84% weniger Einnahmen macht X. Das könnte tatsächlich zum Bankrott führen. Und am Ende sogar für Tesla zum Problem werden.
Und: Erinnert sich noch jemand an die “Extremly Hardcore”-Mail? Die wird jetzt teuer.
➡️ Der Podcast von Nicole Diekmann, Hopeful News: https://shows.acast.com/hopeful-news
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran.
00:03 Nicole Diekmann
Das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Hallo Nicole.
00:07 Nicole Diekmann
Hallo Gavin.
00:09 Gavin Karlmeier
Ich stelle dich kurz vor, du bist Nicole Dickmann, du bist sozusagen Teil des Inner Circles und Haken dran, weil du schon also wahrscheinlich mittlerweile fast zweistellige Anzahl an Besuchen hier in diesem Podcast hattest. Hattest du nicht, du schüttelt schon.
00:22 Nicole Diekmann
Nee, du hast mich ja auch gemieden die letzten Monate. Du streitest das ab. Es gab ja ein kurzes Vorgespräch zwischen uns, aber ich wurde geghostet. Ich bleibe dabei. Aber gut.
00:30 Gavin Karlmeier
Ihr merkt, die Stimmung ist abgekühlt. Aber nicht, dass dieser Eindruck entsteht, Nicole, da musst du halt in den nächsten Wochen einfach häufiger kommen. So wird es gemacht. Du bist vor allem Hauptstadtkorrespondentin für die AfD beim ZDF.
00:43 Nicole Diekmann
Nein, nicht für die AfD. Ich berichte über die AfD, für das ZDF.
00:50 Gavin Karlmeier
Oh Gott, der Eindruck sollte auch nicht entstehen. Ich bin heute, ich merke schon, ich lege ja heute falsche Ferten.
00:55 Nicole Diekmann
Ich bin auf Zack. Gevin, ich bin heute auf Zack. Wir zeichnen ja auch ausnahmsweise mal nicht so nachtschlafender Stunde auf. Da hast du nicht mit gerechnet.
01:04 Gavin Karlmeier
Immerhin bist du auf Zack, weil ich muss sagen, also die letzte Folge ist ja ausgefallen, weil ich eigentlich krank war und ehrlicherweise immer noch nicht so richtig gesund bin. Also wenigstens du bist auf Zack. Ich verlasse mich heute auf deine messerscharfen Analysen und lehne mich einfach zurück. Ich lese nur die Nachrichten vor und lasse alles durch den Digmannschen Apparat hier verarbeiten.
01:22 Nicole Diekmann
Weißt du, was mir gestern passiert ist? Ich war gestern.
01:24 Gavin Karlmeier
Was ist dir gestern passiert?
01:25 Nicole Diekmann
Ich bin heute Morgen mit dem Schlafwagen aus dem Ja Österreich-Urlaub zurückgekommen und habe gestern ein Foto von mir gepostet in diversen sozialen Netzwerken, das mich auf einem Boot zeigt. Und da schrieb mir tatsächlich jemand, wie ich es wagen könnte, so einen Spaß zu haben, wo du doch Flach liegst. Also vielleicht doch inner Circle. Zumindest ist es die Außenwahrnehmung.
01:49 Gavin Karlmeier
Ja, der harte Kern. Also es gibt Leute, die dich unweigerlich mit Haken dran machen. So sieht's aus.
01:54 Nicole Diekmann
Also ich freue mich, dass es dir wieder besser geht. Ich hänge auch ein bisschen durch, aber wir schaffen das zusammen heute.
02:01 Gavin Karlmeier
Davon gehe ich voll aus. Und was du aber auch machst, und dann bin ich mit der Vorstellung auch fertig, du hast einen Podcast mit dem Namen Hopeful News, bei dem du auf die guten Dinge in der Welt schaust, von der ist, wenn man den, dem, ich sag mal so, wenn man den Leuten glauben darf, mit denen man sich so unterhält. Dann gibt es von denen immer weniger. Wenn man aber der Forschung glaubt, dann gibt es eigentlich nie weniger schlechte Nachrichten als jetzt. Ist das richtig?
02:27 Nicole Diekmann
Das ist richtig. Und Das hängt aber auch quasi mit der Brille zusammen, die man sich aufsetzt. Denn es ist nicht so, dass wir bei Hopeful News, das ist ein Wochenrückblick, der erscheint jeden Sonntag. über Themen sprechen, mein jeweiliger Gast und ich, die anderswo nicht vorkommen, sondern natürlich reden wir auch über die Klimakatastrophe, natürlich reden wir auch über Rechtsextremismus. Wir reden aber zum Beispiel darüber über konkrete Initiativen. Über wir hatten in der vorletzten Folge vom mega versierten, hochgeschätzten Rico Grimm tatsächlich fünf Grafiken bezogen aufs Klima, sage ich mal so allgemein, die Mut machen. Das gibt es eben auch. Oder ich hatte in der Folge davor, mit Eva Schulz war das, da war die zu Gast. Da hatte es gerade, ich glaube, Marburg, wenn ich mich nicht irre geschafft, Martin Selna das prominente Gesicht der rechtsextremistischen identitären Bewegung von einer Lesung abzuhalten, weil die auf die Straße gegangen sind. Das heißt. Wir legen den Fokus anders als das klassischer Nachrichtenjournalismus, den ich auch mache, hast du ja eben gesagt, seit vielen, vielen Jahren tut und versuchen rauszuarbeiten, beziehungsweise auch zu betonen, ja Wir leben in der Multikrise, aber es ist noch nicht alle Hoffnung verloren, sondern es tut sich auch sehr, sehr viel Gutes. Es gibt Grund, dazu nicht aufzugeben.
03:57 Gavin Karlmeier
Wurde gerade Marburg übrigens gesagt, dass dazu eine kleine Empfehlung an dich und auch an alle, die das Thema spannend finden und mit Hopeful News nicht genug kriegen. Es gibt ein Buch, das heißt, warum es uns nie so gut ging und wir trotzdem ständig von Krisen reden. Das ist von Martin Schröder, der übrigens Professor in Marburg ist und jetzt schließt sich der Kreis, das dazu eine totale Empfehlung ist, weil da ist auch die Quintessenz am Ende tatsächlich Also, wir haben zwar alle immer das Gefühl, dass alles schlecht ist, aber es gab noch nie so wenig Armut, noch nie so wenig Hunger, noch nie so wenig Gewalttaten auf der Welt wie in dieser Zeit jetzt gerade. Jede Generation hat, glaube ich, einfach nur ihre eigenen wie sagt man, Krisen, an denen sie sich die Zähne ausbeißt und das Gefühl hat, das ist jetzt das Ende der Welt. Also wenn ich meine Eltern frage, die hatten das Gefühl von No Future schon in den 80ern. Und das ist ja jetzt nun mal auch schon mal ein paar Jahre her. Also es war glaube ich immer so, dass wir das Gefühl haben, es war noch nie so schlimm wie heute Man muss aber versuchen, da mal auch die Fakten einfach zusammenzunehmen.
