus dem Urlaub wieder. Und sitzt direkt hier bei Haken dran und machst mit mir direkt einen Rundumschlag durch die dystopische Realität. Wie sehr hast du dich den ganzen Urlaub darauf gefreut? Ich habe nie daran gedacht. Fair. Finde ich gut. Wir haben in der letzten Folge mit Dennis so ein bisschen über diese Tyler-Robbinson-Geschichte gesprochen, den mutmaßlichen Attentäter im Fall Charlie Kirk. Du merkst, ich gehe direkt knallhart rein. Wir haben keine Zeit für gute Laune. Und Also das hat sehr, sehr, sehr viele Wellen geschlagen, worüber wir gesprochen haben und viele andere, weil eben dieser Fassungslosigkeit unsererseits darüber, dass wenn wir also Für die, die es nicht mitbekommen haben, ich hole nochmal aus. Du warst im Urlaub, deswegen mache ich drei Schritte zurück. Der mutmaßliche Attentäter, der den rechtsextremen Charlie Kirk erschossen hat bei einer Veranstaltung in der vergangenen Woche, hatte auf seine Munition Sätze graviert. Darunter waren Sätze wie Bella Chow oder Eat That Fascist und dahinter so Pfeile Und auch noch zwei weitere. Da kommen wir gleich zu. Und diese beiden Sätze haben aber für viele Medien als Interpretation ausgereicht, um Tyler Robinson in das linksextreme Lager oder zumindest antifaschistische Lager zu verorten, obwohl es eigentlich dafür gar keine Hinweise gibt. Also auf den anderen Kugeln waren, auf der dritten Kugel stand der Satz drauf: if you can read this, you are gay. Oder if you're reading this, you're gay. Und auf der vierten Kugel war ein Meme, das quasi kaum mit Worten wiederholbar ist, das aber mit der Furry-Szene in Verbindung gebracht. wird. So, und jetzt haben wir darüber gesprochen, wie irritierend das ja so ist, dass so diese Internetkultur in vielen klassischen Medien eigentlich überhaupt gar keine Relevanz, gar kein Stattfinden spürt. Und das hat dazu geführt, dass mir extrem viele Leute geschrieben haben. Und ich will dazu zwei Dinge nochmal kurz als Weiterfrage. Führende Informationen an die Hörerinnen und Hörer weitergeben. Zum einen gibt es einen sehr, sehr, sehr, sehr guten Text von Titus Blome in der Zeit, den ihr in den Shownotes findet. Den kann ich euch allen empfehlen. Und zum anderen habe ich meine Gedanken auch einmal aufgeschrieben für Übermedien. Auch das findet ihr in den Shownotes. Das war zu einmal kurz zum Start. Wer es englischsprachig mag, ich habe was Gutes gelesen von Ryan Broderick, den du wahrscheinlich auch kennst. Habt ihr wahrscheinlich drüber gesprochen. Den findet ihr in den Shownotes zur letzten Folge, den Text. Alles klar. Auch sehr gut. Ja, es ist schon wild, dass man so das Gefühl hat, wir sind irgendwie mit dieser Angela-Merkelschen Neuland-Theorie 15 Jahre später immer noch nicht einen Schritt weitergekommen. Ja, ich glaube, wo man ja mittlerweile schon drauf blickt, in Medien ist so die großen Tech-Konzerne und Facebook etc. , so Regulierung, das ist ja schon sehr präsent in der Kampa, auch Leute, glaube ich, in Redaktionen, die das können und sie sich damit auskennen. Ist ja am Ende ein erweitertes Wirtschaftsthema, ne, diese ganze Tech-Regulierung. Aber ich glaube, diese Internetkultur, auch der Begriff ist dann ja fast schon problematisch, wenn man dann denkt, ach ja, die Internetkultur, ganz lustige Sachen, die da passieren und so, aber Nicht so relevant. Aber ich glaube, dafür gibt es wirklich gar nicht so viele Leute in den Redaktionen. Ich fahre allgemeine jetzt sehr stark in den Redaktionen. Irgendwo gibt es sie schon in der Zeit offensichtlich. Aber ähm Das ist ja so komplex irgendwie auch und so spezifisch und so subkulturell. Also diese Gaming-Szene und welche Memes wie der ein Meme von einem Meme ist und ein Code für einen Code. Also das ist ja so, so viele Layouts, so viele Codes auseinanderhalten können. Das kann man wirklich, glaube ich, nur, wenn man da wirklich auch mit drin steckt und sich damit Ausschließlich befasst. Ja, und ich will auch gar nicht sagen, dass Leute das können müssen, die in Redaktionen arbeiten, ne? Aber ich glaube, man muss zumindest auf der einen Seite, das muss man den Leuten inzwischen schon vorhalten, eine Sensibilität dafür aufbauen, dass wenn du zum Beispiel Vier Kugeln, auf denen was haben, also du hast vier Sätze und zwei ergeben ein Bild und die anderen beiden widersprechen diesem Bild, dann sollte eigentlich so ein erster Stör, so ein erstes Störgefühl auslösen, bei dem man sagt. Vielleicht sind auch die ersten beiden Sätze hier nicht so in diesem Kontext zu verstehen, wie ich das hier auf erster Ebene lese und so ein bisschen Irritation auszulösen. Zum anderen muss man so ein Feingefühl oder so eine Sensibilität dafür entwickeln, dass es eben sowas gibt wie Memes wie Internetkultur, in denen eben die Satzebene, die oberste Ebene, nicht die Bedeutungsebene, die dahinter liegt ist. Und zum anderen ist mein Plädoyer halt, dass wir halt Du brauchst diese Expertise. Und die kann nicht überall in Redaktion sitzen, aber sich darauf zu verlassen, dass die eigene Interpretation oder so eine dreiminütige Google-Recherche am Ende all diese Expertise aufwiegen kann oder noch schlimmer, Aus Büchern angeeignetes Wissen über eine Kultur, die sich so quasi minütlich verändert, das funktioniert, glaube ich, nicht. Ja, also genau, ich glaube schon, dass man Wissen-Expertise aufbauen kann in Redaktionen, aber vor allem, glaube ich, wie du sagst, braucht man die Sensibilität, dass es existiert und dass man dann eben. eben Leute befragen müssen, die es halt wissen. Man muss halt wissen, dass Internetkultur so funktioniert und dass es halt viel komplexer auch ist und dass politische Prozesse so stark davon beeinflusst werden. Das sehen wir ja schon beim ganzen Menosphier-Thema genauso. Wenn man das nicht versteht, was da passiert in der Blase, dann versteht man auch das Menosphier-Thema und lässt jetzt Thema, sage ich jetzt mal, ja auch nicht. Und ich glaube, das muss einfach anerkannt werden. Das müssen dann auch vielleicht Menschen, die nicht so einen guten Zugang dazu haben oder Redakteureinnen und Redakteurinnen sagen, okay, alles klar, da gibt es aber etwas, dieses Phänomen muss ich, davon muss ich wissen. Ich muss diesen Einfluss begreifen, den es halt hat. Und dass es eben nicht mehr so leicht ist zu sagen, ah, das war doch links gegen rechts oder der politische Gegner gegen den politischen Gegner, sondern Es gibt ja auch innerhalb der politischen Szenen dann wiederum Gegner, etc. , und Streit, und das Zweier bei Kirk und Fruit ist genauso. Das ist einfach sehr komplex geworden. Ich finde es auch