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Folge 21 · 9. Dezember 2022 · 33 Min.

Möglicherweise (aber nicht unbedingt) beachtenswert

mit Dennis Horn

Es kehrt keine Ruhe ein im Plauderkasten des Internets: Meta überlegt, Twitter zu kopieren. Oder zumindest sich daran anzulehnen. Außerdem war oder ist Elon Musk für kurze Zeit seinen Titel als reichster Mann der Welt losgewesen. Wenigstens haben wir als Konstante Neuigkeiten über Twitter Blue.

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Grüß dich Gavin. Hallo Dennis. Heute wieder ein bisschen Schaben aufsammeln, was?

00:12 Dennis Horn

Es ist tatsächlich hat es sich ja über die Woche jetzt so ein bisschen eingeschlichen, dass wir eigentlich nur noch sammeln, sammeln, sammeln, weil es viele kleine Informationen gibt. Ich bin gespannt, wie es sich über das Wochenende verhält. Also wir sind ja letzte Woche aus dem Wochenende gekommen und hatten eigentlich das große Brett der Twitter-Files vor uns. Ich bin gespannt, ob wir A. ein ruhiges Wochenende kriegen und ob wir B uns Montag wieder zwei Stunden vors Mikrofon klemmen müssen oder ob es dieses Wochenende ein bisschen ruhiger zugeht. Gut.

00:39 Gavin Karlmeier

Für unser erstes Thema heute habe ich das Gefühl, eigentlich bräuchten wir jetzt so einen Dingle, wie im Lokalradio. Als ich damals da moderiert habe, hatten wir so für die Megahits Hatten wir so ein Eindauerbrenner, Dauerbrenner. So, und das brauchen wir, glaube ich, fürs Twitter Blue.

00:57 Dennis Horn

Das Geheimnis Das geheimnisvolle Häkchen.

00:59 Gavin Karlmeier

Das geheimnisvolle Häkchen. Also, wir fangen an beim Geld. Jetzt ist endlich raus, wie viel Twitter Blue wohl kosten soll.

01:08 Dennis Horn

Das ist geil, weil wir haben ja schon mehrfach darüber gesprochen, wie sich diese Preispolitik gestaltet. Wir sind angefangen, als wir hier mit diesem Podcast angefangen haben, bei 20 Dollar. Dann kam Stephen King. Dann kam Stephen King, da wurden es plötzlich 8 Dollar. Ähm, die 8 Dollar haben sich bis jetzt ungefähr gehalten. Das ist jetzt vom Tisch. Also es sieht jetzt ganz danach aus, dass du 7 Dollar zahlst, wenn du es über die Website abschließt, und elf Dollar, wenn du es über den App Store, über In-App-Käufe mit dem iPhone abschließt.

01:34 Gavin Karlmeier

Ja, weil nämlich Apple diese 30% ja verlangt, darüber haben wir schon gesprochen. Im Hintergrund, jetzt muss ich, ich habe gerade mal die Rechner-App mir aufgeholt.

01:41 Dennis Horn

Ich wollte es gerade sagen, er müsste man eigentlich mal machen.

01:43 Gavin Karlmeier

7 durch 11 63%, 64%. Alter, also da wird ein bisschen mehr noch eingenommen als diese 30% zusätzlich, oder?

01:53 Dennis Horn

Ich finde auch, da wird ein bisschen gegaunert. Also man hätte sich ruhig sich so auf 10,62 Euro oder so einlassen, 10,62 Dollar einlassen können. Einfach nur, um auch zu zeigen, dass da tatsächlich so eine Vieh drinsteckt. Ja, okay. Ja, stimmt, ja.

02:10 Gavin Karlmeier

Okay, so und da hängen jetzt so ein paar Sachen dran an dieser neuen Regelung. Also erstens, die Nutzerinnen und Nutzer müssen eine Telefonnummer angeben für Twitter Blue. Die muss hinterlegt sein. Das ist ja sowieso immer mal schon in der Debatte gewesen, dass Elon Musk so gesagt hat: Ja, also kann sich jeder verifizieren. Wir müssen im Hintergrund hinterlegt haben, wer wer ist, sozusagen. Dann werden Nutzerinnen und Nutzer sich nicht für Twitter Blue anmelden können, wenn der Account noch keine 90 Tage alt ist. Also er muss eine Weile schon bei Twitter. gewesen sein als Account, vielleicht um nicht so aus der Situation heraus, die irgendwie das große Nachrichtengeschehen gerade bietet, da irgendwie mit einer verifizierten, mit einem verifizierten Account plötzlich auftauchen zu können. So, und dann können Twitter Blue Abonnenten ihre Nutzernamen nicht ändern innerhalb der sieben Tage, bevor sie dann für Twitter Blue sich, also das buchen. Ich verstehe. So, das heißt, das ist im Grunde so ein Set an Vorsichtsmaßnahmen, damit niemand sich jetzt plötzlich Stefan Weil nennen kann und sich verifizieren.

