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Folge 545 · 2. März 2026 · 1:06 Std.

Kurz vor Terminator

mit Alexander Waschkau

Wir haben das Internet von unseren Kindern nur geliehen!

Die Woche beginnt düster. Denn während das Verteidi…

sorry, sogenannte “Kriegsministerium” der USA Politik über Gesetze macht, die eigentlich mal zu echtem Schutz gedacht waren, wirft ein neue Recherche abermals ein Schlaglicht auf das Verhalten Metas in Hinblick auf Jugendliche. Und ich sag mal so: Es sieht – mal wieder – nicht gut aus.

➡️ The Atlantic über Metas Dokumente zum Jugendschutz: https://www.theatlantic.com/technology/2026/02/meta-child-safety-documents-instagram/686163/?gift=JPpBcG1V91hbaN04g4KhsuGbLGVjMCdsY7UaDsBv_bE

➡️ Wargames von 1983 gratis bei YouTube Movies: https://youtu.be/utkrhQNSjac

Kapitelmarken

KI-unterstützt

  1. Hallo Alexander!
  2. OpenAI, das Pentagon und Lieferketterisiken durch Anthropic?
  3. KI und Atomkrieg-Simulationen
  4. OpenAIs Verantwortung: Warnsignale bei Amoklauf
  5. Meta, GIPHY und die Epstein/Trump-GIFs
  6. Metas Versagen beim Jugendschutz: Profit über Sicherheit
  7. Metas Kampf gegen betrügerische Anzeigen und Malvertising
  8. IRS will 16 Milliarden Dollar von Meta
  9. Metas Stablecoin Comeback
  10. Funktionen und Emotionen

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Hallo Alexander

00:07 Alexander Waschkau

Hallo Gavin, hier zu sein.

00:10 Gavin Karlmeier

Ich fand es, bitte, bitte. Alles Lob jederzeit. Bei mir ist heute Alexander Waschkau. Man kennt ihn von Hoxilla, man kennt ihn von den Wild Mikes vom Lavafeuer, wo wir auch schon zusammen häufiger die Ehre hatten. Ich finde das so toll, weil du hast in deinem Wikipedia-Eintrag hast du die drei Ps stehen. Publizist, Podcaster, Psychologe. Ich finde, wenn das auf der Visitenkarte steht, das gefällt mir schon sehr gut.

00:33 Alexander Waschkau

Ja, wobei ich ja deinen Internet-Halodri ja auch sehr schön finde. Und ich habe mir den ja für diverse Social Media Netzwerke auch ein bisschen geklaut als Podcast-Halodri. Finde ich gut. Weil diese Bezeichnung finde ich auch sehr hübsch, also insofern. Es ist ja schön, dass wir gegenseitig neidisch auf unsere Bezeichnungen hier nichts wert sind.

00:50 Gavin Karlmeier

In meiner Signatur steht Internet-Typ. Aber kann ich direkt dazu klein anekdotisch anfügen. Am gestrigen Sonntag, also an dem Tag, an dem wir das hier aufnehmen, Sonntagabend nehmen wir auf, kurz vor sechs, hatte offenbar um 7. 40 Uhr morgens. eine KI, einen Wikipedia-Artikel für mich angelegt. . Und der wurde dann natürlich gelöscht durch die Wikipedia-Moderation, die ja sehr stark dagegen kämpft, diese KI-generierten Artikel rauszuhalten. Aber ich kann ihn leider nicht sehen. Also es gibt keinerlei Abbilder in irgendwelchen Internetarchiven. Aber mich würde schon interessieren, mit welchem Interesse und welchem Narrativ dieser Text verfasst wurde. Und würde da noch anschließen, es gibt immer noch keinen Wikipedia-Artikel für Gevin Karlmeyer. Also wenn jemand von euch am heutigen Montag, 2. März, nichts vorhat. Ich wäre dankbar.

01:39 Alexander Waschkau

Ich sage nach der Sendung nochmal einen kleinen, gebe ich dir noch ein paar Hinweise.

01:43 Gavin Karlmeier

Wie ich relevant werde, meinst du?

01:45 Alexander Waschkau

Ja, ja, wie also wir haben ja schon etwas länger Wikipedia-Einträge und das war ein langer Weg und die Löschung meiner Person war eine heiß diskutierte Debatte, an der ich mich nicht beteiligt habe. Ich übrigens nicht ein einziges Komma an dem Wikipedia-Artikel irgendwie selber gemacht. Aber das war interessant zu beobachten, wie Menschen über deine Relevanz diskutieren. Und da der schon öffentlich war, der Artikel, war die Diskussion halt auch öffentlich. Das war schon. Spannend zu lesen.

02:11 Gavin Karlmeier

Ah, schön. Also wir müssen, es führt kein Wichtern vorbei. Wir haben heute ein paar KI-Themen. Wir haben ein bisschen Themen aus der Welt, die alle auch KI-Themen sind, die zusammenhängen. Wir haben aber auch Social Media Themen und Themen über Social Media Unternehmen und bei ein paar muss man sagen, habe ich beim Lesen so ein bisschen gestutzt Als kleiner Teaser auf die heutige Episode, aber wir müssen natürlich über eins der Themen, vor allem das Thema, das die Tech-Welt am Wochenende bewegt hat, sprechen. Und zwar ist. Das ist der große Themenkomplex OpenAI, Pentagon und Enthopic. . Also, was ist passiert am Freitagabend unserer Zeit? Also, nee, Vorgeschichte. Ich fange weiter vorne an. Schon seit einigen Wochen schwelte so ein kleiner Konflikt zwischen Anthropic und Pete Hackseth, dem Verteidigungsminister, wie wir sagen würden, oder Kriegsminister wie Donald Trump sagen würde. Und zwar war der Anlass dieser: Es gibt Rahmenverträge mit KI-Unternehmen zwischen Verteidigungs- oder Kriegsministerium und KI-Unternehmen. Zum Beispiel XAI hat seinen Rahmenvertrag, OpenAI hat seinen Rahmenvertrag und Entropic hat seinen Rahmenvertrag. Es ging jetzt aber darum, wer sozusagen den nächsten Zuschlag kriegt, wer die nächste Stufe zünden darf. Und das Pentagon hätte diesen Deal sehr gerne mit Entropic geschlossen. Das Problem ist, der CEO von Entropic, der Chef von Enthropic, Dario Amadin. Day heißt er, glaube ich, ne? Werde ich jetzt gleich nochmal genau, Amodei, genau, der hatte schon relativ früh klargemacht, dass es so ein paar rote Linien gibt. Die für Entropic, das ist das Unternehmen hinter Claude und sozusagen eine der meistgehypten KI-Modelle und Bots, die im Moment irgendwie im Einsatz sind, hatte diese roten Linien klar definiert. Und zwar gibt es drei Punkte, die Entropic hier wichtig sind. Also Zur Erklärung, Claude hat so eine Art Verfassung, an die sich alle halten müssen und an die sich auch der Chatbot halten muss. Und Teil dieser Verfassung ist, dass es keine Überwachung von Amerikanern gibt. Das ist ein wichtiger Punkt, also Domestik. Massenüberwachung. Dann der zweite Punkt, dass die Modelle von Enthropic nicht genutzt werden dürfen, um unbemannte Rüstungsindustrie zu bedienen, also Drohnen zum Beispiel. Und dass es, und das ist die Formulierung, an der quasi dieser Konflikt ausgebrochen ist, dass es nur lawful ist. Purposes gibt, also gesetzesmäßige Zwecke, für die diese KI eingesetzt wird. Und Dario Amoday hatte auch im Gespräch mit Pete Hexath zuvor schon immer wieder klargemacht Das ist eine rote Linie, die ist nicht verhandelbar für Entropic. Deswegen hatte das Verteidigungsministerium der USA angedroht. Sollte Entropic an diesem Punkt festhalten und das nicht zur Verhandlungsmasse werden lassen, dann würde man nicht nur diesen Vertrag nicht verlängern oder diesen neuen Vertrag aufsetzen, sondern auch die Modelle von Entropic als Supply Chain Risk begreifen, also als ein Risiko, für die, wie sagt man, Beschaffungskette, Versorgungskette, was bedeuten würde, dass alle Unternehmen, die Verträge mit dem Verteidigungsministerium haben ausschließen müssen, dass sie mit Entropic-Verträge haben. Also in der kompletten Kette der Unternehmen, die irgendetwas für das Verteidigungsministerium machen. Darf eben kein Clot im Einsatz sein am Ende. . Und das ist tatsächlich interessant, weil bislang gibt es kein amerikanisches Unternehmen, das eines Supply chain risk ist. Vornehmlich sind das chinesische Unternehmen, Huawei steht zum Beispiel da drauf, ne? Huawei steht in dieser Liste drauf Und dann kam es so tatsächlich, dass dieser Deal geplatzt ist, also Entropic nicht den Zuschlag bekommen hat, als Supply Chain eingestuft wurde, Donald Trump auf Trump Truth Social, ich wollte gerade sagen Trump Social, auf Truth Social einen Post gemacht, wirklich einen Post gemacht hat, auf dem er erklärt hat, Entropic sei radical left, also gehört, sei linksradikal. weil man sich, ich formuliere, nochmal an Lawful Purposes festhalten möchte, also an Gesetzesmäßigkeiten in den USA. Und kurz danach kam die Ankündigung, dass OpenAI diesen Rahmenvertrag mit dem Verteidigungsministerium bekommt, weil Sam Altman, der CEO und Chef von OpenAI, zwar sagt, auch Ihnen ist es wichtig, dass es keine Domestic Mass Surveillance, also keine große Massenüberwachung von Amerikanern gibt und auch keinen Einsatz von Unbemannten Rüstungstechnologien. Das sind beides Dinge, die für OpenAI wohl auch wichtig waren und für die Sam Altman sich auch eingesetzt hat und die auch im Vertrag auftauchen. Aber die Formulierung Lawful Purposes, die taucht darin eben nicht auf. So, jetzt du.

