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Folge 539 · 16. Februar 2026 · 1:07 Std.

Meta macht Auge

mit Dominik Hammes

Go-Go-Gadget-o-Brille! Meta erwägt offenbar, die Gesichtserkennung auf ihre Brille zu bringen. Wieso das vielleicht keine optimale Idee ist. Außerdem sprechen wir darüber, dass jetzt auch die SPD ein Positionspapier für Social-Media-Verbote von Jugendlichen geschrieben hat – und damit eine Mehrheit in der politischen Mitte FÜR so ein Verbot in Deutschland vorliegt – und um den Zerfall von xAI geht es auch noch. Und die Simpsons. Es geht auch um die Simpsons.

➡️ Petition des VDS gegen KI-Stimmen im Synchronbusiness: https://www.openpetition.de/petition/online/schuetzt-die-kunst-vor-ki-deinestimmefuerechtestimmen

➡️ Petition zur Anerkennung von Open Source-Arbeit als Ehrenamt: https://www.openpetition.de/petition/online/anerkennung-von-open-source-arbeit-als-ehrenamt-in-deutschland

Kapitelmarken

KI-unterstützt

  1. Hallo Dominik!
  2. Metas Smart Glasses mit Gesichtserkennung
  3. Ehemalige Meta-Lobbyistin verhandelt den digitalen Omnibus
  4. SPD fordert Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren
  5. Kurssturzt bei Pinterest
  6. Streit zwischen Netflix und Synchronsprecher:innen
  7. Disney vs. TikTok
  8. Petition: Anerkennung von Open Source-Arbeit als Ehrenamt
  9. Zerfall von xAI
  10. X verstößt gegen Sanktionen
  11. Russland sperrt Meta-Dienste und drosselt Telegram
  12. Apples Dilemma

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Hallo Dominik. Grüß dich, Gavin. Ich freue mich, dass du heute wieder hier bist. Wir haben zwar zusammen in München die Live-Episode der Tour aufgenommen und wir haben auch hier, also ich zumindest, so einen leichten Tour-Kater, weil die Tour ist jetzt beendet und jetzt musste gerade mal erstmal den Koffer wieder ausräumen und so. Also hier mit dem ganzen Aufnahmekram.

00:21 Dominik Hammes

Hab schon zu dir gesagt, Tourgrippe. Es ist ganz normal. Also verschiedene Städte, verschiedene Leute, ganz viele Menschen gesehen und dann ist man, bei dir ist es nicht weniger. Du hast ja jetzt nicht einen Tourbus gehabt mit vier oder fünf Leuten, aber es fängt sich so an. Wenn sie dann gegenseitig immer Tischtennis spielen mit den Viren, die man gerade aufgesagt hat, ist das immer so ein bisschen problematisch.

00:38 Gavin Karlmeier

Ja, na jedenfalls finde ich das gut, dass du wiederhebst und das wollte ich eigentlich gerade sagen. Weil du warst seit November 2025 nicht mehr. Es ist ewig her, Dominik.

00:48 Dominik Hammes

Das kam mir auch lange vor, aber ich bin ja auch nicht. Also mir geht es ja eher darum, dass wir ansonsten ja keine Gelegenheit haben zu quatschen. Und dann möchte ich sagen, Given Sie mal. Lad mich doch mal wieder ein, das ist auch irgendwie doof. Aber wir haben uns ja dieses Jahr zweimal in Person schon gesehen. Das ist ja auch Premiere.

01:02 Gavin Karlmeier

Und das werden nicht die letzten beiden Male geblieben sein.

01:04 Dominik Hammes

Das hoffe ich.

01:06 Gavin Karlmeier

Also zweiter Teil Tour wird übrigens kommen. Wir sind da dran, gibt uns ein bisschen Zeit, aber wir arbeiten da dran. Ansonsten ist heute bei mir Dominik Hammes, für die, die ihn nicht. kennen Podcaster, Internet-Ikone, man kennt ihn von der Medienkuh, man kennt ihn von Radio Nucular, man kennt ihn eigentlich aus dem ganzen Internet. Und deswegen freue ich mich, dass du heute wieder hier bist. Ich hoffe, dir geht's gut.

01:27 Dominik Hammes

Den Umständen, also alles ist alles soweit in Ordnung. Und gerade mit dem Internet stehe ich ja gerade im Moment sehr auf Kriegsfuß.

01:35 Gavin Karlmeier

Oh, warum? Ist der Router kaputt?

01:37 Dominik Hammes

Ne, es ist gar nichts Neues. Also es sind die Entwicklungen aus den letzten Monaten, die sich so überschlagen haben. Dass ich immer wieder darüber nachdenke, ja, also es ist eine alte Leier jetzt von vielen, aber altes Internet war schon besser. Früher, früher. Und ich habe neulich versucht, ein eine Suchmaschine ohne äh, ohne KI zu finden. Es ist fast nicht machbar. Ich habe eine gefunden, aber die findet halt fast nichts. Weil das ist so ein typisches kleines Entwicklerprojekt von einer Person. Und ich finde das total sympathisch, habe den Namen jetzt gerade nicht parat. Und fand das sehr süß und benutzte jetzt auch ab und zu, aber ich gehe mittlerweile lieber direkt auf die Seiten, wo ich weiß, da finde ich eine Antwort, als dass ich irgendeine Suchmaschine benutze.

02:20 Gavin Karlmeier

Aber ist DuckDuckGo, nee DuckDuckGo auch DuckAisig.

02:23 Dominik Hammes

Also man kann es bei vielen abschalten, auch permanent abschalten, wenn man einen Account hat oder so, aber es gibt keine richtig. Größere Suchmaschine, ich glaube, das, wo man noch am besten fährt, ist bei Ecosia dann das abzuschalten. Also sie haben es auch, aber die sind so, ja, kann man sich ja nicht gegen wehren, aber wir nutzen sie dann für Gutes. Ja, alles klar, biologische Waffen für Gutes benutzen auch immer so eine Sache. Aber das ist so ein Aspekt davon, deswegen bin ich gerade so ein bisschen

02:50 Gavin Karlmeier

Wir haben ja in der letzten Folge, ich greife das direkt auf, diese dystopische Genervtheitsstimmung, wir haben ja in der letzten Episode über diese Dystopie gesprochen des Patentes, das Meta eingereicht hat. Ich weiß nicht, ob du das gehört hast, ob ihr das gehört habt. Wir sprachen darüber, Meta hat ein Patent eingereicht, mit dem es möglich sein wird, auch nach dem eigenen Ableben immer noch als KI-Avatar weiterhin posten zu können, weil durch den Tod die User Experience der eigenen Follower ja massiv leiden würde. So war ungefähr die Formulierung.

03:16 Dominik Hammes

Was ich dabei über LinkedIn-Posts gelernt habe, ist furchtbar.

03:20 Gavin Karlmeier

So und mit der Dystopie geht es jetzt ein bisschen weiter, allerdings ein bisschen handfester, weil anders als im eben genannten Beispiel, bei dem Meta schon sagte, dass sie das derzeit nicht weiterverfolgen. Gibt es hier eine exklusive Berichterstattung der New York Times, die sich auf ein internes Memo bezieht, in denen es darum geht, dass die Smart Glasses von Meta, über die wir in der letzten Folge auch gesprochen haben, die in Zusammenarbeit mit Ray-Ban und Wie heißt die andere Oakley hergestellt haben, dass diese Glases nun eine integrierte Funktion der Gesichtserkennung bekommen sollen? Es soll also möglich sein, mithilfe dieser Brillen die Menschen, die man sieht, zu identifizieren. Es gibt zwar innerhalb von Meta derzeit noch einige Abwägungen und Diskussionen darüber, wie weit man das ausrollen wird, also im Moment ist zum Beispiel noch unklar, wirst du nur Leute, denen du auf Instagram oder Facebook folgst, sozusagen identifizieren können mit den mit der Brille oder welche Möglichkeiten es da noch gibt. Wir gehen da gleich mal noch ein bisschen rein, aber ich check direkt mal bei dir so das Gefühl ab, wie viel Bock hast du auf dieses Feature?

04:21 Dominik Hammes

Ich verstehe es noch nicht so ganz, wenn ich ehrlich bin.

04:24 Gavin Karlmeier

Inwiefern? Sag's mir nochmal in einem Satz. Also, ich kaufe mir eine Meta-Ray-Ban-Brille. Und kann dann mit Hilfe meines Smartphones die Kamera auf meiner Metabrille nutzen oder mit der nächsten Generation, die ja sogar ein Display integriert hat, um zu erkennen, wer mir da gerade gegenübersteht.

04:43 Dominik Hammes

Ja, ich meine, ist natürlich super, weil unser Gedächtnis ja insgesamt von genau solchen Technologien eh vollständig zerstört sein wird, dann brauchen wir das einfach. Das ist ja dann, vielleicht kann die Krankenkasse das auch irgendwann übernehmen. Das ist ja diese Augmented Reality Kisten. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum man weiterhin versucht, an so einem Consumer zu vermarkten. Ich verstehe das nicht so ganz. Inwiefern? Naja, ich sage ja immer wieder dieses Szenario von ungelernter Arbeitskräfte in der Fabrik, die dann so ein bisschen Infos kriegen auf ihre Auf ihre Brille, was ja eigentlich total sinnvoll sein kann. Aber das ist natürlich kein Massenmarkt in dem Sinne. Und man versucht hier irgendwie aus dieser Technologie, die man gebaut hat, was rauszuholen, wo man sagen kann: vielleicht hilft Menschen das. Ja, dabei gibt es ganz viele Jobs, die davon profitieren würden, was ähnliches zu haben, wenn ich nur daran denke, so dumm das jetzt klingt, aber wie oft habe ich schon, mindestens dreimal in meinem Leben, wenn irgendwie bei der Spüle ein Leck war, mit dem Smartphone da unten ein Foto gemacht und zu gucken, was ist denn da eigentlich los, weil ich da nicht drunter gepasst habe. Wenn ich einfach eine Brille hätte aufsetzen können, die mir dieses Bild einfach projiziert, Ja, was natürlich ein bisschen schwieriger wird mit Licht und so weiter, aber egal, dass ich diesen Winkel einfach einnehmen kann. Periskopmäßig, es gibt so viele sinnvolle Einsatzzwecke, die gar nicht so hochtechnologisch sind. Das wird überhaupt nicht abgefrühstückt, habe ich das Gefühl. Stattdessen ist man so, was wir brauchen, ist, wenn die Leute auf dem Tinder-Date sind, dass man gleichzeitig für die googeln kann, ob die nicht vielleicht schon mal Scheiße gebaut haben, die Menschen, die ihnen gegenüber sind. Ich verstehe nicht, warum man immer auf so wirklich soziale Aspekte gehen muss, bevor man nicht einfach mal sagen kann, wie wäre es denn, wenn man das ganze Computing wegnehmen und sagen, was sind einfach sinnvolle Dinge, wo man sich irgendwas sich aufs Gesicht projizieren lassen kann. Ich raffe es nicht.

06:24 Gavin Karlmeier

Ja, verstehe ich. Aber Meta ist eben Meta und die sitzen auf einer Datensamflut und die wollen sie natürlich nutzen. Also ich kann das ja mal noch ein bisschen andicken. Vielleicht hast du dann noch mehr Störge.

06:34 Dominik Hammes

Du hast du hast zwei tausend zwölf mal was geliked von mir. Weißt du das noch? Woher weißt du es? Denn es hat mir die Brille gerade gesagt.

