Wie viele Strikes braucht es bei Copyrightverstößen, um von der Plattform gesperrt werden? Bingo – drei! Und wie viele braucht es, bei Verstößen wie “Menschenhandel”? Bei Facebook offenbar 17. Ja, SIEB. ZEHN. Das, eine anscheinend vertuschte Studie, die katastrophale “About this Account”-Funktion von X und wilde KI-Geschichten gibt es heute nur hier.
➡️ Typ testet eingesandte Codes an seinem Weihnachtsbaum: https://www.youtube.com/watch?v=v7eHTNm1YtU
Kapitelmarken
KI-unterstützt
- Hallo Max!
- "About this Account" auf X
- Factchecking und die Grokipedia: Wahrheit und "Quatsch" im digitalen Raum
- Meta – Klagen und unterdrückte Studien (und die "17-Strike-Politik”)
- Recht auf Neuanmeldung nach Plattform-Sperrung
- KI-Stimmlizenzierung
- wiKIpedia
- Jeff Bezos' hat wieder einen Job!
- Bromvergiftung durch ChatGPT
- Funktionen und Emotionen
- DOGE Days are over
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran.
00:03 Gavin Karlmeier
Das Social Media Update der CT. Hallo Max Hallo Gavin. Bei mir ist heute Max Mundhenke, den man eh kennt. Also ich glaube, ich muss sich kaum vorstellen. Internet-Legende, wir kennen uns noch aus Twitter-Zeiten. Das war so schön, immer wenn du hier bist, haben wir eigentlich über gute alte Zeit bei Twitter gesprochen. Und auch heute habe ich ein paar Extreme mitgebracht. Dich kennt man aber vor allem inzwischen, weil du eigentlich auf jeder LinkedIn-Kachel von Menschen, die über KI sprechen, was auf die meisten Menschen bei LinkedIn zutrifft. Irgendwie auftauchst. Zuletzt vor allem deswegen, weil du jetzt auch einen Podcast hast mit dem Namen Kollegin KI. Kleine Empfehlung an der Stelle.
00:36 Max Mundhenke
Cool, danke. Promo schon erledigt, mega.
00:39 Gavin Karlmeier
Ja, machen wir am Ende aber nochmal. Aber ich finde. Ich finde das so cool, dass du so einen anderen, du hast ja einen gewissen Take auf KI, finde ich so im Generellen. Also du bist, muss man dazu sagen, KI-Berater. Dein Job ist es, durch die Gegend zu gehen, den Leuten zu erklären, was man mit KI so machen kann. Du bist aber jetzt nicht so ein Typ, und das finde ich halt das Schöne, der zu den Leuten geht und wenn da einer in der Gruppe sitzt und sagt, ja, ich bin da ein bisschen kritisch, der dem dann Innovationsfeindlichkeit vorwerfen würde. was gerade so ein Konflikt ist, der immer wieder auftaucht und der mich so ein bisschen rasend macht. Weil ich ja hier, also ich habe viele Leute oder wir haben hier viele Leute bei Hagenland, die uns zuhören, die KI sehr, sehr kritisch sehen und viele Leute, die natürlich mit KI dauerhaft in Kontakt stehen. Und ich will mich auf keine dieser Lager so richtig schlagen. Ich glaube, es ist sinnvoll, damit zu arbeiten und ich mache das auch. Glaube aber auch, man muss das nicht verteufeln gleichzeitig.
01:31 Max Mundhenke
Naja, es ist birgt halt Risiken und es muss kritisch gesehen werden, ja, in vielen Ebenen. Aber so diese Doomsday-Stimmung von wegen die Welt geht jetzt unter oder so, die muss man tatsächlich irgendwie hinterfragen und ablehnen. Aber es gibt ja genug andere reale Probleme, die sind nicht mehr so gut. KI mit sich bringt. Von daher, ja, schön, kritisch bleiben und durchaus Nachfragen stellen. Sag mal, nutzt du eigentlich KI für die Vorbereitung vom Podcast? Nein. Nein, schreibst du deine Briefings selbst. Ich war jetzt ja in den letzten Wochen auch durch den Podcast und so war ich in einigen anderen Podcasts auch. Und ich muss sagen, Haken dran hat die besten Briefings. Es ist richtig, richtig krass, wie viel Info man bekommt bei dir.
02:08 Gavin Karlmeier
Ja, mit unterschiedlichen Quellen vor allem zu jeder Nachricht und alles. Und wenn ihr die sehen wollt, die Briefings, dann könnt ihr, wenn ihr diesen Podcast auf Campfire FM hört, da sind nämlich die ganzen Links, die wir benutzen, sind da alle. Die findet man da. Aber nee, in der Vorbereitung keine KI. Es gibt einen kleinen Automatismus, dass ich links aus dem Browser mir mit Per Klick in mein Notion Board schmeiße. Aber das ist, glaube ich, wirklich absolut keine KI. In der Nachbereitung gibt es KI, nämlich die Kapitelmarken, weil ich nicht nochmal den kompletten Podcast höre und die selber schreibe, sondern das mache ich mit Hilfe von KI. Weswegen die aber auch scheiße sind, muss man dazu sagen. Sorry, unsere Kapitelmarken sind ungenau, die sind nicht schön. Ich schreibe die trotzdem nochmal neu, weil das, was da rauskommt, ist nicht schön. Aber sonst nicht viel. Und Orthonic geht einmal am Ende so ein bisschen, bügelt den Sound glatt. So ein bisschen KI gibt es, aber in der Vorbereitung.
02:58 Max Mundhenke
Und du recherchierst es selbst?
02:59 Gavin Karlmeier
Ja, wir haben ja die Schattenredaktion. Also wir haben ja einen Discord mit über 2100 Leuten, www. makenrand. org, werde Teil davon. die das alles den ganzen Tag mitrecherchieren, aber ich habe auch noch so ein paar Workflows, mit denen ich das nochmal andicke.
03:14 Max Mundhenke
Das ist voll krass. Ich hab ja, ich kann ja ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Der Podcast, den mache ich ja bei OMR, Podstars bei OMR produziert den. Und ich habe am Anfang auch gedacht, so Podcasts auf gar keinen Fall, das ist so viel Arbeit und so. Und hab mir dich immer so ein bisschen angeguckt und dachte, boah, Alter, was man alles machen muss und so. Und du hattest ja auch irgendwie schon mal gesagt, dass es durchaus Arbeit ist. Und da dachte ich so, gerade zu Beginn von der Selbstständigkeit ist das eigentlich nichts. Und dann kam OMR und sagte, ja, wir stellen dir halt ein Team so. Und jetzt habe ich halt so ein Redaktionsteam oder so Leute, die dann halt mir zuarbeiten und so. Und dachte ist schon richtig krass. Und wenn ich das so vergleiche, was ich an Briefings bekomme und Duo, denke ich mir Wieviel tausend Leute müssen in deinem Team sein, aber jetzt ist ja das Geheimnis gelüftes.
03:51 Gavin Karlmeier
Zwei einhundert. Wobei ich die Briefings trotzdem selber schreibe. Immerhin. Und was aber das größte Dilemma ist, ich bin heute in so einem Laber-Modus, weil ich habe so ein Seminar gegeben zum Thema Podcasts in den letzten Tagen. Und bin deswegen gerade so, du stichst quasi in ein Westennest damit. Aber die Leute lieben das, wenn ich so ein Laberfleisch habe. Das Interessante ist ja. Dass unsere Machart sich auch von vielen anderen nachrichtlichen Podcasts unterscheidet, weil ich ja jetzt nicht hier sitze und dir eine Meldung von The Verge oder Heise Noch besser, einfach vorlesen und wir dann darüber sprechen, sondern mein Ansinnen ist ja schon, dass ich dir das mit eigenen Worten erzähle, was in der Welt passiert ist. Mit Berücksichtigung dieser Quellen. Heißt also, meine Briefings kann ich nicht nur zusammenstellen, ich muss die auch wirklich kennen.
04:36 Max Mundhenke
Ja, du bist top vorbereitet auf jeden Fall. Besser als ich, aber ich muss ja auch nur kommentieren. Du liest deine Nachrichten vor. Genau. Und ich muss sagen, top oder flop. Kurzer Anmerkung. Ich weiß gar nicht, du nimmst Video auch mit auf.
04:51 Gavin Karlmeier
Ja, ich hab das. Kann man ja alles bei YouTube sehen, deinen schönen weißen Pulli.
04:55 Max Mundhenke
Ich sitze hier in so einem Dschungel. Das liegt daran, dass die riesengroße Pflanze aus dem Wohnzimmer gerade hier in meinem Büro slash Aufnahmestudio slash Gästezimmer steht, weil wir gestern spontan Weihnachtsbaum gekauft haben. Ah, geil. Und jetzt haben wir einen Weihnachtsbaum stehen, wir sind echt früh dran und so. Und das muss ich erzählen, das ist ganz witzig gewesen, dass wir das Ding gestern ins Treppenhaus hochgetragen haben, ist uns die Nachbarin über den Weg gelaufen und die guckt uns nur so an, guckt den Weihnachtsbaum an und sagt. Oh, wie traditionell. Das ist, glaube ich, die schlimmste Beleidigung, die du hier im Hipster Kiez in die Design bekommst.
05:26 Gavin Karlmeier
Wollte gerade sein, also mehr Berlin geht nicht. Ist halt die Frage, wann die Weihnachtsmonstera endlich angekommen ist.
05:32 Max Mundhenke
Ja, genau. Aber ich stehe dazu, ich stehe auf Weihnachtsbäume. Speicher machst du ein?
05:36 Gavin Karlmeier
Ich bin ein Riesenfan. So fett schmücken, das war voll geil, oder? Scheiße, wir verlabern uns direkt. Ich muss das kurz sagen, weil niemand das über mich weiß, der mich nicht privat kennt. Ich bin ein richtig heftigster Weihnachtsfan und habe ultra viel Deko und ich habe auch, und das passt dann doch schon wieder zum Thema unseres Podcasts, weil digital und so, 2021 im Winter, hatte ich Corona. Und habe im Bett gelegen und mir ein YouTube-Video, wir packen das in die Shownotes, ein YouTube-Video von einem Typen angeschaut, der Informatikprofessor ist und der einen Controller gebaut hat für seine Lichterkette. mit der er jede Lampe einzeln ansprechen konnte. Und er hat den Code veröffentlicht und hat gesagt, alle können Code dazu quasi beitragen und dann spielt er das ab. Und dann gibt es ein YouTube-Video, das gibt glaube ich eine Stunde. Er sitzt da im Bademantel und mit einem Bier und spielt einfach nur diese Codes nacheinander ab, die dann auf diesem Weihnachtsbaum visualisiert werden. Und seitdem bin ich drauf und dran, dass ich das auch brauche. Es gibt sowas als kaufbare Lösung und die habe ich auch. Aber das ist natürlich nicht so geil nerdy, wie sich das selber zusammenzubasteln. Werbung Sichern Sie die digitale Souveränität Ihres Unternehmens. Noris Network bietet IT Made in Germany für höchste Ansprüche. Von Sovereign Cloud und Colocation über Managed Security bis hin zu LLM as a Service. Ob BSI C5 testierte Private Cloud oder Housing für KI-Cluster. Wir garantieren Souveränität, Georedundanz und Compliance in zertifizierten deutschen Rechenzentren. Setzen Sie auf den starken Partner für strategische IT. Mehr auf noris. de Warum wir uns so verlabern zum Start ist, weil ich die erste Nachricht so ein bisschen vor mir herschiebe, aber wir müssen darüber sprechen. Also, kommen wir zur Ex. Auf X. Nikita Bier, der Product Manager, hat eins der Features vorgestellt und eingeführt, auf die er offenbar am stolzesten war, weil er seit Wochen da von nichts anderem gesprochen hat, nämlich die. . About this Account Funktion. . Du kannst jetzt auf X auf das Datum drücken, das im Profil steht, wann dieser Account registriert wurde, und kriegst dann weitere Informationen über diesen Account, wie zum Beispiel, in welchem Land dieser Account ansässig ist. Der Start dieser Funktion ist allerdings, man kann es nicht anders sagen, sowas von in die Hose gegangen, weil also Ex musste sie für einige Stunden wieder offline nehmen. Weil die Daten, die dort standen, die Länder, offensichtlich falsch waren. Das führt dazu, dass zum Beispiel Fox News, der amerikanische Nachrichtensender, einen Account als Account verortet wurde, der in Deutschland sitzt. Wie das so genau zustande kommt, kann man nicht genau beantworten, denn es spielt sowohl eine Rolle, in welchem App Store dein Telefon registriert ist, als auch in welchem Land du bei der Registrierung deines Kontos online warst. Als auch mit welcher IP-Adresse du am häufigsten online bist. Das führte aber dazu, dass extrem viele Dimager-Rechte in den USA nahezu entlarvt wurden, weil auch nach dem Offline-Sein immer noch so angegeben sind, dass sie eben nicht aus den USA kommen, das Land, das sie wieder great machen und für das sie kämpfen und ihren Rechtsextremismus ausleben. Sondern dass sie aus ganz unterschiedlichen Ländern kommen, wie aus osteuropäischen Staaten, die nicht namentlich benannt sind, aus Nigeria, aus Indien, aus Madagaskar. Es war alles eigentlich dabei, nur relativ wenig USA. Surprise. Ja, wie ist dein Gefühl zu dieser Funktion, Max? Brauchen wir mehr davon auf allen Plattformen?