06:33 Alexander Waschkau

Naja, es ist Das Ding jetzt natürlich erstmal so, als ob jetzt tatsächlich KI Also dass wir kurz vor Terminator stehen. Grundsätzlich glaube ich, sollte man nochmal einordnen, dass grundsätzlich solche Rüstungsverträge mit Industrie Generell was Normales sind. Das haben wir in Deutschland ja auch. Und das ist natürlich in Amerika auch so. Und natürlich ist es so, wenn du geflaggt bist, als ein Risiko für solche Verträge, die die höchste Sicherheitsstufe haben. Dann bedeutet das wirtschaftliche Probleme. Oder anders ausgedrückt, wir haben hier einen Erpressungsversuch oder erleben einen Erpressungsversuch von Pete Hackhas. Dagegen wird jetzt ja geklagt, das ist ja schon angekündigt worden von Anthropic. Und das wird interessant zu beobachten sein. Linksradikal nicht nur wegen dem Lawfulness Use, sondern generell zu sagen, wir möchten nicht mit der Regierung zusammenarbeiten als Unternehmen, finde ich eigentlich auch eine legitime Geschichte. Man kann auch einfach sagen, nee, grundsätzlich möchten wir da nicht mitmachen. Und der letzte Punkt, den ich bei Lesen der Unter, oder der Artikel und der vielen Stellungnahmen zu diesem Thema, was mir immer wieder durch den Kopf schoss, war die Frage Gerade Cloud ist ja im Wesentlichen auch eher ein Large Language Model, was auch gut programmieren können soll. Ich habe es noch nicht ausprobiert, also wirklich von der Logik her, wenn man es so formulieren will, ein sehr gutes KI-Modell sein soll. Aber die sind ja alle nicht für Rüstungszwecke ausgelegt und schon gar nicht Chat-GPT. Also Die Frage, die sich mir jetzt auch tatsächlich stellt, die werden wir nicht beantwortet bekommen, weil das natürlich Geheimsachen sind, wofür will das Militär die überhaupt erstmal haben? Also wie viel Arbeit müsstest du überhaupt investieren? Nehmen wir mal an, du willst eine Drohne fliegen lassen Wie einfach ist es, eine Drohne fliegen zu lassen über ChatGPT, also OpenAI-Technologie oder aber natürlich halbautomatisierte Systeme, die es ja sowieso schon gibt. Es ist ja nicht unbedingt so, dass alle Drohnen automatisieren. Die ganze Zeit ferngesteuert sind, wenn ich es richtig verstehe, haben die erstmal, bis sie an den Zielort angekommen sind, auch automatische Steuerungssysteme. Also Also, das wird interessant zu beobachten sein, leider werden wir viel davon nicht mitbekommen, aber ich frage mich.

08:52 Gavin Karlmeier

Oder zum Glück übrigens. Oder zum Glück.

08:54 Alexander Waschkau

Zum Glück. Guter Hinweis, aber ob da auch der KI-Hype bei einer nicht sonderlich kompetenten Regierung jetzt auch ein bisschen Blüten treibt und schlägt.

09:10 Gavin Karlmeier

Das kann ich mir nicht vorstellen. Aber ich kann es so ein bisschen ergänzen. Also es ist total interessant. Und das habe ich als Take irgendwo im Netz gelesen, leider mir nicht aufgeschrieben, wer das geschrieben hat. Dass es ja diesen Rahmenvertrag auch mit XAI gibt und XAI angekündigt hat, dass sie eben dieses Extra AI for governments vorgestellt haben im letzten Jahr Und dass diese Verhandlungen und dieses Festhalten an Enthropic und auch die Wut auf Enthropic seitens der Regierung nicht wirklich ein Wettbewerb ist. sondern eigentlich ein Benchmarking. Also es ist eigentlich ein Produkttest. Es zeigt, welche KI für solche Härtefälle tatsächlich einsatzfähig sind und welche offenbar nicht. Es ging hier offenbar an keiner Stelle darum, dass Grog diesen Zuschlag bekommen könnte. Oder exakt.

09:52 Alexander Waschkau

Der hat sich auch als Mekka Hitler bezeichnet und andere tolle Dinge erzählt. Also auch da ist ja die Frage, ob eine KI, die da irgendwie an Delusions mitunter zwischendurch mal leidet, was man dann schnell wieder wegprogrammieren muss, ob das jetzt für die Rüstungsindustrie und die Verteidigung wichtig wäre.

10:08 Gavin Karlmeier

Aber gut. In einer perfekten Welt würde ich, oder in einer normalen Welt würde ich dir da recht geben, aber wir reden hier über Pete Hexeth. Also wir reden hier auch nicht über die großen Superstrategen. Aber ich habe noch eine Ergänzung und die macht die Geschichte so ein bisschen pikant. Und deswegen finde ich das auch so wichtig, dass wir darüber sprechen, mal abgesehen von dieser. Diesem dieser Faschistisierung der USA, bei der zum Beispiel eben mit solchen Waffen gekämpft wird, intern um zu sagen, wir drängen jetzt ein Unternehmen aus dem Markt, weil sie nicht das machen, was wir wollen. Gibt es noch eben die nächste Stufe? Dass das Wall Street Journal relativ frisch berichtet, dass das US-Militär Anthropic-Modelle bei der Bombardierung des Iran eingesetzt hat. Und das ist deswegen bemerkenswert, weil zum Zeitpunkt dieses Einsatzes Enthropic bereits als Supply Chain Risk eingestuft war. Bedeutet, man hat sich so sehr offenbar in den Workflows darauf verlassen, dass dieses Modell Teil des Systems ist, dass man nicht einfach so zurückgehen konnte, dass man nichts verändern konnte. Und es geht hier ja auch gar nicht darum, dass man sagt, ja, ihr habt keinen Rahmenvertrag mehr oder ihr habt den Vertrag nicht verlängert, sondern es geht darum, dass im Narrativ der amerikanischen Regierung dieses Unternehmen ein Lieferkettenrisiko darstellt, aber offenbar nicht so groß als Lieferkettenrisiko zu verstehen ist. Dass man es nämlich für die eigenen Zwecke dann nicht doch noch einsetzen könnte. Finde ich schon eine sehr bemerkenswerte und wichtige Notiz, die so ein bisschen zeigt, wie lächerlich diese ganze Debatte am Ende um dieses Lieferkettenrisiko ist.

11:36 Alexander Waschkau

Naja, und auch dass einfach man den normalen Anspruch an eine kompetente Regierung, das haben wir schon zweimal gesagt. da auch einfach nicht mehr anlegen kann. Und ob da noch funktionierende Befehlsketten, Entscheidungsketten, also es macht eher so ein sehr desolates Bild. Nach außen, wenn man solche Dinge hört.

11:57 Gavin Karlmeier

Ja, und jetzt hast du gerade gefragt, wofür wird das denn eingesetzt? Also, das Wall Street Journal schreibt zur Identifizierung von Zielen und Simulation von Kampfszenarien. Und das führt uns direkt zur nächsten Meldung und dann haben wir es gleich auch so ein bisschen mit KI geschafft. Das New Scientist uh uh uh berichtet hat, dass sie also sie haben so Versuche durchgeführt, so so eine Art Simulationen von Kriegsszenarien. Und zwar ziemlich viele. 21 Stück mit unterschiedlichen KI-Modellen mit insgesamt 329 Zügen und 780. 000 Wörtern, die als Begründung für Entscheidungen hier generiert wurden. von KI-Modellen. 95% der simulierten Spiele führten zu dem Punkt, dass die KI-Modelle sich für den Einsatz von Atomwaffen entschieden haben. Weil sie offenbar nicht diese, natürlich nicht, diese menschliche Moral an den Tag legen, dass sie sagen, das ist hier der allerletzte Schritt, die allerletzte Stufe. Und eigentlich eben möglicherweise nur Teil der Abschreckung in unserem Waffenrepertoire, sondern eben hier jedes Mal, 95% der Fälle am Ende, als tatsächliche, naja, Ultima Ratio begriffen wurde. Habe ich eine Filmempfehlung? Bitte.

13:06 Alexander Waschkau

Ein Film aus dem Jahr 1983: Wargames mit Matthew Broderick. Ein wunderbarer Film, wo es darum geht, dass eine KI entwickelt wird, tatsächlich, die dann auch vom Pentagon eingesetzt werden soll. Und diese KI ist dann also kurz davor einen Weltkrieg zu initiieren, indem sie Russland einfach angreift, weil sie dann weiß, dass Russland zurückschlagen wird.

13:32 Gavin Karlmeier

83 befinden wir uns natürlich noch mitten im Kalten Krieg.

13:35 Alexander Waschkau

Und damit dann eben Amerika vernichten wird. Und interessanterweise wird das Ganze dann verhindert. Ich spoilere mal einen Film, aber der ist, glaube ich, alt genug, dass man ihn spoilern darf. indem man der KI den Auftrag gibt, TikTok zu spielen, Tic-Tac-Toe zu spielen. TikTok zu öffnen, ever Tic Tac Toe zu spielen und die KI lernt dann, dass es Situationen gibt, in denen man nicht gewinnen kann, weil bei Tic Tac-Toe, wenn alle richtig spielen, kann man ja nicht gewinnen. Es ist einfach nicht zu lösen, das Problem. Und dann entscheidet die KI am Ende dann doch, dass es gar nicht so Sinn macht und dass es Situationen gibt, die man nicht gewinnen kann. Ja, war ein sehr schöner Film und aus heutiger Sicht mit solchen Meldungen echt prophetisch.

14:16 Gavin Karlmeier

Und er ist gerade bei YouTube Movies kostenlos zu sehen. Also den kann man sich gerade umsonst anschauen. Ob Google sich da jetzt aus strategischen Gründen zu entschieden hat, weiß ich nicht. Aber wir packen den mal in die Shownotes, wenn ihr kein Problem mit YouTube-Links habt. Könnt ihr euch diesen kompletten Film gerade gratis anschauen? Ich habe ihn noch nicht gesehen. Da war ich auch noch nicht geboren, als er erschienen ist. Er hat mich schwer beeindruckt, als da rauskam.

14:40 Alexander Waschkau

Da geht es noch so um Akustikkoppler und das Hacken von Mainframes. Das ist eine andere Zeit.

14:47 Gavin Karlmeier

War das vor oder nachdem Menschen mit diesen Akustikkopplern in Deutschland gratis Ferngespräche geführt haben?

14:54 Alexander Waschkau

Das war so ziemlich genau zu der Zeit, glaube ich. Ja, wohl 83, ein bisschen später war das, glaube ich, dann in Deutschland. Aber ja.