mittlerweile schwierig, als Journalist das jemand zu vermitteln, der davon nichts versteht. Ich überlege mir immer, wie würde ich meinen Eltern erklären, was ein Gräuper ist? I don't know. Also, kann ich nicht. Aber ich habe in dem Übermedientext geschrieben: Wenn du bei Uvu an Ochsenknecht denkst, dann bist du nicht dafür geeignet, über Internetkultur zu schreiben. Und ich glaube, das ist halt am Ende die Essenz, dass es da nicht darum geht, dass du. Also, wir müssen das unseren Eltern vielleicht gar nicht kleinteilig erklären können, sondern du musst ihnen nur erklären können, dass es das gibt, dass das so ein Ding ist. Genau, aber sie müssen verstehen, dass es halt nicht mehr, also man muss es möglich machen, dass man erklären kann Es ist nicht so einfach mehr, dass man sagen kann, alle waren Linke gegen Recht oder Rechte gegen Linke oder welche Antagonisten auch immer, sondern eben, das ist ganz komplex geworden. Und es ist auch nicht mehr so einfach zu sagen, der hat doch diese Ansicht, dann muss er doch ein Linker sein oder ein Rechter oder was auch immer, sondern das ist fragmentiert. Der hat zehn Ansichten und die passen in zehn verschiedene Milieus. Ja und es war früher halt einfacher. Du wusstest, dass jemand trägt einen Lonstel Pullover und dann hat er, wenn das in Deutschland passiert ist, war die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass das ein. rechter Skin war, wenn er dazu noch die richtige Schnürsenkelfarbe an seinen Springersstiefeln hatte, wurdest du bestätigt und dann war die Sache eigentlich klar. . Und so funktioniert das ja heute mit den Codes gar nicht mehr. Die werden ja. . Nein, die sind sehr komplexer. Die Codes an sich muss man kennen und dann sind sie auch noch komplex geworden. Also wenn du Grog fragst übrigens, wer Charlie Kirk gekillt hat, äh, getötet hat, sorry, das war die über der Otto von G von Grog. Wer Charlie Kirk getötet hat, dann wird auf Tyler Robinson verwiesen, dessen Online-Aktivität Far-Right-Memes und Faschismus. referenziert haben. Und das nutzen jetzt gerade ganz viele Leute, um sich darüber aufzuregen, dass Grog offensichtlich dass Grog offensichtlich zu vogue ist, weil Grog gleichzeitig Statistiken bezieht von ADL und sagt, dass 75% der extremistischen Morden Morde in den USA von Right-Wing Actors durchgeführt wurden. Und Elon Musk hat sich dafür schon entschuldigt und hat gesagt, we are fixing this cringe ideosie by Grog. Wo man sagen muss, was. Ja, es ist halt eine ideologische Plattform. Wenn wir früher weiß ich nicht Und Volksstürme, was gelesen hast, war halt klar, was da drin steht. Ja, genau so ist es. Und diese ganze Aneignung von oder Anpassung von Grog an das politische Weltbild von Elon Musk zeigt sich dann in solchen Extremfällen halt noch. Viel deutlicher. Aber diese ganze Geschichte um Charlie Kirk hat gerade auch ganz viele andere Wellen ausgelöst, die jetzt erstmal im entferntesten nur was mit Social Media zu tun haben. Ich will es trotzdem erzählen. Ich habe eine Sache mitgebracht und zwar hören wir jetzt gleich kurz die Stimme von Pam Bondi. Das ist die, ähm, wie sagt man auf Deutsch, Attorney General, Staatsanwältin der Nation. Wie würde man das übersetzen in Deutschland? Ich glaube, der Attorney General hat in den USA eine Doppelfunktion, ist auch Justizministerin ehrlich gesagt. Ja, exakt. Und ist auch noch der, genau. Ja, und wir hören da mal ganz kurz rein, weil das ganz, ganz viele Sachen berührt, über die wir hier sonst immer viel sprechen. Das dauert, glaube ich, keine Minute. Ihr könnt aber wahrscheinlich durch dreimaliges 15-Sekunden-Vorspulen wieder uns hören, wenn ihr das nicht hören möchtet.
09:20 Speaker 3
Speech and then there's hate speech. And there is no place, especially now, especially after what happened to Charlie in our society.
09:28 Speaker 4
Do you see more law enforcement going after these groups who are using hate speech and putting cuffs on people so we show them that some action is better than no action?
09:39 Speaker 5
We will absolutely Target you, go after you if you are targeting anyone with hate speech, anything, and that's across the aisle
09:50 Gavin Karlmeier
Also wir haben da gerade Pam Bondi gehört, Attorney General, also wie du sagst, in dieser Doppelfunktion Justizministerin und Generalstaatsanwältin. Im Podcast von Katie Miller. Katie Miller ist die Frau von Steve Miller, der einer der Berater von Trump ist und hat das Weiße Haus verlassen, gemeinsam mit Elon Musk, um für ihn zu arbeiten damals. Das ist vielleicht ganz gut für den Kontext. Und Pam Bondi sagt dir aber etwas, was hochinteressant ist. Sie unterscheidet nämlich zwischen Free Speech und Hate Speech. Und wenn du Hassrede. . anwendest, dann werden wir dir hinterher sein und werden das Recht durchsetzen, dass du eben nicht diese Hassrede verbreiten kannst. Und das ist hochinteressant, weil wir sind ja in dem USA, in dem du vor einigen Wochen noch JD Vance gehört hast, der sich darüber lustig gemacht hat. dass in Europa, vor allem in Deutschland, Beleidigung eine Straftat sei und dass ja ein Verstoß gegen das First Amendment, also den ersten Verfassungszusatz sei, nachdem die Freedom of Speech, die Redefreiheit so gewährleistet wäre. In den USA hat man das Recht, alles zu sagen und im Zweifel auch Menschen zu beleidigen und konnte gar nicht verstehen, warum man Menschen nach Gesetz nicht beleidigen dürfte in anderen Ländern, weil das ja zum Selbstverständnis der freien Rede gehören würde. Sieht offenbar die Justizministerin anders. Ja, ich habe jetzt natürlich nicht mehr gehört davon, außer diesen Teil. Und sie sagt natürlich am Ende eigentlich, it's cross the aisle, also das gilt für alle Seiten sozusagen und nicht nur aus der einen Richtung. Na klar. Aber es ist natürlich die Frage, was macht man mit Hate Speech? Also ist es Hate Speech, wenn es gegen Charlie Kirk oder überhaupt gegen Rechte geht? Oder ist es Hate Speech, also aus welcher Richtung kommst? Dann kann man so einen Begriff ja auch umwidmen und den anders besetzen. Wenn dir über Hate Speech redet oder über Hass redet, dann reden wir im deutschen Kontext natürlich genau oft über Volksverhetzung, Beleidigung und Rassismus oder was auch immer. Und in ihrem Kontext ist das vielleicht was anderes. Da ist das, also das kann man ja definieren, wie man möchte, sozusagen, wenn man irgendwie viel Einfluss hat und viel Macht hat. Ja, das ist für mich die Frage, ob das Ob das wirklich so bemerkenswert ist oder ob sie halt einfach, weil sie bestimmte Dinge als Hate Speech definiert, gerade