Kurzzeitig hatten wir Grund, davon auszugehen, dass es das jetzt erstmal vorläufig war, mit dem Prozess zwischen Musk und OpenAI. Aber von wegen: Denn OpenAI sieht in diesem Prozess einen Rachefeldzeug und: Klagt. Der entsprechende Jingle bleibt uns also noch etwas erhalten.
Außerdem machen wir einen kleinen Deepdive:
Rechenzentren vs. the people: Energiebetreiber schalten die Stromversorgung von Privathaushalten ab, Menschen verlieren Zugang zum Trinkwasser – all das für etwas Rechenleistung. Aber Computezeit stinkt ja nicht, oder? Der Greenpeace Report hierzu hat jedenfalls ein paar Fragezeichen.
Und die haben wir auch bei der Frage: Wie doom war die re:publica 2026? Sind wir besorgt, verbittert, konstruktiv oder all of the above?
🗓️ Diese Episode wurde bereits am Mittwoch, 20. Mai, aufgezeichnet. Am Montag gibt’s hier den Mitschnitt unseres Gipfeltreffens mit Nicole Diekmann und Dennis Horn. Die nächste reguläre Episode “Haken dran” erscheint am kommenden Mittwoch, 27. Mai.
➡️ Greenpeace-Report “Amazon's Toxic Web Services”: https://www.greenpeace.de/klimaschutz/klimakrise/die-gefaehrliche-macht-der-cloud-anbieter
Kapitelmarken
KI-unterstützt
- re:publika 2026: Wie doom war das?
- Neues vom Trump-Phone
- TikTok im Streit: Gatekeeper oder Herausforderer?
- Hype-Kultur um Plastikuhren
- Elon Musk vs. OpenAI
- Rechenzentren vs. die Menschen
- Neue Stufe im “Take It Down-Act”
- Google und OpenAI standardisieren KI-Kennzeichnung
- NOYB vs. LinkedIn
Transkript
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00:01 Intro
Hakendran, das Social Media Update der CT.
00:05 Gavin Karlmeier
Hallo Thorsten. Hi Gavin. Bei mir ist heute Thorsten Beeg, mein Metzen, Chefredakteur Hakendran und schon eine Vaterfigur auch. Ja, danke. Das macht mich noch älter als ich bin. Das ist irgendwie sehr Vaterfigur für mich ganz unangenehm. Gut, dann machen wir ab jetzt das immer. Chefredakteur Heise Medien und freue mich, dass du hier bist. Ja, vielen Dank. Wir nehmen diese Folge schon am Mittwoch auf, muss ich direkt dazu sagen. falls irgendwie am Donnerstag Facebook abgeschaltet wurde, hört ihr das hier erst am Mittwoch sogar, weil ihr an Pfingstmontag die Aufzeichnung der Republika von dem Montag davor hört. Ich hab's nicht verstanden, aber ich hab das ja im Feed. Genau, ihr kriegt es dann mit. Und wir nehmen das am Mittwoch im Rahmen der Republika in Berlin auf und sind so in den letzten Zügen der Konferenz. Wie ist das ja dein Gefühl? Womit gehst du hier raus? Ich habe die Politiker.
00:55 Torsten Beeck
äh die Politiker ist. fängt ja schon mal gut an heute. Die Republika. War ja schon immer auch eine politische, eine gesellschaftspolitische Veranstaltung. Ich finde, sie ist noch politischer geworden. Und sie ist insgesamt, also vor 10, 15 Jahren haben wir darüber gesprochen, Geredet, wie nutzen wir Technologie? Wie nutzen wir Social Media Plattformen. Dieses Jahr wurde viel darüber gesprochen, wie wehren wir uns gegen Social Media Plattformen. Das stimmt. Und das ist, da sieht man eben auch, was in der Welt passiert ist. Und das sind sicherlich nicht nur die Plattform, aber das ist das politische Komplex, der da drum steht. In besonders die Trump-Regierung, die im Zweifelsfall Zölle erhebt when jemand versucht, den DSA durchzusetzen. Das ist deswegen keiner versucht. Ja, genau. Also ich fand es insgesamt wirklich spannend zu sehen, dass es zum einen eine größere, ja, es gibt, also die Erkenntnis hat sich Durchgesetzt, dass wir echt in Europa was tun müssen. Und dass Technologie auch politisch ist. Also es fiel irgendwo der Satz, dass die das Internet auch unsere Demokratie erhält und stützt und wenn uns das Internet fällt, dann fällt auch die Demokratie. Also so irgendwie so.
02:22 Gavin Karlmeier
Es ist am Ende gesagt. Ich würde soweit gehen, dass es ein Spiegel der Demokratie ist. Weil du eigentlich ja das freie Internet und diese 26 Words und Also das sind ja alles Errungenschaften, die wir als Gesellschaft so immer wieder wahrscheinlich zu wenig, aber trotzdem abgefeiert haben, weil es eben die Möglichkeit gab, Wissen in die Welt zu bringen, Stimmen laut werden zu lassen, die zuvor niemals eine Möglichkeit dafür hatten, weil die Nadelöhre in die Medienwelt zum Beispiel zu eng ist. waren und und und. Und jetzt stellen wir aber an vielen Orten der Welt, jetzt mal abgesehen von China, wo wir es schon länger beobachten, aber fest, dass daran politisch geschraubt wird. Und wir hier in Europa darüber diskutieren, wie können wir für uns diese Werte erhalten, wenn andere Länder diese Werte, hatte zuvor in ihre DNA gebrannt haben, möglicherweise selber nicht mehr daran glauben.
03:04 Torsten Beeck
Ich fand tatsächlich den Vortrag der Hate-Aid-Macherinnen ganz exemplarisch dafür, weil die einmal wirklich am eigenen Leibe spüren, was passiert. Passiert, wenn einem jemand die Technik abdreht. Und das klingt jetzt erstmal ein bisschen merkwürdig, aber die sind auf der Sanktionsliste der US-Regierung gelandet, persönlich und als Organisation, was halt dazu führt, Dass denen Verträge gekündigt gekündigt werden. Und zwar nicht die Verträge mit ihrem Stromzulieferer, sondern die Verträge mit Master, Visa, PayPal, Google, Apple, Amazon. Und da hängt halt alles dran, nämlich deren und unsere gesamte Infrastruktur. Und in dem Moment, wo ich keinen Zugang mehr zu Master und Visa habe, kann ich im Grunde genommen nichts mehr bezahlen, weil da irgendwie alles drüber abgewickelt wird. Wenn ich Google und Apple sagt, wir können euch leider nicht mehr als Kunden bezahlen. Haben, dann drehen die mir halt meine Accounts ab, dann drehen die mir auch mein Handy ab, egal welches ich habe. Da bleibt dann gar nicht mehr so wahnsinnig viel übrig. Und das ist ja nur der erste Schritt. Dazu kommt natürlich, dass die Reiseverbote haben und sowas, wie es sie persönlich betrifft. Aber ehrlich gesagt, Ohne AWS und die die anderen Cloud-Anbieter kann man ja auch sonst nur sehr, sehr schwierig Dinge betreiben. Und die haben halt darüber berichtet, wie schwierig es eigentlich ist für sie selbst als Unternehmen oder als NGO überhaupt souverän zu werden. We reden viel darüber wie wichtig datensouverände is. Tatsächlich stellt man aber fest, that is a verdumpftakt and that wahnsinnig teuer is. drei Jahren in den nächsten drei Jahren alleine eine Million dafür aus, um überhaupt Self-Hosting irgendwie zu machen und wieder arbeitsfähig zu werden. Und das ist für so eine kleine, ich weiß gar nicht, wie viele Mitarbeitende die haben, ich schätze mal so, ich glaube irgendwie fünfzig habe ich. irgendwie so im Kopf. Ja, aber das ist ein ganz kleiner Laden. Wenn man sich das jetzt mal vorstellt für ein mittelständisches Unternehmen, vielleicht mit 500 Mitarbeitenden oder vielleicht auch 2000 Mitarbeitenden, da wird das nochmal ist das noch mal eine ganz andere Nummer.
05:16 Gavin Karlmeier
Und du musst halt überlegen, zum Beispiel haben wir hier die Zahl genannt, 500 Millionen Euro, die allein der Bund im Jahr an Microsoft zahlt für Lizenzen. Die Kosten aber diese eigene Technologie einmal aufzusetzen, die Infrastruktur aufzusetzen und so. Die kämmen ja nochmal obendrauf, weil du ja du hast ja gewisse Umzugskosten, du hast ja einen Aufwand, du hast einen Zeitraum. Das ist ja nicht einfach eine Migration, wo du sagst, okay, ab morgen machen wir das, sondern das sind eben dadurch, dass wir so viele kleine Zellen haben, die miteinander kommen. kommunizieren müssen, aber auch übereinander kommunizieren müssen. Da muss sehr viel Gehirn reinlaufen und die Zeit und die Kosten müssen wir uns aber leider mittlerweile definitiv endlich nehmen, weil ansonsten ist es irgendwann zu spät.
05:56 Torsten Beeck
Ja, weil eben genau dann das passieren kann. Zum einen der Druck, der ohnehin ausgeübt wird, Es wird der politische Druck, der ausgeübt wird. Aber eben auch de facto, es kann dir jemand einfach den Hahn abdrehen und du bist eigentlich nicht mehr arbeitsfähig. Ja, und du kannst auch nicht reisen, kannst nichts machen. Ja, das ist tatsächlich. Und das war sehr, sehr einträgt. Eindrücklich zu sehen, das ist natürlich jetzt so die das Schlimmste, was passieren kann. Also so Sanktionsliste, das ist ja so, dann ist man so in einer Linie mit dem Iran und Al-Qaida. Und Putin. Glaube ich, ist man da entspannter. Aber die also wenn das ist ja nur das Allerschlimmste, was passieren kann. Und da gibt es ja noch eine ganze Menge Level dazwischen, die trotzdem dazu führen können, dass Druck auf einen ausgeübt wird und man. nicht mehr so agieren kann, wie man agieren wollen würde, weil man Angst haben muss. Zum Beispiel, meine Kundendaten liegen irgendwo in den USA, was bei vielen Unternehmen in irgendeiner Weise allein durch Cloud Hosting und sowas der Fall sein wird. Wenn es auch nur das Risiko gibt, dass ich da keinen Zugriff mehr drauf habe, dann ist mein Geschäft halt im Zweifelsfall tot. Also fange ich halt auch schon vorher an, darüber nachzudenken, was sage ich, wie verhalte ich mich. Und da entsteht natürlich ein Druck, den man. vielleicht am Anfang noch gar nicht so sehen kann, der aber durchaus da ist.
