Der SpaceX-IPO ist da – ein guter Anlass, nochmal darauf zu schauen, wen er eigentlich noch reicher macht, als ohnehin schauen. Und was Elon Musk in dieser Woche angefeuert hat – und wieso.
Aber wir sprechen auch über Mario Voigt und KI-generierte Reden zum Holocaustgedenktag, darüber, wie die Content Moderation durch KI die Gewaltandrohungen in Kommentarspalten explodieren ließ – und über Mu.
Kapitelmarken
KI-unterstützt
- Hallo Johannes!
- SpaceX-IPO und die Pogrome in Belfast
- Klagen gegen xAI
- Die Verrohung der Debatten bei Meta
- Das Dilemma der Altersverifizierung
- Ethikrat und UNO lehnen generelles Social-Media-Verbot für Minderjährige ab
- KI-generierte Reden und Gastbeiträge von Mario Voigt
- Mu und Emotionen
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Hallo Johannes Hallo. Bei mir ist heute Johannes Franzen, Literaturwissenschaftler und Kulturwissenschaftler und Wissenschaftler im Speziellen. Ganz viel publiziert, vor allem in dem, was wir so landläufig Medien nennen. Also, du bist durchaus umtriebig und wir haben uns, ich glaube, dieses Jahr das erste Mal kennengelernt und ich habe gesagt Ey, wir sind doch Mutuals auf Twitter gewesen. Und du hast gesagt, ja, und auch sonst überall. Und dann habe ich festgestellt, ja, wir sind überall, wir folgen uns überall im Internet und ich schätze sehr, was du machst. Und irgendwie hatte ich nie auf dem Schirm, dass ich dich einladen könnte. Und dann hat einer unserer Hackys im Discord gesagt, will Johannes Franzen nicht mal kommen? Und dann habe ich gesagt, ich klär das. Und jetzt bist du hier, ich freue mich.
00:50 Johannes Franzen
Heute wird sich zeigen, ob ihr das schwer bereuen werdet.
00:57 Gavin Karlmeier
Wir sind für alles zu haben und wir sind ja hier auch für ein vielfältiges Meinungsspektrum auch immer zu haben. Also mal gucken, was du heute so für Thesen hast. raushaust, bei denen wir alle sagen, oh, interessant.
01:09 Johannes Franzen
Ich denke, ich werde das normale Spektrum nicht, äh, nicht durchbrechen, sondern einfach Quasi preaching to the choir.
01:19 Gavin Karlmeier
Das machen wir hier seit 588 Episoden genau.
01:27 Speaker 4
Werbung Warum akzeptieren, dass die Website immer wieder offline ist? Warum Kunden warten lassen, bis die Seite endlich lädt? Und warum sich um Backups kümmern müssen, statt sich aufs Geschäft zu konzentrieren?
01:42 Speaker 5
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01:57 Speaker 6
Digital an ihrer Seite.
02:02 Gavin Karlmeier
Ich möchte mit einem Thema reingehen, das ist leider direkt das schlechte Laune-Thema des Tages, aber am heutigen Freitag, dem 12. Juni, wir nehmen das am Donnerstag um 16 Uhr auf. Das heißt, die WM ist noch nicht eröffnet. Das heißt, vielleicht gibt es noch mehr schlechte Laune-Themen, die wir jetzt gerade noch nicht kennen. Aber an dem heutigen Freitag ist SpaceX IPO. Die Firma von Elon Musk wird den größten Börsengang aller Zeiten an den Start legen. Die Aktie werden wir gleich nochmal kurz drüber sprechen, dass, wie wir Experten sagen, dreifach überzeichnet. Kommen wir gleich noch zu. Aber für all diejenigen von euch, die überlegen, ah, gehe ich da noch rein oder nehme ich ein paar Gewinne mit oder wie auch immer ihr das gestalten wollt. Wir werden ja hier nicht müde, auch darauf zu schauen, was Elon Musk eigentlich so für ein Typ ist. Und um das so ein bisschen zu charakterisieren, hat Elon Musk sich in dieser Woche nochmal ins Zeug geführt. Denn in Belfast, in der Stadt in im Vereinigten Königreich, dort gab es, wie die Medien schreiben, Proteste oder wie Hannes Franzen auf Blue Sky schreibt, Pogrome. Denn was dort passiert ist, war, dass es Also vermummte Menschen haben Häuser von migrantischen EinwohnerInnen gestürmt, sie aus diesem Haus vertrieben, Brände gelegt. Also was dort passiert war, ist eigentlich ein gewaltsamer Angriff auf das bunte Miteinander in einer Großstadt, einer europäischen Großstadt gewesen. Und man muss nicht lange recherchieren, um zu schauen, wie das Ganze hier entstanden ist. Und zwar, die Vorgeschichte ist die, es gab in Southampton im Vereinigten Königreich eine Verurteilung eines Mannes der einen Messerangriff ausgeübt hat und dieser Mensch hat migrantische Wurzeln oder ist zugewanderter auf jeden Fall, Und das führte dazu, dass vor allem die extreme Rechte, von der es in Großbritannien ja, wie wir hier auch schon häufiger leider berichten mussten, immer noch eine relativ laute Gruppe gibt, haben relativ schnell gesagt, Großbritannien wird hier gerade angegriffen, es ist kein sicheres Leben mehr in diesem Land möglich, wir müssen uns wehren und haben zu Protesten, aufgerufen. Einer dieser Speerspitze der Rechtsextremen in Großbritannien ist Tommy Robinson, der übrigens gar nicht so heißt, was mich auch schon interessant finde, ist ein Deckname, Künstlername. Und wer es genutzt hat, seine Reichweite dafür zu verwenden, Tommy Robinson, die selbige zu schenken, ist Elon Musk, denn der hat immer wieder Postings von Tommy Robinson oder rechtsextremen Gruppierungen Großbritanniens retweetet und hat dazu so Dinge geschrieben wie Nur durch Proteste, die laut und wiederholend stattfinden, kann es eine Veränderung geben. Und deswegen muss man vielleicht dazu sagen, dass es zu diesen gewaltsamen Bildern, von denen ich gerade gesprochen habe, möglicherweise auch gekommen ist, weil Menschen über Ex ihre Meinungen bilden und dort, ob Sie wollen oder nicht, eben auch Postings von Elon Musk sehen, der Ihnen einen solchen Einblick in seine Wahrnehmung der Wahrheit oder Öffentlichkeit oder Welt im Gesamten geboten hat. Habe ich das richtig beschrieben bis hierhin?
05:05 Johannes Franzen
Ja, ja. Also ich glaube, eine der wichtigsten Sachen, die man sich immer wieder vor Augen rufen muss, auch in solchen Kontexten, ist, Elon Musk ist der reichste Mann der Welt. Der Zweitreichste oder der Fünfreich, sondern der allerreichste Mann der Welt und außerdem Besitzer eines riesigen sozialen Netzwerkes, das auch dessen größter Nutzer er ist. Ich glaube auch, ich weiß gar nicht, er ist schon auch der mit den meisten Followern oder auf jeden Fall einer, der mit den den meisten Followern. Das heißt, er hatte eine riesige Kanzel, die er nutzt, um solche Sachen aufzupeitschen. Und diese Konstellation, also dass das der reichste Mann der Welt ist, mit eigentlich der größten Reißweite, zumindest auf diesem Netzwerk, das ist natürlich was, was unmittelbar zu Problemen führt und in diesem Fall möglicherweise dazu geführt hat, dass diese Unruhen wurde es auch genannt, diese Proteste in Anführungszeichen auf diese grässliche Art und Weise eskaliert sind. Das erinnert auch historisch gesehen an die schlimmsten Momente eigentlich der Mediengeschichte, in denen eben Medien wie zum Beispiel das Radio genutzt wurden, um eben aufzurufen, aufzupeitschen zu eben dieser Form von Massengewalt. Ich meine, wir sind gerade dabei aufzuarbeiten, was Facebook in einem Land wie Myanmar angerichtet hat, wo er quasi diese diese Techniken, diese diese Sozialtechniken genutzt wurden, um irgendwie also richtig gehend, richtig, also ja, also Massengewalt auf einer riesigen Ebene auszulösen. Und ich glaube, da sind wir wirklich kurz davor, dass sowas auf eine Art und Weise eskaliert, die dann auch wirklich Todesopfer kostet. Also es ist tatsächlich echt das schlechte Laudethema schlechthin. Und die Bilder, die die wir da gesehen haben, das sind ja einfach also auf eine Art und Weise abscheuerliche Bilder, die einem wirklich Haare zu Berge stehen lassen.
06:53 Gavin Karlmeier
Ja, definitiv. Also Elon Musk hat auch Tweets Repostet, in denen drin stand, schließt keinen Frieden mit dem Bösen, vernichtet es, was als ganz klare Angriffsaufforderung verstanden werden muss.
07:04 Johannes Franzen
Entschuldigung, ich muss da gerade nochmal sagen, das Schlimme und auch irgendwie absolut erbärmlich und läppische ist ja, dass Elon Musk sich auf der Plattform, die er dann selber gekauft hat, selber quasi radikalisiert hat. Ja. Wenn man quasi, ich sammle irgendwie und ich möchte da, irgendwann muss man auch ein Buch drüber schreiben, dass es nicht so unangenehm wäre, über quasi die ersten und die berühmtesten Twitter, beziehungsweise dann X-Opfer, weil man ja so beobachten kann, wie Leute da so. . ja, jetzt politisch korrekt gesagt, verrückt werden und sich selber, also high on their own supply werden und dann quasi immer mehr in so eine in so eine Radikalisierung reintreiben lassen. Also Jackie Rowling ist zum Beispiel für mich das andere Beispiel, die hat angefangen als Linksliberale. Mitte Person und dann quasi, als das erste Mal das Ed Sternchen 23 gesagt hat, halt die Fresse, sofort auf die rechtsradikale Rutsche gesetzt. Und bei Elon Musk ist es so, der kennt sich ja überhaupt nicht aus mit diesen ganzen Debatten, der hat noch kein einziges Buch darüber gelesen, der ist tatsächlich auf Twitter und dann auf X auf seiner eigenen Plattform politisch. gebildet, sozialisiert und radikalisiert worden und plappert einfach nach, was irgendwelche Leute, irgendwelche random Leute da da verbreiten und sagen und ist so natürlich dann in diese Ecke gerutscht. . Und das hat auch noch, also abgesehen davon, dass es wirklich Echt schrecklich ist es auch einfach super peinlich und erbärmlich.
08:18 Gavin Karlmeier
Definitiv peinlich. Also um es doch Erbärmlicher zu machen, er hat ja die Plattform, der hat ja schon getwittert, bevor er das gekauft hat. Aber er hat die Plattform eben auch genutzt, um diese seine politische Perspektive irgendwie durchzudrücken. Also ich werde nicht müde, die Geschichte zu erzählen, dass seine Trans-Tochter eben einer der ausschlaggebenden Punkte war für Elon Musk. Eggs zu kaufen, er hat es selber mittlerweile bestätigt, haben wir darüber hier gesprochen, dass er sagt, das Vogue-Mind-Virus hat sein Kind getötet und dass damals eben Geschichten in den Menschen, die sich. . transfeindlich geäußert haben, eben auf Twitter gesperrt wurden, dazu führten, dass er gesagt hat, ich möchte es kaufen und entweder kaputt machen oder verändern. Also dass es da schon dieses Weltbild irgendwie gab, dass er möglicherweise eben auch über die Plattformen sich irgendwie angeeignet hat, vielleicht aber auch schon vorher mitgebracht hat. Aber dass, um im Erbärmlichen zu bleiben, Elon Musk ja nicht nur die meisten FollowerInnen hat, sondern auch seine Postings mit dem Faktor 1000. stärker ausgespielt werden als die anderer Leute. Also er nutzt die Plattform eben nicht nur als eine Kanzel, sondern er hat an diese Kanzel an auch extrem viele Lautsprecher bauen lassen, um zu sagen, ich möchte das auch wirklich alle mitkriegen, was ich hier zu sagen habe.