04:54 Nicole Diekmann
Man muss die Fakten sehen und man darf aber auch wirklich nicht vergessen, dass immer jede Generation aus der auch das ihre. Zumindest in Teilen, in großen Teilen. . Ich würde sagen, zum überwiegenden Teil dazu versucht hat beizutragen, dass es nicht so bleibt. Also 80er Jahre, 90er Jahre. Treibhauseffekt, Loch in der Ozonschicht, FCKW, das ist so ein Beispiel, das mir gerade einfällt, ne? Wie viele Menschen auf die Straße gegangen sind, um Missstände aufzudecken, beziehungsweise auch am eigenen Verhalten, an der eigenen Bescheidenen Stellschraube, die jeder oder jede von uns hat, irgendwie was zu verändern. Also von daher, ja, das stimmt. Factfulness ist auch noch so ein Buch, das mir dazu einfällt.
05:35 Gavin Karlmeier
Oh ja. Wem es aber übrigens tatsächlich noch nie so schlecht ging wie heute, ist dem Unternehmen X. Guck mal, das war eine Überleitung aus dem Himmel. Die Fernsehmacherin ist direkt beeindruckt, nehme ich an.
05:47 Nicole Diekmann
Auch sehr traurig. Es tut mir wahnsinnig leid für Elon Musk vor allen Dingen. Ich bin gespannt.
05:53 Gavin Karlmeier
Wer dich kennt, weiß, dass es nicht stimmt. Richtig. Und zwar ist es so, dass das Fortune Magazine jetzt mal versucht hat, das Ganze so ein bisschen auseinanderzunehmen, sich Zahlen angeschaut hat und vor allem auch mit Wie sagt man, Forschern gesprochen hat, Analysten, das ist das richtige Wort. Und zwar hier ganz konkret mit Bradford Ferguson. Der ist Vermögensverwalter und Präsident bei Halter Ferguson Financial. Das ist so ein Wirtschaftsunternehmen. Und der hat eben die Theorie aufgestellt, dass X möglicherweise jetzt ein großes Problem für Tesla werden könnte. Also ganz konkret geht es ja darum, dass die Einnahmen von X, wenn man sie unter Berücksichtigung der Inflation und der Einnahmen, Einbrüche der letzten Jahre sich anschaut oder der letzten Monate vor allem, dann gibt es einen Einbruch der Einnahmen bei X von 84 Prozent innerhalb eines Jahres, was wirklich eine enorm große Summe ist. Und dass es jetzt passieren könnte, dass Elon Musk früher oder später zum Vermeiden einer Insolvenz des Unternehmens Versuchen müsste, eigenes Geld zuzuschießen. Jetzt ist es aber so, dass der Reichtum von Elon Musk eigentlich vor allem ein theoretischer ist, der sich eben vor allem in Aktien und den Unternehmensanteilen widerspiegelt. Und das größte Unternehmen oder der größte Anteil seines Reichtums ist eben nun mal Tesla. Er erhält im Moment noch ungefähr zwölf Prozent an Tesla, was deutlich weniger ist als in den letzten Jahren. Aber eben dieser Ferguson, der Analyst, stellt die Theorie auf, dass Elon Musk wohl vermutlich ein bis zwei Milliarden Dollar Tesla Dollar aus Tesla-Aktien generieren müsste und in Ex stopfen müsste, um früher oder später eben das Unternehmen zu retten. Und das würde aber im Umkehrschluss dazu führen, dass Tesla vermutlich 5 bis 10 Prozent an Wert verlieren würde, weil eben es eben Nebeneffekte geben würde, wie die Tatsache, dass Elon Musk nicht mehr so viel an dem Unternehmen hält, das heißt Investorinnen und Investoren nicht mehr daran glauben und im Zweifel auch ihre eigenen Anteile verkaufen.
07:54 Nicole Diekmann
Kann er das denn einfach? Kann er denn Geld reinschießen? Also kann er es umschichten?
08:00 Gavin Karlmeier
Also er müsste quasi tatsächlich Barmittel generieren, das tut er, indem er Tesla-Aktien verkauft. Und dann könnte er sein Geld in das Unternehmen X investieren.
08:09 Nicole Diekmann
Okay, aber damit verliert er ja automatisch an Macht bei Tesla. Also wenn sein Aktienpaket schrumpft, Aktien bedeuten Macht.
08:17 Gavin Karlmeier
Genau, und deswegen, vermutlich auch, deswegen kämpft Elon Musk ja schon seit einiger Zeit darum, dass er mehr Stimmanteile im Board bekommt. Also er fordert, dass seine Stimmen so gewichtet werden, als hätte er noch 20 Prozent des Unternehmens. Und das könnte natürlich eine Art, mein Lieblingswort hier in diesem Podcast, eine Art Vorbauleistung sein. Das kennt man von U-Bahn-Bauten, dass man sich schon mal ein Gleis in die andere Richtung plant und deswegen einen Bahnsteig mit aufbaut, dass er sozusagen jetzt schon Vorausahnt, dass das ein Thema werden könnte und deswegen versucht seine Macht zu vergrößern, unabhängig davon, wie viele Anteile er im Unternehmen tatsächlich hat.
08:54 Nicole Diekmann
Er baut ja in mehrlei Hinsicht fort. Er versucht sich ja auch im, die einen nennen das Interview, du und ich würde ich mal fast für dich mit sagen, nennen es. Ein gefälligen Plausch zwischen zwei Männern, die beide irre sind und was voneinander wollen. Er hat ja in diesem Gespräch bei X mit Donald Trump sich auch als Regierungsberater ins Gespräch gebracht. Also Musk hat ja die südamerikanische, südaf Quatsch, südafrikanische Staatsangehörigkeit kann also, glaube ich, nicht so ganz grenzenlos mitwirken in der US-Politik, hat sich aber.
09:34 Gavin Karlmeier
Er müsste geboren sein in den USA.
09:37 Nicole Diekmann
Aber natürlich, ein Job in der Administration, sowas ist ja immer drin. Und das hat er ja so ein bisschen angedeutet letzte Woche in diesem Gespräch. Das könnte ja auch damit zusammenhängen. Dieses Ranwanzen an Trump, klar, das ist Glaube ich, einmal ideologisch tatsächlich, aber auch nennen wir es mal kapitalistisch begründet. Das ist das eine. Und auf der anderen Seite nimmt der Druck auf Musk ja tatsächlich enorm zu. Ich fand es echt interessant, dass am selben Tag in der vergangenen Woche natürlich im Zusammenhang mit diesem Trump-Gespräch auf X, sowohl der Spiegel als auch T-Online, einen sehr klaren Text jeweils zur Aufgabe auch der deutschen Politik in Bezug auf Trump, Quatsch, auf Musk gepostet haben. Und Tesla fällt mir ein, Rossmann hat, glaube ich, letzte Woche verkündet, dass die Tesla nicht mehr als Firmenwagen kaufen. Und zwar aufgrund des Gebarens von Elon Musk. Und hinzu kommt Der Spiegel hat als Titelgeschichte in dieser Woche eine über Faschismus. Der Titel an sich Mir ist der ein bisschen zu zugespitzt. Ich glaube, man sollte tatsächlich immer noch Eskalationsstufen nach oben sich bewahren und mit Höcke Trump und ich weiß gar nicht, wer ist die dritte, ist es Meloni oder ich glaube, es ist Marine Le Pen Die drei sind zu sehen und der Name Hitler kommt in der Überschrift vor. Ja, gut. Egal, das ist eine wahnsinnig. umfangreiche, sehr gut recherchierte Geschichte über Faschismus. Und ich habe mir da vorhin einen Screenshot gemacht für unser Gespräch heute, ich zitiere jetzt mal, da wird wiederum Der Timothy Snyder, der US-Historiker, zitiert, und der sagt: wörtliches Zitat über Musk. Er ist die Nummer 1. Niemand hat in den vergangenen anderthalb Jahren so viel dafür getan, dass der Faschismus auf dem Vormarsch ist. Wörtliches Zitat Ende weiter. Er habe Twitter bzw. X enthemmt. Die Plattform sei noch emotionaler geworden, noch offener für alle Arten von Dreck, erst recht für russische Propaganda. Musk nutze seine Plattform, um selbst übelste Verschwörungstheorien zu verbreiten. Also, das wissen wir. Er ist die Nummer eins. Niemand hat in den vergangenen anderthalb Jahren so viel dafür getan, dass der Faschismus auf dem Vormarsch ist. Das finde ich nochmal eine Ansage. Und zwar nicht von einem Journalisten. Von der Journalistin, wir wissen alle, wir leben natürlich auch davon, kann man von halten, was man will, es ist die Realität hervorzustechen mit prägnanten Aussagen, weil das ist ein Wissenschaftler, der sowas sagt.