03:30 Dennis Horn

Das sind alles so Kriterien, die kennt man von anderen Netzwerken. Also es gab früher Ich weiß gar nicht, ob es das noch gibt, ehrlicherweise, wenn du mit einem einer Business-Seite bei Facebook das graue Häkchen haben wolltest, um dein Unternehmen als. . authentisch zu hinterlegen. Das sah genauso als wie das blaue Hickchen, es war eben nur grau, musstest du genau dasselbe erfüllen. Du musstest eine gewisse Zeit lang diesen Account haben, die Seite musste existieren und du musst eine Telefonnummer hinterlegen und ich glaube sogar eine eine valide Adresse hinterlegt haben. Also ich glaube, du hast dann eine Art Schreiben geschickt bekommen. Ähm, bei YouTube ist das auch so, ne? Also bei YouTube gibt es auch diese Neunzig Tage Regelungen, bevor du diverse Funktionen einschalten kannst, also Monetarisierung beispielsweise.

04:13 Gavin Karlmeier

Bei Twitter übrigens war das bisher so, wenn du verifiziert warst und deinen Nutzernamen dann geändert hast, dann war die Verifikation einfach komplett weg. Und wenn das jetzt in Zukunft geschieht, den Twitter Blue-Abonnenten, wenn die ihren Nutzernamen ändern, Dann werden die zeitweise ihr Verifikationssymbol verlieren. Und es soll dann nochmal eine manuelle Kontrolle dieses Namenswechsels geben.

04:40 Dennis Horn

Okay, das klingt alles so. Also manuelle Kontrolle, erstmal wissen wir nicht, wer soll es machen. Wir wissen, das Moderationsteam ist kleingekündigt worden.

04:49 Gavin Karlmeier

Ja, auf jeden Fall klingt es danach, als bräuchte es wieder Moderation. Ja, exakt.

04:55 Dennis Horn

Und zweitens sind das alles Maßnahmen, die nicht wirklich verhindern, dass man sich Stefan Weil nennt, ehrlicherweise. Also ich muss ja nur 90 Tage meinen Account haben, sieben Tage lang den Namen nicht geändert haben und eine Telefonnummer hinterlegen. Das alles verifiziert mich noch nicht als Stefan Weil.

05:14 Gavin Karlmeier

Ja, oder andersrum gesagt, diese Maßnahmen, die wir da jetzt haben, die werden vielleicht einiges abfedern, aber wer es wirklich darauf anlegt langfristig gesehen und mit einem Plan hier irgendwie Unfrieden zu stiften bei Twitter, der wird es auch mit diesen Maßnahmen trotzdem schaffen.

05:31 Dennis Horn

Ja, 100 Prozent. Und das zeigt ja, dass dieses Moratorium, das man sich jetzt genommen hat, um nochmal zu überlegen, wie gehen wir eigentlich vor, dass das das Problem nicht wirklich gelöst hat.

05:43 Gavin Karlmeier

Was hast du mir eben erzählt, als wir noch in der Garderobe saßen vor der Aufzeichnung? Du hast schon irgendwo goldene Verifikationshäckchen gesehen?

05:51 Dennis Horn

Ich habe einen Screenshot gesehen von goldenen Häkchen, die ja für Unternehmen kommen sollen. Wir haben das ja ja mal erzählt, dass wir jetzt so eine ganze Reihe an Häkchen geben für Behörden und eben für Personen und auch eben für Unternehmen und Unternehmen sollen goldene Häkchen bekommen. Ich habe einen Screenshot gesehen. Die sind gelb, also die glänzen jetzt nicht besonders. Ach, schade. Ja, wirklich schade. Und ich frage mich so ein bisschen, was der Vorteil davon ist, dass die golden sind. Weil ich verstehe, dass du für Behörden beispielsweise vielleicht eine andere Farbe wählst, weil sie eben nicht im Twitter Blue-System auftauchen müssen. Aber warum kann jetzt ein offizieller Account von Amazon beispielsweise nicht auch einen blauen Haken bekommen? Wo ist der Unterschied, außer dass es eben eine Organisation, ein Unternehmen ist?

06:37 Gavin Karlmeier

Ich weiß gar nicht, ob es einen Unterschied darüber hinaus gibt. Es ist einfach nur ein Marker für unterschiedliche Typen von Verifikation, oder?

06:43 Dennis Horn

Ich bin mir nicht ganz sicher, weil auch nicht ganz klar ist, zumindest gibt es da keinerlei Informationen, ob Unternehmen dafür zahlen müssen. Also ob Unternehmen dieses Häkchen eben anders als Personen umsonst bekommen oder ob sie nicht auch Teil von Twitter Blue Oder dann eben Tuder Gold vielleicht sein müssen.

06:59 Gavin Karlmeier

Ja, das ist vielleicht der Punkt, weil ich habe mich zwischendurch tatsächlich gefragt, wenn die jetzt so unterschiedliche Typen einführen. Ob das nicht auch mit der Frage zusammenhängen könnte, wie sie mit den Legacy-Verifizierungen umgehen, also allen, die jetzt bisher nach dem alten System irgendwie verifiziert sind, ob die auch nochmal eine andere Farbe bekommen. Und bei Unternehmen könnte ich mir sogar vorstellen, dass die mehr dafür zahlen müssen als diese sieben Dollar.

