Twitter zahlt keine Rechnungen. Dem ersten Vermieter ist es nun genug. Aber auch die Musikindustrie hat den Kaffee auf – und Twitter überlegt, ob es vielleicht auch im HQ in SF mittlerweile ein bisschen zu ungemütlich wird.
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran.
00:03 Gavin Karlmeier
Das Social Media Update der CT.
00:06 Dennis Horn
Grüß dich Gavin. Hallo Dennis. Wo erreiche ich dich heute? Ich sitze auf einem Beifahrersitz in Köln. In meinem Auto. In deinem Auto, ja. Schön. Schön, dass wir uns wieder live sehen. Jetzt gleich gehen wir. Oh. Wir haben die Fenster offen, muss ich dazu sagen, weil du Kette rauchst. Den Soundeffekt Blaulicht, Bahnen und Autos eingestellt. Und wer gut zuhört, kann vielleicht noch das ein oder andere Wildtier hören. Ja, wir stehen direkt vorm Zoo.
00:35 Gavin Karlmeier
Oh Mann, ey. Wir waren nämlich gerade zusammen im Zoo.
00:37 Dennis Horn
Ja, weil wir gucken wollten, wie es Larry geht, dem Twitter-Vogel.
00:40 Gavin Karlmeier
Ich wollte mal die, äh, achso, ich dachte, du wolltest mir mal die Mammuts zeigen.
00:45 Dennis Horn
Okay, was ist heute los an diesem Freitag? Emmanuel Macron sagt, er wird heute In Paris mit Elon Musk sprechen über soziale Medien und Kinderschutz auf sozialen Plattformen und andere Themen wie KI.
01:04 Gavin Karlmeier
Ist jetzt schon der graue Block bei den Wahlergebnissen, bei den Hochrechnungen. Ist jetzt schon DKI, ist bei sonstiges.
01:12 Dennis Horn
Elon Musk wird um 16 Uhr außerdem eine Rede halten auf der Viva Tech-Konferenz. Also ich würde sagen, damit sind die Themen für kommenden Montag hakendran schon gebucht. Ja, ich freue mich. Gut, gut. So, zum Thema heute. Die Denver Post, die ich regelmäßig lese, habe ich morgens immer am Tisch, die neue Denver Post. Er schreibt, einem Vermieter in Boulder, Colorado, ist es gelungen, einen Räumungsbefehl gegen Twitter zu erwirken. Gut. Wegen unbezahlter Miete. Ha! Jetzt geht's los. So, es beginnt. Ich finde die Adresse ganz gut. Das ist die 3401 Bluff Street in Boulder.
01:55 Gavin Karlmeier
Schade, dass Twitter da als erstes ausziehen muss und dass du den Hauptsitz nicht dahin verlassen.
02:00 Dennis Horn
Und Twitter und der Vermieter, die haben den Vertrag unterschrieben. Anfang 2020, da war von Elon Musk noch gar keine Rede und von dem, was wir jetzt erleben, für vier Gebäude. Und Twitter hat diese Miete nicht bezahlt. Da gab es eine Vorladung dann. für diesen Gerichtsprozess, da hat Twitter auch einfach nicht drauf geantwortet. Cool. Übrigens, es gibt auch noch ein Reinigungsunternehmen, Avalanche Commercial Cleaning in Boulder. Die haben Twitter letzten Monat schon verklagt und behauptet, 100. 000 US-Dollar an unbezahlten Rechnungen so als Außenstände zu haben in den Räumlichkeiten.
02:41 Gavin Karlmeier
Ja, also was lernen wir daraus? Kleiner Tipp von uns, hier haken dran consulting. Wenn ihr Briefe kriegt, aufmachen. Das ist die Lektion. So.
02:52 Dennis Horn
Du sprichst aus Erfahrung, ne? Ich mache meine Briefe immer auf und bei mir wurden noch nie geräumt. Also ich würde sagen, das muss ein. Du handelst rechtzeitig vor der Räumung einfach. Exakt. Und also Twitter hat natürlich auch in Boulder in diesem Büro MitarbeiterInnen entlassen. Das waren im vergangenen Jahr 87. Und weitere 38 sind freiwillig gegangen. Und jetzt kommt's, das war am Ende wohl nur noch ein Geistergebäude. Also da hat eh keiner mehr gearbeitet Vielleicht ist deswegen auch keiner ans Telefon gegangen, hat sich irgendwie gehört, ist der Vorladung nachgekommen, keine Ahnung. Jetzt wird es auf jeden Fall geräumt. Die Vorstellung, dass Twitter früher oder später nur noch so eine Briefkastenfirma ist, ist schon echt erstaunlich. Krass, ne? Aber in San Francisco wird noch gearbeitet und Elon Musk twittert, viele Twitter-MitarbeiterInnen würden sich unsicher fühlen, wenn sie zur Arbeit in die Innenstadt von San Francisco kommen. Ihre Autoscheiben würden eingeschlagen. Und sie bekämen von der Polizei so wenig Reaktion, dass sie sich kaum noch die Mühe machten, Straftaten überhaupt zur Anzeige zu bringen. weil nichts passiert. Einer der Mitarbeiter schreibt, er und andere EntwicklerInnen seien mit Glasflaschen beworfen worden. Andrea Conway twittert, man habe einem anderen Mitarbeiter hinten auf den Kopf geschlagen. Also die sind zurzeit in San Francisco, wenn diese Beschreibungen zutreffen, nicht gern gesehen, sage ich mal diplomatisch. Und weiß man, ob das daran liegt, dass das Twitter-MitarbeiterInnen sind? Nee, das weiß man nicht. Also die schreiben das so übereinstimmend. Elon Musk, Andrea Conway und noch einen Entwickler, dessen Name mir gerade entfallen ist. Es gibt keine weiteren Berichte, die irgendwie so unabhängig das bestätigen Und also solche Geschichten, wenn sie geschehen, sind natürlich nicht zu rechtfertigen durch nichts und gleichzeitig. Könnte man mal ins Nachdenken kommen, woran es liegt, dass diese Dinge passieren vielleicht trotzdem?
