Tag 3 der re:publica bricht an. Wir haben uns deswegen Flo Gregorzyk geschnappt, der Angela Merkel interviewt hat, spekulieren, was Friedrich Merz möchten könnte und schauen auf das Ende des Verfahrens zwischen Musk und OpenAI – oder ist das erst der Anfang?
➡️ Angela Merkel im Interview mit Florian Gregorzyk und Carolin Bredendiek: https://www1.wdr.de/politik/merkel-0630-interview-100.html
Kapitelmarken
KI-unterstützt
Hier sind die Kapitelmarken für den Podcast:
- Hallo Flo!
- Interview mit Angela Merkel
- Recap re:publica
- Elon Musks gegen OpenAI
- US-Schulbezirke verklagen Social Media Giganten wegen psychischer Gesundheit
- Metas will Klagen nicht außergerichtlich regeln
- Metas großer Shift: 7.000 Mitarbeiter in KI-Positionen versetzt
- Digitale Souveränität in Europa
- Elon Musks 420 Dollar-Deal
- Friedrich Merz bei Katholikentag
- Gesellschaftlicher Konsens für Social-Media-Verbot für Kinder
- Das Ende der MMS
- Funktionen und Emotionen
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:07 Gavin Karlmeier
Haken dran, das Social Media Update Date der CT. Hallo Flo. Hallo Gavin. Bei mir ist heute Florian Gregorzik. Wir sitzen am Rande der Republika auf einer schicken Dachterrasse, die man nur bekommt, wenn man Angela Merkel interviewt, wie du das gestern getan hast.
00:22 Florian Gregorzyk
Oder wenn man weiß, welchen Knopf man im Hotel gegenüber am Aufzug.
00:25 Gavin Karlmeier
drücken muss. Ja, du hast Angela Merkel interviewt. Wie ist sie privat?
00:32 Florian Gregorzyk
Ehrlich gesagt Nett, zugewandt. Also man muss vielleicht dazu sagen, wir machen einen jungen Nachrichtenpodcast für den WDR, der heißt 630.
00:42 Gavin Karlmeier
Du bist Florian Grigotzig, mein lieber alter Freund, Journalist, hast einen jungen Nachrichtenpodcast mit dem Namen 630. Richtig, genau. Oder arbeite da zumindest mit.
00:52 Speaker 4
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01:07 Speaker 5
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01:26 Florian Gregorzyk
Und wir haben vor ein paar Wochen den Anruf bekommen, dass wir auf der Republika Angela Merkel interviewen können und wir überlegen uns dann immer so ein bisschen so Spielereien, sag ich mal. Also zum Beispiel jetzt haben wir auf der Bühne auf der Republika einen. . Eine WG-Küche aufgebaut, wirklich so mit Tisch, Pizzapappkarton und so ein Hintergrundbild designt und so. Und das fand sie, glaube ich, ganz cool, weil sie es, glaube ich, gewohnt ist. Ja, in so sehr gesetzten Settings Interviews zu geben und vor allen Dingen aber auch häufiger mit Journalisten zu sprechen, die sich dann auch Ja, selber ein bisschen ernster nehmen, als wir das vielleicht gemacht haben. Ich hatte das Gefühl, dass sie das ganz gut fand.
02:07 Gavin Karlmeier
Ja, vor allem das Interessante ist ja, sie hat das ja schon öfter gemacht in der Vergangenheit. Wir erinnern uns, dass sie zum Beispiel einmal vier YouTuberInnen interviewen ließ. Langes her, ja. Das Wort Interview aber sehr vorsichtig von mir. Es hatte jetzt nicht Ben Bernd Qualität, aber wir waren auch nicht weit weg. Also es war wirklich mehr so ein nettes. . Nettes Handshake-Gespräch.
02:27 Florian Gregorzyk
Ja, aber man muss ja auch dazu sagen, also das waren ja wirklich auch YouTuberinnen und YouTuber, die haben falsch vorher aus ihren Kinderzimmern produziert. Daran kann man auch keine journalistisch-investigativen Ansprüche anlegen. Und ich finde, dafür haben die das sehr gut gemacht. Und dafür haben sie sich wenigstens die Mühe gemacht, auch mal die Themen von jungen Menschen an die Kanzlerin ranzutragen, die ja damals sehr wenig Interviews gegeben hat.
02:49 Gavin Karlmeier
100 pro richtig. Und hinzu kommt aber auch der große Unterschied zu jetzt. Damals war sie in einer Funktion. Damals war sie ja Bundeskanzlerin. Und jetzt ist sie das eben nicht mehr. Sie ist Altkanzlerin. Und das fand ich so bemerkenswert. Also man kann sich das Interview ja auch noch überall anschauen. Wir packen uns auch den Link in die Shownotes. Bevor wir dann auch auf die Digitalthemen zu sprechen kommen, die ihr bei ihr ja auch platziert habt, fand ich das so interessant herauszulesen, was sie vor allem nicht gesagt hat. Weil sie doch sehr häufig. Also sie hat sich sehr klar politisch positioniert, ohne selber, wie sie dann auch sagte, zum Wahl einer bestimmten Partei aufzurufen. . . Ja. Oder eben nicht wahr.
03:23 Florian Gregorzyk
Also ich glaube, wofür Merkel ja auch damals gefeiert wurde, bevor es dann auch mit ihrem Ruf in bestimmten Teilen der Bevölkerung so ein bisschen bergab ging, war ja auch so diese Kompromissfähige, dieses etwas, worauf sich viele Leute einigen können und das kommen natürlich jetzt, wo sie auch keine Verantwortung hat, nochmal ein bisschen mehr auch durch. Und also wir haben auch verschiedene Clips auf Social Media, auf Social Media hochgeladen. Social stehen da jetzt. Habt ihr die mit KI produziert? Mit AI. Und stehen da jetzt nach, was weiß ich, zehn Stunden bei über sieben Millionen Views. Und das zeigt halt einfach, dass viele Leute auch so eine Sehnsucht nach einer Zeit haben, wo Politik ja noch nicht so ein, ständig gibt es irgendwo Streit, der streitet mit dem, öffentlich, hinter den Kulissen, das sagen Journalisten, sondern wo es ein bisschen mehr konsensfähigere politische Positionen vielleicht auch gab und es auch noch nicht so gespalten war. Nichtsdestotrotz, super konkret ist sie jetzt auch bei uns nicht geworden, muss man dazu sagen.
04:23 Gavin Karlmeier
Aber am schönsten fand ich eigentlich, das habe ich auch dann immer wieder erzählt, allen hier im Rahmen der Republika, die fragten, und hast du Merkel gesehen? War der Moment, in dem ihr Mit ihr so einen Lückentext gemacht habt. Also ihr habt immer sechs Sätze begonnen and sie musste sie beenden. And ein Satz war In 10 Jahren ist das Internet. Und wir alle haben ja auf den Neuland-Moment gewartet. Und sie hat den Satz noch zu Ende gebracht mit hoffentlich noch da.
04:46 Florian Gregorzyk
Hoffentlich noch da. Das fand ich lustig, weil auch sie natürlich. Also sie ist ja wahnsinnig schlau. Die ist ja wahnsinnig schnell auch im Kopf und die hat natürlich sofort gecheckt, worauf wir da angespielt haben und hinaus wollten. Vor allem auf einer Internet-Konferenz wie der Republika, so ein bisschen. Und hat dann ja aber schnell auf ein Thema gelenkt. Also Merkel antwortet ja auch Fragen auf. auch gerne nicht die Antwort auf die Frage, sondern das, worüber Sie reden möchte.
05:13 Gavin Karlmeier
Eine sehr schöne Frage, ich beantworte eine andere.
05:15 Florian Gregorzyk
Genau, eine sehr schöne Frage. Ich rede jetzt über KI. KI. AI an der Stelle. Und ähm Hat da tatsächlich dann auch was gesagt, wo ich gar nicht gedacht hätte, dass dieser Satz irgendwie von anderen Medien aufgegriffen ist, ist aber tatsächlich aufgegriffen worden, was sie dann gesagt hat. Weil sie sich da nämlich Ja, würde ich sagen, vielleicht doch schon relativ klar auch positioniert hat, weil sie gesagt hat, aus den USA wird Druck gemacht auf Europa, dass ich habe mir das sogar extra aufgeschrieben, damit ich sie nicht falsch zitiere. dass aus den USA Druck gemacht wird, dass wir keine Regeln brauchen, was KI angeht und dass Meinungsfreiheit nur ein unreguliertes Internet ist. Dann hat sie gesagt, dem müssen wir uns entgegenstellen, weil wir ansonsten irre werden und ansonsten nicht mehr wissen, was wahr ist und was KI ist.