jetzt, wo es halt. um den Tod eines rechten, rechtsextremen Influencers geht. Das ist halt die Frage, wie man so einen Begriff umwidmet, das kann man ja auch machen. Also ich meine, welchen Begriff wollte Frau Petri wieder positiv besetzen? Man kann ja auch Begriffe umwidmen, wenn man möchte, oder das versuchen zumindest. Oh, das ist jetzt eine gute Frage. Was wollte sie wieder positiv besetzen? Ich erinnere mich an dieses Zitat, aber. Jetzt müssen wir direkt der ganze Völker den Begriff völkisch wieder positiv besetzen. Klar hast du recht, aber wenn du sagst, wir kämpfen als vor allem als politische Rechte, aber auch als wahrscheinlich Alle Konservativen in den USA würden ja die Formulierung mitgehen, dass eben die Redefreiheit, das First Amendment für alle und alles gilt, du kannst alles sagen. In dem Moment, wo aber hier dann zum Beispiel ein Mensch Hämisch, wo Hämisch über einen Menschen gesprochen wird, der gestorben ist, der eben aus dem eigenen politischen Lager gekommen ist, fängt man plötzlich an, darüber das plötzlich zur Verhandlung zu stellen. Das halte ich schon für bemerkenswert in dieser Situation. Ja, klar ist es auf jeden Fall. Nur es ist natürlich mit Blick auf die Gesetzeslage, das wird natürlich immer so ausgelegt, wie es ist Wie es ihm passt, wie es der Administration da passt, sozusagen. Ja, wir sind gespannt, wie es da weitergeht und ob jetzt dann auch Hausdurchsuchungen bei Leuten stattfinden, die Memes geteilt haben in den USA. würde die Argumentationsgrundlage für viele Rechte in Deutschland auch, ich sag mal, schmälern, wenn wir darüber nachdenken, wie zum Beispiel im Fall Habeck. häufig, der häufig als Beispiel genommen wird in solchen Diskussionen, sich verhalten wurde seitens der Justiz. Bei interessanten Hausdurchsuchungen muss ich auch mal den Fall der Juso Für die, die es nicht mitbekommen haben, im Sauland statt Und da ist bei der Juso-Chefin eine Hausdurchsuchung durchgeführt worden, weil im Verdacht stand, dass CDU-Wahlplakate beschädigt wurden durch sie. Richtig? Ja, also Waldmöglichkeit beschädigt oder irgendwelche Schmierereien über Friedrich Merz, glaube ich, irgendwo angebracht wurden. Ja. Und die war, wie nachher sich herausstellte, offenbar nicht rechtmäßig für diese Hausdurchsuchung. Ups Ach, sorry, das kann man schon mal durcheinander bringen. Das passiert schon mal, ja. Vielmehr will ich zu dem Fall Kirk und Robinson an der Stelle, glaube ich, auch gar nicht loswerden. Eine Sache aber noch, die vielleicht interessant ist fürs Bild Da müssen wir nicht tief drauf eingehen, aber der Charlie Kirk-Podcast, The Charlie Kirk-Show, ist in dieser Woche trotzdem erschienen, nicht offensichtlich mit dem Host Charlie Kirk, sondern mit JD Vance, dem Vizepräsidenten, als Moderator. Dieses Podcasts. Ja, und ist direkt auf einzelnen Apple Podcast-Just. Na klar. Also, was will man dazu noch sagen? Wir gehen aber, wir bleiben kurz politisch und wir bleiben in den USA, denn das ist eigentlich die größte Geschichte des Tages. Wir verlassen jetzt Nach 15 Minuten das Housekeeping. Denn am heutigen 17. September, jetzt quasi, wird der Betrieb von TikTok in den USA zum vierten Mal illegal. Nur dieses Mal mit dem kleinen Unterschied, dass Donald Trump bislang noch keinen Executive Order unterschrieben hat. Wir nehmen das hier um 18 Uhr auf, am 16. September, noch keine Executive Order unterschrieben hat, die den Betrieb. von TikTok weiterhin straffrei halten würde. . . Also diese Orders, diese Dekrete, die er erlassen hat, haben ja eigentlich immer nur gewisse Fristen gesetzt. Und der Hintergrund war ja, dass eigentlich der Plan war, dass TikTok an ein amerikanisches Unternehmen verkauft werden müsste. Warum hat er noch keine Executive Order erlassen? weil es ganz danach aussieht, als gäbe es hier einen Durchbruch. Denn die USA und China verhandeln seit einiger Zeit immer mal wieder, um ihre Handelsbeziehungen im Generellen zu verbessern. Zuletzt haben sie das in Madrid getan, wenn ich mich nicht irre. Zuletzt haben sie das in Madrid getan und haben offenbar im Rahmen dessen auch einen Deal für TikTok herausgearbeitet. Was sagen wir das? Framework. Ein Framework. Ja, Rahmenbedingungen, man weiß ja noch nicht so viel darüber. Ja, ich meine, irgendwann muss das ja mal passieren. Man könnte ja natürlich auch sagen können, er verlängert jetzt die Executive Order das bis zum Ende so. vielleicht nicht nochmal Präsident ist, ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, ob ich das formulieren soll. Ja, das ist die Frage, was China da kriegt. Am Ende ist es natürlich vor allem ein super großes Geschenk für Oracle, oder? Ja, absolut. Das ist genau. Wie dieses Framework aussieht, diese Rahmenvereinbarung, die hier getroffen wurden, wird es wohl wie folgt funktionieren. Es wird ein neues amerikanisches Unternehmen gegründet. Dieses amerikanische Unternehmen wird in den größten Teilen Oracle gehören. Wie viele Teile wissen wir noch nicht. Also alle Details sollen erst am Freitag bekannt gegeben werden. Wir sind gespannt. Soll Oracle gehören? Übrigens der Chef von Oracle, Larry Allison, ein Freund von Donald Trump. Wer hätte das gedacht? Der ist zwischenzeitlich kurz reicher als Elon Muskwa. Auch das muss man nochmal dazu sagen. Also in den meisten Teilen soll es eben von Oracle betrieben werden. Oracle soll aber nicht den tatsächlichen Betrieb der App. anbieten, sondern sie sollen eben weiterhin die Datencenter betreiben, über die diese neue App oder alte App läuft Ob es da jetzt eine neue App geben wird oder ob du sozusagen abgeforgt wirst, ist noch nicht ganz bekannt. Aber der Deal, den man eingegangen ist, ist hier, dass der Algorithmus. . von China geleased würde. Würde bedeuten, weiterhin würde ByteDance, das chinesische Unternehmen hinter TikTok Entscheiden, wie dieser Algorithmus funktioniert, was darüber zu sehen ist, welche Auswahlkriterien getroffen werden und nach welcher Gewichtung. Interessant ist, dass hier eine Person interviewt wurde, die gesagt hat, ich glaube, der Algorithmus ist für die Leute in Washington nicht mehr so beängstigend wie früher. Die größere Sorge gilt der Datensicherheit. Warum sagt diese Person das? Naja, also meine Lesart ist hier, dass die Leute, die jetzt in Washington an der Macht sind, natürlich am stärksten von diesem Algorithmus profitiert haben, weil sie im Spalten der polarisierende Kräfte sind. extremere Kräfte, die nicht zwangsläufig für eine Mäßigung in der Gesellschaft eintreten, sondern eben fürs Gegenteil. Ja, definitiv. Ich meine, Trump hat ja auch