Gavin ist schon wieder bei Threads gesperrt!
Wir haben Insights in den X-Algo!
Das Kapitol lädt Tech-CEOs ein!
Die re:publica geht los!
Und wir schauen in den Gerichtssaal und all das, was wohl die Gerichte in den nächsten Woche noch beschäftigen wird.
➡️ Quarks über KI-Bots bei YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=iP2rkmv1ukw
➡️ https://isgavinstillbannedfromthreads.help/
Kapitelmarken
KI-unterstützt
- Gavin ist bei Threads gesperrt!
- Kleine Instagram-Updates: Farben und Navigation
- "Elektrolyt-Accessoires" auf Instagram
- Facebooks Betrugskonten zielen auf ältere Nutzer
- X schränkt Funktionen für unbezahlte Accounts ein
- X und die britische Ofcom
- Der Algorithmus von X
- Elon Musk gegen OpenAI und die neue Ära der Rechtsstreitigkeiten
- Sammelklage gegen OpenAI wegen Datenweitergabe an Meta und Google
- Chatbots als Ersatz für Ärzte
- Nachhak
- US-Kapitol lädt Big Tech CEOs vor 00:53:50 – EU-Parlament fordert Digitalsteuer
- KI-Bots erobern YouTube-Kommentare
- Funktionen & Emotionen
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Dennis Horn
Grüß dich Gavin. Hallo Dennis. Es ist der 18. Mai, wenn ihr das hier hört. Richtig. Der erste Tag der Republika. Wir müssen uns riechen heute, weil wir direkt nebeneinander sitzen.
00:17 Gavin Karlmeier
Und dieser Podcast hat eine lange Vorgeschichte mit Episoden, die auf Hotelbalkonen aufgenommen wurden, so wie dieser hier. Weil es gab eine Episode, da saß ich auf einem Hotelbalkon und direkt vor dem Hotel hat die Alarmanlage eines Autos auf 35 Minuten durchgehend gekauft. Ich erinnere mich. Die Leute waren begeistert. Fast so wie damals, als du in der Bar warst.
00:36 Dennis Horn
Alles in Berlin gewesen. Stimmt. Ja, also das ist der, wir nennen es den Haken-Dran-Balkon. Wir haben einen private Balkon in einem wunderschönen Berliner Hinterhof. Wunder, würde ich sagen. Und von von hier aus nehmen wir euch jetzt mit in die in die wilde Social Media Welt. Ähm, das ist eine außergewöhnliche Episode. Ich musste, bevor wir jetzt mit der Aufnahme gestartet haben, viel so über journalismusethische Fragen nachdenken.
01:05 Gavin Karlmeier
Wegen mir, aber.
01:06 Dennis Horn
Wegen dir, weil vor vielen Jahren die Geschäftsführung von SAT1 Margarete Schreinemakers den Saft abgedreht hat, als sie über ihren Steuerskandal gesprochen hat. Und ungefähr, das habe ich auch getan. Das ist ungefähr das Level jetzt. Aber mit dem Unterschied, dass Schreinemakers Live kein Steuermagazin war. Ja. So, ähm, sonst wäre es vielleicht okay gewesen. Und mit dem Unterschied, dass Meta nicht mein Arbeitgeber ist. Auch das, auch das Ist wahr. Trotzdem muss ich drüber nachdenken. So, also, du bist bei Threads gesperrt. Ja, das ist ja. Schon wieder. Was hast du jetzt? Wegen diesem Spruch mit der Spotify, das ist so cool.
01:42 Gavin Karlmeier
Also, da muss ich mal ganz, also für die, die es nicht mitbekommen haben, das Internet ist außer sich, weil Spotify zum 20. Geburtstag ist ihr Logo durch eine Disco-Kugel ersetzt hat. Was ich völlig in Ordnung finde. Die Leute sind außer sich und ich kann das aus handwerklicher Perspektive ein bisschen verstehen, weil da gibt es viele Dinge. Ja, also Designhandwerk. Für mich als Designer ist das nicht perfekt umgesetzt, aber ich finde es irgendwie ganz süß. Und das habe ich plats Wetz geschrieben und kurz daraufhin wurde ich gesperrt. Ja. Also, das ist jetzt der Ablauf der Dinge, das ist nicht der Kausalzusammenhang. Okay. Gut. Denn folgendes passiert. Ich war vor einigen Monaten schon mal bei Threats gesperrt, habe ich mich hier darüber aufgeregt. und mehrere Leute haben gesagt, hey, mach doch dies, mach doch jenes. Und dann dachte ich so, na, ich war ja zwei Tage später wieder da. Wir wissen, Meta macht gerade eh bei Threads große Sperraktionen mit Accounts, die als. . automatisiert wahrgenommen werden. Das ist bei mir offensichtlich auch der Fall. Erkläre ich gleich nochmal. Und gleichzeitig wissen wir auch, dass jetzt gerade vor allem bei Instagram diese Bot-Parages stattfinden, also ohne Ende Botte kann es gelöscht werden. Und dachte, da bin ich wohl irgendwie reingeraten, ich lege Widerspruch ein. Kein Thema. Aber was eigentlich passiert ist, ist viel interessanter, denn ich habe am Samstagmorgen um 6. 01 U schon mal eine E-Mail bekommen, dass ich bei Threats gesperrt bin. Und um 6. 02 Uhr willkommen zurück auf Threads. Das heißt, ich war schon mal für eine Minute an diesem Wochenende gesperrt. Und wie gesagt, das ist ja jetzt einige Wochen und Monate her, dass ich das letzte Mal gesperrt war. Also die letzte Sperrung. Wann war das wohl? Kann ich dir jetzt so schnell gar nicht sagen. Weil ich nutze leider hier ein E-Mail-Programm, das die Idee der Suche anders versteht als ich. Aber mir wurde dann gesagt, you can use threads again, Gavin Kalmeyer. Und war ich glücklich? Und dann kam die E-Mail um am gleichen Tag um 12. 46 Uhr nochmal Action needed on your account, take action or lose access. Und dann konnte ich Widerspruch einlegen und musste ein Selfie von mir machen. Und das habe ich gemacht. Und um klarzumachen, ich bin echt. Ja. So. Und daraufhin kam dann jetzt die Meldung, wir haben deinen Bericht überprüft. Den habe ich mir dann angeschaut, dieser Überprüfung des Berichtes, und musste feststellen, dass mein Konto jetzt dauerhaft aktiviert wurde, weil die Technologie deaktiviert wurde. Ich habe keinen Zugriff mehr auf Gavin Karlmeyer. weil mein Konto gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstoße. Also gegen deren. Meine offensichtlich nicht, sonst wäre ich nicht gesperrt. Und Gründe für die Entscheidung, die müssen Sie ja nach DSA angeben. Wirden aufgeführt mit unserer Technologie hat festgestellt, dass ein Konto bzw. dessen Aktivitäten gegen unsere Regeln verstoßen und dementsprechend Maßnahmen ergriffen. Auf der ganzen Welt und für jeden Fetsnutzer gelten dieselben Regeln.
04:12 Dennis Horn
Aber du weißt nicht, gegen welche Regeln, die führen sie halt nicht.
04:14 Gavin Karlmeier
Genau, das müssten sie aber nach DSA, ich glaube Artikel 17 ist das, müssten sie mir diese Gründe nennen. Das heißt, ich könnte jetzt erstmal beim DSC, dem Digital Services Coordinator. Und ich könnte Rechtsmittel einlegen, um zu versuchen, das zu verhindern. Das Problem ist so ein bisschen Dass die natürlich Geld kosten.
04:33 Dennis Horn
Und die Frage, die sich jetzt so ein bisschen stellt für mich: Wie viel ist dein Threads-Account wert? Ich sag mal so, dein alter Twitter-Account war wahrscheinlich mehr wert als der Threats-Account jetzt. Ja, Euro würde ich sagen, ist er wert.
04:47 Gavin Karlmeier
Ich glaube, die dürfen nicht sagen, die Zahl. Das müssen wir piepen.
04:53 Dennis Horn
Entschuldigung.
04:56 Gavin Karlmeier
Naja, so, aber ja, ich würde auch sagen, so viel ist halt die Frage, ob ich das jetzt aufbringe. Oder ob ich, ich fühle mich auch schlecht, eine Spendenaktion zu starten irgendwie, weißt du? Ja, finde ich auch irgendwie schäbig, andererseits, ein Metafeld sich auch schäbig.
05:12 Dennis Horn
Ja, das ist immer, also man geht dann so dagegen vor und dann ist am Ende die Frage: Also, dein Fall wird ja jetzt nicht dazu führen, dass sie irgendwie anders darüber nachdenken, oder?
05:23 Gavin Karlmeier
Aha, es gibt halt einen großen Unterschied. Das ist halt bei mir ein Wiederholungsfall. Also, ich wurde schon mehrfach gesperrt, mehrfach ohne Gründe. Das heißt, rein theoretisch könnte man Threads dazu oder Meter dazu bringen, das zu unterlassen. Und das wiederum wäre da ein Öffentlichkeitswirksam, ein Präzedenzfall, bla bla bla. Ich bin kein Jurist, aber das wiederum wäre interessant.
05:43 Dennis Horn
Wollen wir dem eine Öffentlichkeit geben? Das weiß ich nicht. Playber Deutschland hat es auch gemacht.
05:48 Gavin Karlmeier
Bin ich der Plaber Deutschland?
05:51 Dennis Horn
Nein, aber wir sind ein Podcast, der sich damit inhaltlich beschäftigt. Also ist die Antwort schon einen gewissen inhaltlichen Wert, dem mal nachzugehen.
06:02 Gavin Karlmeier
Ich habe noch eine Erzählungsebene, die vielleicht interessant ist und die vielleicht. die technischen Gründe auflegt, warum ich gesperrt wurde. Weißt du noch damals, als Threats in Amerika und den USA erreichbar waren und in Japan, aber bei uns noch nicht? Da haben wir erklärt, wie man es trotzdem schafft. Und wir haben das alle gemacht und ich habe einen zweiten Account angelegt für den Podcast. Und habe öfter gewechselt zwischen den Accounts. Und durch das häufige Anwendung. Nee, sie waren beide US zu dem Zeitpunkt. Ah, okay. Aber durch das häufige Wechseln wurde mein Account schon einmal bei Threads gesperrt. Und er war gesperrt bis Threads in Europa zugänglich waren. Das heißt, ich habe eh eine Vorgeschichte mit Sperrungen auf Threads. Und weißt du, was mir an diesem Wochenende auch widerfahren ist? Ich habe mich mit dem Podcast auch bei Instagram Instance angemeldet und wieder als ich. Das heißt, ich habe diese wechselseitigen Anmeldevorgänge wiederholt. Und es könnte daran liegen. Weiß ich nicht, wer jetzt meine, man versucht sich das ja irgendwie schon schönzureden und so. Also die Realität ist jetzt, dass ich zur Vorbereitung dieses Podcasts mit zwei Browsern arbeite, weil ich in meinem Stammbrowser die Threads-Links nicht mehr öffnen kann, die ich gesammelt habe. Und ich finde, diesen Mehraufwand, den sollte ich als Schadenersatz einklagen.
