Twitter Blue-Nutzer:innen sollen die Möglichkeit bekommen, ihren blauen Haken auszublenden. Ob das damit zusammenhängt, dass reihenweise Twitter Blue-Accounts blockiert werden, von denen, die mit ihnen nichts zu tun haben wollen? Oder ist das nur ein weiteres von vielen* Features, die Twitter Blue verspricht?
* – es wäre das Dritte; neben dem blauen Haken und 2-Faktor-Authentifizierung per SMS.
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Grüß dich, Gavin Hallo Dennis. Und liebe Hakis, wir machen Housekeeping zu Beginn dieser Ausgabe mal wieder. Wir haben gesprochen über. Hassrede und haben uns ein bisschen lustig gemacht über die neue, wie Twitter es nennt, zentrale Metrik gestern hier. in dem Twitter nämlich sagt, wir zählen nicht mehr die Anzahl der Tweets, die Beleidigungen enthalten, sondern die Anzahl der Impressionen, bei denen die Beleidigung dann landet. Sozusagen. Und Elon Musk hat jetzt nochmal einen Tweet hinterhergeschickt zu dieser Erläuterung. Er sagt, das ist eine wichtige Unterscheidung. Weil es ist sehr einfach, dass sich eine einzelne Person 10. 000 Bot-Konten auf einem Computer erstellt, von denen jeder Beleidigung twittert. Und entscheidend ist, ob diese Tweets aber tatsächlich echten Nutzern angezeigt werden. Und dann hast du in unserem kleinen Chat geschrieben: na, da sollten wir nochmal drüber sprechen. Warum?
01:14 Dennis Horn
Erstmal freue ich mich, dass Elon Musk offenbar auch Haki ist. Also dass er nochmal kurz die Erklärung hinterher geschiebt hat. Mich hat das so ein bisschen verwundert, dass er da nochmal drauf eingeht, weil das ja auch. Also wir haben darüber diskutiert, aber sonst nicht so groß Thema war, zumindest bei diesem Twitter Safety Thread, das vor allem eben auf die Impressions von Hate Speech eingegangen wird und eben nicht mehr auf die Zählung von Hate Speech. Und das ist so ein bisschen so, du, der Keller wird immer chaotischer, aber du gehst da einfach nicht mehr hin. Also man kümmert sich einfach nur darum, dass niemand mehr in diesen Keller kommt, dann ist es egal, wie es da drin aussieht. Also das Problem ist ja nicht weg, nur weil keiner hinsieht. Ich verstehe natürlich, woher die Argumentation kommt, dass man sagt, wenn es niemandem angezeigt wird, ist das Problem nicht so groß. Das mag stimmen, aber das Problem des Hasses auf der Plattform bleibt dann ja bestehen, oder übersehe ich was?
02:03 Gavin Karlmeier
Also ich hätte jetzt gedacht, wir hätten mehr Dissens, weil also ich finde die Frage auch interessant und es klingt auch irgendwie logisch, was er schreibt. Und ja genau, also gleichzeitig weiß ich nicht, ob so dieses Problem, dass Botarmeen für Beleidigungen geschaffen werden, für Hassreden. . wirklich so groß ist in der Breite. Also ich meine, der Mann, der sagt, hier, wir töten die Bots und das funktioniert jetzt nicht mehr so, sagt jetzt, es ist so einfach, dass eine einzelne Person 10. 000 Bot-Kont. Okay, also er sagt dann, das sieht man nicht mehr und damit ist das Problem gelöst. Aber ich weiß nicht, ob das wirklich größer ist als das von Beleidigungen so in der Breite. Und dann ist ja noch der Punkt, dass hier eher eine engere Definition von Hass fährt, zusammen mit Sprinkler, diesem Analysedienst, den Twitter da zitiert Womit das alles so im Ungefähren hängt. Also wir haben am Ende natürlich unterm Strich immer noch die Tatsache, dass andere und zwar viele andere Studien, die wir jetzt über die vergangenen Monate gesehen haben. die darauf nochmal genauer gucken, einfach andere Zahlen ausspucken und die eine, die andere Metriken nutzt, jetzt dagegen steht. Das reicht mir dann einfach nicht aus, weißt du?
03:23 Dennis Horn
Ja, voll. Also ich musste da so dran denken, weil ich habe bei mir, ich habe ja ein Büro, in dem ich arbeite und das habe ich relativ frisch bezogen und hinter mir stehen noch zwei Umzugskartons, die nur voll sind mit Akten.
