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Folge 548 · 9. März 2026 · 1:14 Std.

Ist Entertainment das Ende der Vernetzung?

mit Dennis Horn

Wo will Meta hin? Das nehmen wir heute mal ein bisschen auseinander. Denn ich habe steile Thesen, die sich erst durch die Faktenlage ergeben. Sind sie dann noch steil? NAJA.

Außerdem scheint Merz’ Forderung nach einer Klarnamenpflicht im Zeitalter von KI-Chatbots eigentlich obsolet – denn in den Trainingsdaten steckt eventuell schon alles, was man gegen Anonymität und Pseudonymität überhaupt braucht. Und dann schaut sich das US-amerikanische Rechtssystem jetzt noch an, ob der TikTok-Deal und seine Rahmenbedingungen überhaupt rechtskonform war. Wir haben da so ein Gefühl…

Achso, liebe heute-show: Denkt an den Frosch.

➡️ Gavin bei Tech & Tales: https://pod.link/aHR0cHM6Ly9hbmNob3IuZm0vcy9mYzBkOTFiNC9wb2RjYXN0L3Jzcw/episode/ZDY4NTE1Y2MtODhmOC00MTcyLWJjNzMtY2U5M2NiOWU1Yzdk?view=apps&sort=popularity

Kapitelmarken

KI-unterstützt:

  1. Internationaler Frauentag und Frauen in der Digitalwirtschaft
  2. Nachhak: Trump-Handy Update und SEC vs. Elon Musk
  3. Meta vor Gericht
  4. Revolving Door in der EU-Politik
  5. Meta passt Werbemessung an
  6. Klage gg. Trump wg. TikTok
  7. X und Grok: FBI-Durchsuchung und Doxxing
  8. Kalifornien vs. Grok
  9. Ende der Pseudonymität?
  10. KI-generierte “Kunst”
  11. Funktionen und Emotionen

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Grüß dich, Gavin. Hallo Dennis. Es ist lange her. Es ist lange her.

00:11 Dennis Horn

Ja, ist es.

00:12 Gavin Karlmeier

Und es ist viel passiert seitdem. Es ist viel passiert seitdem. Aber ich glaube, wir kommen da gut wieder rein. Wir müssen, bevor wir mit dieser Episode loslegen, über Frauen sprechen. Für mich denkbar unangenehmste Way, aber es ist tatsächlich, also mit zwei Typen jetzt hier. Internationaler Frauentag, der 8. März, an dem wir diese Episode aufzeichnen. Und seit mehr als 100 Jahren demonstrieren Frauen an diesem Tag für Gleichberechtigung. Und wir stoßen auf zwei Folien. des Bitkom-Verbandes in Deutschland, die so ein bisschen ja-aber sind.

00:50 Dennis Horn

Es sind sogar drei. Kann man das so sagen?

00:52 Gavin Karlmeier

Es sind sogar drei.

00:53 Dennis Horn

Ja, und man muss ja aber sagen, weil diese, weil man muss dazu sagen, Bitkom ist ja der Interessenverband, der wie sagt man Der Digitalbranche, sagen wir mal. Ja, das klingt so modern. Ich hätte jetzt der deutschen EDV-Unternehmen gesagt. Also man muss das natürlich mit einer, wie man sagt, mit a Grain of Salt. Verstehen aus Bitcoin hier äh Bitcom. Bitcoin.

01:16 Gavin Karlmeier

Ich besitze in meiner Wallet zwei Bitcom. Also der Bitkom hat gut 600 Unternehmen befragt mit jeweils mindestens 20 Beschäftigten Das ist das N, von dem wir. Also N gleich 603 mit jeweils mindestens 20 Beschäftigten. Folie Nummer 1: Gleichstellung als Chance für Unternehmen. Es sagen 78%, ohne Frauen verspielt die Wirtschaft ihre Zukunft. 91% sagen, gemischte Teams tragen zu einem besseren Betriebsklima bei und wirken sich positiv auf die Unternehmenskultur aus. 80 Prozent sagen gemischte Teams fördern die Produktivität und Kreativität in Teams oder im Unternehmen. Währenddessen haben 37% der Unternehmen nur eine Gleichstellungsbeauftragte oder einen Frauenbeauftragten. 32% Jemanden verantwortlich für Diversity.

02:07 Dennis Horn

Ja, also es ist immer, man kann natürlich immer so richtig schön Töne spucken und man kann sagen, ohne Frauen verspielen wir unsere Zukunft. Was macht ihr denn? Ja, also ja, wir kennen Frauen. Das ist so die Antwort. Und das ist natürlich keine Antwort der Unternehmen. Also Wenn ihr glaubt, liebe Unternehmen, dass ihr eure Zukunft verspielt ohne Frauen, warum ist denn niemand bei euch im Unternehmen dafür, der sich darum kümmert? Also es gibt Zahlen aus 2024, dass ein Drittel aller Führungskräfte in Deutschland nur Frauen sind. Es ist immer noch so, dass Frauen im Schnitt selbst im bereinigten Gender Pay Gap im selben Beruf weniger verdienen als Männer. Bedeutet, wir sind nicht an dem Punkt, an dem man der Wirtschaft glauben kann, dass sie davon ausgeht, dass sie die Zukunft nur mit Frauen schafft, wenn sie die nicht gleich bezahlt, sich nicht darum kümmert, dass jemand im Unternehmen dafür sorgt, dass es gute Möglichkeiten gibt, dass auch weibliche Personen oder eher weibliche Personen diese Stellen bekommen. Und drittens, dass es irgendjemanden im Unternehmen gibt, der vielleicht auch mal sagt, ja Vielleicht müssen wir auch was dafür tun, dass weiblich gelesenere Personen sich bei uns wohler fühlen als bislang. Das sind alles so Dinge, die in dieser Aussage, ohne Frauen verspielt die Wirtschaft ihre Zukunft. Natürlich nicht mitgemeint sind seitens dieser Unternehmen. Und das ist sehr, sehr schade.

03:30 Gavin Karlmeier

Ein guter Anfang wäre, Frauen vielleicht überhaupt erstmal einzustellen. So. Frage des Bitkom, wie schätzen Sie den Frauenanteil unter den Beschäftigten Ihres Unternehmens ein? Wir gucken erstmal auf den Frauenanteil allgemein.

03:44 Dennis Horn

Ich liebe die Frage, als würden Leute die Führung.

03:47 Gavin Karlmeier

Haben Sie schon mal eine gesehen?

03:48 Dennis Horn

Können Sie mal einschätzen, gibt es bei Ihnen auch Frauen?

03:52 Gavin Karlmeier

Ist da mal einer über den Flur gelaufen? Also, Frauenanteil allgemein. Im Jahr 2025 haben bei mehr als die Hälfte weiblich 15% der Unternehmen gesagt: Jo, ist so. Im Jahr zweitausendsechundzwanzig waren es nur noch dreizehn Prozent. So, und jetzt gucken wir mal auf Frauenanteil in IT und Digitalfachbereichen. Dort liegt der Anteil bei den Unternehmen, sagen wir uns, ist mehr als die Hälfte weiblich bei null. Also die Farbe taucht in dem Diagramm einfach gar nicht auf. Und dann ungefähr gleiche Anteile zwischen Männern und Frauen im Jahr 2025 4%. Im Jahr 2026 9%. Auf geringem Niveau tut sich etwas.

04:42 Dennis Horn

Ja, das würde ich aber nicht als eine positive Nachricht lesen. Also. Nein. Zumal auch damit nicht gesagt ist, was ist die Aussagekraft davon? Habt ihr mehr Männer entlassen einfach im letzten Jahr? Oder was ist passiert? Also für mich ist das ein bisschen zu, das ist nichts Gutes, Leute. Das ist ein absolutes Armutszeugnis für die für die Digitalwirtschaft. Zumindest die Die von Bitkom befragt wurde, das habe ich schon wieder gesagt. Mein Gott, das muss bei mir direkt im Kopf auf die Blockchain.

05:09 Gavin Karlmeier

Der Bitkom-Vorsitzende Satoshi Nakamoto hat außerdem folgende Frage gestellt. Hat sich ihr Unternehmen interne Ziele gesteckt? Bezüglich der Erhöhung von Frauenanteilen, speziell in den IT- und Digitalfachbereichen. 36% der Unternehmen sagen: nein. Und Ziele sind bei uns auch kein Thema. So, und wenn die Nein sagen, dann hat der Bitkom gefragt, warum hat ihr Unternehmen keine Ziele definiert 72 Prozent sagen, es gibt nicht genügend qualifizierte Bewerberinnen.

05:37 Dennis Horn

Das ist so eine Aussage, da will ich ins Mikrofon beißen einfach. Wir haben uns nichts vorgenommen, weil das fragt ja auch keiner. Eh, nichts.

05:45 Gavin Karlmeier

Ähm, 57 Prozent sagen andere Prioritäten.

05:51 Dennis Horn

Erstmal das Team of Clotschulen, sorry.

05:53 Gavin Karlmeier

Es wird immer besser, pass auf, besser. 29 Prozent sagen, die Zielsetzung bringt nichts.

06:00 Dennis Horn

Ich kenne so, ich kenne so, und du auch, ne? Aus einer Zeit, in der du auch mit vielen Unternehmen zu tun hattest. Ich habe ein Gesicht vor mir bei der Aussage, die Zielsetzung bringt nichts. Ich sehe den Verantwortlichen, der diese Aussage getroffen wird.

06:13 Gavin Karlmeier

Der oben aus so einem hellblauen Hemd draußen guckt. Dieses Gesicht.

06:16 Dennis Horn

Das ist der gleiche Typ, der dich für eine Beratung oder einen Workshop bucht und dann acht Stunden lang E-Mails aber macht am Tisch.

06:23 Gavin Karlmeier

21 Prozent sagen, Frauen sind wegen familiärer Seien. Ich nutze Konjunktiv 1, vorsichtshalber, seien wegen familiärer Gegebenheiten ungeeignet. Vielleicht noch besser, Konjunktiv 2. 19% sagen kein Handlungsbedarf. Und 6% sagen, der Frauenanteil ist schon bereits groß genug.

06:43 Dennis Horn

Das sind die 6%, von denen 0% mehr Frauen als Männer im Digital- und IT-Fachbereich einsetzen. Wir haben eine Frau, das reicht.

06:53 Gavin Karlmeier

Es ist unfassbar.

06:54 Dennis Horn

Ja, es ist wirklich. Also der wird anschwindelig. Also an alle, die das hier hören, also wenn ihr das hier hört, seid ihr wahrscheinlich eh und seht ihr das eh wie wir. Aber wenn ihr jemanden kennt, der Entscheidungen in Unternehmen trifft, dann stoßt ihn doch mal auf diese Studie und spiegelt ihm doch vielleicht mal, wie das alles wirkt. Vielleicht sind das schon.

07:11 Gavin Karlmeier

Und sagt ihm, er soll diese Podcast-Episode mit den zwei Typen mal hören. Wie steht es um die Frauengästeanladung in diesem Podcast? Deutlich das. War auch mal ein Thema, wo war das? In Köln war das Thema auf unserer Tour. Da haben wir auch im Anschluss drüber gesprochen.

07:25 Dennis Horn

Ich kann doch nicht reden, wir nehmen das am Sonntag um 12. 30 Uhr auf. Das ist nicht meine Podcast-Zeit, sorry. Wir thematisieren das regelmäßig und im Februar lag der Frauenanteil bei knapp 37 Prozent, was schon eine Steigerung ist. Wir arbeiten uns da gerade hin. Das wird in diesem Monat ein bisschen schwierig, weil dreimal mein Ganzer. Dennis Horn ist, aber ich gebe alles, dass es ein bisschen besser wird. Gut.

07:46 Gavin Karlmeier

Ich freue mich über meinen Gast Gavin Karlmeyer heute in dieser Ausgabe 548. Von Haken dran. Ist eigentlich das Trump-Handy mittlerweile bei dir angekommen? Wann sollte das kommen?

