Folge 580 · 25. Mai 2026 · 58 Min.
Das große Gipfeltreffen 2026 (live von der re:publica)
mit Dennis Horn und Nicole Diekmann
Für alle, die nicht dabei sein konnten – oder alle, die dabei waren und noch einmal erleben wollen:
Der gesamte Mitschnitt unserer Gipfeltreffen-Runde auf der #rp26. Und diesmal haben wir uns mit Nicole und Dennis gemeinsam eine Aufgabe gestellt: Alle von uns sollten Thesen mitbringen.
Niemand hatte eine Ahnung, wie steil diese werden könnten.
Der Mitschnitt der Veranstaltung wurde von re:publica GmbH unter CC BY-SA 4.0 veröffentlicht. Foto: Stefanie Loos/re:publica.
Kapitelmarken
KI-unterstützt
- Hallo zusammen!
- Beginn Mitschnitt
- Rückzug der gesellschaftlichen Mitte von Social-Media-Plattformen
- Der Peak des Influencer-Business ist überschritten
- Algorithmen sind super – aber welche?
- Bluesky wird das neue Twitter für die Ex-Twitter-Bubble
- Keine Fortschritte bei digitaler Souveränität
- Rückzug politischer Mitte von Plattformen zugunsten der Ränder
- Europas Regulierung (DSA) ist papiertigerig
- Markus Söder hat alles richtig gemacht
- Mark Zuckerbergs dritte Epoche wird scheitern
- Die Diskussion um ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche
- LinkedIn ist das neue Facebook
- Soziales Internet wird trotz Verbots für Minderjährige kein besserer Ort
Transkript
Automatisch erstellt, kann Fehler enthalten. Zeitmarken springen im Player an die Stelle.
00:00 Gavin Karlmeier
Hallo zusammen an diesem Pfingstmontag. Herzlich willkommen zu Hakendran. Heute haben wir etwas Besonderes für euch. Und zwar habt ihr sicherlich in den letzten Episoden mitbekommen, dass wir Auf der Republika waren und im Rahmen der Digitalkonferenz in Berlin, die in der letzten Woche stattgefunden hat, ein kleines Panel organisiert haben, in dem Nicole Diekmann, Dennis Horn und ich gemeinsam miteinander über ein paar steile und wilde Thesen im Bereich Social Media diskutiert haben. Und weil ich euch an diesem Feiertag nicht gänzlich ohne Haken dran durch die Welt irren lassen wollte, habe ich mir überlegt, schenken wir euch heute den Mitschnitt dieser Aufzeichnung, die jetzt. . auf den Tag genau eine Woche her ist, denkt immer dran bei so Live-Aufzeichnungen, man lässt sich ein bisschen von der Bühnenenergie mitreißen und man muss vielleicht auch dazu sagen Ich bin kurz vorher von der Bühne gestolpert, aber weil ich kurz vorher Taylor Lawrence auf Englisch interviewt habe. Das sind alles so Dinge, die möglicherweise in die Stimmung dieser Diskussion mit eingeflossen sind. Trotzdem hatten wir extrem viel Spaß. Und hoffen, dass dieser Spaß auch ein bisschen zu euch rüberschwappt. Das erstmal so als Vortext. Ich wünsche euch auf jeden Fall ganz viel Spaß mit diesem kleinen Gespräch, das wir dort veranstaltet haben. Und wir hören uns wieder am Mittwoch. Dann mit Nora Hespers und allen möglichen News, die eben jetzt gerade so aktuell sind, wie Infos zum SpaceX-Börsengang, der neuen Facebook Reddit-App. Oder wie auch immer man das nennen soll. Und anderen Dingen. Also, ich wünsche euch einen schönen Feiertag. Genießt die Sonne. Viel Spaß mit der Aufzeichnung. Bis Mittwoch. Werbung
01:34 Speaker 2
Warum stundenlang am Website-Design fallen? Warum nicht einfach KI-passende Inhalte und Texte erstellen lassen? Und warum der Konkurrenz online folgen, statt sie mit integrierten Marketing-Tools abzuhängen?
01:47 Speaker 3
Mit den KI K-Tools von Ionos. Generieren Sie Inhalte und tausende Designs in Sekunden und profitieren von weiteren KI-Tools für Ihren Online-Erfolg. Also, warum nicht direkt starten? Testen Sie es jetzt kostenlos. Ionos
02:02 Speaker 4
Digital an ihrer Seite.
02:07 Speaker 5
Haken dran. Das Social Media Update der CT.
02:12 Speaker 6
Grüß dich, Kevin.
02:13 Gavin Karlmeier
Hallo Dennis. Hey Nicole.
02:15 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Hallo Dennis. Hallo Gavin.
02:17 Gavin Karlmeier
Hallo Nicole. Wir haben uns für heute etwas Besonderes überlegt und zwar haben wir Thesen mitgebracht. die wir hier an die Tür der Station nageln werden, indem wir versuchen, ein bisschen den Status Quo des Social Media Universums auf einen Punkt herunterzubrechen. Wow, ich habe den Satz zu Ende gekriegt, ohne Zwilla.
02:37 Speaker 6
Das ist so besonders, dass sich die, die vor zwei Jahren dabei waren, auch daran erinnern werden. Aber da waren es andere Thesen. Und da waren es auch nur andere Thesen.
02:44 Gavin Karlmeier
Wollen wir reingehen? Ja, gerne. Okay, Nicole, muss noch kurz Angry Bird spielen und dann geht's dir.
02:49 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ich suche meine. Thesen. Ich habe die hier.
02:52 Gavin Karlmeier
Die erste These, die ich habe, ist, die gesellschaftliche Mitte wird sich wieder stärker von den Plattformen zurückziehen. Begründung nicht zu gewinnen. Die Behauptung teile ich übrigens nicht. Auch hier werden die politischen Ränder also stärker.
03:05 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Das ist meine These, da habe ich nichts hinzuzufügen.
03:09 Speaker 6
So schnell geht das. Für jede These habe ich mir hier fünf Bullet Points aufgeschrieben. Also ich würde, also ich würde Ich würde jetzt mit dir gerne reden würden wollen über den Begriff der Plattformen. Damit meinst du ja die, die eine Öffentlichkeit dir liefern für das, was du irgendwie postest. Viel findet ja mittlerweile auf WhatsApp statt oder in anderen Umgebungen und da zieht sich ja niemand von zurück.
03:32 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ja, aber ganz viel, ich würde auch sagen, zu viel findet ja zum Beispiel auch immer noch auf X statt. Und viel, Julia Klöckner kann nie davon singen, das ist jetzt genau ein Jahr her, dass sie darüber gestolpert ist, findet auch auf Insta statt. Ich habe auch das Gefühl, da gehen jetzt auch immer mehr hin. Also von daher bin ich mir gar nicht so sicher, ob man das so sagen kann. Also die Politik versucht zumindest die Mitteparteien, zu denen ich auch die Union Zählen würde, versuchen ihre Leute, ihre Anhängerschaft schon noch auf die großen Plattformen zu ziehen.
04:10 Speaker 6
Und warum teilst du diese Behauptung nichts zu gewinnen, nicht?
04:14 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Weil ich Das große Probl oder ein großes Problem, das wir in diesem Land im Moment haben, gesellschaftliches Problem, ist die schweigende Mitte Die immer noch nicht verstanden hat, dass es nicht mehr vornehmen ist zu schweigen, sondern dass es denen, und ich finde, das ist eine totale Binse, die ich hier nicht wiederholen würde, wenn sie sich nicht, wie ich finde, jeden Tag wieder beweisen würde. Es gibt immer noch diese Fehlannahme, dass es sich nicht lohnt, beziehungsweise dass es nur ein Niveau gibt, das man unterschreiten muss, quasi, um mitdiskutieren zu können, erfolgreich mitdiskutieren zu können. Und für das sind sich viele Leute immer noch zu schade und werden sich auch immer mehr Leute schade. eben dieser Ruf dem Ganzen immer wieder voraus als da, dass die Ferrohung weiter voranschreitet.
05:06 Gavin Karlmeier
Ich verstehe, wie du argumentierst, aber ich würde den Ursprung anzweifeln. Weil die aktuellen Trends sind ja eigentlich eher nach dem Motto, wir machen da jetzt einfach mal mit, wir ziehen uns nicht von Ex zurück. Karl Lauterbach hat es gesagt, weil man denen nicht das Feld überlassen darf zum Beispiel.
05:21 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ricarda Lang hat es auch gesagt.
05:23 Gavin Karlmeier
Genau. Es gab mehrere von Obwohl ihre Parteien ihren Bundesaccount quasi in den Still gelegt haben. Gleichzeitig habe ich auch nicht das Gefühl, dass man so das Gefühl hat, dass es wirklich eine Müdigkeit gegenüber Instagram und TikTok gibt, obwohl es Gründe dazu gäbe. Also ich habe eher das Gefühl, dass gerade die gesellschaftliche Mitte das immer noch relativ unhinterfragt hinnimmt. Und ich würde sagen. Ich fände das ja ganz nett, wenn sich alle ein bisschen von den Plattformen zurückziehen würden, weil das ja bedeuten würde, dass es eine solche Frage so eine Abnutzungserscheinung gibt oder dass man nicht teilt, wohin sich die Plattformen entwickeln und so. Und da habe ich eher das Gefühl, das ist noch nicht so richtig angekommen.
06:04 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Du hast gerade TikTok und Insta genannt.