09:28 Johannes Franzen
Ich habe das auch gemerkt, als ich noch auf X war, also quasi in dieser Übergangsphase, als dann plötzlich quasi, wenn man Twitter oder X aufgemacht hat und den ersten Tweet, den man gesehen hat, das war immer Elon Musk. Ich bin dem überhaupt nicht gefolgt, ich hatte den streckenweise auch mal geblockt. Und das das war ja dann, da hat man das gemerkt, das war dann keine Verschwörungstheorie oder irgendwie die Leute, die dann immer rumgeschrien haben, ich wurde geschadowbanned oder sondern in dem Fall tatsächlich, was für ein, also Es ist sozusagen, ich finde es schwierig, gerade jetzt in so einer Situation, weil glaube ich, das Lachen über diese Leute manchmal dann auch sozusagen fast der dem Schrecken den Stachel nimmt, den sie verbreiten, aber man darf bei der ganzen Sache auch nicht vergessen, was für krasse Clowns das sind. Also was für kleine Menschen, die sich dann irgendwie sagen, kannst du bitte dafür sorgen, dass meine Posts irgendwie allen angezeigt werden. Das ist auch einfach das ist einfach auch so klein.
10:24 Gavin Karlmeier
Voll. Also das ist auch so uncool. In jeder Hinsicht.
10:29 Johannes Franzen
Es ist uncool. Nicht, dass das quasi das Schlimmste wäre, aber es ist irgendwie, es kommt noch obendrauf. Und das ist halt der Mensch, wo wir zugelassen haben als Gesellschaft. dass das der Mensch mit dem Geist am meisten Geld sein soll.
10:40 Gavin Karlmeier
Und das wird sich heute nochmal stark vervielfachen. Also heute wird er nochmal ordentlich Geld dazu kriegen, weil eben SpaceX an die Börse geht. Und wir haben in den letzten Episoden immer wieder über diesen Börsengang gesprochen. Wir werden auch am Montag zusammen mit Pip Klöckner, der sich wirklich damit auskennt, gemeinsam darauf schauen, wie sich dieser Börsengang eigentlich gestaltet hat, wie der funktioniert hat, was da so passiert ist. Aber um nochmal alle daran zu erinnern, die hier zuhören und vielleicht überlegt haben, da ein paar Marken mitzunehmen, vielleicht ist nicht jeder Euro, den man schnell bekommt, ein wertvoller.
11:10 Johannes Franzen
Ich meine, vielleicht redet ihr ja dann in der nächsten Folge darüber, das würde mich auch interessieren, aber was ich gehört habe und das finde ich eben besonders interessant, ich glaube, viele Leute können sich gar nicht so richtig entscheiden. Weil wenn ich das richtig gesehen habe, Regeln gelten ja quasi für diese Menschen nicht mehr. Das ist ja was, was wir in den letzten zehn Jahren gelernt haben, dass wenn du genug Macht und Geld hast, dann gelten quasi Regeln für dich nicht. Und wenn ich das richtig verstanden habe, dann drängelt sich doch jetzt dieser Börsengang in die größten Aktienindizes hinein. Und diese Indizes, die partizipieren dann, beziehungsweise an denen partizipieren dann quasi die zum Beispiel Ja, in den USA eben die Rentenfonds und so weiter. Und das heißt, die Leute werden quasi ein bisschen gezwungen, diesen Aktien, diesen Börsengang quasi auch mitzufinanzieren von dieser blöden Raketenfirma, die auch nur existiert. weil quasi der Staat, die die NASA definanziert hat. Naja, das ist quasi so meine wutbürgerige Zeitungsleserperspektive.
12:05 Gavin Karlmeier
Also der Index SP 500 wird SpaceX nicht sofort mitlisten. Da gibt es feste Abläufe, nach denen irgendwann ein Unternehmen eben damit reinrutscht oder eine Aktie, aber Der Nasdaq wird wohl SpaceX sofort eben aufnehmen und vor allem auch ETFs. Also auch wenn ihr eine relativ Sichere Methode habt, um Geld anzulegen. ETFs sind verhältnismäßig sicher, weil man auf den gesamten Finanzmarkt wettet oder auf Teile, die eher gewinnbringend sind, wettet, aber eben über ein so großes Spektrum, dass du vermutlich nicht verlierst. müsst ihr davon ausgehen, dass in diese ETFs eben auch SpaceX mit reinwandern wird und damit werdet ihr auch, wenn ihr in ETFs investiert habt, kleine Teile von SpaceX mitbesitzen. Ob ihr wollt oder nicht. Vielleicht ist das das Ding, dass man so ETFs aufsetzt, die explizit ohne Marsch. Arschloch frei. Arschloch frei ist noch besser.
13:02 Johannes Franzen
Soweit das im Kapitalismus möglich ist. Aber ja, das fand ich auf jeden Fall wieder einen der lustigen Aspekte, dass quasi die Leute sozusagen auch schon wieder gezwungen werden, quasi diese Clown-Fiesta mitzufinanzieren, weil eben ja diese ganzen Indizes und ETFs Ja, verhindern wollen, dass man quasi dieser geilen Chance irgendwie, äh diese geile Chance sich hingegen lässt. Ich bin wirklich sehr gespannt, was passiert, weil ich kann mir nicht vorstellen, dass Elon Musk mit seiner riesigen riesigen Kanzel, da verantwortungsvoll auch mit diesem Aktienkurs umgehen wird. Vielleicht machen Sie ein geiles Pump-and-Dump-Ding. Ja, ja, das wäre natürlich besonders lustig. Aber gut, ich meine, die Leute, die irgendwie in die Krypto, den Krypto-Quatsch von Donald Trump und seinem Clan investieren, die werden natürlich auch bereit sein, quasi irgendwie Elon Musk ihr Geld zu geben.
13:54 Gavin Karlmeier
Also das Manager-Magazin berichtet, dass das angestrebte Volumen des Börsengangs, also die Teile von SpaceX, die privat gehen, äh Public gehen, sind ungefähr 75 Milliarden Dollar wert. Die Nachfrage liegt aber schon bei 250 Milliarden. Das heißt, der Börsengang ist jetzt schon dreifach überzeichnet. Es gibt einen unglaublichen Run. Also es ist krass.
14:16 Johannes Franzen
Ich meine, ich habe in den letzten Jahren immer jedes Mal, wenn Donald Trump wieder auf einer Bananenschale ausgerutscht ist, jedes Mal gedacht, jetzt kracht's. Aber ich meine Also das ist wie ich kenne mich damit nicht aus, ich bin wie gesagt Literaturwissenschaftler und nicht Ökonom, aber ich hab den Eindruck, alle Stocks sind Meme-Stocks inzwischen Es ist quasi, es beruht im Wesentlichen nicht mehr auf irgendwelchen Werten, sondern quasi nur noch auf Vibes und Politik und eben der grundsätzlichen Vorstellung, wer wer ist. Und ja, mal schauen, wie lange es noch gut geht.
14:48 Gavin Karlmeier
Also die Zeit hat einen Text geschrieben, also einen relativ umfangreichen, aber mit einem ganz tollen Titel. Und dieser Titel lautet Start ins Geldall. Und da zitieren sie den Finanzprofessor Jay Ritter. der alle Börsengänge in den USA seit 1980 ausgewertet hat, die einen Umsatz von mindestens 100 Millionen Dollar hatten. Und hat. . diesen Börsenkurs oder den Einstiegskurs ins Verhältnis mit dem Umsatz gesetzt und hat gesagt, die durchschnittliche Rendite der Aktien in den folgenden drei Jahren fiel dann miserabel aus, wenn das Verhältnis dieser beiden Werte über 40 zu 1 war. Und SpaceX hat einen Wert von zwischen 80 und 90.
15:27 Johannes Franzen
Ja, dann können sich die Leute schon mal darauf vorbereiten, sehr enttäuscht von Elon zu sein. Da können sie vielleicht über den Teslas dann so Aufkleber auf auf ihre Aktie machen. Genau, auf die Raketen kleben. I bought this before. Gut. Aber jetzt, ja. Also wer vor 20 Jahren eine Tesla oder vor 10 Jahren Tesla gekauft hat, der ist vielleicht noch unschuldig, aber wer es jetzt nicht weiß, der ist auch selber schuld.
15:52 Gavin Karlmeier
Ich will noch ganz kurz zu Großbritannien dazu sagen. Die Regierung Großbritanniens hat schon angekündigt, dass sie nicht deswegen sich von Ex verabschieden werden. Und die Off kommen, die Medienaufsichtsbehörde, die auch den Safety Act verfolgt und sozusagen dafür sorgt, dass Plattformen sicher bleiben in Großbritannien, haben auch erstmal nicht reagiert. Sie haben nur einen Brief an Ex und andere Inhaltsanbieter geschrieben, indem sie an ihre gesetzliche Verantwortung erinnerten, keine Aufstachelung zuzulassen. Also es ist so das absolute Minimum, was man hätte tun können an dieser Stelle. Aber naja.
16:27 Johannes Franzen
Gut, das ist auch was, woran wir uns jetzt in den letzten zehn Jahren gewöhnt haben, dass es irgendwie keine Keine Hand habe, keine Energie kann gar nichts zu geben scheint, auf der staatlichen Ebene, um diesen Dingen irgendwie Einhalt zu gebieten Und ich meine, diese Diskussionen auf X bleiben, nicht bleiben, das wäre glaube ich nochmal eine ganze eigene Folge, aber es verdichten sich doch die Anzeichen, dass das vielleicht Keine gute Idee. Ich habe vorhin gesehen, das ist jetzt natürlich irgendwie ein bisschen ein Drive-By und auch fies, aber die habe ich nochmal den Account von der FAZ gesehen bei X. Und da wird auch weiter fröhlich gegrindet. Und das sind immer so ein bis zwölf Likes. Und man kann ja dann auch sehen, wie viel, also wirklich so ganz erbärmlich. Die haben glaube ich irgendwie 100. 000 oder mehr Follower. Und da denke ich mir dann auch. Also das wäre doch dann auch irgendwann so der Moment, wo man sagen würde, also wir machen uns hier quasi irgendwie so mit, also ich will nicht sagen mitschuldigt, ich finde wie gesagt Das war vielleicht auch ein Fehler, das so krass zu moralisieren. Aber wir partizipieren halt an diesem Zeug und gleichzeitig kriegen wir dafür nichts. Also gar nichts. Also dann kann man es auch lassen und vielleicht irgendwie, weiß ich nicht, die 500 Likes und oder nicht 500 Likes, aber die 500 Klicks auf Bluesky mitnehmen, die es da noch gibt.
17:43 Gavin Karlmeier
Ich kann nicht einschätzen, wie wie viel Arbeit da reinfließt oder wie automatisiert der Account der FAZ ist. Aber ich kann sagen, dass ich ja, habe ich hier glaube ich schon mal erzählt, dass ich ein Medienhaus beraten habe, dass über Ex viertelstündlich automatisiert Links gepostet hat, dann zwar durchgehend. Und Kann leider nicht ins Detail gehen, wer das ist, aber du darfst jetzt raten. Geh alle 15 Minuten rund um die Uhr. Wie viele Klicks auf die Website hat dieses. Ich sag mal bundesweit bekannte, aber vor allem regional operierende Medium auf X ausgelöst, dass Leute auf Links geklickt haben.
18:24 Johannes Franzen
Unter 100?
18:25 Gavin Karlmeier
Ja, es waren 16.