07:14 Dennis Horn
Nee, also du brauchst diese Öffentlichkeit qua Beruf. Das heißt, du hast hast einen Verlust, wenn du den Account dort jetzt nicht bedienen darfst. Es ist ein. Wichtiges Thema auch für uns in der Berichterstattung. Ich finde, das kann man gut machen, wenn nicht du wäre.
07:34 Gavin Karlmeier
Gut, dann überlege ich mir jetzt, wie ich an die Summe, die wir eben gepiept haben, komme. Und dann machen wir das. Ich finde, das ist ein ganz guter Weg. Ich will noch kurz dazu sagen, großen Dank an Sebu, der sofort die Website ist Gavinstillband fromthreads. help, aktualisiert hat. Es muss händisch passieren. Ja. Aber es ist aktuell, yes.
07:56 Dennis Horn
Okay, also, ja. Ich hätte dich wütender erwartet.
08:04 Gavin Karlmeier
Nee, ich habe ja jetzt eine viereinhalbstündige Bahnfahrt zum Runterkochen geht und dabei wütend die ganze Zeit gegen die Lehne meines Vordermanns geschlagen. Nee, ich weiß nicht. Was soll ich machen? Nee, ich bin pünktlich, pünktlich angekommen und alles. Was soll ich machen, weißt du? Ich muss jetzt überlegen, gehe ich dagegen vor oder schreibe ich den Account ab? Und da eigentlich bin ich auch. Zu stolz, um das hinzunehmen. Okay. Mal sehen. Mal sehen. Ich halte euch hier auf dem laufenden Haken. Bleibt dran. Werbung.
08:35 Speaker 4
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08:48 Speaker 5
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09:03 Gavin Karlmeier
Digital an ihrer Seite.
09:07 Dennis Horn
Okay. Ich hab hier ein paar kleine Meta-Hinweise in unserem gemeinsamen Dokument. Da steht, Instagram bekommt eine neue Navi und eine neue Farbe.
09:15 Gavin Karlmeier
Ja, und das finde ich. Ich habe jetzt Zeit. Ich kann ja nicht mit den ganzen Tag auf Threads rumhängen, also gucke ich mir Farben bei Instagram an. Nee, das ist eine Kleinigkeit. Aber mir ist oftmals die Farbe bei Instagram. Hey, liebe Leute, die zum ersten Haken anhören, sonst haben wir spannende Themen. Aber, dass das Blaue bei Instagram Jetzt, dass Facebook blau geworden ist. Es ist jetzt ein helleres Blau. Wo gibt's denn blau bei Instagram? Hier in den Notifications. Oh, jetzt ist es nicht mehr so Wir haben es wieder geändert. Toll, spannend. Und der andere Hinweis ist, dass die Reihenfolge der Navigation an sich geändert hat. Dass das DM-Postfach bei mir zumindest wieder oben rechts ist und ich unten in der Mitte wieder Beitrag erstellen habe.
09:53 Dennis Horn
Oder Plus. Nee, ich habe das noch wie alt. Genau. Ja, okay, also da wird noch ein bisschen experimentiert. Exakt. Ich habe keine Emotionen. Das ist okay. Da sind wir auch noch nicht. Da sind wir auch noch nicht. Gut, dann ähm Lass uns über was anderes sprechen. Drogen. Hey, willkommen in Berlin. Genau. Drogenedition von Hakenbrand. Also wir haben in den vergangenen Jahren erlebt, dass manche Drogen, einmal ein neues Framing bekommen haben. Ja. Also ich rede über soweit, wie wir sind in Berlin, irgendwie drüben auf dem Balkon sehe ich Ikimel gerade rumlaufen. Ketamin gehört zum Beispiel dazu.
10:33 Gavin Karlmeier
Ja.
10:34 Dennis Horn
Cannabis sowies. Also, die sind so ein bisschen so von der Schmuddelecke, zum Teil ins Therapeutische oder generell, also in so einem Luxussegment, oder läuft ein bisschen besser.
10:47 Gavin Karlmeier
Das ist ja eigentlich erstmal gut. Erstmal gut. Dann. Also, nee, verstehen wir nicht falsch. Das an sich ist erstmal noch nicht gut, aber es ist gut, dass Leute, die sich dazu entscheiden, das zu benutzen, obwohl es illegal ist, macht das nicht. Dass das jetzt nicht automatisch zu einer gesellschaftlichen Stigmatisierung führt. Das wollte ich sagen.
11:05 Dennis Horn
Und jetzt merke ich, dass Kokain ein großes Thema ist. Das ist so. Würde es eher noch in der Schmuddelecke aber vermuten. Aber weiß ich auch nicht.
11:15 Gavin Karlmeier
Ich habe übrigens neulich gelesen, sorry, man darf uns eigentlich nicht nebeneinander setzen, ja. Dass der Moment, in dem man erwachsen wird, ist der, in dem du feststellst, dass mehr Leute Kokain nehmen, als man glaubt.
11:28 Dennis Horn
Meinst du, es ist gar nicht mehr geworden? In Wirklichkeit doch ist es mehr geworden.
11:32 Gavin Karlmeier
Oder wir sind älter geworden. Aber ich habe schon das Gefühl, es gibt viele Menschen um einen herum, die konsumieren. Okay.
11:38 Dennis Horn
So, also unabhängig davon, ich würde sagen, es hat noch nicht den vielleicht auch popkulturellen Faktor, den manche andere Drogen haben, oder in der Form verbreitet wird. Glam, meinst du? Glam, so. Ich weiß ja nicht. Aber naja. War so meine Wahrnehmung. Und auf Instagram passiert gerade was Interessantes, was Kokain angeht. So, dafür schieben wir jetzt mal diese ganzen Drogen zur Seite und reden erstmal über Elektrolyte. Die Drogen des kleinen Mannes. Das Wired Magazine beschreibt Es gibt Produkte, die in gesponserten Posts als Accessoires für Elektrolyte angeboten werden. Da bekommst du zum Beispiel so kleine Ledertäschchen mit Magnetverschluss. Kannst du da zum Beispiel kaufen. Personalisierte Prägung kostet ab 39 Dollar und diese Anzeige zeigt dann, wie in dieses kleine Täschchen Pulver eingefüllt wird und dann ist da ein Begleittext dabei, der lautet, hör auf, diese zwielichtige Tüte für deine Elektrolyte zu benutzen. Mh, es ist ein Code. Es ist ein Code. Also man muss nicht lange überlegen, worum es geht. Es gibt noch irgendwie ein anderes Label, das heißt Magic Items. Da kostet das Ding 60 bis 100 Dollar und da schreibt ein Nutzer in den Kommentaren, kann ein Spürhund den Inhalt trotzdem riechen? Fragezeichen. Und dann gibt es noch eine weitere Marke, die heißt Fatty Pack. So. Und die hat ein Video veröffentlicht, wo an diesem Beutel noch so ein kleiner Schlüssel hängt. Ah ja. Zum Pulverschaufeln. Achso, ich dachte zum Türaufschließen. Nee, zum Pulverschaufeln. So. Und die Hersteller bestreiten natürlich auf Nachfrage alles, also spielen offen damit, wofür es eigentlich gedacht ist, aber. bestreiten das und dann gibt es eine Sprecherin von Meta, die dem Wired Magazine gesagt hat, naja, okay, wir prüfen die Accounts mal. Wir führen auch routinemäßig Kontrollen durch und das Ergebnis dieser Kontrollen, die Anzeigen liefen weiter.
13:45 Gavin Karlmeier
Ja nun. Also Elektrolyte verkaufen ist nicht verboten. Oder Zubehör für Elektro.
13:51 Dennis Horn
Auf dieses zwielächtige Tütchen mit Elektrolyten zu bekommen. Das Ding ist ja folgendes. Das ist wie das Obst-Taxi. Das bringt ja auch Kokain.
13:59 Gavin Karlmeier
Ja, aber die Shops verkaufen ja streng genommen kein Kokain, sondern sie verkaufen ja Päschchen. Und Ich glaube, ich kriege die Aufregung nicht so ganz, weil es gibt ja auch so Headshops zum Beispiel, in denen konntest du nie Gras kaufen, aber Zubehör dafür. Und ich habe so ein bisschen, ich katze mir übrigens nicht die Nase, für die, die uns im Video sehen, wegen Kokain, sondern weil ich Heuschnupfen habe. Und wir in Grün Berlin sind, mein Körper ist es nicht gewöhnt. Ich wohne im Ruhrgebiet, da gibt es Bäume nicht. Also, die verkaufen ja nichts Illegales und sie vermarkten es auch nicht illegal.
14:31 Dennis Horn
Und nur weil es einen Code darüber gibt, ich weiß nicht. Ist es verboten? Ja, ich weiß, was du meinst. Ich glaube, man muss das in diesem Gesamtzusammenhang des Umgangs von Facebook mit Werbeanzeigen sehen. Weißt du?
14:42 Gavin Karlmeier
Ja, das stimmt zwar, aber die Frage ist ja, wäre das, wenn es weniger betrügerische Anzeigen gäbe bei Meta, wäre das dann. . Genauso schäbisch.
14:52 Dennis Horn
Ja, ich finde, man kann schon darüber nachdenken, ob so etwas, was ist wie eine irreleitende Werbung, irreführende Werbung, weil sie. für einen Einsatz mit etwas gedacht ist, was eigentlich verboten ist. Das lässt sich ja schon herstellen, oder? Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, ob ich es gut oder schlecht finde, ob man das jetzt verbieten soll.
15:18 Gavin Karlmeier
Also weil du nimmst ja nicht Leuten das Geld weg. Niemand kauft ja diese Werbung, weil er denkt, oh toll, da habe ich was meiner Elektrolyte, bekommt das und merkt dann, ach, das ist ja gar nicht für Elektrolyte. Weißt du? Ja. Vielleicht auch nicht so irreführend. Aber wir bleiben beim Thema, ne?
15:34 Dennis Horn
Wir bleiben beim Thema. Lass uns mal, also mich würde von den Hakis vielleicht ein bisschen was freuen zu der Geschichte im Discord, weil ich Schwer finde, mir deine Meinung zuzubilden. Und vielleicht kannst du kurz mal Discord-Werbung machen an der Stelle auch, dann haben wir auch das schon abgehakt.
15:50 Gavin Karlmeier
Unter www. hakenrand. org. befindet sich ein Link zu einem Discord-Server. Auf diesem Discord-Server sind über 2300 Menschen. Sie alle sind sehr, sehr schlau, sehr, sehr lustig, sehr, sehr nett, sehr, sehr schön und sie. Alle tragen dazu bei, dass dieser Podcast zu einem besseren Format wird. Und ihr könntet das auch. Es kostet gar nichts, macht extrem viel Spaß und ist für mich zum digitalen Zuhause im Internet geworden.
16:11 Dennis Horn
Alles, was du gesagt hast. Stimmt.
16:12 Gavin Karlmeier
Habe ich improvisiert.