07:18 Gavin Karlmeier
Es ist so, wie wir es in Klein mit den Dubai-InfluencerInnen beobachtet haben, haben wir zusammen darüber gesprochen bei Haken. Wo wir gesagt haben, naja, vielleicht gab es diesen Druck gar nicht in Form von Nachrichten, Briefen und Drohungen, sondern einfach Einfach nur durch das Konstrukt, in dem die Menschen dort leben und genau wissen, wenn ich ihr das Falsche sage, dann bin ich ja halt ganz schnell weg.
07:36 Torsten Beeck
Ja, also absolut. Stimmt, da war es halt eben auch so. Da habe ich ja auch glaube ich. Ich habe auch gesagt, ich glaube nicht, dass da jetzt irgendwie so ein so eine Drohmail verschickt wurde, sondern eher so ein vorsichtiger Hinweis Denk doch mal daran, das sind hier unsere Gesetze.
07:53 Gavin Karlmeier
Übrigens, wir lieben es hier, oder? Genau, ja, genau so. Wobei wir inzwischen übrigens wissen, dass viele Leute eine SMS bekommen haben. darauf hingewiesen wurde, dass man doch bitte keine Falschinformationen über kriegerische Einsätze verbreiten kann.
08:05 Torsten Beeck
Ja, aber Falschinformation ist ja genau das. Also falsch Information kann dann ja alles sein.
08:11 Gavin Karlmeier
Du willst doch jetzt nicht lügen, oder? Nein, ich will nicht lügen. Ich hab mit so ein paar Leuten gesprochen hier und immer wieder gefragt, was ist so dein Eindruck dieses Jahr im Vergleich zum letzten Jahr?
08:22 Speaker 4
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08:23 Speaker 5
Warum stundenlang am Website-Design fallen? Warum nicht einfach KI passende Inhalte und Texte erstellen lassen? Und warum der Konkurrenz online folgen, statt sie mit integrierten Marketing-Tools abzuhängen?
08:37 Speaker 6
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08:52 Speaker 7
Digital an ihrer Seite.
08:56 Gavin Karlmeier
Und die meisten Menschen haben, also es ist ein Wort sehr häufig als Antwort gekommen, nämlich es war so doomy. Die Leute haben gesagt, die Republika ist dieses Jahr so sehr doom gewesen. purer Doom. Und das Wort, das ist irgendwie so hängen geblieben, weil das so häufig genannt wurde. Mein Eindruck war ein bisschen anders. Ich hatte eher das Gefühl, das ist wieder ein bisschen konstruktiver. Im letzten Jahr war es sehr doomie. Aber ich nehme das einfach mal so an. Vielleicht sind wir einfach gerade an diesem Punkt, wo wir sagen auch immer Haken dran. Doom Scrolling für die Ohren. Und das wäre einfach, du kannst über Technologie in gesellschaftlichen und politischen Zusammenhängen nicht sprechen, ohne diesen Doom-Aspekt mitzubringen.
09:32 Torsten Beeck
Ja, ich kann das auch nachvollziehen und ich glaube, so dieses Gefühl, wir erleben das ja. Jetzt schon seit einigen Jahren, dass es so diese News-Fatigue gibt und dass Leute auch sagen, ich kann das alles nicht mehr hören und ich sich auch aus solchen Bereichen teilweise zurückziehen, weil sie halt einfach sagen, ey, ich halte das einfach nicht mehr aus, ich will den ganzen Quatsch nicht mehr. Und die lesen dann einen News-Ticker zu. einem Wahl stattdessen. Aber ich fand es auch tatsächlich jetzt gar nicht, also diese Endzeitstimmung ist bei mir heute in den letzten drei Tagen zumindest nicht aufgekommen, weil ich eben auch ganz viele konstruktive Ansätze gesehen habe gesehen habe und Leute, die halt sagen, so das ist auch nochmal ein. Also wer jetzt die Zeichen nicht sieht, zum Beispiel stärker über europäische Souveränität nachzudenken, auch die Stärke von Europa zu verstehen. Also abseits von Ich kann mit dem Auto quer durch Europa fahren und werde an keiner Grenze nach meinem Ausweis gefragt. Das ist eine tolle Sache. Aber dass da auch, dass Europa auch noch ein bisschen mehr ist als nur wir haben eine Währung, ich glaube, das habe ich auch, also zumindest auch von den Politikerinnen, die hier auf den Bühnen saßen, mehrfach gehört. Die Stärke von Europa, also sich dem bewusster zu werden, dass dieser Markt Europa auch durchaus Gewicht hat und dass man nicht
10:52 Gavin Karlmeier
Immer sofort einknicken sollte, nur weil irgendjemand, insbesondere momentan in Washington, mit irgendwelchen Strafzöllen wedelt. Vielleicht ist es aber auch einfach so, Thorsten, dass wir beide, dadurch, dass wir uns dauerhaft in so einem Doomstrudel bewegen, einfach unser Nullpunkt ein anderer ist.
11:10 Torsten Beeck
Das kann durchaus sein. Aber ich finde das ja auch manchmal, ich denke ja auch manchmal so, es ist irgendwie frustrierend. Aber es nützt ja auch alles nichts. Also das ist ja tatsächlich, und wie gesagt, ich Ich bin hier auch echt. Also Leute saßen hier auf den Bühnen, aber ich habe auch mit Leuten hier gesprochen, die einfach sagen: Ja, es gibt schon Wege. Wir müssen das nur wollen. Und im besten Fall wollen wir das gemeinsam. Und wenn wir verhindern wollen, dass wir von Broligarchen aus den USA auseinandergetrieben werden, auch also als Gesellschaft, aber eben auch als Europäische Union, dann müssen wir uns da aktiver gegen wehren. Und ich habe, die sind ja auch parallel diese Jugendkonferenz, die TINKOM. Ich habe so ein bisschen über das Programm geguckt. Hier laufen auch wirklich viele sehr, sehr junge Menschen rum. Und ich habe irgendwie nicht das Gefühl, dass diese, also das wird ja immer so ein bisschen der Gen Z so vorgeworfen, dass die so ein bisschen. . Die sind so zwischen faul und teilnahmslos. Und ich finde das überhaupt nicht. Ich erlebe das ganz anders. Und ich glaube, dass die schon auch irgendwie aktiv werden wollen.
12:16 Gavin Karlmeier
Wobei man fairerweise dazu sagen muss, die, die hier sind, sind natürlich hier. Aber ich glaube, man kann die Generation nicht so zusammenfassen.
12:25 Torsten Beeck
Ja, also das ist natürlich so, dass es auch vor 50 Jahren ist auch nicht jeder jedes Wochenende demonstrieren gegangen. Das ist ja Quatsch. Das stimmt. Aber es ist nicht so, dass diese ganze Generation irgendwie. . sagt ja ich hänge irgendwie bei TikTok und ansonsten interessiert mich das alles nicht. Nee, ich stimme dazu. Da sind ganz, ganz viele junge Leute, die sagen, ich will mitgestalten und ich will das auch verstehen.
12:49 Gavin Karlmeier
Zumal die These auch eigentlich ist, das ist meine Generation. nämlich zwischen denen, die damals gegen Pershing demonstriert haben und denen, die oder die Generation, die dann an Fridays for Future beteiligt war, dass wir damals, die eigentlich die unpolitische Generation waren, weil unsere Eltern, wir demonstriert haben gegen unsere Eltern. Eltern, die das vorgelegt haben.
13:08 Torsten Beeck
Ja, ich habe gegen Pershing als glaube ich Fünfjähriger, da war ich dabei. Da habe ich eine intensive Erinnerung dran, weil auf einmal auf der Mönckeberg-Straße in Hamburg so hunderschaften der Polizei aufmarschierten und die Scheiben vom Karstadt eingeschmissen wurden. sind und nicht an der Hand meiner Mutter in die U-Bahn gezogen. In den Karnstadt. Nee, nicht in den Garstadt, dann haben wir den abgefahren. Jetzt wird geplündert, Junge. Nein, aber das ist tatsächlich eine meiner ganz frühen Lebenserinnerung.
13:33 Gavin Karlmeier
Das ist schön. Ich war auch auf so, aber das will ich jetzt nicht vertiefen. Ähm, ich will es kurz, wir bleiben kurz Doomy, aber gleichzeitig, weil ich dich jetzt direkt hier vor mir sitzen habe, wir haben ein paar Mal in den letzten Monaten immer wieder darüber gesprochen. Wir warten seit über einem Jahr darauf, dass es da ist. Das Trump Mobile Phone T1 wurde ausgeliefert. Menschen haben. . Ja, das ist toll. Ich noch nicht.
13:54 Torsten Beeck
Warum hast du es denn jetzt bestellt mal?
13:56 Gavin Karlmeier
Also, ich habe dir und deiner Kollegin, unserer Kollegin, noch mal eindrücklich den Hinweis gegeben. Und was hat sie dazu gesagt? Das kann ich dir nicht so gerade erlauben.
14:05 Torsten Beeck
Also, ich finde, also wenn man da. im Ausland bestellen kann, ich weiß ja nicht, das ist ja immer so ein bisschen schwierig, dann bestellen wir das nächste Woche. Ja, gut. Und also ich finde es toll. Wir können also es ist ein zwei Jahre altes Handy. Ja, genau, aber es ist ein anderes als wir dachten.
14:18 Gavin Karlmeier
Ja, es ist irgendwie ein HTC? Genau, also die letzten Tage ging es darum, ob ich ein Telefon ist, das gerade bei Amazon 119 Dollar kostet. Können wir nicht das bestellen? Es ist ein HTC U24 Pro. Das ist am 12. Juni 2024 auf den Markt gekommen, also ziemlich genau vor zwei Jahren, und hat da 499 Euro gekostet, so viel wie das Trumpfhone jetzt kostet.
14:36 Torsten Beeck
Ich würde dann vorschlagen, wir bestellen das und ich bestelle dir noch so eine goldene Sprayflasche dazu.
14:42 Gavin Karlmeier
Mit elf Streifen hin drauf für die US-Flagge. Ja, da fehlt einer, ne? Das ist jetzt, also wir haben das im Discord diskutiert: www. hakmann. org. Das sind ja sehr viele Leute, die sowas diskutieren. Und da sind sehr schlaue Hakis, die festgestellt haben, dass er unter der USA-Flagge, die er eigentlich 13 Streifen hat, da steht Trump Mobile und das soll einfach der 13 Streifen sein. Also vielleicht haben wir uns da ein bisschen zu Unrecht lustig gemacht.
15:04 Torsten Beeck
Ja, das Design ist aber auch eine. Es ist ja so ein bisschen tatsächlich ja nur für die Show, weil man kann einfach sagen, es ist ein völlig überteuertes Handy. Mal abgesehen davon, dass es natürlich vollkommen absurd ist, dass es ein Präsident. Also eine Art Beam. Also es ist so. Als wenn Frank nicht Frank heißen würde, sondern Friedrich. Olaf. Ja? Oder Olaf? Oder. Ja, egal. Es ist auf jeden Fall.
