Ist es vertretbar, dass es Milliardäre gibt? Was können wir als Gesellschaft dagegen tun? Außerdem sprechen wir über die Folgen davon, dass Instagram und Threads keine “politischen” Inhalte mehr anzeigt. Spoiler: Sie sind tatsächlich groß.
➡️ AccountableTech über die Auswirkungen von Metas Entpolitisierung: https://accountabletech.org/wp-content/uploads/Metas-Political-Content-Limit-Causes-Steep-Drop-in-Reach.pdf
➡️ Nicht noch ein Politikpodcast von Jan Skudlarek: https://janskudlarek.podigee.io/
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran.
00:03 Gavin Karlmeier
Das Social Media Update der CT. Hallo Jan.
00:08 Jan Skudlarek
Hi!
00:10 Gavin Karlmeier
Stell dich ganz kurz vor. Du bist Professor Dr. Jan Skutlarek. Oder Skutlarek, das weiß ich nicht.
00:16 Jan Skudlarek
Skudlarik, genau, langes A Skudlarik.
00:19 Gavin Karlmeier
Ich hab's geahnt. Du bist auf dem Papier der wahrscheinlich hochkarätigste Akademiker, der hier je zu Gast war, wobei ich vielleicht auch Leuten damit un. Und recht du her, die hier in der Vergangen zu Gast waren. Du bist aber nicht nur mich moral akademisch geprägt, gebildet So, sondern du bist auch ein Mensch, der sehr lange und sehr oft schon damit in Erscheinung getreten ist, sehr, ich sag mal, bewusst Social Media zu nutzen und sich auch darüber auszulassen, was in den sozialen Netzwerken falsch läuft, weswegen du für mich ehrlicherweise seit mindestens einem Jahr schon auf der Liste stehst der Menschen, die ich gerne mal hier zu Gast hätte.
00:56 Jan Skudlarek
Cool, okay, freut mich. Danke für die Lorbeer natürlich. Also zu viel, also man wird eingeladen und wird direkt mit Schmeicheleien umworben. Das geht alles. So soll es sein.
01:09 Gavin Karlmeier
Nein, danke schön auf jeden Fall. Ich schmiere Honig auf meine Gäste, damit sie leichter durch Themen rutschen, in denen es um Elon Musk geht. Das ist eine Teile Strategie. Professor Dr.
01:21 Jan Skudlarek
Elon Musk, ne?
01:26 Gavin Karlmeier
Eine Ehrendoktor würde Elon Musk bislang noch nicht bekommen.
01:29 Jan Skudlarek
Das habe ich, das weiß ich tatsächlich nicht, aber in der Regel, so Leute von einer gewissen Prominenz kriegen irgendwann, glaube ich, welche auch hinterhergeschmissen. Also, wer weiß, also ein Ehrendoktor ist jetzt nichts gegen Leute, die herausragendes leisten, und da können wir jetzt drüber reden, ob Elon Musk herausragend. Also herausragend technisch gesehen. Naja, ich kann es dir nicht sagen, es kann sogar sein, dass der sowas hat. Aber was das, ob das dann jetzt so imposant ist oder was das bedeutet, das wäre dann Frage der Schlussfolgerung.
01:54 Gavin Karlmeier
So wie Dr. Helmut Kohl, der seinen Titel ja immerhin getragen hat.
01:58 Jan Skudlarek
Und auch Journalisten ganz unangenehm korrigiert hat, genau. Kennst du den Clip? Da gibt es einen Clip, wo, ja genau, ne? Und so Herrkohl und so, für sie bin ich nicht Herrkohl. So ganz giftig auf jeden Fall. Das habe ich noch nie gemacht. und hab's doch nicht vor in diesem Leben.
02:11 Gavin Karlmeier
Ja, das ist gut. Das macht dich sympathisch. Es gibt auch einen Clip, wenn ihr mal Langeweile bei YouTube habt, schaut euch mal an Helmut Kohl und der entsetzliche Stuhl. bei dem er sich darüber aufregt, wie er bei einer, ich glaube, Pressekonferenz, ihm wurde das falsche Sitzmöbel gereicht und da wurde er sehr wütend.
02:26 Jan Skudlarek
Auch toll. Wer kennt es nicht?
02:31 Gavin Karlmeier
Ich will, bevor wir in die Themen einsteigen, wenn ich ein bisschen recherchiere über dich, finde ich heraus, dass du eine Doktorarbeit geschrieben hast, in der es darum geht, dass Also ob Menschen alleine noch in der Lage sind, Entscheidungen zu treffen oder ob sie, sobald sie in einer Gruppe sind, diese Entscheidung nur noch auf Gruppenbasis treffen können. habe ich mir so zurechtgedeichselt, weil ich habe nie ein Studium nicht abgeschlossen, ich weiß nicht, wie man Doktorarbeiten liest. Aber das war so die Arbeitsthese, die ich da so verstanden habe. Ist das korrekt?
03:01 Jan Skudlarek
Solides Jein. Also der Fachbereich, der Teil der Philosophie, erstmal die Philosophie des Geistes, also die Philosophie des Mentalen, so geistige Zustände und wie die existieren und wie wir mit der Welt verbunden sind. Also eigentlich eine Geschichte, die verwendet. die schon seit seit Dekat, die wir halt so diskutieren, auch vor allem in der europäischen Philosophie, aber auch in der zeitgenössischen immer noch eine Rolle spielen. Spielst, das Ganze ist ein bisschen luftiger als zum Beispiel die Ethik oder so. Und mein Fachbereich oder meine Dissertation ist dann schlussendlich darüber, dass das kollektive Intentionalität und die Frage ist nach der, der, der geistigen Ausrichtung von Gruppen. Also wenn wenn Gruppen etwas beabsichtigen oder anders formuliert, können Gruppen etwas beabsichtigen. Und lassen sich diese Gruppen absichten immer auf individuelle Absichten reduzieren, so inwiefern. Oder gibt es eine wirkliche Wir-Ebene? Gibt es einen, ich weiß nicht, wenn Fußballteam XY, oder denken wir jetzt an die an die Olympia, jetzt gerade erst sowas, sportliche Geschichten, da steht ja immer ein ganzes Team dahinter oder politische Parteien. Da steht ja auch mal ein ganz Team dahinter. Und kann man jetzt sagen, Partei XY oder Olympiateam XY will das, will Z oder lässt sich das reduzieren auf die Individuen? Und ja, der kleine Spoiler ist natürlich, es ist kompliziert.
04:22 Gavin Karlmeier
Hat es denn, weil also ich habe dann immer die Lesart, die bei mir entsteht, ist, naja, das sind ja wahrscheinlich dann Kompromisse, die gefunden wurden, ein langer Weg der Entscheidungsfindung, sodass es irgendwie eine Art des kleinsten gemeinsamen Nenners gibt, auf den sich die Gruppe einigen kann. Häufig wahrscheinlich davon mitgeprägt, dass es irgendwelche Leute gibt, die ein bisschen lauter sind als andere und damit den Kompromiss in ihre Richtung schieben konnten. So würde ich das vermuten.
04:45 Jan Skudlarek
Absolut, und das Interessante ist ja, wir sind ja individuelle Menschen und haben individuelle Gehirne, aber dennoch tun wir uns irgendwie zu Gruppen zusammen. Und dann ist eben die Frage: Was ist das Gruppenhafte? Und auch sowas wie, wenn wir über sowas sprechen wie über auch, vielleicht Brücke jetzt Social Media und so, Social Media Bubbles. Wenn man sagt, früher, in meiner Bubble ist der und der oder wir sind so und so oder wir haben den und den Grind oder was auch immer, dann ist das natürlich, dann impliziert das ja auch so eine Art Gruppenhaftigkeit oder so eine Wir-Ebene, so ein Wir-Gefühl, so ein Community-Ding. Und wie krass Communities kippt. können, haben wir ja jetzt am Beispiel von Twitter zum Beispiel gesehen, auch ne, dass das wir werden ja wahrscheinlich gleich ein bisschen in Vergangenheitsgefühlen und Erinnerungen schwelgen und ganz trauernd, nein Quatsch, aber du weißt, was ich meine, ne? Also diese Online-Communities ist ja nicht. auch diese Netzwerkhaftigkeit so dahinter. Und ja, das sind so die Phänomene, die mich interessiert haben und nach wie vor interessieren, wenn auch auf weniger akademischer Ebene.
05:40 Gavin Karlmeier
Und um da direkt reinzugehen, Frage 1, wie ist dein, also nutzt du Twitter noch? Bist du noch bei X unterwegs? Bist du also du guckst, du hast schon ein schmerzverzerrtes Gesicht, das ist schon mal die richtige Antwort, glaube ich.