06:41 Gavin Karlmeier

Ja, also Meta diskutiert gerade noch, weil sie durchaus auch sehen, dass es Störgefühle gibt und ich sag mal Zielkonflikte mit dem Datenschutz und den Sicherheitssystem. Aber ein mehrere Mitarbeiter, zum Beispiel Andy Million, die Leiterin der Risikoprüfung bei Reality Labs sagte, dass man im Moment noch prüfen müsste, wie man das mit der FTC sozusagen vereinbart bekommt, damit dieses Produkt auch entsprechend genehmigt wird. würde, aber sie sagte auch, mag, also Zuckerberg möchte da noch etwas Druck machen. Und das bezieht sich auch mal nicht nur darauf, wie man dieses Genehmigungsverfahren schneller vorantreiben könnte, sondern auch, wie man seine Marktposition im KI-Umfeld noch ein bisschen ausbauen könnte. Denn klar ist ja, wenn es diese Brille gibt und sie diese Funktion haben, dann wäre das wohl auch ein Verkaufsargument. Für alle Menschen, denen es aber ein bisschen was daran liegt, wie man mit den eigenen Daten umgeht, natürlich eine absolute Katastrophe. Wir können das gleich mal noch ein bisschen in den Metakontext setzen, aber erstmal was. Soll das Feature können. Also, Meta prüft derzeit, wer durch diese Technologie erkannt werden soll. Es gibt mehrere Optionen. Eine Option ist Erkennung von Personen, die du kennst, also weil du mit denen auf einer Metaplattform vernetzt bist. Oder die Identifizierung von Personen, die der Nutzer zwar nicht kennt, die aber ein öffentliches Konto auf einer Metaseite wie Instagram haben. Die zwei und mit den Plant vertrauten Personen, die mit der Nöw-Times sprachen, die aber nicht namentlich genannt werden wollen, haben gesagt, die Funktion soll es nutzen, allerdings Also that solid sign Was auch, glaube ich, zumindest nach EU-Recht so überhaupt gar nicht möglich wäre. Wir erinnern uns an den Fall einer Gesichtserkennungsmaschine, die nach wie vor frei im Netz aufrufbar ist, deswegen sagen wir ihren Namen nicht. die gesetzeswidrig arbeitet, weil sie mit allen Gesichtern, die sie auf Fotos im Internet findet, Identifikationsdatenbanken aufbaut und du kannst sozusagen jetzt von dir dort ein Selfie hochladen, Kannst du es abgleichen, und da findest du plötzlich Fotos, die vor fünf Jahren auf irgendeiner Party von dir geschossen wurden, von denen du nicht weißt, dass sie existieren. Man weiß zum Beispiel, dass die Polizei in Großbritannien mit diesem Tool arbeitet, obwohl auch sie eigentlich das nicht dürften. Also auch dort ist das ein Rechtsversch. Wir haben darüber in Folge 277 übrigens gesprochen. Am 10. Mai 2024 mit Roland Hindel. Heute ist Folge 539, um das so ein bisschen in Kontext zu setzen. Und um das noch in den Metakontext zu setzen, also abgesehen von der Frage, darf man das eigentlich, was sie da tun? Kann das über Nutzungsbedingungen und ein Genehmigungshäkchen schon mit eingeräumt werden oder ist es ein grundsätzlicher Rechtsverstoß? Gibt es natürlich noch die Frage, ob da einfach nur bestimmte Technologie von Meta genutzt wird, die sie nicht mehr im Einsatz haben. Wir erinnern uns, Meta hatte, glaube ich, schon 2010 ein Gesichtserkennungstool gestartet, bei dem es möglich war, dass du ein Foto von der Party hochlädst und andere Leute mit. auf diesem Bild sind sofort identifiziert werden, 2010, also lange vor dieser AI-Era. Und du konntest die dann sozusagen automatisch markieren. Das Feature haben sie, ich glaube, vor fünf Jahren oder so komplett eingestellt, aber dennoch, sie mussten mehrere Milliarden Strafe zahlen, weil mehrere US Bundesstaaten dagegen geklagt hatten. Sprich, also auch in den USA ist diese Gesichtserkennung von Menschen, die das vielleicht gar nicht möchten, rechtlich gar nicht so ohne weiteres möglich.

09:53 Dominik Hammes

Ich musste die ganze Zeit an zwei Dinge denken. Das eine ist, naja, man könnte ja ein Opt-in-Ding machen, das heißt nur Leute, die aktiv sagen, ich möchte überall und jederzeit erkannt werden, sind überhaupt zu erkennen. Dann würde Meta natürlich sagen, ja, aber das macht ja dann keiner. Dann wäre die Antwort natürlich.

10:07 Gavin Karlmeier

Ja, dann ist es wohl eine scheiß Idee.

10:10 Dominik Hammes

Und die andere Alternative, was man ja früher ab und zu mal gemacht hat: man müsste eine App bauen, die so in Anführungsstrichen sexy ist, dass die Leute halt im Rahmen dieser App sagen: Ja, da habe ich Bock drauf. Ich musste halt an so eine, an die wieder an die toxische Datingwelt denken und sagt, ja, aber auf dieser Party da drin, da darfst du nur rein, wenn du das aktivierst. Und dann bist du vielleicht so, weiß ich nicht. Okay für einen begrenzten Zeitraum für diese zwei Stunden, wo ich auf der Party bin mache. Im Prinzip ja

10:38 Gavin Karlmeier

Also die wenigsten, würde ich unterstellen, haben tatsächlich der Verwendung durch KI widersprochen. Ende letzten Jahres war es, glaube ich, oder Anfang letzten Jahres im Mai. Mitte letzten Jahres, okay. Im Mai gab es diesen Einstichtag, wo man sozusagen, bis zu dem man sich festlegen musste, dass alle historischen Daten nicht verwendet werden zur KI-Verwendung, bis sie dann irgendwann in die Trainingsdaten gelaufen sind. Jetzt wissen wir, möglicherweise hat auch das hier schon da mit eingespielt.

11:05 Dominik Hammes

Wobei das ja nicht das Szenario ist, das ich ja aufgemacht habe. Also es war ja nicht das Szenario von, hallo, hier ist eine neue App, wir informieren euch vorab, sondern Ey, so hintenrum, wir haben eine neue AGB, kennt ihr ja schon. Wollt ihr vielleicht alles lesen? Nein, okay, dann sag doch einfach ja. Also, das ist ja nicht die faire, transparente Kommunikation, wie sie natürlich nie stattfindet von Meta. aber die man sich wünschen würde, deswegen ist das alles. Also es gibt mir fällt außer ich bin heute nicht so gut unterwegs, was Diplomatische Sprache angeht. Ich finde es einfach scheiße.

11:38 Gavin Karlmeier

Ist es. Definitiv. Vor allem, wenn du eben, also man muss sagen, das Problem ist, dass das natürlich ein Teil dieser Zukunft ist, von der wir uns vor 30 Jahren immer vorgestellt haben, dass sie irgendwann kommt. Das ist so Inspector Gadget-mäßig, du kaufst eine Brille mit einem kleinen Display, du läufst durch die Stadt und siehst, ah, die Person kenne ich doch. Das ist natürlich, jetzt mal, wenn man Datenschutz bedenken, kurz ausblendet, hat das was Innovativ, Visionäres, wenn man sich denkt, Ja, irgendwie schon geil, vor allem wenn man schlecht mit Namen ist, wie ich zum Beispiel. Aber die Vorstellung, dass andere das bei mir machen. tut mir so viel oder richtet so viel leid schon in mir an, vorsorglich, dass ich direkt sagen möchte, nee, ich möchte das nicht Und dann möchte ich das auch nicht veranderen. Und dementsprechend will ich einfach, finde ich, das auch nicht so eine gute Idee. Realistisch würde ich behaupten, selbst wenn das Feature in den USA kommen sollte, das ist ja erstmal auch noch nicht ganz klar, aber es gibt eben Hinweise darauf, dass man daran mit Hochdruck arbeitet und sagt, Da persönliches Interesse hat und wir wissen, wenn Zuckerberg was zur Chefsache macht, dann kommt das in der Regel auch.

12:41 Dominik Hammes

Das ist aber nicht, dass es ein Erfolg ist.

12:43 Gavin Karlmeier

Siehe Mitte war es. Ja, richtig. Ist dann natürlich auch die Frage, kommt das auch nach Europa, weil die Widrigkeiten, das hier auszurollen, zum Glück noch deutlich höher sind.

12:53 Dominik Hammes

Das Absurde daran ist ja ausgerechnet die Leute, die. ab einem bestimmten Grad in der Öffentlichkeit stehen, sind genau die Leute, die in dem Fall nicht erkannt werden wollen, weil das ja dann um Alltag geht. Also, ich hatte einmal diese dämliche Erfahrung, dass jemand ein Zug mich erkannt hat, hat ein Foto von mir gemacht, während ich da so zusammengesunken im Sitz war. Also war nicht mal ein vorteilhaftes Foto, hat es direkt gepostet und er saß ja sichtlinie mit mir die ganze Zeit. Und wie absurd es ist, mich im Podcast zu hören, aber dann mich im Zug zu sehen mit dem Foto. Und da habe ich nur geschrieben, weißt du, wie unheimlich es ist, wenn man einfach fotografiert wird im Zug und das dann bei Twitter sieht. Das war halt nicht so angenehm. Und wenn dann man irgendwie im Supermarkt ist und man hat diese Brille auf, ist das ja drüben, ist das Punkt, Punkt, Punkt. Und dann sagt die Brille, ja, das ist die Person. Das ist ja nichts, was man dann noch braucht. Also das Es ist für Privatpersonen, die gar nicht in der Öffentlichkeit stehen, scheiße, aber es ist für andere sogar noch schlimmer tatsächlich, finde ich.

13:49 Gavin Karlmeier

Und da müssen wir doch hoffen, dass sie sich zumindest dann, also wenn das schon kommt, was schon problematisch genug wäre, dann doch zumindest für die Option entscheiden, nur die vernetzten Personen angezeigt zu bekommen. Es ist düster, dass man da schon so versucht, jetzt irgendwie so einen Kompromiss auszuhandeln für etwas, wo wir alle sagen, eigentlich wollen wir das eigentlich gar nicht.

14:09 Dominik Hammes

Ja, vor allen Dingen muss ich daran denken, wie es angefangen hat mit Google Glass, wie sehr das von der Mehrheit der Menschen, also die Leute wurden ja auch als Glassholes bezeichnet, die es dann in der Öffentlichkeit getragen haben. wie die Mehrheit der Leute, die einfach geächtet haben und nicht gefilmt werden wollten die ganze Zeit mit einfach so oder vielleicht auch nicht, aber die Potenzial hier bestanden. Und ich hoffe, dass man so ein bisschen von der Energie noch übrig hat, auch wenn man natürlich gerade so viel Energie für so viel Protest aufwenden muss, dass vielleicht nicht mehr so viel da ist. Aber was wir damals in der Dystopie nicht so ganz haben kommen sehen, ist ja das, wobei das auch zum Teil vorher gesagt worden ist, also oder gewarnt worden ist. Dass die Privatwirtschaft es im Endeffekt macht, bevor der Staat irgendwie dystopisch aktiv wird. Aber der Staat macht es sich dann zunutze, wenn es da ist.

14:57 Gavin Karlmeier

Und hat er vielleicht auch hier schon gemacht, vielleicht auch nicht. Das, was ich jetzt sagen will, muss ich mit ganz großer Vorsicht dazu sagen, weil man direkt dazu sagen muss, das kann auch in den Bereich der Verschwörung gehen. Aber es gibt ein Video, das Fall for Media im August. am 7. August 2025 veröffentlicht hat, dass ein CPB Agent, also Customs Border Control and Protection, also genau die Leute, die eigentlich auch, zu denen auch die ICE Agents gehören in den USA, ein Metaglass trägt. Dieses Glas hatte keine Lampe an, muss man direkt dazu sagen. Das heißt. Sie war von außen nicht als filmend erkennbar, sondern hat sie einfach getragen. . Und es gibt auch keine bekannten Vertrags, keine bestehenden Verträge. zwischen der Border Control der USA und Orabouter Protection und Meta. Muss man beides dazu sagen? Trotzdem Kann man auch direkt dazu sagen, sowas wäre natürlich ein Anwendungsfall, der das Ganze noch düsterer macht, wenn du dir überlegst. Solche Schlägertrupps der USA. Die national Leute suchen und während sie durch die Straßen laufen, direkt auf ihrer Brille sehen, diese Person hat noch 100. 000 Euro Steuerschulden, Dollar Steuerschulden oder diese Person ist gesucht, das ist die perfekte Dystopie, muss man sagen. Fängt doch gut an.

