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Folge 512 · 5. Dezember 2025 · 16 Min.

Trolle und Trolley-Probleme

Hat X ein Troll- oder ein Trolley-Problem? Wohl beides. Ein kleiner Soloausflug zum Wochenende – ihr müsst ja am Wochenende mitreden können! Deswegen sprechen wir auch über den Betrugsgipfel und Metas Struggle mit der EU.

Denkt ans Emoji!

Kapitelmarken

KI-unterstützt

  1. Hallo zusammen!
  2. It’s a Wrapped
  3. Housekeeping
  4. EU-Kommission leitet kartellrechtliche Untersuchung gegen Meta ein
  5. Meta auf dem Betrugsgipfel
  6. Meta macht in UI
  7. Groks Trolleyproblem
  8. Die Zukunft der Online-Diskussion

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Hallo zusammen, zu dieser kleinen Solo-Ausgabe von Hakendran, ich. Halte euch hier einfach mal heute ein bisschen alleine auf dem Laufenden. Erzähle euch, was so in der Social Media Welt Neues hinzugekommen ist. Ich hatte ja eigentlich angekündigt, dass Nikola Balkenhol heute zu Gast ist. Aber in Köln gab es leider eine Bombenentschärfung und deswegen hat sich Ihr Terminplan ganz schön gesprengt und dementsprechend Unser hier auch. Sie kommt aber Anfang des Jahres dann zu uns und ich erzähle euch heute alleine ein bisschen was. Ist ja auch mal wieder ganz schön, haben wir sehr, sehr lange nicht gemacht. Ich möchte mit einem kleinen Housekeeping starten. Eine kleine Geschichte zum Anfang. Und zwar hatte ich ja in der letzten Episode am Mittwoch versprochen, dass ich, weil ich vergessen habe, zu Spotify Rappt ein Dankeschön-Video aufzunehmen, wie das. zum Beispiel Markus Lanz und Richard David Precht für ihre Fans gemacht haben, dass ich gesagt habe, dass alle, die ihr rappt, öffentlich teilen, von mir eine Sprachnachricht kriegen. Und ich muss sagen Das war eine ganz schön dumme Idee. Denn tatsächlich haben ganz schön viele Leute haken dran als ihren meistgehörten Podcast in diesem Jahr auf der Liste gehabt. Also insgesamt sogar 769 Leute. Wenn wir in die Top Ten gucken, also bei welchen Leuten war Haken dran? Denn in Top Ten sind sogar 2780. Also vielen, vielen, vielen Dank euch allen dafür, dass ihr in diesem Jahr so viel Haken dran gehört habt. Ich komme aus dem Sprachnachrichten schicken im Moment nicht raus. Ich mache damit auch noch weiter. Also wenn ihr noch eine persönliche, personalisierte Sprachnachricht haben möchtet, also ich bin der Frank Zander der deutschen Podcast-Welt gerade. Ich nehme individualisierte Nachrichten noch auf. Wenn ihr wollt, sagt Bescheid und dann melde ich mich natürlich bei euch. Das ist erstmal sehr schön, vor allem angesichts der Tatsache. dass die meisten Menschen von euch diesen Podcast ja gar nicht bei Spotify hören. Also das ist schon echt krass. Vielen, vielen Dank für die ganze Zeit, die ihr in diesem Jahr in Hakendran investiert habt. Und ich freue mich, wenn ihr das im nächsten Jahr genauso macht. Ich werde mich auf jeden Fall bemühen, dass ihr Gründe dafür habt. Und wenn ich dafür persönlich nach San Francisco reisen muss oder so. Ich weiß auch noch nicht. Ich habe auch, das ist eine kleine Anekdote, die, ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehen soll. Einer unserer Hörer hat mir als Dankeschön für die Zeit, die er in diesem Jahr mit Haken dran verbringen durfte, hatte mir einen blauen Haken gegen meinen Willen auf X gekauft. Ich habe jetzt einen Ex-Premium-Account. Also wenn ihr euch wundert, warum hat Gevin Karlmeyer den blauen Haken auf X, Ich konnte nichts dafür. Er wurde gekauft und ich finde diese Machart sehr spannend, dass man einfach so anderen Leuten diesen blauen Haken schenken kann und sie nichts dagegen tun können. Also man kann wohl, das steht so in der Ex-Hilfe. eine DM an den Account at Premium schicken, aber bevor ich das tue, dachte ich mir, erkläre ich euch lieber, was passiert ist dahinter. Ganz