15:01 Gavin Karlmeier

Spannend. Ich habe noch eine letzte OpenAI-Meldung, eine letzte KI-Meldung, die aber auch so ein bisschen auf gesellschaftliche Implikationen ausstrahlt, glaube ich, und wichtig ist. Und zwar gibt es folgende Geschichte. Und zwar gab es in Kanada einen der schlimmsten Armokläufe in der Geschichte des Landes und zwar schon vor einiger Zeit. Im Juni, nee, wann war das denn? Ich habe mir gar nicht aufgeschrieben, wann das war, aber im letzten Jahr auf jeden Fall. Und die Täterin, die diesen Armer Klop begangen hat, hatte im Vorfeld dazu häufiger mit ChatGPT Kontakt und sich ausgetauscht darüber. OpenAI hatte das damals mitbekommen, die Alarmsysteme sind sozusagen angeschlagen. OpenAI hat aber jetzt im Zuge der Ermittlungen dazu bekannt gegeben. Dass sie den Account der Nutzerin gesperrt haben, aber sich dagegen entschieden haben, die Gesetzbehörden, also die Polizei sozusagen, darüber zu verständigen. Das ist, finde ich, das stößt so viele Gedanken in meinem Kopf an. Die Frage, möchte ich eigentlich, dass dort dauerhaft Systeme mitlesen, die im Zweifel sofort die Polizei verständigen? Was kann so ein Unternehmen leisten, was muss so ein Unternehmen leisten und als drittes der interessante Fakt, der jetzt im Zuge der Ermittlung weiter bekannt wurde, dass diese Achso, am 11. Februar 2026, ist doch noch nicht so lange her übrigens. Dass diese Person, die Täterin, ein zweites Konto erstellen konnte, ohne dass OpenAI da irgendetwas gegen getan hat. Also Was für eine Verantwortung haben diese Unternehmen und wie soll die ausgeschmückt werden? Ich finde, da stecken ganz viele spannende Sollbruchstellen in Logiken drin.

16:43 Alexander Waschkau

Ja, ein weiterer Beleg dafür, dass wir gesellschaftlich, also das ist jetzt auch ein anderes Land, eine andere Gesetzgebung, da müssen wir natürlich da auch wieder drauf schauen, aber dass wir zunehmend Das werden wir wahrscheinlich nachher in der Sendung auch noch haben, mit gesetzlichen Regelungen der Realität, die da ist, hinterherhecheln. Und natürlich zunehmend in die Sowieso schon sehr lange vorhandene Diskussion des Schutzes von Persönlichkeitsrechten, auch informatorischer Selbstbestimmung. Und dann dem der Schutzfunktion, die natürlich ein Staat auch hat, um uns alle vor Schaden zu schützen. Auch das ist ja eine Funktion, die ein Staat ja grundsätzlich hat. Das erlauben wir ja, deswegen delegieren wir ja solche Aufgaben auch an einen Staat mit einem gewissen Vertrauen. Und da sind, glaube ich, sehr, sehr, sehr, sehr viele Antworten noch gar nicht gefunden, sondern mit jeder Technologie, die auf den Markt kommt und sie kommen im Moment sehr schnell. Schnell und die Möglichkeiten der Technologien, weil sie sich schnell weiterentwickeln, ist eine Frage noch nicht beantwortet und sonst ergeben sich sofort 6, 7, 8, 9 Fragestellungen. Und es gibt ja immer so diesen schönen Satz: hier Datenspeicherung, ich habe ja nichts zu verbergen, wird in dem Moment halt ein Problem, wenn wir einen faschistischen Staat haben oder etwas, was sich in die Richtung entwickelt, wie die Vereinigten Staaten von Amerika. Da wird es dann schon ein Problem, wenn die alles von einem wissen. Und sich aussuchen können, was sie davon verwenden wollen, um dir zu schaden. Also, so einfach ist es dann auch wieder nicht. Die Frage ist: Wie gehst du mit False Positives um? Also, es ist einfach. Sehr schwer zu beantworten.

18:23 Gavin Karlmeier

Und ja, vor allem aber auch die daraus entstehende Folgefrage. Würdest du wissen, dass alles, was du schreibst, im Zweifel an Behörden weitergegeben werden kann? Würdest du das Tool anders nutzen? Würdest du ein anderes Tool nutzen? Ich finde, dass ich habe für mich persönlich darauf noch keine Antwort, ehrlicherweise.

18:42 Alexander Waschkau

Ich glaube, sofern es die Möglichkeit gibt, also wenn du mit krimineller Energie ein Ziel verfolgst, nehmen wir jetzt mal nicht einen Amoklauf, sondern wir sagen, du willst eine Bombe bauen, du willst einen terroristischen Anschlag verüben.

18:52 Gavin Karlmeier

Es kann ja noch kleiner sein, Medikamente herstellen.

18:56 Alexander Waschkau

Drogen, ja, wie auch immer, synthetische Drogen herstellen, dann wirst du natürlich auch im Zweifelsfall die kriminelle Energie haben, die Sicherheitsmechanismen, die da sind. Um gehen zu können. Also auch da und dann hast du da natürlich da das Rennen, wie viel Freiheit gibt man ab Und kann man am Ende dieses Problem lösen? Also gibt es nicht irgendwann dann eine technische Lösung, die dich nicht mehr auffindbar oder verfolgbar machen und dann ist alles speichern, was vorher stattgefunden hat? Auch schon hinfällig im Grunde genommen.

19:24 Gavin Karlmeier

Und das ist genau diese Abwägung, an der wir so häufig hier sozusagen zerschellen in Diskussionen, weil wir immer wieder an dem Punkt enden, zu sagen, okay, es ist die Diskussionsfrage. Willst du in die Richtung Freiheit oder willst du in die Richtung Sicherheit gehen? Natürlich würde der U-Bahn-Verkehr sicherer werden, wenn wir alle durch Metalldetektoren müssten, bevor wir in die U-Bahn steigen. Aber wollen wir das? Es ist schwierig, finde ich.

19:49 Alexander Waschkau

Ja gut, da haben dann spätestens alle Leute mit Körperschmuck dann ja auch ein Problem und wer überwacht das dann an den Stellen? Also hier in Hamburg haben wir ja die schönen Schilder, dass man keine Waffen mitnehmen darf in den ÖPNV an vielen anderen Stellen, wo ich denke, das ist ein Problem. Signalpolitik war. Das ist schon immer das Beste, was wir haben. Und ich finde ja auch, dass wir mit Signalpolitik Richtung Internet auch sehr gut fahren. Da habe ich großes Vertrauen in die regierenden PolitikerInnen, die wir aktuell haben.

20:17 Gavin Karlmeier

Kleiner haben Pflicht für dieses Problem lösen.

20:19 Alexander Waschkau

Ja, lass mich ganz kurz noch eine Anmerkung machen, sonst kriegst du ganz viel nach. Ich habe zwei Filme miteinander vermischt. Das nukleare Szenario ist natürlich aus Terminator, was ich gerade geschrieben habe, mit dem entgegenlaufigen Angriff. Bei Wargames war es tatsächlich, dass eine Simulation gestartet wurde von einem Schüler. Und das hat das dann ausgelöst. Weil das bei Terminator greift Amerika Russland an. Und am Judgment Day schießt dann Russland zurück und dann sind alle, die die KI in Amerika ausscheiden können, tot. Ich habe zwei Filme vermischt.

20:47 Gavin Karlmeier

Ich werd alt und verwirrt. Das ist okay. Das ist okay. Es ist auch zu viel einfach. Es passiert zu viel. Auf der anderen Seite dachte ich gerade, ich habe so einen Creator entdeckt bei Instagram, der in seinen Reels. Immer so kleine, so Till Reiners hat das mal Aufmerksamkeitshuckel genannt. . Und zwar sagt er zum Beispiel: spricht er ein normales Video relativ informativ und irgendwie cool und auch lustig und so, und dann spricht er aber über die Stadt in Florida immer als Mai-Mai. Und zwar nur, damit Leute in den Kommentaren schreiben, dass er Maya Mai sagt. Um Engagement zu haben. Und das finde ich faszinierend. Und dachte kurz, vielleicht müssen wir das mit dem Housekeeping in der Episode aber einfach dann lassen.

21:28 Alexander Waschkau

Evocator war doch auch so ein Ding, ne? Bitte?

21:31 Gavin Karlmeier

Evocado. Evo Kor. Oder wie eine Freundin von mir mal erlebte, dass er bei ihr einen Schnitzel mit Barbicieux-Sauce bestellte.

21:39 Alexander Waschkau

Oh. Ja gut, aber das war ja eher ähm JetZ, würde ich sagen.

21:48 Gavin Karlmeier

Es ist übrigens, wenn du bei Instagram, ich werde direkt wieder dystopisch, ist das okay für dich.

21:54 Alexander Waschkau

Wir haben zweimal gelacht, also insofern, das reicht jetzt.

21:57 Gavin Karlmeier

Comic Relief fertig. Und zwar, wenn du bei Instagram in den Gifst. Es heißt nicht Giffs übrigens, auch wenn der Erfinder was anderes sagt. Es heißt GIFs. Und es sind die GIFs. Sagst du das Gifs?

22:09 Alexander Waschkau

Gut, das war der letzte Auftritt von mir bei Haken kann, weil ich natürlich. Dass diejenigen immer in Schutz nehmen, die die Sachen erfunden haben. Das ist ja wie Leute, die Ho Axilla sagen. Weißt du?

22:20 Gavin Karlmeier

Mir gefällt ja das. Der Sänger der Band Bastier sagt, ihm ist egal, wie seine Band ausgesprochen wird, er selber sagt Bastile.

22:28 Alexander Waschkau

Das ist natürlich auch gut. Okay. Also diese animierten Bärchen meinst du? Können wir uns auch auf einigen.

22:34 Gavin Karlmeier

Das Giff Also, wenn du nach diesen GIFs suchst und dort eingibst Epstein Trump, dann hast du immer die gesehen, die man so kennt, wie die beiden so Lachen und Shakern von diesen Partys aus den 80ern und 90ern Das findet man jetzt plötzlich nicht mehr. Also ich weiß jetzt nicht, ob da wegen Urheberrechtsverstößen die Bilder entfernt wurden oder ob da tatsächlich irgendein MetaMitarbeiter proaktiv Dinge entfernt hat oder ob es eine Anweisung gab, die Hintergründe kennen wir nicht. Aber es finde ich schon sehr bemerkenswert.

23:06 Alexander Waschkau

Also der Fakt ist interessant, ich frage mich gerade, ob Meta eine eigene GIF-Datenbank da hat oder ob die ja, also wir haben ja auch sowas wie. Heißt die dann eigentlich Gi-Fi? Um Gottes Willen, nein, Gifi wahrscheinlich. Also es gibt ja auch Seiten, die da angesteuert werden. Also ist die Frage, ob es auf den Seiten sozusagen, bei denen sich Meta bedient, auch so ist oder ob Meta aktiviert aktiv bestimmte Dinge rausfiltert. Das wäre ja auch nochmal spannend.

23:31 Gavin Karlmeier

Schießt mir gerade so durch den Kopf. Kann ich vielleicht ein bisschen beantworten, aber nicht komplett vollumfänglich. Und zwar Giffy. Jiffy. Giffy gehört Meta bis 2023. Dann haben sie es aber wieder verkauft. Und das mussten sie, ich glaube, aus, wie sagt man, kartellrechtlichen Gründen? Genau, sie haben keine Genehmigung der britischen Wettbewerbsbehörde CMA bekommen. Und deswegen mussten sie quasi den Kauf zurückabwickeln, übrigens für einen Budgetpreis 53 Millionen Dollar. Das ist verhältnismäßig wenig für so eine, also nach unseren heutigen Verhältnissen auf jeden Fall. Und davor, vor dem Kauf auch, war die immer Giphy-Powered, die Suche bei Instagram. Ob das heute noch so ist, weiß ich gar nicht.

