Wir beginnen mit Döner und enden mit Erbsen. Haken dran am Montag, ein kulinarisches Highlight!
Die Situation zwischen Musk und Altman ist genau das, was die beiden jetzt gerade miteinander verbindet: Verfahren. Denn in Kalifornien beginnt am heutigen Montag der Prozess – wir schauen da drauf. Aber auch auf Markus Söder, der das Essen gegen die Politik eintauschen möchte (GRAUER HAKEN WIRKT!), darauf, wie KI unser Fernsehen schon jetzt verändert – und auf Google Maps. Ja echt, Google Maps.
➡️ Musk thematisiert Rasse immer stärker – die Washington Post hat die Zahlen: https://www.washingtonpost.com/technology/2026/04/24/musk-online-posts-race-whiteness/
➡️ Browser History über Podcasts: https://open.spotify.com/episode/7zFWMnOAK3xThBSWHc4PCI?si=edbdf766a4fa4a92
Kapitelmarken
KI-unterstützt
- Hallo Magdalena!
- #söderisst nicht mehr
- Xs fehlerhafte KI-Übersetzungen
- X: API-Preiserhöhung
- Der Prozess: Elon Musk vs. OpenAI
- Elon Musks Social-Media-Radikalisierung
- KI-Avatare: Jesus & verstorbene Künstler:innen
- Der Eliza-Effekt und Joseph Weizenbaum
- ChatGPT Images 2
- KI-Halluzinationen vor Gericht
- Funktionen und Emotionen
- Deutschlands Erfolg im globalen Podcast-Markt (Spotify-Top-20)
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Hallo Magdalena. Hallo. Bei mir ist Magdalena Puls. Das erste Mal bist du hier. Ja, ich bin schon ein bisschen aufgeregt. Und was sagt mein Antagonist dazu, dass du heute hier bist? Ah, Dennis. Dennis hat sich sehr gefreut. Dennis Kogel macht mit mir zusammen ein Browser-Story und er hat schon öfter mit dir zusammen. verschiedene Podcasts gemacht. Also du warst schon mal bei uns, das haben aber eigentlich wir beide gemacht. Und jetzt, Dennis war schon bestimmt zwei oder dreimal bei dir. Er war schon ein paar Mal hier, ja. Und genau, du machst den Browser History Podcast, du bist Journalistin. Du kennst dich mit dem Internet aus. Es ist mir nicht verständlich, warum es 568 Episoden dauern musste, bis du mal hier aufschlägst. Aber jetzt endlich. Darf ich auch mal was sagen hier? Meine Meinung. Ab jetzt regelmäßig. Doxe ich dich zu sehr, wenn ich sage, dass du aus München kommst. Ich kann das auch piepen. Ich sage das überall und immer und allen. Und manche Leute hören es auch tatsächlich. Ich stelle mir das ja so vor, dass München so ein bisschen so ist wie New York. Man ist ja erst New Yorker, wenn man Andy Warhol gesehen hat.
01:09 Speaker 3
Ist ja das, glaube ich.
01:11 Gavin Karlmeier
Oder irgendwann, weißt du, so, nach dem Motto? Weiß gar nicht, Andy Warhol ist seit 30 Jahren tot, der war es wahrscheinlich nicht. Aber Woody Allen ist es. Wenn man Woody Allen gesehen hat, glaube ich. Ich hoffe, man sieht Woody Allen nicht mehr so oft, aber sonst ja. Ich weiß doch gar nicht, ob der noch lebt. Wo die L lebt noch, ja. Egal, auf jeden Fall würde ich sagen, es gibt so prominente. Ich komme aus Mülheim an der Ruhr, man ist als Mülheimer, wenn man Helge Schneider gesehen hat. So wie Dirk von Gehlen übrigens auch aus Müller an der Ruhr kommt. Ist es so, dass man in München erst als Münchnerin gilt, wenn man Markus Söder gesehen hat? Probably, ja. Und der ist nicht schwer zu sehen, weil der ist ja riesengroß. Es ist ja ein sehr großer Mensch. Einfach faktisch gesehen, in einer Menschenmenge ist Markus Söder leicht zu sehen. Also hast du Markus Söder schon gesehen? Ich habe Markus Söder schon gesehen. Allerdings in meiner Funktion als Journalistin, beziehungsweise damals auch als Journalistenschülerin. Ich war an der Deutschen Journalistenschule und da hat sich Markus Söder, der Ministerpräsident Inspeh sich uns zur Verfügung gestellt für einen Interviewkurs, wo wir das mal so testen durften, ihn zu interviewen. Er gilt als jemand, der besonders schwer zu interviewen ist, weil er ja auch selbst eine journalistische Ausbildung hatte. Der hat ja beim Bayerischen Rundfunkvolontariat gemacht. Und ja, da hat man ein bisschen was gelernt mit, wie man eine Frage stellt und jemand einem diese Frage ausweichen kann, ganz easy peasy. Und da wusste man dann schon, das ist eine. Kunsteninterview zu führen. . . Deswegen viel Glück, Gevin, jetzt mit mir. Ich habe ja nie volontiert, anders als du und Markus Söder. Das heißt, du könntest mich jetzt doll auflaufen lassen. Ja, na klar, all die Tricks. Apropos Auflauf, Markus Söder ist ja vor allem für sein Social Media Content bekannt, indem er Essen fotografiert. Er hat deswegen bislang nicht angenommen. Der Preis steht immer noch hier bei mir, aber er hat deswegen Ende letzten Jahres Anfang diesen Jahres, egal, den grauen Haken, den ersten grauen Haken, den wir verliehen haben, bekommen. Übrigens, wir verleihen den auch Ende dieses Jahres wieder. Also wenn ihr wollt, schlagt was vor. Und ich habe in der, weiß ich nicht, vorletzten Episode oder so habe ich ihr gesagt, man könnte fast auf den Trichter kommen, dass Markus Söder, so sehr man sich über seine Strategie lustig macht. Dass er das richtig macht, weil er dieses Personality-Getriebene in seinem Content immer noch durchschwingen lässt, was viele, viele andere gar nicht mehr machen und man so untergeht in diesem ganzen AI-Slop. Und Während ich das sage, sitzt er wahrscheinlich beim Münchner Merkur im Interview und sagt dort, dass er weniger Essenskontent veröffentlichen möchte. Söder ist Geschichte. Ja, das ist eine Zäsur auf Social Media, sozusagen. Ich bezweifle, dass es ganz Geschichte ist. Ich denke mal, das ist er hat es. Glaube ich ja auch gesagt, ich denke, es ist ein Weg, seinen Kritikern und Kritikerinnen ein bisschen entgegenzukommen, sage ich mal so, weil er dafür ja schon viel einstecken muss und ja tatsächlich auch in seiner Partei. Soweit ich das gerade im Blick habe. Bitte Bitte, liebe Hackis, seid, wenn ihr in der bayerischen Regalpolitik voll versiert seid und das anders sieht als ich, dann könnt ihr aber kommentieren. Aber, soweit ich das sehe, hat er ja jetzt ein, zwei Mal auch ein paar auf die Poten bekommen und da wurde Eigentlich immer in den Kommentarspalten dann gesagt: Ja, ja, das liegt ja auch daran, dass er nicht ernst zu nehmen ist auf Social Media und was soll das überhaupt? Und ja, jetzt haben sie ihn halt da rausgekrantelt, sag ich mal, und Mich stört es jetzt auch nicht. Wirklich. Das ist wirklich so. Also, parteiinterne Kritiker hätten wohl gesagt, weniger Döner, mehr Landesvater. Und daraufhin hat Markus Söder gesagt, Parteien sind wie eine Familie, man muss zuhören und immer wieder zusammenfinden. Es bricht einem keinen Zacken aus der Krone. wenn man Kritik und Sorgen annimmt. Ich nehme Kritik immer an. Als aufmerksame Beobachter meines Accounts haben Sie es sicherlich bereits seit Wochen bemerkt, dass er weniger Essen und mehr Politik posten möchte. Das letzte Essen wurde am 21. März veröffentlicht. Ja, was soll ich sagen? Das Zitat wird noch schöner, wenn man es weiterliest. Natürlich darf man bei Social Media weiterhin authentisch sein. Inzwischen weiß aber auch jeder, was ich gerne esse. Daher gibt es wirklich andere Themen. Döner hat nur unter 1% seiner Inhalte ausgemacht Das ist echt unglaublich, wie viel Aufmerksamkeit er dafür bekommen hat. Ich meine, er war damit im Spiegel, er war damit eigentlich in allen großen deutschen Medien und Welcher Social Media Account von welchem Politiker oder welcher Politikerin hat jemals so viel Aufmerksamkeit bekommen, und Menschen haben auf sein Profil vorbeigeschaut, und also es ist Tatsächlich, auf irgendeine Art und Weise war das alles schon ein ziemlicher Win leider, muss man jetzt so sagen. Und am Schluss hat er ja auf den grauen Haken verliehen bekommen. Das mindestens muss es wert gewesen sein. Und er hat ihn nach wie vor nicht angenommen. Also, ich habe eine Mail geschickt. Ich war in der Münchner Staatskanzlei. Ich stand da in der bayerischen Staatskanzlei. Ich war da. Ich wurde nicht reingelassen. Das ist ein Skandal. Also wenn irgendjemand, liebe Hakis, ich erinnere nochmal an meinen Aufruf, irgendeine Idee hat, wie ich Markus Söder dieses relativ schwere große Stück Beton überreichen kann, dann meldet euch doch gerne. Naja Wir können aber jetzt noch in die richtigen Meldungen reingehen, wenn du magst. Und zwar möchte ich heute, wir müssen heute ein bisschen über X und Elon Musk sprechen. Wir müssen ein bisschen über KI sprechen. Also wir haben heute die Themen dabei, die hier erfahrungsgemäß für so richtig gute Laune sorgen. Hey. Yay.
06:28 Speaker 4
Werbung Warum akzeptieren, dass die Website immer wieder offline ist? Warum Kunden warten lassen, bis die Seite endlich lädt? Und warum sich um Backups kümmern müssen, statt
06:41 Magdalena Pulz
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06:58 Speaker 3
Digital an ihrer Seite.