16:14 Dennis Horn
So, ein neuer Bericht des Centers für Countering Digital Hate. 30 der aktivsten Betrugskonten auf Facebook. Haben im vergangenen Jahr rund 215 Millionen Impressions erzielt. Und die meisten davon, drei Viertel, Bein NutzerInnen über 65 Jahren. So, was ist da passiert? Die Masche sind gefakte Videos von Donald Trump, Joe Biden, Oprah Winfrey, Steve Harvey, Brad Pitt. Auch Bart Simpson war dabei. Ich weiß nicht, ob man den so schnell entdeckt, dass es ein Fake ist. So, und das Versprechen lautet: kostenloses Geld Via Medicare, Lebensmittelgutscheine, Tankzuschüsse. Und wer dann aber klickt, landet nicht bei diesem versprochenen Geld, sondern gibt persönliche Datenpreis oder wird in noch schlechtere Medicare-Programme. Gedrängt in den USA. Also ein Beispiel ist, es gibt eine Seite, die den Titel Walton Cook trägt. Die hat eine Anzeige geschaltet mit einem gefälschten Trump-Video. Die war 21 Stunden lang, fast einen Tag lang aktiv und hat zwischen 200. 000 und 250. 000 Impressions erzielt. Meter hat sie entfernt, aber erst nachdem es damit bis zu 15. 000 Dollar verdient hat. Und auch hier waren zwei Drittel der NutzerInnen, die sie gesehen haben, über 65. So und besonders brisant. Und da haben wir auch schon öfter drüber gesprochen hier. Das eigene Warnsystem von Meta hat diese Anzeige intern als problematisch eingestuft und sie trotzdem laufen lassen.
17:52 Gavin Karlmeier
Ja, und das ist, ist ja nichts Neues, dass betrügerische Werbung für Meta ein wichtiges Geschäftsmodell geworden ist. Vielleicht sind es auch diese Sätze, die mich auf Threads gesperrt haben. Ich weiß es nicht. Aber dass das zum Geschäftsmodell geworden ist, mit dem sie einfach. Sie tarieren geradeaus, wie weit sie gehen können, ohne dass es ihnen auf die Füße fällt. Und ich würde sagen, längst zu spät. Also die Berichterstattung ist deutlich, die FTC hat entsprechende Zahlen veröffentlicht. die Handelskommission. Und jetzt sowas hier, was ich an dieser Meldung so interessant finde, ist, dass eine Altersgehorte derer, die diese Werbung angezeigt bekommen, eben nicht Jugendliche sind, sondern dass explizit an Leute über 65 ausgespielt wurde, die also ganz gezielt die Zielgruppe waren. Das heißt, hier also die Meta-Werbetools auch noch direkt die Möglichkeit liefern die Leute auszubeuten, die möglicherweise die, wie sagt man, fragilste Gruppe oder die am leichten empfänglichen Gruppe dafür ist, weil sie eben keine Digital Natives sind.
18:50 Dennis Horn
Ja, um vielleicht einmal das Problem genau zu beschreiben, NBC News hat einen Bericht darüber gemacht, ähm über ähm Diesen Bericht des Centers for Countering Digital Hate. Und die haben, wie man das dann beim Fernsehen so macht, sich Protagonisten gesucht. Und eine ist Marissa Garcia. die mit ihrer Oma in Las Vegas lebt. Die Oma ist 79 Jahre alt. Marissa Garcia musste wohl schon mehrfach eingreifen, als die Oma auf Betrüger bei Facebook reingefallen wäre. Fast jeweils so. Und sagt NBC News, meine Großmutter fragte mich, wenn das ein Betrug wäre, warum wäre es dann auf Facebook zu finden?
19:31 Gavin Karlmeier
Das ist die richtige Frage. Also ja, ich glaube, das ist leider genau das Dilemma, dem sich Facebook irgendwie mal stellen müsste. Dass man nach und nach immer zum. Also bislang zu einer von der Vertrauenswidden Quelle bei vielen immer mehr dann verlottert eigentlich zu so einem Internetmoloch . Apropos Internet.
19:50 Dennis Horn
Apropos Internet. Schön, weil auf die, die hätte ich auch immer. Wir kommen zu Ex. Ja.
19:58 Gavin Karlmeier
Frisch reingekommen. Da hat Marcel im Discord. Der hat auch den Algorithmus auseinandergenommen und diese Meldung auch noch reingeschmissen. Vielen Dank.
20:05 Dennis Horn
Exbegrenzt jetzt, was Accounts ohne blauen Haken täglich so veröffentlichen können. Und zwar pro Tag maximal 50 Posts. Ich wollte fast Tweets sagen.
20:17 Gavin Karlmeier
Ja, aber da bist du ganz schief gewickelt.
20:19 Dennis Horn
200 Antworten Und 500 Direktnachrichten.
20:23 Gavin Karlmeier
Und das letzte finde ich richtig krass, weil sie versuchen, sich gerade so zu positionieren als die sichere Alternative zu Signal, zu WhatsApp, zu. . Allem und sagen, aber du kannst nur 500 Nachrichten am Tag verschicken. Das ist total kontraproduktiv für das, was sie eigentlich vorhaben, nämlich sich irgendwie als Messenger aufzustellen. Weil warum sollte ich denn einen Messenger nutzen, mit dem ich entweder 500 Nachrichten am Tag noch verschicken kann? oder dafür zahlen muss, wenn nicht doch Signal umsonst nutzen kann.
20:49 Dennis Horn
Ja, zumal wäre ja eigentlich das Geschäftsmodell, wir bieten euch einen Messenger, könnt ihr alles mitmachen und im Hintergrund kommt die Everything App gleich mit. Ja, genau. Könnte man machen, aber offensichtlich fallen Leute darauf nicht rein.
21:04 Gavin Karlmeier
Und gleichzeitig frage ich mich auch, wo diese Zahlen herkommen. Ich glaube nicht, dass sie irgendwie mithilfe von Marktforschung ermittelt haben, dass Leute, die am Tag mehr als 500 Nachrichten verschicken, in eine höhere Kaufbereitschaft für das Premium-Abonnement hätten.
21:16 Dennis Horn
Finger in den Wind gehalten. Ja, genau. Finger in den Wind gehalten. Also und also 50 Posts, 200 Antworten, 500 Direktnachrichten. Also erstmal klingt das ja nach viel, so. Aber und für normal NormalnutzerInnen ist es das vielleicht auch, aber wenn du denkst an JournalistInnen, AktivistInnen, Forschende und so, die das auch beruflich nutzen, wirklich viel Chat haben und je nach Anwendungsfall. Ich meine wirklich nur so ein Durchschnittsnutzer.
21:41 Gavin Karlmeier
Aber meinst du, dass nicht 500 Privatnachrichten, dass das nicht super wenig ist, wenn du ein Messaging-Dienst sein möchtest? Ich glaube, 500 Nachrichten am Tag Ist eine total normale Zahl unter WhatsApp-NutzerInnen. Boah, da würde ich gegenhalten. Also unter 50, unter 40.
21:58 Dennis Horn
Da würde ich gegenhalten. Ehrlich? Also ich glaube, dass es eine ganze Reihe von denen gibt, aber ich glaube, wenn wir über Durchschnitte reden, dann reden wir nicht über 500 am Tag.
22:08 Gavin Karlmeier
Nee, Durchschnitt nicht, aber für viele eine normale Zahl. Man kann doch irgendwie, warte mal hier, kann man nicht hier so Auswertungen sich angucken, wie viele Nachrichten man bisher verstanden hat. Das weiß ich nicht. Reiche ich gleich nach.
22:20 Dennis Horn
Gut. Okay, der Haken dran fakten checkt. Faktencheckt.
22:25 Gavin Karlmeier
Und ich habe auch keine normale Nutzung. Ich bin ein ganz schlechtes Beispiel. Gibt es tatsächlich nicht mehr.
22:30 Dennis Horn
So, warum macht Ex das? Also es fehlt eine offizielle Begründung, aber wir können ja raten, Sie wollen Druck ausüben in Richtung Premium-Abo. Ja, klar. Wer mehr will, zahlt halt. So, bis April 2026, Kalender Aficionados wissen, das ist schon durch, sollte die Off kommen, das ist die Regulierungsbehörde in Großbritannien, eine Untersuchung. gegen eine große Social Media Plattform abgeschlossen haben.
23:00 Gavin Karlmeier
Haben wir darüber gesprochen damals und vor allem darüber, dass nicht gesagt wurde um Windsor.
23:03 Dennis Horn
Genau, wegen illegaler Hass- und Terrorinhalte und Überraschung. Es war Ex. So. Und jetzt hat Ex ein paar Dinge zugesagt und die Aufkommen hat sie akzeptiert. Erstens. Gemeldete, mutmaßlich illegale Hass- und Terrorinhalte aus UK werden im Schnitt innerhalb von 24 Stunden überprüft. Direkt. Als Mindeststandard 85% innerhalb von 48 Stunden.
23:33 Gavin Karlmeier
Also, was ich am interessantesten eigentlich finde, dass es hier wieder einmal eine Einschränkung ist in Form des Meldeformulars, nämlich über ein dafür eingerichtetes Meldetool, das mit Sicherheit nicht das bestehende Meldetool ersetzt, sondern irgendwo versteckt eine Meldeseite.
23:50 Dennis Horn
Weil es speziell das für UK ist. In vielen Fällen können sie dann sagen, ja sorry, war nicht über das richtige Meldeformular, da können wir gar nichts machen.
23:57 Gavin Karlmeier
Wir haben darüber gesprochen, über TikTok. Dass das Meldetool bei TikTok nichts bringt und wenn du es melden möchtest, musst du ins Impressum auf der Website gehen. Niemand findet das.
24:05 Dennis Horn
Da lässt man dann die UX. UI-Experten ran aus den anderen Teams, die nicht UX UI sind, um diese Seiten zu erstellen, ja. So, zweitens: Es sollen Expertenorganisationen in die Meldesysteme eingebunden werden. weil mehrere dieser Organisationen gesagt haben, sie hätten Ex auf Inhalte auch hingewiesen und nie erfahren, ob die Meldungen überhaupt ankamen. Schön! Was auch immer eingebunden heißt, depends on.
24:34 Gavin Karlmeier
Ich finde es interessant, dass auf Anfragen von JournalistInnen immer in Kacke-Emoji zurückkommt, auf echte Meldung gar nichts.
24:41 Dennis Horn
So, drittens konnten die in UK von dort verbotenen Terrororganisationen betrieben werden, sollen gesperrt werden. X muss der Offcame jetzt für zwölf Monate quartalsweise Leistungsdaten liefern. Und ein Sprecher, der oft kommen, sagt, diese Zusagen sind ein Schritt nach vorn, doch es bleibt noch viel zu tun.
25:09 Gavin Karlmeier
Ja, das ist sicherlich richtig. Das Problem ist, bei vielen dieser Zusagen, das ist ja ein ähnliches Niveau, wie wir sie beim DSA schon haben in der EU. Und Es ist halt leider nicht in der vollumfänglichen Konsequenz durchgezogen, wie man sich das wünscht. Und das ist hier mit diesem extra Meldeformular so. Und so weiter und so weiter. Wir werden da nicht viel Änderung feststellen, fürchte ich. Die Hoffnung bleibt, dass die Aufkommen da dran bleibt und in einem Jahr feststellt, ey, ist nichts besser geworden hier. Ja.
25:41 Dennis Horn
Ja, werden wir alles sehen. Wir haben ja den dauerhaften Verdacht, dass das alles auch ein bisschen Papiertiger sind.