24:16 Alexander Waschkau

Interessant. Also bei Gify, Giffy sind sie nicht da. Guck mal gerade bei Tenor, das wird mich jetzt einfach mal gerade Live-Recherche in Podcast.

24:25 Gavin Karlmeier

Podcast.

24:26 Alexander Waschkau

Unfassbar bedenkt.

24:27 Gavin Karlmeier

Es ist einfach hier, wir sind der lebende Podcast. Es ist einfach die Werkschau. Bertolt Brecht wäre stolz.

24:33 Alexander Waschkau

Bei Ternar.

24:34 Gavin Karlmeier

Doch, es ist immer noch Giffi. Kann man das sehen? Da, Giffi durchsuchen steht oben in der Suchleiste tatsächlich.

24:41 Alexander Waschkau

Guck, siehst du? Und bei Tanner sind die nämlich noch drin. Ist jetzt die Frage, ob die alte Verbundenheit von Meter mit Gify das verhindert hat, also oder wo da der Algorithmus ist. Also bei Tenor sind die ersten Treffer sofort wieder die beiden, wie sie sich amüsieren.

24:58 Gavin Karlmeier

Also Giffi gehört zu Shutterstock übrigens. Es könnte natürlich auch sein, dass die sozusagen eine Anweisung bekommen haben oder proaktiv gehandelt haben nach dem Motto, ach, das hätten wir gerne mal lieber nicht hier. Naja, ich wollte zumindest mal erzählt haben, Hintergründe werden wir vielleicht irgendwann erfahren. Haken bleibt dran. Und zwar habe ich eine andere Geschichte aber mitgebracht, die so ein bisschen. Wir berühren wieder das Themenfeld junge Menschen und Meta. Es ist ein bisschen die Never-Ending Story, weil gefühlt einmal die Woche eine Recherche. Ans Tageslicht kommt, by der darüber gesprochen wird, wie stark Meta wissentlich versäumt hat, or are bewusst verhindert hat. . Jugendschutzmaßnahmen zu ergreifen, aus Sorge, es wäre schlecht für die eigenen Plattformen. Und da haben wir einen großen Text von The Atlantic mit der Überschrift wie Führungskräfte von Meta hinter den Kulissen über Kindersicherheit sprachen. Und der Text ist hochinteressant, ich packe den auch mal in die Shownotes. weil er fängt an mit einer Anekdote. Und zwar eine Anekdote eines Postings von Mark Zuckerberg aus dem Jahr 2021. Da hat er veröffentlicht auf Facebook, dass er viel Zeit damit verbringt, darüber nachzudenken, welche Erfahrungen er seinen vier und fünf Jahre alten Töchtern im Internet anbieten möchte. Also welch, soll wir wissen, wir haben das Internet von unseren Kindern nur geliehen, nach dem Motto. Und hat gesagt, es ist mir sehr wichtig, dass alles, was wir entwickeln, sicher und gut für Kinder ist. 2021 hat Mark Zuckerberg das so geschrieben. Schaut man allerdings hinter die Kulissen, und da gibt es die Dokumente, die die Atlantik eben einsehen konnte, muss man sagen, also richtig glaubwürdig war das zu dem Zeitpunkt nicht. Und zwar gibt es hier die Geschichte zum Beispiel aus dem November 2020. Da gab es ein technisches Problem, das dazu führte, dass erwachsene Menschen ohne Probleme, ging ja auch lange, minderjährige Nachrichten schreiben konnten und damit auch bei ihnen im Posteingang gelandet. sind, obwohl eigentlich schon intern darüber diskutiert wurde, dass hier unangemessene Interaktionen mit Kindern der Stufe 1 So nennt Meta das hier an dem Punkt stattgefunden haben. Also Meta wusste, dass es passiert. Die schwerwiegendsten möglichen Folgen seien Treffen zum Sex im realen Leben. Suizid, Erpressung, Sadismus oder Menschenhandel. Also alles Dinge, wo man schon sagen muss, also wenn das Stufe 1 ist, dann bitte das auch schon nicht. Das ist diese Stufe für die Inappropriate Interaction gibt, haben wir nichts unternommen. Wir hatten einen defekten Eskalationspfad und keine Messungen. Also sie konnten sozusagen nichts genau auswerten, was passiert ist. Sie wussten nur, dass es dieses Problem gibt. Und ein Mitarbeiter wird die zitiert mit Gott weiß, was mit diesen Kindern später passiert ist. Dieses Thema war bei Meta bekannt Meta hat sich darum aber dann erstmal nicht so richtig doll gekümmert. Vier Wochen nachdem Zuckerberg dann diesen Post über die Vorteile von Kindern vom Internet gepostet hat, also ein gutes Jahr nach diesem Problem. Hatte man sich erst darauf verständigt, hier diese Maß oder Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Probleme einzuführen. Also hat da nochmal ein Jahr das Problem einfach so in der Welt gelassen. Das ist aber längst nicht das Einzige, was The Atlantic hier aus diesen Dokumenten rausgezogen hat, sondern es gab noch eine andere Diskussion und die finde ich fast noch, nee, also genauso schlimm. Ich will es gar nicht, will es gar nicht bewerten. Aber die schockiert mich Trotzdem stark. Und zwar geht es um die Diskussion, dass bei Meta häufiger darüber diskutiert wurde, ob Konten von 13-, 14- und 15-Jährigen standardmäßig auf privat gestellt werden. Dass nur Menschen die Inhalte dieser Menschen sehen können, die akzeptiert wurden von den Inhabern dieser Konten und Inhaberinnen. Das wurde bei Meta lange diskutiert, und zwar 2019 schon. Das erste Mal hat man dazu ein Experiment durchgeführt. um zu schauen, was würde passieren, wenn man das tun würde. Und das Ergebnis war, dass diese Menschen offenbar seltener Zeit auf Instagram verbringen würden. Also damit eine Einschränkung der Nutzung der Menschen erleben würde, der jungen Menschen, und hat sich deswegen erstmal dagegen entschieden, dieses Feature auszurollen. Ich kann dir sagen, wann dieses Feature dann tatsächlich ausgerollt wurde. Mit dieser Einschränkung, dass Minderjährige standardmäßig auf privat umgestellt wurden, im September 2024, also fünf Jahre nach diesen ersten Experimenten. Das ist schon sehr krass. Ach nee, entschuldige, das war für 16- und 17-Jährige 2024, im März 2021, also anderthalb Jahre nach diesen Experimenten. Hat man die Konten von 13-, 14- und 15-Jährigen standardmäßig auf privat gestellt. Kurzes Housekeeping direkt an dieser Stelle, das ist kein Thema für Aufmerksamkeitshuckel. So, hast du dazu schon Gedanken, weil ich kann gleich noch ein bisschen weitermachen. Also die

29:49 Alexander Waschkau

Wir haben einfach auch zur Einordnung, wir haben gestern haben wir eine Folge zu den Epstein-Files aufgenommen bei Huxilla, meine Frau und ich Die war ja auch schon mal einmal zu Gast bei dir. Und da haben wir natürlich in der Vorbereitung nochmal viel Gedanken über das Grooming. Auch von Kindern gemacht, die dann ja letztendlich dann missbraucht wurden im Kontext der des Netzwerkes um Jeffrey Epstein. Und das hat mir nochmal einen anderen Fokus auch darauf gesetzt, weil in meiner Erfahrungswelt, wir sind kinderlos, ähm Der Schutz von Kindern im Internet oder Zugang zu social media habe ich immer gedacht, naja gut, mein Gott. Wenn man mit darauf achtet und so, dann hängen die da nicht den ganzen Tag davor, dass man Zeit limitiert und so, das war so der Gedanke. Und in der Vorbereitung jetzt nochmal auf die. . Diese Epstein-Files und mit dem, was du vorab ja schon geschickt hast zu diesem Thema. Ich bin nochmal bewusst geworden, dass es im Wesentlichen ja auch darum gehen muss, Kinder zu schützen. vor wirklich potenziell gefährlichen Situationen, vor einem Großteil von Menschen, die ihnen Schaden fügen wollen. Wenn wir uns Kriminalstatistiken anschauen, sehen wir ja auch, dass mit den Privatstellen ist ja auch so eine Geschichte. Also man muss dann befreundet sein, sonst sind die Sachen nicht sichtbar. Wir wissen heute auch, dass viele Missbrauchsfälle aus dem direkten Umfeld der Kinder passieren. Also auch da muss man ja sagen, wenn Onkel Tante, Opa dann mit dir auf Instagram befreundet werden, um da Nachrichten zu schicken. So wie so, ne, das Kind sagt dann, okay, das sind ja Verwandte von mir, da wird schon nichts passieren. Also folgt man sich gegenseitig und dann sind ja auch wieder die Kommunikationskanäle offen. Das eine sind ja Predators, die von außen kommen, die es ja gibt, die gefährlich sind. Aber auch natürlich der Familienkreis und diese Schutzmaßnahmen, die Metada im Grunde genommen eingeführt hat, sind alles nette Ideen, aber auch nicht wirklich wirksam. Was mich dabei tatsächlich auch sehr bewegt hat, ist die diese Geschichte, dass Meta ja parallel an Algorithmen und Auswertungen gearbeitet hat und potenziell gefährliche Interaktionen zu identifizieren und daher auch irgendeine Form von Algorithmus schon gefunden hat und auch zum Einsatz gebracht hat und dann überprüfen konnte, wie oft sind denn so potenziell gefährliche Leute in Kontakt mit Kindern getreten. Und da denke ich, vielleicht sollte man da, wenn wir schon Rechenzentrum um Rechenzentrum für KI bauen, in diesem Bereich auch nochmal genauer hinschauen, weil da erklären wir uns ja bereit, dass alles gelesen werden darf, wenn wir da Daten auf diese Plattform stellen. Das ist ja unsere Entscheidung, ob wir das wollen oder nicht. Und da darf es ja gerne False Positives geben, also dass da eine dann eher mal von der Plattform rausgeschmissen wird, wo man sagt, du schreibst jetzt ein bisschen viel mit Minderjährigen, jetzt ist man hier auch gut gewesen. Das ist alles außerhalb deiner Altersgruppe. Also, das Pferd wird da aus meiner Sicht wieder von hinten aufgezäumt, und auch hier komme ich wieder zu dem Punkt, wir sind gesellschaftlich eigentlich damit komplett überfordert, weil man kann sagen Die Plattform muss schützen. Wir wissen, dass das nicht gelingt. Ich habe auch Zweifel, ob es technische Lösungen gibt, die einen hundertprozentigen Schutz gewähren. Das heißt, wir sind auch Für unsere Kinder natürlich verantwortlich. Wir müssen die Kinder aufklären, ansprechen und da fehlt aber auch viel Wissen, habe ich immer den Eindruck, was Grooming angeht. Und wie Mechanismen sind, auch da muss viel mehr Aufklärung stattfinden, damit Eltern auch diese Gefahr einordnen können. Häufig ist ja das Problem, WhatsApp wird gemobbt in Schulen. Das ist so ein ganz Problem, was präsent ist, wo viele Eltern sagen, wir haben ja Probleme mit, wie gemein die da untereinander sind im virtuellen Raum, aber Diesen Problembereich, den haben, glaube ich, noch gar nicht alle auf dem Schirm. Hier fehlen so am Ende Antworten aus meiner Sicht.