07:03 Gavin Karlmeier
Ich fang an. Also, wir haben vor einigen Wochen hier mal über eine Meldung gesprochen, dass Ex damit angefangen hat. Tweets automatisch zu übersetzen. Nicht mit Google Translate, sondern mit Grog natürlich. Und das Bemerkenswerte ist, schreibt Anton Geraschenko dass offensichtlich hier einige Fehler in dieser Autoübersetzung passieren, die wir an anderer Stelle schon mal so ähnlich bei Google beobachtet haben. Und zwar hat es ihm aufgefallen, dass wenn er. Postings über Russland veröffentlicht, auch mit der russischen Flagge, diese in der Autoübersetzung mitunter als Ukraine und mit der ukrainischen Flagge übersetzt werden, dass die Aussage dieses Inhalts natürlich eine komplett andere ist. Das ist schon erstaunlich, ehrlicherweise. Da frage ich mich, was macht Cock denn den ganzen Tag? Ich finde es auch interessant, und zwar eigentlich gleich aus zwei Gründen. Zum einen, also ich habe das auf X auch ein bisschen verfolgt und hatte auch tatsächlich das Gefühl, dass diese Übersetzungsfunktionen nicht. besonders gut ist. Also faktisch muss das besser möglich sein. Also das wundert einen ja dann doch, warum ausgerechnet dieses Jahr diese recht simple Funktion, eine Übersetzungsfunktion, was daran so schwer ist, dass es bisher jetzt immer noch. . Ja, sich fehlerhaft liest, wenn es das übersetzt, sozusagen. Auch warum sie das machen, darüber habe ich auch nachgedacht, im Sinne von, es sieht ein bisschen so aus, als ob es darum geht, irgendwie mehr von diesem Erfolgs-Content, den der Algorithmus pusht, auch in andere Sprachbubbles zu bekommen und somit der Plattform wieder mehr gehaltsvollen Content zur Verfügung zu stellen, sag ich mal so. Aber natürlich, wenn man sowas hört, wie diese Vertauschung von russischen und ukrainischen Sprachen und Flaggen, dann denkt man. Steckt da böse Absicht dahinter? Ich weiß nicht, Gavin, hast du da eine These dazu? Ich glaube, also böse Absicht, also vielleicht über Bande. weil man versucht hat, Grog verschiedene Narrative aufzudrücken oder andere Unvoreingenommenheiten abzutrainieren, könnte ich mir vorstellen, dass solche Dinge sozusagen zufälligerweise entstehen, vielleicht dann am Ende doch, weil es eine Agenda gab. aber jetzt nicht so weil gesagt wurde, übersetzt das bitte immer so, um irgendwie Verwirrung zu stiften. Das glaube ich nicht. Aber kann natürlich sein, weil Grog gewisse Prompts halt, Systemprompts hat, die eben gewisse Narrative rausrechnen sollen. dass hier vielleicht einfach nicht irgendwelche gemeinen Dinge über Russland gesagt werden soll. Es ist jetzt Mutmaßung, kann man nicht ganz ausschließen. Aber das Interessante ist ja wirklich die Frage nach dem, was ist denn eigentlich das Ziel von dieser Idee? Reddit macht es ja auch und damit ist es der erste. Button, wenn ich über eine Google-Suche in einem Reddit-Thread lande, ist immer direkt auf Originalanzeigen, weil die Übersetzungen sind katastrophal, weil die Mischung vom Duzen und Siezen passiert dazwischen und so ganz seltsame Satzkonstrukte entstehen. Und was bei mir aber passiert, ich scroll ja doch aus Recherchegründen relativ oft, so ein bis zweimal die Woche durch X, dass ich super viele Tweets auf Sprachen habe, die mir sonst niemals angezeigt worden wären. Also Ich bin sehr häufig in so einer türkischen Nebenbubble zum Beispiel. Wirklich interesting. Und man kann das mit algorithmischen Dingen eigentlich nicht erklären, außer. . Dass eventuell die Ausgangssprache eines Tweets nicht mehr der entscheidende Faktor ist, für wen es ausgespielt wird, wohl aber dafür, wer Geld damit generieren kann. Das haben wir ja auch schon mal besprochen. Und solange aber solche Fehler da drin sind, ist es natürlich eine Katastrophe. Ja. Es ist interessant, weil auf Instagram war das ja auch so, dass eigentlich schon, ich weiß nicht, wahrscheinlich schon ein Jahr lang oder sowas diese Möglichkeit ist, dass man sich alles übersetzen lassen kann in seiner Sprache, wenn man zum Beispiel, ich weiß nicht, ich folge natürlich der New York Times und Vogue und keine Ahnung, was alles. möglichen Medienoutlets, aber auch Influencern oder Influencerinnen und wenn die englischsprachigen oder sonstigen Content machen, kann ich mir es übersetzen lassen. Und da war es am Anfang auch so, dass es eine ja, die Übersetzungen eher so waren am Anfang und dass sich das inzwischen aber wirklich verbessert hat und ich das manchmal überhaupt gar nicht mehr merke, wenn mir was übersetzt worden ist und ich dann erst auf den zweiten Blick denke, hä, das ist doch ein Englischsprecher-Account. Also da merkt man schon, dass es offensichtlich komplizierter ist, als man denkt. Und ja, ich meine, ich versuche jetzt zu verstehen, sozusagen, was dein Punkt genau war, meine Idee war, warum Grog das, also oder warum. Action das jetzt versucht zu machen, ist damit Menschen, also die haben ja den Algorithmus, soweit ich das verstanden habe, so trainiert dass äh dass man sozusagen mehr auf diesen Hero Content geht, als auf Content, der so ganz besonders viele Likes generiert, weswegen man Alle Feeds inzwischen ja auch total ähnlich aussehen. Also man bekommt immer die gleichen drei Gags und diese krassen Videos und sonst irgendwas und nicht mehr so Content, der eigentlich ein bisschen mehr auf die eigene Personality gehen würde, sage ich mal. Und die Idee ist, glaube ich, dass es mehr von diesem Hero-Content geben kann, der dann aber aus anderssprachigen Welten kommt. Also was ich jetzt auch den Bestlaufendsten Tweet von der türkischsprachigen Bubble kriege basically. Das wäre so, wie ich es verstanden hätte. Und du sorgst natürlich vor für eine Zeit, in der das Emptiness-Problem passieren könnte. Also Sollten sich die Trends der letzten Monate und Jahre weiterentwickeln, könnte es natürlich passieren, dass in einigen Ländern und Sprachen weniger Content verfügbar ist als sonst. Du willst aber nicht, dass NutzerInnen das Gefühl bekommen, dass es weniger Content gibt. Also kannst du das jetzt sehr gut auffüllen mit italienischem, türkischen, niederländischen, französischen Inhalt, ohne dass es jemandem auffällt. Ich meine, auf der einen Seite finde ich es total großartig, dass man irgendwie die Möglichkeit bekommt, in anderssprachige Bubbles reinzuschauen oder sowas, aber was ich daran eben nicht mag, ist, dass es automatisiert passiert, dass mir automatisiertes gezeigt wird. Ich finde es immer interessanter, wenn ich irgendwie Den Content bekomme und es erstmal in der Originalsprache sehe und mir dann die Übersetzung, falls es mich interessiert, anzeigen lassen kann, weil so Ja, verliert ganz viel ja auch einfach seinen Kontext. Und ja, diese Profile, die ja sowieso oft schwierig zu verstehen sind, sind dann noch schwieriger zu verstehen. Mhm. Und es, ähm Ich bin da indifferent, weil ich verstehe, was du sagst. Ich weiß aber nicht, ob ich von mir aus nach türkischen Meme-Account suchen würde und die mit Knopfdruck übersetzen lassen würde. Also ob diese psychologische Barriere dadurch ist, wird mir jetzt schon mal angezeigt, dann kann ich es mir auch angucken, ob die nicht möglicherweise dazu beiträgt, dass ich mir das überhaupt erst angucke. Oh, also hat X eine mega gute, coole, neue Funktion für den. Ja, ich sag mal, in der Vereinheitlichung von Content, die ja stattfindet auf X, finde ich es generell mal gar nicht so dumm. Übersetzungen bekommen zu bekommen. Wäre natürlich schön, wenn die da noch richtig wären und ich mich darauf verlassen könnte. Weil das ist richtig doof, wenn was so dermaßen falsch ist, dass was in einem politischen Kontext umgedreht werden kann. Das ist einfach nur schädlich. Ja, 100 Prozent. Übrigens die Geschichte, die ich eben angesprochen habe, wo es so einen vergleichbaren Fall gab, da haben wir drüber gesprochen vor. Ewigkeiten. Ich kann dir leider nicht genau sagen, wann so lange ist das her, es war nicht in den letzten 150 Folgen. Und zwar ging es darum, dass T Online das Problem hatte, dass der Newsletter ähnlich sinnstellend übersetzt angezeigt wurde, obwohl er deutsch ist. Und das lag daran, dass der deutsche Text vom Deutschen ins Deutsche von Gmail automatisch übersetzt wurde, ohne dass NutzerInnen das angezeigt bekommen haben. Es war klein oben rechts irgendwie so eine kleine, ganz kleine Schrift automatisch übersetzt. Und da war ein ähnlicher Fall und ich glaube, es war auch Russland und die Ukraine, die miteinander vermischt wurden und damit auch sinnentstellte Inhalte erstellt haben. Uh, uh, das ist schlecht, das ist schlecht. Ich glaube, es sind auch Sachen als Fälle, ich bin da auch irgendwie manchmal Vielleicht zu nett. Ich denke da manchmal, es darf auch einen Lernprozess geben. Also es kann schon mal vorkommen, dass so ein Fehler vorkommt, dass irgendwas von Deutsch ins Deutsch übersetzt wird oder sowas. Okay, ja, dann kann das mal passieren. Und auch von mir aus die Selbst bei der KI, da bin ich manchmal so, dass ich mir denke, ja, das, es ging alles wahnsinnig schnell mit KI und es ist sowieso eigentlich Wahnsinn, wie viel Fortschritt passiert ist in den letzten zweieinhalb Jahren. Und natürlich ist noch nicht alles perfekt, aber gerade bei sowas wie Grog, also der, der KI von Elon Musk muss man natürlich zweimal hinschauen, weil, wie du gesagt hast, es eben Prompts gibt, die bestimmte Narrative herausrechnen müssen oder herausrechnen sollen. Und es ist ein Sonderfall, oder vermutlich gibt es das in allen, aber da ist es am allerauffälligsten und Das muss man einfach äußerst kritisch betrachten. 