25:50 Gavin Karlmeier
Da werden wir wahrscheinlich bei unserem Republika-Talk auch drüber sprechen, nehme ich ein.
25:54 Dennis Horn
Haken bleibt dran. So. Marcel aus dem Discord. Hat entdeckt, dass der aktuelle Algorithmus von X auf GitHub liegt. Ansehbar für alle.
26:06 Gavin Karlmeier
Das tut ja schon lange, aber dass er jetzt geupdatet wurde. Ja, und nochmal geupdatet wurde.
26:10 Dennis Horn
Genau. So, und da gucken wir kurz auf die Kriterien. Was ist gut fürs Ausspielen? Für Reichweite. Das sind Antworten bekommen, Retweets, Reposts, ein Klick aufs Foto oder aufs Profil. Ein Teilen eines ist, glaube ich, mit Zitat, so ein kommentierter Repost, Teilen in Direktnachrichten. Link kopieren und lange Verweildauer auf einem Post. Alles nicht überraschend. Alles nicht überraschend. Was schadet? Schnelles weiterscrollen, also schnell drüber weg scrollen. Das war ja schon damals im Facebook-Algorithmus. Da hat man ja auch erst gezählt, wenn das irgendwie drei Sekunden im sichtbaren Bereich des Bildschirms blieb oder so. Nicht interessiert Klicks, Blocks. Stummschaltungen oder Meldungen. Schaden der Reichweite. Oh, nicht überraschend. So. Dann gibt es eine Info zur Anzahl der Posts. Der Algorithmus versucht pro Tag einen von dir auszuspielen. Wer also viel postet, senkt die Wahrscheinlichkeit, dass einzelne davon gesehen werden.
27:19 Gavin Karlmeier
Ich glaube, das ist überall so. Und der Grund, warum wir über diese Algorithmen hier sprechen, ist ja, weil wir immer sagen, hey, da wird mal was transparent gemacht, was vielleicht so ein bisschen adaptieren lässt, wie es bei den anderen gehandhabt wird. Und jetzt haben wir gleichzeitig neulich über Christian Wolff gesprochen in der Episode mit Carsten Maria Müller, ich glaube vor zwei Wochen. und haben darüber gesprochen, dass Christian Wolff ja 100 Videos am Tag auf TikTok hochlädt. Für die, die Christian Wolf nicht kennen, googelt ihn nicht.
27:45 Dennis Horn
Das ist, glaube ich, der ehemalige Bundespräsident, oder?
27:49 Gavin Karlmeier
Genau. Der Rubicon ist überschritten, Dennis. Auf jeden Fall ist diese Strategie ja deswegen klug, weil du zwar. mit jedem Video eine kleinere Einzelreichweite erzielst, als du sonst erzielen würdest, aber in der Summe eine höhere Gesamtreichweite hast. . Also du hast wahrscheinlich mehr Aufrufe insgesamt auf den 100 Videos, als du sonst auf einem hättest, das dafür aber erfolgreicher wäre als ein Hundertstel dieser Videos. Deswegen glaube ich, das ist hier nichts Überraschendes, dass Postings sich irgendwann kannibalisieren.
28:20 Dennis Horn
Muss ja auch so sein. Aber dieses, was mich schon überrascht hat, war dieses der Versuch pro Tag einen Beitrag. Also ich hätte schon gedacht, dass sie sich gegenseitig kannibalisieren. Aber das ist irgendwie wild.
28:33 Gavin Karlmeier
Übrigens für alle, die mit Social Media arbeiten, ich glaube bei Instagram ist das nochmal ein bisschen anders, weil du mit einem Reel zumindest. ja 95% Leute erreichst, die mit dir noch gar keine Verbindung haben. Bedeutet, wenn du drei Inhalte postestest, Reels vor allem, die unterschiedliche Themengruppen berühren, kannst du. . Eigentlich zu 100% wiederum davon ausgehen, dass die sich alle drei nicht kannibalisieren, zumindest nicht in einem spürbaren Ausmaß.
28:55 Dennis Horn
So, dann werbeunfreundliche Inhalte werden seltener ausgespielt. Dann die Beiträge beispielsweise.
29:01 Gavin Karlmeier
Weißt du also, wenn ich sage: Hey Leute, Bock auf Glücksspiel, dann wird das weniger Reichweite bekommen, weil man weniger Werbung platzieren kann.
29:09 Dennis Horn
Alles, was in dem Umfeld auch negativ Für Werbung ist. So, dann Beiträge bekommen eine Bewertung nach Tags, Kategorie, Qualität und einem sogenannten Slop-Score. Aber im Code ist nicht nachlesbar, wie der berechnet wird, was das sein soll.
29:25 Gavin Karlmeier
Wie sollen sie das auch berechnen? Also, so.
29:29 Dennis Horn
Not safe for work-Inhalte. Da wird abgestraft. Gewalt und Blut auch, und auch bei, wir haben uns geeinigt, dass wir KI sagen, ne? Du sagst KI.
29:40 Speaker 6
Und auch bei KI Slop.
29:45 Dennis Horn
Dann gibt es eine Kategorie, die wird noch strenger bestraft als Not Safe for Work. Die heißt Not Safe for Anyone.
29:52 Gavin Karlmeier
Ja, das ist geil, ne? Freedom of speech is nicht Freedom of Speech, Dennis.
29:58 Dennis Horn
Und wenn du jemandem folgst, gibt das Extrapunkte für das Ausspielen von dessen Posts.
30:04 Gavin Karlmeier
Auch nicht überraschend.
30:05 Dennis Horn
Auch nicht überraschend. Also jetzt die praktische Kurzfassung. Maximal zwei Postings am Tag. Die praktische Kurzfassung posten davon nichts auf X. Dafür regelmäßig. Auf eigene Antworten schnell reagieren, Text plus Bild oder Video, lange Artikel sind besser als Threads, die ich formen soll helfen, aber das ist im Code noch nicht verifiziert.
30:26 Gavin Karlmeier
Aber interessant übrigens, dass Links nicht mehr auftauchen. Weil wir lange Hinweise darauf hatten, dass links bei X krass runtergedrosselt werden. Das scheint nicht mehr so zu sein.
30:36 Dennis Horn
Die Plattform ist ja jetzt auch eher rechts.
30:39 Gavin Karlmeier
Apropos rechts, ich möchte mit dir über Rechtswege sprechen. Da möchte ich dich mitnehmen ins Gericht. Absolut. Toll. Werbung
30:48 Speaker 4
Warum akzeptieren, dass die Website immer wieder offline ist? Warum Kunden warten lassen, bis die Seite endlich lädt? Und warum sich um Backups kümmern müssen, statt sich aufs Geschäft zu konzentrieren?
31:00 Speaker 5
Mit dem Premium-Hosting von Von Ionos sichern Sie sich höchste Performance, Dreifach-Speed und maximale Verfügbarkeit für Ihren Online-Auftritt oder Shop zum Spitzenpreis. Also, warum nicht direkt starten? Testen Sie es jetzt kostenlos. Ionos
31:16 Gavin Karlmeier
Digital an ihrer Seite. Ein Verfahren, ein Ei verfahren. Du kanntest den Schingerloch nicht, ne? Dennis hört nämlich Haken dran, nicht.
31:32 Dennis Horn
Ab und zu nicht.
31:35 Gavin Karlmeier
Schön, ja, mund gesungen. Danke, Magdalena. Magdalena hat den für uns gesund vom Browser History Podcast. Schön.
31:44 Dennis Horn
Schön, mir gefällt das sehr. So konsonant alles. Ja.
31:48 Gavin Karlmeier
Konsonant?
31:50 Dennis Horn
Im Gegensatz zu Dissonant.
31:52 Gavin Karlmeier
Ach so, ich dachte im Gegensatz zu Vokal, weil es waren schon Vocals drin. Für die, die diese Rubrik nicht kennen, ich hole euch kurz ab und zwar. Elon Musk verklagt OpenAI, weil Elon Musk damals Gründungsinvestor von OpenAI war, aber das Gefühl hatte, dass OpenAI ja jetzt zu einem For-Profit-Unternehmen wird und in der öffentlichen Darstellung sagt er, na, ihr wollt mir mein Geld wegnehmen, habt mir erzählt, ihr wärt hier Non-Profit, seid irgendwie, wolltet altruistisch anfangen, jetzt wollt ihr Geld verdienen. Obwohl zu Beginn des Prozesses bereits klar war, dass Elon Musk sehr früh davon wusste, dass es ein For-Profit-Unternehmen werden möchte und dass Elon Musk Chef desselben For-Profit Unternehmens werden wollte, hat Elon Musk daran festgehalten, diesen Prozess vor Gericht zu bringen. Alle haben gesagt, das wird nichts. So. Ist dieser alte Satz, alle haben gesagt, es funktioniert nicht, dann kam einer und hat es gemacht und siehe da, es funktioniert nicht. Und so ungefähr ist das hier auch. Es gibt noch kein Urteil, aber die Abschlussplädogies wurden gesprochen. Elizabeth Lopetto von The Verge war ja jeden Tag in diesem Prozess. Wir haben viel zitiert aus diesem Prozess und. Sie hat diesen Prozess jetzt den Namen gegeben, nämlich Demolition Derby.
32:59 Dennis Horn
Ich finde gut, dass dramaturgisch gesehen die Gedächtniskirche in diesem Moment uns auch den Sound im Hintergrund dazu liefert.
33:06 Gavin Karlmeier
Nicht gut. Ja, mach weiter. Hast du gerade ein Mikrofon rausgezogen? Nee, eigentlich nicht. Spring eigentlich nicht noch hören, Daniel. Ah ja, du bist wieder da. Hab ich doch gemacht. Ja, sorry. Ne, nicht schlimm. Aber du bist noch da. Wenn ihr die letzte halbe Stunde nur mich gehört habt. Egal. Auf jeden Fall, sie hat diesen Prozess Demolition Derby genannt, vor allem deswegen, weil Stephen Molo, das ist der Anwalt von Elon Musk, dem Kläger. der diesen Prozess wollte, um das nochmal dazu zu sagen, im gesamten Verfahren sich eigentlich extrem schlecht verhalten hat, extrem unglücklich verhalten hat, im Abschlussplädoyer Greg Brockman mitunter Greg Altman genannt hat.
33:44 Dennis Horn
Finde ich super.