05:55 Jan Skudlarek
Ich habe ein schmerzverteiltes Gesicht und ich habe einen Minimalbetrieb, sag ich mal, den ich aufrechterhalte. Das heißt, ich poste ab und zu noch einen Podcast von mir oder eben Essays von mir. und das Ganze mit eingeschränkten Kommentaren. Also leider ist es so, dass Twitter, ich sage jetzt immer mal, Twitter, ich tu dem nicht den Gefallen, jetzt X zu sagen, wir können auch X sagen, aber dass das immer noch meine Meine größte Plattform eigentlich ist, ich hatte bis vor kurzem dort 20. 000 Follower, da sind jetzt ein paar abgesprungen, nicht super viele, vielleicht so 150. 000, 200. Also auf jeden Fall bei mir gab es so kleinere Lösch-Aktionen, denke ich mal. Das war wird der Grund sein. Und aber nicht so, dass jetzt tausende gleichzeitig das Ding, ähm, dass sie geflohen sind. Und ja, aber das, dass, das, wie es früher war, da war das mal eine Basis, da war das mal eine digitale Heimat, soziale medienmäßig, da kennen wir uns auch ein bisschen. her und viele andere. Und da war das, da war das anders. Da bist du da gewesen und hast vielleicht auch dein Kram, dein Original Content gepostet, aber auch ganz viele Memes und Fremdcontent und Späße und dann ist irgendwas, gab es eine Welle von irgendeinem Witz, den alle gemacht haben, einen Tag lang. Und so kennen wir ja alles so. Und das hat sich jetzt bei mir alles komplett verlagert auf andere Plattformen oder verstückelt auf viele verschiedene Plattformen. Auf Blue Sky, auf Threads und Insta auf jeden Fall. Das sind so für mich die drei. wichtigsten Plattformen, aber auf X bin ich keine Stunde mehr. Ich habe jetzt gerade als Vorbereitung unseres Gesprächs kurz nochmal reingeguckt, ob sich da immer noch die Nackenhaare aufstellen und wie fürchterlich und bluthochdruckmäßig ich das alles finde. Und ich finde es Immer noch ganz, ganz fürchterlich, bluthochdruckmäßig. Ich hatte sofort Björn Höcke in der Timeline als für dich angezeigt und so klar ist genau das, was ich suche im Online-Erleben, irgendwelche Faschisten aus
07:48 Gavin Karlmeier
Naja, ne? Naja. Aber weil du ja, das ist spannend, dass wir jetzt mal sprechen, weil du ja eine ähnliche, vermutlich ähnliche Twitter-Bubble hattest wie ich, also wir hatten, glaube ich, eine sehr hohe Überschneidung an Followings. Ähm, wie ist es bei dir, was so Interaktionen angeht? Also die ist bei Twitter wahrscheinlich Prost. Die ist wahrscheinlich bei dir bei Twitter massiv runtergegangen, wäre meine These, weil zumindest die Leute, die zwar sich nicht alle gelöscht haben, weswegen du nicht unbedingt weniger Follower hattest. hast, sind aber wahrscheinlich weniger online, würde ich A. prognostizieren. Und B, wie ist es mit den Interaktionen bei Blue Sky und Threats? Weil da habe ich in den letzten Wochen eine sehr bemerkenswerte Beobachtung gemacht. Ich will aber erstmal deine Erfahrungen hören.
08:29 Jan Skudlarek
Also ich habe jetzt tatsächlich, gibt es überhaupt Twitter Analytics noch? Ich gebe jetzt gerne zu, dass ich früher als das noch Pre-Musk, dass ich mir die Analytics-Sachen angeschaut habe. Aber seit, ich weiß jetzt gar nicht mehr, ich glaube, die sind schon alle runtergegangen sicherlich die Impressionen, aber ich habe da eigentlich keinen, aber eben schon ewig. Ne und genau, ich denke auch, dass ganz viele aus meiner Bubble, ebenso wie ich, einfach ihre Zeit von ich war früher sicherlich vier, fünf, sechs Stunden am Tag, äh, abends zu bedeben im Fernseher oder sowas oder keine Ahnung oder in Pausen, ne, immer mal wieder drauf und das hat Sich jetzt, wie gesagt, ich bin keine Stunde pro Woche jetzt mehr dort, weil es einfach so eklig geworden ist. Und vielleicht auch manchmal so, manchmal aus so Feindesrecherchen, also gucken, was der politische Gegner macht oder so. So ein bisschen gucken, wie die wie die rechten Ticken oder so, das kann man da ja ganz gut. Aber nee, und die Interaktion bei anderen Plattformen, Blue Sky, war anfangs, als es ganz neu war, fand ich das ganz sensationell, gerade auch verglichen so mit Twitter. Da habe ich dann mit vergleichsweise wenig Followern sehr viel auch direkt Resonanz gehabt, Likes gehabt und das läuft immer noch okay. Ist jetzt eigentlich meine größte bespielte Plattform, wenn man so möchte. Bei Blueskare habe ich jetzt glaube ich 13 Followerwachstum ist ein bisschen hat bei mir in den letzten Monaten oder dieses ganze Jahr deutlich nachgelassen. Also ich habe anfangs bei Blue Sky Ohne Ende reingesteckt und reingebuttert und einfach da ganz viel gemacht, weil ich wusste, dass das so ein Hype ist. Und das war rückblickend auch, glaube ich, eine gute Entscheidung Und um jetzt zieht Threads ein bisschen nach. Jetzt zieht Threads nach, bei mir zumindest und nicht nur bei mir, glaube ich. Also bei Threads tut sich was. Da habe ich jetzt so um die fast fünf oder so und es wächst so langsam vor sich hin. Man hat teilweise eine ähnliche Community wie auf Twitter, und es hat sich versprengt.
10:23 Gavin Karlmeier
Es gibt ja einige Leute, die dann mehrere Sachen bespielen, so wie
10:25 Jan Skudlarek
Wie ich manchmal, manchmal mit verschiedenem Content, manchmal mit selbem Content und so und um ja, aber ich fand Threads bis vor, ähm, bis vor kurzem gar nicht so super duper, aber jetzt langsam tut sich was. Und jetzt langsam tut sich was in Richtung Viralität, jetzt langsam tut sich was, das immer wieder. neue Wellen auswandern, auch gerade im englischsprachigen Bereich natürlich von Twitter zu Threads und so. Und ist natürlich wesentlich größer als Blue Sky, müssen wir auch sagen. Blue Sky ist so ein 6 Millionen oder so, ne? Ist ja irgendwie, du weißt die Zahlen und die ganzen Statistiken wahrscheinlich, Wahrscheinlich besser, aber das ist ja ein ganz kleiner Teich eigentlich und irgendwie ein netter Teich, aber ja.
11:01 Gavin Karlmeier
Weil tatsächlich beobachte ich im Moment, dass ich bei Blue Sky deutlich höhere Interaktionen habe als bei Threads. Was natürlich so ein bisschen eher daran liegt, wie Threads meine Inhalte ausspielt, während bei Blue Sky du ja relativ unalgorithmisch ausgespielt wirst, wenn du das möchtest. Bei Threads gibt es auch, aber ist ein bisschen unhandlicher. Und finde das so bemerkenswert, weil ich halt gedacht habe, Threads hatte ja das Potenzial, meine Beiträge viel größer auszuspielen als Blue Sky, erlebe das aber dort so nicht. Und Das ist so meine Beobachtung gerade. Ich will so ein bisschen damit ins erste Thema rutschen, weil es gibt eine Untersuchung von Accountable Tech. Die, oh das hat sehr, sorry, das hat sehr doll übersteuert, ich sag's nochmal, von Accountable Tech, so ist es besser. Und zwar haben die untersucht, was eigentlich die Ankündigungen Anfang des Jahres von Meta. . politische Inhalte bei Instagram und Threads weniger auszuspielen oder nicht mehr algorithmisch zu empfehlen, jedenfalls, was diese Ankündigung am Ende für Auswirkungen hatte in der Umsetzung. Und die haben mir sechs Accounts sich angeschaut, die sie in ihrer Analyse auch sehr genau auseinandernehmen. Ich packe die komplette Den kompletten Report mal in die Shownotes, da kann man sich das anschauen, das ist eine ganz schöne bunte PDF. Aber dazu gehören so Accounts wie Human Rights Campaign, in denen es um HGPTQI-Rechte geht, der Account von Hillary Clinton, der Account Ad Feminist. indem es um feministische Inhalte geht. Also tatsächlich solche Inhalte, bei denen man sagen muss, naja, auf gewisse Leserarten mag das politisch sein. Vor allem sind das aber humanistische Inhalte. Also bei Hillary Clinton kann man darüber diskutieren, aber die anderen Zumindest geht es ja eher um humanistische Themen. Und tatsächlich hat Accountable Tech herausgefunden, dass diese Veränderung bei diesen Accounts einen reichweiten Rückgang von 65 Prozent bedeutet hat. Das heißt, mehr als die Hälfte an weniger erreichten Personen bei Accounts, die sich zum Beispiel einfach nur mit den Rechten von AGBTQI-Community eben auseinandergesetzt haben. Das ist schon eine sehr krasse Veränderung der Plattform. vor allem in so einer Zeit, das schreiben sie auch, wie 2024, in dem du ein Wahljahr hast, in dem der Wahlkampf stark über Populismus durchgeführt wird.
13:14 Jan Skudlarek
Absolut, total. Also ich kenne da die Zahlen nicht und ich merke gerade vielleicht auch besser so. Vielleicht auch besser so, weil das einfach total deprimierend ist. Also natürlich habe ich Mich kritisch geäußert, als diese Drosselung oder dass man eben diese politischen Inhalte so extra nochmal aussuchen muss, als das klar war und habe da meine Follower darauf hingewiesen. Aber genau, ich habe jetzt tatsächlich keine Rückgang oder keine Analytics diesbezüglich. Es ist natürlich schade. Es ist total schade und es hat einfach eine riesige gesellschaftspolitische Tragweite. Wenn man gerade in so einem Wahljahr, eben US-Wahl, aber natürlich auch hier ein paar wichtige Wahlen in Deutschland und überhaupt jedes Jahr und jeden Monat schon immer passieren wichtige politische Dinge und diese Vorstellung, dass man Politik so irgendwie von einem von einem sonstigen Gesellschaftserleben trennen könnte oder dass Politik Politik irgendwas, irgendwas, also das finde ich total artificiell und total doof und das steckt ja ein ganz, ganz naives Verständnis von Sozialität dahinter und von dem, von dem, ja, von dem menschlichen einfach. Andererseits kann ich auch verstehen, dass wenn man eher sagt, hey, wir sind eine Entertainment-Plattform und poste lieber deine Katzenvideos als jetzt Kritik am Rechtspopulismus oder so. Dann ist das auch eine Ansage, aber ich weiß nicht, ob das eine gute Ansage ist.