100 Prozent. Wir haben übrigens darüber gesprochen in Folge 450 TikToks Taktik mit Nicole Biekmann vom 14. Juli. Hast du mal schnell hier nebenher alle 8000 Folgen durchgeguckt? Gavin, der kann multitasken, Leute. Da habe ich was denkt. Ansonsten gab es ja mal die Geschichte, dass X die API so teuer gemacht hat, wenn man von außen darauf zugreifen wollte, was de facto die ganzen Third-Party-Apps für Twitter damals. . eigentlich totgelegt hat. Jetzt gibt es aus dieser Geschichte, so wie völlig aus dem Nichts, eine neue Meldung, dass wenn du Über eine API auf X, also wenn du da einen Link posten möchtest, hast du dafür bislang einen Cent gezahlt für einen Tweet, für diesen API-Zugriff. Das wird jetzt erhöht von um 1900 Prozent auf 20 Cent. Ich kann dir nicht so genau sagen, warum und was die Idee ist, weil und das schreibt The Verge, finde ich, sehr gut einordnet, direkt als ersten Satz Jede Änderung, die das Posten von Links verteuert, macht Ex für Publisher unattraktiver. Und das ist ja genau das Ding. Also damit hat er wirklich gar keinen Bock mehr, gar keiner mehr Bock, dort automatisierte Inhalte zu veröffentlichen. Und entweder ist die Idee dahinter, man will die Automatisierung rauskriegen, dass die Tagesschau jetzt nicht mehr automatisiert ihre Inhalte dort veröffentlicht. Die Frage ist, ob die Tagesschau als Antwort darauf jetzt jemanden da hinsetzt, der es wieder von Hand macht. I don't think so. Probably not, nicht auf Exia. Aber das ist eine das ist wirklich eine Bemerken ist Werteentwicklung, auch weil es so viel mehr ist. Es ist nicht irgendwie eine Verdoppelung von 1 Cent auf 2 Cent oder so, sondern irgendwie von 1 Cent auf 20 Cent. Also das macht ja auch wirklich einen Unterschied schon. Und Ja, ich persönlich muss ganz ehrlich sagen, ich habe überhaupt keine Ahnung, was dahinter steckt. Ich bin absolut blank. Ja, also es ist wahrscheinlich. Die Mischung aus Geld. Haben wollen. Die Hoffnung, dass die Publisher dafür ein bisschen was bezahlen, weil sie das nicht mehr automatisiert möchten. Und ja Ich meine, ich habe gehört, dass es auch darum gehen soll, irgendwie Spam zu vermindern oder sowas, aber also sozusagen, dass die Leute auf plattformexterne Links klicken oder sowas, das gibt es ja schon immer wieder auch gerade auf Ex, so Leute, die auf irgendwelche Ach, so, ähm, so Lotto-Sachen und sowas, also nicht Lotto, sondern Gaming-Seiten oder sowas, so ein bisschen. Yeah, give me something and so eventually get this game so was a Also einer hat sich schon richtig doll beschwert bei Extra, nämlich Gabe Rivera, das ist der CEO von Tech Meme. Wer Tech Meme nicht kennt, das ist eine fantastische Seite. Die sammeln eigentlich nahezu alle Schlagzeilen aller möglichen Tech-Meme. Plattformen, Tech-Medien und bündeln die dann auch immer. Das ist so eine Art Link-Agggregator, aber next level. Und die machen das jetzt so, dass sie zwar durchaus noch ihre Nachrichten posten, aber statt einem Link Steht da einfach immer nur drin, besuchen Sie Tech Meme für den Link und den vollständigen Kontext. Was ein fantastischer Move ist. Nikita Bier hat jetzt angekündigt, für Tech Meme die API-Preiserhöhung persönlich zu bezahlen, denn das Ziel sei es. Suchspam-Angriffe zu reduzieren. Und ich weiß nicht so genau, wie ich das zusammenkriegen soll in meinem Kopf, aber naja. Wir werden sehen, wir werden sehen. Vielleicht hat es ganz große Auswirkungen für alle. Vielleicht ist es auch total egal. Manche Sachen müssen sich auch erstmal entwickeln in der Tech-Welt, glaube ich. Ja, so wie der Prozess, der heute startet, danke für diese Überleitung. Galante Überleitung, er wird nicht schlecht. Am heutigen 27. April. Beginnt in Oakland, Kalifornien, der Prozess zwischen Elon Musk und Open AI. Und das ist sehr, sehr interessant. Und ich würde jetzt schon alle Hakis bitten oder Einzelne, Wenn ihr Lust habt, einen Jingle zu bauen für diesen Prozess, wir werden da wahrscheinlich regelmäßig drüber sprechen müssen, weil sehr viele Leute, Satyanadella, wir zum Beispiel aussagen, müssen ja Microsoft-CEO und so weiter. Also, wir werden sehr eng an diesem Prozess wahrscheinlich dranbleiben müssen. Wenn ihr uns einen Jingle bauen wollt, meldet euch sehr gerne, schickt was. Bitte nicht mit KI generiert, aber ich freue mich. Und zwar beginnt dieser Prozess und der ist in so vielen Belangen interessant. Weil das ist nicht das erste Mal, dass Elon Musk versucht, gegen Open AI vorzugehen. Es ist auch nicht das zweite Mal. Es ist nicht mal das dritte Mal. Es ist schon die vierte Klage, die Elon Musk gegen Open AI eingeeigt hat. Was ist passiert? Der Hintergrund. Und zwar, Elon Musk war Gründungsmitglied von OpenAI. Und hat damals zusammen mit Sam Altman, hat da rein investiert und hat versucht, das Ding irgendwie mit anzuschieben. Und wie er das selber darstellt, sollte OpenAI ja immer Non-Profit bleiben und die Idee war, hier ein altruistisches Konzept einer AGI zu erschaffen, der großen, alles schaffenden Superintelligenz. Und geht deswegen, das ist seine Erzählung, gegen OpenAI vor, weil die jetzt Geld verdienen wollen. Jetzt gibt es so ein paar Dinge, die man vielleicht dazu wissen muss. Zum Beispiel, dass OpenAI E-Mails veröffentlicht hat von Elon Musk. An Sam Altman aus der Zeit, in der die beiden sozusagen sich zerstritten haben, in der die Forderung von Elon Musk drin stand, dass er 50 bis 60 Prozent des Unternehmens haben möchte und die CEO-Position, weil er ansonsten ausscheiden würde. Was so ein bisschen darauf schließen lässt, dass seine Klage möglicherweise auf nichts fußt. Aber The Verge schreibt dazu auch. Dass nur Elon Musk das Geld hat, so einen Prozess zu führen, obwohl es überhaupt gar keine Aussichten auf Erfolg gibt. Es ist so interessant auch, ähm, Sam Altman ist ja irgendwie auch gerade sonst außenrum viel in den Medien. Also zum Beispiel gab es ja Ich glaube von der New York Times gerade ein ganz großes Stück Charakter. Von Ronan Farrow, dem, ich glaube, Enkel von wir haben heute Woody Allen. Wirklich? Ich glaube. Dafür war ich zu wenig auf der deutschen Journalistenschule, um solche geilen Fakt-Sdroppungen zu bekommen. Ja, damit hat es nichts zu tun. Das hat was mit meiner Zeit, die ich auf Wikipedia verbringe, zu tun. Aber wenn es jetzt falsch ist, dann werden mich jetzt hier alle gleich haten. Das ist ja auch okay. Aber genau, es ist auf jeden Fall ein Schauspieler-Nepo-Baby, der aber ein super Journalist ist. Und der hat ein großes Stück gemacht eben über diesen Charakter von Sam Altman und darüber, dass der eventuell ein notorischer Lügner sein könnte, und das ist ja schon krass, ist, dass jemand, der in dieser Position sitzt, in dieser mächtigen Position, am Kopf von Hope May I, so wenig vertrauenswürdig ist und so wenig berechenbar ist. Und als eine der Quellen Für seinen Charakter, für diese große Geschichte, die auch für große Wellen gesorgt hat, wurde auch Elon Musk hervor hinzugezogen. Und das war auch erst, ich denke mal, vor zwei oder drei Wochen, dass es passiert ist. Und da muss man sich Da muss man sich jetzt nichts vormachen, dass dieser Artikel jetzt rausgekommen ist. Das ist jetzt eventuell nicht die Schuld von Ronald Farrell oder sowas, aber es hat auf jeden Fall was damit zu tun, wann Elon Musk die Quotes dazu gegeben hat. Autorisiert hat und so weiter. Und dass das natürlich im Zusammenhang mit diesem Gerichtsprozess jetzt steht, das finde ich immer total interessant, wenn man irgendwie so sieht, wie wie diese Dinge so zusammenspielen, sage ich mal. Ich kann das Bild noch größer malen jetzt gleich. Ich will aber freundlich fact checken, denn er ist sogar der Sohn von Woody Allen. Mein Gott, ich trottel, ja klar. Aber die Wikipedia schreibt, Ronald Farrell ist der Sohn von Mia Farrow, auch Schauspielerin. Sein Vater im rechtlichen. Bitte? Ja, genau, warte, genau, ja, was erzählst? Der Vater im rechtlichen Sinne ist Woody Allen, jedoch blieb ungeklärt, ob Allen sein leiblicher Vater ist. Es könnte dieser andere superbekannte Schauspieler sein, nämlich wer könnte, warte, das ist, da wird so ein, da geht es so ein Gerücht, um wer das sein könnte. Nicht James Dean, sondern weil er schon ewig tot ist, sondern Irgend so ein ganz bekannter Naja, okay. Das ist ja toll. Wir finden es raus. Vielleicht schreibe ich es euch dann in die Show notes. Ich weiß nicht, ob Gavin für sowas Zeit hat. Nee, das könnt ihr jetzt im Discord lesen. Auf www. haken. org sind ja über 2280 Menschen. die genau sowas in letzter Zeit machen. Also die unterhalten sich über die spannenden Themen, über die wir reden. Meistens schlauer als wir, oder als ich zumindest, als du natürlich nie, aber als ich. Und fact checken noch live und schreiben dann hier das und jenes und solches. Also wahrscheinlich könnt ihr, wenn ihr jetzt in den Discord geht, genau die Antwort darauf schon lesen. Ist faszinierend. Technology, Technology. Ich mal das Bild noch größer, denn der Zeitpunkt warum dieser Prozess gerade jetzt anfängt und was so und so weiter, der wird unter so ein paar Gesichtspunkten interessant. Also ich fange nochmal, wir ordnen nochmal kurz ein. Was waren denn diese vier Klagen eigentlich, die Elon Musk versucht hat, gegen OpenAI anzustrengen und warum? Erste Verstoß gegen die Gründungsvereinbarung hat er schon 2024 eingereicht, hat sie dann aber selber wieder zurückgezogen. Sehr gut. Dann die Klage, die