Folge 645 · 26. Oktober 2026 · 1:08 Std.
Vier Hundevideos und ein Bildungsauftrag
mit Lukas Schneider
Was haben Elon Musk und Lukas Schneider gemeinsam? Ihr werdet es erfahren! Aber auch, wieso wir vielleicht ein Ministerium für Viralität auch in Deutschland bekommen, wieso sich niemand darüber aufregt – und wenn, dann die “Falschen” – was denn jetzt aus dem Karlmeier-Algorithmus wird und wann wir endlich einen hochkanten Fernseher bekommen.
Und dann haben wir heute noch eine Fußballgeschichte, wow. So kann eine Woche gut losgehen!
Ein Vorhak von Haki Coffeeholic auf diese Woche:
🗓 27.10. BGH: Renate Künast vs Facebook (Falschzitate & Memes von ihr auf Facebook, 2021)
🗓 27.10. Vor 4 Jahren übernahm Musk Twitter
Kapitelmarken
KI-unterstützt
- Hallo Lukas! KI-Influencer und die schnelle Million
- CapCut und die Suchvorschläge
- Döpfner wollte TikTok Deutschland kaufen
- BVB-Fanmodus: Punkte fürs Handyweglegen
- Digitaler Medienstaatsvertrag 2: Die Feedquote für Public-Value-Inhalte
- Karlmeier-Algorithmus vs. Adam Mosseri
- Meta verschiebt die neuen Geschäftsbedingungen für Business-Accounts
- Rhode Island verklagt Meta wegen Betrugswerbung
- Metas KI-App Muse: Geteilte Chats für alle lesbar
- Anthropics Gesetzentwurf: Die Schwelle von 50 Menschenleben
- ChatGPT und Annie Altman: Antworten, die verschwinden
- Funktionen und Emotionen
- Musk und so…
- KI-Bilder bei Just Eat
Transkript
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00:00 Gavin Karlmeier
Hallo Lukas.
00:01 Lukas Schneider
Hallo Gavin.
00:02 Gavin Karlmeier
Bei mir ist heute Lukas Schneider und ich habe das in der letzten Episode schon ein bisschen angekündigt, dass du heute kommst. Lukas Schneider ist ein alter Freund von mir. Selbstverständlich. Lukas Schneider ist ein alter, sehr guter Freund von mir. Lukas Schneider betreibt aber auch eine Social Media Agentur mit dem Namen Walda. produziert Funkformate und ist eigentlich der perfekte Gast für diesen Podcast, hat aber immer gesagt, ah, ich weiß nicht, was soll ich denn da sagen, bis diese eine verhängnisvolle Nachricht von dir kam, in der drin stand, ich bin bereit. Und jetzt sind wir hier.
00:32 Lukas Schneider
Man muss dazu ein bisschen sagen, in dieser Nachricht stand eigentlich drin. Wenn du mal über KI-Influencer reden möchtest, dann wäre ich bereit, dann hast du gesagt, okay, wir reden über was ganz anderes, aber du bist jetzt. . . Gebucht.
00:45 Gavin Karlmeier
Aber du kannst mir auch über KI-Influencer erzählen, weil du mir von einem Phänomen erzählt hast, das ich nicht kenne.
00:51 Lukas Schneider
Na, ich fand das total spannend, weil es gibt ja auf Das wissen alle Hörer außer dir wahrscheinlich. Also ich komme ja eigentlich aus der Welt früher von Influencern, habe ja mit OS von Whiteity diese Firma gegründet. Also bin da sehr. diesen ganzen Weg mitgegangen von Mediakraft und Entwicklung von YouTube und hab dann irgendwie so miterlebt, wie schwer es für Menschen ist, so eine Reichweite aufzubauen. Und dann stolpere ich jetzt irgendwie über so diese ganzen KI-Influencer, die innerhalb von drei Wochen eine Million Follower auf TikTok oder auf Instagram gemacht haben, indem sie einen Offensichtlich obdachlosen Menschen zeigen, wie er aus Luxusautos aussteigt und damit riesige Reichweiten generieren. Und ich fand das super lustig
01:31 Gavin Karlmeier
Ja, das ist ja skurril. Aber was glaubst du, woran liegt das, dass die eine Million Follower aufbauen und FollowerInnen? Weil ich habe so das Gefühl, dass eigentlich. So, Community Building nahezu unmöglich geworden ist in letzter Zeit. Also, wenn ich so mit Medienmarken rede, dann sagen die: Ja, wir sind froh, wenn wir auf unsere Reichweiten kommen und teilweise sind wir auch häufig viral. Dass die Menschen dann aber wiederkommen, ist fast ausgeschlossen mittlerweile.
01:55 Lukas Schneider
Ich glaube, dass die Leute natürlich irgendwie, dass dann drei Wochen lang so einen Hype haben und dann kommen die nächsten. Aber ich glaube, dass mittlerweile einfach alle zwei, drei Wochen der nächste Hype kommt und du dann so eine riesige Reichweite machst und die dann. . . natürlich total oft für so ein Crypto-Pump-and-Dump-Scheme benutzt werden und dadurch dann super viel Geld gemacht.
02:13 Gavin Karlmeier
Und wie viel Geld hast du verloren mit diesen Influencern?
02:16 Lukas Schneider
Genau deswegen bin ich hier in diesem Podcast.
02:19 Gavin Karlmeier
Leute, ich muss irgendwas tun, ich habe ein Problem. Also ihr findet Lucas CryptoWallet in den Shownotes. Schickt gerne. Schickt Geld. Ich finde das so interessant, weil ich beobachte schon auch, dass es so eine Veränderung der Nutzung gibt und dass es echt viele Accounts gibt, die eben nicht zu Menschen gehören, die damit aber Reichweiten aufbauen. Dass die es aber damit auch signifikant schaffen, Followings aufzubauen, finde ich halt wirklich erstaunlich, weil, wie gesagt, alle anderen gerade total kämpfen, dass sie irgendwie diese wichtigen Schwellen irgendwie erreichen, dass sie mal über die 10. 000 über die 100. 000 kommen.
02:56 Lukas Schneider
Und wir sehen das ja auch, wenn wir irgendwie für TV-Formate, die total bekannt sind, Inhalte machen, dann haben wir irgendwie irgendwann ist so dieser. . der Boden erreicht und dann gehen sie einfach nicht mehr höher. Dann hast du natürlich das Wachstum nicht mehr. Und dann hast du so Leute, die dann wirklich einfach nur die Tänze in absurden Situationen machen und eine Million Follower bekommen. Und die dann wahrscheinlich auch da bleiben. Und das ist natürlich schon krass.
03:20 Gavin Karlmeier
Und du, als jemand, der dann Leute ja auch berät, so große Marken, werden wir da davon, wenn wir jetzt an dem Punkt, erst hat die KI von uns gelernt, jetzt lernen wir von ihr.
03:33 Lukas Schneider
Ja gut, ich meine, also ich glaube, ich lerne schon sehr lange von der KI, weil ich gar nicht mehr weiß, was die KI da für mich tut. Deswegen glaube ich auf jeden Fall.
03:41 Gavin Karlmeier
Also müssen wir anfangen, Dinge auch vielleicht zu inszenieren, die dann eben solche Momente, wie aussehen wie solche Momente, um diese dann zur Reichweite zu machen.
03:52 Lukas Schneider
Ja, ich glaube, wir müssen, also es ist ja schon noch, dass da Leute hinterstecken, die sich einmal überlegen, wie absurd muss es sein, damit Leute hängen bleiben. Weil die KI kann sich jetzt noch nicht selber ausdenken, wie absurd ist das Szenario, dass da ein Obdachloser oder dass da ein ein sehr skurriler Mensch mit einer Prinze-Eisenherz-Frisur und einem Schnurrbart Schattenboxen macht und dann riesige Reichweiten bekommt. Das denkt sich noch der Mensch aus. Das ist dann die KI.
04:19 Gavin Karlmeier
Ja, okay, verstehe ich. Übrigens, es gibt so einen Instagram-Account, der mir immer angezeigt wird. Ich kann nichts dagegen tun. Das sind so. vier, fünf Männer, die auf einem Innenhof stehen. Der eine schlägt die ganze Zeit im Rhythmus eines laufenden Songs, Total Eclipse of the Heart oder so, Sektflaschen auf den Boden, damit er Kokken rausschießt und so eine Fontäne. Im Hintergrund spuckt einer Feuer, ein dritter schlägt ein Rad, dann kommt ein Auto, macht eine Vollbremsung, wo der Fahrer rausspringt. Diese Videos, die kriege ich sehr, sehr, sehr viel angezeigt. Und die sind ohne KI.
04:49 Lukas Schneider
Achso, okay. Weil umgegoogelt ist, das Thema mit dem Sektflasche aufhauen. Da gibt es auf jeden Fall die KI-Version von. Und das sind ja meistens sind das ja, mittlerweile ist ja so, dass es das echte Video ist. Dass dann einfach nur noch über ein KI-Modell eins zu eins kopiert wird. Also alle Movements und so weiter.
05:08 Gavin Karlmeier
Wenn ich alles zusammenfasse, was du erzählst, Social Media wird ein noch schlimmerer Ort im nächsten Jahr, als es in den letzten Jahren schon geworden ist. Ich freue mich. Cool.
05:18 Lukas Schneider
Also ich bin froh, dass ich nicht in der Versuchung erlegen bin, irgendwann Influencer zu werden und jetzt denke so, warum habe ich den ganzen Scheiß eigentlich gemacht?
05:26 Gavin Karlmeier
Ja, aber vielleicht kannst du noch so. .
05:28 Lukas Schneider
Vielleicht mache ich es ja jetzt. Jetzt fange ich anders an.
05:30 Gavin Karlmeier
Heute ist dein Tag, Lukas. Heute fängt das an und zwei in Kalenderwoche 44. Ich habe irgendwann das Versprechen gegeben in diesem Podcast, dass ich immer die Kalenderwoche nenne. Und wie das so ist mit Versprechen, die man gibt, die muss man halt auch halten. Und jetzt weiß ich selber immer, welche KW es ist.
05:46 Lukas Schneider
Das ist absurd, weil normalerweise weiß das nie jemand, aber alle Leute denken im Business-Kontext, man muss damit arbeiten. Aber man kann sich die ja im Google-Kalender anzeigen lassen, deswegen geht das ja super einfach. schlaumeierhaft nachzugucken.
05:58 Gavin Karlmeier
Mein Livehack ist Haken dranhören, könnt ihr weiter sagen. Hier erfahrt ihr es jeden Montag. Wir steigen ein in die Themen und wir haben eine Geschichte, die uns jetzt schon seit einigen Episoden begleitet. Wir erinnern uns. . Vorgeschichte einem Haki ist aufgefallen oder beziehungsweise ihm wurde zugetragen von jungen Menschen, dass wenn du bei CapCut, der Videoschnittsoftware von TikTok. . einen Suchbegriff eingibst, dass die Suchvorschläge, die die App dir anbietet, sehr häufig, zumindest in den Beispielen, die uns vorlagen, Absolut überhaupt gar nicht auf Jugendschutz achten, auf politische Korrektheit achten, nicht mal auf Gesetzestreue achten. Und wir haben das so ein bisschen hocheskaliert. Also wir haben zum einen hier darüber berichtet. Zum anderen haben wir aber eben auch TikTok kontaktiert und haben gesagt, hey TikTok, what's going on? Und wir haben in der letzten Episode habe ich ja so reingeschnitten nachher, dass wir mit TikTok in Kontakt sind und die sich darum kümmern. Und jetzt liegt uns ein Statement vor und ich werde dieses Statement jetzt im O-Ton verlesen von einem CapCut-Sprecher. Und zwar. CapCard verbietet Inhalte, die hasse erfüllt oder ausbeuterisch sind oder gegen unsere Community-Richtlinien verstoßen. Wir haben die Suchvorschläge blockiert, die unsere Richtlinien verletzt haben und investieren kontinuierlich in Technologien und Teams. um unsere Plattform zu schützen und Missbrauch vorzubeugen. So, Punkt. Ich finde erstmal interessant, bevor du alle deine Gedanken äußern kannst. Wir kennen ja solche Pressestatements und solche Antworten. Und die folgen ja immer einem festen Schema. Und hier ist bis auf einen Nebensatz nur so mittelüberraschend was da drin steht. Weil natürlich steht da drin, hey, wir sind gegen Hass, wir sind gegen Ausbeutung, wir haben Community-Richtlinien, wir verbieten alles, was dagegen verstößt, logischerweise, sonst gäbe es diese Richtlinien nicht, und kümmern uns darum, dass es besser wird. Das steckt da ja drin. Aber dann ist da dieser Nebensatz, in dem drinsteht, wir haben die Suchvorschläge blockiert. Und da muss ich zusammenfassen, Haken dran wirkt. Weil am Ende ist der Weg ja, wenn einer Person das auffällt und sie das meldet. Gibt es mitunter eben Menschen, die Frust erleben, weil die Meldung ins Nichts führt? Man kriegt eine Antwort, wo gesagt wird, das verstößt gar nicht gegen unsere Richtlinien. Wenn überhaupt eine Antwort kommt, beziehungsweise wenn irgendeine Antwort kommt, die sich inhaltlich mit dir auseinandersetzt und nicht nur, ja, ja, wir sind dran, sondern hier wird gesagt, okay, danke. Also Ich paraphrasiere das mit Danke für den Hinweis, das darf nicht sein und wir haben das beseitigt. Und ich finde, das ist eigentlich eine gute Nachricht.
