6-7! Die früheste Episode “Haken dran” ever. Zumindest, was die Aufnahmeumstände betrifft.
Die Vorratsdatenspeicherung Light kommt – sofern Gerichte sie durchgehen lassen. Ob das so passiert oder nicht, wird die Zeit zeigen. Bei Meta jedenfalls kommt sie schon jetzt – denn dort werden die Tastatureingaben aller Mitarbeitenden getrackt und von einer KI verarbeitet. Alles ganz im Sinne der Wissenschaft, natürlich.
Und dann ist da noch die Sinne mit Ulf Poschardt.
➡️ CeMAS zu chinesischen Auslandsmedien in Social Media: https://cemas.io/blog/chinas-auslandsmedien-auf-social-media/
➡️ Fabian Grischkat auf Instagram zu “Karo Gerlach”: https://www.instagram.com/p/DTx79SRAh2P/
➡️ Bill Ready im TIME: https://time.com/article/2026/03/19/pinterest-ceo-governments-should-ban-social-media-for-kids-under-16/
Kapitelmarken
KI-unterstützt
- Hallo Dirk!
- Meta's Mitarbeiter-Überwachung
- Chinas Propagandamaschinerie in sozialen Medien
- WhatsApp-Gruppen-Scams und der Fall Ulf Poschardt
- Signal-Hack bei Julia Klöckner
- Diskussion um Vorratsdatenspeicherung Light
- Pinterest-CEO Bill Ready fordert Social Media Verbot – außer für Pinterest
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran.
00:03 Gavin Karlmeier
Das Social Media Update der CT. Hallo Dirk.
00:07 Dirk von Gehlen
Hallo Gavin, guten Morgen.
00:09 Gavin Karlmeier
Guten Morgen ist das Stichwort. Bei mir ist heute Dirk von Gehlen, der Memeprofessor, der Internetdoktor, der Vortragssprecher, wenn ihr über, wenn ihr jemanden Hören wollt, wie ihr über andere Generationen spricht. Wie geht's?
00:23 Speaker 4
Hast du mich gerade alt genannt? Nein. Schönen guten Morgen, mir geht's gut. Gavin und ich versuchen sehr lustig Termine zu finden für diesen Podcast und wir haben einen gefunden. Super pragmatisch. zu Zeiten, wo bestimmt 90% der Haken dranhörer noch schlafen. Nee, ich glaube nicht.
00:42 Gavin Karlmeier
Und das ist nämlich das Tolle. Das wollte ich nämlich auch direkt adressieren. Also wir nehmen das hier um 7 Uhr morgens auf. Und damit sind wir näher an der Hörsituation der Hakis als jemals zuvor, glaube ich. Also, Menschen hören uns morgens auf dem Weg zur Arbeit und wir sind sozusagen morgens auf dem Weg aus dem Bett.
01:01 Speaker 4
Könnten wir jetzt so eine Staumeldung dazu noch sagen oder so? Falls die Leute Autofahren erflegt werden.
01:05 Gavin Karlmeier
Ja, aber die Folge kommen ja 24 Stunden später erst raus.
01:07 Speaker 4
Ja, wir wissen aber trotzdem, wo Stau ist.
01:11 Gavin Karlmeier
Wenn ihr gestern auf der A3 am Kreuzbreitscheid gestanden habt, wir hätten es sagen können.
01:17 Speaker 4
Du hast doch sofort unsere gemeinsame. Das wiederholen wir jetzt nicht, aber sehr schön. Das reicht als Hinweis.
01:23 Gavin Karlmeier
Das hier ist Folge 567 und mir ist dazu was aufgefallen. Und zwar habe ich im Internet immer wieder jetzt so Videos gesehen, und das ist genau dein Thema, damit steigen wir so ein bisschen ein. Eine kleine Beobachtung von mir. Ich habe immer wieder Videos gesehen, bei denen die Creator in bewusst 6-7 eingebaut haben, um so Interaction-Baiting zu betreiben. Und es versandet. Die Leute schreiben das nicht mehr in die Kommentare. 6-7 ist over, würde ich sagen. Es ist vorbei.
01:49 Speaker 4
Naja, zumindest 6×7 Baiting is over, wenn ich das mal so sagen darf. Also, äh, auch du bist ja nicht ganz in der Kern Generation von Six Have.
02:01 Gavin Karlmeier
Mir wurde gestern gesagt, am Mittwoch wurde mir gesagt, ich wäre in meinem Verhalten mehr Gen Z als Millennial, haben mir Leute aus der Gen-Z gesagt. Weiß ich nicht, ob das gut ist.
02:16 Speaker 4
Dann ganz kurze Fußnote, damit er auch kurz hier auftaucht der Ostseewahl. Das ist das erste Mal gewesen, dass meine Generation, ich bin ja Gen X, als alt und langweilig und dumm referenziert wurde. Also in den ganzen sich darüber, über diese Songs lustig machenden Videos wurde nicht mehr gesagt, okay, Boomer, sondern Gen Z-Leute, die zum Wal rausschwimmen und Songs machen. Das damit befühle ich mich jetzt alt. Beide Generationen oder alle drei sind aber eigentlich nicht die 6-7-Kern-Generation, weil das ist wahrscheinlich das erste Gen-Alpha-Meme. Ähm und diese also Memes funktionieren so, muss ich jetzt im Hakengrand Podcast nicht nicht grundsätzlich erklären, aber das ist eine Referenz und eine Nicht-Verständnisgruppe geben muss. Und das hat sich jetzt so aufgelöst. Und jetzt denkt die, ich sage mal, im weitesten sind Erwachsenengeneration, wenn sie Six Heaven macht. Und damit ist es Ist das jetzt schon wieder sozusagen aufgelöst? Deswegen ist diese Form von sich drüber lustig machen, ist so wie Knorke sagen, wenn man als alter Mann cool wirken wird.
03:20 Gavin Karlmeier
Das Ding ist, es gibt ja auch ein Layer davon. Also, wenn du das dritte Layer erreichst, also du bist die eigentliche Nicht-Verständnisgruppe, weißt das aber, weil du dich mit dem Thema beschäftigst, weißt auch, wie Menschen damit umgehen, die eigentlich in der Nicht-Verständnisgruppe sind. Adressiert Adressierst das dann wieder, dann wird es wieder witzig. Also wenn ich zum Beispiel vor 19-Jährigen sitze und sage Slay, dann finden die das häufig deswegen lustig, weil das nicht cringe ist, weil ich weiß, dass das cringe. Sein müsste.
03:47 Dirk von Gehlen
Meta, das ist genau der Spaß, der gefällt mir sehr gut.
03:51 Gavin Karlmeier
Und weitere kleine Adressierung von junger Generation. Das Wort chillig ist wieder da. Das war in meiner Jugend ein Ding. Und jetzt taucht mir das die ganze Zeit, kommt mir das die ganze Zeit unter und das fasziniert mich auch wahnsinnig.
04:05 Speaker 4
Wenn ich da ein Wort noch ergänzen darf, meine Prognose, Nonchalant ist das große Ding. Also ich glaube
04:12 Gavin Karlmeier
Hat Sartmann schon einen Song darüber gemacht, oder kommt der noch?
04:16 Speaker 4
Das weiß ich nicht. Sartmann ist ja auch so ein interessantes Phänomen für wie Mark Forster, also so eine Man wird nur dann wahrgenommen, wenn es auch eine Gruppe von Leuten gibt, die dich hassen, ist vielleicht zu viel gesagt, aber sehr ostentativ nicht mögen.
04:33 Gavin Karlmeier
Aber dieses Performative nicht mögen, wenn du das wiederum wenden kannst, und das passiert bei Mark Forster ja, dann finde ich es magisch.
04:40 Speaker 4
Ja. Das wäre was für Friedrich Merz, oder?
04:43 Gavin Karlmeier
Wenn man das hinkriegen würde. Die Frage ist, schafft Meta das noch? Weil wir haben in den letzten Folgen immer wieder über so. So Black Mirror-esque Züge bei Meta gesprochen. Und da kommt jetzt eine Meldung von Reuters rein, wo ich sagen muss: Langsam wird es mir ein bisschen zu bunt, ehrlicherweise, aber ich erzähle erstmal. Werbung
05:03 Speaker 5
Warum akzeptieren, dass die Website immer wieder offline ist? Warum Kunden warten lassen, bis die Seite endlich lädt? Und warum sich um Backups kümmern müssen, statt sich aufs Geschäft zu konzentrieren?
05:16 Speaker 6
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05:32 Speaker 7
Digital an ihrer Seite.