16:13 Dominik Hammes

Ey, einfach toll. Immer viel gute Laune.

16:17 Gavin Karlmeier

Wir können die Disziplin ein bisschen nach Europa holen, aber nur im Kleinen. Und zwar haben wir hier über den digitalen Omnibus gesprochen. Das ist ein Gesetz, das mehrere bestehende Gesetze. jetzt ein bisschen zusammenführen soll in Europa, ne? Auf europäischer Gesetzesentscheidungsebene. Zum Beispiel geht es dabei um den AI-Act oder die Datenschutz Grundverordnungen, solche Dinge, die da eben zusammengeführt werden sollen, um sie zu vereinfachen. Das Europaparlament hatte vor einigen Wochen schon angekündigt, am 27. 01. Nämlich, dass diese Ideen der Kommission erstmal so ein bisschen mit Vorsicht zu genießen sind und diskutiert werden müssen. Also konkret war die Schlagzeile, die Heise zum Beispiel hatte. Europaparlament bremst Kommissionspläne für digitalen Omnibus. Jetzt starten die Verhandlungen für diese Geschichte, für dieses Omnibus-Gesetz. Und eine der Leute, die mit am Tisch sitzen, ist Aura Salis. Aura Salis, die musst du nicht kennen, ist eine finnische Abgeordnete, wurde von der Europäischen Volkspartei, also der größten Fraktion im Europäischen Parlament ernannt, um dieses Gesetz als, wie es heißt, Berichterstatterin mitzuverhandeln. Man muss nur dazu sagen, dass Aura Seller oder Salis, wie heißt sie denn? Ich habe Sella, entschuldige, das S habe ich mir hier falsch reingetippt. Aura Sella oder Aura Sala, dass sie jahrelang als Meta-Lobbyistin gearbeitet hat und für Meta im Europäischen Parlament versucht hat, Gesetze zugunsten ihres Unternehmens zu. Naja, zu verändern. Und die sitzt jetzt direkt mit am Tisch.

17:42 Dominik Hammes

Ja. Das ist doch schön für sie.

17:46 Gavin Karlmeier

Also sie war Public Policy Director für das Brüsseler Büro von Meta. Also vielleicht kommt die Brille mit der Gesichtserkennungsfunktion dann doch irgendwann auch zu uns.

17:58 Dominik Hammes

Naja, zumindest kann sie sehr genau mitbestimmen oder rausfiltern, was die Brille dann in Europa erfüllen muss und können darf und was nicht. Also es ist, es ist ja, ich hoffe, es macht noch einen Unterschied, ob sie da sitzt, wo sie jetzt sitzt oder ob sie da sitzt, wo sie vorher gesessen hat.

18:14 Gavin Karlmeier

Ich hoffe wirklich, es macht einen Unterschied. Ja, das hoffe ich auch.

18:16 Dominik Hammes

Also unabhängig davon, wie viel Schaden sie jetzt anrichtet, aus meiner Perspektive, hoffe ich, dass es einen Unterschied macht.

18:22 Gavin Karlmeier

Ja, man muss direkt dazu sagen, der digitale Omnibus galt auch schon, das haben wir hier auch schon länger besprochen, als Eher unternehmensfreundlich, weil eben viele der Veränderungen dieser bestehenden Regulierungspakete zugunsten der Einfachheit halber so ein bisschen zugunsten der Einfachheit so ein bisschen zusammengekürzt wurden. Nicht alles doof, muss man dazu sagen. Also dass zum Beispiel der Zwang oder die Pflicht der Cookiebanner nicht mehr auf Seiten der Website-Betreiber, sondern der Browser-Anbieter liegt. Solche Dinge, die ja relativ klug sind, dass du einmal zustimmst oder für einzelne Websites Einschränkungen machen kannst. oder ablehnst und das nicht jedes Mal machen muss, sind jetzt erstmal nicht grundsätzlich falsche Ideen für die NutzerInnenfreundlichkeit. Aber wenn da jetzt auch noch eine frühere Meta-Frau mit am Tisch sitzt, I don't know.

19:07 Dominik Hammes

Ja, solange der Like-Button nicht auf einmal irgendwo vorgeschrieben wird, dass man den haben muss.

19:14 Gavin Karlmeier

Unter jedem Antrag, den man stellt, behördenmäßig. Gibt es einen Link und eine Kommentarspalte.

19:19 Dominik Hammes

Jede Abstimmung auch im Parlament ab sofort nur noch Daumen hoch, Daumen runter.

19:22 Gavin Karlmeier

Kannst eine von fünf Reaktionen auswählen. Wütend. Oh Gott. Kommen wir nach Deutschland, wir bleiben kurz politisch, aber wir kommen nach Deutschland. Denn kurz bevor wir diese Folge ja aufgezeichnet haben, nämlich am Sonntagnachmittag, berichtet die ARD exklusiv Dass die SPD ein Positionspapier veröffentlicht, in dem sie ein Social Media Verbot für Kinder unter 14 Jahren fordert. Konkret sagt sie, für Kinder bis 14 Jahre soll ein vollständiges Verbot für Social Media Plattformen gelten. Für Jugendliche bis 16 Jahre soll eine Pflichtende Jugendversionen der Plattform gelten. Diese Jugendversion müsste bestimmte Anforderungen erfüllen. Algorithmisch gesteuerte Feeds, Empfehlungssysteme sollte es für diese Altersgruppe nicht geben und auch keine personalisierte Inhaltsausspielung. So, das ist deswegen interessant, sage ich, weil wir auch wissen, dass viele Leute, die zum Beispiel in der CDU sind, sich bislang auch eher positiv und wohlwollend diesem Verbot gegenüber geäußert haben. Wer bislang dagegen ist. ist interessanterweise die AfD, die Linke, aber auch die beiden sind es vor allem, die sich bislang kritisch dazu geäußert haben im politischen Spektrum. Franziska Brandner, eine Grüne, die hat ein Social Media Verbot auch schon befürwortet. Und interessanterweise Markus Söder hat so ein Verbot totaler Quatsch genannt.

20:41 Dominik Hammes

Ja, gut, der Instagram-Ministerpräsident, was will man machen?

20:46 Gavin Karlmeier

Ich lasse meine Likes unter den Bockwürsten nicht nehmen. CSU-Chef und grauer Haken-Preisträger Markus Söder.

20:54 Dominik Hammes

Jule X73394556 sagt auf jeden Fall, dass sie mir gerne folgt. Ja, ei.

21:03 Gavin Karlmeier

Ja, aber doch schon bemerkenswert, dass die führenden erfolgreichen Parteien der Mitte sich jetzt gemeinsam für so ein Verbot aussprechen, obwohl zum Beispiel, wir haben in der letzten Episode darüber gesprochen. Rechtsexperten, wie Stefan Dreyer im Interview mit Netzpolitik gesagt hat, das ist auf nationaler Ebene überhaupt nicht sinnvoll, das einzuführen, weil es nicht ausgeübt werden darf, dieses Gesetz.

21:24 Dominik Hammes

nicht ausgeübt werden können.

21:25 Gavin Karlmeier

Du kannst es nicht anwenden, weil der DSA eine voll harmonisierende Wirkung hat und damit die Mitgliedsländer der EU dazu verpflichtet, die Gesetzgebung im Bereich digitale Medien eben in die Hände der EU zu geben. Das heißt, eigentlich müsste die EU so ein Gesetz erlassen, ein Social Media Verbot. Ansonsten haben nationale Lösungen entweder keinen Anwendungsbedarf oder wären europarechtswidrig.

21:49 Dominik Hammes

Da stellt sich mir halt die Frage, ob es vielleicht darauf ankommt, wem man das verbietet. Also ob man quasi die Arbeitslast, wie das ja die meisten machen werden, auf die Seiten der Betreiber legt. Oder, und ich will das nicht fordern an der Stelle, ich sage nur, dass ich mir vorstellen kann, dass das ein Weg um diese Regelung herum ist. Dass man zu den Eltern sagt, ihr müsst den Zugang einschränken. Ist, glaube ich, nicht die beste Art und Weise, das umzusetzen, weil ich glaube, dass das nicht funktionieren wird. Aber ich kann mir vorstellen, dass es hier ja darum geht. Ob man den Unternehmen was vorschreiben darf oder nicht, ob man das national machen darf oder auf Europaebene.

22:28 Gavin Karlmeier

Also im Positionspapier der SPD heißt es, die Anbieter müssen verpflichtet werden oder sollen verpflichtet werden, den Zugang technisch wirksam zu unterbieten. Okay, wie immer das aussehen soll.

22:41 Dominik Hammes

Das würde ja dann heißen, wir setzen uns auf EU-Ebene dafür ein und nicht, wir ersaßen ein deutsches Gesetz, was europarechtswidrig ist. Das ist ja, also Es ist gerade nicht die richtige Zeit für Wahlkampf, deswegen bin ich so ein bisschen verwirrt. Es muss ja irgendeinen praktikablen Grund geben.

22:55 Gavin Karlmeier

Ja, natürlich haben wir ein paar Landtagswahlen in diesem Jahr.

22:58 Dominik Hammes

Ja, aber das ist ja noch kleiner. Rheinland-Pfalz wird ja nicht sagen, hier gibt's jetzt kein Facebook mehr. Also das ist funktioniert ja nicht.

23:06 Gavin Karlmeier

Aber finde ich auch schön, dass die Leute sich dann alle so VPNs in Hessen suchen.

23:13 Dominik Hammes

Immerhin, wenn eine Stadt in Großbritannien hinbekommt, dass in der ganzen Stadt keine Zeit eine spezifische Zeitung nicht mehr verkauft wird, dann Dann hat man Chancen, sag ich mal.

23:22 Gavin Karlmeier

Das ist so. Ich finde, in diesem Positionspapier gibt es aber noch eine interessante Geschichte, die möchte ich noch gerne mit reinnehmen. Und zwar für Jugendliche und Erwachsene ab 16 Jahren sollen algorithmische Empfehlungssysteme standardmäßig deaktiviert sein, also personalisierte Empfehlungen auf Grundlage bisheriger Daten. Möchten diese Nutzer diese Empfehlungssysteme nutzen, müssen sie sich ausdrücklich dafür entscheiden. Diese Altersgruppe muss sich zuvor mit ihrer eigenen OD Wallet App anmelden. Das ist diese europäische Lösung zur Altersverifikation, die im nächsten Jahr starten soll. Also, willst du Algorithmen nutzen, musst du dich mit dem Ausweis vorher verifizieren. Finde ich einen sehr interessanten Weg. Weil das so worst of both worlds ist am Ende.

24:05 Dominik Hammes

Ja, aber es befreit ja die Erwachsenen am Ende auch vom Algorithmus. Ich bin jetzt erstmal dafür. Also ich würde es freiwillig jetzt nicht machen.

24:13 Gavin Karlmeier

Ich finde, das zahlt ein bisschen die Rechnung der Sorge, die wir hatten, dass ja diese Einschätzung, dass TikTok suchtfördernd sei. Dass das eben eigentlich eher ein Indiz dafür wäre, dass man nicht nur für Kinder eine Lösung braucht, sondern generell für alle. Das wird dem so ein bisschen hier gerecht an der Stelle. Trotzdem muss man dazu sagen, vermutlich ist das alles nicht so richtig realitätsnah, diese Forderungen hier.

