Folge 29 · 17. Dezember 2022 · 18 Min.
Rote Linien
Elon Musk sperrt willkürlich Accounts von Journalist:innen, verbietet jeden Link zu Mastodon und nennt das dann am Ende „Redefreiheit“. Wie weit kann er es eigentlich noch treiben, bis wir dieser Plattform den Rücken kehren?
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Hallo zusammen. Das hier wird heute jetzt nicht besonders einfach, weil wirklich extrem viel passiert ist. Aber die Episode, die ihr gestern Morgen gehört habt, war ein sehr schönes Beispiel. Für schlecht gealtert, denn als ich die Episode aufgenommen habe, es war so um 19 Uhr ungefähr, war die Welt noch etwas eine andere als ungefähr vier, fünf Stunden später. Ich versuche mich mal an einer. Sammlung der Ereignisse seit Aufnahme dieser letzten Episode. Also folgendes ist passiert. fing eigentlich mit einem, wenn ich das richtig rekonstruiert habe, mit einem Twitter-Space in der Nacht zum Freitag an, an dem 35. 000 Menschen teilgenommen haben und in dem JournalistInnen diskutiert haben. wie eigentlich dieser Fall Jack Sweeney, also die Sperre der Accounts, die die Standortdaten von Elon Musk Privatchat twittern eigentlich zu bewerten sind und wie die vor allem angesichts der Diskussion, dass Twitter ja eigentlich eine Plattform, in der Freedom of Speech das höchste Gut sein sollte, einzuschätzen sind. Irgendwann hat Elon Musk dann an diesem Twitter Space teilgenommen und hat sich ein paar Fragen dieser JournalistInnen gestellt, konnte die aber nicht so richtig gut beantworten. Also er hat auch keine gute Figur gemacht und hat eigentlich immer nur so denselben Satz gesagt. You docks, you get suspended. End of story. Das war immer so der Satz, den er gesagt hat. Also, wenn du dockst, wenn du real-time Informationen über Menschen veröffentlichst, wirst du gesperrt. Ende. Das war die Aussage. Und nach dem dritten Mal hat er den Space einfach verlassen. Und die übrig gebliebene Journalistinnen hat das natürlich stark amüsiert. Die waren so, hä, was ist denn jetzt los? Eine Minute später war dieser Twitter Space weg. Und auch die Aufzeichnung davon war gelöscht und jegliche Erinnerung an diesen Twitter Space wurde einfach gelöscht. Und es ging noch ein bisschen weiter, nämlich Die Funktion Twitter Spaces wurde kurz danach komplett deaktiviert. Das heißt, es gab keine Möglichkeit mehr, Twitter Spaces zu nutzen. Eigentlich so ein bisschen, ich habe einen Tweet dazu gelesen, ich. . Ich habe ihn leider nicht gespeichert und kann nicht mehr genau sagen, wer den geschrieben hat. Aber das ist so ein bisschen so, wie wenn jemand beleidigt ist, weil er beim Fußball nicht gewinnt. Und dann den Ball mitnimmt und das Spiel deswegen ausfallen muss. Ungefähr so ist das tatsächlich. Bis dahin ist das alles auch noch ein bisschen witzig. Dann ist es allerdings gekippt, denn in der Nacht zum Freitag wurden viele JournalistInnen bei Twitter komplett gesperrt. Und wir reden hier nicht über Trolle, die sich Journalisten in ihr Twitter-Bio geschrieben haben, sondern wirklich. . Größen, Journalistinnen, die für CNN geschrieben haben, für die Washington Post, für Business Insider. Und das, was sie alle eint, ist, dass sie über Elon Musk berichtet haben. Also, sie haben über all diese Ereignisse der letzten Tage, Wochen, Monate, teilweise sogar Jahre berichtet. Also, um mal einen rauszupicken, es gibt zum Beispiel Lynette Lopez, eine Journalistin. die schon vor vielen Jahren investigativ recherchiert hat über Dinge, die bei Tesla passiert sind. Also eine Sache, die eigentlich eine Offenbar eine alte Fehde ist, die Elon Musk, dieser Journalistin gegenüber, empfindet. Und die wurden alle gesperrt. Und das Problem ist, wir wissen alle nicht so ganz genau warum. Es gibt zwar im Laufe des Freitags die Aussage von Elon Musk, dass es ähm, hier Um Verstöße gegen diese neue