08:14 Lukas Schneider
Total, ich war halt, also ich habe die Episode auch nochmal gehört dann in Vorbereitung und war auch tatsächlich so schockiert , dass Wenn man jetzt, also du hast ja so erklärt, wenn man auf diese Begriffe draufklickt, sich man ja theoretisch im schlimmsten Fall strafbar machen könnte. Und ich glaube, das ist ja einfach schon mal so eine Sache, die. Als nichtsahnender User man dann irgendwie so aus reinem Interesse dann doch mal auf irgendwas Doofes klickt und dann nachher da das Material, das dann da reingebuffert wird. Da muss natürlich die Plattform irgendwie schützen. Aber ich meine, ansonsten ist das Statement schon tatsächlich der übliche Blabla. Insbesondere natürlich dass natürlich kontinuierlich in Teams und Technologien investiert wird, um genau dem vorzubeugen. Also ich glaube, so diesen Satz, der darf in keinem Statement von einer großen Plattform fehlen.
09:04 Gavin Karlmeier
Das stimmt. Sie haben auch nochmal klargemacht, dass Sie alle Inhalte, die eben gegen die C-SIM-Regeln verstoßen, also die als Material gelten, das sexuelle Gewalt an Kindern zeigt. gemeldet wird an die an das National Center for Missing and Exploited Children, über das haben wir auch schon mal gesprochen, aber auch an Strafverfolgungsbehörden. Das heißt Das ist nicht folgenlos, wenn solche Inhalte dort hochgeladen werden. Sie müssen halt nur gefunden werden. Da sagen sie, wir setzen eine Kombination aus Technologie und menschlicher Moderation ein. Das heißt, es sind auch noch Menschen, die solche Inhalte sich direkt anschauen. Ob das dann jetzt hier in dem Fall entweder nicht aufgefallen ist oder b es wie immer dieses Katze und Maus-Spiel gab es, können wir natürlich nicht rekonstruieren, aber. Fakt ist, dieser Punkt ist jetzt erstmal weg. Und sie haben mich nochmal darauf hingewiesen, und das finde ich interessant, dass CapCut in China selber ja gar nicht verfügbar ist. und aus Singapur betrieben wird. Das habe ich in der vorletzten Episode, als wir das Thema aufgemacht haben, nicht ganz korrekt dargestellt. Also vielen Dank für diesen Hinweis. Und wir bleiben daran, wenn euch irgendetwas auffällt auf Plattformen, egal ob es jetzt eine Schnittsoftware ist oder eine Social Media Plattform Wisst ihr, wie er uns erreicht, schreibt uns eine Mail, meldet uns, wir gehen dem gerne nach, weil am Ende ist jetzt CapCard damit ein kleines bisschen sicherer geworden, als es vorher war. Und das finde ich sehr schön.
10:19 Lukas Schneider
Also ich glaube, dieser Podcast hat dann doch noch einen pädagogischen Ansatz gemacht. Also ich glaube, er macht die Welt ein kleines bisschen besser, Gavin.
10:29 Gavin Karlmeier
Das ist unser Anschluss.
10:31 Lukas Schneider
Wenigstens die Social Media Welt. Und jetzt müssen wir uns die Frage stellen, welche Plattform könnt ihr als nächstes retten?
10:39 Gavin Karlmeier
Naja, das bei TikTok, das führt uns nämlich direkt zur nächsten Geschichte. Es gibt noch andere, die glauben, sie könnten TikTok retten. Und zwar müssen wir über den Kultur und Medienstaatsminister Wolfram Weimar sprechen. Wir haben über die nun folgende Geschichte schon mal so ein bisschen von außen gesprochen. Am 25. Februar 2026 in der Episode Mein Persona fährt im Hühnerstallmotorrad mit Frederik von Castell. Also es war 543, über 100 Episoden her. Und damals ging es darum, dass Wolfram Weimar sich dafür ausspricht, das Deutschlandgeschäft von TikTok in deutsche Hände zu geben oder zumindest in europäische Hände. Und zwar nach dem amerikanischen Vorbild. Wir wissen, dass in den USA das US-Business von TikTok in der Hand eines Joint Ventures liegt, nämlich TikTok USDS. Und das ist die Folge eines Gesetzes in den USA gewesen, weil es eben schon seit Jahren eigentlich ein schwerendes Gesetz gab, das den Betrieb von TikTok als chinesisches Unternehmen in den USA verbieten würde. Also ist das US-Geschäft in amerikanische Hände gegangen. Jetzt gibt es die Geschichte, über die unter anderem die Financial Times gesprochen hat, dass es zwischendurch Gespräche gab eines potenziellen Käufers. Nämlich jemandem, der die Idee hatte, das zu tun. Und zwar Matthias Döpfner. Es gab die Idee, dass TikTok, zumindest das Deutschlandgeschäft von TikTok, offensichtlich in die Hände von Axel Springer hätte gehen sollen.
12:00 Lukas Schneider
Alleine das, also ich meine, wenn es bei Twitter nicht geklappt hat, dass er da das Geschäft leitet, dann versucht das jetzt bei TikTok. Aber ich fand am besten tatsächlich in diesem Artikel das Döpfner TikTok öffentlich als. . eine der gefährlichsten Propagandamaschinen zur Verbreitung extremistischer Inhalte bezeichnet hat. Und das aus dem Mund von Matthias Döpfner. Ich finde, das ist schon irgendwie so ein starkes Stück.
12:26 Gavin Karlmeier
Das ist schon sehr bemerkenswert. Interessant finde ich, aber auch, dass er sagt. Das ist das gefährlichste Mittel zur Verbreitung von Propaganda. Das will ich haben.
12:33 Lukas Schneider
Genau, ich wollte gerade sagen, also wenn das so der Anspruch ist, dass man was kaufen muss, frage ich, wer sollte dann die Bild kaufen?
12:41 Gavin Karlmeier
Naja, vielleicht der, mit dem er hier gesprochen hat. Weil das ist interessant, weil das Gespräch über diese Kaufambition, das hat er nicht etwa mit Abgesandten von TikTok geführt oder nicht mit Wolfram Weimar, sondern mit Charles Kuschner. Charles Kushner ist der Vater von Jared Kushner. Jared Kushner wiederum ist der Schwiegersohn von Donald Trump. Und Charles Kushner ist der US-Botschafter in Frankreich. Und warum er mit dem darüber gesprochen hat, das kann ich nicht so richtig beantworten, ehrlicherweise. Aber es gab wohl dann auch noch weiter, also es gab weitere Gespräche, man hat sich irgendwie damit. . beschäftigt und hatte die Idee, das könnten wir doch alles machen. Und dann hat sich Döpfner im Februar noch mit der Stabstefin getroffen, Susie Wiles Und hatte auch sich mit Peter Tier getroffen. Und es wird angenommen, zumindest stellt die Financial Times hier diese Verbindung auf, dass in all diesen Treffen möglicherweise auch in diese Richtung gehende Gespräche geführt wurden. Aber offensichtlich wurde das so nach dem Motto als, ja, ja, ist ja ganz nett, aber komm, ausgeschlagen. Und
13:44 Lukas Schneider
aber was mich mal interessieren würde, gibt es da auch einen Preis, der irgendwie im Raum steht?
13:47 Gavin Karlmeier
Nee, den gibt es nicht. Nee, okay Bisher, also wissen wir nicht Ich glaube auch, also ich sehe da jetzt gerade nicht wirklich die Möglichkeit, dass das passiert, ehrlicherweise, weil im Fall der USA gab es ein politisches Druckmittel. Da wurde nämlich dem Unternehmen ByTance gesagt, entweder ihr verkauft oder das US-Geschäft bricht für euch komplett weg. Und jetzt sind sie immer noch zu 20 Prozent beteiligt am US-Geschäft. Diese Situation haben wir in Europa nicht. Die haben wir in Deutschland nicht. Und Wolfram Weimer hat auch keinerlei Anstalten bislang gemacht, dass es dazu kommen könnte.
14:19 Lukas Schneider
Ja, ich finde es auch geil, so diese Welt sich zu denken, also wenn ich das kaufen will, auch wenn es gar nicht zum Verkauf steht und dann einfach dann mit den Leuten, auch die wirklich nichts damit zu tun haben, darüber zu sprechen, sagen, ey, lass uns das doch, lass mich, was muss ich tun? Finde ich schon
14:33 Gavin Karlmeier
Und das zeigt aber auch so ein bisschen, wie die US-Regierung tickt, dass er sich nicht etwa in Berlin überlegt hat, er geht zum deutschen US-Botschafter, sondern er fährt zum französischen US-Botschafter, weil der Kuschner heißt. Das ist ja der Grund. Weiter ins übrigens streitet das ab und sagt, das ist eine reine Erfindung und nicht einmal eine Stellungnahme würdig.
14:53 Lukas Schneider
Was ich sehr gut finde, aber ich muss eine Sache sagen, also die. Ihr habt aus Byteance ein längeres Statement rausbekommen als
15:00 Gavin Karlmeier
die Financial Times. Ja, vielleicht hätte Financial Times sich eher mal mit CapCut beschäftigen sollen, als mit Axel Springer.
15:10 Lukas Schneider
Und ich habe es auch, also ihr sagt ja auch, Döpfner, wenn nicht bald eine Lösung gefunden wird, ich zitiere das jetzt, dann werden wir auf TikTok als Vertriebskanal nicht verzichten können. dann eben für die Bildinhalte. Und da denke ich mir so, also dann will ich, also wer will dann wirklich, dass eine Lösung gefunden wird? Also ich glaube, ich könnte sehr gut auf Bild verzichten.
15:31 Gavin Karlmeier
Welt und Bild sind schon da leider.
15:33 Lukas Schneider
Ah, verdammt.
15:34 Gavin Karlmeier
Sie wurden also schon überholt in ihrem Statement von der Wahrheit von der Realität. Tja. Es wurde, also die Financial Times sagt auch, diese Idee wurde auch mit der Technologieabteilung der Europäischen Kommission erörtert, und ich zitiere, doch diese zeigten sich nicht begeistert und die Idee wurde verworfen. Also es ist so, Matthias Döpfner will einen Termin. Dann sagt die EU-Kommission, ja, also den können wir halt nicht, nicht reinlassen. Der ist irgendwie dann doch zu wichtig. Dann kommt er, dann sitzen alle, hören sich das an und sagen. . Wolltest du nicht auch mit Friedrich Merz nochmal über die AfD sprechen, eigentlich? Und dann war das Gespräch auch beendet. Also, ich finde das eine total kuriose Geschichte, wie Matthias Döpfner so ein offensichtlich so ein, wie soll ich das nennen? Macht komplex, ist vielleicht eine Unterstellung, war Satire, habe ich nicht gesagt. Aber so irgendetwas hat, dass er sich denkt, da müssen wir jetzt rein, da müssen wir zugreifen. Er hätte gerne, glaube ich, ein lokales Netzwerk, er wäre gerne Elon Musk.