04:50 Gavin Karlmeier
Ja, hundertprozentige Zustimmung. Ich habe keinen Grund, das natürlich anzuzweifeln, diese Geschichten. Aber dass das so aus dem Nichts kommt und dass die einzigen Quellen die Betroffenen selber sind, ist darüber keinerlei. andere Berichterstattung gibt, dass Twitter in San Francisco die Mieten auch nicht zahlt. Also wenn man ein böses Zünglein hätte, könnte man da eventuell auch auf andere Theorien kommen.
05:17 Dennis Horn
Das ist aber nicht der einzige Stress, den Twitter gerade hat. Die Musikindustrie legt sich mit dem Unternehmen an. Die National Music Publishers Association. hat am Mittwoch im Namen von 17 Musikunternehmen Klage gegen Twitter eingereicht. Wegen Urheberrechtsverletzungen. Und wir haben es, wir haben das vorhergesagt, dass es passiert.
05:44 Gavin Karlmeier
Weil wir gesagt haben, also scheinbar hat sich Twitter aus all diesen Content-ID-Netzwerken und Systemen auch verabschiedet. Du kannst dort ganze Filme hochladen, was ja ein ganz offensichtliches Zeichen dafür ist, dass es da keinerlei automatisierten Scan mehr gibt. Und da geht es ja gar nicht nur um irgendwelche. . super komplizierten Algorithmen, die rechenaufwendig wären, sondern da wird einfach so ein Fingerprint genommen, so wie das von Shazam, wie du das von Shazam kennst. . Dementsprechend, also das zu machen, wäre nicht aufwendig gewesen und dieses System wurde eigentlich nur installiert, weil die Musikindustrie keine Lust mehr hatte, gegen jeden einzelnen Fall zu klagen. sondern weil man so eine Selbstverpflichtung seitens der Content-Industrie quasi oder der sozialen Netzwerke ausgehandelt hat, dass Twitter da jetzt quasi ausgestiegen ist oder nicht mehr mitmacht. und dass sich jetzt quasi die Musikindustrie sagt, naja, dann wenn ihr aussteigt, steigen wir auch aus unserem Deal aus, ist halt nicht überraschend, ist aber so wahnsinnig dumm von Twitter, weil vermeidlich. . Und die Strafen, die da drohen, sind, glaube ich, sehr, sehr, sehr empfindlich.
06:45 Dennis Horn
Ja, genau. Also es geht hier in dieser Klage um rund 1700 Songs und die NMPA fordert von Twitter bis zu 250 Millionen US-Dollar Schadensersatz. weil Twitter urheberrechtlich geschützte Musik auf seiner Plattform veröffentlicht habe, ohne eine Lizenz dafür zu haben. Und Gleichzeitig auch nicht ausreichend dagegen vorgegangen sei, was dort passiert. Und da wird es jetzt interessant, du hast es gerade so ein bisschen beschrieben, nach dieser Übernahme durch Elon Musk hat Twitter Das Musiklizensierungsabkommen aufgekündigt, weil es zu teuer war. Und da gab es dann Verhandlungen mit den drei großen Label: das sind Universal, Sony und Warner. Die sind aber auch ins Stocken geraten, das schreibt die New York Times so. Und die NMPA fordert für jeden dieser 1700 Songs. 150. 000 US-Dollar an Schadensersatz. Damit kommt es auf diese Summe von 250 Millionen US-Dollar. Und die Verlage haben wohl Twitter auch darüber informiert, über diese Verstöße. Da gibt es eine Richtlinie für im Digital Millennium Copyright Act. Das ist ein Gesetz in den USA. Und an diese Vorgaben haben sich die Verlage hier gehalten. Twitter hat aber diese Meldungen missachtet. Oder verzögert, heißt es dann in der Klage. Ja.
08:09 Gavin Karlmeier
Ja, also wer da so ein bisschen historisch mal eintauchen will, die Geschichte war halt früher, dass du in der Industrie gerade so YouTube, als mit YouTube anfing und groß wurde. die Leute ohne Ende diese Verstöße hatten, abgemahnt wurden von der Industrie, die Industrie keine Lust mehr hatte. Und es dann so einen Deal gab, die Musikindustrie verklagt die Netzwerke nicht mehr, wenn die Netzwerke einen technischen einen technischen Überbau dazwischen setzen, der eben solche Verpflichtungen ausräumt und reagiert auf die Meldungen von solchen Verstößen. Eigentlich ein total schlauer Deal, der einfach dazu führt, alle haben weniger Arbeit, es fließt ein bisschen weniger Geld auch, aber dafür Alles ein bisschen einfacher. Und dass Twitter das nicht mitspielt, ist so maximal dumm. Das kann man nicht anders sagen. Es gibt ja eigentlich den Deal, wo die Musikindustrie ja schon wirklich darauf verzichtet. diese ganzen Summen zu kassieren, einfach weil es zu viel Arbeit ist. Genau.