08:56 Max Mundhenke
Also wenn es zuverlässig ist oder wenn es zuverlässig wäre, ja, aber es ist ja ganz offensichtlich nicht zuverlässig. Also hin und wieder gab es mal so falsche Sachen, wenn du gerade sagst, Fox-Redaktion irgendwie in Deutschland. Stimmt jetzt nicht ganz. Aber wenn das zuverlässig wäre, wäre das natürlich cool. Also auch wenn man so dann VPN umgehen könnte und wirklich wüsste, aus welchem Land wird das eigentlich Gebracht, halt gerade bei großen News Accounts oder bei Accounts, die Stimmung machen. Also finde ich eigentlich eine ganz, ganz gute Lösung. weil man ja seit längerem vermutet, dass die ganzen Pro-Maga-Accounts alle sonst wo irgendwo sitzen und Botznetzwerke sind. Und ja, deshalb ist eigentlich keine Überraschung, dass da, dass da jetzt im Grunde Das ganze Ding auch wieder abgestellt wurde, wenn ich richtig informiert bin.
09:37 Gavin Karlmeier
Ja, es ist auch wieder da schon.
09:38 Max Mundhenke
Achso, es ist schon wieder da.
09:39 Gavin Karlmeier
Es ist schon wieder da und immer noch sind viele Maga-Influencer als eben nicht in den USA ansässig. Also Snopes, das ist eine Fact-Checking-Plattform, die hat das analysiert und sind zum Ergebnis gekommen, dass. . Dass etwa zwei Drittel der Mager und Rechtsextremkonten auf Ex, die sie sich angeschaut haben, in Russland, Nigeria oder Bangladesch ansässig sind? Also das ist schon ziemlich eindeutig, dass da offenbar eben auch Clickfarms sind oder auch Leute, die vielleicht auch ein politisches Interesse haben, die Demokratie in den USA weiter auszuhöhlen zum Beispiel.
10:08 Max Mundhenke
Ja, Einflussnahme über Social Media.
10:10 Gavin Karlmeier
Absolut. Was aber eben auch passiert ist und das war eben das, also man kann das nicht in seiner Tragweite groß genug machen. Dass dieser Staat so ein Fehlstaat war, der dazu führte, dass ihm falsch Angaben waren. Das DHS, das Department of Homeland Security, also das Heimatministerium der USA, wenn man so möchte, die hatten in der ersten Iteration dieser Funktion im Account stehen, dass dieser Account aus Israel geführt würde. Was natürlich Wasser auf den Mühlen von VerschwörungserzählerInnen ist, Verschwörungserzählern meistens. Aber wie gesagt, vermutlich nicht stimmt. Es heißt natürlich nicht, und das muss man auch dazu sagen, Viele dieser Angaben kommen von X. Wir können das nicht prüfen. Wir wissen nicht, ob das wirklich falsche Informationen sind, ob das wirklich vielleicht nicht doch falsche Accounts sind und so. Wir müssen das jetzt erstmal so für bare Münzen nehmen, obwohl wir berechtigte Zweifel auch an vielen Aussagen von Ex haben. Aber dass dieser Account aus Israel geführt wird, ist halt eher würdig in die Welt der Verschwörungsmythen verbannen, ehrlicherweise. Und damit wird die Fehlergeschichte ein bisschen glaubwürdig.
11:14 Max Mundhenke
Ja, gut möglich. Ich würde mich mal interessieren, wie das mit AfD-Accounts aussieht in Deutschland, wo die eigentlich herkommen, ob das tatsächlich auch alles deutsche Accounts sind oder.
11:24 Gavin Karlmeier
Gibt es was zu? Ja, gibt es tatsächlich ein bisschen was zu. Also es gibt zum Beispiel Watson, das deutsche Newsportal, für das ich mal sechs Monate gearbeitet habe. Liebe Grüße. Hat dazu auch einen Text veröffentlicht und die haben sich das nämlich angeschaut und haben durchaus gefunden, dass der Bundesparteiaccount der AfD, zumindest zu dem Zeitpunkt, als ist der Ex-Nutzer Dortmunder Berlin veröffentlicht hat, dass der Sitz in Irland gemeldet hat und eben nicht in Deutschland. Ich kann das jetzt gerne mal live nochmal aufrufen und gucken, was da steht. Nee, tatsächlich steht auch hier beim Account at AfD, dass dieser Account sich in Irland befindet.
11:59 Max Mundhenke
Gut, aber mit einer Partei, dessen Vorsitzende in der Schweiz sitzt, die alle Nase lang nach Russland rüberfahren, um Hallo zu sagen.
12:07 Gavin Karlmeier
Ja. Also ja, das ist auf jeden Fall schon bemerkenswert. Tatsächlich gibt es aber auch in Deutschland einige Accounts, die durch diese Geschichte so ein bisschen aufgefallen werden. Also es gibt zum Beispiel einen Account, dessen Namen muss ich glaube ich nicht nennen, aber das ist eine auch schon mittelmäßig reichweitenstarke Influencerin, also eine Person, die sich als Frau ausgibt, wissen wir natürlich nicht. Denn durch diese About this Account-Funktion siehst du auch, wie viele vorherige Namen einen Account hatte und du kannst zum Beispiel mit der Funktion bei archive. org mit der mit der Internet, äh, wie heißt es denn, Wayback Machine, kannst du natürlich dann nochmal so ein bisschen recherchieren und solche Tweets nochmal aufrufen, wenn du die IT, der IP ID, so heißt es. Ich rede zu schnell. Die ID der alten Tweets vorliegen hast. Und da konnte zum Beispiel erkannt werden, dass eine Person, die sich heute als Anna Braun von der AfD ausgibt, ursprünglich mal ein anderer Account war Der aus Nigeria kommt und auch auf Englisch schon getwittert hat, anfangs.
13:00 Max Mundhenke
Siehe an.
13:02 Gavin Karlmeier
Also ganz interessant. Wir werden uns das alles noch so ein bisschen weiter anschauen. Ich stimme dir aber zu, dass die grundsätzliche Idee nicht verkehrt ist. Das Problem ist allerdings, die Umsetzung wird immer kranken. Weil woran willst du das festmachen? Möchtest du gucken, über wie viele IP-Adressen im Jahr eine Person angemeldet war und den Querschnitt ziehen? Ist vielleicht ungerecht, wenn es eine Person gibt, die vielleicht neun Monate im Ausland verbringt, aber die drei aktiven Monate in dem Inland dann eben die Arbeit zum Beispiel macht. Weißt du, also, oder willst du das Land nehmen, wo man sich registriert hat? Weiß ich nicht. Du kommt ex raus in dem Mittel, wo du im Urlaub bist und dann bist du halt für immer ein spanischer Account. Ergibt irgendwie auch keinen Sinn.
13:40 Max Mundhenke
Du erstellst hier oder lässt hier Accounts erstellen und verkaufst dann die ein oder woanders hin und so.
13:46 Gavin Karlmeier
So, also
13:47 Max Mundhenke
Hundertprozentige Sicherheit hat man nie, aber ich glaube, ich finde es einen guten Anhaltspunkt. Und der jetzt im Grunde einmal kam, der ist wahrscheinlich verbrannt, kannst du so jetzt nicht mehr packen, aber hat uns mal einen Einblick gegeben, woher eigentlich die ganzen Stimmungsmacher kommen.
13:59 Gavin Karlmeier
Ja, das ist so. Also gerade im Fall der MAGA-InfluencerInnen finde ich das schon sehr, nicht überraschend, aber sehr signifikant, dass da eben so ein großer Anteil eben nicht aus den USA kommt. X selber hat aber schon auch darauf reagiert. Nikita Bier hat angekündigt, dass die Funktion jetzt nochmal ein bisschen weiter angepasst wird. Zum Beispiel, dass es keine Location-Hinweise mehr bei Gray Check-Accounts gibt, also bei Regierungs-Accounts. Übrigens hat mir ja ein Hörer geschrien, möchte ich gerne mal dazu an der Stelle mit reinbringen, dass diese grauen Haken, die verteilt wurden auf X, dass die einfach nie überarbeitet wurden, dass aktuelle MinisterInnen keinen bekommen haben, aber Christian Lindner immer noch einen hat zum Beispiel. Dass es einfach einmal ausgerollt wurde und nie wieder angefasst. Na, jedenfalls, bei diesen Accounts wird es nicht stehen. Außerdem wird es einen VPN-Indicator geben für. Accounts, die sich tatsächlich über ein VPN häufig anmelden. Was vielleicht interessant ist, vielleicht aber auch nicht, weil kann auch einfach nur Sicherheitsbewusstsein sein oder falsches, je nachdem. Und es soll more accurate werden insgesamt.
14:59 Max Mundhenke
Mache ich ehrlich gesagt auch. Also ich gehe viel über VPN online. Von daher wäre so ein Zeichner bei mir auch. Aber ich bin jetzt nicht so der Desinformator, also zumindest nicht der erfolgreiche.
15:10 Gavin Karlmeier
Du bist auch nicht mehr so der Exer, ne?
15:12 Max Mundhenke
Nein, nur gar nicht. Wirklich. Wirklich gar nicht. Ich finde es ganz schlimm. Also du kannst keine 30 cm scrollen, ohne nicht irgendeinen Mist zu sehen. Und es ist besser für meine Mental Health, nicht auf wegs zu sein.
15:27 Gavin Karlmeier
Das war die Überleitung. Nee, du packe noch ein paar andere Themen leider vorher. Aber vielleicht kannst du es gleich nochmal sagen, das ist eigentlich immer eine zutreffende Aussage. Ansonsten gibt es Hinweise darauf, dass X ein Tag zurückbringt, das unter Tweets angeheftet wird, in dem steht. . Manipulated Media, also manipuliertes Medium, also gefälschter Inhalt, wenn man so möchte. Und das ist deswegen interessant, weil das seit 2023 nicht mehr verwendet wurde und genauso aussieht wie gefactcheckte Inhalte. Was bemerkenswert ist, weil die Elon Musk ja als allererstes loswerden wollte. Dennis Horn hat in einer der ersten Folgen Haken dran mal gesagt, Wir werden feststellen, dass Elon Musk immer wieder an die gleichen Probleme stößt wie die ganzen Social Networks in den Jahren davor und dieselben Lösungen irgendwann haben wie die ganzen Social Networks davor. Und dann werden wir uns im Kreis drehen und wieder da ankommen, wo er angefangen hat.
16:19 Max Mundhenke
Ja, wobei Fact-Checking natürlich auch Auslegungssache ist. Also es gibt da ja, also ich sag mal so, ich habe versucht mit KI ja mal so ein Fact-Checking-Bot zu bauen und da relativ schnell gemerkt, dass es halt kein Ampelsystem bei Aussagen gibt. Du kannst Kommunikation nicht in Rot oder Grün in Wahrheit. Wahrheit oder Lüge oder irgendwie was dazwischen unterteilen. Das klappt halt nicht. Du kannst halt Kontext anreichern und das funktioniert. Wenn man jetzt irgendwie sich Ex anguckt, hat ja Grog diverse Feinschliffe auch nochmal bekommen, um dann irgendwie sich seine eigene Wahrheit hinzubiegen. Oder es wurde die Community aufgerufen dazu, irgendwie, sag ich mal, eher unbekannte Wahrheiten irgendwie in Grog reinzufüttern, also natürlich Desinformation. Von daher ist das immer die Überlegung, wie macht man Fakten? Faktenchecks, ja, und was ist der Ansatz?