33:45 Gavin Karlmeier
Gesagt hat, Elon Musk will gar kein Geld haben, woraufhin die Richterin ihn korrigieren musste und gesagt hat, ja doch, Elon Musk möchte Geld haben. Den eigenen Anwalt. Also absolutes Chaos, unglaublich. Und OpenAIs AnwältInnen, die haben was ganz anderes gemacht, die haben gar kein echtes Abschlussplägier gehabt. Die haben einfach nur das Beweismaterial, das vorgelegt wurde, nochmal in chronologischer Reihenfolge präsentiert. Die haben einfach gesagt, hier, wir haben folgendes, wir haben jenes, die Mutter der Kinder von Elon Musk kann Dinge nicht bestätigen, die ja auch im Zeugenstand saß und auch ein bisschen was erzählt hat. bei der man übrigens dazu sagen muss, was diesen Prozessor so kurios macht, dass rausgekommen ist, dass andere Menschen aus dem Board von OpenAI erst gehört haben, dass sie die Mutter der Kinder von Elon Musk ist, als Business Insider darüber berichtete. Also dieser Prozess hat vor allem extrem viel Chaos aus dieser Silicon Valley-Welt aufgemacht. Hat vor allem aber auch gezeigt, und das ist die große Zusammenfassung von Elizabeth Lopetto, dass Elon Musk keine Ahnung von KI hat, dass er nicht weiß, wie das funktioniert. dass er nicht weiß, wie die Industrie hinter KI funktioniert und dass er deswegen einfach nur mit seinem Unternehmen XAI, das jetzt SpaceXAI heißt. versucht hat, einfach OpenAI zu kopieren und dafür sogar die Modelle destilliert hat, einfach weil er es selber nicht auf die Reihe gekriegt hat. Finde ich eine sehr spannende Zusammenfassung. Wie das ausgeht, werden wir jetzt bald erfahren. Wir warten jetzt alle gemeinsam auf ein Urteil der Geschworenen. die Elon Musk alle nicht mögen, aber schauen wir einfach mal, was das für Auswirkungen auf die Börsengänge haben könnte. Das ist aber der Anfang von allem. Und deswegen nehme ich, bleiben wir noch kurz in dieser Rubrik hier, Dennis. Weil es ist was aufgefallen. Wir haben ja immer wieder über diese zirkulare Ökonomie gesprochen, die wir da erleben, in der erst alle Unternehmen voneinander die jeweiligen Dienstleistungen genutzt haben. Wir haben darüber gesprochen, Anthropic sitzt jetzt in den Rechenzentren von SpaceX und so weiter, SpaceX AI. Dann kam die zweite Stufe, bei der die Unternehmen alle ineinander investiert haben, wo Nvidia Anteile von OpenAI hat, Amazon Anteile von Anthropic, aber auch von OpenAI, Microsoft hat Anteile von OpenAI, nutzt aber offenbar und so weiter und so weiter. Und jetzt kommt die dritte Stufe und jetzt wird es richtig geil, nämlich sich gegenseitig den Arsch wegklagen. Es ist nicht nur so, dass Elon Musk auf dem AI verklagt. Elon Musk wollte ja vier Verfahren anstreben. Zwei davon finden nicht statt, eins läuft bereits vor Gericht und ein viertes wird kommen, in der Elon Musk. OpenAI und Apple verklagen wird wegen deren Zusammenarbeit, weil Elon Musk hat das Gefühl, dass ChatGPT im App Store priorisierter ausgespielt wird als Grog. Was zum Beispiel darin liegt, dass deutlich mehr Menschen ChatGPT runterladen als Grog. Aber tatsächlich wird dieser Prozess halt starten bald. Das heißt, wir können eigentlich hier diesen Jingle behalten und. . Craig Frederiki, das ist der Mann. . Craig Frederiki.
36:35 Dennis Horn
Oder die mit den Augenbrauen, glaube ich.
36:37 Gavin Karlmeier
Genau, das ist wie Apple-Fans sagen, die Frisur. Den Mann kennt man von diesem ganzen Keynote, weil er der Softwarechef von Apple ist. Der wurde jetzt als Zeuge zugelassen. Elon Musk hatte das beantragt und das bedeutet, dass seine interne Kommunikation zu dem kompletten Sachverhalt öffentlich gemacht werden muss. Und das ist sehr interessant, weil das wird bedeuten, dass wir wieder ein paar Insights bekommen. Und es geht noch weiter in diesem zirkularen Verklagegespiele, denn OpenAI prüft gerade, ob sie Apple verklagen können. Und zwar, weil sie das Gefühl haben, dass diese, für die, die es nicht mitbekommen haben, Apple und OpenAI haben einen Deal miteinander, dass du ChatGPT in der jetzigen iOS-Version nutzen kannst, integriert hast, dich anmelden kannst, Siri sagen kannst, kannst du bitte ChatGPT fragen und so. Und OpenAI sei unzufrieden damit, wie ChatGPT integriert ist, wie prominent sie platziert sind. Und offenbar sich auch einer Tatsache stören, dass Apple hinter dem Rücken von OpenAI Gespräch mit Google geführt hat, weil Gemini die neue Serie ab der nächsten Version übernehmen soll, wie es heißt. Das heißt, es geht alles noch weiter.
37:45 Dennis Horn
Das passiert aber in allem, was zwischen dieser Social Media Bubble und dem der KI-Entwicklung stattfindet. Weißt du, also wenn du jetzt mal irgendwie bei Apple landest, auf einer Hardware-Ebene findet das ja auch alles statt. Also jetzt redet Apple wieder mit Intel über neue Prozessoren. Die Displays, die im iPhone sind, sind zum Teil von Samsung gemacht Gefertigt. Aber von diesem, wir klagen uns gegenseitig den Arsch weg, also es gibt dort auch juristische Scharmützel mitunter, aber das kriege ich da nicht so mit.
38:26 Gavin Karlmeier
Die haben sich ja auch immer mal wieder gezopft Weil die einen den anderen die Ideen geklaut haben sollen. Gleichzeitig hat Microsoft Apple vor der Insolvenz bewahrt, als sie damals diesen Office-Stil gemacht haben und so. Also, vielleicht gehört das so zum Spiel, aber das ist halt jetzt gerade trotzdem alles sehr wild. Und das war unsere kleine Rechtsrubrik hier an der Stelle. Ein Verfahren! Ein Eifer!
38:55 Dennis Horn
Wobei, wir könnten ein bisschen noch da bleiben.
38:58 Gavin Karlmeier
Ja, es ist ein bisschen anders, weil es ist keine Klage unter AI-Unternehmen an der Stelle.
39:02 Dennis Horn
Ah, das stimmt. Also, es gibt eine Sammelklage, eingereicht beim US-Bundesgericht. In Kalifornien. Die OpenAI vorwirft, private Nutzerdaten von ChatGPT an Meta und Google weitergegeben zu haben. Durch Tracking-Technologien in Chat-GPT ohne Zustimmung der NutzerInnen. Wie immer Eine Klage, die alle Personen umfasst in den USA, die auf chatgpt. com Anfragen eingegeben haben. So, und was wurde übermittelt laut der Klageschrift Themen der Suchanfragen oder der der Themenanfragen bei Chat-GPT, Konto-Identifikation, E-Mail-Adressen, also Daten, die auch direkt einzelnen Personen zugeordnet werden können. Und wie wir wissen, stellt man Chat-GPT mitunter sehr intime Fragen und sensible Fragen, gesund. Finanzen, Recht.
39:57 Gavin Karlmeier
Ich wollte gerade intuitiv Danke sagen, als du Gesundheit gesagt hast. Ist ganz komisch, was man dafür Automatismen im Kopf hat. Gesundheit. Danke.
40:04 Dennis Horn
Ähm gefordert wird Schadensersatz und eine einstweilige Verfügung, die genau diese Praxis stoppt. OpenAI ist alleiniger beklagter. Meta und Google werden als Empfänger der Daten dort aufgeführt. Ist nicht die erste Klage gegen OpenAI, es gab schon mal eine 2023 in der Richtung wegen des Einsatzes personenbezogener Daten. Fürs KI-Training und es gibt ähnliche Vorwürfe auch gegen Perplexity AI.
40:30 Gavin Karlmeier
Aber das Interessante ist ja, dass wir vor einigen Wochen hier darüber gesprochen haben, dass es Hinweise darauf gibt, dass OpenAI die Daten der NutzerInnen nutzt, um ihnen getargetete Werbung anzuzeigen. Getargetete? Ja. Sagt man so, ne? Ja, ja. Werbung anzuzeigen, wo gesagt wird, hey, komm noch zurück. Du magst uns doch auch. Damals hatte OpenAI aber gesagt, dass die Inhalte der Chats absolut privat blieben. In diesem Fall hier sprechen die Kläger aber davon, dass Themen der Suchanfragen definitiv einzelne NutzerInnen zugeordnet werden könnten. Einer lügt.
41:08 Dennis Horn
Der Rest bleibt uns erstmal vorab zu schätzen, überlassen.
41:11 Gavin Karlmeier
Den Rest müssen Gerichte entscheiden.
41:13 Dennis Horn
So, wo wir gerade bei sensiblen Anfragen sind das King's College.
41:18 Gavin Karlmeier
Während wir aufnehmen, dann hören wir.
41:19 Dennis Horn
Das King's College in London hat nach eigenen Angaben die erste Studie ihrer Art vorgelegt, wo mal quantifiziert wird, wie viele Leute. eine Anfrage beim Chatbot ihrer Wahl einem Arztbesuch vorziehen. Hab ich schon gesagt, also das ist mitunter anders als Krankheiten googeln, weil man ein besseres Gefühl hat bei Chat-GPT. Kann genauso schlimm ausgehen. Aber es ist so, wenn du beim Chatbot nach einer Krankheit fragst. Stirbst du nicht jedes Mal?
41:55 Gavin Karlmeier
Das ist aber genau das Problem, weil wir haben darüber gesprochen, dass die Hälfte aller Anfragen mit Symptomen, mit denen du sofort zum Notarzt hättest gehen müssen, zu dem Ergebnis führten
42:04 Dennis Horn
Nö, ne, bleib mal zu Hause, schlaf dich mal aus. So. 15% der Befragten in Großbritannien nutzen Chatbots für Gesundheitsratsschläge, statt zum Hausarzt zu gehen. Und von diesen 15% war übrigens. Jeder und jede Vierte durch zu lange Wartelisten bei Arztpraxen auch motiviert. Auch nochmal interessant, auch in Großbritannien eigenes Ding dann. So, und die Risiken laut dieser Studie, ein Fünftel der Befragten sagt, die KI habe sie nicht dazu ermutigt, trotzdem eine ärztliche Meinung einzuholen. Und ein ähnlich großer Anteil hat sich aufgrund einer Antwort des Chatbots dann einfach gegen einen Arztbesuch entschieden. Die Studienleiterin ist der Studienleiter ist Graham Lord. Toll, diese Namen. Wirklich.
42:52 Gavin Karlmeier
Wir müssten vielmehr über britische Menschen sprechen.
42:54 Dennis Horn
Und sagt, die zunehmende individuelle Nutzung schafft ein unreguliertes KI-Gesundheitssystem, parallel. Zum öffentlichen Gesundheitssystem in Großbritannien. KI könne aber keine Patienten körperlich untersuchen, keine vollständige Krankengeschichte erfassen, keine subtilen Symptome erkennen. Das Problem ist aber, dass
43:16 Gavin Karlmeier
das kein KI-Problem ist, sondern ein systemisches Problem. Also weißt du, wenn es keinerlei Frust mit Wartelisten gäbe, mit. Vermittlungen mit Ärztinnen, die nicht erreichbar sind, weil sie überlastet sind. Das ist auch kein Problem der Ärztinnen, sondern ein systemisches Problem. Dann hätten wir gar nicht das Bedürfnis, einen Computer danach zu fragen, zumindest nicht in dem Umfang. Natürlich gäbe es trotzdem einzelne Leute, die sagen, ah, ich hab mir jetzt irgendwie keine Ahnung. irgendetwas erlebt, das ist mir unangenehm, dann würden Sie trotzdem mit einem Chatbot darüber sprechen, aber ob sie das in so einem großen Stil machen und auch in Umfragen antworten würden, ja, ich mache das lieber, das halte ich für unwahrscheinlich, wenn deine Ärztinnen-Besuch nicht mit so vielen Widrigkeiten verbunden wäre.