08:58 Dennis Horn
Und weil es übrigens, das muss man ja auch sagen, weil es der Musikindustrie ja auch nicht gerade gut zu Gesicht steht, weil sie gegen einzelne Nutzerinnen und Nutzer vorgegangen sind. Das heißt, das war eigentlich so ein Win-Win-Win für alle. Ich finde noch ganz interessant, in der Klage nimmt die NMPA Bezug auf Elon Musk. Da gab es mal einen Twitter-Nutzer, der sich beschwert hatte, weil sein Konto gesperrt wurde. Da gab es irgendwie fünfmal Urheberrechtsverletzungen und dann so ein Strike Konto gesperrt. Und dann hat Elon Musk ihm geantwortet und hat gesagt, na dann, hol dir doch Twitter Blue. Dann kannst du das Material verstecken, sodass es nicht gekennzeichnet werden kann. Und es gibt einen weiteren Tweet von Elon Musk, da schreibt er über die Gesetz. Das ist seine Plage für die Menschheit, der übereifrige DMCA als Plage für die Menschheit, das ist so geil. Also Mit vollem Blick ins Verderben. Und ich meine, das ist ja jetzt nur die erste Riesenbranche. Die Filmbranche wird ja da auch noch kommen.
10:05 Gavin Karlmeier
Ich glaube, die Filmindustrie schaut auch sehr genau darauf, wie Twitter sich da jetzt gerade verhält. Das könnte, also wenn Twitter darüber jetzt stürzen und fallen würde, es wäre schon echt krass.
10:17 Dennis Horn
Es gab noch ein paar Zahlen, wir mögen Zahlen, wir lieben Zahlen. Wir lieben Zahlen. Die leider aber nicht. Ja, sagen wir mal so, sie bestätigen Dinge. Aus dieser Perspektive mögen wir sie. Diese Woche hat die Gay and Lesbian Alliance Against Defamation ihren Jahresreport veröffentlicht. Und darin gibt es einen Social Media Safety Index. Welche ist die sicherste Plattform? für LGBTQ NutzerInnen und so gut wie alle Plattformen steigen In ihrer Bewertung vom Jahr 2022 aufs Jahr 2023. Bei Instagram steigt der Social Media Safety Index von 48 auf 43 Prozent. Facebook steigt von 46 auf 61, TikTok von 43 auf 57, YouTube von 45 auf 54 und Twitter von 45, also alle irgendwie relativ gleiche Ausgangslage, alle verbessert. Außer Twitter fällt von 45 auf 33 Prozent. So. Muss man immer noch so ein bisschen vielleicht noch dahinter gucken, was bedeutet das konkret? Das ist aber. einfach eine Aussage über was ist, also das steht drüber, die sicherste Plattform für LGBTQ-NutzerInnen. Und die Methodik kann man sich wahrscheinlich nochmal tiefer angucken, aber trotzdem finde ich die Zahlen in sich überall aufwärts außer Twitter schon zumindest bemerkenswert. Ist es?
11:51 Gavin Karlmeier
Und es ist ein weiterer Beleg dafür, dass Töte einfach keine sicherer Hafen, kein Marktplatz ist, kein Platz, wo man sich austauschen möchte und auch kein Platz für Meinungsfreiheit am Ende, sondern einfach nur, naja, ist halt ein ungeschützter Raum für alle.
12:06 Dennis Horn
Genau, weil die Ungeschütztheit mit der Argumentation, hier herrscht absolute Redefreiheit, immer dazu führt, dass die Redefreiheit einiger dadurch am Ende eingeschränkt wird. Und zwar über Gebühr. Damit sind wir fast schon perfekt in der Überleitung zu den Community Notes. Ich lese mal diesen Tweet hier vor vom Account Community Notes. Benvenuti contributors from Italy will come to the Willkommen to those from Germany and Austria. Bienvenue, France and Luxembourg. Welcome to our Belgian and Dutch contributors and herzlich willkommen to those in Switzerland. So, also da haben wir einen Rollout, den wir gerade erleben.
12:53 Gavin Karlmeier
Ja, und der kam auch bei mir an. Ich hatte mich ja relativ früh schon registriert für Community Notes, damit ich hier berichten kann, wie sich das anfühlt. Und ich habe heute Morgen eine Push-Nachricht bekommen. Ich lese sie dir mal vor. Kollektive Anmerkung ist ja der deutsche Name von Community Nose.
13:10 Dennis Horn
Danke, ChatGPT, für die Übersetzung.