18:29 Johannes Franzen
Ja gut, ich meine, also ganz ehrlich, wenn ein Account alle 15 Minuten was postet. irgendein random linkposter würde ich den sogar blocken glaube ich weil das ist ja dann auch irgendwann spam einfach . Dann muss ich auch sagen, bei aller Liebe, ich glaube, weiß nicht, ich hab so auf Blue Sky so ein New Yorker und so ein Zeug abonniert und die posten auch relativ regelmäßig, wo ich dann irgendwann merke, okay, das ist der gleiche Text von vor vier Stunden. Das finde ich schon relativ nervig, weil wenn das alle fünf Stunden kommen würde, dann wäre ich so no. Das kommt jetzt auf die Liste. .
18:59 Gavin Karlmeier
Wir bleiben noch kurz bei Excel. Wir haben noch zwei weitere Meldungen, aber ein bisschen Rechtsstreite. um Ex herum. Und zwar gibt es zum einen die Geschichte, dass es vier Personen gibt, die versuchen, in den USA eine Klage gegen Ex zu erwirken, wegen der Produktiv. Von Deepfake-Nacktbildern gegen ihren Willen. Und jetzt hat aber X als Antwort sozusagen eingefordert, dass diese vier KlägerInnen nicht unter Pseudonym auftreten dürfen. Was bedeuten würde, dass sie ihren Klarnamen offenlegen wollen, müssten, was sie eigentlich nicht wollen, weswegen sie eben anonym klagen. Und in den USA gibt es theoretisch diese Möglichkeit Und dass das aber zur Folge hätte, wenn Sie einen Kleinamen offenlegen müssten, dass Sie die Klage zurückziehen würden. Was genau diese Methoden von Tech Unternehmen vor Gericht in den USA natürlich nochmal auf die Spitze treibt, von wegen Wie kriegen wir eigentlich jetzt das gegenüber dazu, dass wir uns hier um nichts mehr kümmern müssen?
19:55 Johannes Franzen
Ich meine, also wieder absolut verwerflich, wirklich, ich weiß, was sind das für Menschen? Aber gut, es verweist jetzt über das Moralisieren hinaus halt auch auf eine Erscheinung irgendwie unserer Gegenwart, die ja auch die ganze inzwischen amerikanische Politik irgendwie beeinflusst nämlich dass Institutionen und Menschen, die eben viele Follower, also quasi Gewinner in der Aufmerksamkeitsökonomie sind, inzwischen über eigene Schlägertrupps verfügen können. Also ich habe da, das ist quasi nur ein kleiner Teil davon und vielleicht sogar in Anführungszeichen noch einer der harmloseren. Ich habe mich viel mit Fankulturen beschäftigt, wo ja quasi so, weiß ich nicht, Jetzt riesen Riesenleute wie Taylor Swift und so weiter, die haben ja ihre eigenen Armeen und jetzt da ist halt ein kleiner Teil dann auch relativ radikal. Aber das führt natürlich dazu, dass Kritikerinnen dieser Leute halt eingeschüchtert werden mit Todesdrohungen und so weiter und so fort. Und man weiß inzwischen und kann das ja auch offen sehen, dass das halt eingesetzt wird, auch von Leuten wie Donald Trump zum Beispiel, der halt damit quasi die republikanischen Politiker in den Schach hält, wo es inzwischen viele Berichte gibt, dass die Leute sagen, ich hätte ja gerne was gesagt oder dagegen gestimmt, aber ich habe eine Familie. Und dass die Tech-Firmen das einsetzen, finde ich total naheliegend. Also in Im Sinne, dass das halt eine Möglichkeit ist, Macht auszuüben. Also es gibt halt quasi diesen rasenden Mob von maskulinistischen und Du kannst sagen das offen faschistischen Leuten, die quasi X nicht nur als Kommunikationsraum, sondern auch als Schutzraum inzwischen begreifen und wenn dann quasi irgendwelche blöden Frauen kommen, die sagen, wir wollen uns halt nicht, also wir wollen nicht Opfer von sexualisierter Gewalt im Internet werden, dann ist das natürlich ein Angriff und wenn man die Leute dann offen quasi an den ja sozusagen Pranger stellen muss, da muss man gar nichts mehr machen. Man weiß quasi, die Leute gehen auf die Los. Das heißt Quasi, und das ist schon eine neue Erscheinung des digitalen Zeiters, die Leute haben halt ihre eigenen Schlägertrupps, ihre eigenen, ja fast kann man sagen, paramilitärischen, anonymen Schwarmschlägertrupps, von denen sie wissen, wenn Wenn das quasi öffentlich wird, dann können wir es darauf verlassen, dass die so krass eingeschüchtert werden, dass sie sich vielleicht zurückziehen und dann wird das eingesetzt.
22:05 Gavin Karlmeier
Ja, absolut. Gerade so Leute wie Elon Musk haben ja dieses Prinzip gefühlt im Netz erfunden.
22:11 Johannes Franzen
Ja.
22:12 Gavin Karlmeier
Also die sind ja. Also genau deswegen hat er Twitter gekauft, weil er da sein.
22:16 Johannes Franzen
Ja, und nie bestraft worden. Einer der größten und vielleicht fast der Sündenfälle war doch, als Elon Musk sich eingemischt hat. Das war wieder eine von den Geschichten. Bei dieser Rettungsaktion, äh, ich hab das leider komplett vergessen, in Thailand, genau, wo er irgendwie von irgendeinem scheiß U-Boot gefantasiert hat, und dann hat halt irgendjemand, der da wirklich beteiligt war in der Rettungsaktion, irgendwie gesagt, er soll das U-Boot da hinschieben, wo die Sonne nicht scheint, und dann hat Und ich glaube, das Leben dieses Menschen war auf jeden Fall über Jahre zerstört. wegen halt dieser paramilitärischen Schlägertrupps und das Gericht hat dann gesagt, achso, nee, das war ja ein Scherz, keine Verurteilung. Und ich glaube, sowas beflügelt natürlich irgendwie Leute wie Elon Musk auf eine Art und Weise, dass sie halt denken, es gibt keine keine Konsequenzen für meine Handlungen und man muss sagen, stimmt ja auch. Also es ist ja auch so. Es gibt keine Konsequenzen.
23:06 Gavin Karlmeier
Ja, und das ähnliche hat er ja noch einmal gemacht. Ich konnte leider jetzt gerade so schnell nicht recherchieren, wie er hieß, aber wir haben damals über den früheren Ex Head of Safety gesprochen, der genau das Gleiche erlebt hat, der auch von Elon Musk als pädophil diffamiert wurde, der sozusagen von seiner Gruppe an Fans eigentlich oder zum Fraß vorgeworfen wurde. So kann man es, muss man es eigentlich formulieren. Ja, ich kann dir leider nicht genau sagen, wie er hieß, aber das könnt ihr jetzt schon nachlesen. Jorel Roth war das.
23:40 Johannes Franzen
Ja, ich erinnere mich vage, stimmt.
23:42 Gavin Karlmeier
Ja, und es gibt einen Engineer, einen Entwickler bei XAI, der schon im September 2025 ausgeschieden ist aus dem Unternehmen. Und der hatte wohl innerhalb des Unternehmens angemerkt, dass die Sicherheit bei der Entwicklung von Grog offenbar keine Priorität mehr habe und dass es mehrere Probleme gibt, was eben die Sicherheit von Grog angeht und dass man sich darum ein bisschen kümmern müsste. Daraufhin wurde er entlassen oder hat das Unternehmen verlassen, hat jetzt Klage eingereicht deswegen gegen XAI und vor allem gegen seinen früheren Chef. Und das ist interessant, nicht gegen Elon Musk. These von mir? Steht hier nicht. These von mir, wahrscheinlich haben die seine Anwälte gesagt, gegen Mark kommen wir eh nicht an. Gehen wir eine Stufe runter. Es geht um den XAI-Mitbegründer, Jimmy Barr, der auch Anfang des Jahres XAI verlassen hat, natürlich. Und jetzt gibt es eben die Formulierung in dieser Klageschrift, dass Jimmy Barr die Anweisungen von Musk auch ignoriert habe und Repressalien gegen Devin Kim, so heißt dieser frühere Mitarbeiter, ausgeübt haben soll. weil der sich um Sicherheit gekümmert hat und das war nicht im Interesse von Jimmy Barr. Also ganz interessante Geschichte, die aber so ein bisschen auch aufzeichnet, wie eigentlich die Unternehmenskultur im Generellen in dem kompletten Unternehmen SpaceX ist. dass heute an die Börse geht, um das nochmal zu sagen.
25:03 Johannes Franzen
Ich meine, was diese Geschichte zeigt und was manchmal auch vergessen wird, weil wir uns eben so krass konzentrieren auf die Big auf die Big Shots, auf die quasi Gesichter dieser ganzen Sache. Also oft lese ich dann auch irgendwie, Donald Trump hat das und das gemacht oder fordert und so weiter und so fort, ist das dahinter natürlich Tausende, Hunderttausende von Leuten stehen, die da sich als Erfüllungsgehilfen mit einbringen. Und ich glaube, das darf man auch nicht vergessen. Und ich meine, in diesen Unternehmen. Es gibt natürlich, gerade gab es in den New York Times einen spannenden Artikel über die Art und Weise, wie versucht wurde, die Epstein-Files zu vertuschen. Und da ist Donald Trump gar nicht dran beteiligt, weil der, glaube ich, einfach auch nicht mehr so richtig versteht und sieht, was passiert. Und dann da gibt es einen ganzen Stab von Menschen, die quasi der ganzen Job, den ganzes Leben es eigentlich ist für diese Menschen. quasi den Dreck aufzukehren und deren Dinge ja auch durchzuführen. Ich denke mir auch bei Elon Musk auch manchmal, das ist ja kein intelligenter Mann. Das ist ja, also Im besten Fall irgendwie eine, sagen wir mal, Nischenintelligenz, aber der wird ja quasi einen Stab von Leuten haben, die diese Dinge dann gut können. Und diese Leute müssten vielleicht auch mal irgendwie so ein bisschen mehr in den Mittelpunkt des Interesses geschoben werden. Naja, aber das ist nicht mehr.
26:18 Gavin Karlmeier
Passiert mit Jimmy Barr vielleicht ja hier an der Stelle. Wobei ich nicht einschätzen kann, wie intelligent Elon Musk Tatsächlich, also Intelligenz ist halt auch so ein schwierig messbarer Begriff. Das ist schwierig einzuschätzen, weil man nicht genau weiß, wie viele seiner ideologischen Äußerungen und Aktionen nicht möglicherweise dann doch auch strategisch angewendet werden. Das ist so eine, also er hat offensichtlich mittlerweile eine aufrichtige Radikalisierung erlebt. Gleichzeitig weiß ich aber nicht, wie viel davon tatsächlich in den letzten drei, vier Jahren passiert ist. Oder wie viel auch in den 10, 15, 20 Jahren davor passierte, was er aber gut zu verstecken wusste, weil es nicht on vogue war.
27:00 Johannes Franzen
Ich glaube, dass das alles, also das meiste davon authentisch ist. Ich glaube, der war quasi linksliberal, solange Linksliberale nett zu ihm waren und ihn als den neuen Ironman gefeiert haben und ihnen irgendwie Gastrollen in der äh in der nachher Big Bang Theory gegeben haben, weil er quasi der Elektroauto Dude war. Und dann hat unsere gesamte Gesellschaft festgestellt, dass der Kapitalismus gerade nicht gut funktioniert und vielleicht reiche Menschen auch was hergeben sollen. Und das ist ja der Moment gewesen, in dem die meisten reichen Menschen dann quasi festgestellt haben. dass vielleicht Rechts- und Rechtsradikalismus die richtige Ideologie ist, um ihren Besitz zu verteidigen. Und Musk wirkt auf mich nicht so, als hättet ihr quasi Also ich bin immer, aber das ist quasi so eine unterschiedliche Haltung zu der Sache. Ich glaube nicht, dass die Leute intelligent genug sind, um so zynisch zu sein, sondern ich glaube, dass die sich tatsächlich von ihren Emotionen treiben lassen. Ich glaube, Musk sieht auf X irgendwas und ist dann genauso empört wie ein normaler X-Benutzer. Ich glaube allerdings, dass er quasi in Bezug auf diese ganzen Geldgeschichten als Unternehmer dass das total auf dem Schirm hat. Und sich da vor allem auch mit Leuten umgibt, die das extrem gut können.
