Alle Episoden

Folge 128 · 24. Mai 2023 · 38 Min.

Vom Marktplatz zum Hofberichterstatter

mit Dennis Horn

Ron DeSantis wird als amerikanischer US-Präsidentschaftskandidat antreten. Und wo wird er es verkünden? Exklusiv im Twitter Space – interviewt von Elon Musk. Ist das dieser freie Vogel, über den er so gerne gesprochen hat?

Außerdem müssen wir schon wieder über die Gefahren von manipulierten Inhalten sprechen – und darüber, wie gefährlich sie eigentlich erst in Kombination mit gegen Geld vergebenen blauen Haken werden.

Transkript

Automatisch erstellt, kann Fehler enthalten. Zeitmarken springen im Player an die Stelle.

00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Dennis Horn

Grüß dich Gavin.

00:07 Gavin Karlmeier

Hallo Dennis

00:09 Dennis Horn

Na, wie sind die Vibes? Ja, also ich wollte gerade erzählen, gut, weil unser Date für den Republika-Auftritt steht. Das haben wir ja noch gar nicht gesagt. Am Dienstagabend auf der Republika würden wir uns freuen, euch zu sehen. 18. 45 Uhr. 6. 6.

00:28 Gavin Karlmeier

45 Up. In kalifornischer Zeitangabe.

00:33 Dennis Horn

Eine Stunde Hakendran-Podcast live auf der Bühne. Und ich glaube, es wird spaßig.

00:41 Gavin Karlmeier

Ja, und ich will nicht zu viel verraten, aber es wird auch interaktiv. Ja. So viel können wir schon mal sagen.

00:47 Dennis Horn

Und dann legen wir mal los für heute.

00:49 Gavin Karlmeier

Ja, wir müssen mit folgendem Anfang eine Meldung, bei der du jetzt zunächst vielleicht sagen wirst. Hä? Warum sprechen wir denn darüber? Sie ist wirklich kurz vor der Aufzeichnung dieser Episode hier gebreakt worden. Und zwar Ron DeSantis, den kennst du, der ist der Gouverneur von Florida. Der gilt als, also er wird überliefert als der smarte Trump. Der ist politisch ähnlich verortet wie Donald Trump, auch ein konservativer Hardliner, auch so ein neu Neurechter kann man auch sagen und aber in allem so ein bisschen ich sag mal gentleman-esker in seiner Art Und Ronda Santos wird am heutigen Mittwochabend amerikanischer Zeit, also sechs Uhr Abend, äh, Eastern Time. Das ist sechs Stunden zurück unserer Zeit oder davor, I don't know. Warte mal, sechs PMET, ist null Uhr hier. Also sechs Stunden danach, also in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, wird er bekannt geben, dass er 2024 als Präsidentschaftskandidat zur Verfügung stehen wird. Ich finde es auch seltsam, dass man das so ankündigt, wann man etwas bekannt gibt, aber es ist Tradition in den USA. Und warum das so spannend ist, er wird das in einem Interview tun. Und zwar in einem Tutter Space live, und der Interviewer ist niemand Geringeres als Elon Musk. Ja.

02:16 Dennis Horn

Also nun ist das ja nichts Neues, dass er sich, sagen wir mal, inhaltlich beteiligt und einschaltet. Jetzt hier geht er in eine Rolle, die normalerweise JournalistInnen innehaben. Das ist ja auch jetzt nichts Überraschendes. Also ich glaube, das ist der Startpunkt für all das, was wir mit Twitter in den US-Wahlen 2024 erleben werden.

02:51 Gavin Karlmeier

Ja, hundertprozentig. Also ehrlicherweise ist das so ein Heranwanzen von beiden dieser Figuren aneinander, dass ich Ehrlicherweise ziemlich vergleichslos finde, vorbildlos. Also, dass eine Plattform wie Twitter und der Besitzer von Twitter sich so an einen Präsidentschaftskandidaten heftet, finde ich schon sehr beachtlich. Dass ich ein Präsidentschaftskandidat aber ausgerechnet diese Bühne für eine der größten Ankündigungen seiner Karriere, eine der größten Ankündigungen seiner Karriere aussucht, finde ich auch stark erstaunlich. Und das klingt für mich alles nach einem Nach einem großen öffentlichen Händeschlag, bevor es dann gemeinsam so richtig losgeht.

03:35 Dennis Horn

Ja, findest du das aber so erstaunlich? Also, ich würde da jetzt zwei Dinge reinwerfen in den Überrascht mich nicht Topf. den ich hier schon kräftig befülle. Das eine ist, es ist doch jetzt völlig offensichtlich, welche Zielgruppe Twitter faktisch hat und verfolgt. Zumindest von Seiten von Elon Musk. Und wir haben vor ein paar Tagen darüber gesprochen, dass ja diese Zielgruppe aus unserer Sicht aussieht wie eine Verzwergung. Aber gleichzeitig eine Zielgruppe ist. Es ist gleichzeitig eine Schärfung, ja. Genau. Und zweitens, er hat dort einfach keine kritischen Fragen zu erwarten. Ja, natürlich.

04:16 Gavin Karlmeier

Also ich finde für die Figur Ron DeSantis ist das ein super cleverer Zug, weil er gleichzeitig. für seine Community spricht, von jemandem interviewt wird, der von der Community, die er erobern möchte, auch noch angehimmelt wird, die ihn sogar bezahlt. Obwohl er Milliardär ist. Ich finde aber diese Offenheit, mit der Elon Musk hier diese politische Positionierung einnimmt. Naja, überraschend ist das falsche Wort. Das will ich so nicht sagen. Aber ich finde es doch zumindest bemerkenswert, um einen Hakendorn-Classic auszugraben.