07:28 Dennis Horn

Es gibt so einen kolportierten Screenshot mit so einer Art Roadmap von Elon Musk, was er vorhat und da war tatsächlich ein Twitter Blue for Business. vorgesehen und was so darunter diskutiert wurde oder gemutmaßt wurde, dass das zum Beispiel, dass es Möglichkeiten geben könnte, dass du MitarbeiterInnen als deine MitarbeiterInnen in ihrem Profil kennzeichnen könntest. Also dass da drin steht, diese Person arbeitet hier. Und das würde dann tatsächlich mehr Geld kosten. Das waren zumindest. So Gerüchte, Schrägstrich, Pläne, die irgendwie so erzählt wurden. . Aber wir wissen ja, alles, was gestern war, ist heute wahrscheinlich schon wieder komplett überholt. Diese Legacy-Accounts ist aber tatsächlich ein sehr spannendes Thema, weil eigentlich war der Plan ja das Alte Haken alle ersatzlos gestrichen werden in den Ländern, in denen Peter Blue verfügbar ist. Jetzt ist es aber so, dass es Screenshots gibt und bei Menschen auch in Deutschland das schon ausgerollt wird. Dass, wenn du auf diesen Haken klickst, dann stand da immer ein Satz, der Satz war, dieses Profil ist verifiziert, weil es sich dabei um eine Person aus Unterhaltung, Journalismus, Regierungskreisen, was auch immer handelt. Diese Person ist verifiziert. Dieser Text wurde jetzt ausgetauscht und interessanterweise nicht nur im Englischen ausgetauscht. ausgetauscht und auch in der deutschen Übersetzung schon ausgetauscht und der Text lautet, dieser Account wurde im alten System verifiziert.

08:49 Gavin Karlmeier

Er ist möglicherweise, aber nicht unbedingt beachtenswert. Und es ist sehr schön, das sind nicht nur Screenshots, Gavin. Ich habe mir das auf meinem Handy den Satz aufrufen können. Und zwar gibt es So eine Apple-App, die heißt Test Flight. Und ich weiß, du hast das auch, aber vielleicht hast du da einfach nicht nachgeguckt. Also es gibt Test Flight. Wenn man sich diese App von Apple installiert, dann kann man Die Beta-Versionen von großen Apps auf seinem iPhone testen. Und es gibt von Twitter auch so eine Beta-IPhone-App, wo man die neuen Sachen schon ausgerollt sehen kann. Das ist so eine graue Twitter-App, die bekommt man dann über Test Flight und da ist das schon drin. Ah, okay. So, und dann habe ich eben Im Profil von Elon Musk auch auf das Verifikationshäkchen geklickt. Und da steht, er ist möglicherweise aber nicht unbedingt beachtenswert.

09:40 Dennis Horn

Genau so. Was im Umkehrschluss aber bedeutet, dass Elon Musk noch keinen Twitter-Blutzugang hat. Ja, ja. Schön, ja. Aber ja, ich habe es leider noch nicht, aber es wird offenbar auch schon in der richtigen Version ausgerollt. Also wenn ihr das hier gerade hört, schaut doch mal nach, ob ihr das schon habt, indem ihr auf das blaue Häkchen auf Profilen klickt.

09:59 Gavin Karlmeier

Das hier ist Ausgabe 20 von Haken dran, das tägliche Twitter-Update. Ich habe gedacht, ich mache es auch mal wie im Radio jetzt.

10:05 Dennis Horn

Wow, ich glaube aber, es ist sogar schon 21, denn es ist ein bisschen. Wirklich? Ja, ich glaube schon.

10:09 Gavin Karlmeier

Hab ich hier falsch gezählt in meiner Zählung für den Zencaster?

10:13 Dennis Horn

Wir kommen durcheinander, weil wir das einfach so lange machen schon.

10:16 Gavin Karlmeier

Also das hier ist Haken dran, das Twitter Update täglich mit Dennis Horn und Kevin Karlmeyer, ich weiß und ich sage das so, weil wir haben vor vielen Ausgaben In diesem Podcast gemutmaßt, wenn jetzt diese ganze Nummer passiert mit Twitter Was macht die Konkurrenz? Und jetzt siehe da: Es gab ein Meeting von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei Meta, dem Mutterkonzern von Facebook, Instagram, WhatsApp. Und die haben darüber gesprochen, ob es nicht sinnvoll wäre, einen Twitter-Konkurrenten jetzt zu bauen. So.

10:52 Dennis Horn

Ich habe da Gefühle zu.

10:54 Gavin Karlmeier

Sag erstmal deine Gefühle dazu und dann sage ich, was sie gerade planen, und dann werden die Gefühle noch verrückter. Dann bringe ich sie noch ein bisschen durcheinander.

11:00 Dennis Horn

Ja, das freue ich mich doch. Bring meine Gefühle mal wieder durcheinander. Und zwar folgendes.

11:03 Gavin Karlmeier

Oder Entwallung. Ja, sag mal.