jetzt gerade läuft, die in der Elon Musk wortwörtlich Shakespeare-esken Betrug vorwirft. Ist das der Königsmord oder worauf bezieht er sich da? Oder liegt er am Ende des Prozesses vergiftet neben Sam Altman, der auch Gift genommen hat, weil sie dachten, dass sie nie wieder aufeinandertreffen? Ich weiß es nicht. Star Crossed Lovers in Wahrheit. Da gibt es mehrere Ansprüche, zum Beispiel Anspruch auf Berufung wegen einem Verstoß gegen das Gesetz gegen organisierte Kriminalität, das wurde schon abgewiesen. Dann gab es eine dritte Klage. Die hat XAI, also nicht Elon Musk, als Privatperson eingereicht, gegen Apple und OpenAI wegen illegaler Kartellbildung. Da wissen wir, hat der Richter das Verfahren angenommen, es ist aber noch nicht gestartet. Und einen vierten Fall oder eine vierte Klage, die Musk eingereicht hat gegen OpenAI, weil Sam Altman XAI-MitarbeiterInnen abgeworben haben soll. Und damit Geschäftsgeheimnisse gestohlen haben soll. Der Prozess wurde auch schon abgewiesen. Also Elon Musk versucht einfach nur mit Dreck aufzuwirbessen. Warum? Zum einen will er natürlich den Vorsprung, den OpenAI im Markt hat, aber auch in der Forschung hat, irgendwie verzögern. Irgendwie will er OpenAI zurückziehen. Und warum noch? Weil dieses Jahr ein hochinteressantes Jahr für alle diese Unternehmen werden wird, denn sie alle haben vor, an die Börse zu gehen. SpaceX, das Unternehmen hinter XAI, das Unternehmen hinter X, hinter dem allen Elon Musk steht, möchte an die Börse gehen und zwar. . Es soll der größte Börsengang aller Zeiten werden und aller, die noch kommen, wenn man Elon Musk glauben darf OpenAI möchte an die Börse gehen, obwohl deren CFO sagt, wir sind eigentlich gar nicht so weit. Das heißt, dieser Fall kann möglicherweise auch das. verzögern, wenn es schlechte Presse gibt und man Angst hat, dass das möglicherweise Schaden auf die Reputation hat und so weiter. Da kommen wir gleich nochmal kurz zu. Und das Dritte, was daran interessant ist, und das, da bin ich nicht alleine drauf gekommen, das habe ich im Doppelgänger-Podcast, liebe Grüße an Pip und Philipp Klöckner und Klöckner Klöckner ausgerichtet gehört. dass natürlich das Geld, das Menschen zur Verfügung haben, um Aktien zu kaufen, begrenzt ist. Heißt, wenn alle diese großen KI-Unternehmen im selben Jahr an die Börse gehen, dann sind die Taschen entweder leer. Idealerweise muss man also verhindern, dass das alle gleichzeitig machen, um mehr Geld für seinen eigenen Börsengang zu haben. Das ist ein schlauer Gedanke. Und das möchte SpaceX natürlich irgendwie für sich nutzen. Das ist ein richtig schlauer Gedanke, ja natürlich, selbstverständlich. Ja, krass. Also, ich meine, diese ganze Geschichte mit dem Börsengang und diesen großen Unternehmen ist ja schon irgendwie nochmal interessant, auch im Hinblick darauf, dass ja jemand überlegt wird, ist es eine Bubble? Und wie viel Geld steckt da überhaupt in Wahrheit drinnen? Und da steckt ja dann auch ganz viel sozusagen, wenn es dann einen Börsengang gibt, auch daran, was für eine Reputation Unternehmen hat und wie das wahrgenommen wird in der Öffentlichkeit. Das heißt, wenn Sam Altman und OpenAI Schaden nehmen durch diese Prozesse, durch diesen kleinen Dirt Krieg von Elon Musk, was ja durchaus schon passiert ist in der Vergangenheit. Also das ist ja keine Taktik, die ins Nichts läuft. Die meisten, also wenn ich höre, irgendein Unternehmen hat der 17. Skandal und das 16. Gerichtsverfahren gegen den heißen, dann denke ich natürlich auch irgendwann, naja, ob ich da mein Geld reinstecke. Ich weiß nicht. Insofern sehe ich schon, dass es Jetzt mal so strategisch gesehen nicht das Dümmste ist, die komplett die ganze Zeit zu verklagen. Ja, aber das hat natürlich ein gewisses Risiko, denn OpenAI hat dadurch natürlich die Möglichkeit, auch Zeugen zu bestimmen. Wie zum Beispiel Jared Burkle. Jared Burkle oder Birchell, ich weiß nicht, wie man hier ausspricht, wird hier von The Virg als Musks Fixer bezeichnet. Also er leitet das Family Office von Elon Musk. Er ist sozusagen einer der vertrautesten Personen um Elon Musk herum. Und wenn der vor Gericht Aussagen muss, dann müssen seine Aussagen natürlich extrem gut mit Elon Musk abgestimmt sein, weil jeder Fehler da drin Möglicherweise ein Risiko für Musk und den SpaceX Börsengang selber auch mit sich bringen könnte. True, also generell. Generell auch als Kläger ist natürlich schwierig. Also, du bestehst da mit obendrauf, bei ein Verfahren läuft und ja Mal schauen, mal schauen. Also hochinteressant. Wie gesagt, wir bleiben da dran an diesem Thema. Haken bleibt dran. Wenn ihr einen Jingle bauen wollt oder singen wollt, ihr könnt doch einfach mir eine Sprachnachricht einsingen. Ein Verfahren! Ein Ei verfahren! Ihr würdet schon nehmen. Okay, gut. Ich mache noch ein bisschen Beat drunter, dann reicht's. Also, wenn ich bis zur nächsten Folge nichts geschickt habe, dann nehmen wir das, Magdalena. Nein, bitte schickt. Was, Leute. Ich habe es in der Sekunde, wo ich es gemacht habe, schon bereuen. So, nee, das ist, hey, du bist ja nicht in deinem Home Territory, Magdalena, du bist ja nicht in Browser History. Für dich im Haki Versum kannst du dich ganz zu Hause fühlen. Ich hoffe, wir werden es sehen in der Kommentarspalte. Hallo liebe Hakis, Chris. Okay. Ansonsten hat die Washing Post, wir bleiben noch kurz bei Elon Musk, die Washing Post hat Elon Musks Ex-Account analysiert. Und hat sich mal angeschaut, was er eigentlich seit Anfang des Jahres so dort veröffentlicht hat. Und das Ergebnis ist, also überraschend ist das falsche Wort, aber es ist drastisch, kann man, glaube ich, sagen. Und zwar. beziehen sie sich vor allem auf die Inhalte, die sich verändert haben sollen. Sie schreiben, dass er vor allem seit Anfang des Jahres verstärkt Beiträge über Rasse über die Weißen und darüber, dass die Weiße eine aussterbende Minderheit sein, veröffentlicht habe. Und dass diese Inhalte massiv zugenommen haben. Also die Washing Post schreibt, in den vergangenen sieben Monaten drehten sich 6% von Musks Beiträgen auf X, insgesamt etwa 850, um das Thema Rasse. fast dreimal so viel wie in den beiden Jahren zuvor. In mehr als der Hälfte dieser Beiträge wurde das Wort Weiß verwendet. Der Milliardär hat von Oktober letzten Jahres bis Mitte April fast täglich an 166 von 197 Tagen Auf Ex Beiträge zum Thema Rasse gepostet, wie unsere Analyse ergab. Und also, wir wissen, dass Musk sich vor den Augen der Welt quasi radikalisiert in den letzten vier, fünf Jahren immer stärker, immer doller. Gleichzeitig könnte man aber auch unterstellen, dass er vielleicht damit ein Publikum ansprechen möchte, bei dem er Geld wittert. Oder dass er, also wir wissen, Elon Musk bewegt sich sehr stark auf Messers Schneider, auf Ex. um seine eigene Reputation wahrzunehmen, um ein Publikum zu haben, das ihm zujubelt, will Ja-Sager haben. Und möglicherweise wittert er dort in dieser menschenfeindlichen, rassistischen Wie soll ich sagen, in dem Sumpf wittert er vielleicht mehr Beifall, als wenn er sich wieder auf das Mieter der Was könnte eigentlich unsere Regierung einsparen-Ebene einheimsen könnte? Ja, also ich finde es auch ziemlich schockierend. Ich fand es auch tatsächlich jetzt schon vor dem Artikel schockierend. Ich fand, es hat man gemerkt, wenn man auf X unterwegs war. Es ist zweierlei krass. Zum einen, ich meine, man kann es an einer Zahl ganz gut festmachen und zwar früher, bevor er als ex noch Twitter war, war der erfolgreichste Twitterer, der Mensch mit den meisten Follower und Followerinnen Obama und seit der Übernahme von Ex ist es auf einmal zufällig Elon Musk und es ist bekannt Wurde geleakt, dass Elon Musk da nachgeholfen hat, sozusagen, dass seine persönlichen Tweets eine größere Gruppe erreichen können. Also, das heißt, das ist sozusagen basically truth. Social Media von Elon Musk, so wie sich Trump sein eigenes auch gebastelt hat, was schockierend ist dafür, dass wir immer so ein bisschen sind, hä, so Ex, das ist ja, ach, diese, dieses, dieses kleine Medium, da, das ist irgendwie eine der zehn meistbesuchten Webseiten der Welt immer noch bis heute. Das ist nicht. Irgendwas. So. Das muss man sich einfach mal so vor Augen halten, dass da halt einfach auf einer riesigen, riesigen sozialen Plattform jemand echt offen, rassistisch schlimme Sachen postet. So, das ist das ist so das eine. Und das andere ist eben, dass Ich meine, du sagst so, er wittert da in seiner Bubble eventuell und so. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass er das mit Zahlen belegen kann, wer auf seiner Plattform unterwegs ist, wie die politisch eingestellt sind und so weiter und dass das ziemlich sicher. Strategie ist. Also, da steckt mehr dahinter und das steckt ja auch mit drin. Da kenne ich mich leider nicht so wahnsinnig gut aus. Eventuell hast du da mehr dazu zu sagen, aber da steckt Ja, auch seine Vergangenheit in Südafrika damit zusammen. Da postet er auch immer über Apartheid 2. 