03:35 Gavin Karlmeier
Die bleiben auch da normalerweise. Also irgendwann merkt man, man braucht die Akten auch nicht mehr, weil man die Umzugskartons nie geöffnet hat.
03:41 Dennis Horn
Richtig. Das Problem ist, die stehen leider im Videocall, im Blickwinkel sozusagen.
03:45 Gavin Karlmeier
Und damit sind sie aber wie die Beleidigung bei Twitter. Also du guckst nicht hin.
03:49 Dennis Horn
Ich habe aber eine Decke drüber gelegt, damit sie auch niemand sieht in den Videocalls. Das ist eine wahre Geschichte. Also wer mit mir einen Videocall macht, sieht hinten rechts einen kleinen grauen Berg. Also eine Decke, und darunter sind Umzugskarton.
03:59 Gavin Karlmeier
Du bist der Elon Musk der Umzüge.
04:00 Dennis Horn
Genau so, der, der, ja. Der Akten, wenn man so möchte. Und das ist dieselbe Art von Problemlösung, eigentlich, die eigentlich keine ist. Außerdem bin ich mir auch nicht so sicher. Also, du das, also dadurch, dass du automatisiert die Sichtbarkeit von Hassrede einschränkst, Heißt es zum einen, dass die Wahrscheinlichkeit durchaus besteht, dass man durchs Raster fällt und man trotzdem immer noch da ist. Zum anderen weiß ich auch nicht, ob das wirklich so die Anreize nimmt, wenn man nicht das Gefühl hat, unsere Bots werden eh sofort gesperrt. Also ich. Denkt also an so andere soziale Netzwerke, wo es teilweise schon schwierig ist, mit mehreren E-Mail-Adressen von derselben privaten Domain-Accounts anzulegen, ohne dass man gesperrt wird. Instagram beispielsweise. Das Gefühl ist relativ schwierig, da so automatisiert stattzufinden. Es gibt zwar ohne Ende Spam-Bots, aber relativ wenig Hass. Redebots, ist zumindest meine Wahrnehmung bei Instagram. Und ich würde vermuten, dass dadurch, dass da das auch das Gefühl ist, das bleibt. am Ende auch weniger Anreize geboten wird, das nachzuahmen. Während du bei Twitter das Gefühl hast, naja, die kümmern, die werden am Ende ein bisschen die Reichweite einschränken. Übrigens etwas, das es früher angeblich nie gegeben hätte, das Shadowbanning. Dass das jetzt irgendwie so ausgerollt wird als die große Antwort oder die größte Lösung. Ich bin mir da nicht so sicher, ob das so die geschickte Idee ist, das dann auch noch so zu platzieren und ach, ich weiß auch nicht.
05:21 Gavin Karlmeier
Und gleichzeitig finde ich dieses Bild faszinierend, also sozusagen einen Ort zu schaffen, an dem der, also so die Bat Bank der Kommentare. So das Bahnhofsviertel der Kommentarspalten, in dem alles abgelagert wird irgendwie, und wo dann aber niemand hingeht und das so ein bisschen verborgen wird. Also trotzdem finde ich an dem Gedanken etwas Interessantes und faszinierendes, weil er ja sozusagen mit dem Gedanken spielt, wenn wir es schon nicht in den Griff bekommen. dann schaffen wir schaffen wir eine Priorisierung der Plätze, wo was behandelt wird. Es ist zumindest ein interessanter Gedanke, der dahinter steckt. Und er löst aber natürlich das zugrundeliegende, und da ist ja die Frage, ob Twitter das überhaupt lösen kann, das zugrundeliegende gesellschaftliche Problem.
06:16 Dennis Horn
Richtig. Ob du das lösen kann oder ob also jetzt nicht nur rein vom Lösen des Problems als solchem. Aber auch auf der anderen Seite, ob überhaupt genug Leute da wären, um sich dem überhaupt anzunehmen. Das kommt ja auch noch dazu. Also es ist ja mehr so, wir haben eh niemanden mehr, der das macht. Also, naja, komm. Naja, komm. Das ist die Antwort gerade. So.
