Die Klagensaison geht weiter. Heute startet die zweite Runde im Fall New Mexico vs. Meta, Musk vs. OpenAI bietet auch mal wieder ein paar Highlights (es ist die Soap des Jahres!!) und gleichzeitig bereitet sich offenbar Taylor Swift auf Prozesse gegen diejenigen vor, die sie mithilfe von KI reproduzieren wollen. Und dann ist da noch ein Highlight für alle Internethistoriker:innen unter euch: Friendster ist wieder da. Aber anders. So kann die Woche doch starten!
➡️ Gavin macht Kram in der ARD-Doku “Colline Fernandes: F*ck Deepfakes”: https://www.ardmediathek.de/video/collien-fernandes-f-ck-deepfakes/collien-fernandes-f-ck-deepfakes/ard/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC8xODI2NGUyNi02ZjgxLTRkZWMtYjlkOC1mOWZlODNjZjVmYzVfb25saW5lYnJvYWRjYXN0
➡️ Podiumsgespräch zu Desinformationen am Mittwoch in Düsseldorf: https://www.duesseldorf.de/internationales/veranstaltungen/veranstaltungen-detailseite/newsdetail/echt-wahr-jetzt
Kapitelmarken
KI-unterstützt
- Hallo Roland!
- Zölle auf EU-Autos
- Metas Quartalszahlen und Nutzerrückgang
- Metas Bluff in New Mexico
- Metas Sieg gegen die Tate-Brüder
- Musk vs. OpenAI
- XMoney und Linda Yaccarino
- Deutsche Welle zieht sich von X zurück
- Mastodon verspricht "Human-Centered Software"
- OpenAI will viralen Trend
- Taylor Swift sichert sich gegen KI
- OpenAI nutzt Daten für gezielte Werbung
- Das OpenAI-Smartphone
- Friendsters Comeback
- Funktionen und Emotionen
- Anwesenheitshinweise
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:05 Gavin Karlmeier
Hallo Roland Servus Kevin. Bei mir ist heute Roland Hindel. Wir starten gemeinsam in die Woche. Roland Hindel, wer ihn nicht kennt, ist der Koordinator der Drittplattformen bei BR24. Ich habe es noch nicht aufgeschrieben und ich glaube, er ist trotzdem richtig gesagt, richtig?
00:19 Roland Hindl
Trotzdem kannst du streichen, richtiger geht nicht.
00:21 Gavin Karlmeier
Yes! Wulla, mit welcher Stimmung guckst du aufs Wochenende zurück und mit welcher Stimmung gehst du in die Woche?
00:29 Roland Hindl
Da es ein verlängertes Wochenende war, da es ein sehr sonniges Wochenende war, da ich zwischen Grill und sonstigen Sachen verbracht habe. Ich blicke sehr, sehr gut auf das Wochenende zurück. Die einzige Enttäuschung war, 1. Mai eröffnet ja die Freibadsaison und die Freibäder hier bei mir in der Nähe eben nicht. Das war die einzige Enttäuschung, die ich verkraften musste. Ich finde kaputt. Das ist okay. Das ist verkraftbar. Genau, und dann so vor einer Stunde kam dann noch eine Nachricht, wie spontan ich bin, und dann habe ich mir gedacht.
01:05 Gavin Karlmeier
Ja, es war ursprünglich eine andere Person für heute angekündigt. Wir holen das nach. Alexa Waschkau wird wiederkommen, aber nicht heute. Und deswegen bist du heute hier. Ich freue mich, dass du so spontan angesprungen bist. Es ist im Moment ein bisschen, wir sind ein bisschen spontan mit der Koordination hier, Leute. Aber wir kriegen das hin. Ihr kriegt montags, Mittwochs, Freitags, 5 Uhr morgens Haken dran in eurer Pot. Wie sagt man? Catcher? Ja. So, ja. Ich habe mich gefragt am Wort. Wir machen es mit möglich. Bitte? Und wir machen es mit möglich. Immer gern. Und ich bin dafür extrem dankbar. Ich habe am Wochenende eine Einmeldung bekommen. Damit möchte ich so ein bisschen reingehen. Auf mein Telefon, du weißt, ich habe das ja schon mal erzählt, ich bin so ein Einmeldungs-News-Push-Junkie. Ich habe so 60, 70 Apps, die News auf mein Telefon pushen. Und ich glaube, Samstag war es, oder vielleicht Freitag schon, weil dieses Wochenende ist für mich ein grauer Klotz. Bam, bam, bam, bam, bam, bam, bam, gemacht. Und dann kamen ganz viele Eilmeldungen verschiedener Nachrichtenhäuser, die alle gemeldet haben, dass Donald Trump Zölle auf Autos aus der EU erheben möchte. Und zwar 25 Prozent. Und dann habe ich mir so gedacht. Also wenn wir irgendwann als EU Angst davor hatten, dass Trump die Autozelle, wir wissen, die Autozelle sind ein wichtiges Argument gewesen gegen mögliche DSA-Strafen, so, ähm. Wenn wir einen guten Zeitpunkt gebraucht haben, um die harten Strafen endlich mal rauszuziehen in all diesen Prozessen, in denen vielleicht auch schon vorläufig festgestellt wurde, dass die Plattformen. . Sich schlecht um ihre NutzerInnen kümmern, schlecht um Jugendliche kümmern, schlecht um den Stand der Wahrheit auf der Plattform kümmern, schlecht um die Bekämpfung von Straftaten kümmern und so weiter und so weiter, wenn wir einen richtigen Zeitpunkt brauchen. Wie wär's mit jetzt?
02:43 Roland Hindl
Ja, total. Also und vor allem dieses Spiel geht ja seit Jahren. Und immer wieder zieht Trump Zölle hervor, jetzt auch. Ja, natürlich nicht nur die Zölle, sondern auch diese Bestrafung mit dem Abzug von Soldaten, wobei er da glaube ich auch nicht ganz bedacht hat, oder zumindest kann man ihm das unterstellen, dass Das ja ihn und seine Armee eher vor Probleme stellen wird. Wobei diese 5000 wahrscheinlich auch eher kosmetischer Natur sind, aber wer da schon nachgelegt will, noch mehr abziehen. Ich bin ja in der Nähe dieses größten Truppenübungsplatzes in Europa, da Grafenwöhr aufgewachsen. Das wäre schon spannend, wenn da, oder beziehungsweise die Frage auch, wie viel merkt man dann davon, wenn da 5000 Soldaten insgesamt auf Deutschland verteilt weggezogen sind werden. Weil bis aufs Nachtleben hast du da oft auch nichts mitbekommen, oder wenn dann mal wieder irgendwelche Militärfahrzeuge, die die Hauptstraßen blockiert haben, weil da irgendwo was ähm verlegt wurde. Ja, also ich glaube aber trotzdem, wenn man sich die vergangenen Monate anschaut, als dieses Spiel ja immer wieder gespielt wurde, Drohung, dann wieder Rückzug Viele Reaktionen war ja nicht bis auf dieses eine Vorgehen gegen Ex-Mal, was ja von der Summe her auch eher homöopathisch war. Ja, das ist so. Das Spannende fand ich, dass Trump diesmal nicht von zwei Wochen gesprochen hat.
04:20 Gavin Karlmeier
Stimmt. Meiner Ansicht nach ist das unverzüglich. Werbung
04:27 Speaker 4
Warum akzeptieren, dass die Website immer wieder offline ist? Warum Kunden warten lassen, bis die Seite endlich lädt? Und warum sich um Backups kümmern müssen, statt sich aufs Geschäft zu konzentrieren? Mit dem Premium-Hosting von Ionos sichern Sie sich höchste Performance, Dreifach-Speed und maximale Verfügbarkeit für Ihren Online-Auftritt oder Shop zum Spitzenpreis. Also, warum nicht direkt starten? Testen Sie es jetzt kostenlos. Ionos
04:55 Speaker 5
Digital an ihrer Seite.
05:01 Gavin Karlmeier
Weißt du, wer sich auch die letzten Monate angeschaut hat? Meta. Meta hatte nämlich die Quartalszahlen verkündet. Und in diesen Quartalszahlen, du merkst, dass jetzt die Überleitung in unserem Themenkomplex Meta für heute. Wir haben aber auch noch ein bisschen Extra, weil ich habe ein bisschen KID dabei, ich habe heute alles für dich und vielleicht sogar ein bisschen YouTube, wenn wir es schaffen. Meta hat sich die letzten Monate angeschaut und hat zum einen in diesen Quartalzeilen angekündigt, dass die Investitionsausgaben 10 Milliarden Dollar mehr für 2026 werden als geplant, was interessant ist, weil wir auch erfahren haben, dass hier extrem viele Leute 10% der Belegschaft entlassen werden. jetzt im Mai. Gleichzeitig steckt in diesen Quartals dann aber noch eine andere Information, nämlich ein Rückgang der NutzerInnen um die Zahl 20 Millionen. Meta hat letztens im letzten Quartal 20 Millionen NutzerInnen verloren, haben aber die täglich aktiven NutzerInnen zusammengefasst Und deswegen wissen wir nicht, um welche Plattform es geht. Meta selber erklärt, dass dieser Rückgang auf Internetstörungen im Iran und eine Einschränkung des WhatsApp-Zugangs in Russland zug zu führen sei. Kann man aber wie gesagt nicht überprüfen, weil alle Plattformen gemeinsam ausgewiesen werden. Aber das ist natürlich möglicherweise eine Teilerklärung dafür. Kann aber auch einfach nur Frust sein.
06:13 Roland Hindl
Ja, eine Teilerklärung ist, seit wann ist WhatsApp oder ist WhatsApp in Russland nicht schon länger verboten?
06:19 Gavin Karlmeier
Ja, aber es wird immer weiter eingeschränkt. Also während wir haben darüber berichtet, während du immerhin noch so teilweise langsame Nutzung und so haben konntest. scheint das noch stärker geworden zu sein in den letzten Monaten. Wir sind selber nicht da, wir können nur Second-Hand-Erfahrungen weitergehen.