28:13 Gavin Karlmeier
Ja, aber also warum ich auf diese These komme ist, weil wir mit Mark Zuckerberg ja jemanden haben, der nachweislich heftigst opportunistisch handelt. Also der sich in den letzten Jahren jedes Mal genau so gestellt hat, dass er gerade gut im Wind steht. Und eine Geschichte, die uns quasi hier direkt weiterbringt, ist folgende, dass wir ja wissen, dass Mike Zuckerberg Anfang 2025 dieses sehr häufig zitierte Video veröffentlicht hat, in dem er eigentlich das ganze Unternehmen auf Trump umgedreht hat, indem er zum Beispiel dafür sorgte, dass es weniger Community-Guidelines gibt, dass in den Community-Guidelines explizite Formulierungen zum Thema Migration rausfliegen, sodass es keine Beleidigung mehr ist, Menschen zu beleidigen wegen ihrer Herkunft, dass es explizit wortwörtlich in den Community Guidelines vermerkt ist. dass es legitim ist, Homosexuelle oder Homosexualität als mentale Erkrankung zu bezeichnen und so weiter und so weiter. All diese Dinge Die wir ja deswegen vor allem so viel beobachtet haben, weil sie eben aus dem Opportunismus Zuckerbergs herausgewachsen sind. Jetzt hat sich das Center for Countering Digital Hate, CCDH, über die wir schon öfter gesprochen haben, mal angeschaut, wie hat sich eigentlich seit Januar 2025, seitdem die Automatic. Community Moderations, Content-Moderationssysteme zurückgefahren wurden. Wie hat sich eigentlich die Kommentarspalte auf. . Facebook und Instagram also auf der Meta Plattform so verändert. Und dafür haben sie acht Millionen Facebook-Kommentare analysiert Und haben festgestellt, dass sich die Zahl beleidigender und rassistischer Kommentare gegen Gesetzgeber beider Parteien in den USA in den sechs Monaten nach der Einführung verdreifacht hat. Es gibt sogar Kategorien, bei denen sich die beleidigenden Kommentare sogar vervierfacht haben im Bereich. Gewaltandrohungen und Hassrede. Sogar die Gewaltandrohungen gegen Donald Trump haben sich verdoppelt innerhalb dieser sechs Monate. Und das eben, wie gesagt, Bipartisan. Also sie haben sich sowohl 50 Republikaner und 50 Demokraten jeweils mit den meisten Facebook-FollowerInnen rausgepickt und von denen dann 8 Millionen Kommentare ausgewertet unter deren Postings. Und haben so festgestellt, das Klima ist extremst verroht seit dieser Ankündigung.
30:24 Johannes Franzen
Ja, total interessant. Also nochmal gerade eine Rückfrage. Also die, das hat damit zu tun, dass die die die Tools für Community Management eingeschränkt wurden, beziehungsweise.
30:37 Gavin Karlmeier
Also Sie haben Sie haben die also die Formulierung von Zuckerberg war, dass die Automatisierte Content Moderation mit Hilfe von KI weniger proaktiv eingreift aus Angst, dass also wir haben das so paraphrasiert immer mit der Formulierung lieber oder so solange kein Post falsch positiv gelöscht wird. Sollte das in das in den Moment kommen, wo etwas von ihm gesperrt wird, obwohl er nichts Falsches gemacht hat. Also sperren wir generell viel, viel weniger. Außer Accounts, wie zum Beispiel mein Sweats-Account. Muss ich vielleicht auch noch was zu erzählen, kann man gleich. Aber genau, das war sozusagen die Angebot.
31:13 Johannes Franzen
Hast du ein Tizian-Bild mit einer nackten Frau gepostet? Da geht es dann ja immer relativ schnell. Ich meine, wir leben in einer Zeit, wo quasi Content Moderation auf einem absoluten Tiefpunkt ist, sowohl was quasi die tatsächlichen technischen Anwendungsmöglichkeiten angeht, als auch was sozusagen den ideologischen Status davon anwendet. angeht. Ich habe gerade, können wir vielleicht auch nochmal kurz zu reden, den Trailer zu dem neuen hier Social Network Film gesehen, dem Nachfolger von Social Network Club zu Social Reckoning. wo man die Mark Zuckerberg Figur dann brüllen sieht, I'm a free speech absolutist. Und ich meine, der Meinungsfreiheit Diskurs ist ja quasi ein Diskurs, der, der auf eine Art und Weise auf die Hunde gekommen ist, die man sich gar nicht mehr vorstellen kann. Aber das hat natürlich alles mit allem zu tun. Im Endeffekt wird dadurch gesagt, dass sozusagen das Recht des Stärkeren wieder gilt, weil Moderation ja eigentlich dazu da ist, um Menschen zu beschützen, die die da unter unter Gewalt leiden. Und ich bin inzwischen, ich war auch mal für Meinungsfreiheit. Jetzt kommen die harten Takes. Bitte nicht klippen.
32:20 Gavin Karlmeier
Aber das ist längst vorbei.
32:23 Johannes Franzen
Und heute denke ich mir, es kann nicht genug, es kann nicht genug Moderation geben. Und wenn dann jemand quasi nicht schreiben darf, dass irgendjemand, weiß ich nicht, ein dummer Löffel ist oder sonst irgendwas, dann ist das für mich. Das ist für mich okay. Aber klar, ich meine, das Interessante ist ja quasi, und das hattest du ja auch gesagt, was für Lehre, also auch ideologisch leere Menschen an der Spitze dieser Firmen stehen. Ideologisch leer sind die natürlich nicht, weil sie quasi pro kapitalistisch sind, also im Sinne von, sie wollen halt ihre Firma und ihren Verdienst verteidigen und Dafür sind sie aber quasi bereit, sozusagen sich jede Narrenkappe, jede politische Narrenkappe aufzuziehen, die gerade irgendwie am lautesten schellt. Das fand ich schon frappierend, muss ich sagen, weil ich auch noch so ein bisschen, ich bin halt auch LR Millennial und da bin ich halt leider auch noch so kurz in diese Yay, wir retten die Welt alle zusammen, auch die Milliardäre sind mit dabei. Stellte sich raus. War falsch. Und das kann man halt auf unterschiedliche Arten zeigen. Also entweder indem man halt full on rechtsradikal wird, so wie Elon Musk, oder indem man sich halt so ein albernes Kettchen umlegt und darüber spricht, dass die Firmenkultur nicht mehr männlich genug ist wie der Alpha Tschad Mark Zuckerberg.
33:40 Gavin Karlmeier
Wie alt bist du, Johannes? Ich bin 41. Ja, weil ich bin 37 und wir haben 70. Okay, dann.
33:46 Johannes Franzen
Siehst du, du hast die entscheidenden vier Jahre, die dich davor bewahrt haben zu denken, dass quasi. irgendwie jemand, der ein Milliardär ist, aber linksliberalen guter Dude sein könnte. Naja.
34:00 Gavin Karlmeier
Aber ich bin genauso angetreten. Also deswegen, das ist ja das Ärgerliche. Wir machen diesen Podcast hier ja Weil wir das Internet eigentlich lieben und wir suchen nach der Lösung, wie man das am wenigsten doll kaputt macht. Und diese Männer. Die wir hier die ganze Zeit erwähnen, die halt nicht. Für die ist das Internet ein Instrument der Erfüllung ihrer kapitalistischen Interessen oder auch ihrer Machtinteressen oder anderer Ziele, äh, politischer Interessen im Zweifel Aber denen liegt es nicht so sehr am Herzen wie all diesen Leuten, und das ist jetzt meine wohlwollende Lesart, wie all den Leuten, die für sie arbeiten. Ich glaube, es gibt so viele Leute, die beim Meta arbeiten und. bei X, vor allem beim alten Twitter gearbeitet haben, nachweislich. Die alle haben diese Vision von wir alle machen, schaffen hier einen gemeinsamen Ort, an dem kann. . Jeder alles sagen, was er denkt und meint und sich austauschen. Und das Ärgerliche ist dann halt, dass dann irgendwann die Leute gekommen sind, die gemerkt haben, dass sie da Dinge sagen können, die sie halt im echten Leben zu dem Zeitpunkt nicht sagen konnten. Und wir sind nicht schnell genug gewesen, offensichtlich als Gesellschaft da hinterher zu sein. dass die Leute, die da die Dinge sagen, die sie sonst woanders nicht sagen dürfen, da eben auch nicht mehr sagen dürfen. Das haben wir nicht hingekriegt. Und jetzt sind wir halt, wo wir sind.
35:15 Johannes Franzen
Ich meine, eine von den Sachen, die ich auch, obwohl sie eigentlich nicht so kompliziert sind, irgendwie lernen mussten in den letzten Jahren, ist, dass die einzige und vielleicht die einzig effektive politische oder Waffe im politischen Kampf ist Geld und Macht. Also öffentliche Meinung auch wichtig und so und irgendwie auf auf Social Media und auf der Straße irgendwie laut werden und so weiter, aber am Ende wird das Medium dann einfach von irgendeinem Reichen gekauft und zerstört. Das erleben wir ja quasi Wir müssen uns fast nicht aufmachen, aber das ist ja nicht nur bei Twitter passiert, sondern das passiert in den USA gerade quasi im Sekundentakt mit irgendwie so Qualitäts- und Traditionsmedien. Weiß ich nicht, wieso es so lange gedauert haben, dass die Rechners festgeschrieben haben, dass man die Sachen einfach nur kaufen und kaputt machen muss. Das ist ja offenbar auch mega einfach. Also ich hätte damals nicht gedacht, dass Elon Musk einfach Twitter kaufen kann. Also ist der Anstand, ich hatte das auch am Anfang alles mega witzig. Was haben wir gelacht? Das hat ja auch am Anfang auch so ein bisschen Spaß gemacht. Absolut. Not laughing anymore.
36:16 Gavin Karlmeier
Und zwar not laughing seit ungefähr vier Jahren jetzt. Also, das ist uns allen sehr schnell vergangen, dieses Lachen. Andererseits haben wir auch schon, als es dann ernst wurde, schon gewittert, dass das nicht gut wird. Das ist schon so.
36:33 Speaker 4
Werbung Warum stundenlang am Website-Design fallen? Warum nicht einfach KI-passende Inhalte und Texte erstellen lassen? Und warum der Konkurrenz online-Folgen?
36:45 Speaker 5
Statt Sie mit integrierten Marketing-Tools abzuhängen. Mit den KI-Tools von Ionos generieren Sie Inhalte und tausende Designs in Sekunden und profitieren von weiteren KI-Tools für Ihren Online-Erfolg. Also, warum nicht direkt starten? Test Sie es jetzt kostenlos. Ionos.
37:03 Speaker 6
Digital an Ihrer Seite.
37:08 Gavin Karlmeier
Was Meta und Google versucht haben, wir haben über den Prozess der Klägerin KGM hier gesprochen, ein kalifornischer Prozess, einer der zwei Prozesse im Bereich Jugendschutz, die so ausgegangen sind, dass Meta und Google Strafen zahlen mussten. Ihr habt das mitbekommen, wir haben das hier auch häufiger besprochen. Google und Meta haben jetzt versucht, das Verfahren neu aufzurollen. Dieser Antrag wurde abgelehnt. Die Richterin Carolyn Coole am Los Angeles Superior Court hat entschieden. Der Name, no name jokes, aber das ist schon ein ziemlich guter Name. Carolyn Cool hat gesagt, dass es nachweisliche Hinweise darauf gibt. Dass oder erhebliche Beweise dafür gibt, dass die Klägerin durch die Designmerkmale von Instagram geschädigt wurde, unabhängig von den Inhalten auf dieser Plattform. Und hat deswegen auch gesagt, weil die Unternehmen haben versucht, so zu argumentieren, dass es hier keine Schutz. . keinen Schutz durch die Section 230 gebe. Das sogenannte Plattformprivileg, also die Möglichkeit der Plattform zu sagen, können wir nichts dafür, es geht um die Inhalte. Und die Richterin sagt: Nö, nö, hier geht es schon um euch und nicht um die Sachen, die da jemand gepostet hat. auf dieser Plattform.