14:38 Gavin Karlmeier
Naja, ich finde, da stecken halt, also wie du sagst, es ist eine total. Künstliche Veränderung einer Plattform, egal ob du es jetzt damit framest, dass es hier um Entertainment geht oder nicht, ist eine Veränderung, die halt nicht aus dem Bedürfnis der NutzerInnen entsteht, sondern aus dem Bedürfnis der Plattform. die sagt, wir wollen uns darum nicht kümmern. Ich finde, das Problem, das da dran hängt, ist die Definition des Politikbegriffes, weil wir eben vor allem Inhalte erleben, die eigentlich jetzt nicht Das ist kein Wahlkampf, da geht es nicht. Also bei wie gesagt Hillary Clinton mal ausgenommen. Aber sowas wie Human Rights ist kein Account, bei dem es um irgendwelche politischen Agenden oder Interessen geht, sondern hier geht es halt um ein Verständnis eines besseren Miteinanders. Und das ist eben auch nicht, und das ist das, was mich daran am meisten überrascht. Ich habe ganz lange die These gehabt, weil ja auch Facebook das Journalism Project irgendwie so nahezu heimlich beerdigt hat. und eigentlich jede Zusammenarbeit mit irgendwelchen Medienhäusern öffentlich irgendwie eingestellt wurde und es eigentlich kaum noch Kontaktpunkte zwischen Meta und Publishern gibt, die zumindest keine, von denen man hier so mitbekommen würde. Dass es meine These war, dass politischer Inhalt eine Art Synonym ist für eigentlich journalistische Inhalte Das scheint aber nicht der Fall zu sein, sondern es geht tatsächlich hier um einen Begriff, der sagt, naja, also wie Meta es selber auch formuliert, Inhalte, die Teile der Gesellschaft oder die Gesellschaft im Ganzen betreffen. Was am Ende aber alles bedeuten kann. Es kann sein, dass ich zu einer LAN-Party einlade und das als politischer Inhalt wahrgenommen wird, weil das Teile der Gesellschaft betrifft. Ein sehr kleinen Teil, aber es ist ein Teil der Gesellschaft. Und das ist halt Eine völlig ungesunde Veränderung einer Öffentlichkeit.
16:18 Jan Skudlarek
Total, und das Private ist politisch, ist ja auch so eine Pointe, die es schon seit Jahrzehnten gibt, aus guten Gründen einfach. Also was du isst, ist Politisch, wen du liebst, ist politisch, wie viel Zeit du, welche Firmen, welche Filme, was auch immer du konsumierst, welche Kunst du magst, hat eine politische Dimension. Vieles erst über Bande, natürlich. Vieles nicht direkt, da steht nicht bei allem, was Politik ist, steht auch oder politisch relevant ist oder gesellschaftspolitisch brisant, steht nicht immer politisch-politisch als Trigger, als Waantwort dran, ne? Das ist ja auch gerade etwas, was wir zum Beispiel in der politischen Bildung probieren, auch Jugendlichen beizubringen. Zum Beispiel auch eine soziale Arbeit oder was auch immer. Man probiert natürlich Jugendliche zu sensibilisieren für politische Inhalte. Für Partizipationsmöglichkeiten, für auch die Möglichkeit, dass dass solche ganzen, diese ganzen Geschichten, dass das was Parteien machen, dass das eben doch was mit einem zu tun hat und dass das doch effektiv dein Leben ändert, wen du wählst oder ob du überhaupt wählst oder eben nicht und so. Und So zu tun, als wäre die politische Sphäre oder Politjournalismus oder so, als wäre das was Abgekapseltes für so ein paar Berufspolitikerinnen oder so ein paar Nerds und so ein paar Spinner. Das ist natürlich und man könnte es einfach so safe ignorieren und dann wäre es auch egal. Klar, man kann alles irgendwie ignorieren, so, aber ob das jetzt nur dann die Gesellschaft besser macht oder das eigene Leben besser macht, oder ob man dann vielleicht nicht eher zum Spielball von anderen wird, weil wenn man Wenn man selber keine Entscheidungen fällt, dann aktiv, dann wird man wahrscheinlich Gegenstand von Entscheidungen von anderen. So Punkt. So einfach ist es halt auch. Und daher finde ich auch nicht so richtig gut. wie das da in die Verrichtung halt geht.
18:02 Gavin Karlmeier
Mit wenig bis gar keiner Transparenz Und Verantwortlichkeit bei der Änderung von Algorithmen und Einstellungen benachteiligt Meta glaubwürdige politische Inhalte für Instagram-NutzerInnen, ErstellerInnen und Organisationen, was tiefgreifende Auswirkungen auf die Reichweite von Inhalten hat. die sich auf politische Bildung, Aktivismus oder Mobilisierung in einem Wahljahr konzentrieren. Und das also am Ende bringt es das auf den Punkt, ja
18:24 Jan Skudlarek
Ja, und wir sehen ja gerade, was das Gegenteil dann eben jetzt auf X passiert, dass wenn dann rechtspolitische, rechtsextreme, rechtsradikale Accounts amplifiziert werden, wenn ganz klar pro Trump nationalistische Geschichten, Narrative gepusht werden, Verschwörungstheorien, Desinformationen von Musk dann forciert werden. Das ist ja genau dasselbe. Also der hat dann auch quasi einen ganz klaren Bias drin. Tut natürlich so, als wäre hätte er der nicht. Er tut so: Deckmantel Meinungsfreiheiten, ganz aus meiner Sicht ganz blöder, defizitärer, unzulänglicher Meinungsfreiheitsbegriff, eigentlich auch. Aber ich denke auch, dass Elon Musk das eigentlich auch selber weiß. Der tut nur so und der Deckmantel sich irgendwie. und tut halt so Feigenblatt, Meinungsfreiheit, aber das ist, dass es ihm eigentlich natürlich wie allen Rechten eigentlich immer nur um die eigene Meinung geht. Und auch Trump geht es ja bei Free Speech immer nur um die eigene Free Speech. Und das ist ja so ein ganz, so ein ganz dummer Trick. der immer wieder auf, den man gar nicht kaufen sollte als Publikum. Also wenn die, wenn die einen dann Free Speech schreien oder Cancel Culture oder so, dann sind die meistens ganz froh, wenn andere gecancelt werden. Hauptsache sind die richtigen. So, aus deren Sicht.
19:35 Gavin Karlmeier
Ja, ja, total. Also es passt so ein bisschen zu der Meldung, die die Washington Post aufgearbeitet hat, was X angeht. Dass es nämlich, es gab hier die Geschichte um die White Dudes for Harris, ich glaube, wir haben darüber gesprochen, eine Gruppe von Leuten, die für Kamala Harris Gelder gesammelt haben, dessen Account dann auf Ex gesperrt wurde, angeblich irrtümlich. Und die Washing Post hat sich das mal ein bisschen genauer angeschaut und hat. festgestellt, dass sehr, sehr viele Inhalte, die sich mit Inhalten, die pro Kamala Harris sich auseinandergesetzt haben, als . Spam eingestuft wurden, dass sie als gefährdend wahrgenommen eingestuft wurden, sodass man die Inhalte erst sieht, wenn man auf Anzeigen klickt, sodass es eigentlich eben eine Ungleichbehandlung von Inhalten gibt, die sind entweder pro-republikanisch oder pro-demokratisch. auf Ex äußern. Was natürlich ein absoluter, absolute Absurdität ist. Es ist wahnsinnig bizarr, dass wir darüber sprechen müssen, dass ein Typ, der sich mit Free Speech berüstet, eine Plattform so zu seinem Zweck umbauen kann, dass wenn du dich in einem Wahljahr offen einfach nur für einen der beiden KandidatInnen bekennst, dass dein Inhalt als Spam wahrgenommen wird. Das kannst du auch nicht mit irgendwelchen Automatisierungserklärungen irgendwie rechtfertigen. Das ist Es ist ganz offensichtlich hier politischer politischer Angriff, der hier stattfindet.
20:53 Jan Skudlarek
Absolut. Oder nennen wir es ruhig, beim Namen ist es politische Manipulation vielleicht auch in dem Fall. Also er manipuliert einseitig. absichtlich, klar, unter irgendwelchen falschen Narrativen und auch wieder Desinformationsnarrativen, aber das, was der macht, das ist schon ist schon relativ klar. Und vielleicht, es gab auch so ein, zwei, ein, zwei Memes, die mir ganz gut gefallen haben im Rahmen der Mask-Kritik. Kritik, wo dann Leute meinten, ja, vielleicht ist das ja auch ein Lehrstück einfach der politischen Bildung, dass uns Elon Musk zeigen möchte, wie sehr sich Milliardäre aus opportunistischen Gründen dann den Faschisten an den Hals werfen und andienen und Als Stiefelecker auftreten. Das hat mir ganz gut gefallen, weil wir sehen hier schon jemanden, der ganz schnell einfach aus eigenen Ego-Gründen, aus Machtgründen, aus Narzissmusgründen jegliche Gemeinschaft. gemeinschaftliche Werte über Bord wirft und alles, was irgendwie so solidarisch ist, alles, was irgendwie ihm nicht passt, alles, was dem Geld dem Geldvermehren oder dem maskischen Ego im Weg steht, ganz schnell einfach planiert. Und dass es eine furchtbar schlechte Idee ist, Milliardären so viel Einfluss zu geben. Das ist und vielleicht ist das immerhin dann, ja, ist das immerhin das könnte das die Lehre sein aus dem Ganzen. So, und ich dachte schon, das wird katastrophal, wenn ihr das Ding kauft. Das wird schrecklich und das könnte katastrophal werden, aber es übersteigt ja, glaube ich, noch die Albträume. wir von uns ein. Welche Richtung? In welche Richtung, dass er das zum Ja einfach so ein rechtsextremen Waschlappenclub gemacht hat. Also jetzt Twitter, ein ehemals guter, Online-Rumhäng-Netzwerk, wo es immer schon, auch muss man auch sagen, auch schon mal immer schon Rechte und Verschwörungstheoretiker und Spinner gab, ja, so, aber wo das dann so toxisch, einseitig, manipulativ gekippt ist, forciert wurde von den Betreibern, Betreiberinnen. Denken wir nur an den blauen Haken, der natürlich Origin zu Tode diskutiert wurde, aber dass der blaue Haken jetzt das Deppen-Symbol ist, schlechthin und schon seit eben jetzt seitdem es den gibt. Und dass er früher auch mal wirklich was ausgesagt hat. Der spricht jetzt nicht mein mein kleines Ego mit, dass ich meinen verloren habe.