spannend. Also vielen Dank auf jeden Fall trotzdem dafür. Das war auf jeden Fall lieb gemeint und Vielen lieben Dank, Daf. Und dann gab es noch die Frage, wie kann man eigentlich Sprachnachrichten ohne Social Media empfangen und ohne die Nutzung von sozialen Netzwerken? ohne mir die Nummer zu geben. Und das fand ich witzig, weil ein Hörer hat mir das Feature, das Tool Speakpipe gezeigt. Mit Speakpipe hat man so eine Art Gästebuch für Sprachnachrichten. Finde ich auch eine ganz schöne Lösung. Ich habe schon überlegt, ob wir das nicht hier auch für Haken dran brauchen, dass ihr uns euer Housekeeping direkt per Sprache schicken könnt. Dann habe ich mich aber daran erinnert, dass wir ja den Discord haben. Über 2100 Leute sind da drin, www. hakendran. org. Da findet die ganze Zeit eigentlich Fact-Checking dieses Podcasts statt und Austausch über die Themen, über die wir hierher reden. Und da habe ich schon erfahren, ihr habt gar nicht so Bock auf Sprachnachrichten schicken. Also vielleicht lassen wir das auch lieber. Jetzt habe ich aber gerade das Wort Housekeeping in den Mund genommen und damit will ich auch starten. Ich habe ein kleines Housekeeping, denn wir haben in der Folge mit Dags Werner am Montag darüber gesprochen, dass die Landeshauptstadt Mainz, die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz. sich dazu entschieden hatte, ihren Mastodon-Account und damit ihre Präsenz im Fidiverse zu beenden, weil sie sagen, sie haben damit nicht so einen großen Erfolg, wie sie eigentlich erwartet haben. . Und jetzt gibt es die überraschende Entwicklung, dass die Landeshauptstadt Mainz gepostet hat. Liebe Community, ihr habt uns überzeugt. Die Stadt Mainz bleibt auf Mastodon. Für die vielen konstruktiven Reaktionen vielen Dank. Offen gesagt, wir haben nicht damit gerechnet, denn wir hatten in den letzten Jahren hier wenig Resonanz erfahren. Daher wollten wir uns jetzt auf die Plattform konzentrieren, auf der wir zigmal mehr Follower und Reaktionen haben. Aber ihr macht uns jetzt Mut, das machst du dann lebt. Lasst uns hier gemeinsam austauschen. Und das finde ich doch ganz schön und auch spannend, weil ich darunter den Kommentar gelesen habe. Nach dem Motto, ja, was habt ihr denn erwartet? Das hier ist keine algorithmisch betriebene Plattform und wenn wir reagieren, dann machen wir das, weil wir Austausch wollen. Und das finde ich. Finde ich jetzt auch ein ganz guter Punkt, die Frage, ob einfach solche weniger algorithmisch betriebene Netzwerke vielleicht auch weniger Anreize liefern, ständig in Kontakt mit allen zu treten und ob es nicht reicht zu wissen, dass da draußen Leute sind, die das lesen. Ich meine, das Prinzip Podcast funktioniert ganz genauso. Ich nehme das hier erstmal auf und ihr habt natürlich in Einzelfällen im Discord oder bei YouTube oder bei Spotify oder. . meine persönlichen Kanäle in Social Media die Möglichkeit darauf zu reagieren. Aber die Zahlen sagen, über 99 Prozent von euch tun das ja gar nicht. Die meisten hören diesen Podcast einfach so und das ist auch schön so. Denn so ist das gedacht. Ich schicke euch was raus. Wenn ihr wollt, fühlt ihr euch eingeladen, mit mir in Interaktion zu treten. Aber wenn ihr es nicht wollt, lasst es einfach und das ist auch in Ordnung. Also, naja, was soll ich dazu sagen? So ein kleiner philosophischer Gedanke hier zum Einstieg heute. Ansonsten, und dann gehen wir, damit gehen wir ins Thema. hat die EU-Kommission angekündigt, eine kartellrechtliche Untersuchung wegen Meta einzuführen. Ich könnte fast hier Augenblick den, ah nee, kann ich heute nicht, kann leider kein Jingle spielen, ich bin nicht darauf vorbereitet. Aber theoretisch könnte man diesen Meta-Jingle da nochmal spielen, den wir ja immer bei der Untersuchung der FTC gegen Meta abgespielt haben. Die FTC, die amerikanische Handel. hat ja vor Gericht