06:38 Gavin Karlmeier
Haken dran ans Housekeeping. Jetzt kommen wir zu den Themen für heute. Wir starten mit unserem persönlichen Lieblingsthema, der schönsten Meldung des Tages. Ich möchte nochmal die Vorgeschichte erzählen. Wir müssen jetzt schon lachen. Also, es ist so. Wir haben schon relativ früh in diesem Podcast, als wir über Twitter Blue gesprochen haben und die dahinter oder darin liegende Funktion oder das darin liegende Versprechen, wenn du dieses Abo hier abschließt für die X Euro im Monat, dann bekommst du dafür auch einen blauen Haken. So, da haben wir schon sehr früh drüber gesprochen, was das so in der Konsequenz bedeutet. Also einmal gibt es so die Legacy-Haken, die fallen irgendwann weg. Da steht jetzt daneben ist Pfui, weil. . Ist nicht notwendigerweise oder nicht zwingenderweise irgendwie wichtige Person. So, und dann gibt es die neuen blauen Haken. Für Twitter Blue Abonnenten. Und da haben wir schon recht früh hier im Podcast gemutmaßt, dass diese neuen blauen Haken, ja, wie wollen wir sagen, so wie das Arschgeweih
07:49 Dennis Horn
Ja, das kann man schon so sagen. Das Arschgeweih des Twitter-Accounts.
07:53 Gavin Karlmeier
So, wenn man Arschgeweih irgendwie negativ belegt, das wollen wir ja auch nicht pauschal machen. Nein. Das ist ich nicht, es ist mir wichtig. So. Und jetzt, ähm, da haben wir gesagt, wenn jetzt Leute diesen blauen Haken haben, dann ist das doch eine Auszeichnung dafür, dass die Elon Musk Geld in Rachen geworfen haben. So.
08:17 Dennis Horn
Und was kommt jetzt? Bevor du es weitererzählst, es gibt ja auch schon durchaus Strömungen und Bewegung. Es gibt zum Beispiel einer der Dienste, die so kurz vor dem Ende der API. Zeit sozusagen noch schnell ausgerollt wurden, war Block the Blues oder so hieß es, glaube ich, ein Dienst, der dir eine Blockliste erstellt hat, um alle Menschen zu blockieren, die einen blauen Haken haben. Also einfach, also ein Twitter blue-blauen Haken, einfach um sozusagen sich vor den Leuten, die bereit sind, Elon Musk dieses Geld in den Rachen zu werfen, wenn man diese Erzählung weiterspielen will. dann, äh, also das wurde dadurch sozusagen, also die Leute wurden dann blockiert damit. Und jetzt ist was passiert. Möchtest du es erzählen?
09:03 Gavin Karlmeier
Ja, also Alessandro Paluzzi ist wieder tätig geworden, einer der Reverse Engineers. Grüße bitte. Twitter arbeitet weiter an der Möglichkeit, alles im Zusammenhang mit der Kontenverifizierung und Identität kontrollierbar zu machen, schreibt er. Und postet einen Screenshot, der zeigt, dass man in Zukunft regeln kann, wenn man Twitter Blue Abonnent ist Ob dieses blaue Häkchen im Profil überhaupt angezeigt wird.
09:33 Dennis Horn
Also das heißt, du kannst jetzt 8 Dollar dafür zahlen, damit du der Einzige bist, der weiß, dass du einen blauen Haken hast.
09:42 Gavin Karlmeier
Ja, also wer geblockt wird, weil er irgendwie Twitter Blue Nutzer ist, kann jetzt einfach den blauen Haken ausschalten. So. Und wir nennen ihn den unsichtbaren Haken. So, der in Zukunft Verifizierungsmerkmal bei Twitter, der unsichtbare Haken.
09:59 Dennis Horn
Ja, das ist so, ne? Also ich finde es wirklich, es ist wirklich eine so tolle Geschichte, dass du dir überlegst, dass da jetzt drauf, also auch wieder Twitter-Betreib Notwehr. Wie gehen wir damit um, dass Leute blockiert werden, weil sie Twitter Blue-Abonnentinnen sind? Naja, wir Schalten einfach den Haken, für den sie eigentlich bezahlen, ab.
10:15 Gavin Karlmeier
Das ist großartig.
10:16 Dennis Horn
Das ist wirklich super toll.
10:17 Gavin Karlmeier
Das ist aber auch irgendwie die einzige richtige Leistung dieses Abonnements bisher.
10:23 Dennis Horn
Naja, da kommen ja noch andere bald.