Doxing-Policy von Twitter geht. Also dagegen, dass eben Informationen von Menschen in Echtzeit geteilt werden. Das geht aber so weit, dass offensichtlich sogar diese Menschen, die nur darüber berichten, was passiert ist, in dem Moment auch schon als mitschuldig gelten in dieser Logik nach Elon Musk. Und dazu passt ganz gut eine Tweet von Kylie Robison, die geschrieben hat, alle Quellen, mit denen ich immer so bei Twitter in Kontakt bin, sie ist auch Tech-Journalistin, wurden im Dunkeln gelassen über diese Suspensions. und warum sie passiert sind. Und es gibt auch nicht einen Piep dazu bei Slack. Ein Mitarbeiter hat ihr gesagt, alle diese Entscheidungen werden nun im Verborgenen getroffen. Elon ist paranoid. so viel zum Thema volle Transparenz. Und das passt tatsächlich in ein Bild, wenn man das mal versucht zusammenzuzeichnen und zumindest grob. Verstehen werden wir es nicht, aber nachvollziehen zu können, was da passiert ist, dass Elon Musk offensichtlich gerade stark unter Druck gerät, denn zum einen scheint die Plattform sich nicht so zu entwickeln, wie er sich das vorgestellt hat, obwohl er dafür vierundvierzig Milliarden Dollar ausgegeben hat. Gleichzeitig gibt es Eingriffe in seine Privatsphäre, wie zum Beispiel diesen Menschen, den er als Stalker bezeichnet hat. Wir wissen natürlich nicht genau, wie dieser Eingriff in seine Privatsphäre ausgesehen hat, weil es immer nur kleine Ausschnitte gibt. Immer nur Ausschnitte, die aus der Perspektive von Elon Musk kommen. Das heißt, es ist eine wahnsinnig gefärbte Einschätzung, die wir überhaupt noch abgeben können. Aber wenn wir dieses Bild mal zusammenmalen. Dann ergibt sich das Bild eines Menschen, der gerade tatsächlich eine Art Verfolgungswahn aufbaut. Und in jedem Menschen, der zum Beispiel etwas über seine Position veröffentlicht, und wenn es nur die Berichterstattung darüber ist, dass man das nicht mehr darf, als Feind gelten. Und das passt natürlich nur sehr schwerlich in dieses Bild, das er eigentlich von sich zeichnen möchte, dass. . Großmütigen CEOs, der Entscheidungen im Sinne der Redefreiheit trifft, der auch am Anfang, ich glaube, es war so im April oder Mai, also erstmals angekündigt hat, Twitter zu kaufen. Gab es diesen Tweet, wo er gesagt hat, für ihn ist Freedom of Speech, dass auch alle seine Gegnerinnen und Gegner auf Twitter einen Platz haben sollen. Er hofft, dass die sich nicht löschen, wenn er die Plattform kauft. Und ähm, long story short, sie mussten sich nicht löschen, darum hat er sich jetzt schon gekümmert. Also, was hier tatsächlich gerade passiert und ähm Das ist jetzt ein Punkt, den ich auch von mehreren Leuten tatsächlich gelesen habe. Es gibt einen sehr lesenswerten Text von Frederik von Castell bei Übermedien zu diesem Thema. Nämlich Twitter überschreitet hier eine rote Linie. Und nicht die erste rote Linie, denn wir haben vor einigen Tagen darüber gesprochen, dass Twitter NutzerInnen dazu zingen möchte, Standortdaten preiszugeben, dazu zingen möchte. individualisiertes Tracking für Werbegründen freizugeben, uns dazu verpflichten möchte als NutzerInnen unsere Nutzungsdaten zum Verkauf freizugeben, wie die Handynummer. Womit die erste rote Linie eigentlich schon durchbrochen wurde, jetzt hat Elon Musk die zweite rote Linie überschritten, indem er nicht nur Redefreiheit einschränkt, sondern die Freiheit von JournalistInnen auf der Plattform zu berichten. Hier wird in die Arbeit von JournalistInnen eingegriffen, weil ein Mensch, der sich für viel Geld ein soziales Netzwerk gekauft hat, ein großes Problem damit hat, wie über ihn gesprochen wird. Ich brauche es gar nicht zu sagen. Aber natürlich das Gegenteil von Freedom of Speech ist. Hier werden KritikerInnen eingeschüchtert, hier werden Leute mundtot gemacht. Das ist. eine rote Linie, die wir alle gerade erkennen sollten und bei