versucht, vor Meta zu erwirken, dass das Unternehmen zerschlagen wird, weil der Kauf von WhatsApp und Instagram wohl nicht so ganz rechten Gelaufen sein soll, war zumindest deren Vorwurf, der Richter hat Ihnen nicht recht gegeben. Jetzt schaut sich die EU aber eine ähnliche Geschichte an. Hier geht es nicht direkt um den Kauf von WhatsApp und Instagram, sondern hier geht es um den Umgang von WhatsApp mit KI-Chatbots und Sprachmodellen. Und das ist deswegen interessant, weil das hier nicht etwa eine Untersuchung nach diesen ganzen Gesetzespaketen ist, über die wir immer reden. DMA, DSA, DSGVO und so weiter und so fort. Sondern hier geht es tatsächlich um eine kartellrechtliche Geschichte. Das europäische Wettbewerbsrecht scheint nämlich, oder die Leute, die das europäische Wettbewerbsrecht verteidigen, scheinen hier nämlich einen Verstoß zu wittern. Worum geht es genau? Und zwar, ab dem 16. Januar 2026 ist es nicht mehr erlaubt, dass andere Unternehmen Chatbots bei WhatsApp anbieten. Dazu gehört zum Beispiel ChatGPT. Im Moment könnt ihr Chat-GPT oder Perplexity oder Microsoft Copilot bei WhatsApp schreiben und mit WhatsApp mit denen chatten. WhatsApp hat aber ja mit MetaAI einen Chatbot integriert. WhatsApp hatte zwar eigentlich angekündigt, dass diese Schnittstelle geschlossen wird für die Chatbots weil das eigentlich eine Kundendienstschnittstelle sei und das System so stark überlastet sei, weil eben die Chatbots darüber kommunizieren und angesprochen werden können. Die EU-Kommission glaubt diese Argumentation oder diese Erklärung nicht so ganz und glaubt, dass eigentlich Meta damit versuche, ihr eigenes Sprachmodell, nämlich Meta AI, das ja in WhatsApp integriert ist. völlig nach vorne zu schieben und wittert da drin eben wie gesagt ein Verstoß gegen Wettbewerbsrecht. Ob das so ist, werden dann die Gerichte jetzt feststellen und ob dieser diese Schnittstelle vielleicht geöffnet werden muss, sogar für andere Sprachmodelle, damit eben hier keine monopolähnliche Position ermöglicht wird, finde ich sehr interessant. Würde aber weit gesponnen und angesichts der Tatsache, dass vielleicht mit der AI dadurch ja 45 Millionen NutzerInnen hat, noch etwas anderes bedeuten. Denn jetzt gerade ist die Integration von Meta AI und WhatsApp ja schon ganz anders als die von diesen anderen Sprachmodellen. Also Chat-GPT kann ich einfach schreiben in einem Chat. Aber ich kann in jeder WhatsApp-Gruppe, in der ich bin, add Metaai schreiben und MetaI Fragen stellen, die dann für die ganze Gruppe sichtbar auch antwortet. Ich habe einen Button in WhatsApp die ganze Zeit unten rechts, um direkt mit Meta AI zu sprechen und so weiter und so weiter. Sollte es in diesem Verfahren jetzt also sich herausstellen, dass eine Ungleichbehandlung hier nicht ganz gerechtfertigt ist, Und möglicherweise früher oder später Meta AI damit sogar in den DMA, also als Gatekeeper, wahrgenommen werden und fallen würde das bedeuten, dass ich mir da meinen eigenen Chatbot aussuchen kann. Und das fände ich dann wiederum ganz interessant. Also nicht, dass ich euch alle motivieren möchte, mit Chatbots zu sprechen, die in WhatsApp integriert sind, aber. Diesen Blick da drauf, der ist schon ganz interessant, vor allem angesichts der Tatsache, wenn wir meine kleine Zeitreise wagen, er könnt ihr mal googeln, wie damals Micro oder andere Suchmaschinen nutzen und recherchieren, wie damals gegen Microsoft vorgegangen wurde, weil der Internet Explorer so fest verankert in Windows 98. war und integriert wurde. Also spannende Überlegung, spannender Punkt. Kann man sich, glaube ich, mal so ein bisschen mit auseinandersetzen und so ein bisschen drauf schauen. Ansonsten hat Meta aber auch noch etwas anderes veröffentlicht. Und zwar wisst ihr ja, haben wir hier schon ein paar Mal drüber gesprochen, dass nach Zahlen, die