44:01 Dennis Horn
Ja, das ist so. Das ist ein systemisches Problem, wenn Leute sozusagen das Gefühl haben, auf KI angewiesen zu sein, weil die Wartelisten so lang sind. Es gab noch einen interessanten Punkt in dieser Studie. 37 Prozent der Menschen sind für den klinischen KI-Einsatz, achtunddreißent dagegen. Und ältere Menschen, die also über 65 sind, sind deutlich offener gegenü im klinischen Bereich Als 18 bis 24. Ich finde das super spannend.
44:34 Gavin Karlmeier
Das ist super spannend. Weil das selbe Grund ist, warum über 65-Jährige mehr Anzeigen mit Joe Biden und Donald Trump angezeigt haben.
44:41 Dennis Horn
Ja, genau. Das war auch direkt mein Gedanke. Es ist weniger digitale Medienkompetenz.
44:46 Gavin Karlmeier
Genau. Also, weil die sagen, nö, ich krieg von Signal Support eine Nachricht, ich schicke die Pin. Das ist der Zusammenhang. Das ist der Zusammenhang. So. Bevor wir ins Sonstiges gehen, habe ich einen kleinen Nachhak, damit wir das nicht hinüberfallen lassen, weil da hat sich ein bisschen was angesammelt. Und wir haben ja, ich habe ja gerade die Signal-Support-Geschichte angeschmissen. Angeschmissen. Das ist gut. Toll, ne? Sigma hat jetzt angekündigt, Änderungen vorzunehmen. Im Interview mit dem Spiegel war Meredith Whittaker. Chefin der Signals-Stiftung. Und ich erzähle dir jetzt mal, was so die Änderungen werden, die es dann gibt. Ja. Und du, das ist jetzt so ein bisschen, wie soll ich sagen, Korrekturen und Emotionen.
45:22 Dennis Horn
Ja, okay, mach mal.
45:23 Gavin Karlmeier
Okay. Denn es ist in einem Video.
45:26 Dennis Horn
Ja, aber ich kriege meine Wasserflasche nicht auf, außer mit den Zähnen, weil ich die ganze Zeit das Mikrofon in der Hand halte. Also. Ja gut.
45:40 Gavin Karlmeier
Wenn jemand zum ersten Mal eine Nachricht von einer unbekannten Nummer erhält, werden zukünftig Warnhinweise angezeigt.
45:47 Dennis Horn
Das ist wie das Corporate-E-Mail-Programm, wo dann immer so ein 5 cm großer Hinweis externe E-Mail oben steht.
45:55 Gavin Karlmeier
Und wenn du antwortest, steht das dann mit im Betreff auch in der Antwort. Extern. Das Annehmen neuer unbekannter Kontakte wird in Zukunft nicht mit einem einzigen Klick möglich sein, sondern bringt einen Warnhinweis mit sich. Das finde ich in Ordnung. Das finde ich auch in Ordnung. Es sind aber alles so Dinge, wo ich mir denke, also Hätte es das alles passieren müssen?
46:15 Dennis Horn
Ja, aber das finde ich tatsächlich in Ordnung, weil das ja so ein so ein Moment ist. Weißt du, einmal einen neuen Kontakt und das trägt dazu bei, dass du in dem Moment, in dem du den Kontakt schließt, das bewusster machst.
46:29 Gavin Karlmeier
Und das finde ich nicht schlecht. Ja, das stimmt.
46:31 Dennis Horn
Weil dadurch ist das auch nicht so, dass das so ein Regelding ist, wo dich das dann irgendwann nervt und du klickst einfach auf weiter.
46:37 Gavin Karlmeier
Finde ich gut. Ja, okay. Das war's. Ach so. Was war das erste nochmal? Du kannst nicht von einer unbekannten Nummer eine Nachricht kriegen, ohne einen Warnhinweis zu sagen.
46:50 Dennis Horn
Also generell. Signal ist ja auch die App, die ab und zu nochmal deine Pin zwischendurch überprüft. Ich glaube, die müssen vorsichtig sein. Das unterbricht ja den Flow der Nutzung in irgendeiner Form.
47:03 Gavin Karlmeier
Aber wahrscheinlich wäre ohne diese Überprüfung diese Phishing-Aktion auch nicht so erfolgreich gewesen, weil das ja genau dieselbe Abfrage war. Okay, zweites Nachhak. Wir bleiben im Zielgespräch dann. Kleine Frage. Wie viele Streifen hat die amerikanische Flagge?
47:22 Dennis Horn
Oh, das ist was, das müsste ich. Sterne, weißt du? Wie viele Streifen hat die Welt. Weiß ich nicht, elf.
47:31 Gavin Karlmeier
Das ist witzig, weil Donald Trump glaubt das auch. Weil auf dem Trump-Phone, das wohl bald kommen wird, sind elf Streifen. Die amerikanische Flagge hat aber 13.
47:42 Dennis Horn
Ach so. Ja, okay. Das ist schon krass, oder? Ich bin ein bisschen erschrocken, aber ich wusste es nicht.
47:50 Gavin Karlmeier
Es ist unglaublich. Aber das goldene T1 soll diese Woche jetzt ausgeliefert werden. Und kommt das dann auch endlich bei dir an? Ich hoffe. Also ich habe nochmal meinen KollegInnen bei Heise geschrieben, nachdrücklich, dass ich dieses Gerät teste. werde. USA Today hat nämlich darüber berichtet, dass es wohl tatsächlich kommen wird. Sie haben eine explosive E-Mail der Trump Mobile bekommen.
48:12 Dennis Horn
GmbH.
48:13 Gavin Karlmeier
GmbH bekommen. Und das interessante an diesem Telefon, weißt du noch, was kostet?
48:18 Dennis Horn
499. Exakt.
48:20 Gavin Karlmeier
Kostet 499.
48:21 Dennis Horn
Wenigstens das. Nicht die Zahl der Streifen auf der US-Flagge, aber das ist das Handy-Flagge.
48:24 Gavin Karlmeier
Du bist einfach Kapitalist, das ist okay. Das Ding ist, die Fotos, die es jetzt gibt, wurden alle ausgetauscht, weil es gab, es sind jetzt neue Fotos. Und es zeigt ein anderes Telefon. Und zwar sieht man da ein T-Mobile Revel 7 Pro 5G von WinkTech. Und dieses Telefon kostet bei Amazon 120 Dollar. Es hat dann nur keinen goldenen Lack drauf mit einer falschen USA-Flagge. Aber dafür kriegst du das Ziel von eigentlich jetzt schon, du könntest es jetzt schon testen für 120 Dollar.
48:50 Dennis Horn
Manufactured by American Values. Genau. Sag ich da. So ist es.
48:57 Gavin Karlmeier
Ja. Und dann habe ich noch einen kleinen Nachhak, vielleicht sogar zwei. Ja, zwei Nachhaken. Das eine ist, wir haben darüber gesprochen, dass du ja Admeta AI schreiben kannst bei Threads. Also du, ich nicht. Und dass du, weil ich bin gesperrt. Und dass du Meta-AI aber nicht blockieren kannst. Das hat jetzt Jane Wong versucht, über die Konsole zu lösen. Und hat dann eine Serverfehlermeldung bekommen, this account can't be blocked. Das heißt direkt im System, dass Meta AI nicht blockiert werden kann. Es ist nicht einfach nur in der UX ausgeblendet. Sehr interessant. Wirklich, ne?
49:34 Dennis Horn
Weil das bedeutet ja, dass ein System existiert für das Nicht-Blockieren können von Accounts. Exakt. Und wo wird es gegebenenfalls noch eingesetzt? Finde ich super interessant. Finde ich auch. Super interessant. Okay.
49:47 Gavin Karlmeier
Und dann der Vergleich zwischen SEC und Elon Musk. Wir haben darüber gefühlt 900 Mal gesprochen in diesem Podcast. Das ist Folge 577. Also ist es ein langes Trauma. Wir haben uns darüber ein bisschen geärgert, aber auch gefreut, dass es zu einem Ende kommt, weil sich SEC und Elon Musk auf einen Vergleich einigten, bei dem Elon Musk 1,5 Millionen Dollar zahlt. Für die, die es nicht mitbekommen haben. Es geht darum, dass Elon Musk damals zu spät gemeldet hat. Der Börsenaufsichtskommission, dass er Twitter-Aktien gekauft hatte und damit offenbar den Markt manipuliert hätte, um sich selber die Möglichkeit zu erhalten, mehr Anteile zu kaufen. Kannst noch folgen, oder? Jetzt gibt es diesen Vergleich. Die Bundesrichterin, der dieser Vergleich vorgelegt wurde, lehnt aber ab, diesen Vergleich anzunehmen. Ach was. Ja.
50:29 Dennis Horn
Die will den jetzt erstmal überprüfen. Da haben wir uns ja noch gewundert. Guck mal, da kommt der jetzt so davon.
50:35 Gavin Karlmeier
Also, das wird jetzt erstmal geprüft. wird dann genauer ausgearbeitet und ein Zeitplan für die Einreichung von Schriftsätzen entwickelt, in dem der Vergleich befürwortet wird von beiden Seiten. um sozusagen da jetzt ein Überprüfungsverfahren zu haben. Also es gibt kein Gerichtsverfahren, weil der zugunsten eines Vergleiches verhindert wurde. Dieser Vergleich allerdings bringt ein Verfahren mit sich. Großartig.
50:58 Dennis Horn
Finde ich großartig, ich frag mich manchmal so, wie sehr spielt in den USA jetzt schon eine Rolle, Dinge möglicherweise auch zu strecken? Um darauf zu warten, dass sich nach November in diesem Jahr der Wind politisch so ein bisschen gedreht hat.
51:10 Gavin Karlmeier
Maybe. Aber zumindest 2027 irgendwas passiert.
51:15 Dennis Horn
Ja. Interessant. So ist es. Interessant. Axios hat eine Exklusivmeldung. Was ist dann exklusiv bei Ihnen? Sie wären schlau, wenn sie es täten. Ich weiß nicht, ob sie so wortspiel gebunden sind wie wir.
51:31 Gavin Karlmeier
Ich pitch den das mal.
51:33 Dennis Horn
Die CEOs von Meta. Ich will nur deren Tweets-Account im Gegenzug. Alphabet, TikTok und Snap sind wieder ins Kapitol eingeladen. Zu einer Anhörung am 23. Juni, also in gut einem Monat. Der Titel der Anhörung, das fand ich sehr interessant, diese Anhörung hat einen Titel. Und muss man gleich mehr sagen. Also sie heißt Untersuchung der Praktiken der Tech-Branche und der Auswirkungen auf Nutzer und Familien. Erlebt Social Media gerade seinen Big Tobacco-Moment? Hab ich gedacht, klingt wie eine Hart-Aber-Fair-Episode, oder? Oder haken dann. Oder haken dann. So, also, was sind die Themen, die.
52:08 Gavin Karlmeier
Glaubst du, es gibt auch so eine lockere Einstieg- und Ausstiegsfrage, die Louis Klamroth dann stellt im Kapitol?