04:52 Dennis Horn

Ja, es ist bemerkenswert, weil Da etwas, was wir schon lange befürchtet haben, was sich so langsam herauskristallisiert, jetzt so fassbar wird. Auch.

05:04 Gavin Karlmeier

Ja, total. Und in meinem Kopf fühlt sich das so an, als würde Twitter damit schlagartig zum Truth Social von Ron DeSantis werden. Äh, also so ein bisschen die Haus- und Hof-Plattform und dann am Ende die damit verbundene Frage. Wir finden bei als europäische kritische MediennutzerInnen als europäische JournalistInnen auch. Wir finden bei Truth Social, bei Gap, wir finden auf diesen ganzen rechtsneokonservativen, rechts-teilweise rechtsextremen Plattformen, finden wir nicht statt. Warum noch bei Twitter, um diese Frage mal wiederzustellen?

05:39 Dennis Horn

Ja, also anlässlich dieser Ankündigung Ähm, ist sie berechtigt, ja.

05:45 Gavin Karlmeier

Gut, wir müssen sie nochmal rauskam. Kommen wir zur nächsten Geschichte. Eine Geschichte, die am gestrigen Montag bzw. in der Nacht auf Dienstag eine große Rolle gespielt hat. Die großen Medien haben auch alle darüber berichtet. Und zwar ging es zunächst um ein Bild, das auf Twitter verbreitet wurde von Accounts mit blauen Haken, beispielsweise UKR Report, eine Social Media News-Seite, wie sie sich selber nennt. die eigentlich auch vieles einfach nur repostet und geprüft, was sie so findet. Und die haben beispielsweise gemeldet, Breaking, an explosion was reported near the Pentagon. Zusammen mit einem Bild. Auf dem du eine große Straße siehst, eine große amerikanische Straße, und eine unglaubliche dichte schwarze Rauchwolke. Und das hat sich so ein bisschen verbreitet auf Twitter, bis irgendwann ein paar Menschen das mal sich kritisch angeschaut haben und festgestellt haben, okay, auf dem Bild ist das Pentagon nicht zu sehen, sondern ein. komisches, entstelltes Gebäude, das ein bisschen Ähnlichkeiten zum Weißen Haus hat, aber nicht, also klar erkennt man nicht, dass Weiße Haus ist, dann stellst du fest, okay, der Bordstein auf diesem Bild ist seltsam verzerrt, die Diese Gitter, diese Drängelgitter, die vor dem Weißen Haus und vor dem Pentagon stehen, die schmelzen so ineinander über. Also, alles an diesem Bild ist so ein bisschen inkorrekt. Und dann stellt man fest: Okay, offenbar handelt es sich bei diesem Bild um ein KI-generiertes Bild.

07:09 Dennis Horn

Da war es aber schon. . Das kann man an diesen, nur um da kurz einzagen, das ist so das Schmelzen. Wer malt denn nochmal so Dali? Ist das nicht diese zerflossenen Ort?

07:20 Gavin Karlmeier

Das sind die zerflossenen Ohren, ja.

07:22 Dennis Horn

Manchmal hat KI so leichte Dalli-Züge, weißt du? Und das ist, wie du das beschreibst. Noch so ein Element, das man zumindest noch erkennen kann. Manchmal ist es ja sogar perfekter. Ja, es hätte also

07:36 Gavin Karlmeier

Ja, genau. Also es hätte auch perfekter sein können, aber offenbar ist die Reproduktion von bekannten Gebäuden, von Ortsmarken nicht die Spezialität der hier konsultierten künstlichen Intelligenz. Es gab ein paar andere Accounts, die diese Meldung auch gepostet haben. Ein Account, der Bloomberg hieß, also genau wie die große Nachrichtenseite, Großes Nachrichtenhaus. Auch blauer Haken, aber nicht der echte Account. Und was aber passiert ist, dass innerhalb von wenigen Augenblicken, also vier Minuten sind vergangen, seit der ersten Veröffentlichung des Bildes eines Twitter-Accounts mit dem Namen Delta One, der inzwischen gelöscht ist, ähm Und dem Moment, über den wir hier sprechen, vier Minuten später, sind die Märkte in den USA um 0,26% gefallen. Das heißt, also ist jetzt 0,26%, der hat sich relativ schnell natürlich auch beruhigt und so, aber Trotzdem ist hier mit einer KI-generierten Nachricht, einem KI-generierten Fake News, Desinformationsbild, Einflussnahme auf die Märkte genommen worden. Die Leute haben darauf reagiert, zum Beispiel durch Verkauf. Was natürlich eine hochzynische Reaktion ist, wenn du als erstes, wenn du eine schlimme Nachricht hörst, gehst du erstmal in deinen Banking-Account, verkaufst Aktien, aber so ist es tatsächlich kleiner. Ja, genau. Aber eben durch eine durch eine Desinformation, die mit einem KI-generierten Bild verbreitet wurde, über scheinbar verifizierte Twitter-Accounts.

09:01 Dennis Horn

Ja. Also noch eine Frage dazu. Also, du hast gerade, als du diesen Satz angefangen hast, nur ein paar Minuten später. Dann habe ich so gedacht, jetzt geht der Satz zu Ende mit gab es die erste Community Note dazu? Gab's das? War da irgendwie ein Faktencheck drunter?

09:20 Gavin Karlmeier

Warte doch mal. Nee, in meinem Stand nicht. Es könnte natürlich sein, dass das unter diesem Delta One-Tweet war, dessen Account dann gelöscht wurde. Das kann ich jetzt nicht mehr nachvollziehen, aber unter allen anderen Accounts, die man so findet, ist es nicht so.

09:33 Dennis Horn

Wir sind nicht überrascht. Wir sind überhaupt nicht überrascht? Auch diesmal nicht. Ich bin den ganzen Tag nicht überrascht. Ich war heute schon auch dann nicht überrascht, aber zieht sich so durch.