auf TikTok erst angefangen, relativ spät. Da war es schon verboten, theoretisch. Genau, dann war es eigentlich verboten, er nutzt es ja also auch. Kann ich mir auch vorstellen. Aber die Datenfrage ist natürlich weiterhin ungeklärt. Sonst fand ich aus, habe ich irgendwo gelesen, dass Oracle ja auch für die Aufsicht darüber irgendwie beauftragt werden kann. Es gibt sozusagen eine Sicherheitsgarantie für den Datenschutz der Inhalte, die auf ihren Zucker sind. Das finde ich ja lustig als Unternehmen, was total krass davon profitiert. Ja. Die Aufsicht zu haben, naja, weiß ich nicht. Ja, sie passen auf sich selber auf und sagen, ich passe auch wirklich auf. Das hat aber in den Interessenskonflikten von Elon Musk ja auch kein Problem dargestellt. Natürlich nicht. Nein, natürlich nicht. Ja, ja, klar. Ja, es ist aber tatsächlich jetzt am Ende offenbar. tatsächlich die Lösung geworden, die auch seit einigen Monaten schon so durch die Presse gegeistert ist und über die wir auch immer wieder gesprochen haben. Ein Deal, der am Ende nicht bedeutet, dass TikTok einen arm einen amerikanischen, echten amerikanischen Ableger bekommt, sondern Byteance mit Minderheitsbeteiligung weiter im Game lässt, Byteance als chinesisches Unternehmen weiterhin den Algorithmus und damit auch sozusagen die Gesellschaft zersetzende Wirkung, die der App ja unterstellt wurde, als sie verboten wurde, weiterhin zulässt. Also es ist am Ende ein Deal. der einfach wahrscheinlich so the bare minimum ist, damit man nicht das Gesicht verliert, weil man eben dieses Gesetz eben jetzt umsetzen muss, das Bipartisan, also von beiden Parteien, sozusagen verabschiedet wurde. Ich frage ja auch, ich meine, für China ist ja vielleicht nicht so schlecht, aber was hat hier in China noch bekommen von dem Deal? Ist ja jetzt, also Zoll wahrscheinlich, ne? Bewegung im Zollstreit, aber. Also Trump hat ja ein. . Trump hat 34% Zölle auf chinesische Waren angekündigt. Wenn diese Zölle wegfallen, man müsste das mal gegenrechnen. Das können andere wahrscheinlich viel besser als ich. Ich glaube, die amerikanische Regierung hätte mit diesen Zöllen deutlich mehr mittelfristig verdient, auch wenn es wahrscheinlich massive Einbrüche der Importe und Exporte gegeben hätte. Als damit, dass sie jetzt die TikTok durchgesetzt haben. Also am Ende lacht sich China ins Fäustchen, dass Trump dieses TikTok-Versprechen, diese App weiter betreiben zu wollen, Anfang des Jahres gegeben hat. Ja, Matelo about nothing, wirklich Riesenaufriss. Ja. Interessant ist aber auch, finde ich, dass dieser Plan schon so grob umrissen wurde unter Biden noch, in der beiden Regierung. Und das damals aber ein ganz wichtiger Teil dieses Plans wieder jetzt Offensichtlich umgesetzt wird, war, dass die US-Regierung einen Kill-Switch hätte, also eine Möglichkeit, diese App landesweit abzuschalten, sollten die Sicherheitsstandards nicht erfüllt werden. Offenbar. Sieht es gerade dann aus, dass dieser Killswitch aus den Verhandlungen auch rausgeflogen ist. Also, man hat sich hier am Ende, am Ende ändert sich nicht viel, außer dass amerikanische Unternehmen wahrscheinlich finanziell stärker profitieren. Und das ist das, womit Trump sich brüsten wird. Da hat er doch sein Wahlversprechen eingehalten. Ist ein Deal-Maker, ne? Leider. Was soll man sagen? Naja, möchtest du mit Meta oder mit TikTok weitermachen? Was fühlst du gerade mehr? Na, vorher bei TikTok sind, bleiben wir doch dran. Nee, Ex wollte ich eigentlich sagen. Ich bringe das schon alles auseinander. Dann bitte Meta. Ex so weit wie möglich rauszugern. In den USA bekommen Menschen, die bis Sommer 2023 einen formlosen Antrag an Meta gestellt haben. Jetzt eine Entschädigungszahlung von Meta ausgeschüttet, weil ihre Daten im Cambridge Analytica Skandal veruntreut wurden. Und zwar sage und schreibe 29 Dollar. Ja, die kannst du dann einen Notoschein vonkaufen und dann geht es weiter. Oder in Meta-Akzent stecken. Oracle, würde ich da eher machen. Wer ist wahrscheinlich gerade der klügere Schachzug, ja. Also ungefähr 30 Dollar pro Person dafür, dass ihre Daten verwendet wurden, um Schabernack mit ihnen zu betreiben. Mir wurde letztens gesagt Als hier Feedback auf diesen Podcast, dass ich Wörter verwenden würde, die nicht meinem Alter entsprechend seien. Zum Beispiel Schabanack. Und Flunkern, habe ich wohl gesagt. Achso. Ist das ironisch von dir vielleicht? Das ist, wie wenn du in so einer Beziehung bist, in der man sich Schatz nennt. Das ist so die ersten zwei Jahre ironisch und dann wird es normal. Und so ist das mit Schabanak und Flunkern, glaube ich, auch. Irgendwann mal angefangen, weil voll funny. Slay. Aber du bist jetzt ja auch in einem Alter, wo man sich mit Weinen auskennen muss, habe ich gehört. Und in der man sich so Strickware anzieht, wie ich das mache. Ein Cardigan. Oder Pierto. Excuse me. Genau, ist ein Cardigan. Wir müssen zur WhatsApp kommen. Und zwar. geht es um Atawala Bike. Das ist ein ehemaliger Cybersicherheitsbeauftragter von WhatsApp, der am Montag. Klage gegen Meta eingereicht hat, weil er sagt, dass Meta interne Mängel in digitalen Abwehrmechanismen bei WhatsApp mutwillig unsystematisch ignorieren und damit Milliarden NutzerInnen gefährden selber. Die Geschichte ist die, er wurde entlassen Anfang des Jahres, weil er nicht den Qualitätsstandard Des Unternehmens entsprochen hätte. Das ist eine Geschichte, die ja gerade in den Layoffs bei Meta immer wieder genannt wurde, dass die Leute irgendwelche Ziele nicht erfüllt hätten oder nicht mehr. Nicht mehr performt. Genau, nicht mehr so performt, wie das gewünscht ist. Er war vier Jahre lang Sicherheitschef für WhatsApp. und hat damals schon beobachtet, dass ungefähr 1500 IngenieurInnen ohne Aufsicht uneingeschränkten Zugriff auf NutzerInnen-Daten hätten was gegen eine Anordnung der US-Regierung verstoßen könnte, wie er gesagt hat. Weil die haben damals Meta schon eine Strafe in Höhe von fünf Milliarden US-Dollar angedroht, sollten solche Mängel nicht behoben werden. Das hat er damals als Sicherheitschef bemängelt. Während er das aber bemängelt hat, wurde dann irgendwann einfach abgezogen, er wurde ignoriert und es wurde gesagt, es ist wichtiger, dass wir hier NutzerInnen-Wachstum haben als Dass wir uns hier noch länger mit so einem Quatsch wie Sicherheit beschäftigen. Und deswegen zieht er jetzt in San Francisco vor ein Bundesgericht, um zu klären, dass Meta offenbar Sicherheitsmaßnahmen nicht ergreift, damit Menschen eben sicher diese Plattformen nutzen können. Also ich kann es nicht so richtig gut einschätzen, aber