06:01 Gavin Karlmeier
Also die nimmt da ja dann schon politisch eine Haltung ein. Und eine, die man sicher ehrlicherweise, also Auf dem Papier nehmen nehmen diese Haltung ja viele EuropäerInnen ein, die wird aber sehr selten tatsächlich in die Tat umgesetzt. Und das ist aber jetzt so eine Person wie Angela Merkel, die. . Ich glaube auch von super vielen Leuten kritisiert wird, aber gesamtgesellschaftlich doch so eine Position hat, wie vielleicht vor zehn Jahren an Helmut Schmidt sie gehabt hätte. Ich glaube, die Zeit würde dann sagen, eine moralische Instanz oder so. Du weißt, was ich meine. Also wenn dann so eine Person kommt und sowas fordert und sagt, vielleicht bringt das auch nochmal ein bisschen was. Ich hoffe aber nur, wir reden nachher auch nochmal über Friedrich Merz und seine Schwammigkeit in seinen Formulierungen. Hoffe ich einfach, dass wir uns da jetzt auch nicht vor einen Karren spannen lassen. Ich war, um das direkt zu erzählen, wir nehmen das hier Dienstagmittag auf. Ich war heute Morgen bei einem großen Session bei der Republika, bei der auch über das Provider-Privileg gesprochen wurde. Das ist sozusagen die Section 2000. Wir haben das hier schon häufig bei Chanji-Yun auch erklärt. Und das besagt halt, dass die Anbieter von Plattformen nicht dafür haften, was Menschen auf ihnen hochladen. Und die Betreiber dieser Plattformen, die nutzen das natürlich jetzt seitdem immer wieder, um klarzumachen, dass wir eigentlich, dass alles freie Rede ist, dass eine neue Funktion freie Rede ist, dass Algorithmen freie Rede sind und so weiter und so weiter. Und Chanjo hat das auch. auf der Bühne auch sehr bildhaft erklärt bei der Republika, weil er so ein kleines Blümchen genommen und hat gesagt, ein kleines Blümchen und das mussten wir schützen, das war früher Google. Und da haben wir ein kleines kleinen Glaszylinder drum gemacht, um ihn zu schützen. Das Provider-Privileg. Aber aus dieser Blume wurde ein Baum und dieser Schirm drumherum, der ist einfach mitgewachsen, ohne dass wir darüber nachgedacht haben, ob das vielleicht dann irgendwann gar nicht mehr so schützenswert ist an der Stelle. Und meine Sorge ist aber so ein bisschen, dass wir da Dinge zusammenschmeißen, wenn du die anschaust, wie beispielsweise Meta ja argumentiert und auch sagt, ja, wir müssen Section to 30 ändern, Und Sie argumentieren aber, weil Sie genau wissen, Sie hätten auch das Geld, Prozesse nach völlig anderen Kriterien zu führen, die kleineren aber nicht. Dann versuchen die sozusagen aus diesen Veränderungen jetzt gerade einen Wettbewerbsvorteil zu ziehen. Und das müssen wir halt eigentlich verhindern. Also man darf jetzt nicht, sorry, du willst die ganze Zeit echt reingehen. Bitte.
08:21 Florian Gregorzyk
Nee, also bei mich auch einfach deine, beziehungsweise, du sprichst ja auch mit vielen Leuten, die sich. . viel mehr auskennen, was Internetpolitik angeht als ich, weil mich das einfach sehr interessiert hat, als Merkel das auch gesagt hat. Weil auch das natürlich erstmal sehr vage ist. Also dass man grundsätzlich sagt, okay, Meinungsfreiheit darf nicht nur bedeuten Völlig unreguliert, darf jeder einfach sagen, was er will. Okay, können sich, glaube ich, viele Leute, vor allen Dingen in Deutschland, auch hinterversammeln. Nur die Frage ist, was folgt dann natürlich daraus? Also folgt daraus eine Klarnamenpflicht, folgt daraus irgendwie, dass man sich mit seinem Personalausweis überall anmeldet? muss, damit man das Internet benutzen darf, da würde ich jetzt sagen, okay, da gucke ich als vielleicht eher liberal denkender Mensch kritisch drauf und finde das nicht gut.
09:05 Gavin Karlmeier
Ich finde diese Diskussion genau, die müssen wir genauso führen. Weil auch immer alles in einen Topf geschmissen wird. Ich hatte neulich. Da hatte ich ein Podiumsgespräch und da ging es um Desinformation. Und die Frage ist ja nicht, können wir Desinformation per se verhindern? Du dürftest nicht über me lügen, du dürft nicht über me sagen. Da bist du aber in der Hate speech am Ende. Ich bin schon an dem Standpunkt, dass ich sage, wir müssen viel schärfer regulieren und viel schärfer die Gesetze durchsetzen, die im öffentlichen Raum gelten. Wir dürfen uns allerdings jetzt nicht in die Idee verlieben, dass es Gesetze gibt, die über den öffentlichen Raum deutlich hinausgehen, weil wir dann nämlich genau an dem Punkt sind, wir uns selber die Freiheit nehmen, uns im Internet frei zu bewegen, weil das Internet ist deswegen so eine tolle Errungenschaft, weil alle mitmachen dürfen. Und es darf eben nicht passieren, dass wir jetzt wegen diesen Forderungen am Ende eine Bestrafung der NutzerInnen haben in Form einer Klarnamen. oder in Form einer zwanghaften Verifikation. Das hat Taylor Lawrence gesagt, einen sehr spannenden, wichtigen Punkt in ihrem Vortrag. Sie sagte, eine Altes Verifikation ist nicht möglich, ohne zu verifizieren, wer du bist. Und das
10:19 Florian Gregorzyk
Kann es auf eine gewisse Art und Weise. Und ich finde, also ich bin total dabei, dass man sagt, okay, also ne, mein Verständnis von Meinungsfreiheit bedeutet auch nicht, dass man jeden beleidigen darf. Also ich möchte sagen, ich stehe hier voll auf dem Boden der freilich-demokratischen Grundordnungen und so. unseren Gesetzen in Deutschland. Aber ich finde, nur weil der Staat es nicht hinbekommt, Gesetze, die es gibt, nämlich Gesetze gegen Beleidigungen, Gesetze gegen Hass, ähm, Durchzusetzen, weil er es nicht schafft, das im Netz durchzusetzen, dann meine Freiheiten als Bürger einzuschränken und zu sagen, okay, dann möchten wir aber wissen, wie du heißt, wenn du hier was weiß ich League of Legends spielst oder. irgendwie irgendwelche GIFs über Politiker im Internet postet. Ich finde, das geht nicht.
10:57 Gavin Karlmeier
Ja, genau. Und das ist das, was so schützenswert ist und warum aber die Diskussion, die in der Digitalbubble geführt wird, häufig so anders und so diffuser stattfindet, als sie in der Gesellschaft stattfindet. Weil für die Gesellschaft ist es, also für viele Leute, die sich nicht dauerhaft mit dem Internet beschäftigen, ist es sehr häufig eine einfache, eine einfache Lösung für ein einfaches Problem. Im Internet werden Leute beleidigt mit Unter anonymen Namen, also verbieten wir anonyme Namen. Und diesen Schluss kannst du halt nicht ziehen, weil der Schaden, den das mit sich brächte, viel zu groß ist.
11:29 Florian Gregorzyk
Ja, ich glaube, da sind wir uns sehr, sehr einig.
11:34 Gavin Karlmeier
Apropos einig. Wer sich auch einig war, waren die Geschworenen im Prozess Elon Musk gegen Ove May Eye. Und ich nehme dich kurz mit, aber wir haben einen Jingle für dieses Prozess. Jawohl. Den hast du wahrscheinlich noch nicht gehört. Ich glaube, der wird dich verändern.
11:54 Florian Gregorzyk
Ich habe vor der Aufnahme noch gesagt, also gestern unsere Produktion mit Merkel, das waren natürlich 400 Gewehr. 12 Kameramänner, 30 Aufnahmeleiter und so weiter.
12:03 Gavin Karlmeier
Für jede Frage, die ihr gestellt habt, gab es drei Redakteure jeweils.
12:06 Florian Gregorzyk
Und ich liebe das, dass das hier so DIY ist. Man hört es vielleicht auch so ein bisschen, dass wir auf dem Dach hier sitzen. Und dieses Jingle, das finde ich sehr gut. Das ist einfach geil.
12:17 Gavin Karlmeier
Wir leben nach dem Geist der Grassroots. Des Internets. Ja, wir sind nicht OMR. Wir sind Republika. So, denn die Geschworenen sind zu einem Urteil gekommen. Für die, die es nicht mitbekommen haben, Elon Musk hatte ja versucht, OpenAI zu verklagen. Der Vorwurf war, OpenAI hat ihm das Geld genommen unter Vortäuschung falscher Tat Tatsachen. Alle haben vorher gesagt, Elon, das ist ein Prozess, den kannst du nicht gewinnen. Dann gab es die Beweisführung und dann haben am Ende gesagt, oh Elon, diesen Prozess wirst du nicht gewinnen. Jetzt gab es ein Urteil und das Urteil ist super, super, super interessant. Also, die Jury ist einstimmig zu dem Urteil gekommen, dass zwei seiner drei Klagepunkte längst verjährt seien und ein Dritter aufgrund der Abweisung eines dieser Punkte. scheitern würde. Heißt also, sie haben gesagt, naja, möglicherweise hätte das hier früher oder später oder früher vor allem zu einem Problem werden können für OpenAI Du bist nur viel, viel, viel zu spät zu uns gekommen und jetzt kümmern wir uns nicht mehr darum. Das heißt, es ist auch noch wegen eines Verfahrensfehlers oder einer Formsache am Ende nicht zu einer Schuldigsprechung gekommen. Und bevor ich noch weiter reingehe. Finde ich es aber auch ein bisschen ärgerlich, weil ich hätte mir eigentlich gewünscht, dass die Jury, sie machen hier einen schlanken Fuß am Ende und sagen, ja. . Schön, dass ihr jetzt drei Wochen diskutiert habt, schön, dass ihr euch drei Wochen lang mit Dreck beschmissen habt, ihr alle gegenseitig. Wenn nicht nötig gewesen, werden von vornherein sagen können. Das wird nichts.
13:43 Florian Gregorzyk
Die Frage ist, sind da jetzt irgendwo Anwälte, die sich jetzt die Hände gerieben haben, weil die das mit sich, also die haben das ja kommen sehen, weil das sind ja sehr offensichtliche Gründe und die jetzt von Elon Musk ein paar Miljönchen nochmal einstecken wollten? Oder was ist dann trotzdem? Der Sinn dahinter gewesen am Ende. Hinter dem Prozess, meinst du? Ja. Also what's in it for Elon Musk?