23:06 Gavin Karlmeier
Hattest du eigentlich einen blauen Haken, Gevin? Hattest du einen blauen Haken?
23:09 Jan Skudlarek
Siehst du, du? Siehst du, siehst du? Mensch, klar, alles, was wir jetzt machen, ist natürlich nur nachtretend, weil er uns den blauen Haken genommen hat.
23:16 Gavin Karlmeier
Fairerweise könnte man es auch umdrehen und könnte sagen, also dass wir beide den hatten, zeigt auch, dass der vielleicht schon immer ein bisschen zu infrotationer verbreitet wurde. Aber eben Nein, nein, ja.
23:29 Jan Skudlarek
Es gab mal eine Zeit, wo das echt trotzdem die Möglichkeit sich zu authentifizieren.
23:36 Gavin Karlmeier
Also es ging trotzdem darum. dass wir ja echte Inhaber dieser Accounts waren. Also die Kinder. Genau, nicht mal mehr diese Aussage ist noch da.
23:46 Jan Skudlarek
Genau, wenn es nur das ist, also gar nicht ne hier Adel und man ist wichtig und relevant, ne, aber es, dass man einfach so sich identifiziert hat als die Person, die man vorgibt zu sein, einfach dann auch. Das war schon eine hilfreiche Nummer eigentlich und ähm Hat einem dann die Frage abgenommen, ist das wirklich XY oder ist das ein Fake-Account? Das ist ja jetzt ja alles passé.
24:10 Gavin Karlmeier
So ist es. Ich finde es ganz interessant, dass Daniel Christ, das ist ein Forscher am Center for Information Technology and Public Life an der University of North Carolina. Und der hat sich eben laut Washington Post, genau mit dieser Geschichte auseinandergesetzt, das eben pro Kamala Harris Account. Ui, Entschuldigung, das hat mich selber überrascht. Das wird nicht rausgeschnitten. der hat sich eben damit auseinandergesetzt, dass ProKamala Harris-Accounts als Spam gekennzeichnet wurden. Und er sagt, naja, wir reden hier nur über ein paar Episoden aus einer Menge von Harris-Inhalten auf X. Aber ohne Transparenz darüber, warum Durchsetzungsentscheidungen getroffen werden, werden die Leute angesichts des sehr starken politischen Aktivismus des Eigentümers Fragen stellen werden. Und das ist genau der Punkt. Also die. Dieses Verhalten, dieses Ungleichverhalten auf X führt zumindest dazu, dass alle Leute, die nicht Musk-Jünger sind, die nicht Trump-Ultras sind, dass die dadurch anfangen auch an der Glaubwürdigkeit der Plattform zu bezweifeln. Also, anders gesagt, vielleicht hat dieses Verhalten dann ja doch ein bisschen sein Gutes.
25:16 Jan Skudlarek
Ja, also auch das, was sich als so Verschwörungstheorie-Echokammern, also da wird dann Desinformation quasi geadelt und legitimiert und der Der Betreiber ballert selbst ohne Ende Verschwörungstheorien raus und glaubt den dümmsten Scheiß, so auf Deutsch gesagt. Und dann, wenn man das woanders nicht liest, kann man dann aus einer verschwörungstheoretischen Welt sich dann wieder sagen: Okay, nur dort gibt es die Wahrheit, weil ich lese. Dieses Ja sonst, woanders weniger oder so. Und die Wahrheit ist halt, dass Twitter eben jetzt eher so ein Ort ist, wo sowas gar nicht mehr irgendwie bearbeitet wird und wo sowas gar nicht mehr adressiert wird, sondern eher forciert wird. Und ich habe was ganz Spannendes mit Guardian gelesen vor ein paar Tagen. Da hat jemand auch geschrieben, dass da hat, also Musk hat sich ja auch in diese Ausschreitungen in England eingemischt. So, ne, mit Kommentar und so. Und auch, ähm, und er pöbelt ja manchmal so Regierungschefs. An, ne, ähnlich wie in der El Hozzo-Nummer, hoch sowas, was soll das Bundeskanzler und so? Hat er dann ja auch den englischen Premier irgendwie so ange und an Sachen angestachelt. Und auch Sachen angestachelt, Desinformationen und so. Und da hat jemand argumentiert, dass das für ihn so ein Testrun ist, dass das für ihn so quasi ein Testballon gewesen ist. Das fand ich gut, das fand ich total wichtig, also dass man dass man dass man da sieht, dass ein Elon Musk doch ein ganz klares Programm irgendwie auch abfährt und guckt, wie weiter gehen kann, wie weiter gehen kann in der Meinung, in einer rechtsradikalen Meinungsmache eigentlich auch. Oder einer libertären Meinungsmache, in einer antidemokratischen Meinungsmache. Und dass wir da leider noch wahrscheinlich viel, wenn wir es jetzt schon für einen Albtraum halten, noch viel Schlimmeres erleben werden.
26:56 Gavin Karlmeier
Ja, du kannst ja mal, also ich will es mir gar nicht ausmalen, was passiert, wenn Donald Trump nicht der nächste US-Präsident wird. Das ist uns, wie eben der Sturm aufs Kapitol durch Trump auf seinen Plattformen, naja, zumindest auf eine Art begünstigt wurde. Wenn jetzt die Plattform dasselbe auch noch tut, ich möchte mir das nicht ausmalen, wie es dann ausschaut. Also da müssen wir uns tatsächlich darauf vorbereiten, dass das als Test Run wahrgenommen werden kann, wie Musk sich gerade zu den rassistischen Protesten im UK eben. Verhalten hat.
27:27 Jan Skudlarek
Das ist ja nichts, was man spekulativ sagen muss, sondern er hat ja schon, weil da gab es auch neuliche Screenshots, die rumgingen, Budan Musk und Civil War. Also, das scheint ja eine regelmäßige Prophezeiung oder vielleicht sogar ein Wunsch von ihm zu sein. sein, dass er, ja, Civil War, Civil War gab es dann schon einige, auch bei den Ausschreitungen in England, aber allgemein hat er dann öfter schon Bürgerkriege prophezeit oder eigentlich ja auch in typischer Verschwörungsmanier, von wegen so, ja, das große Unheil steht uns bevor, weil dunkle Mächte und so und Und ich und einige wenige andere versuchen uns davor zu bewahren oder so. Das gehört ja immer dazu. Man stellt irgendwie die Apokalypse dar, als bevorstehend und dann sich selber als Heiland, ja auch etwas, was Donald Trump natürlich immer macht. Wählt mich oder die Welt gegen. unter. Und eigentlich ist ja die demokratische Haltung, wählt mich, denn ich bin ein das beste Angebot im, weiß ich nicht, im demokratischen Spektrum. Aber wenn ihr wen anders wählt, geht die Welt auch nicht unter. So würde halt ein echter Demokrat argumentieren, eine echte Demokratin. Angebot unter vielen und will mich oder vielleicht auch nicht, so ungefähr. Und wenn Leute wie Musk und Trump und so immer den The Civil War und sowas quasi bevorstehend sehen Da sieht man ja, welche Geisteshaltung und auch welche Geisteshaltung dahinter steht einfach. Und dann befeuern sie das Ganze durch ihre eigenen Narrative. Und das Ganze nicht zufällig, sondern ganz klar absichtig.
28:48 Gavin Karlmeier
Ja, absolut. Und dazu passt ganz gut, dass Elon Musk ja auch angekündigt hat, dass jetzt gegen die, also ich weiß gar nicht, wie ich das zusammenfassen soll, dass jetzt gegen die Werbetreibenden Krieg herrscht Also Elon Musk hat den Krieg erklärt, allen denen, die bei ihm nicht Werbung zeigen. Und offenbar auch denen, die bei Ex noch Werbung schalten, denn es gibt jetzt eine Untersuchung vom CCDH, das Center for Countering Digital Hate. Das ist die Institution, die X schon mal versucht hat zu verklagen. Und die haben eben herausgefunden, dass mindestens in der Nähe von fünf Konten, also fünf Accounts auf X, die Desinformationen oder Hassrede verbreitet haben zu den Ausschreitungen in UK, dass mindestens auf diesen fünf Konten gezielt Werbung geschaltet wurde. Es geht hier ganz konkret um 260 Millionen Impressionen, die diese die diese Konten insgesamt erzielt haben. Und das Werbung, die dort ausgespielt wurde für Unternehmen waren wie Glaxo Smith <unk> Klein, die British Medical Association oder das Internationale Olympische Komitee. Also das absolute Gegenteil von Brand Safety. Und ganz offensichtlich wird hier einfach gesagt, naja, liebe Werbetreibende, ihr könnt uns mal, wir machen jetzt eh, was wir wollen, und platzieren die Werbung einfach überall. Interessant ist, dass diese fünf Konten aber offenbar auch Teil des Avenue Share Program sind. Das heißt, die bekommen auch noch Geld dafür, dass sie diese Desinformationen dort verbreiten. Und zwar das Geld, das die Werbetreibenden eben dort an Ex geben, zumindest in Teilen. Also tatsächlich muss man sich da inzwischen eigentlich wirklich, man kann nur noch schauen, wer staltet dort Werbung und sagen, dann werde ich dieses Unternehmen, kann ich einfach nicht mehr mit meinem Kassenzettel unterstützen am Ende.