05:36 Gavin Karlmeier
Und zwar berichtet Reuters exklusiv, dass Meta eine neue Tracking-Software auf den Computern ihrer MitarbeiterInnen installieren. um Mausbewegungen, Klicks und Tastenanschläge zu erfassen und diese für das Training seiner KI-Modelle zu nutzen. Bedeutet, wenn du MitarbeiterInnen von Meta bist, wirst du voll überwacht, Natürlich nur um eine KI zu trainieren damit, zwinkyzwinky. Das Modell wird den Namen Model Capability Initiative heißen und auf alle arbeitsbezogenen Apps und Websites angewendet werden. What? Ich hab so zwei Res Du hast okay, du bist noch etwas, du konstatierst noch, ich hab. Ich habe zwei Referenzen dazu. Die eine Referenz, ich musste daran denken, ich weiß nicht, ob du die Geschichte um Patty mitbekommen hast. Patty ist die KI von Burger King, die direkt im Headset der Burger-MitarbeiterInnen sitzt. Wir haben hier vor einigen Wochen darüber berichtet. Und gib dir nicht nur Hinweise, wenn du das Rezept falsch machst, also kannst dann fragen, was kommt jetzt nochmal auf einen Cheeseburger? Und dann kommt als Antwort Käse, sondern erinnert dich dann auch daran, wenn du bei der Verabschiedung eines Kunden vergisst, Danke oder Bitte zu sagen und trackt am Ende dann auch ein bisschen so eine Art Höflichkeitsscore von dir. Also diese Vollüberwachung der MitarbeiterInnen passiert hier bei Meta jetzt gerade auch. Und die zweite Referenz, die ich hatte, war, als während der Corona-Pandemie die Unternehmen angefangen haben, Microsoft Teams auszurollen und das dann relativ schnell die Runde machte, dass wenn man seine Maus 15 Minuten nicht bewegt hat. Teams sich automatisch auf inaktiv stellte, weswegen Menschen sich eine Software installierten, mit der die Maus immer wieder so leicht bewegt wird, damit eben dieser Status nicht verändert wird. Und das kommt irgendwie jetzt hier alles zusammen in diese super düstere, ultra-Bösewicht-Variante von, egal was du machst, die KI trackt alles.
07:25 Speaker 4
Mein Nicht-Reagieren war eher, dass ich so einen Reflex hatte und das ist mein Bild von Mieter, dass ich. dachte, hä, warum erst jetzt? . Also ich da war davon ausgegangen, dass es da ohnehin schon ist. Also weißt du, dass diese wir tracken alles, was geht, auch wenn es uns nichts angeht oder wenn es gegen unser Datenschutzempfinden ist. dass das jetzt offenbar ein neues Feature ist, weil eben diese Team-Sachen, die sind ja zum Teil bis zu fünf Jahre alt, dass diese Man braucht diese Bewegung oder dann gibt es irgendjemanden, der so ein Skript geschrieben hat oder das von Hand bewegt. Ja, mich, also wenn wir jetzt von dem Image, wir sind ja von dem Image eingeflogen, mich Mich verwirrt es gar nicht, sondern ich habe so das Gefühl, das bestätigt das ja nur. Also es ist so ein bisschen wie wenn Friedrich Merz, um den Rahmen zu schließen. irgendjemand als unbequem oder faul oder was auch immer beschimpft. Würde ich jetzt nicht sagen, ach komisch, das passt ja gar nicht zu Friedrich Merz, sondern. würde ich sagen, mhm. . Und bei Meta würde ich jetzt, also wenn du mich hättest raten lassen, von welchem Konzern die Rede ist, weiß ich, die Hakendranhörer und ich, wir wären vermutlich gemeinsam auf Meta gekommen.
08:37 Gavin Karlmeier
Ja, bei SpaceX dazu wahrscheinlich noch nicht in der Lage wäre. Und bei TikTok hätten wir nie davon erfahren. Nein, aber das, was mich so daran fasziniert, ist ja. Dass es keine Lesart gibt, in der MitarbeiterInnen wirklich davon profitieren. Weil es wird ja die ganze Zeit aber so verkauft in diesem internen Memo, als würdest du damit die KI trainieren. Es gibt ja ein Zitat, wo gesagt wird, diese AI for work. And then you have this citat, die Vision, auf die we hinarbeiten, ist eine in der unsere Agenten in erster Linie die Arbeit erledigen, and unsere Rolle darin besteht, sie anzuleiten, zu überprüfen und ihnen zu helfen, sich zu einem Produktion. Zu verbessern. Ist natürlich angesichts der Tatsache, dass Meta im Mai ungefähr 10% seiner Belegschaft entlassen möchte. Wahnsinnig zynisch. Und es gibt eben nur die beiden Lesarten. Entweder der Arbeitgeber will herausfinden, wer hier zu faul ist, klammer auf, bei Meta kann das auch heißen. Wer zu wenig KI einsetzt während der Arbeit, da wissen wir auch, dass es ein Faktor ist, auf die, die sich auf deinen Status als Mitarbeiter sozusagen auswirken kann. Oder B, Meta möchte wirklich mittelfristig alle Leute einfach durch Computer austauschen. Das heißt, egal was du tust als Mitarbeiter, du wirst auf jeden Fall hier entweder verdächtigt oder sitzt sowieso auf dem Schleudersitz. Das macht keinen Spaß, glaube ich.
10:01 Speaker 4
Total. Und das, was ich jetzt sage, ist nicht gedacht, um das irgendwie zu rechtfertigen, sondern um so stelle ich mir KI-Entwicklung und zwar auf allen Bereichen vor. Es gibt so ein schönes Zitat von Walter Kempowski, der vielleicht manchen Leuten bekannt ist, weil er wahnsinnig viel Tagebuch gespielt hat. Davon weiß ich nichts. Vielleicht findet das.
10:25 Gavin Karlmeier
Atlon Hotel Kempowski.
10:27 Speaker 4
Richtig. Der hat irre viel Tagebuch geschrieben, alles mitgeschrieben. Und das ist aber Anfang Mitte des 20. Jahrhunderts Welt, also er hat das von Hand getan. Und das ist aber die Haltung dahinter, ist genau die, und der sagt, da gibt es so ein schönes Zitat, alles mitschreiben und erstmal mitnehmen und nicht gucken, wofür man es verwertet. Das war seine Haltung auf die Welt. Und der gilt jetzt sozusagen. In der Literatur so als Chronist und als jemand, der das sozusagen alles aufgezeichnet hat und danach erst gemerkt hat, was man daraus entwickeln kann. Und wenn ich mir KI-Entwicklung angucke, dann sehe ich sozusagen eine hochtechnisierte Walter-Kempowski-Welt. Leute, die sagen, das tracken wir jetzt erstmal alles. Ob wir das nachher brauchen, sehen wir nachher. Und unsere beide moralische Bewertung ist sozusagen genau umgekehrt zu sagen, man erhebt Daten eigentlich nur, wenn man sie braucht. Aber diese in dem Verhalten aufscheinende Perspektive ist, wir nehmen erstmal alles mit, Vielleicht ist ja was dabei und wir stellen dann ein Muster fest. Ich will das nicht rechtfertigen und nicht moralisch bewerten, aber wenn ich versuche zu überlegen, warum machen Unternehmen das, dann ist sozusagen die eine Erklärung ja, weil die weil die gemein sind, doof oder oder kapitalistisch. Vermutlich stimmt es auch das. Aber weil sie gerne noch mehr Muster erkennen wollen. Und das haben wir ja sogar schon in Social gesehen, dass sie damit ja auch angefangen haben und so. Deswegen, ja, das ist sozusagen meine Assoziation, die ich dazu hatte. Von Max Zuckerberg zu Walter Kampowski.
11:59 Gavin Karlmeier
Ich finde das plausibel und vermutlich ist das ja auch die Argumentation, mit der Meta da für sich vorgeht und das. Kann man ja auch als AI-First Company irgendwie verkaufen. Das Ding ist nur, ich glaube nicht, dass der Computer von Mark Zuckerberg auch getrackt wird, weißt du? Und in dem Moment wird es dann so ein bisschen schief. Übrigens, um das so ein bisschen rechtlich noch einzuhängen, ähm. zitiert hier von Reuters auch mal eine Person, die sich damit auskennt und zwar eine Rechtsprofessorin der Yale University. Und die sagt, auf US-amerikanischer Seite gibt es auf Bundesebene keine Beschränkung für die Überwachung von Arbeitnehmern. Also das ist alles legal. In Deutschland wäre das übrigens nicht so, in Europa generell wäre es wahrscheinlich nicht erlaubt, sagt Valerio DeStefano, Rechtsprofessor an der York University in Toronto. Also, wenn ihr überwacht werden wollt während der Arbeit, müsst ihr schon in die USA ziehen.
12:53 Speaker 4
Oder? Ja, bitte. Nee, ich habe kurz überlegt, ob auch ein US-amerikanischer Vertrag gilt, aber das nee, da gelten ja trotzdem deutsche Arbeitsregeln.
13:02 Gavin Karlmeier
Ja, ich glaube auch.
13:04 Speaker 4
Ja, ja.
13:06 Gavin Karlmeier
Yeah Ich höre dir beim Denken zu.
13:12 Dirk von Gehlen
Was für ein schöner Untertitel für den Podcast.
13:20 Speaker 4
Ein junger und ein älterer Mann reden nämlich groß. Ich höre dir beim Denken zu.
13:24 Gavin Karlmeier
Ich höre dir beim Denken zu.
13:27 Speaker 4
Aber schön, da kommt ja wenigstens vielleicht was raus. Es denkt dann wenigstens jemand.