13:12 Gavin Karlmeier
Wirklich. Deine Hilfe ist gefragt. Deine Bewertung kann entscheiden helfen, ob diese Notiz Zu einem Tweet angezeigt werden soll, der viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ich lese weiter. This footage is not of a real passenger airliner. Bla bla bla bla bla. Und dann sehe ich ein Video von einer Person, die im Flugzeug mit einer Frischhaltefolie drei Plätze reserviert und sich damit eine First-Class Experience baut. Und Jetzt soll ich bewerten, ob die Notiz hier drunter steht, dass es eine Influencerin ist und der LED-Streifen am Deck am Himmel des Flugzeugs zeigt, dass es kein echtes Flugzeug ist und dementsprechend dieses Video fake ist. Das soll ich jetzt bewerten mit Ja oder Nein. Das muss ich so ein paar Mal machen. Und wenn ich das ein paar Mal gemacht habe, dann darf ich eigene Community-Nodes einreichen.
13:57 Dennis Horn
Ist das so ein bisschen wie diese Captchas, dass die erstmal wissen wollen, ob du cool drauf bist?
14:02 Gavin Karlmeier
Ja, das Problem ist halt so ein bisschen. Also, das Prinzip in der Theorie ist, wenn viele Leute gleich antworten, dann kann man darauf den Rückschluss ziehen, dass ich valide bin als Nutzer. Das Problem ist, und das haben ja auch mehrere Leute heute auch geschrieben, Das ist ja völlig überhaupt nicht nachvollziehbar. Woher soll ich denn wissen, ob das ein echtes Video ist oder nicht? Also ich kann auch nicht einschätzen, ob diese Community-Note hilfreich ist. Weil mir die Informationen dazu einfach fehlen. Du brauchst doch Kriterien an der Hand auch irgendwie. Ja, genau. Also kann man auswählen, zum Beispiel die angegebenen Quellen sind gut oder. Die ist gut formuliert oder die bezieht sich auf Informationen, die wirklich im Tweet stehen oder sowas. . Aber das Vorgehen der Auswahl jetzt gerade ist halt total fehleranfällig. Weil ich weiß es nicht, muss aber diese Fragen jetzt beantworten. Das heißt, entweder berate ich und hab Glück oder ich setze mich jetzt erstmal ein paar Stunden hin und recherchiere. Also das finde ich ein bisschen schwierig. Ja. Ja. Ja. Stimme ich zu. Gut. Beobachten wir weiter.
15:03 Dennis Horn
Vielleicht bleibe da dran und recherchiere aber jetzt erstmal, ob das eine gute Quelle ist. Wir haben ein Feedback bekommen zu C2PA. Nico Ernst hat uns geschrieben. Der schreibt für CT Photo schon länger darüber. Und hat nochmal so geschrieben, also es ist nicht so, dass man den JPEG-Standard verändern müsste. Die Idee ist viel radikaler, aber nur so geht es. Jedes Bild, das nicht den C2PA-Fingerabdruck mitbringt. Kann man nicht als echt ansehen. Also kann nicht als echt angesehen werden. Und er sagte, man muss da nochmal so ein bisschen unterscheiden C2PA ist nur so der technische Unterbau. Das eigentlich wichtige ist die CAI, die Content Auth, dieses Wort. Gut, dass die Bank gerade vorbeifährt. Die Content Authenticity. Initiative, die Adobe gestartet hat, 2019 schon so mit Blick auf Deepfakes. Und Twitter, das schreibt ja ganz schön, Twitter könnte der CAI einfach beitreten. Ach nee, müssen sie gar nicht, denn sie waren ja Gründungsmitglied. Und er sagt, er weiß nicht, was seitdem auf Seiten von Twitter Da passiert ist. Ich habe da einen Verdacht. Du sagst wahrscheinlich nichts. Exakt. Also es ist auch keine Pflicht, wenn man da irgendwie mit drin ist, nur noch Bilder mit CAI-Fingerprints zu veröffentlichen. Und da gibt es mehrere Ausprägungen. Im Idealfall hast du mit jeder Bearbeitung die Möglichkeit direkt das Original auch anzusehen. Also er schreibt so als Beispiel Da taucht irgendwo ein Pressefoto als Aufmacherbild bei Spiegel auf, beim Spiegel. Das ist ein Ausschnitt, weil zum Beispiel das Seitenlayout vom Spiegel das nur so erlaubt. Machen manche CMS ja auch automatisch. Und dann klickst du auf das Foto als Nutzer und siehst dann per Pop-Up das ganze Bild. Und zwar direkt bei der dpa gespeichert, inklusive Angaben über Zeit und Ort der Aufnahme sowie den Namen des Fotografen. und dessen Agentur. Und das ist so ein bisschen, wie dieses Konzeptvideo für Twitter auch aussah. Da hast du da drauf geklickt und dann hast du sozusagen den Verweis aufs Original bekommen und Nico schreibt, es soll eine Chain of Trust bilden. sodass wenn du Zweifel hast, dich eigentlich gleich Spiegel, dpa, der Fotograf. und zum Beispiel Nikon als Kamerahersteller, die angelogen haben müssen. Und da ist natürlich viel Krypto dahinter, damit die Daten nicht gefallen werden. Und eine Plattform wie Twitter müsste aus seiner Sicht da schon einen Aufwand betreiben und auch mehr Last auf den Servern ermöglichen, um das auch wirklich umzusetzen, wie im Beispiel genannt, dass es wirklich sinnvoll ist. Und ja, da wissen wir, wie es bei Twitter ist. Twitter aktuell darum steht. Ja, so ist das. Eigentlich eine ganz geile Initiative.