hat das Erfolgsaussichten? Das kann ich auch nicht sagen. Würde es uns wundern nach der Cambridge Analytica Geschichte? Nein, null, das kann man überhaupt nicht. Das ist nicht aus ein typisches Verhalten von. Also eine typisch Strategie von erstmal machen und dann am Ende sagen, ja okay, kostet ein bisschen, tut es leid und so, aber sie profitieren ja erstmal davon im ersten Moment, von ihrem Verhalten und ihm egalverhalten. Und dann kann man ja gegenrechnen, was hat den größeren Schaden. Absolut. Selbst wenn sich das Gericht gegen sie entscheidet, dann müssen sie wahrscheinlich eine Strafzahlung leisten. Tut Meter das weh, naja, geht so, ne? So ist es. Und da haben sie am Ende eher davon profitiert, dass halt die Nutzerbasis gewachsen ist. Also die Klage umfasst 115 Seiten. Darin legt Bike offen, dass er mehrfach Will Carthcart, das ist der WhatsApp-Chef und Mark Zuckerbock gegenüber Ernsthafte Bedenken geäußert habe, die mittlerweile drei Milliarden NutzerInnen hat. Das ist schon eine Menge. Und dass er dann eben am Ende dieses Prozesses wegen schlechter Leistungen die Kündigung ausgesprochen bekommen hat. Karl Wuk, das ist der Vizepräsident für Kommunikation bei WhatsApp, hat gesagt, auch da wollen wir journalistisch sauber bleiben und die Gegenposition auch darstellen. Hat gesagt, das ist ein bekanntes Vorgehen, bei dem ein ehemaliger Mitarbeiter wegen schlechter Leistungen entlassen wird und dann mit verzerrten Behauptungen an die Öffentlichkeit geht, die die harte Arbeit unseres Teams falsch darstellen. Kann man sich jetzt am Ende seine Meinung sozusagen selber bilden. Ja, mal rund um das Buch von der, wie hieß sie, Sarah Wynn-Williams zu Rückdrack Die Careless People. Dann finde ich mal das gelesen, dann kann man sich das auch sehr gut vorstellen. Ja, und wir haben eine Geschichte, die quasi so daran anschließt, die ehrlicherweise ziemlich unappetitlich wird. Kleine Content-Warnung, es geht zumindest im entferntesten um sexuelle Gewalt an Kindern. Und zwar geht es darum, dass zwei ehemalige Mitarbeiter von Meta in einer eidesstaatlichen Aussage vor dem Kongress gesprochen haben, in der sie gesagt haben, dass die Virtual Reality Produkte des Unternehmens Kinder mit nicht jugendfreien Inhalten wie Nacktheit, sexuellen Angeboten und Live-Masturbation konfrontiert hätten. Sie haben das versucht, im Unternehmen zu untersuchen. Das wurde ihnen allerdings nicht gestattet. Also das Unternehmen hat sozusagen gesagt, ja, also die sind im Unternehmen sozusagen, haben das eskaliert, sind zu Entführungskräften gegangen und haben gesagt, wir stellen fest, dass wir hier VR in VR Mobbing gegenüber Kindern erleben oder sogar sexuelle Übergriffe gegenüber Kindern dass wir hier feststellen, dass Kinder um Nacktfotos und sexuelle Handlungen gebeten werden und hier mit nicht-jugendfreien Inhalten konfrontiert werden. Ähm, leider durften Sie das aber nicht weiter untersuchen, sich nicht weiter damit beschäftigen und sie haben jetzt auch vor Gericht oder vor dem Kongress gesagt, ich würde Ihnen gerne einen Prozentsatz der Kinder in VR nennen, die diese Schäden erleiden, aber Meta hat uns nicht erlaubt, eine Untersuchung durchzuführen. Ja, hält man auch für denkbar natürlich. Weil ich denke immer, so dieses Missbrauch an Kindern etc. ist ja so noch das eine Thema, wo man wirklich ja auch. . Also wo auch Rechtsextreme oder Rechte schnell am Baum sind, sozusagen. Also zu Recht meinetwegen, aber ne, das ist ja noch so ein Thema, das ist eins der wenigen Themen, womit man sich als Rechter noch beschädigen kann, sozusagen, dass man irgendwie Kindesverbrauch nicht verhindert oder irgendwas damit zu tun hat. Naja, vor allem, weil sexuelle Gewalt gegen Kindern oder überhaupt alles, was mit Kindern zu tun, hat immer wieder ja auch als Vorwand genommen wird, wenn es denn gerade in den Kram passt, argumentativ, um beispielsweise Datenschutz auszuhöhlen, um am Ende zu verbinden. Genau, darauf können sich irgendwie alle einigen. Interessanterweise ist es hier aber jetzt so eine Geschichte, Elon Musk hatte damals die Bekämpfung dieses Materials ja auch zur obersten Priorität ernannt und seitdem massiv versagt, was die Bekämpfung dieser Inhalte angeht. Ähm, ich am Ende muss das hier jetzt jemand anders entscheiden, ob das wirklich so passiert ist. Auch hier der Transparenz halber und der Vollständigkeit halber. Andy Stone von Meta sagt, die Behauptungen, die hier im Mittelpunkt der Anhörung stehen, sind Unsinn. basieren auf selektiv durchgesicherten gesickerten internen Dokumenten, die extra ausgewählt wurden, um eine falsche Darstellung zu erzielen. Aber man muss schon sagen, dass solche Geschichten sich eben häufen. In der einfach so gerne mal so die Augen zugehalten wurden, wenn es eben um die Ermittlungen von sei es Datenschutz, sei es Sicherheit, sei es was auch immer geht. Ja, wo auch vielleicht einfach im Konzern irgendwie was außer Kontrolle gerät, wenn man halt so pusht und sagt, wir wollen, wir wollen, wir wollen, macht mehr, macht mehr, macht weiter. Alle Bereiche VR, KI, wir wollen allen was machen. Seid aktiv, bringt Leistung und dann gerät es auch mal aus Kontrolle. Damit will ich die nicht im Schutz nehmen. Sie müssten es natürlich spätestens, wenn sie merken, ahnden und dagegen vorgehen. Aber Ich glaube, das ist vielleicht auch nochmal so eine Kulturfrage, dass einem dann vieles egal ist, wenn andere Ziele ganz da drüber stehen. Total. Und deswegen umso wichtiger, dass es Leute gibt, die da eben gegen vorgehen, die sich laut machen und die sich hier positionieren und auch mutig am Ende in die Öffentlichkeit treten, ne? Ob sie jetzt vor den Kongress treten damit oder vor Gericht am Ende. Egal, Hauptsache das Thema landet sozusagen auf dem Tisch der Öffentlichkeit. Auch wenn es zu viele Themen auf dem Tisch der Öffentlichkeit gibt, als dass alle Leute über alle davon informiert werden. Das würden jetzt alle Nutzer, denen davon laufen, das passiert ja auch nicht, aber. Ja. Naja, apropos VR, es ist nicht direkt ein VR-Thema, sondern es geht um ein Leak bei Meta, ist nur eine Kleinigkeit, aber in der nächsten Woche soll die Meta nehmen. Heute. Entschuldigung, am heutigen Mittwoch soll die Meta Connect stattfinden. Das ist die Veranstaltung, bei der Meta immer ihre neuesten Hardware-Errungenschaften im Bereich VR, AR, XR. whatever vorstellt. Und interessanterweise ist in den letzten Tagen schon auf dem Meta-Account Videos hochgeladen worden, auf denen eine neue Brille zu sehen war, die ein Display hat, mit dem du sozusagen, während du durch