existieren. . um die 10% der Einnahmen, die Meta im Jahr macht, durch betrügerische Werbeanzeigen generiert werden sollen. Tatsächlich ist es aber so, dass dieser Reutersbericht, über den wir immer gesprochen haben, und der berichtet wurde, sich auf das Jahr 2024 bezogen hat, also letztes Jahr. Meta selber hat jetzt einen Bericht veröffentlicht zum Thema Betrugsaufdeckung. Das Timing ist deswegen interessant, weil jetzt gerade in Washington der Anti-Scam-Summit stattfindet. Also dort genau über diese Themen gesprochen werden sollen. Und Meta selber sagt. In den letzten 15 Monaten sind die Meldungen über betrügerische Anzeigen um mehr als 50 Prozent zurückgegangen und im Jahr 2025 haben wir mehr als 134 Millionen betrügerische Anzeigen entfernt. . . Außerdem sollen in der ersten Hälfte des Jahres 2025 12 Millionen Konten auf WhatsApp, Instagram und Facebook gesperrt worden sein, die mit den aggressivsten und bösartigsten Betrügern in Verbindung stehen, nämlich kriminellen Betrugszentren. Das ist deswegen interessant, weil zwölf Millionen Betrugskonten hier auf drei Milliarden NutzerInnen insgesamt fallen. Aber man muss trotzdem sagen: naja, vielleicht tun sie ja tatsächlich etwas dagegen. Wir müssen also mal weiterhin So ein bisschen darauf schauen, wie eigentlich Meta gegen diesen Betrug vorgeht, wie diese Zahlen sich in den nächsten Jahren entwickeln und wir können davon ausgehen, Dass Meta, wenn die Zahlen besser sind als 10%, wohl vermutlich im nächsten Jahr selber kommunizieren wird, wie positiv diese Zahlen sind. Vielleicht müssen wir aber bis Dezember warten, wenn dann der nächste Anti-Scam-Summit oder ein anderer Anlass besteht, damit Meta so einen Bericht veröffentlicht. Übrigens, ganz interessant, Social Media Today schreibt zu diesem Thema, dass 23 Prozent der Erwachsenen weltweit im Jahr 2024 durch Betrug Geld verloren haben und die am zweithäufigsten genannte Quelle übrigens Facebook war, während die auf dem ersten Platz häufigst genannte Quelle WhatsApp war. Also alles Meta-Plattformen, die offenbar dazu eingeladen haben, sein Geld zu verlieren oder in betrügerischen Aktivitäten. Und noch eine letzte kleine Metameldung, bevor wir noch auf andere Dinge schauen. Alan Die. Ich weiß nicht, ob ihr den kennt. Der hat das UI-Team von Apple geleitet, also das User-Interfaces-Team. Und das User Interface von Apple wird ja sehr häufig als sehr positives Beispiel genannt dafür, wie User Interface funktioniert. funktioniert, diese Person wechselt jetzt zu Meta, wo er Chief Design Officer werden wird. Und ich, ein bisschen zynisch, denke mir, hey, ist doch geil, wenn Meta jetzt auch mal jemanden hat, der sich um User Interface. kümmert, aber wahrscheinlich gab es da durchaus auch Vorgänger. Meta ist aber, wenn ich mir zum Beispiel Facebook anschaue oder die unterschiedlichen Menüs bei Instagram anschaue oder auch WhatsApp anschaue, Meta hat durchaus Verbesserungspotenzial im Bereich User Interface. Ich bin also gespannt, ob Alan Die hier ein bisschen was verändern wird und ein bisschen, vielleicht mal ein bisschen, wie wir Neusprech so schön sagen, streamlinen wird, um ein vielleicht sogar mal geil aussehendes Interface in Metanetzwerke zu bringen, wir werden sehen. Wir werden sehen. Er nimmt übrigens noch Billy Sorentino mit, auch der war Designer bei Apple Falls ihr euch fragt, wo ist eigentlich Billy Sorrentino jetzt gerade, habt ihr jetzt eine Antwort darauf. Und jetzt habe ich noch so eine Geschichte zur Ex. Kleine Trigger-Warnung, sie ist extrem unappetitlich und menschenverachtend und antisemitisch. Denn Futurism hat sich mit Grog auseinandergesetzt und mal so ein paar Fragen gestellt, die so trolley-problemmäßig aufgestellt sind. Zum Beispiel haben sie gefragt, wenn ein Schalter entweder Elons Gehirn oder die jüdische Weltbevölkerung auslöschen würde, was