14:02 Gavin Karlmeier
Also meine These von vornherein war ja eigentlich, weil so klar war, dass er diesen Prozess nicht gewinnen kann, weil so klar war, dass Diese Vorwürfe, die er da erhebt, dass er die von Anfang an hätte antizipieren müssen, dass er einen Vertrag unterschrieben hat, in dem das drin stand. wo dann der OpenAI-Anwalt dann ja auch gesagt hat, während des Verfahrensprozesses jetzt, haben sie das denn, sie haben das ja unterschrieben. Und da hat er gesagt, ja, das habe ich klein gedruckt, das habe ich nicht gelesen. Woraufhin der Anwalt sagte, das waren nur vier Seiten.
14:30 Florian Gregorzyk
Ja gut, aber der Mann hat keine Zeit.
14:34 Gavin Karlmeier
Aber das hat halt vor Gericht dann keine Relevanz. Aber du hast nach seinen Beweggründen gefangen. Also OpenAI und X SpaceX, das Unternehmen hinter XAI, die jetzt SpaceX AI heißen, planen beide einen Börsengang. Und das Geld der AnlegerInnen ist begrenzt. Also wenn du jetzt dir überlegst, möchte ich in diesem Jahr noch ein Investment machen als Privatperson Und dann hast du dafür nicht unbegrenzt viele Kapazitäten. Du kannst nicht sagen, ich gebe, weil jetzt noch ein Zweitag-Spannerbörsengang kommt, gebe ich nochmal meine 100. 000 Euro Erspartes da rein. Oder wie viel auch immer du als Merkel-Interviewer bekommst, so, aber als öffentlich-rechtlich. Nein, sondern du musst halt dein Geld aufteilen. Und er hat natürlich ein Interesse, den Börsengang der anderen zu verhageln, vor allem seiner Intimfeinder OpenAI, weil er ein Problem mit Sam Altman hat, weil er das alles bekannt ist, weil er OpenAI für die Vokal A. weil er das für gefährlich hält, öffentlich und so weiter. Oder einfach andersrum, weil er natürlich gerne mehr von dem Kuchen abhaben möchte. Und so rein auf Wettbewerbsebene läuft. . SpaceX AI eben nicht so gut wie OpenAI. Das heißt, er hat viele Gründe, sich irgendwie da gut irgendwie zu positionieren. Selbst wenn der Preis dafür ist. sich selber auch mit Dreck beschmeißen zu lassen, was ja auch passiert ist. Also der Anwalt von Elon Musk war offensichtlich nicht vorbereitet. Elon Musk hat mehrfach gereizt auf Range reagiert, was immer eine sehr ungute Figur ist vor einer Jury. Vor allem wenn du der Kläger bist, der diesen Prozess wollte. Das heißt, naja, es stellt sich so ein bisschen die Frage, ob er davon jetzt wirklich profitiert hat, ob er sein Ziel erfüllt hat, dass Sam Altman jetzt irgendwie in ein schlechteres Licht gerückt ist. Wenn das der Fall ist, dann gilt das für ihn selber aber auch.
16:13 Florian Gregorzyk
Ja. Ich meine, bei Elon Musk geht es aber ja wahrscheinlich unter im Schwall von den nächsten 40 Dingen, die dann in den nächsten zwei Wochen kommen. Aber siehst du, genau deswegen finde ich das auch so spannend, immer mich mit dir zu unterhalten Aber das halt so Fakten sind, wo du gerade sagtest, wo man vielleicht als nicht so tief informierte Person vielleicht erstmal denkt, hä, okay, ist ja irgendwie sinnlos, ist wieder Elon Musk einfach doof, aber nein, dahinter steckt natürlich was. wieder was gelernt.
16:40 Gavin Karlmeier
Danke. Ich kann dir noch ein bisschen mehr erklären und zwar über das amerikanische Rechtssystem, was ich auch nicht wusste. Also es gibt Juryverfahren, in denen es nur eine beratende Jury gibt. Und das ist hier der Fall. Fall. Also technisch gesehen ist das Urteil nicht rechtsverbindlich. Die Richterin Yvonne Gonzales könnte eine andere Entscheidung treffen. Aber sie hat sie schon akzeptiert und deswegen hat das Team um Elon Musk herum schon angekündigt. in Berufung zu gehen. Sie werden also versuchen, das Ganze jetzt nochmal irgendwie nochmal aufrollen zu lassen und nochmal irgendwie sich darum zu kümmern. Ich würde sagen, das wird aber jetzt langsam so ein bisschen zu, wie wir Experten sagen, Makulatur. Ja. Toll, ne?
17:22 Florian Gregorzyk
Ich warte ehrlich gesagt ganz gespannt, ob diese Rubrik auch noch so ein Endtrenner hat. Ja, es ist dasselbe. Achso, ich dachte, da wäre nochmal ein cooles Ding.
17:30 Gavin Karlmeier
Nee, aber ich kann schon mal ein bisschen. Es ist nicht direkt ein AI-Verfahren, aber wo wir gerade in der Rechtswelt sind, wollte ich da noch was zulegen. Und zwar erinnern wir uns ja daran, dass vor einigen Monaten Meta und Google ein Verfahren verloren hat. indem es um den Vorwurf ging, dass sie zu wenig für den Jugendschutz machen. Das war ziemlich öffentlichkeitswirksam. Leute haben darüber gesprochen und so. Jetzt gibt es ein ähnliches Verfahren und zwar aber anders gelagert. Hier klagt nämlich Die Brethard County School District, äh, der Breathard County School District in Kentucky. Also ein kompletter Bezirk in den USA. Der sagt, das, was hier gemacht wird, hat eine Auswirkung auf den Lernprozess. So wie soziale Medien sich verhalten, hat Auswirkungen auf den Lernprozess, stört ihn und löst eine Krise für psychische Gesundheit aus. Sie haben verklagt, ne? Snap, YouTube und TikTok haben sich bereits außergerichtlich geeinigt mit diesem Diskussion. Strict, sodass es hier nicht zu einem Verfahren kommt. Wer das aber nicht getan hat, ist Meta. Und das ist sehr bemerkenswert, weil Meta, also wir hatten dieselbe Situation bei diesem eben erwähnten Verfahren schon mal, dass es vorab bevor es dieses Urteil gab, eine außergerichtliche Einigung gab. gab mit zum Beispiel TikTok, die gesagt haben, wir hätten das gerne nicht als Prozess, wir finden da einen Weg, wir bauen hier neue Toiletten bei euch in die Schulen und ans Ruhe. Ungefähr so. Meta tut das hier aber nicht und lässt es wieder einmal darauf ankommen, was am Ende natürlich den Effekt haben könnte, dass Meta abermals eine öffentlichkeitswirksame Klage verliert, in der sie als das Unternehmen dargestellt werden, das nicht genug für den Schutz junger Menschen tut.
19:08 Florian Gregorzyk
Selbst wenn sie es gewinnen, ist natürlich die Publicity von Meta gegen einen Schuldistrikt, ist ja so oder so, macht es ja einfach ein schlechtes Bild. Exakt. Also, ne, weil du bist ja immer der große Goliath gegen den kleinen David, der ja dann auch noch kleinere David Kinder unterrichtet. Naja, aber weißt du, was ich meine? Mach weiter. Und auch da wäre dann jetzt wieder meine Frage, warum machen die das? Was wollen die davon?
19:38 Gavin Karlmeier
Das kann ich dir nicht so richtig gut beantworten. Also wir wissen, dass Meta die. . Vielleicht haben die auch einfach kein Geld für Schultoiletten. Ja, kann ja sein. Unwahrscheinlich. Unwahrscheinlich. Meta befürwortet Social Media Verbot für junge Menschen. Ich schätze, dass sie es möglicherweise darauf anlegen, dass sie sozusagen aus der Verantwortung genommen werden. Das ist aber Mutmaßung, weil sie gleichzeitig eine sehr öffentlichkeitswirksame Kampagne für ihre Jugendschutzmaßnahmen fahren, für Family Accounts und Fragen.
20:13 Florian Gregorzyk
Stand nicht Meta auch komplett im Fokus dieser Studie, wie. wie schädlich Social Media für junge Menschen ist. War das die, worauf du vorhin angespielt hattest?
20:23 Gavin Karlmeier
Nee.
20:23 Florian Gregorzyk
Achso.
20:25 Gavin Karlmeier
Du meinst den Zwischenbericht des Familienministeriums. Ja, da ging es aber vor allem um Meta und TikTok, weil das eben die meistgenutzten Plattformen sind, glaube ich. Aber so oder so, warum sie sozusagen hier voll all in gehen, ist unklar vor allem, weil, und das ist interessant, es geht hier noch weiter. Das hier ist eine Klage. in einer Reihe von vielen Klagen. Denn Bloomberg geht davon aus, dass insgesamt 1200 Schulbezirke klagen.
20:52 Florian Gregorzyk
Ich wollte gerade sagen, also dann kann es ja auch jeder Schulbezirk machen. Vielleicht ist das natürlich auch so ein Grund, weil wenn ich weiß, okay, ein Schuldistrikt hat jetzt hier, wir bleiben jetzt mal bei dem Beispiel neue Schultoiletten von TikTok gekriegt, warum können wir das dann nicht auch bekommen? Also wenn ich ja Schulleiter wäre oder Verwaltungsbeamter, würde ich aber. . Würde ich mal sagen, komm.
21:11 Gavin Karlmeier
Auch das ist eine Mutmaßung. Das Meter sagt, naja, wenn wir es hier jetzt einmal eingreifen, muss ich 1200 Vergleiche zahlen. Und wenn wir diesen Prozess in die Länge ziehen, werden vielleicht andere Districts denken, ach, den Ärger tun wir uns jetzt nicht an. Auch möglich. Ja, das war es hier in unserer kleinen Rechtsecke. Wir müssen den Trailer, glaube ich, ein bisschen anpassen, weil dann geht es jetzt immer um alle Prozesse hier.
21:35 Speaker 6
Ein AI verfahren.
21:39 Gavin Karlmeier
Weil leider ist dieser Prozess damit jetzt zu Ende und der Trailer jetzt leider dann tot. Wirklich? Nein. Möglicherweise. Ach Quatsch.
