Hat jemand einen e.V., einen Anwalt und sehr viel Zeit? Wir hätten da eine Beschäftigung für euch!
Transkript
Automatisch erstellt, kann Fehler enthalten. Zeitmarken springen im Player an die Stelle.
00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Dennis Horn
Grüß dich Gavin Hallo Dennis. Na, wie Blau, Grün, Gelb, Rot, Orange, Gold behakt fühlen wir uns heute.
00:15 Gavin Karlmeier
Ich bin, habe ich gelesen bei Mastodon, hat mir gut gefallen. Ich fühle mich heute unbehaglich. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ja, es ist also, wir stellen fest, dass jetzt nach diesem großen Thema der Behakung in den letzten Tagen ein bisschen Ruhe einkehrt in Trolleywood. Aber wir haben doch ein paar kleine Geschichten, über die wir zumindest sprechen wollen. Vorneweg eine Geschichte. Kurz nachdem wir diese Folge hier aufgenommen haben, um 23. 18 Uhr am Montagabend, hat Elon Musk einen Tweet geschrieben. Und hat geschrieben, Content Creators may wish to enable subscriptions on this platform, just tap on monetization and settings Also nochmal erklärt, wie man das eigentlich findet, hat aber und das ist spannend, einen Screenshot dazu gepackt. Und auf dem Screenshot kann man ein paar Sachen sehen. Man kann sehen, wie das Profil von Elon Musk aus seiner Sicht aussieht, dass er 240 Personen folgt. Dass er 136,4 Millionen FollowerInnen hat, dass er 24. 700 Subscribers hat. Wir haben noch kein gutes deutsches Wort dafür, was im Umkehrschluss übrigens bedeutet Dass er 1,2 Millionen Dollar passives Einkommen generiert, nur durch Leute, die seinem Twitter-Account super gefolgt sind. Wie sollen wir das denn nennen?
01:34 Dennis Horn
Also Abonnenten das zu nennen, ist schwierig wegen Twitter Blue, ne? Ja. Gute Frage. Schickt uns, schreibt uns. Schreibt uns, wie ihr das nennen würdet.
01:46 Gavin Karlmeier
Also 1,2 Millionen Dollar im Jahr, die er an passivem Einkommen bekommt, nur dadurch, weil er auf seinem eigenen Netzwerk das eher mal gemacht hat. Damit alle gleich gemacht sind und alle allen Zugriff auf jede Meinung haben, damit er da eine Zweiklassengesellschaft für seine Inhalte erstellen kann.
02:01 Dennis Horn
Ist das nicht für wie viele? Ja, aber für wie viele Subscriber, wie viele sind das bei ihm? 24. 700. 24. 700 sind nicht so viele. Also im Verhältnis zu wie viele Leute ihm folgen. Ist aber für uns ein ganz gutes passives Nebenbeieinkommen. Für ihn wahrscheinlich, naja, aber klar, ich gebe dir recht.
02:26 Gavin Karlmeier
Also jetzt, dass er das so ein bisschen selber so als Ambeste da hier so groß machen möchte. Ja, ihm geht es nicht ums Geld dabei, glaube ich, ne? Nee, das glaube ich auch. Aber dass er dafür trotzdem Geld nimmt, ist natürlich irgendwie seltsam. Ja. Was man auf diesem Screenshot aber noch sehen kann, ist, dass er mit einem zweiten Profil offenbar noch bei Twitter eingeloggt ist. Du halt kennst ja diese Schnellwechselfunktion oben. Und man sieht ein Kinderfoto und ein paar findige Burschen und Mädels, sagt man das so, auf Twitter haben sich auf den Weg gemacht und mal recherchiert, wie dieser Skonto heißt und wer dahinter steckt und so. Und es ist so, dass es sich bei diesem Konto um einen Account mit dem Namen Elon Test handelt oder im Handle ERMNM-U-S-K. Und dass das Bild, das man dort sieht, auf meinem Kinderfoto ist. Man weiß nicht genau, wer das Kind ist, aber ist ein Bild, das so und sonst nicht im Internet auftaucht. Und ich will jetzt nicht darauf eingehen, was er da so tötet, weil es ist irgendwie trotzdem auch ein, der ist veröffentlicht, aber es ist trotzdem ein Dark-Account irgendwie. Und naja, ich also das verlässt da so ein bisschen, finde ich, die Region der journalistischen Berichterstattung über Twitter, was er so auf einem privaten Twitter-Konto so veröffentlicht. Zumindest ist da nichts bei, was jetzt irgendwie zumindest auf den ersten Blick politisch fragwürdig ist, sondern er schreibt dann, also um mal zwei, drei Auswah zu treffen, um mal ein Gefühl dafür zu kriegen, er schreibt bei einem CNBC-Artikel über Tesla, schreibt er wow drunter oder so. Aber die Figur, die er da einnimmt, ist ein dreijähriger Junge.
04:03 Dennis Horn
Und das ist doch schon zumindest mal kurz eine kleine Erwähnung wert. Ja, ja. Also das Internet wird vielleicht noch irgendwas Findiges draus machen, wenn da Relevanz drin steckt. Ich bin da auch mal durchgescrollt. Ich fand das also klar, irgendwie. Privat und daher nicht berichtenswert, aber auch inhaltlich wirklich nicht berichtenswert. Also ich habe da nichts drin entdeckt, wo ich dachte, ach, krass, interessant, wow. Ja, genau. Nee.