24:38 Dominik Hammes

Also ich denke, dass man am falschen Ende vielleicht anfängt. Man sieht den Bedarf natürlich, was man hier was tun muss, weil es negative Entwicklungen auf den Einzelnen hat. Aber das, was ich immer wieder überall sage, ist ja, wir müssten ja erstmal eine Art und Weise schaffen, wie man sich als volljährig identifizieren kann. Anonymisiert, aber von staatlicher Seite gegenüber anderen Betreibern. Denn das ist ja Also jeder Informatiker würde ja sagen, das ist längst gelöstes Problem, aber man muss halt die Infrastruktur etablieren und das muss der Staat ja dann auch wollen und durchsetzen. Es geht ja im Endeffekt nur darum, dass ich melde mich beim Staat und sage, ich brauche ein Token, individuelles, was dem Betreiber sagt, jo, ich bin volljährig. Und es soll nicht zurückverfolgbar sein, dass ich das jetzt in Person bei euch für die Seite angefragt habe. Denn vielleicht möchte ich meine Pornos immer noch anonym gucken können, zumindest euch gegenüber.

25:30 Gavin Karlmeier

100 Prozent.

25:32 Dominik Hammes

Also ich sage es jetzt ganz bewusst so salopp, weil Es muss funktionieren können. Ich habe jetzt noch nicht mal ein Problem damit, wenn das hinter dem Klarnamen irgendwie nachvollziehbar ist. Wir reden ja hier eigentlich um Inhalte, die ja rechtlich okay sind. Ja, das ist, wenn es einem peinlich ist. Deswegen Wäre es für mich jetzt gar nicht mal so schlimm, dass das nicht anonymisiert ist, komplett, aber es ist sehr, sehr wünschenswert. Und wenn man diese Infrastruktur nicht hat, dann braucht man diese Gesetze gar nicht zu erlassen, die fordern, dass man sich irgendwie ausweist.

25:59 Gavin Karlmeier

Dafür soll diese ID Wallet-App Die bislang auch noch, also die wurde schon getestet und als nicht zwangsläufig perfekte Lösung anerkannt. Aber immer noch besser, als das Ganze in die Hände privater Anbieter zu geben. Also Persona zum Beispiel, heißen die so? Oh shit, jetzt komme ich durcheinander, warte mal.

26:15 Dominik Hammes

Schauen Sie schauen Sie ruhig nach, Herr Karma. Ich kann dann wieder von meinem Albtraum beim Postident-Verfahren erzählen, was ja so die privatwirtschaftliche Alternative aktuell ist zur persönlichen Filiale laufen.

26:25 Gavin Karlmeier

Nee, Persona ist ein Tool, das Reddit anbietet und auch, dass auf der das Discord zurückgreifen soll, in das übrigens Peter Thiel anfangs investiert hat oder der Fonds von Peter Thiel investiert hat.

26:36 Dominik Hammes

Ja gut, das ist jetzt, also ich mag ja mit den Machenschaften von Nantil habe ich auch nichts am Hut, muss ich sagen. Aber immer direkt zu sagen, der hat irgendwann mal entfernt Geld von ihm drin gesteckt, ist vielleicht auch nicht immer förderlich. Ich kenne den Fall jetzt aber nicht. Also es kann schon sein, dass ich davon auch die Finger lassen würde. Aber wenn ein Fonds von ihm irgendwo mal in was investiert hat, Vielleicht wusste er das selber nicht.

27:01 Gavin Karlmeier

Man muss auch dazu sagen, also man könnte ihn natürlich unterstellen als Gründer von Palantir, dass er auch wirtschaftliche oder sogar politische Interessen daran hat, dass solche Altersverifikationssysteme eher privatwirtschaftlich betrieben werden und möglicherweise auch Daten sammeln.

27:15 Speaker 4

Das kann man ihm unterstellen.

27:17 Gavin Karlmeier

Gleichzeitig hast du natürlich insofern recht, wenn wir in die Silicon Valley-Welt schauen, ist es relativ schwierig, Unternehmen zu finden, in denen nicht entweder ein Fonds von Peter Thiel oder von Andreessen oder Horowitz gesteckt haben. Jahren, zumindest die großen Unternehmen, über die wir hier häufig sprechen.

27:32 Dominik Hammes

Ja, also das ist ja eine rein. Ich bin wirklich kein Experte, was das Börsengeschäft angeht, aber die sich diverse aufstellen, um langfristig stabil dazustehen, ist, glaube ich, so eine Allgemeine Taktik, die jeder einsetzt. Und dann kann das schon passieren, dass man in fast jedes Unternehmen irgendwie Geld investiert, wenn man genug davon hat.

27:49 Gavin Karlmeier

Ja, trotzdem ist halt die Frage, ob man jetzt Petatiel seinen Auswärts schicken würde.

27:54 Dominik Hammes

Auf gar keinen Fall. Also, das sage ich auch ganz klar. Also, wenn das jetzt einfach ein Petatiel-Unternehmen wäre, zu 100% wäre, die Frage würde sich gar nicht stellen.

28:00 Gavin Karlmeier

Das verstehe ich. Übrigens eine kleine Börsenmeldung an der Stelle für alle, die von euch in Pinterest investiert sind. Vielleicht wird es dieses Jahr dann doch eher rügen statt Venezuela im Urlaub. Denn die Aktienkurse von Pinterest sind um 20% eingebrochen. Und das ist deswegen interessant, weil wir haben in den letzten Episoden so ein bisschen die Entwicklung von Pinterest begleitet. Und also bei Pinterest ist es halt so, dass die erste Meldung, die wir hier in den letzten Wochen zu Pinterest hatten, war Die NutzerInnen wenden sich ab, weil du nur noch AI-Slot vorfindest. Es ist alles nur noch KI generiert. Dann kam die Meldung, das Personal von Pinterest wird abgebaut, weil irgendwie, ich glaube, 15% der Stellen werden durch KI ersetzt. Das heißt, nicht nur die Inhalte werden durch KI ersetzt und mittelfristig auch die NutzerInnen, sondern auch die, die sparen.

28:47 Dominik Hammes

Das ist mein Ding. Also du musst jetzt eigentlich einen Nutzer komplett austauschen, die sich dann auch die Werbung angucken müssen, die Bots, damit es irgendwie noch Sinn ergibt.

28:53 Gavin Karlmeier

Genau, und jetzt ist eben dann, also idealerweise findet man jetzt noch relativ schnell AI-Agents, die dann investieren, weil Menschen scheinen das in großem Stile jetzt erstmal nicht mehr tun zu wollen. Oder vielleicht investiert man ja auch jetzt direkt. Das ist übrigens keine Anlageberatung hier. Ich bin kein Experte, ganz im Gegenteil.

29:09 Dominik Hammes

Aber es wirkt halt langsam so, als hätte. Hätten Teile der Wirtschaft den Bezug dazu verloren, dass das ja auch die Zahlen in der Realität irgendwie Entsprechung finden müssen, weil es ansonsten irrelevant ist, was ihr macht. . Aber gut. Ey, bin ja nur ich. Keine Ahnung von nix.

29:25 Gavin Karlmeier

Wir haben ja heute auch schon gehört, dass du eine grundsätzlich kritische Einstellung gegenüber KI hast.

29:29 Dominik Hammes

Ja, also ich kann immer noch sehr, sehr kompakt zusammenfassen, wo ich sie für sinnvoll achte.

29:35 Gavin Karlmeier

Sehr, sehr wenig. Und sag mal ein Beispiel: Sinnvoll eingesetzte analytische KI, um zum Beispiel Tumore und so weiter zu erkennen.

29:45 Dominik Hammes

Und mit sinnvoll eingesetzt meine ich, sie darf nicht die Diagnose ersetzen und es sollte immer nur eine Zusatz. seine Diagnose, damit einem nichts entgeht. Denn man hat ja auch schon Studien, ich habe die nicht parat, ich habe das jetzt nicht vorbereitet, aber es gab eine Studie, wo Menschen, die hauptberuflich, also Ärzte und Ärztinnen. verschiedene Scans interpretiert haben und Diagnosen gestellt haben, haben sich von der KI helfen lassen und man hat halt gemerkt, weil sie es einfach sich ein bisschen mehr darauf verlassen haben und es auch seltener dann selber gemacht haben. Wurden sie schlechter selber darin, wie sie es erkannt haben. Und das ist natürlich ein Effekt, den man auf jeden Fall noch nicht haben möchte. Man möchte ja, dass man immer noch einen Menschen hat, der den Job auch machen kann, weil ja auch ab und zu so dumme Fehler passieren wie Hey, weil da so eine Zahl drauf ist, die eigentlich schon die Diagnose drin hat, hat die KI auf einmal eine hundertprozentige Wahrscheinlichkeit gehabt. Also wir sind da noch in den Kinderschuhen, ist das, was ich sagen will. Und dann die menschliche Kompetenz abzubauen, während die andere noch nicht wirklich reif ist, finde ich auch gefährlich. Aber generative KI finde ich fast zu 99,9 Prozent scheiße. Ganz wenig Einzelfälle, wo ich das gut finde. Und das aus Gründen, die ich ja schon sehr breit getreten habe, deswegen höre ich jetzt auf, du willst dir schon was sagen.

30:54 Gavin Karlmeier

Ja, ich lasse dich hier noch ein bisschen randen, das ist auch, finde ich, ist ja schön auch.

30:58 Dominik Hammes

Ja, aber es ist ja eine Wiederholung. Oh der Hames wieder da, wird KI wieder schlecht geredet.

31:02 Gavin Karlmeier

Vor allem das Ding ist, als der Hames das letzte Mal da war, das war Folge 502. Und die Folge hieß: Mit fremder Zunge schmücken, was tun, wenn KI deine Stimme klaut? Und ganz konkret ging es da um die Geschichte, dass ein Mensch, der als Synchronsprecher arbeitet, seine Stimme in Millionen TikTok-Videos wiedergefunden hat, weil seine Stimme synthesisiert wurde. So, jetzt gibt es quasi eine Weiterentwicklung, denn es gibt gerade einen großen Streit zwischen dem Verband Deutscher SprecherInnen, VDS und Netflix, weil Netflix den Menschen, die in Deutschland Filme für Netflix synchronisieren vertraglich eine KI-Klausel mit reinschreiben möchte, dass die Leute ihre Stimmen sozusagen dem Streaming-Dienst zur Verfügung stellen, um damit eine KI zu trainieren. Yes. Hast du wahrscheinlich auch Gefühle zu?

31:48 Dominik Hammes

Habe ich Gefühle dazu, habe ich auch schon, haben wir auch schon in der Mediencoe kurz besprochen, weil ich hatte es schon nicht mehr auf dem Schirm, aber unsere HörerInnen haben uns darauf aufmerksam gemacht, weil. Das geht natürlich nicht. Netflix kommt um die Ecke und sagt: Unterschreibt mal den neuen Vertrag, damit er euch langfristig selber arbeitslos macht. Das ist ja die prinzipielle Forderung. Natürlich sagt Netflix im Moment. Wir haben gar nicht vor, auf Synchronsprecher zu verzichten. Aber wir hätten trotzdem gerne die Trainingsdaten, wo ich mich frage, warum denn dann? Also es gibt nun mal keinen Grund. Sie können ja jetzt schon, also das ist ja das, was ich so als realistisches Szenario aufbaue, was passieren wird über die nächsten Jahre, es wird Produktionen geben, wo Netflix und andere Streamer auch sagen werden. Hier lohnt es sich nicht, eine richtige deutsche Synchro zu machen. . Hier nehmen wir KI-Stimmen, die wir schon haben, auch wenn das Ergebnis vielleicht nicht so super ist, weil die Hardcore-Fans vielleicht mit Untertiteln oder E-Motungen gucken. Aber bei den Prestige-Produktionen werden sie weiterhin Menschen nehmen. Das ist so eine Übergangssituation, wie ich sie mir vorstellen kann. Und da habe ich jetzt nicht das Megaproblem mit. Es sei denn, es ist wirklich nur eine Übergangssituation und wird irgendwann, dass es passieren wird, naja, jetzt haben wir genug Stimmendaten gesammelt, jetzt können wir die anderen auch alle so machen lassen. Und das möchte ich nicht.