11:05 Dennis Horn

Es ist natürlich, also das ist ein klassischer, äh, ein klassischer Instagram-Move, sich quasi an den Apps eigentlich zu bedienen, die gerade erfolgreich sind. Also wir können das ja sammeln. Wir haben den TikTok-Angriff Reels. Wir haben die Instagram Stories, die eigentlich nichts anderes als die Kopie der Snapchat-Stories waren. Dementsprechend ist das für sowohl für die Nutzerschaft und Nutzerinnenschaft als auch für die Art und Weise, wie Instagram neue Funktionen etabliert, kein völlig ungewöhnlicher Move zu schauen Was ist denn eigentlich gerade auf dem Markt heiß und interessant und was können wir hier sozusagen adaptieren?

11:47 Gavin Karlmeier

Ja, und ich weiß gar nicht, ob man das so per se verurteilen muss.

11:51 Dennis Horn

Nö.

11:51 Gavin Karlmeier

Und was da passiert ist, Picasso hat ja schon gesagt, Kunst ist Diebstahl. Und Wow und es hat ja funktioniert Ja, also Instagram Stories und Reels sind ja ein Ding, das muss man anerkennen. So, und jetzt sprechen wir mal über die Features, die da besprochen wurden in diesem Meeting bei Meta. Erstens Ein Rollout eines neuen Features innerhalb von Instagram mit dem Namen Notes.

12:22 Dennis Horn

Ich will jetzt nicht die Kurve richtig hochziehen. Aber von allen, was Sie da präsentieren, ist das wahrscheinlich die am wenigsten spektakuläre Idee. Weil wir erinnern uns zum Beispiel an Instagram Guides Also ich hoffe, wir erinnern uns daran. Ich glaube, das sind solche Features, die finden einfach so nebenbei statt.

12:41 Gavin Karlmeier

Das ist ja bei Facebook gibt es auch diese, wo man so Artikel, also im Grunde so Blog-Style, was schreiben kann. Das habe ich ja mal gemacht. Das macht auch Spaß, ehrlich gesagt. Aber die sind so versteckt. Wie, weiß ich nicht, wenn man zu Hause irgendwas sucht und nicht mehr findet.

13:00 Dennis Horn

Das Problem ist, dass Facebook nie in dieser Schublade liegen, wo Gabeln und Batterien drin sind, sondern tatsächlich wirklich versteckt. Ja, die sind im Abstellraum. Genau. Ähm, plus die das Publikum hat es auch nicht gelernt. Also ich glaube, es ist einfach eine völlig findet völlig im falschen Raum statt, dieses Feature.

13:20 Gavin Karlmeier

So, und ich steigere mich jetzt mal langsam.

13:22 Dennis Horn

Zweite Idee.

13:24 Gavin Karlmeier

Die zweite Idee wäre, einen Twitter-ähnlichen Feed innerhalb von Instagram einzubauen.

13:31 Dennis Horn

Und das ist toll. Also, wenn ich finde, ja, also wenn es eine, findest du nicht? Ich finde, das ist nämlich genau diese Art, wie du auch ein Reals-Feed hast, wie du auch mal IGTV als App in der App hattest. Wenn du eine Funktion hättest, wie eigentlich, und jetzt halte ich fest, ich greife ganz tief, ganz tief ins Geschichtsbuch. Studie VZ. Wenn du Studie VZ aufgerufen hast, auf der Startseite, weißt du noch, was sich da in der Mitte angelacht hat?

13:59 Gavin Karlmeier

Ich kann dir das sagen, weil ich habe ohne Witz. In diesem Moment ein Screenshot von Studie VZ auf dem Desktop, weil ich den gestern brauchte. Und was hat mich da in der Mitte angedacht? Im eingelockten Zustand?

14:12 Dennis Horn

Ja, im eingelockten Zustand.

14:13 Gavin Karlmeier

Achso nee, das weiß ich jetzt nicht.

14:14 Dennis Horn

Was war denn da eigentlich? Es ist der Plauderkasten. Und der Plauderkasten war tatsächlich. Nein, pass auf, der Plauderkasten war tatsächlich eigentlich Twitter. Denn der Plauderkasten hatte die Möglichkeit, entweder. . Für meinen Freundeskreis, für meine Universität oder für meine Stadt, quasi einen Kurz-Mikroblogging-Dienst darzustellen. Allein der im Name.

14:36 Gavin Karlmeier

Also dann gehe ich doch lieber zu Mastodon.

14:42 Dennis Horn

Ja, der Name hat Probleme. Aber ich glaube, das könnte funktionieren, ehrlicherweise. Also wenn ich die Möglichkeit hätte. Ich hab, also vielleicht ist es auch total meine Bubble und mein Feed, aber ich habe sehr viele Leute um mich rum, die in ihren Storys einfach irgendwelche nichtssagenden Fotos posten, um darüber einen Text zu setzen, die in ihrem Feed Teilweise sogar Screenshots von Tweets posten, also El Hosso-Style.

15:05 Gavin Karlmeier

Ja, das stimmt. Das mache ich ja auch. Ich finde, also das ist ja eh verbreitet, das ist ja auch ein Ding bei Instagram. Impfeedie-Texte zu posten, die dann in den Storys geteilt werden.

15:14 Dennis Horn

Das kann ja eine mega Viralität erreichen.

15:17 Gavin Karlmeier

Und mich erinnert das ein bisschen an diese Zeit, wo es bei Twitter noch keine Threads gab und man dann auch so Screenshots von Texten angehängt hat.