09:45 Gavin Karlmeier

Man gewöhnt sich an solche Dinge leider, ne? Ist so. Aber es ist doch schon, also die Frage liegt doch nahe, muss da nicht irgendeine Art Regulierungsbehörde jetzt tatsächlich reagieren, wenn, also auch das hochzynisch, aber auch so funktioniert die Welt nun mal in dem Moment, wo Märkte manipuliert werden können durch so etwas?

10:12 Dennis Horn

Nee, finde ich nicht. Okay. Das ist jetzt überraschend, ne?

10:17 Gavin Karlmeier

Jetzt bin ich überrascht.

10:18 Dennis Horn

Ja, also nee, ich bleibe dabei. Niemand kann sich irgendwie zum Richter über die Wahrheit machen. Die Märkte müssen auch mit anderen Lügen klarkommen, die aus dem Mund von irgendeinem Präsidenten, Ex-Präsidenten kommen oder so. Das ist nun mal so. Ich würde sagen, grundsätzlich muss eine Plattformregulierung her, aber ohne Bezug auf die. Es ist ja leider oft so, dass sobald es wirtschaftlich wird, dann mit reagiert. Ja, da hast du schon recht. Und sollte das jetzt der Hebel sein, sagen wir mal so, ist es mir recht. Aber ich glaube, die Plattformregulierung, da gibt es genug auch andere Gründe für.

10:55 Gavin Karlmeier

Ja, voll. Ich finde es trotzdem krass, weil das so ein bisschen, also in einer perfekten Welt. Und wie oft haben wir hier schon über die perfekte Welt gesprochen, die aus europäischer Perspektive offenbar ein bisschen leichter zu bauen ist als in der Realität. In der perfekten Welt hätte das doch jetzt zur Folge, dass Twitter doch zumindest von diesen ganzen großen Investmentfonds und großen BörsenmaklerInnen und so das Twitter doch einfach nicht mehr als Funktionierender als funktionierendes System wahrgenommen wird, oder? Dass es eben nicht mehr die Echtzeitplattform ist, auf die man zu reagieren hat.

11:39 Dennis Horn

Ja, ja, also eigentlich muss jetzt die ganze Menge solcher Beispiele, ich meine, es gibt ja noch unzählige andere jetzt und es werden noch welche kommen, weil diese Plattform einfach nicht mehr sauber läuft und moderiert wird. Diese ganze Menge solcher Beispiele muss jetzt zu genau dem führen. Das sehe ich genauso. Aber es ist träge, ne? Also es passiert sehr langsam. Ich merke ja übrigens auch bei mir selbst, wenn ich so durch Twitter scrolle, wenn wir so den Tag über uns einfach für diesen Podcast hier vorbereiten. Und dann gucke ich mir irgendwelche Tweets an und die Antworten darunter. Und in meinem In meinem Impulsgedächtnis ist immer noch, ah, blauer Haken, lese ich mal und widme dem mehr Aufmerksamkeit. Das ist immer noch da. Und das läuft langsam.

12:32 Gavin Karlmeier

Es ist die Muscle Memory, die wir uns erstmal abtrainieren müssen. Ja, voll. Und ja, und das wird dazu führen, dass der blaue Haken jetzt auch für uns im Impuls an Bedeutung verliert. Das wird aber auch dazu führen, dass Twitter generell als Impuls an Bedeutung verliert. Also ich beobachte immer wieder, dass ich zum Beispiel gestern, am gestrigen Montag. Als die Meldung aus Belgorod kam, dass offenbar Truppen die ukrainisch-russische Grenze Richtung Russland überschritten hätten. . Dass mein erster Impuls war, Twitter zu öffnen und dort danach zu suchen. Einfach weil ich das 15 Jahre nicht anders gelernt habe, nicht anders gemacht habe und genau weiß, in Echtzeitmomenten in Lagen, wie wir im Journalismus sagen, in Lagen, ist das mein Mittel der Wahl. Und Es gibt bislang keinen guten Ersatz dafür. Also, und da kommen auch Blue Sky Mastodon, wie sie alle heißen, einfach noch nicht dran. Einfach mangelt der Menge an Leuten, die dort arbeiten und auch der Art der Leute, die dort unterwegs sind, arbeiten, habe ich gerade gesagt, veröffentlichen. Aber auch da muss ich, weiß, habe ich selber gemerkt, eigentlich müsste ich davon wegkommen, weil auf diese Information, die ich da kriege, eigentlich gar kein Verlass ist.

13:40 Dennis Horn

Ja, es ist so. Es ist komplett. Also, ich möchte noch nichts sagen komplett, aber es ist größtenteils wertlos geworden.

13:48 Gavin Karlmeier

Ja, genau. Und zwar nicht, weil die Informationen plötzlich weniger wert sind, die man da findet, aber weil man wenn man eine Information schnell braucht. Und sich zuerst einmal fragen muss, kann das überhaupt sein, was ich hier gerade lese? Wenn du jedes Mal diesen Prüfinimpuls hast, dann ist die Plattform nicht mehr verlässlich.

14:05 Dennis Horn

Ich meine, es war schon immer gut, ihn zu haben grundsätzlich. Also gerade in Lagen war Twitter ja wirklich oft gar nicht verlässlich.

14:13 Speaker 4

Mhm.

14:13 Dennis Horn

So, aber du konntest sehr viel schneller die Dinge einschätzen und dich an manchen Fixpunkten orientieren und das geht einfach nicht mehr. Das ist schon so, ja.