17:48 Gavin Karlmeier
Ich finde das eine mega Initiative. Natürlich, das ist halt wirklich ein dickes Brett. Du musst viel verändern, damit das funktioniert. Aber die Vision, dass du, also und klar, Twitter muss da viel machen, weil viele Fotos das erste Mal eben bei Twitter auch auftauchen, dementsprechend wird Twitter. . so eine Primärquelle und das Ende dieser Kette für viele Fotos. Aber die Vision, dass jedes Foto, das existiert, auf Echtheit nachgewiesen werden kann. Ist halt eine tolle Idee. Und leider vermutlich auch eine der wenigen Methoden, um irgendwann wirklich gegen KI-generierte Deepfakes zu. vorgehen zu können. Weil die die Bringschuld, was vermutlich nicht auf den Fotos liegen kann, die digital generiert sind, sondern eher wahrscheinlich bei den echten authentischen liegen müssen. So.
18:36 Dennis Horn
Ein paar Kleinigkeiten haben wir noch zum Schluss, die wir ja wieso als Kleinigkeiten durchgehen, aber vielleicht. Kochen irgendwann die Emotionen auf ins Hoch. Hast du Gefühle vielleicht?
18:46 Gavin Karlmeier
Habe ich mal Gefühle. Wir wissen es noch nicht. Irgendwann hast du Gefühle.
18:50 Dennis Horn
Ja, bei einer Geschichte.
18:51 Gavin Karlmeier
Okay, darf ich raten mal welcher gleich, wenn du da bist. Ja. Okay.
18:54 Dennis Horn
Fangen wir an. Twitter arbeitet an einer Option, an einem Häkchen, das man setzen kann. Wenn man selbst einen Account hat für. . Menschen, die dich, wie haben wir das denn genannt, subskribieren.
19:09 Gavin Karlmeier
Also super folgen.
19:11 Dennis Horn
Super folgen. So, und dann kann ich jetzt als so einen Account einstellen, ob Leute, die das nicht abonniert haben, mir kein Geld dafür zahlen. Da hast du Gefühl. Ich habe für die sprachliche Komponente. So, ich fange nochmal neu an. Also du kannst jetzt einstellen. ob Leute die Vorschau deiner Tweets trotzdem sehen sollen, selbst wenn sie dir kein Geld überweisen.
19:40 Gavin Karlmeier
Ja, das haben wir schon mal, also als es damals in Gebetat wurde. Haben wir da schon mal darüber gesprochen, weil ich mich so wahnsinnig darüber echauffiert, lustig gemacht und aufgeregt gleichzeitig habe. Nämlich das Feature, also um das nochmal, wer das nicht verstanden hat, jetzt, weil Dennis es sehr gut erklärt hat, also Ich habe einen Account, den du der Tweets schreibst und der Tweets für Leute schreibst, die dafür bezahlen, dass sie die lesen. Und jetzt kann man aktivieren, dass die Tweets, die hinter der Paywall liegen bei mir, dass man die vorschauen kann. Ja. Damit man dafür bezahlt. Ja. Aber sind das nicht einfach Tweets? Also ist das nicht die klassische.
20:18 Dennis Horn
Dafür muss das schon ein Longform-Inhalt sein, ne?
20:20 Gavin Karlmeier
Ja, sonst funktioniert die Idee nicht. Die Idee ist halt nichts. Also meine Gefühle reichen auf wegen. Also da bin ich also das Ich bin so fassungslos über diese Wahnsinnig dämliche Idee, dass man jetzt die Tweets, die man eigentlich in der Die Paywall schiebt, auch kostenlos als Vorschau anzeigen kann. Neben den Tweets, die eigentlich kostenlos sind, damit Leute dafür bezahlen. Um die Tweets zu sehen, die. . Was ist das? He's a genius.
20:45 Dennis Horn
Das ist so krank. He will get us on the mass someday. Ja, aber vielleicht fliegt er besser mal vor. Dann hören wir jetzt hin und wieder, dass der kostenlose API-Zugang jetzt auch wirklich eingestellt ist. Das war ja ganz interessant. Das ist jetzt schon wirklich Wochen her, dass wir über diese ganze API-Diskussion bei Twitter gesprochen haben. Und wir haben immer wieder gemerkt, bei manchen Diensten funktioniert es noch. Also Bots haben da irgendwie noch schreibend Zugriff drauf. Also das war irgendwie ein Ding und jetzt scheint, also mehren sich Meldungen, jetzt ist aber wirklich nicht im Scheiß.
21:24 Gavin Karlmeier
Also die Meldung, wo ich darauf aufmerksam wurde, war, dass es Deleted Hot Soul Memes ist. gemeldet hast. Da gibt es einen Deleted Hotso-Account. Ja, das ist ein Bot, der die Tweets veröffentlicht, die El Hotso löscht. Und das sind sehr viele am Tag Ein Hotso-Watchblock. Ja, genau so. Und es gibt auch immer wieder so Tweets, und die mag ich am meisten, wo dann oben nur was steht mit so dicken Ausrufezeichen. Kein gelöschter Tweet. Und einer von denen war eben, dass Deleted Hotso-Memes jetzt darauf angewiesen sind. oder ist, ich weiß nicht, wie groß das Team ist, in der Vollzeit für Arbeiten, dass die jetzt darauf angewiesen sind, dass man ihnen Informationen über gelöschte Tweets oder Screenshots sogar zukommen lässt, weil eben die AP nicht mehr funktioniert.