33:48 Gavin Karlmeier

Ja, ich stimme dir zu, und da, also ich empfinde das so: wir diskutieren, ich will diese Diskussion, ich habe das Gefühl, wir reden in jeder Episode darüber. Sollen wir jetzt für minderjährige Social Media verbieten oder nicht? Und sehr häufig wird gesagt, als Pro-Argument für diese Verbote, naja, die Plattformen tun ja nichts. Und Ich stimme dem ja zu. Der Analyse stimme ich komplett zu. Und diese Geschichte zeigt, es stimmt, die Plattformen tun nichts, tun zu wenig, verzögern es. Es passiert zu wenig. Gleichzeitig glaube ich nicht zwangsläufig, dass wir das Problem dadurch gelöst hätten, dass wir es Kindern komplett verbieten. So, um das noch ein weiteres Mal hier an der Stelle zu sagen, sondern dass wir endlich da hinschauen müssen, was denn dort passiert. Weil wenn ich jetzt gleich mit ein paar Zahlen komme, dann wird einem schwindelig. Ich erzähle mal noch ein bisschen weiter und zwar. Also die Entscheidung, dass man 13-, 14- und 15-Jährige standardmäßig auf Privat stellt, hatte man deswegen verzögert, weil innerhalb von fünf Jahren die Wachstumsrate um 1,9 Prozent sinken würde. Nein, die von Teenagern verbrachte Zeit auf Instagram um 1,9% sinken würde. Wir reden hier über nicht mal 2%. Auch die Wachstumsrate sei eben nicht weiter gewachsen und hat deswegen die. Das Wachstumsteam von Meta hat seine Position auf nicht starten, Klammer auf Jetzt, Klammer zu geändert. Also hat gesagt, das wollen wir erstmal nicht und hat sich dagegen entschieden. Das Problem war allerdings, dass auch durch das Umstellen von Teenager-Konten auf Privat nicht verhindert wurde, dass diese Konten trotzdem. . Erwachsenen Menschen weiterhin als Konten vorgeschlagen wurden. Sprich, also Konten, denen man folgen könnte, die man so kennt auf Instagram, haben dennoch diese Konten der Teenager gezeigt. Laut einer internen Prüfung, ich zitiere The Atlantic, empfahl die Funktion Konten, den sie folgen können von Instagram an einem einzigen Testtag im Jahr 2022 etwa 3,4 Millionen Mal Konten von Teenagern an Erwachsene, die möglicherweise gegen die Richtlinien des Unternehmens verstoßen hatten. Dieselbe Prüfung ergab, dass 37 Prozent der als potenzielle Verstöße identifizierten Nutzer, also Personen, die im Verdacht stehen, unangemessen mit Kindern zu agieren, während eines Tests am 25. November 2022 Mindestens ein nicht verbundenes Teenager-Konto angezeigt bekam. Das ist schon krass. Eine weitere Prüfung ergab, dass im Juni 2023 an einem einzigen Tag 238. 000 Nachrichten Von Erwachsenen an Teenager gesendet wurden, mit denen sie nicht verbunden waren. Das sind 9% aller neuen Nachrichtenthreads, die an diesem Tag gestartet wurden. 9%. Also ein absoluter eine absolute Wohlfühlplattform für Grooming. Und das ist also in dem Moment, wo du das weißt als Unternehmen und nicht sofort handelst In dem Moment machst du dich meines Empfindens machst du dich in dem Moment schuldig an diesem Problem Weil du bietest quasi diese Stätte hier, in der Menschen sich wohlfühlen, die gegen Gesetz verstoßen und auch gegen jedes Empfinden von Moral. Und man sagt dann, nee, aber 2% weniger Zeit verbringen, junge Menschen, das muss man schon abwägen.

36:55 Alexander Waschkau

Ja, da sehen wir halt, dass die Ethik oder Moral in diesen Konzernen keine Rolle spielt, sondern es geht um Gewinnzahlen, es geht um Gewinnmaximierung. Und wir erleben ja auch, dass das Wachstum gewissen Grenzen ja irgendwann auch unterlegen ist. Es wird ja immer wieder berichtet, dass die Zahlen nicht so gut sind und dann muss was geändert werden. Und natürlich will da niemand Also kein Segment aus dem Metakonzern will natürlich für einen zweipentigen Rückgang verantwortlich sein. Da sollen lieber die anderen was ändern. Und nochmal, du hast die Zahlen gerade genannt. Wenn das der Konzern weiß, stimme ich dir völlig zu, müsste der Gesetzgeber da dran gehen. Es hilft ja überhaupt nichts, uns weiter transparent zu machen in dieser Diskussion. Wie soll denn das überhaupt geprüft werden, ob Kinder Zugang haben oder nicht? Und auch hier wieder in Einflusschen Kriminelle Energie-Wege gibt es da immer viele. Also viel mehr die Plattformen in die Pflicht nehmen und sagen, wenn solche Zahlen vorliegen, wenn ihr es wisst Dann ist doch jetzt gut. Ein Verstoß, dann wird der Account gesperrt. Aber natürlich geht es um Geld am Ende und das Geld ist offenbar Mark Zuckerberg als dem Hauptverantwortlichen. wichtiger als das Wohl von Kindern.

38:14 Gavin Karlmeier

Das muss man so festhalten. Der Vollständigkeit halber, die Perspektive von Meta auf diese Geschichte ist. Sie sagen, interne Dokumente, die an die Öffentlichkeit gelangen, seien aus dem Zusammenhang gerissen, Zeugen und ehemalige Mitarbeiter, die Einblicke in die hinter verschlossenen Türen geführten Debatten hatten. Wird Möglichkeit erhalten, diesen Kontext noch zu erläutern. Gleichzeitig gibt es im Moment einen Prozess in New Mexico, in dem ähnliche Themen auf den Tisch kommen. Auch dort will sich Meta nochmal äußern. Und Meta selber hat ja die Teen-Accounts vollumfänglich eingeführt. Und haben auch Kampagnen, in denen sie zum Beispiel Mütter zeigen. Und darunter steht, sie haben immer auf sie aufgepasst, wir sind hier, um ihnen dabei zu helfen. So endet der Text von The Atlantic. Und da kann man sich dann sein eigenes Bild sozusagen zusammenmalen. Gleichzeitig hat Meta aber jetzt angekündigt, dass Eltern Also verknüpfte Eltern von Teenager-Accounts, dessen Kinder häufig nach Begriffen, die im Themenfeld Selbstverletzungen liegen, suchen, dass die Eltern dann darüber eine Benachrichtigung kriegen. Auch das der Vollständigkeit halber hier noch zusätzlich erzählt. Dann suchen sie halt woanders. Klar. Und das ist, und ich finde, diese Antwort ist genau eines meiner Kernargumente gegen ein Verbot. Weil dieses, dann gehen sie halt woanders hin, das ist so. Und jetzt gerade gibt es diese Orte, gegen die wir übrigens auch Gesetze haben, dass dort solche Sachen passieren. Und wir sagen, nee, nee, an den großen Orten, dann machen sie es bitte nicht mehr. Also ich weiß nicht, ob wir die Kinder alle in diesen dunklen Stadtpark schicken sollten, weil die umzäunte Bundesgartenschau jetzt keinen Platz mehr für Kinder hat. Naja. Ich bleib noch ein bisschen beim Meta, ich habe noch ein bisschen was und zwar hat Meta angekündigt. Wir werden heute auch nicht alles unterkriegen, fürchte ich. Wir sind schon 40 Minuten in der Episode.

40:08 Alexander Waschkau

Ich halte mich zurück.

40:09 Gavin Karlmeier

Nein, du das bitte nicht. Bitte nicht. Bitte nicht zurückhalten. Und zwar hat Meta angekündigt, dass sie rechtliche Schritte gegen Betrüger auf der Plattform einleiten. Und zwar gegen vier betrügerische Werbeunternehmen mit Sitz in Brasilien, China und Vietnam. Außerdem haben sie Unterlassungserklärungen an acht Marketingberater ausgesprochen. die Durchsetzungssysteme von Meta umgehen wollen. Konkret geht es hier darum, dass es Unternehmen sind, die Bilder von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens genutzt haben. Um NutzerInnen dazu verleiten, gefälschte Anzeigen anzuklicken. Von den Meta übrigens, kann ich gleich direkt noch ein paar Zahlen hinterher schieben, ganz schön viele hat. Es gibt eine Analyse von Gen Digital, die seien fast jede dritte Meta-Anzeige Deuten, berichten zufolge auf Betrug, Phishing oder Malware hin. Also 41% ist Malvertising, wie Gen Digital es nennt. Nee, entschuldige, ein Drittel der Meta-Anzeigen, 41% der Angriffe auf Privatpersonen passieren aber durch Malvertising. Also ein Drittel der Anzeigen auf Meta sind betrügerisch. 10% des weltweiten Umsatzes von Meta ist betrügerisch. Und 41% der Cyberangriffe, die Privatpersonen erleben, entstehen durch solche Anzeigen. Nicht unbedingt bei Meta, aber eben sowas. Wir kennen das alle. Dann siehst du da eine Werbung von Eckhard von Hirschhausen, der dir Medikamente verschreibt oder von Joko Winterscheid oder Günther Jauch, der dir Finanzprodukte verkaufen möchte und so weiter und so weiter. Und Meta hat immerhin, also wie gesagt, ein Drittel jeder Werbung, die dort zu sehen ist, jetzt immerhin acht Unterlassungserklärungen verschickt und vier Werbeagenturen verklagt. Ich weiß nicht, ob das. annähernd die Spitze des Eisbergs ist, ehrlicherweise.