30:30 Jan Skudlarek
Ja, voll, voll. Und du hast ja auch mit Nico Diekmann jetzt neulich drüber gesprochen. Da sind ja auch tatsächlich, es geht der Firma ja auch augenscheinlich, man kann es ja, man hat ja keine internen Zahlen, aber es geht ja Twitter schlecht und das auch aus guten Gründen. Und ich Ich wünsche auch, dass Twitter weiter in den Abgrund fährt eigentlich. Also ich wünsche eigentlich wirtschaftlich. Und da sind wir vielleicht wieder auch so bei, ne, wenn man dann sagt, warum lässt du da nicht deinen Account und so, tralala, da sind wir wieder bei so Individualismus versus Kollektivismus. Entscheidungen, ähnlich wie bei der Klimakrise zum Beispiel, das ist natürlich hilfreich und sinnvoll, wenn wir alle mitmachen und wenn man, weiß ich nicht, weniger Plastik gekauft oder wenn man weniger Fleisch isst oder gar keins und so. Das stimmt, aber am Ende sind diese Markt. Makroprobleme, dann eben Makroprobleme. Und da hoffe ich dann doch, dass dann ein systemisches Scheitern, wie eben dass er sich bei Tesla bedienen muss und dann geht Tesla noch in Mitleidenschaft oder eben auch die EU eingreift, dass so ein großer Player auf einer Makro oder eben Jetzt Brasilien war ja auch, dass sie aus Brasilien quasi gekickt werden, also zumindest die Dependants, glaube ich, erstmal geclosed haben. Und ich glaube, es gibt X noch in Brasilien.
31:39 Gavin Karlmeier
Du kannst es da benutzen, aber sowas.
31:42 Jan Skudlarek
Ja, das, also ich will eigentlich, dass die Firma pleite geht und von anderen großen Playern auch vor die Wand gefahren und drangsaliert wird und Musk einfach die wirtschaftliche Rechnung Für sein miserables politisches und unmoralisches Agieren bekommt. Genau. Und dass er merkt, dass seine libertäre Philosophie eben nicht im luftleeren Raum stattfindet und man eben nicht machen kann, was man will und einfach nicht der Gott, Gott, Kanzler, Milliardär überhaupt ist, nur weil man sich irgendwie eine scheiß Plattform kauft. So das, ähm, das darf der ruhig verstehen müssen
32:14 Gavin Karlmeier
Wer diese wirtschaftliche Rechnung übrigens auch bekommt, sind die Banken, die Elon Musk vor rund zwei Jahren diese Kredite gewährt haben. Also ganz konkret musste Elon Musk 13 Milliarden Dollar Kredite aufnehmen, unter anderem bei Banken wie Morgan Stanley. oder der Bank of America. Und tatsächlich gibt es jetzt eben eine Auswertung dieser Kredite vom Wall Street Journal, die und beziehen sich auf Daten von Pitchbook. Und die sagen, das wäre das schlechteste Geschäft, dass Banken seit der Finanzkrise 2008 gemacht hätten
32:44 Jan Skudlarek
Also kein Genie halt, oder? Richtiges Genie, Genie, Genie einfach.
32:49 Gavin Karlmeier
Also die Kredite werden halt nicht getilgt, die Zinszahlungen gehen zwar offenbar bei diesen Banken ein, aber es Es gibt keine Tilgungen. Das heißt, die schweben in der Luft oder die hängen, wie es hier formuliert wird. Und das führt eben dazu, dass die Banken im Moment diese Schulden einfach entweder abschreiben müssen und sagen müssen, naja, wir kriegen das hier eh nicht mehr in den Griff. oder sie einfach in der Luft schweben lassen. Das führt dazu, dass aber die Banken negative Bilanzen vorweisen müssen, weil sie halt ein Verlustgeschäft gemacht haben mit diesen Krediten. Und das ist einfach, äh, es ist, ich finde, eine Ironie der Geschichte, dass es Leute gibt, die Elon Musk wegen dieser Idee ein wahnsinnigen Batzengeld gibt. Dreizehn Milliarden. Also man kann sich nicht vorstellen, wie viel 13 Milliarden Dollar sind. Für die Banken war es offenbar keine gute Idee.
33:38 Jan Skudlarek
Also, ich finde es super. Neulich gab es auch diese Metapher, ich weiß gar nicht, ob es bei Zeit war oder woanders. Der Kaiser ist halt nackt. Das ist halt die klassische, Elon Musk ist halt ein Fake. Und ist halt jemand, der etwas vorgibt, ähnlich wie Donald Trump, der auch wirtschaftlich ganz desaströs oft gehandelt hat und auch schon aus dem total privilegierten Elternhaus stammt. Elon Musk irgendwie auch, er wird ja immer so als Self-Made-Man auch erzählt. sich selber natürlich, aber viele, du bist ja wahrscheinlich noch mehr drin, aber da gibt es ja auch erste, weil auch dann Südafrika, dann mit dem Vater und sowas, hat auf jeden Fall nicht vom Tellerwäscher sich irgendwie Tellerwäscher millionärmäßig hochgearbeitet, sondern ist das schon total privilegiert reingegangen und das ja immer so als Wirtschaftsgenie, das ist dann einfach Teil, es ist ein Blender, das ist Teil dieser Blender Dieser Blender-Geschichte, die er als Selbstbild und als Selbstbildpropaganda natürlich nach außen haut.
34:34 Gavin Karlmeier
Ja, ich stelle das hier immer wieder zur Diskussion. Ich habe da eigentlich jedes Mal für Widerspruch bekommen, aber. Ich bin mir da nicht ganz sicher, ob das einfach nur ein Blender ist oder ob er nicht auf eine Art tatsächlichen Wirtschaftsgenie ist. Aber am Ende schafft er es ja. Banken davon zu überzeugen für ein defizitäres Unternehmen, ohne jegliche Perspektive ihm 13 Milliarden Dollar in die Hand zu drücken. Natürlich gibt es Sicherheiten bei Mask, so indem ich Tesla. Aber dennoch, er macht so Taschenspielertricks die ganze Zeit. Er mogelt sich so durchs Finanzsystem und ist am Ende fast immer finanziell gesehen nicht schlechter dran als vorher. Zumindest war das in der Vergangenheit so. Und das würde das, also ich will nicht sagen, dass das was moralisch Vertretbares ist, was er da macht, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob das was Dummes ist, was er da macht, oder ob das nicht ganz schön ausgeklügelt ist.
35:27 Jan Skudlarek
Na, es ist ausgeklügelt, aber was du schon sagst, ob etwas ausgeklügelt ist, heißt ja nicht, ob es gut ist. Also ein ausgeklügeltes Schneeballsystem denken wir an Bernie Madoff oder denken wir an andere Geschichten oder wenn ein cleverer Heiratsschwindel. ist natürlich auch wahrscheinlich irgendwie ambitioniert und weil oder jemand ein Betrüger einfach. Also es ist jetzt kein Betrüger, aber selbstverständlich ist jemand, der Spiel mit Hoffnungen betreibt und erstmal oder oder auch erstmal neutral formuliert gehört es gehört es dazu, dass wir alle, wie alle Menschen auf die Hoffnung und auf die Zukunft spekulieren und dass wir auf ein gutes Outcome spekulieren. Und auch der ganze Aktienmarkt funktioniert ja so. Und man kauft und Unternehmensanteile in der Hoffnung, dass sich die Unternehmen dann positiv entwickeln. Und da gibt es ein Unternehmen, bei denen das irgendwie klarer ist, weil die sich schon Jahrzehnte oder länger gut bewähren, weil die Zukunftstechnologien haben, was auch immer. Aber es gibt ja ganz viel so, dass man erstmal kaufen soll, wenn es gute Gerüchte gibt, wenn es gute Hoffnungen gibt und dass man verkauft, wenn es Fakten gibt, so ungefähr. Also so ähnlich ist das auch, wenn dann Elon Musk kommt und ist schon Milliardär und sagt, hey, ich mach jetzt hier was ganz Tolles aus der Twitter-Nummer und mit mir wird es profitieren. Dann ist es, glaube ich, erstmal aus einer Investmentbank-Sicht erstmal auch sinnvoll, dass man sagt, geil, da gebe ich erstmal Kohle auch als Wette, als Wette auf die Zukunft. Und als Wette, dass man sagt, okay, ich geb dir eine Milliarde und vielleicht wird die halt zwei oder drei oder vier, weil in Vergangenheit hat das ja schon tatsächlich auch gemacht das ja dass er Firmen hochskaliert hat und so. Also das ist durchaus richtig. Aber es gibt auch ganz viele Fälle eben von Leuten, die. Die etwas hochskaliert haben, hochgejazzed haben und so und wo dann die interne und internen Zahlen ganz anders waren. Und irgendwann haben alle gesehen, dass der Kaiser nackt ist. Irgendwann haben alle gesehen, dass das Schneeballsystem nicht funktioniert. Und das, ähm dass da viel heiße Luft dabei ist und das ist hier glaube ich auch der Fall. Also wer jetzt noch denkt, dass der Mann wirklich wirklich ein guter Unternehmer ist, der auch aus wirtschaftsethischer Sicht, weil das lässt sich ja auch nicht, genauso wenig wie sich Politik von der Gemeinschaft koppeln lässt oder der Politikbegriff aus der Gesellschaft einfach wegignorieren lässt, um nochmal die Brücke zu Beginn unseres Gesprächs zu schlagen. Genauso wenig lässt sich ja unternehmerisches Handeln komplett ammoralisch fassen, Also dass wir sagen, ja, Unternehmen handeln jenseits von ethischen Maßstäben und Hauptsache es gibt Fettkohle und Hauptsache sie maximieren Geld und so. Also das macht ein Crack-Dealer auch, das macht ein Heroin-Dealer auch, das macht oder ein Betrüger auch. Also Hauptsache Geld maximieren kann nicht die Idee sein, hinter, also so ein Minimum, ein Minimum an ethischen, an normativen, an sozialen Standards muss da schon drin sein, oder?