16:29 Lukas Schneider
Ja, aber ich glaube so, es ist ihm bis jetzt in seiner Karriere ja schon immer auch wieder gelungen. Also ich glaube, was war der? Der war doch irgendwie mal ein normaler Redakteur.
16:38 Gavin Karlmeier
Ich glaube schon.
16:39 Lukas Schneider
Und hat sich dann hochgearbeitet bis zum Anteilseigner.
16:42 Gavin Karlmeier
Ja, ich weiß nicht, ob das wirklich mit Arbeit zu tun hatte oder ob das Social Engineering vielleicht sogar war, aber die wurden ihm einfach so war ja eine Schenkung schon.
16:51 Lukas Schneider
Das stimmt, es waren Schenkung, ja.
16:53 Gavin Karlmeier
Also auch, also auf eine Art Leistung.
16:59 Lukas Schneider
Vielleicht glaubt er auch, dass ihm die Anteile geschenkt werden von TikTok. Das
17:05 Gavin Karlmeier
wird mit der Springerfamilie so gut funktioniert, dann machen wir es mit TikTok genauso. Lukas, wie stehst du zu Fußball?
17:13 Lukas Schneider
Total gut.
17:14 Gavin Karlmeier
Dann lass uns über den BVB sprechen.
17:18 Lukas Schneider
Ah ja.
17:19 Gavin Karlmeier
Also ich jetzt kläre.
17:21 Lukas Schneider
Ich war mal im Stadion beim BVB. BVB.
17:23 Gavin Karlmeier
Oh.
17:24 Lukas Schneider
Und dann habe ich, äh, saßen wir und es gibt von mir und OS ein Foto, wo wir auf der Trainerbank sitzen, weil wir so eine Führung bekommen haben im BVB
17:29 Gavin Karlmeier
-Py-Address.
17:31 Lukas Schneider
Doch, wir waren zum für ein Spiel danach noch da, aber da wurden wir auf die hintersten Ränge verbannt. Und mussten wirklich, also wirklich, das war ganz, ganz oben und wir konnten nichts sehen, aber wir durften einmal auf der Trainerbank sitzen. Und danach haben wir noch Nevin Subotic kennengelernt. Ich weiß nicht, ob ihr Nevin Subotic kennt.
17:48 Gavin Karlmeier
Ja, das ist der mit der Stiftung.
17:50 Lukas Schneider
Genau, genau. Und das Lustige war, dass ich habe ja in meinem, das sind jetzt so alles so Das Einzige, was ich zu erzählen habe, sind so Anekdoten, merkst du, ne?
17:57 Gavin Karlmeier
Aber
17:58 Lukas Schneider
Nevin Sobotic lustigerweise hat in Mainz gespielt und ich habe in Mainz studiert. Und dann war ich auf dem Geburtstag von einer Freundin, die in so einer kleinen Wohnung direkt neben dem Stadion gewohnt hat. Und auf einmal steht da so Nevin Sobotic, der natürlich noch total unbekannt war, aber einfach der Nachbar von meiner Bekannten war, mit der ich studiert habe. Und dann mit ihr auf dem Geburtstag. Und dann haben wir da auf dem Geburtstag irgendwie zusammen gefeiert.
18:20 Gavin Karlmeier
Wow, und hat er sich, als du ihn BVB getroffen hast, an dich erinnert?
18:24 Lukas Schneider
Nein, überhaupt nicht.
18:27 Gavin Karlmeier
Du hättest die Geschichte jetzt mit ein bisschen Salz hättest du sich schon.
18:30 Lukas Schneider
Ja, ja, genau.
18:34 Gavin Karlmeier
Es gibt aber so Promis. Ich kann da jetzt nicht zu doll ins Detail gehen, aber es gibt so einen sehr, sehr international extrem bekannten Musiker. Also, ich würde sagen, Top Ten der bekanntesten Musiker der Welt. dem zugesprochen wird, dass er sich an jeden Menschen, den er jemals kennengelernt hat, erinnert. Und ich war mal dabei, als das passiert ist und dachte, das kann nicht wahr sein.
18:57 Lukas Schneider
Welche Top Ten der berühmtesten Musiker hast du denn schon mal live getroffen?
19:01 Gavin Karlmeier
Ich hab mal bei eins live gemacht.
19:02 Lukas Schneider
Also ja, das wichtig.
19:04 Gavin Karlmeier
Und der war da. Und dann war da jemand, den er mal bei Backstage bei einem Konzert getroffen hat, weil er auch bei uns live arbeitet und so und hat den sofort gesehen in einer Truppe von Menschen. Ich weiß nicht, ob der im Auto mit Fotos gebrieft wurde. Das wäre erstaunlich. Oder ob der sich wirklich an diesen Menschen erinnert hat.
19:24 Lukas Schneider
Aber hat dieser, ich will jetzt jetzt wissen, wer das ist, hat dieser Sänger in einmal in einer Boyband gesungen?
19:28 Gavin Karlmeier
Nein.
19:29 Lukas Schneider
Oh.
19:30 Gavin Karlmeier
Es ist nicht Harry Styles.
19:32 Lukas Schneider
Nee, ich hätte an Robbie Williams gedacht.
19:34 Gavin Karlmeier
Nee, so alt bin ich dann doch nicht. Als ich bei ins Live habe, war Robbie Williams schon abgeschrieben. Ich werde es dir nachher sagen.
19:41 Lukas Schneider
Wow.
19:43 Gavin Karlmeier
Ich glaube, ich tue ihm nicht Unrecht, wenn ich sage es.
19:45 Lukas Schneider
Ich glaube, ich glaube, ich glaube, ihr müsst das alle kommentieren, wer glaubt, wer es ist.
19:48 Gavin Karlmeier
Oh, das ist toll, das könnt ihr jetzt machen. Kommentiert das vielleicht.
19:51 Lukas Schneider
Man merkt, dass ich Social Media Agentur habe.
19:53 Gavin Karlmeier
Wirklich. Macht das Plus weg. Nein, und wenn ihr den richtigen Namen da hinschreibt, dann sage ich nächstes Mal, dass der richtige Name dabei war. So machen wir es. Top. Auf jeden Fall, als du beim Spiel warst, beim BVB im Stadion, wie viel Zeit hast du am Handy verbracht?
20:11 Lukas Schneider
Ich habe sonst nichts gesehen, deswegen habe ich sehr viel Zeit am Handy verbracht.
20:13 Gavin Karlmeier
Und das ist
20:14 Lukas Schneider
so weit oben waren.
20:15 Gavin Karlmeier
Also im Signali-Duna -Park, so heißt das Stadion der Dortmunder, gibt es die Südtribüne. Und die Südtribüne ist eigentlich ein Mehr von Flaggen und Fans. Und dort. .
20:24 Lukas Schneider
Das ist die gelbe Wand.
20:25 Gavin Karlmeier
Die gelbe Wand, genau.
20:27 Lukas Schneider
Ich kenne mich doch mehr aus mit Fußball als du, merke ich gerade.
20:29 Gavin Karlmeier
Ja, offensichtlich. Und ja, das gibt es jetzt aber, und das ist interessant, das Problem, dass extrem viele Fans viel am Handy rumhängen. Es gibt eine Umfrage aus dem Jahr 2023 vom BVB. Die sagen, 63% der tausend befragten regelmäßigen StadionbesucherInnen haben angegeben, ihr Smartphone während des Spiels regelmäßig zu nutzen. Und der BVB will da jetzt gegen vorgehen, indem sie einen Fanmodus rausbringen. Es gibt eine App und während wenn du diese App hast, dann kannst du die sozusagen, ich schätze, offen lassen, in die Tasche stecken und die Minuten. In der diese App in diesem Fan-Modus ist, werden gezählt und geben dann am Ende Punkte. Und mit diesen Punkten kannst du am Ende etwas gewinnen. Das machen sie in einer Kooperation mit dem Mobilfunkanbieter Vodafone. Und da wird es ein bisschen interessant und deswegen habe ich diese Geschichte vor allem mitgebracht. Denn in den Datenschutzbedingungen dieses Fan-Moduses der BVB-App steht zwar, dass die Informationen, die du sammelst, und deine Daten nicht mit Dritten geteilt werden, dass du aber, wenn du diese App nutzt und damit auch den Fanmodus, dein Einverständnis gibst, Werbung zu erhalten. Das heißt, es könnte durchaus passieren, dass du diesen Fanmodus nutzt und im Deal für die Nutzung dieses Fanmoduses vom BVB dann die Frage bekommst, ob du nicht vielleicht einen neuen Mobilfunkvertrag gebrauchen könntest, weil wir haben da einen ganz guten Partner. Und das finde ich doch eine ganz perfide Art, weil ich die Idee eigentlich so charmant finde, weißt du?
21:50 Lukas Schneider
Ist eigentlich lustig. Man denkt ja normalerweise, wenn du auf dem Handy bist. Wenn du am Handy bist, wirst du die ganze Zeit mit Werbung bombardiert. Jetzt machst du das Handy weg und wirst dann als Strafe auch noch mit Werbung bombardiert.
22:00 Gavin Karlmeier
Das stimmt. Ja, das ist genau das Dilemma. Ich finde aber die Idee irgendwie interessant, dass sich der BVB überlegt, wie kriegen wir die Experience geiler ohne Bergheim-mäßig die Kameras ab. zu kleben.
22:10 Lukas Schneider
Ich finde es auch geil, vor allem diese Kameraankleben ist ja auch totaler Quatsch, das funktioniert ja nie. Und ich kann das aber, ich kann da auch wirklich relaten, weil ich war auch mal bei einem Spiel der deutschen Frauenfußballnationalmannschaft. Und es war jetzt nicht so ein richtig geiles Spiel und ich glaube, wir haben 1-0 gewonnen und ich habe natürlich das entscheidende Tor verpasst, weil ich an meinem Handy war. Und ich war enttäuscht, und ich war wirklich enttäuscht, dass es natürlich keine Wiederholung gibt im Stadion und man das dann einfach verpasst hat.
22:36 Gavin Karlmeier
Ja, wer nicht dabei war, war nicht dabei oder so, sagt man.
22:39 Lukas Schneider
Ich bin einfach, ich bin es so gewohnt, dass ich auf TikTok so diese 90 Sekunden Spielzusammenfassung bekomme und dann nochmal zurückspulen kann. Das habe ich irgendwie verpasst.
22:47 Gavin Karlmeier
Das wäre eigentlich wirklich ein cooles Format, wenn du ein Fußballspiel in 90 Sekunden zusammenfasst auf TikTok, aber nicht so, wie du es machen würdest, sondern jede Spielminute ist eine Sekunde. Und du musst den besten Moment aus dieser Minute raussuchen, auch wenn der relativ langweilig ist. Denk doch mal drüber nach.
23:07 Lukas Schneider
Ich würde es nicht umsetzen wollen, glaube ich. Aber vielleicht will die KI das umsetzen. Und das straf mich Lügen und es wird eine Million Follower bekommen.
23:15 Gavin Karlmeier
Aber auch nur zwei Wochen lang und dann kommt der Nächste mit der tollen Idee: nur noch 30 Sekunden, eine halbe Sekunde pro Minute. Und dann werden wir überholt von den schnelleren. Ich schiebe das so ein bisschen, du merkst. Nein,
23:27 Lukas Schneider
ich finde die Idee eigentlich total gut. Ich finde das ja wirklich gut. Also ich merke ja selber, dass man viel zu viel Zeit daran verbringt. Aber dieser Trade-Off ist natürlich, das ist natürlich genau das Problem. Aber da. Also allein, dass der ist, glaube ich, der Mobilfunkanbieter, der das dann, der Hauptsponsor ist, auch noch.
23:44 Gavin Karlmeier
Ja, genau. Ich weiß nicht, der ist nur auf der Brust.
23:48 Lukas Schneider
Achso, der Brust. Achso, sind das nicht immer die Hauptsponsoren, die auf der Brust sind?