denen wir alle als NutzerInnen auch überlegen sollten, ist das eigentlich noch die Plattform, auf der ich guten Gewissens machen kann, was ich möchte. Witze schreiben, Berichte erstatten, was auch immer man bei Twitter tut, findet jetzt gerade immer unter dem Gesichtspunkt statt, dass. alles, was wir tun hier gerade, f also wirklich nicht nur in der Hand eines Menschen liegt, die der willkürliche Entscheidungen trifft, aufgrund seines seines egos, sondern tatsächlich direkte Eingriffe in unsere Redefreiheit trifft. Und ich glaube, das ist eine Diskussion, die wir auch am Montag früh führen werden, wenn Dennis wieder da ist. Ich möchte das gerne mitnehmen, weil ich das Gefühl habe, da wird auch für uns in Deutschland, für unsere Medienlandschaft. in Zukunft noch viel zu besprechen sein. Aber die Geschichte ist an dem Punkt natürlich noch gar nicht zu Ende. Es geht noch weiter. Das Auswärtige Amt beispielsweise hat sich dann nämlich eingeschaltet und hat einen Tweet geschrieben. Pressefreiheit darf nicht nach Belieben ein- und ausgeschaltet werden. Untenstehende Journalisten können auch uns ab heute nicht mehr folgen, kommentieren und kritisieren. Damit haben wir ein Problem, Twitter. Und das ist eine Aussage, die das Auswärtige Amt offiziell bei Twitter trifft. Eine Regierungsorganisation, die für Deutschland spricht und hier ganz klar Elon Musk anzählt. mit seinen willkürlichen Entscheidungen. Dazu passte auch die Aussage von Vera Jurova, das ist die Vizepräsidentin der EU-Kommission für Values and Transparency. Und sie hat geschrieben, dass hier eine rote Linie überschritten wurde. Auch wieder die rote Linie ist ein Bild, das heute stark bemüht wird, aber es ist Das richtige Bild, dass dieser Entwicklung worrying sind und dass Sanktionen der EU folgen werden. Und das ist natürlich eine Ansage, die plötzlich genau wieder auch hineingeht, wo es Elon Musk wirklich wehtut. Nämlich an Geld und Reichweite und die Möglichkeit, Geld zu verdienen. Das ist vermutlich genau der richtige Weg, den die Politik hier trifft. Sogar der UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat ein Statement abgegeben und hat gesagt, er ist verstört über die Twitter-Sperren. Dieser willkürliche Schritt, ich zitiere die Zeit, schaffe einen gefährlichen Präzedenzfall zu einer Zeit, in der Journalisten auf der ganzen Welt Zensur, körperliche Gefahr oder sogar noch Schlimmerem. Ausgesetzt sein. Medien sollten nicht auf einer Plattform zum Schweigen gebracht werden, die sich zu einem Raum für Redefreiheit erklärt. Und das sagt die UN. Also, ich finde, wir sind da viel deutlicher, kann man da eigentlich gar nicht mehr werden. Aber wie gesagt, die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Denn diese Sperren betreffen bislang nicht nur alle Menschen, die über diese Standorte des Flugzeuges twittern wollten oder die JournalistInnen, die Elon Musk gecovert haben und über ihn Bericht erstattet haben, sondern es ging noch weiter. Im Zuge dieser Nacht zu Freitag wurde auch der Twitter-Account Join Mastodon, also der offizielle Mastodon-Twitter-Account gesperrt. Und. Sämtliche Mastodon-Instanzen können nicht mehr als Link in einem Tweet veröffentlicht werden und auch nicht in einer Twitter-Bio. Das heißt, ich kann theoretisch gar nicht mehr veröffentlichen, wo ich gerade bei Mastodon aufzufinden bin. Weil Twitter das als Malware anzeigt und nicht mehr veröffentlicht. Und da sind wir wirklich an einem Punkt, wo es nicht mehr um die um Schutz geht, um den Schutz von Community-Guidelines. Sondern tatsächlich um einen direkten Eingriff in unsere Freiheit, Dinge zu veröffentlichen. Übrigens, kleiner Funfact: auch flightrader. com wurde gebannt von Twitter, das kann ich auch nicht mehr veröffentlichen. Das ist aber eine Webseite, die gar nicht existiert, denn die App heißt Flight Raider24, also