38:16 Johannes Franzen
Ja. Ich meine, das wurde ja auch im Podcast schon besprochen. Mit dem Jugendschutz ist es ja so eine Sache. Das kann auch echt nach hinten losgehen. Und hat leider auch eine Tendenz, irgendwie ins Rechte zu abzugleiten. Aber in dem Fall ist es natürlich, also ich finde es gut. Ich bin dafür kein Spezialist, aber A stimmt es einfach. und B, wie gesagt, alle, also alles, was sozusagen in irgendeiner Form die Freiheit und die die Möglichkeiten dieser Firmen einschränkt, ist irgendwie hoch willkommen, weil das einfach nicht passiert ist. Und jeder Hebel, der in irgendeiner Form dafür sorgt, dass diese Leute Verantwortung dafür übernehmen, was sie getan und aufgebaut haben, ist, glaube ich, wichtig. Und gut, dass das halt nicht funktioniert hat in dem Fall. Ich hatte übrigens mal eine Frage an dich als Internetspezialisten. Ich weiß nicht, ob du das oder die Hörerinnen das auch schon gesehen haben, aber auf Instagram wird mir manchmal jetzt angezeigt. Hey, willst du mal eine Pause machen? Das klingt jetzt so, als würde ich irgendwie so stundenlang mindless scrollen, was schon auch manchmal passiert, aber in dem Fall kommt das relativ schnell und dann ist so ein Pauseknopf da und dann muss ich den drücken. um dann weiter scrollen zu können. Ich hoffe, ich auto mich jetzt nicht als quasi der. Vielleicht habe ich auch eine Einstellung übernommen oder so. Ich höre dann tatsächlich auch manchmal auf, weil ich dann so denke, ja dann halt nicht. Aber hast du denn.
39:36 Gavin Karlmeier
Ähm, hast du dieser Digital Wellbeing Funktion bei Instagram eingestellt bewusst?
39:42 Johannes Franzen
Oh Gott, ja, jetzt wie gesagt jetzt Elder Millennial, ich bin quasi ja kurz vor dem Herbst meines Lebens. Vielleicht habe ich das auch einfach eingestellt. Kann sein. Aber es kommt auch relativ schnell und es kommt oft nicht dann, wenn ich es tatsächlich brauchen würde. Also wenn man so abends vor YouTube sitzt und dann gleichzeitig so Triple Screening gemacht.
40:01 Gavin Karlmeier
Kümpst du gleichzeitig auf dem Tablet YouTube, auf dem Handy TikTok und hast dann noch einen Podcast auf den Ohren?
40:06 Johannes Franzen
Also es ist schon passiert, ich gucke, es wird immer schlimmer, hey, was ich hier schon wieder gestehe. Als Literaturwissenschaftler soll ich natürlich eigentlich abends darlegen und dicke Bücher lesen. Aber die kennst du doch alle schon als Literaturwissenschaftler. Im Endeffekt habe ich alle Bücher gelesen, wie viele können es sein? 50. Ich habe so einen großen Fernseher und da gucke ich dann YouTube drauf und derweil scroll ich manchmal noch. Und es ist vielleicht schon vorgekommen, jetzt aber nicht oft, dass ich dann auch noch meinen Laptop darlegen hatte und irgendwie noch so Also ich habe die Blues Guy App nicht mal am Handy deinstalliert in einem der 200 Versuche mein Intake, mein Doom-Scrolling irgendwie einzuschränken. Mal schauen, wann ich dann auf Chrome nachschaue. Aber ja. Genug davon.
40:53 Gavin Karlmeier
Ich lass dich einfach mal reden. Mir gefällt das irgendwie ganz gut. Meta hat einen Brief veröffentlicht oder einen Text. Und dieser Text trägt den Namen, warum Social Media Verbote allein das Dilemma der Altersverifizierung nicht lösen können. Und positionieren sich so, dass sie sagen, der Schutz junger Menschen im Internet darf nicht zulasten der Privatsphäre gehen. Deshalb befürworten Eltern und Jugendschützer mehrheitlich einen einfachen Ansatz, die Zentralisierung der Altersverifizierung und der elterlichen Zustimmung im App Store. Wir verstehen den enormen Handelsdruck, dem Gesetzgeber ausgesetzt sind, und respektieren das Recht jeder Regierung, selbst zu entscheiden, was für ihre Bürger am besten ist. Das ist schon mal sehr nett. Achso, ja, wir haben den Souverän. Respekt voll.
41:32 Johannes Franzen
Respekt ist das Wichtigste, würde ich sagen.
41:35 Gavin Karlmeier
Doch jeder wirklich tragfähige Sicherheitsvorschlag muss das grundlegende Problem lösen, wie das Alter einer Person einheitlich und präzise festgestellt werden kann. Ach was. Und sagen deswegen, dass zum Beispiel die logistische Herausforderung in Australien verdeutlicht, dass es eine sehr komplexe ist und dass eine Regelung ohne etabliertes datenschutzfreundliches Verfahren zur Altersverifizierung so nicht funktionieren kann. Und das finde ich alles einen sehr interessanten Text, weil der natürlich am Ende, also wenn man das jetzt mal so zusammenfassen darf, sagt Also wir müssen alte Sivifizierung haben, aber wir können es nicht leisten. Bitte macht's in den App Stores. Also, das ist die sehr diplomatische, unternehmenskommunikative Variante von sich einen schlanken Fuß machen.
42:20 Johannes Franzen
Ja gut, passt ja zu der generellen Verantwortungslosigkeit, zu der die Leute ja auch quasi erzogen wurden. Also ich meine, wie gesagt, wir wissen, dass quasi soziale Medien wahrscheinlich ohne diese Regelung, die du gerade auch schon erwähnt hattest Dass man nicht verantwortlich ist für das, was Leute posten, wahrscheinlich nicht existieren würden. Aber das hat die Leute natürlich irgendwie dazu erzogen, dass sie denken, wir sind für gar nichts verantwortlich, wir haben für grundsätzlich überhaupt nichts. Und ich meine, klar, die machen natürlich jetzt auch irgendwie Politik. Es ist schön, dass sie respektieren, dass Länder Gesetze haben. Aber da wird jetzt natürlich auch gerade in Bezug auf Altersverifizierung der schwarzen zu Peter hin und her geschoben. Es ist ja auch ein schwieriges Problem. Also es ist natürlich irgendwie, also ich will jetzt nicht hier, ich weiß gar nicht, ob das eine Referenz ist, die alle verstehen, aber jetzt nicht die Taylor Lorenz machen.
43:12 Gavin Karlmeier
Können wir, glaube ich.
43:13 Johannes Franzen
Okay, ja, ja, die ja irgendwie so kurz davor ist die Freiheit, das Internets in Gefahr zu sehen, wenn es ein bisschen irgendwie Alters beschreibt. Aber ich meine, das ist natürlich schon ein Problem, weil was ist dann mit den bestimmten Sachen wie zum Beispiel Namen und so weiter.
43:28 Gavin Karlmeier
Ja, also ich habe ja mit Taylor gesprochen auf der Republik und wir haben im Grunde, also Der Punkt, den sie eigentlich machen möchte, ist, dass sie sagt, sobald wir Altersverifizierung, Personalausweisüberprüfung generell eine Altersbeschränkung oder eine Ausweispflicht im Internet einführen. In dem Moment baust du die Infrastruktur, die in einer Zeit, in der es weniger demokratisch ist als jetzt gerade, Und das ist für die USA zum Beispiel schon eigentlich stand vor fünf Jahren. Baust du sozusagen die Grundlage für eine Totalüberwachung. Und das ist ein Punkt, dem kann man sich nicht verwehren. Also die Herausforderung von Altersverifikation Wir haben das ja alles zu Genüge durchgekaut, aber wir bleiben kurz beim Thema Altersbeschränkungen, denn der Deutsche Ethikrat hat auch eine Formulierung gewählt zum Thema Social Media Verbot für Minderjährige. Und der Deutsche Ethikrad lehnt ein gesetzliches Mindestalter für soziale Medien komplett ab und empfiehlt Alterskontrollen für bestimmte Angebote. Sie sagen Schutz, Teilhabe und Befähigung von Kindern in der digitalen Welt, so heißt der Text. Kinder und Jugendliche wachsen heute mit vielen digitalen Angeboten auf, die eine wichtige Rolle bei der Erfüllung ihrer Kommunikations- und Informationsbedürfnisse spielen, sagt Helmut Frister, der Vorsitzende. Die Einführung eines gesetzlichen Mindestalters für soziale Medien ist dafür aus Sicht des Deutschen Ethikrates nicht geeignet. Also er bezieht sich dabei eben, wie gesagt, auf die Teilhabe, die eben notwendig, eine Notwendigkeit oder ein Privileg, einen Grundsatz wie auch immer man das nennen möchte, für junge Menschen ist überhaupt, um miteinander sprechen zu können oder in Kontakt bleiben zu können. Und plädiert deswegen für ein Schutzkonzept, das eher weggeht von Social Media, sondern generell für alle digitalen Angebote Risikoanalyse, eine Schutzmaßnahme und dann eine entsprechende Anpassung. Also dass zum Beispiel keine Endlos-Feeds für junge Menschen bestehen. Ist ja auch etwas, wo wir auch sagen, ja, Endlosfeeds sind Gift am Ende, aber eben nicht ein grundsätzlicher Ausschluss. Und Sie sagen vor allem, der Zugang digitaler Angebote sollte durch die Eltern geregelt werden.
45:31 Johannes Franzen
Ja, ich meine, das ist natürlich auch eine Art und Weise, wie man den Schwarzen, ähm den, äh, der, also die, der sozusagen das Problem irgendwie verlagert, das wird ja dann immer gesagt, aber es ist natürlich irgendwie, stimmt ja auch ein bisschen. Also Ich finde es auch schwierig. Also quasi so, wenn ich, keine Ahnung, Jonathan Hyde wieder sehe, dann geht mir irgendwie auch der Hut hoch, weil das irgendwie diese Form von ähm von Panikmacher ist die ja auch andere Probleme dann irgendwie verschleiert. Aber ich weiß es um ehrlich zu sein auch nicht. Ich finde es wirklich schwierig. Also quasi so zwischen zwischen Taylor Lorenz und äh und Jonathan Hyde irgendwie einen guten Eine gute Mitte finden.
46:13 Gavin Karlmeier
Ja, oder die deutschen Pendant ist irgendwo zwischen Markus Söder und Friedrich Merz Position. Oh Gott.
46:20 Johannes Franzen
Ich denke, wir sollten Manfred Spitzer entscheiden lassen. Gibt es den eigentlich noch?
46:29 Gavin Karlmeier
Das ist eine tolle Frage. An denen habe ich lange nicht mehr getan.
46:33 Johannes Franzen
Der wurde zitiert in dem KI-Text, der die falschen Zitate ausgespuckt hat von Mario Vogt in der FAZ. Da wurde Jonathan Haid, Manfred Spitzer und noch noch einer falsch zitiert. Also die haben dann die Zitate halluziniert. Und da habe ich den Namen seit Jahren zum ersten Mal wieder gehört, aber er müsste das doch dem seine Zeit
46:52 Gavin Karlmeier
Manfred Schwitzer sollte 2018 in die Enquete-Kommission Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt vorgeschlagen werden, allerdings von der AfD und hat abgelehnt. Das ist die letzte Meldung, die die Wikipedia über ihn hat.