0 und dass die Weisen in Südafrika, in einem Land, in dem die Ungleichheit andersrum bis heute wirklich noch groß und stark ist, aber wo er irgendwie sagt: Ja, und die Weißen, die werden da benachteiligt und keine Ahnung was und so. Weil er irgendwie, ich denke, mit seinem Unternehmen, du willst ja gleich was dazu sagen, er will da mit seinem Unternehmen irgendwie Fuß gewinnen und irgendwas machen, was er nicht machen darf, und daher kommt das auch so ein bisschen unterspricht, aber gleichzeitig so in den USA eben diese bestimmte Bubble von Menschen an, die sich immer mehr in diese Rechtecke begeben. Jetzt lasse ich dich sprechen, Gevin, und du kannst das noch besser erklären als ich. Also um es gibt ja diese Starlink-Geschichte, dass Starlink in Südafrika nicht operieren darf oder durfte. Ich bin leider nicht da auf dem aktuellsten Stand, aber durften auf jeden Fall nicht. Und in dem Zusammenhang hatte Grog damals, der Chatbot of X, In jeder Antwort, egal was du Grog gefragt hast, von einem Genozid an Weißen in Südafrika gesprochen. Das war so völlig wild. Fassbare Missinformation ist also. Gleichzeitig aber, und weil du gerade von Zahlen gesprochen hast, übrigens, Elon Nost Streets werden mit dem Faktor 1000 vom Algorithmus gegenüber allen anderen bevorzugt. Achso genau, weiß man das. Sehr krass. Es ist wirklich krass. Aber was Zahlen angeht, finde ich es interessant, weil nur 12 Prozent der Amerikaner insgesamt glauben, dass weiße Diskriminierungen ausgesetzt werden. sagt das Pew Pew Piu Research Center, äh, PEW, was kein also das ist ja kein große Zahl ist, finde ich ehrlich. extremistischen, rechtsextremistischen, rassistischen, faschistischen Tendenzen einer Gesellschaft bei ungefähr 20 Prozent liegen. Da gibt es auch eine Studie zu. Ist immer geil, das so zu belegen, da gibt es eine Studie zu. Aber ihr könnt jetzt im Discord lesen, wie die heißt wahrscheinlich. Naja, 12% der Amerikaner glauben das. Heißt also, er versucht hier eher bei seiner Bubble Beifall zu bekommen, als eine neue Bubble zu erschließen, was vielleicht so ein bisschen darauf schließen lässt, dass er Entweder versucht die öffentliche Meinung oder die öffentliche Wahrnehmung dieses Themas stärker zu platzieren, oder aber er nicht mehr die Ambition hat, hier die große Mehrheit anzusprechen. Ist jetzt wie gesagt auch Mutmaßung. Das hat ja auch immer was damit zu tun, also ja, das ist entweder eine These, aber es hat ja auch was damit zu tun, wer an der Macht ist und wie diese Menschen eingestellt sind. Also den USA, da geht es ja schon viel auch um diese, ja, Technokraten. Und diese Tech-Oligarchie, die Peter Thiel-Mannschaft, und das sind einfach schon Menschen, die inzwischen, früher war das ja auch mal anders zum Teil, da waren ja auch ein paar dieser Menschen etwas progressiver eingestellt, aber inzwischen gibt es da ja schon So ein Gefühl von die reichen, besseren Menschen, basically. Und da spielt es natürlich irgendwie ordentlich mit rein. Und Elon Musk ist dann natürlich Teil davon. Also Ja, das ist irgendwie ein ganz schön, ganz schön, ganz schön, ganz schön, ganz schön dunkles Kapitel, das ich in meinem privaten Leben manchmal auch vergesse. mitzudenken die ganze Zeit. Also ich gehe dann so auf Twitter mit so lalalalala und dann sieht man so, Elon Musk twittert wieder irgend so einen Bums und man denkt so, mein Gott, was kann ja nicht. Und aber hey, das lesen Leute und liken das. Die liken das. Das ist so Das finde ich so krass. Es kann nur sein, geh da einfach nicht mehr hin. Mach nicht. So wie du, als Tech-Journalist, als Digitaljournalist, da kann man natürlich wegbleiben. Einfach Threads und Reddit bilden das schon ab. Probably, yeah, das stimmt. Es gibt jetzt ein, ich versuche mal ein lockeres Thema, was ein bisschen dystopisch ist, aber trotzdem sogar reinzuschmeißen. Werbung
37:18 Speaker 4
Warum akzeptieren, dass die Website immer wieder offline ist? Warum Kunden warten lassen, bis die Seite endlich lädt? Und warum sich um Backups kümmern müssen, statt sich aufs Geschäft zu konzentrieren?
37:31 Magdalena Pulz
Mit dem Premium-Hosting von Von Ionos sichern Sie sich höchste Performance, Dreifachspeed und maximale Verfügbarkeit für Ihren Online-Auftritt oder Shop zum Spitzenpreis. Also, warum nicht direkt starten? Testen Sie es jetzt kostenlos. Ionos Digital an ihrer Seite.
37:51 Gavin Karlmeier
Es gibt jetzt ein Startup in den USA, das mit dem, also sie heißen Just Like Me. Und dort kannst du mit KI-Avataren sprechen, vorneweg mit dem KI-Avatar von Jesus. Und zwar zum Schnapperpreis von 1,99 Dollar pro Minute. Und das erste Mal an sich wäre das jetzt keine Meldung, aber das scheinen Leute halt tatsächlich auch anzunehmen. Und deswegen sprechen gerade. Bife 2. 0 hier, ne? Das ist ja das mittelalterles Drüsen, das ist ja echt krass. Weiß die katholische Kirche davon. Warum kriegen die was ab, ist die Frage. Oder die Evangelien, eigentlich wurscht, aber ja, weiß das Christentum das. Ich verbinde das jetzt mal noch mit zwei anderen Meldungen. Die eine Meldung, über die wir schon mal gesprochen haben, dass Meta ein Patent eingereicht hat, mit dem du weiterhin mit verstorbenen Kontakten schreiben kannst und die auch Inhalte weiterveröffentlichen über das Ableben hinaus. Weil er die Nutzungserfahrung nachlässt, wenn man stirbt, logischerweise. Und an diesem Wochenende am Samstagabend lief auf Pro7 eine Sendung mit dem Namen Staying Alive. Stars singen mit Legenden. Die Taz hat darüber einen Kommentar verfasst, und zwar genau Johanna Schmidt, die geschrieben hat, der mit Hilfe von KI in seiner Toten gestörte, in seiner Totenruhe gestörte, Elvis singt mit den No Angels. Oder du musst dir vorstellen, also stell dir vor, Zitat, Sascha, toller deutscher Sänger, sitzt auf einer Bühne mit Amy Winehouse und singt einen Song von Amy Winehouse. Sagt Fabian Thomas im Podcast OMR. Diese Sendung ist gelaufen, indem du einfach Prominente oder die, die es mal waren, saßt, wie sie gesungen haben mit Prominenten, die zwar prominent sind, aber dafür nicht mehr am Leben. Vorneweg ist natürlich unethisch, wie Sau. Also ich persönlich, also müssen wir gar nicht drüber reden. Es ist ja auch zum Beispiel in der Schauspielbubble ein ganz großes Thema. Sie haben jetzt gerade einen Film rausgebracht mit einem Darsteller, das den Name mir gerade nicht einfällt, aber der gestorben ist, kürzlich. Das ist einer von den Top-Gun-Darstellern. Und der ist in einem Film, jetzt hat es zu sehen, ist er quasi wieder auferstanden und die haben es gerechtfertigt, denn wie es gesagt haben, er hat Vor seinem Tod sozusagen unterschrieben, dass er da mitmacht, und die Familie hat dann das Go gegeben und sie haben ihn dann einfach als KI-Version da drin vorkommen lassen, sozusagen. Ich kann auch dieses mit den Verstorbenen sprechen. Das war eine der ersten Sachen, als KI 2024 oder sowas angefangen hat, wirklich nutzbar zu sein. also für Gespräche nutzbar zu sein, war das eine der ersten Sachen, die passiert sind, dass Leute gesagt haben, ich habe mit meinem verstorbenen Mann gesprochen, das war so eine der ersten Buzzfeed-Meldungen, die so durchgelaufen sind und Und ich kann das schon verstehen, dass wenn man jemanden lieben verloren hat, dass man irgendwie noch einmal mit dem sprechen möchte oder irgendwie was loswerden möchte. Das muss man ja auch nicht immer für echt halten, aber dieses Gefühl von innen Dialog treffen. Also ich möchte Ich möchte da jetzt auch niemanden irgendwie, ich weiß nicht, dafür ans Kreuz nageln. Haha, Jesus. Aber still, ich halte es für total unethisch. generell trotzdem ohne die Einverständnis von Menschen als Plattform damit Geld zu machen, dass ich irgendwie die Profile von toten Menschen weiterleben lasse und Menschen mit mir da sprechen können. Naja, vor allem das Unternehmen das Geld dafür nimmt, dass man mit Jesus sprechen kann. Da steckt ja nicht wirklich ein christlicher Gedanke hinter, sondern da steckt die Idee hinter, man kann Leute ausnehmen, die glauben, sie könnten mit Jesus sprechen. Gavin, wenn Jesus Brot vermehren konnte, dann kann der auch Geld vermehren. Das ist einfach nur eine moderne Interpretation. Was ich daran ganz interessant finde, vielleicht jetzt mal mit einem Browser History Aspekt, ist, dass es ja, also was einen daran ja so ein bisschen stört, ist ja quasi dieses, die KI übernimmt eine menschliche Komponente. Also es gibt so ein Gespräch, das nur zwischen Menschen stattfinden sollte und die sich so sehr nach etwas extrem, ja, was mit einer Seele zu tun hat und sowas, ne, das ist das ist was, was wir so Versuchen zu schützen vor KI eigentlich. Wir denken, so KI ist was, was uns helfen soll im Alltag. Das ist ein bisschen unser Diener, das kann so meine Steuererklärung machen, fertig Bums. Das ist okay, wenn KI macht, aber es ist nicht okay, wenn KI Jesus ist. Und es ist so interessant, war ja schon die allererste KI 1966, ist es ja schon ewig her von Joseph Weizenbaum. Die allererste KI, die es je gegeben hat, Eliza hieß die. Wir denken jetzt vielleicht, das war irgendwie ein Rechenbord oder sowas, aber nein, das war ein psychotherapeutisches Protokoll. Und das war sozusagen ein Therapeut, den man da geschrieben hat. Und der hat dann gesagt, und wie geht es Ihnen heute? Und dann hat man geschrieben, ja, mir geht's gut, und hat er geantwortet und sowas. Der Grund, dass das so, dass das die erste KI sozusagen war, die es gab, der erste Chatbot, den es so richtig gab, ist, dass damals Daten Also Computer konnten noch nicht so wahnsinnig viel, konnten noch nicht so viele Daten verarbeiten. Also hat sich der Macher dieser KE Weizenbaum eben überlegt, er braucht was, wo es ein begrenztes Set von Antworten gibt. Und ein begrenztes Set ist in dem Fall immer eine Nachfrage. Und wer gibt, stellt viele Nachfragen? Ein Psychotherapeut. So ist es gekommen. Interessanterweise, der Hintergrund dazu ist Joseph Weizenbaum war ein deutscher Jude, in