23:51 Gavin Karlmeier
Nee, das ist hier auf dem Bauch.
23:53 Lukas Schneider
Ah, okay, okay. Aber es gab doch.
23:57 Gavin Karlmeier
Oh, ich habe mich vertan.
23:58 Lukas Schneider
Und es gab ja die große Diskussion, weil die ja eine andere Farbe haben als der BVB. Genau, die haben sie nicht. Nee, es ist ja rot.
24:07 Gavin Karlmeier
Ja, die sind rot, aber der BVB ist schwarz-gelb.
24:09 Lukas Schneider
Genau, genau, genau. Aber die machen nicht das rote Logo auf die Brust.
24:13 Gavin Karlmeier
Oh, oh, das ist spannend.
24:14 Lukas Schneider
Man darf ihn keine Werbung machen, oder? Deswegen, das war so die große Diskussion. Okay, gut, ich darf ruhig.
24:20 Gavin Karlmeier
Aber davor war der Hauptschwimm so Yvonne und die waren so Weinrot.
24:24 Lukas Schneider
Ah, okay, aber genau, bei Vodafone ist es so, dass sie nicht das Rot auf der Brust haben, sondern dass sie jetzt alles mit schwarz lösen.
24:30 Gavin Karlmeier
Irre.
24:32 Lukas Schneider
Ja. Naja, gut, ich meine, das ist ja so ein bisschen, wenn du so eine Marke hast, dann willst du ja das Branding irgendwie sehen. Ja, klar. Und willst ja nicht nur über das Logo, sondern hast irgendwie diese Markenwelt aufgebaut. Also wenn du irgendwie bei der , wenn du auf der Das beste Verschwörung ist einfällt, dass du auf der OMR bist und das ist die Vodafone Stage, das ist immer die Red Stage. Und dann bist du irgendwie bei BVB, gibst super viel Geld aus und kannst dann deine Markenwelt irgendwie nicht reinbringen. Das so viel dazu.
24:56 Gavin Karlmeier
Auf der anderen Seite hat es allein hat es für eine Präsenz in Hakendrand schon gereicht. Ich möchte mit dir ein bisschen juristisch werden. Wie sagt man rechtlich, ich weiß gar nicht, was der richtige Begriff ist.
25:09 Lukas Schneider
Da muss ich natürlich sofort irgendwie Claude fragen und mir das analysieren lassen. So wie ich es bei allen Verträgen mache.
25:15 Gavin Karlmeier
Lass es mich dir. Genau, Vertrag ist das Stichwort, denn es geht um den digitalen Medienstaatsvertrag, der DMSTV. Und ich will kurz dazu was erklären, denn mit diesen Staatsverträgen ist es relativ kompliziert. Es gibt zum Beispiel den Rundfunkstaatsvertrag, den kennen wir schon, der wurde vor einiger Zeit nivelliert, da haben wir hier auch drüber gesprochen. Der Weg, den ein Staatsvertrag geht, der ist relativ lang, denn es gibt die sogenannte Rundfunkkommission in jedem Bundesland, die wiederum treffen sich dann zum Treffen der Rundfunkkommission. Dort wiederum bearbeiten sie die Texte aus. In diesem Treffen, diese Treffen bringen dann ein Textwerk zustande. Dieses Textwerk geht dann an die jeweiligen MinisterpräsidentInnen Die sich dann wiederum gemeinsam in der Ministerpräsidentenkonferenz einigen müssen, gemeinsam unterschreiben. Und dann müssen die zurück in die 16 Landtage und in den 16 Landtagen müssen sie ratifiziert werden. Also alle 16 Landtage müssen ein eigenes Gesetz dazu erlassen. Das ist der Föderalismus, den wir in Deutschland haben. Und deswegen dauert dieses Thema, über das wir jetzt sprechen, auch schon so lange, nämlich der digitale Medienstaatsvertrag. Den haben wir schon mal so ein bisschen angeschnitten, aber wir haben eine Sache nicht besprochen und das ist interessant, weil auch kaum jemand sonst über dieses Thema gesprochen hat, nämlich Der digitale Medienstaatsvertrag Teil 2. Das ist eine sogenannte Diskussionsgrundlage, den der rheinland-pfälzische Rundfunkreferent oder ich glaube sogar der Ministerpräsident auf ihrer Website veröffentlicht hat. Diese Diskussionsgrundlage, dieser Text, wie gesagt, noch nicht verabschiedet, sondern erstmal ein Textwerk, das jetzt gerade besteht. Und da gibt es so ein paar Punkte, die diskutiert werden. Und ein Punkt Der ist jetzt gerade vor allem in der rechtspopulistischen Pseudomedienbubble, also Berliner Zeitung, Epoch Times und so gerade groß geworden und schafft es darüber dann bemerkenswerterweise wieder dann bei uns besprochen zu werden, weil er tatsächlich interessant und pikant ist. Und ich möchte darüber mal mit dir sprechen. Und zwar geht es um die Feedquote, die nennen das nicht so, aber ich nenne das mal so. Und zwar steht in dem Entwurf die Formulierung, dass jede fünfte algorithmische Empfehlung in sozialen Netzwerken aus sogenannten vielfalls fördernden Angeboten stammen muss, Public Value-Inhalten. Das bedeutet konkret, öffentlich-rechtliche Angebote sollen automatisch berücksichtigt werden. Private Medienanbieter können einen Antrag schreiben und alle anderen, die Inhalte haben, müssen sich an journalistische Standards halten, damit sie überhaupt in die Situation kommen, algorithmisch empfohlen zu werden oder sogar diesen Antrag zu schreiben Bedeutet also, dieser digitale Medienstaatsvertrag, der eigentlich die Idee hatte, uns als Gesellschaft vor Desinformationen zu schützen und die Medienvielfalt zu schützen? Und auch die KI-Inhalte dort zu regulieren, ist jetzt ein Papier geworden, das genutzt wird, um eine Art Ministerium für Viralität zu erschaffen. Und die Leute, die haken dran, mehr hören. wissen, dass wir so eine ähnliche Diskussion aus Großbritannien kennen, wo es sogar schon von der Regierung gekommen ist, dass auch dort gewisse Inhalte vom Staat mit Viralität versehen werden sollen oder mit mehr Reichweite. Und ich finde, die Aufregung zu diesem Thema, die dürfen wir nun wirklich nicht den Rechtspopulisten und rechtsextrem überlassen, weil da müssen wir doch als Gesellschaft auch sagen. . Das ist, Quoten sind einfach immer nicht so eine gute Idee. Und also wir kennen die Diskussion von der Deutschquote bei Songs im Radio, wo auch viele deutschsprachige KünstlerInnen damals gesagt haben, Warum macht ihr sowas? Wir wollen doch mit unserer Musik glänzen und nicht, weil wir in der richtigen Sprache singen. Und hier diskutieren wir das Gleiche jetzt mit der Manipulation von Algorithmen, das vom Start ausgehend keine gute Idee ist.
28:47 Lukas Schneider
Also, also die eine Frage, die ich mich jetzt stelle, also die erste Frage ist, hat Frankreich diese Musikquote nicht noch? Ja, Frankreich hat sie
28:54 Gavin Karlmeier
meines.
28:56 Lukas Schneider
Und dann denke ich mir so ein bisschen, also ich weiß nicht so ganz, was ich davon halten soll. Prinzipiell frage ich mich so, warum sollen wir denn diese die Feed-Quote oder den Feed Dann auch komplett den Tech-Unternehmen überlassen, weil das ist ja die andere, ähm, das ist ja die Konsequenz.
29:15 Gavin Karlmeier
Fair.
29:16 Lukas Schneider
Und ob das besser ist, kann ich jetzt auch noch nicht sagen. Und ich glaube so, vor allem, wenn wir irgendwie Tech-Unternehmen haben, die von Personen wie Elon Musk oder Mark Zuckerberg geführt werden, dann ist es jetzt auch nicht so, dass wir dafür garantieren können, dass wir in eine politische Richtung gehen, die uns dann gefällt. Was jetzt nicht bedeuten soll, dass das andere die richtige Richtung.
29:37 Gavin Karlmeier
Ich stimme dir natürlich zu. Wohlbemerkt könnte es auch passieren, dass wir irgendwann eine Regierung haben, die eine ähnliche Politik macht, wie sie Elon Musk oder Mark Zuckerberg ganz gut fänden, die dann auch über diese Quote mitentscheiden können. Auch das muss man dazu sagen. Und ich finde, dass also was wir ja fordern, ist eine sicherere Umgebung, einen transparenteren Algorithmus, bei dem wir eher verstehen, warum uns Inhalte angezeigt werden, denen wir vielleicht sogar beeinflussen können, indem wir da reinschreiben, was wir gerne hätten. Oder bei dem wir vielleicht sogar auch Dinge gezielt ausblenden können und zwar nach Thema und nicht einfach nur nach Urheber, Absender eines Inhaltes. Ich glaube halt, so eine Quote, das stößt nicht auf Einverständnis in der Gesellschaft, würde ich unterstellen. Und es birgt eben die Gefahr, dass es ein Ministerium für Wahrheit gibt, wie wir das von 1984 kennen. Und das will niemand haben.
30:31 Lukas Schneider
Ich glaube also, gab es nicht irgendwie auch vor ein paar Wochen oder ein paar Monaten sogar, dass es dieses Phänomen, das Inhalte der Tagesschau auf TikTok. . einmal so unfassbar überproportional gut ausgespielt worden sind und sich niemand erklären konnte, warum.
30:46 Gavin Karlmeier
Ich glaube, es gab eine These. Da weiß ich jetzt nicht, wie öffentlich die ist. Ich sage sie trotzdem einfach. Und zwar war das zur Zeit der Europameisterschaft und es gab diesen EM-Hub. Und in diesem EM-Hub wiederum wurden Kanäle aufgenommen und die wiederum wurden dann auch im Algorithmus bevorzugt. Und das wiederum hat dazu geführt, dass die Tagesschau, die generell schon sehr reichweitend stark ist, noch mehr durch die Decke gegangen ist. War aber eine These.
31:11 Lukas Schneider
Okay, okay. Also weil ich in dem Fall hätte es mich jetzt nicht gestört, dass die Tage schon mehr da breiter ausgespielt wird. Aber andererseits bin ich natürlich auch der Meinung, ich möchte nicht, dass ich. keine Ahnung, also dass ich vier Videos bekomme, die ich irgendwie lustig finde und das fünfte Video mir dann irgendwie was erzählen will über aktuelle politische Situationen und ich das nicht selber entscheiden kann, in welcher Situation ich das konsumieren möchte.
31:37 Gavin Karlmeier
Ja, und ich habe auch so ein bisschen das Störgefühl, und das sage ich als jemand, der seit Jahren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk arbeitet, der ein Fan vom öffentlich-rechtlichen System in sich ist. dass sicherlich reformbedürftig ist, aber die Idee eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist meines Erachtens demokratieentscheidend und wichtig. Trotzdem tue ich mich schwer damit, dass du diese Konkurrenz und Marktverzerrung schon an dem Punkt platzierst, an dem du sagst, es ist nicht nur so, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht wirtschaftlich arbeiten muss, sondern sich auch nicht mehr um die Reichweite kümmern muss, weil sie ihnen sowieso zugespielt wird. Das muss der Qualität nicht helfen.
32:19 Lukas Schneider
Genau, das ist das Thema. Wir bemängeln jetzt ja auch mittlerweile, dass wir irgendwie im Fernsehen Dinge sehen. Wo wir einfach so denken, das interessiert uns überhaupt nicht mehr. Und da werden Inhalte gemacht, die uns jetzt zum Beispiel überhaupt nicht mehr ansprechen. Und ich glaube, und so kenne ich auch die öffentlich-rechtlichen. Gerade so junge Angebote, dass die natürlich immer wieder versuchen, sich so zu optimieren oder ihre Inhalte so anzupassen, dass sie eben auf einen Algorithmus funktionieren und dass sie auch genau darauf abzielen, die Leute zu erreichen, ohne dass sie in diese Reichweite geschenkt wird. Und ich glaube, das ist auch was Gutes. Dass man sich natürlich genau überlegen muss. okay, wie muss ich denn Inhalte machen? Welche Themen sind für junge Leute oder für Menschen auf den Plattformen so relevant? Und ich glaube, wenn dieser Druck nicht mehr da ist, dann. . Ist das auch für das System natürlich nicht gut, weil man faul wird, weil man sich nicht mehr wirklich damit auseinandersetzt, was denn die Gesellschaft bewegt.