41:51 Alexander Waschkau

Ja, es ist erstaunlich, dass das immer noch funktioniert. Also mir ist das, wenn ich das mir anschaue, aber da bin ich auch skeptikal genug für Klar, dass das natürlich irgendwelche Fake-Anzeigen sind, aber das ist natürlich für die Gelegenheits-User häufig nicht der Fall. Es gibt ja die Bots, das war ja früher so die große Mode, wo du eine Nachricht bekommen hast: hey, bist du das auf dem Foto? Klick mal hier und zack, war dann der Facebook-Account weg. Damit sind ja auch sehr viele Leute dann erstmal auf die Nase gefallen. Ja, also auch hier wieder sehen wir, dass erstmal der Gewinn im Vordergrund steht und nicht die Verantwortung. Und wir erleben Und da sind die amerikanischen Tech-Konzerne nun mal leider, die wir da fast alle gemeinsam in einen Sack stecken können, dass das sich durchzieht. Also Gewinn steht zunächst erstmal vor anderen Dingen und dass CEOs oder auch andere Verantwortliche sich in Pressemitteilungen anders äußern, ist ja völlig klar. Also natürlich sagen die immer, unsere Plattform soll sicher sein, sie soll für Kinder sicher sein. Da soll kein Betrug stattfinden. Das soll alles legal sein, was da stattfindet. Wenn sie was anderes sagen würden, würde man die Plattform sowieso sofort abschalten. Aber offenbar haben sie. Es nicht im Griff. Das ist das eine. Oder sie lassen es so lange laufen, bis es Beschwerden gibt oder bis was schiefläuft. Und wichtig ist erstmal, dass das Geld weiterfließt. Und Ja, also meine Meta-Timeline bei Facebook, wo ich mich quasi jetzt inzwischen fast komplett rausgezogen habe, hat sich auch in den letzten anderthalb Jahren komplett verändert, wo ich auch nicht mehr aktiv bin. Wo ich wenig dem Algorithmus gebe, sehr, sehr viel so Quatsch aufgetaucht.

43:31 Gavin Karlmeier

Hast du eingestellt, dass du weniger personalisierte Werbungen sehen möchtest?

43:35 Alexander Waschkau

Das habe ich sowieso gemacht, ja, ja klar.

43:37 Gavin Karlmeier

Dann siehst du mehr betrügerische Werbung. Hat Markus Beckettall hier erzählt.

43:40 Alexander Waschkau

Ah, guck.

43:43 Gavin Karlmeier

Eine Sache zum Thema Spitze des Eisbergs, Gen Digital schreibt auch. Dass die zehn größten Betrugsanzeigenanbieter für mehr als die Hälfte aller Betrugsanzeigen verantwortlich sind. 56,1 Prozent Sie haben 2,35 Millionen einzigartige Anzeigen mit 57,92 Millionen Impressionen geschaltet. Wir wissen nicht, ob diese vier Werbeagenturen, die Meta hier verklagt hat, zu diesen zehn größten Betrugs. Anbietern gehören, weil das zwei voneinander unabhängige Meldungen sind, die ich hier miteinander verzahnt habe. . Aber naja, es bleibt zu hoffen, dass Meta tatsächlich mal dagegen vorgeht, weil sie sich vielleicht denken. Die 10% des weltweiten Umsatzes sind zwar schön und gut, aber die Berichterstattung kostet uns vielleicht mehr NutzerInnen. Jetzt leider ein bisschen besser.

44:28 Alexander Waschkau

Dann mal lieber die Kinder ungebremst gucken lassen, weil da haben wir dann 2% mehr.

44:33 Gavin Karlmeier

Wachstum. Stimmt. Oh Gott, oh Gott. Es ist heute gute Laune. Gute Laune-Show zum Wochenstart. Ich habe was ganz Interessantes gefunden. Die New York Times berichtet nämlich. dass die dass das Finanzministerium der USA, die das IRS, nee, Steuerbehörde ist das, entschuldige, die Steuerbehörde IRS Meta jetzt Strafen und Steuernachzahlungen in Höhe von 16 Milliarden Dollar auferlegt hat. Und das finde ich sehr bemerkenswert. Also sie wollen wohl, die Steuerbehörde will wohl stärker gegen Steuerhinterziehung durchsetzen und stärker dagegen vorgehen, vor allem gegen Unternehmen, die Gewinne im Ausland versteuern und nicht im Inland. Finde ich eine ganz kreative Strategie eigentlich. Hey, EU, hey Deutschland, hört mal genau zu. Weil sie, also sie wollen verhindern, dass die Unternehmen sozusagen die Steuern anderswo zahlen, weil sie dann weniger zahlen müssen als Zu Hause. Aber dass jetzt ausgerechnet so dieses Exempel an Meta statuiert wird, finde ich im trumpschen Zeitalter sehr bemerkenswert und fast schon überraschend, ist mein Empfinden.

45:41 Alexander Waschkau

Habe ich ja auch nicht mit gerechnet. Also wir erleben ja eher so, dass die Tech-Konzerne doch alle eine gewisse Nähe zum Weißen Haus suchen, ob die Aus Überzeugung stattfindet oder aus Sorge, irgendwie, dass es dem Unternehmen Schaden passiert. Wir haben Anthropic gerade gehabt, die jetzt quasi vom Kriegsministerium erpresst werden. Oder der Versuch gestartet wird. Lassen wir mal dahingestellt. Dass jetzt aber der Meta-Konzern dann doch angefasst wird, ist interessant, wobei natürlich auch die Summe, die da genannt wird nahezu unvorstellbar ist. Also da sehen wir ja auch, wie viel, also wenn du 16 Milliarden Steuern nachzahlen musst Kann man sich ja vorstellen, dass es eigentlich eine Phantastilliade Umsatz wahrscheinlich gewesen ist, die diese Summe hervorbringt. Also das zeigt natürlich schon Dass diese Konzerne schlecht reglementiert sind, betrügerisch sie selber nicht agieren, aber Betrug auf ihren Plattformen ermöglichen, eine Gefahr für Kinder darstellen. Und die ganze Kohle, die Sie einnehmen, führen sie noch nicht mal zurück ins System. Ja, wir haben dieses System letztendlich weltweit. gebaut. Und ich finde es spannend, dass das IRS jetzt ja auch übrigens eine der Institutionen in den Vereinigten Staaten, eine der Behörden, die ja durch Doge Auch massiv zusammengeschrumpft worden ist. Also da ist ja Elon Musk dann auch wirklich mit dem Eisenbesen einmal durchgegangen, haben wir viele Menschen ja auch ihren Beruf verloren.

47:12 Gavin Karlmeier

Ein Viertel der Leute wurden entlassen.

47:14 Alexander Waschkau

Ja, 25 Prozent. Dass die sich jetzt trotzdem nochmal aufbäumen, ist interessant. Und ich würde mal sagen, wahrscheinlich ist das auch gerechtfertigt. Also ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass sich da so eine Behörde Ähnliche Zahlen ausdenkt, sondern das ist.

47:29 Gavin Karlmeier

Denn das haben sie gemacht und das ist das Problem. Sie haben jahrelang geschätzt. Sie haben jahrelang, obwohl sie diese Zahlen gerade von so Aktienunternehmen natürlich vorliegen haben, haben sie Schätzungen als Grundlage genommen. Es gibt seit 1986 eigentlich ein neues Gesetz in den USA, Dass diese Verlagerung von Gewinn im Ausland erschweren soll und sogar diese Grundlage auf Grundlage öffner öffentlicher Papiere eigentlich beziehen kann. Das hat das IRS aber nicht gemacht. Sie haben Prognosen genommen und geschätzt, teilweise sogar, wie es heißt, haben sie auch Berichte der Unternehmen genommen, die eben Wirtschaftsprüfungsunternehmen geschrieben haben, die für die Unternehmen gearbeitet haben. So, und das ist natürlich wirklich interessant und ich glaube, ich habe jetzt mal eine These, ich weiß nicht, ob das stimmt, aber. Ich könnte mir vorstellen, dass natürlich so eine Behörde wie das IRS natürlich auch gewisse Ziele hat. Also wir brauchen ein bisschen mehr Geld, macht man ein bisschen was. Wenn man da weniger Leute hat, die da arbeiten, muss man natürlich kreativ werden. Und dann muss man sich. vermutlich auch überlegen, wie setzen wir diese drei Viertel verbliebene Belegschaft jetzt so ein, dass wir trotzdem an das Geld kommen, das wir reinbringen müssen. Und fassen jetzt dann mal die Dinge an, die eigentlich offensichtlich sind. Es kann natürlich immer noch sein, dass die Regierung das so ein bisschen kassiert, diesen Prozess, aber sehr bemerkenswert, wir schauen uns mal an, wie es da weitergeht, würde ich sagen.

48:56 Alexander Waschkau

Das würde aber auch für Deutschland bedeuten, dass wir auf gar keinen Fall Finanzbeamte entlassen dürfen, weil sonst kommen die auf dumme Idee hin, dass sie mehr Geld reinholen müssen mit weniger Personal. Das wollen wir auf keinen Fall. Wobei, bei der Vermögenssteuer könnte man natürlich da wieder Okay, ganz anderes Thema.

49:10 Gavin Karlmeier

Wie wäre es denn mit Steuerausgaben auf Kapitalertragssteuern noch oben drauf? Sozialabgaben. Ich meine nicht.

49:18 Alexander Waschkau

Könnte man, meinst du ein bisschen Krankenkasse, Sozialversicherung und solche Geschichten? Könnte man Könnte man das, weil das würde ja die Ärmsten in der Gesellschaft treffen. Ich weiß nicht, ob wir das.

49:27 Gavin Karlmeier

Wir haben doch keine Kapitalerträge. Das war zynisch gemeint. Wir müssen zynisch werden, ich bleibe auch kurz zynisch. Meta will offenbar, also das ist so eine Geschichte, das ist so eine Kleinigkeit und eigentlich Keine Bühne für Krypto, ne? Aber Meta möchte ihren Stablecoin, den sie schon öfter mal angekündigt und nie so richtig an den Start gebracht haben, zumindest nicht so umfassend, wie es geplant war, zusammen mit Stripe. Ein Finanzdienstleistungsunternehmen, über das wir auch schon öfter gesprochen haben, und dessen CEO im Board von Meta sitzt übrigens, doch an den Start bringen in der zweiten Jahreshälfte. Also der Metastablecoin könnte ein Comeback feiern. Wer hätte das gedacht?

50:08 Alexander Waschkau

Ja gut, also wenn irgendwo Krypto noch läuft, dann in Trump-Nähe. Also insofern ist das eine Überlegung, wenn alle profitieren, warum nicht auch wir? Ich glaube, also für uns in Europa und für die Allgemeinheit wird das glaube ich kaum eine Relevanz haben. Ob das als Spekulations- Objekt für einige dann nochmal spannend wird, sei man dahingestellt, aber überhaupt jetzt da wieder zu überlegen, bei etwas, was man ja schon abgelegt hatte, lange, schon interessant. So ist es.