10:25 Gavin Karlmeier
Es kommen noch in Kürze. So, nächstes Thema: Es gab E-Mails. Ich habe auch eine übrigens bekommen von diesen E-Mails, die jetzt die Runde gemacht haben. Ganz interessant, ich lese mal vor. Die Anrede heißt AtHorn von Twitter, wirklich eine E-Mail. Die hab ich bekommen auch. Die habe ich auch bekommen. Ihr Account kann nicht an Twitter Ads teilnehmen. Ich habe das wirklich gelesen und heute habe ich gedacht, wie nicht an Twitter-Ads teilnehmen. Ein Nutzer, der mit ihrem Account verknüpft ist, kann derzeit nicht am Programm Twitter Ads teilnehmen. Diese Entscheidung beruht auf der folgenden Richtlinie für Twitter-Ads. Horn, nicht qualifizierter Account. Details zu diesen Richtlinien finden Sie unter irgendwas, eine URL. Und dann noch eine kurze Erläuterung: nicht teilnehmen zu können, bedeutet, dass alle aktiven Kampagnen in Ihrem Account, die einen Nutzer oder dessen Tweet sponsern, nicht mehr ausgeführt werden. Weitere Informationen über unsere Werberichtlinien finden Sie unter und dann kam das auch noch weiter.
11:21 Dennis Horn
Ich finde es schon gerechtfertigt auch.
11:23 Gavin Karlmeier
Ja. Ich wollte auf Twitter für meinen Mastodon-Account werben. Aber auch das geht nicht mehr.
11:32 Dennis Horn
Also es kam wirklich völlig aus dem Nichts, ne? Und du bist nicht der Einzige, der das bekommen hat. Ich möchte dazu eine kleine Anekdote anschließen. Ähm, bevor wir erzählen, was da genau hintersteckt, ich kann das ja, ich hab das ja schon seit etlichen Jahren, dass mein Werbekonto bei Twitter gesperrt ist und ich nicht weiß warum. Ich war irgendwann mal auf diesem, es gab mal so einen Dienst, wo du dein Twitter-Accounter, also das jetzt muss ich ein bisschen in der Geschichtskiste kramen. Also es gab mal die Möglichkeit, den Twitter-Account zu boosten für so einen monatlichen Betrag. Ich weiß nicht mehr, der war nicht allzu hoch. Und der hat dazu geführt, dass sein Account öfter vorgeschlagen wird und so. Also den kompletten Account durch die einzelne Tweets. Und das wollte ich mir angucken und ich bin gar nicht zu dieser Infoseite dafür gekommen, weil mir gesagt wurde, mein Account sein nicht zugelassen für das Schalten von Werbung auf Twitter. Und jetzt kommst du mit deiner Geschichte
12:24 Gavin Karlmeier
Ja, ja. Und einige andere auch mit der Geschichte.
12:27 Dennis Horn
So ist es.
12:28 Gavin Karlmeier
Ja. Also, das haben lauter Leute heute getwittert. Offenbar ging da eine Reihen-E-Mail raus. Kein Statement. Ich fand schön Matt Navara, der so ein Social Media Guy ist und dazu immer so die neuesten Nachrichten twittert, hat auf diese E-Mail Einfach mit einem Scheiße-Emoji geantwortet. Und so soll es sein. So musst du damit umgehen. So ist das richtig. Er hatte übrigens eine Reihe von Weiteren Fails im Moment noch rausgepostet. Also einmal, ihr Konto ist nicht für Werbung geeignet. Dann zweitens, wenn man Bilder hochlädt und darin werden Accounts markiert. Dann werden die nach der Veröffentlichung des Tweets trotzdem nicht angezeigt. Dann keine Vorschau mehr auch in WhatsApp. Also, wir haben schon bei iMessage darüber gesprochen, was das gemacht hat. Und die Twitter-Integration mit Slack funktioniert nicht mehr.
13:22 Dennis Horn
Alles wahrscheinlich API-Gründe, also zumindest die letzten meinen WhatsApp und Slack, alles wahrscheinlich hing an der API und niemand fühlt sich dazu berufen, dafür Geld auszugeben, nehme ich API.
13:32 Gavin Karlmeier
So, und was haben wir hier noch? Tipping und Coins.
13:37 Dennis Horn
Na, da ist mein Lieblingsthema. Ich bin ja bereit, ja, ich freue mich sehr drauf.
13:43 Gavin Karlmeier
Auf Trinkgeld oder auf Coins?
13:45 Dennis Horn
Ja, auf vor allem auf Coins. Vor allem.
13:46 Gavin Karlmeier
Also, dass es endlich Coins bei Twitter gibt.
13:48 Dennis Horn
Das wird meine Nutzungserfahrung um mein Vielfaches verbessern.