33:12 Gavin Karlmeier
Absolut, genau. Und dann sehen die Inhalte halt entsprechend aus. Weil du brauchst ja keine Plattformspezialisten mehr, weil Reichweite ist ja da.
33:19 Lukas Schneider
Dann haben wir die Schlagersendungen auf TikTok.
33:23 Gavin Karlmeier
Wahrscheinlich, ja. Wobei es ja wirklich viele Leute gibt, die sich das gezielt anschauen.
33:27 Lukas Schneider
Ja, auf jeden Fall. Und ich glaube, dass die machen auch sehr gute Quote. Das stimmt, ja.
33:33 Gavin Karlmeier
Ich habe letztens in irgendeinem Podcast gehört, dass Helene Fischer die einzige deutschsprachige Show hat, die auf das Vegas-Niveau sei. Damit kannst du jetzt anfangen, was du leichtest.
33:43 Lukas Schneider
Ich wollte gerade sagen, ich war noch nie auf der Lesbia -Show und bei Helene Fischer war ich auch noch nicht. Aber vielleicht hast du da Erfahrungen.
33:49 Gavin Karlmeier
Noch nicht. Aber jetzt denke ich mir. Ich weiß nicht, was schon beides ist. Ich weiß nicht.
33:54 Lukas Schneider
Ich weiß jetzt nicht ganz genau, was das für. Ich hatte eigentlich immer nur das Gefühl, dass Las Vegas so ein irgendwas Tolles ist. Ich glaube, die Meinung muss ich vielleicht dann revidieren.
34:02 Gavin Karlmeier
Ich glaube, die Helene Fischer-Show ist schon erstaunlich. Erstaunlich, das ist jetzt bewusst wertneutral. Aber wir bleiben kurz beim Algorithmus, weil ich kämpfe ja immer für eine Form des Algorithmuses, den ich ja, weil es keinen anderen Namen dafür gibt. Der ja nicht die For You-Page ist und nicht der chronologische Feed, sondern ich habe Ihnen den sogenannten Karl-Mayer-Algorithmus genannt. Wir brauchen einen Namen und ich finde, dass es.
34:24 Lukas Schneider
Ich glaube, wir brauchen einen Medienstaatsvertrag, Teil 3 mit dem Carlmeyer-Feed.
34:29 Gavin Karlmeier
Und da sage ich immer, ich möchte den wie früher haben, dass mir nur Inhalte angezeigt werden von Leuten, denen ich folge, die aber algorithmisch sortiert sind. Das möchte ich ja nur haben. Und jetzt hat ausgerechnet Adam Orsari darauf reagiert. Also nicht auf meinen, er hat es nicht Karl-Mayer-Algorithmus genannt, aber. Er hat gesagt, jede große Person.
34:45 Lukas Schneider
Ich glaube, er hat auch Haken dran gehört. Ich glaube, Haken dann ist wirklich, hat eine Power bei den sozialen Medien mittlerweile.
34:53 Gavin Karlmeier
Also wir haben damals immer gesagt, Elon ist Haki und vielleicht ist jetzt Adam auch dabei. Vielleicht haben die sich auf ihrem geheimen Social-Media-Betreiber-Treffen über diesen Podcast ja ausgetangen. Also Adam Assari hat auf jeden Fall einen Post of Threads veröffentlicht, in dem er sagt, jede große Plattform muss verstärkt auf Empfehlungen setzen, also auf Beiträge von Accounts, denen man nicht folgt. Um relevant zu bleiben, eine Rückkehr zu einem Feed, der ausschließlich auf den eigenen Abonnements basiert, würde schnell zu einem kleineren Instagram führen mit weniger Reichweite für alle. Das bedeutet nicht, dass der Verlust an Handlungsfreiheit nicht real ist oder es sich nicht lohnen würde, dieses Problem anzugehen. Aber ich freue mich, dass sich dies zu einem branchenweiten Trend entwickelt. Also er findet die Empfindungsalgorithmen eine gute Entwicklung. Und Adam O'Sarry, muss man aber auch dazu sagen, hat, wie Medienberichte ja verlautbaren ließen. ein Ziel im Unternehmen, an dem er gemessen wird, und das ist die Verweildauer pro Tag. Also die Stickiness. Und dass die natürlich mit einem Empfehlungsalgorithmus ungleich höher ist als mit einem Karlmayer-Algorithmus, das liegt ja auch auf der Hand. Aber ja.
36:01 Lukas Schneider
Ich bin da so hin und her gerissen. Also ich glaube, dass es natürlich jetzt gerade so für unsere Arbeit oder für meine Arbeit es natürlich viel besser wäre. wenn wir irgendwie auch mal wieder diese großen Reichweiten, die wir da irgendwie haben, auch dann ansprechen würden. Also wenn irgendjemand ein TV-Format, bei dem wir die Social Media Betreuung machen, abonniert und dann einfach die Sachen nicht mehr ausgespielt bekommt. dann fände ich es natürlich wieder schön, wenn ihr einfach alles wieder reingedrückt bekommt. Aber andererseits finde ich schon, dass. Und da bin ich tatsächlich hin und her gerissen, ich mag die Mischung schon sehr gerne. Ich finde es schon gut, neue Dinge zu sehen, auch wenn ich eine Sache like. Dann die nächsten 15 Inhalte wirklich das gleiche Thema sind, aber Das ist bei mir tatsächlich, also wirklich, ich habe mir sehr, sehr lange eine Discovery-Page auf Instagram erarbeitet, die sehr stylisch aussah. Und dann habe ich mir ein Hundevideo angeguckt, und seitdem ist alles voller Hundevideos. Ich glaube, daran sollte Adam Mossari was tun.
37:07 Gavin Karlmeier
Weniger Hunde einfach generell. Adam Mossari, wann weniger Hunde? Aber ich sehe das auch und ich will dir das ja gar nicht abreden, wegnehmen.
37:19 Lukas Schneider
Überleg mal, mir wären diese ganzen KI-Influencer niemals aufgefallen.
37:24 Gavin Karlmeier
Diese Episode wäre mir nicht mehr.
37:26 Lukas Schneider
Genau, ich hätte dir nie geschrieben und ich wäre nicht Gas in dieser Episode.
37:31 Gavin Karlmeier
Danke, Adam Mossari. Adam hat es möglich gemacht. Eigentlich müssen wir es so formulieren. Also wir können auf jeden Fall erstmal davon ausgehen, dass es so bleibt Was nicht so bleibt, ist ja die Diskussion, über die wir gesprochen haben, das Meta für die Leute, die letzte Episode und vorletzte Episode gehört haben. wohl an den neuen Geschäftsbedingungen für Businesspartner festhält. Kurzer Abriss, für die, die es nicht mitbekommen haben. Wenn du bei Meta einen Business Account hast und dafür reicht Zugang zum Business Manager ein Werbeanzeigenkonto. Was auch immer, also du bist quasi nicht privat dort, dann wird es für dich ab, wie es eigentlich hieß, 30. Oktober, neue Geschäftsbedingungen geben, die wie. RechtsexpertInnen einvernehmlich mitgeteilt haben, laut Neiman Lab, wohl die Möglichkeit bekommen, alle deine Inhalte zu scrapen, auch solche, die du auf deiner Webseite veröffentlichst, um sie zum Beispiel zum Training von künstlichen Intelligenzen zu nutzen. Das ist ein sehr perfider Plan, weil wir genau wissen, dass genau dieses Verkaufen von Daten zum Trainieren für KIs für viele Medienhäuser zur Existenzgrundlage geworden ist, zur größten Einnahmequelle. Oder eben zur Möglichkeit, wegbrechende Abonnentenzahlen zu kompensieren. Jetzt hat Meta angekündigt, dass sie diese neuen Geschäftsbedingungen aufgrund der Bedenken mancher Verlage wohl erstmal später veröffentlichen werden und zwar am 20. November, also drei Wochen später. Was in diesen drei Wochen passieren soll, I don't know. Vielleicht hofft Meta, dass die Leute einfach nicht mehr darüber sprechen. Mutmaßung, aber ein bisschen was hat dieser Widerstand schon mal gebracht. Das ist das, was wir daraus mitnehmen können.
39:14 Lukas Schneider
Und ich frage mich halt so, also können es sich die, das perfide ist ja, egal wie groß nachher so die Der Widerstand dagegen ist, können es sich dann die kleinen Leute irgendwie überhaupt leisten, dem nicht zuzustimmen?
39:32 Gavin Karlmeier
Ja, und das ist ja nicht so. Und das
39:35 Lukas Schneider
ist ja das so. Also ich meine, klar, jetzt wird es irgendwie ein bisschen verschoben, wir verschieben das auf den 30. das einzige, ich meine. Wo ich es ja mal erlebt habe, war irgendwie bei We -Transfer, als die dann tatsächlich genau das gleiche hatten und gesagt haben, wir benutzen es, um KI zu trainieren und dann zurückgerudert sind. Aber da gab es halt eine Alternative. Da konnten die Leute einfach sagen, wir gehen von We -Transfer weg. Bei Facebook sehe ich das jetzt noch nicht so genau, dass die Leute einfach so ohne Probleme sagen können, ich gehe davon weg. Und das ist ja wirklich irgendwie so ein bisschen das. wirklich sehr, sehr perfide daran.
40:08 Gavin Karlmeier
Ja, das ist ein Riesenproblem. Weil auch diese, wir kennen das ja von Google, ne? Wir kennen diese ice Summary bei Google, bei der du die Wahl hattest oder hast, ich glaube in großen Grußbritannien, wir haben darüber berichtet, ich weiß nicht mehr genau wann, wird jetzt schon dagegen vorgegangen, aber du hast de facto gerade die Möglichkeit, möchtest du bei Google gelistet sein, dann musst du damit leben, dass du in der AI-Summary auftauchst Oder möchtest du nicht gelistet sein? Das sind alle zwei Optionen. Und da kann sich kaum jemand erlauben, nach wie vor nicht, außer der Business Insider, der glaube ich 80% Weckbruch von Google Traffic hatte. kann sich kaum einer erlauben zu sagen, ja dann verzichten wir komplett auf Google. Und darauf setzt Meta meines Erachtens hier an der Stelle auch und krallt sich so relativ günstig diese Trainingsdaten. Das ist schon hart.
40:53 Lukas Schneider
Also ich sehe das ja selber auch bei meinem, bei Google, wenn du, also ich weiß nicht genau, wie es dir geht, aber wenn ich irgendwie was google, dann lande ich sofort in der AI-Summary und bin es mittlerweile halt schon wieder so gewohnt, dann da dann weiter zu Fragen einfach und eben nicht mehr auf die Seiten zu gehen.
41:10 Gavin Karlmeier
Ja. Ist mir auch schon passiert. Und dann war ich aber so, aber meistens sind das ja so kurze Wissensabfragen. Also was ist, keine Ahnung, in welchem Land liegt Koala Lumpur? Und dann guckst du in die RI-Summary und dann hast du noch eine Folgefrage, wie groß ist denn Kuala Lumpur? Und früher hättest du es auf Wikipedia aufgerufen und das passiert halt weniger. Und ich will mir das auch wieder abtrainieren, aber es ist leider so convenient und das ist ein Problem. Ich wünschte, ich hätte jedes Mal diesen kleinen Mann, der mir sagt, das glauben wir nicht, was da steht. Weil es gibt guten Grund, das nicht zu glauben, was in der AI-Summary steht. Naja. Es gibt aber bei Meta eben nicht nur das Problem mit dem. KI-Training, sondern es gibt ja auch das Problem mit betrügerischer Werbung. Wir erinnern uns an diese Pulitzer-Preis ausgezeichnete Reutersrecherche, dass 10% aller Einnahmen von Meta durch betrügerische Werbung generiert werden. Jetzt gibt es eine Reutersrecherche. Die, oder eine Reuters Meldung, ist keine Recherche, weil sie es öffentlich, dass Rhode Island, ein amerikanischer Bundesstaat, Meta vor einem Staatsgericht verklagt hat, weil das Unternehmen weitverbreiteter Betrugswerbung auf seinen Plattformen Facebook, Instagram und Meta duldet. Und WhatsApp duldet. Da habe ich mich schon gefragt, haben wir bei WhatsApp schon Werbung? Da war ich irritiert. Ich habe noch keine.