Berlin ist er geboren worden und ist 1936 mit seiner Familie in die USA geflohen. Und als er diesen KI-Bot gebastelt hat, da hat er so, da hat er sich nicht so wahnsinnig viel dabei gedacht. Das war so ein kleines bisschen ein Experiment und hat er mal geguckt, ob er irgendwie diesen Turing-Test irgendwie austricksen kann. Und dann ist das wahnsinnig gut angekommen. Also die Leute sind ausgeflippt über Eliza, diesen Chatbot. Und das hat so eine totale KI, ähm, ja, Hype ausgelöst, wie wir das ja heute gut nachvollziehen können. Und da haben dann Menschen davon gesprochen, dass das ja der bessere, der bessere Psychotherapeut ist, dass das, dass der uns irgendwie helfen kann, dass wir Da endlich mit einem vernünftigeren und größeren Wesen sprechen als ihr selbst. Und der Macher selbst, Joseph Weizemau, ist wahnsinnig erschrocken, gesagt: Es kann nicht wahr sein, dass sie diese diesen kleinen Trick mit diesen Fragen, als was so Tolles wahrnehmen und uns als Menschen und die Art und Weise, wie wir Menschen kommunizieren, so herabstufen im Gegenbild. Und das hat ihn erinnert. an die Art und Weise, wie früher in Deutschland über Juden und Jüdinnen gesprochen worden ist. Also dieses Abwertende über was Menschliches. Und das hat dazu geführt, dass er zu einem der größten KI-Gegner der Welt geworden ist. Also Sorry für diesen langen Exkurs. Was ich versuche zu sagen, ist, dass diese Skepsis, die wir gegenüber dieser Art und Weise haben, mit einer dass KI etwas Höheres ist, dass KI uns etwas Menschliches gibt, sozusagen was ist, was von Anfang an ein Problem von KI war und was von Anfang an passiert ist und nichts, was erst jetzt hat, sozusagen durch die neuen Entwicklungen irgendwie möglich ist, sondern es ist wirklich von Anfang an Anfang an ist diese Frage von, wie viele menschliche Funktionen darf KI übernehmen, eine der Hauptfragen. Entschuldigung, wir haben da eine Folge drüber gemacht, deswegen konnte ich da jetzt kurz ein bisschen was dazu erzählen. Find ich mega. Wir packen die mal in die Show Notes zu tun ich sagen. Ich finde, im Fall von Jesus ist diese Eliza-Effekt-Geschichte genau richtig angebracht, weil das natürlich genau der Punkt ist. Leute, zahlt nicht 2 Euro die Minute dafür, um mit einem Computer zu sprechen, der von sich behauptet, er sei Jesus, nur weil ihm jemand gesagt hat, sag mal, du bist Jesus. Das ist ja wie dieses Meme. Say I'm alive, I'm alive, wow. Dieser Dialog, der einfach jedes Mal entsteht, der führt dazu, dass Menschen oftmal den Kopf ausschalten. Trotzdem ist KI natürlich in den. in den Möglichkeiten, die wir heute haben, in der Rechenleistung, faszinierend, weil die Automationen möglich sind, weil es so viele Tools gibt und weil man so viele spannende Sachen auch machen kann, die dann toll aussehen. Und da sind wir dann nämlich bei der Geschichte von Sascha, singt jetzt mit Amy Winehouse den Sascha-Song I Feel Lonely. Oder, oder da das finde ich, da siehst du schon, wo eigentlich da die. Die Moral abhanden kommt. Weil das finde ich so faszinierend in diesem TAZ-Beitrag von Johanna Schmidt. Ich zitiere mal daraus: Amy Winehouse gab vor ihrem Tod immer wieder Konzerte, die sie in sehr schlechter Verfassung absolvierte, teilweise sogar abbrechen musste. Es wirkte oft, als handle sie nicht freiwillig. Immer wieder wurde ihr Management kritisiert, zu viel Druck ausgeübt zu haben. Die Presse ging alles andere als gnädig mit ihr um. Fotos und Videos, die sie stark alkoholisiert und teils auch anderweitig berauscht zeigen. fanden ihren Weg in die Medien. Jetzt mit einer Show den Anschein eines Auftritts erwecken zu wollen, ohne dass Winehaus ihre Zustimmung hätte geben können, ist vor allem eins ekelhaft und falsch. Und das ist dieses Gefühl, das dabei ja entsteht. Du siehst Leute, die auch zu Lebzeiten vielleicht niemals zugestimmt hätten. Und selbst wenn sie es hätten tun können. Es ist immer noch nicht ganz richtig, daraus etwas zu tun. Aber auch das ist nichts Neues. Denn vor zehn, fünf Jahren gab es in den USA schon Fernsehwerbungen mit verstorbenen Schauspielern. Das heißt, auch dieses Phänomen ist nichts Neues. Und ich habe das Gefühl, wir lernen einfach nicht aus unseren Fehlern. Wir nehmen, machen einfach und sehen das so hin und ich weiß auch nicht. Ja, jetzt ist geschmackslos, aber es ist der Kapitalismus. Und ich auch hier, ich Mensch Ja, ich verstehe das, man will dann irgendwie seinen Lieblingskünstler noch einmal sehen. Man guckt auch, wo kann also ich bin auch nicht generell immer gegen die Anwendung von KI. Und wenn es irgendjemanden gibt, der sagt, hey, über mein Leben hinaus, ihr dürft mich benutzen, macht mit mir, was ihr wollt, Hauptsache die Menschen haben verletzt. Freude an meiner Musik oder irgendwie sowas, fein, voll cool, aber woher soll Amy Winehouse, die seit über zehn Jahren tot ist, wissen, also, ne, das geht halt einfach nicht. So, da gibt es kein Einverständnis und ähm Ja, deswegen sollte man das sich, glaube ich, irgendwie zweimal überlegen, auch ob man sowas dann genießen kann. Also natürlich, wenn das im Fernsehen läuft, guckt man kurz hin und denkt so, hä, was ist denn das? Aber Einschaltquoten, meine lieben Damen und Herren, geben den Einschaltquotenden Machenden recht. Das heißt, wenn ihr es kacke findet, dann schaltet ab und bleibt nicht nur aus Neugierde dran. So. Und das gilt für alles, ne? Das gilt auch für Videos. Auch für Jesus KI. Also wenn ihr jetzt loszieht und Jesus KI probiert Dann seid ihr selber schuld, wenn ihr noch mehr Jesus-KI kriegt. Und wir bleiben kurz in der KI-Welt, denn ChatGPT Images 2 ist gestartet. Gleichzeitig auch das andere Modell von OpenAI, ChatGPT 5. 5. Das ist natürlich alles toller und schneller und immer faszinierender und so klar. Aber Images 2 ist halt deswegen wirklich faszinierend. weil es jetzt die Thinking-Prozesse kombiniert mit den Bilderstellungsprozessen bedeutet Man kann jetzt auch Infografiken im Internet, man kann Landkarten, man kann irgendwelchen Übersichtsgrafiken. Kannst du nicht mehr ansehen, ob sie KI-generiert sind oder nicht. Zumindest nicht sonst, glaube ich, auf den ersten Blick. Warum ich das mitbringe, vor allem deswegen wichtig ist, weil wir ja auch sehr häufig darüber sprechen, worauf man so achten muss, wenn man im Internet unterwegs ist. Und auch Bilder, auf denen Text steht, die artefaktfrei sind, sind nicht mehr zwangsläufig von Menschen zusammengefriemelt worden. Ja, ich finde es ein bisschen schmerzhaft, ehrlich gesagt. Ich finde es ein bisschen schmerzhaft. Ich frage mich, ob das wirklich der User Need ist. Also mein Erlebnis im Internet momentan ist vor allem Menschen, die frustriert sind, davon, dass sie nicht mehr sagen können, ob die Videos, die sie konsumieren, echt oder unecht sind. Unter jedem Video steht, ah, ich habe H Ich hab Angst, dass das AI ist, ah, ich hab Schiss, dass das oder das so oder so ist. Also, es gibt eine echt hohe Frustration, habe ich das Gefühl im Netz dafür. Und ich frage mich nicht, also ich frage mich tatsächlich, ob es nicht ein bisschen dumm ist Von den großen KI-Firmen nicht wirklich ernsthaft mal darüber nachzudenken, wie man die Dinge markieren kann mit einem digitalen Fingerabdruck oder sonst irgendwas, damit klar ist, wenn was KI ist oder nicht. Also das Das macht gerade schon was kulturell kaputt und deswegen bin ich immer so, wenn sie jetzt ein neues Feature rausbringen, immer schon nur noch so, what why? Verrückt doch mal das, was wir. Was wir jetzt eigentlich bräuchten. Danke. Krebsforschung, zwinki-zwinki. Aber es gibt natürlich Anwendungsfälle. Wenn ich mir anschaue, wie in den letzten Jahren die Speisekarten in Restaurants zunehmend schlechter wurden, teilweise auch mit Artefakten in Restaurants zu sehen waren. Finde ich, naja, also dann doch lieber mit einer besseren KI als wieder mit Microsoft Word zusammengebaut, vielleicht. Hey, aber es gibt doch auch so einen Trend zurück zu so einer Photoshop-Philip-Optik, wo man so schön sich selbst grafisch alles zusammenbaut. Es ist so ein Trend in der Internet. Es ist schön, dass du hier bist, weil ich kann endlich so alte Internet-Memes aus Graben und du weißt wissen, wann ich spreche. Kennst du das Bild von, ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber die Erbsen sind falsch rum? Nein, das kenne ich natürlich nicht. Oh, das schicke ich dir. Schicke ich dir im Anschluss und findet ihr jetzt auch wahrscheinlich. Wenn ihr bei Campfire hört, könnt ihr es sehen oder im Discord seht ihr es. Vielleicht mache ich die falsch rumenden Erbsen. Das ist ja sozusagen allgemeingut. Kann ich ja wahrscheinlich einfach aufs Cover packen, der heutigen Folge einfach mal. Das machen wir mal. Und liebe Grüße an die Kolleginnen und Kollegen vom Heise Verlag, die die Abmahnschreiben bearbeiten müssen. Nein, es ist allgemein gut, das geht schon. Ich mache die falsch schrummenden Erbsen mach mal mit drauf. Auf jeden Fall gibt es so ein Bild, wo jemand so Photoshop-mäßig von so einer Speisekarte darauf offenbar das Bild der Erbsen falsch rum drauf gemacht hat. Und man kann das sehen, aber die Erbsen an sich sind ja eigentlich nicht falsch rum, sondern nur das Bild der Erbsen sind falsch rum. Und es ist, ich denke da öfter dran, als es, glaube ich, richtig wäre. Das klingt wie so eine philosophische Frage. Ist das Schiff des Theseus noch das Schiff des Theseus, wenn alle Teile ausgetauscht worden sind und Erbsen sind doch eigentlich rund? Sind