07:59 Dennis Horn

Danke für diese Überleitung zum Housekeeping. Also, es war ja in der vergangenen Woche war MWC in Barcelona. Und da werden immer so Telefone. Mobile World Congress. Exakt, Mobile World Congress, da werden immer so neue Telefone vorgestellt, auch coole Ideen und so. Wir hatten vor ein paar Monaten auch die CES in Las Vegas. Das ist die Consumer Electronics. S. Show. Show, danke. Wo eben auch solche neuen Geräte vorgestellt werden. Und ich möchte eine Kusshand rausschicken an die Kolleginnen von The Verge, die einfach auch so ungefragt jetzt hier wieder thematisiert haben. Einfach nur mit der Schlagzeile. Das Trump Handy fehlte auf der weltgrößten Mobilfunkmesse. Jetzt muss man dazu sagen, dass Trump Mobile One, das Telefon auf das ich warte Oder Trump Phone One, wird es denn heißen? Egal. Ich habe ja versprochen, ich will das testen. Und Thorsten Beek, der verantwortliche Chef, der sich darum kümmern würde, dass ich das könnte, der hat schon vor gefühlt einem Jahr zu mir gesagt. Das wird wahrscheinlich nicht kommen, macht dir keine Hoffnung. Und naja, so ist es jetzt gerade. Es taucht nirgendwo auf, wir erfahren gar nichts.

09:04 Gavin Karlmeier

Gut, also wir üben uns im Warten. Das können wir. Wenn wir etwas können, warten, dann warten wir.

09:11 Dennis Horn

Nur noch 200 Podcast-Episoden bis zum Trumpf-Test.

09:14 Gavin Karlmeier

Wir starten mit Meta. Ich hab noch ein kleines Nachhaken.

09:17 Dennis Horn

Du hast noch ein Housekeeping sagt. Wir sagen Nachhak, Dennis. Nachhag Also, es geht um die SEC gegen Musk. Es geht um die Geschichte der Klage oder der Beschwerde oder der Überprüfung, ob Elon Musk, als er Twitter damals kaufte. Ob er zu spät die Unterlagen eingereicht hat. Das ist jetzt eigentlich eine relativ binäre Angelegenheit, weil man kann ja überprüfen, wurde das pünktlich eingereicht. Nein. Bedeutet, die SEC ist sich ihrer Sache relativ sicher, rennt aber Elon Musk die ganze Zeit hin und her. Und wir haben in der letzten Woche fälschlicherweise behauptet, dass Elon Musk erneut, ich glaube zum 433. Mal, einen Termin gerissen hatte. Das war hier nicht so. Die SEC-Untersuchung und das Team der SEC, der Börsenaufsicht in den USA, hat es geschafft, mit Elon Musk zu sprechen. Und zwar am selben Tag, an dem er auch vor Gericht in San Francisco erschienen ist. Das heißt Elon Musk hat innerhalb eines Tages zwei Aussagen getroffen, nämlich in Washington DC und in San Francisco am selben Tag. Du hast schon beeindruckend Das Ergebnis allerdings ist nicht so ganz beeindruckend, denn nach diesem Gespräch zwischen SEC und Musk kam das Ergebnis, dass nicht auf Basis der Aktenlage geurteilt wird, sondern erstmal ein neuer Zeitplan. Aufgesetzt wird. Heißt, es gibt nichts Neues und es war alles mal wieder für umsonst. Aber Hauptsache der Elon Jet hat sich bewegt So, und kleines Nachhak noch, wir haben über die DSA Transparency Report-Zahlen von X gesprochen. Also die Unternehmen müssen ja in der EU immer melden. Wie viele Leute sie benutzen. Da habe ich fälschlicherweise die Zergs-Nutzungszahlen mit dem Vorjahr verglichen und habe gesagt, die sind um 36 Prozent in Deutschland eingebrochen. Es war aber nicht nur das Vorjahr, sondern das erste Halbjahr 2025. Was? Eigentlich im Grunde noch geiler ist, weil wir reden hier über einen Halbjahrsprung. Naja. Gut.

11:01 Gavin Karlmeier

Also vielleicht kann sich Elon Musk was sein Zusageverhalten für Gerichtstermine angeht, ein bisschen an Mark Zuckerberg orientieren. Wir starten mit Meta, mit Mark Zuckerberg und mit einem Prozess, in dem es Wie in so vielen Debatten zu Social Media aktuell um die Frage geht, hat Meta seine Plattform absichtlich so gestaltet, dass sie kindersüchtig machen?

11:22 Dennis Horn

Ja, das ist der Cage-Stat.

11:24 Gavin Karlmeier

Oder würde ich sagen, einfach ja Oder würde ich vielleicht sagen, einfach alle süchtig machen. Und über Kinder sprechen wir dann nochmal natürlich konkreter, der Prozess, um den es hier geht. Spielt im US-Bundesstaat New Mexico, dort haben die Geschworenen eine Aussage von Mark Zuckerberg ansehen können, die vorab aufgenommen wurde. Allerdings schon im März 2025. Dieses Gespräch haben wir vor der Sendung aufgezeichnet. Vor der Sendung aufgezeichnet. Vor dem Prozess aufgezeichnet. Wahrscheinlich hatte er selbst keine Zeit, extra nach New Mexico zu kommen. Termine, dies, das. Wir kennen das ja. Also er wurde in dieser Aussage mehrfach nach Forschungsergebnissen gefragt. Die seine hauseigenen WissenschaftlerInnen produziert haben, also die Studien für Meta selbst anfertigen. Wir hören ja immer mal wieder, dass die. zum Teil gern unter Verschluss gehalten werden, weil die Ergebnisse nicht gefallen. Und Mark Zuckerberg hat die Bedeutung dieser Forschungsergebnisse im Grunde runtergespielt. Also da gibt es ein Dokument zum Beispiel, in dem es heißt, NutzerInnen würden auf Facebook wahrscheinlich lernen, Das Posten von Inhalten mit Feedback zu verknüpfen, was dann dazu veranlasst, durch häufigere Besucher auf der Seite Belohnungen zu erhalten. Da sagt Mark Zuckerberg, er sei sich nicht sicher, ob das in der Praxis tatsächlich so funktioniert, aber sei eine ganz gute Zusammenfassung der Forschungsergebnisse. Ja, sag. Es geht noch weiter. Wir begleiten aber.

12:51 Dennis Horn

Ja, okay. Stell das mal vor, dann kann ich meine.

12:53 Gavin Karlmeier

Einen muss ich nur sagen. Dann kiffe ich nicht aus. Später wurde Mark Zuckerberg zu einem Dokument befragt, das den Anteil der Elf- und Zwölfjährigen grafisch darstellt. Die zu den monatlich aktiven Instagram-Nutzern gehörten. Was ja interessant ist, weil man darf es ja erst ab 13 nutzen, offiziell. Und diese Grafik zeigt, dass zu diesem Zeitpunkt etwa 20% der Elfjährigen Instagram monatlich nutzten. Und da sagt Marc Zuckerberg, ja, ich. . Macker. Marc Zuckerberg. Schön zum Weltfreundtag auch. Ja, ich stimme zu, dass die Grafik das aussagt, aber ich bin nicht mit der Methodik vertraut, die wir zur Schätzung verwendet haben. Ich gehe davon aus, dass wir Personen unter 13 Jahren von unseren Diensten entfernt hätten, wenn wir direkt gewusst hätten, dass sie jünger sind als 13.

13:35 Dennis Horn

Ja klar.

13:36 Gavin Karlmeier

So wie wir auch betrügerische Werbung entfernt haben. Ja, und was ja verrückt ist, weil sie haben es ja gewusst. Das sind ja die Wissenschaftler, die es rausgefunden haben. Damit ist das Wissen im Unternehmen ja da. Und letztes Mark Zuckerberg wurde auch zu einem Dokument eines Metawissenschaftlers befragt, in dem es heißt: Es gibt zunehmend wissenschaftliche Belege, insbesondere in den USA, dass die durchschnittliche Auswirkung von Facebook auf das Wohlbefinden der Menschen leicht negativ ist. Da sagt Mark Zuckerberg, meines Wissens ist das nicht die allgemeine Meinung.

14:09 Dennis Horn

Ich glaube, Marc Zuckerberg und Friedrich Merz würden sich wahnsinnig gut verstehen. Nee, weißt du, was das interessante ist? Wir begleiten diesen Prozess schon länger. Das ist dieser berühmte KGM-Fall. Eine 20-jährige. die eben klagt gegen Meta, gegen Google, die auch gegen Snapchat zum Beispiel vorgehen wollte und TikTok, mit denen sie sich außergerichtlich bereits geeinigt hatte. Das hat mit Meta offenbar nicht funktioniert. Und Mark Zuckerberg hat jetzt in diesem Ausschnitt, den du hier dargestellt hast, hat er auch was Spannendes gesagt. Und er hat nämlich gesagt: Metas Ziel ist es, die Apps nützlich zu gestalten, anstatt die Nutzungsdauer zu erhöhen. Was sehr interessant ist. Weil Adam Mossari im selben Prozess gesagt hat, dass sein Jahresziel war, innerhalb oder sein Unternehmenziel innerhalb von fünf Jahren die Nutzungszeit von 40 auf 46 Minuten pro Tag zu erhöhen. Bedeutet also Meta hat offenbar andere Ziele als Adam Orsery bei Meta, was ich mir nicht vorstellen kann. Also irgendjemand lügt und ich fürchte alle.

15:08 Gavin Karlmeier

Unregretted User Minutes sind das doch.

15:11 Dennis Horn

Das wäre meine interne Metrik, mit der ich arbeiten kann.

15:15 Gavin Karlmeier

Naja, so.

15:17 Dennis Horn

Achso, darf ich ganz kurz da noch was zu sagen, weil wir haben im Discord, wir machen gleich Werbung dazu, wir haben im Discord eine Diskussion geführt, weil ich habe in der letzten Episode darüber gesprochen, dass ich sehr lange versucht habe. anzurecherchieren, wie eigentlich der Forschungsstand zum Thema Social Media Sucht im Generellen ist. Und es gibt dazu einen Text eines Psychiaters aus dem Jahr 2018, in dem er dargestellt hat, es gibt keine Abhängigkeit von sozialen Medien im Spiegel. Da habe ich gesagt, das Fand ich interessant, ist aber halt auch fast zehn Jahre alt oder acht Jahre alt und so. Und dann hat in unserem Discord-Shirt, wir haben ja ein Discord. Darf ich? Ja, Discordwerbung jetzt. www. haken. org sind über 2200 Menschen, 2217 jetzt gerade zum Zeitpunkt der Aufzeichnung, indem extrem viele Menschen sich über diese Dinge austauschen, über die wir hier auch sprechen, und zwar deutlich schlauer, lustiger und schneller. Als wir es in diesem Podcast hier tun könnten. Ich sage es dir ganz ehrlich: ohne die Leute im Discord wäre dieser Podcast nicht möglich. Weil das ist unsere Redaktion, unser Rückgrat. Und als ich in der Vorbereitung auf diese Episode hier So ein bisschen Informationen über eine Klage, über die wir gleich sprechen werden, brauchte. Das war also krasser als Gemini. Du schreibst da, stellst eine Frage und die Leute beantworten sie dir. Und zwar extrem fachlich versiert, es ist beeindruckend. Also vielen, vielen Dank, dass es euch gibt und wer da mitmachen möchte, ich kann es euch sehr empfehlen. Na, jedenfalls haben wir über diese Social Media Sucht dort diskutiert, weil Saskia, unsere Nutzerin im Discord. sich damit auseinandergesetzt hat und vor allem beginnt sie ihre Antwort mit und damit siehst du, was für Leute da unterwegs sind. Ich arbeite seit 2019 in der Suchthilfe zum Thema Mediennutzung. Also Leute, die sich damit auskennen, und 2019, ein Jahr nachdem dieser Text erschienen ist, Ich kann das nicht alles vortragen, was sie schreibt, aber sie ist halt ultra im Thema und sie hält aber fest, der aktuelle Stand ist Es gibt durchaus Mediensucht. Man kann Sucht, ähnliches Verhalten zumindest entwickeln, was Mediennutzung und eben im Speziellen auch soziale Medien angeht. Und es gibt da in diesem Zusammenhang ein paar Faktoren, die erfüllt sind. Ich finde das faszinierend, dass wir einfach so schlaue Leute haben, die sich damit auskennen. Sie sagt aber auch, das, was dieser Text kritisiert Ist, dass es keine DSM-5-Diagnose bislang gibt und das ist bislang auch immer noch der Fall.