17:05 Gavin Karlmeier
Also es gibt, das Problem ist, mit Kontext wäre ja tatsächlich, und das passiert bei den Community-Notes ja sehr viel, dass eben einfach Kontext geliefert wird. Das Kontext ist viel angreifbarer für diesen Vorwurf des Bias, den man ja immer als Argument genutzt hat, warum das Fact-Checking abgeschafft wurde. Weil Kontext musst du ja dann liefern, wenn in deinem Weltbild zu einer Information eine andere Information fehlt. Und das halte ich für angreifbar. Klassisches Fact-Checking dagegen ist eigentlich überhaupt nicht angreifbar. Weil, wenn ich sage, Leute trinken Bleiche, dann kommt jemand anders und sagt: Kann man Bleiche trinken gegen Corona? Nein, kann man nicht, es ist tödlich. Fertig. Aussage nicht zu trennen. Das ist eigentlich so, dieses Das Problem ist halt, dass die Community-Nodes aus diesem einfachen Null- und 1-System halt so einen grauen Klumpatsch machen, der nach meinem Ermessen eben viel eher von Bias angreifbar ist, neben all diesen anderen Problemen, die Community Nords, glaube ich, auch noch haben.
18:00 Max Mundhenke
Kannst du aber nicht jede Aussage genauso verifizieren oder widerlegen, wie das Bleiche nicht gegen Corona hilft. Also das ergibt. Ja, das ist halt bei einigen Sachen ganz offensichtlich, bei anderen Sachen gibt es unklare Studiendaten, es gibt ja durchaus auch Studien, die sich widersprechen, sodass dass du da halt einfach keine Allgemeingültige Meinungen oder Ansicht hast, sonst, also wenn wir das weiterspielen, bräuchten wir auch kein Mehrparteien-System, bräuchte man nicht mehrere Meinungen zu gewissen Themen und so weiter. Also Wahrheit ist halt immer extrem schwierig zu greifen. Bei deinem Beispiel natürlich sehr, sehr klar und ich glaube, da macht Fact-Checking Sinn, aber spätestens, wenn es um Meinungen geht, sollte man da vorsichtig mit sein oder zumindest den Ansatz des Bilde dich weiterschauen.
18:43 Gavin Karlmeier
Ich stimme zu. Aber der Begriff Fact-Checking sagt ja schon aus, dass du nur Fakten überprüfst, die angestellt werden. Tatsachenhauptung. Eigentlich. Es ist kompliziert. Wir bleiben kurz in genau dieser Welt, denn wir haben hier in der letzten Woche, glaube ich, darüber gesprochen, dass in der Grockipedia plötzlich eine Edit History aufgetaucht. Das ist eine Geschichte der Bearbeitungen. Und jetzt wissen wir, warum denn Larry Sanger, übrigens der Gründer oder Co-Gründer von Wikipedia müsste man Thilo Jung nochmal genau fragen. Der hat gepostet, dass die Grockipedia jetzt eben diese Edit History hat und dass man Dinge bearbeiten kann und Grog, dass dann aber Feedback bevor diese Veränderung dann tatsächlich auch auftaucht. Das ist Teil der Version, ich glaube, 0. 2 von der Grookipedia. Und dass die Grookipedia auch tatsächlich jetzt nochmal neue Artikel hat und damit jetzt mehr als eine Million Artikel online. Wow. Wow.
19:31 Max Mundhenke
Eine Million mal Quatsch ist halt ein. . Eine Million mal Quatsch. Nein, das ist ja alles Quatsch. Also viele Dinge sind ja auch.
19:37 Gavin Karlmeier
Einfach kopiert.
19:38 Max Mundhenke
Direkt kopiert von Wikipedia, die sind in der Regel dann vermutlich ganz gut. Ja, aber gab es ja genug Beispiele, die dann irgendwie gezeigt haben, okay, Krocpedia oder Krokipedia hat ja durchaus Ganz wirre Artikel teilweise.
19:52 Gavin Karlmeier
Ja, so.
19:53 Max Mundhenke
Das ist so.
19:54 Gavin Karlmeier
Jetzt hattest du eben schon von mentaler Gesundheit gesprochen und Tatsächlich bist du nicht der Einzige, der diese Beobachtung gemacht hat, dass viel Konsum von Social Media sich oftmals schlecht auf die Psyche auswirkt. Meta hat das auch herausgefunden. Und zwar schon im Jahr 2020 gab es das Forschungsprojekt Project Mercury. Da wurden Leute so Tests, wie sagt man, Probanden genommen und die haben eine Woche lang auf Facebook verzichtet und dann wurden sie gefragt, wie es ihnen damit geht. Und die Probanden, die haben über geringere Gefühle von Depression, Angst, Einsamkeit und weniger sozialem Vergleichsdruck berichtet. Was Meta so als Reaktion, also jetzt unter Stellung, Vorsicht, Meta nicht so gut fand, weswegen sie es nicht veröffentlicht haben. Sagt das Gericht, Meta selber sagt, es gab eine Vore, die waren voreingenommen, die Probanden. Und deswegen wurde diese Studie schon vorab abgebrochen, weil eben diese Probanden offenbar, es gab eine Verzerrung, wie sie sagen, weil diese Probanden schon zu Beginn des Tests der Meinung gewesen sein, dass die Nutzung von Facebook schlecht für sie sei.
20:52 Max Mundhenke
Ja, so ein bisschen der katholische Kirche-Move, ne? Wir haben irgendwie eine Studie in Auftrag gegeben. Oh, das Ergebnis passt uns nicht. Ah, die Studie wandert irgendwie in Ablage P.
21:03 Gavin Karlmeier
Also es läuft gerade eine Klage gegen Meta, es geht um Northern District of California. Da findet die Klage statt. Mehr als 1800 KlägerInnen haben die eingereicht. Unter anderem gegen Meta, es geht um Instagram, TikTok, Snapchat und YouTube. Und dem Vorwurf, dass Meta, und jetzt kommen die Punkte und da kannst du ja gleich mal direkt Emotionen reinschmeißen, der Vorwurf ist, dass Meta die Wirksamkeit seiner Sicherheitsfunktion für Jugendliche absichtlich eingeschränkt hat. Und Tests möglicher Sicherheitsfunktion blockiert hat, die sich auf Wachstum auswirken können. Okay, du nix.
21:37 Max Mundhenke
Ja, ja, okay. Ich dachte, du zähst jetzt erst zu Ende auf.
21:40 Gavin Karlmeier
Ja, kann ich auch machen. Unzureichende Maßnahmen zur Bekämpfung des Sexhandels in seinen Apps umgesetzt hat. Und Schäden für jugendliche NutzerInnen ignoriert hat, wenn diese das Potenzial für mehr Engagement riskierten. Außerdem die Bemühungen, potenzielle Täter daran zu hindern, Kontakt zu Minderjährigen aufzunehmen, hinsichtlich Wachstum und Nutzung bewusst verzögert hat. Außerdem größer von Projekten wie dem Metaverse Vorrang vor der Finanzierung verbesserter Maßnahmen zur Kindersicherheit eingeräumt hat.
22:04 Max Mundhenke
Ja, das ist halt krass, dass da aktiv im Grunde Kinderschutz einfach vernachlässigt wurde, wenn sich das bewahrheitet. Das ist ein Skandal, ja. Also mal gucken, ob Meta da dieses Mal irgendwelche Konsequenzen spürt. Das ist ja in der Vergangenheit hat das ja nicht so gut funktioniert irgendwie. Aber das geht gar nicht und das ist ein Riesenproblem. Aber da ist Meta, glaube ich, nicht mit alleine. Viele Social Media Seiten oder viele Social Media Betreiber sind ja Keine Ahnung, Aufmerksamkeit, Klickzahlen und so weiter, first und alles andere dann irgendwie second oder gar nicht, wie in dem Fall, oder sogar aktiv verhindern, ist schwierig. Und ich glaube Die Lösung muss irgendwie eine Systemchange da sein, dass du halt, äh, dass du halt wirklich guckst, wie kannst du Plattformen aufbauen, die Menschen schützen im Zweifel oder zumindest nicht schaden und das funktioniert nicht mit der Aufmerksamkeitsökonomie, die derzeit von allen Plattformen bedient wird, meiner Meinung nach.
23:03 Gavin Karlmeier
Ich würde dir zustimmen und ich glaube, das große Ärgernis daran ist, dass dieser Systemchange an der Stelle bei allen anderen Formen der Jugendgefährdung immer funktioniert hat. Killerspieldebatte. Also jetzt mal abgesehen davon, dass es gar nicht wissenschaftlich erwiesen ist, ob Counter-Strike-Spielen tatsächlich dazu einer gehörigen Gewaltbereitschaft führt. Zumindest soweit ich das weiß, korrigiert mich gerne. War ja die Diskussion über die Indizierung von Videospielen damals sofort in der Gesellschaft angekommen. Man hat sofort gesagt, wir müssen Kinder davor schützen, ob das sinnvoll ist oder nicht. Ist eine andere Debatte. Ich will nur sagen, die Gesellschaft hat das schnell aufgegriffen, als sie vermeintliche Gefahren für die Jugend erkannt hat. Alkopops Als wir jung waren, Max, das war unsere Generation. Wir haben Smith of Ice und Baccardi Breezer und alles getrunken, bis es uns verboten wurde, weil eine Alkopopscheue eingeführt wurde und zwar relativ schnell, solange gab es die Dinger für uns nicht zu kaufen. Ähm Bei Social Media führen wir die Diskussion aber ganz anders irgendwie, weil hier gar nicht darüber gesprochen wird, wie können wir. . Und ich will nicht mich für ein Verbot von Social Media für Kindern aussprechen. Aber. Wir finden die gesellschaftliche Debatte anders, weil solche Geschichten dann auftauchen, wie dass Meta bewusst eine Studie zu psychischen Schäden vertuscht haben soll, die sich einreiht in eine lange Geschichte von vertuschten Studien von Meta. . . Wir haben hier über eine Studie gesprochen vor. gefühlt einen Monat oder so. Ich kann das gleich mal kurz nachhalten, wann das war, dass Meta eine Studie zurückgehalten hat, die über die Gefahren für das Gehirn von jungen Menschen hat und auch Den Umgang mit anderen Menschen im Metaverse, also in der Virtual Reality. Diese Studie hat Meta nicht selber veröffentlicht, obwohl das Ergebnis war, junge Menschen sollten sich in diesem Metaverse besser nicht so viel bewegen. So, und das ist halt einfach jetzt das Ärgerliche, dass das nicht zum ersten Mal passiert. Und wir so, Leute, was muss denn noch passieren eigentlich?
24:56 Max Mundhenke
Um was zu tun, was ist denn die Lösung? Social Media zu verbieten für unter 18-Jährige, unter 16-Jährige oder 16-Jährige.
25:03 Gavin Karlmeier
Absolut nicht. Aber jede Videothek hat Sinn gekriegt, ein Erwachsenenzimmer einzurichten und in Social Media schaffen wir das angeblich nicht, obwohl wir inzwischen an dem Punkt sind, dass jede Sekunde, die du in der Plattform verbringst und alles, was du dort machst, genutzt werden kann, um dir maßgeschneidert Werbung anzubieten, aber dann die Inhalte für junge Menschen richtig auszuwählen, funktioniert nicht. dann Methoden einzuführen, dass junge Menschen nicht suchtfördernd von diesen Plattformen irgendwie bespielt werden, das funktioniert dann auch nicht. Das sind halt Dinge, da machen die Unternehmen sich unglaubwürdig, meines Erachtens
25:35 Max Mundhenke
Ja, durchaus. Ich meine, eine offensichtliche Lösung wäre natürlich so Ausweis fotografieren, hochladen und Personalien aufnehmen. Dann kannst du definitiv sagen, ist die Person. Volljährig oder nicht, hat die Zugang zu gewissen Inhalten, aber dann zerstörst du doch im Grunde die Idee des freien Internets, dass du auch anonym dich bewegen kannst, dass du an Informationsaustausch teilnehmen kannst, dass du Netzkultur erleben kannst.