06:38 Roland Hindl
Aber das ist bestimmt nicht die ganze Geschichte. Und das Nutzungsverhalten oder das Nutzungserlebnis auf den Mieterplattformen ist ja auch durch diesen ganzen AI-Slot, wird ja eigentlich immer Immer schlimmer.
06:51 Gavin Karlmeier
Ja, genau. Und ich glaube auch, dass es echt schon Leute gibt, die da ein bisschen genervt von sind und deswegen möglicherweise auch gehen, ob es 20 Millionen sind. Und 20 Millionen im Vergleich zu 3,5 Milliarden ist jetzt auch wirklich. Ist auch eher eine homöopathische Menge, muss man dazu sagen. Weil eine Milliarde ist einfach mal 1000 Millionen. Das ist schon wirklich ein kleiner Bruchteil nur. Aber es ist halt ein Rückgang, den man zumindest vermelden und bemerken muss. Vielleicht kommen da noch ein paar Leute zu bald, weil in New Mexico gab es ja das Urteil gegen Meta. Das auch dazu führte, dass Meta zum einen Strafen zahlen muss, weil sie sich über sich nicht eingesetzt haben für die Verbesserung der psychischen Gesundheit der jungen NutzerInnen auf ihren Plattformen. Wir haben hier darüber berichtet. Gleichzeitig hat aber dieses Verfahren dazu geführt, dass Meta womöglich, heute beginnt nämlich die zweite Phase dieses Prozesses. womöglich öffentliche Programme zur Schadensbehebung finanzieren muss und Richtlinienänderungen einräumen muss. Also sollte diese zweite Phase dazu führen, dass Meta gezwungen wird, Veränderungen an der Plattform vorzunehmen, hat Meta schon damit gedroht, womöglich die Social Media Dienste in New Mexico komplett abzuschalten. Und das, also Koffy Hollik, unsere Schattenredakteurin aus dem Hakenren Discord, www. hakenren. org 2300 Leute, die sich über all diese Themen die ganze Zeit beschäftigen, unterhalten und viel mehr Ahnung haben als wir. Kommt vorbei, ist sehr schön. Ich gehe da hin. Koffe Hollik hat aber gesagt, good luck with that bluff. Also vielleicht ist das tatsächlich auch einfach nur so ein bisschen Säbelrasseln, weil. Ob Meta tatsächlich einen kompletten Bundesstaat von sich selber abschalten möchte, von sich aus, ist doch erstmal unwahrscheinlich, vermutlich.
08:33 Roland Hindl
Ja, und zumal das ja auch ihr Heimatmarkt ist und diese Drohung vielleicht in anderen Teilen der Welt leichter für sie geht, das durchzuziehen. Aber auch wieder schön, dass sie so eine Art von Bluff wählen, anstatt, also was ja auch wieder zeigt, wie welche welche Gagawege diese ganze Debatte führt und wie wenig man gegen diese Plattformen jetzt von Politikseite auch in der Hand hat. dass die dann sich einfach hinstellen und sagen, naja gut, dann ziehen wir uns halt komplett zurück. Also gab es ja von Ex und Co. auch schon ähnliche Anwandlungen. man man hat so das Gefühl, dass das trotzdem noch zieht, in gewissen Teilen.
09:22 Gavin Karlmeier
Das kann ich nicht einschätzen, wie weit sich die RichterInnen da von einschüchtern lassen und sagen, ja, okay, dann sind wir jetzt doch harmlos oder ob sie sagen, ja. Mach doch wohlwissend, dass das technisch auch gar nicht so einfach ist in den USA, weil du von New Mexico in verschiedene andere Staaten einfach fahren könntest und dann. möglicherweise auch dessen deren Internet nutzen könntest. Also du hast halt Arizona daneben, du hast Colorado daneben, du hast Kansas daneben, du hast Texas daneben Ich weiß nicht, ob man einfach sagen kann, hier in diesem Bundesstaat erreichst du uns nicht.
09:51 Roland Hindl
Kann ich ihn nicht einschätzen. Aber ich meine auch gar nicht die Justiz, sondern tatsächlich eher die Politikseite. Schwingen ja dann trotzdem immer noch mit, wenn dann so eine Drohung auf dem Markt ist. Und ja, ich finde es spannend, dass sie, dass sie Ja, wie Coffee Hollick sagt, so diesen Rufwagen so auf so einem Bluff setzen und wäre mal schön auszuprobieren, wenn es dann wirklich durchgezogen würde, ob sie es dann macht.
10:20 Gavin Karlmeier
Ja, oder das finde ich auch Also zumal dieser Bluff, und das ist ja an Zynismus gar nicht zu überbieten, basiert ja nicht darauf, dass man Meta etwas vorwirft. wo alle drumherum sagen würden, auch so die Gesellschaft sagen würde, ja, das jetzt nehmt jemand nicht so hart ran, sondern es geht ja um Jugendschutz. Also es geht ja um Menschen, die nachweislich geschädigt wurden, Wurden, weil sie in jungen Jahren zu viel Zeit auf diesen Plattformen verbracht haben. Und die Sorge, die Meta hier hat, ist ja, dass sie von dem Gericht gezwungen werden. Jugendschutzmaßnahmen einzuführen. Also es geht ja nicht um die Sorge, zum Beispiel alle Daten weiterzugeben oder eine Verschlüsselung zu öffnen, wie das bei Signal angedroht wurde in der EU, bei dem Thema Chatkontrolle. bei dem Signal sagte, wenn das passiert, würden wir unser Geschäft dort einstellen. Völlig anderer Fall, völlig anderer Sachverhalt, weil das maßgeblich die Nutzung dieser Plattform schwächen würde. Die Position dieser Plattform schwächen würde und auch die Sicherheit dieser Plattform schwächen würde. Hier geht es aber nicht um die Einschränkung der Sicherheit zugunsten von Transparenz und Weitergabe von Daten an Strafverfolgungsbehörden. Genau umgekehrt ist das hier der Fall. Hier geht es darum, Es gibt Probleme mit dem Jugendschutz auf eurer Plattform, Meta. Ihr wisst das, das haben wir euch nachgewiesen im letzten Prozess. Jetzt wollen wir, dass ihr nacharbeitet. Und Meta droht, solltet ihr uns dazu zwingen, lassen wir es ganz. Ist ein bisschen wild, finde ich.
11:39 Roland Hindl
Ja, und zwei Punkte, und ich hoffe, ich ziehe die zwei Punkte auch durch. Also, zum einen begeben sie oder haben sie ja auch entsprechende Marketingmaßnahmen und sie haben ja werben ja auch damit ähm Auch für Jugendliche was zu tun und was zu machen. Und auf der anderen Seite, und das ist jetzt gleich der zweite Gedanke, beziehungsweise schließt sich auch an Es würde sie ja auch rund um diese ganze Debatte um Social Media Verbote für Jugendliche auch in eine bessere Position begeben lassen, wenn sie denn dann auch sagen könnten, naja gut, wir haben es erkannt, wir haben hier diese Maßnahmen getroffen. Zwar richterlich dazu gebracht, aber jetzt sind wir da.
12:25 Gavin Karlmeier
Das kann man so sehen, man kann es aber auch genau anders sehen, weil Meta befürwortet ja in vielen Ländern die Social Media Verbotsdebatte. Und der Hintergrund, den man da unterstellen muss, ist, wir wollen uns da am liebsten rausziehen. Bitte kümmert ihr euch darum, liebe Politik Wir wollen damit am besten gar nichts am Hut haben. Und solltest du so ein Verbot einführen, hättest du ja genau diese Position, dass Meta sagt, die Regierung oder das Land. . Wer auch immer, die Behörden müssen dafür sorgen, dass die Menschen nicht zu uns kommen. Deswegen müssen wir uns gar nicht darum kümmern, wie es den jungen Menschen bei uns geht, weil die dürfen ja gar nicht hier sein. Weißt du, was ich meine? Also die haben natürlich eine ganz andere Position an der Stelle. Super interessant.
13:09 Speaker 6
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13:42 Gavin Karlmeier
Ja, bitte. Bitte, ich wollte schon ins nächste Thema rutschen. Aber wenn du noch. Nee, rutschen ins nächste Thema. Okay, ich rutsche schon das nächste Thema. Ein anderer Prozess, den Meta jetzt so ein bisschen von der Schippe springen konnte. Ich weiß nicht, ob man das so sagt, aber du weißt, Redewendungen und ich, das funktioniert im Podcast einfach nicht. ist folgendes. Und zwar hat Meta sechs Instagram-Accounts der Tate-Brüder gesperrt. Also Andrew Tate und Tristan Tate, das sind, glaube ich, kann man so sagen. Also, der Vorwurf von Meta ist Förderung gefährlicher Personen und Organisation und Anstiftung zu Frauenfeindlichkeit. Und das ist noch diplomatisch ausgedrückt, was Andrew und Tristan Tate machen, also verurteilte Menschenhändler. So ein bisschen die Speerspitze der Innzellbewegung. Keine Typen, die so richtig unangenehm sind, aber das ist natürlich in Amerika, in den USA. Immer eine Diskussion darüber, wie weit kann man den Begriff der Redefreiheit hier eigentlich auslegen, wie viel Hass lassen wir eigentlich auf der Plattform zu und so weiter und so weiter. Meta hat deren Accounts gesperrt wegen dieser Argumentation. Deswegen haben die beiden Brüder im August vor dem Superior Court in LA Meta verklagt wegen Vertragsbruchs. Das war der Vorwurf. Also, so nach dem Vorwurf, ihr dürft uns hier nicht dicht machen. Meta hat jetzt die Klage einen Antrag auf Abweisung der Klage gestellt, und zwar wegen dem Anti-Slap-Gesetz. Also sie haben das so ausgelegt, dass die Forderung der Tate-Brüder, 50 Millionen US-Dollar Schadensersatz und dieser Prozess als solcher, ein Versuch sei. . Meter vor Gericht zu zwingen. Slapklagen sind eigentlich eher dieses David-Goliath-Problem, das der Große auf den Kleinen mit Klagen einprügelt und der sich nicht dagegen wehren kann und deswegen möglicherweise sogar seinen Geschäftsbetrieb einstellen muss. Das Antislapgesetz scheint das herzugeben, denn tatsächlich wurde diese Klage jetzt abgewiesen. Das heißt, die Trade-Brüder haben gerichtlich gerade hier keine Chance, gegen Meta vorzugehen. Aber dass du das über das Antislap-Gesetz erklären kannst. Finde ich sehr interessant, weil das Meta jetzt nicht finanziell und ressourcentechnisch in der Lage gewesen wäre, diesen Prozess auch durchzufechten. Das kann man natürlich auch anzweifeln.