14:25 Gavin Karlmeier

Ja, ich gebe dir recht. Klar, man hat immer geschaut, ist das jetzt irgendwie ein Account, der hier Trittbrett fährt. Aber jetzt gerade bist du ja eher auf der Suche nach den Informationen, bei denen du denkst, naja, das ist offenbar kein Trittbettfahrer. Also das hat sich schon umgekehrt jetzt. Ja, krass. Okay, gehen wir weiter. Ich möchte mit dir über, du hast es jetzt schon reingeschmissen, über blaue Haken sprechen. Und zwar bekommen die blauen Haken bei Twitter jetzt eine Infocard, wenn ich draufklicke. Und da steht dann dabei, warum jemand verifiziert ist, also zum Beispiel, weil es ein Affiliate-Account ist oder weil er Twitter Blue abonniert hat. Also so wie wir das übrigens schon mal Dann steht da drunter, mit welchem Account dieser Account hier affiliated ist. Also im Beispiel Elon Musk wäre das Account Twitter. Und seit wann dieser Account verifiziert ist und man bezieht sich dabei offenbar auch auf historische Daten. Also es ist nicht so, dass die Stunde 0 der Moment ist, wo Twitter Blue gestartet wäre, sondern bei Elon Musk würde hier stehen, verified since January 2 Twishausend.

15:33 Dennis Horn

An was erinnert mich das?

15:38 Gavin Karlmeier

Heute kommt das, und wir haben gestern darüber gesprochen, dass LinkedIn genau diese Infobox gerade ausrollt.

15:43 Dennis Horn

Ach so, an die LinkedIn-Geschichte von gestern. Ja, ja, ja, ja, voll. Ich war jetzt irgendwie weiter in der Historie nach hinten verrutscht. Aber, ähm, ja, okay, also das heißt, weil ich habe mir die erste Frage, die ich mir gestellt habe, ich habe das heute kurz gelesen, habe gedacht, ja, warum brauche ich denn dieses seit wann verifiziert? Aber du hast gerade gesagt, der Fixpunkt ist eben nicht Twitter Blue, ab dem gerechnet wird. Das heißt, diejenigen, die schnell genug waren, sich aus ihrem verifizierten Account einen Twitter Blue Account zu machen, bei denen zählt der Erstpunkt der Verifizierung damals.

16:23 Gavin Karlmeier

Ja, genau, und ich frage mich, also wir wissen ja, dass die Legacy verified, also wir beide beispielsweise, dass wir im Herzen immer noch verifiziert sind bei Twitter. Also dass es durchaus Mechanismen gibt, uns immer noch als verifizierte Accounts zu zu labeln. Und jetzt frage ich mich, wenn ich jetzt Twitter Blue abonnieren würde, würde dort dann stehen, verifiziert seid. 2001.

16:52 Dennis Horn

Ja, ja, ja. Also könnte ich mir vorstellen, dass wir immer noch nicht ausprobieren.

16:59 Gavin Karlmeier

Vielleicht möchte uns da jemand sponsert. Ne, lieber nicht, sponsert, lieber was anderes. Spendet die 8 Dollar lieber für einen guten Zweck, anstatt für einen sehr, sehr schlechten Zweck. Wir müssen kurz über IFTT. If this, then that sprechen, dann ist es. Ja, genau, du nutzt den auch tatsächlich viel mehr als ich. Deswegen kannst du vielleicht mir ein bisschen was über die E-Mail erzählen, die du bekommen hast.

17:21 Dennis Horn

Ja, also erstmal für die, die ihn nicht kennen, if this then ist ein Dienst, der. Lauter Online-Dienste miteinander verknüpft und man kann da so Automatismen setzen. Also man kann sagen, wenn bei dem einen Dienst was passiert. Mache dies beim anderen Dienst. Und da springen ganz schön praktische Dinge raus. Also du kannst zum Beispiel sagen, wenn ich bei Instagram etwas poste, nimm dieses Foto und lade es in meine Dropbox. Oder du kannst sagen, wenn ich bei Feedly einen Blogartikel oder einen Artikel auf irgendeiner Website markiere, schick mir das als E-Mail. Oder du kannst sagen, wenn es in Dormagen regnet, twitterere, falls ihr gerade in Dormagen unterwegs seid, ist es Regenschirmalarm bei. Der aktuellen Temperatur. Also du kannst alles miteinander verknüpfen. Und um das bei Twitter machen zu können, brauchst du natürlich einen.

18:27 Gavin Karlmeier

Abizugang?

18:28 Dennis Horn

Ein Apizugang als Anbieter, if this, then that. So, und jetzt kommt diese E-Mail hier. Hi, Dennis Horn. Das hier ist die finale Erinnerung, dass der Twitter-Zugriff bei If This Then That in Zukunft nur den Pro und Pro Plus NutzerInnen zur Verfügung stehen wird, ab dem 23. Mai. Das ist der Tag heute, an dem wir aufzeichnen. Twitter hat uns kürzlich darüber informiert, dass sie uns 42. 000 Dollar Gebühr pro Monat Für ihren API-Zugriff in Rechnung stellen wollen. Und jetzt kommt der Satz: As a result, we've made the difficult decision to limit the Twitter service to our subscribers. Und das finde ich ganz interessant, weil if this then that nicht beantwortet, ob sie das Geld zahlen oder nicht. Das geht daraus nicht hervor.

19:23 Gavin Karlmeier

Ging außer mein erster Impuls war. Also, vielleicht ist es so, dass sie diesen Betrag eben nicht zahlen Und diese API-Umstellung als Vorwand nutzen, um ihren kleinen API-Zugang, den sie bei Twitter vielleicht bezahlen, den kleinsten, ich weiß gar nicht mehr, wie teuer der war. Um den quasi einfach so ein bisschen als Anreiz herzuhalten, um dich jetzt so ein bisschen in die Paywall zu locken.

19:50 Speaker 4

Ich verstehe.