15:25 Dennis Horn

Ja, genau. Und ich könnte mir tatsächlich vorstellen, ist jetzt aber total ein educated guess, heißt das, glaube ich. Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass das ein Sargnagel für Twitter sein könnte. Denn wir haben auf Instagram dann also erstmal die Möglichkeit, jetzt gerade, wir haben schon bestehende Netzwerke bei Instagram. Was glaube ich auch der Grund ist, warum Reels und warum Stories immer sich so gut verbreitet haben, weil wir da eben Netzwerk haben und nicht neu aufbauen müssen? Plus, wir haben diesen Bedarf danach, plus das ist eine Plattform, wo Entertainment eh auch schon stattfindet. Und viele Bereiche, die, die, wenn du Menschen fragst, was sie eigentlich von Twitter kennen, sind das Dinge wie die Twitter-Perlen. Also lustige kleine Gedanken. Und ich könnte mir vorstellen, dass das eine Chance wäre.

16:09 Gavin Karlmeier

Also, ich muss nochmal darüber nachdenken, ehrlich gesagt. Mein erster Gedanke war, naja, also Twitter ist eh schon so ein Moloch geworden. Also. Kennst du das, wenn du jetzt irgendwie eine Story posten willst und da ein Bild drin haben möchtest? Oder das soll dann ein Story-Bild sein? Das noch in deiner Kamera-Role liegt. Da musst du einen komplett umständlichen Weg der Bedienung aktuell gehen. Bis du überhaupt da bist. Ich finde, diese App wurde so aufgeladen mit Features. Als Adam Mossy dann Chef wurde von Instagram, ist er auch das Erste, was er gesagt hat, wir räumen hier erstmal mit den Video-Funktionen auf. Es sind alles nur noch Reels in Zukunft. Weil das ja völlig daneben ging. Und wenn die jetzt sowas noch einbauen würden, also diese App ist ja schon irgendwie voller Fremdkörper.

17:02 Dennis Horn

Verstehe ich.

17:04 Gavin Karlmeier

So, und das wäre so mein erster Blick darauf. Ich finde aber trotzdem, wie du argumentiert hast, ich denke da nochmal drüber nach. Ich komm nochmal rein.

17:11 Dennis Horn

Ja, ich glaube, sie müssten dafür aber tatsächlich auch mal ein paar alte Zöpfe abschneiden. Also ich kann ja nochmal in Erinnerung rufen, dass wenn man unten die Menüleiste sich anschaut, dann ist da ein Punkt, auf den ihr alle noch nie geklickt habt, und das ist Instagram Shopping. Vielleicht ist das endlich obsolet.

17:28 Gavin Karlmeier

Oder das ist einfach nicht in deinem Nutzungsszenario drin. Aber jetzt, wir sind ja keine Instagram-Podcasts.

17:32 Dennis Horn

Stimmt, ich würde aber gerne, wenn jemand von euch da draußen diesen Reiter benutzt. Ich habe auch schon mal bei Instagram gekauft. Aber wenn jemand diesen Reiter benutzt, schreibt mir bitte eine Nachricht.

17:42 Gavin Karlmeier

Gavin Karlmeyer bei Twitter.

17:44 Dennis Horn

Und bei Instagram, ja.

17:45 Gavin Karlmeier

Und bei Mastodon. So, und jetzt habe ich noch das dritte Feature, worüber gesprochen wurde. Ob man nicht einfach eine textfokussierte App baut, die auf der Technologie von Instagram basiert.

18:01 Dennis Horn

Ja, das ist spannend.

18:04 Gavin Karlmeier

Das finde ich wirklich spannend.

18:05 Dennis Horn

Aber das ist doch so eine, also es gab doch in der Vergangenheit, mir fallen die Namen alle gar nicht mehr ein, aber Meta macht das ja sehr oft, dass sie solche Apps gestartet haben. über die auch nie irgendjemand gesprochen hat. Also es gab zum Beispiel mal diese Fotoalben, die ich mit FreundInnen teilen konnte von Facebook. Ich weiß leider nicht mehr, wie das hieß. Aber das war eine App, die Idee war toll, aber soziales Netzwerk ist immer ja auch nur so gut. wie die Menschen, die es benutzen, das fand ich ja auch, war das größte Problem bei Google Plus, um jetzt nochmal in der Geschichte zu fühlen. Und ich weiß nicht, also eine App installieren ist immer eine Hürde, oder?