32:58 Gavin Karlmeier

Ja, ich kann das voll verstehen. Und also in mir schlagen da so ein bisschen zwei Herzen. Zum einen halte ich Synchron für eine eigene Kunst. Form. Wir sind aber auch im deutschsprachigen Raum sehr verwöhnt mit guter Synchronarbeit. Also, wenn ich daran denke, als ich damals so mit englischer Sprache angefangen habe und das erste Mal die Simpsons im Original gesehen habe. Das war für mich eine komplett andere Serie als die deutschsprachigen Simpsons, weil das Synchronwerk der Simpsons für sich ein, finde ich, eine eigene Schaffenshöhe hat. Der deutsche Homer Simpson ist ein anderer Homer Simpson als der amerikanische Homer Simpson.

33:32 Dominik Hammes

Ja, rein schauspielerisch und auch in der Übersetzung. Man kann es natürlich versucht, heutzutage wirtschaftlich zu sagen, wir überlassen beides. der KI. Genau. Und dann fehlt definitiv einem, ich sage es mal ganz klar, weil es gibt ja Leute, die sagen, ja, dann ist es halt so KI-Kunst, nee. In meinen Augen, eine KI hat halt keinen Standpunkt und keine Perspektive und keine Meinung, weil es nun mal kein Mensch ist und auch nicht selbstständig denken kann. Und entsprechend interessiert mich das, was man lang als KI-Kunst bezeichnen könnte, überhaupt nicht und qualifiziert für mich auch nicht als Kunst. Und wenn jemand sagt, hier, ich habe 90 Minuten KI-Film gemacht, mich so, es interessiert mich einfach nicht. Also ich bin emotional da auch dem Werk gegenüber komplett kalt. Ich möchte das nicht sehen, weil es mich null interessiert. Ich habe noch nicht mal einen Hass auf das Werk, weil das ist für mich random Bullshit. Ich habe höchstens auch die Person, die gesagt, und deswegen habe ich keinen Drehbuchautor und keinen Regisseur engagiert, obwohl ich das Geld gehabt hätte. Da fangen dann die Emotionen an.

34:31 Speaker 4

Aber die Inhalte sind dann halt völlig beliebig und egal.

34:36 Dominik Hammes

Und während eine Übersetzung wie eine Überspensor-Synchronisation, wie du die Simpsons, die du genannt hast. nochmal eigene Gags reinbringen, selbst Alf. Da haben sie einfach Anspielungen anpassen müssen, die einfach niemand hier verstanden hat damals. Und deswegen wurde da auf einmal von Schwarzwaldklinik und so geredet in der deutschen Synchro. Und ich bezweifle einfach, dass eine KI das charmant, gut und sinnvoll rüberbringen kann. Und selbst wenn, sitze ich dann nicht da und sagt so, ach, das haben sie schön gemacht, sondern, ah ja, hat der Computer ausgerechnet, dass das jetzt der Gag ist, den wir uns anhören sollen.

35:03 Gavin Karlmeier

Genau, und da habe ich auch Störgefühle. Ja. Aber es gibt ein Fragezeichen, und zwar, und ich will mich jetzt, also ich würde mich total gerne mit den SprecherInnen schon solidarisieren. Und da kommt auch kein Aber. Es gibt mal ein Gefühl, das ich habe. Sollte, mal angenommen, wir hätten diese Werkzeuge, die in KI stecken, hätten wir schon gehabt, als wir mit Filmsynchronisation angefangen haben. Hätten wir jemals SynchronsprecherInnen erfunden oder hätten wir, und das ist ja auch das Störgefühl, das ich mit dieser Netflix-Vereinbarung habe. Oder hätten wir von vornherein nicht die Stimmen der SchauspielerInnen synthetisiert, um die Möglichkeit zu haben, dass George Clooney jetzt nicht nur die drei Sätze aus der Kaffeewerbung auf Italienisch kann, sondern den kompletten Film und die Dialoge in Italienisch sprechen?

35:50 Dominik Hammes

Also ich denke mir, wir sind natürlich, wir sind eigentlich kulturell zu weit, aber gleichzeitig frage ich mich Ich will mich da jetzt wie gesagt ich will mich da jetzt nicht so reinlehnen in diese These Nee nee ich meine Du willst von der von der Arbeitsplatzdebatte ja und hat das ja gar nichts damit zu tun. Dann bist du ja auch komplett solidarisch, glaube ich. Du stellst so das Szenario hin, hättest das vorher schon gegeben, hätten wir überhaupt diese Synchronkultur, die wir jetzt nicht abschaffen wollen. Und da muss ich sagen, es ist eigentlich auch Scheißegal. Wir haben sie jetzt nun mal. Wir leben in dieser Realität. Sieht man mal von der technischen nahezu Möglichkeit ab, dass man das dann hinbekommen hätte. denn man hätte ja dann damals schon quasi alle Schauspieler drin trainieren müssen, um sie dann übersetzen zu können Wie gesagt, wir leben nicht in dieser Realität und ich glaube tatsächlich, dass das eine schlechtere gewesen wäre. Das ist der andere Punkt.

36:38 Gavin Karlmeier

Ja, nein, ich will damit nur zwei Folgefragen auslösen. Die eine Folgefrage ist Was will Netflix mit den Trainingsdaten deutscher SynchronsprecherInnen, wenn man doch viel eher die ganzen SchauspielerInnen nutzen könnte, damit Leonardo DiCaprio in Deutschland in Originalstimme spricht?

36:54 Dominik Hammes

Das kann ich dir sogar sagen. Gut. Weil das eine Gewohnheitsfrage ist. Die Leute, die jetzt Filme gucken, sind nun mal gewohnt, dass George Clooney so klingt wie sein Synchronsprecher und nicht wie George Clooney selbst. Und die Leute, wie sie jetzt denken und fühlen, die willst du abholen. Wenn du dann zwei, drei Generationen später und du hättest die Trainingsdaten von den Originalschauspielern, von den Leuten, die neu kommen, dann kannst du dir direkt daran gewöhnen, dass die eben so klingen, wie die KI es übersetzt hat. Aber jetzt im Moment, es gibt ja einen Aufschrei, es gab glaube ich irgendwann mal bei einem Akte X-Film, hat der Darsteller gesagt, also der David O'Covney spricht, zu wenig Geld mache ich nicht. Und alle waren so, ja, das ist ja voll die Scheißstimme.

37:29 Gavin Karlmeier

Das ist auch unschuckbar dadurch.

37:30 Dominik Hammes

Ja, oder ein Sprecher stirbt, eine Sprecherin stirbt, das hatten wir ja schon und die Nachfolge muss dann gut sein. Anke Engelke macht das gerade, um die Sims wieder zu nehmen, hervorragend.

37:38 Gavin Karlmeier

Gerade auch seit fünfzehn Jahren, glaube ich.

37:40 Dominik Hammes

Ja, ja, also ist aber nur ein prominentes Beispiel. was mir einfällt, wo eben die Sprecherin leider verstorben ist irgendwann. Und das ist ein Riesending jedes Mal kulturell. Und wenn du jetzt von heute auf morgen sagst, nö, die klingen jetzt alle wie im Original, bist du so Also, da wird der uninformierte Mensch sagen, ja, die KI-Kacke klingt scheiße, weil es einfach nicht der Sprecher ist, der es vorher war. Egal wie gut die das macht. Das hat dann mit Qualität nichts zu tun, objektiver. Da geht es dann nur noch darum: Nee, das ist nicht die Stimme, wie ich sie kenne. Das ist nicht der Mensch. den ich immer gehört habe.

38:06 Gavin Karlmeier

Um da übrigens direkt dran zu hängen, übrigens auch Norbert Gastell, der eben angesprochene Homer aus Simpson, auch schon seit über zehn Jahren verstorben und ersetzt war. Für alle, die die letzten zehn Jahre auch keine Simpsons mehr geguckt haben.

38:17 Dominik Hammes

Also ich schon, aber ich gucke sie halt mittlerweile immer im O-Ton. Wenn ich halt was mitbekomme, bin ich jedes Mal wieder froh, dass die Synchro auch gut ist, wenn ich es auf Deutsch mitbekomme. Aber ich. interessiere mich dann auch mehr dafür, wie es im Original war tatsächlich.

38:32 Gavin Karlmeier

Schnuller drin das Simpsons-Update.

38:35 Dominik Hammes

Schnuller drin, das Simpsons-Update. Sehr gut. War das ja, hast du hier gepent, das hast du ja mit der Bettwäsche gesagt. Die Bettwäsche sieht aus wie der Simpsons-Vorspannen, das fand ich sehr gut.

38:44 Gavin Karlmeier

Es waren einfach nur Wolken.

38:47 Dominik Hammes

Aber ja. Ist egal. Ich muss ja jetzt nicht anekdotisch darüber reden, was für ein Gästebettwäsche ich, aber ist okay.

38:53 Gavin Karlmeier

Ich habe noch eine zweite Folgefrage, die da dranhängt. Und das ist die Frage, ob selbst wenn wir uns hundertprozentig solidarisieren, ob das eine Entwicklung ist, die noch aufhaltbar ist. Oder ob wir nicht sozusagen. . feststellen müssen, dass SynchronsprecherInnen auf kurz oder lang einer der gefährdetsten Berufe sein könnten.

39:09 Dominik Hammes

Ich denke, egal wie sehr man sich anstellt, es wird ja kein, es wird kein Generalteppichverbot geben für alles, was KI angeht. Und dementsprechend wird es weniger Jobs darin geben. Da bin ich mir leider sehr sicher. Ich halte aber dieses Übergangsszenario, was ich vorher benannt habe, das halte ich für realistisch. Dass das sehr, sehr lange der Stand sein könnte und ich hoffe das auch, weil Ich verstehe, dass nicht jeder Streamer und für jede Produktion das Maximalbudget ausgeben wollen wird, selbst wenn sie es könnten. Und dann halt bei einigen Sachen sagen wird, ey, die Leute werden das eh, wir haben die Daten, die meisten Leute gucken das einfach mit Untertiteln im Original oder sonst was. Da machen wir das einfach nicht. Da verstehe ich das auch. Da ist das für mich auch irgendwo okay. Ist natürlich dann schade für jeden, der vielleicht noch einen Job bekommen hätte als Sprecher und sich hätte ausprobieren können. Da wird es dann vielleicht auch nochmal Dumpinglöhne geben für die, die es dann doch irgendwie haben wollen. Nicht schön, aber denkbar. Aber ganz weg, weiß ich nicht, ich mag diesen Fatalismus auch nicht zu sagen. Ja, das ist jetzt das Neue, was sowieso kommt. Asbest war früher auch überall drin, FCKW war auch überall drin. Und wir haben dann irgendwann gesagt: Ah, ist schlecht. Ist gar nicht so gut. Vielleicht sollen wir es abschaffen. Also nicht alles, was neu ist, ist unvermeidbar. Gerade wenn es schlecht ist. Wir können als Gesellschaft immer noch sagen, nein, danke, ich möchte das nicht.

40:24 Gavin Karlmeier

Aber ich habe ja schon mal gesagt, die Regeln der Luftfahrt sind mit Blut geschrieben. Und das ist aber im Fall von Asbestia auch so. Also, dass man festgestellt hat, dass das schlecht ist. Hat wahrscheinlich zu viele, zu viel Schaden angerichtet, als dass man von vornherein vorsichtig gesagt hätte, wir machen es nicht.