12:23 Gavin Karlmeier
Ja, ja, das ist, also ich finde, das ist natürlich eine steile These, weil wir durchaus ja in vielerlei Punkten der Gesellschaft so eine Veränderung wahrnehmen, wie so die Der Umgang mit Demokratie zum Beispiel, was den Umgang mit der Demokratie angeht. Aber man muss schon sagen, dass das, was Musk in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit getan hat, indem er Menschen hofiert hat, die sich wahnsinnig undemokratisch geäußert haben oder eben auch undemokratisch handeln, dass das durchaus Möglichkeit bietet, genau zu diesem Schluss zu kommen, dass man sagt, also sowohl der Einfluss auf die Mächtigen als auch der Einfluss auf Teile der Gesellschaft, also auf eine auf die unbekannte Masse Ist vermutlich bei keinem Menschen in Schnittmenge so groß wie bei Elon Musk. Ich finde, das ist eine Theorie, die man so mitgehen kann.
13:15 Nicole Diekmann
Weil es so eine gefährliche Mischung ist. Macht, Einfluss und Geld.
13:19 Gavin Karlmeier
Ganz genau. So, und jetzt, ich würde nochmal kurz gerne mit dir zurück auf diese Tesla-Anteile kommen, weil da hängen noch zwei, drei Subgeschichten an, nämlich zum einen. gab es die Geschichte, dass Elon Musk im Dezember 2022, kurz nachdem er schon einmal große Anteile verkauft hatte von Tesla, angekündigt hatte oder ein Versprechen gegeben hat, dass das Erstmal nicht mehr passieren, weil er hat gesagt, die Investorinnen müssen sich nicht weiter sorgen. Er werde jetzt für einige Zeit erstmal keine Aktien mehr verkaufen von Tesla. Und er sagte auf gar keinen Fall nächstes Jahr, wahrscheinlich auch nicht im Jahr danach. Das heißt, sein Versprechen war keine Aktienverkäufe bis 2025. Jetzt ist es gar nicht mehr so lange hin bis 2025. Und wenn man jetzt noch einen weiteren Aspekt hinzuzieht, nämlich die Tatsache, er baut dafür vor, dass er in Tesla mehr Einfluss bekommt, obwohl ihm weniger des Unternehmens gehören. Plus er bereitet sich auf 2025 vor, wo er wieder Aktien verkaufen kann, um sein Versprechen zu erhalten, was für Elon Musk übrigens auch schon eine Ausnahme ist. Plus die Tatsache, dass er ja aus Tesla heraus mehrere Teile des Unternehmens versucht, naja, zu schrumpfen, kleiner werden zu lassen, indem er angekündigt hat, so Bereich wie Robotik oder eben KI. aus Tesla outzusourcen und in andere Unternehmen zu verlagern. Und was KI angeht, ja sogar öffentlich in Erwägung gezogen hat mit Tesla-Mitteln sein anderes Unternehmen XAI zu unterstützen, könnte man sagen, das sieht alles gerade nach der Vorbereitung eines großen Plans aus, des Kleinen Muskchen Project 2025, nämlich eine Vorbereitung, Tesla früher oder später selber an die Wand zu fahren. sich nicht vernünftig anfühlt, aber wir sind auch keine Analysten, ehrlicherweise.
15:03 Nicole Diekmann
Nee, wir sind auch nicht so irre wie Elon Musk, aber ich muss auch leider sagen, ich bin sicherlich nicht halb so Nicht ein Bruchteil so geschäftstüchtig wie Maske. Das muss man nie mehr lassen. Der ist ideologisch, hat er sich komplett verrannt, aber der weiß ja eigentlich, was er tut. Und aus So einer Rationalität heraus, sich jetzt nochmal zu überlegen, von außen drauf zu gucken, wie irre das eigentlich ist Ein so defizitäres Unternehmen wie X, das ja auch schon kein Goldesel war, als er es übernommen hat, für viel zu viel Geld gekauft hat, da jetzt so viel Geld reinzubuttern, das zeigt aber auch nochmal worum es ihm geht. Es geht nicht ums Geld. Es geht nicht darum, Geld damit zu verdienen, sondern es geht damit, Ideologien zu verbreiten. Das ist der Hebel. Das ist sein mächtiges Werkzeug.
15:57 Gavin Karlmeier
Genau, politischer Einfluss, der da dran hängt. Und am Ende auch, das passt ja so ein bisschen in alle biografischen Dinge, die wir hier so über Musk in den letzten Jahren. Jahren fast ja gezeichnet haben, dass es ihm ganz oft auch um die Erfüllung persönlicher Anliegen geht. . Und das persönliche Anliegen ist eben ganz oft auch tatsächlich einfach Narzissmus, also tatsächlich die Erfüllung einer eigenen Vision, von der er glaubt, dass sie die richtige ist. Und dabei geht es, glaube ich, gar nicht nur darum. die Dinge in die Gesellschaft zu tragen, die er für richtig hält. Also es geht ihm gar nicht nur darum, vermutlich, also ist alles Mutmaßungen und Ferndiagnosen und schwierig, aber Nach meiner Lesart geht es Mask nicht zwangsläufig nur darum, die politische Welt zu verändern. So, das auch. Das scheint er, er hat da ein Gefühl, was für ihn richtig ist und was nicht. Nimmt er sozusagen mit, aber es geht ihm ja auch tatsächlich um die eigene Selbstwirksamkeit. Also die Umsetzung von dem, dass Elon Musk früher oder später für Leute sich unsterblich macht. Und also das lese, das lese ich daraus und nach meinem weiterermessen würde ich sagen, scheint eher für sich selber Die größten Möglichkeiten dafür zu sehen, diese Selbstwirksamkeit zu steigern, indem er sich stärker auf Ex konzentriert als auf andere Unternehmungen.
17:15 Nicole Diekmann
Narzissmus ist eine ganz fiese Sache. Wir lesen ja zum Glück immer mehr drüber und lernen immer mehr drüber. Da hast du völlig recht und es kommt ja noch was hinzu. Also dieser Kampf gegen alles, was angeblich vogue und damit schlecht ist. Da spielt ja auch ein familiäres Drama, aus seiner Sicht zumindest anscheinend mit rein, eines seiner Kinder. Ich will das gar nicht so weiter vertiefen, weil ich das immer so Schwierig finde, wenn da Kinder mit reingezogen werden. Also er und eines seiner Kinder haben das ja öffentlich einmal kurz miteinander diskutiert. Er ist mit Einer Entscheidung oder nee, nicht einer Entscheidung, sondern mit dem Lebensweg eines seiner Kinder anscheinend so unglücklich, so unzufrieden und so wenig einverstanden, dass er auch im Willenkampf dagegen meint, seine Instrumente wie zum Beispiel X einsetzen zu können. Und das kommt ja noch dazu. Narzissmus ist das eine und das andere ist. Eine Kränkung, also verletzte Gefühle. Das Gefühl von Machtlosigkeit ist für Narzissten noch schlimmer als für andere Menschen, die nicht Narzissten sind, also das ist alles eine ja echt eine brenzlige Mischung. Nee, brenzlig will ich nicht sagen, aber du weißt, was ich meine.