25:59 Gavin Karlmeier
Es gibt ja im Moment immerhin so die Möglichkeit, also Roblox zum Beispiel testet das jetzt gerade, ein paar andere auch, zum Beispiel mit KI-Altersschätzung. Du wirst fotografiert, musst dich links, rechts drehen und dein Alter wird geschätzt. Und das sind alles so Dinge, die halt besser werden als nix. Ich will ja gar nicht viel, ich will ja nur einen guten Willen erkennen, vielleicht.
26:23 Max Mundhenke
Sofern die Daten entsprechend auch behandelt werden als personenbezogene Daten, das weißt du ja auch nicht.
26:29 Gavin Karlmeier
Und das ist leider auch nicht angriffssicher, weil wir auch darüber gesprochen haben, dass Leute Videospielavatare innen. Diese Altersschätzung schon reingeschmissen haben. Also, es ist nicht perfekt, aber es wäre immerhin, wie gesagt, der gute Wille wäre schon mal da. Und was zum Beispiel aus diesem Gerichtsprozess auch hervorgekommen ist, ist eine Geschichte, bei der ich Also ich habe gedacht, das kann nicht stimmen. Und zwar gibt es auf Social Media-Plattformen und auch bei YouTube kennt man es ganz gut, gibt es so ein System von Strikes. Also wenn du bei YouTube zum Beispiel. . Copyright-Verstöße hast, dann wird nach drei Strikes dein Konto gelöscht. Das heißt, es gibt so eine Art gelbe Kartensystem, du wirst vorgewarnt, ey, wenn du das nochmal machst, dann haben wir hier ein Problem. Mach's nicht nochmal. So, und das gibt es auch bei Accounts bei Meta, die nachweislich angezählt sind, weil sie sich, und ich zitiere, mit Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung befassen. So wie dem Umgang mit Minderjährigen, also dem Zwingen von Minderjährigen, ihnen zum Beispiel sexuelle Inhalte zu schicken, was damit in diesen Fall reinfällt. Meta hatte in der Vergangenheit dazu eine 17-Strike-Politik. Also Leute haben 16 Chancen bekommen, 16 mal eine gelbe Karte bekommen, bevor das Konto gesperrt wurde. Und Also das hat Vaishnavi Jayakumar gesagt, die zuvor bei Meta gearbeitet hat und deswegen als sie war dort Leiterin für Sicherheit und Wohlbefinden des Unternehmens und hat offenbar öfter angemerkt, dass hier der Umgang mit für Minderjährige bei uns auf der Plattform bei Meta nicht so läuft, wie man sich das wünscht. Sie hat auch gesagt, es gibt ein großes Problem, dass Meta keine spezifische Möglichkeit für Instagram-NutzerInnen hätte, Material zu sexuellem Kindesmissbrauch zu melden. Nicht als einzelnen Punkt zum Beispiel. Hat das Problem mehrfach angesprochen. Ihr wurde nur gesagt, es wäre zu aufwendig, ein solches System aufzubauen und sich darum zu kümmern. 17 Strikes. 16 Mal ist es okay.
28:27 Max Mundhenke
Also eigentlich ist beim ersten Mal Rentumsstrafgesetzbuch dicht, oder? Also allein, also da müsste doch eigentlich, müssten die Strafverfolgungsbehörden eine andere Rolle spielen. Und ich glaube, das sollten sie auch. Am Ende kann man natürlich sagen, die Plattformbetreiber bieten die Möglichkeit. Aber die Leute, die Verbrechen begehen, die haben ja im Grunde, also Wir alle, die keine Verbrechen begehen, haben ja eigentlich genießen über den Schutz durch die Strafverfolgungsbehörden, die sich genau darum kümmern sollen, dass sowas geahndet wird. Aber das funktioniert ja im digitalen Raum einfach nicht so, wie es funktionieren sollte. Das heißt, da Sehe ich die Verantwortung auf jeden Fall bei den Plattformen? Ja, aber da müssten sich auch definitiv irgendwie unsere Behörden viel deutlicher miteinander auseinandersetzen.
29:10 Gavin Karlmeier
Und das ist aber der Punkt, wenn du fragst, was sollen wir denn machen, Arthur, alles sperren? Naja, Regulierung. Die Gesetze, die in der echten Welt gelten, endlich auch in digitalen Plattformen durchsetzen. Ja. Das sind so Aussagen, wegen denen darf ich nicht mehr in die USA hinreisen. Mark Zuckerberg hat übrigens erst im letzten Jahr The Virtue ein Interview gegeben und gesagt, ich glaube nicht, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen sozialen Medien und der psychischen Gesundheit von Teenagern gibt. Ich weiß noch nicht, ob es eine Glaubensfrage ist, wenn es gegensätzliche Studienlagen gibt aus einem eigenen Unternehmen. Ob verzerrt oder nicht. Kann man dann an anderer Stelle diskutieren. Naja. Es gibt übrigens eine ganz interessante Gerichtsentscheidung. Und zwar, wir werden kurz juristisch, aber du bist ja im Herzen, bist du ja Jurist, Max. Du bist doch so ein Typ, du hast ja bestimmt mal Jura studiert, oder?
30:02 Max Mundhenke
Ich habe Soziologie und Medienwissenschaften studiert.
30:04 Gavin Karlmeier
Das ist das Jura für Leute, die keine Paragrafen auswendig lernen wollen.
30:07 Max Mundhenke
Die haben die gar nichts auswendig lernen wollen.
30:13 Gavin Karlmeier
Aber ich bin auch geil. Ich habe Germanistik studiert. Ja, nicht beendet.
30:20 Max Mundhenke
Ja, gut. Soziologie habe ich zu Ende studiert, Medienwissenschaften nicht. Habe ich die Masterarbeit nie abgegeben. Aber hab mich dann nach 22 Semestern, Fun Fact über mich, tatsächlich exmatrikuliert. Hab die Uni Bielefeld auf jeden Fall gut gesponsert.
30:34 Gavin Karlmeier
Aber Sie haben dir auch ein Bahnticket dafür gegeben, das ist nur fair.
30:37 Max Mundhenke
Ja, ich habe schon in Berlin gelebt, da hatte ich relativ wenig von den NRW, kostenlos mit der S-Bahn zu fahren.
30:45 Gavin Karlmeier
Jedenfalls hat er ein Oberlandesgericht in Bamberg. entschieden, dass eine, also angenommen, du wirst gesperrt von der Plattform, weil du zum Beispiel gegen Nutzungsbedingungen verstößt. dass du, wenn du jetzt einen anderen Account nutzt, dass du damit nicht diese Sanktion umgehst und dass diese, oder wenn du angenommen, du erst stellst einen Account. Dass das in erster Linie nicht zwangsläufig dazu führen müsste, dass du gegen weitere Nutzungsbedingungen verstößt. Das entscheidet das Oberlandesgericht. Und das ist deswegen interessant, weil sie sagen, ich zähle. Ich zitiere jetzt gleich mal. Die zentrale juristische Frage war die Auslegung des Begriffes Umgehung der Nutzungsbedingungen. Die Bamberger Richter stellten klar, dass bei der Auslegung der AGB stets das Gebot der kundenfreundlichsten Interpretation zur Anwendung kommen müsste. Heißt also, eine Auslegung könnte ja auch sein, dass für dich der Vertrag beendet ist, wenn dein Account gelöscht ist und mit einem neuen Account ein neuer Vertrag entsteht. Und das ist jetzt gerade erstmal so das Ding. Das gilt halt erstmal in Deutschland. So heißt aber auch, dass diese, das betrifft ja eben nicht nur Leute, die jetzt irgendwie, keine Ahnung, Verschwörungstheorien erzählt haben dort oder Desinformationen verbreitet oder Gewalt, sondern es passiert da durchaus auch, dass Leute tatsächlich versehentlich gesperrt werden. Und dass das denen eher die Möglichkeit gibt, damit in Kontakt zu den Plattformen zu treten oder es irgendwie zu schaffen, trotzdem dort zu existieren. Heißt im Umkehrschluss aber natürlich leider auch, dass Leute, die wegen dieser Sachen gesperrt werden, erstmal die Möglichkeit auch bekommen könnten, einen neuen Account zu erstellen.
32:11 Max Mundhenke
Ja. Müssen wir glaube ich gucken, wie groß die Kollateralschäden sind, weil ansonsten ist das ja dann eine Infinite Strike. Policy oder nicht, wenn du dann im Grunde Quatsch gemacht hast oder ich sag mal kriminelle Handlungen wirklich hattest, wird das erstmal gleichgesetzt. Du kannst dann danach dich immer wieder neu anmelden und den gleichen Kram nochmal machen.
32:30 Gavin Karlmeier
Dann hat das Ganze ja keinen Sinn. So ist es. Das ist wahr. Aber in dem Fall, hier ging es immerhin um Spam, irreführende Praktiken und Betrug. Ist jetzt nicht unbedingt gut. Aber ist vielleicht nicht ganz so demokratiegefährdend und bedauert auch erstmal damit erstmal wieder eine Plattform, einen Kanal aufzubauen. Immerhin. Vorsichtig formuliert. Ich habe ein KI-Thema für dich mitgebracht und es ist auch gleichzeitig so ein bisschen: ich bin ja das Orakel von Selfie. Ich habe nämlich genau das prognostiziert, dass es kommt. Und zwar haben Matthew McConaughey und Michael Caine. Die kennst du wahrscheinlich beide, weil du ja auch Cinerast bist. Könntest du sofort drei Filme nennen, in denen sie mitgespielt haben? 100 Prozent. Alle. Aber die frage ich jetzt natürlich nicht nach. Nein, nein, reicht die Zeit auch nicht. Die haben ihre Stimme an 11 Labs lizenziert. Und haben damit diesem Unternehmen die Möglichkeit gegeben, dass zum Beispiel Newsletter, die die beiden Leute zum Beispiel jeweils veröffentlichen, auf Spanisch als Podcast veröffentlicht werden, obwohl Matthew McConaughey kein Wort Spanisch spricht. Ja. Glaubst du, das ist ein Trend?
33:33 Max Mundhenke
Ja, also 100 Prozent, klar. Das ist vor allem, holen sich da die Plattformbetreiber, die ziehen sich da ein bisschen mit aus der Affäre, weil sie einfach sagen, die, die laut sind, die laute Stimmen haben, die theoretisch eine Marktmacht haben, also Promis, die möglicherweise dann auch gefragte Inhalte haben, die zahlen wir einfach aus, die lizenzieren wir. Und dann geht uns die allgemeine Bevölkerung nicht mehr auf die Nerven. Oder ja, also es gibt ja auch dieses GEMA-Urteil, was ja vor kurzem war, dann irgendwie die GEMA gegen OpenAI gewonnen hat, weil OpenAI Songtexte wiedergegeben hat, die eigentlich GEMA-lizenziert sind und so weiter und so fort. Und da ist ja auch ganz Spannend, wenn man sich diese Pressemitteilung mal anguckt, dass die GEMA ja die Lösung in der Pressemitteilung auch schon nennt. Und zwar gibt uns doch einfach Geld, weil dann könnt ihr einfach genauso weitermachen wie bisher auch und wir verteilen das Geld schöner an unsere KünstlerInnen. Aber solche Plattformen leben am Ende ja von den Daten von uns allen. So, und das ist immer so ein bisschen blöd, wenn man dann irgendwie das, naja, das so so regelt. Aber auf der anderen Seite, ja klar, ich glaube schon, dass das tatsächlich passiert, dass immer mehr Leute mit Bekannten Stimmen ihre Stimmen auch dezensieren werden, verkaufen werden, wenn sie denn überhaupt gefragt werden, ist ja gut. So kann man erst mal so sehen, und dass dann diese Stimmen verwendet werden können. Und jedes Mal, wenn du die von Matthew McKay Chronic verwendest, dann kannst du im Grunde, kriegt er ein bisschen Geld oder so. Also so könnte man sich das vorstellen.