18:42 Gavin Karlmeier

Ja, da hast du recht. Also, ich glaube, da würde man jetzt, wenn man das für schön hält, nur die Funktionalität betrachten. Also, irgendwie hat der Gedanke was für mich. Und auf der anderen Seite hast du recht, es funktioniert natürlich nicht ohne die Leute, die da sind. Und diesen Log-in-Faktor, dass sie eben schon da sind. Und es kann sein, dass von diesen drei Ideen jetzt so aus so einer praktikablen, praktischen Sicht Der Twitter-ähnliche Feed innerhalb von Instagram, die die vielversprechendste Variante ist. Da kann ich dir recht geben. Ich würde dann noch in Frage stellen. Ob, also Twitter hat ja so eine, das ist ja kein Massenbetrieb dort. Also, das ist ja so ein bisschen manchmal unterteilt, das sind ja auch so aus dieser YouTube- Bubble viele zu Twitter gegangen, als ihre YouTuber dann dahin gegangen sind, weil bei YouTube die Kommentarspalten komplett kaputt waren. So, dann sind die zu Twitter und junge Leute sind denen nach und dann gibt es dieses Sportbubble. Also Twitter hat ja so ist ja sehr viel Bubbles. Und ähm diese ähm dieser aber engere Kreis Der hoch engagierten Twitter-Nutzerinnen und Nutzer. Ich würde sagen, da ist die Schnittmenge zu den Menschen sehr groß, die Meta einfach hassen.

19:52 Dennis Horn

Das kann stimmen.

19:53 Gavin Karlmeier

Und deswegen frage ich mich grundsätzlich. Zumindest für einen deutschen Markt würde ich das so nennen, ob das überhaupt so eine annehmbare Konkurrenz wäre für viele

20:03 Dennis Horn

Ja, ich habe da auch noch ein paar andere, also wenn man das so ganz in die, in die, auf den Reality-Check setzt, gibt es da natürlich noch so ein paar andere Hürden. Also zum Beispiel, dass Twitter ja immer multimedialer wurde. Also es gab dann irgendwann Bilder und Videos. Irgendwann ist gut, so vor zehn Jahren. Aber bei Twitter, Twitter ist bunter geworden. Twitter ist ja nicht nur eine textlastige App. Das heißt, die Frage ist, was bedeutet denn ein Twitter-ähnlicher Feed tatsächlich für Instagram? Heißt das vielleicht einfach nur die Möglichkeit Auch Text ähm zu setzen, der dann eben nur in diesem Feed auftaucht, aber zwischen all diesen Bildern und Videos oder bedeutet es sogar nur eine tatsächlich chronologische Sortierung? Das ist alles irgendwie Wir stellen uns das jetzt gerade eigentlich vor, wie ein Twitter-Clone in der Instagram-App. Aber ob das wirklich so kommt, das würde ich mal in Frage stellen. Und der zweite Gedanke, den ich dazu habe, ist auch die Frage, wenn das jetzt die Überlegungen sind, die Meter hat. Was machen denn die anderen? Also, ich habe, als wir hier letztes Mal schon mal drüber gesprochen haben, ja schon mal in den Raum geschmissen, das wäre jetzt die goldene Stunde eigentlich für LinkedIn, weil ich mir vorstellen könnte, dass LinkedIn da eine Riesenchance hätte, wenn es da so ein Plauderkasten gäbe. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Google gerade sehr genau überlegt, ob sie nicht doch nochmal versuchen, ein soziales Netzwerk zu installieren. Okay. Ich bin nicht sicher. Ich bin nicht sicher.

21:20 Gavin Karlmeier

Schauen wir mal. Als du gerade sagtest, was machen denn die anderen, habe ich gedacht, welche denn? Welche? Aber gut. Weil du hier nochmal den Plauderkasten ausgepackt hast, dann komme ich jetzt noch mit den Namen, die wohl gefallen sind für diese Möglichkeiten. Wirklichen Features ähm in diesem Meeting bei Meta. Das erste Real time

21:40 Dennis Horn

Das ist so. Also da hat man das, was man so da reinschreibt, in die Einladung zum Brainstorming für einen Namen. Arbeitstitel.

21:49 Gavin Karlmeier

Und dazu dann ein Logo, das auch einfach ganz billo in Areal geschrieben ist. Ähm, so und das zweite, das ist eigentlich mein Liebling, also sorry. Die zweite Idee war Real Reels Wie wärst du mit Real Player?

22:08 Dennis Horn

Erinnert sich da an den Real Audio.

22:12 Gavin Karlmeier

So, und das Dritte, und das ist auch so generisch wie Realtime, aber das gefällt mir, nämlich einfach nur instant.

22:19 Dennis Horn

Ja, und das ist aber tatsächlich, also so könnte es wirklich heißen. Instagram Instant klingt richtig. Auf der anderen Seite, glaube ich, die größte Hürde bei Mastodon ist, dass man nicht darüber sprechen möchte, was man gerade so getrötet hat. Ich glaube, man braucht ein cooles Wort. Also sowas wie Twittern, das hat ja was.

22:42 Gavin Karlmeier

Okay. Ja, aber dann bei Instagram ist es ja einfach posten. Da heißt ja auch für die Fotos hast du ja auch keinen besonderen Namen.

22:49 Dennis Horn

Ja, verstehe ich. Aber wenn die sowas hätten, das würde es schon cool machen.

22:53 Gavin Karlmeier

Gut, wenn ihr Ideen habt, bitte auch at GavinCalmeyer at Horn bei Twitter. Wir müssen noch ein bisschen über Elon Musk dann doch sprechen heute. Zwei Sachen haben wir da noch, einmal seine libertäre, leicht rechtslastige Ader, aber lass uns erstmal mit dem Geld beginnen.