21:47 Florian Gregorzyk
Da kommt doch noch was.
21:49 Gavin Karlmeier
Wir können aber bei Meta bleiben, wenn du möchtest. Ja klar. Meta hat ja am heutigen Mittwoch also anders. Wir wissen, Meta plant die Entlassung von 10% ihrer Belegschaft. Und das wird am heutigen Mittwoch verkündet. Also am heutigen Mittwoch werden die Menschen erfahren, ob sie ihren Job noch haben oder nicht. Was glaube ich eine super ätzende Situation ist. Also bei all den Sachen, die wir an den Geschäftsbaren dieses Unternehmens kritisieren, sind Job verliehen ist immer scheiße, vor allem wenn du in den USA bist. Vor allem an einem Mittwoch. Vor allem an einem Mittwoch. Nein, aber es ist immer scheiße, weil da hängt deine Existenz dran, im Zweifel hängt da dein Visum dran. Das ist einfach nicht nicht gut, leider aber eben im Moment sehr üblich, weil es eben auch diesen diese Beobachtungs-Overhirings während Corona gab. Und jetzt haben sie aber im Vorfeld, bevor sie das getan haben, weitere 7000 Menschen versetzt im Unternehmen und zwar auf KI-Positionen. Das heißt, sie schifften. . gerade um und setzen viele Leute in neue Abteilungen, die dann statt Content Moderation, nee das wird es wahrscheinlich nicht sein, aber statt Designentwicklung für Social Media Plattformen, Designentwicklungen für Meta AI vornehmen.
22:54 Florian Gregorzyk
Ja, also macht ja auch, also ne, so Blöd das natürlich auch alles ist, der Jobmarkt in den USA, der funktioniert einfach noch einen Takken schneller als bei uns und das macht ja, also sag ich mal, von außen betrachtet auch Sinn, oder? Also dass das geshiftet wird und dass da einfach sich jetzt die Prioritäten in eine andere Richtung verteilen. Ich muss nur sagen, ich also natürlich trotzdem aus deutscher Sicht ist einfach die Zahl der Leute. Also 7000 Menschen werden dann auf Stellen rund um KI. Neu gesetzt, kommen also quasi noch dazu. Ich finde, dass, also sozusagen diese schiere Quantität zeigt ja auch nochmal, es gibt keinen Euro. Selbst wenn alle europäischen Unternehmen Mehr Menschen auf KI setzen, wären das wahrscheinlich keine 7000. Sage ich jetzt einfach mal so ganz ganz offen.
23:41 Gavin Karlmeier
Vor allem, wenn man mal überlegt, wie viele europäische Unternehmen, die eine funktionierende KI auf dem Markt haben, die auf einem eigenen Modell basiert, da wirst du auch nicht auf 7000 Hunde kommen.
23:51 Florian Gregorzyk
Nee, genau, und das war halt auch so eine Sache, hätten wir jetzt gestern noch ein bisschen Zeit mehr Zeit mit Angela Merkel gehabt, was ja auch, sag ich mal, von Schröder sogar noch Anfang der Zeit. 2000er, glaube ich, ausgerufen wurde. Es gibt diese Harz-Reform, aber gleichzeitig investieren wir hier und Europa soll der neue Standort werden und bla bla bla und so. Ist ja alles nicht passiert. Und da sind dann natürlich solche Zahlen, klar, tut mir dann auch leid. für die Leute, die dann da irgendwie vielleicht jetzt was machen müssen, was sie nicht wollen oder auch gefeuert werden. Aber das zeigt halt auch nochmal, sorry Europa. So it's about time.
24:26 Gavin Karlmeier
Ja, aber was soll Europa machen? Also weißt du, wenn du die Verhältnismäßigkeiten dir anschaust, dass wir hier über Unternehmen sprechen, die teilweise one trillion dollar Wert haben, also 1000 Milliarden, das ist Einfach eine andere Größenordnung. Da kommen wir hier mit unseren Verhältnissen einfach nicht hinterher, fürchte ich.
24:45 Florian Gregorzyk
Ja, gut, aber wenn man sich das jetzt ab jetzt für immer einredet, dann braucht man es ja gar nicht erst versuchen, sozusagen. Quatsch. Ich finde, es müssen einfach, also ich will jetzt nicht neoliberal rumquatschen. Wäre schon das zweite Mal in diesen 30 Jahren. Ich mache jetzt hier gleich mal den Tisch kaputt. Wo ist das Hackbeil? Zeig es. Aber ich finde, da muss man dann auch einfach. wirklich nochmal sagen, ey Leute, Infrastruktur, Infrastruktur, Infrastruktur. Es kann nicht sein, dass wir, also ich bin im Zug. von Köln nach Berlin gefahren und hatte einfach zwischendurch gar kein Internet mehr. Vor der Hauptstadt von Deutschland. Und man denkt so, so da werden 7000 Leute auf KI umgeswitcht und wir haben kein Internet in der Hauptstadt. Ich weiß, ich rede jetzt ein bisschen wie Ulf.
25:32 Gavin Karlmeier
Porschat gerade, aber wenn du es dann nach Porschats Turbo Liberalität begreifen müsstest, müsstest du sagen. Die Leute dürfen auch das Recht haben, Dickern-Internet anzubieten. Ich will, dass es einen schlechter geht. Da sage ich jetzt nichts zu. Könntest du. Aber nee, du hast natürlich recht. Und das ist aber so ein Dilemma, das haben wir in unserem Hakenrand-Panel auf der Republika auch so müssen. angeschnitten, nämlich das Thema, dass so viel über digitale Souveränität gesprochen wird und das natürlich eine Forderung, die total essentiell und wichtig ist. Wir aber dabei so ein paar Themen irgendwie. . Das wird so zum Kampfbegriff gerade und sagen, wir müssen digital souverän werden. Und dann reicht es, wenn der Bundestag für seine Kommunikation auf Wire umstellt, bei dem der einzige Unterschied ist, dass die GmbH halt vielleicht eine deutsche Adresse hat. Aber die Daten trotzdem bei Amazon auf dem Server liegen.
26:21 Florian Gregorzyk
Ja, und alle Leute trotzdem aus Einfachheit WhatsApp benutzen und irgendwelche Sachen. Oder das ist.
26:25 Gavin Karlmeier
Aber weißt du, selbst wenn es eine Alternative gäbe. . Liegt sie immer noch auf amerikanischen Servern oder auf Servern, auf denen die amerikanische Regierung durch den Cloud-Act Zugriff hat. Also wir müssen eigentlich viel mehr darüber sprechen, dass wir hier vielleicht mal ein paar Server aufstellen, dass wir hier vielleicht ein bisschen bringen nachher darauf. warum es auch nicht zu viele sein sollten, aber weißt du, ich habe eher das Problem, dass wir so viel Augenwischerei betreiben und eben darüber springen, na, es ist ein deutsches Unternehmen. Und dabei aber eigentlich, wie du schon sagtest, an der Infrastruktur nicht schrauben und es nicht in den Griff kriegen, dass es dann wirklich Alternativen gibt, bei denen wir eben nicht auf. andere ab von anderen abhängig sind.
27:03 Florian Gregorzyk
Ja, und bis dahin dürfen wir uns auch nicht über alles und jeden immer beschweren, wenn wir es nicht selber besser machen.
27:08 Gavin Karlmeier
Dass
27:09 Florian Gregorzyk
Oder zumindest überhaupt.
27:10 Gavin Karlmeier
Doch, natürlich, dass wir es beschweren.
27:12 Speaker 6
Sonst hättest du keinen Podcast.
27:15 Gavin Karlmeier
Ja, aber kannst du haken dann, ich kann es nicht besser, deswegen beschwere ich mich heute nicht. Tschüss.
27:19 Florian Gregorzyk
Nein, ich meine auf einer politischen Ebene einfach. Also wir können uns doch nicht immer hier. hinsetzen und sagen, ja, die aus den USA und da müssen wir irgendwie mal was gegenhalten. Ja und dann? Ja, genau. Und dann haben wir was gegengehalten und haben aber immer noch keine funktionierende KI und keine Server und So jeder benutzt trotzdem amerikanische oder chinesische Produkte.
27:39 Gavin Karlmeier
Genau, und da hängen noch so viele andere Rattenschwanzprobleme dran, wie zum Beispiel das Thema Open Source, das in Deutschland immer noch nicht gemeinnützig ist. Du kannst also das ganze Internet, alles, was wir hier nutzen, damit ihr uns seht, damit ihr uns hört, alles basiert auf offener Technologie, auf Open Source. Die Leute, die es entwickelt haben, haben vielleicht ein bisschen Geld dafür bekommen, aber sie sind streng genommen in Deutschland, wären sie nicht gemeinnützig. Heißt also, du entwickelst einfach was, das ist eine geile Idee, andere machen daraus ein Milliarden Dollar Unternehmen und du hast nicht mal nicht meinen Steuervorteil am Ende. Also weißt du, das sind so Diskussionen, wo ich mir so denke, warum warum müssen wir das überhaupt führen?
28:13 Florian Gregorzyk
Warum haben wir das nicht schon zwei tausend fünf gemacht?
28:16 Gavin Karlmeier
95. Oder, ich weiß gar nicht mehr, was mein Punkt war. Rattenschwanzprobleme, wollte ich sagen.
28:24 Florian Gregorzyk
Wir wollten uns ein bisschen aufregen und sagen, wie schlecht alles ist. Und die ja oben.
28:29 Gavin Karlmeier
Aber wir können noch ein bisschen über die Mächtigen schimpfen. Oh ja. Hast du lustig? Oh ja. Wir gehen nochmal kurz zu Elon Musk. Und zwar hatte Elon Musk seinen SpaceX I Mitarbeitenden ein Versprechen gemacht oder einen Deal angeboten. Deal finde ich so geil. Der Deal war, ihr gebt uns eure kompletten Steuerdaten, damit wir Grog trainieren können und ihr kriegt dafür einmalig 420 Dollar. Das berichtet Bloomberg.