04:28 Gavin Karlmeier
Ja, okay, hakend dran. Oh, jetzt habe ich das erste Mal auch gesagt. Oh, dein Bruder freut sich. Über seinen Grüße. Über den anderen Twitter-Account, den Elon Musk auch noch pflegt, den großen, da hat er auch einen Tweet abgeschickt und zwar Verified Accounts are now prioritized. Was bedeutet, es ist jetzt soweit, der reichweiten Boost kommt oder anders gesagt die reichweitendrosselung für alle nicht verified accounts, um seine Formulierung nochmal zu nehmen. und nicht Twitter Blue Abonnentinnen setzt ein. Ich bin gespannt, wie sich das zeigt. Also wird es sich so zeigen, dass meine Tweets weniger Reaktionen bekommen? Oder wird es sich so zeigen, dass.
05:12 Dennis Horn
Die Tweets anderer einfach noch mehr Reaktionen bekommen. Ich kann das nicht einschätzen. Ich finde es super interessant, weil meine Beobachtung eigentlich jetzt auch schon Vor diesem Tweet von Elon Musk war das so, zumindest in den Antworten auf Tweets, die neu verifizierten Nutzerinnen und Nutzer schon die ganze Zeit oben standen. Jetzt, also mindestens seit einer Woche, ist mir das. Sehr verstärkt aufgefallen. Und das scheint aber jetzt so eine größere Breite einzunehmen, auch in der Suche und in allem, wofür das auch angekündigt war. Und ich bin genauso gespannt. Aber wie gesagt, in den Antworten ist mir das schon aufgefallen. Und da konnte ich jetzt, ich habe am Sonntagabend zum Tatort getwittert, weil das ein WDR-Tatort war und da konnte ich jetzt schon Sehr deutlich sehen, welche politische Schlagrichtungen die Leute mit verifiziertem Account vor allem haben, die dann in den Antworten da ganz oben auftauchten. Da konnte, also konnte ich den Effekt schon so ein bisschen fühlen. Ja, krass.
06:14 Gavin Karlmeier
Ja, das wird sich vermutlich bis zum nächsten WDR-Tatort dann nochmal ein bisschen verschieben, nehme ich an. Schön. Naja. Äh, ansonsten gibt es jetzt immer mal wieder so Dinge, die so auftauchen von Threads, von subscripten Accounts. Also zum Beispiel, wir haben wir kein gutes deutsches Wort dafür. Subskriblat. Das nehmen wir. Elon Musk hat für seine Subskriptoren und Torinnen. vermutlich sind das größtenteils Männer, aber man muss es trotzdem mal dazu sagen. Hat er einen Pfett geschrieben. Wir wissen nicht, was drinsteht, denn wenn man den aufruft, dann steht er also zehnmal untereinander. Du kannst diesen Tweet nicht anzeigen, weil er nur für die AbonnentInnen-EigentümerInnen verfügbar ist.
07:02 Dennis Horn
Ja, also es sieht nicht besonders sexy aus, um dann von da aus zu sagen, ach interessant, abonniere ich mal. Das mache ich doch mal. Es ist einfach nur Bleiwüste, Fehlermeldungsbleiwüste.
07:13 Gavin Karlmeier
Ja, zumal da das Upselling auch gar nicht passiert. Also es wird mir gar nicht angeboten. Hey, wenn du diesen Thread lesen möchtest, klick doch mal hier. Du kannst Subskriptor werden. Das steht da ja alles nicht. Einmal mit Profis. So Und zu guter Letzt, und dann sind wir auch schon durch für heute, kurze Gassi-Runde, auch mal schön am Mittwoch, unser Haus- und Hofanwalt Chanjo-Jun, wir haben gestern schon darüber gesprochen, ist auf unsere Frage eingegangen. Ob theoretisch, also er hat ja schon erzählt, also Mitbewerbende, Mitbewerber, Unternehmen beispielsweise, könnten, wenn sie wollen, eine Klage gegen Twitter einreichen, weil die. . diese Platzierung von blauen Haken an Accounts, ohne dass Menschen dafür zahlen, als unlauterer Wettbewerb zu verstehen sein könnte. . Und er schreibt, ja, auch ein Betreiber einer Mastodon-Instanz könnte Twitter Verklagen, sofern der Betrieb Geschäftstätigkeit also nicht nur privat ist, also ein Verein oder eine UG.
08:09 Dennis Horn
Aha
08:11 Gavin Karlmeier
Wenn also hier uns jemand zuhört, der auf Grundlage eines Vereins oder einer UG eine Mastodon-Instanz betreibt, Wir hätten da vielleicht eine Idee, wie ihr euch die nächsten Wochen um die Ohren schlagen könntet.
08:26 Dennis Horn
Ja, schreibt uns. Wenn ihr vielleicht auch gleichzeitig noch sagt, was wir statt Subskriptoren sagen könnten. Das klingt ja wie aus Harry Potter, diese Diese fiesen Wesen. Ich habe keine Ahnung, ich hab's nie gesehen. Ja, Dementoren.
08:39 Gavin Karlmeier
Naja. Sind das nicht die in der Uni, die einem Sachen erklären?
08:46 Dennis Horn
Die sehen so aus wie so schwarze Gespenster, die rumfliegen und den Leuten irgendwas aussaugen.
08:51 Speaker 4
Wahrscheinlich. Das habe ich vergessen. Aber sie sind böse, ja. Okay, also die, die Elon Musk bezahlen. Bis morgen. Bis morgen.