52:13 Dennis Horn
Ja, oder der Senator macht noch ein paar lustige Reels.
52:18 Gavin Karlmeier
Oder kommentiert das Verfahren später selber in der ARD-Mediathek.
52:22 Dennis Horn
Im Faktencheck. So, also, die Themen sind laut einer Sprecherin zuständigen Ausschusses die Aufsicht über Big Tech, KI-Sicherheit, Repressalien gegen Whistleblower. Du hast das zu sehr in dir, das KI. Ja, aber ich möchte das Irgendwann verliert man die Ironie, ne? Da muss man vorsichtig sein. Vorsichtig sein, ja, ja. So, also es gibt noch keine formellen Zusagen der CEOs, die Gespräche laufen. Warum jetzt? Die Social Media Plattformen stehen unter Druck.
52:55 Gavin Karlmeier
Wieso war das damals mit der Arto-Alarmanlage?
52:58 Dennis Horn
Ja, sind wir wieder jetzt hier.
53:00 Gavin Karlmeier
Es ist ein anderes Hotel, es ist eine andere Stadt, aber ist egal.
53:04 Dennis Horn
Also, die Social Media Unternehmen stehen unter Druck. Es gibt mehr und mehr Klagen, es gibt die ersten gerichtlichen Niederlagen und der Kongress nähert sich der Verabschiedung von Gesetzen zum Schutz von Kindern im digitalen Raum. So, und die letzten Aussagen der CEOs vor dem Kongress waren Anfang 2024, also anderthalb Jahre, nee, zweieinhalb Jahre her. Damals vor dem Justizausschuss zu ähnlichen Themen. Und ja, werden wir bald großes Schau laufen Nochmal erleben dort.
53:38 Gavin Karlmeier
Es ist so interessant, weil das ja offensichtlich eine Folge dieses verlorenen Prozesses gegen Meta und Google ist in Kalifornien, über den wir hier so viel gesprochen haben. Und dass das jetzt möglicherweise damit eine politische Dimension erreicht, bei der man nicht mehr weggucken kann. Und die Frage wird so ein bisschen sein, wie schaffen es die Big-Tech-Unternehmen, das zu ihren. . Gunsten wieder umzudrehen, umzuframen und möglicherweise es so zu schaffen, dass sie, weil sie mit extrem großen finanziellen Puffern ausgestattet sind, da relativ unbeschadet davonkommen, während kleinere Angebieter, wie zum Beispiel Blue Sky am Ende in den USA, enorme Probleme haben werden, da zum Beispiel Edge Verification nachzuweisen. Also das Da bin ich so ein bisschen skeptisch, wenn ich mir das angucke. Auf der anderen Seite finde ich es erstmal richtig, die vorzuladen und zu fragen, ja, was macht ihr denn jetzt? Das ist doch mein Gefühl. Ich weiß nicht, was du denkst.
54:31 Dennis Horn
Nee, ich glaube schon, dass es in schöner Regelmäßigkeit in irgendeiner Art und Weise sinnvoll ist. Und je nachdem wer gefragt hat und wer dort saß, ähm Also kamen ja auch mal interessante Punkte raus. Aber ich glaube, das ist also steht und fällt wirklich mit dem Politiker, der Politikerin, die diese Interviews führt. Oh ja. Weil wenn ich mich an manche Interviews dort mit Mark Zuckerberg. Erinnere, das war Hanebüch nicht.
55:01 Gavin Karlmeier
Wo dann wirklich so gefragt wurde: Was muss ich denn machen, um mehr Reichweite zu finden? Genau, zum Beispiel nach dem Motto R zum Beispiel. So, dann gucken wir mal kurz ab. Das war aus erster Hand. Achso genau, und er wusste es selbst nicht.
55:14 Dennis Horn
Wir gucken nochmal kurz in die Europäische Union. Sehr spannend, was da gerade passiert. Das Parlament der EU hat einen Haushaltsrahmen für 2028 bis 2034 vorgeschlagen.
55:28 Gavin Karlmeier
Warum sagt man Putzplan und nicht Haushaltsrahmen?
55:32 Dennis Horn
Bei Haushaltsrahmen, was zu essen ist. So, also, und der soll größer werden, plus von rund 10 Prozent. Und In diesem Haushaltsrahmen sind vorgesehen neue Eigenmittel von rund 60 Milliarden Euro im Jahr. Und zu denen gehört eine Abgabe Auf digitale Dienste. Konzerne wie Meta oder andere sollen, wie es aus dem Parlament heißt, einen fairen Beitrag leisten. Und das Spannende hieran ist. Ist, dass sich das Parlament damit gegen die EU-Kommission positioniert, die Mitte vergangenen Jahres, haken wir dran, das Vorhaben einer Digitalsteuer hat fallen lassen. So als Diplomatie signal an die USA um da die Strafzölle zu verhindern. So und dann sind im Anschluss ja einzelne Länder vorgepresst. Auch darüber haben wir gesprochen. Also Polen will die Umsätze der Tech-Konzerne anzapfen. Frankreich hat eine nationale Digitalsteuer beschlossen, die erhöht wird von 3 auf 15 Prozent. Und das Parlament will jetzt neben der Digitalsteuer auch noch Abgaben auf Online-Glücksspiele, Kryptowert. Also, das ist schon ein Konflikt. Mit der EU-Kommission, den ich aus politischer Sicht ganz spannend finde.
56:56 Gavin Karlmeier
Ich überlege gerade, Ob das wirklich ein Konflikt ist oder ob das ein politisches Spiel ist, bei dem man in die USA signalisiert, dass man zwar guten Willen hat, gleichzeitig aber auch einen Widerstand. Also dass man sagt, ey, wir wollten die Digitalstelle verhindern, haben das aber nicht geschafft. Aber hey, lieber Donald Trump, wir haben es probiert. Mhm. Weißt du, durch dieses, dieses gegenseitige Aneinanderreiben, erst wird es dann abgeschafft, dann wird es doch wieder auf den Plan gesetzt, könnte man ja möglicherweise ein bisschen ein anderes Signal senden als durch eine direkt. direkte Digitalsteuer. Wobei man natürlich dazu sagen muss, fair wäre, wenn das Ding endlich da wäre. Das wäre fair.
57:40 Dennis Horn
Das wäre fair. So. Aber wer bin ich denn schon? Schaffen wir noch ein paar Funktionen? Funktionen und Emotionen sollten wir machen. Ich wollte noch ganz kurz auf eine Berichterstattung hinweisen. Ja. Die uns Haki Klaus geschickt hat. Klaus ist Datenjournalist. Ja. Liebe Grüße. Arbeitet unter anderem für Quarks, die Kolleginnen und Kollegen von Quarks. Und hat getestet, wie gut KI-Bots in YouTube-Kommentaren performen können. Also es ist, also Bot-Kommentare auf YouTube sind bisher ganz gut zu erkennen. Copy and Paste, irgendwie random Imagen. Emojis, keine richtige thematische Beteiligung. Aber was ist, wenn KI das jetzt irgendwie grundlegend ändert? Also es gab eine US-Studie, da wurde Chat-GPT schon mal grundsätzlich in Drei Viertel in aller Fälle für einen Menschen gehalten und der Mensch für eine KI. Also da konnten Leute das dann schon nicht mehr auseinanderhalten. Und jetzt hat Klaus Gemeinsam mit Quarks einen eigenen Bot eben auf YouTube eingeschleust in den Kommentaren und das hat funktioniert. Also er hat einen Kommentar gepostet, inklusive Emoji-Einsatz, sehr menschlich, ohne in irgendeiner Form Entdeckt zu werden. Und der hat, womit haben die das gemacht? Mit einer Soul-Datei nennen die das. Also im Grunde eine Persona festgelegt, die dann als der, die KI da irgendwie unterwegs ist. Die duzt immer, antwortet im Stil, Irgendwie dieser Person erstellt eigenständig dann Antwortvorschläge und basiert auf dem Schreibstil eines echten Reddit-Nutzers. Oh. Da haben sie sich bedient für das Training. Und die wichtigste Erkenntnis ist eigentlich so, das größte Problem ist die IP-Adresse Das größte Problem, um das selber zu machen. Aber warum sollte man das tun? Naja, wenn du also Was steckt dahinter? Also es gibt ja verschiedene, die das machen. Da berichtet Quarks dann auch drüber. Es sind staatliche Akteure in so in Information. Wie heißt es so? Warfare, glaube ich, politische Organisationen und irgendwie Parteianhänger. Dann gibt es kommerzielle Akteure und es gibt organisierte Kriminalität. So, ähm, und das Wichtigste, warum es gemacht wird, ist aber die Schweigespirale. Also du setzt das ein, um eine vermeintliche Mehrheit irgendwie zu erzeugen. Und wenn jetzt KI sozusagen Menschen auch nochmal signalisieren kann, okay, das scheint jetzt gegenüber wirklich jemand zu sein und nicht nur Bots. Und da gab es diesen Effekt schon, dann wird das noch schlimmer. Also ich fühle mich sozusagen in der Minderheit, weil da so viel steht in der Richtung.
01:00:25 Gavin Karlmeier
Ja, man muss aber eigentlich ja verhindern, dass es funktioniert. Absolut.
01:00:29 Dennis Horn
Absolut. Aber jetzt Quarks sagt erstmal: technisch ist es möglich, KI-Bots auf YouTube irgendwie ohne Probleme mitdiskutieren zu lassen. Aufwand überschaubar und die Auswirkungen eben möglicherweise erheblich. Danke für den Link. Wir nehmen das mal mit in die Show Notes.
01:00:44 Gavin Karlmeier
Ja, machen wir. Musst du mir aber schicken.
01:00:46 Dennis Horn
Ja, habe ich schon.
01:00:48 Gavin Karlmeier
Ach ja, stimmt.
01:00:51 Dennis Horn
Funktionen und Emotionen.
01:00:55 Gavin Karlmeier
Dennis, ich hab dir noch was mitgebracht, das im Doc versteckt war. Ja. Und das würde ich dir gerne noch zuschmeißen hier: Funktionen und Emotionen. Schmeiß mir erstmal zu. Erinnerst du dich noch an DIG, D-E-G-G?
01:01:05 Dennis Horn
Ja, das war der Bookmark-Dienst, oder?
01:01:07 Gavin Karlmeier
Ja, genau. Die haben ja am 07. 03. 2025 in der Folge biometrisch ungeschnitten Wichtigkeit. Dick, mit Thorsten Dick, haben wir hier darüber gesprochen, dass Dick angekündigt hat, dass sie zurückkommen, weil der frühere Dick-Gründer und einer von Redditts Gründern gemeinsame Sache machen, sich die Rechte an Dick gesichert haben und Dick zurückgebracht haben. Dann haben wir darüber gesprochen, am 20. 03. mit Martin Fehrenssen in der Folge hinter Horizon Worlds geht's weiter. Tolle Name immer, ne? Haben wir darüber gesprochen. dass nach dem zwei Monate nach dem Start der offenen Beta Dick wieder eingestellt wurde, weil da zu viel AI-Slop war. Ja. So, Dick. Jetzt kommt die Meldung. 18. Mai 2026, zwei Monate später. Dick kommt zurück. Was? Ja, Dick wagt einen neuen Versuch, diesmal als KI gestützter Nachrichtenaggregator, so ein bisschen wie das alte Dick früher. Weil das letzte Dick war ein bisschen mehr Reddit-mäßig. Und jetzt kommt es wieder zurück. Es ist kein Reddit-Clone mehr, sondern eben seine Nachhinein-Aggregator-Seite, auf der KI Gewichtung und Einordnung vornimmt, um News zu sortieren. Das ist doch wild.