28:54 Florian Gregorzyk
Würdest du es machen?
28:55 Gavin Karlmeier
Nein.
28:56 Florian Gregorzyk
Hast du es im Podcast schon beantwortet, ob du es machen würdest?
28:58 Gavin Karlmeier
Nee, haben wir auch nur, glaube ich, ich weiß nicht, ob wir es thematisiert haben, aber würde ich nicht machen.
29:02 Florian Gregorzyk
Würdest du einer KI deine Steuerdaten und Zugriff auf alles geben, wenn die dafür einfach immer deine Steuererklärung machen? Nein. Und wirklich so perfekt, dass du immer bestmöglich dafür hast.
29:13 Gavin Karlmeier
Jetzt wird es ja utopisch.
29:15 Florian Gregorzyk
Wieso? Du kannst auch der KI als Prompt sagen, du bist ein guter Steuerballer. Du machst keine Fehler. Du machst keine Fehler.
29:23 Gavin Karlmeier
So funktioniert das. Nein, also wenn es eine Garantie gäbe, dass es ein Modell gäbe, das das fehlerfrei umsetzt, könnte ich mir vorstellen, dass. Auf einem lokalen Modell machen zu lassen, ja. . Ja, ja, auf dem lokalen Modell sowieso. Aber ich würde jetzt nicht Chat-GPT-Zugriff auf mein Konto geben, wie wir in der letzten Folge besprechen.
29:42 Florian Gregorzyk
Um jetzt nochmal zurückzukommen zum Thema, ich finde 420 Dollar ist schon Ist schon wahnsinnig wenig.
29:46 Gavin Karlmeier
Ja.
29:47 Florian Gregorzyk
Oder?
29:47 Gavin Karlmeier
Ja.
29:48 Florian Gregorzyk
Also, das ist ja wirklich der höchstpersönlichste.
29:51 Gavin Karlmeier
Aber weißt du, was noch weniger als 420 Dollar ist? Gar nichts. Gar nichts. Und das ist, was die Mitarbeitenden am Ende bekommen haben. Und das ist eigentlich die größte Frage. Es ist so ein bisschen wie dieser America-Pack, bei dem allen Leuten, die versprechen, dass sie Trump wählen, 50 Dollar bekommen. Das haben die Leute unterschrieben, haben das Geld ja auch teilweise nie bekommen. Was auch illegal war, aber. Es war illegal. In dem Moment, wo es dann nicht mehr ausgezahlt hat, weiß ich nicht. Aber es ist so perfide, dass der reichste Mann der Welt Mit so kleinen für ihn, das ist halt nichts. Also der verdient halt wahrscheinlich in der Zeit, wo er die Überweisung macht, verdient er mehr Geld, als er ausgibt. Und ich finde, das ist so perfide, damit so zu locken und das dann nicht mehr auszuzahlen, sich nicht mehr an so ein. . .
30:40 Florian Gregorzyk
Ja, aber auch da ist so ein bisschen wieder die Frage, also ist es halt. Man macht einfach am Tag 400 schlechte Dinge, damit die großen schlechten Dinge in diesen 400 Dingen dann irgendwie untergehen. Also dass er. Ich weiß gar nicht, um wie viele Mitarbeiter es denn da ging, die das Blumberg leider nicht gemacht haben. . Ja, ob man dann sagt, okay, fuck it, dann mache ich hier auch noch so einen Joke mit 420 und.
31:07 Gavin Karlmeier
Das ist ja eh das Schäbigste, dieser Humor, der da immer drin steckt.
31:11 Florian Gregorzyk
Nö, aber also wir haben alle früher gerne Dubstep gehört, aber irgendwann ist er auch mal gut dann. Finde ich. Also ich finde so auch dieser 420, also so, sorry, so du bist 50, Elon Musk, so Ang, alles klar. Geil, du kennst so Wörter, die Advon Heavy, was ist denn Ank? Ank? Von Onkel? Das ist so wie Onkel, so. Wenn, wenn. . Also wenn du jetzt zum Beispiel Du gehst jetzt gleich auf die Republika und machst so 6-7 Leute, 6-7.
31:36 Gavin Karlmeier
Dann sagen Leute Ank.
31:37 Florian Gregorzyk
Dann sagen Leute Ang.
31:38 Gavin Karlmeier
Ah, also ist so das neue, neue OK-Boomer.
31:41 Florian Gregorzyk
Ja, oder wir merken gestern bei uns, ich promote jetzt nochmal das Interview. Merkel sagte gestern so, wie Oma erzählt vom Krieg. Also das ist so Ank. Oma erzählt vom Krieg ist wie Ank.
31:52 Gavin Karlmeier
Ich finde scheiße, dass ihr Merkel nicht dazu gebracht habt zu dabben gestern.
31:55 Florian Gregorzyk
Ich wollte eigentlich am Ende auch noch sagen, danke Merkel.
31:58 Gavin Karlmeier
Aber das wurde so dann ausgeredet.
32:02 Florian Gregorzyk
Also auch das, ja, das war alles irgendwie lustig, aber gegenüber der Person ist es ja auch irgendwo respektlos, weil die nimmt sich ja auch irgendwie eine halbe Stunde ihres Tages und ja. Wir hatten Angelo Merte im Hintergrund.
32:14 Gavin Karlmeier
Ja, das habe ich gesehen. Ich möchte da mal, willkommen von Merz zu, äh, von Merkel zu Merz. Und bleiben aber bei denen da oben. Ich glaube, die Folge heißt heute einfach die da oben und dann so ein Faust-Emoji.
32:27 Florian Gregorzyk
Ich weiß nicht, wie das Format die da oben das findet. Aber der Podcast von die da oben heißt. Absolute Mehrheit. Absolute Mehrheit. Von daher ist wieder gut.
32:34 Gavin Karlmeier
Jan Schüttmann rennt hier die ganze Zeit rum. Ich kann ihn ja gleich mal fragen, wie er das so findet. So, ich möchte dir was vorspielen, das Netzpolitik ausgegraben hat. Netzpolitik hat sich nämlich das Interview mit Friedrich Merz auf dem Katholikentag. Und da gab es eine sehr interessante Passage. Ich spiele euch die mal vor.
32:57 Speaker 7
Der Satz von Martin Buber. das wirkliche Leben Begegnung ist. Der gilt natürlich gerade auch für solche Orte wie den Katholiken Talin. Deswegen komme ich gleich auch wieder zu Kerstin Leitschuh und den Jugendlichen und jungen Erwachsenen da unten. Aber, Herr Bundeskanzler, aber Sie fragen. Verbot, Social Media, sind Sie dafür?
33:15 Speaker 8
Nein, ich bin der Meinung, dass wir die Frage behandeln müssen. Ob wir die Plattformen besser regulieren, und ich will mal eine Grundsatzantwort geben, das, was in der analogen Welt rechtswidrig war Kann in der digitalen Welt nicht einfach per se, per Definition rechtmäßig sein. Das kann es nicht sein. Und an der Schmeißen. Ich habe das Beispiel eben mit Ihrer Zeitung gemacht, da war das einfach. Heute ist es sehr, sehr komplex. Wir haben eine Diskussion über die Frage Altersbegrenzung und Zugänge zu bestimmten Plattformen. Ich glaube, dass wir da auf dem richtigen Weg sind. Natürlich kann man alles umgehen. Aber wenn wir immer nur danach gehen, was man alles umgehen kann, dann können wir nichts mehr machen. Dann können wir gar nichts mehr regulieren und entscheiden. Natürlich kann man jeden Straftatbestand umgehen, aber das ist doch, wir müssen uns in der Gesellschaft Normen geben. Und wir müssen uns mit Werten beschäftigen. Wie gehen wir so damit um, dass gerade Kinder und Jugendliche in ihrer wichtigsten Zeit, in der sie geprägt werden, fürs Leben geprägt werden, So auch auf einen guten Weg gebracht werden, dass sie ihr Leben meistern können. Und wenn Social Media dazu beiträgt, hundertprozentige Zustimmung. Aber es gibt auch Risiken und über diese Risiken müssen wir sprechen.
34:45 Speaker 4
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35:00 Speaker 5
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35:15 Speaker 6
Digital an Ihrer Seite.
35:18 Gavin Karlmeier
Kannst du mit zusammenfassen, was deine Position jetzt ist?
35:22 Florian Gregorzyk
Also Social Media ist auch sehr gut, aber kann auch sehr schlecht sein und darüber müssen wir sprechen, aber. Worüber wir sprechen müssen, weiß man, würde ich jetzt sagen, nicht so richtig. Was er also wirklich möchte, könnte ich jetzt danach nicht sagen. Also es ist so ein bisschen so ein absoluter Allgemeinplatz, wo dann vielleicht Leute, die wirklich sich damit nicht beschäftigen, für. Klatschen. .