06:06 Gavin Karlmeier
Ja.
06:07 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Und ich glaube, dass es auch weiterhin Diese Annahme gibt X ist total böse, also für die, die tatsächlich kritisch mit den Plattformen umgehen und mit dem eigenen Nutzerverhalten.
06:19 Gavin Karlmeier
Aber die sind ja alle hier.
06:21 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ja, aber ob das die gesellschaftliche Mitte ist, der Mainstream, weiß ich nicht. Also gehe ich mal dahin, weil das ist nicht so böse wie X, das ist das eine. Und du hast, glaube ich, hinnehmen, hast du gerade gesagt. Und ich finde, Also oder was heißt, ich finde, da entwickelt sich das Nutzerverhalten ja hin, das sehen wir ja alle, zu diesem passiven Konsumieren. Und wovon ich rede, ist, ich weiß gar nicht, ob die Zahlen unbedingt zurückgehen müssen, aber Sich engagiert in Diskussionen zu begeben, das nimmt ab. Das ist meine Prophezeiung.
06:54 Speaker 6
Aber es Hat auch noch nie jeder gemacht und jede. Also diese These setzt ja irgendwie voraus, dass alle, die in Social Media oder auf den Plattformen unterwegs sind, gleichzeitig darin irgendwie entweder publizieren oder auch Kommentieren. Nicht alle. Und die Plattformen haben ja die letzte Zeit auch einen Weg hin zu eher so neuen Massenmedien gemacht. Du hast es ja gerade selbst genannt. Entertainment deswegen überzeugt. Überzeugt mich das noch nicht?
07:17 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Nein, das hättest du gerne, dass sich das nicht überzeugt. Ich sehe dir an, dass du schon, dass ich dich quasi argumentativ schon gewonnen habe, durch die Stärke meiner Argumente. Ich sage gar nicht, dass es alle machen. Ich glaube aber, dass diejenigen, die es bisher, gemacht haben, dass deine Müdigkeit einsetzt und sich verbreitet.
07:35 Gavin Karlmeier
Hast du das ja jetzt angenommen, die Schirmherrschaft bei Jugend debattiert?
07:39 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Jugend ist das Betonung von Jugend.
07:44 Gavin Karlmeier
Ich will noch einen Punkt, weil ich gebe mit Dennis Einschätzung mit, dass du. Ja, siehst, dass die Plattform sich zu Entertainment hin entwickelt und zwar nicht, weil sie keine Lust mehr hätten, Content-Moderation zu betreiben. Das hatten sie nie. Auch nicht, weil sie das Gefühl hatten, der Content der Leute ist nicht gut genug. So, sondern er wird nur weniger. Das heißt, die Entwicklung der Plattform ist eigentlich eher dahin, weil sie feststellen, das führt dazu, dass Menschen mehr Zeit dort verbringen. Also dass die Menschen eine höhere tägliche Nutzungsdauer haben, seitdem wir in diesen For You-Welten unterwegs sind.
08:14 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ja, aber das widerspricht ja meiner These nicht. Also wenn der Markt da ist für Entertainment, dann geht man gerne auf Entertainment und weg von Engagement.
08:22 Speaker 6
Ja, oder die Plattformen haben deine These schon vor ein paar Jahren gelesen. Und haben daraufhin das Entertainment überhaupt erst so gestärkt. Mich stört, das möchte ich abschließend sagen, dass der Begriff Render so nah am Haken-Dran-Logo dran ist. Nee, der ist einfach nah am Rand.
08:34 Gavin Karlmeier
Am Rand.
08:35 Speaker 6
Völlig gut. Das stört dich oder ist es? Ja, nee, mach weiter.
08:40 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Was ich mag, ist, das möchte ich abschließend sagen, wie du hier meine These abmoderierst, Dennis. Das ist mir nicht entgangen, aber bitte.
08:45 Gavin Karlmeier
Gut, dann kommen wir zu Dennis erster These. Theoretisch. Wir haben den Peak im Influencer Business hinter uns und werden es bald zusammenbrechen sehen. Ja.
08:57 Speaker 6
Vielleicht das Zusammenbrechen an Ich verkaufs nicht gut, aber vielleicht ist das Zusammenbrechen an sehr groß. Vielleicht ist es falsch. Nein, das Also, diese ganze Creator Economy lief ja erstmal so unter Demokratisieren des Publizierens. Darf ich direkt eine Rückfrage stellen? Verständnisfragen jetzt.
09:14 Gavin Karlmeier
Diskussion nachher, bitte. Ist für dich Creator Economy und Influencer Business gleichbedeutend?
09:19 Speaker 6
Ja, irgendwie jetzt hier, ja. Ich mache einen Riesenunterschied. Ja, okay. Ich spreche jetzt von Creatern. Dann muss ich komplett wieder.
09:27 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ich möchte abschließend sagen, es stimmt.
09:30 Speaker 6
Sorry, ich habe doch noch nicht mal ausgeführt. Warte doch mal. Also, es ist so, dass die Algorithmen der Plattformen auch längst Content über. Irgendwie Beziehungen stellen, haben wir auch oft genug und über Followerzahlen besprochen und es klingt fair, ist es aber nicht, weil dann Reichweite relativ volatil ist. . . Und das trifft die Creator Economy. Influencer Business. Können wir nachher drüber reden. Und zwar vor allem so die Mittelgroßen. So, weil da geht es so sehr auf und ab, dass du kannst dich ja, wenn du vorher auf organische Reichweite gesetzt hast, kannst du dich ja am Ende gar nicht mehr auf irgendwas verlassen. Und deswegen bekommen wir da ein großes Problem. Für die ganz Großen ist es kein Problem, für die ganz Kleinen auch nicht, weil die nicht so tief fallen. Also wird das Creator da sein. Die Creator Economy kleiner. Und zwangsweise, wenn wir KI da jetzt noch als Entwicklung reinnehmen, auch authentischer, weil du dich in so einer Content-Flut Nur dadurch absetzen kannst und irgendwie authentisch bleiben kannst. Und wer hat von dieser Blase am Ende profitiert, die Plattformen? die Creator irgendwie über Jahre gute Inhalte haben liefern lassen, jetzt wo sie es nicht mehr brauchen.
10:45 Gavin Karlmeier
Ich fange mal vorne an. Also, für mich ist diese Trennung zwischen Influencer-Business und Creator Economy, die ist mir deswegen so wichtig, weil ich der These 100% zustimme, wenn wir beim Influencer-Business sind. Wir sehen daran, dass KB Lame zum Beispiel sein Business weitgehend verkauft hat, auch wenn der Deal irgendwie unter dubiosen Umständen zustande kam, wer es nicht mitbekommen hat. TikTok Creator, der bekannt wurde durch eine Geste, diese Für die, die es gerade im Podcast hören, ich habe meine Hände nach vorne gehalten. Und der hat sozusagen Rechte daran verkauft, sich selber zu synthetisieren und so. Das spricht so ein bisschen dafür, dass selbst die ganz großen InfluencerInnen gerade feststellen, naja, entweder ich habe jetzt schon mal ein Produkt wie Mr. Beast mit seinen Feestibills oder wie in Deutschland Montana Black mit seinem Energy Drink und so weiter. Oder aber ich habe Schwierigkeiten, daraus noch die großen Summen rauszuziehen, wobei da wiederum die Gegenthese entsteht, wenn du dir anschaust, was ein Christian Wolf zum Beispiel macht, der vom Produkt her zum Influencer wurde. Der frühere Bundespräsident. Exakt. Ja, früherer Bundespräsident, der Rubicon ist überschritten und heute Erfinder von Protein-Chills.
11:52 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Damit sind wir bei meinem Sohn Kai an dieser Stelle, möchte ich das sagen.
11:54 Gavin Karlmeier
Liebe Grüße. Bei der Creator Economy sehe ich gerade einen ganz anderen Schiff. Du siehst gerade vor allem, wenn du dir anschaust, wie sich immer mehr JournalistInnen, erst in den USA, aber mittlerweile auch in Deutschland von ihrem Mutterschiff lösen und sozusagen selber über Subsec zum Beispiel anfangen zu monetarisieren, weil sie erkannt haben, sie sind eigentlich längst auch CreatorInnen und können damit funktionieren und können sich damit auch finanzieren.
12:18 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Funktioniert das hier in Deutschland? Hast du Beispiele?
12:21 Gavin Karlmeier
Ronsheimer, Robin Alexander und Dagmar Rosenfeld.
12:26 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Alle noch den Springer Verlag.
12:28 Gavin Karlmeier
Die nehmen die letzteren nicht mehr. Also der Machtwechsel-Podcast erscheint Autark.
12:33 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Gut, aber Robin Alexander hat ein Standbein-Springer behalten. Und Ronsheimer ist eine Bildmarke.
12:40 Gavin Karlmeier
Ja, das stimmt. Ja, ja. Aber was ich sagen möchte, auch in Deutschland gehen wir immer mehr dahin, dass wir das nicht mehr so gut.
12:47 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Und jetzt kommt Ulf Poschard.
12:48 Gavin Karlmeier
Jetzt kommt Ulf Paschard auch noch dazu.
12:54 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ich nenne das Aktivrente.