diese Brille guckst, auch Dinge sehen kannst, was ähm ehrlicherweise technisch und schon faszinierendes Element ist, gleichzeitig aber eben auch eine Kamera und eine direkte Verbindung mit der Meta AI. Kann man sich dann ja überlegen. Konsequente Weiterentwicklung Ihres Portfolios, sage ich mal, aus Ihrer Sicht. Das hast du sehr schön diplomatisch ausgedrückt. Ah, jetzt müssen doch nochmal kurzpolitisch werden. Na gut. Aber Netzpolitik hat einen Kommentar geschrieben, in dem sie nochmal dazu aufgefordert haben, dass eigentlich alle Leute Ex verlassen sollten. Zum Beispiel auch die Bundesregierung. Und auf die stürzen sie sich als allererstes und sagen, die Bundesregierung, viele Medien sind weiterhin auf der Plattform X. Was muss eigentlich noch sein? passieren, bis sie diesem gewaltbereiten Rechtsradikalen den Rücken kehren. So beginnt dieser Text. Was ist passiert? Elon Musk hatte am Samstag auf einer Demonstration von Tommy Robinson, der ähnlich heißt wie. . Tyler Robinson aber in Großbritannien sitzt und dort ein bekannter Rechtsradikaler ist, gesprochen und hat dort so Sätze gesagt. wie die Leute müssen sich wehren, sie müssen endlich zurückschlagen und haben so hat sozusagen einen Aufruf zur Gewalt geleistet. Ich erspare euch hier jetzt den Ton im Original, ihr könnt euch in etwa vorstellen, wie das klang. Aber die Frage, die wir hier auch immer wieder diskutieren und die sozusagen, naja, am Ende fast Geburtslegitimation dieses Podcasts war, ist ja, was muss eigentlich noch passieren, damit wir. . Ex verlassen, damit Leute Ex verlassen, damit Medien schaffende Ex verlassen, damit der Bundeskanzler ex verlässt, die Tagesschau, die Zeit, der Spiegel, das sind die Outlets, die hier auch genannt werden in dem Text. . Was Muss noch passieren. Ja. Also bei den Medien weiß ich auch nicht, was sie hält. Also gerade bei öffentlich-rechtlichen, die auch kein Geld verdienen müssen. Ich weiß jetzt nicht, ob Jetzt bei Spiegel und Zeit noch 4, warum kommt an Klicks auf ihre Webseiten über X? Ich bezweifle es Bei Medien weiß ich es auch nicht, kann ich es auch nicht so richtig erklären, aber ich glaube schon, dass sich gerade eine konservative Bundesregierung in so einer Kulturkampfstimmung von rechts gegen links nicht vorwerfen lassen möchte, dass sie dem Linkswoken Mob nachgibt und sich von der Plattform vertreiben lässt, nur weil da irgendwie was nicht so läuft, wie sich die Linken das vorstellen. Ich überspitze jetzt. Also da könnte ich konservative politische Akteure, so würde ich mir das erklären, warum die das nicht tun. Also in so einem vorauseilenden Gehorsam, sag ich mal, halt da bleiben, damit sie sich da nicht angreifbar machen und auch noch im rechten Lager so ein bisschen fischen können. Und sich, ja Und bei Medien, ich meine natürlich, klar, bei Medien ist es natürlich auch Teil der Logik vielleicht. Ich glaube, auch da sind viele ängstlicher geworden und sagen vielleicht, ja, ich will aber nicht, dass die Rechten gleich auf mir rumkloppen, also komm, bleiben wir da doch, frisst doch kein Brot. War doch nix. Ist ja auch die Frage, was für einen Einfluss hätte, wenn jetzt die Zeit oder der Spiegel da weggehen. Wahrscheinlich sehen sie sich wirklich vorwischen ausgesetzt, aber es ist ja auch okay, das muss man dann einfach aushalten. Ja, ich also würde mich nicht der Illusion hingeben, dass das irgendetwas verändern würde, wenn diese großen Medien Acts verändern. Aber Es ändert etwas, dass sie dort sind. Und ich glaube, das ist der Unterschied. Also dort weiter zu publizieren und dort Anreize zu liefern, das zu nutzen und jeden Tag zu öffnen, weil man denkt, oh, ich kriege meine Nachrichten da. Sonst. Selbst wenn du sagst, sonst mache ich ja gar nichts auf X. Ich lese ja nur, was die Tagesschau da postet oder die Zeit oder wer auch immer. Selbst wenn das vielleicht größtenteils automatisiert dort sogar sein könnte. Das sind ja alles so Anreize, die man nicht liefern muss. Finde ich. Und ich würde sagen, das ist eine andere Legitimation oder eine andere Rechtfertigung. Man kann sicher darüber diskutieren, ob öffentlich-rechtliche Medien. noch auf TikTok sein sollten oder noch auf Meta sein sollten. . . Aber da hast du eine andere Legitimation, nämlich durch die NutzerInnen zahlen. Und die erreichst damit extra annähernd, gar nicht mal annähernd, wenn du sie vergleichst mit TikTok oder Instagram. Ich glaube auch gar nicht, dass die harten Argumente so sehr dagegen sprechen, weil die für mich auch total klar. Aber wie gesagt, dieses Gefühl von, wenn wir das jetzt machen, dann kriegen wir da irgendwie so eine PR-Welle im negativen Sinne, möglicherweise. Kann ich mir schon vorstellen. Ja, verstehe ich auch. Aber ich finde es nicht gut, ich finde es nicht richtig, aber ich glaube, das könnte der Treiber sein bei manchen. Ja, verstehe ich. Also wir erzählen ja gefühlt seit drei Jahren dasselbe. Mein erster Auftrag in diesem Podcast war, glaube ich, hatte genau dieses Thema. Solchen Medien. Soll ich dir was sagen? Meine auch. Also ja, wir schauen einfach mal, wie sich das so weiterentwickelt. Übrigens drei Jahre, um dazu noch kurz eine Sache zu sagen, wir werden jetzt bald drei Jahre alt, also die erste Episode ist, glaube ich, Ende September erschienen. Das wissen die Hakis da draußen deutlich besser als ich. Und da, oh, da habe ich noch ein. Ende September, noch vor der Übernahme durchmachst. Nee, die war dann, glaube ich, schon durch. Warte mal, Haken. Nein, die war aber Ende Oktober, meine ich. Kann ich das schnell abrufen, wann die erste Folge erschienen ist? Das ist jetzt die spannende Frage. Wahrscheinlich nicht. Ich, nein. Seite 48, ich müsste jetzt auf Seite 48 scrollen, aber äh. Oh ne, 15. November. 15. November 2022. Was sich gut trifft, weil am 6. November 2025, also in diesem Jahr, am 6. November, machen wir einen zwölfstündigen Livestream. könnt ihr dann auf www. hakenrand. org zuschauen. Wir werden in dem Rahmen die 500. Episode aufzeichnen und werden so ein bisschen den ganzen Tag lang Die letzten drei Jahre feiern und Quatsch machen. Ihr werdet anrufen können und sowas alles. Das ist so der Plan. Also kommt da vorbei. Und das andere ist, muss ich kurz sagen, weil ich gerade die Hakis erwähnt habe, und wie, also, das sind ja Leute, die diesen Podcast regelmäßig hören. dreimal die Woche die ganze Zeit machen, die sich auch im Internet noch darüber austauschen, indem sie über solche Themen sich austauschen und Ahnung haben. Und das tun sie in der Regel bei Discord. www. hakendran. org ist dieser Discord-Kanal.