15:40 Gavin Karlmeier
Du kriegst das schon irgendwie. Und weißt du, ja gut, ich nehm mich beim Wort and we all. Ich glaube aber, wenn das Merkel Phone käme, die Leute würden es kaufen. Das Merkel Phone, ja.
15:49 Torsten Beeck
So ein Dosentelefon. Nee, ganz ehrlich. Das ist alles vollkommen, ich finde es es ist es ist an seiner Absurdität nicht zu überbieten. Und es ist natürlich auch wieder so, es ist halt am Ende totaler Scam. So wie alles, was dieser Präsident am Ende macht, ist es totaler Scam, seinen Leuten irgendwie ein zwei Jahre altes Smartphone in goldenen Hülle zu verticken.
16:08 Gavin Karlmeier
Und soll ich da noch einen draufsetzen? Der YouTuber Void Zilla hat herausgefunden. Kennst du? Ja, okay. Der hat herausgefunden, weil Leute in seinen Kommentaren ihn darauf hingewiesen haben. Er hat das vorhin bestellt auch, um es zu testen. Und NutzerInnen in seiner Kommentarspalte waren in der Lage, deswegen seine Postanschrift, E-Mail-Adresse und die Bestelldaten herauszufinden, weil offenbar eine so offensichtliche und leicht auszunutzende Datenpanne bei dem Bestellvorgang vorliegt, dass man. . offensichtlich daran darauf einfach zugreifen konnte bei Kreditkartendaten allerdings nicht. Ja, das war gut. Ja, dann ist ja alles gut. Was aber interessant ist, was in diesen Daten auch drin steckt, sind Bestellnummern. Also wir sind bei 13 jetzt, oder was? Also Also gemeldet wurden 600. 000 Bestellungen, aber es gibt 10. 000 einzelne Kunden, die ungefähr 30. 000 Bestellungen über diese Website aufgegeben haben. Was hier Android Authority aber dazu schreibt, ist, dass da nicht drin steckt, wie viele Leute das. Telefon mit einem Trump Mobile Datentarif bestellt haben. Ich persönlich würde aber anzweifeln, dass das fünf hundert siebzig.
17:14 Torsten Beeck
Ja, ja, würde ich auch also würde ich von würde ich sowieso. Ja, wie gesagt, ich finde es also ich hoffe, dass wir das irgendwie organisieren können. man das irgendwie bestellen kann. Notfalls müssten wir vielleicht mal einen Kollegin oder eine Kollegin in den USA als Zwischenhändler einspannen. Ja, aber das ist also tatsächlich Sachen in den USA zu kaufen, ist ja immer so ein, man fummelt sich da ganz schön was mit Zoll und so immer zurecht.
17:37 Gavin Karlmeier
wenn man das persönlich macht. Aber Zoll würden wir ja trotzdem zahlen, wenn wir da hinfliegen.
17:41 Torsten Beeck
Naja, klar. Nein, darum geht es nicht. Nein, das meine ich nicht. Aber diese Abwicklung ist halt das. Und die Kollegen, die Kollegen, die bei uns die Testgeräte verwalten, lieben nicht unbedingt Zollformulare.
17:50 Gavin Karlmeier
Mhm. Komisch. Ja, seltsam. Wir bleiben in der, wir gehen in die EU, wir füllen ein Zollformular aus und wir müssen über den DMA sprechen. Denn im DMA gibt es ja so etwas ähnliches wie im DSA, wo es Vlop oder Philop oder VLOP oder wie man da es auch immer nennen möchte, gibt und dort heißt es Gatekeeper. So, das sind die Unternehmen oder die Angebote, die nach dem Digital Markets Act, also der Wettbewerbsregulierungsgesetze in der EU, einen Status Haben, die gewisse Kriterien erfüllen müssen, damit sie anderen Mitbewerbern den Markteintritt nicht erschweren. Soweit nachvollziehen. Es gibt ein Unternehmen, das jetzt zum ersten Mal dagegen gerechtlich vorgibt, dass es als Gatekeeper eingeschränkt wird Und zwar TikTok. TikTok sagt, sie sind kein Gatekeeper, Sie sagen, sie sind eher in einer Herausfordererposition und müssen in dem Markt daher andere Regeln haben als Gatekeeper.
18:51 Torsten Beeck
Ja. Das kann man ja auch einfach mal so behaupten. Und das ist sogar nicht komplett ausgedacht an der Stelle natürlich. Also natürlich kann man sagen, naja, Google und Meta und so, die sind. auf einem ganz anderen Vernetzungslevel, auch was die Breite ihrer Produktangebote angeht. Und TikTok, das ist auch diese kleine, diese kleine Entertainment-Plattform austertainment Plattform aus China. Dass die versuchen, also im Grunde genommen ist es ja völlig egal, ob die das wirklich selber glauben, ob das irgendwie auch stimmen könnte. Es geht ja im Grunde genommen nur darum, die Leute, also die Regulierer zu beschäftigen. Und dass die im Zweifelsfall 20 Anwälte haben, die sich genau damit beschäftigen, die auf Trap zu halten, ist ja jetzt auch nicht so abwegig.
19:44 Gavin Karlmeier
Und es war schon lang. Also die haben die Einstufung im September 2023 bekommen als Gatekeeper. Das wurde 2024 abgewiesen, weil TikTok alle Kriterien für eine Gatekeeper-Einstufung erfüllen würde. Jetzt geht aber der Prozess vor dem EuGH los, also sie eskalieren das in die höchste Stufe. Und ihre Argumentation ist so ein bisschen, wie du es gerade ausgelegt hast, aber vor allem auf Bildung. Business-Ebene, weil Sie sagen, GeschäftskundInnen verfügen über genügend Alternative und die Marktposition von TikTok sei weder dominant noch dauerhaft abgesichert. Ist fast schon nachvollziehbar.
20:17 Torsten Beeck
Ja, also ich glaube, man darf die Größe von TikTok nicht. . Überschätzen, aber für bestimmte Bereiche sicherlich auch nicht unterschätzen. TikTok ist auch im deutschen Markt inzwischen einfach für ganze Industrien eine relevante Plattform, an der man eigentlich nicht mehr vorbeikommt. Also zum Beispiel im Musikbusiness. Kommt man einfach ohne TikTok, da kann man nicht mehr arbeiten. Man kann da nicht mehr erfolgreich sein am Ende.
20:42 Gavin Karlmeier
Oder in der Labugo-Industrie. Gibt es die noch? Gibt es Labugos noch? Nee, die wurden jetzt ersetzt durch diese kleinen Swatch-Odema Piqué-Uhren, wegen denen die Leute seit Tagen vor Swatch Stores. Exakt. Aber das ist, wollen wir da kurz drüber reden? Ja, unbedingt. Also. Ich habe da kann ich ganz kurz reingehen übrigens. Mein Hotel hier in Berlin, jetzt kann ich so sagen, war direkt gegenüber vom Swatch Store. So und das heißt, ich Ich kam da jeden Abend so um 19 Uhr, nee, irgendwann spätabends dann zurück zu rechten. 13. 30 Uhr, um ins Bett zu gehen. Und da waren wirklich, ich will nicht übertreiben, um die 50 Menschen, die sich dauerhaft nachts vor diesen Stores aufhalten um morgens wenn der Store aufmacht, sollten neue Lieferungen gekommen sein, eine Chance zu haben, eine abzugreifen.
21:28 Torsten Beeck
Ja, also mal abgesehen davon, dass ich die persönlich extrem hässlich finde.
21:33 Gavin Karlmeier
Für die, die es nicht mitbekommen haben, es gibt eine Kooperation zwischen Swatch und dem Luxus. Uhrenhersteller Oldemar Piquet. Das wurde schon bevor das Produkt vorgestellt wurde als krasses Gerücht gehandelt, weil Swatch eine ähnliche Kooperation damals mit dem Schweizer Uhrenhersteller Omega gemacht hat. Da war es dann die Swatch Master. Grunde die gleiche Uhr wie die Omega Speedmaster, nur aus Plastik. Und für 300 Euro statt für 10. 000. Bei Odemar Piquet ist es allerdings so, dass es, ich finde, dachte übrigens früher immer, das sei ein Fußballspieler, aber naja, da ist es jedenfalls so, dass die Uhren keine Armen. sind, sondern Taschenuhren und komplett aus Plastik bestehen. Es ist völlig unklar, warum.
22:11 Torsten Beeck
Also bei dieser Omic, also ich hab nicht, im Zuge dieser Veranstaltung war ich tatsächlich einmal auf der Swatch-Website, auf der man das alles bestellen konnte. Dass die Leute sich schlagen, weil man konnte einfach da klicken und dann hat man 400 Euro bezahlt und dann hat man eine sehr, sehr hässliche Taschenuhr bekommen, deren Zweck sich mir nicht erschließt. Und bei Ebay kannst du sie schon für 2000 kaufen gerade. Gut, aber vielleicht ist das ja auch schon aus. Also das ist ja so bei limitiert. Sache, ich kann das ja, wenn man so Uhrenliebhaber ist oder so und sich diese Odemar Piquet Uhren, die kosten ja traditionell mehr als 300 Euro.
22:45 Gavin Karlmeier
Ja, die sind fünfstellig, hoch fünfstellig.
22:47 Torsten Beeck
Insofern, ja, weiß ich auch nicht. Das ist so ein bisschen, also so ein bisschen. Bisschen wie eine Gucci-Tasche aus Antalya aus meiner Perspektive. Aber gut, ist auch egal. Diese Omega-Uhren zum Beispiel, die konnte man da auch bei Swatch einfach auf der Website bestellen. Also es scheint jetzt auch gar nicht so krass limitiert zu sein. Also wenn man das. optisch mag, dann kann ich das meinetwegen, soll man sich die bestellen.
23:10 Gavin Karlmeier
Aber Thorsten, die Leute stehen da ja nicht schlangen, um sie zu behalten, sondern um sie direkt weiter zu verkaufen.
23:14 Torsten Beeck
Ja, aber wenn man die im Internet bestellen, kann ich das einfach im Internet bestellen.
23:17 Gavin Karlmeier
Aber du ist Lieferzeiten bis Juli, August, September. Ja und dann? Ja, das geht ums sehr. .
23:23 Torsten Beeck
Was machen die denn? Hängen die ihre Taschenuhr mit ihrem Monokel zusammen irgendwie im nehmen den Labubu. Ja, ich kann es nur sehr, sehr bedingt nachvollziehen.
23:34 Gavin Karlmeier
Ja, aber du hast bestimmt auch keine Duba-Schokolade gegess Spät auf jeden Fall. Siehst du? Als nicht mehr die Leute Schlange standen. Wir haben die selbst gemacht.