34:55 Gavin Karlmeier
So ist das und du kannst sie jetzt auch schon nutzen. Es gibt nämlich bei den bei Eleven Labs, das ist ein Tool, mit dem du stimmsynthetisieren kannst. und auch nutzen kannst. Da gibt es den Iconic Marketplace und da kannst du jetzt im Matthew McConaughey bald nutzen, soweit sind die offenbar noch nicht. Oder im Michael Caine, aber auch Art Gaffunke, den Hello Darkness, My Old Friend Sänger. Und oder was der andere? Paul Simon war, glaube ich, der andere. Ich weiß nicht, wer Hello Darkness, my Old Friend. Haben die es zusammengesungen? Ah, das müssen wir housekeepen, finde ich. Schnell recherchen. Und Liza Minnelli. Die gehören dazu. Aber zum Portfolio gehören auch jetzt schon John Wayne, Emilia Ehrhardt, Alan Turing oder Robert Oppenheimer, die alle bereits verstorben sind. Max recherchiert gerade. Dann kann ich kurz nochmal aufgreifen, was ja meine These neulich war, weswegen ich darüber spreche. Weil ich die These aufgestellt habe, dass kurz oder lang. . wir auf dem Weg sind, dass das Synchrongeschäft als Markt in Deutschland, der eigentlich sehr, sehr bekannt dafür ist und renommiert ist, so eine gute Synchronindustrie für Filme zu haben. Dass wir uns daran gewöhnen müssen, dass dieses Business aussterben wird, dass Matthew McConaughey in deutschen Filmen bald auch seine eigene Stimme haben wird, lizenziert über eben solche Modelle zum Beispiel.
36:07 Max Mundhenke
sind Simon und Gefangel.
36:09 Gavin Karlmeier
Ja, aber die Frage war, wer von den beiden steht hier.
36:13 Max Mundhenke
Also, wer der singt? Achso, wer singt? Danke für deine Geschichte, Magic. Es ist von Paul Simon geschrieben, zumindest. Das weiß ich. Wahrscheinlich hat er es dann auch gesungen. Ja, okay. Fail. Synchronisch, aber warte, ich wollte mal was zu den Stimmen sagen.
36:37 Gavin Karlmeier
Glaubst du, dass die Leute wie Brad Pitt noch einen festen Synchronsprecher in Zukunft in Deutschland haben? Genau.
36:42 Max Mundhenke
Ja, also die Synchronsprecherbranche wird natürlich dadurch komplett in den Ruin getrieben. Also alle, die irgendwie auch mit Vertonungen was zu tun hatten, das gibt es ja im kleinen Rahmen, sieht man das in Social Media, gibt es ja zahlreiche Videos, die dann irgendwie auch mit dieser typischen Stimme Von so Erklärern, so typischen Erklärstuhl.
37:01 Gavin Karlmeier
Deutscher sogar, ne?
37:02 Max Mundhenke
Ja, ja, genau. Und das wird dann einfach verwendet. Und natürlich ist es nicht cool für die Branche. Auf der anderen Seite ist es einfach der Weg, den, glaube ich, KI jetzt auch geht. Und es ist halt, ähm, es wird halt genutzt, weil es einfach ist. Und ich hatte beispielsweise vor kurzem im Podcast auch irgendwie eine Eine Kollegin vom Burda Verlag und die sagten, die können im Grunde die Arbeit mit Eleven Labs zusammen, ja, als Unternehmen auch, so Koop Und die können neue Produkte im Grunde jetzt viel leichter testen, weil sie im Grunde viel schneller und günstiger natürlich erstmal an irgendwelche synthetischen Stimmen kommen. Die gehören keinen Menschen, die sind im Grunde quasi erfunden von der KI. Können dabei schauen, wie kommt dann im Grunde diese Stimme an und damit auch auch besser, sag ich mal, neue Märkte antesten. Die Industrie freut es total, ja, aber diejenigen, die sich vorher damit befasst haben, vor allem die KünstlerInnen, muss man ja sagen, also Synchronsprecherei ist ja eine Kunst. Ist ja durchaus. Die werden drunter leiden und man kann nur hoffen oder muss hoffen, dass die am Ende nicht leer ausgehen. Und deshalb Bin ich auch sehr kritisch bei so Social Media Sachen, bei Reals, die ich sehe, die im Grunde ganz offensichtlich mit so einer Synchronstimme vertont wurden, obwohl das alles KI generiert wurde, weil es ist eigentlich keine gute Nutzung, muss man an der Stelle sagen. Aber es machen alle, ne?
38:18 Gavin Karlmeier
Ja, das Problem ist halt, und da sind wir wieder bei der ersten Frage, die wir vorhin hier hatten, wegen Innovationsfeindlichkeit und wie steht man generell zum Thema. Man trägt, glaube ich, und das ist, ich glaube ehrlicherweise gibt es das schon immer, man trägt natürlich so einen gewissen Werten, so eine gewisse Wertenostalgie mit sich rum und denkt sich so, Ach, das ist doch toll, dass wir hier so eine Industrie haben und Leute, die so synchron sprechen und diese Kunst machen und so. Aber genauso hat man wahrscheinlich auch über Leute gesprochen, die Dinge auf Steintafeln geschlagen haben. Und auch trotzdem wurden die sozusagen überholt. Und ich will damit nicht sagen, dass auf Steintafeln schlagen und Synchronsprechen beides nicht irgendwie erhaltenswerte Künste wären. Ich fürchte leider nur, dass eben. wir immer den Weg des gerängsten Widerstandes gehen und Text in den Computer eingeben, ist eben immer noch deutlich einfacher, als sich einen Synchronregisseur holen, das Drehbuch komplett von Handschreiben, den Sprecher intro, wie sagt man? Instruieren. Danke, instruieren und so. Und das ist natürlich super schade. Auf der anderen Seite denke ich mir, naja, Menschen, die jetzt vier Jahre alt sind, die werden es vielleicht dann irgendwann auch gar nicht mehr anders kennen.
39:28 Max Mundhenke
Ja, ich meine, vielleicht, also ich muss sagen, nur weil etwas leichter geht, heißt ja nicht, dass andere Kunstbereiche ersetzt werden oder so, als die Fotografie erfunden wurde. Denn da gab es damals wohl auch durchaus einen Aufstand von Malern und Bildhauern, die gesagt haben, könnte es auf Knopfdruck irgendwie Abbildungen erstellen. Und heute würde keiner anzweifeln, dass das Kunst nicht neben Malerei und Bildhauerei eine eigenständige. . Kunstform geworden ist, ja. Und deshalb glaube ich, dass das in ähnlicher Weise auch mit KI funktionieren wird, dass es durchaus so eine Human-Made-Sache noch gibt. Beim Synchronsprechen muss ich sagen, da bin ich mir nicht ganz sicher. Aber auf der anderen Seite muss man halt auch wieder auf der Haben-Seite sagen, es ist. eine extrem krasse Inklusion, die damit gemacht werden kann. Also was Barrierefreiheit angeht, was irgendwie Mehrsprachigkeit angeht, dass du dir Stimmen im Grunde auch in deiner Muttersprache anhören kannst. Es kann Dazu führen, dass Informationen noch schneller, noch barrierefreier allen zugänglich gemacht wird. Und das ist, glaube ich, ist einfach wirklich auf der Habenseite. Deshalb muss man gucken, wie man diesen Strukturwandel, in dem wir generell ja gerade stecken durch KI aufhängt und die Leute, die darunter ganz gezielt leiden, das sind Übersetzer, das sind ÜbersetzerInnen, das sind natürlich irgendwie so Art Directors, GrafikerInnen und so weiter. Aber aus SynchronsprecherInnen, dass man die auffängt, dass man da eine Möglichkeit findet. Und meine Idee ist ja immer so, diese VGKI ins Leben zu suchen, dass man sagt, ja, okay. Da muss einfach eine Sonderabgabe für Kulturprojekte oder für die Leute stattfinden, die halt wegrationalisiert werden, aber wird nicht passieren.
41:01 Gavin Karlmeier
Aber jetzt, wo du das ansprichst, kann ich ja auch mal was erzählen. Ich glaube, es ist nicht schlau, dass ich das schon erzähle, weil ich Wir arbeiten da schon länger so ein bisschen dran rum und es passiert nicht so viel. Deswegen will ich mir jetzt auch nicht das kaputt machen. Ich erzähle es trotzdem, weil ich halte das immer noch für eine gute Idee und die ist so gut, dass selbst wenn alle sie kopieren, sie gut bleibt. Ich hatte die Idee, eigentlich müsstest du so Leute, die Inhalte mit KI erstellen, die werden ja auch gesucht. Also ich schätze, du kriegst drei E-Mails am Tag von irgendwelchen Leuten, die fragen, ob du nicht mal was prompten könntest für die oder kannst du uns nicht ein Video, sowas wahrscheinlich passiert, oder?
41:30 Max Mundhenke
Ich bin ja eher berathand als einfach nur Promptingenieur, aber ja, das ist es. Gerade ist der Bedarf da. Genau. Sag ich mal so
41:37 Gavin Karlmeier
Und eigentlich müsste man sich sozusagen als Bindeglied da hinstellen und sagen, wir vermitteln euch diese Leute, die für euch die Prompt schreiben, aber 20% der Einnahmen gehen an handgemachte Grafikenkunst. Also das, was das quasi ersetzt, was man damit ersetzt. Also zum Beispiel Filme mache ein Filmprojekt, das du damit förderst, ein Grafikprojekt, ein Fotografieprojekt, was auch immer. Eigentlich müsstest du so machen.
41:59 Max Mundhenke
Da muss ich ja jetzt irgendwie die Prompt Engineers den Schutz nehmen und fragen, warum sollen die denn dafür bezahlen, dass das Unternehmen da diese Verantwortung für haben? Das kann ja jeder machen im Grunde.
42:08 Gavin Karlmeier
Nein, nein, nicht das, was die Prompt Engineers dann kriegen. Du als Mittelsmann nimmst das quasi vom Gesamten, das heißt, der Preis wird höher.
42:14 Max Mundhenke
Ah, okay. Ja, also bin ich für. Ja, finde ich gut. Dann könnten wir das. Perfekt. Krachenscheitern befürchte ich. Du. Kevin, gab schon schlechtere Geschäftsideen, besser das machen.
42:28 Gavin Karlmeier
Man muss auch manchmal so ein bisschen, wie sagt man, man muss auch mal was für andere Leute sich überlegen. Auch wenn scheitert. Die Idee war halt immerhin gut, im Sinne von gut. Was nicht so gut ist, 5% der englischsprachigen Wikipedia Ist schon von KI geschrieben. Wikipedia, nicht Crookipedia.
42:50 Max Mundhenke
Sagt wer.
42:52 Gavin Karlmeier
Sagt die Zeit. Und sie bezieht sich dabei auf, ich kann dir das gleich, so schnell bin ich doch nicht, Max. Ich hab dir nicht erwartet, dass du jetzt schon von mir hier so. Zack, zack, zack, zack.
43:03 Max Mundhenke
Bei solchen Aussagen bin ich immer ein bisschen vorsichtig, deshalb, aber erzähl erstmal, wo kommt das her?
43:09 Gavin Karlmeier
Also, die Geschichte ist die. Sie erzählen die Geschichte eines Deutschen, dem das aufgefallen ist, weil er ähm Er arbeitet, er ist so ehrenamtlicher Wikipedianer. So Leute gibt es ja, die Wikipedia bereichern und da reinschreiben und so. Und was der manchmal macht, ist, dass er die. Quellen überprüft, die angegeben werden für Wikipedia-Artikel und dabei vor allem die ISBN-Nummer nutzt, also die internationale Standardbuchnummer. . . Das ist, jedes Buch kriegt diese Nummer, verliehen vom Vom Buchpapst und sagt er, ich weiß gar nicht, wer die ISBN verteilt. Wahrscheinlich gibt es dafür so zentrale Stellen und sagen, dieses Buch hat jetzt diese Nummer. Und das überprüft er und guckt, sind die Bücher gute Quellen, ergibt das Sinn, passt das hier rein und so. Und hat herausgefunden, dass relativ viele, die er da findet, ISBN-Nummern sind, zu denen es gar kein Buch dahinter gibt. Also online nix, im Katalog der nationalen Bibliothek nix, nirgendwo. Auch die Kombination aus Titel, Autor, Ja und Verlag gab es so nicht. Und dann hat er irgendwann herausgefunden, oder wurde darauf hingewiesen, dass es durchaus Artikel gibt, die mit Hilfe von KI geschrieben wurden. Und offenbar hat die KI dabei sich eben auch Quellen einfach ausgedacht, um entweder glaubwürdiger zu werden oder um einfach einen schnelleren Weg zu gehen an der Stelle. Deswegen interessant ist, weil natürlich das, was wir der Gokipedia vorwerfen, nämlich da schreibt ein Computer einfach Quatsch rein, der da auch noch biased ist, das haben wir bei der Wikipedia immerhin nicht. Aber durch den Bias in Trainingsdaten möglicherweise ja auch den Weg in die Wikipedia findet. Und auch in der Wikipedia, wissen wir heute schon, gibt es durchaus Texte, die einen gewissen Bias haben, weil sie zum Beispiel entsprechend bearbeitet wurden von Regierungsbehörden zum Beispiel.