36:46 Charlotte Voß
Und da haben wir die 2000 Anmeldungen geknackt.
36:50 Gavin Karlmeier
So, das wollte ich kurz sagen. Wenn ihr zu den ersten 3000 NutzerInnen noch gehören wollt, kommt schnell, weil die ersten 2000 sind die schwierigsten, sagt man. Macht man. Sagt man es. Gut. So, wir kommen zu einem anderen Thema. Und zwar müssen wir kurz über die Google KI übersehen. sprechen. Ein Thema, über das wir hier schon häufiger auch gesprochen haben, weil eben viele publizistischen Outlets, Medien-Outlets darüber klagen, dass sie dem Google. . Viele suchen anreichert mit eben dieser KI-Übersicht über den ersten Ergebnissen, den Leuten, der Traffic wegbericht. Ich weiß nicht, also bei mir ist es so, wenn ich bei Google eingeloggt bin, kriege ich nach wie vor keine KI-Übersicht. Ich weiß nicht warum. Bitte? Nie, was ich nicht mehr. Nie, never, ever. Gar nicht. Ich hab das nicht. Komisch. Vielleicht bin ich in der Testgruppe, die Traffic misst. Vielleicht muss ich einfach noch viel mehr auf Artikel klicken. Aber wir haben hier mal eine Umfrage durchgeführt, 80 Prozent der Leute, die da an der Umfrage teilgenommen haben, haben diese KI übersicht 20 nicht. Ich weiß nicht, ob das so repräsentativ ist, aber. Naja, auf jeden Fall klagt jetzt das erste Unternehmen gegen Alphabet, das Unternehmen hinter Google, wegen dieser KI-Übersicht. . . Und zwar geht es um Panske Media. Das ist der Eigentümer von Rolling Stone, Billboard, Hollywood Reporter und weiteren Medien. Und die sagen nämlich, und das finde ich eine sehr interessante Zahl, sie sagen, 20% der Google-Suchen, die eine Website von Penske zeigen würden, haben eine KI-Übersicht. Heißt, dass Sie davon ausgehen, dass wenn dieser Prozentsatz weiter steigt, deren Einnahmen dadurch einbrechen und deren Hauptargumentation, das ist aber eine, über die wir hier auch schon mal so grob gesprochen haben, Sie sagen. dass Google illegal die Inhalte derer Websites nutzen, um ihre KI damit zu trainieren und quasi mit Inhalten auszustatten. . Denn du kannst nicht einfach so per Opt-out sagen, bitte trainiere deine KI nicht mit meinen Inhalten. Aber Liste uns weiter in den Google-Suchergebnissen. Das funktioniert nicht, ist ja ein bisschen ein anderes Modell als im Training von klassischen Chatbots, bei denen du sozusagen die Chatbots aussperren kannst über Robots, sondern diese KI-Übersicht scheint tatsächlich sich aus den Suchanfragen. oder Ergebnisse in der Suchanfrage zu speisen. Das heißt, du hast die Wahl, entweder wirst du bei Google nicht mehr gefunden, oder du trainierst oder gibst Antworten mit in diese KI-Übersicht rein. Und das sieht Pence Media hier zum Anlass. Vor Gericht zu ziehen und zu klären, ob das jetzt hier eigentlich in Ordnung ist oder nicht. Hm. Also, ich meine, es erinnert ja alles an so diese alten Debatten ums Leistungsschutzrecht, wenn man so an die deutschen Verlage denkt, damals oder an die europäischen Verlage. die ja schon mit den Vorschauen von Google unter den Links nicht einverstanden waren und dagegen vorgegangen sind. Insofern. könnte man einerseits denken, würde man Zeit, dass man einer drauf kommt, dass das noch schlimmer ist als das, was sie damals bemängelt haben. Gleichzeitig ist es natürlich eine andere Realität, in der wir leben. Also Und die befassen sich ja selbst auch viel mit KI, die Verlage. Ich meine, Springer hat mit Chat-GBT ein Abkommen und etc. Hey, Bild. Genau. Hey, Bild. Also, ich glaube nicht, dass das langfristig die Wirkung haben kann, die man sich davon verspricht. Ich finde es irgendwie gut und nachvollziehbar, dass sie es tun. Weil es ja nun mal so ist, dass Google verdient Geld, dass Menschen ihre Suchmaschine benutzen und diese Inhalte, die man da liest, also ich kenne es von mir, ich benutze diese, ich habe ja diese Übersicht, im Satz zu dir Natürlich liest man oft kurz erstmal nur, wenn man nur so eine ganz grobe Info haben will. Wie alt ist der nochmal? Oder was ist das nochmal? Dann klickt man nirgendwo drauf. Wie ich man mehr wissen will. Und oft muss man ja auch hinterfragen, was da steht in den Übersichten. Das kommt ja noch hinzu. Das ist ja ein nächstes anderes Problem-Thema. Aber ich finde es nachher ziehbar, dass sie es nicht gut finden. Und dass es ihr Geschäftsmodell angreift. Ich frage mich nur, ob der richtige Move ist, das Geschäftsmodell zu verteidigen oder sich zu überlegen, wie sie es halt noch retten können, anders. Weil ich habe den Eindruck, dass die Verlage damals sowohl in der Leistungsschichtsrechtfrage als auch in der Presseähnlichkeitsfrage gegen den öffentlich-rechtlichen Geschäftsmodelle verteidigt haben, die eigentlich keine Zukunft mehr hatten Ja, wobei man, ich glaube, es gibt noch aber trotzdem einen kleinen Unterschied zum Leistungsschutzrecht. Und das ist jetzt sprechendes Denken. Ich weiß nicht, ob ich am Ende des Satzes noch derselben Meinung bin wie am Anfang, aber mal sehen. Wir sprechen ja hier darüber, dass Google nicht deren, also im Leistungsschutzrecht ging es darum. dass die Rechteinhaber dagegen geklagt haben, dass Auszüge ihres Inhaltes genutzt wurden, um eine Suchübersichtsseite damit anzureichern, auf die Leute dann geklickt haben. weil diese Auszüge darunter standen. Bedeutet also, sie haben hier versucht, das ist jetzt so meine persönliche Leser, hat persönliche Meinung, es gibt, glaube ich, Leute, die sind da andere, aber sie haben also am Ende versucht, Aus der wichtigsten und größten Traffic-Quelle, die sie haben, und damit auch größte Einnahmequelle für digitales Einkommen sozusagen, haben sie versucht, da auch noch Geld rauszuschlagen. Weil sie gesagt haben, wenn ihr uns hier lististen wollt, dann wollen wir dafür Geld haben. Wohlwissend, würden sie dann nicht mehr gelistet werden, hätten sie ein ganz anderes finanzielles Problem. Hier sprechen wir aber darüber, dass Google weiß, dass sie dieser Traffic-Lieferant sind für Medienschaffende und Medienmarken. Und das aber jetzt gerade offenbar selber abschwächen oder selber so ein bisschen einschränken, indem sie sozusagen die Leute eben nicht mehr direkt auf die Websites führen. Sondern ihnen alles das geben, was Sie haben wollen, so dass Sie