17:29 Gavin Karlmeier

Das ist sozusagen diese große Krankheitenbibel. Wenn es darin festgehalten ist, ist es anerkannt.

17:35 Dennis Horn

Genau, es ist so ein bisschen so, wie Polizisten sagen, wir haben eine 429. Dann weiß man, das ist ein Sachverhalt. Und das gibt es eben noch nicht. Und deswegen kann man sagen, es gibt keine Social Media Sucht, das wäre aber medizinisch betrachtet so zumindest nicht haltbar und nicht richtig. Es ist halt nur noch nicht so aufgeschrieben. Wie übrigens mein Wikipedia-Artikel auch noch nicht aufgeschrieben ist, Zinker-Zinker. Naja.

17:59 Gavin Karlmeier

So Meta bemüht sich übrigens, nicht nur die Dinge vor Gericht ein wenig aufzuweichen, sondern auch im Parlament Aura Sala ist eine EU-Abgeordnete aus Finnland, eine konservative Politikerin. Sie sitzt seit 2024 im EU-Parlament. Vorher war sie Cheflobbyistin von Meta in Brüssel. Und davor wiederum hatte sie verschiedene Positionen in der EU-Kommission. Also von der EU-Politik zu Meta und wieder zurück. Wir Menschen in Brüssel nennen es die Revolving Door.

18:32 Dennis Horn

Das hat Pip Klöckner hier auch mal sehr schön erklärt, diese Revolving Door. Und die kann man auch verstehen natürlich, ne? Also so rein. Faktisch Wenn du jetzt Experte auf diesem extrem spezialisierten Gebiet bist, es gibt nicht so viele Optionen für dich, beruflich in Richtung einzuschlagen. Entweder geht es zu einem Unternehmen oder zu denen, die Unternehmen bewachen, weil sonst braucht keiner deine Expertise. Also ich weiß, wovon ich spreche. Also, ich bin nicht in diesem Unternehmen, ne? Aber ich will nur sagen, es gibt nicht so viele Optionen, wenn man halt sich irgendwie mit einer Sache sehr gut auskennt. Sie könnte Journalistin werden und darüber berichten. Ja, aber offenbar hat Aura Salah das Bedürfnis, viel Geld zu verdienen.

19:09 Gavin Karlmeier

Absolut, sie soll maßgeblich an einem geplanten Abbau digitaler Regulierung in der EU mitwirken, als Chefverhändlerin des Parlaments. Und da klingelt unser Äh, Interessenskonflikt-Alarm. Vielleicht brauchen wir auch dafür irgendwann mal einen Jingle. Interessenkonflikt.

19:28 Dennis Horn

So kann man sich jetzt nicht.

19:31 Gavin Karlmeier

Offiziell heißt es bei der EU kein Problem. Es gibt ja Regeln dafür. Damit Menschen nicht einfach von einer Rolle in die nächste schlüpfen können, Wissen mitnehmen, dass sie im nächsten Job eigentlich nicht haben dürften oder Kontakte oder was auch immer. Und jetzt fordert eine Reihe zivilgesellschaftlicher Organisationen, darunter Lobby Control und Transparency International, dass auch Hassala von ihrer Rolle Für unser Lieblingsvorhaben abberufen wird, den digitalen Omnibus. Du erinnerst dich, das Gesetzespaket, mit dem die Digitalregulierung überhaupt Überarbeitet und entschlackt werden soll, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu verbessern.

20:08 Dennis Horn

Aber also für die, die sich nicht daran erinnern, der digitale Omnibus soll diverse Pakete oder Gesetze zusammenfassen in der EU und dabei auch entschlacken. aber am Ende, dass es den Unternehmen alles ein bisschen leichter gemacht wird. Das Interessante ist, dass der digitale Omnibus vom EU-Parlament eigentlich schon so ein bisschen Ausgebremst wurde, war glaube ich die Formulierung, über die wir gesprochen haben. Also das Parlament ist nicht so richtig happy damit, aber diese Arbeitsgruppe, bei der eben auch Aura Sala bei sitzt, die trifft sich jetzt erstmal trotzdem. Das kennen wir ja aus der Weltpolitik, das Parlament findet das nicht so gut, aber wir können ja erstmal gucken.

20:44 Gavin Karlmeier

Also wenn man sagt, der digitale Omnibus wird ausgebremst, bleibt man wenigstens grob im Bild. Das finde ich erstmal gut. Ich weiß noch, wie wir uns das erstmal lustig gemacht haben über diesen Begriff hier. Und dann kamen so lauter Leute, haben uns geschrieben, wieso, ganz normaler Fachbegriff.

20:57 Dennis Horn

Omnibus-Gesetze gibt es ständig und überall. Wir hätten vor der Fahrt mit dem Fahrrad sprechen sollen.

21:10 Gavin Karlmeier

Problematisch wird es erst bei Lastenrat gesetzen. So, also mein Verständnis eines solchen Gesetzespakets war es, so wie du das gerade formuliert hast, dass Alternativen aus Europa selbst besser am Markt dastehen könnten. Und so hat es auch Aura Sala mal in einer Pressemitteilung vor einer Weile formuliert Ähm, und natürlich wäre es irre, wenn dadurch jetzt die Silicon Valley Konzerne einen ordentlichen Push bekommen, weil sie Einfluss auf den Gesetzgebungsprozess nehmen. So, die NGOs, die jetzt dagegen protestieren, sagen: tatsächlich habe sich Aurasala als Ab Abgeordnete schon mehrfach mit ihrem ehemaligen Arbeitgeber getroffen, unter anderem bei einem Lobbytreffen im September 2024 und bei einem weiteren im Januar 2025.

21:52 Dennis Horn

Also, das Dilemma ist, es gehört natürlich zu ihrem Job, auch mit den Unternehmen dann zu sprechen, würde ich behaupten. Man kennt das übrigens auch, also ich weiß nicht, ob du das kennst, aber ich kenne das durchaus auch, dass ich auch schon in unterschiedlichen Rollen Inselben Menschenkonstellationen zusammengetroffen bin. Also, dass es durchaus passiert, dass man erst für die einen arbeitet, dann für die anderen. Und aber immer in derselben Menschengruppe eigentlich zusammen ist und dann verändert sich schon die eigene innere Position. Es ist gar nicht so leicht, diese Veränderung der Position aber auch In den Köpfen anderer Leute auszulösen oder verstehbar zu machen, nachvollziehbar zu machen. Und deswegen ist diese Kritisierung hier an der Stelle komplett richtig. Ich will nicht sagen, Aura Solla darf diesen Job nicht machen. Ich glaube, das wäre wäre realitätsfern. Aber zu sagen, wir setzen sie vielleicht jetzt nicht in eine zentrale Position einer Gesetzes in der sie zuvor möglicherweise auf anderer Seite noch gesessen hätte, um dagegen anzuarbeiten, das finde ich ist eine komplett legitime Forderung.

22:53 Gavin Karlmeier

Ja, und ich finde, es gibt eine Reihe von Berufen, Rollen, Verantwortlichkeiten, wo ich finde, dass der Groß Bloße Verdacht schon reichen kann. Stimme ich zu. Und man ihn vermeiden sollte, und das wird hier halt nicht getan, und das finde ich tatsächlich schwierig.

23:09 Dennis Horn

Zumal wir sogar diskutieren, jetzt komplett wilder Themensprung, aber ich will es kurz Trotzdem sagen, wir erleben ja, dass in Gerichtsprozessen sehr häufig Verzögerungstaktiken oder auch vielleicht sogar berechtigtes Interesse über dieses Kampfwort, und nee, aber über diesen Begriff Interessenkonflikt irgendwie aufgeworfen werden. Zuletzt einen Fall, den ich mitbekommen habe, eigentlich völlig egal worum es ging, aber der Angeklagte war ein Bergsteiger, es ging um eine Bergwanderung und der Richter war selber Mitglied in einem Alpin-Verein. Und da wurde darüber sogar schon diskutiert. Darf der Richter diesen Prozess durchführen, weil er sich fachlich auskennt. Und wenn das schon dazu reicht, dass wir diese Diskussion führen, auch in dem Fall der Richter diesen Prozess führen durfte, finde ich, dass hier in dem Fall diese Diskussion super überfällig ist.

23:56 Gavin Karlmeier

Eine Geschichte von Meta noch aufgelesen hier aus unserer Liste. Meta ändert gerade, wie der Erfolg von Werbung auf seinen Plattformen gemessen wird. Ja, stell dir das mal vor, ich habe ganz viele Emotionen, interessanterweise. Ehrlich, interessant. Also bisher war es so, wenn jemand eine Anzeige auf Instagram oder Facebook oder so gesehen hat und danach etwas gekauft hat beim Anbieter dieser Werbung. Dann konnte Meta sehr viele unterschiedliche Aktionen, sage ich mal, Interaktionen, als Kli zählen. Also nicht nur den klassischen Klick auf einen Link, sondern auch so Dinge wie ein Like, ein Share. Repost oder wenn jemand Beitrag, also diese Anzeige gespeichert hat. So mit diesem möchte ich mir in meinen. Weiß ich nicht, später nochmal angucken, Ordner legen. So, und viele externe Analyse-Tools außerhalb der Metaplattformen zählen aber nur echte Link-Klicks. Und dadurch ist das so marktweit nicht vergleichbar. Und in den Statistiken von Meta sah es oft so aus, als hätte eine Kampagne dann mehr Verkäufe ausgelöst als in anderen Auswertungen. Das hat für, sagen wir mal, Irritationen gesorgt, wie wir es nennen. Und jetzt passt sich Meta dem Markt stärker an, weil zählt also für sogenannte Conversions, für Click-Conversions, wenn dann auch gekauft wird, nur noch der echte Klick auf den Link. Also wenn jemand draufklickt und dann etwas kauft. Wie bei Google-Interaktionen.

25:17 Dennis Horn

Da muss man dasselbe sein, wie wenn man in Meetings irgendwie mit einem Sprechball über einen Raum wirft, wie bei Google. Ja, wie bei Google oder wie überall anders. Aber ich musste direkt reingehen, weil ich.

25:30 Gavin Karlmeier

Also.

25:32 Speaker 4

Warte, ich mach nur das Bild noch komplett voll.

25:34 Gavin Karlmeier

Also die anderen Interaktionen, die werden nach wie vor berücksichtigt, aber jetzt in einer eigenen Kategorie. Die nennt Meta jetzt Engage Through Attribution. Weil es sagt, auch solche Interaktionen können später zu Käufen führen, aber sie werden jetzt getrennt von echten Klicks ausgewiesen. Jetzt bin ich auf deine Emotionen gespannt.

25:51 Dennis Horn

Also pass mal auf das Ding ist ja auch, dass du damit am Ende eben bezahlst, wie viele Leute auf deine Links klicken und nicht mehr. Reaktion dein Post auslöst, den du platziert hast. Und also, zum einen, das ist natürlich alles Meta-Werbesprech, es stellt sich schon die legitime Frage. Ob Meta aus eigenen Stücken sich denkt, unsere Zahlen sind viel höher als bei der Konkurrenz, das verstehen die Leute nicht, das wollen wir nicht. Oder ob Meta nicht möglicherweise etwas anderes im Schilde führt. Und dafür müssen wir mal kurz das große Bild aufmachen. Und damit gehen wir nochmal in den Prozess nach New Mexico KGM. Denn in diesem Prozess hat Mark Zuckerberg gesagt, Engagement ist kein Unternehmensziel. Das haben wir hier mit Pip Klöckner vor zwei Wochen, glaube ich ein bisschen auseinandergenommen und haben darüber gesprochen, dass Meta schon seit mehreren Jahren nicht mehr von Engagement spricht, sondern dass sie immer wieder davon sprechen, dass Leute dort Entertainment finden, sich vernetzen, die ein das Internet dort zu Hause ist, bla bla bla bla bla. Bedeutet Meta hat ein total interessantes politisches Interesse, das Engagement von allen Arten, an denen sie irgendwie Erfolg messen, Aus Xen aus ihren Papierwerken. Und hier, das hier ist sozusagen das nächste Puzzlestück in dieser Geschichte, nämlich zu sagen, wir reden nicht mehr, wir inzentivieren bei den Leuten nicht mehr Engagement, sondern Wir verkaufen nur Link-Klicks, so wie alle, dann ist es auch nicht mehr so verwirrend, bla bla. Nee, ich finde es eher interessant, dass man sich hier darauf so versteift, dass man eben nicht belohnt, wenn Leute interagieren auf der Plattform im Generellen.