38:15 Gavin Karlmeier
Ja, und das betrifft am Ende ja auch jeden, der einen finanziellen Deal abschließt. Und das fängt ja beim Kaufen an. Also man überlegt es sehr genau, schließe ich jetzt meine. Beziehe ich jetzt Strom aus nuklearer Energie oder aus nachhaltiger Energie, kaufe ich, ich glaube, dafür werde ich viel Feedback bekommen für diese Aussage. Oder auch wenn ich Aktien kaufe. Also natürlich kann ich mein Geld vervielfachen, wenn ich mir Reinmetall Aktien kaufe.
38:42 Jan Skudlarek
Hast du Rheinmetall verpasst für eine Rheinmetallreife?
38:46 Gavin Karlmeier
Oder was auch immer es für Unternehmen gibt. Oder kann ich das mit mir einfach nicht vereinbaren, dass ich daran verdiene, dass Munition hergestellt wird?
38:54 Jan Skudlarek
Genau, und das ist ja auch Teil dieser libertären Ideologie, dass man so tut, als würde wirtschaftliche, und übrigens, man sieht das manchmal auch im Liberalen, ne, also ich habe auch ein Buch geschrieben, was sich so, ähm, was diese neoliberale Haltung und diese neoliberalen Freiheitsbegriffe so ein bisschen kritisiert. Und das sehen wir einfach ganz oft, dass Leute, die so tun, dass wirtschaftliches Handeln, neoliberales Handeln, libertäres Handeln, also Hauptsache die Kohle wird mehr, sodass das Also, das ist doch ein total platter Begriff von Freiheit. Und das ist doch ein total dummer Blick aufs Gemeinwohl. Und das ist doch doch eine total unzulängliche Perspektive auf die Gesellschaft. Und jene, die so, und dass wir einfach nur Leute geil finden, weil sie halt irgendwie Milliardäre sind oder so, ich finde, es kommt schon ein bisschen darauf an, was du mit deinen Milliarden machst. Oder eben auch nicht machst oder auch unterlässt, auch ganz wichtig, die ethische Qualität von Unterlassungen. Also jemand wie Musk könnte so viel Gutes tun oder J. K. Rowling oder wer wer nicht alles. Die könnten so viele, auch Zuckerberg sicherlich, ganz viele. Milliardäre könnten so viel Gutes tun, Stich vor Charity, aber ich bin mittlerweile ganz klar Vertreter von Tags the Rich, ne? Hashtag TaxTheRich. Also Steuersätze hoch in dem Bereich, weil es kann nicht sein, dass wir auf Freiwilligkeit von irgendwelchen überreichen Sonderlingen angewiesen sind, damit um damit um die Infrastruktur und die Gesellschaft in wesentlichen Bereichen funktioniert, sondern klar, werdet reich und macht eure Kohle gerne, aber so um ja, weiß ich gar nicht, ob man, ob man überhaupt Milliardäre braucht oder ob wir nicht irgendwann oder sei es ne, ob man nicht überhaupt irgendwann einen Deckel drauf macht und sagt so alles was jetzt mehr verdienst gibt es ja da gab es ja auch kennst du diesen einen tweet den klassischen tweet wo jemand schrieb wenn jemand neun hundertneunundneunzig Millionen hat das dass man dann sagt ja du hast den Kapitalismus gewonnen und so und jetzt jetzt benennen wir eine jetzt benennen wir einen Hundepark nach dir und jetzt aber Aber alles darüber, so hundertprozentiuer. Und da gibt es auch ein gutes Buch auch von namens Limitarismus. Da gibt es auch ein gutes Buch namens Limitarismus von Ingrid Robbins, das sich damit auch beschäftigt. Die sagt noch, die ist noch viel tiefer. Die sagt sogar, wir sollten die höchste. Ansetzen bei 10 Millionen, also als Maximum, was man verdienen darf, überhaupt. Und sie sagt sogar, das ist die politische Obergrenze für Kapital, also in ihrer Sicht in einer gerechteren Gesellschaft. Und sie sagt, dann die moralische Obergrenze, wo man sich so Gedanken macht, ob ich wirklich so viel brauche oder ob ich nicht ein bisschen was abgeben könnte, spenden an andere. Das wäre so eine Million, circa. Das sind natürlich fiktive Grenzen natürlich, man kann es anders setzen. Aber sie ist schon wesentlich unterhalb diesem brauchen wir überhaupt Milliardäre-Ding. Aber das sind jetzt, klar, da kriege ich jetzt wahrscheinlich Öko-Kommunismus und Sozialismusvorwürfe, bin ich auch gewöhnt, dass man jeder, der so ein bisschen Kapitalismus und Elon Musk und Libertarismus kritisch sich äußert, sofort Von den von den Elon Musk-Fanboys, die gerne so wären wie er oder so reich wären wie er, dass man da so niedergeschrieben wird oder hässliche E-Mails bekommt. Das gibt's auch, aber das sind keine moralischen Forderungen von einer anderen Welt. Da muss müssen wir uns Gedanken drüber machen.
42:04 Gavin Karlmeier
Absolut. Also gerade, du hattest ja eben die ethische Qualität von Unterlassung, hast du es genannt, glaube ich. Und das gilt ja aber auch im Umgekehrten. Es zwingt ja niemanden Elon Muske zu jetzt der Art. radikale politische Positionen zu beziehen, derart radikale Hassrede zu verbreiten. Ich hätte genauso gut einfach der Autoschrauber bleiben können. Ich sage das immer über Elon Musk, hättest du geschwiegen, wärst du Philosoph geblieben, hätte er sich niemals in diese Manege gestellt und gezeigt, welch Geisteskind er ist. Er hätte diesen Pioniersstatus, diesen Visionärsstatus, den er bei vielen hatte, wahrscheinlich für immer behalten, auch wenn das vielleicht ungerecht gefertigt ist. ungerechtfertigt gewesen wäre. Aber eben dem Moment hätte er das alles niemals gemacht. Es hätte sein Ego, seinem Ego wahrscheinlich besser getan, als diesen Kampf aufzunehmen.
42:53 Jan Skudlarek
Ja, total, Nestita Quizzes, ne? Also hättest du geschwiegen und ich denke auch, also wir sehen es bei ganz vielen Leuten, dass wir die Ich glaube auch über Höhen und es ist ja auch interessant. Leute machen das Außergewöhnliche, sei es mehrere Firmen, oder sei es man es besonders gut im Sport oder in der Kunst oder so. Und dann kommen natürlich von außen Erwartungen oder Fragen an oder man ist super berühmt oder Taylor Swift oder so, ne? Und dann kommen natürlich von außen erstmal der Blick von aber Millionen, vielleicht sogar Milliarden Menschen bei einigen wenigen und man fragt sich, was ist das wohl für einer oder für eine? so und dass diese Leute dann überhöht werden und so zu Halbgöttern irgendwie werden, das geht, das geht vielleicht eine Weile gut. So oder zu Obergenies, ne? Und bis sie sich selber demontieren. Und in dem Fall von so einem Obernarzissten. Und vielleicht muss man auch ein Obernarzisst sein, um überhaupt in diese Sphären reinzukommen, muss man auch dazu sagen. Weil wer, also einer wie Musk selber, Hätte sich schon vor 20 Jahren einfach zurücklehnen können und sagen, ich trinke hier meine Kai Pirinha und hänge auf meiner Yacht so ungefähr.
43:54 Gavin Karlmeier
Aber diese Leute wollen ja auch denken aber MySpace-Chang. Ja, total.