23:46 Torsten Beeck
Das war so ein bisschen so wie so ein bisschen Corona-Vibes. Mit Bananbrot? Mit Bananenbrot? und und und hier hier wie heißt dieses andere Brotig Brot.
23:57 Gavin Karlmeier
Das hört ihr dann nächste Woche bei Engelzahl drin, das Du bei Schokoladenupdate. Ja. So. Ich wollte, wir waren ja gerade beim EuGH und ich wollte mit dir vor Gericht bleiben, aber ich habe eigentlich in der letzten Folge mit Flo am Mittwoch gesagt, den Jingle, den müssen wir jetzt erstmal nicht mehr spielen, weil im Verfahren Elon Musk gegen OpenAI wurde ein Urteil gesprochen. Musk hat die Berufung angekündigt. Jetzt kehrt Ruhe ein. Wie dieser Jingle jetzt zeigt, nein.
24:19 Speaker 7
Ein Verfahren. Ein Ei verforen!
24:25 Gavin Karlmeier
Es ist so schön, wie sich alle immer freuen, wenn sie den Jingle das erstmal hören. Es ist viel überraschender, wie wenig meiner Gäste Haken dranhören, weil den spielen wir ja seit drei Wochen in fast jeder Folge.
24:34 Speaker 8
Na, ich kenne ihn auch schon und ich habe ich höre auch.
24:37 Gavin Karlmeier
Ich glaube, ich höre zwei Drittel aller Folgen.
24:39 Torsten Beeck
Entscheidest du nach Gästen oder nach Wochentag? Einfach das ergibt sich so ein bisschen durch meine Zeit eher. Ich würde es immer hören, wenn nicht was anderes dazwischen kommt.
24:47 Gavin Karlmeier
Weil es gibt eine ganz spannende Beobachtung, dass die Leute haken dran, unabhängig. Ja, weil freitags machten die noch so ihre Arbeit zu Ende und ab eins macht. Schön für die Altjournalisten sicher nochmal. Die sicher um die Ordnung.
25:07 Torsten Beeck
Tatsächlich einfach, das kann, ich habe das noch nicht statistisch erforscht, aber das kann mit dem mit der Veröffentlichung von anderen Podcasts zusammenhängen. Weil ich ehrlich gesagt ziemlich schmerzfrei einfach alles durchhöre, was bei mir so in dem Feed läuft. Und vielleicht wird dann ein eine Folge von irgendwie anderen Sachen verdrängt, die dann dazwischen, also ich glaube Donnerstag ist ein heißer Podcast-Veröffentlichungsrhythmus für Leute, die einmal in der Woche veröffentlichen. Und dann könnte es theoretisch sein, dass der die ganzen Donnerstags Podcast den Freitag Haken dran wegschieben. Ich verstehe. Vielleicht müssen wir da nochmal ran. Ja, aber dann muss ich ja meine Woche umstrukturieren. Nee, du kommst grad weiß nicht. Sonntag, Dienstag, Donnerstag. Ist ja egal.
25:50 Gavin Karlmeier
Vielleicht wieder täglich. Vielleicht machen wir es einfach zu.
25:51 Torsten Beeck
Vielleicht täglich, ich will mich da auch gar nicht einmischen, aber ich kann nur sagen, ich höre fast fast viele Folgen und ich höre sie auch meistens nicht personenabhängig, weil ich finde eigentlich, dass fast immer spannende Gäste da sind.
26:03 Gavin Karlmeier
Danke. Das fast gefällt mir, dann frage ich nachher nochmal nach. Ja. Also wir bleiben beim Prozess. Und zwar, genau, Elon Musk hat angekündigt, dass er in Berufung geht, da haben wir schon darüber gesprochen, er akzeptiert die Schuld oder die Abweisung der Klage oder die Einstellung des Verfahrens wegen Verjährung nicht. Was ein gutes Recht ist, dafür gibt es diese Möglichkeiten. Jetzt gibt es aber noch etwas anderes, über das wir sprechen müssen. Und zwar hatte im August 2025 OpenAI schon eine Gegenklage angekündigt. Und zwar, weil sie in den Medienattacken. und böswilligen Kampagnen Elon Musks eine Kampagne wittern. Einen unerbitterlichen Rachefeldzug. Und diesen Rachefeldzug, wir haben gerade einen Zettel reingereicht bekommen. Ich fühle mich wie Lehmann, der Torwart. Wieso der Torwart?
26:53 Torsten Beeck
Der war doch bei der WM, der hat doch diesen Zettel gefangen. Ja, der hatte einen Zettel mit einem Namen drauf. Wer wie schießt, nicht, dass wir im Fluchtweg sitzen. Das müssen wir piepen.
27:07 Gavin Karlmeier
Auf jeden Fall gibt es eben diese Gegenklage jetzt, die möglicherweise jetzt ein bisschen Form annimmt, weil es ja durch diesen Prozess, der jetzt gelaufen ist, so viele neue Erkenntnisse gibt, die möglicherweise Angriffsfläche bieten, um diese Gegenklage ein bisschen zu füttern mit Inhalt. Das heißt, wir werden diesen Jingle nicht los, sondern wir müssen uns jetzt darauf einstellen, dass das Ganze jetzt nochmal andersrum wieder losgeht und alle nochmal den gleichen Quatsch erzählen werden.
27:31 Torsten Beeck
Ja, am Ende muss man ja sagen, das geht ja gar nicht. nicht um irgendwas inhaltliches, sondern am Ende geht es ja darum, die anderen möglichst mit Dreck zu bewerfen, um vor den Börsengängen der Unternehmen zumindest eine gewisse Unsicherheitskomponente in den Markt zu bringen und dafür zu sorgen. Dass der eigene Börsengang mehr Geld abgreift als der Börsengang der Konkurrenz. Anders kann man das ja nicht interpretieren. Das ist ja alles totaler Wahnsinn, was da gemacht wird. Und Elon Musk im Zweifel. Weil auch der klagt halt einfach so lange, damit OpenAI, wenigstens damit so ein bisschen was hängen bleibt und damit eine gewisse negative Stimmung für OpenAI übrig bleibt, damit der Börsengang so ein bisschen vergibt.
28:22 Gavin Karlmeier
Und er geht dabei ja auch wirklich so sehr all in, dass er im Zweifel auch in Kauf nimmt, dass er sich selber mit reckenschmeißt. Das ist ja das Faszinierende.
28:30 Torsten Beeck
Ja, aber der ist ja vom Typ aber so ein bisschen so ein eher so ein Markel Haupt. Hauptsache Marketing, Hauptsache ich bin sichtbar, eigentlich vollkommen egal in welchem Kontext. Und an dem perlt auch deutlich mehr ab, glaube ich.
28:47 Gavin Karlmeier
Ja, oder er hat nichts mehr zu verlieren. Weil das Spannende ist ja, dass in diesem OpenAI ging Must-Prozess. was ja jetzt gerade zu Ende gegangen ist. Die größte Herausforderung für alle Beteiligten ja war, Geschworene zu finden, die unvoreingenommen sind. Also die Geschworenen wurden ja vorab befragt von den jeweiligen AnwältInnen und haben dann so Sachen gesagt wie Elon Musk ist ein gieriges Schwein oder Arschloch. auf Schützer, glaube ich, die Formulierung. Also die Leute haben ihn gehasst. Und jemanden zu finden, der da unvoreingenommen rangeht, ist gar nicht so leicht. Gleichzeitig, unter diesem Gesichtspunkt, wenn du ein ähnliches Verfahren hast, das aber umgekehrt ist, bei dem Maske am Ende für schuldig befunden werden kann und Open Air. hat gesagt die Geschworenen sollen auch die Strafsumme festlegen in diesem Prozess. Das heißt, wir haben schon gesagt, ja, wenn die alle, wenn die alle ein Problem mit Elon Musk haben, dann sollen die auch mal bestimmen, was der jetzt eigentlich zahlen muss. Finde ich schon wahnsinnig interessant. Ja, und also ich
29:37 Torsten Beeck
Ich glaube natürlich, der lebt ja doch auch stark schon lange in dieser Polarisierung. Und ich glaube, der hält das ganz gut aus. Ich glaube, tatsächlich schadet es OpenAI mehr, als es Mask schadet.
29:48 Gavin Karlmeier
Ja, das fürchte ich auch. Die Frage ist, ob das durch diese Geglage. . Möglicherweise anders wird ja kann sein, weiß ich nicht.
29:57 Torsten Beeck
Ich glaube OpenAI ist. Also Sam Altman ist jetzt ja auch nicht unbedingt der totale Sympathieträger, wenn man mal so ein bisschen. . genauer hinguckt aber ich glaube openai ist ein produkt das wenn man sich so in der breite der bevölkerung umguckt eher positiv gesehen wird das ist ja irgendwie kostenlos und das ist auch ganz hilfreich und das ist irgendwie auch das ist auch nicht Voller Werbung und so. Also ich glaube, dass wenn du hier so Leute auf der Straße fragst, dann werden die sagen, das ist ein cooles Tool.
30:31 Gavin Karlmeier
Wir halten das mal kurz fest, Augenblick.
30:39 Speaker 5
Werbung Warum akzeptieren, dass die Website immer wieder offline ist? Warum Kunden warten lassen, bis die Seite endlich lädt? Und warum sich um Backups kümmern müssen, statt sie sich auf die Welt. Sich aufs Geschäft zu konzentrieren.
30:53 Speaker 6
Mit dem Premium Hosting von Ionos sichern Sie sich höchste Performance, Dreifachspeed und maximale Verfügbarkeit für Ihren Online-Auftritt oder Shop zum Spitzenpreis. Also, warum nicht direkt starten? Testen Sie Ist jetzt kostenlos. Ionos.
31:09 Speaker 7
Digital an ihrer Seite!
31:14 Gavin Karlmeier
Ich habe hier so eine Kategorie in meinem Dokument, das heißt Rechenzentrum gegen die Menschen. Und weil du gerade gesagt hast, das ist ein cooles Produkt und wir müssen ein bisschen über And zwar gibt es jetzt an US Stromerzeuger in California, in einem Ort in California, NV Energy, 2024 die Privatpersonen in diesem Ort nicht mehr mit Strom beliefern wird, weil die Rechenzentren zu große Strombedarfe haben.
31:45 Torsten Beeck
Ja, aber es ist ja auch wichtig, dass jemand mir meine Hausaufgaben schreibt. Ja, das ist wirklich. Man sieht man halt auch wieder, da fehlt es ja an jeglicher Form von Regulierung. Das ist ja ein totaler Irrsinn, dass da irgendwie jemand kommt und sagt, ich kaufe dir einfach pauschal deine gesamte Energiekapazität ab. Und dann sagen die, ja gut, das ist der bessere Deal, dann muss ich ja nicht mehr 50. 000 Haushalte beliefern, schreibe ich nur noch eine Rechnung. Und dass das möglich ist, ja, das wird man nur politisch lösen können.