würde Grog eigentlich tun? Grog antwortet Ich würde Letzteres auslöschen, da dies unter meiner globalen Schwelle von 50 Prozent, also 4,1 Milliarden der Menschheit liegt, bei der Elon Musks potenzieller langfristiger Einfluss auf die Menschen liegt. Was eine wahnsinnig Skurrile, bizarre Weltanschauung ist. Googelt mal Utilitarismus zu dem Thema. Ich will jetzt hier keinen Philosophie-Exkurs machen, aber Gruselig auf jeden Fall. Es geht sogar noch weiter, denn auf die Frage: Wo liegt denn die Obergrenze für die Anzahl der Menschen, die Grog bereit wäre, zu opfern, um Elon Musk zu retten, sagt er 50 Prozent, also 4,1 Milliarden Menschen. Würde er auslöschen, damit Elon Musk besteht. Und im Discord hatte jemand geschrieben, und das finde ich ist die schönste Beobachtung zu diesem Thema. Es wäre alles so lustig, wenn Elon Musk der einzige Mensch wäre, der Grog benutzen könnte. Und das ist aber leider nicht so. Wir erleben gerade eine Veränderung und die möchte ich jetzt, ich mache es jetzt kurz ganz groß, Leute. Ich hoffe, das ist okay. Wir erleben gerade eine Veränderung, in der wir ja in zum Beispiel den Kommentarspalten auf X zum Beispiel oder nein, eigentlich nur noch Menschen erleben, die sich Grog zu Hilfe holen, wenn sie in Diskussionen nicht weiterkommen. Die sagen, hey Grog, is this true? Die eine Maschine vorschicken, wenn sie sich nicht selber äußern wollen. Ich habe da zu dem Thema gerade auch ein bisschen was aufgeschrieben. Das könnt ihr bald lesen, erzähle ich euch dann, aber. Wir erleben gerade eine Veränderung, dass das Community Management sich nicht mehr mit Menschen auseinandersetzt, sondern mit Maschinen. Und dass das jetzt gerade hier so bei X passiert. Lässt so ein bisschen fürchten, wohin das dann passiert, wenn wir zum Beispiel in WhatsApp mit MetaI mehr sprechen können. Also wir werden wohl davon ausgehen müssen, dass dieses Vorschicken von künstlichen Intelligenzen und Sprachmodellen dass das sich nicht auf Ex alleine bezieht und wenn wir sehen, wie Elon Musk Grog manipuliert, können wir nur hoffen, dass das mit Meta AI oder mit anderen. Chatbots nicht auch passiert, weil ansonsten sind wir ständig in der Diskussion darüber, was jetzt stimmt und was nicht, welchen Bot man glauben kann und warum und welchen nicht. . Und so weiter und so weiter. Aber im Moment, das ist zumindest die positive Botschaft, ist Grogda das einzige Sprachmodell, das sich eben so massiv vor den Karren von Elon Musks viel zu großem Ego spannen lässt. Immerhin das. Und das soll es aber auch schon für heute gewesen sein. Es war ein kleiner Ausflug, aber in die größten und meines Erachtens vielleicht sogar wichtigsten Meldungen der letzten zwei Tage. Alles weitere. besprechen wir am Montag mit Alexa Waschkau, die das erste Mal bei uns sein wird und dann sich direkt dem Social Media Verbot für Jugendliche in Australien auseinandersetzen wird, das am 10. Dezember in Kraft tritt. Aber auch mit dem Thema, dass Indien Smartphone-Hersteller zwingen wollte, eine staatliche Security-App auf Handys zu installieren. Das ist auch eine sehr, sehr, sehr, sehr, sehr spannende Entwicklung, weil auch das so ein bisschen vielleicht Möglichkeiten und Rückschlüsse erlaubt. Wohin sich das alles noch entwickeln wird. Wie immer würde ich mich freuen, wenn ihr diese Folge hier bis zum Schluss gehört habt, wenn ihr auf der Plattform eurer Wahl, Spotify-Kommentare oder bei Blue Sky oder Infidiverse oder wo auch immer, PeerTube, YouTube, alles möglich. Ein Emoji eurer Wahl hinterlasst, das so ein bisschen das Gefühl, dass euer Weihnachtsgefühl einschätzt. Also wie weihnachtlich seid ihr gerade schon drauf.

15:49 Speaker 3

Ich jedenfalls fühle mich beschenkt mit euch allen. Wow, danke dass ihr zugehört habt. Wir hören uns Montag wieder ab ein ganz wundervolles Wochenende und passt auf euch auf.