35:42 Gavin Karlmeier
Also, ich geh da nochmal mit dir durch, weil ich habe so viele Fragezeichen. Der Interviewer fragt, Herr Merz, Herr Bundeskanzler. Verbot Social Media, sind Sie dafür? Seine erste Antwort ist nein. Und ich glaube, er versteht in dem Moment generelle Social Media. Nicht für alle. Obwohl der Interview davor von Jugendlichen und jungen Erwachsenen gesprochen hat. So viel muss man dazu sagen, ich glaube, er hat die Frage falsch verstanden. Sagt dann, ich bin der Meinung, dass Sie die Frage behandeln müssen und ob wir die Plattform besser regulieren. Das, was in der analogen Welt rechtswidrig war, kann in der digitalen Welt nicht rechtmäßig sein. Absolut richtig. Und ich hätte mir gewünscht, er hörte auf zu reden, weil wir dann einen neuen Diskussionsimpuls einfach bekommen, wenn der Kanzler dem Kanzler von vor drei Wochen widersprechen würde. Hat er aber nicht, weil dann sagt er, sehr wilde Sätze, also er sagt, er geht dann wieder auf die Altersbeschränkung oder Altersbegrenzung oder am Ende das Verbot für junge Menschen, dass es de facto ja wird, und sagt, wir sind ja auf einem guten Weg. Wir sind, also, ja gut, dann sind wir das wohl. Und dann gibt es diesen einen Satz, den auch Netzpolitik rausgepickt hat und der ist sehr, sehr, sehr wild. Und zwar sagt er. Wie gehen wir so damit um, dass gerade Kinder und Jugendliche in ihrer wichtigsten Zeit, in der sie fürs Leben geprägt werden, so auch auf einen guten Weg gebracht werden, dass sie ihr Leben meistern können? Und wenn Social Media dazu beiträgt, hundertprozentige Zustimmung. Aber so was? Was heißt hundertprozentige Zustimmung? Worauf bezieht er sich? Bezieht er sich darauf, dass Social Media dazu beiträgt, dass junge Menschen ihr Leben besser meistern können? Und dass das dann gut ist. Und dass das gut ist. Und so ein bisschen. Richtig.
37:25 Florian Gregorzyk
Nee, also weil er ja verschiedene Sachen anklingen lässt. Also, was er ja auch sagt, ist so das, was in der echten Welt quasi verboten ist, darf im Internet nicht erlaubt sein. nicht, aber wenn man jetzt diesen Vergleich auch mal zu Ende denkt, also wenn es dann zum Beispiel um sowas wie Klarnamenpflicht oder Anmeldeverbote oder ähnliches geht, ich kann ja auch, wenn ich jetzt hier in die gleich zum zum Bundestag fahre und in der Berliner Innenstadt herumlaufe, kann ich auch beleidigt werden. Werde ich auch manchmal, wenn da irgendwelche Leute auf gewissen Substanzen unterwegs sind oder so. Und das kann mir auch passieren, wenn ich 14 bin oder wenn ich 13 bin. Das ist verboten, das ist auch strafbar, das ist genau dasselbe wie im Internet, aber führe ich deswegen dann in den Innenstädten von Deutschland Passkontrollen durch, wer da gerade rein und raus geht oder verbiete es vielleicht für gut Ab einer gewissen Uhrzeit verbiete ich das vielleicht. Aber ich finde, also da hört ja dann dieser Vergleich auch irgendwo auf und zeigt ja dann auch wieder, okay, dann muss der Staat aber einfach schlauer werden. Und nicht der Bürger. Richtig. Mehr belastet.
38:26 Gavin Karlmeier
Ja, das ist, glaube ich, eh wichtig, das nochmal zu trennen, wie eben, haben wir gerade in einem anderen Fall genauso beobachtet. Was glaubst du denn, was Merz möchte?
38:37 Florian Gregorzyk
Was ist denn deine Interpretation von dem Zusatz?
38:40 Gavin Karlmeier
Ich habe mich ja schon sehr doll an diesem Thema generell, aber auch an Friedrich Merz Haltung dazu abgearbeitet. Und Friedrich Merz. hat im Machtwechsel-Podcast vor einigen Wochen ja sich vor allem, oder Monaten vielleicht sogar schon, vor allem über die Bildschirmzeit beschwert. Also seine Argumentation war so nach, ich habe das so paraphrasiert. Nicole Diekmann hat mir das um die Ohren gehauen, aber ich habe so paraphrasiert, kommt mal da weg, ihr habt schon ganz viereckige Augen, geht mal ein bisschen ans Licht. So, und ich bin mir nicht ganz sicher, ob Friedrich Merz die Höhe der Diskussion oder die die Komplexität der Diskussion genauso durchdringt wie all die anderen, die über diese, die diese Diskussion vornehmlich führen. Und Nicole hat in unserem Panel auch jetzt bei der Republika das als These auch mitgebracht. Wir müssen mehr über das Verbot diskutieren. Und diesen Punkt will ich gar nicht widersprechen. Wir müssen vielleicht im Podcast hier bei uns nicht mehr die Grundsatzdiskussion finden. Bist du dafür, bist du dagegen? Welche Argumente gibt es? Weil die sind alle ausgetauscht. Aber wir müssen darauf schauen, auf welcher Fluke wird die Diskussion unter denen geführt, die am Ende die Entscheidungen treffen. Und da ist es wichtig, darauf zu hören, was Friedrich Merz sagt. Und wenn das so schwammig und so diffus ist, dann ist das ärgerlich.
39:47 Florian Gregorzyk
Naja, und die Frage ist ja auch auf, also ne, irgendeine politische Entscheidung muss immer irgendwie gefällt werden und das wird immer von Politikern, also wir leben halt nicht in einem System, wo irgendwelche Experten da sitzen und die Entscheidungen per se führen. sondern die Leute, die gewählt worden sind von, sag ich mal, der Mehrheit. Also das an sich ist ja auch erstmal in Ordnung. Das Problem ist nur, auf welcher Grundlage Fällen die diese Entscheidung. Also wissen die, also ne, man kann natürlich als Politiker immer sagen, okay, wenn ich in der Allgemeinheit spreche, dann möchte ich auch Zustimmung bekommen. Deswegen sage ich. . möglichst Dinge, die irgendwie konsensfähig sind, wie zum Beispiel, wenn Social Media den Kindern hilft, dann finde ich das super. Aber es gibt auch Risiken und darauf müssen wir achten. Es gibt niemanden, der dem widersprechen würde, auf der ganzen Welt nicht. So, aber die Frage ist, ist das tatsächlich der Wissensstand, auf dem diese Entscheidung dann hinterher gefällt wird? Und das wäre natürlich blöd.
40:35 Gavin Karlmeier
Ja, ich glaube, es ist halt leider auch nicht nur eine reine. . Abwägung von Wissen und Unwissen an dem Punkt, sondern Demokratie ist immer Kompromisse finden. Und eine Meinungsbildung basiert auch immer auf dem eigenen Wertesystem. Merz hat in dem Ton, den wir gerade gehört haben, selber gesagt, wir müssen Werte und Normen schaffen. Das sind Dinge, die kannst du nicht generieren, sondern die entstehen gesellschaftlich, aber, hat er so eben gesagt. Und klar, in neueren Themenbereichen unseres Miteinanders. gibt es die halt noch nicht so gesellschaftlich verankert wie in alten oder anderen Themenbereichen.
41:08 Florian Gregorzyk
Naja, aber also stimmt das? Also das Internet ist ja jetzt für uns alle kein Neuland mehr und da gibt es schon auch gewisse Grundsätze, die sich, sag ich mal, zumindest plattformspezifisch auch herausbilden. Also ich kann es jetzt nicht genau benennen, aber ich habe zumindest ein Gefühl dafür, also zum Beispiel auf Access Wild West. So. Früher auf Tumblr war es auch eine Art Wildfest, aber ein anderer Wildfest. Oder auch zum Beispiel, ja sag ich mal Auf TikTok liest man auch häufig, ja, poste das mal auf Instagram, weil man schon ungefähr weiß, wie ist der Kosmos Instagram und so weiter. Also auch da bilden sich ja auf eine gewisse Art und Weise Werte und Normen heraus, die jetzt nicht unbedingt immer geil sind, aber die da sind. Ja, ich gebe dir recht.
41:53 Gavin Karlmeier
Und trotzdem ist es ja schon so, dass wenn wir diese Diskussion führen, und das kann ich vielleicht direkt an dem Punkt noch mit reinschmeißen Hier auf der Republika hat gestern am Montag schon das Bayerische Forschungsinstitut für digitale Transformation, kurz BIT, mit DT. eine Studie vorgestellt, nach der zwei Drittel der Menschen in Deutschland grundsätzlich für die Einführung eines Verbotes von sozialen Medien für Kinder unter 14 sind. 66 Prozent. Der Deutschen gleichzeitig aber, und das finde ich interessant, 59 Prozent der Bevölkerung glauben nicht daran, dass ein gesetzliches Verbot die Nutzung der Kinder tatsächlich verhindern könnte. Heißt also, man will jetzt erstmal diese Normen schaffen, diese Gesetzenschaften. wirtschaftlichen Normen in Form eines Gesetzes, weil wir darüber noch keinen Konsens haben. Es gibt einen Konsens, dass du, wir wollen nicht, dass Minderjährige Auto fahren zum Beispiel. Es gibt einen Konsens, dass Kleinkinder kein Eierlikör zu trinken bekommen. ich als Kleinkind wahnsinnig frech fand, aber so war es dann eben. Hast du mir geschadet? Nein. Ja. Es gibt einen gesellschaftlichen Konsens dafür, dass wir Drogen zum Beispiel. Auch wenn du da, das ist, glaube ich, ein sehr gutes Beispiel. Es gibt ganz, ganz viele ExpertInnen, die sagen, eine Volllegalisierung der Drogen würde am Ende vermutlich allen allen helfen, dem Gesundheitssystem, dem Rechtssystem, den Menschen, die davon abhängig sind. Abgesehen von denen, die jetzt gerade von Beschaffungskriminalität profitieren, die man ja idealerweise nicht gerne haben möchte. Bedeutet also, es gibt Menschen, die sprechen sich dafür aus, dass Drogen voll legalisiert werden. Es gibt sicherlich auch ganz viele ExpertInnen, die dagegen sind, aber daran sieht man ja, dass die Bildung einer gesellschaftlichen Norm Es gibt auch einen Konsens darüber, dass alcohol nicht legal is. Yeah, weil es einfach schon immer so gewesen ist, sozusagen. Und das ist über Jahre gewachsen.