27:26 Gavin Karlmeier

Meinst du? Meinst du, das ist ein sozusagen ein breiter angelegtes Vorgehen, um diesen Suchtvorwurf in den Griff zu bekommen? So ein bisschen wie an anderer Stelle Meta immer hingeht und äh Versucht zu sagen, wir beeinflussen hier nicht, was inhaltlich passiert, um eben nicht als Medienanbieter gelabelt zu werden und in eine Verantwortung zu geraten? 100 Prozent.

27:48 Dennis Horn

Ich glaube, es ist aber nicht nur der Suchtverwurf, sondern es ist ganz noch größer. Die Wahrnehmung des Unternehmens, die ja auch sich überall durchzieht. Wir haben als, was war das, im September 2025 hat Instagram eine iPad-App gestartet. Diese iPad-App, hast du die installiert auf deinem iPad? Nee, ne? Nee. Niemand hat das. Nee, weil ich aber auch kein iPad habe immer mal. Gut. Und da ist sie nicht drauf. Das Interessante, wenn du die aufmachst. Dann öffnet sich zuerst das Real Stap. Die Intention ist also, dass hier Entertainment ist. Und Mark Zuckerberg hat im April des letzten Jahres ein Interview gegeben, in dem erzähle ich ständig dieses Beispiel. Ich fühle mich langsam schon wie so eine alte Schallplatte, aber trotzdem. diesen drei Epochen sozialer Netzwerke gesprochen hat, Vernetzung, Entertainment, synthetische Inhalte. Und dieser Weg zum Entertainment und damit weg von. Die Leute motivieren, den schnellen Kick zu kriegen, zumindest öffentlich in der Darstellung, sondern in der Darstellung, du öffnest das, um ein bisschen abzuschalten, um so ein bisschen mitzukriegen, was in der Welt passiert. Also eigentlich die ganzen Gründe, warum früher Leute Fernsehsender sich irgendwie, wie sie sich aufgestellt haben im Marketing. Das ist das große Bild, dass Meta seine Netzwerke eben nicht mehr als das Tool versteht, in dem du diese Instant Gratification bekommst, sondern das soll das Fernsehen ersetzen, das soll dein Tagesbegleiter sein. Und da passt es gut, ins Bild zu sagen, uns geht es nicht um Engagement, uns geht es eigentlich nicht mal um Nutzungsdauer, uns geht einfach darum, dass die Leute eine gute Zeit haben.

29:18 Gavin Karlmeier

Ja, andererseits ist ja auch, dass, also dann bist du ja im Reals Tab und da ist ja endlos Scrollen angesagt. Und das ist ja der andere Der andere Honeypot der Kritik.

29:32 Dennis Horn

Und deswegen ist das Opt-in bislang. Auch das ist interessant. Dieses endlose Scrollen wäre ja der perfekte Der perfekte Stimulator für mehr Nutzungszeit. Du musst es nur noch anmachen, es läuft durch. Egal ob du aufs Telefon schaust oder nicht, die Werbung läuft eben auch durch. Aber dieses endlose Scrollen ist eine Funktion, die du von Hand einschalten musst. Weil sie einfach sagen, wir bieten das nur an, wir geben nur Optionen. Welche Optionen Sie dir geben, das hat natürlich unternehmerische Interessen, aber das sagen sie nicht dazu.

30:01 Gavin Karlmeier

Wir beobachten das weiter. Haken bleibt dran.

30:04 Dennis Horn

Haken bleibt dran. Ich wollte das gerade sagen.

30:05 Gavin Karlmeier

Haken bleibt dran. Guck mal, eine halbe Stunde in der Folge.

30:08 Dennis Horn

Wir haben einen von 34 Punkten abgemacht.

30:12 Gavin Karlmeier

Also wir hören uns ja die nächsten Tage häufiger. Sagen wir mal, wir bleiben die ganze Woche hier beieinander. Das stimmt, ja.

30:19 Dennis Horn

Drei Folgen Dennis und Kevin.

30:22 Gavin Karlmeier

Es sind genug Punkte, die wir hier noch mitnehmen können in den nächsten Episoden.

30:26 Dennis Horn

Wenn ich ganz ehrlich sein soll, Dennis, die Hälfte dieser Punkte trage ich seit einer Woche mit mir rum hier.

30:30 Gavin Karlmeier

Ich schiebe das ganze Zeit vor mir her. Am Ende der Woche haben wir Inbox Zero. So sage ich das jetzt. Okay, ich bin gespannt. So, weiter zu TikTok. Wir haben nicht so viel Zeit. Wir schauen jetzt nochmal auf den TikTok-Deal, auf den Zwangsverkauf des Unternehmens in den USA. Da müssen wir genauer hinschauen, denn jetzt wird es kleinteilig Die Details sind wichtig. Es gibt eine neue Klage gegen Donald Trump und dessen Justizministerin Pam Bondi wegen des TikTok-Deals. Sie wurde eingereicht vom. Public Integrity Project, das sage ich so, weil ich das Gefühl habe, die könnten uns jetzt häufiger begegnen. Das ist eine Gruppe aus Anwälten, eine Kanzlei. Die sich gegen Korruption einsetzen möchte, wie sie sagt, ausnahmsweise auch mal hier im eigenen Land. Die Kläger wiederum sind zwei Softwareentwickler aus Kalifornien. Einer ist, brauchst du, soll ich dir was zu trinken reichen? Hast du ein Bonbon vielleicht? Nee.

31:25 Dennis Horn

Ich finde nichts so schlimm, muss ich mal ganz kurz sagen, ich finde nicht so schlimm wie Leute, die in Podcasts Bonbons essen. Also ich habe nicht diese, wie heißt das? Dieses Wenn man hier Phonie? Kakophonie. Nee, wie heißt es? Misophonie. Misophonie.

31:41 Speaker 4

Misophonie.

31:42 Dennis Horn

Das ist nicht das, was wir im Weltfreundtag kritisieren, das ist was anders. Misophonie ist, wenn man keine guten Geräusche erträgt. Und mich stört es nicht, wenn jemand Chips isst. Ich finde sogar, dieses Knuspern finde ich geil, aber dieses Bonbon-Lutschenbon, das gehört auf der. Das ist für mich selbe Kategorie wie Bifi im ICE Essen.

31:59 Gavin Karlmeier

Aber mal schnell so einen Revoice einwerfen, damit die Stimme bei dir wieder in Ordnung ist, das fände ich jetzt einen guten Kompromiss. Und da kommen wir auch zu unserem Werbepartner. Du als Menschen, die mit gesprochenem Wort arbeiten, naja, gibt wenige Alternativen. So, pass auf, ich komme zurück zum Thema. So machen wir es einfach. Also, die Kläger in diesem, ich erinnere, in dieser Klage gegen Donald Trump und Pam Bondi sind zwei Softwareentwickler aus Kalifornien. Einer ist Aktionär von Alphabet. Der andere von Meta und sie beide sagen, sie haben finanzielle Einbußen erlitten wegen dieses TikTok-Deals. Worum geht's genau? 2024 hat Joe Biden ein Gesetz unterzeichnet, das sagt, TikTok darf in den USA nur dann weiter vertrieben werden. Wenn Byte Dance, der chinesische Inhaber, bis zum letzten Tag der Amtszeit von Joe Biden einen Firmensitz in den USA gefunden hätte. So und das Gesetz wurde in den USA auch vom Obersten Gerichtshof bestätigt. Die Klage sagt jetzt aber Es wurde nie angewendet. Kurz nach Ablauf dieser Frist habe Donald Trump eine Fristverlängerung gewährt, wir erinnern uns, und Palm Bondi angewiesen, das Gesetz nicht anzuwenden. Und die ursprüngliche, und damit habe sich auch die Motivation geändert, also die ursprüngliche Motivation für das Gesetz sei gewesen, China daran zu hindern, Propaganda In der US-amerikanischen Öffentlichkeit zu verbreiten. Und der Deal, der dann gemacht wurde, habe aber dafür gesorgt, dass der Algorithmus weiter in den Händen von Byte Dance sei. Und gleichzeitig kontrolliere Oracle die Daten und könne ebenfalls Informationen zensieren, die nicht passen. Und das sei eine Situation. die für die NutzerInnen und die Meinungsfreiheit auf der Plattform verheerend sei. Und deswegen jetzt die Klage.

33:45 Dennis Horn

Ja, also es gibt noch so ein paar andere Punkte, die ich daran super interessant finde. Also zum Beispiel der Vorwurf, dass der der Preis, der für dieses Unternehmen verlangt wurde, 14 Milliarden Dollar, dass das halt ein absoluter Bargain war irgendwie. Oder am Ende sogar ist Scam, weil das, also es gibt ganz aktuelle Zahlen, die tickt, die Byteance insgesamt mit 550 Milliarden Dollar bewerten. Dass also das US-Geschäft 14 Milliarden Dollar sind. Ist sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich. Analysten haben den Wert eher so 50 Milliarden Dollar geschätzt. Das heißt, da gab es offenbar auch Motivationen, die über die wirtschaftlichen Interessen hinausreichen. Wirtschaftliche Interessen ist aber mein anderes Stichwort. Ich habe da so ganz viel drüber nachgedacht in der Vorbereitung auf die heutige Episode, weil dieser Prozess, finde ich, ist so Peak USA. Und zwar: Es gibt eine Gruppe von Anwälten, die sich zum Ziel setzen, gegen Korruption vorzugehen. Und das ist ja erstmal spannend. Also die versuchen irgendwie gerade in den USA, die immer stärker in so eine Oligarchierichtung ja auch hin strudeln, versuchen die irgendwie ein Gegengewicht zu setzen. Jetzt kommen aber Leute auf diese Anwaltskanzlei zu, die offenbar ein klares Interessenprofil hat und sagen, hey, dieses Ding hier, dieser Deal, der war nicht gerechtfertigt. Und dann kommt aber raus, nicht weil sie glauben, dass sie Korruption vorgefallen sei, sondern weil ihre Werte in Alphabet und Meta gesunken sind. Heißt also Man muss hier das Gute, also die Gerechtigkeit, damit für argumentieren.

35:21 Gavin Karlmeier

Es geht wieder über Kommerz.

35:23 Dennis Horn

Genau, es geht wieder über kapitalistische Interessen. Da habe ich mich gefragt, ist das jetzt einfach, wie die USA schon immer ticken, oder ist das hier einfach ein weiteres. Sargnagel in das Justizsystem der USA. Das übrigens an vielen Stellen, ich werde häufig darauf hingewiesen, ja, auch noch funktioniert. Also das Justizsystem ist nicht komplett im Eimer, aber. Haben wir gleich auch noch so ein Beispiel zu. Hakt aber an manchen Stellen dann doch. Haken drin.

35:46 Gavin Karlmeier

Ja, ich hab, also ich verstehe genau, was du meinst, und andererseits habe ich dann aber so gedacht: ist das nicht so, wie Anwälte arbeiten? Also, du suchst dir ja einen Hebel, mit dem du arbeiten kannst. Selbst wenn du auf ein anderes Ziel hinaus möchtest. Und das ist jetzt eben der Hebel wirtschaftlicher Aspekte. Weißt du, was ich meine?