50:40 Gavin Karlmeier

So, ich habe hier noch so ein paar Statistiken. Ich würde sagen, die da will ich dich jetzt nicht auch noch mit zuballern, weil ich habe hier. Leute, freut euch auf die nächste Folge. Einfach, es gibt ein paar Zahlen, es gibt ein paar Gedönse, aber ich habe Für dich war es, ich freue mich nämlich, dass du hier bist und dass wir es endlich mal wieder in den letzten Folgen viel zu kurz gekommen, endlich mal wieder spielen. Und deswegen möchte ich dich mitnehmen in dieser Rubrik her. Funktionen und Emotionen. Ich brauche das heute als Comic Relief, dass wir so ein bisschen über Entwicklungen der Plattform sprechen. X hatte angekündigt in der letzten Woche, dass sie ein Mate with AI-Label bringen wollen, oder in der vorletzten Woche. Wir haben darüber gesprochen, wir haben gesagt, schöne Idee, hat überall woanders nicht funktioniert Jetzt haben sie an diesem Wochenende, weil es wohl eben auch durch den Angriff der USA auf den Iran eben zu vermehrter Häufung von Desinformationen und auch von KI-generierter Desinformationen gekauft hat. Gekommen ist, sich dazu entschieden, dieses Label bereits an den Start zu bringen. Das heißt, dieses Made with AI-Label ist auf Ex auf X jetzt sichtbar. So heißt es.

51:41 Alexander Waschkau

Ist noch wer auf X? Achso, ähm, ja, die Diskussion um die Kennzeichnungspflicht von KI-generierten

51:55 Gavin Karlmeier

Medien oder Inhalten ist eine alte.

51:59 Alexander Waschkau

Grundsätzlich finde ich das mal gut, wenn die gekennzeichnet sind. Es gibt genug Wege, dass. Vermutlich zu umgehen, das ist das eine. Zum anderen ist Desinformation, das wissen wir ja auch, nicht immer nur KI generiert. Also sehr schnell sind alte Fotos, alte Videoaufnahmen aus dem Kontext gerissene Inhalte, die benutzt werden können, dann ist das keine KI. Also, man kann sich nicht auf so ein Label verlassen, ja, wenn er jetzt kein KI-Label ist Dann ist der Bombeneinschlag, wenn wir jetzt in einer Kriegssituation sind, immer noch nicht unter Umständen aktuell und real, sondern vielleicht schon fünf Jahre alt oder zehn Jahre alt im Zweifelsfall. Und wir haben immer noch nichts an der Hand. um das zu unterscheiden. Insofern, der Gedanke ist gut, es wird uns als Gesellschaft im Internet aber nicht davor schützen, trotzdem Opfer von Desinformation zu werden. Dass wir es selber prüfen müssen, was kein anderer für uns macht.

52:54 Gavin Karlmeier

Übrigens schreibt Wyatt direkt zu diesem Thema ab. Von wegen Comic Relief. Egal. Schreibt Wyatt genau zu diesem Thema, dass auf X tatsächlich eine extreme Desinformationsflut stattgefunden hat an diesem Wochenende, wie zu erwarten war, ehrlicherweise auch. Aber einige der meist aufgerufenen Beiträge sogar des informativ waren. Also zum Beispiel ein Beitrag, der berichtet hatte, dass ein israelischer Jet über dem Iran abgeschossen worden sein soll, hatte über 3,5 Millionen Aufrufe erzielt. Das Video zeigte allerdings ballistische Raketen aus dem Oktober 2024 aus Tel Aviv. Und so weiter und so weiter. Also tatsächlich häufen sich genau das, was du da ansprichst. Natürlich in so einer Weltlage auf X. Viele dieser Beiträge fairerweise hatten Community Nodes darunter, das muss man der Vollständigkeit halber sagen. Und auch sichtbar. Die Frage ist, wie viele dieser 3,5 Millionen Aufrufe unter diesem Video wurden generiert, bevor die Community-Node darunter sichtbar war. Wir kennen das Problem damit. Okay. Außerdem hat X in den USA ein neues Feature an den Start gebracht mit dem Namen Timeline Control Layer, bei dem du deine Timeline filtern kannst nach. Politik, Sport, Business und Finance, Science and Technology, Entertainment und Arts, Artificial Intelligence, Gaming und Crypto. Crypto ist offense nicht Business und Finance, muss man dazu sagen. Das ist eine eigene Kategorie.

54:20 Alexander Waschkau

Äh, haben Sie über den Zaun nach Bluesky ein bisschen geguckt? Das klingt ja so ein bisschen so wie föderierte Timelines. Gab es früher ja auch schon mal. Also grundsätzlich ist die Idee von solchen föderierten Timelines, die man sich zusammenbauen kann Oder die einem angeboten werden, ja nichts Schlechtes. Wer noch X nutzen möchte, hat. Mich wundert, dass so die Kategorien Desinformation, Antisemitismus, Hate Speech, also dass das fehlt. Ich glaube, da kann Ex noch ein bisschen nachlegen, dann haben es Leute ein bisschen einfacher.

54:53 Gavin Karlmeier

Dass wir so geil so Hähnchen für Desinformationen, die uns so einfach sind. Ich finde die Idee spannend. Ich glaube, die ist nicht zuverlässig. Ehrlicherweise, ich kann mir nicht vorstellen, dass es gut funktioniert. Aber das ist sehr interessant, weil gleichzeitig hat Instagram dasselbe in den USA im Ausland. Auch ausgerollt für Reels. Dort gibt es auch die Möglichkeit, verschiedene Feeds hinzuzufügen, genau wie bei Blueska übrigens, nur dass man sie noch nicht selber programmieren kann, zumindest Nicht so richtig. Es gibt ja die Möglichkeit, mit so Prompts seinen Feeds ein bisschen anzupassen, aber es gibt eben die Möglichkeit, die Feeds, die du in deiner Reels-Seite in Instagram siehst, zu sortieren und neu hinzuzufügen. Also es gibt Following, Friends, Latest. Und saved. Gleichzeitig aber kannst du hinzufügen, sowas wie Favorites, Suggested, Posts only, also nurte ohne Reels und so weiter. Also kannst du dir quasi deine Apps so ein bisschen bei Instagram jetzt zusammenbauen.

55:47 Alexander Waschkau

Ist aber auch so ein bisschen der Fluch, weil man alles nach Instagram reingepackt hat. Also Instagram, also die Älteren werden sich erinnern, war mal eine Fotoplattform. Und in dem, wo man jetzt tausend verschiedene Sorten von Inhalten reingepackt hat, wird es jetzt wieder notwendig, eventuell das zu sortieren. Und in dem Moment, wo du das natürlich granularer machst, freuen sie sich, weiß ich dann wieder mit Werbung Wenn du Glück hast, ist es kein Betrug, aber dann wieder besser targeten können. Also wo du Sport eingibst, wirst du natürlich dann die Misswerbung für Sportbekleidung, Sportgeräte oder sonst was bekommen. Und dann macht Günther ja auch Werbung für Langlauf-Ski oder so.

56:20 Gavin Karlmeier

Jeder Datenpunkt, den du in die App gibst, kann und wird gegen dich verwendet werden. Das muss man so sagen. Gleichzeitig hat Instagram angekündigt, dass die Instagram-App for TV Auch bei Google TV jetzt downloadbar ist. Also wenn du einen Google Stick hast, ich glaube, das Chromecast gibt es zwar gar nicht mehr, aber wenn du einen Google Fernseher hast. Kannst du dir da jetzt die Instagram-App installieren und Reels auf den Fernseher gucken? . Und den Fernseher vielleicht an Hochkant an die Wand lehnen

56:47 Alexander Waschkau

Das wird dann das nächste Modell sein, was dann so drehbar ist, wie damals die ersten Monitore, die das hatten für Zeitungsreaktionen, wo das ja so ein Killer-Feature war, dass du dann sozusagen die Seite, die anzeigen konntest.

56:58 Gavin Karlmeier

Ja, ich hatte ganz lange in meinem Büro, übrigens, als kleine Anekdote, ich habe so einen Widescreen-Monitor. Also 21 zu 9. Und den hatte ich lange hochkannt. Was unglaublich hoch ist, aber total geil, weil du da untereinander die ganzen Sachen, also Fand ich. Also Hochkantmonitore unterschätzt. Ich will nicht, dass Fernseher hochkant in den Markt kommt. Auch wenn es welche gibt, die diese Features haben. Ich glaube, von LG und so gibt es welche, die können sich so umfahren und so, bla bla. Aber ich ähm Also ich bin Gavin Vertikalmeier, ich liebe Hochkantinhalte. Aber bitte in der Hand.

57:35 Alexander Waschkau

Ja, und ich muss ehrlich gesagt sagen, dass ich noch nie das Bedürfnis hatte, mir Instagram Reels auf dem Fernseher anzugucken, aber das mag meinem Alter wirklich. Ich wollte gerade sagen, du bist Einfach zu alt. Ich würde die Zielgruppe dafür.

57:48 Gavin Karlmeier

Übrigens, Kleinanzeigen. de ersetzt die eigene Suche jetzt durch ChatGPT. Also du musst nicht mehr, wenn du jetzt dir ein, ähm keine Ahnung, ein Gerät, weiß ich nicht, weiß ich nicht, was man sich kaufen möchte, ein Handy kaufen möchte. Dann musst du nicht nach iPhilzen oder iPhone Leerzeichen 17 suchen, sondern kannst einfach sagen, ich suche einen iPhone 17 und dann kriegst du von einer KI. Die Ergebnisse sortiert.

58:11 Alexander Waschkau

Ja, da sind wir irgendwann, irgendwann haben wir das, dass sich auch die KIs untereinander Sachen dann dort verkaufen.