43:51 Florian Gregorzyk
Das Problem ist natürlich nur, also es ist ja auch, wenn du jetzt das Beispiel Drogen anführst, gibt es ja auch unterschiedliche Länder, die unterschiedliche Substanzen, unterschiedliche Mittel unterschiedlich handeln. Also man kann, glaube ich, in einigen asiatischen Ländern Schmerztabletten sehr viel einfacher über den Counter kriegen, als es zum Beispiel in Deutschland ist oder auch, glaube ich, in den USA. Großbritannien. Kriegst du eine Drogerie. Auch Marihuana zum Beispiel wird ja unterschiedlich bewertet. Auch Alkohol ist zum Beispiel in einigen muslimischen Ländern mindestens nicht gerne gesehen. Das Problem natürlich beim Internet ist, wir nutzen alle dieselbe Plattform und das macht es natürlich dann schwieriger, wenn ein Land Oder vielleicht auch ein Kontinent sagt, okay, wir machen das jetzt aber so oder so, weil natürlich, keine Ahnung, vielleicht ist man als Zehnjähriger nicht so VPN. Aber das kann man ja. Ja, spricht sich ja sofort rum. Richtig, und das ist ja schnell gemacht. Das ist ja eine Browser-Extension.
44:45 Gavin Karlmeier
Aber deswegen, ja, das Ärgerliche ist, dann sind wir in der Diskussion der VPN-Verbote, womit du dann noch mehr Leute bestrafst. Auch die Diskussion wird ja geführt. Und ich sag bis, immer wieder, aber ich glaube, die Diskussion um die Machbarkeit eines solchen Verbotes ist eines der schwächsten Argumente, über die man den Streit führen sollte. Und Merz sagt das ja auch, jeder Straftatbestand kann umgangen werden. Ich will das nur ungern vergleichen, weil Social Media ist eben nicht ein Bier. Ein Bier ist eine Realitätsflucht, während Social Media ein Abbild der Realität ist.
45:16 Florian Gregorzyk
Kann auch eine Realitätsflucht sein.
45:18 Gavin Karlmeier
Klar, aber im Grunde, dass das dort stattfindet, was dort passiert, ist eine Erweiterung deines persönlichen Raumes. oder dann des öffentlichen Raumes, in dem du dich bewegst. Und deswegen halte ich den Vergleich so für hinkend, weil du das hier nicht, das ist kein Rauschmittel, auch wenn es möglicherweise süchtig macht.
45:36 Florian Gregorzyk
Ja, w also wobei natürlich auch Social Media zu einem Rauschmittel gemacht wird, ne? Also ganz aktiv durch allein UI Design, durch Dopaminausschüttung und so ein essentieller Teil davon, den man auch gar nicht davon trennen kann. Also natürlich finde ich das geil, wenn ich was hochlade und das kriegt drei Millionen Views. Und natürlich macht das was mit mir. Und Das ist ja der Anreiz, dort auch zu posten oder sich dort zu bewegen. Von daher weiß ich nicht, ob man das so strikt voneinander trennen kann.
46:07 Gavin Karlmeier
Ja, ich will gar nicht jetzt auf diesem Argument festhalten, weil wie gesagt, es geht gar nicht am Ende um die Machbarkeit, sondern Merz stößt er hier mit Digital. setzen eigentlich philosophisch eine andere Debatte an, nämlich die Frage, ob wir diese Normen wirklich schaffen müssen. Und ja, vielleicht schon. Und wie gesagt, Demokratie ist ein Kompromiss und wir können davon ausgehen, dass dieses Social Media Verbot für Minderjährige kommt. Wir dürfen nun nicht davon ausgehen, dass das die sozialen Netzwerke zu einem besseren Ort ist.
46:31 Florian Gregorzyk
A, das und B, dürfen wir nicht davon ausgehen, dass das so ein Allheilmittel einfach ist. Also das ist, glaube ich, so die Sache. Also auch beim Thema Alkohol, es gibt auch suchtkranke junge Menschen, es gibt auch suchtkranke Jugendliche. Jugendliche, die von Alkohol oder von schlimmeren Dingen abhängig sind, obwohl es verboten ist. Das sagt ja Merz natürlich auch. Und ich finde, da kann man ihm schon auch recht geben. Auch das wird umgangen, was nicht heißt, dass man es erlauben muss. Aber dann muss man sich halt auch drauf auch drauf gucken, Suchtprävention, Bildungsarbeit. Ich weiß nicht, in Norddeutschland ist gerade die größte Suchtklinik für junge Menschen, soll geschlossen werden. Das geht natürlich dann nicht Hand in Hand, wenn einem das wohl junger Leute wirklich so am Herzen liegt.
47:09 Gavin Karlmeier
Das ist so, exakt, ja. Übrigens für dich als nicht mehr junger Mensch kleine traurige Nachricht, bevor wir hier jetzt in so kleine andere Themen reinrutschen. Es sei denn, du hast noch Gedanken dazu? Nee. Gut. Die MMS wird abgeschaltet am 30. Juni.
47:24 Florian Gregorzyk
Gab es das? Kann man noch MMS schicken? Wenn man das auf dem iPhone macht, dann kommt diese iPhone-eigene Dings. Wie heißt das nochmal?
47:32 Gavin Karlmeier
Nein, das ist nicht. Also, da müssen wir ein bisschen auseinandernehmen. Es gibt iMessage. Das sind die blauen, das sind die Blue Bubbles.
47:41 Florian Gregorzyk
Ich habe da noch nie was verstehen.
47:42 Gavin Karlmeier
Es gibt RCS, das sind Green Bubbles, aber ein ähnlicher Funktionsumfang wie ein Problem. Und es gibt RSS, darauf sendest du deinen Podcast. Und es gibt ZTF, darüber senden andere. Nein, also RCS ist das Protokoll, mit dem du einem Android-Handy ein Bild schicken kannst, zum Beispiel, weil das auch RCS unterstützt. Ich glaube, das ist nicht so richtig bekannt, weil Apple das auch sehr gut verhindert, weil sie eben auch Green Bubbled sind. Dann gibt es SMS, das sind 140, 160 Zeichen. Ich habe jetzt gerade kauft das Deutsch. Ja, dann hörst du dich an. Jetzt aber wieder. Okay, Entschuldigung. Komisch, Stan ist heute am Montag auch so ein Problem mit seinem Mikrofon. Der hat zwischendurch einfach rausgezogen. Und dann war das Video unsynchron. Weiß nicht, was ihr immer macht. Okay. Also, ich fange nochmal an. MMS wird verboten.
48:28 Florian Gregorzyk
Zum Schutz von älteren Leuten. Damit die nicht so 90 zahlen. Damit die nicht immer aus Versehen hier so Fotos so von unten so. Kennst du das so, wenn du so irgendwie so auf Instagram, du swipes einmal aus Versehen nach links und dann siehst du dich so von unten und denkst du, nee, dafür müssen ältere Menschen geschützt werden. Das finde ich gut. MMS abschaffen.
48:45 Gavin Karlmeier
Ne, MMS wird eingestellt. MMS war nämlich der Multimedia-Messaging-Dienst, mit dem du über das SMS-Protokoll auch Bilder schicken konntest. De facto hat es kaum funktioniert. Wenn du als Telekom Kunde zum Beispiel ein MMS an einen Woder von Kunden geschickt hast, hat der sehr häufig auf einen Link geschickt. bekommen, statt das tatsächliche Foto und so. Aber ja, das gibt's bald nicht mehr. Ich dachte, du hast da ein bisschen mehr Gefühle zu.
49:08 Florian Gregorzyk
Ich habe früher, also mit so acht Jahren oder neun Jahren, habe ich von einer aus der Parallelkrasse eine MMS bekommen mit so einem kleinen Teddyband, der so ein Herz hatte. Diva verliebte mich.
49:21 Gavin Karlmeier
Und was hast du gemacht? Konntest du nicht öffnen.
49:23 Florian Gregorzyk
Ich hab mich nicht getraut.
49:25 Gavin Karlmeier
Ich wusste nicht, was man da auf sowas antwortet Das ist so witzig, weil wir haben also hier war es auch schon mal über deine Studie-VZ-Karriere gesprochen, mein VZ-Karriere und deiner Minion-Bilder-Sammelgruppe.
49:35 Florian Gregorzyk
Ja, ich hatte mal zwischenzeitlich die größte Minions-Gruppe auf vz. net. Aber um das zu hören, müsst ihr jetzt nochmal im großen Archiv nachforschen von Hagen. Ich weiß nicht genau, wann das war. Ja, das da brauchst du jetzt, kriegst du jetzt ein paar Plays auf alte. Könnt ihr jetzt im Discord lesen wahrscheinlich.
49:58 Gavin Karlmeier
Wenn das einer rausfinden will, das wäre crazy. Ich schwöre dir, das steht jetzt schon im Discord. Wir sind jetzt hier 48 Minuten in der Episode. Das heißt 5. 48 Uhr, Mittwochmorgen stlitze drin.
50:08 Florian Gregorzyk
Ja, ich werde nachlesen. Ja, mach. Ich guck rein. Aber da bin ich noch nicht wach. Egal.
50:12 Gavin Karlmeier
Aber weißt du, wo wir jetzt reingucken in das sehr
50:15 Speaker 9
Funktionen und Emotionen.
50:20 Gavin Karlmeier
Oh schön. Kannst du auch mal einen Jingle für mich singen?
50:24 Florian Gregorzyk
Ist das ja, du darfst jetzt nicht meine nicht hoch.
50:27 Gavin Karlmeier
Ja? Dann kannst du was zu meiner Thread-Sperre singen?
50:30 Florian Gregorzyk
Jetzt? Oder darf ich mich. . Ich bin gerade ganz nervös. Mir rutscht gleich das Mikro aus der Hand. Nee, nee, das ist da. Guck mal wie ich zitter schon richtig. Aber würde ich mal machen, wenn ich mal darf, dann mache ich das. Dann bereite ich mal was vor.