19:51 Gavin Karlmeier

Weiß man natürlich nicht, ne? Ich möchte denen da jetzt auch nichts Böses unterstellen. Aber es ist immer schwierig, da gibt es einige Beispiele von, es ist immer schwierig, ich glaube, das haben wir ja auch schon ein paar Mal gesagt, wenn bestehende Funktionen hinter eine Paywall geschoben werden, für die man eigentlich mal Kunde geworden ist. Und das passierte ja. Und sie haben aber ein fantastisches Argument, um den schwarzen Peter weiterzuschieben.

20:19 Dennis Horn

Ja, ist so. Naja. Ich möchte aber nicht sauer auf diesen Dienst sein gleichzeitig. Deswegen fällt ich mich so zurück, weil ich bin Fan, er ist fantastisch.

20:29 Gavin Karlmeier

Also meine These ist aber, um es mal realistisch einzuschätzen, dass sie erstmal schauen, ob das überhaupt jemand bucht und nutzt, um dann zu entscheiden, ob sie die API bei Twitter bezahlen werden. Vermutlich wird es so sein, oder? Deswegen haben sie sich nicht geäußert. Aber das kann man sich natürlich auch nicht sein. Man weiß es nicht.

20:46 Dennis Horn

Ein anderer Grund könnte einfach sein, dass sie, also kann auch sein, sie bezahlen es. Aber möchten nicht als Leute dastehen, die es bezahlen. Keine Ahnung, auch keine Ahnung. Stimmt kann auch sein.

20:59 Gavin Karlmeier

WhatsApp Beta Info, das ist ein Twitter-Account und ein Blog auch, die relativ zuverlässig so das machen, worüber wir schon öfter gesprochen haben, quasi das Dekompilieren und das Debugging von Beta-Versionen, aber hier von WhatsApp. Also die schauen sich sehr genau an, welche Features bei WhatsApp kommen könnten, sind immer relativ zuverlässig und schnell mit dem Veröffentlichen von Bekannten von neuen Funktionen, die WhatsApp haben wird. Und dementsprechend beliebt ist dieser Account. Der hat 230. 000 Follower und die haben einen sehr, sehr, sehr langen Post bei Twitter geschrieben. Und ich würde dich da mal ein bisschen mit auf die Reise nehmen. Lest dir mal ein bisschen daraus vor, automatisch übersetzt von Google. Die Situation mit Bots auf Twitter gerät außer Kontrolle. Selbst mit Twitter Blue, das sie übrigens abonniert haben. Und den neuen Plan für Twitter-API's haben sich die Dinge überhaupt nicht verbessert, wie ich erwartet hatte. Ich erhalte viele Spam-Nachrichten in meinen privaten Nachrichten. Bei einigen Konten werde ich sogar aufgefordert, mich bei bestimmten Websites anzumelden, um kostenlose Bitcoins zu erhalten. Bei anderen handelt es sich lediglich um angemessene Profile. Immer wenn ich einen Tweet poste, gibt es immer mindestens einen unangemessenen Account, der mit einem Not Safe for Work-Bild antwortet und ich muss seinen Tweet immer ausblenden. Diese Bilder sind normalerweise als Spoiler gekennzeichnet, sodass Sie sie nicht sofort sehen können, aber es kann sein, dass es Leute gibt, die sie sehen, bevor ich sie verstecke. Aber heute ist etwas Neues passiert. Ich habe eine Menge Retweets von unangemessenen Konten erhalten. Das scheint eine neue Technik zu sein. Wenn jemand unter meinen Tweets einen Kommentar abgibt und um Hilfe zu einem gesperrten WhatsApp-Konto bittet. Antwortet immer ein verdächtiges Konto. . Sie empfehlen immer, sich an ein anderes bestimmtes Konto auf Instagram zu wenden, das behauptet, dass es das gesperrte Konto wiederherstellen kann, wenn man ihnen Geld dafür zahlt. Offensichtlich ist das ein Betrug. Wir müssen uns einen Plan ausdenken, um das alles auf Twitter zu stoppen oder zumindest zu reduzieren. Es ist wirklich frustrierend. Twitter sollte optionale Tools anbieten, um einzuschränken, wer auf Tweets antworten kann und wie er dies kann. Eine Idee. Nur konnten die älter als einen Monat sind können antworten und so weiter und so weiter. Wir haben beschlossen, einige Funktionen auf dem Discord-Server zu aktivieren und so weiter und so weiter und so weiter. Ist nicht die erste Geschichte dieser Art, aber doch eine, die, glaube ich, ein ziemlich großes Ausmaß an Betrugsschäden mit sich bringen dürfte. Finde ich.

23:16 Dennis Horn

Ja, würde ich auch sagen. Ja, also es wird halt nicht mehr moderiert, es sind nicht genug Leute da, um auch so Automatismen irgendwie zu. Betreuen, ja, das ist ja immer auch algorithmisch abbildbar, wenn du siehst, da gibt es jetzt eine bestimmte Masche, die taucht immer häufiger auf, dann kannst du sowas ja auch in Automatismen gießen, aber wer macht das noch? Ja, also wird das so laufen gelassen. Ja, ist krass.