18:33 Gavin Karlmeier
Ja, teuflische Mischung vielleicht.
18:36 Nicole Diekmann
Böse, also es ist evil, ja.
18:39 Gavin Karlmeier
Ja, das ist so. Interessant ist aber, was Fortune auch dazu schreibt, ist, dass X, dadurch, dass es ja kein öffentliches Unternehmen mehr ist eigentlich gar keine Zahlen mehr veröffentlichen muss. Das heißt, das Einzige, was wir haben, sind Einschätzungen, Prognosen, Untersuchungen, Analysen und tatsächlich so ein bisschen das lesen des Verhaltens von Musk, wie weit er denn eigentlich tatsächlich mit dem Rücken an der Wand steht. Wir können es nur daraus ablesen. Aber alle Leute, die Sie hier zu Wort kommen lassen, Sie haben ja noch den Mitgründer des Future Fund, Gary Black. der sagt auch, dass der Aktienverkauf bei Tesla eigentlich unmittelbar bevorstehen könnte. Also es gibt mehrere Stimmen, die eben in diesem Artikel zu Wort kommen. So oder so, wir können davon ausgehen, dass sich irgendetwas tun muss bei Ex, weil es uns früher oder später tatsächlich pleite sein könnte.
19:27 Nicole Diekmann
Und wir kaufen keine Tesla-Aktien. Zum einen, weil das jetzt finanziell überhaupt nicht mehr lukrativ wäre, womöglich. Und zum anderen natürlich auch aus ideologischen Gründen tun wir das nicht.
19:38 Gavin Karlmeier
Ja, sind wir auch sehr teuer. Das sind ja alles keine, wir dürfen keine Finanzratschläge geben, keine Finanztipps, sondern wir quatschen hier so locker. Ich mach das nicht.
19:50 Nicole Diekmann
Ich habe gesagt, wir machen das nicht.
19:52 Gavin Karlmeier
Aber rein technisch gibt es sogar die Möglichkeit, ja auch so Short Selling zu betreiben. Also man kann ja sogar, wenn man möchte, darauf wetten, dass Aktienkurse fallen. Ja, wollte ich nur mal gesagt haben.
20:03 Nicole Diekmann
Interessant.
20:07 Gavin Karlmeier
Du hattest gerade gesagt, alles, weil Svogue gilt, ist für Musk ein großes Problem und das kennen wir auch von seinem Chatboard von Grog. Der Chatbot, der bei von XAI entwickelt wurde und in X mittlerweile komplett stattfindet für alle, die Premium oder Premium Plus dort abonniert haben. Und seit dem vergangenen Wochenende gibt es auch die Möglichkeit. . bei von Grok Bilder generieren zu lassen, denn Grok 2, also die zweite Version von Grog ist einen Start gegangen, hat angeblich Erweiterte Fähigkeiten in den Bereichen Chat, Programmierung und logisches Denken. Wir konnten das jetzt nicht richtig überprüfen bis zum Redaktionsschluss. Aber interessant ist eben, dass es eine Bildgenerierungsfunktion gibt. Und am Wochenende sind schon einige Bilder aufgetaucht, die Grock erstellt hatte, bei denen man das Gefühl hatte, dass viele der Schutzmechanismen, die in großen Bildgenerierungs-KIs üblich sind, dass die hier eben nicht greifen. Es gab am Wochenende Bilder von aus Cockpits von Flugzeugen, an dessen Steuer Elon Musk sitzt oder Donald Trump, die sozusagen in die Türme des World Trade Centers fliegen. Es gab Bilder von Elon Musk, wie er mit einem Gewehr in einer Schule stand. Es gab aber auch Bilder von Mickey Mäusen mit Gewehren in Schulen. Also wahnsinnig geschmacklose Bilder. Ich Ich empfehle euch nicht danach zu suchen, aber diese Bilder wurden eben von Grog generiert, weil sie eben im Gegensatz zu dem, was OpenAI anbietet, mit ChatGPT und dessen Bildgenerierungsfunktion DORLI. Oder mit Google Gemini eben nicht möglich ist, eben nicht Bilder zu generieren, die alle Regeln und Grenzen des guten Geschmacks längst verlassen haben.
21:41 Nicole Diekmann
Ja, jetzt ist der Geist außer Flasche.
21:44 Gavin Karlmeier
Ja, also ja. Kann man nicht anders sagen. Interessant ist aber, dass diese Wildgenerierungsfunktion von Grog anders als der Chat nicht wirklich von Grog selber generiert wird, sondern von den deutschen Unternehmen Black Forest Labs. Ein deutsches Unternehmen, Bietet den Bildgenerator Flux an oder Flux und dieser Bildgenerator wird eben genau von Grog einfach so 1-1 weiterverwendet.
22:08 Nicole Diekmann
Und die sitzen im Schwarzwald.
22:10 Gavin Karlmeier
Ja. Oder im Braunwald. Exakt. Ja, oh. Oh, bitterböse Satire. Ich bin auf. Zack, Kevin. Ich merke das schon. Ja, ich finde das Ich finde, das passt natürlich total in diese Erzählung, die Musk die ganze Zeit vorlebt, von wegen bla bla Redefreiheit. Das ist wahrscheinlich der Titel der heutigen Episode.
22:32 Nicole Diekmann
Blabla Redefreiheit.
22:33 Gavin Karlmeier
Bla bla Redefreiheit. Weil das natürlich ganz gut passt, dass man sagt, hey, wir haben einfach keine Regeln, keine Grenzen, ihr könnt hier alles machen. Aber man muss ja auch überlegen, dass es durchaus Gründe gibt, warum die Bildgenerierungs-KIs. manchen Prompts eine Regel vorschieben, weil sie eben sagen, das ist nicht zu verantworten, wenn wir Bilder generieren, die täuschend echt aussehen, aber eben beispielsweise Ronald McDonald mit einer Maschinenpistole in eine McDonalds zeigen.
23:00 Nicole Diekmann
Es gibt für vieles gute Gründe, warum das vorher nicht so grenzenlos möglich war wie jetzt auf X. Ich habe allein letzte Woche wieder zehn Anzeigen erstatten lassen. Es ist die Hölle los. Es ist total trickendbart, was ich gerade sage, weil wir das alles wissen. Aber es zeigt, es ist einfach egal. Und aller Erfahrung nach ist der Markt ja dafür da. Das ist ja das Schlimme.