42:22 Lukas Schneider
Also ich bin da. Vielleicht in den Status. Vielleicht musst du genug Status bei WhatsApp gucken. Und dann wird dir eine Werbung angezeigt. Dir, ich tatsächlich auch nicht. Außer um so ein paar Leute zu stalken. Die
42:34 Gavin Karlmeier
können das sehen, Lukas.
42:35 Lukas Schneider
Ja, ja, aber irgendwie, ich weiß, das sind so Leute, die ich nicht auf Instagram habe, wo ich aber Telefonnummern habe und mir so denke, was machen die da?
42:42 Gavin Karlmeier
Das ist aber ehrlicherweise jedes Mal, wenn ich mich in diesen WhatsApp-Status verliere. stelle ich mir immer diese Frage, was machen die da? Das ist immer die Frage. Auf jeden Fall Klagensitze ging und das ist natürlich sehr interessant, weil diese Klage kurz nach der Meldung kommt, dass New Mexico von 1,25 Milliarden Dollar Strafzahlung erwirkt hat. Also offensichtlich wittert man da jetzt gerade irgendwie das große Geld, wenn man der erste Staat ist, der es schafft. einen Tech-Konzern irgendwie zur Rechenschaft zu ziehen. Und selbst im schlimmsten Fall gibt es einen Vergleich, der dazu führt, dass dieser Prozess niemals zu einem Schuldspruch kommt. Auch dann zahlen diese Unternehmen.
43:18 Lukas Schneider
Aber hilf mir nochmal, also 25 Milliarden hört dich für mich jetzt schon relativ viel an.
43:23 Gavin Karlmeier
Das ist die höchste jemals gegen ein Tech-Unternehmen verhängte Strafe. Und
43:26 Lukas Schneider
dann denke ich mir so ein bisschen, also wir haben ja sehr viele Verfahren in der EU
43:31 Gavin Karlmeier
,
43:33 Lukas Schneider
wo wirklich deutlich weniger, also wo glaube ich auch. .
43:36 Gavin Karlmeier
Da wurde die Milliarde noch nicht geklappt.
43:38 Lukas Schneider
Genau, genau. Und dafür denke ich mir so, warum kriegen wir es denn nicht hin, diese Milliarden mal reinzuholen?
43:42 Gavin Karlmeier
Ich habe keine Antwort darauf, außer. Die Unterstellung, dass die Europäische Union und die EU-Kommission sich möglicherweise ihre Verhandlungsposition mit den USA nicht verscherzen möchte. Also es ist leider Rückratlosigkeit, die Antwort.
43:58 Lukas Schneider
Okay, nee, es wäre sympathisch.
44:00 Gavin Karlmeier
Ja, ist gut. Top. Man kann sich unterhalten. Meta übrigens hat angekündigt, sich gegen diese Klage zu wehren und zeichnet sie als unbegründet. Aber was sollen die auch sagen?
44:15 Lukas Schneider
Also ich glaube, für Meta ist es ja auch so, die machen ja einen relevanten Teil ihres Umsatzes mit genau solcher betrügiger
44:20 Gavin Karlmeier
Werbung. 10 Prozent. Also 15 Milliarden Dollar. Nee, 15 Milliarden Betrugsanzeigen haben sie 2024 angezeigt. Also 10 Prozent Ihres Umsatzes.
44:32 Lukas Schneider
Jetzt müssen wir einmal ungegoogelt, wie viel Umsatz macht Meta.
44:37 Gavin Karlmeier
Boah, warte mal, Meta-Jahresumsatz. Also die AI sind. Laut Statista waren es im Jahr 2025. 200 Milliarden US-Dollar. Also 20 Milliarden US-Dollar durch Betrug.
44:53 Lukas Schneider
Also haben Sie immer noch 5 Milliarden Gewinn gemacht eigentlich? Also der Umsatz?
44:57 Gavin Karlmeier
Ja, wobei es da um Cambridge Analytica ging bei New Mexico. Okay. Trotzdem, klar. Aber das Ding ist, wenn du ja jetzt hier durch eine betrügerische Maßnahme an Geld kommst, dann wird der Richter sich erst mal darum kümmern, dass du dieses Geld zurückzahlst und dann kommt die Strafe on top. Es ist ja nicht so, dass man sagt, 30 Prozent deiner Beute bitte zurückzahlen und dann bist du fein raus. Aber du bist eben auch nicht Meter.
45:23 Lukas Schneider
Ja, das stimmt.
45:24 Gavin Karlmeier
Vielleicht ist das das Problem auch. Naja, ich möchte mit dir kurz in die KI-Ecke abbiegen. Oh
45:31 Lukas Schneider
bitte.
45:32 Gavin Karlmeier
Und zwar möchte ich mit dir kurz über Muse sprechen. Die Geschichten über Muse reißen ja nicht ab. Also Muse kommuniziert auf erotischem Wege, haben wir in der letzten Episode gesprochen, was den NutzerInnen auf Metaplattform nicht gestattet ist. Muse baut Profile um dich herum auf, Schattenprofile, also Netzwerke, um zu verstehen, wer dein persönliches Umfeld ist und in welchem Verhältnis du zu welcher Person stehst und so weiter. Jetzt berichtet Futurism. Dass Meta offenbar auch intime persönliche Daten preisgibt. Und zwar, und jetzt wird es wirklich für Leute, die diesen Podcast länger hören, ist das so eine Meldung, die das löst ein Déjà-vu auf. Und zwar bezieht sich hier Fitchen Rhythm auf das Medium Arstechnica, die wir auch hätten zitieren können, aber naja, dass es offenbar passiert, dass wenn du auf Teilen klickst. . In Muse, um einen Chat mit einer anderen Person zu teilen, dass dann darüber eine öffentlich abrufbare URL generiert wird. und du einfach dieses Schema der URL nehmen kannst, hinten den Code austauschen kannst in einem anderen Chatlandes und damit andere Chatprotokolle lesen kannst. Das heißt, du bist problemlos in der Lage, die Chatprotokolle anderer Leute zu öffnen, wenn sie ein einziges Mal auf Teilen geklickt haben. Und jetzt ist halt das Interessante, dass das genauso bei ChatGPT passiert ist und wir darüber sprachen, dass Leute, die auf Teilen klicken, dass sie ihre Chats. . von Google indiziert wiedergefunden haben, dass du also die Chats von Menschen, die sie mit einem Chatbot geführt haben, googeln konntest. Und ich frage mich, warum Meta diesen gleichen Fehler genauso wiedermacht, dass das einfach so
47:13 Lukas Schneider
Das erinnert mich so ein bisschen daran, als würde ich das Vibe-Coden. Weil mir würde genau dieser Fehler passieren.
47:20 Gavin Karlmeier
Ja, hundertprozentig. Es geht aber hier.
47:22 Lukas Schneider
Also ich würde einfach Claude sagen, bau mir das. Und dann würde Claude irgendwann sagen, ach ja, du hast vollkommen recht, da habe ich einen Fehler gemacht.
47:30 Gavin Karlmeier
Aber es geht hier noch ein bisschen weiter, Lukas, weil das wird noch skurriler. Pass auf, und zwar wurden alle Links, die du über Teilen, einmal geöffnet hast, in einem sogenannten Nachschlagedatensatz vermerkt. für Jurism Mentors ein Telefonbuch mit Webadressen. Und den konntest du einfach öffnen und dort alle öffentlichen Chats finden. Und da wird ein Forscher zitiert hier mit den Worten, hätte man uns vorher gefragt, hätten wir vermutet, dass das Sammeln dieser Daten einen erheblichen Aufwand bedeuten würde, es genügte eine einzige Abfrage. Es ist wirklich, wie du sagst, es ist einfach gewipe-coded. Und man hat sich einfach nicht gefragt, was passieren könnte. Man hat sich nicht überlegt. Und wir wissen aber ja auch von Meta, dass Muse ja so schnell an den Start gehen musste, dass es offenbar auch Dinge gab. die intern noch als Sicherheitsrisiko identifiziert wurden, aber noch nicht behoben wurden, weil Zuckerberg und sein Team und das Superintelligence-Team bei Meta, die ich jetzt nicht so nenne, weil Trump das gerne hätte, sondern die bei Meta schon immer so heißen, Die offenbar gesagt haben, nee, nee, das muss jetzt raus, komm, wir müssen jetzt mal hier, komm, komm, komm. So. Und dann passiert halt sowas.
48:38 Lukas Schneider
Aber ist denn es nicht der bei der Super Intelligence Team, dieser Alexander Wang, der dafür sehr, sehr viel Geld gekommen ist und das leitet? Und der dann aufgekauft wurde und da jetzt der Chef ist? Oder das ist der Typ, oder?
48:50 Gavin Karlmeier
Ja, ich glaube wohl. Ja.
48:56 Lukas Schneider
Ich weiß gar nicht, was dazu sagen solltest. Ja, genau. Also ich glaube, sie hätten besser in ein 20-Euro-Klot-Abo investiert. Sollen und einmal irgendwie Mythos drüberlaufen lassen müssen, um zu checken, ob das wirklich funktioniert, ob das wirklich eine wirklich gute und sicher ist.
49:15 Gavin Karlmeier
Ich habe noch eine kurze Enthropic-Meldung, weil du es gerade ansprichst. Dario Amodei. hat jetzt einen neuen Gesetzentwurf geschrieben. Die Meldung hat sich jetzt schon toll. Politiker berichtet. Und Anthropic hofft. dass der ja vom Kongress verabschiedet wird. Und dieser Gesetzentwurf sieht vor, dass ein Modell blockiert wird vom Staat, wenn es in der Lage wäre, mehr als 50 Menschen zu töten.
49:42 Lukas Schneider
Also ich habe das gelesen und ich dachte mir so, wie kommt man auf diese Zahl von 50 Menschen? Was ist so das, wo ich sage, nee, 49 ist noch okay?
49:51 Gavin Karlmeier
Ja, ist okay. Aber
49:52 Lukas Schneider
die 50, jetzt müssen wir das Ding irgendwie, jetzt brauchen wir was.
49:56 Gavin Karlmeier
Also, um das mal ein bisschen zu versachlichen, aber das stimmt natürlich. Der Gesetzesantrop von Enthropic sieht vor, dass die Analyse. . des Katastrophenpotenzials eines Modells durch den Einsatz unabhängiger Gutachter erfolgen könnte. Das ist der Wunsch nach Regulierung, der da immer wieder diskutiert wird. Und dass dann der Threshold, wie sagt man, Schwellenwert, ist mehr als 50 Menschen in Lebensgefahr oder Sachschäden in Höhe von über einer Milliarde Dollar. Also wissen wir, 50 Menschen haben den, deren Leben hat den Wert von einer Milliarde Dollar. Man kann nur zynisch werden, wenn man sowas liest.
50:28 Lukas Schneider
Ja, das ist wirklich. Also da denkt man sich schon so. Also wie sitzen die da und schreiben das? Also ich bin ja schon ein schon ein Claude und Anthropic-Fan und benutze das ja auch wirklich regelmäßig. Aber da denke ich mir dann, das ist doch, das ist so wirklich fernab von jeder Realität.
50:45 Gavin Karlmeier
Na vor allem, ich stelle mir vor, dann schreibst du dieses Google-Doc und schickst das so ins Team. Und dann kommentiert da jemand, wollen wir nicht lieber 30 Menschen sagen? Und dann sagt ein anderer, wie hast du mit 100?
50:56 Lukas Schneider
Vorschlag abgelehnt.