13:32 Gavin Karlmeier
Er denkt endlich mal jemand. Haken dran heute auch mit Gedanken. Ich habe noch eine Geschichte vom CEMAS mitgebracht. Das ist das Center für Monitoring, Analyse und Strategie. Ist ein deutscher Thinktank und die haben sich mal angeschaut, wie eigentlich die Auslandspropagandamedien von China in Social Media unterwegs. Das ist ein hochinteressanter Text. Ich packe euch den Longread mal in die Shownotes. Aber das Spannende ist ja, dass vor allem vor dem Hintergrund, wie wir mit russischen Propagandamedien gesellschaftlich umgegangen sind, du erinnerst dich daran, Russia Today, Sputnik News. Die wurden alle nach und nach gesperrt, deplatformed, haben ihren YouTube-Kanal verloren. Du kannst sie auf Instagram, auf Facebook, aus Europa nicht erreichen und so. Wie ist das denn eigentlich mit chinesischen Propagandamedien? Naja, die Antwort ist. Vollkommen anders. Also es gibt chinesische InfluencerInnen, die alle bei Facebook ohne Ende unterwegs sein können, die bei Instagram unterwegs sein können. Also ich zitiere mal so ein bisschen. Alle zwölf untersuchten Auslandsmedien wiesen eine eigene deutschsprachige Facebook-Präsenz auf. In der Summe hatten sie Sie 140 Millionen FollowerInnen und posteten im Jahr 2026 zusammen mindestens 1650 deutschsprachige Beiträge. Alle zwölf Seiten waren plattformseitig als staatlich kontrollierte Medien gekennzeichnet. Meta gibt an, diese Kennzeichnung nach sorgfältiger Prüfung zu vergeben. Das heißt, man kann immerhin erkennen, dass dahinter der chinesische Staat hängt. Aber im Transparenz-Tool, also Meta hat so eine Content Library, mit der du solche Inhalte eben erkennen kannst, da tauchen die dann gar nicht mehr drin auf. Warum das so ist, ist nicht ganz klar. Eine These wäre, dass die Seiten nicht relevant genug sein. Das wäre allerdings angesichts der Masse, die dort gepostet wird, unwahrscheinlich. Bei der Anzahl der FollowerInnen muss man dazu sagen. Das sind vermutlich sogenannte Global Pages, bei der sozusagen du, ähm, angenommen, du bist jetzt, nehmen wir five Guys, die haben eine Global-Page bei Facebook und die können dann, als sie in Deutschland gestartet sind, diese Burgerkette. Heute burgerlastig, dieser Podcast. Um 7. 30 Uhr, hab noch nicht gefrühstückt. Aha. Five Guys, als sie in Deutschland gestartet sind, hatten die auch direkt eine zwei, dreistellige Millionenzahl an FollowerInnen, weil es eine Global-Page war. Das heißt, die FollowerInnen Zahl ist eine weltweit. Du siehst aber aus Deutschland dann nur Five Guys Germany. Das würde hier die große Anzahl der Follower-Innen erklären. Habe ich jetzt nicht überprüfen können, weil ich die FollowerInnen nicht sehe, aber. würde erklären, warum diese Seiten dann aufgrund der Relevanz nicht im Transparenzbericht auftauchen, wenn ich jetzt hier eine meta-freundliche Lesart anwenden möchte. . So, auch übrigens nicht überraschend, die sind natürlich auch auf TikTok unterwegs, auch auf X sind sie unterwegs, allerdings, auch das finde ich interessant. Fünf der zwölf Seiten verfügten über ein Profil auf X, wobei eins schon länger inaktiv zu sein scheint. Die übrigen vier Seiten kamen auf 30. 000 FollowerInnen veröffentlicht. Im Februar 438 deutschsprachige Beiträge auf X. Keins der Profile war als staatlich kontrolliertes Medium gekennzeichnet, anders als eine längere Zeit lang die BBC, die kein staatlich kontrolliertes Medium ist. Steht hier jetzt nicht im Text, habe ich hinzugefügt. Ich packe euch das in die Show notes, ich finde das faszinierend. Ich weiß nicht, ob du da noch Gedanken zu hast.
16:37 Speaker 4
Total, ich glaube zwei Gedanken möchte ich gerne dazu teilen. Das erste ist, dass ich bei Propagandamedien als erstes an Bots gedacht hatte. Also an sozusagen nicht gelabelte und erkennbare und überwachbare, sondern sozusagen Accounts, die in diesen Plattformen irgendwas posten, das Beispiel, was ich da immer im Kopf habe, sind diese vermeintliche oder wirkliche Bettwanzenpandemie, die in Paris inszeniert wurde. Also ich weiß nicht, ob du dich daran erinnern kannst und das wurde dann im Nachhinein, so haben wir glaube ich auch hier mal, entweder habe ich hier gehört oder gesagt in dem Podcast. Kann sein. Denke ich jedenfalls. Wir reden ja hier sozusagen, wenn wir über Propaganda reden über den Teil, den man sozusagen noch verhältnismäßig leicht erkennen kann. Und wenn der schon so behandelt wird, dann ist es leider die Forderung Medienkompetenz auf allen Ebenen zu befördern und Menschen zu empowern. Und zwar von Regulationsbehörden an runter bis in die 6-Hevens-Schulen äh, dass man äh dass man solche Sachen schneller erkennt oder im besten Fall ja richtig gut ignoriert. Das ist ja vielleicht eine ganz gute Fähigkeit, die man lernen kann.
17:53 Gavin Karlmeier
Ja, das Schwierige hier aber, du hattest zwei Gedanken angekündigt, deswegen grätsche ich aber direkt mal noch rein. Das Schwierige an der Stelle ist, dass das hier ja vermutlich so eine Art, ich habe das hier schon mal Vorbauleistung genannt. Also wenn eine U-Bahn gebaut wird und du weißt nicht, kommt da noch eine Ost-West-Achse zu. Dann baut man schon mal Bahnsteig 3 und 4 dazu, auch wenn er für 40 Jahre brach liegen wird. Und ich will das ein bisschen ausführen, warum ich hier diese Metapher anwende. Und zwar Schreibt des Semas, bezieht sich auf eine Konferenz, bei der Xi Jinping 2013 gesprochen hat und dort die Strategie Telling China Story Well. vorgestellt hat. Dabei geht es darum, Themen zu verdrängen, die das Bild eines friedlichen, fortschrittlichen, am gemeinwohlorientierten Chinas stören könnten. Die unter. Drückung der Minderheiten in Tibet, die Eingriffe der Demokratiebemühungen in Hongkong, kontinuierliche Drohkulisse gegenüber Taiwan, und so weiter, und so weiter. Das soll überschrieben werden durch positive Assoziation, technologischer Fortschritt, Innovation, Landschaft, Kulinarik und Kultur. Das heißt, diese InfluencerInnen, über die wir hier sprechen, oder diese Accounts, über die wir hier sprechen, die teilweise auch gekennzeichnet sind, die posten jetzt. eben nicht, wie deren Perspektive auf Taiwan ist oder wie das am Tiananmen Square tatsächlich abgelaufen ist. Darum geht es alles nicht, sondern es geht darum. wie schön es dort ist, wie angenehm die Regionen sind, wie toll man dort essen kann, wie toll die Landschaft ist. Also es geht ja tatsächlich erstmal darum, ein anderes Bild zu zeichnen von China. Interessant ist aber, dass tatsächlich auch explizit Regionen wie Xi Jinjang gezeigt werden, eine Region, in der die Kommunistische Partei systematisch die Uiguren unterdrückt. Das bedeutet also, man baut hier gerade erstmal Accounts und Reichweiten auf. die dann im Falle einer Invasion von Taiwan zum Beispiel aber ja genutzt werden können, um da andere Bilder zu zeichnen.
19:42 Speaker 4
Es geht am Ende darum, das schmale Aufmerksamkeitsfenster mit den Dingen zu befüllen, die passender, genehmer oder richtiger sind. Also das Muster dahinter, ich will das jetzt gar nicht vergleichen. Ist das Boris-Johnson-Thema mit dem Bus? Erinnerst du dich, als das mit der Brexit diskutiert wird? Da ging sozusagen, war das Aufmerksamkeitsfenster über. . Google-Suche, also da ging es so darum, was findet man, wenn man nach dem damaligen britischen Premier und Bus sucht, weil da gab es einen Das führt jetzt zu weit, die Verkehrsmetapher mit diesem Bus, die lassen wir jetzt. Aber das war sozusagen, damit das nicht wieder passiert, braucht man diese Vorfeld- oder Vorbauorganisation, damit man die dann hochziehen kann. Interessant ist, dass man die halt so sichtbar als Propagandainstrument oder als sozusagen staatlichen Absender erkennen kann, weil sonst hätte sie Themas das ja gar nicht untersuchen können. Und ich war jetzt sozusagen als schlecht gelaunter, also aus meiner Perspektive, so wie ich vorher bei Meta nicht erschreckt war, weil ich bin hier fast überrascht. dass es sozusagen erkennbare Accounts sind und nicht welche, die jetzt noch über ähm blödes Klischee, über chinesisches Essen schreiben und dann sozusagen erst geweckt werden und dann sagen, ah, wir haben ja bisher unsere Reichweite aufgebaut mit interessanten Restaurantipps. Jetzt wollen wir aber mal sagen, in Wahrheit ist es so und so in China oder so. Also dass es sozusagen verhältnismäßig offen erkennbar ist. Nichtsdestotrotz ist es auf jeden Fall, und das war der Punkt. Etwas, dass wir uns viel klarer bewusst machen müssen. Deswegen ist diese Meldung super, deswegen ist das, was Temas macht, auch total wichtig, dem zu folgen und die zu unterstützen. Das finde ich Eine super wichtige Arbeit. Das war der zweite Gedanke.