23:29 Gavin Karlmeier
Ja, klar, natürlich ist er dafür da, weil das in erster Linie von den, ich würde behaupten, die meisten Leute, die das benutzen und diese Bilder ins Internet posten, machen das nicht. Aus politischem Aktivismus heraus oder auch nicht um ein Zeichen zu setzen, sondern weil es sich erstmal anfühlt wie ein Spielzeug. Weil es geht. Ich glaube Ja genau, man probiert es aus und wenn du dann noch so Internetbros hast, die halt sowieso die ganze Zeit alles als schwarzen Humor-Frame, was einfach nur maximal politisch inkorrekt ist wie möglich, dann komm, wenn du das zusammennimmst, die dann idealerweise auch noch Elon Musk jünger sind, dann hast du relativ schnell Leute, die einfach aufs Witz. Bilder generieren, die so in der Welt nicht existieren sollten am Ende, weil sie eben Unwahrheiten darstellen und nicht auf den ersten Blick als Künstler. generiert durch künstliche Intelligenz erkennbar sind. Also ich glaube, das bietet so ein bisschen genau diese Gefahr. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es einen Dienst gibt, der diese Möglichkeiten leicht anbietet, denn dass es Bildgenerierungs-KIs gab, die eben nicht diese Riegel hatten, das ist schon länger so. Die waren eben nur nicht besonders Easy im Umgang. Also, du musst es dann relativ kompliziert selber erschließen, wie ich jetzt diese Bilder generieren lasse. Und das ist mit Grog eben jetzt alles ohne weitere möglich.
24:47 Nicole Diekmann
Ja, und Made in Germany dann unter Beteiligung zumindest, ne? Auch nicht schön. Da ist ja die alte Frage: Was ist schlimmer? Dass ich gar nicht weiß, dass ich dabei mithilfe, den Diskurs zu verschieben? Oder dass ich Mit Absicht mithilfe den Diskurs zu verschieben oder dass ich es in Kauf nehme. Ein kleines Element zu sein in dieser Diskursverschiebung. Ich würde sagen, alles drei. Ist nicht entschuldbar. Deswegen ist es fast egal.
25:21 Gavin Karlmeier
Ja, ich stimme zu und ich bin natürlich, also Aber es gibt so eine, ich bin irgendwo auf eine Art auch hin und her gerissen, dann mir ein Urteil zu bilden, weil ich natürlich auch sage, also nur weil ich jetzt beispielsweise Werkzeug verkaufe, kann ich nicht ausschließen, dass Leute mit dem Hammer auch Scheiben einschlagen. Auf der anderen Seite. . gibt es durchaus Vorteile von regulierter Abgabe von Produkten. . Also dass ich jetzt nicht einfach in den Walmart gehen kann und mir ein Gewehr kaufen kann, zumindest hier in Deutschland. Das hat ja einen guten Grund, weil man davon ausgeht, dass man mit einem Gewehren nichts Gutes anrichten kann.
25:59 Nicole Diekmann
Ja, oder stellen wir uns mal vor, ich habe gerade Urlaub gemacht, ich glaube, ich erwähnte es eingangs in einem ganz kleinen Ort in Österreich. Und Nehmen wir mal an, du hast da so einen kleinen Werkzeughandel. Du wohnst da, bist da geboren, ich sage jetzt nicht, wo ich war und bist da aufgewachsen und außer den Touris kennt da jeder jeden. Und dann kommt der Typ rein, mit dem du die ersten vier Jahre zusammen zur Schule gegangen bist und dem du danach so ein bisschen aus den Augen verloren hast, von dem du aber weißt, der ist komplett auf die schiefe Bahn geraten, der ist gewalttätig, der ist mehrfach vorbestraft. Und unter anderem wegen Sachbeschädigung, wiederholter Sachbeschädigung, der schmeißt einfach gerne Schaufensterscheiben ein. Der will jetzt von dir einen Hammer haben. So, vielleicht ein bisschen was anderes, als wenn, sage ich jetzt mal, in aller Bescheidenheit Nicole Diekmann reinmarschiert kommt und sagt, ich würde gerne ein Bild aufhängen in meinem Wohnzimmer. Und erstmal den Eindruck macht, als könnte sie kein Bässerchen trüben. Das ist ja nochmal auch eine Verantwortung, die du als Verkäufer in dem Falle hast.
27:02 Gavin Karlmeier
Das ist richtig. Und was natürlich auch noch dazu kommt, dass das ja jetzt hier in einem digitalen Umfeld stattfindet, in dem es ja eben die Möglichkeit gibt zu sagen. Ich verkaufe dir den Hammer nur, um Bilder damit an die Wand zu gehen. Also es gibt ja die Möglichkeit einer Regulierung dieser Funktionen, die das Gerät eben mit sich bringt. Und wir können, also wir sind uns glaube ich beide einig, es braucht da auch ein Machtwort des Gesetzgebers an der Stelle, diese Möglichkeiten einzuschränken, weil es eben. Unverantwortlich ist, alle Möglichkeiten zu bieten, die the technisch möglich wären. Aber Ich verstehe schon auch auf eine Art, warum diese Diskussion zumindest erlaubt sein muss, ob Regulierung hier nötig ist. Meine Meinung ist da klar. Verstehe aber, man kann das auch diskutieren.
27:51 Nicole Diekmann
Ich hätte mir, finde ich auch, ich hätte mir nur gewünscht, dass es diskutiert und entschieden wird, bevor der Geist eben aus der Flasche ist. Bevor du tatsächlich handfeste Belege dafür hast, warum Regulierung dringend notwendig ist.
28:05 Gavin Karlmeier
Wie so oft, ja. Musk hat übrigens selber zu Grog 2 gesagt, Grog ist die spaßigste KI der Welt. Und das ist, also, ja gut. Wenn das die Antwort darauf ist.
28:15 Nicole Diekmann
Ich kann jetzt auch nicht in jeder Folge sagen, wie unterrascht ich von Elon Musks Skrupellosigkeit bin.
28:21 Gavin Karlmeier
Nee, weil wir auch die meisten, also das will ich auch mal dazu sagen, weil das immer wieder ja auch als Kritik an mich herangetragen wird und die ja auch völlig gerechtfertigt ist, dass man sagt, wir müssen ja nicht über jeden Stock springen, den Elon Musk dahin hält. Ich sehe das auch so und ehrlicherweise 99,9 Prozent der Dinge, die Elon Musk so veröffentlicht, findet hier auch gar keine Erwähnung. Auf der anderen Seite ist der Rahmen dieses Podcasts eben auch darauf zu schauen, wie sich diese Plattformen im Generellen und alle sozialen Netzwerke generell eigentlich So verändern, dass sie Auswirkungen auf unsere Gesellschaft haben. Und bei keiner anderen Plattform findet das eben so groß statt wie bei X.
28:55 Nicole Diekmann
Lass mich diesen Hinweis noch geben oder diesen Gedanken, der mir gerade kam, noch sagen. Das ist natürlich auch Diskursverschiebung. Also wenn du sagst, In dem Moment, in dem du eben gesagt hast, naja, Elon Musk hat versprochen, 2023 keine Aktien von Tesla zu veräußern, da habe ich schon genickt und gedacht, klar, hat versprochen, gebrochen, es ist Elon Musk. Auch das ist ja eine Verschiebung, eine Grenzverschiebung. Wenn du dreimal was versprochen hast And du hast es gebrochen, dann is es beim vierten Mal gar nicht mehr so empörend for the Lot, whose gewöhnungseffekt stattgefunden hat. Will sagen, toch man Es ist quantitativ, glaube ich, gar nicht möglich, über alles zu sprechen, was Elon Musk so in die Welt setzt, an Ideen, an Entscheidungen. Aber es ist ein schmaler Grad, keine Frage. Natürlich liegt die Latte sowieso immer höher, weil man schon so viel gewohnt eben von ihm ist und auch ein bisschen abgestumpft von ihm irrsinnig.