15:45 Roland Hindl
Ja, und ich komme ja, also ich, so wie du es erzählst und auch als ich es überflogen habe, das ist wie in so einer so einem Hollywood-Justizfilm, irgendwie mit welchen Tricks da gearbeitet wird und Und dass man genau das, ja, wie du völlig richtig sagst, dieses Anti-Slap-Gesetz, dann doch der Goliath in dem Fall einsetzt um aber ich will jetzt Andrew und Tristan Tate nicht als die guten darstellen.
16:16 Gavin Karlmeier
Ich glaube, das ist auch die Gefahr gestern.
16:22 Roland Hindl
Auf der anderen Seite auch interessant, dass Meta hier in dem Fall tatsächlich stabil bleibt. Ich glaube, auf Axe wurde ihnen ja der rote Teppich wieder ausgerollt und sie durften ja wieder loslegen.
16:33 Gavin Karlmeier
Ich finde es interessant, dass die Tate-Brüder hier den Umweg über das Gericht wählen und nicht direkt den Weg über das Weiße Haus. Aber vielleicht kommt es noch. Also ich würde es nicht hier wieder das Orakel von Selfie sein. Ich hoffe, ich habe Unrecht. Aber möglicherweise passiert das noch. Wir bleiben im Gericht, aber wir fahren ein paar hundert Kilometer weiter nach Oakland und da passiert das hier Augenblick. Ich kann diesen Jingle nicht ernsthaft spielen, ohne jedes Mal lachen zu wissen. Wir hörten Magdalena Puls, wie sie einen Jingle für uns gesungen hat. Und zwar geht es um den Prozess, der uns jetzt wahrscheinlich die nächsten Wochen noch ein bisschen beschäftigen wird, nämlich der Prozess zwischen Elon Musk und OpenAI. Für die, die nicht mitbekommen haben, was da los ist, OpenAI wurde von Elon Musk viermal verklagt. Mehrfach wurden die Klagen abgewiesen. Einer hat es bis vor Gericht geschafft. Und zwar geht es hier um das Problem, dass Elon Musk als Gründungsmitglied von OpenAI ein Problem damit habe, angeblich nach eigener Aussage. Dass OpenAI von einer Non-Profit-Organisation in eine For-Profit-Organisation umgewandelt wird, Elon Musk behauptet, ihm wurde hier das Geld weggenommen unter. Vortäuschung falscher Tatsachen und so weiter und so weiter. Das ist deswegen interessant, aber weil wir auch zum Beispiel schon wissen, dass Elon Musk eigentlich gerne 51% des Unternehmens und den CEO Posten haben wollte damals. Als ihm das nicht gewährt wurde, ist er Wood and Brand aus dem Unternehmen abgehauen. We wissen auch that in der letzten Folge besprochen, dass Elon Musk vor Gericht nicht so eine super Position macht, die ganze Zeit. Ein gutes Bild von sich abgibt. Aber der Prozess läuft natürlich weiter und er lief auch am Freitag weiter. Und bevor ich in die News zu diesem Prozess reingehe, wie sind deine Emotionen? Bist du da auch so angefixt wie ich? Ich habe quasi drei Live-Ticker dazu parallel oft. und kann nicht anders, als mich die ganze Zeit damit zu beschäftigen.
18:22 Roland Hindl
Mich überfordert zu.
18:27 Gavin Karlmeier
Das ist okay.
18:28 Roland Hindl
Ja, also es ist aus der Ferne zu betrachten, was Mask da veranstaltet. Ich bin nicht in den kompletten Details drin, aber auch zu sehen, wie Mask da, obwohl eigentlich so viel auf dem Tisch liegt, trotzdem noch versucht, ein anderes Bild von sich zu zeichnen, finde ich immer wieder faszinierend.
18:49 Gavin Karlmeier
Ja, ja, und vor allem, weil, also, wenn du es schaffst, der reichste Mensch der Welt zu werden. dann musst du ein paar Skills haben, so Soft Skills, die es schon schaffen, andere Menschen von sich zu begeistern, andere Menschen einnehmen zu können, in so einen Raum zu kommen und so ein bisschen Naja, Charisma ist vielleicht noch fast zu viel, aber du brauchst eine gewisse rhetorische Überzeugungsmacht. Weil sonst kannst du, glaube ich, glaube ich, nicht dahin kommen, wo Elon Musk heute ist. Und davon Zeigt er vor Gericht bislang gar nicht so viel. Um ihn geht es heute aber gar nicht so stark wie als stattdessen um Jared Burkhall. Jared Burkall, über den habe ich hier letztes Mal schon mal gesprochen gesagt. Ich freue mich darauf, wenn er aussagen muss, denn Gerald Burkhall leitet das Family Office von Elon Musk. Der ist sozusagen der Zahlentyp. Und ich beziehe mich sehr häufig hier auf die Berichterstattung von Elizabeth Lopetto, die for the Verge by jedem Gerichtstag in Gerichtssaal mitsitzt anders begleitet. And der Text, den sie über Friday Prozesstag am Freitag verfasst hat. Der ist. Man spürt raus, dass sie selber irritiert ist. Also auch daran, dass der Text damit beginnt, dass sie sagt. Ich bin keine Juristin und habe nur die Hälfte verstanden. Aber angesichts des Kontextes bin ich mir sicher, dass Elon Musks Anwälte gerade einen großen Fehler gemacht haben könnten. So fängt der Text an. Was ist passiert? Und zwar wurde Jared Burkhall befragt. Und größtenteils war diese Befragung eigentlich nur der Moment, an dem irgendwelche Texte vorgelesen wurden, denen er zugestimmt hat, damit die nachher im Protokoll auftauchen. Das passiert sehr häufig in solchen Prozessen, relativ unspektakulär. So, dann ist aber die Jury rausgegangen. Die wird immer wieder rein und rausgeführt, je nachdem, welche Teile der Befragung eben mit in die geschworenen Abstimmungen einfließen sollten, welche nicht. Und da gibt es einen ständig Einspruch und hier und da, du kennst das aus Filmen. Ich habe übrigens erfahren, Prozesse sind nicht wie in Filmen, aber das können wir in anderer Stelle nochmal vertiefen.
20:48 Roland Hindl
Das ist ein Hammer hier bei uns.
20:51 Gavin Karlmeier
So wie Judge Judy, die immer.
20:53 Roland Hindl
Ja, das ist so bei Symbolbilderauswahl dann immer so eine große Diskussion. Nein, es gibt keinen Hammer im deutschen Gericht.
21:04 Gavin Karlmeier
Das stimmt. Aber manche Prozesse sind trotzdem der Hammer. Boah, sorry, Leute. Es ist Montag für euch. Für mich ist Sonntag früh. Auf jeden Fall. Hatten die Anwälte von Elon Musk im Vorfeld dieses Prozesses die ganze Zeit versucht und das auch weitgehend geschafft, eine Facette aus diesem Prozess herauszuhalten, weil sie viel später passierte als alle anderen Dinge in diesem Verfahren. Und zwar geht es darum, dass Elon Musk, ihr werdet euch erinnern, Hag daran berichtete, im Februar 2025 zusammen mit anderen Leuten 97,4 Milliarden Dollar für OpenAI geboten hatte. Es gab da so ein Konglomerat von Menschen und die haben fast 100 Millionen Dollar, äh Milliarden Dollar, Entschuldigung, geboten, um OpenAI zu kaufen. So, Sam Altman ist nicht drauf eingegangen, alle haben da so ein bisschen drauf geschaut, aber die Frage war natürlich, warum hat er das gemacht? Angeblich, und das war die offizielle Version, Weil er vorhatte, das Unternehmen zu kaufen, weil ganz normale Prozesse halt, wenn man halt so 100 Milliarden Dollar für was anbietet. Jetzt hatten aber Betrachterinnen vermutet, dass das ein Versuch sein könnte, den Wert des Unternehmens hochzuschrauben, um den Anteil des Unternehmens in der neuen For-Profit Company zu verändern. Also um damit zu verändern, wie die Verhältnismäßigkeit in diesen Unternehmungen nachher aussieht und damit Sam Ortmann so ein bisschen mal wieder die Suppe zu versalzen. Damit das Ganze jetzt nicht zu kompliziert wird, hatte das Team Musk versucht, diese Fälle komplett aus dem Prozess rauszuhalten. This Friday, as the Anwalt von Elon Musk in the Befragung of Jared Burkhall, ausgerechnet this thing Auf den Tisch brachte. Und das ist deswegen sehr interessant, weil in den USA gibt es so ein Ding, das habe ich auch erst durch diesen Text und die weitere Recherche gelernt, dass in dem Moment, wo du sozusagen ein Thema auf den Tisch bringst. Alle anderen dich auch zu diesem Thema befreien dürfen, weil du damit die Tür öffnest. Das ist so die das geflügelte Wort dafür. Und es könnte sein, dass die Anwälte von Musk, es wurden wohl so Zettel rumgereicht und der Anwalt von Musk, der die Befragung durchgeführt hat, hat von einem anderen Anwalt den Zettel zugesteckt bekommen. Und im Nachhinein waren sie dann so irritiert, dass der Anwalt fragte, wer hat mir diesen Zettel gegeben? Und alle anderen Anwälte wohl für mehrere Momente lang erstaunlich ruhig gewesen sind, weil offenbar alle realisiert haben. Wir haben hier einen Fehler gemacht. So, und das ist hochinteressant, weil das möglicherweise dazu führt, dass man Elon Musk hier doch Boshaftigkeit am Ende unterstellen kann und damit die Klage. Um einen weiteren Punkt bereichern könnte, die sie zum Scheitern bringt. Ist das nicht kompletter Irrsinn alles
23:43 Roland Hindl
Also zum einen natürlich muss man da versuchen, durchzusteigen. Konntest du noch folgen gerade? Ja, ja, ich also ich hoffe. Also, ähm Du hast ja diese hochbezahlten Anwaltskanzleien und ich glaube auch in dem Fall sehen die so aus, wie wir sie aus irgendwelchen Kabel 1-Serien kennen. Und die versuchen durch sämtliche Schluckflöcher durchzukommen und dann, wenn dann, also ich kann mir diese Situation so gut vorstellen, wenn dann dieser eine Moment passiert und man realisiert, okay. Das war jetzt so ein Fehler, aber ich bin gespannt, ob es der Fehler ist, über den Mask jetzt in dem Fall dann auch stolpert. oder die o oder diese ganze Klage dann zusammenfällt, Mask klagt ja, oder? Genau, und ähm, ob das dann das ist, wo dieses, dieses Konstrukt dann zusammenbricht. Aber du hast diese, du hast Alles durch choreografiert, du hast alles bedacht, du spielst 4D-Schach und dann ein Zettel. Genau. Das kann der Fehler sein.