36:06 Dennis Horn

Ja, ja, ja, ja. Natürlich. Also ist ja auch legitim darüber zu kommen und auch generell ist es komplett überfällig, diese fünf Executive Orders von Trump einmal gerichtlich juristisch prüfen zu lassen, um zum Resultat zu kommen, dass das nicht vom Gesetz abgedeckt ist, was da passiert ist, dass es keine Überprüfung, keine zwangsläufige Überprüfung durch die Generalsstaatsanwältin Pam Bondi gegeben hat. Also Es gibt so ein paar Dinge, da muss mal jemand drauf gucken, weil ansonsten lässt man Trump gerade walten und machen und das ist, also, das ist einfach eine scheiße Idee. Und das war's mit der mit der naja egal.

36:45 Gavin Karlmeier

Rüber zu Ex, unserer Lieblingsplattform

36:49 Dennis Horn

Wir haben heute in Funktion und Emotionen, kann ich schon mal teasern. Also da geht es viel um Ex auch und den Umbau der Plattform. Da kleiner Teaser für später, bleibt dran. In vier Stunden sind wir da.

37:00 Gavin Karlmeier

Ja, vielleicht biegen wir ein bisschen früher ab. EX hat neue Richtlinien zur Altersverifikation rausgegeben. Und auch da kommt jetzt der Personalausweis stärker ins Spiel, als hätten wir es geahnt. Und ähm Bei anderen Plattformen schon.

37:16 Dennis Horn

Ich habe das per Mail bekommen und ich habe ja, habe ich ja erzählt, ne? Weiß nicht, ob du es mitbekommen hast, gegen meinen Willen hat jemand mir einen blauen Haken gekauft. Und ich habe auf Ex einen bezahlten blauen Haken von einem Hörer, der weiß nicht, der mich ein bisschen ärgern wollte oder es witzig fand oder so. Am Ende hat Elon Musk trotzdem Geld bekommen, was ärgerlich ist. Auf jeden Fall habe ich deswegen natürlich ein paar Einsichten in die Welt der Premium-NutzerInnen. Und das Interessante ist, dass ich dort jetzt schon gefragt wurde, ob ich nicht Bock hätte, meinen Personalausversuch zu lernen. Hatte ich nicht.

37:49 Gavin Karlmeier

Nee, warum auch so? Aber warum X beschreibt, dass du es tun solltest, ist Es soll erstens eine freiwillige Form der Verifikation für bestimmte Funktionen geben. X schreibt: Wenn die Bestätigung erfolgt ist, wird dem Profil des Nutzers ein Verifizierungslabel hinzugefügt. das für Transparenz sorgt und in Zukunft möglicherweise zusätzliche zusätzliche Vorteile in Verbindung mit bestimmten Funktionen bringt.

38:16 Dennis Horn

Das ist das Mask-Playbook zu sagen. Kauf dir jetzt ein Tesla-Zweifel für 15. 000 Dollar kannst du dir Full Safe-Driving kaufen, das dann in Zukunft möglicherweise auch tatsächlich ein Feature-Paket ist.

38:28 Gavin Karlmeier

Könnte gut werden. Außerdem, Zitat, in bestimmten Fällen kann X die Vorlage eines amtlichen Ausweises verlangen, damit wir für die Sicherheit der Accounts auf unserer Plattform sorgen können. Derzeit konzentriert sich X auf die Authentifizierung von Konten, um Identitätswechsel zu verhindern und kann weitere Maßnahmen ergreifen, um, Achtung, altersgerechte Inhalte zu gewährleisten. Da sind wir bei dem Thema Jugendschutz und Einführung dieser ganzen Authentifizierungsmaßnahmen.

39:02 Dennis Horn

Über die wir auch nochmal gleich sprechen müssen. Da gibt es nämlich auch ein paar Neuigkeiten, bei denen einem beschwindlich wird.

39:08 Gavin Karlmeier

Und drittens, X verlangt eine Verifizierung auch für alle CreatorInnen, die Gelder und Anteil an Werbeeinnahmen erhalten. Damit soll die Authentizität gefördert und Betrug auf der Plattform bekämpft werden.

39:21 Dennis Horn

Na klar. Was ich übrigens nicht weiß, ist, ob sie das auch mit Persona durchführen. Ich würde mal davon ausgehen, weil in Großbritannien haben sie das in der Vergangenheit schon getan. Persona, das Unternehmen haben wir hier, glaube ich, in Vor. . Anderthalb Wochen mit Frederik von Castell, so ein bisschen auseinandergenommen und beleuchtet, ist nicht idealerweise der beste Partner für den eigenen Personalausweis, den man irgendwo hochlädt. Mir ist übrigens aufgefallen, mein Personalausweis ist abgelaufen, Dennis, und zwar schon im Oktober. Das ist einfach, ich habe keine Mail bekommen oder so. Ist einfach passiert.

39:51 Gavin Karlmeier

Hast du noch einen Reisepass, sodass du halt der und jetzt nicht irgendwie jemanden, der.

39:55 Dennis Horn

Ja, ja, habe ich.

39:56 Gavin Karlmeier

Nachher noch bestätigen muss, dass du Gavin Carl, da muss ich mit dir noch aufs Amt, weißt du?

39:59 Dennis Horn

Ja, das wäre schlecht.

40:01 Gavin Karlmeier

Ja, wir machen gemeinsam diesen Podcast. Es ist wirklich Gavin Carl meiner Sache.

40:05 Dennis Horn

Sie kennen mich doch.

40:08 Gavin Karlmeier

Ich bin da aus dem Presse-Club. Machen Sie da jetzt einen Haken dran. So. Das hier finde ich die eigentlich interessante Story zu X. Es gab beim Unternehmen eine Durchsuchung. Und zwar durch das FBI. Das wollte mehr Informationen gewinnen zu Grog. Es geht da um einen konkreten Fall. Nämlich einen Mann, der ähm über 200 nicht einvernehmliche Sexvideos mit Grog generiert hat. Und in den war eine Frau zu sehen, die er persönlich kennt, und er soll mit diesen Videos den Mann dieser Frau belästigt und bedroht haben. Das ist ein krasserer Frau Fall. Der geht noch ein bisschen weiter und mir fiel die Kinnlade so sehr runter, dass ich nicht alles davon nacherzählen möchte an dieser Stelle. Er hat den Mann auch bei dessen Arbeitgeber angezeigt und behauptet, Der Mann sei unter anderem drogenabhängig und für diese Anzeige beim Arbeitgeber habe er auch Grog genutzt. So, und was hier so interessant ist, ist, dass das FBI die Chats mit Grog als mögliches Beweismittel und X diesen Anfragen hier offenbar, zumindest über diese Durchsuchung, nachkommt. Was weniger außergewöhnlich ist, ist, Grog für genau solche Dinge genutzt wird. Und weiter benutzt werden konnte, als die Debatte um dieses Sprachmodell schon längst tobte. Wir haben hier in Haken dran ja auch öfter drüber gesprochen. Dieser gesamte Fall Den ich gerade beschrieben habe mit diesem Typen und diesen 200 Videos und so weiter, spielte sich zu genau dieser Zeit ab, als es schon längst die Debatte darüber gab. Und das ist. Ja.

41:41 Dennis Horn

Ja, ohne Worte. Und das ist, das ist halt, das muss man dazu sagen, das ist kein Ausnahmefall. Also der Ausnahmefall ist hier, dass das FBI ermittelt. Der Ausnahmefall ist der Durchsuchungsbefehl. Der Ausnahmefall ist die Erwägung der Prompts als Beweismittelzulassung. Das ist die Ausnahme. Die Ausnahme ist nicht, was dahinter passiert ist. Die Ausnahme ist nicht Die Erpressung, die Belästigung, das Generieren in sich schon von Menschen, die dem nicht eingewilligt haben. Das ist alles nicht die Ausnahme, sondern das passiert gerade immer noch Zuhauf. Könnte sich jetzt vielleicht in Zukunft so ein bisschen ändern. Reden wir vielleicht gleich drüber oder nächsten Monat mal sehen. Aber das ist halt Teil des Geschäftsmodells von Elon Musk und von XAI. dass Menschen dieses Tool genau dafür nutzen. Es soll die Unhinged AI sein. Und da muss man sagen, ich finde das sehr gut, dass das FBI damals ein paar ausgedruckte Prompts, die ja wahrscheinlich alle ausgedruckt werden, wie wir Mask als Chef kennen, aus dem Büro rausgetragen hat, um da mal auch zu zeigen, ja, so richtig unbeteiligt seid ihr hier als Chatbot-Anbieter dann am Ende auch nicht. Auch wenn XAI hier noch nicht angeklagt ist, aber trotzdem sie sind die Plattform, auf der das ganze möglich war.

42:58 Gavin Karlmeier

Parallel berichtet 44 Media übrigens das Grug von Siri Dahl, einer Pornodarstellerin, gegenüber NutzerInnen ihren richtigen Namen und das Geburtsdatum preisgegeben hat.

43:10 Dennis Horn

Die zuvor nicht bekannt waren. Genau. Das ist so interessant. Aus zwei Gründen. Das eine ist, weil wir jetzt gleich wahrscheinlich, ich weiß nicht, ob du jetzt gleich über Pseudonymität oder über Trainingsdaten sprechen möchtest, weil beides sind genau die Abbiegungen, die da in diesem Thema drinstecken. Aber auch hier Grog hat offensichtlich Daten in seinen Trainingsdaten, die es nicht haben sollte, wenn eine Person, die nur pseudonym in der Öffentlichkeit auftritt, von Grog öffentlich gedoxt werden kann. Ist das eine Problem. Das andere ist, dass Grog keine Leitplanken hat, diese Grenzen hier nicht zu überschreiten. Und wir wissen noch, wie Elon Musk rumgeweint hat, als Jack Sweeney. den Standort seines Jets in Echtzeit publiziert hat. Da hat er die Regeln von X geändert und hat den Jungen gesperrt, hat alle JournalistInnen gesperrt, die darüber berichtet haben und so und hat gesagt, das ist eine Einschränkung meiner Sicherheit. Jetzt hat er ein Chatbot gebaut, der macht das Gleiche. Regelmäßig und entlarvt eben oder nee, entlarvt es falsch, verrät die Echtnamen, die Klarnamen von Personen, die nicht in der Öffentlichkeit haben wollen und am Ende zucken alle mit den Schultern und sagen, ja, da gut.

44:19 Gavin Karlmeier

Freiheit ist immer nur die eigene, offenbar.

44:23 Dennis Horn

Ja.

44:23 Gavin Karlmeier

So. Gut, also wir kommen gleich zu dieser Abbiegung, die du sagst. Ein paar extra Sachen habe ich noch im Zettel. Erstmal gut, dass es Organisationen gibt, die daraus ihre Konsequenzen ziehen. Neuseeland zum Beispiel. Das Parlament dort stellt den eigenen Account auf X ein, weil die Plattform nicht angemessen auf Bedenken reagiere, was Grog und Deepfakes und missbräuchliche Bilder angeht. Was für Ex außerdem verheerend sein könnte, sagt Elon Musk, ist das Kalifornische Datenschutzgesetz. Das ist die eine Abwägung. Es ist die eine Abwägung, das verpflichtet KI-Entwickler, ihre Modelle offenzulegen und transparent darzulegen, welche Datensätze zum Training genutzt wurden, wann sie erhoben wurden, ob die Datensammlung noch läuft, ob sie rechtlich geschützt sind, die Daten darin. Ob einzelne lizenziert wurden, ob sie personenbezogene Daten enthalten, diese Dinge. So, und Elon Musk sagt, das reduziert den Wert der Geschäftsgeheimnisse von XAI praktisch auf null. Helfe unmöglich den Verbrauchern und stelle ein reales Risiko dar, die gesamte KI-Branche zu zerstören. Und er wollte eine einstweilige Verfügung gegen dieses Gesetz erreichen, das hat er nicht geschafft. Ein Bezirksrichter in den USA sagt, XAI habe nicht nachweisen können, dass hier tatsächlich Geschäftsgeheimnisse offengelegt werden müssten. Und jetzt, das mag ich sehr. XAI habe nicht behauptet, tatsächlich einzigartige Datensätze zu verwenden, wesentlich größere oder kleinere Datensätze als die Wettbewerber zu besitzen oder Seine Datensätze auf einzigartige Weise zu bereinigen. Mit anderen Worten, ihr kocht doch hier nur mit Wasser, was soll denn da Geschäftsgeheimnis sein?