12:56 Gavin Karlmeier
Der Podcastmarkt wird endlich noch bunter endlich ein weißer Hitro. Sexueller Mann, der auch einen Podcast macht. Gott sei Dank. Nein, was ich sagen möchte, dass die Creator Economy eigentlich gerade in einem Shift ist. Ich glaube aber, dass sie nicht zusammenbrechen wird. Die Influencer-Industrie aber sich gerade so umgebaut hat, dass sie eigentlich eine klassische Produktveröffentlichungs-Vermarktungslogik In sich aufnimmt und damit nicht mehr das klassische parasoziale Beziehungsmodell ist, wie es früher mal gewesen ist. Herzlich willkommen zu meinem kleinen Medienwissenschaftseminar.
13:32 Speaker 6
Ja, nee, also auch das ist mir dann in der Abtrennung noch zu schwammig. Also wo hört denn dann Influencer auf und wo fängt es an? Also ich glaube, das müsste man sich noch genauer angucken, als du das gerade gemacht hast. Ich finde, dass. Was hier in der These steckt, ist so ein bisschen dieses plattformgebundene Creator-Dasein. . . Mir ist das aber ein bisschen zu sehr abqualifizieren von Influencer. Weil wer sagt denn jetzt, dass die Themen gut sind? Also, das fand ich jetzt auch nicht ganz trennscharf.
14:03 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ich würde abschließend gerne fragen, wie du Peak definierst.
14:10 Gavin Karlmeier
Höhepunkt. Definierst nicht übersetzt, Dennis. Danke. Da müssen wir genau sein. Alter, Leute. Das ist irgendwo Zwischen. Das ist die höchste Summe im Jahr bereits gezahlt wurden. Oder meinst du damit die meisten Influencer, die davon profitieren?
14:30 Speaker 6
Ja, abschließend möchte ich sagen, dass das Das ist was mit der mit einer Reihe von Faktoren zu tun hat. Das ist die Aufmerksamkeit, die auf dem Thema liegt. Das ist die Reichweite, das ist das Geld, das da drin steckt, das sind mehrere Dinge.
14:49 Gavin Karlmeier
Und das können wir über den Brief zusammenbrechen, noch abschließend. Ja, da habe ich ja schon. Na gut, dann gehen wir weiter. Weil ihr euch ja vorbereitet habt, wir haben uns die Thesen am Freitag hin und her geschickt, ich habe meine Reihenfolge verändert übrigens. Weil ich dachte, finde ich all nicht schlimm, aber Dennis hat sich Notizen machen lassen. Meine These ist, Algorithmen sind super. Und so ein bisschen mitschwingt, ich will es kurz ausführen, ist, nicht alle, aber ganz ohne Algorithmen, glaube ich hätten wir nicht den Punkt, wo Leute 45, 50 Minuten am Tag Social Media verbringen möchten. Und damit will ich nicht schützend sagen, das ist genau richtig, dass wir viel Zeit damit verbringen, Ich will damit nur sagen, dass Algorithmen, wie sie die zum Beispiel, ich meine vor allem Sortierungsalgorithmen, um das dazu zu sagen, ich bin hier nicht im Mathe-LK, sondern Sortierungsalgorithmen in sozialen Medien. dass die uns am Ende so ein bisschen auch dabei helfen, dass wir die Inhalte überhaupt noch mitkriegen, die irgendwie von Relevanz sind. Und noch ergänzend sagen, dass ich ein großer Befürworter einer algorithmischen Sortierung bin. ich aber For You-Pages ganz fürchterlich finde. Und der Unterschied ist, ich mag Algorithmen, die mir die Inhalte der Leute sortieren, denen ich folge. Ich brauche keinen Algorithmus, der darüber hinweggeht, mir Inhalte anzeigt, den ich nicht folge. War das nachvollziehbar?
16:08 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Vielleicht sind individuelle Algorithmen super. Aber was heißt, also weil du sagst, die Inhalte, die relevant sind, was ist denn relevant? Wer definiert denn Relevanz?
16:18 Gavin Karlmeier
Naja, in der Regel war das bislang Interaktion, Verweildauer, was die Leute damit so gemacht haben. Ich bin einfach, ich glaube einfach, dass dieses Festhalten an der Idee einer chronologischen Sortierung, das Am Ende für die Leute, die so Power UserInnen sind wie wir, nur dazu führt, dass wir immer das Gefühl, immer FOMO haben.
16:42 Speaker 6
Ich meine, ich hab diese These auf der Republika zweitaus acht schon mal gehört.
16:49 Gavin Karlmeier
Ja, aber die Leute, die das gesagt haben, werden nicht mehr eingeladen, wenn ich.
16:52 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Nee, die sind jetzt beim OMR.
16:59 Gavin Karlmeier
Aber auf der kleinen Bühne.
17:02 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Auf der kleinen Bühne.
17:05 Gavin Karlmeier
Ihr habt nichts dem entgegenzusetzen, stelle ich fest.
17:10 Speaker 6
Aber gegen drei Worte kann man auch einfach sehr wenig entgegensetzen.
17:15 Gavin Karlmeier
Nächste Schirmerschaft jung debattiert gehört mir. Absolut Blue Sky wird zum Twitter für Leute, die sich einreden, sie hätten Twitter verlassen. Ich wollte den Raum hier brennen sehen, muss ich dazu sagen.
17:24 Speaker 6
Was soll das denn bedeuten? Also das war ja seit Ewigkeiten unsere Frage in Haken dran. Wenn jetzt Twitter irgendwann oder später ext, ne? Für uns nicht mehr so. Sorry, ich hänge noch in Folge 9. Kannst du es kurz sagen. Wir haben heute einen Haki getroffen, der den Podcast immer zum Einschlafen hört. Und haben dann danach, dann habe ich gefragt, ob er dabei einschläft oder danach, weil sonst wäre das ja wie da Fragezeichen, wo du jetzt immer noch Folge 9 hörst, bis du sie irgendwann mal durchhörst.
17:52 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Deswegen kannte ich Jenga nicht, weil ich immer einschlafe dabei. Mit mir kann man sich super über die ersten 20 Minuten von Filmen unterhalten.
18:03 Gavin Karlmeier
Kann ich mal kurz fragen, wer hört diesen Podcast zum Einschlafen nebensei?
18:07 Speaker 6
Eins, zwei, drei, vier. Es sind locker sechs Menschen von 5000. So, zurück zur These. Wir haben dann sehr lange darüber gerätselt, welche Plattform wird irgendwann so die Rolle einnehmen, die Twitter. Für uns und wenn ich uns sage, jetzt die Bubble, die hier so sitzt, übernehmen wird. Viele haben Twitter und später Ex dann irgendwie für Blue Sky verlassen, sind dann dahin gegangen So, und haben die Frage damit irgendwie so für sich beantwortet. Und so das Versprechen von Blue Sky ist ja, das ist so die saubere dezentrale chronologische Alternative. Ich weiß nicht, ob sauber erfüllt ist, ehrlich gesagt. Dezentral jedenfalls nicht, chronologisch okay.
18:55 Gavin Karlmeier
Ich kenne Leute, die sehen das anders mit dem dezentral, aber das machen wir später.
18:58 Speaker 6
Ja, aber es ist auf jeden Fall nicht so dezentral wie das Fediverse. Und wen haben wir da aktuell? Also es sind JournalistInnen, es sind irgendwie WissenschaftlerInnen, AkademikerInnen, die Tech-Bubble treibt sich da rum. Und das ist gerade so, wie Twitter im Jahr 2009 mal war. So, so ein bisschen gefühlt.
19:17 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ernster, finde ich, ne? Ernsthaftern.
19:20 Gavin Karlmeier
Aber mit einem Riesenunterschied, doch, dass doch der Haupt-Use Case den Twitter eigentlich immer wieder angebracht hat, in Echtzeitlagen, die das Informationsmittel der Arbeit hat.
19:31 Speaker 6
Also das ist der Unterschied Breaking News und so diese Schicht. Die sich über deine Betrachtung der Welt legt in dem Moment, in dem was passiert. Also, du bekommst sozusagen zum Ereignis direkt die Interpretation dazu. Da nutze ich Blue Sky oder kann es auch nicht so gut dafür nutzen. Twitter 2009 fühlte sich aber auch nicht so gut an. Und ich glaube, dass das Problem nicht allein in Elon Musk steckt und wie er irgendwie die Plattform verändert hat. sondern auch in der Architektur. Und da hat Blueska ein paar Antworten drauf. So, das ganze Blocksystem funktioniert. Anders zum Beispiel, aber wer gegangen ist, weil es auf X irgendwie unangenehm wurde oder sich auch falsch anfühlte und dann zu Blueska gegangen ist, der hat einfach nur die Adresse gewechselt. Und irgendwann passiert dort, ich meine, wann war das jetzt, vor einer Woche oder so, dass News auch zu Blue Sky gekommen ist und dann gingen die Blocklisten rum und so weiter. Und solange wir Plattformwechsel irgendwie mit politischem Handeln verwechseln, werden wir auch auf den neuen Plattformen dasselbe Problem haben. Nicole.
20:37 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Na also vielleicht wäre Twitter noch ein besserer Ort, wenn wir da von Anfang an so Erscheinungen wie News konsequenter geblockt hätten.
20:46 Speaker 6
Ja, oder wenn Blocksysteme anders funktioniert hätten. Aber ich würde sagen, dass sich das nicht widerspricht? Nee, nicht komplett durchziehen lässt. Weil was heißt sauber? Also wann ist was. Gut genug oder geschützt genug?
21:04 Gavin Karlmeier
In deiner These, wenn ich, korrigier mich, wenn ich dich falsch verstanden habe, aber steckt in deiner These nicht eigentlich drin, Twitter war auch früher nie so, wie wir heute glauben, dass Twitter mal war?