24:55 Gavin Karlmeier
Und das Spannende ist, dass dieser Zettel, der ja offensichtlich eben nicht in diesem 4D-Schachplan vorgesehen war, dazu führte, dass eben der Anwalt den Jared Burkhall entsprechend befragt hat, der aber darauf nicht vorbereitet war. Das ist noch eine Stufe, die da noch so drankommt. Burkhold hat gesagt, er konnte sich an einzelne Dinge nicht erinnern. Er weiß nicht, mit wem er über dieses Angebot besprochen habe und so weiter und so weiter. Also er hatte auch gar keine gute Figur machen können, weil er nicht im Thema gewesen ist oder nicht wusste, und das muss man hier natürlich auch dazu sagen. Nicht wusste, was er sagen darf. Und das hat natürlich die Richterin hier an der Stelle gemerkt. Also fantastisch.
25:35 Roland Hindl
Ja. Aber weißt du das, wie ist das? Die Jury war ja draußen. Hat das noch irgendwie einen Einfluss auf diese ganze Geschichte?
25:43 Gavin Karlmeier
Ja, es könnte den folgenden Einfluss haben, dass eben jetzt möglicherweise dieses Thema doch nicht untersagt wird in den Befragungen. Man den Prozess darum bereichert. Und das würde dann alles während der mit Jury sozusagen dann auch wieder besprochen werden.
26:02 Roland Hindl
Dann hätte ich gern das Popcorn mit Karamell.
26:06 Gavin Karlmeier
Und das sind die News, die wir heute haben in diesem kleinen Verfahren hier. Wie oft muss man sowas eigentlich hören, bis man das nicht mehr lustig findet? Wir probieren es aus.
26:25 Roland Hindl
Kannst du da irgendwo eine Playlist anlegen?
26:31 Gavin Karlmeier
Ich kann davon so eine 330 Single-Edit machen und das Ding komplett nach Spotify. Ich weiß nicht, ob Magdalena da Lust drauf hat, aber wir könnten.
26:39 Roland Hindl
Oder du packst es auf Kassetten und verteilst es.
26:42 Gavin Karlmeier
Das wäre ein geiler, das wäre ein geiler Merch, ne? Die alle haken dann Jingles auf Kassette. Oder die erste Folge haken dran auf Kassette. Oder Man kann sich seine Hakenmannfolge wünschen, die man auf Kassette geschickt bekommt. Ja, vielleicht machen wir das zur 700. Folge. Bitte erinnert mich. Sehr gut. Wir bleiben kurz bei Ex, wir bleiben kurz bei Mask. Und zwar berichtet Bloomberg, dass X wohl offenbar kurz davor stünde, X Money einzuführen. Wir erinnern uns, dass X seit Jahren versucht, auch einen Zahlungsdienstleister zu werden, damit PayPal ein bisschen Konkurrenz zu machen. Offenbar soll das jetzt tatsächlich kommen. Es gibt schon erste Zahlen, die genannt werden. 3% Cashback auf qualifizierte Einkäufe, die du mit X-Money bezahlst, 6% Zinsen auf Bareinlagen, was sehr viel höher ist als der Schnitt in den USA. Wir wissen aber auch, dass das ja deswegen so lange verzögert wurde, weil Elon Musk ja eigentlich im Jahr 2024, glaube ich, schon gesagt hat: bis Ende des Jahres werden wir X-Money einführen, weil wir dann in allen Bundesstaaten die Lizenz haben. XMoney hat im Moment in 44 Bundesstaaten die Lizenz, also immer noch nicht in allen, und es sieht ganz danach aus, als würden sie es auch dabei belassen und gar nicht probieren, in den restlichen Bundesstaaten der USA diese Lizenz zu bekommen. Und ja, wir sind sehr gespannt, ob das tatsächlich kommt, ob das jetzt der Schritt zur Everything-App weiter ist oder ob das einfach nur so eine kleine Nebelkerze ist wie XChat möglicherweise auch.
28:09 Roland Hindl
Wem würde ich lieber mein Geld geben als Elon Musk? Auch natürlich, also wenn diese 6% Zinsen zum Beispiel, wenn das alles konkurrenzlos ist oder zumindest Mehr als bei der Konkurrenz. Man hat ja bei dem Revenue Share auch gesehen, dass viele dieser Versprechungen dann auch wieder kassiert wurden und eingefangen wurden und dann Die Frage ist, welche Halbwertszeit haben diese ohnehin schon sehr leeren Versprechen, die er da auf den Markt wirft, ständig.
28:43 Gavin Karlmeier
Ja, voll. Also, ich wollte es nur mal so, wir wollten das mal hier nachhalten, weil irgendwann wird es bald starten. Ich bin sehr gespannt. Wer davon immer noch ganz begeistert ist, ist Linda Jackerino. Ich weiß nicht, ob ihr euch noch an Lina Jaccarino alle erinnert und ob du dich noch an Lina Yacorino erinnerst. Linda Icarino war CEO von X. Und die ist irgendwann weggegangen. Und ist jetzt CEO von EMAT, einem ähm ähm ähm Medizin-Startup-Tech. Medizin-Startup-mäßig. Und sie sagte jetzt im Interview mit der AdWeek, dass sie immer noch glaubt, dass X die wichtigste Plattform sei, die es gibt. Hier wird die Zukunft der Marken entschieden. Sie ist die einzige Plattform für Kultur, für Einmeldungen, für alles, was man in jedem Moment des Tages wissen muss. Und also irgendwann kann sie auch mal loslassen, hätte ich jetzt so gedacht.
29:35 Roland Hindl
Also man kann es auch so sehen, wenn sie das immer noch so denkt, hatte sie anscheinend nicht so viele Einblicke in die Hintertür.
29:43 Gavin Karlmeier
Sie sagt auch, das Unternehmen läuft super. Und weiß nicht, ob das Werbegeschäft hinter den Erwartungen zurückbleibt. Wir wissen aber, dass es sich in den letzten drei Jahren halbiert hat. Also wenn die Erwartungen waren, dass man immer noch so 30 Prozent seiner Werbeeinnahmen halten könnte. Dann hätten Sie diese Erwartung immerhin erfüllt, in allen anderen Fällen wahrscheinlich eher nicht.
30:03 Roland Hindl
Nein. Und also Sie hat bestimmt ihre Kompetenz, ich will ihr die aus der Ferne nicht absprechen, aber da immer noch dieses Loblied auf Ex zu singen, wenn man sieht, wo es bleibt.
30:21 Gavin Karlmeier
Wer da übrigens nicht bleibt, ist die Deutsche Welle. Die Deutsche Welle hat nämlich angekündigt, dass sie ausgewählte Accounts auf X schließen werden und zwar aus Kostengründen. Weil sie sagen, die Kosten für plattformsspezifische Leistungen hätten sich erhöht. Das wissen wir. Also alles, was du bei X machen kannst, kostet inzwischen Geld, wenn du, wenn du das sehr professionell betreiben möchtest. Und wenn du es eben nicht professionell betreiben möchtest, dann Kostet es halt nach wie vor nix, aber dann bist du vielleicht nicht der als Medienhaus da vielleicht nicht so richtig gut bedient Also dir kannst du sie schließen, sind Deutsche Welle Balkan, Brazil, Croatian, Konfliktzone, Europe, Greek, Hindi, News, Politik, Polski und so weiter und so weiter. Ich finde das interessant und zwar sage ich jetzt warum. Man argumentiert hier nicht ideologisch und geht damit nicht das Risiko ein, dass Leute sich darüber aufregen und man wählt hier den Shitstorm-ärmsten Weg. um es zu schließen, weil man argumentiert damit, dass das ja Geld kostet und man das schließen möchte. Das finde ich schon eine interessante Argumentationslinie, um irgendwie da noch rauszukommen, oder?
31:26 Roland Hindl
Ja, also verstehe ich, also es sind auch, gut ich kenne jetzt die Größe der einzelnen Kanäle nicht, aber Brasilien, Hindi etc. , das sind schon zumindest große Märkte, in denen X auch Groß ist, groß war.
31:41 Gavin Karlmeier
In Brasilien ja wahr, aber sonst ja.
31:44 Roland Hindl
Ja. Es ist ja jetzt nach diesen Jahren, also seit Musk da mit seinem Waschbecken da in die Twitter-Zentrale reinmarschiert ist, ist es jetzt glaube ich auch der Die sinnvollste Argumentationslinie, die man auch nach außen und nach innen verkaufen kann.