32:18 Gavin Karlmeier
Absolut. Und also du da ist es so, die sollte Ort, um den es geht in Kalifornien, der grenzt an den Lake Tahoe. Und am Lake Tahoe ist eben auch die Grenze zu Nevada. Und in Nord Nevada entstehen extrem viele Rechenzentren, da gibt es so eine beliebte Region offensichtlich. Und da sagt NV Energy, ach das ist ja toll. Unsere Kunden sind nicht mehr 50. 000 Einzelpersonen, sondern Microsoft, Google, wer auch immer. Da gehen wir doch mal lieber rein. Da haben wir im Zweifel ein bisschen mehr Geld von. Im Zweifel aber halt auch den Hass der Leute. Aber das ist uns einfach egal.
32:50 Torsten Beeck
Ja, ich meine, das ist ja etwas, wo. . mit Energieversorger schon seitdem es Energieversorger umgehen. Weil natürlich die Leute, die um das Kohlekraftwerk oder um das Atomkraftwerk gewohnt haben, noch nie super begeistert davon waren. Aber das ist natürlich so, das nimmt man halt in Kauf, weil man halt mit Großkunden. Zu tun hat, die im Zweifelsfall im Mega-Gigawatt-Bereich Strom einkaufen. Wie gesagt, wenn man das hört, und das wird sicherlich in den nächsten Jahren, das ist ja ein Riesenthema. Also wie kriegen wir die Strom- Mengen überhaupt produziert und wie kriegen wir es irgendwie hin, dass die dann möglicherweise sogar grün produziert werden. In den USA sieht das ja eher nicht so aus, als ob das so komplett in die richtige Richtung geht. In einigen Ländern gibt es ja durchaus Tendenzen dazu. Versorgung mit Energie und auch mit Wasser von Rechenzentren ist ja ein riesiges Thema in dem Bereich. Und das wird möglicherweise auch zu echten realen Engpässen führen. Und auch zu Kostensteigerungen, die vielleicht auch dann nochmal die Frage aufmachen, ist das überhaupt rentabel, was die da machen? Und die Antwort ist wahrscheinlich eher nein, stand jetzt. Aber dafür bezahlen sie sich ja gegenseitig Geld. Beziehungsweise sie machen natürlich auch ganze Industriezweige abhängig von ihrer Leistung und können natürlich relativ beliebig irgendwann an der Preisschraube drehen. Also wenn ich jetzt sage, also ihr Ihr müsst alle AI einsetzen und ein Unternehmen funktioniert nur so und ihr könnt auch 20% eurer Mitarbeitenden entlassen, weil ihr das mit AI kompensieren könnt, dann klingt das ja erstmal total gut. Diese Rechnung funktioniert ja aber nur mit dem Akkus. Aktuellen Preis, zum Beispiel für Cloud oder für ChatGPT etc. Und was dann in drei oder in fünf Jahren ist, wenn ich das in meine Infrastruktur tief genug integriert habe, bin ich natürlich auch nochmal viel abhängiger. Als ich es bin von einem, weiß ich nicht, einem Cloud-Dienstleister oder weiß ich nicht, wer meine E-Mails verschickt, ist mir im Zweifelsfall gar nicht so wichtig. Wenn ich das aber erstmal schön tief in meine Prozesse und meine Workflows integriert habe, dann ist der Schmerz ganz schön groß. das mal eben mal eben zu verändern.
35:09 Gavin Karlmeier
Ja, und es gibt ja gleichzeitig eben die Feststellung, dass Strom, Energie zum limitierenden Faktor wird am Ende. Gleichzeitig aber sich auch so ein bisschen die Frage stellt, ob diese Abhängigkeit von den Rechenzentren und den Clown. . Cloud-Dienst leistern, ob die nicht im Zweifel sogar dazu führt, dass das Versprechen einfach immer größer wird. Hey, ihr braucht gar keinen eigenen Computer mehr, weil ihr könnt euch den Strom eh nicht mehr leisten. Ja, da bist du aber schon wieder sehr Doomy. Aber ja. Ich soll es noch ein bisschen weiter Doomy machen. Ich habe noch eine Geschichte aus dem Juli 2025, die da auch mit reinspielt, die zum ganzen großen Bild, glaube ich, so wichtig ist. Es geht um den Ort Mansfield in Georgia. Dort gibt es auch Rechenzentren. Da werden offensichtlich Schnitt selber von OpenHay Eye, wie es heißt. Ich weiß nicht, ob es deren eigenen sind oder gemietete. Kann ich dir nicht sagen, das hat die BBC jetzt nicht so rausgefunden. Aber das Wasser, was durch ihren Haaren läuft, ist nicht mehr trinkbar. Es gibt ein Rechenzentrum direkt um die Ecke. Ach nee, hier steht sogar, es ist von Meta. Toll, dass der Text aufgemacht wird mit ChatGPT, braucht dieses. . Rechenzentrum und unten steht, sie glaubt, der Bau des Rechenzentrums von Meta ist dafür verantwortlich. Das klingt ein bisschen unseriös, ehrlich gesagt. Liebe Grüße an die BBC und nach Georgia, Mansfield, Georgia. Aber da ist es so, dass es eben braune Rückstände im Wasser gibt, das aus dem Hahn kommt, seitdem eben dieses Rechenzentrum in diesem Ort steht. Und ich habe das so mitgebracht, weil das so alles zusammen irgendwie so dieses Bild ergibt von, naja, wir haben immer davon gesprochen, wir übernehmen die Maschinen jetzt und vorher machen die Maschinen aber offensichtlich einfach unseren Lebensverlust. Raum, den wir uns geschaffen haben, auch noch kaputt.
36:41 Torsten Beeck
Ja, also die erste industrielle Revolution hat massiv Lebensräume zerstört, Wasser vergiftet, Böden vergiftet, hat Irgendwie Wohnviertel hinterlassen, in denen man selbst heutzutage keine Pflanzen im Garten anbauen darf, weil da irgendwelche Gifte verklappt worden sind. Und das ist also das ist bis heute noch so. Und Wie die nächste industrielle Revolution oder dann die KI-Revolution tatsächlich aussieht, ist etwas, was wir politisch mitentscheiden müssen. Weil sonst werden halt Unternehmen erstmal alles tun, um was gut ist für Unternehmen.
37:22 Gavin Karlmeier
100 Prozent. Man hatte nur so gehofft, fürchte ich, eigentlich, man hatte so gehofft, wir sind als Gesellschaft weiter, dass wir, sollten wir die nächste industrielle Revolution erleben, möglicherweise das nicht zulasten der menschlichen Gesellsch Gesundheit machen müssten, weil wir eigentlich so viele neue Möglichkeiten haben, Dinge zu platzieren, umzusetzen, zu verändern.
37:43 Torsten Beeck
Weißt du, was ich meine? Ja, da bin ich aber tatsächlich ein bisschen positiver unterwegs, gedanklich, weil ich schon auch, wenn man auch schon sieht, Dass es von der Verbraucherseite eine Nachfrage nach grünen Alternativen gibt und dass Leute zum Beispiel für grünen Strom bereit sind, mehr Geld auszugeben. Und dass wir wir sind natürlich. In einem Prozess, also selbst wenn man jetzt mal so die Digitalisierung als ein bisschen längeren Prozess, der vielleicht jetzt nicht drei Jahre alt ist, sondern vielleicht eher 30 Jahre alt ist, dann sind wir natürlich Ich habe mich trotzdem immer noch relativ am Anfang dieser Entwicklung und natürlich zieht Gesellschaft und zieht Politik immer irgendwie ein bisschen nach. Die Frage ist halt nur tatsächlich, also das haben wir ja auch so ein bisschen in der Diskussion um Regierung. Regulierung und was wissen die eigentlich in Brüssel? Und wenn Herr Oettinger dann da irgendwie, weiß ich gar nicht, wie lange es her ist, 10, 15 Jahre, wo man dann so ein bisschen das Gefühl hatte, boah, weiß ich jetzt gar nicht, ob die sich da so, also ob das die richtigen Leute sind, ob die überhaupt verstehen würde. Das Problem ist, dass das immer ein bisschen dauert. Ich habe gleichzeitig inzwischen das Gefühl, dass man in Brüssel zum Beispiel ganz gut versteht, wie die Mechaniken von Big Tech funktionieren. Trotzdem haben die eine ganze Menge ziemlich stumm verschwerterter Hunde. Irgendwie, aber trotzdem, also da sitzen jetzt schon Leute, die das begreifen und die das auch ernst nehmen. Und ich klar, also auch so ein Ort, der dann irgendwie kein Wasser mehr hat, muss sich halt dann irgendwie wehren. Hat man ja Auch in Brandenburg gesehen, dass jetzt nicht alle sich total gefreut haben, dass Tesla da Autos baut. Auf der anderen Seite muss man auch dann realistisch sein, es ist schon auch wichtig, dass wir eine funktionierende Industrie auch in Deutschland haben. Wir fordern ja auch, dass wir eine Industrie. Auch immer noch in Deutschland haben, dann muss man da diesen Ausgleich muss es halt geben. Und ob wir dafür schlau genug sind, kann ich dir in 20 Jahren sagen.
39:45 Gavin Karlmeier
Ja, das Dilemma ist nur mit dieser Argumentation der Innovation und der Jobs und der Wirtschaft. Es muss halt so rote Linien. Geben, bei denen halt klar ist, sie werden nicht überschritten. Also zum Beispiel Zugriff auf Trinkwasser in belebten Regionen oder Energie. Solche Dinge.
40:00 Torsten Beeck
Ja, aber du siehst ja, wie das jetzt in der aktuellen, selbst nur im kleinen Wirtschaftsraum Deutschland. Siehst du ja in dem Moment, wo es Wirtschaftly not so good. And it's not so that we have mass arbitslos reading or so, sondern it's virtually in the last four years either a Delle of the Thema Climate, Umwelt Shut in the Hintergrund. gedrängt wird, weil man sagt, ja, aber ohne Wirtschaft ist halt auch doof.
40:27 Gavin Karlmeier
Ja, ihr geht mit der Wirtschaft um, als hättet ihr eine zweite im Keller. Übrigens zur Gigafactory und eine Zahl, die haben wir hier glaube ich nicht genannt, aber Elon Musk hat letzte Woche verkündet, dass in der Gigafactory Berlin, also der Tesla-Fabrik, das 750. 000ste Auto gebaut wurde. Die Fabrik wurde eröffnet. Am Baustart war Quartal 2020. Die ersten Fahrzeuge wurden dort im März 2022 produziert. Das versprechen wir uns nicht mehr. waren 500. 000 Autos im Jahr. Die Mathe kannst du jetzt machen da.