22:06 Dennis Horn
Okay, ist das irgendwie eine Transparenzinitiative? Muss man bei Alotso drauf gucken, was der löscht?
22:12 Gavin Karlmeier
Ja, der ist so ein bisschen, also man kann das schon vergleichen mit Wikipedia-Artikeln, die aus Regierungs. Gebäuden bearbeitet werden. .
22:19 Dennis Horn
Okay. Zoe Schiffer schreibt, dass Twitter jetzt eine vollständige Abschaltung testet. von Google Cloud.
22:27 Gavin Karlmeier
Ich bin gespannt, ob das nicht funktioniert.
22:29 Dennis Horn
Ja, also wir haben ja darüber gesprochen, so einige Dienste betreibt Twitter nicht auf eigenen Servern, sondern hat die ausgelagert auf Google Cloud, bezahlt die Rechnungen nicht und in zwei Wochen könnte da Ende sein. Und deswegen soll migriert werden, noch in diesem Monat. Und jetzt wird das schon mal getestet wohl. Und die wahrscheinlich schreibt solche Schiffe ein. Einzigen. Was? Die wahrscheinlich ähm. Wahrscheinlich ist es notwendig, um die Konsequenzen abzuschätzen.
23:02 Gavin Karlmeier
Ich bin wirklich gespannt, welche Features das sind, weil das weiß noch niemand, richtig? Also, also wahrscheinlich, also ich wollte gerade sagen, außer die Leute bei Twitter, aber vermutlich erstmal die.
23:11 Dennis Horn
Also es tauchte zumindest jetzt nirgendwo in der Berichterstattung darüber auf. Ich bin sehr gespannt.
23:18 Gavin Karlmeier
Also weil wir werden das ja merken.
23:20 Dennis Horn
Ich glaube nicht, war das dieser Dienst, den sich Twitter zugekauft hatte oder war das eine andere Geschichte? Es war eine andere Geschichte.
23:27 Gavin Karlmeier
Man kommt ja auch durcheinander, wenn man jeden Tag so viel überhaupt.
23:30 Dennis Horn
Es ist wirklich so, ja. Bei Mastodon hat uns einer der Hakis gefragt, ob wir so den einen Artikel kennen, der das so super zusammenfasst. Ich lese jeden Tag 20 Artikel über Twitter und Twitter. Keine Ahnung, ich weiß es nicht. Ich wollte einen schicken, nämlich der, wo er zum Verschwörungsmilliardär ernannt wurde.
23:50 Gavin Karlmeier
Ah, von Daily Coss.
23:51 Dennis Horn
Ah, genau. Den habe ich nicht mehr gefunden. Ja, jetzt hier. Das ist der Tipp. Aber da habe ich halt so gedacht, das ist halt. Gut, oder? Luxusclass-Bus steht da hinten drauf, fünf Sterne. Subwoofer im Motor. Zwischendurch fährt die Linie 18 hier vorbei. Bis nach Istanbul. Wolltest du gerade sagen. Wollte ich gerade fragen, wo du hinfährst. Das ist toll. Und wo war ich? Achso. Aber da habe ich gedacht, dieser Artikel ist ja natürlich politisch so ein bisschen gefärbt. Also wenn man wirklich so ein richtig komplett neutrales Ding hat, wo alles mal aufgezählt ist, das wäre, glaube ich, das Interessante. Und da kenne ich halt nichts, wo es mal so richtig Alles klar. Also ehrlicherweise muss das auch mal jemand anfangen, als Buch zu schreiben.
24:32 Gavin Karlmeier
Ja. Wir bringen uns nicht auf Ideen. Nee, lieber nicht, ne? Das ist, glaube ich, viel Arbeit. Aber so die Chronologie des Scheiterns wäre schon toll.
24:41 Dennis Horn
Oh mein Gott.
24:42 Gavin Karlmeier
Ja, ja.