29:52 Gavin Karlmeier
Das ist so. Vielleicht habe ich aber etwas, das deine Abgestumpftheit dann doch nochmal überrascht. Oh. Und zwar geht es um Brasilien. Wir können das jetzt nicht alles aufrollen, was da passiert ist, aber die Kurzfassung ist, in Brasilien gab es ein Gerichtsurteil, das Ex dazu verpflichtet hat, Accounts. . offline zu nehmen, die um den ehemaligen Regierungsvorsitzenden Bolsonaro entstanden sind. Also es geht konkret darum, um Naja, Demokratiezersetzung auf der Plattform X. Musk hatte hier von Zensur gesprochen, hat sich erst geweigert, dann gab es einen langen Streit, dann hat Musk diese Accounts doch offline genommen. Jetzt gab es Das erste Mal wieder News aus diesem Themenspektrum X in Brasilien und diese News sieht wie folgt aus, dass X angekündigt hat, jegliche Operationen in Brasilien, also Operations, also konkret bedeutet es eher den Betrieb. in Brasilien einzustellen. Was konkret bedeutet, dass das Büro dort geschlossen wird. And the Erklärung von X sei, die Sicherheit unserer Mitarbeiter muss geschützt werden. Daher haben wir uns entschlossen, unseren Betrieb in Brasilien mit sofortiger Wirkung zu schließen. Und ganz konkret geht es wohl darum, dass es angeblich einen Brief eines Richters gebe, dass Ex dazu zwinge. Die Auflagen zu erfüllen, da ansonsten einer Ex-Vertreterin eine Geldstrafe von umgerechnet 3600 Dollar pro Tag drohen würde und ein Haftbefehl. Also, das ist eigentlich so erstmal die Vorgeschichte.
31:18 Nicole Diekmann
Und das gefährdet die Sicherheit der Mitarbeiterinnen. Wie groß ist denn das Büro in Brasilien überhaupt? Das muss man ja auch erstmal fragen, um das einordnen zu können. Ist das nur diese eine Mitarbeiterin?
31:27 Gavin Karlmeier
Nein, das kann ich dir nicht sagen.
31:29 Nicole Diekmann
Das würde mich nämlich mal interessieren, aber das wird ex wahrscheinlich auch nicht bekannt geben. Bolsonaro Ist auch einer von den ganz Nieben. Also auch ein Schurke sagt man immer so, da denkt man, finde ich, so an die drei Musketiere und an irgendwelche launigen Sonntags-Nachmittagshilfe bei Sonaro war auch Evil oder ist auch Evil, also von daher, um das mal einmal einzuordnen. Ja, es ist also tatsächlich möglich als Staat. Druck zu machen auf X. Das ist ja schon mal die erste Lehre daraus. Das heißt, erstmal hat Musk, das ist ja auch wieder so ein Schlingerkurs, erstmal werden die Accounts dann stillgelegt und jetzt hat man sich aber überlegt. Man zieht da die Mitarbeiterin ab. Ich würde fast denken, die haben einmal nachgerechnet und sich überlegt, lohnt sich nicht, warum soll man uns da jetzt noch großartig
32:21 Gavin Karlmeier
Also, ja, vor allem muss man dazu sagen, das bedeutet ja nicht, dass Ex aus Brasilien nicht mehr erreichbar wäre, sondern nur, dass da niemand mehr arbeitet. Und also TechCrunch wird zitiert mit folgendem Satz. In einem Post von ex globalem Konto für Regierungsangelegenheiten sagt das Unternehmen, dass Moraes, dieser Richter, dem Rechtsvertreter in Brasilien mit Verhaftung gedroht hat, wenn wir seinen Zensuranweisungen nicht nachkämen. Ähm, und d da kannst du grundsätzlich mal über die Doppelmoral von Musk sprechen an der Stelle, der sich in der Vergangenheit immer wieder als Ich habe das hier chaotisch rechtschaffend genannt, der sich also immer wieder beispielsweise in der Türkei, als er Accounts von politischen Oppositionellen gesperrt hat. vor das Gesetz gestellt hat und gesagt hat, naja, das Gesetz in der Türkei schreibt es vor, also handeln wir demnach. Dasselbe passiert jetzt gerade in Brasilien, ein Gesetz schreibt etwas vor. Ex sieht aber dieses Gesetz eben nicht ein oder hält es für nicht gerecht, weil es nicht im Sinne von X argumentiert und sagt deswegen, so können wir uns nicht verhalten, also sind wir hier weg. Das heißt, was auf der einen Seite eben die Durchsetzung von Recht und Ordnung ist, wird auf der anderen Seite hier als Unrecht geframt, obwohl nach der Argumentationsstruktur eigentlich beide dasselbe Recht haben, wenn du sagst, wir akzeptieren lokales Recht, so wie es eben vorgesehen ist.
33:39 Nicole Diekmann
Ja, das sind die Double Standards. Ich meine, der große Verfechter, angebliche, jedenfalls der Redefreiheit hat ja auch ein Interview, das jemand mit ihm geführt hat, nicht freigegeben, weil er nach seinem Drogenkonsum gefragt worden ist. Also von daher, ich glaube, dass meine Meinung über Elon Musk Als Inhaber von X sehr deutlich geworden ist in den vergangenen Monaten, möchte an dieser Stelle aber auch nicht unerwähnt lassen, dass Meta sich ja mit der Türkei, du hast es eben genannt, da klingelte es bei mir, kürzlich geeinigt hat, weil ja Instagram für eine gewisse Zeit in der Türkei nicht erreichbar war. Es gibt eine offizielle Erklärung und es gibt eine inoffizielle. Es gibt den Verdacht, dass Meta nicht erreichbar war, beziehungsweise Erdogan hat Meta sperren lassen, so war es. Oder Instagram sperren lassen und der Verdacht ist Dass Erdogan sauer darüber war, dass Lobpreisungen des Hamas-Chefs bzw. der Hamas, was eine Terrororganisation ist, auf Meta nicht geduldet wurden oder auf Instagram nicht geduldet wurden. Hamas nochmal ist eine Terrororganisation. Was am 7. Oktober in Israel passiert ist, wissen wir alle, dieses Massaker, der Überfall. Eine Einigung zwischen Meta und Erdogan wird nicht bedeuten, dass Meta die eigene Sichtweise komplett durchgedrückt hat. Also auch da herrschen Doppelstandards.
35:14 Gavin Karlmeier
Klar. Ja, der Unterschied ist nur, finde ich, an der Stelle, also wir reden, ich will nicht das eine besser als das schlechte machen. Der Unterschied ist nur, wie man sich damit eben brüstet. Und dass Musk sich eben in die Öffentlichkeit stellt und sagt, also wir handeln einfach nur nach Gesetzen, funktioniert eben nur so lange, wie du das eben Überall auf der Welt durchführst und nicht nur dort, wo das Gesetz eben deiner Agenda entspricht.
35:39 Nicole Diekmann
Typischer Mask.