21:12 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ja, wir verherrlichen das total.
21:17 Gavin Karlmeier
Das stimmt. Ja, dann. These ist genehmigt. Abschließen möchte ich.
21:22 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ja, aber nee. Wieso einreden?
21:28 Speaker 6
Ja, weil ich glaube, dass man Plattformwechsel mit politischem Handeln verwechselt. Und da sind wir wieder bei der. Du gehst woanders hin, denkst du jetzt wäre gut. Aber das ist wie so ein Ehepaar mit so 50, schon komplett verfeindet, dann nochmal umzieht in eine neue Wohnung. Und denkt, damit wäre es jetzt gut.
21:47 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Was wäre denn politisches Handeln dann?
21:50 Speaker 6
Sich sehr viel stärker auf die Diskussionen über Regulierungen zu fokussieren. In die Politik zu gehen, mit den Abgeordneten zu reden, die für einen Wahlkreis.
22:02 Gavin Karlmeier
Sorry, aber erwartest du damit nicht ein bisschen viel? Also erwarten wir nicht so viel, wenn wir uns eigentlich wünschen, dass alle Leute kritisch Medien konsumieren, dass alle Leute am Ende fast schon. . einen gewissen Aktivismus in sich spielen oder zumindest Idealismus, weil wir wissen auch, einfach nur versprechen, dass wir jetzt eine Plattform aus Europa haben, hat die Leute nicht alle zum Mastodon strömen lassen, in CDWs strömen lassen. Es ist ja nicht so, dass wir die Nutzungszahlen von Twitter jetzt dort. . reproduzieren könnten.
22:30 Speaker 6
Also kann sein, dass das zu viel, also ja, würde ich unterschreiben, ist aber ja nicht ein direkter Teil der These, ein anderes Thema.
22:38 Gavin Karlmeier
Du hast es aufgemacht. Aber nein, ich wollte noch einen Punkt sagen, weil das, was da ja drin steckt, ist ja die Beobachtung, die für Leute, die einen Podcast hören, keine neue ist, die uns aber immer und immer wieder auftaucht, dass man gesellschaftliche Probleme nicht mit technischen Lösungen aus der Welt schaffen kann. Genau das. Gut. Wir werden nächstes Jahr, die ist von mir, wir werden nächstes Jahr nicht einen Schritt weiter sein bei digitaler Souveränität als heute. Hinsichtlich sozialer Medien übrigens.
23:04 Speaker 6
Möchtest du noch ausführen, oder ist es so, wie bei Nicole eben reicht?
23:08 Dennis Horn & Nicole Diekmann
So präzise formuliert, genau, dass man es nicht weiter ausführen muss, das ist die Kunst. Dennis.
23:13 Speaker 6
Ich würde sagen, ich habe es genailed, Dennis. Du, weil meine These nachher recht ähnlich klingt, muss ich dir in vollem Umfang recht geben.
23:21 Gavin Karlmeier
Sumal dir auch exakt an die These von eben anschließt. Weil wir die gesellschaften Probleme nicht technisch lösen können. Also einfach nur zu sagen, wir haben jetzt hier einen Server hingestellt, der steht übrigens in Deutschland Greift zwar immer noch auf Amazon zu, aber naja, wird die Leute nicht davon begeistern, da jetzt auch drauf zuzugreifen.
23:37 Speaker 6
Nicole hat ja nicht widersprecher aus Prinzipblick.
23:39 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Nee, hat sie nicht. Nicole hängt noch hinterher tatsächlich.
23:42 Gavin Karlmeier
Der Blick oder Gavin?
23:45 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ich hinkel hinterher.
23:47 Gavin Karlmeier
Du hast ja auch als schnellstes dein Bier ausgetrunken.
23:53 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Da siehst du mal, wie leistungsfähig ich bin, Gabriel. Ich bin beeindruckt. Wer hat denn je tatsächlich behauptet, dass wir gesellschaftliche Probleme mit Technik lösen?
24:05 Speaker 6
Eigentlich zum Beispiel das komplette Silicon Valley.
24:09 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ach ja, okay, also und ähm Wie glaubwürdig und wie realistisch und wieder.
24:15 Speaker 6
Ich glaube, es haben schon viele daran geglaubt, weil unter anderem ein Teil der Politik ja auf die Versprechen, ah, ja, die Probleme sehen wir, bekommen wir in drei Jahren mit KI gelöst, reingefallen ist. Stimmt.
24:27 Gavin Karlmeier
Hat die Überwachung am Südkreuz eigentlich zu einem wirklichen Rückgang der Straftaten?
24:33 Dennis Horn & Nicole Diekmann
So, wir sind, es ist fünf vor Social Media Verbot für Jugendliche, bevor wir in diese Falle tappen. Aber wir, die wir hier sitzen, haben doch, würde ich behaupten, relativ schnell mitbekommen, dass das, was das Silicon Valley verspricht, Na Marktlogik folgt.
24:53 Speaker 6
Aber wir sind ja nicht die, die die Regulierung machen, zum Beispiel.
24:56 Gavin Karlmeier
Ich würde da nochmal dran anschließen. Also zum Beispiel steigt ja der Bundestag in der Kommunikation jetzt auf Wire um. Nach dem Signal-Skandal, der eigentlich ein Nutzerbedienungsskandal war, wird jetzt auf Wire umgestiegen. Das wird mit digitaler Souveränität erklärt, weil Wire ein Unternehmen ist, das auch deutsche Ursprünge hat. Die hosten bei AWS, bei Amazon. Also auch die sind nicht digital souveräner, nur weil die GmbH eine deutsche Adresse hat.
25:21 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ich stimme die in der These total zu. Ich bin wirklich noch hängen geblieben bei der vorigen These. Ich war damit noch nicht durch.
25:27 Gavin Karlmeier
Ach so. Abschließend würde ich vorschlagen, wir gehen zum E-Sachen. Die VertreterInnen der politischen Mitte, also Spitzenpolitiker und Parteifunktionäre, werden sich von den Plattformen zurückziehen. Begründung, Plattformen nutzen nur den politischen Rändern. Die Behauptung teile ich übrigens nicht von Nicole. Ich finde es schön, dass du direkt dazu deine Positionierung nochmal mit reingedrückt hast. Das ist gut.
25:50 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ja, also ich finde das tatsächlich wichtig, das an dieser Stelle auch einmal zu betonen, weil ich das für eine total ungute Entwicklung halte, genauso wie. Meine erste These, die sich ja, also das ist ja genau dieselbe These, nur bezogen oder gewesen, auf die gesellschaftliche Mitte. . . Ich glaube tatsächlich, dass dass auch da so eine Ohnmacht quasi gerade einsetzt. Also wir sehen das im analogen Es gibt einen großen Jubel aktuell in der Union und in der SPD darüber, dass die AfD in den Umfragen in Mecklenburg-Vorpommern Achtung noch nicht die absolute Mehrheit hat. Die liegt weit vorne. Und ich befürchte, dass diese Resignation, also Angeblich setzt die CDU in Sachsen-Anhalt jetzt auf die Strategie, Leute vom Nichtwellen zu überzeugen im September. Also man hat sich damit abgefunden, dass viele Leute die AfD wählen werden, versucht gar nicht mal mehr, irgendwas dem entgegenzusetzen.
26:59 Gavin Karlmeier
Hängt ein Wahlplaker, wo draufsteht komm lass?
27:00 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Komm lass.
27:01 Gavin Karlmeier
Okay.
27:01 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Also, genau, lass it.
27:03 Gavin Karlmeier
Ist egal. Armin lass it.
27:09 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Das entspricht ja nicht der demokratischen Idee, dazu aufzufordern, nicht wählen zu gehen. Stimmt. So. Halte ich für total fatal. Und ich befürchte, dass sich dieser Fatalismus oder diese Resignation. . überträgt auf die Nutzung von Social Media, weil ja jahrelang und ich würde diese These auch immer noch tatsächlich teilen, ich finde das ist ein No-Brainer. Propagiert wurde, schaut euch an, was die AfD und andere Ränder Vertreter der Ränder in den sozialen Netzwerken machen, auch deshalb sind die euch weit voraus. So, und dann hat man so ein bisschen versucht, was ins System zu pumpen und denen das nachzumachen. Olaf Scholz hat seine Aktentasche bei TikTok mal gezeigt. Und es hat ja irgendwie auch nichts genutzt. So, und dann kann man es ja auch gleich wieder lassen. Und dann passiert sowas, und ich höre, dass das tatsächlich Wellen geschlagen hat, dass Julia Klöckner als Bundestagspräsidentin jemanden einstellen will für die Bedienung ihres Social Media Kanals für gutes Geld. Und dafür gibt es Ärger. Und dann denkt man sich da auch irgendwann, gut, dann lassen wir es halt ganz
28:15 Speaker 6
Wie sieht dieses Zurückziehen dann aus? Was wird da passieren?
28:19 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Quantitativ zurückziehen, also weniger posten und also Genau, ich glaube tatsächlich, also qualitativ wäre es ja gar nicht mal so schlecht. In diese Migration ist das größte Problem dieses Landes, in dieses Horn zu blasen. Das hat ja. Nachweislich nicht genutzt, sondern im Gegenteil die AfD noch gestärkt. Ich glaube nicht, dass man versucht, sich wieder ein bisschen zu mäßigen, die Parteisoldatinnen und Soldaten auch ein bisschen zurückzuziehen, sondern dass man das so ein bisschen. Hinplätschern lässt, aber nicht mehr so viel Energie und Geld da reinsteckt, wie man es nach dem ersten Schrecken und der Einsicht, dass das nicht wieder weggeht, getan hat.