43:59 Jan Skudlarek
Der ist Fotograf, ne? Der ist, glaube ich, ähm, der ist, glaube ich, Hobbyfotograf. Also der ist ja genau. Das ist so, oder auch der Typ, einer der Studie-VZ-Leute, auch im Deutschen, der hat dann auch, glaube ich, der ist noch Investor, der ist noch so Risikokapitalgeber, aber sowas, ne? Also wo man auch denkt, ja, da haben Leute mal oder denken wir an die Frau, die, ähm, die ist Ärztin, ich denke an die Dame Charm-Autorin, die vor zehn Jahren, glaube ich, ist ja das Dame Charm Buch geschrieben hat, das dann auch vier Millionen Mal so sich verkauft hat und so irre und sie hat auch kein zweites Buch geschrieben und so. Und die ist Ärztin, die hat einen tollen Job und falls sie zuhört, viele Grüße. Aber ja, ähm Man muss schon irgendwie auch die Action wollen und den Stress wollen. Und Elon Musk hat sich quasi, der ist quasi. Süchtig nach der Droge, die er selber quasi bereitstellt. Also Desinformation, Verschwörungstheorien, Hassrede, Bluthochdruck Das hat er sich einfach, ähm, der ist ein Troll und hat sich seine eigene Trollecke gekauft. Da gab es ein ganz tolles Comedy-Video von ein paar Tagen, wo jemand so quasi das parodiert hat, von wegen Elon Musk kauft eine Bar oder so. Und da war das irgendwie so, hat er so quasi. Dialog mit sich selber inszeniert und irgendwie so, ja hey, ich glaube, ich kaufe diese Bar, ich bin so gern in der Kneipe und ich trinke halt gern Bierchen so. Ich glaube, ich kaufe das Ding einfach. Und dann ging es halt immer so weiter, wie ihr halt dann quasi naiv da reingeht und einfach die Kneipe halt runterrockt und immer beschissener macht für alle. Und genauso hat es Mask halt gemacht. Der fand das irgendwie nett, da rumzuhängen und fand die Likes gut und die Retweets gut. Ja, und dann hat das gekauft. Ja, und es ist eine sehr menschliche, allzu menschliche Geschichte auch, aber auch mehr eine traurige. Und wenn man nachsichtig wäre, dann auch eine Tragödie. Aber da er es so schlecht macht für uns alle und so vielen Menschen eigentlich ja einfach einfach dass er Gesellschaften ja auch angreift offene Gesellschaften, demokratische Werte, dass wir das alles also jetzt Stichwort England, Stichwort USA, Stichwort Bürgerkrieg, also wir jetzt in Mask-Mitleid und in Mask-Psychotherapie und Ferndiagnosen abgleiten, muss man wirklich gucken, dass man dem Ganzen strukturell habhaft wird und dass man dem Mann irgendwie ein paar Riegel verschiebt.
46:10 Gavin Karlmeier
Und wir denken an MySpace Tom, Thomas Anderson übrigens, ich habe es währenddessen kurz gecheckt. Der hat 2005 für 580 Millionen Dollar verkauft Und der letzte Satz in seinem Wikipedia-Eintrag ist: 2009 wurde er als Präsident entlassen. Ende der Geschichte. So könnte es doch auch gehen.
46:26 Jan Skudlarek
Guter Mann, man fragt sich genau, man würde gerne mal so einen Persönlichkeitstest von dem sehen, ne? Was bei dem so eigentlich, was so Narzissmuswerte oder was bei ihm so geht, einfach was da für ein Typ ist so.
46:35 Gavin Karlmeier
Oder auch einfach nicht. Weil einfach, dass wir es nicht wissen, macht die Geschichte ja so schön. Weißt du, wenn wir jetzt hören, okay, der sitzt seit Jahren irgendwie bei Palantir im Vorstand, das würde alles kaputt machen. Aber wenn wir es einfach alles nicht wissen, es ist doch schön.
46:50 Jan Skudlarek
Es ist schön, wenn Menschen Geheimnisse haben noch, es stimmt.
46:53 Gavin Karlmeier
Übrigens, Elon Musk wird nochmal verklagt, also X wird verklagt, aber so weit auseinander ist es ja nicht. Und zwar von dem taiwanesischen Unternehmen WeWin. WIWN, denn X hat dort für 120 Millionen Dollar Produkte gekauft, Serverteile wie es heißt, und die Rechnungen einfach nicht bezahlt. Und ich dachte, ich dachte dieses, wir zahlen die Rechnung nicht mehr, wir hätten das so ein bisschen hinter uns gelassen. Aber es scheint offenbar nach wie vor ein großes Thema zu sein, dass einfach hier nach wie vor diese Serverteile nicht bezahlt werden.
47:27 Jan Skudlarek
Es ist doch eigentlich das Allergeilste. Da wird als wirtschaftliches Genie gefeiert und dann bezahlt er einerseits seine Rechnungen nicht und verklagt dann andererseits die Leute, von denen er eigentlich Geld will, so Werbegeld zum Beispiel. Und das ist einfach so. So gegen jede Logik und einfach so ein Bullshit und so und ich weiß nicht. Also, ich glaube, da sehen wir einfach, dass für die Ultrareichen und für eben eine ganz besondere kleine Klasse Mensch ganz andere Spielregeln gelten. Und das sollte uns weniger inspirieren zu Neid und Anerkennung und eher Fragen aufwerfen, warum das so ist und warum wir. Einigen wenigen Menschen, wir reden hier vielleicht von ein paar tausend auf der Welt, wenn wir jetzt in Richtung Milliardäre oder besonders reiche gehen, warum die halt, ich glaube, es gibt sogar weniger Milliardäre, aber warum, warum wir denen, warum wir denen das erlauben, warum wir denen erlaubben, dass wir Sie ganz andere Spielregeln gelten als für uns andere.
48:25 Gavin Karlmeier
Ich glaube, das spielt schon totale Küchentischpsychologie. Aber natürlich spielt da auch eine Form der Anerkennung mit drin, dass wir alle denken, Geld ist gleich Erfolg ist gleich, der hat was geleistet. Und Menschen, die viel geleistet haben, denen muss man auch Dinge zugestehen. Das ist so ein bisschen, wie wenn ich irgendwie eine harte Arbeitswoche habe und dann sage, ich muss jetzt mal irgendwie die Beine hochlegen und Leute sagen, ja, das hast du dir auch verdient. Und das ist wahrscheinlich der gleiche Reflex.
48:53 Jan Skudlarek
Übrigens auch zur klassischen Genie-Eerzählung gehört ja auch das dazu. Also hält sich nicht an Riegeln, so setzt sich. Straftäter und Serienmörder und was auch immer halten sich auch nicht an Regeln und wir vergöttern sie nicht. Also es gibt viele Leute, die sich nicht an Regeln halten. Und oder wenn ich auch, wenn ich oder du, wenn wir aufhören, unsere Steuern zu zahlen, unsere Rechnungen zu bezahlen, dann kommt halt irgendwann das Finanzamt und dann kommt irgendwann der Staatsanwalt. Wald und dann kommt sowas halt. Also, es ist dann tatsächlich viel weniger Nachsicht für die anderen normalen Regelignorierer und Übertreter als für diese ganz besondere Kaste der Superreichen, indem wir das. Auch glaube ich deswegen nachsehen, weil sie ja auch zum Teil die Regeln machen. Ne, weil sie zum Teil die Regeln machen, weil sie an den, weil sie lobbyismusmäßig an den Schaltstellen sitzen. Ich hab's übrigens auch nachgeguckt, gerade ganz kurz, im Jahr zweiundzwanzig, zwei tausend zweiundzwanzig gab es über 3000 Meter. Milliardäre weltweit. Also ganz falsch schlage ich gar nicht in eine Schätzung. Ja, und warum wir denen das so ein Sonderverhalten zubilligen und es zum Teil einfach super cool finden, dass die machen was, was sie wollen, während für uns anderen kleinen Leuten anverstrichen echte Regeln gelten, die echt Konsequenzen auch mit sich, ähm mit sich führen. Naja, das ist schon, sollten wir vielleicht mal erörtern.
50:08 Gavin Karlmeier
Ja, schaffen wir, glaube ich, heute nicht mehr. Aber ich habe noch zum Schluss zwei Zahlen, die vielleicht ein bisschen Ja, weiß ich nicht, ob die Hoffnung stiften. Aber zum einen gibt es ja, also vorneweg durch den DSA, den Digital Services Act Sind die Social-Media-Anbieterunternehmen dazu verpflichtet, Nutzungszahlen an die EU zu melden? Und zwar alle sechs Monate. Und dabei geht es nicht um angemeldete NutzerInnen, sondern um aktive NutzerInnen. Und es ist so, dass X innerhalb der EU innerhalb der letzten sechs Monate 5% NutzerInnen verloren hat im Vergleich zum letzten Halbjahr. Das ist. Erstmal eine Trendwende, kann man sagen, weil wir hier erleben, dass sich Leute auf Marvon Ex zurückziehen. Das ist natürlich verschwindend geringer Wert. 5% kann auch fast statistische Ungenauigkeit sein. Aber immerhin Immerhin sieht es dann aus, als würden Leute hier in Europa sagen, was soll ich denn da eigentlich noch? Und das ist doch erstmal nicht schlecht.
51:05 Jan Skudlarek
Das ist erstmal nicht schlecht, aber wie gesagt, individuelle Freiwilligkeit ist das eine, ne, und das andere, ob man sich an rechtsstaatliche Prinzipien hält an An die Säulen unserer pluralen Demokratie und oder auch Menschenrechte, hast du schon ein zweimal erwähnt. Also ob man sich an ob man die Würde anderer Menschen respektiert oder ob man einen von der Infrastruktur einen digitalen Raum schafft, wo Menschen Menschenwürde mit Füßen getreten wird, wo zum Bürgerkrieg aufgerufen wird und wo alle sich gegenseitig an die Gurgel gehen sollen. Das ist eben, glaube ich, etwas, wo dann EU oder Brasilien oder eben Länder dann wirklich Schritte Auch mutige Schritte auch nehmen müssen und sagen müssen: so, hey Freundchen, so nicht, auch wenn du reich bist, auch wenn du Arbeitgeber bist. Das geht so nicht klar und das ist ein zu krasser Regelverstoß, auch wenn du arschreich bist.