21:27 Gavin Karlmeier
100 Prozent. Vor allem, weil aber ja auch du im also wir haben leicht reden, weil wir sprechen hier in diesem Podcast zum Beispiel oder du in deiner Arbeit. Wir beschäftigen uns sehr viel. Damit. Das heißt, wir gehen wahrscheinlich mit wacheren Augen durchs Internet, aber auch uns passiert das ja, dass wir auf KI-Fakes reinfallen, dass wir einen Account mal irgendwie nicht richtig einsortieren und so. Das passiert allen, im Journalismus übrigens auch allen. Es gibt ja keine unfehlbaren Medienkonsumenten. Und deswegen ist das aber so wichtig, so die Antennen manchmal nachschärfen zu lassen von außen durch solche Berichte. Deswegen, ich stimme dir zu, sehr, sehr, sehr wichtig, dass diese Arbeit gemacht wird. So, ich habe noch eine kleine letzte Geschichte, die aber wirklich in die Kategorie nicht überprüfbar fällt. Und deswegen mit hoher Vorsicht zu genießen, ich finde sie nur kurios genug, um sie einmal hier. reinzuwerfen. Und zwar hat berichtet, nee, postet Patrick Greichen, den kennt man, weil der war früher Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Hat diesen Job dann verloren, weil viele seiner Familienmitglieder ähnliche Berufe hatten, vorsichtig viel. Der wurde uneingeladen in eine WhatsApp-Gruppe hinzugefügt oder unaufgefordert in eine WhatsApp-Gruppe hinzugefügt, in die viele von uns vielleicht auch schon mal hinzugefügt wurden, denn es geht um diese Gruppen, in der man vermeintlich Geld verdienen kann, wenn man Influencer hat. oder Personen folgt. Dahinter steckt eigentlich das theoretisch, unterstelle ich, das Geschäftsmodell A Betrug. Also Da wird gesagt, du kriegst Geld, das du niemals bekommst, aber dann bist du schon gefolgt. Oder B, das Geschäftsmodell dahinter beauftragt einen Account, beauftragt. . jemanden und die sorgen dann dafür, dass es echte FollowerInnen gibt. Also entweder gibt es Betrug auf der einen Seite oder Betrug auf der anderen Seite. Wer da wen betrügt, ist natürlich am Ende nicht mehr so ganz leicht. identifizierbar. Auf jeden Fall berichtet Patrick Reichen, dass der eher in so eine Gruppe hinzugefügt wurde und das Konto, dem er folgen sollte. war Ulf Poschert. Und wie gesagt, es kann durchaus sein, dass es hier ein reines Scam-Modell ist, in dem nicht Ulf Poschert beauftragt hat. Das gibt eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass das so ist, in der nicht Ulf Porschert beauftragt hat. Das Ergebnis ist aber dasselbe, dass Leute deswegen anfangen, Ulf Paschat zu folgen. Und dann stellt sich ja die Frage: What hat das hier beauftragt? Also hat Ulf Poschat gesagt, ich brauche mehr FollowerInnen? Wahrscheinlich nicht. Hat irgendjemand gesagt, wir nehmen jetzt Ulf Poschert, um hier diesen Scam zu vollziehen, damit Leute folgen, glauben, sie kriegen dafür Geld, dass sie niemals bekommen. Dann stellt sich ja die Frage, mit welcher Motivation? Um wirklich Ulf Poschat wachsen zu lassen? Oder um Ulf Poschert eins reinzudrücken, damit A dieses Bild von ihm entsteht und B, da sind wir wieder bei den Layern. Und B, die Reichweite von Ulf Poschert sich auf Leute bezieht, die keine echten FollowerInnen sind und damit am Ende seiner Interaktionsrate schaden. Ich weiß nicht, ob man da so viel Verschörung reinspinnen darf, aber das hat in mir so viel ausgelöst, dieses Fundstück.
24:21 Speaker 4
Ich habe zwei Gedanken, die ich damit teilen will. Das Gemeinste, was man über Of Porschat sagen kann, ist, dass man jetzt erst nochmal erklärt, wer das ist. Das finde ich ist ja sozusagen in der Aufmerksamkeitswelt. Wir verwenden das jetzt so und sagen so, der, sagen wir mal, auf Provokationen zugeschnittene Mitarbeiter des Springer-Konzerns. Und wir nehmen das jetzt schon so hin, dass man den ja kennen muss. Deswegen ist es so ein schönes Beispiel, wie wir mit unserer Aufmerksamkeit, gerade wenn wir sie sozusagen so Man könnte ja auch einfach sagen, viele Hakendranhörer kennen, wissen gar nicht, um wen es hier geht. So, Punkt 1. Punkt 2.
25:05 Gavin Karlmeier
Vor allem gefällt mir das, wenn man so. . So kleine Bewusstsein. Ich habe neulich einen Ausschnitt gesehen, das schiebe ich direkt rein, in dem Stephen Colbert einen Gast hatte, der ja jetzt bald endet mit seiner Late-Night Show, und der hat von diesem Gast einen Umschlag als Geschenk bekommen. Und in diesem Umschlag war ein Scheck. . Über 750 Dollar für schwere Zeiten, weil er bald keinen Job mehr hat. Und ich habe so darüber nachgedacht, dass 750 Dollar ist genau der richtige Betrag. Das ist der lustigstmögliche Betrag, weil das halt nicht so super viel ist, aber auch nicht so wenig. Und das muss die Kunst sein, Ulf Porschert so zu beschreiben, dass man ihm ihm eigentlich am meisten Unrecht tut, ohne dass es so direkt eine klare Beleidigung ist. Also dass man zum Beispiel sagt, er ist so ein Kolumnist, ein bisschen wie Don Alfonso oder so. So, ne?
25:49 Speaker 4
Ist das nicht ein, ähm, ich habe so TikTok-Videos, manchmal in meiner Timeline, wo das sozusagen eigenes Genre ist, jemand so charmant zu beleidigen, dass es sozusagen, ich glaube es heißt so, dass du es erst beim dritten Nachdenken merkst, dass es eine Beleidigung war.
26:04 Gavin Karlmeier
So ein vergiftetes Geschenk quasi.
26:06 Speaker 4
Ja. Mir ging es erstmal nur sozusagen um die, weiß man nicht, wer das ist, noch gar nicht mit einer Wertung, weil es eben mich erinnert an, wem schenken wir wie aufmerksam.
26:16 Gavin Karlmeier
Ist einer dieser Typen, die Bücher im Selbstverlag rausbringen, wäre auch eine schöne Beschreibung.
26:23 Speaker 4
Ich habe die erste Assoziation, die ich hatte, in zwei muss ich jetzt doch ergänzen. Eine ist, es gab noch so eine andere Geschichte, wo jemand von Piet Hexit glaube ich, ist hier eigentlich schon ausführlich genug die Bibelkenntnis von Beat Exit. Das weiß ich gerade gar nicht. Also diese Falschzitate
26:40 Dirk von Gehlen
Für mich eines der schönsten Referenzen, wie Text it einfach aus Pulp Fiction irgendein Quatsch vorgelesen hat und behauptet hat.
26:50 Speaker 4
Also mega, mega gut. Der wo wo hat der nicht irgendeinen Atlantic-Redakteur. . in irgendeine Signal-Gruppe hinzugefügt. Ich frage mich nämlich immer, wie das eigentlich passieren kann, dass dann jetzt ausgerechnet Greichen in so eine Gruppe kommen soll. Ich weiß ja gar nicht, ob das stimmt. Das habe ich mich so gefragt, dass es bei mir ist das noch nie passiert, aber vielleicht lösche ich es auch immer schon vor. Ich kannte dieses Phänomen gar nicht.
27:15 Gavin Karlmeier
Ich werde regelmäßig in solche Gruppen hinzugefügt und ich kann, also was ich zumindest sagen kann, es gibt einen Screenshot dieser Gruppe und die Gruppe heißt hier VBAT66. Und es gibt viele Nummern mit nicht deutscher Vorwahl, mit aber deutschsprachigsprechenden vermeintlichen anderen Accounts. Und dieses Schema taucht mir genau so auch immer wieder auf. Also die haben genau dieses Schema der Namens Benennung und so. Das würde ich sagen, ist auf eine Art plausibel.
27:38 Speaker 4
Okay, das dann liegt es vielleicht daran, ich kriege einfach nur so, ich bin halt dann doch älter als du, um dieses Thema durchzuziehen. Du bekommst so coole junge Spam-Gruppen. Ich werde einfach nur angerufen. So Boomer-mäßig.
27:49 Gavin Karlmeier
Und kriegst E-Mails, das passiert mir auch viel. Ich weiß nicht, ob du das auch hast. Ich bekomme un unfassbar viele E-Mails von Unternehmen, die mir Solar-PV-Anlagen verkaufen wollen. Und ich bin absolut unklar, warum, also wirklich 30 am Tag. So, immer auch so nach so einem Safe-KI-generierter Text, immer mit einem Vorname-Nachname, Modell und so. Ganz komisch, ich bin da in einer ganz seltsamen Bubble gelandet mit meiner Mailadresse. Ich hätte mir vielleicht nicht die Mailadresse ich willpv-anlagen. gavinkeimaier. de zulegen sollen.
28:21 Speaker 4
Nee, du hast doch Sonnenschein24 jetzt. Der zweite Gedanke war, wo Ulf Poschert auch eine Rolle gespielt hat, ist ein Video von Fabian Grischkat, heißt er so, weißt du? Der beschrieben hat, wie eine Caro Gerlach hieß diese KI. Ich schick dir das gleich mal und vielleicht tust du das in die Shownotes. da sozusagen ein Fake-Account von einer KI-generierten vermeintlichen Frau Interaktionen und gemeinsame Posts und so gemacht hat. Und lustigerweise, da erkannte ich den Namen Ulf Poschard, da tauchte der nämlich schon mal auf, dieser Account, dass da sozusagen Reichweite darüber generiert wird. So, das daran musste ich jetzt denken. Völlig wertvoll, wir können das ja überhaupt nicht beurteilen. Man müsste ja sozusagen zur Korrektheit, deswegen habe ich Heilshammer gerade gesagt, sagen, dass Patrick Greichen und Robert Habeck ja beide unter einem massiven Beschuss von der Springer von Publikationen aus dem Springer Verlag standen. Und auch Ulf Poschert sehr deutlich gemacht hat, dass er von deren Politik nicht viel hält. Also wenn man sozusagen Motivationen hat Das muss man schon mit bedenken, dass zwischen denen was ist oder sein könnte. Deswegen Genau, wir spekulieren hier ganz wild, aber. .