51:00 Gavin Karlmeier
Also ich finde, das ist so zynisch und so skurrilisch. Ich finde, also wenn es nach mir geht, ich finde ja, wenn ein Menschenleben tatsächlich gefährdet werden könnte. Und zwar nicht durch. Irgendwas, was wie man fragt, was passiert, wenn ich von Zug laufe, dann entsteht dieses und dann laufen Menschen von Zug oder so, sondern tatsächlich eine echte Bedrohung von Menschenleben. dann müsste man eigentlich schon sagen, das ist zu gefährlich.
51:25 Lukas Schneider
Aber das ist ja das Problem, so dann müsstest du die Sachen ja jetzt schon abschalten.
51:30 Gavin Karlmeier
Meinst du, Anthropic sagt, unser Modell schützt alle bis auf 49 gerade?
51:38 Lukas Schneider
Aber also wenn man realistisch ist, dann ist es ja tatsächlich so, dass man jetzt sagen würde, also bei einer Person, aber das ist ja Immer die Frage, ne? Also, wer drückt wirklich den Auslöser nachher?
51:51 Gavin Karlmeier
Das stimmt.
51:52 Lukas Schneider
Wer sitzt da? Also hoffentlich.
51:56 Gavin Karlmeier
Hoffentlich jemand, der auf maximal 49 Menschen einwirken kann. Es gibt übrigens
52:03 Lukas Schneider
auch so bitter, dass wir darüber lachen
52:05 Gavin Karlmeier
und
52:06 Lukas Schneider
so Späße drüber machen.
52:07 Gavin Karlmeier
Es ist total bitter, weil das ist genau der Zynismus, in dem man sich da reinjast. Weil da sitzt halt jemand und sagt halt wirklich, das ist eine gute Idee. Das bringe ich jetzt zu Papier und das soll in den Kongress gehen. Und er hat die Macht, dass er es schafft, dass sein Text dann auch im Kongress diskutiert wird. Und jetzt müssen Menschen darüber diskutieren, ob das eine angemessene Risikobeurteilung ist. Es ist total, also es ist so menschenverachten und zynisch. Naja, ich habe noch eine verrückte, seltsame, wahrscheinlich auch menschenverachtende Geschichte. Ich bin nicht so im Gossip drin, aber ich will sie trotzdem erzählen, weil das so ein Ding ist, das gerade durchs Netz geht. Und zwar. Wenn du Anders, erinnerst du dich noch an Deep Seek und an andere chinesische Sprachmodelle, wenn du mit denen über. bekannte chinesische Proteste, Demonstrationen gesprochen hast, dann hast du erst gesehen, wie die Antwort generiert wird und dann hast du plötzlich prop verschwunden. Und da haben wir immer gesagt, das kann doch nicht wahr sein, warum sind wir so? Wie können wir das akzeptieren? Warum ist das hier zulässig? warum ist diese Verzerrung von Wahrheit, warum wir das nicht als Propaganda begriffen, wenn wir doch Russia Today verbieten und so. Und jetzt sehen wir aber etwas, das irgendwie anders gelagert ist, aber genauso aussieht. Und zwar, wenn du Chat-GPT fragst, ob Sam Altman eine Schwester hat, oder wenn du Chat-GPT fragst, wer Annie Altman ist , dann wird dir eine Antwort generiert und sie verschwindet schlagartig wieder. Und das führt dazu, dass Annie Altman jetzt selber sich geäußert hat und vollkommen irritiert ist darüber, was da passiert ist. Weil sie selber nicht versteht, warum sie sozusagen von ihrem, also sie fragt selber, what was the long-term plan? Also sie selber ist wahnsinnig, sie findet das erschreckend offensichtlich. Und wir sind plötzlich auf so einer Ebene, die wir von anderen Social Media Plattformen kennen, dass ein Elon Musk die Plattform zu seinen Gunsten umbaut. Und wir alle darüber sprechen, dass das doch nicht sein kann. Und jetzt passiert bei ChatGPT genau das Gleiche, dass sein privates Umfeld, in dem offensichtlich die Verhältnismäßigkeiten nicht mehr so entspannt sind, unklar. Dass er die Ergebnisse verzehrt, weil er nicht möchte, dass diese Information darin auftaucht.
54:29 Lukas Schneider
Also ich würde mir auch manchmal wünschen, dass ich das machen könnte. Aber es ist ja komplett absurd.
54:35 Gavin Karlmeier
Genau, es ist komplett.
54:36 Lukas Schneider
Vor allem warum auch.
54:38 Gavin Karlmeier
Das ist eine Frage.
54:39 Lukas Schneider
Da würde ich mir dann doch wieder schön Wikipedia zurückwünschen. Wo wir dann einfach nachschauen können, ob er eine Schwester hat oder nicht.
54:44 Gavin Karlmeier
Wo übrigens steht, dass er vier davon hat.
54:47 Lukas Schneider
Oh. Aber wissen wir auch, aber die anderen drei haben sich nicht beschwert.
54:53 Gavin Karlmeier
Er hat nur eine Schwester und er ist das älteste von vier Geschwistern, so ist die Formulierung.
54:58 Lukas Schneider
Ah, okay, okay.
54:59 Gavin Karlmeier
Jack, Max und Annie. Was mit den anderen, was mit den Brüdern ist, kann ich nicht sagen.
55:04 Lukas Schneider
Ah, das müsste man vielleicht mal testen. Ob die Brüder noch okay sind.
55:07 Gavin Karlmeier
Das müsste man mal testen. Ich finde auch gut, dass sie Sam, Jack und Mac heißen. Es ist so wirklich. Wie ein Klischee. Aber no name jokes. No name-jokes. Deine Antwort war jetzt gerade warum. Und diese Frage, die wirst du mir jetzt gleich öfter stellen, weil ich will dich mitnehmen in eine Rubrik und das ist die hier.
55:22 Speaker 3
Funktionen und Emotionen.
55:26 Gavin Karlmeier
Als jemand, der häufig mit Social Media Plattformen arbeitet Freue ich mich, mit dir über neue Features von Social Media Plattformen zu sprechen. Und ich möchte direkt, also das Spiel ist ganz einfach, ich droppe die Funktion, du gibst mir eine Emotion zurück. Und ich fange mit dieser hier an. Instagram startet eine Apple TV-App, mit der du Reels auf dem Fernseher guckst.
55:48 Lukas Schneider
Das hat wirklich niemand gebraucht.
55:52 Gavin Karlmeier
Also es gab beim Amazon Fire Stick, äh, TV, Amazon TV, Amazon Fire TV, bei diesem Ding gab es das schon Und ich glaube, auf Samsung-Fernseher gab es das schon, aber jetzt eben auf dem Apple TV, womit sie wahrscheinlich echt viele Leute erreichen werden.
56:06 Lukas Schneider
Also ich benutze mein Apple TV auch irgendwie nur, um Apple TV zu gucken, wirklich.
56:10 Gavin Karlmeier
Echt?
56:12 Lukas Schneider
Irgendwie ja, weil ich auch sonst sehr, sehr wenig drauf gucke. Und was ich tatsächlich Aber wie swipe ich dann? Kann ich dann schön sagen, einfach so mit der Sprachsteuerung swipen?
56:25 Gavin Karlmeier
Nee, du hast ja so eine Berührungsdings. Kannst du wahrscheinlich runter.
56:27 Lukas Schneider
Genau, aber ich kann ja auch, es wäre auch geil, wenn ich einfach so, es hat ja auch so ein Mikrofon, dass ich einfach nur sagen kann, weiter, weiter. Da muss ich ja wirklich, das ist ja. Dann zog der Traum vom Doom-Scrolling, dass ich wirklich gar nichts mehr machen muss.
56:39 Gavin Karlmeier
Was toll wäre, wenn du einstellen könntest, wie viele Sekunden du jedes Real sehen willst. Dann sagst du drei und dann hast du zack, zack, zack.
56:46 Lukas Schneider
Aber wollen Sie jetzt nicht auch wieder längere Sachen machen?
56:49 Gavin Karlmeier
Ja, auf Instagram. Es gibt den Planform, äh, dieses Longform -Feeds auf Instagram. Aber das wird auch nicht.
56:58 Lukas Schneider
Aber ist es, aber weißt du. Ah, okay. Das heißt, ich habe wirklich dann wieder den auf dem Fernseher, den Hochkant -Feed da zu sehen. Ja, nee, es.
57:08 Gavin Karlmeier
Cool. Es gibt einen Fernseher.
57:10 Lukas Schneider
Finde ich total cool.
57:11 Gavin Karlmeier
Ich sage das immer so als Cool.
57:11 Lukas Schneider
Der sich dreht. Ich weiß, ich kenne den ja.
57:13 Gavin Karlmeier
Ja, den gibt es ja sogar. Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Meta selber so ein 55-Zoll Hoch kein Fernseher auf den Markt bringt.
57:21 Lukas Schneider
Ich glaube, der war auch sogar von Samsung und ich wollte mir den fast kaufen. Der war auf so einem Ständer und konnte sich so drehen. Aber es ist auch tatsächlich ja schon, genau, aber es gibt es ja schon seit fünf, also den gab es schon seit fünf vor fünf Jahren und der hat sich auch nicht durchgesetzt.
57:33 Gavin Karlmeier
Das stimmt. Hättest du gerne einen Hochkantenfernseher.
57:40 Lukas Schneider
Also ich glaube, wenn man den drehen könnte, würde ich das wieder sogar trotzdem dann doch machen vielleicht.
57:45 Gavin Karlmeier
Wie häufig fährst du deinen Stehschreibtisch hoch? Okay, nächste Frage.
57:54 Lukas Schneider
Einmal die Woche. Ich habe immer so einmal im Monat kriege ich. Denke ich mir, ich muss wieder mein Walking Pad rausholen und dann laufe ich hier zwei Minuten, merke, dass das Ding viel zu laut ist und dann setze ich mich wieder hin.
58:07 Gavin Karlmeier
Geil. Weil ich hatte mir damals, als ich in mein altes Büro bezogen habe, extra so einen elektrisch hochfahrbaren Stehschreibtisch gekauft. Und irgendwann wollte ich den hochfahren, da ist mir aufgefallen, also ich bin jetzt hier ein halbes Jahr, der ist gar nicht angeschlossen.
58:22 Lukas Schneider
Nee, da bin ich tatsächlich ein bisschen besser als du.
58:26 Gavin Karlmeier
Ja, ich bin stolz. Aber du bist ja ein sportlicher Typ einfach. Bei X , das ist eine Meldung, die ich als ehemaliger Twitter-Nutzer wirklich hochskuriere. Also früher war das so, du hast einen Post zitiert von wem anders.
58:40 Lukas Schneider
Ich wollte gerade sagen, du musst mir schon nochmal die X-Funktion erklären, weil ich wirklich sehr lange nicht mehr auf X-Fot kommt.
58:45 Gavin Karlmeier
Also du kannst reposten und du kannst. Post zitieren. Dann ist dein Post über einen sogenannten Drücko machen, einen drüber Kommentar. So, und wenn ich wiederum deinen Post dann gedrückt hätte, dann hätte man den Kommentar, den du zitiert hast. Nicht mehr gesehen, sondern hättest nur den Link gesehen, damit es eben keine Verschachtelung gibt. Das wollen sie jetzt ändern, sodass du quasi die Quote über der Quote, über der Quote, über der Quote sehen kannst
59:12 Lukas Schneider
Habe ich wirklich gar keine Emotion zu?
59:14 Gavin Karlmeier
Ja, kein Problem.
59:15 Lukas Schneider
Finde ich aus User-Sicht schon sinnvoll. Das
59:20 Gavin Karlmeier
wird total gegamed werden. Die Leute werden da total den Quatsch mitmachen.
59:26 Lukas Schneider
Das ist ja was ganz Neues auf Social Media Plattformen.
59:31 Gavin Karlmeier
Und bei Threads wird es jetzt die Funktion geben, dass du Ask Me Anything einschaltest und dann. Ich check's auch nicht. Und dann können Leute da Kommentare drunter schreiben.