40:39 Dominik Hammes

Wir sind Menschen, wir machen nichts von vornherein vorsichtig. Also ich will damit nicht sagen, dass das cool ist, aber Meistens bauen wir sehr lange Scheiße, um zu merken, dass es scheiße ist. Weil es ja auch immer einen positiven Aspekt gibt bei den Sachen. So ist es ja. Also, es klingt jetzt total schlimm. Aber Sklaventreiberei war für die Sklaventreiber eine tolle Sache. Es war trotzdem menschlich unfassbar falsch und brutal und hätte nie passieren dürfen. Aber meistens gibt es für irgendeinen in der Kette eine positive Sache. Und wenn diese Person eh schon sehr viel Macht hat, ist es natürlich eine Sache, die sehr lange nicht abgeschafft wird. Aber wir haben es immerhin hinbekommen, bei einigen Sachen, die nicht gut sind, nie gut waren, irgendwann zu sagen, nee, wollen wir nicht. Und es ist natürlich besser, je früher man sich darum kümmern kann. Aber es ist. Falsch zu sagen, das kommt ja sowieso.

41:27 Gavin Karlmeier

Und wenn man sich mit kümmern möchte, der VDS hat eine Petition, die wir auch in die Shownotes packen, wenn ihr die unterzeichnen wollt. Übrigens nicht die einzige Petition, über die wir heute sprechen. Ich habe gleich noch eine. Die Frage wird halt sein, wie weit werden es beide Parteien ausreizen, werden wir eine Art Streik erleben, wird das dazu führen, dass Filme erstmal gar nicht synchronisiert bei Netflix kommen werden, weil die SprecherInnen nicht ins Studio gehen, ohne diesen Vertrag zu unterschreiben und so weiter und so weiter. Wird spannend, weiß ich nicht, ob wir das, wir haken bleibt vielleicht dran mit Bleistift.

41:57 Dominik Hammes

Also wenn es da eine krasse Entwicklung gibt, wird es auch hier landen, denke ich. Ich kann jetzt nicht für dich sprechen, aber vermute ich mal, weil ich glaube, man kann da nicht und man sollte nicht unterschätzen, was so ein Streik auch für Netflix bedeuten kann. Klar, weil die Synchro ist ja an Tag 1, wenn die Staffel da ist, fertig. Das ist ein ziemlich harter Zeitplan, wenn da eine neue Staffel von irgendwas produziert wird. Dann kann man nur hoffen, dass der VDS auch entsprechend langen Atem hat. Da ist ja die Frage, da kommt ja kein Geld rein.

42:24 Gavin Karlmeier

Vor allem, wenn du dir anschaust, mit welchem Impact zum Beispiel Stranger Thinks. Gestartet ist, die letzte Staffel. Es gab ja kaum eine Conflex-Packung und kaum eine Drogeriekette, die nicht an jeder Wand irgendwo Stranger Things Produkte beworben hätte.

42:36 Dominik Hammes

Jetzt stellen wir sich einfach mal vor, Staffel 1 wäre nicht mit Synchro die ersten paar Folgen. Also klar, mich hätte es kaum tangiert, aber nur weil ich Ehe O-Ton schaue. Und das ist halt für die Mehrheit der Deutschen nicht so. Richtig.

42:50 Gavin Karlmeier

Um da noch kurz der Vollständigkeit halber und so ein bisschen in dieser Themenwelt zu bleiben. Und zwar gibt es einen kleinen Streit zwischen Disney und TikTok. Und zwar wissen wir, dass Disney. einen Deal mit OpenAI geschlossen hatte zur Generierung von KI-Inhalten mit deren Figuren. Haben wir hier auch schon ein bisschen größer besprochen. Jetzt hat ByteDance aber ja eine eigene Video-KI mit dem Namen C-Dance. Und mit C-Dance kannst du, toller Nava, einfach.

43:12 Dominik Hammes

Da kann man ja auch nicht tanzen. Nee, Quatsch. Alles gut.

43:15 Gavin Karlmeier

Kannst du Star Wars und Marvel-Clips generieren, zumindest bis jetzt. Jetzt haben sie ein Unterlassungsschreiben an Biden. geschickt, dass das eben nicht mehr möglich ist oder sein soll wahrscheinlich, weil Disney sich wahrscheinlich denkt, nö, nö, nö, nö, nö, wir wollen für sowas wollen wir bitte Geld haben und das haben wir jetzt schon von OpenAI bekommen.

43:33 Dominik Hammes

Also so oder so war klar, dass die Unterlassungserklärung irgendwann kommt. Das sind ja deren Figuren. Ich begrüße natürlich in keinster Weise, dass Disney jetzt auch selber sagt, ja, ist ja unsere Lizenz, dann Wenn es da Geld zu verdienen gibt, statt zu sagen, nee, wir verdienen das Geld lieber mit unseren echten Inhalten. Finde ich natürlich nicht so schön, aber immerhin ist es ja klar, dass nicht jede KI hinterher einfach zumindest auf dem Ende, auf dem Produktionsende, mit allen geistigen Inhalten machen können, was sie wollen. Beim Füttern, naja. Das ist eh schon passiert, das Kind liegt im Brunnen.

44:08 Gavin Karlmeier

Ja, das muss man ja auch dazu sagen, die Unterlassungserklärung bezieht sich eben genau auf das Generieren und Veröffentlichen, aber dass das überhaupt möglich ist. mit Spider-Man knutscht. Dafür muss natürlich sowohl Darth Vader als auch Spider-Man im Trainingsmaterial liegen.

44:21 Dominik Hammes

Ja, das ist richtig. Und das Verrückte daran ist ja, wie setzt man das jetzt um? Weil sie ja die Trainingsdaten wahrscheinlich nicht ändern wollen, haben sie dann einfach lauter IF-Schleifen, die nochmal erkennen müssen: ah, nee, das ist doch Spider-Man jetzt. Oder wird beim Prompt einfach gefleckt, nee, das ist ja Spider-Man, das darfst du nicht mehr.

44:34 Gavin Karlmeier

Vermutlich beides.

44:37 Dominik Hammes

Das wird so aufwendig im Quellcode.

44:39 Gavin Karlmeier

Ja, du siehst das doch bei Deep Seek, wenn du versuchst, DeepSeek dazu als.

44:42 Dominik Hammes

Ich sehe das nicht, benutzt es nicht.

44:44 Gavin Karlmeier

Wenn du Deep Sieg versuchst, davon zu überzeugen, dass zum Beispiel Taiwan ein unabhängiger Staat ist, dann kriegst du erst eine Antwort generiert und kurz bevor du sie komplett lesen kannst, verschwindet sie. Und dann steht da. Das kann ich dir leider nicht beantworten.

44:59 Dominik Hammes

Das ist immer geil, wenn der Quellcode fast schon beim Mausklick irgendwie durchscheint durch die Oberfläche. Ja, genau so.

45:05 Gavin Karlmeier

So, ich habe gerade eine andere Petition angekündigt, bevor wir gleich zu Elon Musk kommen. Juhu. Ich habe eine Nachricht von Jana bekommen und ich finde, die hat mich irgendwie, hat mich beschäftigt und deswegen lese ich das mal vor. Hallo Gavin, we brauchen wir kurz deine Aufmerksamkeit. Es geht um die so wichtige digitale Souveränität und um die Open Source Entwicklung. Und zwar ist es so, schreibt sie, Millionen BürgerInnen, tausende Unternehmen und sogar die Bundesregierung setzen täglich auf kostenlose Open Source Software. Zum Beispiel hat der Bund jetzt beschlossen, alle Bundeswebsites auf das kostenfreie CMS Typo 3 umzustellen. Auch im Koalitionsvertrag ist ausdrücklich von digitaler Souveränität durch den Einsatz von Open Source die Rede. Also weniger Abhängigkeit von großen US-Tech-Konzernen und geopolitischen Risiken. Jetzt kommt der Haken. Die Arbeit, 10. 000 Freiwillige in Open Source Projekten leisten, wird in Deutschland steuer- und förderrechtlich nicht als Ehrenamt anerkannt. Also, es ist so, dass eigentlich alle sagen, wir brauchen eine Open Source, aber man erkennt es nicht als ehrenamtliche Arbeit an. Und deswegen gibt es jetzt eben die Petition, Anerkennung von Open Source Arbeit als Ehrenamt in Deutschland. Die packen wir auch in die Shownotes. Ich glaube, das ist ein Ansatz, dem kann man eigentlich nichts entgegensetzen. Weil warum sollte das nicht als Ehrenabler anerkannt werden, wenn Leute Gratisarbeit leisten, um dann am Ende was zu erschaffen? das am Ende der ganzen Gesellschaft auch zugutekommt. Weil die wenigsten Leute schreiben ja ein Open-Source-Programm nur für sich alleine, würde ich unterstellen.

46:27 Dominik Hammes

Ja, also dann würden wir nie was davon erfahren, dann wäre es auch nicht wirklich Open Source. Man darf es ja auch, man kann ja rein wirtschaftlich auch in dem Fall denken, aber aus Staatsperspektive, ey, wir sparen mehrere Millionen US-Dollar oder Euro, weil wir nicht mehr bei Microsoft und Co. einkaufen und kriegen das einfach gratis. Das ist doch völlig egal, wo das herkommt. Da müssen wir den Leuten ja nicht auch noch was. Nee, also da kann man im Kleinen ja dann ruhig sagen, ein Ehrenamt, das ist ja immer noch sau viel günstiger. Was auch immer das für Vorteile sind, steuerlich. Und manchmal kriegt man ja auch wirklich für den Ehren auch ein bisschen Aufwandsentschädigung, aber das ist im Vergleich, ist das eine Peanuts.

47:03 Gavin Karlmeier

Ja, aber es sind eben auch so Sachen wie, dass du zum Beispiel, und das stelle ich jetzt mal, es ist ein bisschen Halbwissen, was ich sage, aber ich gehe doch davon aus, dass ehrenamtliche Reisekosten zum Beispiel auch steuerlich geltend gemacht werden können, zum Beispiel.

47:14 Dominik Hammes

Denke ich, aber auch da, ne?

47:15 Gavin Karlmeier

Wir sind keine Botaniker, keine Juristen.

47:18 Dominik Hammes

Ja, wir sind ja ein Zahnarzt. So, kommen wir zu Elon Musk und XAI.

47:23 Gavin Karlmeier

Ich konnte es nicht länger auf, wie sagt man, aufschieben. Wir müssen jetzt darüber sprechen. Und zwar. XAI wird umorganisiert, schon wieder. Also wir wissen ja, dass XAI in diesem Jahr noch mit SpaceX zusammengeführt werden soll, fusionieren soll oder SpaceX Pip Klöckner vom Doppelgänger Podcast hat die These, das ist die einzige Rettung, die XAI noch haben kann, um irgendwie an Geld zu kommen und das Das Ding irgendwie sicher nach Hause zu fahren. Gleichzeitig aber auch die spannende Beobachtung, dass das natürlich ein weiteres Indiz dafür ist, dass diese ganzen großen KI-Unternehmen erstmal sehr viel Geld verbrennen und sehr wenig Geld verdienen. und darauf angewiesen sind, dass es im eigenen Geschäftsmodell irgendetwas gibt, das es Geld reinbringt, so wie Google eben mit seinen Werbeeinnahmen vor allem Geld reinbringt, weil, naja, Gemini bis jetzt halt noch nicht so viel Kohle reinbringt, dass Sich alles rechnen würde. Aber die Restrukturierung soll wie folgt aussehen. Und zwar wird es vier Kernbereiche geben bei XAI. Und zwar: Grog ist das erste: Chatbot und Sprachprodukt. Folgst du mir noch?

48:23 Dominik Hammes

Ja, ja, ich höre dir zu.

48:25 Gavin Karlmeier

Coding, das Videoprodukt Imagine, von dem Elon Musk glaubt, das wird der wichtigste Teil der eigenen Arbeit bei XAI.

48:34 Dominik Hammes

Heißt, wir hören davon in drei Jahren nichts mehr.

48:37 Gavin Karlmeier

Richtig? Also Coding und Imagine sind zwei und MicroHard. Das ist das KI-Softwareunternehmen, das komplett von digitalen Agenten betrieben wird.