Erbsen noch Erbsen, wenn nur das Foto fall drum ist? Wir wissen es nicht. Wir werden es sehen auf dem Cover eventuell. Ansonsten gibt es die Meldung. Ich fand das schön, ich fand deine philosophischen Einschübe hier sehr gut. Es hat nichts damit zu tun, aber ich sage es trotzdem. Ich hatte Spaß. Und zwar berichtet unser Mutterschiff Heise. Dass Sozialgerichte in NRW sich jetzt häufig darüber beklagen, dass Eilverfahren deutlich behindert werden, dadurch, dass die eingereichten Unterlagen. . KI-generierte Schriftsätze sind, die häufig extrem lang sind, eine Vielzahl nicht zielführender Anträge beinhalten und auf Rechtsprechungen verweisen würden, die gar nicht existieren würde. Die Gerichte sprechen deswegen von KI-Halluzinationen, und das führt dazu, dass die Gerichte einfach wirklich untergehen in einer Flut von Schriftsätzen, die sie nicht bearbeiten können, weil die halt auch teilweise einfach unzulässig sind. Und das Problem ist ja, das einzige Problem, die einzige Lösung, das in den Griff zu kriegen, ist auch KI. KI. Ach, es ist schön. Endlich, endlich. Hey, aber ganz ehrlich, Gavin, ich weiß nicht, wie es dir damit geht, aber ich finde, das ist eine der besten Anwendungen von KI. Ja, es ist doof, dass das jetzt Gerichte überlastet. Ja, das ist. Das ist total schade. Ich will auch nicht, dass Menschen mehr arbeiten müssen und so weiter und so fort. Aber sollte das irgendwann funktionieren, dass Menschen sich mit KI selbst vor Gericht helfen können? und nicht mehr so darauf angewiesen sind, dass Geld ihnen bessere Anwälte kaufen kann oder sowas, dann ist das ein Weg, wie KI die Demokratie besser machen kann am Ende des Tages, weil das Gerichtssystem ist schwierig und gerade solche Fälle wie Sozialgerichte oder sowas. Das sind das sind, also so, da sag ich mal, hey, wenn ein. Ich habe das schon tatsächlich jetzt zwei, dreimal gelesen, dass Leute Gerichtsprozesse mithilfe von KI gewonnen haben und. Und ich habe immer gesagt, toll, super, super, super, so soll das Internet sein. Es soll uns Informationen frei zugänglich machen, es soll uns helfen, in unserem komplizierten Alltag es leichter zu machen. And yeah, not that the men, that wenigsted, das wenigstens Geld haben, einfach immer generell verlieren. Deswegen yeah, KI Lasst euch helfen von KI, aber macht's gut. Macht's nicht so, dass es auf irgendwas verweist, was es überhaupt nicht gibt. Das hilft euch auch nicht. Du hast natürlich vollkommen recht. Also das Versprechen Dass KI diese Ungerechtigkeit und diese soziale Ungerechtigkeit und die gesellschaftliche Ungerechtigkeit auflösen könnte. Du musst dir keinen teuren Anwalt leisten, sondern du hast einen Computer, der macht das für dich. Das funktioniert halt nur, wenn es funktioniert. Das ist wie mit den Ärzten. Also du kannst natürlich sagen, ey, ist doch mega, dass es jetzt Chat-GPT Health gibt und du in den ersten, als erste Konsultation erstmal einen Computer fragst, hier, ich habe die Symptome, was soll ich tun? Und wenn du in die USA schaust und du siehst diesen absoluten Notstand, was die ärztliche Versorgung angeht. Dann muss man sagen, hey, das ist ja eine super Idee, wenn sie funktioniert. Das Problem ist, sie funktioniert halt auch nur, wenn es funktioniert. Sobald das ein einziges Mal nicht funktioniert, sobald ein Mensch. Deswegen nicht zum Arzt geht, weil die KI sagt, nee, ist ja kein Problem, obwohl da irgendwie ein extremer Notfall vorgelegen hat. In dem Moment ist das System nicht vertrauenswürdig. Das ist, finde ich, vor Gericht so ähnlich. Also stell dir vor, du verlierst einen wichtigen Prozess, weil du dir eben nicht einen Anwalt oder sogar den Pflichtverteidiger, den du vielleicht gestellt bekommen hättest. eingesetzt hast, weil du gesagt hast, nee, ich habe ja Chat-GPT und deswegen entgehen dir möglicherweise Geld, das du brauchst, um deinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Oder deswegen bekannt Platz das Ganze verfahren, weil da drin irgendwelche Rechtsprozesse drinstehen, die es gar nicht gibt und so weiter und so weiter. In dem Moment richtest du ja im Rechtssystem mehr Schaden an als ohne diese Computer. Also, ich bin bei dir, aber das Problem ist, dass diese Schraube, die man einmal so fest drehen muss, damit sie danach locker wird, dass das vielleicht viel kaputt macht vorher. Ich stimme dir total zu, ich sehe auch total deinen Punkt. Ich glaube, dass es auch was damit zu tun hat, wie wir KI wahrnehmen, im Sinne von, ist es eine Lösung für alles? Für mich selbst, in meinem persönlichen Gebrauch, denke ich oft eher an eine Art Korrektiv. Also es ist niemals Nur KI. Es soll auch niemals nur KI sein. Aber zum Beispiel, ich bin selbstständige Journalistin, so wie du auch einer bist. Ich sitze hier so alleine beim Kämmerchen, ich schreibe so mein Dingi-Dangi. Ich habe keine Redaktion außenrum, die Dinge für mich macht. Was mache ich also manchmal? Ich werfe den Text, den ich gemacht habe, nochmal in eine KI rein und sage so: Hey, was denkst denn du über den Text? Ist der dramaturgische Aufbau cool? Dann sag mir die KI ein paar Sachen und dann sage ich so: Ah ja, okay. Den Punkt sehe ich, den Punkt sehe ich nicht, den Punkt sehe ich schon. Da schaue ich nochmal nach. Also, ich nehme nicht einfach automatisch alles an, was die KI mir vorschlägt, zum Beispiel. Aber ich denke, aber ich habe halt sonst gar keine Niemand, der mir irgendwas zurückdixelt. Und so sehe ich das zum Beispiel beim Gerichtsprozess auch. Selbstverständlich sollte ich versuchen, alle möglichen Arten von Wissen zu meiner Krankheit, zu meinem Gerichtsprozess, zu diesen Dingen zu bekommen, möglichst viele Quellen anzuzapfen, aber ja, KI kann Dieser Quellen sein und kann helfen, ein korrektiv zu sein in bestimmten Felden. Also, ich finde ich muss immer so viel husten heute, ich weiß auch nicht. Doch, ich weiß ey, diese Scheiß Birken. Ich meine, ich werde selten so richtig emotional und wütend, aber diese Birken. Hab ich dir gesagt, dass Birken meine Lieblingsbäume sind, die sind so schön. Ach ehrlich? Die sind schwarz und schwierig. Kennst du schon Hans im Glück? Ja, was sollte ich sagen? Achso, ich stimme dir natürlich zu. Chatbots sind ein tolles Werkzeug. Sie sind toll, um Texte zusammenzufassen, um irgendwie mal arbeitet auch da. Sehr häufig, wenn ich sage, gib mir eine Zeilen-Quellenangabe an, zeilengenaue Quellenangabe, dann stimmt das einfach sehr oft nicht. Und ich würde das eben nicht als Tool nutzen, um Text generieren zu lassen, sondern so wie du es machst, als Barringspartner, um zu schauen, was kann ich noch so verbessern oder Was kann ich noch vorausholen und so. Aber hier ist es halt echt der Fall, dass die NRW-Sozialgerichte deswegen jetzt gerade KI-Lösungen testen, damit sie damit umgehen können. Und dann bist du ja wirklich im totalen Clusterfuck, weil dann einfach, es kommen ultralange Texte, die ein Computer geschrieben hat, die dann ein anderer Computer überprüft, KI hat das Problem dieser sinnentleerten Bestätigung, dieses Rumschleimens. Und sagt dann, ey, das ist ein toller Text, den du da reingeschmissen hast. Aber gerne glaubst du nicht auch, das ist so was typisch Deutsches, also ich meine, Bürokratie, die noch mehr Bürokratie erschafft und daraus kommt dann noch mal ein bisschen mehr Bürokratie. Bürokratie. Also ich frage mich, ist es ein reines KI-Problem oder ist es nicht eventuell auch ein Bürokratieproblem? Und es ist ja auch tatsächlich ein Problem von Gerichten im Sinne von das Ja, das sind komplizierte, Texte sind und viel von dem, was wir als Gerechtigkeit verstehen, ist eigentlich Textinterpretation und wie kann man Dinge mit ge mit verschiedenen ähm mit verschiedenen Paragrafen unterstützen oder nicht unterstützen und so weiter und so fort. Also Ich finde eigentlich, dass ein Chatbot nicht das Dümmste ist für Gerichtssachen. Für Gesundheitssachen nochmal was anderes, obwohl es auch da tatsächlich Studien gibt, haben sie durchgeführt, ne? Was für eine Fehlerquote am Ärnste, was für eine Fehlerquote hat zum Beispiel Chat-GPT und andere. Und ChatGPT schneidet überhaupt nicht, so wahnsinnig schlimm. 