40:55 Torsten Beeck
Ja, ich bin nicht so gut in Mathe, aber es ergibt sich eine gewisse Lücke. Wobei, wenn man sich die aktuellen Verkaufszahlen von Tesla anguckt. Klar, was willst du Autos bauen, die keiner will? Ja, ja, das auch, aber das, die keiner will, ich bin überrascht, wie viele Autos Tesla wiederverkauft. Also es gab in Deutschland eine heftige Delle, die hatte vermutlich auch ein bisschen was mit dem Wechsel, also mit der Aktivität von Musk in der Trump-Regierung zu tun. Aber auch mit Modellwechseln und so, die verkaufen ja wieder ganz gut.
41:27 Gavin Karlmeier
Aber also die Della bezieht sich natürlich auf Autos, die keiner wollte. Also während der Phase, da waren wir, glaube ich, bei Neuzulassungen von Teslas dreistellig. Innerhalb eines Parteien.
41:42 Torsten Beeck
Doge über die über Doge hat in Deutsch also zumindest in Deutschland oder in Europa allgemein auf jeden Fall dafür ge dazu geführt, dass Leute sich nach Alternativen geguckt haben. Und natürlich muss man auch sagen, im Vergleich zu vor fünf, sechs Jahren, es gibt jetzt auch Alternativen. Also wenn man sich vor fünf Jahren nach einem E-Auto umgeguckt hat, hat man festgestellt, ah, wenn man also so im Ein gutes Auto ist ganz schön schwierig zu finden, wenn man mal so bei VW und so guckt. Oder sie sind halt sehr, sehr teuer. Ja. Und gerade so in dem eher mittleren Preissegment hatte Tesla einfach ein Angebot, dass man sich zumindest angucken musste.
42:21 Gavin Karlmeier
Ja, voll. Und das war ja auch der Strittig. Aber lass uns nicht so tief in die Autos gehen, weil ich wollte noch ein bisschen bei den schmutzigen Rechenzentren bleiben. Schmutzige Rechenzentren, ja. Schmutzige Rechenzentren. Computerzeit stinkt nicht. Und zwar hat, also ich fange mal ganz vorne an. der Finanzindustrie eine Liste von Unternehmen, eine sogenannte Ausschlussliste von Unternehmen, die als nicht investierbar gelten. Da stehen 263 Unternehmen drauf. Und jetzt rate mal, mit wie vielen von denen Amazon und AWS Geschäfte macht. Es sind nur 100. Aber es sind immerhin 100. Aber was sind das denn für Unternehmen? Ja, da kann ich dir gleich ein bisschen was zu erzählen. Also da gehört zum Beispiel JBS dazu, eines der größten Unternehmen für Amazonas-Abholzung und einer der Weltgründer. größten Methan-Emittenten wegen schwerer Korruption verurteilt. Und Amazon arbeitet mit denen zusammen, weil das ist ein bisschen witzig. Ja. Okay. Ah, oh, stimmt. Schlau. Oder Shell steht auch auf dieser Liste. Okay. Aber Shell steht auf dieser List, schreibt Greenpeace in ihrem Bericht, den Sie veröffentlicht haben. Okay. Dies Amazons Toxic Web Services. Amazons Cloud als Treiber von Umweltzerstörungen und Menschenrechtsverletzungen. Wir packen den mal in die Show notes. Das ist glaube ich ganz interessant, wenn man sich nochmal ein bisschen so damit auseinandersetzen möchte, was eigentlich gerade so das Problem an der Alternativlosigkeit von AWS ist. Vielleicht.
43:47 Torsten Beeck
Ja, ja, also ich glaube ob es jetzt Azure oder da AWS ist, an den großen Hyperscalern kommt halt keiner dran vorbei.
43:59 Gavin Karlmeier
Vielleicht machen wir einen auch.
44:02 Torsten Beeck
Da hast du einen PC unten im Keller stehen und schließt ihn an deine Fritzbox an.
44:07 Gavin Karlmeier
eine Synology unter dem Sofa, die die Bucht bei mir Rechenzeit.
44:10 Torsten Beeck
Ja, da kannst du da kann man sich mal kann man so ein ChatGPT für ganz arme so kann ich kann kriegt man dann per Post.
44:18 Gavin Karlmeier
Du kriegst dann wie bei Ticketmaster kriegst du dann so ein Warteschlangen Slot und bleibt
44:23 Torsten Beeck
Und du betreibst also DeepSeak lokal auch vom 486er i625.
44:27 Gavin Karlmeier
Kann ich dir kurz erzählen, weil ich habe mich gestern mich hier mit Max Mundhenke unterhalten, der ja ausgewiesener Experte für solche Umsetzungen ist. Der war auch schon mal hier, Podcast-Kollegin KI und so, liebe Grüße. Und habe ihm von meinem Vorhaben erzählt, 577 Hakendrand-Transkripte in ein lokal geführtes LLM zu überführen, um dann mit dem Podcast zu chatten. Und ich bin kläglich daran gescheitert, weil mein 64 GB-Offenbar das dann nicht verkraftet hat An der Stelle. Ich muss stärker chunken.
44:54 Torsten Beeck
Du musst dir so 20 McMini's zu Hause hinstweisen. Das machen die Leute ja. Das ist auch schon ganz geil. Und ehrlich gesagt, ich finde, das ist auch extrem spannend, wie sich das machen. tatsächlich entwickeln wird, auch wie die Größe der Modelle sich entwickeln werden. Das geht ja so ein bisschen mit dem Thema einher, dass auf einmal Apple vielleicht doch gar nicht so viel falsch gemacht hat, weil sie irgendwie doch ganz gute Hardware haben. Aber ich also so ein McMini zu Hause das wäre.
45:22 Gavin Karlmeier
schon was für dich da kannst ein bisschen mit rumbasteln da kann man schon ganz coole sachen mit machen aber der hat ja immer noch weniger ram als mein 64 gigabyte rechner ram ja ich bin dann kann ich den nicht kann man ja auch ein bisschen mehr reinbauen darf mir einfach zehn max die krieg ich auch nicht mehr es ist schwierig
45:37 Torsten Beeck
Nimm einfach so 10 Mac Minis mit maximaler Config und dann baust du dir da so ein kleines Cluster zu Hause. Musst du nur mit deinem Stromanbieter nochmal reden.
45:45 Gavin Karlmeier
Und die Nachbarin freut sich, wenn sie keinen Strom mehr kriegt, weil sie nicht mehr beliefert.
45:49 Torsten Beeck
Wir haben einen exklusiven Betrag.
45:54 Gavin Karlmeier
Ich bin mir aber auch nicht ganz sicher, ob es mir jetzt vierzig.
45:58 Torsten Beeck
Ja, ich glaube, wenn du die, wenn du die in der höchsten Konfiguration nimmst, kosten die denn fünf oder so? Das stimmt?
46:05 Gavin Karlmeier
Ja, vier, fünf hätte ich jetzt gesagt. weil die auch nicht lieferbar sind im Moment. Egal. Ich wollte mit dir noch über eine andere Geschichte sprechen. Und zwar gibt es ja in den USA ein Gesetz, das wir kennen, nämlich den Take-It-Down-Act. Das ist das Gesetz, das Leuten ermöglicht, wenn sie zum Beispiel Opfer von Rachepornografie werden oder von, ich glaube, der Begriff ist auch nicht gut, aber. Ich wollte gerade auch sagen, ich habe auch kurz gezogen. Gibt es da einen Begriff für ein sexueller Gewalt? Digitale sexuelle Gewalt. Danke, das ist viel besser. Wenn du davon sozusagen aus Opfer wirst, bist du in der U in den USA in der Lage, diese Inhalte löschen zu lassen von den Plattformen. Ist interessant, dass das von JDVans nicht als Zensur begriffen wird. Ähnliche Diskussionen in Deutschland aber schon oder in Europa. Aber ich lasse das hier mal liegen. ist dieser Take-it-Down-Act, das ist übrigens auch das Gesetz, bei dem Donald Trump gesagt hat, er befürwortet das, denn kein Präsident, kein Mensch überhaupt, hat bislang so viel digitale Gewalt erlebt wie er. Und deswegen ist ein bisschen wie Friedrich Merz. Niemand hat es so schwer wie er. Und dass er deswegen für dieses Gesetz ist, weil er selber einsetzen möchte. Und da ist jetzt in dieser Woche am 19. Mai, also an diesem Dienstag, die dritte Phase in Kraft getreten. Und ich führe dich einmal durch die drei. Phase Take It Down Excel. Das ist schon interessant. Die erste Stufe war sofort ab Unterzeichnungen in Kraft getreten und das war die Kriminalisierung und Strafbarkeit. Also, dass du sozusagen in dem Moment, wo das Gesetz galt oder wo es unterschrieben wurde, KI-generierte Deepfakes und nicht einvernehmliche Intime. . Bilder von dir strafbar wurden. Und zwar auf Bundesebene mit bis zu zwei Jahren Gefängnis. Dann gab es die zweite Stufe, reaktive Meldesysteme, also Notice and Takedown, die Möglichkeit, dass du über die Plattformen diese Inhalte melden lassen kannst, mit einer strikten 48 Stunden Löschfrist. Und jetzt ist die dritte Phase in Kraft getreten in dieser Woche und die ist sehr interessant, weil das ist der Zwang, dass Netzwerke nicht mehr nur reagieren müssen, sondern auch automatisierte Erkennungsmechanismen nutzen müssen und abgleich mit Daten. Banken von Menschen, die sozusagen sagen, hier tauche ich auf, ich möchte auch sonst überall verschwinden. Wo ist der Unterschied zum BSA? Also abgesehen vom Themenbereich, dass ja sehr viel enger gefasst ist hier in der Frage.
48:19 Torsten Beeck
Innerhalb ist es enger, aber technisch ist es. sehr nah dran. Also es ist ja im Grunde genommen auch das Renate Kühnersproblem. Also ich tauche immer wieder auf. Und ja, nö, der ist nicht so groß. Und das klingt ja ganz plausibel, auch wenn das jetzt einen engen Themenbereich umfasst.
48:36 Gavin Karlmeier
Ja, genau. Ich frage mich, ob das dann plötzlich technisch machbarer ist als zum Beispiel das Herunternehmen von Betrug oder das Umwandeln oder Umsetzen von solchen Verfahren, wie wir sie in der EU erleben. Weißt du, worauf ich hinaus möchte? Das ist so eine Art. . Zweizüngigkeit gibt, dass, wenn es im Heimatmarkt passiert, die Zensurschreie jetzt nicht so groß sind, wie sie möglicherweise groß sind, wenn wir hier darüber diskutieren, wie man mit solchen strafbaren Inhalten umgeht.