nicht mehr klicken müssen. Das heißt, beim Leistungsschutzrecht war ja der Punkt Medienhäuser haben davon ja profitiert, dass sie gelöst wurden. Das ist hier bei der KI Summary, AI Summary überhaupt nicht der Fall, sondern das ist einfach nur ein Modell. Google sagt, okay, wir nehmen eure Inhalte. Und zeigen die auf unserer Website, also hier müsste man eigentlich über Leistungsschutzrecht diskutieren und nicht bei dieser, bei diesen Auszügen damals. Ja, ja, genau. Das meine ich aber, wo man sagt, wieder dauert so lange, bis da meiner klagt, ne? Aber offensichtlich ist man dann nicht mehr so auf dem Kriegsfuß mit den Konflikt Sondern hat sich halt einfach vor den Jahren auch angelähert und viel gemeinsam schon gemacht. Ja, oder man hat halt jetzt so ein bisschen die Gewissheit, dass sie am längeren Hebel sind. Was auch nicht gut ist, glaub ich. Um ganz kurz noch so, ich hab so eine, ich hab so einen noch so einen dystopischen Kram hier rumliegen, wo man so schlechte Laune kriegt. Möchtest du das trotzdem? Erzähl ich dir trotzdem, ja? Und zwar ist, wir gehen kurz in die Medienwelt der USA. Wir haben Anfang des Jahres super viel darüber gesprochen, wie die Demokratie in den USA ausgehöhlt wird, sich verändert und spürbar sich verändert. Und jetzt müssen wir kurz darüber sprechen, dass wir ja, also Der Medienkonzern Paramount, zu dem auch der Sender CBS News zum Beispiel gehört, der wurde ja vor einigen Wochen verkauft. Im Rahmen dieses Verkaufes musste die US-Regierung, sie musste ihm zustimmen, diesem Verkauf, weil sie sehr großer Verkauf war. Und daraufhin hat CBS News jetzt angekündigt, Kenneth Weinstein ein Leiter eines konservativen Think Tank Tanks als Ombudsmann einzustellen, der sozusagen überprüft, ob es eine Voreingenommenheit in der Berichterstattung von CBS gibt. Dieser Think Tank und diese Person Weinstein ist allerdings gleichzeitig eine Person, die eigentlich aus dem Trump-Umfeld kommt. Das heißt, sie haben sich jetzt hier jemand als Medienhaus von Trump hingesetzt. Damit diese Person guckt, ob die Berichterstattung auch so ist, dass sich daran niemand stößt. Sonst wäre der Dier wahrscheinlich nicht zustande gekommen, oder? Also dann hätte die Regierung dem nicht zugestimmt. Wahrscheinlich ja. Also es gab so ein paar Auflagen, die in so eine Richtung gingen. Aber man muss trotzdem sagen, das ist eine Entwicklung, die am Ende dazu führt, dass die Medien in den USA eben nicht mehr frei und unabhängig berichten können. Paramount, gleicher Konzern, der ja auch den Late-Night House Stephen Colbert entlassen hat zum kommenden Jahreswechsel, der ja durchaus als ein sehr lauter und scharfer Kritiker Donald Trumps gilt. Definitiv. Ja, das hat eine ganz klare Richtung. Ja, und es geht noch weiter. Ähm, es gibt auch eine neue Person, die bei CBS jetzt publizieren darf und dort stattfinden darf. Und das Barry Wise. Ich weiß nicht, ob du dich noch an Barry Wise erinnerst. Barry Wise ist eine der Autorinnen der Twitter-Files gewesen. Und ist eine Journalistin, die früher für die New York Times geschrieben hat. Die dann aber verlassen hat, weil sie gesagt hat, dort herrsche linke Zensur. Auch das ist einer der Schritte der größten Medienkonzerne der USA jetzt gerade. Ja, es ist so ein bisschen ein Playbook, wie man Medien übernimmt und unter Wander sozusagen. So macht man das. Wenn man die Gelegenheit hat, stößt man rein, macht den Auflagen, bedrängt sie, bedroht ihre Existenz. Und dann sind sie irgendwann da, wo sie gar nicht mehr existieren bräuchten, weil sie dann Propaganda-Organ irgendwann wären. Ja, ganz genau. Das ist der Weg. Also, ich wollte nicht, ich wollte eigentlich, wir wollten versöhnlicher und freundlicher eigentlich hier immer diesen Podcast nach Hause fahren, aber irgendwie Kriegen wir das einfach nicht hin? Also ich habe sogar noch so eine Elon Musk-Geschichte hier über seine Tesla-Milliarde und so. Und also kann ich auch noch kurz erzählen, wenn du Lust hast. Jetzt sind wir doch eh schon in der Stimmung. Jetzt ist doch eh schon alles egal. Also, Elon Musk soll ja ein Vergütungspaket in Höhe von einer Billion Dollar bekommen. 1000 Milliarden Dollar. Dafür müssen allerdings die AktionärInnen zustimmen. Und der Tesla-Wert von Tesla, der Aktienwert von Tesla muss zu einem gewissen Anteil steigen. Ich glaube, er muss sich verachtfachen in den nächsten fünf Jahren oder zehn Jahren sogar. Und Elon Musk hat er jetzt mal so kurz den Fuß ins Wasser gehalten, was er eigentlich tun kann, um diesen Aktienkurs zu verändern, und hat jetzt für eine Milliarde Dollar selber Tesla-Aktien gekauft und damit den Kurs um 6% nach oben steigen lassen innerhalb von kürzester Zeit. Also auch Marktmanipulation ist ja noch ein großes Thema. Würden natürlich so nochmal sagen. Ist ja keine Marktmanipulation. Nachher überholt ihn der Oracle-Chef wieder als reichter Mann. Das geht ja nicht. Ja, es ist halt ein Spielfeld für ihn. Wenn du das Geld hast, wenn du dieses Geld hast, dann ist alles ein Game. Dann ist alles ein Game. Ach man, jetzt enden wir doch so düster. Hast du irgendwas Versöhnliches zum Ende? Hast du im Urlaub irgendein gutes Buch gelesen oder so? Oder einen guten Wein getrunken, den du uns empfehlen kannst. Nee, einen guten Käse, der wurde entdeckt. Der heißt Saint-Félicien. Ein Weichkäse aus Frankreich. Gut. Mit dieser Empfehlung. Gehen wir jetzt und freuen uns, dass es vielleicht Freitag alles ein bisschen versöhnlicher, ein bisschen fröhlicher wird. Ja, ist die Welt eine ganz andere, glaube ich. Ja, da wird alles anders. Bis Freitag wird alles anders. Das ist einfach blüde Landschaften. Okay, Freitag gibt es blünende Landschaften. Bis dahin gibt es aber noch ein bisschen Regenwetter. Und danke trotzdem, dass du hier warst. Es war so schön, Charlotte. Ich freue mich, wenn du bald wiederkommst. Am Freitag kommt Dominik Hammes immer wieder. Also eine Zeit lang war der gefühlt jede Woche hier und jetzt haben wir ihn ewig nicht gehört.
48:01 Charlotte Voß
Ich freue mich, was der so erzählt. Und wünsche dir und allen, die bis hierhin zugehört haben, eine wundervolle Restwoche, passt auf euch auf und wir hören uns Freitag. Schnachtsgut, tschö.