59:42 Lukas Schneider
Aber die könnten dich auch einfach verlinken und dich was fragen.
59:45 Gavin Karlmeier
Ja. Oder unter einem normalen Post einfach drunter schreiben.
59:48 Lukas Schneider
Genau.
59:49 Gavin Karlmeier
Aber dann steht er halt neben I ask me anything.
59:54 Lukas Schneider
Wann nutzt du die Funktion als erstes?
59:57 Gavin Karlmeier
Wenn sie da ist. Hast du am Ende noch Bock auf fünf Minuten Elon Musk-Terror?
01:00:05 Lukas Schneider
Ich hab wirklich. An einem Sonntagabend habe ich nichts Besseres zu tun.
01:00:10 Gavin Karlmeier
Wir sind ja Montag früh. Hallo.
01:00:13 Lukas Schneider
Am Montagmorgen natürlich.
01:00:14 Gavin Karlmeier
Also ich möchte, ich reise ganz kurz ab, weil die Elon Musk-Meldungen, die haben wir ans Ende gepackt. Und die sind bekannt für ihre schlechte Laune, die sie auslösen heute, sammelt sich da wirklich einiges an. Und zwar haben wir schon über Starlink und Star Shield gesprochen. Und sowohl Elon Musk als auch die Ört-Regierung sagen beide, wir waren das nicht, das kann nicht sein, das ist ein Irrtum, das kann alles, es war offenbar ein Fehler. Jetzt kommt aber die Meldung, dass Elon Musk der Ukraine einen Verstoß bei der Starlink-Nutzung vorwirft, weil sie Starlink für tödliche Drohnenangriffe als Mittel zum Töten verwendet haben. sollen , das können wir natürlich nicht überprüfen. Die Ukraine streitet das auch ab, die Ukraine hat aber am gestrigen Sonntag gemeldet, dass Starlink und Starshield wieder in vollem Umfang nutzbar ist für sie. Aber Musk sagt, das ist ein ziviles System, das nicht darauf ausgelegt ist, um Menschen zu töten. Was interessant ist für jemanden, der wirklich gesagt hat, er hat gar keinen Einfluss darauf, wie es genutzt wird und kann gar nicht den Menschen die Kontrolle oder die Nutzung dieser Funktionen entziehen oder dieses System reduzieren. Warum er sich da weiterhin einmischt, warum der da weiter versucht, da auch das Narrativ zu verzerren, lässt nur einen Schluss übrig, nämlich die Angst vor den Midterms und der Versuch, irgendwie hier öffentliche Stimmung gegen die Ukraine zu machen.
01:01:32 Lukas Schneider
Ja, also ich finde, wenn man mir vor zehn Jahren oder vor fünf Jahren gesagt hätte, dass Elon Musk irgendwann einen relevanten Einfluss auf den Ausgang eines Krieges in Europa haben könnte, dann hätte ich das, glaube ich, nicht geglaubt.
01:01:45 Gavin Karlmeier
Und auch nicht gewollt.
01:01:46 Lukas Schneider
Und auch nicht gewollt. Aber
01:01:50 Gavin Karlmeier
das ist nicht nur das, sondern gleichzeitig geht gerade die Meldung rum, dass er offenbar eine Milliarde Dollar in Skydance investiert hat. Skydance ist das Unternehmen des Sohns von Larry Allison. Ich glaube, er ist David Allison. Ja, genau, David Allison. Nein, Larry Allison. Wer von denen ist denn jetzt der Vater und wer ist der Sohn?
01:02:10 Lukas Schneider
Ist Larry Allison der Sohn, glaube ich, oder?
01:02:12 Gavin Karlmeier
Ach so.
01:02:12 Lukas Schneider
Vater mein ich, nee, Vater mein. Ist das nicht so?
01:02:15 Gavin Karlmeier
Auf jeden Fall der Sohn ist Co-CEO von Skydance. Und Skydance hat ja diesen Merger mit Warner Brothers Discovery. genehmigt bekommen vor einiger Zeit, womit Skydance jetzt ein extrem machtvolles Medienunternehmen in den USA ist. Also ich gebe dir mal einen Abriss, was alles zu Skydance gehört. Myra Max girl dazu zu 50%, Paramount Pictures, Warner Brothers Pictures, HBO, Paramount Plus, Discovery Plus. CNN, CBS, Nickelodeon, MTV, Turner, TNT und so weiter und so weiter. Also ein unglaubliches Medienimperium und mit CNN tatsächlich auch ein Nachhinsender, der ja eigentlich Nicht korrumpierbar, als nicht so korrumpierbar galt und vor allem eigentlich nicht besonders republikanerInnenfreundlich oder nah, was sich jetzt vermutlich wohl ändern wird. Und Elon Musk soll eben eine Milliarde Dollar in dieses Unternehmen investieren. Was vor allem deswegen interessant ist, weil HBO angekündigt hatte, im Jahr 2027 die Musk-Dokumentation, die Elon Musk ja unbedingt verhindern möchte. ausstrahlen und auf seinen Streamingdienst zur Verfügung stellen wollte. Ob das jetzt unter diesen Entwicklungen auch weiterhin so kommt, würde ich zumindest mal mit Bleistift einkringeln. Es
01:03:30 Lukas Schneider
ist schon krass, wie viel dem das wert ist, dass das nicht gezeigt wird. Aber ich frage mich auch so ein bisschen, ist jetzt so auch wieder der Zeitpunkt gekommen, das HBO Max aber dann zu kündigen?
01:03:42 Gavin Karlmeier
Hast du ein HBO Max-Abo?
01:03:44 Lukas Schneider
Ich habe tatsächlich das HBO Max-Abo in Verbindung mit RTL Plus, ja.
01:03:48 Gavin Karlmeier
RTL Plus habe ich auch.
01:03:49 Lukas Schneider
Da gab es ein Bundle. Es gab so ein Bundle und dann war das billiger. Aber da würde ich jetzt ja sagen. Man kauft sich auch kein Tesla mehr. Da muss man jetzt auch kein HBO Max mehr machen. Aber ich meine, ich frage mich doch noch so, was will er, also was ist so das größere. Warum will der da so viel Geld investieren? Das kann ja nicht nur an dieser Doku liegen.
01:04:11 Gavin Karlmeier
Naja, wenn die ja, ich glaube, in wie viel ist das wert, das Unternehmen? Warte mal.
01:04:16 Lukas Schneider
Weil das hätte er ja auch billiger haben können. Also da hätte er einmal nur mal anrufen müssen, den Larry, die kennen sich doch alle, und dann sagen müssen, ey, das hätte ich gerne bitte weg. Und dafür investiere ich ein bisschen 50 Millionen. Vielleicht oder dafür kriegt es.
01:04:29 Gavin Karlmeier
Ja, gut, aber ihm gehört jetzt immerhin ein Teil. Also, ich kann dir das nicht so ganz genau beantworten, was der tatsächliche Wert des Unternehmens ist auf die Schnelle und möchte mich jetzt hier. Also verumo. de sagt 110 Milliarden US-Dollar.
01:04:43 Lukas Schneider
Also ich glaube, ich habe auch auf jeden Fall Aktien davon. Leider, die müsste ich jetzt auch verkaufen.
01:04:47 Gavin Karlmeier
Die müsstest du dann vielleicht auch mal verkaufen. Schöner Disclaimer am Schluss hier noch. Was haben Elon Musk und Lukas Schneider gemeinsam? Ihnen beiden gehört ein Teil von Skydance. Elon Musk gehört dieser Teil aber natürlich auch, weil er Einfluss haben möchte. Weil dieser Mann möchte Einfluss haben, er wollte Einfluss über das wichtige Kommunikationsinstrument Twitter haben. Und damit gehört ihm jetzt ein Teil von CNN, einem Unternehmen, das Trump zumindest permanent als Fake News bezeichnet und das Elon Musk wahrscheinlich ähnlich sympathisch findet Und deswegen, ich glaube, das geht ja vor allem um eine Machtdemonstration und um Schäden an der Demokratie, die man nicht mehr zurückdrehen kann.
01:05:28 Lukas Schneider
Ja, da ist er besonders gut drin.
01:05:29 Gavin Karlmeier
Da ist er leider besonders gut drin. Ja, jetzt enden wir gar nicht so super versöhnlich, aber für mich ist es die Versöhnlichkeit des Tages schon. Hast du eine Versöhnlichkeit?
01:05:39 Lukas Schneider
Ich kann mit einem Funfact noch über KI enden, wenn du willst. Ich habe ein sehr, sehr lustiges TikTok gesehen. Und zwar, dass die Beschreibungen von Gerichten bei Just Eat mit KI gemacht werden. Und ich glaube, das sollten die Hörer auf jeden Fall mal googeln. Genau, die Bilder, ich meine die Bilder, dass die Bilder mit KI gemacht werden. Und diese Bilder sind wirklich unfassbar lustig. Und die muss man einmal googeln. Es ist wirklich komplett. Kompletter Quatsch. Es gibt irgendwie so ein Gericht Toad in a Hole. Und das Bild war dann wirklich ein Frosch, der in einem, in einem Loch sitzt von diesem Gericht.
01:06:19 Gavin Karlmeier
Es ist wirklich screen, ne? Es gibt so hier genau.
01:06:22 Lukas Schneider
Oder der Jacket in a Potato oder ne, Potato in a Jacket oder irgendwie sowas. Oder Potato Jacket und dann ist es einfach eine Jacke mit Kartoffeln drauf.
01:06:31 Gavin Karlmeier
Ich habe nur den Chicken Burger gesehen, wo das Brot einfach nur so Reisbällchen sind oben und unten. Der auch Chickenburger, also man weiß gar nicht so genau, warum das passiert. Und die Sachen sind, oder hier ein Bild von Cheeseburger, wo einfach eine Pommes auf dem Bild ist, sonst nichts. Also, ohne Deutschen Hawaii auch.
01:06:49 Lukas Schneider
Die Pizza Hawaii ist irgendwie ein Bild von einem Puzzle, von einem Hawaii-Puzzle.
01:06:55 Gavin Karlmeier
Also, ich weiß nicht, ob Lieferando sich damit so ein Gefallen tut in Deutschland. Wahrscheinlich nicht.
01:07:00 Lukas Schneider
Ich glaube, also nee, das glaube ich auch nicht.
01:07:02 Gavin Karlmeier
Also, ich finde das sehr schön. Vielen Dank, dass du hier warst, Lukas. Und was ist so schlimm? Kommst du nochmal wieder?
01:07:08 Lukas Schneider
Ja, ich also Ich warte jetzt mal ab.
01:07:14 Gavin Karlmeier
Du kannst jetzt im Discord lesen, ob den Leuten das gefallen hat auf www. hakenrenn. org. Ich lade dich jetzt gleich direkt ein im Anschluss. Und wenn du nächsten Monat nichts vor hast, übernächsten Monat, dann komm doch am 8. 12. ins Tourista Rama in Köln, weil da machen wir Hakenland live. Es gibt noch ein paar Tickets auf Hakenland. org und ich glaube, das wird sehr, sehr, sehr schön und sehr.
01:07:34 Lukas Schneider
Aber die kriege ich ja umsonst, oder? Die muss ich ja nicht kaufen.
01:07:36 Gavin Karlmeier
Das kommt ganz darauf an, was die Hackis sozusagen sagen.
01:07:39 Lukas Schneider
Nein, nein, nein, nein. Ich supporte natürlich sehr gerne.
01:07:41 Gavin Karlmeier
Nachdem du bei der Länder. Na egal, das erzählen wir halt andermal. Lukas, danke, dass du da warst. Ich wünsche euch allen eine ganz tolle Woche. Wir hören uns wieder am Mittwoch. Dann mit, ich rede langsam um zu überbrücken. Mit Simon Pücher kommt wieder zu uns. Der war lange nicht mehr da. Ich freue mich sehr drauf, der seitdem er das letzte Mal da war, zu dem Experten für Trendentwicklung im Internet geworden ist. Das zapfen wir ein bisschen an, dieses Wissen freuen wir uns dran. Hören uns am Mittwoch. Macht's gut und bis dann. Tschüss.
01:08:08 Lukas Schneider
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