29:47 Gavin Karlmeier
Was ja falsch ist, dass Ulf Porschard Collab-Postings gemacht hat mit diesem KI-generierten Account. Richtig. Wobei auch Ulf Poschat offenbar Kollabo-Postings annimmt von Leuten, die ihm nicht wohlgesannt sind, um wahrscheinlich seine Community da drauf zu hetzen in die Kommentare. Trotzdem ist das bei diesem Account hier vermutlich nicht zu unterstellen. Ich will nur sagen, es kann viele Gründe geben.
30:09 Speaker 4
Wir haben ja nur frei jetzt assoziiert, was uns dazu eingefallen ist, deswegen schaut euch dieses Video noch an. Auf jeden Fall. Das war meine erste Assoziation, als du das erzählt hast.
30:18 Gavin Karlmeier
Jetzt hast du gerade von Pete Hexath gesprochen und der Signal-Gruppe. Werbung
30:24 Speaker 5
Warum stundenlang am Website-Design fallen? Warum nicht einfach KI passende Inhalte und Texte erstellen lassen? Und warum der Konkurrenz online folgen, statt sie mit integrierten Marketing-Tools abzuhängen?
30:37 Speaker 6
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30:52 Speaker 7
Digital an ihrer Seite.
30:56 Gavin Karlmeier
Wir haben hier vor einigen Wochen darüber berichtet, dass es, und da sind wir so ähnlich in dieser Welt wie diese Scam-Inhalte bei WhatsApp. dass vor allem Menschen, die im Journalismus arbeiten, aber auch in der Politik arbeiten, bei Signal dubiose Nachrichten bekommen haben sollen. Es gab diesen größer angelegten Hackangriff, Dahinter werden russische Quellen vermutet. So genau weiß man das aber noch nicht. Jetzt weiß man aber, dass von diesen Phishing-Angriffen offenbar Julia Klöckner betroffen war und sagt, dass, oder der Spiegel berichtet das, die Zeit hat es auch berichtet. dass offensichtlich auch die Gruppen mit dem CDU-Präsidium, in dem Julia Klöckner zum Beispiel auch mit Friedrich Merz drin ist, möglicherweise dadurch wie sagt man, kompromittiert sein könnte. Was eine hochinteressante Meldung ist, die Bundestagsverwaltung will diese Angaben bislang nicht bestätigen oder dementieren. Aber es wird vom Bundesamt für Verfassungsschutz gewarnt, dass ein wahrscheinlich staatlich gesteuerter Cyberakteur gerade gezielte Phishing-Angriffe auf hochrangige PolitikerInnen, Militär, Diplomaten und JournalistInnen durchführt. Ähm, also Julia Klöcker ist offenbar betroffen.
32:05 Speaker 4
Krass. Ja, das wusste ich. Super, dass das jetzt sozusagen Wie das hier orchestriert ist, wie du die Laufwege dieses Podcasts erwartest.
32:15 Gavin Karlmeier
Ja, ich antizipiere das.
32:17 Speaker 4
Das sieht man ja gar nicht, wenn man nur zuhört, wenn ich das mal kurz teilen darf. Die Fäden zieht thematisch.
32:23 Gavin Karlmeier
Ich stehe immer an so einem großen Brett, wo alle eine Meldung ausgedruckt sind mit so roten Fäden. Genau. Und alle Menschen, die hier wohnen sind, waren sie sich zornig, weil sie nicht mehr durchs Wohnzimmer laufen können. Aber naja, dann müssen sie durch. Naja, das führt auf jeden Fall dazu, und das finde ich interessant, dass WhatsApp und Signal jetzt in Europa, in mehreren Regierungen Europas verboten werden. Also dass die Kommunikation für den Regierungsbetrieb nicht mehr über diese Plattform durchgeführt werden darf. Julia Klöckner darf also nur noch mit Jörg Pilava schreiben über Signal, aber bitte nicht mehr mit Friedrich Merz. Also in Deutschland wird eine eigene Kommunikationsplattform für den Regierungsbetrieb eingeführt, aber auch andere Regierungen scheinen das wohl zu machen, zum Beispiel die Niederlande planen ähnliches oder. Die EU selber plant ähnliches und so weiter und so weiter.
33:08 Speaker 4
Das ist ja ein super interessanter Einstieg um die Frage von Wer bestimmt die Regeln unserer Infrastruktur? Wie sicher oder wie ungefährlich und so ist die? Deswegen haben wir uns ja irgendwie entschieden, dass wir sowas wie eine Straßenverkehrsordnung haben und eine öffentlich organisierte Infrastruktur für Ampeln und solche Sachen. Und dass es nicht Elon Musk so Ampeln baut nach dem System, wer viel bezahlt oder wer politisch seiner Meinung ist, hat immer grün selber schützen könnte. Exakt. Und deswegen sage ich das ja so. Und dann vielleicht ist es ja ganz gut, wenn man sozusagen in dem persönlichen Erleben einer kleinen Kreis von Menschen, die sich selber entweder als Elite verstehen oder so wahrgenommen werden, Feststellt, es wäre ja vielleicht auch cool, wenn es eine vernünftige digitale Infrastruktur gibt, die so ist wie öffentliche Bibliotheken, sodass man da nicht kommerziell verfolgt wird, dass man andere Regeln hat als einfach nur die der der kapitalistischen Verwertung, dann könnte man ja solche sicheren Chats zum Beispiel auch für Schulen anbieten oder so. Also Das ist ja und die Informationen, für die sich mögliche ausländische Geheimdienste interessieren, beziehen sich ja nicht nur auf den Austausch zwischen Julia Klöckner und Friedrich Merz. wo ich nicht tiefer einsteigen möchte, wie die beiden miteinander so chatten. Aber die beziehen sich ja zum Beispiel in Berlin, hat man das ja gesehen, auch auf so Infrastrukturinformationen und so weiter. Ich finde es eigentlich ein sehr schönes Beispiel, um daran zu illustrieren, dass wie wichtig es ist, dass die Regeln der Öffentlichkeit und der Infrastruktur nicht ausschließlich in den Händen von kommerziellen Anbietern liegen sie.
34:49 Gavin Karlmeier
Ich stimme dir zu, wobei Signal da glaube ich so ein bisschen rauszunehmen ist. Es hat auch ein bisschen andere Gründe, warum sie da weggehen. Und der Inhalt dieser Nachrichten bleibt ja verschlüsselt. Es ist Ende zu Ende verschlüsselt. Die Begründung, die die Regierungen vorlegen, ist halt, dass die Metadaten damit nicht in der eigenen Hand liegen, sondern in möglicherweise den Händen von US-Diensten. Also die Ende-zu-End-Verschlüsselung wird dabei nicht kritisiert. Aber es gibt eher die Sorge vor Zukunftsverwaltung, Archivierung und eben dem Zeitpunkt, wann wer mit wem kommuniziert hat.
35:23 Speaker 4
Das ist schon auch von dir jetzt bestimmt orchestriert, dass das ja auch sozusagen die Vorratsdatenspeicherung mal wieder. . Oder? Ja, also wir wissen seit der ersten Welle der Digitalisierung, dass man den Inhalt gar nicht braucht, um Muster zu erkennen. Metadaten ist, äh, dass ich hab dazu mein ganzes Buch geschrieben, das Meta heißt. Ich glaube, dass man mit Metadaten ganz, ganz viel erkennen kann und dass der Fokus auf den Inhalt und zu glauben der Inhalt sei das Entscheidende. Eine der Karte großen Fehlannahmen der Digitalisierung ist. Das wollte ich nur, aber jetzt bitte, du wolltest ja dahin, deswegen halte ich kurz den Mund.
36:00 Gavin Karlmeier
Einen Kilometer Daten bitte. Danke.
36:05 Speaker 4
Was für ein schöner Titel für die Folge.
36:08 Gavin Karlmeier
So wird die Episode heißen, ja. Was ich sagen wollte, man muss ja aber trotzdem dazu sagen, dass auch eine eigene Infrastruktur, eine eigene Kommunikationsplattform diesen Hack hier nicht verhindert hätte. Weil das, was hier ja passiert ist, wie wir wissen, ist ja ein Fehlverhalten beim Faktor Mensch und nicht auf Seiten der Plattform. Also Julia Klöckner bekommt eine Nachricht, der aussieht, als käme er vom Signal-Team. Da drin steht, bitte schicken Sie uns Ihre Pin. Und sie sagt, ja okay, schickt ihren Pin. Also was, glaube ich, diese Hex am meisten verhindern würde, wäre leider ausgiebige Sicherheitsschulung. Und da muss ich auch dazu sagen, also was ich so aus größeren Unternehmen erlebe, habe ich hier vielleicht schon mal erzählt, ich kenne ein Unternehmen, bei dem ich auch so einen Dienst-E-Mail-Account habe. Und bei denen gibt es ein bis zwei Phishing-E-Mail-Tests am Tag. Also du bekommst jeden Tag eine E-Mail, bei der du sofort erkennst, dass es Phishing ist. Das ist natürlich eine Möglichkeit, das zu tun. Ich glaube aber, wenn Julia Klöckner sich mal eine Stunde ohne Handy in einen Konferenzraum setzen müsste und genau zuhören würde, dann hätte man das hier vielleicht auch schon verhindern können. Vielleicht nicht hundertprozentig, aber.