13:51 Gavin Karlmeier
Ja, also Twitter ist wie ein ähm wie viele dieser Plattformen so ein bisschen auf den Creator-Zug aufgesprungen, zumindest im Kleinen, und hat so eine Reihe von Funktionen eingeführt, die Twitterern, sage ich mal, um jetzt nicht diesen Creator-Begriff auch hier nutzen zu müssen, helfen sollen, Geld zu verdienen. Da gibt es diesen kleinen Geschenk-Button im Profil, zum Beispiel. Und jetzt in den letzten Wochen haben einige dieser Funktionen einfach aufgehört zu funktionieren. Und sind aus den Konten der Creator sowohl die Trinkgeld als auch die Twitter-Coins Funktionen Verschwunden erscheinen irgendwie immer noch auf einem Handy, aber nicht auf dem Desktop. Und die Creator, die diese Funktion bisher nicht aktiviert hatten, können das auch jetzt nicht mehr tun. Keiner weiß, woran es liegt. Auf eine Bitte ums Statement kam auch nur das scheiße Emoji zurück.
14:51 Dennis Horn
Es ist so frustrierend, dass wir halt immer wieder solche Geschichten erzählen. Die so, ach, ich habe das Gefühl, es ist more of the same. Und ich weiß, aber ich habe keinen besseren Umgang damit, als das einfach nur festzuhalten und immer wieder darauf zu schauen und nicht müde zu werden, das zu erzählen. So nämlich. Es ist eine ewige Geschichte.
15:12 Gavin Karlmeier
Vielleicht haben wir morgen noch ein paar weitere dieser Storys. Ich möchte noch abschließen
15:16 Dennis Horn
Ich habe auch noch eine Klima.
15:17 Gavin Karlmeier
Du hast auch noch was. Mastodon habe ich noch. Genau, das habe ich auch.
15:21 Dennis Horn
Ja, Mastodon hat jetzt mehr als 10 Millionen Accounts.
15:24 Gavin Karlmeier
Ja, vielleicht schon seit einer ganzen Weile, das weiß man nicht genau, aber es gibt einen Bot, der heißt Mastodon User Count. der alle ihm bekannten Instanzen von Mastodon untersucht auf neue Accounts hin. Also deswegen kann es gut sein, dass die 10 Millionen auch vorher schon geknackt wurden. Und allein in der vergangenen Woche 186. 000 neue Anmeldungen.
15:53 Dennis Horn
Das ist schon viel, ne?
15:54 Gavin Karlmeier
So, das ist schon viel, und es gibt aber jetzt eine Auffälligkeit. Da gab es eine Art plötzlichen Sprung. Es sind aktuell pro Stunde um die 1500 Anmeldungen. Das schreibt die Seite notebookcheck. com. Die haben da nochmal genauer auf die Zahlen geguckt. Und das ist ein Anstieg. Für den es gar keinen so unmittelbaren Grund gibt. Also, das hält schon seit ein paar Tagen an, pro Stunde um die 1500 Anmeldungen. Die war, also die Zahl lag vorher so bei um die 200 pro Stunde. Und normalerweise gab es ja also Auslöser bei Twitter, weil Elon Musk irgendwas rausgehauen hat oder es irgendwelche Entscheidungen gab. Und das hat dann dazu geführt, dass dass Twitter die Leute in die Arme von Mastodon oder irgendeiner Mastodon-Instanz geschubst hat. Aber da gibt es gar nichts diesmal, mit dem man das irgendwie erklären könnte. Und deswegen ist diese erhöhte Zahl von Anmeldungen bei Mastodon schon irgendwie interessant, weil was heißt das? Also Sind das irgendwelche Operations, die da jetzt laufen? Weißt du, ne? Bots unterzubringen oder keine Ahnung. Also Schon irgendwie interessant, aber auf jeden Fall haben wir jetzt die Zahl von mehr als 10 Millionen und das ist ein Meilenstein.
17:20 Dennis Horn
Ich finde das auch eine krasse Zahl. Jetzt wurde das so erzählt, es kann natürlich auch sein, dass dieser, wissen wir nicht, ne? Ob dieser Countbot vielleicht einfach neue Instanzen hinzugefügt hat an diesem Moment, um da diesen Boost reinzukriegen oder so. Wissen wir nicht, ne? Wissen wir nicht. Wir wissen, was wir immer nicht wissen. Was wir wissen als ein Glas Wasser, was wir nicht wissen, ein Ozean oder so heißt es, glaube ich. Ich glaube genauso. In diesem Sinne, dann.
17:47 Gavin Karlmeier
Du triggers den Poeten innen. Ja, das ist schön.
17:50 Dennis Horn
Dann bin ich mal gespannt, was der Poet sich morgen zusammendichten wird.
17:55 Gavin Karlmeier
Bis morgen. Bis morgen.