FlightRader24, und die Website ist auf flightrader24. com. Und naja, die ist noch nicht gesperrt. So viel dazu. Also ein bisschen den Humor muss man sich leider bewahren, so schwierig wie das ist. Es gibt eine Geschichte, die zu diesen Twitter Spaces passt. Ich habe ja gesagt, dass Elon Musk, nachdem er diesen Twitter Spaces dann verlassen hat, die ganze Funktion deaktiviert hat. Es gab dann schon Tweets. Von Menschen, die sich vorstellen, dass Elon Musk in die Schlafräume in San Francisco im Twitter Headquarter rennt, die Leute weckt und sagt, die sind gemein, wir müssen jetzt sofort Twitter Spaces deaktivieren. Das ist kein ganz unrealistisches Bild, weil diese von jetzt auf gleich Herrentscheidung doch sehr, die spricht Bände. Da gibt es aber offenbar noch einen Hintergrund, der weitestgehend unbeachtet wurde, weil eben die Sperren dieser JournalistInnen als die deutlich größere Nachricht wahrgenommen wurde. Und zwar hat Twitter Spaces einen Bug, und zwar den Bug, nachdem Suspended Accounts, also Accounts, die gesperrt sind, nach wie vor Twitter Spaces benutzen können und auch dort stattfinden können. Nur alle Menschen, die sich mit dem Code von Twitter Spaces auskennen, wurden mittlerweile entlassen, sodass Twitter diese Dieses ganze Feature deaktivieren musste, weil es eben niemanden gibt, der diesen kleinen Bug mal eben hätte fixen können. Wenn ihr dieser Episode hier am Samstagmorgen hört, kann es sein, dass dieser Bug gefixt wurde? Denn Elon Musk hat jetzt gerade, ich nehme diese Episode um. 23. 08 Uhr auf am Freitagabend gesagt, dass dieser dieses Bugfixing gut vorankommt und die Funktion zurückkommt, aber allein, dass es diese Erzählung braucht, diese Geschichte braucht auf dem Weg dahin. Ist doch schon auch, lässt sehr tief blicken. Noch eine kleine Anekdote. Wir haben ja über diesen Tweet von Elon Musk gesprochen, wo er, also in dieser Episode am Freitag, in dem er einen Menschen gefilmt hat, der ihn. Scheinbar verfolgt hat, wie er es sagt, ein Crazy Stalker. Und ein Discord-Member, also ein Mensch, der sich in dem Chatroom von Bellingcat, das ist eine amerikanische Investigativplattform. Tummelt hat es geschafft, diese Location dieses Videos durch Ortsmarken, die man in dem Video erkennt, wie ein Pfahl oder einen Baum zu rekonstruieren. Und hat gesagt, der nächste Airport, der von da ist, ist, wenn ich es richtig sehe, 35 Meilen entfernt. Das heißt, das ist eine total hanebüchner Zusammenhang, den er dahergestellt hat, in dem er gesagt hat, diese Person hat mich verfolgt, weil Jack Sweeney mit seinem Elon Jet meine Standortdaten veröffentlicht hat. Das ist absurd. Und damit ist es jetzt auch noch bewiesen, dass es absurd ist und abstrus. Apropos abstrus, Elon Musk hat übrigens ganz in seiner Vox Populi Vox. Die Mentalität eine Umfrage gestartet, sein Lieblingstool bei Twitter, Umfragen, wo er einfach nur geschrieben hat: unsuspend accounts, who doxt my exact location in real time? Also sollen die Accounts wieder freigegeben werden, die gesperrt wurden, weil sie meine Location in Echtzeit veröffentlicht haben. Und hat vier Antwortmöglichkeiten gegeben, nämlich now, tomorrow. Seven days from now or longer. Und nach einigen Minuten hatte diese Umfrage dann das Ergebnis NOW mit großer Mehrheit erzielt, also jetzt freigeben. Daraufhin hat Elon Musk drunter geschrieben, sorry, too many options, will redo poll. Also, sorry, ich habe zu viele Möglichkeiten angeboten. Wir machen die Umfrage einfach nochmal. oder übersetzt. Mir hat das Ergebnis nicht gefallen, wir machen das Ganze nochmal. Er hat diese Umfrage dann gestartet und hat gesagt, Now oder in Seven Days. Und auch da hat Now, das sage ich euch jetzt Sechs Stunden bevor diese Umfrage aber abgelaufen ist, knapp 59% Mehrheit für jetzt freigeben. Das heißt, hier spricht das Volk nicht nach dem