32:07 Gavin Karlmeier
Ja, die Frage ist so ein bisschen, finde ich, Also, man kann das natürlich auch mit Werten aufladen. Man kann natürlich sagen. Hier können wir nicht mehr stattfinden, hier bewegen wir uns eigentlich nur noch in einem Umfeld, das politisch unserem Verständnis von Demokratieförderung widerspricht und so weiter und so weiter. Man kann aber auch sagen, wir wollen jetzt einfach nur aufhören und suchen irgendeinen Weg des geringsten Widerstandes, der nach innen und nach außen, weil ich glaube, auch die eigenen Reichweitenerwartungen im Haus müssen natürlich irgendwie befriedigt werden und die eigenen Egos müssen gestillt werden. mit denen man Gesichtswarend das Ganze zumachen kann, weil häufig ist das ja so, dass die Leute, die die Entscheidung treffen, nicht die Leute sind, die die Forderung haben. Und das ist, glaube ich, in Medienhäusern eine große Herausforderung für viele. Da gibt es dann das Social Media Team, die sagen, wir wollen da weg. Und dann gibt es dann einen Chef, der aber sagt, nee, nee, das lassen wir mal schön, weil man sieht uns da ja noch.
33:06 Roland Hindl
Ja, das und dann könnte es natürlich auch sein oder gut ich. bin da jetzt nur der Zuschauer von außen, aber dass die deutsche Welle aufgrund ihrer Positionierung, ihrer besonderen im deutschen Medienmarkt Auch eine andere Argumentationsgrundlinie, äh, Argumentationslinie auch braucht oder auch führen muss.
33:28 Gavin Karlmeier
Ja, das kann sein. Absolut.
33:30 Roland Hindl
Also und wie gesagt, jetzt nach so vielen Jahren Ist so eine Argumentation, sie mit Werten aufzuladen, auch ein bisschen dünn.
33:42 Gavin Karlmeier
Ja, das stimmt. Wir haben jetzt gemerkt, das ist doch irgendwie alles gar nicht so gut hier. Twittert Robert Habeck eigentlich noch, frage ich mich da. Der ja zurückgekommen ist, um das System von innen zu retten. Ich weiß nicht mehr genau, wie die Argumentation wird. Ne, man wollte es nicht den anderen überlassen. Ich kann es dir gar nicht. Oh, du recherchierst direkt. Toll. Ich, ich, ich, ich, ich, da schaue ich schnell. Das finde ich super. Und dann kann ich dir währenddessen schon mal die kleine Information geben, fast Funktionen und Emotionen, aber vielleicht auch eher nur ein kleiner Link, dass das Team hinter Mastodon angekündigt hat, dass zwischen Oktober und Dezember 2026 Mastodon 5 starten soll. Mit major improvements to the core user experience. Also, dass sie vorhaben bis Herbst, Winter diesen Jahres. Mastodon komplett für die Nutzungserfahrung in Hinsicht der Nutzungserfahrung massiv zu verbessern. Und das finde ich gut. Sie kündigen an, we're making Mastodon the most human-centered software on the social web. Und das ist ein sehr großes Versprechen. Sehr großes Versprechen. Aber ich drücke euch die Daumen. Ich finde es super, wenn ihr es hinkriegt. Was auch immer das heißt, die most human-centered software on the social web zu sein.
34:56 Roland Hindl
Das ist schon sehr vollmundig. Hätte ich jetzt von Mastodon in dem Sinn gar nicht erwartet, aber vielleicht muss man auch da wirklich mal draufklopfen. Und sollen sie machen. Also der bin ein Fan der Idee des Fediverse. Ich finde immer, das kommt dem Öffentlich-Rechtlichen immer sehr nah. Jetzt werde ich wahrscheinlich trotzdem auch schon verprügelt dafür. Nein, von mir nicht. Aber Ja, aber auf Mastodon dann gleich. Aber man sollte es dieser Idee des Fatty Worse wünschen, dass sie das zumindest zur Hälfte schaffen, was sie da versprechen, was sie sich vorgenommen haben.
35:37 Gavin Karlmeier
Also die zur Hälfte most human-centered Software und the Social Maps.
35:42 Roland Hindl
Vor allem nur die Linke oder die Recht. Hälfte des Menschen. Ja, ich habe nachgeschaut. Also, Robert Habeck, ähm, 6. April 2025, also mehr als ein Jahr. Aber er hat gesagt, war jetzt länger Pause auf diesem Kanal und es wird. Auch noch ein bisschen dauern, bis es hier richtig weitergeht.
36:03 Gavin Karlmeier
Hat das vielleicht doch nicht so gut funktioniert, an den anderen das Feld nicht zu überlassen.
36:08 Roland Hindl
Nee.
36:10 Gavin Karlmeier
Also Hast du schon. Sorry, ich wollte mit dir aufs nächste Thema kommen und wollte dich so ein bisschen auf den, ich setze das mal in großer Anführungsstrichen, einen Trend. Zu einem Trend befragen. Hast du schon diese gekritzelten Bilder gesehen, die so bekannte Memes oder Screenshots in so einer handschriftlichen Kritzelästhetik nachstellen?
36:35 Roland Hindl
Nee, noch nicht.
36:36 Gavin Karlmeier
Okay. Weil OpenAI behauptet, das wäre gerade der große Mega Viral Prompt. Ein super Trend. Tatsächlich habe ich das auch schon ein paar Mal jetzt gesehen, aber OpenAI versucht das über alle ihre Social Kanäle selber zu pushen. Überall findest du den Prompt zum Kopieren und im Bild und so. Und der Look ist ganz witzig. Aber es ist schon deutlich spürbar, dass OpenAI alles dafür gibt, irgendwie mal wieder so ein Studio Ghibli-Trend zu haben wie vor anderthalb Jahren, dass sie es irgendwie schaffen. dass ihre neue Images 2-Plattform, also deren neues System zum Bilder generieren, irgendwie in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit geholt wird. Und wenn es mit einem Feature ist. Das überhaupt nicht die Vorteile dieses Systems nach vorne bringt, weil das System Images 2 von ChatGPT hat ja eben diesen USP, dass sowohl das Reasoning als auch die Bildgenerierung miteinander sprechen, Inhalte überprüft werden, du Schrift erstellen kannst und so weiter und so weiter. Dieses Gekritze Das wirklich aussieht, als hättest du einfach so in Paint etwas gemalt. Das hättest du wahrscheinlich auch schon vor zwei Jahren mit jeder KI erstellen können, würde ich unterstellen.
37:49 Roland Hindl
Das brauchst du gar nicht unterstellen, also meine Smartphone KI auf meinem Samsung Konnte das auch schon länger.
37:58 Gavin Karlmeier
Ja, siehst du, aber sie tryen so hart, irgendwie wieder viral zu gehen.
38:03 Roland Hindl
Ja, und äh Ja, aber da brauchtest du doch noch nicht mal KI, also das war doch so auch schon mit diversen Bildgestaltungsprogrammen vorher schon möglich. Also und ja, Also klar, es gibt natürlich auch gute gesteuerte Trends von Firmen, aber meistens Memes entstehen ja aus der Community heraus und werden dann erst gut und werden dann erst tot, wenn Firmen drauf aufspringen
38:33 Gavin Karlmeier
Ja, und jetzt stell dir mal vor, die Firma versucht als erstes zu springen. Das klingt nach Stolpern. Also vielleicht wird es auch jetzt noch groß, ich weiß es nicht. Wie gesagt, ich habe es auch tatsächlich schon ein paar Mal gesehen. Aber ich habe jetzt nicht so das Gefühl, dass das sich so verhängt wie jetzt zum Beispiel diese Studio Ghibli-Dinger oder Menschen, die sich als Muppets oder Simpsons generieren ließen, so vor einiger Zeit. Weil, glaube ich, auch die Leute, die solche Trends groß machen, dann vielleicht auch im Moment eher so ein bisschen ermüdet sind von KI-generiertem Inhalt. In der Form. Wäre meine These.
39:08 Roland Hindl
Ich nehme es jetzt dann mit in die Arbeit, wir machen auch dieses Ding und dann ist es gar nicht beerdigt.
39:15 Gavin Karlmeier
Das wäre so witzig, wenn so Unternehmen So bewusst solche Trends, die sie doof finden, einfach so kapern würden und ganz früh drauf springen, damit keiner in die Versuchung kommt, es wirklich zum Trend werden zu lassen. Trend, wie sagt man, trend, was ist das Gegenteil von Maxing? Burying, ne. Burying, trending. Minimizing. Taylor Swift übrigens. Die macht sowas ähnliches. Die hat nämlich jetzt ihre Stimme und ihr Aussehen als Marken eintragen lassen, damit sie eine Handhabe hat, also vom Patentamt. Damit sie eine Handhabe hat, wenn KI-Unternehmen sie synthetisieren sollten. Also damit kannst du tatsächlich gegen Deepfakes vorgehen und in den USA, weil du damit eben eine Handhabe hast, dass du sagst, das hier verstößt nicht nur das Persönlichkeitsrecht. Sondern das schädigt sogar mein Patent, wenn man so möchte, oder meine Marke, was eventuell in der Art und Weise, wie die USA funktionieren, noch empfindlichere Strafen mit sich bringen würde.