44:45 Max Mundhenke
Ja, also grundsätzlich, deshalb frage ich es nach, gibt es keine hundertprozentige Möglichkeit, KI-Content als solchen zu identifizieren? Gibt es nicht. Es gibt so zahlreiche Anbieter, die irgendwie sagen, wir können deinen Text scannen und sagen, wie viel Prozent davon KI generiert sind. Das ist halt in der Regel Scam.
45:03 Gavin Karlmeier
Da habe ich heute noch zu gelesen, dass die amerikanische Unabhängigkeitserklärung zu 99,96 Prozent als KI generiert. erkannt wird.
45:10 Max Mundhenke
Ich habe auch gesehen, dass du es geliked hast. Ich glaube, dadurch habe ich auch gesehen. Ich glaube, wir haben wirklich den gleichen Social Media Geschmack, Gevin, weil ich sehe alles, was du likest, like ich einfach auch, weil es einfach geil ist, du sagst so einen guten Geschmack.
45:21 Gavin Karlmeier
Ach, danke. Vielleicht verbringen wir einfach so viel Zeit. dem Internet, dass ich einfach alles like.
45:26 Max Mundhenke
Ja, oder das, genau. Wir haben den gleichen Algo. Also, nee, tatsächlich gibt es da keine Möglichkeit. Aber natürlich erfindet KI Quellen. Es gab jetzt diese große diesen großen Deloitte-Fail in Australien. Da wurde Deloitte auch beauftragt von der australischen Regierung, irgendwie ein Paper zum Thema, ich glaube, Wohnungslosigkeit, Sozialleistung, irgendwie so ging es um dieses Oberthema zu bauen und haben da irgendwie 350. 000 Dollar für gekriegt oder so und dann turns out, ja die ganzen Quellen existieren nicht. Also das hat die Leute einfach hart gepromptet und dann diesen Bericht hingeschickt. Mussten die Kohle zurückzahlen, haben sich entschuldigt, großer Fail. Aber das ist halt auch keine Nutzung für KI. Das ist halt immer das große Problem, die Rundfunkmedien. Anstalten haben ja, die europäischen Medienanstalten haben ja vor kurzem auch diese Studie rausgebracht, dass irgendwie 40 Prozent der KI, des KI-Outputs erlogen ist. So, ja, wenn du halt KI falsch nutzt, dann passiert das. Und das ist halt, wenn du so ein probabilistisches, sprich auf Wahrscheinlichkeitsrechnung basierendes System, wenn du dem sagst, mach mir mal einen wissenschaftlichen Artikel dann versteht ja die KI nicht, also das System versteht nicht, was Wissenschaft bedeutet, sondern sagt, ich gucke mir alle möglichen wissenschaftlichen Artikel an, gucke nach Pattern, so ja, okay, da stehen irgendwie Quellen unten drin, die sind so und so markiert, dann mache ich das auch. Eckige Klammer auf, gib irgendwie was ein, was irgendwie halbwegs gut klingt und dann dazu passt und zu. Also das ist halt nicht wie Large Language Models arbeiten, genauso wenig wie in dieser Umfrage oder in dieser Studie der Rundfunkunion. wo es dann auch hieß, als Beispiel in dieser Studie habe ich mir angeguckt, von wegen, wer ist der aktuelle Papst? So ja, so ein KI-Modell weiß nicht, wer der aktuelle Papst ist. So ein KI-Modell hat begrenzt Daten, die sind nicht tagesaktuell und auch diese Websuche, die hat nicht immer die aktuellen Daten. Also solche Use Cases mit Vorsicht genießen, da brauchen wir, glaube ich, alle noch ein bisschen Literacy für.
47:14 Gavin Karlmeier
Ja, das ist so. Übrigens die Cornell Universal im Oktober 2024 festgestellt, dass 5% der englischsprachigen Wikipedia-Artikel, die im August desselben Jahres erstellt wurden, erhebliche Mengen an KI-generierten Inhalten beinhalteten. In Deutschland übrigens 2%, man muss aber dazu sagen, die Verkürzung, 5% der Wikipedia ist damit nicht richtig, sondern 5% der Wikipedia-Artikel, die innerhalb eines Monats erstellt wurden. Das macht einen Unterschied. Macht es nicht zwangsläufig automatisch besser, aber macht einen Unterschied. Jedenfalls hat die Wikipedia im englischsprachigen Raum darauf jetzt schon reagiert. Und es gibt jetzt für AdministratorInnen die Möglichkeit, wenn Texte gewisse Kriterien erfüllen, sie ohne weitere Überprüfung und Diskussion, was für die Wikipedia interessant ist. Umgehen zu löschen, ohne dass da jetzt irgendjemand was überprüft, das galt bisher nur bei offensichtlicher Werbung oder mutwilliger Verfälschung.
48:05 Max Mundhenke
Ja, das ist die mit, also mit den Moderatoren bei Wikipedia darf man sich nicht verschärzen, diesen Knallrad. Also ich weiß das noch, ich habe ja mal als Berater gearbeitet und wenn da Unternehmen irgendwie gesagt haben, sie würden gerne ihre Wikipedia-Artikel ein bisschen ändern, weil da vielleicht so ein paar Sachen drin standen, die jetzt auch irgendwie nicht so cool waren oder so. Da gibt es wirklich Spezialagenturen für, die das machen. Ich glaube, Böhmi hat auch vor Ewigkeit noch Folge dazu gemacht. Also es ist wirklich krass, wie gegatekeeped wird. Von daher habe ich da vollstes Vertrauen an die KollegInnen bei der Wikipedia, die da. Bisher einen extrem guten Job machen, einfach deshalb Shoutout an der Stelle, ihr haltet das Internet zusammen.
48:43 Gavin Karlmeier
Ja, wirklich. Definitiv. Auch wenn ich leidtragend anerkennen muss, dass ich immer noch keinen Wikipedia-Artikel habe.
48:52 Max Mundhenke
Same. Und ich habe mal mit so einem Agenturtypen gesprochen, der mir dann sagt, es tut mir leid, Max, aber bist zu irrelevant. Und da habe ich gesagt, okay, cool. Ich bin Buchautor, was soll ich mehr machen? Erst irgendwie, nee, er sagt, er hat keine Chance, das ist
49:08 Gavin Karlmeier
Komm wieder, wenn du relevant bist, Junge.
49:10 Max Mundhenke
Gavin, wer von uns beiden kriegt zuerst einen Wikipedia-Artikel?
49:13 Gavin Karlmeier
Oh, sollen wir da eine große Wette abschließen?
49:16 Max Mundhenke
Du hast eine größere Community, die schreiben dir ein und bestätigen das alles.
49:19 Gavin Karlmeier
Das fliegt da sofort wieder raus bei der Wikipedia. Du brauchst so echte Wikipedianer, die es schaffen, das so zu argumentieren und dich da so reinzuholen.
49:27 Max Mundhenke
Ich habe mal so ein Party, so ein typisches Partygespräch gewesen. Wie kriegt man am schnellsten einen Wikipedia-Artikel? Du tötest jemanden, der einen Wikipedia-Artikel hat.
49:40 Gavin Karlmeier
Ich glaube, das stimmt. Der ist nicht zur Nachahmung empfohlen, Leute.
49:44 Max Mundhenke
Nein, keine Empfehlung. Aber ja, Gavin, ich bin gespannt, ob wir beide jemals einen bekommen werden. Ich glaube, bei Grog geht es relativ schnell, aber. Das will ich nicht. Das ist der neue blaue Haken. Nachdem der blaue Haken überall ist käuflich ist, ist Wikipedia-Artikel ist der neue blaue Haken.
50:01 Gavin Karlmeier
Das ist wirklich eine sehr gute Wahl. Ist wirklich so. Übrigens, Jeff Wessaus hat einen neuen Job, was interessant ist, weil er sich ja aus dem operativen Geschäft eigentlich überall rausgezogen hat. Der frühere Amazon-Gründer So schreibt es NTV, finde ich, sehr gut. Amazon-Gründer Jeff Bezos orientiert sich beruflich neu. Er hat ein KI-Startup gegründet, Project Prometheus. Womit das Unternehmen sich genau beschäftigt, ist nicht bekannt, aber man weiß schon, dass das Unternehmen schon 6,2 Milliarden Dollar Kapital eingesammelt hat, sagt zumindest New York Times. Und er wird aber dort auch eine operative Rolle als Co-Geschäftsführer hinnehmen. Ich weiß nicht, ob er Geld braucht oder was da die Motivation hinter ist, aber schon interessant, dass er sich dann doch nochmal hinsetzt und Also, dass Jeff Besters nochmal in Slack-Kanäle geht, finde ich schon erstaunlich.
50:51 Max Mundhenke
Ich würde gar nicht mehr arbeiten. Ich würde mein Geld verschenken und von einem Prozent meines Geldes irgendwo auf einer geilen Mittelmeerinsel leben. Ohne Social Media und Medien, damit ich mir das Eis nicht mehr anhören.
51:02 Gavin Karlmeier
Zu den Myspace Tom.
51:03 Max Mundhenke
Ja, genau, Myspace Tom, ja richtig. Großes Vorbild. Genau. Ganz, ganz großes. 500 Millionen Exit und dann, ich mal jetzt malen. Ich male jetzt mal Fotos oder so. Irgendwas weiter. Er hat doch irgendwie eine ganze Menge Hobbys jetzt für sich entdeckt. Und hält sich dann doch voll raus. Das ist so geil. Der macht's richtig.
51:21 Gavin Karlmeier
Ja, so willst du Drift besser aus. Ich habe noch die kleine Geschichte, die aber mehr so unter ferner liefenden Randnotiz ist, die ich aber bemerkenswert finde, weil PTA heute darüber bricht. Ein Fachmagazin für pharmazeutisch-technische Angestellte und AssistentInnen, dass ein Mann im Krankenhaus gelandet ist. mit einer schweren Bromvergiftung, weil er nach einer Suche für einen Salzersatz war. Er hat gehört, Salz ist ungesund und hat deswegen von ChatGPT erfahren, dass man damit. . mit Brom sein Essen eben entsprechend salzen könnte und hat drei Monate lang Kauchsalz durch Natriumbromid ausgetauscht. Hat GetGPT ihm empfohlen, damit ist er im Krankenhaus gelandet, weil das eine Vergiftung ist.
52:02 Max Mundhenke
Ja, was soll ich dazu sagen? Lern prompten oder so. Keine Ahnung. Ich glaube, dass genau das sind solche Sachen. ChatGPT versteht nicht, äh, versteht es nicht, was du damit haben möchtest. Chat-GPT gibt dir wahrscheinlich eine ähnliche chemische Zusammensetzung oder so ein Kram was in dem Fall. Also irgendwie, dass man gesagt hat, das ist Relativ nah beiein, also wird das irgendwie funktionieren. Also auf sowas niemals verlassen. Und das Gemeine ist ja, dass die ganzen KI-Systeme immer so überzeugend wirken in dem, was sie sagen. Aber Ich hatte selbst mal einen Bot gebaut, der mir beim Abnehmen geholfen hat, der mir so Rezepte ausgegeben hat, die im Grunde nur so und so viel Kalorien und Baderstoff und wie auch immer dann irgendwie beinhalten. Und das hat extrem gut funktioniert. Aber auch weil ich mit einem gewissen Menschenverstand an die Sache gegangen bin. Und jetzt, ich hatte keine Fälle, dass mir irgendwie Gifte empfohlen wurden oder so als Zutat. Ganz im Gegenteil, das waren natürlich zusammengeklaute Sachen von Websites, aber. Oh Leute, nicht alles glauben, was man irgendwie irgendwo von KI und auch Social Media hört, ist doch.