47:05 Johannes Franzen
Wieso ist jetzt die letzte Nachricht based? Good guy Manfred Spitzer, daran müsste ich mich jetzt aber auch noch gewöhnen.
47:13 Gavin Karlmeier
Nein, die kann es doch nicht sein. Über Mario Vogt würde ich jetzt gleich auch noch gerne mit dir sprechen. Ich wollte noch kurz zum Thema Social Media Verbot für Minderjährige. Auch die UNO hat einen Text veröffentlicht und der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk aus Australien, hat gesagt, dass die Gefahren, denen Kinder im digitalen Raum ausgesetzt sind, von sichtlich machenden Designelementen bis hin zu Datenschutzverletzungen, ob sie übrigens süchtig machen oder nicht, kann man es auch Umstritten, seien nicht unvermeidbar, sondern das Ergebnis bewusster kommerzieller Entscheidungen. Aber Kinder aus sozialen Medien zu verbannen, ist keine Lösung. Man müsse die Plattform von Grund auf sicher gestalten, auch für junge Menschen, aber eben nicht einfach die Kinder daraus verbannen. Das sagt die UNO, also die Vereinten Nationen haben hier auch eine Meinung zu diesem Thema.
48:03 Johannes Franzen
Total interessant. War mir gar nicht klar, dass es da so quasi so ein auch abwiegendes oder skeptisches Bestimmungsbild gibt.
48:14 Gavin Karlmeier
Absolut. Interessant finde ich vor allem, dass du gefühlt, wenn du so Meinungsumfragen einholst. dass du auch unterschiedliche Bilder je nach Zeitpunkt der Umfrage bekommst. Also du hast zwar schon eine Mehrheit der Leute, die sagen, Social Media ist schlecht für junge Menschen, aber relativ wenig Umfragen, die zum Beispiel sagen, dass. Du mit 15 immer noch nichts was miternnutzen solltest. . Was unter 13-Jährige angeht, da gibt es eine Mehrheit tatsächlich nach wie vor in Deutschland.
48:40 Johannes Franzen
Ja, ich bin jetzt selber kinderlos, aber die Eltern, mit denen ich darüber gesprochen habe, die sind auch ziegespalten. Also es gibt ja jetzt nicht irgendwie Leute oder die meisten, die sagen, das muss weg oder sonst irgendwas, sondern ich Glaube ich, einfach ein schwieriges Problem, das man beobachten muss.
48:59 Gavin Karlmeier
Ein schwieriges Problem, das man nochmal beobachten muss, wir kommen zu Mario Vogt. Mario Vogt ist der Ministerpräsident von Thüringen. Der hat ein paar Reden gehalten, zum Beispiel zum Holocaust-Gedenktag, eine Trauerrede, eine Neujahrsansprache, aber auch einen Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht. Und alle diese Texte, so hat es zumindest Ukraet, sollen mit Hilfe oder größtenteils Von KI erstellt worden sein. Die FAZ hat den Gastbeitrag von Vogt zum Thema Social Media Verbot für Kinder und Jugendliche übrigens mittlerweile depubliziert und offline genommen und hat gesagt, oh, du vielleicht gucken wir uns das jetzt nochmal an. Aber ich finde, das ist eine Wahnsinnsgeschichte, weil der Kernberuf des Politikers, vor allem eines Ministerpräsidenten, ist ja so etwas, abgesehen von Gesetze mitentwickeln, die Arbeitsgruppen irgendwie am Arbeiten zu halten, ist es doch, solche Reden zu halten, repräsentativ zu sein. Und das dann mit Hilfe von KI ab, also Wer hätte gedacht, dass der erste Job, der dann tatsächlich KI zum Opferfeldministerpräsident ist?
50:08 Johannes Franzen
Okay, also Ich bin da tatsächlich ein bisschen zwiegespalten. Also die Art und Weise, wie Mario Vogt damit umgegangen ist, die finde ich. also um es vorsichtig auszudrücken, absolut reist. Also ich finde es, also es gibt ja, also die FAZ hat ja von ihm einen Text gekriegt, der KI generiert war und in dem aber auch noch, das kommt ja eben noch dazu. Zitate offenbar halluziniert waren, eben von Manfred Spitzer und Jonathan Haid. Also quasi ein Artikel, in dem halt einfach Quatsch steht. Nicht nur KI generiert, sondern auch falsche Sachen und hat den dann depubliziert, aber sie hatten ihn vorher angefragt und da gibt es dann so eine, also wirklich Fantastische Stellungnahme, die quasi dann von seiner, also von seinem Büro kam, wo sie sagen, ja, KI ist halt die Zukunft und bla bla bla und wir nutzen das halt und
50:55 Gavin Karlmeier
Die Formulierung KI ist längst Teil der modernen Kommunikation.
51:01 Johannes Franzen
Was halt einfach also wow Aber sozusagen die Position, die hier eingenommen wird, ist, wir schämen uns nicht dafür, das ist kein Problem, das ist kein Skandal, wäre wir haben gar nichts falsch gemacht. Also quasi schon auch so ein bisschen. . Trumpistischer Umgang, aber halt auch ein Umgang, der natürlich total affirmiert, dass KI einfach okay ist. . Das finde ich tatsächlich jetzt in Bezug auf redaktionelle Inhalte wirklich schwierig und auch illegal nicht, aber falsch. Also dann ist klar, dass die FATS muss das natürlich depublizieren, dann gerade auch weil Blödsinn drinsteht, aber auch weil man ja Richtlinien hat. Wobei man da dann auch nochmal drüber nachdenken muss, das galt ja auch noch für einen anderen Weltbeitrag, warum Zeitungen überhaupt irgendwelchen Politprofis ihre, also die, die, die Zeitungen eröffnen, als wäre das so ein schwarzes Brett für irgendwelche politischen Programme. Also ich finde halt immer, dass Zeitungen, da sollen halt Journalistinnen schreiben und für alles andere gibt es halt irgendwie Presseerklärungen oder die eigene Internetseite oder meinetwegen Medium. Aber dann ist ja das Problem, also bei jetzt so etwas wie Großworten und Reden. Ich meine, alle wissen, dass Mario Fucht die auch vor KI nicht selber geschrieben hat. Das ist auch was, was wir, glaube ich, nicht erwarten würden.
52:12 Gavin Karlmeier
Usus aber, ne?
52:13 Johannes Franzen
Das ist Usus, genau. Und. Die Hoffnung wäre jetzt, dass die Person jetzt zum Beispiel im Holocaust-Gedenktag oder bei einer Trauerfeiern eine Rede für den Ministerpräsidenten schreibt, das gut kann, sich dabei Mühe gibt und vielleicht sozusagen das, was wir jetzt inzwischen den. den menschlichen Aspekt nennen, das noch mit einarbeitet. . Aber es ist natürlich schon so, dass ein Ministerpräsident, insofern finde ich es interessant, dass du gesagt hast, den ersten Job, der übernommen wird, Der muss natürlich auch viel so Quatsch Texte vortragen und produzieren, am laufenden Band eigentlich. Texte, die sozusagen eigentlich keine inhaltliche Funktion haben im Sinne von man lernt was oder da wird wirklich eine Information vermittelt, sondern die eher einen gestischen Charakter haben. Der Ministerpräsident ist da und spricht ein fünfminütiges Grußwort zur Eröffnung des Kindergartens des Krankenhauses XY. Und das ist einer jener Gebrauchstexte, wo ich sagen würde, der war schon vorher sozusagen auf eine KI-ähnliche Art geschrieben, insofern als quasi bestimmte. . Versatzstücke einfach hin und her geschoben werden. Und solche Texte gibt es ja in unserer Gesellschaft einen ganzen großen Haufen. Ich möchte mich jetzt da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, weil ich schon. . . diese Woche für einen anderen Text hart angegangen wurde, weil ich KI verharmlosen würde. Dem möchte ich mich nicht schuldig machen. Ich sehe natürlich, dass das alles gefährlich und hochnot peinlich ist. Aber Die Frage, die man sich stellen muss, ist, ob es da tatsächlich dann der Megaskandal ist, wenn sozusagen auf dieses Ding zurückgegriffen wird. Muss ich auch die Frage stellen, das finde ich eben auch sehr interessant. Das werden wir nie rausfinden, aber da würde ich gerne eine lange Reportage drüber lesen. Ob der Vogt die Texte selber generiert hat oder ob das halt die Person gemacht hat, die eigentlich dafür zuständig wäre, das zu schreiben, ob das abgesprochen war. Mein Verdacht ist ja quasi, dass der Vogt gedacht hat, ich brauche das jetzt gar nicht mehr, ich kann das jetzt selber machen. Also es gibt ja so eine so eine im KI-Diskurs so ein Expertise Hyprist von Leuten, die das gerne verwenden, weil das gibt ja manche Leute, die hassen, es auf die Expertise anderer Menschen zugreifen zu müssen, weil sie alles selber am besten können. Und für die ist KI, glaube ich, extrem geil, weil die dann sagen, ja, ich muss gar nicht zum Arzt gehen. KI hat mir das und das gesagt. Oder ich muss gar nicht meinen Redenschreiber fragen, ich habe mir das jetzt einfach schnell mal generieren lassen. Und dann hat man es fast selber gemacht, aber jetzt habe ich schon viel geredet.
54:28 Gavin Karlmeier
Nee, ich höre dir da wahnsinnig gerne zu, weil das ja auch so ein bisschen dein Thema ist.
54:32 Johannes Franzen
Genau, es ist ja also das Problem bei dem ganzen KI-Diskurs ist, dass Also zu Recht gibt es da quasi gerade eine sehr abwehrende Haltung zu. Bei dieser abwertenden Haltung passieren aber gleich manchmal Sachen, die sozusagen bestimmte Mythen verstärken und aufbauen, die vielleicht nicht so nützlich sind. Und wie gesagt, also zum einen schlecht geschrieben, schlecht schreiben tun die Menschen seit 10. 000 Jahren. Seit quasi das erste Mal jemand irgendwas in einen Stein eingemeißelt hat, schreiben die Menschen irgendwie schematisch, schlecht, standardisiert oder blödsinn. Und das hat jetzt mit KI nicht erst angefangen. Gleichzeitig verändert sich natürlich irgendwie. . verändern sich die Arbeitsfelder, in denen mit Text gearbeitet wird. Und das ist natürlich wahnsinnig was wahnsinnig gefährlich ist und was Leute auch in Angst versetzen sollte. Also gerade Leute wie wir, die in der Wissensökonomie arbeiten. Aber wie gesagt, ob jetzt der Ministerpräsident irgendjemand hat, der ihm die Rede schreibt und da steht halt irgendwie drin, liebe Freunde und Freundinnen, Willkommen zur Eröffnung wichtig und bla. Oder ob das die KI macht. Vielleicht könnten die Leute auch was anderes, was Sinnvolleres machen mit ihrer Zeit. Die Frage ist halt nur, werden sie dann dafür noch bezahlt. Ich glaube, das ist das Entscheidende, weil ich glaube. Frage ich mich jetzt mal vor. Ich hoffe, das hören jetzt nicht irgendwelche erwütenden Menschen, aber ich glaube schon, dass KI auch Dinge abnehmen kann.