35:41 Gavin Karlmeier
Kann man so sein. Aber dass Maske auch auf die Schnauze fliegen kann, erzählt die folgende Geschichte. Und zwar gibt es einen Mitarbeiter aus Irland, und zwar heißt er Gary Rooney. Und Gary Rooney hat bei Twitter gearbeitet, als es noch Twitter hieß. Und hat eines Tages eine E-Mail bekommen von Elon Musk, in der drin stand. Hey, wenn du dir sicher bist, Teil des neuen Twitters zu werden, Vorsicht, es wird extrem hardcore, wir erinnern uns alle an diese E-Mail, dann klicke bitte auf diesen Link. Andernfalls wirst du entlassen und du bekommst eine Abfindung. So, der Typ hat diese E-Mail bekommen und hat, so hat es auch vor Gericht erklärt. hat gesagt, er hielte diese Mail für Betrug oder Scam oder Spam. Hat gesagt, das kann nicht sein, dass Elon Musk mir eine E-Mail schreibt. Hat sie deswegen gar nicht erst geöffnet, nicht darauf reagiert und hat drei Tage später dann am 19. November 2022 eine E-Mail bekommen, in der drin stand, wir bestätigen hiermit ihre Entscheidung, das Angebot der Freiwilligentrennung anzunehmen. Er ist dann vor Gericht gegangen und hat gesagt, das sieht er nicht. Und das Gericht, das irische Gericht, hat ihm jetzt Recht gegeben und hat gesagt, also Michael McNamey, so heißt der Arbeitsrichter, hat gesagt 24 Stunden sind keine angemessene Kündigungsfrist und deswegen muss Twitter, also X oder wie es in Irland tatsächlich noch heißt Twitter, ihm nun eine Entlassungsentschädigung zahlen, die sich zusammensetzt aus der vergangenen Vergütung dieser Zeit. und einer geschätzten entgangenen künftigen Vergütung, und zwar in Gesamthöhe von 550. 000 Euro. Die wird ihm jetzt zugesprochen. Weil er nicht auf diese E-Mail geklickt hat.
37:21 Nicole Diekmann
Ich habe wieder eine Assoziation und zwar hat Jennifer Aniston neulich in einem Interview erzählt, dass sie mal Jamie. Oliver angerufen hat, den Koch, der sollte für sie und Brad Pitt kochen. Und da hat die an, also ich glaube, Jamie Oliver ist selber gar nicht dran gegangen, ich weiß aber nicht, auf jeden Fall wurde erstmal einmal aufgelegt. Weil er gar nicht glauben konnte, dass ihn tatsächlich Jennifer Anderson anruft. Ist halt blöd, wenn man superprominent ist. Dann erreichbar Leute im Zweifel manchmal auch nicht.
37:50 Gavin Karlmeier
Und dabei ist wahrscheinlich der Hergang trotzdem gewesen, dass sie gesagt hat, ich rufe den selber an, dann sagt er auf jeden Fall ja.
37:56 Nicole Diekmann
Da gehe ich von aus, ja.
37:58 Gavin Karlmeier
Weil, also ich kenne solche Prozesse auch, dass man sagt, wie.
38:01 Nicole Diekmann
Dass Jennifer Anderson nicht anruft?
38:03 Gavin Karlmeier
Ständig, ja. Nein, dass man sagt, wir schicken die prominenteste Person vor, um die Anfrage zu stellen, weil dann die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, dass es klappt. Aber klar, das bietet natürlich auch die Möglichkeit, dass Leute das dann für einen Spam halten.
38:18 Nicole Diekmann
Aber ich glaube, sie musste keine 550. 000 Euro zahlen. Ich glaube, es ist dann noch zum Kochen gekommen.
38:23 Gavin Karlmeier
Na Gott sei Dank.
38:25 Nicole Diekmann
Eines meiner Lieblingsgerichte stammt von Jamie Oliver, sage ich an dieser Stelle.
38:29 Gavin Karlmeier
Ist es One-Pot Pasta?
38:30 Nicole Diekmann
Nee, ist es nicht. Es klingt jetzt so, als wäre Jamie Olivan totaler Stümper. Es sagt aber wirklich mehr über mein Ernährungsverhalten aus. Es ist nicht das sophisticated Rezept, das es von ihm geht, bei weitem nicht. Aber probier es mal aus: weißes Brötchen, Ketchup drauf und dann Fischstäbchen rein. Das ist so lecker. Steht in einem Kochbuch von Jamie Oliver.
38:55 Gavin Karlmeier
Ist das eins dieser 5-Minuten-Gerechte, die er gemacht hat?
38:58 Nicole Diekmann
Nee, das ist tatsächlich, glaube ich, eins seiner ersten Kochbücher. Und da drin sind ganz fancy Salate mit Feigen und karamellisierten Walnüssen und so, aber Minikoi Diekmann hält sich mit sowas nicht auf. Die kauft sich ein Brötchen, staltet das auf, haut sich da Ketchup und Immerhin selbst angebratene Fischstäbchen rein und dann ist es gut und dann ein grünes Salatblatt. Und ich meine, dann ist es gesund.
39:20 Gavin Karlmeier
Ja, eben. Und das sind ja auch gute Fette.
39:22 Nicole Diekmann
Omega-3.
39:24 Gavin Karlmeier
So, genau. Ich habe noch eine Geschichte zum Schluss, die bezieht sich tatsächlich auf dieses Gespräch zwischen Elon Musk und Donald Trump. oder wie Sie sagen, Interview. Und zwar ging es darum, dass Thierry Breton, der EU-Binnenmarktkommissar und fast schon Galionsfigur dieses Podcasts, dass er einen Brief an Elon Musk geschrieben hat, einen öffentlichen, in dem er ihn, naja, öffentlich sozusagen aufgefordert hat, zu verhindern, dass Desinformationen, die in diesem Gespräch entstehen, auch in der EU weiterverbreitet werden können. Ähm, und jetzt gibt es aber die Aussage der Europäischen Kommission, dass dieser Brief nicht mit der Präsidentin Ursula von der Leyen abgestimmt gewesen wäre und es auch keine Erlaubnis für diesen Brief gegeben hätte. Es gibt die Aussage, der Zeitpunkt und der Wortlaut des Briefes wurden weder mit der Präsidentin noch mit anderen Kommissaren koordiniert oder abgestimmt. Und es gibt ja ein DFT Financial Times, das darüber geschrieben. Da hat einen EU-Beamten, der nicht namentlich genannt werden wollte, zitiert mit, Thierry hat einen eigenen Kopf und seine eigene Art zu arbeiten und zu denken, was am Ende sagt. Der macht ja eh, was er möchte. Es ist aber auch so, dass gleichzeitig Breton die Befugnis hat in direkter Unterhaltung mit den Mit den Unternehmen zu gehen, die für den DSA und den DMA eben in Frage kommen und interessant sind. Deswegen ist diese Berichterstattung und eben auch diese Tatsache, dass die EU sich jetzt hier vorsichtig von diesem Brief distanziert, zumindest interessant. Ich könnte mir vorstellen, dass die EU hier etwas Sorge hat, Theorie jetzt von mir, Sorge hat. dass man es sich auf eine Art noch mehr mit Maske verscherzt, um damit, und damit provoziert, dass er irgendwann trotz sich gar keine Regeln mehr einhält, die der DSA und der DMA eben vorschreiben. Aber unter anderem Gesichtspunkten kann ich diese Äußerung nicht verstehen.