23:11 Dennis Horn

Es ist was passiert. Und zwar haben wir ja letztens darüber gesprochen, dass Twitter kurzzeitig profitabel ist oder war. Das Ganze gibt es auch, da gibt es auch die andere, die dunkle Variante, die Vario-Variante von. Denn Elon Musk war oder ist kurzzeitig nicht der reichste Mensch der Welt. Bei Forbes, ne? Ja, genau, laut der Forbes-Liste. Also es wird selbst in der Spiegelüberschrift dieses Wort kurzfristig. Haucht er drin auf. Also, ich würde nicht davon ausgehen, dass es jetzt eine längerfristige Variante ist, aber er wurde zumindest zwischendurch überholt von Bernard Anno Bernard Arno nehme ich an. Das ist der Chef von LVM Ash, also Louis Vuitton von diesem Riesenkonzern. Also da steckt ja alles dran. Und der war oder ist kurzfristig reicher als Elon Musk. Die Frage ist, welches sozialen Netzwerk wird er jetzt kaufen? Aber zur Geschichte dahinter, das liegt halt tatsächlich daran. Dass er ja, ähm, äh, quasi das, was er besitzt, ist ja nicht wirklich Geld. Also der hat ja nicht wirklich 185,3 Milliarden Dollar auf dem, äh, auf dem Konto, sondern sein Vermögen wird ja geschätzt auf Grundlage seiner Beteiligungen seiner Besitztümer, was auch immer. Und diese Tesla-Aktien, die er hat, die einen großen Anteil an seinem Vermögen machen, die haben. . einen großen Wertverlust erlebt, nämlich wie der Spiegel geschrieben hat, 47%. Und diese 47% Wertverlust, die kicken tatsächlich Elon Musk von der 1 auf dieser Liste. Okay.

24:45 Gavin Karlmeier

Ich sortiere es einen als Schönheitsfehler, es ist immer noch genug da, trotz der Verluste auch des Börsenwertes von Tesla von fast der Hälfte. Da hat er ja auch wirklich Federn gelassen. Naja, ist in Ordnung.

24:59 Dennis Horn

Also er hat halt immer noch 185 Milliarden Dollar. Da habe ich es nicht nachgestellt, aber das ist wahrscheinlich mehr wert als Die Hälfte der Länder der Welt ein Bruttoinlandsprodukt haben.

25:12 Gavin Karlmeier

Okay, dann kommen wir noch zu der politischen Dimension zum Abschluss, bevor das hier wieder die längste Episode bisher wird. Wir wissen, dass Elon Musk so einer von denen ist, die sagen, naja, wenn sich Die extreme Rechte und die extreme Linke gleichmäßig über das aufregen, was hier passiert, dann sind wir super drauf und genau in der Mitte. Er ist ein Anhänger der Hufeisentheorie. Ganz offenbar. Und hat immer zwischen den Zeilen so durchblicken lassen, dass links hier ein bisschen zu stark unterwegs ist auf Twitter und alles nach rechts hin gesperrt wurde. Und jetzt heben wir auf. Und jetzt gibt es eine Studie. Algorithmic Amplification of Politics on Twitter. Die ist schon ein wenig älter, ein Jahr kommt von Ferenc Hussar et al. von der Stanford University. Und die ist peer-reviewed und hat untersucht, also hat erstmal festgehalten, Algorithmen können dazu beitragen, einige Inhalte zu verstärken und die Sichtbarkeit anderer zu verringern. Und es gäbe eine intensive Debatte auch in der Wissenschaft, ob einige politische Gruppen davon mehr profitieren als andere. Also das war erstmal so die Fragestellung. Und dieses Experiment ist so angelegt, dass über Jahre Eine randomisierte Kontrollgruppe mit fast zwei Millionen täglich aktiven Konten untersucht wurde. Die einen Content-Feed gesehen hat ohne algorithmische Personalisierung. Ähm, und dann, glaube ich, eine weitere Kontrolle und eine weitere Gruppe, die dann mit Personalisierung das gesehen hat. So, und da gibt es jetzt Mehrere Ergebnisse, die daraus geputzelt sind. Erstens wurden Tweets untersucht von gewählten Abgeordneten der wichtigsten politischen Parteien aus sieben Ländern. Da kann ich mal kurz durchgehen, welche Länder das waren. Und zwar die USA, Japan, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Kanada und

27:32 Dennis Horn

Deutschland.

27:33 Gavin Karlmeier

Das wird gleich noch sehr interessant. So, und die Ergebnisse sagen: ganz bemerkenswert, in sechs von sieben untersuchten Ländern Genießt die politische Rechte eine höhere algorithmische Verstärkung als die politische Linke. So ist mal klar soweit.

27:51 Dennis Horn

Ja, auf jeden Fall.