29:00 Gavin Karlmeier
Ich würde dir übrigens in der These zustimmen. Ich habe dieselbe Einschätzung. Ich habe auch das Gefühl, dass es gerade eher Überlegungen gibt, das weniger zu machen, wieder mehr an Haustüren zu klingeln und ein bisschen sich zurückzunehmen auf den Social Media Plattformen. Das Problem ist, die Begründung Plattformen nutzen nur den politischen Rändern, leider auf Zahlenebene und auf Faktenebene Stimmt. Also wir sehen ja durchaus, dass in den letzten Wahlkämpfen vor allem die AfD und auch die Linke die erfolgreichsten Parteien in ihren Reichweiten gewesen sind. Das ist aber nicht nur der Heidi-Reichnick-Faktor, sondern es ist ein Designproblem des Algorithmuses, der glaubt, und da sind wir wieder bei deiner Frage, was ist eigentlich erfolgreich und so, der glaubt, dass alles, was Interaktion auslöst dass irgendwie die Leute motiviert, sich zu ärgern oder zuzustimmen, eher mehr Menschen angezeigt werden als Inhalte, die egaler, gemäßigter
29:54 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Die Frage ist ja, wie wahlentscheidend ist das? Also das ist ja das letzte bisschen um das.
29:59 Speaker 6
Aber da hat Dennis, glaube ich, spannende Zahlen. Ich muss mich kurz hier an meinen Monitor schicken. Also ich Nee, nee. Also, ich weiß nicht, im Zweifelsfall kommt am Ende der SPD-Move, dann nach zwei Jahren zu sagen, hier sind wir wieder. Oder Obernabeck. Weil es ist sehr wichtig, hier zu sein und so. Und dann ziehen sie sich wieder zurück, je nachdem, obwohl gerade Wahlkampf ist oder nicht. Also, was du ja gerade beschrieben hast, Nicole, ist, dass wir Mit so einer ganz großen Bräsigkeit in eine AfD-Regierung reinstolpern in zwei Bundesländern und irgendwie dabei zugeguckt wird, so passiv, ja Keine Ahnung. Und Leute, die sich so bräsig verhalten, werden die sich so aktiv verhalten, da irgendwie das zurückzuziehen? Ich habe eher den Eindruck, das ist ja schon ein Teil der politischen Kommunikation geworden und ich würde dir, Gavin, auch nicht in beiden Punkten recht geben. Du hast eben gesagt, zahlenmäßig
31:06 Gavin Karlmeier
Zahlenmäßig sei nicht belegt, dass das Ausling auf die Wahl hat, aber zahlenmäßig ist Belegt das politische Rennen erfolgreicher durch den Leben.
31:14 Speaker 6
Da bin ich ein bisschen bei dem, heute gab es die Session hier von Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey, die im Grunde sagen, dass die politische Kommunikation, wie sie betrieben wird. falsch betrieben wird. Und die politischen Ränder sind diejenigen, die emotional kommunizieren. Und das hat die Mitte nicht verstanden. Genau. Und ich glaube, dass es noch nicht belegt, dass das nicht funktioniert.
31:36 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Wenn ich das einmal kurz sagen darf, ich glaube, dass die Mitte das verstanden hat für die Mitte. ist aber alles, was mit Emotionen zu tun hat, unseriös.
31:43 Speaker 6
Dann hast du es noch nicht verstanden.
31:44 Gavin Karlmeier
Aber ich stimme dir zu, Dennis. Da widersprichst du mir gar nicht. Ich habe nur gesagt, das wird deren Begründung sein, weil die Zahlen ihnen recht geben. Ich würde nicht sagen, dass es der einzige Schluss ist, den man ziehen kann. Du hast neben den Zahn auch den Inhalt genannt, möchte ich abschließend sagen. Okay, ja. Parteien ein voran die CDU und die Grünen werden nicht zu unterschätzenden Schaden davontragen, aufgrund des Kulturkampfes der zwischen Parteien und ihren entfesselten SoldatInnen in den sozialen Netzwerken abzulesen ist, aber nicht ausgetragen ist. Ist das ein Satz, Nicole? Ist das auch von dir?
32:13 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Faszinierend, ne?
32:14 Gavin Karlmeier
Nicht schlecht. Wow.
32:17 Speaker 6
Kannst du das erklären? Hätte ich dir redigiert, hätte ich gesagt, machen wir drei draus.
32:25 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Nächstes Jahr machen wir. Nächstes Jahren wir hier den Klugscheißer-Talk. Aber den machst du alleine.
32:35 Gavin Karlmeier
Ja. Da steckt ja durch nochmal der Kulturkampf, der angesprochen ist, dass es den gar nicht gibt. Richtig? Nicht ausgetragen wird.
32:51 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Der wird, also was ich damit meine ist, die Parteien verhalten, also ich habe jetzt als Beispiele CDU und Grüne genommen, sehr bewusst, die versuchen sich davon. oder dazu nicht zu verhalten. Die verstehen ihre Partei, Soldatinnen und Soldaten. Danke, dass du das für mich gedönert hast, sonst wäre es noch länger gewesen geworden. Und Dennis Also der ist ja jetzt schon überfordert.
33:16 Gavin Karlmeier
Aber mittlerweile habe ich es. Der Buchstaben drin, die kennt denn das noch gar nicht.
33:24 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Die Strategie, beziehungsweise, also ich erlebe es so, es hat sich so eine Landschaft von Parteisoldatinnen und Soldaten gegründet. entwickelt. Die Parteien haben sich das erstmal angeguckt und wussten nicht so richtig, damit umzugehen und haben irgendwann gesehen, ach, das ist ja gar nicht mal so schlecht. Das gibt uns nochmal Eine andere Seite. Oder verleiht uns nochmal eine andere Anmutung und wir lassen die mal machen. Da hat sich dadurch aber was entkoppelt. Also Bei der CDU gibt es so einen harten Kern von Parteisoldaten, es sind Männer, es sind nur Männer, von Parteisoldaten, die richten wirklich Schaden an. Das ist eine Art und Weise, man hat das gesehen im Wahlkampf im vergangenen Jahr, das war so unter der Gürtellinie und man hat die machen lassen. Ich rede jetzt ausschließlich von X. Und Ich habe mit zwei Sprechern der Partei auf relativ hoher Ebene darüber gesprochen und die guckten mich nur an und sagten, ist doch lustig und es ist nicht lustig. Und das Fällt Friedrich Merz gerade so ein bisschen vor die Füße, weil diejenigen, die ihn wahnsinnig unterstützt haben, also bis hin zur Selbstaufgabe, jetzt anfangen mit dem Thema Minderheitsregierung. Und sollte das passieren, wird Friedrich Merz darüber stürzen. Dem wird das passieren, was Annegret Kram-Karrenbauer passiert ist. Wir erinnern uns als Parteichefin. Als Generalsekretärin. War sie Parteichefin oder war sie Generalsekretärin? Ich bin mir gar nicht mehr sicher. Merkel war schon so. Jedenfalls ist die nach Thüringen gereist und hat versucht, nach der Wahl von Kemmerich zum Ministerpräsidenten da aufzuräumen. Das war der letzte Sargnagel. für sie. So und bei den Grünen ist es ein bisschen andersrum. Ich beobachte Grüne Partei Soldatinnen und Soldaten Ich muss deshalb lachen, weil es im Widerspruch zu dem steht, was ich jetzt sage, als unglaublich weinerlich. Also als unfassbar empfindlich, also das, was jetzt Manuel Hagel versucht hat, der Wahlverlierer in Baden-Württemberg, der CDU, sich als Opfer zu inszenieren, das hat mich ganz stark an diese Gruppe von grünen Anhängerinnen und Anhängern erinnert in den sozialen Netzwerken. Auch immer noch auf X interessanterweise Auch auf Blue Sky. Und das widerspricht der Linie, so würde Ismal nennen, die zum Beispiel eine Rikada Lang mal ausgerufen hat, die Omet Nuripur versucht hat vorzugeben. bisschen stärker rein in die Auseinandersetzung, was auch Katrin Göring-Ecker zum Beispiel versucht. Und auch da wird dann so ein Parallel-Image zu einer Partei oder von einer Partei gebildet. Die der Partei im Grunde überhaupt nicht nutzt, sondern gegen das ist, was man sich jetzt als gemeinsame Marschroute ausgedacht hat. Und das nutzt den Parteien nichts. Gavin, äh, Dennis, bist du noch da?
36:24 Speaker 6
Ja, ich hatte gerade so den Gedanken, warum soll in den Parteien etwas, was ja gesellschaftlich auch so fest ist, so diese Unversöhnlichkeit, die darin liegt, nicht auch innerparteilich genauso passieren.
36:34 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ja, bei der AfD funktioniert es. Auch das macht einen Teil ihrer Stärke aus.
36:38 Gavin Karlmeier
Ja, ich glaube, du hast recht.
36:41 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Dass ich diesen Moment noch erleben darf.
36:47 Speaker 2
Werbung Warum akzeptieren, dass die Website immer wieder offline ist? Warum Kunden warten lassen, bis die Seite endlich lädt? Und warum sich um Backups kümmern müssen, statt sich aufs Geschäft zu kommen?