41:16 Nicole Diekmann
Das ist ja Unterwerfung. Also einmal fällt man dem eigenen Kommissar damit in den Rücken und wirft sich vielleicht im selben Schwung noch Maske vor die Füße, also in den Staubfer Mask. Du hast es gerade gesagt, Breton hat ja die Procura, sowas zu schreiben. Meines Wissens nach ist er in diesem Schreiben auch nicht außer Rolle gefallen. Sondern hat nochmal was eigentlich Selbstverständliches klargestellt. Etwas Selbstverständliches übrigens auch, das nochmal zusätzlich Auftritt bekommen hat, dadurch dass ja auch diese rechtsextremen rassistischen Ausschreitungen in Großbritannien angeheizt worden sind, unter anderem auf X, dass die Hetze gegen die Vidi Bild Sie nennt in lustigem Anführungszeichen männliche Boxerin, die bei den Olympischen Spielen sehr erfolgreich war. Auch da war auf X die Hölle los. Sie geht, glaube ich, jetzt auch gegen Ex vor, wenn ich das richtig sehe.
42:21 Gavin Karlmeier
Genau, also das hätte ich dir jetzt gleich auch noch jetzt. Imane Khalif heißt sie, Khiv. Die hat jetzt Klage eingereicht gegen Ex. Und damit nach französischem Recht gegen unbekannt, also wenn du gegen ein Unternehmen quasi eine Klage einreichst, gilt es in Frankreich gegen unbekannt, was die Möglichkeit bietet, dass die Behörden sozusagen gegen alle ermitteln dürfen erstmal und nicht konkret gegen einzelne Personen. Das führt aber auch dazu, dass in dieser Klageschrift oder in der Klageschrift, die jetzt veröffentlicht wurde, eben Namen wie Elon Musk oder J. K. Rowling ganz konkret auch benannt werden. Das heißt, Im Zweifel könnte es durchaus passieren, dass diese Leute zu einer Straftatung verurteilt werden.
43:00 Nicole Diekmann
Also der Schraubgriff die Zange, nee, der Zangengriff von mehreren Seiten aus nimmt zu. Der zuständige EU-Kommissar nimmt in solchen Zeiten nochmal einen Anlass, um auf etwas, wie ich eben schon gesagt habe, eigentlich Selbstverständliches hinzuweisen, auf etwas, auf das man in den letzten zehn Jahren vielleicht auch schon mal hätte hinweisen müssen, auch schon vor Elon Musk, auch auf anderen Plattformen. Ich bleibe dabei. Und dann hat die EU-Kommission nichts Besseres zu tun, als sowas zu lancieren Also es hätte ja auch die Möglichkeit gegeben, falls es tatsächlich Verstimmung gegeben hat, offensichtlich gab es sie ja, sich hinzusetzen und zu sagen. Herr Breton, musste das sein? Nein, die Presse weiß davon. Und das weiß die Presse ja nicht ohne Grund. Da hat ja jemand ein großes Interesse daran gehabt, das an die Medien weiterzugeben. Das ist ein bemerkenswerter Akt und das ist kein guter. Das zeigt aber auch nochmal das Machtgefälle.
43:57 Gavin Karlmeier
Ja, das, ich bin, du bist mehr im politischen Game als ich, aber man könnte es auch andersrum lesen. dass dadurch, also auch wenn selbst Ursula von der Leyen eigentlich hinter Thierry Breton steht, dass abgesprochen wurde, komm, wir kritisieren das jetzt mal öffentlich, um Musk ein bisschen um zu versuchen, die Wogen zu glätten. Weil, und jetzt komme ich nämlich zu meiner Theorie, ich will nicht sagen, dass die EU auf irgendeine Art spuren darf, Mask gegenüber. Aber wir haben im Verhalten von Musk in den letzten Jahren immer wieder gesehen, dass eins der zentralen Motive seiner Arbeit Rache war. Also Dinge, die er nicht mag, hat er auf irgendeine andere Art und Weise versucht kaputt zu machen. Und Jetzt zu versuchen, sich es nicht komplett mit ihm zu verscherzen, gerade in Hinsicht der Tatsache, dass Musk Berater der US-Regierung unter Trump werden könnte, so er denn gewählt wird. kann natürlich auch hier ein politisches Schachspiel sein. Ich will einfach nur eine Theorie aufstellen, um mir das irgendwie schönzureden, ehrlich gesagt.
44:57 Nicole Diekmann
Ja, da kann ich dir leider nicht beihelfen, denn das ist ein hoher Preis, den du zahlst. Also einmal ein persönlicher, du opferst Also du opfast natürlich nicht Thierry Breton, aber das schadet natürlich seinem Ansehen. Und es schadet auch insgesamt dem Ansehen der EU-Kommission, also mit gespaltener Zunge zu reden, beziehungsweise oberflächlich den Eindruck zu vermitteln, da weiß die linke Hand nicht, was die rechte tut. Vielleicht ist das der Gedanke dahinter, vielleicht bin ich auch zu doof, es zu verstehen. Ich habe ja tatsächlich letzte Woche dein Gespräch auch gehört mit Markus Beckedal. Super, super schlauen, Markus Beckedal und dachte an einer Stelle: in die Falle bin ich auch getappt, nämlich als er sagte: Naja, wir haben alle über diese Klage von Musk berichtet. Und uns lustig darüber gemacht, dass er jetzt quasi per Gerichtsbeschluss Firmen dazu bringen will, Ex nicht zu boykottieren. Ich habe da auch mitgemacht. Also ich bin jetzt nicht mehr im Markus Beckeda-Zitat, sondern ich, Nicole, habe da auch bestimmt irgendwas zugeschrieben. Und Markus sagte dann ja. Ähm, das hat im Zweifel hat das die Wirkung, also einmal Slapklage scheint ja geklappt zu haben. Ihr beide habt darüber gesprochen und wenn das einmal publik ist, werden sich andere Unternehmen sehr genau überlegen, ob sie in Zukunft auch Am Boykott teilnehmen wollen. Also, ich will sagen, ich bin nicht genial. Vielleicht hast du recht und es ist total schlaufahren der EU-Kommission. Mir will es heute noch nicht einleuchten.
46:30 Gavin Karlmeier
Vielleicht tut es das in den nächsten Tagen. Wir sind am Ende unserer Themenlage, liebe Nicole. Vielen Dank aber, dass du dir heute die Zeit genommen hast. Ich wünsche dir jetzt eine ganz wundervolle Woche. Ich empfehle allen Leuten, die bis hierhin zugehört haben, erstens sich Hopeful News anzuhören. Den Link dazu findet ihr in den Shownotes. Zweitens, in den hakenden Discord-Chat zu kommen, da wurde nämlich auch während meiner Krankheit so wahnsinnig viel diskutiert, dass ich also Ich habe noch nicht alles nachgelesen, aber das ist alles schlau, was da passiert, findet ihr unter hakendran. org. Link auch in den Shownotes. Und drittens schaltet auch am Mittwoch Hakendran an. Ich vermute, bis dahin geht es mir auch. Geht es mir ein bisschen besser, hoffe. Dann ist Jans Gutlarek zu Gast, auf den ich mich auch sehr freue. Und wünsche euch allen bisher erstmal einen guten Montag und einen guten Wochenstart, auch dir, liebe Nicole. Und bis zum nächsten Mal dauert es jetzt nicht wieder vier Monate oder fünf oder acht.
47:25 Nicole Diekmann
Kevin, du bist krank. Ich will dich jetzt nicht so massiv angehen, aber an mir hat es nicht gelegen. Ich wünsche auch allen eine gute Woche. Ich wünsche dir weiterhin gute Besserung. Ich finde, du wirktest Also im Vollbesitz deiner geistigen Kräfte, so machte das auf mich jetzt den Eindruck und bedanke mich für die Einladung.
47:41 Speaker 3
Ich auch. Und ich bedanke mich bei der Pharmaindustrie, die das möglich gemacht hat. Oh Gott. Tschüss.