40:16 Roland Hindl
Fände ich einen guten Schritt. Man beobachtet ja gerade wie diese ganze KI-Geschichte da die Kunstszene wirklich extrem spaltet. Also es gibt ja auch Hollywood Stars. die sich eben bewusst synthetisieren lassen. Also auch weil Kilmer, der verstorbene, unter anderem Top Gun-Darsteller, der ja kam ja jetzt, wie hieß der Film, er ist vor kurzem kam jetzt raus, da hat er sich nochmal, also wurde er KI generiert in den Film gepackt. Seine Tochter verteidigt das jetzt und Oder auch diese Debatte rund um SynchronschauspielerInnen, auch mit Netflix. die natürlich nicht diese Größe haben, nicht dieses, diese, um wieder zu dem Bild zurückzukommen, diese Goliath-Stellung wie Taylor Swift hier, die ja mit die größte Künstlerin der Zeit ist, die das natürlich dann entsprechend auch unterfüttern kann und entsprechend Geld im Rücken hat, um das auch gut durchzuziehen und außer die Anwälte geben sich wieder irgendwelche Zettel im Gerichtssaal rum. Dann, also. Das kann schon, glaube ich, auch Präzedenzfälle schaffen und Signalwirkung haben. Die Frage ist, reicht eine Taylor Swift, die es für sich macht, oder lässt sich das dann quasi auf die gesamte Branche übertragen? Wie geht es dann mit. Kleineren KünstlerInnen, denen das dann passiert.
41:54 Gavin Karlmeier
Naja, die Frage ist auch immer so ein bisschen: Was ist der tatsächliche Hintergrund? Also interessanterweise zum Beispiel Matthew McConaughey, der auch ein Schauspieler ist. Der hat im Januar was ähnliches gemacht. Er hat sich selber in die Kamera, er hat in die Kamera geschaut und das dann als Trademark eintragen lassen. Also auch als Marke. Gleichzeitig hat er sich selber aufgenommen, wie er alright, alright, alright sagt. Das scheint ein cooles Satz zu sein. Ich. I don't know. Ich kenne keine Filme, es tut mir leid. Und auch das als Trademark eintragen lassen, als Marke. Hat aber zwei Monate vorher, im letzten November, seine Stimme an 11 Labs lizenziert. Bedeutet, 11 Labs darf seine Stimme nutzen. Wenn du sowas vorhast, und das will ich bei Taylor Swift jetzt nicht unterstellen, aber wenn du vorhast. aus deiner KI-Avatar, aus deiner Stimme Geld zu machen, dann ist natürlich ein wichtiger Schritt zu verhindern, dass andere Leute das unentgeltlich nutzen. Bedeutet, du könntest auch hier sagen, vielleicht hat Taylor Swift vor, sich selber zu lizenzieren und schützt sich deswegen vorher davor, dass andere Leute das machen, ohne sie zu fragen.
42:59 Roland Hindl
Dann soll sie das machen und dann ist es, finde ich, auch der richtige Weg, weil ansonsten passiert sowas wie eben diese ProSieben-Sendung. dass da plötzlich Elvis und Amy Meinhouse auftauchen, bei denen man einfach im Nachhinein nicht sagen kann, ob sie dem zugestimmt hätten.
43:20 Gavin Karlmeier
Ja, und das Ärgerliche ist ja, man kann es nicht nur sagen, es hat auch niemand gefragt. Also man fragt vielleicht Hinterbliebene, man fragt vielleicht LizenzinhaberInnen, aber du befragst dann nicht die Person selber. Und das kleine bisschen eigene Eigenständigkeit und Autonomie, das sollten wir uns doch erhalten. Und vielleicht einfach sagen, Menschen, die nicht leben, sind tabu? Wäre das so eine abstruse Idee? Wild. Apropos wild, OpenAI fängt jetzt damit an, deine Nutzungsdaten, die du bei ChatGPT hinterlässt, also wenn du mit ChatGPT chattest, zu nutzen. um dir auf anderen Plattformen Werbung für ChatGPT anzuzeigen. Also, ich weiß nicht, ob du mir noch folgen kannst, aber wenn du, ich gebe dir mal ein Beispiel, du willst ein Fahrrad kaufen, geht es deswegen auf eine Website von einem Fahrradhändler, machst das im selben Browser, wie du auch Facebook nutzt beispielsweise und bekommst dann bei Facebook, solltest du denn dieses Webseitenübergreifende Tracking nicht deaktiviert haben. Die Werbung angezeigt für das Fahrrad, das du ja vorher angeschaut hast. ChatGPT macht jetzt so etwas ähnliches und zeigt dir dann Werbung für ChatGPT, in der drin steht. Hey, weißt du noch, wie du mich nach deiner schrecklichen Akne befragt hast? Solche Dinge macht dann OpenAI jetzt zukünftig auch. Ja, weiß ich nicht. Also erstmal nur in den USA natürlich, und auch wenn ich das richtig verstanden habe. Ein bisschen mit Opt-out-Möglichkeit, immerhin. In Deutschland müsstest du aktiv einwilligen, immerhin. Aber ich finde also Ich halte das, ich häng noch einen dran und dann kannst du dich äußern. Ich halte das für ein bisschen ungeschickt, weil das deinem Gefühl der Intimität eines Gespräches mit einem Chatbot Total schadet. Weil wenn du plötzlich bei Facebook siehst, dass da Werbung für etwas ist, worüber du dich mit ChatGPT unterhalten hast, dann wirst du ja sagen, Momentchen mal. Das nutzen die jetzt, das steht da und ich habe das doch eigentlich heimlich mit meinem Chatty besprochen. Ich glaube, das ist kontraproduktiv, ehrlicherweise.
45:25 Roland Hindl
Ja. Also aus Marketingsicht ist es natürlich sehr sehr Schlau diese Daten zu nutzen. Oder es war ein Weg, der offen stand und den man jetzt wohl zu beschreiten bereit ist. Auf der anderen Seite hat diese ständige Debatte um oh mein Handy hört mich ab, weil ich auf Facebook eben Werbung für das Fahrrad bekomme. Das hat ja, glaube ich, im Endeffekt ja auch niemanden dazu geführt, sich nicht mehr über Fahrräder zu unterhalten, während das Handy daneben liegt. Also hat das einen Impact auf Menschen?
46:10 Gavin Karlmeier
Ich kann dir das nicht sagen. ChatGPT selber sagt auch, Konversationen oder private Inhalte werden nicht mit Marketingpartnern geteilt. Die Vertraulichkeit wird dabei gewahrt. Aber du stimmst halt hier einmal damit zu, dass du sagst, ey, nutzt meine Daten, weißt du?
46:26 Roland Hindl
Ja, voll. Also ich will auch nicht sagen, dass ich diese Entwicklung gut finde. Im Gegenteil. Die Laissez faire-Einstellung ist aber trotzdem, glaube ich, in uns tief drin.
46:37 Gavin Karlmeier
In vielen. Ja, weil das so, ähm, wie sagt man so So, so langsam den Stein, später Tropfen hüllt den Stein. Das ist eine Rede, wenn ich richtig gesagt habe. Weißt du, das kommt so. So nach und nach. Es gibt so ein Fremdwort, wie heißt denn das dafür? Ich komm nicht drauf. Egal, fällt mir nachher ein. Boiling the frog? Nee, aber das auch. Das passte auch. Aber weiß nicht. Auf jeden Fall, um da noch einen draufzusetzen, plant OpenAI weiterhin ein eigenes Smartphone zu entwickeln. bei dem KI-Agenten Apps ersetzen wollen. Wir sind dafür schon im Gespräch mit Qualcomm und Media Tech und Luxhare, um Custom Chips Entwickeln zu lassen, was deswegen interessant ist, weil sie deswegen offenbar nicht auf bestehende Chipsets setzen wollen, also wie den Snapdragon zum Beispiel, sondern sie wollen ein tatsächlich eigenes Smartphone haben. Und da stellen sich ganz viele Fragen, wenn du darüber nachdenkst, was diese Ankündigung alles drin hat. Frage 1 ist so ein bisschen, also offensichtlich möchten Sie ja dabei nicht auf Android oder iOS basieren, was vermutlich 90, 95 Prozent aller Smartphones tun. Ist jetzt eine These, also zumindest aller Verkauften. Zweitens müssten sie so viele Dinge richtig machen, wenn das Gerät in den nächsten, es soll 2028 schon in die Massenproduktion gehen. Wenn es in den nächsten zwei Jahren massentauglich sein soll, müssen Sie relativ viele Sprünge in kurzen Abständen machen, für die andere Unternehmen Jahre Zeit hatten. Und drittens, sind wir, ist das, ich hab so einen komischen Gedanken, dass wenn ich jetzt wenn alle Leute mit Hilfe von Agenten und Chatbots sich eine eigene Kalender Oberfläche für ihr Telefon bauen lassen. Ist es nicht absolute Token-Verschwendung, wenn doch alle wissen, klassischer Use Case für ein Smartphone ist ein Kalender. Ich weiß nicht, ob du Emotionen zu Geräten hast, aber.
48:35 Roland Hindl
Ich kümmere mich dann um ein Gerät, wenn ich weiß, entweder der Vertrag läuft aus oder es wird kaputt.
48:41 Gavin Karlmeier
Kannst du dann da noch ein bisschen einstufen, vielleicht hilft dir das. OpenAI extrem viele Zusagen, Verpflichtungen hat, ähm, Verbindlichkeiten hat Forderungen, denen sie sich ausgesetzt sehen, die sie im Moment nicht so richtig gut einhalten könnten, weil sie nicht so richtig viel Geld verdienen im Verhältnis zu diesen Milliardensummen und Summen. Die sie da gerade verbrennen. Heißt, sie brauchen natürlich eine Antwort. Und die Antwort könnte sein, ein Gerät, ein Produkt, das Leute kaufen Es gab ja dieses Unternehmen zwischen Johnny Ive und OpenAI, dem alten Apple Designer, und sie wollten ja, da wurde so gemutmaßt, ob es ein Stift werden soll. Dieses Unternehmen ist inzwischen in OpenAI aufgegangen. Womöglich könnte er sogar dann dieses Smartphone konzipieren, vielleicht auch nicht. Aber dass du am Ende ein Telefon hast, auf dem keine Apps mehr stattfinden, sondern alles über KI sich so anbaut, wie du das nutzen möchtest. Ich will das nicht ausschließen, dass das kommt. Ich glaube nur persönlich nicht daran, dass ein völlig neuer Player es schafft mit so einem Produkt, so eine große, mit so einem anderen Nutzungsszenario. So einen großen Marktanteil zu bekommen, um so viel Geld zu verdienen, dass man signifikante Marktanteile vom iPhone zum Beispiel abschöpfen kann. Da habe ich ein bisschen meine Zweifel, ehrlicherweise.