23:45 Gavin Karlmeier

Ich finde es auch super krass. Vor allem, weil dieser Account halt, also der ist halt signifikant groß mit 230. 000 FollowerInnen. Ist das halt nicht irgendjemand, der sich mal wieder beschwert? Sondern das ist einfach ein, also das ist ein Twitter Blue-Abonnent, der offenbar sehr enttäuscht ist. Und das ist dann natürlich besonders ärgerlich, wenn du Leute schon hast, die du dazu bringst, für dich zu bezahlen und die dann auch noch verprellst. Die kommen nicht wieder. The Daily Wire, die kennt man, weil sie ein Netzwerk, ein Mediennetzwerk sind, das zum Beispiel Ben Shapiro eine Heimat. bietet. Ben Shapiro ist ein rechtskonservativer Publizist, würde ich sagen. Ich vermute, dass ich damit niemandem Unrecht tue, wenn ich das so formuliere. Ist ein bekannter Abtreibungsgegner beispielsweise. War bei Breitbad damals Also ist auf jeden Fall jetzt kein klassisch demokratiefördernder Mensch, sondern einer, der sich auch mal ein bisschen radikaler äußert. Und der veröffentlicht das bei der News-Website und bei dem Medienunternehmen The Daily Wire. Und der Daily Wire hat nun angekündigt, dass alle Shows und Podcasts in ihrem Netzwerk ab dem 30. Mai vollständig auch bei Twitter platziert werden.

24:54 Speaker 4

Hm.

24:55 Gavin Karlmeier

Mhm. Macht also Twitter noch ein bisschen mehr zu dieser Ronde Santis uh Plattform, über die wir eben. .

25:04 Dennis Horn

Ich wollte gerade fragen, also ist er nur rechtskonservativ einzustufen oder The Daily Wire?

25:08 Gavin Karlmeier

Nein, The Daily Wire Wire, also er, Ben Shapiro ist einer der Gründer von The Daily Wire. Ah ja, okay.

25:13 Dennis Horn

Also ist das so ein bisschen Schnittmengen. Ja, also das hätte zu unserer Round the Santis-Meldung von zu Beginn gepasst. Das verstärkt nur den Eindruck, welche Richtung die Plattform da gerade nimmt.

25:31 Gavin Karlmeier

Ja, ja, in der Tat, in der Tat. Aber kommen wir in die Welt der Features, bevor wir uns jetzt wieder nur aufregen, das ist ja auch schlecht für unseren Puls, denn wir sind ja auch keine 25 mehr.

25:42 Dennis Horn

Bei meinem Nicht-Überraschtsein habe ich immer Puls Nulllinie. Oh, das ist noch schlechter. Nulllinie ist auch schlecht.

25:49 Gavin Karlmeier

Du meinst, du bist so bei genau entspannten 59 Beats per minute, du bist ja auch Sport. Und zwar ein paar neue Dinge aus der Welt der Features. Und zwar kann ich jetzt. die subscribed Accounts sehen. Ich kann zum Beispiel sehen, also Subscribed oder die Premium-Abonnements, also die bezahlten Followings sozusagen. Elon Musk beispielsweise hat 75 Accounts abonniert. Das heißt, er zahlt dafür. Und man kann sehen, welche das sind.

26:17 Dennis Horn

Ja, also, ich habe das heute auch gesehen Mit diesem, also der Screenshot, auf dem dann zu sehen ist, Elon Musk hat da über 70 Leute und so, aber wer hat so viele? Also wer hat im Ernst so viele Subscriptions und zahlt so viel Geld dafür? Das hat er und sonst dann niemand. Ja. Vermuten und was hilft so eine Funktion, außer es ist Micromanagement, die wieder irgendwo noch was hinzufügt.

26:45 Gavin Karlmeier

Ja, es ist Micromanagement, es ist aber auch, ich finde, ein bisschen fahrlässig. Weil stell dir mal vor, du, man möchte, also die ursprüngliche Idee war ja so ein bisschen Onlyfans anzugreifen, ne? Und stell dir mal vor, du hast jetzt so, findest du in jemanden in die Creatorin oder so findest du toll und möchtest sie unterstützen für das, was sie tut. Und sie postet vielleicht auch Not Safe for Work Builder. Völlig legitim. Und auch völlig legitim zu sagen, ich supporte das. Kann man ja machen. Willst du wirklich, dass alle deine FollowerInnen und Leute, die dir nicht folgen, das sofort sehen können? Möchtest du sehen, wenn du Geld dafür bezahlst, dass du beispielsweise Ben Shapiro Finanziell unterstützt, der vielleicht in einem politisch schwierigen Spektrum unterwegs ist für dich? Also, ist das so eine kluge Entscheidung von Twitter, das so öffentlich zu machen? Dass ich jetzt zum Beispiel sehen kann, dass Elon Musk für Lips auf TikTok bezahlt. Elon Musk wird es egal sein, aber für das nicht er beim, also mein Impuls wäre, dann würde ich nicht mehr abonnieren für Geld.

27:46 Dennis Horn

Also, da habe ich jetzt ein paar Gedanken zu. Also, erstmal, will er damit wirklich Onlyfans angreifen oder will er Patreon angreifen oder so? Also, das ist ja schon mal.

27:55 Gavin Karlmeier

Am liebsten natürlich alle.

27:58 Dennis Horn

Aber von der, sagen wir mal, vom Zuschnitt an Leuten, die auf dieser jeweiligen Subscription-Plattform unterwegs sind, ist das ja ein Unterschied, ne? Also OnlyFans ist ja stark stark erotik getrieben so und Patreon ist, glaube ich, da findet man mehr seriöses Zeug noch, oder?

28:19 Gavin Karlmeier

Ja, aber dann bleiben wir in dem Beispiel der von The Daily Wire, von Ben Shapiro. Von vielleicht auch, also Dingen, bei denen, du kannst ja eine politische Meinung haben, die du haben kannst, aber. . Willst du das wirklich? . Also, ist das so klug von Twitter, das öffentlich zu machen auf allen Accounts, die dafür bezahlen?

28:37 Dennis Horn

Ja, aber wo ist der Unterschied zu: ist es so klug von Twitter, das öffentlich zu machen, wem ich folge? Ähm, ich hab schon das Gefühl, dass es ein bisschen unterschiedlich ist.