37:18 Speaker 4
Ich habe dazu einen wahnsinnig tollen Podcast-Tipp, den der sehr, sehr tolle Journalist Hakantan Riveri gemacht hat. Podcast heißt Der Mann auf Merkels Rechner. Da wird nämlich genau beschrieben, wie sozusagen dieses menschliche Fehlverhalten über eine sehr alte Boomer-Technologie namens Mail ausgenutzt wurde, um die Bundestagsverwaltung zu kompromittieren und da sozusagen reinzukommen. Und ich möchte das sagen, weil ich hiermit den Traum bei mir erfüllt, dass ich In Haken dran Hakan erwähnen kann. Das finde ich ist ein. Ich finde das sehr gut. Ich zumindest erfreue mich an diesem Mega-Wort-Spiel. Jetzt aber zum Thema Vorratsdatenspiel.
37:58 Gavin Karlmeier
Auch wenn ich Name-Jokes verhindere, freue ich mich sehr, dass du ihn gemacht hast. Natürlich. Und zwar hat die Bundesregierung eine, sie nennen es nicht mehr Vorratsdatenspeicherung, sondern Speicherpflicht. Es ist ein bisschen die Vorratsdatenspeicherung Light, wenn man so möchte, auf den Weg gebracht. Und zwar will die Bundesregierung jetzt Internetanbieter verpflichten, IP-Adressen für drei Monate zu speichern. Das Ganze aber mit dem sogenannten Quick-Freeze-Verfahren. Also für drei Monate wird alles gespeichert, man darf aber nicht drauf zugreifen, sondern nur dann, wenn eine konkrete Straftat im Raum stünde. Und dann müsste man sozusagen den Internetanbieter anrufen und sagen, jetzt mal bitte hier das alles zur Seite legen, die Festplatten sichern, das brauchen wir nachher. Das kennt man so ein bisschen. Vorsichtig formuliert aus der Überwachungswelt von Kaufhäusern, bei denen alle sieben Tage nur die Videokassetten überschrieben werden, zum Beispiel. Nur, dass hier eben die Daten, die hier existieren, nicht einfach nur die zwölf Leute sind, die in der Kaufhalle noch einkaufen gehen. Sondern eben alle Menschen, die alle Webseiten aufgesucht haben. Also es ist schon eine Form der Überwachung, die natürlich nicht ganz so umfassend ist, wie die ursprüngliche Vorratsdatenspeicherung mal angelegt war. Dennoch, finde ich, ist es, ähm, fühle ich mich. Ich fühle mich schon auf belgischen und niederländischen Autobahnen nicht so wohl, wo es so Bereiche gibt, in denen du nicht geblitzt wirst, wenn du zu schnell fährst, sondern. Du fährst in den Bereich und wirst gefilmt und fährst raus und wirst gefilmt. Und wenn du zu schnell für die Strecke oder zu schnell durch die Strecke gekommen bist, dann kriegst du einen Brief. was am Ende alle durchfahrenden Autos erstmal filmt und fotografiert, damit habe ich schon irgendwie ein Problem. Und ich bin, Hackis wissen das. Ich bin jetzt nicht grundsätzlich der härteste Datenschützer, aber ich will trotzdem eigentlich mich anonym in der Welt bewegen können
39:45 Speaker 4
Ich bin, also ich meine, die Diskussion ist ja so alt wie das Internet irgendwie. Und deswegen habe ich so zwei Gefühle immer, dass ich mir denke. Boah, muss man das jetzt alles nochmal erzählen, weil wir haben das doch schon mal besprochen. . Und was eigentlich mit dir los, SPD, dass sie immer wieder, also dass sie ja sozusagen Hier könnte man sehr schön mal den Fall aufmachen, wie in der ist. Also dass die Union das will, das wissen wir ja so. Die kommt ja sozusagen jede Möglichkeit wieder, wie so ein Hund, der immer wieder irgendwo hinrennt. Aber dass die SPD da jedes Mal wieder neu drauf reinfällt, und da hoffe ich wirklich einfach auf digital affine Menschen in der SPD, die das dann nochmal erklären, bitte, warum wir sozusagen Warum das so gebaut wurde am Anfang, als man das Internet gebaut hat, dass man das nicht einfach sozusagen anlasslos speichert. Ich, ja, also die Frage ist, wie tief steigt man da ein? Ich hielt es früher für falsch und das jetzt sozusagen nochmal durch eine neue Variante irgendwie hinzudrehen, halte ich weiterhin für falsch. Ich glaube, es ist ein Ein grundlegendes Narrativ, das wir haben, das sozusagen aus der Boomer-Angst vor dem Digitalen da jetzt gesagt, das muss ja alles und so weiter, das ist ein St. staatlicher Eingriff in etwas, das ich für extrem problematisch halte. Und es wird natürlich mit einem, also die Begründung ist, dass man behauptet, man würde damit Terrorismus, man würde damit Fake-Shops, man würde was auch immer, also damit kann ich ja alles sozusagen begründen. Und dann wirkt es sofort schlau. Ob das stimmt, weiß ich nicht.
41:19 Gavin Karlmeier
Naja, was man zugute halten muss, lieber Vodafone speichert meine Daten oder die Telekom als Palantier. Immerhin, aber das ist ein sehr schwacher Trost zugegebenermaßen. Nein, weißt du, was mich so daran am meisten stört, ist eigentlich ein kulturelles Dilemma. Du hast es gerade auch die Boomer-Generation mit der Boomer-Generation schon so ein bisschen angesprochen, dass das kulturelle Dilemma darin liegt, dass der digitale Raum. . ein anderes Miteinander ist als der öffentliche Raum, als der echte Raum. Und der Aufschrei, der in der Gesellschaft existieren würde, wenn eine Regel käme, dass alle Menschen auf allen Straßen immer dauerhaft gefilmt würden. Und aber nur für drei Monate, wir löschen das danach wieder. Der wäre ja immens, hoffentlich. Hoffentlich. Gleichzeitig, also wir erinnern uns, dass in Berlin am Südkreuz ja dieses Experiment damals gelaufen ist, über das sich schon auch einige Leute lautstärkt zum Glück aufgehoben. geregt haben, was jetzt glaube ich nicht dazu führte, dass es abgebrochen wurde, aber immerhin gab es eine gesellschaftliche Debatte dazu, dass ich im kleinen Mülheim an der Ruhe seiner Zeit mitbekommen habe, dass am Südkreuz sowas passiert. Und hier aber dieser Aufschrei so ein bisschen ausbleibt, beziehungsweise immer aus den gleichen Lagern kommt. Also natürlich schreibt das Zentrum für Digitalrechte dazu etwas. Natürlich spricht Haken dann darüber und auch bei Heise wirst du Text finden, der auch einen kritischen Blickwinkel bringt. Und bei der Tagesschau steht auch ein Absatz drin, dass Datenschützer diese Maßnahmen kritisieren. Aber es gibt eben nicht diese Wut der Leute, die sagen: vielleicht hört ihr einfach mal auf, uns dauer zu überwachen, Leute.
42:53 Speaker 4
Das liegt ein bisschen daran, das sind ja die Leute, denen das so ein bisschen egal ist, die damals bei den Google Street View Bildern ihr Haus verpixelt haben.
43:03 Gavin Karlmeier
Das habe ich in letzter Folge auch gesagt. Echt? Ah, es wird. . In einem ganz anderen Zusammenhang, aber ich habe auch dieses Beispiel genannt. Bitte füll mal aus, weil vielleicht bestätigst du auch meine These damit.
43:15 Speaker 4
Meine These ist, dass das sozusagen, also man setzt sich für Dinge ein, die einem nahe sind. Und ich habe manchmal das Gefühl, dass wir eine gesellschaftliche bestimmende Generationen dran haben, denen das Digitale halt nicht nahe ist. Und deswegen ist es total einfach, mein Thema, das mich sehr umtreibt in diesem Jahr, ist es total einfach, Kindern und Jugendlichen Social Media zu verbieten, weil das für das eigene Leben Natürlich keine Rolle spielt. Und selbst wenn es, ich poste ein WhatsApp-Statusbild, eine Rolle spielt, dann ist man ja immerhin kein Kind und kein Jugendlicher mehr. Das hat man ja jetzt gerade bewiesen mit der schönen Blume, die man gepostet hat. Also es sind auf beiden Ebenen Dinge, die einen nicht betrachten. Und deswegen denken viele Leute, anlasslose Vorratsdatenspeicherung betrifft ja nur Cyberkriminelle und das auch im Internet. Beides mache ich ja nicht. Deswegen ist es für mich ja nicht so schlimm. Und das ist eben der entscheidende Faktor. Dass wenn das Internet dein Lebensraum ist, dann ist es so, wie du es gerade beschreibst, dass es so ist, als würdest du auf Schritt und Tritt gefilmt. Nur sicherheitshalber, falls neben dir jemand einen Fehler macht. All das, was da jetzt sozusagen für die Cyberautobahnen besprochen wird, einfach nur für deutsche Autobahnen und nur für für sozusagen Geschwindigkeitsüberschreitungen machen. Und dann schließt sich der Kreis zu Ulf Paschat. Ho, ho, ho, wäre der ein Datenschützer, dass das sozusagen nicht möglich wäre. Also, ähm Das ist, glaube ich, das Problem, dass wir uns, ähm, Stichwort Tankrabatt, Spritpreise und so, alle Menschen, die die echte Autobahn als. Da wird die deutsche Volkszorn wird da bestimmt. . Aber die Cyberautobahn, wenn ich diese Boomer-Metapher verwenden darf, naja, das ist ja nur für diese wilden Leute mit. . die so Podcasts hören und womöglich auch noch Computerspiele spielen. . Da kommst du vielleicht auch noch drauf, hast du das, ich habe das nicht ganz gesehen in der Vorbereitung, dass Australien jetzt auch anfangen will, nachdem sie Social Media verboten haben, jetzt geht es um Robo.