50:01 Roland Hindl
Ja, also die Wette ist schon extrem groß, da sie ja ohnehin schon viele, schon viele Wetten am Laufen haben und dann also das Dass sowas wahrscheinlich einmal in vielleicht nicht allzu ferner Zukunft kommen wird. Wahrscheinlich Ob das von OpenAI kommt, vor allem in der Situation, in der sie sich gerade befinden. Also du hast ja oft genug darüber diskutiert, über die finanzielle Lage und dann auch Prozesse der Börsengang und so weiter und so fort und ob es dann geht, in zwei Jahren so konkurrenzfähig zu sein, um dann die anderen Baustellen damit zu schließen
50:44 Gavin Karlmeier
Mutig. Ist eine große Wette. Ich bin total interessiert, wie das weitergeht. Wir bleiben da dran. Meine These, und jetzt wage mal Die Vorhersage, das wird niemals kommen. Kommt vorher, X-Money. Apropos. Was kommt zuerst? Ist auch gut, was kommt zuerst? Der Cybertruck nach Deutschland oder das OpenAI-Telefon? Ich würde mich da gerade nicht festlegen wollen. Übrigens hat Apple eine Neuversion ihrer Apple Support App gestartet, veröffentlicht. Es gibt ein Update dafür. Gar kein Social Media Thema. Ich will es noch so klein am Rand mal da reinschmeißen, bei der die Klopfer. CloudMD, also die Datei, die man nutzt, wenn man mit Claude produziert, die sozusagen die Anweisungen und so, dass es der Entwicklung sind, noch drin gelegen hat, was darauf schließen lässt, dass auch Apple jetzt mit Claude programmiert. Nicht doll überraschend, aber offenbar hat Apple sich da ein bisschen ertappt gefühlt, weil sie haben relativ schnell dafür gesorgt, dass diese Version wieder verschwindet. Keine Gefühle. Das ist gar nicht schlimm. Ich wollte es nur ganz kurios. Aber dann habe ich eine Geschichte für dich vielleicht als Internethistoriker, der du ja auch bist. Erinnerst du dich noch an Friendster? Ich bin zu jung für Franster. Mein Anfang war eher ein bisschen später mit MySpace. Franster wurde so zwischen 2002 und 2006 genutzt. War so eines, gilt so als eines der Prototypen sozialer Netzwerk. Netzwerke und war aber dann relativ lange brachliegend. Also 2015 wurde die Seite mal geschlossen, dann gab es die acht Jahre lang gar nicht, dann wurde die wieder gekauft, die Domain und so weiter. Und im Oktober 2023 Gab es die Seite wieder, da lagen dann aber nur Pop-Up-Seiten drauf. Und es gibt jemanden, der heißt Mike Carson. Mike Carson ist ein Entwickler, der aber vor allem ein Unternehmen betreibt. Also er ist der Inhaber von Park. io. Ein Unternehmen, das So, Domain Parking betreibt. Und er hat gesehen, dass die Registrierung von friendster. com bei ihm im eigenen System liegt, in seinem Unternehmen. Und dann hat er den Besitzer der Domain kontaktiert und hat gesagt, ey, ich würde selber gerne diese Domain kaufen. Und da hat der Besitzer gesagt, er hat sie für 8000 Dollar gekauft. Musst du dir mal überlegen, ne? Er hat für 8000 Dollar, es ist nichts, Fenster. com bekommen. Das ist so ein bisschen so, als würdest du jetzt Studie-Vz. de für einen Zehner bekommen. Also, das ist so. Irre, auf jeden Fall. Und er ziele jetzt gerade Werbeeinnahmen aus dem bestehenden Traffic. Und dann hat der Typ, also Mike Carson, gesagt, er würde sie für 20. 000 Dollar kaufen, wenn es einen Deal gibt, in dem ein bisschen Bitcoin drin steckt und so weiter und so weiter. Und eine weitere Domain, mit der er Werbeeinnahmen generieren könnte und so. Und Mike wollte das unbedingt machen. Und hat das gemacht. Und hat friendster. com gekauft und möchte dort jetzt ein neues soziales Netzwerk einrichten. Was eine interessante Idee ist, sagen wir versprechen, keine Datenverkäufe, keine Algorithmen, keine Werbung. Aber er hat gemerkt, das allein ist kein Argument, das funktioniert nicht als USP. Und hat deswegen auf Hacker News, bitte? Überraschung. Schade eigentlich.
54:00 Roland Hindl
Sagt das jemand der EU?
54:02 Gavin Karlmeier
Ich finde es ein bisschen schade, aber okay. Auf jeden Fall hat er dann bei Hackaniews gefragt, was könnte man denn eigentlich machen, um das ganze Ding noch so ein bisschen cooler zu machen? Hackernews so ein. Forum wie damals vielleicht so Boards, die jetzt und dann auch existierten, wo so IT-ExpertInnen sich dann austauschen. Und da hat jemand gesagt, es wäre doch toll. Wenn du ein soziales Netzwerk hat, das Menschen motiviert, sich persönlich zu treffen. Und jetzt musst du, um bei Friendstar dich mit jemandem zu befreunden, dein Handy an das Handy des anderen halten. Und das heißt, dass du die ertidomainfrancer. com gekauft, du kannst aber gerade nur als App nutzen, die Domain ist gerade nicht sinnvoll Kannst du nicht sinnvoll nutzen. Aber du kannst halt nur mit Leuten befreundet sein, wenn du dein Telefon an das Telefon des anderen hältst und du musst das auch, ich glaube, ein Jahr, einmal pro Jahr aktualisieren, sonst wird die Verbindung spürbar schwächer. Das gibt keine Strafe, aber sei ein sanfter Anstoß, echte Freundschaften persönlich aufrechtzuerhalten. Würdest du so ein soziales Netzwerk nutzen?
55:04 Roland Hindl
Ich finde die Idee spannend. Ich. finde aber der Vorteil, also was mich so in soziale Netzwerke am Anfang reingezogen hat, war ja, dass da Leute sind, die ich. Kannte, mit denen ich aber vielleicht nicht unbedingt im täglichen Austausch bin oder die ich oft treffe. Also ich bin auch froh, etwas von Freunden von mir oder Verwandten mitzubekommen, die im Ausland sind. Und die ich aber auch seit fast schon Jahrzehnten nicht mehr gesehen habe. Aber das ist der einzige Kontaktpunkt. Also ich habe auch Verwandte in Australien, auch in den USA. Die habe ich jetzt wirklich schon lange nicht mehr gesehen. Also ich könnte das nicht mehr refreshen, aber ich bin sehr froh, von denen etwas mitzubekommen über soziale Netzwerke, zumindest wenn sie. noch nicht so Content-Graph getrieben sind, wo sie jetzt alle hinwollen. Also was so den Ursprung des sozialen Netzwerks ausgemacht hat, wo Facebook vor zig Jahren stand. Und wenn ich das dann wieder refreshen muss. Ja, dann wird der Kreis dann schon wieder kleiner.
56:17 Gavin Karlmeier
Ja, also ein soziales Netzwerk mit vier Leuten, die ich einmal im Jahr persönlich treffe, mit denen kann ich auch eine Chatgruppe machen.
56:24 Roland Hindl
Ja.
56:25 Gavin Karlmeier
Ja, und das finde ich, da sehe ich auch eine Schwäche. Ich mag den Reiz, ich mag die Idee, ich mag den USP, aber Also ein LinkedIn, das nur funktioniert, wenn man sich auf der OMR, die übrigens heute startet, tatsächlich die ganze Zeit gegenseitig die Handys aneinander hält. Ich glaube, das hätte keine Zukunft, ehrlicherweise.
56:44 Roland Hindl
Ja, nein.
56:45 Gavin Karlmeier
Also es tut mir leid, für die für Franster und für Mike und der 20. 000 Dollar in Bitcoin, die er dafür ausgegeben hat. Aber es ist wahrscheinlich nicht die Ultra-Idee, leider. Sorry, Mike.
56:56 Roland Hindl
Also, wenn das der einzige USB ist, schade.
56:58 Gavin Karlmeier
Ja, das ist so. Apropos USP, ich habe noch ein paar andere Funktionen für dich. Funktionen und Emotionen. Meta erlaubt es jetzt, mit Sprachnachrichten, in Sprachnachrichten mit Meta AI zu kommunizieren, zum Beispiel im Facebook Messenger.
57:18 Roland Hindl
Ich hasse Sprachnachrichten.
57:20 Gavin Karlmeier
Und liebst und Meta AI und der Facebook Messenger wahrscheinlich auch.
57:26 Roland Hindl
Also das ist ja wirklich das Tor zur Hölle. Nein. Nein, also ich habe viele Emotionen, aber keine davon ist zitierbar.
57:35 Gavin Karlmeier
Okay. Threads hat jetzt in den USA richtige Trends ausgerollt, die sowohl in der For You Page als auch in der Suche angezeigt werden. Und da siehst du überall Trending Now. Also richtig Trending Topics, wo du sehen kannst, was gerade für die Leute interessant ist. Es gab schon immer mal wieder so Hinweise auf Trends und manche Leute haben das schon bekommen, aber jetzt gibt es das so richtig. Ja, das finde ich gut. Gut. Ich auch übrigens. Ich glaube nur, dass Threads hat ein paar Baustellen, die sie lösen müssen, bis sie wahrgenommen werden als die Plattform, auf der sowas nachgefragt wird.
58:12 Roland Hindl
Ja, also das war so der Gedanke, den ich, der mich jetzt noch hat zögern lassen, ist da das Publikum. Auf der Plattform, das so mit diesen Trending Topics, so wie man sie zumindest von anderen Plattformen kannte, umgehen will.