28:46 Gavin Karlmeier

Zumal glaube ich, um nochmal auf das Onlyfans-Beispiel zu kommen, ich glaube, dass das schon eine mögliche Zielgruppe für die für die Creator ist hier. Ja, das wäre jetzt so meine Frage. Ja, glaube ich.

29:00 Dennis Horn

Aber ja, also ey, bedingungslose Transparenz für alle außer mich, sagte Elon Musk. Und dann gehört es irgendwie der. Also ich hab so, ich weißt du, an welche Geschichte ich mich erinnern muss? Gab oder gibt, bin ich mir nicht sicher, mal einen Chefredakteur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ich möchte hier keinen Namen nennen. Der hat in seinem Twitter-Account Hat der so schon so ein paar Nacktbilder hin und wieder geliked. Geliked, ja. Geliked. Und ich war mir nicht sicher, ob er ihm bewusst war. Dass man das sieht? Dass man im Profil auf die gefällt mir Angaben klicken kann, die man sieht. So, dann hat man das ganze Zeug. Und wir saßen wirklich mal in der Redaktion und haben uns das angeguckt. Dann haben sie gedacht, ah.

29:48 Gavin Karlmeier

Ja, und da gibt es ja mehrere Beispiele von PolitikerInnen zum Beispiel, die das tun. Nee, also ich glaube, man muss fast nicht gendern. Es sind fast immer Männer, die das tun. Natürlich. Und also, ja, ich bin mir also in einer perfekten Welt, in einer idealen Welt, wären wir als Gesellschaft natürlich weiter, als dass wir das problematisieren. So, wenn Menschen sich dazu entscheiden, aus freien Stücken Nacktbilder von sich hochzuladen und andere Menschen auf freien Stücken sich dazu entscheiden, das zu liken, why not? Aber in unserem Moralkontext, in dem wir so groß geworden sind und an das wir uns gewöhnt haben, ist das zumindest verpönt. Und da ist es in der Tat nicht so klug, das zu machen. Und da ist dann die Frage, würde dieser Chefredakteur vielleicht eine Subscription abschließen für jemanden, wenn er wüsste, dass es niemand sieht, im Verhältnis dazu, wie er sich verhält, wenn das Menschen sehen?

30:39 Dennis Horn

Möglicherweise. Also ich argumentiere jetzt bevor. Da gehe ich doch nicht auf. Also mal abgesehen davon, da gehe ich doch heute dann nicht mehr auf Twitter. Na, vor allem nicht mit deinem Vorher nicht.

30:49 Gavin Karlmeier

Mit deinem großen Account nicht. Aber ich argumentiere die ganze Zeit hier aus Perspektive, warum Twitter das tut. Und also für uns ist das natürlich, als Menschen, die recherchieren, die auch diese Transparenz von Menschen hier einfordern und so, finde ich das legitim und für uns ist das natürlich gut. Zu gucken, für wem zahlt Elon Musk hier eigentlich Beträge. Das ist natürlich erstmal ein hilfreiches Mittel, aber so aus unternehmerischer Sicht halte ich das für ungeschickt jedenfalls. Ein paar Kleinigkeiten, die Spaces fürs Web kommen. Also ich kann auch bald am Browser mit spacen. Das ist natürlich extrem, also ich könnte mir vorstellen, dass das schon morgen da ist bei dieser Ronde Santis-Geschichte. Weiß ich aber nicht. Die Listensuche ist da. Ich kann also jetzt nach Listen anderer Leute suchen und ich bekomme da tatsächlich gerade viel Feedback, weil meine Twitter-Liste, mit der ich immer recherchiere, für Haken dran. Offenbar aufgrund eines, wie sagt man, Lapsus, sagt man das so, öffentlich war. Ich habe die also nie auf privat gestellt. Und ich bekomme so, ich würde mal sagen, so zwei bis drei Menschen am Tag, die dieser Liste nun folgen. Also offenbar funktioniert diese Listensuche ganz gut. Zumindest für die drei Menschen, die es benutzen. Dann kommt jetzt eine Empfehlungsbox für Videos. Rechts am Rand wird eine Box sein mit Videos, die dir empfohlen werden. Ja, gar nicht so interessant. Und das ist aber auch schon das Ende der Features-Liste.

32:18 Dennis Horn

Ja, also für einen Tag ordentlich trotzdem wieder.

32:22 Gavin Karlmeier

Ja, wir haben noch so ein paar sonst so aus der Rubrik sonst so. Ja, mach ich. Zum Beispiel. Kennst du noch Flipboard?

32:29 Dennis Horn

Ja, klar. Das war so aus iPad-Zeiten so eine der ersten Apps, die wie so ein RSS-Reader aber das so schön visuell dargestellt haben.

32:37 Gavin Karlmeier

Ja, genau. Und also ich war damals der Google Reader-Nutzer, selbstverständlich. Und dementsprechend war mir das viel zu bunt und überladen, sondern ich wollte es schön, äh, schön spartanisch, einfach nur in ASCII. angezeigt kriegen. Aber du hast nun die Möglichkeit dort sowohl Mastodon als auch Blue Sky zu hinterlegen und damit hast du nun die erste App, die beide Netzwerke in sich kombiniert. Das ist zwar im Moment noch ein Invite-only Private Beta. Aber das kommt jetzt bei Flipboard. Und das ist doch irgendwie ganz interessant, weil uns ehrlicherweise diese Idee nie gekommen ist, dass das dezentrale ja natürlich auch die Möglichkeit bietet, diese beiden Apps, diese beiden Plattformen, diese beiden Netzwerke miteinander zu verbinden.

33:21 Dennis Horn

Ja, man könnte sozusagen irgendwann so ein Scharnier programmieren dafür. Ja, genau.

33:26 Gavin Karlmeier

Und Flipboard versucht das jetzt zu sein. Es gibt übrigens mit Flipwort. social, ich bin mir nicht sicher, ob wir da schon mal drüber gesprochen haben, auch eine eigene Mastodon-Instanz von Flipboard.