45:55 Dennis Horn

Ja, also das, also Elon Musk kann hier, also ich fange mal anders an. Ich glaube, die Sorge dafür, äh, davor, dass Geschäftsgeheimnisse damit berührt werden, die ist gar nicht so illegitim an der Stelle. Ich glaube, dass natürlich In diesem Wettrennen um AI, dass OpenAI, Alphabet, Enthropic, Meta, XAI, dass die alle ein Interesse daran haben, die eine geheime Zutat in ihren Trainingsdaten zu haben, die andere nicht haben. So, das ist Kann ich mir vorstellen, sogar ein Links. Zucker. Und das ist Zucker. Zuckerberg. Entschuldige. Aber gleichzeitig muss man natürlich auch dazu sagen, dass in dem Moment, wo die Quellen der Trainingsdaten öffentlich werden Erstmal fraglich, ob das überhaupt unproblematisch möglich ist. Erstmal fraglich, ob die überhaupt vollständig sein werden. Aber das würde natürlich auch entlarven. wenn du Quellen hast, die du nicht haben solltest, so wie Meta, wie wir wissen, 70 Terabyte pornografische Filme geschharet hat über Bitterend, um an mehr Trainingsdatenmaterial zu kümmern. kommen.

46:57 Gavin Karlmeier

Absolut. Deswegen wird ja explizit auch nach den Lizenzen gefragt dieser Daten.

47:01 Dennis Horn

Ja, oder wie in dem Fall, das wir eben gerade besprochen haben, dass AL Grog den Klarnamen einer Pornodarstellerin kennt, die diesen Namen nicht in der Öffentlichkeit haben wollte. Bedeutet Irgendwo muss Grog den ja herhaben. Und da könnte ich mir vorstellen, kommt Elon Musk eventuell in Bredullien. Vermutlich alle. großen AI-Unternehmen haben Dinge in den Trainingsdaten, die da nicht drin sein sollten. Wir ja wissen, dass sowohl ChatGPT als auch Meta-AI in der Lage waren, große Teile von Harry Potter zu regenerieren. Auch da hatten sie vermutlich nicht zuvor die Lizenz für eingeholt, sondern lieber nachher.

47:43 Gavin Karlmeier

Ähm, übrigens, XAI hatte OpenAI ja verklagt. Nicht nur einmal, das ist Teil einer langen und breiten Fehde zwischen Elon Musk und OpenAI. Eine Klage wurde jetzt abgewiesen und zwar Die wegen Verletzung von Geschäftsgeheimnissen, wo wir gerade beim Thema Wahl geurteilt hat, eine Bezirksrichterin, die schreibt, die Klage von XAI zeige keine Verfehlungen von OpenAI auf, sondern Achtung! Alle aufgeführten Verfehlungen gingen auf 8 Mitarbeiter zurück, die etwa zur gleichen Zeit zu OpenAI gewechselt sind. Und die Richterin sagt, bemerkenswert ist das Fehlen von Vorwürfen gegen das Verhalten von OpenAI selbst.

48:21 Dennis Horn

Ja, Elon Musk will einfach nur nerven. Aber weißt du, was ich daran so interessant finde? Dass sowohl dieser Fall Als auch der andere Fall, als auch ein aktueller Supreme Court, äh, ein aktuelles Supreme Court-Urteil, über das wir vielleicht gleich auch noch sprechen, ey, es ist schon 50 Minuten, mal gucken, was wir schaffen heute. Aber dass das alles so zeigt, dass so vom Gesetz. Alles, was eine KI generiert und was KI-Unternehmen darstellen, nicht so richtig für bare Münze genommen wird. . Dass man so denkt Ja, lass sie mal machen, das ist doch ein süßes Spielzeug. Außer es passiert was Illegales, dann darf es auch mal ein Hausdurchsuchen geben. Aber dass man erstmal so sagt, ja welche gehält. Chefsgeheimnisse, denn ihr habt auch nur Sachen aus dem Internet geklaut. So, weißt du, das ist so, das ist so ein großes Schulterzucken gerade.

49:06 Gavin Karlmeier

Ja, ja. Komm, diese beiden Abbiegungen nehmen wir noch und dann machen wir Funktionen und Emotionen. Also, wir wussten schon immer, dass Pseudonymität im Internet Recht einfach aufzuheben ist. Was hat man mal gesagt, so fünf Datenpunkte reichen, um rauszubekommen, welche Person hinter einem Pseudonym steckt. Das war ja, glaube ich, so. So, jetzt gibt es eine neue Studie, die nahelegt, dass im KI-Zeitalter Die Pseudonymität, wie wir sie bisher erkennen, vielleicht einfach Geschichte sein könnte. Es gab dazu Experimente, in denen bestimmte Personen mit Accounts. oder Beiträgen auf verschiedenen Social Media Plattformen zusammengebracht wurden. Und die Erfolgsquote war deutlich höher als bei herkömmlichen Methoden zur Deanonymisierung bei denen irgendwie händisch gearbeitet wurde und auch vielleicht erfahrene ErmittlerInnen saßen. Das Ergebnis war, du hast, ich nenne das mal als Beispiel, 100 Accounts Bei denen man die echten Personen dahinter theoretisch identifizieren kann. 100 Accounts. 68 dieser Accounts findet die KI. Also im Sinne von, alles klar, ich weiß, das scheint mir ein Account zu sein, da kann ich die Person dahinter wohl rausfinden. 68 Prozent. Und wenn die KI dann sagt, das hier ist die Person hinter diesem Account. Dann liegt sie in 90 Prozent aller Fälle richtig. Und das sind schon beeindruckende Zahlen. Also die Forscher sagen: unsere Ergebnisse haben weitreichende Konsequenzen für den Online-Datenschutz. Der durchschnittliche Internetnutzer ist lange Zeit. Von einem impliziten Bedrohungsmodell ausgegangen, dem zufolge Pseudonyme ausreichenden Schutz bieten. Die großen Sprachmodelle widerlegen diese Annahme.

50:38 Dennis Horn

Ich finde es so interessant, dass in diesem Beispiel auch genannt wurde, dass sie es geschafft haben, einfach nur über Filmrezensionen beim Subreddit Movies auf Leute zurückzuführen. Also jemand hat anonym einfach nur einen Film besprochen. Und zwar in dem Beispiel haben sie sozusagen die Menge der besprochenen Filme Als Metrik genommen, um zu gucken, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie identifiziert werden. Und je mehr Filme ein Kandidat, wie gesagt, besprochen hatte, umso einfacher wurde die Identifizierung, klar, mehr Datenpunkte und so. Aber 3,1% der Nutzer, die einen Film geteilt haben, konnten mit einer Genauigkeit von 90% identifiziert werden. 1,2% sogar mit einer Genauigkeit von 99%. Bei fünf bis neun geteilten Filmen stiegen die Genauigkeiten von 90 und 99 Prozent. Deutlich an. Bedeutet, du hast einfach nur zehn Filmrezensionen bei Reddit geschrieben und sie schaffen es mit Hilfe eines Sprachmodells. herauszufinden, wer du bist. Und das, da muss man sagen, vielleicht ist Friedrich Merz mit seiner Forderung nach Klarnamen einfach der Technologie von der Technologie abgehängt worden. Brauchen wir nicht mehr. Sag mir einfach, welche drei Filme du scheiße gefunden hast und ich weiß, wer du bist.

51:49 Gavin Karlmeier

Ja, weiß ich gar nicht mehr, welche Filme das waren, die ich richtig schlimm fand. Aber ey, vielleicht sagt mir die KI das irgendwie. Sag mal einen, ich glaube, ich habe eine genau. Einer, der mir richtig gut gefallen hat. Der mir nicht, ja, weiß ich nicht. Wann es doch einen, der dir gut gefallen hat? Also, Filme, die mir richtig gut gefallen haben. Ich möchte als erstes nennen. Also, ich finde jedes Jahr tatsächlich Liebe ist geil. Es gibt mit Bill Nye noch so einen älteren Film, Still Crazy, wo er so einen gealterten Rockstar mit so einer Band spielt, die ihre Reunion feiern. Kops ist ein super Film, mit K geschrieben, schwedisch. Über eine Polizeiwache in Schweden, die geschlossen werden soll. Und jetzt? Und weil sie Angst davor haben, beginnen sie, ihre eigenen Verbrechen zu begehen, damit sie erhalten bleiben. Diese drei Filme.

52:33 Dennis Horn

Okay, ich würde sagen, du bist Dennis Horn.

52:37 Gavin Karlmeier

Nicht schlecht. Danke. Okay. So, die andere Abbiegung, die wir versprochen haben, ist der Informatiker Stephen Taylor. Würde ich sagen, wird er ausgesprochen.

52:52 Dennis Horn

Das ist zu verwechseln mit dem Sänger von Aerosmith. Aerosmith, so heißen die. Aaron Smith.

53:00 Gavin Karlmeier

Steven Taylor hat ein Unternehmen gegründet mit dem Namen Imagination Engines. Das sitzt in Missouri, Bundesstaat in den USA, und hat 2018 Für ein Kunstwerk ein Copyright beantragt. Dieses Kunstwerk heißt A Recent Entrance to Paradise. Das ist ein Bild, das Gleise zeigt, die in ein Portal führen, umgeben von grünen und lilafarbenen Pflanzenmotiven. Also ich würde sagen digitales LSD. So und er hätte wie gesagt gern ein Copyright dafür. Das Ding ist nur, dieses Bild ist KI generiert. Und der Fall beschäftigt mehrere Instanzen in der Justiz in den USA jetzt schon seit Jahren. Taylor sagt, dieses Bild ist autonom durch einen Computeralgorithmus erstellt worden. Er selbst sei aber Eigentümer der Maschine, sehe sich als deren Auftraggeber an und er wolle die Rechte. Für sich selbst eben reklamieren. Da hat ein Bundesrichter in Washington 2023 gesagt, menschliche Urheberschaft sei eine grundlegende Voraussetzung des Urheberrechts. Das hat auch das Berufungsgericht danach bestätigt, und jetzt eben der Supreme Court Der die Berufung dagegen abgewiesen hat. Wie ist dein Gefühl dazu? Ja, völlig logisch, dass das so ist. Weil sonst würde, also wenn, wenn du sagen würdest, der Eigentümer der Maschine, dann gehört ja irgendwann jedes Urheberrecht. Große Unternehmen wie OpenAI.

54:18 Dennis Horn

Das ist richtig. Aber ich bin da so ein bisschen hin und her gerissen, weil dieses Pauschalurteil, dass KI-generierte Inhalte kein Urheberrecht haben. Ich glaube, das ist mir zum Monochrom. Ich glaube, es braucht eine Abwägung dazwischen. Es braucht die Definition einer Schaffenshöhe. Weil du ansonsten, also. Wo fängt es denn an? Wo hört es auf? Wenn ich bei meinem Foto, wenn ich ein Foto mache und mit irgendwelchen Tools auf meinem Telefon oder mit dem Photoshop oder womit auch immer einen Mülleimer entferne? Verliere ich dann das Urheberrecht oder verliere ich nur das Urheberrecht an der Stelle, wo vorher der Mülleimer war? Also ich habe das Gefühl, das ist für mich nicht ganz schlüssig, zumal auch es ja Also nur weil 99,97% der von KI generierten Videos Slop sind, heißt es nicht, und das habe ich ja auch, ich bin, glaube ich, nicht ganz, ich bin nicht, ich sag mal so. Das ist nicht ganz mehr herzfähig, meine Meinung, aber ich sage es trotzdem, heißt es nicht, dass alles, was man mit Hilfe von KI generieren lässt, automatisch keine Kunst ist Ich glaube, es ist möglich mit cleveren Prompts, mit cleveren Ideen, mit cleverem Einsatz. Also die Frage ist ja nur, ersetzt die KI die Kreativität oder ersetzt sie das Handwerk? Und wenn letzteres der Fall ist. Dann weiß ich nicht, ob ich dieser Urheberrechtsschlussfolgerung hier nachkommen kann.