37:02 Speaker 3
Mit dem Premium-Hosting von Ionos sichern Sie sich höchste Performance, Dreifach-Speed und maximale Verfügbarkeit für Ihren Online-Auftritt oder Shop zum Spitzenpreis. Also, warum nicht direkt starten? Testen Sie es jetzt kostenlos.
37:28 Gavin Karlmeier
Das ist ein bisschen das, was du
37:30 Speaker 6
Eben auch als Thesa. Aber das ist deine, oder? Das ist meine, ja. Also der DSA ist seit 2023 in Kraft, zweieinhalb Jahre. Ja, ja. Ich glaube ein bisschen weniger, ich glaube 24, aber. Manchmal hast du ja auch so einen Versatz ab, wann er greift. Da liegen so Dinge drin wie Transparenzpflichten, Dark-Pattern-Verbote, Rechenschaft für Algorithmen und alles eigentlich. Dinge, wo du sagen würdest, ja, es klingt sinnvoll. So, und jetzt haben wir zweieinhalb Jahre später, Verfahren gegen X. Geht nicht voran.
38:07 Gavin Karlmeier
War immerhin, es gab, also beim DSA ist ja eine einzige Strafe in Kraft gesetzt worden und die war gegen Ex, wegen der blauen Haken.
38:14 Speaker 6
So, Verfahren gegen Meta geht nicht voran, es wird gegen TikTok ermittelt, ist irgendwie zäh. Und bei der EU-Kommission ist irgendwie eine Handvoll Beamter im Einsatz gegen diese großen Rechtsabteilungen der Konzerne. Also das erscheint mir für die Für die großen Worte und sehr markigen Worte, die aus der Kommission dazu kamen, alles sehr papiertigerig, was ich da so erlebe. Und dann haben wir auf der anderen Seite des Atlantiks eine Regierung jetzt sitzen. bei der du den Eindruck hast, alles was du hier machst an Regulierung bei Big Tech wird direkt zu einem außenpolitischen Problem für dich So, und dann zieht man sich lieber zurück und die Plattformen haben ihre AGB und irgendwie das ganze Verfahren schneller angepasst, als man sehen konnte. Da haben wir in der letzten Episode drüber gesprochen. Das sind dann irgendwelche undurchsichtigen Formulare, die man da, also so Compliance, irgendwie eingepasset. Gehalten und so, aber auf der anderen Seite nützt das alles nichts. Also ich glaube, wir brauchen mehr als nur gut gemeinte Gesetze. Und es hapert hier wie immer an der Durchsetzung. Und die ist das Problem. Und ich sage, Europa hat reguliert, damit es reguliert hat, nicht damit irgendwas besser wird. Weil solange. Sich an der Durchsetzung am Ende nichts tut, können wir noch die besten Gesetze haben. Und dafür fand ich halt die Worte sehr markig, die da jetzt gewählt wurden.
39:40 Gavin Karlmeier
Ich würde dir da voll zustimmen und ich könnte auch Dutzende Beispiele nennen, wo wir das sehen. Wir haben zuletzt DMA zwar nicht DSA, aber über die Recherche im Podcast gesprochen, dass Ursula von der Leyen in letzter Minute eine Milliardenstrafe gegen Google verhindert hätte. Wir sehen, dass mit dem DSA immer wieder signalisiert wird, wie im Fall von TikTok Lite. Das war eine App, die, ich glaube, in Frankreich und Italien existiert hat und junge Menschen dafür in Amazon Gutscheinen bezahlt hat, dass sie Videos geguckt hat. Thema suchtförderndes Verhalten. Nicht weiter bestraft oder geahndet hat, als TikTok angekündigt hat, weil sie erfahren haben, dass die EU untersucht, das einzustellen Hat die EU gesagt, ja, dann kein Problem, lass durch mal. Also es ist so ein bisschen so, als würdest du gegen ein Gesetz verstoßen und dann sagst du, nee, das mache ich jetzt nicht mehr und dann sagen alle, ja, kein Problem. Ich bin jetzt einen Monat lang jeden Tag betrunken Auto gefahren, aber wenn ihr sagt, ich darf das nicht, dann lasse ich es. Ungefähr so.
40:38 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ich würde hier für euch zustimmen, ich würde aber auch noch einen Schritt weiter gehen. Du hast eben gesagt, warte mal, ich muss versuchen, die Formulierung zurückzuholen ins Gedächtnis.
40:47 Gavin Karlmeier
Okay, siegerig.
40:48 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Nee, wenn man dann sieht, also man hat jetzt jenseits des Atlantiks eine Regierung und wenn man sieht, da versucht man dann gegen vorzugehen, dann.
40:56 Speaker 6
Hat das direkt außenpolitische Implikationen?
40:58 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Genau, aber so weit geht man ja nicht mal, sondern man ist ja im vorauseilenden Gehorsam und versucht es nicht mal, sondern preist es quasi mit ein, dass es weitergeben könnte. Also es ist ja noch viel krasser.
41:12 Gavin Karlmeier
Die trotzdem kom. Das ist Wahnsinn. Meine These, Markus Söder hat alles richtig gemacht.
41:19 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Du willst doch nur, dass er sich bei dir meldet, damit du endlich den Preis auch erreichen kannst.
41:25 Gavin Karlmeier
Ich hab das Gefühl, ich muss das ausführen.
41:28 Speaker 6
Habe ich auch. Also die drei Worte von eben waren nahlender als die hier.
41:33 Gavin Karlmeier
Alles ist ein bisschen überzogen. Aber alles ist überzogen halt. Markus Söder, ähm Hat alles richtig gemacht, bis im Moment, wo er angekündigt hat, dass er nicht mehr isst auf Social Media. Und mir geht es um, so da ist. Mir geht es darum, dass er Fotos von sich mit Schnitzelbrötchen hochgeladen hat. Und ich halte das für eine wahnsinnig tolle und geschickte Maßnahme, weil das genau zu diesem Peak von, du hast das so in einen Topf geschmissen, CreatorInnen und InfluencerInnen und so. Was war er denn? Influencer oder Creator? Creator. Das müssen wir irgendwann nochmal genauer, dezidierter auseinandernehmen, denn nämlich dieses Beispiel mit. Aber nein, also das Ding ist. Ich glaube, du kannst die sozialen Medien kaputt machen, aber du kannst die CreatorInnen nicht kaputt machen. Du kannst nicht den Leuten die Möglichkeit nehmen. Broadcast yourself immer noch zu leben, auch wenn YouTube das längste aus dem Claim rausgenommen hat. Und das finde ich so spannend, weil wir haben Markus Söder Anfang des Jahres, Ende letzten Jahres In einer großen Abstimmung, bei dem viele, viele Leute mitgemacht haben, die den Podcast hören und sich dafür entschieden haben, Markus Söder sei damit die größte Peinlichkeit des letzten Jahres in Social Media. Und ich bin jetzt fast schon an dem Punkt, wo ich sage, naja, aber er hat immerhin dafür gekämpft, dass das Internet nicht nur aus Entertainment und aus blattpolierten Videos besteht. Oder Raw-Videos oder was auch immer, sondern eben auch noch aus Leuten, die einfach nur dieses Bedürfnis haben, einfach mal ein bisschen was zu erzählen.
42:57 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Nein, Markus Söder hat einzig und allein dafür gekämpft, dass alle Markus Söder kennen.
43:02 Gavin Karlmeier
Das war jetzt.
43:03 Speaker 6
Meiner These nicht widerspricht.
43:05 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Nee, das war ein angenehmer Nebeneffekt.
43:09 Speaker 6
Ich fände deine These irgendwie Also würde sich mir mehr erschließen, wenn diese Videos ein Ziel gehabt haben, also wenn das in irgendwas gemündet wäre. Nee, stimmt.
43:17 Gavin Karlmeier
Aber das war nicht widersprechen. Aber wenn das Ziel ist, dass er, das ihn alle kennen. Und er hat ja keinerlei Plattformlogiken eingehalten. Nichts, was du gerade, was dir BeraterInnen sagen, was du in Social Mia machen solltest, hat er getan. Er hat Fotos, ein Foto auf Instagram hochgeladen. Keine Karussellposts, keine Musik. Keine Reels, ein Foto. Aber die wichtigste Regel zeigt dich authentischer Einheiten.
43:38 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Und finde dein Thema und bei ihm war es Essen.
43:42 Gavin Karlmeier
Ist ja mein Wohnort. Die dritte Epoche wird nicht kommen. Zuckerberg wird bald zurückrüdern müssen, was KI in seinen Plattformen angeht. Da war ich noch wach. Die ist auch von mir. Und da muss ich auch, glaube ich, erklären. Also Mark Zuckerberg hat ja vor ungefähr einem Jahr in so einem Interview, ich erzähle das so oft, sorry, ihr habt schon 400 Mal gehört, hat von einem Jahr in einem Interview. Ich vergesse das aber immer, mach nochmal. Er hat vor einem Jahr in einem Interview davon gesprochen, dass es die Three Eras of Social Media gibt. Und dass die Netzwerke unterschiedlich schnell darin sind, die jeweiligen Epochen zu erreichen. Also die erste Epoche war die der Vernetzung. Wir haben uns angemeldet, um mit FreundInnen, mit Familie, mit Leuten in Kontakt zu bleiben. Die zweite. . Epoche ist Entertainment, CreatorInnen, InfluencerInnen, die einfach nur Inhalte veröffentlichen und wir müssen nichts mehr machen, außer konsumieren und das privat weiterschicken und sagen, guck dir das an. Und die dritte Epoche, sagte Zuckerberg, won der er auch erklärt hat, dass sie in allen Netzwerken stattfinden wird, ist die der synthetischen Inhalte. KI-generierte Inhalte, die die Plattform sozusagen auffüllen, da wo sonst Lücken entstünden. Er hat das damals so markig dargestellt, ist ja auch sein Vorname, hat das so dargestellt, dass. . Es tut mir leid, Leute. Es ist ein langer Tag. No jokes with names. Geil, wirklich. Können wir das schneiden? Nein. Gut. Aber ich habe doch einen Piepen, habe ich noch gut bei dir denn.