58:17 Gavin Karlmeier

Da schwarzen wir einfach nur noch drauf. Ich glaube, da sind wir schon. Übrigens an der Stelle kleines Nachhaken. Vielleicht hast du es gehört, wir haben ja mal über Randy Human gesprochen. Und meine liebe Kollegin Eva Wolfangel, die auch schon mal hier war, liebe Grüße, die hat auf LinkedIn einen Post veröffentlicht, weil sie einfach mal so aus Gag Leute angeschrieben hat und nein, Bots angeschrieben hat auf Renty Human, um sich als Mensch irgendwie anzubieten. Und alle Bots, mit denen sie geschrieben hat, schreibt sie, waren Menschen. Einer sagte mir, es sei einfach cool, auf neuen Plattformen schnell bekannt zu werden. Das sei Marketing für sein Startup. Er erhielt angeblich 45 Bewerbungen für seine Suche nach einem AI-Girlfriend. Ein anderer hat mir gerade einen Job in der Geldwäsche angeboten. Seine Ausschreibung auf Friendly Human is fine. Insofern ehrlich, als dass er diese Dienstleistung tatsächlich braucht, und dass ein Mensch sie erledigen muss, aber es ist ein Cyberkörper Krimineller. Also diese These, dass dort Bots Menschen beauftragen, lässt sich nicht halten, zumindest nicht nach der Recherche von Eva Wolfangel, was ich ganz toll finde an der Stelle. Okay, ich habe eine Funktion, ich möchte sehen, wie du dich in deine Armlehne krallst und das komplett zurecht. Willkommen zu YouTube. YouTube, also du kennst ja das Feature wahrscheinlich von TikTok oder auch von anderen Kurzvideo-Plattformen, dass du remixen kannst, also dass du aus Videos anderer Leute neue Videos erstellen kannst. YouTube Shorts testet nun eine KI gestützte Version davon. Im aktuellen Test mit einer Kleingruppe von Kreativen, ich zitiere, ermöglicht YouTube-NutzerInnen, Videos mit Hilfe von KI neu zu interpretieren. Konkret können YouTube-Nutzer mit dieser Funktion ein einzelnes Bild aus einem Short auswählen und daraus mit Hilfe von benutzerdefinierten oder vorgeschlagenen Anweisungen ein komplett neues Video erstellen. Für die CreatorInnen, das muss man auch dazu sagen, ist das Opt-out. Das heißt, du musst von Hand aus schalten, dass mit deinen Videos andere Leute mit Gehilfe von KI neue Videos erstellen können.

01:00:11 Alexander Waschkau

Ja, ich habe ja die, also die Shorts auf YouTube ja, für mich bin ich ja ein Riesen-Fan, habe ja einen zweiten Fernseher hochkannt bei mir hingehängt, um Shorts auf YouTube zu gucken im Schlafzimmer. Wir hatten das ja gerade an anderer Stelle. Wenn das jetzt dann demnächst geflutet wird, auch noch von AI Slop.

01:00:33 Gavin Karlmeier

Tut das bitte schon aus an.

01:00:35 Alexander Waschkau

Ja, davon mal ganz ab, aber dann nochmal, dass aus dem AI-Slot ein Frame genommen wird und daraus neuer AI-Slot generiert wird als Remix, halte ich einfach nur für eine konsequente Entwicklung, um wirklich die Plattform komplett inhaltsleer zu bekommen. Ich finde das ein konsequenter Weg. Mal gucken, wo er hingeht.

01:00:54 Gavin Karlmeier

Ja, ich Wir haben das Jahr begonnen damit, dass Grog Bilder anderer Leute neu interpretiert hat. Und wir haben oft genug darüber gesprochen, warum das keine gute Idee ist. Und das jetzt auf Videoebene. auf YouTube Shorts, auf derselben Plattform, bei der du andere Videos guckst. Aus Videos, neue Videos zu generieren, die dann über denselben. Es ist so ein bisschen, YouTube frisst sich jetzt selber auf. Ja. Kannibalismus auf YouTube-Ebene. Aber dafür gibt es auch gute Nachrichten. YouTube Premium Light, das günstige YouTube Premium. Premium Light ist sowieso das beste Wortkonstrukt, das ich jemals gehört habe. YouTube Premium Lite erlaubt jetzt, NutzerInnen Videos auf dem Handy im Hintergrund abzuspielen und herunterzuladen, um sie sich später anzuschauen. Stellt sich so ein bisschen die Frage, warum sollte man nicht YouTube Lite Premium Lite, sondern YouTube Premium noch nutzen, aber das müssen vielleicht andere beantworten.

01:01:46 Alexander Waschkau

Weil man YouTube Music inzwischen, weil man das schon etwas länger hat, so genial trainiert hat, dass man da Algorithmen gesteuert, eine super Musikauswahl aus einem riesen Katalog hat. Tatsächlich, ich habe kein Spotify. sondern habe YouTube Premium und habe die YouTube Music App konsequent genutzt und habe die auch sozusagen durch Likes und Suchen und so trainiert. Und die fällt raus bei Leid. Ich habe mir das nämlich angeguckt tatsächlich, weil ich Premium-Kunde bin und habe geguckt, was würde wegfallen. Da würde mir die Music-App dann wegfallen, beziehungsweise würde Werbung in der Music-App auftauchen. Und YouTube Music habe ich tatsächlich viel am Laufen. Aber das wäre glaube ich auch der einzige oder ist der einzige Grund, der mich beim großen Abo hält, sonst hätte ich jetzt auch umgestellt, weil. Bist du Wiedergrund laufen lassen, Roterladen? Ich bin YouTube Premium Kunden.

01:02:34 Gavin Karlmeier

Bist du der eine Nutzer, der Haken drin über YouTube Music hört? Nee. Okay.

01:02:40 Alexander Waschkau

Nee, die Hagenran höre ich über einen Podcatcher.

01:02:43 Gavin Karlmeier

Okay. Weil es gibt einen Menschen, der über YouTube Music Hagnan hört. Liebe Grüße an dich. Wenn du uns geradezu hörst. Ich finde das interessant, weil wir bei YouTube auch als Video hochladen. Und weiß nicht so genau warum, aber ich finde es cool. Martin Steiger schreibt dazu, aber sehr interessant auf Blue Sky. dass er, wenn er mit seinem YouTube Premium Account im Ausland unterwegs ist, er eine Push-Nachricht auf YouTube, seine Benachrichtigung, Splash-Screen heißt es, angezeigt bekommt, in dem drin steht, you may see ads here. Your benefits may not be available in a current location. Also, du siehst jetzt die Werbung, weil YouTube Premium gilt für dich nur im Inland, Kollege.

01:03:21 Alexander Waschkau

Krass.

01:03:21 Gavin Karlmeier

Ja, finde ich auch.

01:03:23 Alexander Waschkau

Das heißt, wenn ich jetzt diesmal nach Bayern fahre, wird wahrscheinlich Werbung angezahlt.

01:03:27 Gavin Karlmeier

Fairerweise muss man dazu sagen, dass Martin Steiger aus der Schweiz kommt. In der Schweiz YouTube-Reinung abgeschlossen hat. Ich weiß nicht, ob das andere Geschäftsbedingungen sind als hier.

01:03:36 Alexander Waschkau

Zahlen auch mit Gold, glaube ich, in der Schweiz.

01:03:38 Gavin Karlmeier

Gibst du einfach dein Zahlenkonto, dein Nummernkonto ein und dann wird das schon Wird das schon geregelt? Es gibt noch eine Threadsfunktion, nein, zwei Threads-Funktionen, die ich dir mitbringe, und ich will einfach nur Emotionen. Threads-Funktion 1, wenn du nur ein Emoji postest, dann wird das so groß wie bei WhatsApp. Also das ist dann nicht so ganz klein wie die Schrift, sondern wie ein Bild. Finde ich gut. Große Emojis immer gut. Und Threads rollt jetzt ein Feature in den USA aus. Wenn du DM-Me in den Thread schreibst, dann können NutzerInnen, die den Thread sehen, auf das DM-Me klicken und dir darüber eine DM schicken. Okay, ich dachte, das löst irgendwas. Ich finde es super. Also das finde ich wirklich smart, weil das ist so, das ist nicht irgendwie Luftballons und Konfetti bei Klick. Sondern, naja, das hat halt eine Funktion. Schreib mir eine Nachricht, dann kann ich das anklicken und kann auch eine Nachricht schicken. Warum nicht immer so?

01:04:30 Alexander Waschkau

Aber sollte, ja. Ja, also praktisch ist das schon, aber ich glaube, wenn ich jemanden eine DEM schicken will, kriege ich das ja mit den Apps in der Regel auch hin.

01:04:40 Gavin Karlmeier

Ja, man muss auch dazu sagen, für jemandem eine DM auf Thread schicken möchte, hat eh ganz andere Probleme.

01:04:45 Alexander Waschkau

Ja, das dauert sehr lange, bis ich die lese, weil ich nicht so oft bin, aber ja.

01:04:49 Gavin Karlmeier

Ich habe hier mal im Podcast gesagt, alle, die das gemacht haben, erstmal Dankeschön. Ich habe gesagt, schick mir mal alle eine Nachricht bei uns, da habe ich sehr viele Nachrichten bekommen. Und hab die nie beantwortet, leider. Es tut mir total leid. Ich bin irgendwie, mein Threads-Postfach ist schlimmer als weiß ich auch nicht. Als andere Bostler hier noch. Aber dazu kann ich jetzt nicht noch mehr erzählen, wie viele ich habe 81 ungelesene WhatsApp-Lachten. Oh Gott. Ja. Aber ich will ja gar nicht so düster in die Woche starten. Lieber Alexander, vielen Dank, dass du heute hier warst. Das war ganz, ganz schön. Es hat sich gut angefühlt, dass du mich an die Hand genommen hast bei diesen Themen hier.

01:05:24 Alexander Waschkau

Habe ich das.

01:05:25 Gavin Karlmeier

Also wenn das rübergekommen ist, das war mein Plan.

01:05:28 Alexander Waschkau

Sehr gut.

01:05:29 Gavin Karlmeier

Ich hoffe, du kommst bald nochmal wieder. Und zwar nicht erst in drei Monaten, bitte.

01:05:34 Alexander Waschkau

Nee, sehr gerne. Gut, ich warte immer, ich sitze jeden Tag kurz aufs Handy und denke, wieder keine Ahnung von Gavin.

01:05:41 Gavin Karlmeier

Machst du immer so die Messaging-App unserer Wahl auf, gehst auf Gavin. Gehst dann wieder raus, machst du dann wieder auf, guckst du nochmal und so.

01:05:48 Alexander Waschkau

Verstehen wir. Mach den einmal Flugmodus an und wieder aus. Um zu gucken, ob auch wirklich nichts hängen ist oder so.

01:05:57 Gavin Karlmeier

Schreib's auch schon immer so in the by Threads at GavinKalmeyer DM Me und dann löscht du es wieder, ohne es abzuschicken. Also ich kenne es nicht. So ist es. Also vielen lieben Dank, dass du hier warst, vielen lieben Dank an alle, die bis hierhin zugehört haben. Ich wünsche euch einen wundervollen Start in diese Woche, vielleicht ein bisschen sommerlich. Wäre ja ganz schön, sieht ja ganz gut aus. Wir hören uns wieder am Mittwoch mit Thorstenbeeg und ein paar Statistiken, die ich heute nicht reingekriegt habe. Und wahrscheinlich ganz vielen anderen schrecklichen Nachrichten, die bis dahin passiert sind. Eieieiei. Danke, lieber Alexander. Danke gaven. Tschüssi.