01:02:15 Dennis Horn
Ich habe da gar nicht mehr Emotionen zu, weil ich habe Dick niemals benutzt damals. Nee, ich war ein Delicious Chip. Ich war auch ein Delicious Chip. Ja, ja, genau. Genau. Ganz schwer anzugeben, weil man nie wusste, wo die Punkte sind. Hinter DELSBLIL und ICI und VUS. Aber es war trotzdem kompliziert. Es war trotzdem kompliziert. Ja, das stimmt. Ansonsten habe ich da keine Emotionen. Es ist einfach nur, die Geschichte finde ich einfach nur wild. Es ist komplett wild. So. OpenAI führt Chat-GPT für persönliche Finanzen ein. Also da gibt es eine Reihe von neuen Tools für Chat-GPT-Abonnenten. Und mit denen kannst du deine Konten mit dem Chatbot verknüpfen und dann Fragen stellen von der Analyse deiner Ausgaben bis zur künftigen Finanzplanung.
01:03:05 Gavin Karlmeier
Ich möchte da den Threads-Nutzer zitieren. Nick Jones, der geschrieben hat, this is great news for anyone who is fully insane. Also, du kann also Du kannst ein LLM jetzt nutzen, um alle deine Konten direkt darauf direkt zu. Ungefähr vier Wochen, nachdem ein Startup gemeldet hatte, dass alle Backups und Datenbanken von Cload Code gelöscht wurden, weil sie freien Zugriff auf die operative. Datenbank hatten, ne? Mhm. Gut.
01:03:36 Dennis Horn
Du aber, also, hm, hm. Also Funktional gesehen, also am Chatbot diese Fragen stellen zu können, von mir das völlig in Ordnung durchgehen zu können.
01:03:46 Gavin Karlmeier
Lade eine CSV deiner Kontenbewegung runter, pack sie da rein. Wenn du das möchtest, lösch vielleicht die Kontonummern vorher raus. Und dann mach das.
01:03:54 Dennis Horn
Sonst ist nachher von meinem Konto auch die ganze Codebase weg.
01:03:58 Gavin Karlmeier
Also funktional kann man, wenn man das möchte. Natürlich sollte man nochmal gegenchecken, ob das wirklich so richtig ist, was dabei rauskommt, aber so eine Sortierung zum Beispiel vorzunehmen, wofür gebe ich am meisten aus? Das habe ich letzten Monat mit meinem Geld gemacht und so. Dafür sind diese KI-Tools ja am Ende da, dass man Automatisierung vornimmt. Hast du gerade KI gesagt? Ja, für dich.
01:04:16 Dennis Horn
Ja, finde ich schlecht.
01:04:17 Gavin Karlmeier
Finde ich okay, dass du OKI ist. Finde ich OKI.
01:04:23 Dennis Horn
Okay. Das sind meine Zielvorgaben für den nächsten Monat.
01:04:31 Gavin Karlmeier
Zielvorgaben, die der Computer vorgibt. Lustig, weil in dem Wort okay steckt der AI auch schon drin, weil man keine Ahnung hat, wie man Schrift benutzt. Egal. Auf jeden Fall, für Automatisierung ist es ein total guter Use Case. Einfach eine Tabelle rein, mach mal. Aber das direkt in Zugriff auf dein Konto geben zu lassen und dann einfach mal machen zu lassen. Fatal. Dumm. Don't do it. So, Instagram hat. Das ist richtig geil, was jetzt kommt. Die nächsten beiden hängen zusammen.
01:05:02 Dennis Horn
Instagram hat's still und heimlich. Die Möglichkeit nach Orten zu suchen gekillt. Ich habe ganz viele Emotionen dazu. Also bisher konntest du, du hast irgendwas eingegeben und dann kannst du darunter auswählen Bei der Suche willst du jetzt Hashtags sehen, willst du jetzt Nutzer sehen? Willst du jetzt Orte sehen? Ja, und Hashtag haben sie ja auch schon gemacht. Ist auch schon weg und Orte sind jetzt auch weg. Genau. So. Keine Erklärung dessen. Und Leute sind wirklich frustriert deshalb mitunter, schreibt Mad Navara. Und ja, tatsächlich, es ist seit einer ganzen Weile weg. Du hast Emotionen dazu.
01:05:45 Gavin Karlmeier
Birken.
01:05:45 Dennis Horn
Birken.
01:05:47 Gavin Karlmeier
Ja, ich finde, dass Instagram, ich finde es gut, dass sie oft mal an der Suche arbeiten, wobei ich mir mehr wünschen würde, dass sie die Suche zu einem guten Tool machen, anstatt einfach Noch mehr Funktionen rauszunehmen. Das ist also mein Wunsch. Finde das erstmal aber, ähm, eine nachvollziehbare Entwicklung, weil dieses Places-Ding Wurde überhaupt nicht gepflegt. Niemand hatte. Du musstest einen Facebook-Ort anlegen, um das zu tun. Das heißt, so rein von der Infrastruktur her gab es da eigentlich gar keine Verankerung im Netzwerk.
01:06:13 Dennis Horn
Verstehe ich. Und irgendwann ist das, was bei Facebook dann korrigiert wurde, auch irgendwie auseinandergebrochen. Und das schien eine unterschiedliche Basis dann irgendwann zu sein. Mir fehlt das. Ich habe das richtig häufig genutzt. Warum? Naja, das ist doch Discovery in irgendwelchen Städten. Also als ich Als ich über Instagram gedreht habe, haben wir in Cafés, zum Beispiel in San Francisco, Leute getroffen, die das über die Ortssuche und Funktionen in Instagram entdeckt haben. Und ich habe das auch gemacht. Wenn ich in irgendeiner Stadt war oder so, habe ich geguckt, was gibt's hier, hab gesucht, hab geguckt, was gibt's dazu. bei Instagram für Storys von heute oder so. Und das ist still und heimlich verschwunden. Die haben zuerst diese alte, die Orte erscheinen auf der Kartefunktion weggenommen. wo du auch so ortsgebunden die Storys dir angucken konntest. Dann war das irgendwann nur noch auf die Städte gemappt und auch selbst das ist mittlerweile weg. So und diese ganze. Discovery-Möglichkeit, wenn ich in irgendwelchen anderen Städten bin, ist dadurch weggefallen. Und es nervt mich tierisch. Ich habe das richtig viel genutzt.
01:07:18 Gavin Karlmeier
Ich habe das seit fünf, sechs Jahren nicht mehr benutzt. Ich benutze dafür immer Foursquare. So, aber dann habe ich vielleicht das Richtige für dich. Ich habe was Gutes für dich. TikTok hat ein neues Feature mit dem Namen TikTok Go, bei dem es die Möglichkeit gibt, mehr Orte zu discovern. Und in einer Zusammenarbeit mit Anbietern wie Booking. com, Expedia, GetYour Guide, TicketsundTrip. com kannst du auch direkt darüber buchen. Also du kannst quasi in TikTok jetzt dein Hotelzimmer buchen, während du dir anguckst, was aus diesem Hotelzimmer so für TikToks gedreht wurden.
01:07:55 Dennis Horn
Ja, das ist also okay. Haben die eine Lücke gesehen irgendwo bei irgendeiner anderen App?
01:08:01 Gavin Karlmeier
Vielleicht haben sie da was gehört. Vielleicht hat da etwas, jemand gezwitschert.
01:08:07 Dennis Horn
Ja, ich habe da, weil ich zu TikTok generell so wenige Emotionen habe als Nichtnutzer, habe ich da keine Emotionen zu.
01:08:14 Gavin Karlmeier
Das sind die drei Jahre zwischen uns. Das ist wohl so. Ist es wohl so. Willst du das noch machen, das nächste, oder hören wir das dann am Mittwoch?
01:08:23 Dennis Horn
Nee, wir hören das am Mittwoch, weil wir müssen wirklich jetzt noch kurz ein paar Worte zur Republika sagen. Ja. Bevor wir hier abschließen, sonst wird das Ding zu lang. Ja. So. Die Leute hassen das, wenn wir das sagen. Heute, Montag, 18. Mai, wenn ihr das hier hört, und ihr seid in Berlin und besucht eine Veranstaltung mit dem Titel Republika. Dann würden wir euch empfehlen 18. 45 Uhr Stage 2. Nicole, Gavin und ich werden Unsere Thesen zum Jahr 2026 in Social Media an die Leinwand von Stage 2 nageln So ist es.
01:09:01 Gavin Karlmeier
Und direkt davor habe ich um 17 Uhr auf Stage 1 Taylor Lawrence interviewt. Zum Thema Verification, Veränderung des Internets, ist das freie Internet in Gefahr? Verlieren wir gerade eine wichtige gesellschaftliche. Errungenschaft, sind Social Media Verbote für Minderjährige möglicherweise der erste Sargnagel. Solche spaßigen Themen bringe ich da so mit. Schön. Habe ich mir so überlegt. Schön.
01:09:23 Dennis Horn
Und wenn ihr da seid, kommt doch rum. Sprecht uns an. Wir haben Sticker. Wir haben Sticker. Neue Sticker. Neue Backenbrand-Sticker.
01:09:32 Gavin Karlmeier
So viele wie ihr wollt, könnt ihr haben. Also, ich habe mich dann nicht im Griff gehabt bei der Anzahl der bestellten Sticker.
01:09:39 Dennis Horn
Dürfen wir sagen, was draufsteht?
01:09:40 Gavin Karlmeier
Ja, klar.
01:09:41 Dennis Horn
Ja, es steht drauf, Doom Scrolling für die Ohren. Haken dran.
01:09:45 Gavin Karlmeier
Rundes Sticker.
01:09:46 Dennis Horn
Rundes Sticker. Das gab's noch nie. Damit sie auch genau. Das Markenlogo eures favorisierten Laptops verdecken können.
01:09:54 Gavin Karlmeier
Außer ihr habt ein Lenovo ThinkPad? So groß sind sie dann doch nicht. Gut. So, wir hören uns wieder hier am Mittwoch dann auch von der Republika aufgezeichnet, Florian Gregorzig, der eine spannende Recherche mitbringt und der morgen Also heute Angela Merkel interviewt. Ich werde also mit jemandem sprechen, der Angela Merkel interviewt hat.
01:10:14 Dennis Horn
Während Florian Grigorzik mit jemandem spricht, der Taylor Swift, wollte ich gerade sagen, Lawrence interviewt hat. So ist es. So, ist gut.
01:10:20 Gavin Karlmeier
Das seid ihr hier am Mittwoch. Genau. Viel Spaß, wenn ihr nicht bei der Republika seid, hört ihr uns hier wieder. Wenn ihr doch da seid, hören wir uns miteinander. Danke und tschüss.
01:10:28 Dennis Horn
Tschüss.
01:10:30 Gavin Karlmeier
Werbung.
01:10:32 Speaker 6
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