48:47 Dominik Hammes

Micro Heart, den Namen hat das wieder selber einfallen lassen.

48:51 Gavin Karlmeier

Wenn man das googelt, findet man einen Reddit-Post, der 14 Jahre alt ist, aber nicht von Elon Musk stammt. Also ist es nicht seine Idee gewesen. Oder jemand anders hatte die Idee auch schon mal. So innovativ ist sie jetzt vielleicht aber auch.

49:01 Dominik Hammes

Das wäre ja auch nichts Neues, das eine Idee von ihm nicht von ihm ist.

49:05 Gavin Karlmeier

Das stimmt. So, gleichzeitig kommt diese Ankündigung dieser, wie sagt man, Neustrukturierung des Unternehmens. Aber zu einem sehr interessanten Zeitpunkt, den TechCrunch berichtet, dass wir jetzt einen Zeitpunkt erreicht haben, dass mehrere Mitgründer von XAI das Unternehmen verlassen und damit. . Die Hälfte des Gründerteams von XAL bereits das Unternehmen verlassen haben. Dazu gehört zum Beispiel Tony Wu, der Mitgründer ist und selber gesagt hat, es ist Zeit für das nächste Kapitel, es ist eine Ära voller Möglichkeiten. Ein kleines Team kann Berge versetzen, bla bla bla, aber auch Jimmy Barr, der auch im Unternehmen. Auch Mitgründer, sagt, ich bin sehr stolz auf das, was unser Team geleistet hat. Aber man muss dazu sagen, wenn sechs von zwölf Leuten so ein Unternehmen verlassen, das erst seit zwei Jahren irgendwie, ich glaube vor zwei Jahren gegründet wurde, warte mal. Wann wurde das gegründet? Ich fact-checke. 2023, okay, vor ungefähr drei Jahren, März 2023 innerhalb von drei Jahren sechs von zwölf Gründern das Unternehmen verlassen, ein Unternehmen, von dem alle immer wieder zumindest erzählen, was für viele Möglichkeiten es gebe, dann lässt das doch vielleicht auch Schlüsse darauf zu, dass die Zusammenarbeit mit Elon Musk auch hier vielleicht gar nicht so einfach ist.

50:19 Dominik Hammes

Ja, und das ist ja auch gleichzeitig dieser Bereich, wo man vielleicht sagt ja, wir gründen das jetzt mal und wenn wir rausgekauft werden. Dann haben wir ja unseren Profit rausgezogen, dann machen wir irgendwas anderes. Ja, also ich habe, weiß nicht, ich habe wenig Emotionen. Ich weiß, das ist noch nicht die Rubrik, aber. Die haben wir heute auch leider nicht. Kommt heute leider nicht. Und keine Emotionen auch. Auch nicht. Aber dieses alte Bild mit, die Die Stühle auf der Titanic nochmal rumarrangieren, so fühlt es sich ein bisschen an. Kann natürlich auch klappen, aber ihr habt jetzt kein Problem damit, wenn es nicht klappt.

50:58 Gavin Karlmeier

Das finde ich gut. Gleichzeitig hat XAI jetzt nochmal für die Belegschaft so ein FAQ rumgeschickt, was sie zu der Fusion wissen müssen. Also auch da muss man dazu sagen, dass der Business Insider dieses FAQ vorliegen hat. Naja, das scheint wohl einer der MitarbeiterInnen nicht ganz so diskret gearbeitet zu haben. Aber darin wird zum Beispiel gesagt. Dass sich der Name von XAI nicht ändern würde. Es bleibt als eigenes Unternehmen bestehen. XAI kauft nur ein Unternehmen, das wiederum XAI SpaceX kauft ein Unternehmen, das XAI kauft und damit sozusagen eine. Es ist kompliziert. Ich bin kein Ich bin auch kein Wirtschaftswissenschaftler. Na jedenfalls.

51:38 Dominik Hammes

Ich sehe die ganze Zeit nur verschieden große Pac-Man, die sich gegenseitig aufessen. Sehr gut.

51:46 Gavin Karlmeier

Und es gibt leider keine Kirschen hier in diesem Spiel. Aber die Ankündigung oder die FAQ hat einen wichtigen Punkt angesprochen, und zwar trotz der Übernahme dürfen XAI-MitarbeiterInnen ohne ausdrückliche Genehmigung nicht auf interne SpaceX-Datenbanken zugreifen, noch mit MitarbeiterInnen des Raumfahrtunternehmens zusammenarbeiten. Es gibt weiterhin eine Trennung Zwischen den beiden Unternehmen, die die nationale Sicherheit sicherstellen wollen, weil Verteidigungs- und Raumfahrttechnologieunternehmen nicht zwangsläufig mit KI-Unternehmen zusammenarbeiten dürfen. Auch nicht, wenn sie dasselbe Mutterunternehmen haben.

52:20 Dominik Hammes

Ja, das ist ja auch extrem logisch. Also dass man hier überhaupt in der Luftraumfahrt arbeiten darf als privatwirtschaftliches Unternehmen, auf diese Art und Weise. Also es gab ja immer irgendwelche Privatfirmen, die der NASA zugearbeitet haben. Ähm, da gibt es auch in den USA, jetzt weiß ich jetzt im Moment nicht, wie gerade die systemische Lage drüben im Moment ist, aber da gab es immer relativ harte Auflagen, wenn man für den Staat was gemacht hat oder wenn man so eng zusammengearbeitet hat und da dann einfach so ein Und ich meine das jetzt nicht mal so, weil ich die Firma und KI nicht mag, sondern das ist beim privatwirtschaftlichen Unternehmen oft so. So eine Quatschfirma mit ihrer Chaos-Attitüde daherkommt und sagt, ich sitze jetzt im gleichen Büro. Geht halt manchmal nicht. Also in Deutschland ist es so, dass der Betriebsrat, den darf man theoretisch nicht auf den Computer gucken dürfen. Da sieht es dann ähnlich aus bei solch wichtigen Daten.

53:13 Gavin Karlmeier

Ja, es gibt ein paar Dinge, die aber dabei irritierend sind, finde ich. Zum Beispiel, schreibt Business im Cider weiter. SpaceX-Mitarbeiterin, könnte der Zugriff auf Internet-Tools von XAI gewährt werden, weil da diese Sicherheitsprobleme eben nicht sind, andersrum. Also sie kaufen ein Unternehmen, dessen Tools sie nutzen dürfen, die selber dürfen die Tools der anderen aber nicht nutzen. Stellt sich natürlich die Frage, ob Dinge, die man dann in so eine XAIN, Reinpackt, ob die dann nicht auch wieder in Trainingsdaten landen und damit möglicherweise einen Verstoß darstellen. Aber wir haben vor drei Episoden hier in der Folge 536 darüber gesprochen, dass es eine neue Starlink-Datenschutzrichtlinie gibt. Die Folge hieß, der Vollständigkeit halber TikTok macht süchtig, ganz offiziell, dass es eine neue Starlink-Datenschutzrichtlinie gibt, nach der es nun SpaceX erlaubt es, die Nutzungsdaten von Starlink komplett zu nutzen, um damit eine KI zu trainieren. Wenn aber XAI die Daten von SpaceX gar nicht nutzen darf, stellt sich natürlich so ein bisschen die Frage. Why? Was ist der Masterplan?

54:14 Dominik Hammes

Ja, both of you to assume there is one. Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob es einen gibt. Okay, nehme ich an.

54:24 Gavin Karlmeier

Und noch ein Ding, was die nationale Sicherheitsrichtlinien angeht, und da sind wir dann auch wieder noch bei Elon Musk, und zwar. Gibt es mindestens zwei Dutzend, ich wollte gerade zwölf sagen, aber zwei Dutzend sind ja 24, mehr als zwei Dutzend Ex-Konten. die von iranischen Regierungsbeamten staatlichen Stellen oder staatlichen Medien sind, die aber einen blauen Haken haben. Das ist deswegen interessant, weil das ein Verstoß gegen US-Sanktionen darstellt, Geld aus dem Iran anzunehmen. Das scheint aber für X kein Problem zu sein, sich hier diese 8 Dollar aus dem Iran überweisen zu lassen. Und das ist auch deswegen interessant, weil Elon Musk und X eigentlich dauerhaft Solidarität mit den DemonstrantInnen im Iran bekundet hat. Aber diese paar Euro stinken hier zwar offenbar nicht, wer die eine Leser hat, ich gebe dir aber meine realistischere Lesart. Es kümmert sich einfach gar keiner um irgendetwas bei Ex und es hat einfach keiner mitbekommen, dass die ohne Probleme über Stripe sich ihren blauen Haken kaufen konnten.

55:19 Dominik Hammes

Ja, das sehe ich in dem Fall auch so. Also, da müsste es schon sehr viel größer sein als ein blauer Haken, der ja so offen, transparent nachvollziehbar ist, wo irgendwas herkommt. Und das ist halt, keine Ahnung, wie viel Geld wird das sein. Keine 200 Dollar im Monat.

55:35 Gavin Karlmeier

Nee, 192 Dollar im Monat.

55:37 Dominik Hammes

Oi. Achso, ein Haken.

55:40 Gavin Karlmeier

Ein Haken auf zwei Dutzend Accounts.

55:43 Dominik Hammes

Okay. Ja. Wirklich, in dem Fall muss man, glaube ich, kein Fass aufmachen. Also man kann natürlich sagen, ey, wie sieht denn das aus, aber von dem Unternehmer war ich sowieso nichts, was das angeht.

55:53 Gavin Karlmeier

Aber man kann einen Fass aufmachen. Man kann schon auch sagen Also, warum funktioniert die Content-Moderation nicht? Wenn das gemeldet wird, warum kümmert sich dann darum keiner?

56:02 Dominik Hammes

Ja, in dem Moment hätte man aktivieren müssen.

56:04 Gavin Karlmeier

Warum ist es möglich, als Account im Iran eine Zahlungsmodell anzunehmen. Und also wir reden hier über staatliche Stellen, staatliche Medien und Regierungsbeamte. Das sind halt jetzt keine Nobodies, die im Iran leben und das hier angenommen haben, wobei ich nicht mehr weiß, ob da die Sanktionen auch greifen würden. Sondern es geht hier um öffentliche Stellen, die Elon Musk monatlich Geld überweisen am Ende. Also man kann da durchaus einen Fass aufmachen und das macht eben auch die Vorsitzende Katie Paul. Direktorin des Tech Transparency Projects. Die haben nämlich einen Bericht veröffentlicht, in dem das auch ja thematisiert wurde. Und sie sagt: Die Tatsache, dass Elon Musk diesen Personen nicht nur eine Plattform bietet, sondern auch deren Geld annimmt, um ihre Inhalte durch Premium-Abonnements zu bewerben. und ihnen zusätzliche Funktion zu geben, bedeutet, dass er Sanktionen untergräbt, die die USA und die Trump-Regierung tatsächlich verhängt.

56:52 Dominik Hammes

Also Ja, ich habe das ein bisschen salopp gesagt vor, ich meine damit vor allen Dingen, dass es passiert ist, da würde ich keinen Fass aufmachen, dass es halt, nachdem man darauf hingewiesen wird, ey, das ergibt auch gar keinen Sinn, ihr habt wahrscheinlich vergessen, irgendwo haha, einen anderen Haken zu setzen. nämlich kein Geld aus dem Iran, auch nicht für den Haken. Oder nochmal zu überprüfen, weil die können ja auch ein ausländisches Konto genutzt haben, über irgendeinen Dienst. Oh, Moment mal, wieso postet denn hier irgendeine iranische Institution? Das wollten wir doch gar nicht. Ihr habt das wohl vergessen, das ist nicht so cool. Da muss man halt in dem Moment sagen: Ja, das stimmt, da müssen wir uns dran halten. Sperren wir jetzt.

57:29 Gavin Karlmeier

Ja.