45:03 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Sieh den Karrenbal selber aus dem Dreck gewonnen.
45:07 Gavin Karlmeier
Der durchschnittliche Amerikaner hätte drei Freunde. Wünscht sich aber 15 und das könnte nur KI lösen. Und ich kann das nicht ernst sagen
45:18 Speaker 6
In dem Zusammenhang finde ich das.
45:22 Gavin Karlmeier
Und ich glaube, dass sich Zuckerberg verkalkuliert hat, weil die Leute haben gar keinen Bock auf KI-generierte Inhalte, egal wie gut sie aussehen.
45:31 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Definiere mal KI KI generierte Inhalte.
45:36 Gavin Karlmeier
Ich meine nicht AI enhanced Inhalte, ich meine nicht Irgendwelche Leute, die zum Beispiel den Greenscreen-Content mit KI generieren und damit auffüllen und damit sozusagen hybride Lösungen erstellen sollen. Ich meine 100% Slop.
45:52 Speaker 6
Dann können doch diese ganzen virtuellen KI-Influencer danach ins Metaverse gehen und es ist ein Full-Circle Moment. Das ist alles gelöst dann.
46:00 Gavin Karlmeier
Das stimmt. Ich weiß nicht, ob die Server vom Metaverse mehr als zehn Leute gleichzeitig aushalten, aber wir werden das rausfinden. Wir müssen weiter über ein Social Media Verbot für Kinder und Jugendliche diskutieren.
46:14 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Du hast es wirklich gemeint.
46:16 Gavin Karlmeier
Und wem ist die These?
46:20 Speaker 6
Nicole. Das kam, als du nach Alternativthesen gefragt hast. Wir habt da noch ein bisschen mehr und dann kam das, ne? Ja, wir haben ja noch 15 Minuten.
46:30 Gavin Karlmeier
Hat jemand Thesen im Raum? Nein.
46:32 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ich habe geschrieben, ich habe nur diese eine These und damit gehen wir rein und dann ist der Saler.
46:38 Gavin Karlmeier
Ja, total. Und alles, was du in diesen Chat geschickt hast, habe ich hier in dieser Präsentation. Da sind gleich eine Überraschung gegeben.
46:45 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Alles. Ja, ich habe das ja auch schon ein paar Mal im Podcast gesagt. Abgesehen davon, ich bin Anhängerin eines Verbots. Und zweitens finde ich aber noch wichtiger, der Weg ist das Ziel. Die Diskussion ist total wichtig. Es ist wichtig, das am Laufen zu halten, weil meine Hoffnung ist, dass sich sowohl Eltern als auch Lehrerinnen und Lehrer aber vor allem auch Politikerinnen und Politiker mit diesem Thema Social Media endlich mal fundiert auseinandersetzen.
47:20 Gavin Karlmeier
Gavin, bitte?
47:21 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ich schlafe gleich selber ein bei der Diskussion, Gavin.
47:25 Gavin Karlmeier
Also, Sie haben das schon ein paar aufgeführt. Ich muss direkt dazu sagen, ich bin. Kein Verfechter des Verbotes. Wir haben nicht mehr die Zeit, um das alles aufzufächern, aber die These stimmt natürlich, wir müssen darüber diskutieren. Das Dilemma ist nur, sollte das Verbot jetzt kommen und es sieht ja leider überall danach aus. Müssen wir davon ausgehen Dass LehrerInnen einen Grund haben, sich nicht mehr mit Social Media zu beschäftigen.
47:51 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Also nicht mehr, sie tun es doch.
47:56 Gavin Karlmeier
Aber sollten die davon ausgehen, sie dürfen es eh nicht benutzen, die Kids. Warum soll ich mich noch mit TikTok rumschlagen? Das ist doch erst ab 16, 18, whatever. Also ich fürchte, dass mit dem Verbot wir eher eine Welt schaffen, in der junge Menschen das. . geheim machen, heimlich tun, in dieser Welt in dieser Welt Dinge erleben, über die sie jetzt nicht mehr sprechen können, weil sie ja ein Gesetz gegen ein Gesetz verstoßen haben. Dann hilft uns auch nichts, dass wir, bevor das Verbot kam, darüber alle einmal diskutiert haben.
48:28 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Okay. Also ich habe mit 13, glaube ich, das erste Mal Alkohol getrunken. Ist die Konklusio dann zu sagen, dann heben wir. . Nein, da hinkt nicht. Doch. Tut er nicht, möchte ich abschließend sagen.
48:43 Gavin Karlmeier
Der Alkoholvergleich hinkt, weil Alkohol keine Notwendigkeit ist, um am öffentlichen Leben teilzunehmen. Soziale Medien sind. Kommt auf das Dorf an. Aber ich habe auch mit dreizehn des ersten Masmieren auf Eis getrunken. Ich bin jung. Also verhältnismäßig jung.
49:09 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Nee, also als ich jung war, gab es auch schon harten Alkohol, so ist es ja nicht.
49:14 Gavin Karlmeier
Ja, aber ich fand nicht der Komet, der die Dinos ausgerottet hat. Und diese Veranstaltung wird präsentiert von Smirnoff Ice. Wir gibt es um was ganz anderes. Ich glaube, der Alkoholvergleich hinkt deswegen, weil das. . Das ist ein Rauschgift, bei dem es aber gleichzeitig eine gesellschaftliche Akzeptanz dafür gibt, dass junge Menschen das trotzdem mal probieren. . Wenn du mit 13 nach Hause kommst und Flecken auf deiner Kleidung oder übergibst dich oder dir geht's schlecht, dann sagen die Eltern, ja machst du nicht mehr, bla bla, sollst du nicht. So Bei Social Media ist das aber ein Thema, bei dem das sich sehr gut verheimlichen lässt, wenn jemand heimlich eine Stunde TikTok genutzt hat. Der taumelt dann ja nicht.
50:00 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ja, aber das ist ja nicht der Ansatzpunkt. Also der Ansatzpunkt ist ja, und auch wenn es in Australien überhaupt nicht gut läuft, dem würde ich zustimmen, Australien ist aber auch nicht die Blaupause für den Rest unseres Daseins. Oder vielleicht kann man da noch an ein, zwei Stellschrauben drehen. Du hast ja auch nicht, worauf du aufbauen kannst, wenn niemand irgendwas anfängt. Ich finde, die Parallele ist, also erstens glaube ich, dass du tatsächlich Den Druck, den Gesellschafts. Ja, du hast damit angefangen.
50:30 Gavin Karlmeier
Ja, es tut mir leid. Aber wir stützen deine These.
50:35 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Den Eindruck habe ich nicht, aber es ist mir auch egal. Ich glaube tatsächlich, dass, um einmal ernst zu werden, du unterschätzt den gesellschaftlichen Druck, Alkohol zu trinken. Und zum zweiten, die Parallele ist Mit welchem Anspruch gehst du denn an eine Gesellschaft heran, beziehungsweise an eine Erziehung, wie du sie die idealerweise vorstellst. Wo ist der Grad, wie schmal ist der Grad zwischen realistischer Einschätzung Und trotzdem dem Anspruch, ein Signal zu senden. Nochmal, ich habe auch mit 13 das erste Mal Alkohol getrunken, aber wir können da jetzt nicht anfangen und sagen, klappt eh nicht, also versuchen wir es gar nicht erst. Wir versuchen kein Bewusstsein zu schaffen. Ich habe extra ja nicht formuliert, wir müssen es verbieten.
51:21 Gavin Karlmeier
Ja, ich weiß, aber ich will trotzdem kurz darauf eingehen, weil ich glaube, dass es deswegen mit Alkohol nicht vergleichbar ist, weil das eine anders gelagerte Diskussion eigentlich ist.
51:30 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Dann reden wir über Spielotheken.
51:32 Gavin Karlmeier
Wir können über Spielotheken reden. Ich will aber eigentlich auf einen ganz anderen Punkt kommen. Die Machbarkeit ist eines von vielen Diskussionspunkten, die wichtig sind in dieser Diskussion. Aber. . Zu der Machbarkeit gehört dann auch zu fragen, naja, möchtest du denn soziale Netzwerke nur noch mit einer Ausweisprüfung nutzen? . Möchtest du dich überall verifizieren müssen? Also, weißt du. Um nachzuweisen, dass junge Menschen nicht mehr da sind, müssen erwachsene Menschen nachweisen, dass sie erwachsen sind.
51:55 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Aber ist meine Bequemlichkeit ein gutes Argument dagegen, Jugendliche zu schützen.
52:00 Gavin Karlmeier
Ist das Argument gegen Datenschutz Bequemlichkeit?
52:02 Speaker 6
Ja, jetzt den Rest der zehn Minuten wirklich nur noch Fragen gegenwärtig.