45:14 Gavin Karlmeier
Es war zu erwarten, als geht es weiter. Ja. Ja, ich muss da gar nicht tiefer reingehen, dass diese Diskussion dort gerade läuft. Es war ja zu erwarten, dass du. Ich habe ganz müssen wir wieder ins Social Media Verbot, aber da müssen wir kurz was zu sagen. Ein Punkt nur. Ich war gestern vor einer Gruppe von 17- bis 20-Jährigen. Und habt ihr natürlich, hab mir so eine halbe Stunde geblockt in meinem Seminar mit denen, um mit ihnen darüber zu sprechen, wie die Gefahren von Social Media sind und wie so ihr Gefühle sind und was sie so zum Verbot sagen. Von diesen zwölf Leuten, was glaubst du, wie viele waren für ein Verbot? 17- bis 20-jährige. Einer. Einer. Alle anderen haben gesagt, das sind unsichere Plattformen für uns alle. Alle haben gesagt, sie fühlen sich da nicht mehr ganz wohl, aber sie brauchen das, weil sie haben keine und dann fiel der Satz von denen, wir haben ja keine dritten Orte mehr. Wo sollen wir denn sonst hingehen? Es gibt kein Jugendzentrum, die Parks sind nicht sicher. Wo sollen wir hingehen? Und dann habe ich gesagt, naja, wenn euch die Plattformen wegfallen, dann spielt ihr halt alle Fortnite ohne zu spielen, damit ihr darüber kommunizieren könnt. Und dass Australien da jetzt ran möchte, weil es ihnen nicht nahe ist, ist natürlich genau die richtige Leider-Konsequenz.
46:24 Speaker 4
Ich habe noch einen ganz kurzen Satz zum Thema, also ich finde, das freut mich natürlich, weil es meine Haltung bestätigt. Ich glaube nicht, dass die jungen Leute viel schlauer sind, als sie in diesen medialen Diskursen dargestellt werden. Ich finde es, sozusagen, das hast du jetzt nicht gemacht, ich erzähle es nur, weil mir es aufgefallen ist. Das Alter verbindet ja gar nicht so stark, wie man vermeintlich glaubt. Und das erkennt man daran, dass ich zwei Namen von 70-Jährigen kurz sage. die, wenn man sich fragen würde, völlig anders antworten. Friedrich Merz und Herbert Grünemey sind gerade beide 70 Jahre alt. Und wenn ihr jetzt sagen würde, ich habe zwei Boomer gefragt, da kämen da sehr unterschiedliche Antworten bei raus. Deswegen finde ich jetzt sozusagen dieses Stimmungsbild, wir waren jetzt mal bei diesen wilden jungen Menschen und fragen Sie Das wird mir oft, weil ich bin dezidierter Gegner des Social Media Verbots als gesetzliche Regelung, eben wegen der Vorratsdatenspeicherung. Den Staat geht es nichts an. Klärt es zu Hause, klärt es in den Schulen, macht Hausordnungen dafür. Der Staat soll sich nicht in Medien einmischen, so wenig wie möglich. Und schon gar nicht bei sowas, weil schwierig. dieses staatliche Problem klar benennen. Mir wird dann immer gesagt, ja, aber Dirk, ich habe mit die Cousine meiner Schwester, die hat eine Tochter und deren Freundin, mit der habe ich gesprochen, die ist 16, die ist auch für ein Social Media Verbot Für Leute, die jünger sind als sie, das ist ja alle, die du gestern getroffen hast. Grüße gehen raus, Selber ja davon gar nicht betroffen. Die sind ja so knapp da drüber. Und das ist so, als würde man in der Schule fragen, ob die zwei Klassen unter einem eigentlich Alkoholverbot bekommen sollen auf der nächsten Klassenfahrt.
48:01 Gavin Karlmeier
Oder soll die jetzt in die sechste Klasse auf Klassenfahrt fahren dürfen? Ja oder nein?
48:04 Speaker 4
Richtig, richtig.
48:05 Dirk von Gehlen
So. Dann würde ich auch Six Seven antworten. So, jetzt habe ich es untergebracht.
48:09 Gavin Karlmeier
Toll. Ich stimme dir mit allen zu. Ich finde nur noch schlimmer als. die Einzelleute aus dieser Generation zu befragen, ist niemanden aus dieser Generation zu befragen.
48:24 Speaker 4
Total, total. mag nein unbedingt und ich finde die Rolle, die die Bundesschülervertreterinnen da haben, sehr gut. So, also die, die, total richtig, man muss die Menschen, die es betrifft, Befragen. Natürlich. Ja, deswegen, da sind wir auch total beieinander.
48:42 Gavin Karlmeier
Wir sind eh, was dieses Thema angeht, sind wir beide uns deutlich einiger als viele andere, die hier sonst so vorbeischauen. Was schön ist Ganz kurz noch zum Thema Altersverifikation. Und zwar gibt es ja die Regelung in den USA, wo ja ein ähnliches Verbot oder ähnliche Verbote diskutiert werden. Die Regelung, dass in einzelnen Bundesstaaten die Altersverifikation nicht auf Plattformene durchgeführt wird, sondern auf Betriebssystemebene. Auch in Großbritannien gibt es dazu schon einzelne Vorstöße. Auch dort wirst du zum Beispiel, wenn du dich beim iPhone-Registrierst schon nach einem nach einer Altersgruppe gefragt oder einem Altersnachweis. Dort gibt es jetzt im Kongress den nächsten Vorschluss, dass dieses Gesetz komplett bundesweit eingeführt wird, also die kompletten Vereinigten Staaten betrifft. Und das würde bedeuten, dass jeder Betriebssystemanbieter das Alter aller NutzerInnen überprüfen muss Und da bist du natürlich komplett, also dann brauchen wir keine Vorratsdatenspeicherung mehr, wenn du eben nur noch mit dem Personalausweis ins Internet kommst. Was eine ganz. Also, das wäre leider das Ende des freien Internets, wenn das so ausgerollt würde. Man muss da ein bisschen vorsichtig sein, wie das am Ende ausgerollt wird, aber das führt zum Beispiel darum, das Einzelne dafür. Nee, das führt dazu, so heißt es, dass einzelne Linux-Distributionen jetzt schon in einzelnen US-Bundesstaaten gar nicht mehr genutzt werden dürfen, weil die sagen, okay, wir sind hier irgendwie drei Dudes, die das zusammengekloppt haben. Wir bauen uns doch jetzt nicht mit einer Personaverifikation in unser Ding ein. Erstens haben wir die Kompetenzen vielleicht nicht oder die Kapazitäten nicht, oder vielleicht auch die Überzeugung, dass wir das nicht haben wollen. Und das ist ehrlicherweise ein ziemlich düster.
50:21 Speaker 4
Absolut. Also ich glaube, dass diese Altersverifikationssache das größte Geschenk ist für große Plattformen, egal ob sie Social Media Systeme oder Betriebssysteme betreiben. weil die auf einmal in eine Machtposition kommen. Und wir haben gerade darüber geredet, wer speichert das und dann hast du gesagt, naja, ich wünsche dir vielleicht eher, das ist nicht Palantir und so weiter. Ich wünsche mir, dass es sozusagen so wenig wie möglich gespeichert wird, weil es ja gar nicht nötig ist, dass ich meinen vollständigen Namen, meine Personalausweisnummer nenne, wenn ich in einen Bus einsteige. Aus guten Gründen. So, und Menschen, die mit einem Bus fahren, verstehen das. Menschen, die das Internet aktiv benutzen, verstehen das auch. Und wenn sie denken, das wäre eine gute Idee, den Personalausweis oder die Vorratsdatenspeicherung verpflichtend zu machen, dann redet doch mal mit jungen Leuten oder mit Leuten, die in diesem digitalen Raum wohnen, die werden euch dann erklären, dass das nicht so eine gute Idee ist, wie es von außen aussieht. So, und deswegen. Glaube ich, müssen wir immer noch, das ist so eine alte Platte, aber sie klingt immer noch schön, diesen digitalen Graben schließen. Wir müssen den Menschen Auf der anderen Seite versuchen zu erklären, was für ein riesiges Geschenk dieses Internet ist und dass sie da nicht so drauf rumtrampeln dürfen. Oder ich glaube ja, dass es einfach manchen Leuten auch wahnsinnig auf die Nerven geht. Also Wenn ich mir vorstelle, ich bin sozusagen ein autokratischer Herrscher, dann möchte ich das natürlich nicht, dass das so frei ist. Das sieht man ja. Das ist da, wo wird es ja dann auch oft abgeschaltet und so. Natürlich ist das vielen ein Dorn im Auge. Und deswegen müssen wir es gerade verteidigen.