24:44 Dennis Horn
Vielleicht so das als wirklich mit so großen Bildern wie so ein Stern. Also ich empfehle, wenn man das irgendwie so ein bisschen nachvollziehen möchte, 140 Episoden Haken dran. Vielleicht sogar 41 Minuten. So, dann haben wir noch ein Thema. LinkedIn führt Twitter-ähnliche Filter ein für Benachrichtigungen und Erwähnungen. Ja, ich hab das, also Ist das eine Geschichte, wo du Gefühle hast? Ja? Nimm also eigentlich Befriedigende Gefühle. Bestätigungen. Also als LinkedIn-Nutzer finde ich, ach, das wird so nötig, dass die einfach mal. Du musst ja bei LinkedIn für alles, wofür du in einem normalen Netzwerk anklickst, brauchst, brauchst du ja bei LinkedIn fünf Klicks. Und 40 Dollar im Monat. Und 40 Dollar im Monat. Was okay ist, wenn man das nutzt und für sich irgendwie einen Wert daraus zieht. Außerdem sagt Elon ja, die Zukunft ist bezahltes soziales Netzwerk, aber vielleicht sieht er nicht, dass es nicht seins wird. Naja, so und das andere ist. dass wir ja jetzt schon häufiger darüber gesprochen haben, so wer nimmt Twitter eigentlich die Butter vom Brot? Und vielleicht ist es gar nicht Mastodon, vielleicht ist es LinkedIn. Zumindest so in unserer Bubble spielt das ja echt eine Rolle. Also ich habe manchmal so im Medienumfeld, das ist was, wo ich übrigens nochmal zu Twittern wollte gerade sagen, ein bisschen was zu posten wollte. Mein Eindruck ist gerade. dass LinkedIn den Medienhäusern, vielleicht auch anderen Unternehmen, ihr Intranet egal macht. So, weil alle. Ihre internen Diskussionen und Punkte und wie toll sie sind, was eigentlich so als Artikel im Intranet bisher immer erschienen ist. Jetzt bei LinkedIn posten. Wer braucht eigentlich noch Intranet? Weißt du, was ich meine?
26:37 Gavin Karlmeier
Ja, vor allem weil LinkedIn so ein Tool wird, wo du über Bande. Dinge veröffentlichen kannst, die eigentlich nur an eine Person adressiert sind. Ja, genau. Also und die Bande ist die Öffentlichkeit. Ja, genau. Und das haben wir in den auch in den letzten Tagen erst immer mal wieder beobachtet. Und auch ganz öffentlichkeitswirksam. Und ich finde das eine sehr spannende Beobachtung. Da müssen wir mal gezielter drauf schauen, weil ich übrigens auch ganz früh, als wir hier darüber gesprochen haben, wer wird den großen Twitter-Gegner, den großen Twitter-Killer? in die Welt schubsen, war meine Wette auf LinkedIn, dass es bei LinkedIn eine Art Microblogging-Tool geben könnte. Und die ist immer noch nicht vom Tisch. Ich würde das immer noch nicht abschreiben. Weil eben die normale Timeline bei LinkedIn sich ja so ein bisschen anfühlt wie eine Mischung aus Blogging und Facebook 2016.
27:26 Dennis Horn
Ja. Und auch beim Thema KI gibt es ja diese Front zwischen Microsoft-OpenAI und Twitter, Schreckstrich-XAI. Und also ich finde, das ist interessant. Ja, guter Punkt. Stimmt.
27:40 Gavin Karlmeier
Ja, ich bin, ich könnte mir vorstellen.
27:43 Dennis Horn
Jetzt noch zwei.
27:46 Gavin Karlmeier
Achso, du wolltest, glaube ich, noch kurz sagen, was Twitter ähnlich benachrichtigt. Wie die konkret aussehen, oder?
27:50 Dennis Horn
Achso, nee, also die sehen Twitter-ähnlich aus. Das ist einfach so eine schöne Benachrichtigungsleiste zwischen allen und kann hin und her wischen und so. Ja, kann es hin und her wischen. So, warte, ich such's nochmal kurz raus, damit wir das nochmal vor Augen haben. Genau, zwischen allen meine Postings und Mentions kannst du hin und her schalten. So, und das ist Ja, gut. Ja, das ist endlich brauchbar. Ja, das stimmt. So, würde ich mal sagen. Interessante Statistik noch von Luca Hammer, der auf der Republika diesen tollen Vortrag gehalten hat über den Untergang von Twitter auch und der jetzt mal gezählt hat, über welche Plattformen zur Republik. Republika, wie viel gepostet wurde. Das ist sehr gut. Also nur mal ganz kurz die Zahlen. Ein Viertel der Beiträge zur Republika wurden im Fediverse veröffentlicht. Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich das Volumen auf Twitter da etwa Achso, hat sich das Volumen auf Twitter etwa halbiert und im Fediverse mehr als verdoppelt. Krass. Und die Reihenfolge jetzt am Ende immer noch 60% Twitter, 24% im Fediverse, 11% Instagram. Und 5% LinkedIn. Wobei er hat so eine zeitliche Kurve so im Verlauf und während der ganzen Republika nichts. Und dann als sie zu Ende ging, ging es hoch. Bei LinkedIn.
29:09 Gavin Karlmeier
Ja, da saßen die Leute im Zug und haben einen langen Text geschrieben.
29:12 Dennis Horn
Wir haben einen langen Text, was sie alles inspiriert hat. Ja, natürlich. Ein paar Leute noch vertagt und so.
29:17 Gavin Karlmeier
Ja, und erstaunlich. Ich werde mit tollen Inspirationen die nächsten Monate durchs Leben gehen. Habe ich alle geliked. Ja, natürlich. Habe ich gesehen, weil LinkedIn so aufgebaut ist, dass ich immer sehe, wer alles geliked hat.