55:57 Gavin Karlmeier
Ja, absolut. Ich stimme dir auch zu übrigens, dass es schon so Textformate, Textformen gibt, die schon seit etlichen Jahren KI-ähnlich produziert werden, nämlich Reine Reproduktion, reines Kopieren, Textbausteine. Also ich habe in meinem früheren Leben mal eine Ausbildung in einem kaufmännischen Beruf gemacht. Und da gab es durchaus Dokumente, die auf Servern lagen, in denen E-Mail-Textbausteine lagen, die man sich rauskopfieren konnte. Das ist am Ende nichts anderes, nur mit dem kleinen Unterschied, das noch viel transparenter ist, dass das in Textbausteinen ist, als wenn das von KI geschrieben ist. Es gibt Berichterstattungselemente, Sportjournalismus, Fußball, Spielberichte. Fußball-Spielberichte laufen immer nach demselben Schema ab. Da suchst du jetzt zwölf Wörter für den Ball, die Pille, die Kugel. Dann gibt es das lange Eck, das kurze Eck, dann gibt es die Kiste, die Bude, das Tor. Und dann ist das Ding eigentlich schon quasi geschrieben, ob das jetzt ein Computer jedes Mal neu sortiert nach gefühlter Zufälligkeit oder ob das von Hand jedes Mal nach demselben Prinzip produziert wird. Macht nicht so einen großen Unterschied dabei, finde ich. Deswegen stimme ich dir dazu. Der große Unterschied ist, wenn du als. Kindergarten, der neu eröffnet wird nach Umbau, den Besuch eines Ministerpräsidenten erwartest, dann ist es für den Ministerpräsidenten ein Lehrtext Aber für alle vor Ort ist das eben nicht ein Lehrertext, sondern die einzige Rede, die der Ministerpräsident jetzt gerade in deren Beisein vielleicht halten wird. Heißt also. Der Anspruch an die Politik und an vor allem Funktionäre in der Politik ist ja, dass diese Repräsentanz, auch wenn das häufig noch schon immer der Fall ist, dass diese Repräsentant sich in diesem Moment trotzdem authentisch anfühlt. So, und wenn das aber nicht mehr der Fall ist, dann brauchen wir diese repräsentative Funktion der Politik gar nicht mehr. Weil dann, also wenn das eh alles nur noch ein Abziehbild ist, dann kannst du es auch lassen. Und noch fataler wird es dann, wenn es eben entweder A Emotional aufgeladene Momente sind wie die Rede zum Holokaus-Gedenktag oder b publizierte Texte in einem journalistischen Medium Ob Gastbeitrag sinnvoll ist oder nicht, können andere klären. Wir haben das damals hier so ein bisschen auseinandergenommen, als Elon Musk in der Welt eine Seite bekommen hat.
58:19 Johannes Franzen
Auch bei KI übrigens, oder? Das war doch auch.
58:22 Gavin Karlmeier
Vermutlich oder von Leuten, die für ihn arbeiteten, aber der Text strotzte auf jeden Fall von fehlender Kenntnis. Deutscher politischer Verhältnisse. Oh, das ist aber auch schon lange her. Anderthalb Jahre bestimmt. Das war, glaube ich, so zwischen den Jahren muss das gewesen sein. Um Weihnachten herum. 24.
58:40 Johannes Franzen
Das krass, das wäre irgendwie, das wäre mal quasi so ein monatlanger Skandal gewesen und war dann auch quasi direkt irgendwie durch die nächsten Aufreger Ja vielleicht noch zwei Sachen, weil ich, also ich da wirklich mit am Kämpfen, weil das also Eine Frage, die man sich stellen muss, vielleicht ist es ein guter Anlass, vielleicht passiert ja auch mal was Gutes aus all diesen schrecklichen Sachen, ist vielleicht drüber nachzudenken, wenn ein Text auch mit KI geschrieben werden könnte. Brauchen wir diesen Text und brauchen wir den Anlass, in dem dieser Text vorgetragen wird. Also Grußworte finde ich immer so das beste Beispiel. Grußworte haben ja die Funktion, dass jemand zeigt, ich bin hier. Und ich respektiere quasi diese Veranstaltung und adle sie durch meine Anwesenheit. Das ist dann quasi, bei der Uni ist es dann irgendwie der Projektor oder sonst irgendjemand, der dann halt zu einer Veranstaltung kommt. Und wenn der Text quasi sich in seiner gistischen Funktion erschöpft und eigentlich quasi von der KI ausgespuckt werden könnte, dann könnte man auch zum Beispiel überlegen, muss das sein oder könnte nicht eine andere Funktion, könnte der einfach ein Sekt Glas heben oder einfach kurz winken oder so. Das ist das eine. Das andere ist natürlich schon, dass wir eben diesen Aspekt des selbstgeschriebenen momentan halt mit einer Form von menschlicher Verantwortung und menschlicher Stimme verbinden und dass dann eine Frage des Respekts ist. Dass es sozusagen egal ist, ob der Text quasi, der Text wäre bei einer, auch um ehrlich zu sein, sorry, aber auch beim Holocaust-Gedenktag leider. Also ich würde mir das anders wünschen, dass da Leute mit irgendwie Anspruch und Kenntnis und einer intellektuellen Tiefe drüber sprechen. Da gibt es ja dann auch Gäste, die das können, aber die Politiker, die sind Die schieben da halt irgendwelche Klischees aneinander. Trotzdem ist es ein Unterschied, ob man den Text selber hat schreiben lassen oder von der Maschine schreiben lässt, weil das Maschinengeschriebene halt momentan noch und das auch auf längere Zeit einfach mit einer Form von Mangel an Respekt und Mangel an Investment assoziiert wird. Das heißt quasi, und das ist, was ich so tricky finde, selbst wenn das eigentlich derselbe Text ist. Also wenn es aufs Ähnliche rauskommt, ich glaube ich bin einfach nur sauer, weil mein Kira da ist. Mein KI ist einfach nicht, glaube ich, nicht so gut Andere Leute wollen das ja immer sofort erkennen, wenn sie das sehen, quasi schon riechen. Und ich fürchte, auf mich kommen nur noch viele Demütigungen zu mit Dingen, die ich nicht. nicht erkannt habe. Bei den kleinen Tierchen auf Instagram geht es schon los. Aber genau, also diese Frage nach dem Respekt und vielleicht kommt man so der Sache näher und kann auch ein bisschen mehr quasi verstehen, warum das dann halt schon ein Skandal ist, was Mario Vogter fabriziert hat. Und ich meine, dann kommt es natürlich wirklich auf den Kontext an. Also A, was in der Zeitung steht, da finde ich es ganz klar, das macht man nicht, das geht nicht. Das ist quasi dann auch ein Verstoß gegen quasi die Regeln der Textproduktion. bei der Rede zum Holocaust gedenkt hat, macht man das auch nicht, what the fuck? Und ich glaube, das dritte, ich weiß aber nicht mehr bei wem, war eine Trauerrede und da möchte ich dann doch auch denken. Also Wenn ich jetzt eines Tages tot umfall, dann möchte ich eigentlich nicht, dass jemand irgendwie einfach mein Lebenslaut-Chat-GPT gibt. Am besten auch dem unbezahlten Modell und sich dann irgendwie so ein Er war ein Mitbürger, ein Mensch, ein Freund, also so eine Dreierkonstellation ausspuckt. Das möchte ich dann auch nicht gern, weil das ist, aber wie gesagt, wir wissen nicht, was die Zukunft bringt. Ich möchte es eben verkomplizieren durch den Hinweis darauf, dass es eben sich dann doch auch offen um sehr standardisierte Texte handelt, die sozusagen vorher schon nur so halbmenschlich waren.
01:02:09 Gavin Karlmeier
Er war aber nicht nur ein Freund, er war ein Wegbegleiter.
01:02:14 Johannes Franzen
Nicht nur ein Wegbegleiter, sondern auch ein User.
01:02:20 Gavin Karlmeier
Ich will noch zwei Dinge ergänzen und eine mit einer Notiz aber einsteigen. Abgesehen von den halluzinierten Zitaten muss man fairerweise dazu sagen, dass Tools, die KI-generierten Text erkennen, auch nicht unweigerlich zuverlässig sind. Also auch die können sich irren. Wobei natürlich halluzinierte Zitate, da brauche ich kein Tool für, das ist einfach offensichtlich. Und das hat leider, und das ist der erste Hinweis, leider zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt für Vogt, weil Vogt seit einigen Monaten unter Druck steht wegen Plagiatsvorwürfen in seiner Dissertation. Wer hat sich dagegen, hat Widerspruch eingelegt und will auch vor dem Verwaltungsgericht Klage einreichen gegen die Entziehung seiner Doktortitels? Aber das ist natürlich dann ärgerlich, wenn dann so eine Recherche noch dazu kommt. Und der zweite Hinweis ist, dass Frag den Staat nach dem Thüringer Transparenzgesetz an die Thüringer Staatskanzlei eine offizielle Anfrage gestellt hat mit der Formulierung Guten Tag, bitte senden Sie mir folgendes zu. Eine Kopie der Chat-Protokolle von Mario Vogt mit KI-Chatbots, die er in seiner Funktion als Ministerpräsident des Freistaates Thüringen genutzt hat. Die Protokolle sollen sämtliche Eingaben, Prompts und generierte Antworten, Dokumente oder Bilder verfassen, die im Zeitraum von seiner Wahl, 12. Dezember 2024 bis zum 31. Mai 2026 erzeugt wurden. Und sollte diese Aktenauskunft tatsächlich veröffentlicht werden, das ist dann hochinteressant.
01:03:44 Johannes Franzen
Boah, das würde ich wirklich auch gerne sehen. Das wäre ja wirklich sehr spannend. Aber wahrscheinlich auch sehr unangenehm. Ich meine, ich muss dazu sagen, das mit dem Plagiats-Ding habe ich natürlich verfolgt. Da habe ich so eine spezielle Perspektive drauf, weil ich arbeite ja an der Uni, das ist ja mein sozusagen Ort und in dem Umfeld haben die Leute, muss man sagen, seit Jahren auch ein bisschen die Nase voll von diesen Skandalen, auf die man auch eine spezifische Perspektive haben sollte, weil die oft quasi die Gegebenheiten vor Ort nicht nicht verstehen und manchmal sie schaut ein bisschen auch die Vergehen an, auch in dem Fall jetzt und denkt sich so, ja gut, das ist halt eine schlechte Doktorarbeit. Da wäre eher die Frage Warum werden solche Dinge durchgewunken? Das hat dann eher quasi mit institutionellen Problemen, aber vor allem auch mit Ressourcenknappheit zu tun. Aber diese ganze Plagiatsjagd hat ja quasi so einen ganz unangenehmen Status angenommen. Und das ist zum Beispiel für mich tatsächlich auch so ein bisschen eine warnende Geschichte, wohin die Reise halt mit KI gehen könnte, wenn wir nicht aufpassen. Weil bei Plagiat hat es ja auch damit angefangen, dass man quasi, das war dann irgendwie lustig und schön, dass dann quasi irgendwie so Guttenberg darüber gestolpert ist. Aber es wurde dann recht schnell ja irgendwie auch problematisch und ist dann total ausgeartet in so ein Kopfgeld jagen. Ich meine, wie gesagt, vielleicht gerade weil ich sozusagen ja mit solchen Texten und akademisch arbeite Ich schaue mir dann oft jetzt diese Sachen an und die Vergehen, die da zugrunde liegen und das sind dann halt einfach, also das Letzte, was glaube ich irgendwie jetzt versucht wurde zu skandalisieren, war, dass wenn man einen Text zitiert, dass man da Das ist, glaube ich, jetzt ein bisschen Nischeninteresse, aber dass man quasi dann, wenn da jemand in einem Text wird, jemand anders zitiert. Und man zitiert diese Person. Aber liest quasi diesen, oh Gott, ich krieg's gar nicht mehr erklärt. Also jemand hat jetzt quasi in einem Aufsatz das Buch X zitiert. Und man nimmt das Zitat aus Buch X und zitiert es, als hätte man das Buch X selber gelesen.
01:05:44 Gavin Karlmeier
Ja. Achso, ja, stimmt, das habe ich sogar verfolgt, diese Diskussion.