55:39 Gavin Karlmeier

Ich bin komplett bei dir. Also, das verstehe ich sehr gut, weil Also erstmal würde ich sagen, du musst ja gucken, von wo aus kommst du. Also kommst du aus der kompletten KI, aus dem kompletten KI generieren oder kommst du von einem Foto, das irgendwie bearbeitet ist? Das sind, glaube ich, schon mal zwei unterschiedlich zu betrachtende Dinge. Wenn jetzt der Mülleimer da raus ist, vielleicht ganz cool. Wenn ich aber jetzt von der KI-Seite komme. Glaube ich, liegt tatsächlich die Frage darin, ab wann wäre hier denn eine Schaffenshöhe gewährleistet? Wie viel musst du sozusagen dich mit dem Prompting auseinandergesetzt haben und dort immer wieder. korrigiert und hin und hergezogen haben, dass irgendwann ein Bild sich ergibt, das du so mit einem ersten generischen Prompt so nicht hättest erzeugen können. So, und dann liegt die Schaffenshöhe in dem Aufwand, den du betrieben hast, um überhaupt zu diesem Ergebnis zu kommen. Mich würde aber interessieren an der Stelle, wie ließe sich sowas denn Generalisieren. Also, wie kannst du denn Regelwerk dafür rausbekommen? Wie kriegst du denn überhaupt raus, ob jemand zehnmal gepromptet hat oder nur einmal? Ich finde das ja gar nicht feststellbar. Weißt du, du kannst dich dem ja noch nicht mal nähern in irgendeiner Art und Weise.

56:56 Dennis Horn

Ja, ich verstehe deinen Punkt. Wir wissen auch, Tweets zum Beispiel haben diese Schaffenshörn nicht erreicht. Ich fürchte, auch Haken dran-Episodentitel haben diese Schaffenshörn nicht erreicht, denn die Heuteshow Sonst hättest du die heute schon verklagen können. Sonst hätte ich dir heute schon verklagen können, weil sie haben mittendrin statt nur Dubai am Freitag verwendet. Will ich mal ganz kurz im Anlass nehmen. Sollte es Hakis in der Heuteschau-Redaktion geben, und die Idee war nicht unabhängig, kann auch sein, dass wir die gleiche Idee hatten, aber sollte es jemanden geben. Versteckt doch mal bitte in der nächsten Episode ein Wort für uns, damit wir wissen, dass ihr da seid. Denn welches Wort sollen sie verstecken? Schaffen Sie.

57:31 Gavin Karlmeier

Nee, das ist so, dass nee, du musst irgendwas Abstruseres, was auch so in die Heute-Show passt. Pfannkuchen hätte ich gern. Pfannkuchen hätte ich als Wort gern in der nächsten Heutesshow.

57:42 Dennis Horn

Nee, das werden sie nicht machen. Oder was ist denn, ich will in der Illustration oder irgendwo, egal wo in der Folge, ob im Sprechtext, in der Illustration, im Text Einen Verifikationshaken hätten wir da gerne. Ne, einen Frosch. Wir nehmen jetzt einen Frosch. Weil das ist so unverfänglich, das kriegt man durch die Abnahmen, da kann man sagen, hier, das finden wir witzig. Theoretisch kann man es politisch aufladen. Wir nehmen einen Frosch. Wenn in der nächsten Heute Show im Sprechtext, im Bild, irgendwo ein Frosch ist, wissen wir, wir haben Hakis bei der Heuteshow. Ansonsten kommt die Klage.

58:13 Gavin Karlmeier

So, und wir gehen damit bis vor den Supreme Court.

58:16 Dennis Horn

Wir gehen damit vor das deutsche Podcast-Gericht. Bei denen, wenn beim Deutschen Podcastgericht so die Richter entschieden werden wie bei den deutschen Podcast Awards die Jurymitglieder. Dann sind wir alle Richter.

58:30 Gavin Karlmeier

Deutsche Podcast-Gerichtshof.

58:32 Dennis Horn

Mach mal so. So, lass uns nicht so zu bubbly werden. Ich wollte nur das einmal kurz platzieren hier.

58:37 Gavin Karlmeier

Ich möchte dir sagen, worauf tatsächlich Urheberrecht liegt, und zwar auf dem folgenden Jingle. Funktionen und Emotionen. Ist das so? Wie wir beide, wie wir beide. Ja, finde ich schon. Nasenflöte ist doch voll Weiberrechts.

58:54 Dennis Horn

Es ist ja sogar eine Mundnasenflöte. Halsnasen-Ohrenflöte.

59:01 Gavin Karlmeier

HNO-Flöte. Vielleicht kriegen auch hier nicht alles. Doch, kriegt das schon mal alles. Meinst du? Ja, komm, dann gehe ich von oben nach unten. Instagram hat eine neue Option in den Einstellungen. Hinzugefügt, womit du diese kleinen Bubbles wegkriegst. Weißt du, wenn du durch ein Feed gehst und auf den Bildern liegt dann, wer das repostet hat und so weiter, und du denkst, endlich kann ich es abstellen.

59:25 Dennis Horn

Ja, aber damit finde ich interessant, weil beim Reposten kannst du da ja was reinschreiben. Wir erinnern uns, früher gab es mal eine Funktion, oh scheiße, wie hieß die? Oh, die haben wir hier ganz lange auseinandergenommen. Da konntest du sozusagen in diesen Bubbles Kommentare schreiben, weißt du das noch? Und die konnten nur Leute sehen, mit denen, denen du gefolgt bist und die dir gefolgt sind. Das haben sie dann irgendwann abge, hieß es instant? Oder so. Oder hieß es Inception. Und da haben sie es aber ersetzt, die Bubbles sind aber geblieben, weil da jetzt so Likes und Reposts drin sind. Bei Reposts kannst du immer noch so kleinen Kommentare da reinsetzen. Und wenn du die Bubbles ausschaltest, kann man diese Texte der Reposts meines Erachtens gar nicht mehr sehen, was, finde ich, ein Logikfehler ist von Instagram. Ansonsten Mich nerven die Bubbles wie Sau und ich finde das als Nutzer sehr gut, dass ich sie ausschalten kann. Wenn ich jetzt noch ausschalten kann, dass überhaupt alle Likes und Kommentare generell abgeschaltet werden. Und dass das auch nicht mehr algorithmisch ist, sondern dass irgendwo redaktionell linear das Programm bestimmt wird, was da läuft. Und ein Video ist nicht mehr 30 Minuten drei Minuten. Sondern 60 Minuten lang sind und vielleicht von so sechs, siebenminütigen Werbeunterbrechungen unterbrochen sind, dann gefällt mir, was ich habe. Instagram TV

01:00:36 Gavin Karlmeier

So, nach dem großen Erfolg von ich weiß nicht, ähm RTL Plus und Paramount Plus.

01:00:46 Dennis Horn

Instagram Plus soll kommen.

01:00:47 Gavin Karlmeier

Instagram Plus, wir erinnern uns, kommt jetzt auch WhatsApp Plus. Das Premium-Abo unseres Lieblings-Messengers. Es ist schon länger bekannt, dass Meta das für all seine Plattformen einführen möchte. Und jetzt wird es ein bisschen klarer, auch was für WhatsApp da kommen wird. Eine Premium-Erfahrung soll es geben, allerdings ohne bestehende Features irgendwie einzuschränken, aber wer bezahlt, bekommt zum Beispiel mehr Möglichkeiten, sich WhatsApp irgendwie individuell zu gestalten. Neue Icons, anpassbare Farben, exklusive Sticker. Klingeltönen und auch Reaktionen auf Nachrichten sollen, wenn du WhatsApp Plus hast, immersiver und interaktiver werden. Wobei noch nicht klar ist, was genau dahinter dann irgendwie steckt. Und man weiß auch noch nicht, wann geht es los und wie teuer wird's. Aber ich habe Angst, dass die Generation der Boomer. mich jetzt mit noch mehr Emojis vollpumpt bei Watson.

01:01:42 Dennis Horn

Ich finde es schön, dass das Sparbo, mein Gott. Ich finde schön, dass das Jamba Sparabo wieder da ist. Rambo Jambo, ja. Rambo Zambo Schwa, Abo. Nein, war auch meine erste Klingeltöne. Also, erstmal finde ich es natürlich richtig, dass das, also nee, anders Ich kann das verstehen, dass Meta jetzt versucht, irgendwie so Premium-Mitgliedschaften anzubieten. Wir wissen, dass sie es bei Facebook anbieten wollen, bei Instagram anbieten wollen. Bei Instagram, habe ich auch schon mal gesagt, ist das so ein total durchschaubarer Move. Business Move eigentlich, weil sie ja damit nur den Leuten das geben, was sie wollen. Also der Funktionsempfang dieser Premium-Mitgliedschaften soll ja beinhalten, dass du sehen kannst, wer dir nicht zurückfolgt, dass du Ich weiß, du längere Storys machen kannst, die Storys selber nochmal verlängern kannst um 24 Stunden und so weiter. Also alles so Features, bei denen man als Nutzer sagen muss, ja, verstehe ich, dass Leute das wollen. Aber entschuldige mal, ein anderes App-Symbol? Würdest du dafür 7 Euro im Monat zahlen oder wie viel das kosten wird? Gibt es nicht auch andere Apps, die das auch haben? Das Reddit, dass du dann irgendwie.

01:02:45 Gavin Karlmeier

Ja.

01:02:45 Dennis Horn

Reddit hat das Telegram meines Erachtens auch. Also das ist so, aber ich weiß nicht. Also, wenn du den Leuten, hier müsstest du den Leuten auch geben, was sie wollen. Also zum Beispiel, wenn du bezahlst, kannst du das gelesen-Häkchen für dich einschalten, aber für andere nicht.

01:03:03 Gavin Karlmeier

Solche Dinge, weißt du?

01:03:04 Dennis Horn

Ja, das stimmt. Naja.

01:03:07 Gavin Karlmeier

Naja, so, dann wirklich, es geht so ein bisschen an mir vorbei. Ich habe keine Emotionen dazu, außer bitte. Lass es. Mastodon führt einen Button ein, den du auf deiner Website platzieren kannst, um einen Artikel bei Mastodon zu empfehlen.

01:03:26 Dennis Horn

Gut, also zu teilen, ne? Ja, das ist ja interessant. Es gibt ja diese eine Architekturherausforderung im Fediverse. Wenn ich dir jetzt einen Link schicke von meinem Mastodon-Account. der auf einer anderen Instanz liegt als deiner, dann bist du in deinen Browser natürlich nicht eingeloggt, weil dein Cookie auf deiner Instanz liegt, du aber auf einem anderen Server mein Profil öffnest. Dem wollen sie hier ein bisschen entgegentreten, dass du in diesem Share-Button auf einer Vorsicht zentralen Teilenübersicht landest, bei der du deine Instanz eingibst und dann wirst du weitergeleitet und kannst das teilen. Ich glaube, der nächste Schritt müsste eigentlich sein, dass es, und weiß ich nicht, ob das kommen wird, dass es so eine Art Cookie gibt, der sich merkt, auf welcher Instanz du sozusagen standardmäßig bist. Also so ein Bitte-Merken-Häkchen. Dass du da draufklickst und immer automatisch weitergeleitet wirst, wobei man dazu sagen muss, dass dieses Cookie zu setzen, webseitenübergreifend wahrscheinlich nicht ganz im Sinne des Erfinders ist. Aber dieser Konflikt zwischen Convenience und Security Issues, den leben wir gerade in der in der weniger mainstreamigen Social Media Welt, häufiger

01:04:40 Gavin Karlmeier

Dann haben wir eine Funktion bei X, mit der Creator das Ende eines Threads bezahltpflichtig machen können.

01:04:54 Dennis Horn

Im Discord hatte jemand geschrieben, ich sagte gleich auch wer, im Discord hatte jemand geschrieben, es wäre so, als würde Gavin eine Aufzählung ankündigen und den dritten Punkt gibt es nur, wenn man dafür bezahlt.

01:05:05 Gavin Karlmeier

Hervorragend.