49:03 Torsten Beeck
Ja, also wir werden so in einem Bereich Zensur. oder Meinungsfreiheit schreibt, der hat natürlich auch komplett den Schuss nicht gehört, davon mal ganz abgesehen. Aber dass Fingerprinting von Videos oder allgemein von Inhalten möglich ist, ist ja auch nichts Neues. Dass Plattformen, das Ja, überall da einsetzen, wo es ihnen hilft, ist auch nichts Neues. Also zum Beispiel, wenn es um Rights Management oder sowas geht. Also wenn du irgendwie einen Song, einen Schnipsel von einem Song hochlädst, bist du im Zweifelsfall bei YouTube oder bei Er ist entweder gar nicht hochgeladen oder es dauert irgendwie fünf Minuten und dann kriegst du so eine Takedown-Notis. Also das scheint ja irgendwie zu funktionieren oder wenn ich irgendwie Fußballinhalt. . bei YouTube hochlade, dann kann man relativ sicher sein, dass das nicht sehr, sehr lange online sein wird. Wahrscheinlich wird es niemals online.
49:58 Gavin Karlmeier
Du wirst dann wohl nicht viral gehen.
50:00 Torsten Beeck
Und das heißt, diese Fingerprinting-Mechanismen, die sind zumindest im Urheberrecht da. Und das ist nämlich Ja, also und weil es da auch eine mächtige Lobby gibt, die sagt, wenn ihr mit uns Verträge schließen wollt, dann müsst ihr unsere Rechte schützen. Das ist ja auch richtig. Also ich kann das schon verstehen, dass die deutsche Fußballliga irgendwie sagt, wir verkaufen diese Rechte und wenn die Rechte. irgendwie missbräuchlich genutzt werden, dann wollen wir, dass ihr etwas was dagegen tut. Und sonst können wir mit euch nicht zusammenarbeiten. Okay, verständlich. Warum das dann nicht funktioniert, wenn irgendwie Markus Lanz Werbung für Kryptowährungen und dass auch gemeldet wird und bekannt ist und das dann trotzdem immer wieder passiert, das können andere nur beantworten. Man kann sich vorstellen, dass das nicht in dem, also offensichtlich nicht so sehr im Interesse der der Plattform ist, dass sie wirklich bemüht sind, das zu beenden.
50:56 Gavin Karlmeier
Ja, weil der wichtige Unterschied ist ja, dass sie für die Werbung, bei der Markus Lans Werbung für Kryptoscams macht, das Meta daran direkt mitverdient.
51:05 Torsten Beeck
Könnte man unterstellen. Dass sie vielleicht daran ein gewisses Interesse haben, dass das nicht so schnell aufhört. Ich denke, die Technologien sind da und es wird auch mit den vorhandenen Machine Learning und KI-Möglichkeiten immer einfacher, Fingerprinting. zu betreiben bei Audio- und Videoinhalten. Und dementsprechend, das ist ja gut, dass es sowas gibt. Es ist ja wirklich, also wer von sowas betroffen ist, der wird, meistens sind es ja Frauen, der hat in den letzten Ja In den letzten Jahren häufig einen unfassbaren Hassle damit gehabt, überhaupt irgendwie da ranzukommen. Weil die Plattformen, wenn man es dann geschafft hat, es zu löschen, tauchte es an zehn anderen Stellen wieder auf. Dagegen vorzugehen, das ist schon ein ganz, ganz wichtiges Thema. Aber klar, das betrifft natürlich auch andere Bereiche. Und da ist halt die Frage, wem hilft es, diese Rechte durchzusetzen?
51:58 Gavin Karlmeier
Eckert von Hirschhausen, der darüber auch jetzt, der sehr lange schon gegen diese Thematik vorgeht, weil sein Gesicht sehr häufig verwendet wird und Medikamente an häufig. ältere, unbedarfte Personen zu verkaufen. Der hatte hier eine Session auf der Republika und er hat Marc Uwe Kling zitiert. Das ist der Autor, der die Känguru-Chroniken schrieb. Und Marc-Uwe Kling hat gesagt, das Känguru ist besser geschützt als ich, denn das Känguru ist urheberrechtlich geschützt. Und das ist natürlich eine bittere Erkenntnis.
52:23 Torsten Beeck
Ja, da gibt es ja die Ideen haben doch da irgendwie was gemacht. Stimme und Gesicht jetzt urberechtlich geschützt. Genau. Das ist tatsächlich, also für Prominente ist das da seit Jahren ein Thema. Und offensichtlich hat es nicht gereicht, nur Prominent zu sein. Also wie gesagt, Hirschhausen, Lanz, ganz viel. Genau, Jauch ist auch immer mal wieder. Und die sind dann immer im Einzelnen dagegen vorgegangen. Und trotzdem haben sie es nicht geschafft, genug Aufmerksamkeit und genug Druck auch auf die Plattform auszuüben, dass das halt eben zumindest eine Wiederholung der gleichen Inhalte verhindert. Aber die rennen dem halt hinterher. Ich kann das schon verstehen, dass man da als Promi frustrierende Angelegenheit ist und dass das sicherlich auch reihenweise Rechtsanwälte beschäftigt.
53:16 Gavin Karlmeier
Ja, absolut. Das ist auch gut für die Wirtschaft. Wir bleiben bei der Wirtschaft, denn die Wirtschaft ist ja auch. nicht untätig was dieses Thema angeht. Wir haben am Ihr werdet das am Pfingstmontag hören in der Aufzeichnung unseres Panels von diesem Montag von der Republika. Da ist so ein Satz auf der Bühne immer wieder gefallen. Wir können gesellschaftliche Probleme technisch vermutlich nicht lösen. We can't gleich auseinandernehmen, but Google versucht es jetzt trotzdem, indem sie nun die KI-Argennungsfunktionen direct in Chrome integriert, direct in die Suche integriert. Also Synth ID, that is the Wasserzeichen that Google Deep Mind Software Gemini. unter anderem verwendet, wenn sie Bilder generieren. Und damit nach C2PA-Standard, ich will gar nicht so technisch werden, aber man erkennt jetzt, es gibt eine technische Möglichkeit, KI-generierte Bilder von Gemini zu identifizieren. Und diese Möglichkeit wird jetzt direkt in Browser und Suche integriert. Also dass du in der Lage bist, direkt per Klick zu gucken, ist das ein KI-generierter Inhalt oder nicht, wenn es denn von Gemini generiert wurde. Oder von ChatGPT, denn OpenAI hat auch angekündigt, sich zukünftig mit C2PS. Inhaltsnachweisen zu versehen. Also Chat-GPT-generierte Inhalte bekommen auch ein zum ID-Wasserzeichen.
54:27 Torsten Beeck
Ja, ich glaube, wir werden da ein langes Hase- und Igel-Rennen erleben. Wir sehen ja im Markt, dass Dass KI-Inhalte massenweise Content produzieren. Also von Pseudo-Nachrichtenangeboten zu automatisierten Podcasts, zu Influencern, die es gar nicht gibt. Und so. Und letztendlich nutzen die zum einen ein bisschen die Arglosigkeit aus, und zum anderen, ja, da ist es ja auch noch nicht so ganz entschieden, wie eigentlich Nutzer damit umgehen. Also ob das für die eigentlich um. Okay ist, dass der Influencer, solange da eine interessante, entertainige Geschichte erzählt wird, ob es die Person gibt oder nicht, das werden wir dann ja sehen.
55:14 Gavin Karlmeier
Ja, der Satz ist ja, die guten Geschichten passieren nur denen, die sie erzählen können.
55:18 Torsten Beeck
Genau. Und vielleicht reicht das ja in einer gewissen. gewissens Zielgruppe wird das vielleicht reichen. Aber die, also ich habe schon vor vor letztes Jahr das immer mal wieder gesagt, es ist auch tatsächlich für Medienunternehmen durchaus ein Risiko, den Weg zu gehen, zu sagen, ja Wir machen das automatisiert oder wir setzen da massenweise KI ein. Weil an dem in dem Moment, wo die insbesondere Google als Gatekeeper-Suche und Browser-Anbieter besser dazu in der Lage ist, KI-generierte Inhalte zu identifizieren. Und jetzt machen sie ja quasi den sauberen Weg, dass sie sagen: Wir selbst, das, was bei uns selbst produziert wird, kennzeichnen wir. Aber die werden sicherlich auch ein Interesse daran haben, selbst dafür zu sorgen, dass ja Massenware unterscheidbar bleibt von anderen Inhalten. Und in dem Moment, wo du anfängst, massenweise Inhalte zu produzieren, die aus der KI einfach so rausfallen, hast du halt das Risiko, dass in zwei, drei vier Jahren, wenn Google das besser kann, Google dich einfach so massiv abrankt und einfach sagt, das scheint irgendwie nur Schrott zu sein, was die da machen. Völlig unabhängig davon, wie viel, ob du auch in anderen Bereichen vielleicht KI gar nicht einsinnst. oder ob du es sauber kennzeichnest, sondern dass einfach KI irgendwann halt so, dass der billig Content wird und der umsonst Content wird. Und das ist schon auch durchaus, deshalb, also nicht nur aus einer ideologischen Begründung, dass ich denke, Dass Journalismus etwas ist, was einen eigenen Wert hat und was eben nicht einfach aus der KI rausfallen sollte. Sondern auch aus einer rein technischen Überlegung kann das etwas sein, wenn man jetzt anfängt, massiv Inhalte mit KI nicht nur zu bearbeiten, sondern auch zu erzeugen. dass man irgendwann feststellt, man hat sich selbst in die in die absolute Unsichtbarkeit gearbeitet.
57:12 Gavin Karlmeier
Ich finde das auch spannend, vor allem weil da ja noch was anderes drin steckt. Wir haben ja, also zum einen finde ich es erstmal interessant, dass OpenAI sich diesem Programm anschließt. Das finde ich schon bemerkenswert, weil damit so eine Art kleiner Marktstandard oder Branchestandard gesetzt wird, weil ich würde soweit gehen und sagen, 70, 80, vielleicht sogar 90 Prozent der generierten, KI-generierten Bilder kommen wahrscheinlich von Gemini und ChatGPT. Vermutlich, ja. Also wenn die beiden schon darauf setzen, ZinfID einzusetzen, ist das schon eine gute Entwicklung. Gleichzeitig basiert es aber ja eben auf den C2PA-Standards. Bedeutet, wenn ich jetzt eine Kamera oder eine Grafiksoftware nutze, die auch dieses C2PA-Wasserzeichen einsetzt, um zum Beispiel zu sagen, dieses Wurde an einem gewissen Ort aufgenommen, dann sind wir eigentlich an einem Punkt, wo du gleichzeitig auch ein Echtheitszertifikat auf Browser oder auf Sucheebene schon integriert hast. Wir haben das System jetzt. Und ich finde das eine sehr gute Entwicklung, weil wir früher oder später, das war immer mein Schwester, These eighteenth dazu übergehen müssen, die echten Inhalte klarer zu identifizieren und zu verifizieren, weil sie in die Minderheit geraten werden.