57:29 Dominik Hammes

Tut uns leid.

57:31 Gavin Karlmeier

Wird das noch passieren?

57:35 Dominik Hammes

Also, ich frage das jetzt so neutral, ich kann. Kannst du dich daran erinnern, dass Elon Musk irgendwann mal gesagt hat, da haben wir was falsch gemacht, das tut mir leid, das werden wir korrigieren. Ich meine, gilt auch für viele Politiker weltweit in dieses Land inklusive. Aber ist eine Sache, die ich ja generell vermisse, aber ich kann mich nicht, du googelst jetzt gerade irgendwie Apology oder so.

57:57 Gavin Karlmeier

Musk entschuldigt sich. Elon Musk entschuldigt sich teilweise für Vorwürfe gegen Donald Trump. Und die Vorwürfe waren, Trump ist in den Epstein-Files übrigens, von denen wir davon wissen, dass er drin ist.

58:14 Dominik Hammes

Ich entschuldige mich teilweise, er ist sehr, sehr häufig vertreten, ehrlich sollte ich sagen.

58:19 Gavin Karlmeier

Über das der Name Trump taucht häufiger einen Epstein-Files auf als Jesus Christus in der Bibel.

58:24 Dominik Hammes

Ja, was jetzt tatsächlich ein blöder Vergleich ist.

58:27 Gavin Karlmeier

Oder Harry Potter in den Büchern von Harry Potter.

58:30 Dominik Hammes

Ja, aber auch das ist kein Wunder, dieses ist nur zur Illustration hilfreich.

58:35 Gavin Karlmeier

Exakt. So, und dann bleiben wir noch ganz kurz Bei Staaten und zwar in Russland sind Meternetzwerke nun komplett gesperrt. Also WhatsApp ist dort nicht mehr nutzbar und auch Telegram wird dort gedrosselt. Schon länger gibt es ja Konflikte zwischen Russland und Telegram, die aber so ein bisschen von uns aus betrachtet. Dubios sind, weil zum Beispiel Pavel Duroff, der Telegram-Gründer, relativ unproblematisch ist. Also offiziell ist er gebrochen mit der russischen Regierung und offiziell gibt es Streit. Trotzdem reißt er bekanntermaßen ein- und aus, wie es ihm lieb ist. Was für Russland relativ ungewöhnlich ist, muss man auch dazu sagen. Ja, stimmt. Man muss aber auch dazu sagen, dass Russland selber ja ein eigenes einen eigenen Messenger mit dem Namen Max entwickelt hat, der hier wahrscheinlich einfach mit Mühe und Not irgendwie in die Nutzungsstatistik nach oben gedrückt werden soll.

59:27 Dominik Hammes

Ja, das kann sogar, also wenn man jetzt ein bisschen paranoid verschwörerisch denkt, sagen, ey, wir haben ein bisschen Streit mit dir offiziell und sperren dir deswegen Telegram, aber nur hier würde ich also nicht sonderlich Würde ich nicht sonderlich behaken, weil Haken ist heute irgendwie zu präsent in meinem Kopf. Ja, das ist dieser Podcast, ja. Ja, ich weiß. Und das ist zumindest eine denkbare Lesart von dem Ganzen, weil wie du schon sagst, wenn der einfach eigentlich sonst machen kann, was er will. Aber ich wusste auch nicht, dass Russland einen eigenen Messenger hat. Die hatten nochmal ICQ, das war auch Russisch.

01:00:02 Gavin Karlmeier

Das war auch Russisch. Und V-Kontakte, was übrigens derselbe Entwickler ist wie Max. Der neue Messenger. Gibt es auch noch? Gibt's auch noch, ja. Meta wird in Russland als extremistisch eingestuft. Und WhatsApp hat aber in Russland 100 Millionen NutzerInnen. Also es ist schon eine signifikant große Zahl und natürlich gibt es hier so ein paar Fragen, die sich daran anschließen. Also zum Beispiel, was passiert jetzt mit den Leuten, die das benutzt haben? Müssen die. landen die auf einer Liste. Oder wie wird die Sperrung durchgeführt? Da wissen wir, dass Roscomnatzor, das ist die staatliche Kommunikationsaufsicht. dass die Metaprodukte komplett von russischen DNS-Servern gesperrt werden. Also du kannst quasi die Server einfach gar nicht mehr erreichen aus Russland. Mit einem VPN Ist das wohl noch nutzbar, wie es heißt. Aber VPNs gelten als extremistische Inhalte und die Nutzungen dieser sind in Russland strafbar. Also soviel zu der dazu. Ich habe da sonst nicht viel mehr zu zu sagen, der falschen Frage.

01:01:03 Dominik Hammes

Ja, das ist auch sehr sensibel. Also es geht auf der einen Ebene geht es zu sehr in IT und auf der anderen zu sehr in Politik. Und zwar auch Politik die man gar nicht offen besprechen kann, weil irgendwann keine Fakten hat.

01:01:16 Gavin Karlmeier

Eine letzte Meldung hätte ich noch für dich. Wir gehen nochmal in die USA, aber mit einem kleinen Thema. Das ist alles noch sehr vage, deswegen kann ich nicht so viel erzählen. Aber Apple, Tim Cook Hat einen Brief bekommen von der FTC, der Handelsaufsicht in USA, weil der Eingesetzchef Andrew Ferguson Bemängelt, das Apple News, das ist der News-Kurationsdienst von Apple, den wir hier in Deutschland gar nicht haben. In Großbritannien kannst du ihn nutzen, in den USA eben auch. dass dieser Dienst wohl linke Medien bevorzugen würde und konservative Medien benachteiligen würde. Kann man nicht so richtig nachweisen, aber ein konservativer Thinktank namens Media Research Center hatte dazu einen Bericht veröffentlicht. Und hat behauptet, von den 620 Top-Stories im Januar sei keine einzige von konservativen und rechten Medien wie Fox News, Daily Mail oder Breitbart gewesen. Ferguson schrieb, dies widerspreche den Erwartungen von Millionen Amerikanern, die Apple News verwenden.

01:02:16 Dominik Hammes

Welchen Millionen? Das ist ja heute nochmal in einem ganz anderen Kontext eine Statistik oder so, ja, 50 Prozent von diesen und diesen Kriminalaktivitäten werden von Personen mit Punkt Punkt Punkt Hintergrund geleistet. Okay, wie sind die absoluten Zahlen?

01:02:31 Gavin Karlmeier

Das ist eine Person. Exakt Sowas. Man muss das ein bisschen in Kontext setzen. Tim Cook hatte letzte Woche, also genau vor einer Woche, wenn ihr das hier hört, ein Selfie mit Bad Bunny gepostet. Und Bad Bunny hat die Trump, also der hat beim Super Bowl gespielt, die Super Bowl-Show wird von Apple Music präsentiert, das heißt, es gibt da durchaus auch eine Verbindung. Aber Bad Bunny gilt als großer Kritiker von Trump und vor allem der Bundespräsident.

01:02:55 Dominik Hammes

Weil man nicht versteht, was er gesagt hat, geht man davon aus, er mag mich nicht.

01:03:01 Gavin Karlmeier

Trump hatte gesagt, der Auftritt von Ver Bunny sein Affront gegen die amerikanische Großartigkeit

01:03:07 Dominik Hammes

Er ist der einzige Angriff gegen die amerikanische Großartigkeit und das sei ja.

01:03:13 Gavin Karlmeier

Ich finde das deswegen so eine interessante Geschichte, weil Apple Glaube ich, viel mehr als ganz viele andere Unternehmen, jetzt mal abgesehen von Google, vielleicht, natürlich in einem riesen Positionierungsdilemma steckt. Auf der einen Seite ist das iPhone das Gerät in den USA. Es war viel mehr als hier. Wir haben darüber gesprochen. Ich glaube, die Jugendlichen unter 18, die iMessage als Kommunikationsservice nutzen, sind über 90 Prozent. Also das iPhone ist das. Device und Apple ist das Unternehmen. Apple Maps wird sehr, sehr rege genutzt in den USA. Wir können uns das hier nicht so vorstellen. Wie wichtig, was ist eine große Wichtigkeit? Apple in der amerikanischen Kultur.

01:03:47 Dominik Hammes

Also man wird gedisst, wenn man quasi im Groupchat auf einmal eine blaue Bubble hat. Ich wusste überhaupt nicht, was sie damit meinen sehr lange. Ist mir nur im Kontext zugespielt worden, weil jemand tatsächlich noch ein Blackberry benutzt hat.

01:04:00 Gavin Karlmeier

Genau. Gleichzeitig hatte Tim Cook aber ja auch Donald Trump diesen großen goldenen Glassockel da geschenkt und Ähm, er hatte die Iceblock-App aus dem App Store entfernt, also hat sich durchaus auch Trump nahe verhalten oder hat am Abend des Das Attentats oder des Mordes durch die Eisagenten, will ich sie mal nennen, ist, glaube ich, des Eistrupps eines Menschen in Minneapolis. Am selben Abend im Weißen Haus sich den Film Melania angeschaut, zum Beispiel. Also es gab durchaus so Geschichten, wo man sagen musste, da gab es schon Nähen von Tim Cook. hin zur Maja-Welt, die dem Ruf von Apple nicht um den Guttun, weil Apple eben durchaus auch als sehr sehr weltoffenes, prodemokratisches Unternehmen wahrgenommen wurde. Also sie haben nach wie vor diesen großen regenbogenfarbenen Kranz in ihrem Garten stehen da und so. Also Apple steckt da in einem Dilemma und dass sie jetzt gerade hier in dieses Dilemma reinschlittern, macht mich ein bisschen neugierig darauf, wie diese Geschichte ausgeht, ehrlicherweise. Also da wird Haken dranbleiben.

01:05:00 Dominik Hammes

Zu Recht auch. Also, Apple ist, sehe ich auch so, man muss fast sagen, und das ist ja, deckt sich ja mit dem, was ich seit Jahren sage, dass es ja Firmen gibt, die eigentlich so viel Macht haben wie Staaten. Es ist so ein bisschen So einen Verbündeten abchecken. Also er, die nette Formulierung ist ja, er hat den Ring geküsst und sowas, aber er versucht seine Selbstständigkeit noch zu behalten, seines Landes in Anführungsstrichen, oder Dienstes oder Unternehmens. Das sind hochdiplomatische Situationen, die auf einmal privatwirtschaftlich laufen. Und das ist alles ein bisschen erschreckend. Und gleichzeitig ja, Apple ist einerseits fast schon systemrelevant, dadurch, wie präsent es ist in den USA. Und auch für die Wirtschaft spielt es ja eine riesige Rolle. Es ist ja eines der profitabelsten Unternehmen, was wir haben. Und was zumindest auch sehr stabil da steht, und ich glaube auch mit ordentlichen Geldreserven noch. Und auf der anderen Seite ist er eigentlich, wenn Apple sich komplett, und da sind sie ja auch in der Vergangenheit eher diplomatisch vorsichtig gewesen, wie woke sie dargestellt werden wollen. Wenn sie sich aber komplett aus dem Fenster lehnen mit dem Image, was ich glaube, die Firma eigentlich intern so hat, mehrheitlich zumindest, dann wäre die Regierung direkt so, mit der Walken-Scheiße könnte zu Hause bleiben. Und deswegen, es ist auf eine unschöne Art und Weise spannend.

01:06:18 Gavin Karlmeier

So ist es. Also, wir werden da dranbleiben und freue mich, wenn du bald wiederkommst, Dominik. Es war mir ein ganz großes Fest mit dir. Ich glaube, besser kann man in diese Woche kaum starten. Vielen lieben Dank. Habt alle eine ganz wundervolle Woche. Wir hören uns wieder am Mittwoch. Wer dann bei mir zu Gast ist, weiß ich noch gar nicht.

01:06:35 Speaker 4

Manchmal bleibt es auch spannend. Ich freue mich. Danke dir, Dominik.