58:26 Gavin Karlmeier
Also ich würde, ähm, weißt du, es ist so faszinierend, weil Threads ja nicht so richtig fliegt, obwohl sie die Größe und die Wucht haben und so. Weil sie dieses Echtzeit-Nachrichtenversprechen nicht einhalten können. Und das müsste man, glaube ich, erstmal adressieren, um dann damit die Trending Topics sozusagen zu befüllen. Weil jetzt gerade wer auf Platz 1 der Trending Topics. Die beliebteste iPhone-Funktion, wie du einfach den Code kopieren kannst, den du per SMS bekommen hast, weil alle Leute es immer noch täglich ständig posten. Das ist so meine Frage.
58:59 Roland Hindl
Also Freds hatte nie diesen diesen Moment mit dem Flugzeug, das in den Hudson River gefallen ist.
59:06 Gavin Karlmeier
Ja, und das werden sie so, wenn sie so weitermachen, auch nicht haben.
59:09 Roland Hindl
Ja.
59:10 Gavin Karlmeier
Leider. Naja. Dann haben Sie jetzt eine Funktion ausgerollt, mit der du deine Thread-Postings direkt in deiner Instagram-Story teilen kannst.
59:22 Roland Hindl
Ich bin dabei, wenn das in Nodes landen.
59:27 Gavin Karlmeier
Aber in Nodes und Posts oder in Notes, Nodes?
59:30 Roland Hindl
In Notes in Verbindung mit dem richtigen Spotify-Song.
59:34 Gavin Karlmeier
Ja, okay, aber wenn es ein Bild ist, dann bitte als Instagram instant, oder? Esgif. Ja. Dann haben Sie jetzt. Also brauche ich nicht. Dann wollen Sie jetzt das Markup-Feature erneuern, dass du Inhalte, also angenommen, ich reposte oder zitiere von dir einen Threads-Post, dann kann ich da drin einzelne Wörter. Highlighten, die sehen also aus wie mit so einem Textmarker gelb markiert.
59:59 Roland Hindl
Okay. Ich bin ja auch einmal, der auf dieses Schraffierte reingefallen ist, also dieses Gebörte. Da habe ich zu oft drauf geklickt, ja doch.
01:00:09 Gavin Karlmeier
Okay. LinkedIn arbeitet an einer Funktion, dass du Antworten nur noch siehst, wenn sie von Verified Users kommen. Das ist total interessant. Also du kannst aktivieren. Dass es als einen Filter gibt für Kommentare zum Beispiel, die nur Antworten von verifizierten NutzerInnen anzeigen, die sich also via Persona mit ihrem Personalausweis auf der Plattform verifiziert haben.
01:00:34 Roland Hindl
Sehe nur ich die oder sehen die alle? Also nein, also sehen dann nur ich die verifizierten, wenn ich das so einstelle und alle anderen Antworten sind trotzdem sichtbar?
01:00:46 Gavin Karlmeier
Ja, das ist nur eine Sortierung, genau. Jeder Mensch kann das so sortieren können. Ja, okay. Nee, ich finde das total interessant, weil es das erste Mal ein nachweisliches Incentive für NutzerInnen auf Plattformen ist, die sich mit ihrem Ausweis verifiziert haben. Das gab es so bislang noch nicht. Also abgesehen davon, dass du bei X dich mit dem Ausweis verifizieren musst, um einzelne Features zu bekommen. Das ist ja hier nochmal anders. Hier kannst du es machen, kannst du es lassen, aber wenn du es machst, dann hast du Vorteile. Das heißt, sie schaffen Anreize dafür, dass du diese Persona-Verifikation durchführst hier. Das finde ich interessant. Ja. Oh, die Birkenpollen. Jetzt mach mich fertig. Meine Nase ist einfach egal. Eine Funktion schaffen wir noch. Und zwar arbeitet Spotify. An der Funktion Verified by Spotify. Es gibt jetzt Verifikationshäkchen bei Spotify und zwar für Artist Profiles, also für KünstlerInnen-Profile, die nicht KI-generiert sind Ich es ist, finde ich, die ich finde, das ist das Signal, Spotify streckt die Waffen. Spotify glaubt nicht mehr, KI generierte Inhalte identifizieren oder kennzeichnen zu können. Also sind wir bei der Umkehr der Beweislast, also müssen sich die Echten dort jetzt verifizieren.
01:02:13 Roland Hindl
Ja, exakt das. Und also bislang konnte man ja davon ausgehen, dass die meisten oder das Grube wirklich dann auch die echten KünstlerInnen sind. Aber ja, anscheinend ist es dann wirklich so, dass sie diesen Schritt gehen müssen.
01:02:27 Gavin Karlmeier
Ja, aber weißt du, wir sind so an dem Punkt, dass einfach wir so dabei zusehen, wie wir alle aufgeben und sagen, wir kriegen das nicht mehr hin. Jetzt drehen wir das Ganze einfach um und sagen, wir schreiben jetzt nur noch auf, wenn nicht fake ist. Ich weiß nicht, ob das eine Entwicklung ist, die für mich als Musikhörer eine Entwicklung ist, die ich gut finde. Also doch, ich weiß schon, nein.
01:02:51 Roland Hindl
Nein, ist es nicht. Absolut nicht. Und also und es sollte ihnen ja doch möglich sein, das irgendwie noch anders hinzubekommen, aber
01:03:03 Gavin Karlmeier
Das Problem ist ja die Art und Weise, wie Spotify funktioniert. Also, du hast diese Publishing Networks in der Mitte, also so dienstweise, Distributoren, so heißen die, glaube ich. Also Du kannst als Musiker schaffst du es ja innerhalb von 48 Stunden einen Song auf Spotify zu kriegen. Und weil da so Elemente zwischenliegen und es so viel Inhalt auf Spotify gibt, kannst du nicht alles überprüfen. Du kannst auch technisch im Moment offensichtlich noch keine Patterns erkennen, um KI-generierte Songs zu identifizieren, weswegen da so viel durchrutscht. Ich weiß halt nur nicht, ob man da nicht vielleicht einfach dann zu einem Punkt kommt, wo man sagt, ja, wir machen das so mit dieser Echtheitsverifikation und wir drehen die Beweis das um, aber das hat auch noch viele Konsequenzen. Wie zum Beispiel, dass halt KI-generierte Songs oder nicht-verifizierte KünstlerInnen einfach an manchen Punkten nicht empfohlen werden, nicht stattfinden. Wenn du wirklich möchtest. Dass die Kunst gefördert wird. . . Und leider muss man bei Spotify sagen, das scheint nicht immer bislang ihre Priorität gewesen zu sein.
01:04:01 Roland Hindl
War sie auch bei Nicht-KI-Künstlern ja auch nicht.
01:04:06 Gavin Karlmeier
Eben.
01:04:07 Roland Hindl
Also wenn man schaut, wie es um die Monetarisierung steht. Dann war das nie die erste Prior.
01:04:13 Gavin Karlmeier
Das ist so. Aber hey, die sieben Cent, die du da für eine Million Plays kriegst, ist doch geil. Das war Satin. Es sind, glaube ich, besonders sieben. Roland, mehr habe ich heute nicht. Das war's schon. Ich habe noch zwei Hinweise aber, die ich gerne losleden möchte. Und zwar läuft heute Abend an diesem Montag. Ab heute Abend in der ARD Mediathek ein Film mit Colleen Fernandes mit dem Namen Fuck Deepfakes, den wir gemeinsam gedreht haben, bei dem siehst du mich, wie ich Vor einer Schule-Klasse stehe und über Medien und Inhalte spreche. Ich habe dir ein bisschen was erzählt, den findet ihr in der Mediathek. Der Film wurde vor des Bekanntwerdens der vor der Veröffentlichung des Spiegelartikels gedreht. Das heißt. Der wird ja explizit nicht thematisiert und auch in dem Artikel ging es nicht wirklich um Deepfakes, das heißt ein bisschen anders gelagert, aber trotzdem hochinteressant, weil es auch ein Thema ist, das sie lange beschäftigt. Finde ich ganz schön, dass Sie mich da gefragt haben, das Team, und so, und dass ich dabei bin – ganz fantastisch. Deswegen guckt euch das sehr gerne an und solltet ihr in NRW unterwegs sein, habe ich noch ein kleines Schmanker für euch. Und zwar am Mittwochabend am 6. Mai habe ich die Ehre, eine Veranstaltung zu moderieren, mit dem Namen Echt War jetzt, bei der ich mit verschiedenen Menschen, die sich damit auskennen, wie zum Beispiel einem Menschen der EU-Kommission, einem EU-Abgeordneten, Aber auch mit ExpertInnen und WissenschaftlerInnen sprechen werde über den Stand der Desinformation jetzt gerade. Das wird, glaube ich, ganz toll. Es kostet keinen Eintritt, ist in der Zentralbibliothek Düsseldorf. Kommt da vorbei. Ich glaube, das wird aufregend. Ich ziehe mir sogar ein schickes Hemd an. Hast du auch noch was übrig, Roland, wo was wir unbedingt machen sollen?
01:05:48 Roland Hindl
Ähm, die Doku anschauen. Ich habe schon ein bisschen. Nein, tatsächlich hat mich das in der hatte ich schon in der Arbeiter Kontakt dazu und Ich habe sie noch nicht gesehen, aber ich habe mit Freude gelesen in dieser Pressemitteilung, dass du da beteiligt bist. Das, was ich zumindest darüber gelesen habe und gesehen habe, kann ich einfach auch nur unterstreichen, dass man da dann in die Mediathek geht und sich das anschaut.
01:06:14 Gavin Karlmeier
So. Mehr haben wir nicht. Wichtiges Thema. Das ist so. Leute, habt eine schöne Woche. Roland, habt du eine schöne Woche. Wir hören uns wieder am Mittwoch. Passt auf euch auf und macht's gut. Tschüss.
01:06:26 Speaker 6
Ciao.
01:06:28 Gavin Karlmeier
Werbung Globale und nationale Entwicklungen im Blick behalten.
01:06:32 Speaker 6
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