53:02 Gavin Karlmeier
Ja. Also ja, definitiv. Weil also das Problem ist halt nur Also, ich sage das auch immer, ich mache ja manchmal so, bin dann so irgendwo bei einem Radiosender eingeladen und darf ich da irgendwie kurz mal drei Minuten was zu irgendeiner KI-Geschichte erzählen. Die Geschichte ist immer, warum steht da diese Unwahrheit? Das ist fast immer eine zentrale Frage, die da irgendwie so entsteht. Dann sage ich immer denselben Satz, ich sage das ein System, das gebaut ist, nicht um richtige Sachen zu sagen, sondern richtig klingende Sachen. Und dieser Punkt Den muss man den, habe ich das Gefühl, der erzählt allen Leuten um mich herum, was Social Media mit Jugendlichen macht und was KI mit der Wahrheit macht. Wir alle, die diesen Podcast hören, ihr setzt euch kritisch damit auseinander, was ihr mit den Medien macht, aber viele Leute da draußen eben nicht. Und wenn du dann so am Ende eine Waffe in der falschen Hand hast, wird sie eben doch gefährlich, weil sie eben anfängt, solche Dinge zu empfehlen und zu verbreiten.
53:53 Max Mundhenke
Ja, das ist richtig. Und setzt euch mit Trainingsdaten auseinander, wie die funktionieren. Es gibt immer dieses schöne Beispiel, also wenn jetzt alle deine 2100 Leute in der Community alle irgendwie eine Uhrzeit prompten würden, würde bei allen dieselbe Uhrzeit bei rauskommen. vor 10 und so. Das ist mittlerweile tatsächlich nicht mehr so, weil dieses neue Nanobanana-Modell mir diesen Use Case versaut hat. Ich habe neulich auf einer Bühne gestanden und das erzählt und danach kamen gleich irgendwie Mails, ah, das neue Nanobanobanana-Modell, aber das war hier Fehlinformation. Ja, KI, KI überlebt uns alle
54:23 Gavin Karlmeier
Ja, das ist so. Aber ich hab, also vielleicht kann man da auch persönlich drauf blicken. Schau mal, als Navis neu waren, gab es immer Geschichten von Leuten, die irgendwelche Klippen runtergefahren sind. Das gibt es nicht mehr. Stimmt. Vielleicht können wir das alles einfach doch lernen als Gesellschaft. Wünschenswert. So, ich nehme mich kurz mit in eine Welt voller. Funktionen und Emotionen. Du kennst das Spiel, ich schmeiße dir neue Features von Plattformen zu und du kannst mir sagen, was du fühlst. Facebook-Gruppen erlaubt jetzt, dass du dich dort nicht mehr mit deinem echten Namen bewegst, sondern mit Nicknames damit so unterstellen BranchenbeobachterInnen, dass Facebook einen Angriff auf Reddit vornimmt mit diesem Feature.
55:08 Max Mundhenke
Ja, zuerst mal die Schlechtredit zu kopieren, wird ja von Google extrem hochgelobt und taucht überall auf. Ja, gucken wir mal, was draus wird. Meta ist ja jetzt in Sachen Innovation nicht dafür bekannt, sich neue Sachen auszudenken. Deshalb ist es relativ klar, dass sich da irgendwie das nächste Ding abgeguckt wird, wie bei allen Sachen, die Mark Zuckerberg irgendwie macht. Von daher, ja, brauchen wir eine weitere Reddit-Kopie. Keine Ahnung. Klar. Bin ich bin nicht bei Facebook? Nein. Also ja. abwarten. Ich spürde erstmal nichts, wenn Meta irgendwas ankündigt, ist in der Regel irgendwie eh schon immer da gewesen und jetzt keine Innovation, die mich vom Hocker haut. Ob das von der Community dann auch so angenommen wird, wie es vorher angenommen wurde, ist ja auch immer fraglich. Bei Storys hat es geklappt und so, ja, na klar. Aber warten wir es mal ab, würde ich sagen.
56:00 Gavin Karlmeier
Vor allem das Spaneste. Gut, das Spannende ist ja, und das bringt uns direkt zum nächsten Weg. Ich habe in der letzten Folge gesagt, WhatsApp unterstützt jetzt bald, dass du dich mit unterschiedlichen Profilen dort anmeldest, damit sie. Streamlined Meta die Netzwerke. Du kannst bald in allen Netzwerken eigentlich alles machen, dich mit unterschiedlichen Accounts anmelden, du kannst überall Storys posten, du kannst überall mit Leuten in Kontakt treten, du kannst überall Nachrichten lesen, du kannst überall in Broadcast-Listen dich abonnieren. Das geht inzwischen in allen Netzwerken. Es gibt aber ein Instagram-Feature, das WhatsApp heute noch nicht hat. Und dieses Feature sind die Instagram Notes, die kleinen Bläschen mit Texten, die über den Direktnachrichten angezeigt werden. Just heute, also am gestrigen Dienstag, wenn ihr das gehört habt, WhatsApp angekündigt, ein neues, ein Update für die WhatsApp-Info zu bringen. Jetzt fragst du dich natürlich als jemand, der die ganzen Fachbegriffe der Plattform völlig aus dem FF drauf hat, du Gavin, was ist denn die WhatsApp-Info? Das höre ich ja jetzt zum ersten Mal. Gut, dass du fragst, Max, denn die WhatsApp-Info ist das, was früher WhatsApp-Status hieß, bevor die WhatsApp-Stories, die es jetzt gibt, als WhatsApp-Status eingeführt wurden. Ich kann mir noch folgen, du auch.
57:06 Max Mundhenke
Du musst auch studieren mittlerweile, ne? Hier Social Media Begriffe und so. Auch so ein Glossar.
57:11 Gavin Karlmeier
Dreimal die Woche Haken anhören reicht. Also, der frühere WhatsApp-Status, hieß, hey there, I'm using WhatsApp. Das wird überarbeitet, das, was du auch in deinem Profil stehen hast, unter dem Namen WhatsApp-Info neu released und bringt die Möglichkeit, dass du so kleine Sätze postest, die dann eben in deinem Profil stehen, aber nicht nur da, sondern auch in jedem Chat, den Leute mit dir führen, unter deinem Benutzernamen angezeigt wird. Und zwar als kleine Bubble. Nicht da, wo online steht, sondern darunter ist so eine kleine Sprechblase und da steht dann wie im Beispiel von WhatsApp. Endlich Sonne.
57:46 Max Mundhenke
Oh Gott, das finde ich schlimm.
57:49 Gavin Karlmeier
Es ist wie die ICQ Away Message eigentlich.
57:51 Max Mundhenke
Ja, genau. Gab es natürlich auch schon, aber ich glaube, das ist halt, ich würde halt, ich schreibe halt über WhatsApp mit ganz anderen Leuten, als ich jetzt irgendwie bei Insta. machen, also auch viel mehr unterschiedliche Zielgruppen. Ich glaube, das wäre eine Vollkatastrophe, da irgendwie großartig was reinzubringen, was alle verstehen. Dann bringe ich irgendwie irgendeine Story, die, keine Ahnung, mit Memes zusammenhängt oder in Social Media oder wie auch immer und krieg sofort von Tante Oma ältere. Von der Vermieterin. Ja, genau. Ja, richtig. Was meinst du damit? Geht's dir gut? Ja, nee, ja, vielleicht kommen wir als nächstes WhatsApp, äh, so Gruppennotes oder so, dass du dann vorher auswählen kannst, wer das hin darf und so.
58:35 Gavin Karlmeier
100 Prozent. Und auf jeden Fall kommt das. Bei Instagram gibt es jetzt Leute, die melden, dass sie nur noch drei Hashtags verwenden können, die eine Fehlermeldung sogar bekommen, wenn sie mehr Hashtags in ihre Caption setzen wollen.
58:49 Max Mundhenke
Ja, lässt mich kalt, Gavin.
58:51 Gavin Karlmeier
Wie viele Hashtags machst du so im Schnitt?
58:53 Max Mundhenke
Ich mache nie. Ich nutze keine Hashtags tatsächlich. Nutze ich Instagram falsch. Ich weiß es nicht.
58:59 Gavin Karlmeier
Hashtags sind tot.
59:00 Max Mundhenke
Hashtags sind tot, oder?
59:02 Gavin Karlmeier
Ja, genau. Nein, nein, das ist genau richtig. Aber Meta arbeitet ja daran, die Hashtags sozusagen runterzuschrauben. Man kann die schon lange nicht mehr abonnieren und so. Und das wäre jetzt so eine wirklich mal sinnvolle Entwicklung, die Leute dann noch spüren, die Hashtag PictureForPicture, Hashtag LikeForLike, Hashtag Sunset unter alle Bilder posten.
59:19 Max Mundhenke
Das war ursprünglich, glaube ich, auch so eine Twitter-Erfindung, ne? Hashtags abonnieren. Genau, bei TweetDeck war das richtig geil. Da konntest du dann halt irgendwie deine eigenen Columns machen, nur mit Hashtags und so. Das war so nice.
59:31 Gavin Karlmeier
Damals im Büro immer ein Monitor nur mit Tweetek offen.
59:35 Max Mundhenke
Ja, genau, same. Ähm, genau, aber ja, ist okay, Hashtags sind tot, gut. Ich bin eh ja immer ein großer Fan davon, habe ich gleich letztes Mal auch schon gesagt, dass sich, dass man nicht für Algorithmen schreibt, sondern für Menschen und dementsprechend nicht versucht irgendwie die Algo Hacks anzuwenden, um Damit vermeintlich mehr Reichweite zu bekommen. Das sind halt alles Storys von Online-Marketing-Gurus, die keine Ahnung von Online-Marketing haben, meiner Meinung nach. Von daher gut, dass die Hashtags jetzt endgültig weg sind.
01:00:06 Gavin Karlmeier
Vor allem, die wahrscheinlich im Querschnitt und in Masse funktionieren, die aber für dich individuell überhaupt gar keine Bewandtnisse haben, weil du halt extrem viele Menschen hast, die dir folgen und dementsprechend auch von Menschen gelesen wirst.
01:00:18 Max Mundhenke
Exakt. Es war damals was anderes, als du halt irgendwie dann noch keine Timeline hattest, die irgendwie groß algorithmisch bestimmt wurde und wo du dann schon filtern musstest und gucken musstest, okay, was gibt es denn jetzt irgendwie Neues zu Hashtag Tatort oder so, ja und Second Screen und so. Das hat damals, glaube ich, alles Sinn gemacht, ist heute aber ja, das ist, glaube ich, Quatsch.
01:00:40 Gavin Karlmeier
Ja. Übrigens der Martinson war bei uns. Ich glaube, wenn man es direkt danach sagt, bringt es nichts mehr. Man muss eigentlich in dem Moment direkt sein.
01:00:47 Max Mundhenke
Ja, hier ist auch irgendwie blau. Ich höre nichts. Meine Kopfhörer lassen das nichts.
01:00:50 Gavin Karlmeier
Ja, du bist in Berlin, da ist immer Tatto-Tatat.
01:00:52 Max Mundhenke
Hier ist immer mit Friedrichshain. Emma Action.
01:00:56 Gavin Karlmeier
Übrigens, kleine Randnotizwerbung an der Stelle. Wir gehen auf Tour. Wir kommen auch nach Berlin, auch nach Friedrichshain sogar ins Theater. Verlängertes Wohnzimmer im Januar und Februar. Kommen aber auch nach Köln und nach München. Für diese drei Orte gibt es nur noch sehr wenige Restickets, also unter zehn. Aber für Leipzig haben wir noch einige Plätze. Also Leute, wenn ihr im Februar Bock habt, uns in Leipzig zu besuchen, ich würde mich, würde mir den Arsch abfreuen, wie wir im Ruhrgebiet sagen.
01:01:21 Max Mundhenke
Ja, kommt alle her. Bringt keine Weihnachtsbäume mit. Das wird hier nicht gern gesehen, weil das ist zu traditionell. Also, ich weiß nicht, warum ihr im Februar. Ja, okay, vergessen wir es. Ich bin heute, es ist spät, Gabriel, ich bin heute nicht auf der Höhe, aber.
01:01:34 Gavin Karlmeier
Ich habe noch eine Funktion für dich, da bin ich mal sehr gespannt, wie geil du die findest. Es gibt jetzt erste NutzerInnen, die auf Android festgestellt haben, ich weiß nicht, wie ich das erzählen soll. Instagram fängt an, von Menschen zwei Swipes zu verlangen, wenn sie die App schließen wollen. Also beim ersten Swipe, um die App zu schließen, wird er angezeigt, tap again to exit.