27:52 Gavin Karlmeier

So, also da ist zum Beispiel Kanada. Recht weit vorne. Und auch die USA so ein bisschen weiter vorne, Spanien besonders, Großbritannien auch besonders, also die stechen hervor. Und dann hat man noch untersucht, wie das mit den Medien ist. Also gibt es da auch so eine Verstärkung? Jetzt keine Abgeordneten-Tweets, sondern Medien und vielleicht auch Medien. Die sich einer bestimmten politischen Richtung eher zuordnen lassen. Und da ist in den USA rausgekommen, dass die algorithmische Verstärkung rechtsgerichtete Nachrichtenquellen begünstigt. So, und dann hat man noch untersucht, ob die Algorithmen so in der breiten Nutzerschaft so politische Gruppen Verstärken, die irgendwie besonders weit links oder besonders weit rechts stehen. Dafür hat man keine Belege gefunden. Aber eben für die Verstärkung von Abgeordneten Tweets und von Medientweets, das in den USA. So und jetzt gab es ein interessantes Ergebnis noch, das ist in sechs von sieben Ländern der Fall. In einem Land waren diese Unterschiede statistisch nicht wirklich signifikant, und das war in Deutschland

29:12 Dennis Horn

Und ich finde das extrem bemerkenswert. Die spannende Frage ist natürlich, worauf würden wir das zurückführen, dass Deutsch in Deutschland das nicht der Fall ist? Also liegt das A an denen, die die Inhalte hier veröffentlichen, die es vielleicht anders machen als in den anderen Ländern. Oder liegt es an der Art, wie wir mit den Inhalten umgehen? Also liegt die Ursache dafür in den Inhalten oder in denen, die damit, die sie konsumieren?

29:41 Gavin Karlmeier

In der typischen wissenschaftlichen Arbeit würde man jetzt hinten rausschreiben, dass wir finden, dass das noch weiter untersucht werden sollte. Und so würde ich es gerade auch sagen, weil ich habe keine Ahnung. Ich finde es auch bemerkenswert und interessant, weil wir ja auch hier sehr stark darüber reden, aber ich finde die anderen Ergebnisse eben auch interessant. Auch für die USA, weil sie ja im Grunde auch die Argumentation von Elon Musk widerlegen.

30:09 Dennis Horn

Ja, total. Also ich glaube, dass das Argumentation, weißt du?

30:14 Gavin Karlmeier

Und man muss die jetzt da raushalten, weil hier wird zensiert und all das, was da in der Debatte so zwischen diesen Zeilen steckt.

30:20 Dennis Horn

Was ich daran so ein bisschen spannend finde, ist, dass das ehrlicherweise, ich weiß nicht, ob es dir auch so geht oder aber ich da ein bisschen zu bias. bin. Es belegt ja eigentlich, was so das eigentliche Bauchgefühl eines kritischen Mediennutzers, wie ich mich einschätzen würde. tatsächlich schon länger gesagt hat, dass das tatsächlich eher der Fall ist. Was vermutlich aber eher, und dann sind wir wieder bei dem, was ich gerade gesagt habe, nämlich bei diesem liegt es an den Inhalten vielleicht, Es ist vermutlich so, dass die Inhalte der eher rechtsgerichteten Medien den einfachen Weg zur Generierung von Aufmerksamkeit mit weniger Problemen gehen als linksgerichtete Medien. Und dementsprechend ist es eigentlich, abgesehen von Deutschland, dann auch nicht mehr so überraschend, dass natürlich Fox News mit einer kurzen Zeile, die viel Emotionen auslöst, sich auch leichter algorithmisch verbreiten lässt, wenn eben viel Reaktion darauf. Also folgt.

31:18 Gavin Karlmeier

Das ganz banale, was lässt sich stärker sensationalisieren?

31:22 Dennis Horn

Genau.

31:22 Gavin Karlmeier

Ja.

31:24 Dennis Horn

Nun Spannend aber, dass das in Deutschland übrigens nicht so der Fall ist.

31:28 Gavin Karlmeier

Und beruhigend.

31:30 Dennis Horn

Sehr, ja.

31:31 Gavin Karlmeier

Wir verabschieden uns ins Wochenende.

31:34 Dennis Horn

Ja, wir haben noch zwei Kleinigkeiten, aber du willst nicht, dass wir so lang werden. So ne, komm, dann machst du das schnell. Zwei sogar? Nee, nee, eine nur. Ich habe nur noch eine. Nee, eine Sache, und zwar haben wir gestern ja über diesen Tweet von Jack Dorsey gesprochen, der ja zu Elon gesagt hat, als Elon Musk gesagt hat, veröffentlicht doch einfach alle E-Mails. Elon Musk hat darauf geantwortet und hat gesagt Die meisten wichtigen Daten wurden versteckt, auch vor dir. Manche könnten eventuell sogar gelöscht worden sein, aber alles, was wir finden, werden wir auch veröffentlichen. Und ich habe das als Drohung empfunden. Weil ich das Gefühl habe, dass alles, was in der Vergangenheit an interner Kommunikation bei Twitter stattgefunden hat, jetzt am Nasenring in die Manege gezogen wird. Und das ist eigentlich keine gute Entwicklung. Jetzt verabschieden wir uns mit guter Laune zu ordnen.

32:24 Gavin Karlmeier

Ja. Mit Drohnen und guter Laune. Naja. Wir hören uns am Montag wieder.

32:32 Dennis Horn

Ja, schreib mir auf Instant Re-Reals.

32:36 Gavin Karlmeier

Macht's gut.

32:36 Dennis Horn

Tschüss, Dennis, bis Montag.

32:38 Gavin Karlmeier

Ich tröte dir was. Bis dahin. Ciao.