01:05:48 Johannes Franzen
Das sollte man nicht machen, man sollte das Buch X dann nochmal rausholen und sich das Zitat anschauen. Aber das ist jetzt nicht, das ist meiner Ansicht nach kein vergeben, dass zum Verlust irgendwie der der des akademischen Titels führen sollte. Das ist halt nicht so guter Stil, aber seien wir ehrlich, wenn irgendein Politiker halt eine Promotion hat, dann ist die meistens auch nicht gut, weil man weiß, die hat die geschrieben, um quasi den Titel zu bekommen.
01:06:14 Gavin Karlmeier
Nicht um die Wissenschaft zu gehen, ne?
01:06:16 Johannes Franzen
Genau, ja. Und vielleicht sollte man eher darüber nachdenken, welchen Status quasi diese Titel haben und ob man die, ob man die in der Form noch Braucht, am unwichtigsten ist Doktor sein, eigentlich an der Uni, weil.
01:06:25 Gavin Karlmeier
Das ist ja das Charmante, finde ich, dass wann immer ich mit Menschen aus der Wissenschaft spreche. Die erkennst du immer daran, dass sie ihren Doktortitel nicht führen. Also, ich weiß nicht, wie es mit dir ist. Du hast auch einen Doktortitel und du führst ihn nicht. Und das finde ich immer so sehr charmant, wenn man dann irgendwie so über Ecken oder ein anderer Mensch, der hier auch schon mehrfach zu Gast war, der dann Professor-Doktor ist. Der will das nicht führen. Der ist jam. So. Gut. Und das finde ich dann, das finde ich sehr sympathisch.
01:06:56 Johannes Franzen
Ja. Es ist halt eine berufliche Form von Weiterbildung, die einen quasi qualifiziert für eine weiteren Beruf und keinen Titel, der sozusagen einen adelt. Und vor dem Hintergrund wäre die Frage. Naja. Aber das hat uns jetzt weggeführt von der ganzen Familie-Sache.
01:07:15 Gavin Karlmeier
Ein Satz dazu sagen, weil vor allem ist ja dieser Kampf gegen Doktortitel. ja vorangetrieben worden durch eine durch eine Person, Dr. Stefan Weber, der ja immer wieder vor allem deswegen eigentlich kritisch zu beleuchten. ist, weil sich immer die Frage stellt, wer bezahlt ihn, wer beauftragt ihn, wo steckt das tatsächliche Interesse am Angriff dieser Dissertation? . Steckt das darin, dass ihr für die Wissenschaft gekämpft wird oder steckt das darin um einen öffentlichen Status? zu diskreditieren. Ja. Aber das führt uns jetzt zu weit, weil ich habe noch eine Meldung, wir sind schon viel zu lang, aber diese Sache möchte ich gerne noch mit dir machen und dafür nehme ich dich einmal mit in diese kleine Rubrik hier.
01:07:54 Speaker 4
Funktionen und Emotionen.
01:07:59 Gavin Karlmeier
Und wir fangen an mit einem kleinen, das Spiel ist ganz einfach und es ist nicht wirklich Funktion mit Emotionen heute, weil üblicherweise stelle ich hier neue Features vor und dann gibt es Emotionen vom Gast. Du bist erstmal nicht mein Gast heute, sondern du bist ja hier quasi, du bist zu Hause bei uns jetzt. Willkommen im Haki Versum. Zum anderen geht es nur um eine große Meldung und die leite ich aber ein mit einem kleinen Housekeeping, ein kleines Nachhaken. Und zwar habe ich in der letzten Episode davon gesprochen, dass Eurosky jetzt auch ein PDS hat. Das stimmt nicht, Sie haben ein PLC. Die Erklärung war aber richtig. Also, das AT-Protokoll, auf dem Blue Sky basiert, sorry, wenn es zu nerdy ist, aber. Das Protokoll, auf dem Blue Sky basiert, hat verschiedene Layer. Und der unterste Layer ist The Personal Data Server. Oh, ich hoffe, ich mache es jetzt nicht falsch. Es gibt aber eben auch das PLC. Und das PLC ist sozusagen eine Art Telefonbuch. So ein bisschen wie ein DNS im Internet. Also, da wird zum Beispiel, steht dann drin, wer, auf welchem Server du hostest, wie dein Handle ist und so weiter und so weiter. Und dieses PLC-Verzeichnis Wird jetzt auch in Europa gehostet, wenn du bei Eurosky liegst. Und was du jetzt auch machen kannst, bislang konntest du ja deinen Eursky-Handle dir anlegen und dich dann bei Blue Sky einloggen. Das musst du jetzt nicht mehr tun, denn es gibt jetzt ein europäisches. Frontend für die Blue Sky Welt with Protokoll und zwar heißt das Mu. mu. social Ist ein europäisches eigenes Blue Sky, das eigentlich so ein bisschen so funktioniert, wie wir haben ja auch schon W Social angekündigt. Fork, eine Abwanderung oder Ableitung des bestehenden Blue Skies, aber mit der Möglichkeit, sich in einzelnen Punkten anders weiterzuentwickeln. Dazu gehört zum Beispiel, dass du bei Moo die Möglichkeit bekommst, innerhalb der ersten Minuten deine Posts zu bearbeiten. Es gibt individuell anpassbare Feeds, das kennen wir von Bluescare aber tatsächlich auch schon. und ein System zur Demokratisierung der Kontoverifizierung. Also es wird, und sie kündigen an, jede Woche sollen neue Funktionen hinzukommen. Also du kannst jetzt sozusagen deine Nutzung vom amerikanischen Blue Sky aufs europäische Mu mu. social übertragen. Ich weiß nicht, was so deine Emotionen zum Namen sind.
01:10:16 Johannes Franzen
Leider ist meine größte Emotion vor allem Verwirrung, weil ich tue hier immer so, aber quasi sobald es technisch wird, also sobald es quasi ein bisschen tiefer in die Technik einsteigt, also sozusagen die Konflikte, die dadurch ausgelöst werden, bin ich total aufgeschmissen und ich habe Ich verfolge, dass es Eurosky gibt. Ich habe noch nicht so richtig verstanden, was das ist. Es ist wie bei Blue Sky. Ich warte, bis quasi sozusagen nutzerfreundlich in dem Sinne wird, dass quasi so der mitteldumme User es auch verwenden kann. Und dann steige ich ein und werde dann brutal grinden.
01:10:48 Gavin Karlmeier
Und dafür ist Mu genau das Ding jetzt. Ich versuch's mal mit Analogien zu erzählen, die ich bis jetzt noch nicht kenne. Stell dir vor, du. Möchtest du ein Auto haben, das nicht in den USA gebaut wurde, dann kannst du dir jetzt gerade ja ein Auto oder nicht in China. Nehmen wir China ist besser, weil ganz viele Autos chinesische Bauteile haben. Dann, wenn du dir jetzt ein Volvo zum Beispiel kaufst, ist ein Auto, das ist made in Sweden, aber die meisten Bauteile kommen aus China, das Unternehmen ist chinesisch dahinter und so weiter und so weiter. Dann hast du hier das Dilemma, dass du, ja, scheiße, was soll ich meinen? Ich kann es mir kaufen, ein deutsches Nummernschild dran machen. Dann hast du immerhin ein Auto in Deutschland. Dann bist du sozusagen, du nutzt Blue Sky. Aber mit einem OSky-Handle. Das kannst du machen. Jetzt ist es so, dass auch das Lenkrad ein deutsches oder ein europäisches ist und das ist Mu. Also du befindest dich sozusagen. Die Nutzungsoberfläche liegt jetzt auch in Europa. Boah, die Analogie war richtig scheiße. Es tut mir leid. Das hat gar nicht funktioniert. Aber es ist so: die App selber ist jetzt eben auch eine europäische Variante. Und das ist Mo.
01:11:54 Speaker 6
social.
01:11:55 Gavin Karlmeier
Weil du hast eben mehrere Teile des Servers. Irgendwo kannst du deinen Account haben. Du kannst irgendwo liegen die Inhalte, irgendjemand baut die Nutzungsoberfläche und du kannst sowohl den Account als auch die Nutzungsoberfläche aus Europa haben. Mit Eurostar.
01:12:11 Johannes Franzen
Ich schaue mir das an. Ich denke, es wird dann akut, wenn Blue Sky irgendwann demnächst von irgendeinem rechtsradikalen Milliardär gekauft wird und wir wieder alle umziehen müssen. Und dann werden kluge Leute wie damals erklären, wie das mit dem Fidivers läuft und das werden wieder alle nicht verstehen und dann irgendwie irrational wütend werden und die armen Leute beschimpfen.
01:12:32 Gavin Karlmeier
Vor allem bin ich etwas nicht einmal fasziniert bei so neuen Netzwerken mit Namen. Ist ja wie die, wie quasi die, die, die, wie sagt man, das Vokabular am Ende gestaltet wird. Also mure ich dann. Wenn ich möchte.
01:12:46 Johannes Franzen
Ja, ich meine, wir haben uns ja auch irgendwie an, also es geht, ich versuche es zu vermeiden, weil es ist ein grausamer Scherz. Ich versuche es auch zu vermeiden, ich sage jetzt immer Post oder inzwischen Tweet. Aber eigentlich Post, versuche ich zu sagen.
01:13:01 Gavin Karlmeier
Selbst bei Mastodon, der Tröt hat sich ja nicht durchgesetzt.
01:13:04 Johannes Franzen
Ja, das geht aber dann lieber Skeet. Also sorry. Aber dann lieber quasi ein schmutziger Inside-Joke, als quasi dieses mit dem Trööd. Das geht nicht. Also Mut. Mut, Gemut, ja. Nur Mut. Es ist schwierig. Es ist schwierig. Vor allem, wenn man Leute fragt, wie sollen wir das jetzt nennen, dann passieren ja immer die größten Unfälle. Wie gesagt, so ist ja Ski entstanden.
01:13:27 Gavin Karlmeier
Mein Lieblingsbeispiel ist dafür tatsächlich W Social, weil das die Abkürzung für We ist und länger aber in der Aussprache, weil du länger brauchst um W Zwei Silben zu sagen als äh drei Silben zu sagen als we eine Silbe.
01:13:43 Johannes Franzen
Ja, interessant. Also es muss wachsen und gedeihen und es darf nicht, es darf auf jeden Fall nicht über Über Abstimmung, da passieren die schrecklichsten Unfälle.
01:13:54 Gavin Karlmeier
Aber ich hoffe, dass es gut wird. Ich wünsche dem Eurosky-Team da viel Erfolg und würde sagen, nur Mut. Johannes, vielen Dank, dass du da bist. Das war ganz, ganz fantastisch. Das war sehr schön. Vielen Dank. Besser können wir nicht ins Wochenende starten. Ich wünsche euch allen ein ganz wundervolles Wochenende. Uns wieder am Montag mit Pip Klöckner und einem Rückblick auf den heutigen Börsengang von SpaceX. Und ich fürchte, wir werden auch irgendwas zur WM besprechen müssen, weil es ist leider alles schrecklich. Aber führt ja kein Weg dran vorbei. Danke Johannes. Ich hoffe du kommst wieder.
01:14:30 Johannes Franzen
Auf jeden Fall.
01:14:32 Gavin Karlmeier
Danke euch.
01:14:32 Johannes Franzen
Tschüss.
01:14:34 Gavin Karlmeier
Werbung Yo, ist das nur bei mir so? Die Ausbildung ist nicht so stabil wie ich dachte. Bodenloses Gehalt, Arbeitstag ist lame und Karrierechancen sind dann auf. Das geht auch anders. Faire Bezahlung, sinnvolle Aufgaben und vor allem krisensicherer Arbeitsplatz. All das gibt's bei uns. Dem Bundeszentralamt für Steuern. Bewirb dich jetzt für die Ausbildung zur Finanzwirtin.
01:14:58 Speaker 6
Für noch mehr Perspektive mach das duale Studium zur Diplom-FinanzwirtIn. Alle Infos auf Karriere. bzd. de.