51:56 Gavin Karlmeier
TikTok übrigens, um das der Vollständigkeit halber noch dazu zu nennen, hat eine hat auch DSA Gemäß Zahlen gemeldet und die sind um 8 Millionen gestiegen im Vergleich zum letzten Halbjahr und die waren im Halbjahr davor auch schon mal um 8 Millionen im Vergleich zum Halbjahr davor gestiegen. Sind also jetzt bei durchschnittlich 150 Millionen NutzerInnen innerhalb der EU. TikTok. Monatlich aktiv.
52:18 Jan Skudlarek
Ja, ist echt so und gerade die jungen Leute, ne? Ist gerade echt einiges so. Bist du bei TikTok? Nein, du bist nicht bei TikTok, ne? Auch nicht.
52:25 Gavin Karlmeier
Also ich versuche es auf ein Mindestmaß zu halten. Aus beruflichen Gründen muss ich es manchmal benutzen. Ich selber habe da zweimal ein Video hochgeladen. Das zweite lief auch gar nicht so schlecht. Es hat 20. 000 Views bekommen oder so wahrscheinlich schon okay. Aber ich versuche es weitgehend zu meiden. Ich fühle mich auf Instagram deutlich höhere, persönlich.
52:43 Jan Skudlarek
Dito, Dito, Dito. Ich habe glaube ich auch drei, vier Videos hochgeladen und hatte auch irgendwann die Vorstellung, dass ich das mache, aber dann hatte ich die Wahl zwischen TikTok und Podcast. Ich habe ja auch einen, ne, es kommt, es kommt der Werbeblog. Ich habe ja auch einen eigenen Podcast, also
52:59 Gavin Karlmeier
Ich hab noch zwei kleine Meldungen, aber platziere das gerne, jetzt versteckt was.
53:02 Jan Skudlarek
Nein, Quatsch, aber genau, dann habe ich gemerkt, wow, das passt beides nicht. So entweder TikTok oder Videos hochladen, schneiden, was auch immer machen, oder eben eher den ganzen Podcast-Kram und dann hatte ich doch eher Bock auf den Podcast-Kram Und eben auch die Plattform ist ähnlich auch wie X, ne? Die ist dann auch nicht ganz ohne, so einfach, auch was die Kommentarspalte, den Kommentarspalten-Vibe angeht zum Teil. Gerade bei politischem Content, den ich ja präferiere, der mich interessiert. Habe ich auch gedacht so, boah, nee, so das das kann ich mir nicht noch, das kann ich mir nicht noch antun.
53:31 Gavin Karlmeier
Aber jetzt sag doch mal, wie heißt dein Podcast?
53:34 Jan Skudlarek
Mein Podcast heißt nicht noch ein Politik-Podcast und erscheint, erscheint im Vergleich zu dir lächerlich, erscheint monatlich In der Regel jetzt im August ist Sommerpause, aber scheint im Monatlichen, es geht um Politikthemen, um Digitalthemen, um Gesellschaftsthemen, um Klimathemen, dies, das und genau, sowas.
53:53 Gavin Karlmeier
Hört da alle rein. Und Bücher schreibst du auch noch? Also du hast schon Artikel.
53:57 Jan Skudlarek
Bücher schreibe ich auch. Bücher schreibe ich auch, Artikel schreibe ich, einen Newsletter habe ich auch, den man folgen kann. Ich also genau. Man sucht sich ja. Man sucht sich, dass man beschäftigt ist, du ja auch und wenn Man macht viel und wir machen viel und oft macht's Spaß. Oft macht es Arbeit, aber meist macht es Arbeit und oft macht es Spaß. Und genau, jetzt steht erst ein kleiner Urlaub an. Das ist auch nicht ganz unwichtig.
54:22 Gavin Karlmeier
Perfekt. Fährst du in die Schweiz?
54:25 Jan Skudlarek
Frankreich.
54:27 Gavin Karlmeier
Weil das ist jetzt die erste der letzten beiden Meldungen. In der Schweiz plant die Regierung jetzt eine Adaptierung des Digital Services Act der EU. Für die Schweiz. Das heißt, auch dort plant man jetzt eine tatsächliche Regulierung sozialer Netzwerke und die Prämisse dort, die dort gilt ist. Was offline illegal ist, sollte auch online illegal sein. Und möchte es eben jetzt dementsprechend analog zur EU eben auch so durchsetzen. Eine Regulierung großer Kommunikationsplattformen, wie Sie sagen.
54:56 Jan Skudlarek
Das klingt gut, das klingt wirklich sehr gut. Nein, für die nächsten zwei Wochen. Ich plane eine Adaptierung der französischen Lebenskunst. Das ist das, was ich in den nächsten zwei Wochen zwölf Wochen.
55:08 Gavin Karlmeier
Wein statt online.
55:10 Jan Skudlarek
Wein, Käse, alles, ja, genau.
55:12 Gavin Karlmeier
Perfekt. Ich finde aber, das zeigt so ein bisschen, wie mächtig die EU dann ja auch ist, wenn sie halt eben Länder, die nicht in der EU sind, inspiriert und selbst wenn es nur Copy-and-Paste-Vorlagen sind, die dabei helfen. solche Regulierungen eben schneller auf den Weg zu bringen. Hey, perfekt, do it.
55:28 Jan Skudlarek
Absolut, absolut. Und ja Es existiert nicht im luftleeren Raum. Das digitale Leben und das das Offline und das Online-Leben ist die Ehe, ich sehe da auch keinen großen Unterschied. Wir alle sind viele online, manche von uns mehr, manche weniger, aber dass man so tut, als wäre die Online-Sphäre so eine ganz komische neue, klar Merkel, Neuland, Hashtag Neuland So, aber klar, das stimmte damals oder auf einen ganz großen Bogen hin gesehen stimmt es, aber wir alle sind so viele online und offline, es vermischt sich sowas von alles, und dass wir die digitale Infrastruktur zum Teil in den Händen von Elon Musk und Konsorten verkümmern lassen, ist suboptimal tatsächlich. Und dass man da so eine Regierungsverantwortung hat, da stimmen die meisten wahrscheinlich zu.
56:10 Gavin Karlmeier
Und wer sich dagegen ärgert, und das ist nämlich jetzt der letzte Werbeblock, heute ist kein echter Werbeblock, aber interessant. Es ist jetzt eine zertifizierte Streitbeilegungsstelle online gegangen. Und zwar geht es um user-rights. org. Das ist ein Unternehmen, bei dem Man nichts zahlen muss, aber sich dort beschweren kann, wenn soziale Netzwerke Entscheidungen getroffen haben, mit denen man nicht einverstanden ist. Sie sind, wie gesagt, zertifiziert, ist keine Werbung, nicht bezahlt. Die Tagesschau hat darüber auch berichtet. Es ist tatsächlich Nachrichtlich, aber man muss nichts dafür bezahlen, sondern die Idee ist, die sind jetzt eine außergerichtliche Streitbeilegungsstelle die eben solche Probleme, die man mit sozialen Netzwerken hat, eben beilegen wollen. Dabei geht es um die Unternehmen TikTok, Instagram, LinkedIn zunächst Weitere Plattformen sollen folgen, wie es heißt. Ich glaube, bei X ist das erstmal vergeblich, da irgendwie so eine Schlichtung herbeizuführen. Aber die Idee ist nämlich tatsächlich, dass die Plattformen am Ende dafür zahlen sollen. Und die machen das eben tatsächlich auf Grundlage der Bundesnetzagentur. Das heißt, da gibt es jetzt so eine Art unabhängige Stelle, die eben in der Mitte steht, wo man hingehen kann und sagen kann, das soziale Netzwerk hat sich irgendwie dämlich verhalten, bitte klärt das für mich. Also sowas Ist halt am Ende eine zivilgesellschaftliche Maßnahme, aber eine, die wir halt brauchen, weil es eben sonst keine anderen großen Möglichkeiten gibt.
57:24 Jan Skudlarek
Total, da sind wir wieder auf dem auf der Frage Kollektivität oder wie kriegen wir gemeinschaftlich, gesellschaftlich was hin und da geht es auch um. Gemeinschaftliche Selbstwirksamkeit, also dass wir alle klar sind, wir als Einzelperson machtlos, was jetzt Meta will, was jetzt Musk will und was jetzt Insta und Co. alle machen, da haben wir als Einzelperson sehr wenig zu melden. Aber ich glaube, um das Ganze so optimistisch selbst zu machen. wirksam hier enden zu lassen, wenn wir uns zusammentun und wenn man zusammen sagt, hey, das wollen es so nicht und man kann da auch bürgerbewegungsmäßig mehr Druck erzeugen, das ist, glaube ich, keine schlechte Idee.
58:00 Gavin Karlmeier
Das ist ein schönes Schlusswort. Vielen Dank, lieber Jan, dass du dir die Zeit genommen hast. Ich würde mich freuen, wenn du nochmal wiederkommen würdest. Ich glaube, mit Blick auf die Wahl haben wir da nochmal ein bisschen was zu besprechen. Und vielen Dank. Ich wünsche dir jetzt erstmal einen tollen Urlaub. Und alle, die bis hierhin gehört haben, haben bestimmt Bock auf mehr Hakendrand-Content. Und den findet ihr mit der Hagendr-Community. im eigenen Discord unter hagendrand. org. Wir sind kurz vor den 1000, deswegen, wenn ihr die ganze Zeit immer zuhört und denkt, ich muss mal in diesen Discord kommen, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um diese 1000 zu knacken. Weil das irgendwie ist so mein Jahresziel. Da würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank, lieber Jan, bis zum nächsten Mal und einen wunderschönen Abend, Tag, alles.
58:42 Jan Skudlarek
Danke für die Einladung, danke fürs Zuhören. Viele Grüße an alle und ja, tschau, ciao. Ciao macht's gut