29:30 Dennis Horn
Und zum Schluss möchten wir euch noch einen weiteren Podcast empfehlen, der heute an den Start geht. Schon wieder. Der heute an den Start geht. Und das ist die Elon Musk Story von 1 Live, die der Person Elon Musk ein wenig auf die Spur geht. Wir haben ja hier schon ein paar Mal. darüber gesprochen, so über diese Aura des genialen Tech-Propheten klang eben ja auch durch. Und wenn wir dazu posten. Du kriegst es ja auch mit immer wieder diese Leute, die unseren Podcast hier auch angreifen, zwischendurch, mal so, also die Fanboys, Boys vor allem, die diesem alten Visionärbild von Elon Musk auch noch weiter anhängen.
30:11 Gavin Karlmeier
Und man kann das ehrlicherweise auch also ein Stück weit verstehen, will ich sagen. Also wenn du wirklich nur seine Legacy dir anschaust auf dem Stand von 2019. dann muss man schon sagen, bis dahin hat er ja schon erstaunliche Dinge geleistet für die Elektromobilität, für die private Raumfahrt. Da ist ja schon was dran. Das sind aber so Geschichten wie so ein, ah jetzt fehlt mir das Bild. Ich glaube, es gibt so ein. Wie konnte das passieren? Ja, aber du wirst gleich, also kennst du dieses Bild von den Dingen, die immer kleiner werden, je näher man kommt? Also wie so ein Zwerg auf dem Berg, wo du immer näher dahin kommst und siehst, er ist eigentlich nur sehr, sehr klein. Nachvollziehbar? Ja, mach mal weiter. Vielleicht am Ende. Es gibt doch so Dinge, es gibt zum Beispiel so optische Täuschungen, wo du das Gefühl hast, das ist ein sehr, sehr, sehr hoher Turm. Und du näherst dich diesen Turm an und du stellst fest, der geht dir nur bis zum Knie. Okay. Und das ist so die. Das ist eigentlich so die Legacy von Elon Musk in vielen Bereichen. Weißt du? Also aus der Ferne betrachtet sieht alles groß aus. Aber Wenn die Sonne tief steht, werfen Zwerge lange Schatten. Wow!
31:24 Dennis Horn
So, und dieses aber bringt der Podcast auch hier ins Spiel. Wir hören mal kurz rein.
31:29 Speaker 4
Aber wenn in letzter Zeit von Musk die Rede war, dann ging es eher nicht mehr um die großen Visionen. Weil in den letzten paar Jahren hat sich Elon Musk ganz schön verändert. Er hat Hetzkampagnen auf Twitter gestartet. Er hat mehrere Menschen öffentlich als Pädophile bezeichnet. Er verbreitet Verschwörungstheorien.
31:51 Speaker 5
Something extremely bogus is going on.
31:55 Speaker 4
Und sogar antisemitische Kommentare.
31:59 Speaker 5
Soros hat Humanity.
32:01 Speaker 4
Und immer mehr Menschen fragen sich. Ist dieser superreiche, supermächtige Milliardär nicht nur ziemlich unsympathisch geworden, sondern möglicherweise sogar gefährlich?
32:13 Dennis Horn
Das ist Christian Schiffer, ein sehr geschätzter Kollege vom Bayerischen Rundfunk. Und Sarah Kriche macht mit ihm diesen 1 Live-Podcast in der Elon Musk-Story. Die beiden schauen genauer hin, was passiert, wenn man hinter eben diese Inszenierung blickt des Visionärs, des Genies und dann bekommt dieses Bild ganz schnell Risse bzw. Man kommt ihm näher und er wird immer kleiner.
32:37 Gavin Karlmeier
Schau mal.
32:38 Dennis Horn
Fünf Episoden. Die ersten beiden schon heute in der ARD-Audiothek überall, wo es Podcasts gibt, die anderen drei in den kommenden drei Wochen. Das ist hörenswert. Wenn ihr der Person Elon Musk noch ein bisschen näher rücken wollt, als wir das hier im Podcast regelmäßig tun.
32:51 Gavin Karlmeier
Und ich will nicht zu viel vorwegnehmen, aber es wird früher oder später wohl auch mal über Twitter zu sprechen sein. Und vielleicht gibt es das Stimmen, die man schon mal gehört hat. Ja, gibt es da einen Cameo-Auftritt.
33:00 Dennis Horn
Eventuell, ja. Eventuell. So. Setzen wir uns jetzt in die 18, gehen wir in den Zoo. Oder auf den Grimmer Online Award. Worauf hast du Lust? Also man kann hier fußläufig auch zu Burger King in Köln-Mühlheim laufen.
33:15 Gavin Karlmeier
Ja, dann machen wir das doch. Das fände ich, glaube ich, toll. So wirklich so auch hier parken, richtig 50 Minuten laufen. Ja. Und dann in Burger King und dann so richtig mit Bauchschmerzen zurücklaufen.
33:24 Dennis Horn
Ja, aber das ist gut, weil wenn wir am Auto wieder sind, dann geht es uns wieder besser nach dem Burger.
33:28 Gavin Karlmeier
Das stimmt. Nach den Burgern sollst du ruhen oder tausend Schritte tun. Vielleicht kannst du mich auch einfach nach Hause fahren.
33:34 Dennis Horn
Ja, danach im Anschluss.
33:36 Gavin Karlmeier
Ja, das wäre nett. Schönes Wochenende, Dennis. Ja, dir auch.
33:39 Dennis Horn
Bis Montag.
33:40 Gavin Karlmeier
Bis Montag