33:34 Dennis Horn

Bei Flipwort noch nicht, das war Medium.

33:36 Gavin Karlmeier

Ja, stimmt. Und Tamlar hat das, glaube ich, auch ausprobiert. Wenn ich mich recht erinnere. Aber ja, auf jeden Fall super spannend. Dann gibt es nun einen Twitter-Account, der heißt, ich muss kurz gucken, dass ich ihn exakt richtig zitiere. Ich will mich da nicht. in den Messung setzen. Er heißt Paulana Germany. Er hat einen blauen Haken. Es hat das Logo von Paulana München, der Paulana Brauerei. In der Bio steht, hier twittert das offizielle Satire Paulana Team. Spezikonsum ist gesundheitsfördernd, genießen sie in Massen CEOs der Paulana Spezibubble. Und dieser Account ist verifiziert hat im Blauhagen. Es gibt also keinerlei Zweifel Grund, Zweifel zu haben, dass das hier der offizielle Account der Paulana-Brauerei ist, in der im Titelbild oben steht. Sipt das Paulana wie ein Jim Beam-Getränk. Und die haben einen Tweet veröffentlicht und da steht Spitze getrunken, ja, Staubsauger gefickt, ja. Und das hat Paulana mit einem blauen Haken gepostet vor 10 Stunden, wenn wir das hier aufnehmen. Dieser Tweet hat 8000 Likes. Punika gefällt, das ist es, das Punika Playbook. Und ich, also. Es ist doch schon echt wild, dass hier schon wieder ein wirklich großes Unternehmen, ein internationales Unternehmen, diese. Anführungsstriche unten Verifikationsprozesse, Anführungsstriche oben durchlaufen hat, um einen Account mit einem blauen Haken zu versehen, der ganz offensichtlich

35:03 Speaker 4

Quatsch ist.

35:05 Gavin Karlmeier

Vor allem, um da noch eine Kleinigkeit hinzuzufinden, zumal es auch einen offiziellen Paulana-Account gibt, der aber offenbar durch die große Twitter-Bluch Rasur seinen blauen Haken verloren hat. Dieser Account heißt Paulana Presse. Und hier Schitt, offizielle Information aus der Polanabrauerei, Mindestalter für Follower, 16 Jahre.

35:21 Dennis Horn

Was mir auch sehr gut gefällt. Also, es war klar, dass genau solche Dinge geschehen, häufiger geschehen werden. Also blaue Häkchen ist halt kein Zeichen mehr für den echten Account. Also, also Ich frage mich, welche Rolle spielt dabei, dass das die deutsche Sprache ist? Weißt du, was ich meine? Also, dass die da noch langsamer drauf stoßen, sozusagen, dass da was nicht stimmt.

35:47 Gavin Karlmeier

Ja, ich würde dir uneingeschränkt zustimmen bis zu dem Punkt, wo sie die 8 Dollar bezahlen und es dann zwei, drei Tage dauert, bis der blaue Haken kommt. Und in diesen zwei, drei Tagen. Durchläuft der Account eigentlich einen Prüfungsmechanismus, den wir hier schon öfter angezweifelt haben. Und dieser Prüfungsmechanismus hätten es wir öfter angezweifelt haben auch. Ja, 100%, genau, ja. Und Wir müssen also diese Zweifel sind nicht ausgeräumt dadurch, weil es doch also es ist eine Google-Suche Eine Google-Suche Paulana Twitter, um herauszufinden, ist das ein legitimer Account. Und die Suche hat niemand gemacht. Ja. Ja. True. Also passiert halt nicht. Es könnte sein, wir haben ja schon öfter darüber gesprochen, dass das Twitter hätte Headquarter in San Francisco einige Probleme hat, zum Beispiel weil man dort gegen die gegen die lokale Bauordnung verstoßen hat. Weil man dort drin geschlafen hat. Jetzt gibt es ein neues Problem, eine Kleinigkeit, die fast unter den Tisch zu kehren, ich nenne sie Neue Vollständigkeit halber. Es gibt eine Liste, die bislang nicht veröffentlicht wurde, die NBC News ausgerechnet jetzt veröffentlicht hat. Und die ist eine Liste von Gebäuden in San Francisco, die im Falle eines Erdbebens einsturzgefährdet wären. Und das Twitter Headquarter gehört dazu. Da hoffen wir doch mal, dass Elon Musk nicht allzu wütend auf den Tisch stampft. Wir bleiben da dran. Wir sind vorsichtig.

37:17 Dennis Horn

Das wäre das Jenga, das selbst wir uns nicht wünschen.

37:19 Gavin Karlmeier

An der so ist es. 100 Prozent, ja, genau. Musk hat übrigens auch einen Tweet geschrieben, über den wir kurz sprechen wollen, vielleicht so als Rauschmeister zum Schluss. Elon Musk hat geschrieben, dass sich die Qualität auf Twitter Dramatisch verbessert hat. Er sagt, die Qualität und die Qualität von High-Quality-Posts aller Art, Kurzform, lange Essays, Bilder, Audio und Video sind dramatisch. Verbessert worden. Vielen Dank, dass Sie Ihre Stimme zum digitalen öffentlichen Platz der Menschheit beitragen.

37:53 Dennis Horn

Ach, schön. Ja, schön. Ist da noch ein Hashtag Roffel drin oder so?

37:58 Gavin Karlmeier

Le Mau. Mir fehlt eigentlich nur noch ein Staubsauger gefickt unten drunter.

38:08 Dennis Horn

Action dran.

38:11 Speaker 4

So, das war's von. Das Twitter-Update für Kinder. Das Updatechen. Schön. So, dann bis Märkchen. Miss Marching Gavinchen