01:01:58 Max Mundhenke
Bist du dir ganz sicher, dass du wieder ins reale Leben zurück möchtest?
01:02:02 Gavin Karlmeier
Ja, genau so.
01:02:06 Max Mundhenke
Opt-out aus dem Real Life. Also ja, oder Opt-in eher.
01:02:10 Gavin Karlmeier
Ich weiß noch, wie Chrome damit angefangen hat, dass du, wenn du Apfeltaste Q gedrückt hast, das nicht mehr sofort ging, sondern du zweimal drücken musstest. Und Fun Fact, das war Am Abend der ersten Haken nach Livestream der Kölner Wohngemeinschaft und ich saß da und dachte, warum tut es das plötzlich? Ja, und jetzt ist das.
01:02:29 Max Mundhenke
Ja, okay. Also ist schön, am Anfang reden wir auch drüber, wie schlimm es ist eigentlich, dass halt Algorithmen beherrschen, dass irgendwie Leute natürlich gerade entgegen des Kinderschutzes und so Leute so lang wie möglich irgendwie auf dem Platz haben. Jetzt musst du halt irgendwie wirklich bestätigen, wenn du raus willst. Ja, falsche Richtung, Meta.
01:02:49 Gavin Karlmeier
Also suchtfördernde Maßnahmen bei uns nicht.
01:02:53 Max Mundhenke
Nein, definitiv nicht.
01:02:55 Gavin Karlmeier
Es gibt aber jetzt schon erste Hinweise von NutzerInnen in der EU, die bei Instagram die Möglichkeit hatten, Community-Nodes zu requesten. Das Feature scheint also zu kommen, obwohl das Oversight-Board ja noch prüft, ob das überhaupt nach Europa kommen soll. Aber es gibt halt Screenshots. Cool. Cool. Und letzte Meldung des Vorletzte Meldung. Drei, ich habe noch drei Meldungen. Drittletzte Meldung. YouTube arbeitet an einem Custom-Feed-Feature, dass du deinen Feed sozusagen anpassen kannst, indem du einzelne Funktionen auswählst. einen Prompt eingibst, mit dem du sagen kannst, was du gerne mehr oder weniger sehen würdest. Das kennen wir schon von Instagram, von Threads, dort soll das ja auch kommen. Jetzt probiert es YouTube eben auch auszurollen.
01:03:39 Max Mundhenke
Ja, finde ich erstmal gut. Individualisierung der Timelines. Fraglich, ob das dann halt im Grunde funktioniert, wenn Leute einfach extrem viel Werbebudget haben und sich trotzdem irgendwie reinsneaken. in deine Sachen, aber grundsätzlich mag ich Individualisierung von Social Content sehr.
01:03:56 Gavin Karlmeier
Ja, und ich finde die Art und Weise, das mit dem Prompt zu machen. Ich habe letztes Mal schon gesagt, ich fürchte, es werden natürlich 99,9 Prozent der Leute nicht machen. Aber durch den Prompt ist es relativ easy. Es ist nicht, es hat keinerlei, erwartet keinerlei entwicklerisches Geschick von dir, sondern du kannst dir einfach hinschreiben, zeig mir mehr Katzen, dann kriegst du mehr Katzen.
01:04:12 Max Mundhenke
Ja, lang lebe die Bubble. So.
01:04:16 Gavin Karlmeier
Meta hat angekündigt, dass es ein neues Lip-Sync-Feature bei Meta AI gibt. Metaai ist die App mit diesem Boah, scheiße, wie heißt denn das nochmal? Jetzt kommen wir auf Vibes. Vibes, also das Zora von Meta. Und da gibt es es eben LipSync. Du kannst also dort jetzt ein Foto einer Katze generieren lassen, die sich zu irgendetwas bewegen soll. Und dann bewegt sie den Mund entsprechend so.
01:04:38 Max Mundhenke
Ja, cool. Noch mehr Deepfakes.
01:04:41 Gavin Karlmeier
Perfekt.
01:04:42 Max Mundhenke
Vielleicht, aber ja, ich meine.
01:04:43 Gavin Karlmeier
Dann noch mit der Stimme von Matthew McConaughey.
01:04:45 Max Mundhenke
Richtig, kein Problem. Wir haben dann nur noch Matthew McConaughey im Fiegel. Der verkauft dann nämlich auch seine Bildrechte noch. Gibt es ja, kannst du in Potsdam. Also da kannst du so 3D-Scans machen lassen. Es gibt so einige SchauspielerInnen, die das auch schon gemacht haben. So, dann hast du wirklich einfach so hundert verschiedene Accounts, die alle Matthew McConaughey sind, exakt so aussehen und genauso sprechen, aber halt wahlweise verschiedene Produkte verkaufen. Finde ich großartig Mehr Matthew McConnell hier in unseren Feeds, bitte.
01:05:12 Gavin Karlmeier
Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage, aber wird Matthew McConnell hier der neue Papaplatte? So, und jetzt habe ich ein Feature, da bin ich, das finde ich wild. Telegram bietet jetzt die Möglichkeit an, dass alle Telegram-NutzerInnen, dass alle Telegram-NutzerInnen Livestreams veranstalten können. Also du kannst live gehen auf Telegram in den Stories. Dabei können andere NutzerInnen Kommentare senden, ähm, darauf reagieren, können aber auch dich unterstützen, den Kommentar hervorheben, mit Geld unterstützen und Sozusagen dich dabei unterstützen.
01:05:50 Max Mundhenke
Ganz neue Möglichkeiten für alle Dealer, für alle Koks-Taxten hier in Berlin. Keine Ahnung, ich nutze Telegram nicht.
01:05:59 Gavin Karlmeier
Aber das ist wirklich so, ne? Ich weiß noch, letztes Jahr war sie auf dem Weihnachtsmarkt, hatte irgendwie jeder Stand so ein Handy, wo sie live auf TikTok waren, während sie da die Kastani und Maronen gebraten haben. Jetzt nehmen die Leute dich mit ins Kokstaxi auf Telegram.
01:06:13 Max Mundhenke
Wow, was für eine User Experience. What a time to be alive, denke ich mir jedes Mal, wenn ich mit dir rede, Kevin. Schön.
01:06:19 Gavin Karlmeier
Ich habe noch eine abschließende Meldung, weil wir haben alle Meldungen zu Elon Musk, schieben wir immer ins Ende, damit die Leute, die keinen Bock auf Elon Musk haben, vorher abschalten können. Wenn ihr jetzt schon abschalten wollt, kommt bitte wieder, aber ich habe noch eine Elon Musk Meldung, die interessant ist. Denn wir haben ja gerade Anfang des Jahres sehr viel über das Doge gesprochen. Und The Virge hat einen Text geschrieben mit dem fantastischen, wirklich überragenden Namen Doge days are over. Denn tatsächlich scheint diese sogenannte diese Effizienzbehörde der amerikanischen Regierung relativ klammheimlich Doge aufgelöst zu haben. Und zwar schon zu Beginn des Novembers. Also seit Anfang November Existiert Doge laut Scott Cooper, dem Direktor des US-Amtes für Personalverwaltung, nicht mehr. Und man muss sich so ein bisschen fragen: Was hat es denn jetzt am Ende gebracht? Wie viel Ersparnis hat es eingebracht? Wir haben keine konkreten Zahlen. Und die Ersparung, die es eingebracht hat, Hat es auf dem Rücken der Ärmsten und Ärmsten eingebracht, den Leuten, die zum Beispiel durch USAID, der Entwicklungshilfebehörde der USA darauf angewiesen waren, Essen oder Medikamente zu bekommen. Es wurde davon ausgegangen, dass mehrere Millionen Menschen ihr Leben lassen mussten. wegen dieser Einsparung, die jetzt, die relativ lange als der große Triumph über die Bürokratie gefeiert wurde und jetzt klammheimlich wieder im Sack landet. Also, naja.
01:07:32 Max Mundhenke
Ja, surprise. Aber gute Kommunikation. Das einfach so ausschleichen zu lassen, muss ich sagen. Also als ehemaliger Kommunikationsberater top. Nicht hinstellen und irgendwie eine Pressemitteilung geben. Nee, nee, dann müsstest du ja Fragen beantworten. Einfach sagen, oh ja, das gab's mal.
01:07:49 Gavin Karlmeier
Und da passend dazu, finde ich, ist nahezu symbolisch, dass der Mensch, der der Deutsche Elon Musk werden wollte, im Sinne von Effizienzbehörde, Dieter Bohlen war. Der jetzt ein Interview auf dem auf wo er also komplett freigedreht ist, hört es euch nicht an, Leute. Also er hat Das Ende der Brandmauer herbeigeredet, hat die Ukraine eigentlich schon abgeschrieben und so weiter und so weiter. Und dieses Interview ist aber erschienen auf dem YouTube-Kanal eines Edelmetall-Herstellers.
01:08:16 Max Mundhenke
Ich dachte, du, ich dachte, Dieter Bohnen habe ich nicht erwartet. Ich dachte, du sprichst von Frank Theelen, der auch gesagt hat, irgendwie ein Doge. Hat er nicht gesagt, dass Doge irgendwie in Deutschland auch?
01:08:25 Gavin Karlmeier
Da passt es aber natürlich auch gut zu, dass Frank Theelen natürlich auf dieses Pferd auch gesetzt.
01:08:28 Max Mundhenke
Oh, jetzt muss ich, glaube ich, wieder recherchieren, weil ich jetzt will Frank Teelen nichts. Eigentlich egal, Frank Teel kann man auch sagen. Ja, ja, genau, deshalb, ja, ja, also, genau. Ja, whatever.
01:08:41 Gavin Karlmeier
Fletschert der Podcast heute halt so aus. Auch okay. Aber trotzdem schön, dass du da warst, Max. Ich hoffe, du kommst nochmal wieder.
01:08:47 Max Mundhenke
Definitiv. Ich gucke jetzt eine Simon-Garfunkel-Doku und Weihnachtsbaum. Unter Weihnachtsbaum, richtig. Und dann gehe ich, glaube ich, ins Bett. Langer Tag.
01:08:56 Gavin Karlmeier
Das klingt gut. Schön, dass ich da sein durfte. Ja, voll gerne. Ich hoffe, du kommst wieder. Leute, ich habe noch eine kleine organisatorische Meldung. Und zwar könnt ihr bis Sonntag noch Vorschläge für den grauen Haken einreichen. Der Graue Haken ist der Negativpreis für die größte Social Media Blamage des Jahres 2025. Und wir sammeln auch eure Vorschläge per E-Mail an grauerhaken athendrenn. org oder im Discord oder schreibt mir einfach. Und dann wird es im nächsten Monat eine kleine Abstimmung dazu geben. So. Vielen Dank, dass du da warst, lieber Max. Es war fantastisch. Hört alle Hört alle den Podcast von Max. Kollegin KI. Ich wollte es gerade sagen. Kollegin KI. Ich wollte gleichzeitig recherchieren, wer am Freitag hier zu Gast ist. Ach so. Und das ist nämlich Roland Hindel. Und da freue ich mich auch drauf. Das auch immer schön. War auch lange nicht hier. Max, du warst auch ewig nicht hier, hör mal. Das machen wir auch nicht nochmal.
01:09:44 Max Mundhenke
Ja, ein paar drei Monate oder so, weiß ich nicht. Aber ja, es passiert viel. KI-Zeit ist drei Monate, passiert eine ganze Menge. Also ja. Ich komme gerne wieder. Hat Spaß gemacht. Nächstes Mal, vielleicht nicht so spät.
01:09:54 Gavin Karlmeier
Ja, wir nehmen um 18 Uhr auf. Nur mal so der Vollständigkeit. Nicht, dass Leute denken, es ist 2 Uhr nachts.
01:10:00 Max Mundhenke
Ey, ich bin Mitte 30, Mann. Das ist. Das ist spät. Ja, okay.
01:10:04 Gavin Karlmeier
Wir gehen jetzt alle ins Bett.
01:10:05 Speaker 4
Wenn ihr das hier hört, ist allerdings morgens. Also sind wir gerade aufgestanden und trinken Kaffee. Habt einen ganz wundervollen Mittwoch, einen ganz tollen Rest der Woche. Wir hören uns am Freitag wieder. Macht's gut. Tschüss. Bis dann. Ciao.