52:01 Gavin Karlmeier
Ja, absolut. Ich bin 100% bei dir. Es gibt so eine Meldung, die schiebe ich schon seit zwei Wochen, drei Wochen vor mir her und denke so: wann passt sie? Jetzt passt sie. Und zwar gibt es einen Menschen, der heißt Bill Reddy. Was ein mega Name ist, also keine Name jokes, aber Bill Ready is ein cooler Name. Das ist der Sea of a Pinterest. Der ist bereit, die Rechnung zu bekommen. Der ist der Sea of a Pinterest und der hat im Tal. Ein Gastbeitrag geschrieben und in dem fordert er die Länder auf und die Gesetzgeber auf, ein landesweites Social Media Verbot für unter 16-Jährige einzuführen. weil er glaubt, dass der ungefilterte Zugang zu Social-Media-Plattformen zu Depressionen und Angstzuständen führt, was vielleicht sogar stimmt. Was aber nicht einfach nur damit gelöst wäre, wenn die großen Plattformen für sie nicht mehr erreichbar sind. Für eine Plattform sieht er das Problem aber nicht, und zwar Pinterest. Und was
53:02 Dirk von Gehlen
Entschuldige alles ein. Diese Meldung ist alles dran, lustig. Super.
53:07 Gavin Karlmeier
Ja, und was ich aber am faszinierendsten finde, ist ja eigentlich der Status quo von Pinterest. Pinterest ist die Plattform, die am stärksten gerade darunter zusammenbricht, dass es AI-Slot gibt. Also es gibt. Also mit wem ich auch spreche. Ich frage ja immer so, wenn ich so von Menschen rede, frage ich, welche Plattformen nutzt ihr? Und da sind immer Leute, bei die Pinterest genutzt haben. Und immer fällt dir in einer Gruppe der Satz. Ja, aber das kann man nicht mehr machen, da ist nur noch KI generiertes Zeug. Das heißt, die kommen eigentlich mit dieser Plattform nicht klar selber. Er selber hat es so ein bisschen aufgegeben. Und was ihm natürlich in die Karten spielen würde. Wäre, wenn es ein Grund gäbe, warum die Nutzerzahlen komplett in den Keller gehen, weil man sagen kann, nee, das ist nicht AI-Slop. Bei uns dürfen die unter 18-Jährigen nicht mehr nach Interior-Design-Vorschlägen suchen, was sie die ganze Zeit natürlich getan haben.
53:58 Dirk von Gehlen
Ich finde aber diese politische Forderung, ich fordere einen politischen Schritt, aber nicht für mich. Ich finde, der ist super. Wenn Donald Trump das mitkriegt oder wer auch immer, das ist ja so vorher. Seinsprechend, klar, aber nicht für mich. Also, das ist so, da steckt ja alles drin. Wenn ich heute 13 werde und sage, ja, Social Media Verbot für unter 14-Jährige, aber nicht für mich, das ist, das ist mal Politik next level. Das ist.
54:29 Gavin Karlmeier
Es ist so Elon Musk-Style, dass er sagt, unsere KI, die hängt gerade so ein bisschen hinterher, lass doch mal ein Jahr lang Entwicklungsstopp für alle ausrollen. Was er ja vorgeschlagen hat.
54:38 Dirk von Gehlen
Das stimmt, das stimmt. Aber es ist, das ist ja noch so, das fand ich, ist dagegen ja noch fein zisiliert. Dieses Bill Reddy, ich wünsche mir so sehr, dass es wie so ein so ein Gesetz Morsches Gesetz und so, dass es so das Bill Ready Gesetz ist, dass man sagt, ich möchte eine Forderung, aber nicht für mich. Das geht ja auf ganz viele Sachen. Also Leute sind ja im theoretischen für Windräder, aber nicht bei mir. Leute sind ja theoretisch für die Verkehrswende, aber ich möchte weiter vor meiner Haustür packen. Das ist mega, das ist den Text kannte ich nicht, den muss ich bitte unbedingt lesen. Das gefällt mir voll gut. Ich muss, wir müssen Ready interview. Der Mann hat verstanden, wie Politik im 21. Jahrhundert geht. Da ist alles drin.
55:25 Gavin Karlmeier
Ja, er verpackt das natürlich ein bisschen charmanter, ne? Also um so ein bisschen sein. Das ist auch schon fein stiliert, weil er spricht die ganze Zeit von Our Industry und erklärt schon dass alle irgendwie nur noch auf Drogenähnliches Verhalten gesetzt haben, jetzt paraphrasiert und sagt dann aber relativ am Ende des Satzes.
55:43 Dirk von Gehlen
Pinterest removed social features um and said yeah also wir haben wir nicht Das ist so als würden um es kurz to frame chinesische Propagandamedien einen großen Text darüber schreiben dass es echt blöd ist mit Propaganda.
55:43 Gavin Karlmeier
.
55:58 Dirk von Gehlen
Aber nicht bei uns! Alles ist so gut. Das macht mir voll gute Laune, Gavin.
56:03 Gavin Karlmeier
Ich fände es ja gut, wenn alle Podcasts verboten werden, die nicht montags, mittwochs, freitags um 5 Uhr erscheinen, über Social Media sprechen und ab und an Dir von Gielen zu Gast haben.
56:12 Dirk von Gehlen
Rang, ran ready, mega, super Gesetzesvorschlag. Entschuldigung, ich bin jetzt hinten raus ein bisschen zu gut gelaunt, weil das alles dran super.
56:22 Gavin Karlmeier
Ich glaube, besser wird es nicht. Mit der Stimmung entlasse ich euch ins Wochenende, entlasse ich dich ins. Wochenende, lieber Dirk. Das war ganz, ganz toll, dass wir was übrigens zum achten Mal. Und beim zehnten Mal singen wir das Steigerlied zusammen Du weißt.
56:36 Speaker 4
Ich bin schon, ja, das machen wir auf jeden Fall. Ich habe schon ein paar Leute, die theoretisch mitsingen würden. Sie wollen nicht, aber sie haben sich mir gegenüber zu erkennen gegeben, dass sie aus dem Ruhrgebiet kommen. Letzter Punkt, vielleicht singt der mit, hast du Mishalala 2023 schon auf Instagram gesehen, der Typ, der immer sehr ostentativ so an selbst gedreht, zieht. und immer einen Fahrradhelm auf hat, über den reden wir vielleicht beim nächsten Mal, wenn er sich noch hält. Der hat jetzt eine Kollaboration mit Essen Diese gemacht.
57:04 Gavin Karlmeier
Ah, die sind ja hier bei mir um die Ecke. Ich wohne ja in Essene.
57:06 Speaker 4
Genau. Ja, die sind, ähm, äh und der ist so ein so ein so ein spezielles Internet-Ruhrgebietsphänomen, weil er mit einem, ich sag es euch, wenn ihr irgendwo ein Fahrrad habt, fahrt runter an eine Ruhe.
57:18 Gavin Karlmeier
Das ist doch den habe ich natürlich schon gesehen. Ja, klar, den kenne ich. Sehr gut.
57:23 Speaker 4
Und der muss dann unbedingt mitsingen, wenn es den noch gibt. Oder noch nicht, aber auf Social Media vielleicht. Oder Raiko. Es gibt ja noch so mehr Leute, die. Meinst du, der singt mit?
57:36 Gavin Karlmeier
Nee. Aber wir kriegen schon. Wir fangen zu zweit an und dann machen wir daraus. Das ist die Sharli-Challenge, oder?
57:45 Dirk von Gehlen
Exakt, absolut, sehr gut. Und dann markieren wir Leute.
57:49 Gavin Karlmeier
Toll. Nichts ist so uncringe wie zwei Leute weit über 30, die sich überlegen, wir machen jetzt mal eine Social Media Challenge mit einem Lied, das 100 Jahre alt ist. Und auch noch so mit Lokalpatriotismus spielen. Richtig geile Idee. Vielleicht können wir eine Partnerschaft mit der Stadt Mülheim an der Ruhr noch einpfehlen. Dann wird's richtig, Swaggy.
58:08 Speaker 4
Alles daran ist super, aber ich glaube, wenn man einfach Schalke-Fans genügend Bier gibt, dann trinken sie einfach mit. Die sind da nicht so. Das wird ja da häufiger gesungen im Stadion.
58:16 Gavin Karlmeier
Ja, und auf dem Rüttenscheider Markt. Deswegen, da sind wir ja drauf gekommen. Jeden Samstag um 11. 30 Uhr gibt es den Rüttenscheider Marktchor, der das dann in Essen-Rüttenscheid immer singt.
58:26 Speaker 4
Ich merke schon, wie unsere Challenge schon bevor wir sie gestartet haben, Menschen begeistert. Das ist super.
58:33 Gavin Karlmeier
Die behahnen einfach, dass da was kommt. Also, lieber Dirk, vielen Dank, dass du hier warst. Vielen Dank an alle, die.
58:38 Speaker 4
Lieber Javis, vielen Dank.
58:39 Gavin Karlmeier
Danke, alle, die bisher zugehört haben. Wir hören uns wieder am Montag dann mit Magdalena Pulz, die noch nie hier war, die aber den Browser History Podcast macht. Ganz fantastisch. Freue ich mich sehr drauf. Und jetzt ein schönes Wochenende. Es ist sonnig, denkt an Sonnencreme und wir sehen uns bald wieder, Dirk. Und den nächsten Termin, ich schätze, dass wir den um 3. 18 Uhr haben oder so. Absolut. So, und jetzt starten wir mit dem Tag und ihr mit dem Wochenende. Danke, tschüss. Du liebst es, wie Google Gemini deinen Alltag erleichtert? Mit den Smartphones der neuen Google Pixel 10 Serie kannst du das Beste von Google auch in deinem Unternehmen nutzen. Profitiere von der KI von Google. Sicherheit der nächsten Generation und sieben Jahren Updates. Mit Device SS Service bei Comsa mietest du neue Pixelgeräte inklusive rund um Service. Starte jetzt mit Google Pixel for Business. Infos unter komsa. com slash pixel. Komsa schreibst du vorhin mit K komsa.
59:36 Speaker 7
com slash Pixel.