50% der Symptome, mit denen du sofort in die Notaufnahme müsstest, hat ChatGPT runtergeredet und hat gesagt, kein Problem. Ja, ich glaube, es gibt ja auch, also ich habe eine andere Studie gesehen. Das ist nicht die, die ich gezitiert habe. Da ging es darum, dass auch Ärzte sozusagen aufgrund der mangelnden Zeit und dass sie Patienten nicht sehen und sowas mehr Fehler machen, als man es so glaubt, also dass die Fehlerquote eigentlich ähnlich ist wieder. Kann ich mir vorstellen, aber würdest du, wenn du beim Arzt sitzt Und du sagst, wenn ich hier drücke, tut's nehme und wenn ich hier drücke, tut's nehme. Und der Arzt, der dir gegenüber sitzt. Und der Arzt, der dir gegenüber sitzt, tippt das in ChatGPT ein. Wie würdest du damit umgehen? Ja, dann wäre es halt die dreifache Fehlerquote. Nein, ihr wisst, was ich meine. Ich meine nur Bevor man gar nicht zum Arzt geht, dann kann man, oder wenn man unsicher ist, man kann es schon mal fragen. Man muss es ja nicht immer alles für bare Wünze nehmen. Ich glaube, dass KI-problematisch ist, ist den Leuten vielleicht hoffentlich inzwischen schon bewusst. Ich hoffe. Ja, weiß ich. Das weiß ich eben leider nicht. Aber weißt du, wie viele Prozent der Menschen die Antworten überprüfen, die es in KGI gibt? Nee, aber wahrscheinlich sind es zu wenig. Acht Prozent. Hey, aber wir sind. Ich bin dabei. Ich bin in der Minderheit. Wir haben ja hier eine Rubrik und eigentlich gar nicht mehr so viel Zeit. Ich wollte mit dir eigentlich heute noch einen kleinen Schwerpunkt über Dating-Apps machen, weil sich so viele Meldungen über Dating-Apps angesammelt haben. Das schaffen wir jetzt heute nicht. Das schiebe ich ein bisschen auf. Ich hoffe, das ist okay. Okay, aber ich habe noch, wir haben hier eine Rubrik und die heißt Funktionen und Emotionen. Und die hat so einen Jingle, der klingt so. Funktionen und Emotionen. Sehst du, da bist du mit deinem Das-Verfahren-Jingle doch gar nicht schlecht gefahren. Klingt genauso. Klingt the same energy. Und es gibt eine Funktion, die finde ich so spannend, weil du gerade auch schon gesagt hast, typisch deutsch. Und die ist in Deutschland anders als woanders auf der Welt. Und ich erkläre erstmal. Und zwar hat Google Maps. Google Maps auch eine Art Social Media, fairerweise. Google Maps angekündigt, dass sie jetzt neue Schutzmechanismen einführen, um Fake-Bewertungen, Erpressungen und manipulierte Einträge Reduzieren wollen oder verhindern wollen. Und deswegen gibt es jetzt dort die Möglichkeit, dass du eine ein dass ein Muster erkannt wird vom System und damit auch Inhalte vom Veröffentlichen abgehalten werden. In Deutschland allerdings erscheint bei allen Unternehmensprofilen ein Banner, auf dem steht, wie viele Bewertungen aufgrund von rechtlichen Gründen, aus rechtlichen Gründen, entfernt wurden. Wegen zum Beispiel die Vermierung. Und du hast dann eine Pizzeria und dann steht da oben 200 Bewertungen entfernt, dann klickst du da drauf und dann steht da in diesem Jahr Oder im vergangenen Jahr wurden 151 bis 200 Bewertungen aufgrund einer Beschwerde wegen Diffamierung nach deutschem Recht entfernt. Und das ist natürlich die Bombe in das Vertrauen, die du reinschmeißen kannst, überhaupt nur, oder? Also ich finde es super, weil es, also ich meine, du kriegst diese Bewertungen und es kriegst du einen Stern, 4,4 Sterne bei 2300 Millionen Bewertungen und dann denkst du, hey, das sieht ja super aus, aber dann steht er vielleicht noch so ganz klein: so 600 Sachen sind entfernt worden. Und dann weißt du so, okay, da waren 600 Leute, die irgendwas geschrieben haben, was entfernt worden ist, aus welchen Gründen auch immer. Also eventuell waren da Schöpfworte drinnen oder sowas. Und das gibt natürlich nochmal ein anderes Bild, weil dann denkt man auf einmal, boah, aber wenn 600 Leute da reingeschrieben haben, zum Beispiel Du Lappen, was keine Ahnung, deine Pizza ist sich scheißig so weißt du, ob sich in der Wortwahl vergriffen haben oder sowas dann Zählt es nicht in die Sterne und dann kannst du dir denken, okay, das wären eigentlich nicht 4,4 Sterne, das wären eigentlich vielleicht nur 3,9 Sterne. Und dann kannst du sagen, da gehe ich nicht hin. Insofern, ich finde es ein sehr nützliches Tool. Was denkst du dazu, Gavin? Oh, das ist der nächste Schritt. Dass das stehen würde. 200 Bewertungen wurden entfernt, Bewertung wäre eigentlich 1,1. Das wäre. Das wäre crazy. Das wäre crazy, ne? Ja. Wow. Ja, ist leider nicht so. Das wünschen wir uns jetzt einfach. Ja. Sonst habe ich heute gar nicht so viel. Den Rest machen wir das nächste Mal, sorry. Aber einen Gedanken will ich noch von dir hören. Und zwar ging eine Meldung letzte Woche, Ende letzter Woche rum. Zum 20-jährigen Jubiläum von Spotify, dass unter den 20 meistgehörten Podcasts aller Zeiten 1, 2, 3, 4, 5 deutschsprachige Podcasts dabei sind. Und ich bin selber in der Podcast-Bubble unterwegs und du auch. Und wir freuen uns natürlich, wenn Leute hier erfolgreich sind und hier der Podcast-Markt zu boomt und so. Gibt es bei dir auch ein Aber da an der Stelle? Also erstens mal, warum sind es nicht unsere Podcasts? Ja, also, ich meine ja nur, Leute! So nischig ist es jetzt auch nicht, was wir machen. Tja, was habe ich dazu gedacht? Ich glaube, es waren vor allem so Bro-Podcasts. Die da unterwegs waren, oder das war doch irgendwie gemischtes Hack. Gemischtes Hack, fest und flauschig, Hobbylos, Baywatch Berlin und Mordlust. Das sind natürlich logischerweise auch die fünf deutschen Erfolgreichsten auf Spotify. Ja, ja, ich würde mir auch mal wünschen, dass da irgendwie mal eine was anderes noch passiert in der Podcast-Bubble, aber wir haben irgendwann eine Podcast. Folge gemacht über die Geschichte des Podcasts. Und ich persönlich bin ein großer Fan von Storytelling-Podcasts, der aufwendig produziert, journalistisch Tief reingegangen, 700 Interviews geführt, eventuell exklusives Material, eigenes Sounddesign, ja, love it, absolutely. Stellt sich bei der, als wir die Geschichte des Podcasts uns angeschaut haben, raus dass die ersten Podcasts auch alle irgendwie eher so Labor-Podcasts waren. Und das ist beim Podcasten, wenn es darum geht, wo steckt die Seele des Podcasts, dass da eventuell Kann man natürlich darüber debattieren, aber historisch gesehen ganz viel auch so um so Persönlichkeit und um Authentizität und den echten Menschen hinter Mikro und sowas Und insofern wundert es mich jetzt nicht, dass die erfolgreichsten deutschen Podcasts auch, ja, dass die auch alle solche Podcasts Podcasts sind und dass die Deutschen offensichtlich rumhängen, vielleicht benutzt man in anderen Ländern mehr andere Apps. Genau Willst du jetzt auch mehr andere Apps benutzen? Ist das dein Punkt, Gavin? Ja, so ein bisschen. Also der Grund, warum diese Podcasts in Deutschland so, so, so erfolgreich sind. Ist ja zum einen, dass Spotify hier, dass Deutschland war der erste Markt, in dem Spotify Original Podcasts veröffentlicht hat, fest und Flausch, Schichan Böhmermann, Olli Schulz und Gemischte Sack generell extrem erfolgreich sind in Deutschland. Also wirklich Millionen HörerInnen pro Woche. Und in Deutschland halt ungefähr die Hälfte aller Podcast-HörerInnen auf Spotify rumhängen. In den USA, je nach Datenlage, zwischen 20 und 25 Prozent nur. Heißt also In Deutschland, einem Land that schon eine sehr lange Hörfunkkultur hat, Radiokultur, gesprochenes Wort kultur Hast du einen Player, der sehr großen Platz einnimmt im Markt, wo wiederum einzelne Marken so groß und gepusht sind, dass natürlich das viele Leute hören? Während du auf der anderen Seite die USA hast, die natürlich auch, also die meisten anderen Formate kommen aus den USA her, Platz 1, Joe Rogan auch, finde ich überraschend, auf der anderen Seite aber. einen natürlich noch viel größeren Markt hast, der auch weltweit funktioniert, weil Joe RoggenhörerInnen wahrscheinlich, Hörer, muss er nicht schändern, wahrscheinlich größtenteils in den USA sitzen. nicht in den USA sitzen, aber die eben das über YouTube konsumieren und so weiter und so weiter. Die USA haben auch eine Talk-Radio-Geschichte, klar. Aber Ganz anders geprägt mit irgendwelchen Abos, die du abschließen musst und so. Und wir in Deutschland, wir sind einfach ein kleiner Meinung, wir stürzen uns alle auf Felix Lobrecht und Tommy Schmidt und sind zufrieden damit. Und das führt natürlich zu so einer kleinen Verzerrung. Absolut. Ich meine, man muss sich ja nur fragen, warum sind da keine, wo sind die chinesischsprachigen Podcasts? Wo sind die spanischsprachigen Podcasts? Latas de la Noche ist auf Platz C. Ha! Da haben wir. Vielleicht, Gavin, verrätst du, wo dein Podcast am allermeisten gehört wird, oder ist das intern? Nee, kann ich sagen. Willst du mal raten? Spotify. Nein. Und das ist nicht so. Boah, da kannst du aber stolz sein. Weiß ich nicht. Vielleicht ist das auch ein Marktpotenzial, das noch zu erschließen ist. Nee, tatsächlich bei Apple. Die meisten Hakis hören Haken dran über Apple Podcasts. Dann kommt Spotify und dann aber relativ dicht an über den RSS-Feed direkt. Also außerhalb dieser Plattform. Okay, dann wissen wir jetzt, dass du jetzt dann Spotify in eine Mail treffst und sagst, hey, ich mache auch einen Gesprächspodcast und wie wäre es denn eigentlich? Könnt ihr vielleicht nochmal sagen, auf welchem Platz Haken dran bei den Maus. Stream Podcasts of All Time Worldwide landen würde. Das wäre saulos. Das ist ja toll. Machen wir so, Magdalena. Bis zum nächsten Mal habe ich bestimmt eine Antwort. Vielen Dank, dass du hier warst. Ich hoffe, du kommst jetzt öfter. Ja, danke, dass ich hier sein durfte. Das war total interessant und voll spannend. Und ja, danke für die Einladung und danke an alle Hackis, wenn Sie uns bis jetzt zugehört haben. Ja, genau. Alle, die bisher übrig geblieben sind. Vielen Dank fürs Zuhören. Wir hören uns wieder am Mittwoch, wenn nichts schief geht, mit Jans Gut Larek. Ich habe aber mit ihm seit Wochen nicht mehr gesprochen. Wir haben irgendwann diesen Termin ausgemacht. Mal sehen. Vielen Dank dir. Viel Spaß mit der kurzen Woche euch allen. Passt auf euch auf, genießt die Sonne, denkt an Sonnencreme und bis Mittwoch.
01:09:19 Speaker 3
Tschüss. Bye bye.
01:09:22 Gavin Karlmeier
Werbung Yo, ist das nur bei mir so?
01:09:26 Speaker 6
Die Ausbildung ist nicht so stabil wie ich dachte. Bodenloses Gehalt, Arbeitstag ist lame und Karrierechancen sind dann auch Müll. Richtig mies, ja.
01:09:33 Speaker 7
Das geht auch anders. Faire Bezahlung, sinnvolle Aufgaben und vor allem krisensicherer Arbeitsplatz. All das gibt's bei uns, dem Bundeszentralamt für Steuern.
01:09:43 Speaker 8
Bewirb dich jetzt für die Ausbildung zur Finanzwirtin. Für noch mehr Perspektive mach das duale Studium zur Diplom Finanzwirtin. Alle Infos auf karriere. bzst. de