01:05:06 Dennis Horn

Finde ich auch ein fantastisches Bild.

01:05:08 Gavin Karlmeier

Und wie immer, wenn ich drei Punkte sage, sind zwei davon kostenlos, kannst du dann immer sagen.

01:05:14 Dennis Horn

Das dritte Argument erfahrt er mit Haken dran Plus.

01:05:16 Gavin Karlmeier

Sebu hat das geschrieben.

01:05:20 Dennis Horn

Ja, ist eine ganz dämliche Idee, weil die Plattform, also du darfst nicht, haben wir schon mal ganz am Anfang, als es noch Twitter hieß, manche werden sich erinnern, haben wir schon gesagt. Du musst, du darfst eigentlich nicht die Leute bestrafen, die Inhalte auf der Plattform verbreiten. Und wenn du jetzt Paywalls auf X installierst. . Werden diesen Leuten weniger Leute folgen. Auch wenn sie vielleicht ein paar haben, die dafür bezahlen, schadest du am Ende eher denen in ihrer Sichtbarkeit. Und das ist ungeschickt.

01:05:47 Gavin Karlmeier

Und damit der Gesamtheit der Plattform.

01:05:49 Dennis Horn

Genau, weil der Inhalt dadurch schlechter wird.

01:05:52 Gavin Karlmeier

Kurzer Jenga-Moment diese Woche bei Ex Nikita Bier schreibt, unsere Suche wurde von KI-Agenten hart angegriffen und ist in großem Maßstab ins Stocken geraten. Wir sind fast fertig mit der vollständigen Neuprogrammierung der alten Twitter-Suche und auch der Bot-Erkennung.

01:06:07 Dennis Horn

Und mit wir, meint der Grog. Grog ist fast fertig mit der neuen Programmierung. Sagt Grog. Das ist ja das Ärgerliche, dass das, was viele an Twitter auch mit am meisten vermissen, war diese funktionierende Suche. Und die bauen sie jetzt komplett neu und schaffen sie ab. Danke, Nikita Bier. Wir werden heute noch ein paar Mal über Nikita Bier sprechen, den Produktchef von X. Und da muss man sagen, ich finde Nikita Bier ist in diesem Job sehr gut aufgehoben, weil er einer von vielen Produktchefs von Social Media Unternehmen ist, die ihre eigene Plattform nicht verstehen.

01:06:40 Gavin Karlmeier

Ja, in 90% aller Fälle ist das so, würde ich sagen. Dass die Plattformen ihre eigene Plattform nicht verstehen. So, Radu Ancescu, ähm einer. Unser Lieblingsposter, weil er ab und zu mal neue Funktionen auch ausgräbt auf den Plattformen hat, noch viel entdeckt. Godfather of Reverse Engineering. X bietet jetzt eine Funktion an, mit der du, wenn du ein Bild postest, festlegen kannst, das darf danach dann nicht mehr durch Grog manipuliert werden.

01:07:11 Dennis Horn

Ja, ist doch schön. Nur drei Monate, nachdem alle Leute diese Funktion ausgenutzt haben, fällt exmal irgendwas dagegen ein.

01:07:16 Gavin Karlmeier

Top. Ja, und Screenshot und neu hochladen.

01:07:21 Dennis Horn

Stimmt. Das ist natürlich auch. Also, wie wäre es denn, wenn man das sperrt? Funktioniert ja auch. Versuch mal mit bei einer Streaming-App deiner Wahl einen Screenshot zu machen. Der ist schwarz. Wir wissen, dass wenn du bei X ein Screenshot machst, da ein Wasserzeichen draufgelegt wird. Warum nicht noch ein Häkchen, dass dieser Post nicht gescreenshottet werden kann? Oder das Foto, das Media-Content.

01:07:40 Gavin Karlmeier

Und auch das geht dann nur am Smartphone, weil auf dem Rechner kriegst du es dann trotzdem wieder hin.

01:07:43 Dennis Horn

Nein, bei Netflix nicht.

01:07:44 Gavin Karlmeier

Mach mal bei Netflix ein Screenshot, ist das auch schwarz. Ja, aber du kannst im Browser, glaube ich, je nachdem welcher das ist, kannst du Dinge umstellen, dann geht es doch wieder. Also natürlich, es ist alles immer nur ein erschweren. Dann kündigt Nikita Bier Paid Partnerships Labels an Beiträgen an Also du postest ein Bild und dann steht irgendwie darunter Paid Partnership. Ich mag die Begründung, die er dazu formuliert. Wir möchten Menschen dazu ermutigen, ihr Business auf X aufzubauen, aber nicht offengelegte Werbeaktionen schaden der Integrität des Produkts und führen dazu, dass Menschen den Inhalten, die sie auf X lesen, misstrauen. Als wäre das das größte Problem, das dafür sorgt, dass die Integrität von Ex gefährdet ist.

01:08:28 Dennis Horn

Ich frage mich, ob so viele Content CreatorInnen, und da müsste ich mal so ein bisschen die Power of Hakiys anzapfen, ob ihr das wisst. Gibt es so viele Content Creator in die Placement-Deals auf X haben, die so ein Foto machen von, also jetzt mal abgesehen von denen, die damals NFTs verschavelt haben, da gab es das ja im großen Stil. In Deutschland Montana Black, der ja auch völlig nonchalant, glaube ich, in der SS-Uniform, einem Affen als NFT auf seinem Twitter-Account beworben hat und so. Aber gibt es das, dass Leute so ein Duschgel oder ein, weiß ich nicht, ein Produkt gegen Halsschmerzen als Partnership bei X bewerben?

01:09:04 Gavin Karlmeier

Bin ich mir nicht so sicher, dass das eine Klopfung? Das ist eine gute Frage. Du hast völlig recht. Interessant mag ich, dass Nikita B auch direkt AdBlog Plus anschreibt. Your Adblogger is hiding people's own posts from them when they label it. As Paid Promotion, please fix.

01:09:21 Dennis Horn

Ja, da hat im Discord jemand geschrieben, ich glaube, es ist ein Feature, kein Bug. Ich glaube, es ist Absicht.

01:09:31 Gavin Karlmeier

So, dann stellt Nikita Bier das Listen-Feature vor, powered by Grog Voice. Also, wenn du Artikel auf X teilst.

01:09:41 Dennis Horn

Das will ich nicht.

01:09:43 Gavin Karlmeier

Kannst du dir die vorlesen lassen, während du die Timeline weiter scrollst?

01:09:49 Dennis Horn

Möchtest du von der Computerstimme einen Text von tonline. de vorgelesen bekommen, während du durch deine Tweets scrollst?

01:09:56 Gavin Karlmeier

Ich also nicht während ich durch meine Tweets scrolle, aber grundsätzlich finde ich, und das ist meine Emotion dazu, finde ich, das ist eine sehr gute Funktion. Ich hätte das gerne auf einer Plattform neben allem, dass ich mir das auch vorlesen lassen kann. Finde ich super. Für Autofahrten zum Beispiel oder so.

01:10:14 Dennis Horn

Ja, du kannst mit Google Notebook LMS ja sogar in einen Podcast, wo zwei Leute sich unterhalten und sich darüber unterhalten, umbauen lassen. Ich weiß nicht. Ich hätte gerne, dann würde ich doch lieber so dieses Full Commitment der Unternehmen, der Medienunternehmen sehen, die sagen, unsere großen Feature-Stücke und so lassen wir vom Autoren selber einsprechen. Und die kannst du dir dann anhören.

01:10:35 Speaker 4

Das fände ich geil.

01:10:37 Dennis Horn

Das fände ich super. Also, hey, liebe Medienhäuser, wenn ihr eine Idee für ein geiles Feature habt, ich glaube manche haben das auch, dann mach das doch. Stell dir mal vor, du hast irgendwie oder ein Interview mit Tönen einfach, ein geschriebenes Interview mit Tönen einfach dir anhören. Also, dass du sozusagen die Trennlinie zwischen Print und Audio so ein bisschen verwässerst als Medienanbieter.

01:10:58 Gavin Karlmeier

Ja, ja, verstehe ich.

01:11:00 Dennis Horn

Hey, wir haben gerade ein neues Medienstartup hier gegründet.

01:11:06 Gavin Karlmeier

Dann sagt Nikita Bier, dass die Einstellungsmöglichkeit für den Dark Mode aus der X-App verschwindet. Und ex sich einfach an das hält, was das Betriebssystem ihm sagt, wie es da eingestellt ist. Und das nicht mehr auf Der App-Ebene passiert, which made no sense and created issues throughout the app.

01:11:27 Dennis Horn

Ist total interessant. Also deswegen habe ich das reingegangen, eigentlich ist das eine Nullmeldung. Interessierten Toten, wie man so schön sagt. Aber Das Interessante daran ist, dass sie glauben, oder dass er sagt, es hat total viele Issues ausgelöst, total viele Probleme. Und jetzt frage ich dich mal, Dennis: Hast du schon mal in einer App gesehen, dass du ein Erscheinungsbild auswählen kannst zwischen hey Dunkel- oder Systemeinstellungen. In nahezu jeder App. Hat das jemals so richtig Probleme gemacht? Nein.

01:11:54 Gavin Karlmeier

Gut, keine weiteren Fragen. Aber ich habe auch überall auf Systemebene, also ich habe Dark Mode und ich habe in jeder App dann. Mach doch wie System. Hast du immer Dark Mode? Ja.

01:12:04 Dennis Horn

Krass. Ich hab tagsüber Dark Mode und hell und abends dunkel. Oh, das wäre mir nicht. Du kannst sogar, wenn Leute Haken dran hier im Video sehen, kannst du ja bei PeerTube und YouTube das ja komplett sehen. Und wenn wir abends aufnehmen, zum Sonnenuntergang. Ist dann mein Zimmer dunkel, wenn ich abends. Nein, siehst du dann, wie das Weiß vom Dokument. auf schwarz irgendwann umspringt und man mein Gesicht schlechter sieht. Passiert fast immer zur Aufzeichnung.

01:12:31 Gavin Karlmeier

Ja, nee. Also ich hab's immer eingestellt. Krass. Aber ich habe immer hinterlegt, bitte wie im Systemmodus, deswegen, wenn es Probleme gibt, wenn ich Dark Mode einstelle, habe ich sie noch nie festgestellt. Nun ja. So, dann hat X Starter Packs.

01:12:50 Dennis Horn

Ja, also die haben jetzt Starter Packs geklaut, Wurscht. Bei Threads kannst du Videopodcasts posten, wurscht. Also das ist jetzt wirklich Kleinkram, oder? Du kannst jetzt Bandcamp links bei Blue Sky embedden. Also jetzt fehlt es vielleicht ein bisschen kleinter eigentlich.

01:13:07 Gavin Karlmeier

Aber Blue Sky sagt, we're big fans of Bandcamp and everything they do.

01:13:12 Dennis Horn

Everything. Everything they do. Na gut. Haben wir noch was auf dem Herzen? Ich habe noch eine kleine, wenn euch das nicht gemacht war. Ich war bei Elisabeth Lorange im Tech and Tails Podcast und das war ein super interessantes Gespräch. Wir hatten uns eigentlich so drei Themen zusammengelegt. und haben dann so als Gesprächseinstieg über das Social Media Verbot gesprochen. Und innerhalb von drei Minuten stellte sich heraus, dass Elisabeth für ein Verbot ist und ich dagegen. Und wir haben uns so eine Stunde unterhalten. Und am Ende war sie auch gegen ein Social Media Verbot. Also ein super interessantes Gespräch, kann ich euch allen sehr ans Herz legen. Hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, weil es auch wahnsinnig viele, wir haben versucht, so alle Argumente einmal zu sammeln. Kann ich euch total ins Herz legen. Ich packe die Folge in die Shownotes. So.

01:13:55 Speaker 4

Und sonst habe ich, glaube ich, jetzt nichts zu bewerten.

01:13:58 Speaker 5

Ja, dann. Dun. Nee, da gucken wir mal, was bis Mittwoch zusammenkommt, denn da hören wir uns wieder.

01:14:05 Speaker 4

Ich freue mich drauf, bis Mittwoch. Bis dann.