Sinne von Elon Musk und ich weiß nicht, ob das vielleicht sogar hier die letzte Umfrage sein könnte, über die wir sprechen. Das bleibt so ein bisschen abzuwarten. So, ich glaube, damit habe ich alles mitgenommen, was bis hierhin mitzunehmen ist, außer eine Geschichte noch und zwar hat Barry Wise sich geäußert. Barry Wise ist eine Journalistin, die hier schon ein großes, uh, eine große Rolle gespielt hat, da sie Twitter Files Part 2 veröffentlicht hat und geschrieben hat. Das heißt, sie hat also schon im Sinne des neuen Twitter der neuen Twitter-Verwung, des neuen Twitter-Managements sich geäußert oder zumindest gearbeitet. Und sie hat aber geschrieben, ähm Das alte Regime bei Twitter wird von seinen eigenen Launen und Vorurteilen regiert und es sieht sicher so aus, als hätte das neue Regime das gleiche Problem. Ich bin in beiden Fällen dagegen und ich denke, dass jene Journalisten. . Die eine Geschichte von öffentlicher Bedeutung berichten, wieder ihre Accounts zurückbekommen sollten. Das war jetzt eine automatische Übersetzung von Twitter, aber ich glaube, es war zu verstehen, was da drin steckt, dass eine Kritik Dieser Sperren von einer Person, die eigentlich offenbar aus einem Kreis von Vertrauten von Elon Musk kommt, da sie ja beauftragt wurde, diesen zweiten Teil der Twitter-Files zu schreiben. Und der Thread ging noch ein bisschen länger. Aber Elon Musk hat darauf dann reagiert, hat zuallererst einen Tweet geschrieben. Das ist jetzt, zu diesem Zeitpunkt ist dieser Tweet vier Stunden her. Da hat er geschrieben, was sollte denn die Konsequenz von Menschen sein, die andere in Real-Time doxen, die ihre direkte Location preisgeben? Stell dir vor, dein Kind ist bei dieser an dieser Position so wie Ein Kind das war. Und daraufhin hat sie nicht reagiert. Zwei Stunden später hat er dann geschrieben, Barry, das ist eine echte Frage, keine rhetorische, was ist deine Meinung? Und auch darauf hat sie nicht reagiert, woraufhin er dann noch einen Tweet geschrieben hat, nämlich Anstatt die Wahrheit rigoros zu verfolgen, signalisierst du hier, dass du gut in den Augen von Medieneliten bist. Damit du in beiden Welten mit einem Fuß bleiben kannst. Was offensichtlich nicht nur zeigt, dass Elon Musk jetzt beleidigt ist, dass er nicht sofort eine Antwort bekommen hat, sondern dass er auch wirklich nach wenigen Stunden ohne Antwort anfängt, patzig zu werden, persönlich zu werden und Also sich sofort im Tod zu vergreifen. Ich habe das Gefühl, Elon Musk bekommt gerade, sieht gerade seine Fälle wegschwimmen und wird in jede Richtung panisch. Ich finde diese Bezeichnung dieses Twitter-Angestellten gar nicht so unpassend, dass man hier doch eine gewisse Paranoia erkennen kann, eine gewisse Irrationalität, die noch viel größer ist als die Irrationalität, über die wir in den letzten Wochen hier schon die ganze Zeit gesprochen und berichtet haben. Und dazu passt ganz gut. dass Twitter gerade bekannt gegeben hat, dass sie Investoren suchen für 54,20 Dollar je Anteil. Also genau der Preis, den Elon Musk für einen Anteil gezahlt. Und ich weiß nicht so genau, ob das vielleicht ein Anfang vom Ende sein könnte, wenn Elon Musk anfängt, weiter Teile von Twitter abzustoßen. Oder ob das hier nicht vielleicht einfach nur ein Zeichen dafür ist, dass er auch finanziell gerade ganz schön. . Probleme mit Twitter bekommt. Ihr merkt, es ist viel los. Ihr merkt, wir werden noch viel zu besprechen haben. Ich bin gespannt. Eventuell hören wir uns morgen. Vielleicht aber auch erst am Montag, dann wieder zusammen mit Dennis. Und während wir das Ganze hier aufgenommen haben, wurde übrigens gerade der sechste Teil der Twitter-Files von Matt TIB veröffentlicht. Elon Musk hat es als den Gnadenstoß bezeichnet. Fraglich bleibt nur für wen. Ich wünsche euch einen schönen Samstag und bleibt stark. Schönes Wochenende.