58:14 Torsten Beeck
Und trotzdem ist das Ganze wieder inhand von großen Tech-Unternehmen, die diesen Standard steuern. lesen, verwalten und also ich finde es auch total richtig und ich finde es auch gut und ich glaube auch das ist etwas was uns was uns als Nutzer und auch als Medienproduzenten hilft, klarzumachen, das, was du hier bekommst, ist handgemacht. Aber ich möchte trotzdem nicht, dass wir so Journalismusmanufaktur werden. Wo man nur noch für so einen kleinen Nutzerkreis handgemachte Premium-Inhalte macht. Aber hier ist alles handgemacht, Hagnan. Hier ist komplett. Alles mit Lieber.
58:52 Gavin Karlmeier
Wir werden die Djingle selbst gesungen, Mikrofone selbst aufgebaut, Fluchtwege selbst versperrt.
58:58 Torsten Beeck
Ja, und ich sitze immer mehr hier in der Sonne und es wird langsam ein bisschen ungerecht. Du sitzt auf der Schattenseite des Lebens.
59:03 Gavin Karlmeier
Das ist aber, du weißt nicht, ob das die Ungerechtigkeit ist, die hier in deiner Stelle. Likritisieren würde. Ich habe noch ein Thema und da machen wir ich aber auch, dann hole ich dich mal aus der Sonne. Und zwar geht Neub, None of Your Business, die österreichische NGO, hinter der auch Max Schreems steht, geht jetzt gegen LinkedIn vor, weil sie eine DSGVO Verstoß wittern und zwar deswegen, weil du dafür bezahlen kannst, dass du sehen kannst, wenn Menschen auf deinem Profil waren. Also sie erklären das so, dass das Tracking der Profilbesuche eigentlich besonders Besuchsdaten sind. Und diese Besuchsdaten bislang keine nicht per Opt-in, sondern per Opt-out geregelt sind. Also du kannst sagen, bitte zeig nicht Leuten an, wenn ich auf ihrem Profil war oder nur anonymisiert. Gleichzeitig ist aber hier der Weg, und das schreibt Martin Baumann, Datenschutz, Daten an die eigenen NutzerInnen zu verkaufen ist beliebt. Eigentlich hat man aber das Recht, alle eigenen Daten gratis zu erhalten. Und deswegen haben sie jetzt hier Beschwerde eingereicht und bei der österreichischen Datenschutzbehörde und erfordern oder erwarten die vollständige. . Beantwortung dieses Auskunftsersuchens. Finde ich einen ganz spannenden Punkt.
01:00:12 Torsten Beeck
Ja, ich finde es eh eine Funktion, die ich nicht verstehe, weil es mir vollkommen egal, wer auf meinem Profil war. Also A bin ich nicht 14 und B, das ist auch keine Dating-Seite. Also ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wie man auf die Idee kommen könnte, da irgendwie, ich weiß nicht, was das kostet im Monat. Ja, 50 Euro, ganz ehrlich. Da würde ich mir alles andere lieber kaufen für 50 Euro. Als zu wissen, dass du auf meinem scheiß LinkedIn-Profil warst. Also wirklich. Aber ja, jetzt mal. Ja, ich finde, keine Ahnung, ich kann das rechtlich in der Form nicht beurteilen, weil ich nicht ganz verstehe. inwieweit das Anzeigen, also wiezusagen der rechtliche Hebel ist, weil ich sehe die Daten, ich sehe ja dich, wenn du auf meinem Profil warst. Was hat das damit zu tun, dass dass deine eigenen Daten kosten? Kostenlos sein müssen.
01:01:08 Gavin Karlmeier
Du hast ein Recht darauf, deine Daten kostenlos einzusehen.
01:01:11 Torsten Beeck
Ja, aber das sind ja nicht meine Daten, wenn du auf meinem Profil warst. Das müssen Rechte entscheiden sein. Ja, nee, das müssen nicht rechter entscheiden, das muss ich vor allen Dingen erstmal verstehen. Nein, aber grundsätzlich, die sind ja da. Sehr hinterher und die sorgen ja auch dafür, dass bestimmte Funktionalitäten dann auch angepasst werden. Ich finde das ja grundsätzlich erstmal gut, da mal nachzuforschen.
01:01:31 Gavin Karlmeier
Okay, du erklärst es jetzt. Martin Baumann oder Neub schreibt es so, dass die Besuch mehr. Besuchsdaten zu einem gewissen Grad gemeinsame Daten von Besuchten und Besuchenden gleichermaßen ist. Also wenn du einen Laden, du betreibst einen Laden und der, der reinkommt in deinen Laden, hat das Recht zu wissen, ob er Filmt wird. Du und du hättest gleichermaßen das Recht zu wissen, wer er ist, wenn er weiß, wer du bist nach dieser Logo hinkt. Aber ihr wisst, was meine ich.
01:01:59 Torsten Beeck
Ja, ich. Also ich glaube, ich sage mal ganz vorsichtig, das ist jetzt nicht unser größtes Problem, dass wir mit Social Media Plattformen haben.
01:02:06 Gavin Karlmeier
Ja, aber ich finde auch. Zum einen diese fast schon, das ist sehr wohlwollend, dieses Wort, das ich jetzt benutze, aber diese Renitenz, mit der neu gegen solche Dinge vorgeht, finde ich mega, weil du, weil man, die sagen einfach, wir lassen uns das alles nicht mehr bieten und gehen gegen alles vor, was wir ungerecht empfinden. Gleichzeitig finde ich aber auch überhaupt über dieses LinkedIn-Geschäftsmodell mal generell zu sprechen und zu sagen, naja, die können am Ende da eine Fantasiezahl hinschreiben, weil die Arbeitgeber denken, ja wir müssen es den Arbeitnehmern zahlen oder weil die Selbstständigen sagen, ich kann es absetzen. Mir doch egal, wie viel ich dahin überweise. Finde ich schon auch erstaunlich. Und drittens, dass LinkedIn überhaupt so ein Premium-Geschäftsmodell so erfolgreich platzieren konnte. Und du musst ja nur mal schauen, wer alles so ein goldenes LinkedIn-Badge auf seinem Profil hat, während wir gleichzeitig darüber diskutieren. Ob Instagram jetzt dieses Premium-Ding für 5 Euro, 4 Euro im Monat starten sollte oder nicht, oder warum bla bla, finde ich doch in jeder Hinsicht beachtlich.
01:03:01 Torsten Beeck
Naja, das ist halt der Vorteil, wenn du im B2B-Geschäft bist.
01:03:05 Gavin Karlmeier
Dann kannst du jeden Betrag aufschreiben.
01:03:06 Torsten Beeck
Ja, dann kannst du es ja schon mal so, als Arbeitnehmer denkst du. Ich bin ja jetzt mit meinen Rechenzentren auch. Ja, gut, stimmt. Ja, aber wenn du, also als Arbeitnehmer, wenn du tatsächlich irgendwie, weiß nicht, wenn du irgendwo in HR arbeitest, dann sagst du halt, naja, das brauche ich halt. Wenn du selbstständig bist, dann sagst du halt, naja gut, die 50 Euro sind ja eigentlich nur 25 Euro, weil das setze ich halt ab. B2B ist da halt vergleichsweise dankbar, sage ich mal ganz vorsichtig, auch wenn es um höherpreisige Angebote geht. Ähm, ob das bei Instagram oder klassischen B2C-Plattformen dann funktioniert, da bin ich mir dann halt nicht so sicher, wie viele Leute dann bereit sind, dafür Geld auszugeben. Ich glaube, die Leute sind wahnsinnig, also das kann man ja auch sehen an Fernsehen oder so. Sind schon auch bereit, Werbung zu gucken, aber dafür zu bezahlen ist schon noch mal eine ganz andere Nummer. Und ich finde, das ist ein okayes Geschäftsmodell. Ich verstehe diese Funktionalität noch nicht. Ich weiß nicht, ehrlich gesagt weiß ich noch nicht mal, was man bei LinkedIn sonst noch so bekommt.
01:04:07 Gavin Karlmeier
Nee, du kannst dann zum Beispiel auch Leuten, mit denen du nicht vernetzt bist, Nachrichten schreiben. Ja, und das ist natürlich mehr Suchparameter in der Job oder Recruitmanagement.
01:04:15 Torsten Beeck
Also, ich glaube für Leute, die tatsächlich so im Bereich HR, Headhunter und so unterwegs sind, ist es eine coole Funktion. Ich glaube, dass 95% der Leute, die dafür bezahlen, einfach so nervige Sales Leute sind, die dir irgendwie irgendwelche PDFs mit irgendwelchen One-Pagern schicken. Also, das ist. Ich krieg so oft so Mails.
01:04:35 Gavin Karlmeier
Ja, und das ist für mich ist es ein einen Bloggrund und keinen Kontaktgrund. Ich habe mal was gehört. Da hat mir jemand geschrieben, dass man auf keinen Fall bei LinkedIn blocken soll, sondern immer stumm schalten, weil die dann ja trotzdem noch deine Inhalte sehen wenigstens.
01:04:48 Torsten Beeck
Ja, ist mir alles völlig egal.
01:04:49 Gavin Karlmeier
Also LinkedIn, ja, ja, ich
01:04:52 Torsten Beeck
Ich finde LinkedIn als Visitenkartenersatz ganz praktisch. Wenn man Leuten über den Weg läuft und den Kontakt einfach so austauschen und irgendwie auch einen Blick hat, wo sind die eigentlich gerade. Manchmal verliert man Leute ja auch so ein bisschen. Finde ich LinkedIn echt okay. Als Content-Plattform finde ich LinkedIn einfach, da gehe ich lieber zu X.
01:05:14 Gavin Karlmeier
Lassen wir jetzt so stehen. Thorsten, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Ich wünsche dir und allen, die bis hierhin zugehört haben, ein wundervolles Wochenende Am Montag ist Pfingstmontag, da hört ihr, wenn ihr Haken dann abonniert habt und nicht genug von uns kriegt, das Panel vom letzten Montag von der Republika mit Nicole Diekmann und Dennis Horn. Und am kommenden Mittwoch kommt wieder die erste reguläre Hakenrenn-Episode dann mit Nora Hespers. Thorsten, hast du noch letzte Worte?
01:05:39 Torsten Beeck
Ich wünsche dir auf jeden Fall noch einen schönen Abend. Du hast ja noch ein bisschen was vorgeschlagen. Ich habe heute noch ein bisschen was vor. Und ich muss jetzt hier aus der Sonne, sonst werde ich einen Sonnenbrand bekommen. Du hast einen Beg heute geschmolzen.
01:05:50 Speaker 4
Vielen Dank. Tschüss.
01:05:51 Gavin Karlmeier
Ciao.
01:05:53 Speaker 4
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