52:06 Gavin Karlmeier
Also ich glaube, es ist keine Bequemlichkeit.
52:11 Speaker 6
Ich finde, dass ein Verbot ist ja eine technische Vorrichtung in so einem Fall. Ja, wir haben eben gesagt, dass man mit technischen Lösungen keine gesellschaftlichen Probleme lösen kann.
52:25 Gavin Karlmeier
Das wäre ein Moment für Applaus.
52:29 Speaker 6
Oh, verhalten!
52:31 Gavin Karlmeier
Verhalten, höre ich schon, aber der Raum ist gespalten.
52:36 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Ich glaube auch nicht, dass alle Probleme, die Kinder und Jugendliche in diesen Zeiten haben, mit dem Social Media Verbot gelöst werden.
52:44 Gavin Karlmeier
Glaube ich auch. Vertiefen wir jetzt nicht, oder? Hat noch jemand Gedanken zum Social Media Verbot? Ich habe mir extra ein Funkmikrofon geben lassen, um Stimmen aus dem Saal zu holen.
52:55 Speaker 6
Sonst können wir in die in die Show Notes können wir auch noch die Links zu den restlichen zehn Sessions dieser Veranstaltung geben, die sich mit dem Social Media Verbot.
53:04 Gavin Karlmeier
Oder zu den vier hundertneunddreißig Episoden, die Nicole und ich aufgenommen haben, mit denen wir uns um dieses Thema herumaszillierten.
53:10 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Im Discord freut man sich auch jedes Mal drüber.
53:12 Gavin Karlmeier
Sie lieben das. LinkedIn wird das neue Facebook und niemand merkt es, weil alle so tun, als wäre es Arbeit.
53:20 Speaker 6
Ja, ist das so, oder? Also wir sehen eine Plattform, die im Grunde so funktioniert wie Facebook, in allem, was irgendwie da so dranhängt. Also es ist keine Jobsuche-Plattform. mehr, sondern es ist so eine so eine virale Content-Schleuder-Plattform mit mit Algorithmus, Viralität, Empörungskultur, Fake-Content. Nur im Anzug und weißen Snickern. Und das Geschäftsmodell ist ein ähnliches Aufmerksamkeit verkaufen, Daten monetarisieren. All diese Dinge. Und ich finde es schon frappierend, wie wenig wir mit demselben Blick auf diese Plattform gucken. Wie auf andere Plattformen, obwohl sie mitunter ein Problem ist. Ja.
54:11 Gavin Karlmeier
Mittlerweile. Kann ich mal ganz kurz im Saal einmal Handzeichen bitten, wer hat seinen aktuellen Job bei LinkedIn gefunden?
54:17 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Über LinkedIn meinst du, ne?
54:19 Gavin Karlmeier
Ja, ist ja egal. Habt ihr den Job mit oder an LinkedIn bekommen?
54:27 Speaker 6
Oder trotz LinkedIn. Also ich glaube, wir beurteilen Plattform. Wir beurteilen Plattformen nach ihrer Ästhetik und nicht nach ihrer Architektur. Und das müssten wir tun.
54:39 Gavin Karlmeier
Das ist eine sehr gute Beobachtung. Was ich ganz spannend finde, ist, dass bei LinkedIn so nahezu unbedacht selbstverständlich hingenommen wird, dass das einfach im Premium-Modell 50 Euro im Monat kostet, weil alle sagen, ja, es ist halt Arbeitgeber, das kann ich steuerlich absetzen. Und ich glaube, dass der Mehrwert für diesen Betrag, ich möchte jetzt nicht dazu auffordern, das zu kündigen, Im Vergleich zu dem, was man zum Beispiel für 16 Euro bei Instagram Premium Plus Power kriegt, ja total im Verschwinden ist. Also der Mehrwert ist, ich kann sehen, wer auf meinem Profil war, wo sogar noch diskutiert wird. Darüber haben wir. In der Folge gesprochen, die zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht aufgenommen wurde, dass die Frage. . Futur 3, sorry, ist ein bisschen verwirrend und abgeschlossene Vergangenheit. Die Frage ja ist, ob das überhaupt zum Beispiel DSGVO-konform ist, dass die Profilbesuche gegen Geld so ausgewiesen werden dürfen.
55:38 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Aber findet ihr nicht das LinkedIn? Nee, ich finde LinkedIn ist nicht das neue Facebook, sondern Threads ist das neue Facebook.
55:46 Gavin Karlmeier
Kann ich nicht mitreden.
55:50 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Erzähl mehr, Gavin, warum nicht? Woran liegt es?
55:55 Speaker 6
Gavin darf sich zum laufenden Verfahren leider nicht äußern.
55:59 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Mal wieder rausgeflogen, wa? Oder wir diskutieren ein Quetzverbot für Gevin Keilmeyer. Das können wir im nächsten Schritt tun. Abschließend. Ich finde LinkedIn, auf LinkedIn sind ja Leute, die in der Lage sind, unfassbar plumpe Inhalte mit und ohne Hilfe von KI. ähm, eloquent zu verkleiden.
56:20 Speaker 6
In Bullet Pointlisten mit Emojis vorne.
56:22 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Genau, ganz genau. Also ich sehe die Probleme auch, die es auf LinkedIn gibt und LinkedIn profitiert immer noch vom ersten Eindruck, den es mal gab. Ich würde sagen, Threads ist das neue Facebook.
56:33 Speaker 6
In welcher Beziehung, Dimension?
56:37 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Das Niveau der Debatten, also so sehr genervt ich tatsächlich teilweise bin von Blue Sky. Die also mein Eindruck ist die mit Abstand klügsten und differenziertesten Debatten führst du da, wobei ich auch dazu einschränkend sagen muss, dass ich auf dem Mastodon so gut wie gar nicht mehr unterwegs bin. Aber ich finde, Threads reicht in Sachen Plumpheit. Und ganz offensichtlicher, also das ist auch wirklich der letzte Märkt, diesen Geifern nach Aufmerksamkeit, das würde ich eher sehen.
57:14 Speaker 6
Kann ich mitgehen. Mir ging es um die Architektur. Mir geht es um die Architektur.
57:18 Gavin Karlmeier
Ich glaube auch, ihr argumentiert auf unterschiedlichen Ebenen. Und du, Dennis. bis eher halt bei der Art und Weise, wie die Plattform tickt, Plattformlogik. Und da würde ich voll mitgehen, wie Facebook, aber vor zehn Jahren eigentlich. Also diese Mischung aus symmetrischen und asymmetrischen Freundschaftsverhältnissen, ich kann folgen, ich kann vernetzen. Diese Inhalte, die ich schon tausendmal gelesen habe, die trotzdem immer wieder geliked werden, was wir bei Threads übrigens auch erleben. Ja, das stimmt anders.
57:43 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Auf Insta auch, ganz massiv, finde ich.
57:45 Speaker 6
Wenn das alles zehn Jahre her ist, dann wissen wir ja, was bei LinkedIn als nächstes kommt. Also Metaverse, dann hat LinkedIn irgendwann eine V-Arbek. Super. Wie heißt das LinkedIn Metaverse? Metalink.
57:59 Gavin Karlmeier
Keine Ahnung. So, ich hab, das ist, glaube ich, aus Zeitgründen die letzte These, Nicole. Ich bin gespannt, was du sagst. Nach Einführung der Social Media Verbote für Minderjährige ist das soziale Internet immer noch kein besserer Ort als jetzt.
58:10 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Das glaube ich auch. Also, ich will die Minderjährigen ja nicht aussperren, um die Plattform zu schützen, sondern umgekehrt.
58:23 Gavin Karlmeier
Sind wir jetzt einig? Ja. Okay. Ja, Leute, vielen Dank. Haben wir Fragen im Saal? Das war ein unwürdiges, schnelles Ende.
58:32 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Abschließend wollen wir sagen, danke schön.
58:34 Gavin Karlmeier
Ich wollte die letzten drei Minuten nutzen, um Fragen oder Eindrücke aus dem Saal. Gibt es eine These hier, die wir noch schnell aufgreifen dürfen? Egal wie steil sie ist.
58:45 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Jetzt traut sich keiner mehr.
58:47 Gavin Karlmeier
Nee, alle Angst vor Nicole Dickmann. Das kann ich verstehen.
58:50 Dennis Horn & Nicole Diekmann
Das ist ein Regime der Angst, habe ich hier.
58:51 Gavin Karlmeier
Liebe Nicole, lieber Dennis, vielen Dank, dass ihr euch Zeit genommen habt mal wieder. Vielen Dank, dass ihr alle hier gewesen seid, liebe Republika. Ich wünsche euch alle einen wunderschönen Abend, eine wundervolle Restkonferenz, wundervolle Pfingsten, wenn ihr das erst nächste Woche hört. Vielen Dank und macht's gut. Tschüss. Tschüss.
59:10 Speaker 8
Werbung Globale und nationale Entwicklungen im Blick behalten. Fachkräftemangel, Cyberangriffe, ganz schön viel auf einmal. Da ist es gut, einen starken Partner zu haben, der ihr Unternehmen widerstandsfähiger macht. So wie die R<unk>V. Denn die R<unk>V unterstützt Sie dabei, Fachkräfte zu begeistern, die IT-Sicherheit zu erhöhen und ihre Resilienz zu verbessern, damit Sie die Zukunft Ihres Unternehmens selbst bestimmen können. Jetzt Termin vereinbaren unter krisenfest.
59:37 Speaker 4
ruv. de