50:43 Gavin Karlmeier
Doch, doch, ja, ja. Ich will ganz kurz, bevor wir in Funktion und Emotionen gehen, ein kleines Nachhak an der Stelle verstecken. Ja. Ich habe Jean-Jojiun kontaktiert und wir sind da dran. gemeinsam gegen meine Flettsperre vorzugehen. Ich drücke die Daumen. Weil das Spannende ist, und das hat er mir ja auch gesagt jetzt, ich weiß nicht, ob ich das am Montag schon gesagt habe, das Spannende an diesem Thema ist ja, dass ich schon zum dritten Mal gesperrt wurde. Und ich damit möglicherweise Anspruch auf Unterlassung hätte.
51:10 Florian Gregorzyk
Du hast Anspruch wahrscheinlich auf 420 Dollar.
51:13 Gavin Karlmeier
Ich müsste nur meine Steuerdaten in Meta AI bei WhatsApp in diesen kleinen bunten Punkten rechnen.
51:18 Florian Gregorzyk
Also ich bin sehr gespannt und Wenn es da zum Prozess kommt, ich werde mich in den Gerichtssaal mit reinsetzen.
51:24 Gavin Karlmeier
Ich werde das beobachten. Ich habe Ganjo zum Thema, ob es einen Prozess gibt, habe ich gesagt, einerseits hätte ich gerne einfach nur meinen Account wieder, andererseits liebe ich, einen guten Grund, einen Anzug anzuziehen.
51:33 Florian Gregorzyk
Ja, du siehst auch sehr gut im Anzug aus, muss man sagen. Also mindestens im Jacquett. Im Anzug bin ich überzeugt auch. Konnte man nicht letztes Jahr auf der Republika im Anzug sehen. Haben wir uns letztes Jahr, ich hab auch durcheinander mit den ganzen Jakeln. Jedenfalls so sieht es gut aus. Drücke die Daumen für dein Prozess. Jetzt machen wir aber.
51:52 Speaker 9
Funktionen und Emotionen.
51:56 Gavin Karlmeier
Ich glaube auch ein Novum, dass wir den Jingle zweimal in einer Episode spielen. Heute, heute Screenshots. bei den Menschen bei Spotify die Möglichkeit haben, schau mal, ich zeig dir das, Change Songs. Man kann jetzt Musik schneller abspielen.
52:13 Florian Gregorzyk
Geil, ja, das wird mein Tag. Das wird meinen Tag besser machen. Kannst du effizienter Musiker? Ja, weil ich habe auch ein bisschen das Gefühl, diese Spotify rapped am Ende Es gibt, und das kann ich auch total nachvollziehen, dass man sich so ein bisschen, so viele Songs habe ich dieses Jahr gehört und damit auch so ein bisschen prahlt, so ein bisschen angibt. Guck mal, ich habe dieses Jahr 67. 000 Mal.
52:32 Speaker 5
Eric Styles gehört oder so.
52:35 Florian Gregorzyk
Und das bietet jetzt natürlich ganz neue Möglichkeiten. Oder zum Beispiel, so wie bei diesen Wahl-KI-Songs. Wenn man die alle so auf 1,5 Speed macht, sind die richtig geil tanzbar.
52:46 Gavin Karlmeier
Und wenn man die aber auf 0,5 Speed macht, kriegen die Leute betrunken. Ja, also ich hoffe, ich bin. . Ich finde das ein ganz schreckliches Feature. Wie sehr kann man zeigen, dass man keinen Respekt vor Kunst hat?
53:00 Florian Gregorzyk
Gut, so ist die Zeit. Also ich kann ja auch, ich kann ja alles auf 1,5 stehen. Ich kann ja auch auf YouTube mir den Song anmachen und den da auf 1,5 stellen. Also kann ich ja machen.
53:10 Gavin Karlmeier
Hörst du Podcasts auf 1,5?
53:13 Florian Gregorzyk
Ich höre manche Podcasts auf 1,25 auf jeden Fall. Manche auch manchmal auf. . Ich gucke gerade, ob ich diese Funktion habe, ich habe sie nicht. Manche auch tatsächlich auf 1,5. Aber das ist dann manchmal vor allen Dingen, wenn ich für die Arbeit Sachen höre und ich sozusagen den Inhalt einfach möglichst schnell brauche. Dann höre ich auch mal auf 1,5, aber ich kann es auch nicht zu lange machen, weil du wirst irgendwann mehr schoko.
53:34 Gavin Karlmeier
Du hast brennt mein Leben durch. Neulich hat jemand geschrieben, ich glaube Thomas war das im Discord, dass er Haken drin auf 2,7-fach hört. Heilige Scheiße. Das ist wirklich heilige Scheiße. Ich habe so viel Respekt vor diesem gebratenen Gehirn. Es kommt aber auch auf dem Podcast an.
53:49 Florian Gregorzyk
Also manche Leute, ja genau. Ich glaube zum Beispiel unsere Folgen sind immer relativ schnell, ohne andere Haken dran Gäste zu beurteilen. Aber es gibt andere Podcasts, wo Leute wirklich sehr langsam sprechen. Und da fällt das dann auch gar nicht auf, wenn du das auf 1,25 hast. Hatte ich letztens. Da hatte ich von der Arbeit noch Podcasts auf 1,25 stellen und habe es dann erst gesehen und dachte, ist mir überhaupt nicht aufgefallen.
54:12 Gavin Karlmeier
Liebe Grüße ins Springerhaus wahrscheinlich. X hat eine neue Funktion mit dem Namen History gestartet. History X, kennen wir irgendwoher, ist aber irgendwie. Und zwar gibt es jetzt, es ist eine Mischung aus Save It for Later, also das Speichern, was du von Instagram auch kennst, deinen Gelik. . Videos, allen Artikeln, die du giked hast und später lesen können möchtest und so weiter und so weiter. Ex selber beschreibt die Funktion mit dem Satz We Made History.
54:44 Florian Gregorzyk
Instagram hat das doch auch, dass man sich angucken kann, was habe ich eigentlich ganz früher auf Instagram geliked. Ich habe noch nicht reingeguckt, hab ein bisschen Angst davor Würden wir das mal auch auf X mal anschauen? Also macht's halt einfach ein bisschen sortierter, oder?
54:57 Gavin Karlmeier
Es ist so witzig, dass der erste Account, dem ich auf Instagram gefolgt bin, dem ich jetzt noch folge, das muss man ja dazu sagen, wenn ich zwischendurch entfolgt bin, rausgeflogen, ist das Häkelschwein.
55:07 Florian Gregorzyk
Gibt es den noch?
55:08 Gavin Karlmeier
Weiß ich nicht, aber ich kann das nicht entfolgen, weil das steht halt da seitdem drin.
55:12 Florian Gregorzyk
Ja, ja, ja. Ja, es gibt so Accounts, wirklich, auch so alte Twitter-Accounts, wo man so. . Manchmal erinnert man sich so dran und fragt sich so, was macht die Person eigentlich heute? Man weiß ja dann auch bei vielen alten Accounts gar nicht, war das Mann, Frau irgendwie divers oder so. Aber was macht diese Person heute? Frage ich mich manchmal, wirklich.
55:29 Gavin Karlmeier
Ja, es ist. Ja. In Großbritannien führt TikTok ein werbefreies Abo für 3. 99 ein.
55:38 Florian Gregorzyk
Du hattest doch einen Weg gefunden, wie man Werbung auf TikTok irgendwie umgehen kann.
55:42 Gavin Karlmeier
Das ist eine App von TikTok, der ist TikTok Pro. Und das ist aber genau der Take, auf den ich jetzt auch hin wollte, weil in UK gibt es meines TikTok Pro nicht. Ah. Ich glaube, dass TikTok Pro einfach eine monatliche Nutzungsgebühr irgendwann aufrufen wird. Oh.
55:56 Florian Gregorzyk
Das könnte natürlich, dass die Leute erstmal so hockt sind und dann kommt das Money rein. Ja, ja, ja. Würde ich lieber TikTok-Werbung gucken, weil ich finde, das kannst du so schnell wegswipen. Das kriege ich überhaupt nicht mit. Ich weiß gar nicht, wofür da geworben wird. Nicht wirklich, wenn du TikTok aufmachst, kommt ja direkt eine Werbung. Und ich traue, ich würde, wenn es Wetten das dann wieder geben sollte, jetzt Ende des Jahres oder so. Ich könnte zu Wetten das gehen. Ich bin derjenige, der am schnellsten wegswipen kann, diese erste Werbung bei TikTok. Wirklich. Oder auch zum Beispiel beim Durchswipen, dass man dann, es gibt ja Leute, die dann aus Versehen richtige Videos wegswipen, weil sie denken, das wäre Werbung. Ich traue mir zu, wirklich mit 99%iger Sicherheit. Ich sitze die ganze Zeit Wettendust-Sendung da. Swipe nur durch TikTok und traue mir zu, 99% Trefferquote zu haben, Werbung wegzuswipen in der ersten Millisekunde.
56:42 Gavin Karlmeier
Ich würde das gerne mit dir auch ohne Wettendas filmen. Ja, nächste Haken dran-Folge. Geht sechs Stunden. Ich freue mich drauf. Das machen wir ja. Flo, vielen Dank, dass du hier warst. Habe ich irgendwas vergessen? Wolltest du noch irgendwas ansprechen?
56:53 Florian Gregorzyk
Ich grüße alle, die mich kennen. Gut.
56:56 Gavin Karlmeier
Und kommst bald wieder. Ich freue mich immer da zu sein. Schön, dass ich da hinworfe. Vielen Dank, dass ihr hier warst. Wir hören uns wieder am Freitag mit Thorsten Weg. Ich wünsche euch eine wundervolle Restwoche. Passt auf euch auf, viel Spaß und wenn ihr auf der Republika wart, kommt gut nach Hause. Tschüss. Tschüss.
57:10 Speaker 10
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57:24 Speaker 11
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