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Folge 348 · 1. November 2024 · 42 Min.

Blitznotizen aus Pennsylvania

mit Charlotte Voß

Musks 1 Millionen-Dollar-Verlosung könnte nicht nur gegen das Wahlrecht, sondern auch gegen das Lotteriegesetz verstoß. Aber Al Capone haben ja auch wegen Steuerhinterziehung ranbekommen. Außerdem: Reddit ist in der Gewinnzone – und hat sich da vermutlich clever selbst hingegoogelt.

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Hallo Charlotte.

00:08 Charlotte Voß

Hallo Gavin.

00:10 Gavin Karlmeier

Bei mir ist heute Charlotte Voss, Mitarbeiterin des Audience Development Einheit des Deutschland Radios vom Deutschlandfunk. Und ich freue mich, dass du heute mal wieder hier bist. Wir haben uns ewig nicht gehört. Also zumindest ewig im Podcast nicht.

00:24 Charlotte Voß

Ja, schon länger her, habe ich auch das Gefühl.

00:27 Gavin Karlmeier

Ich möchte mit einem Thema einsteigen, das mir im Zuge der seit gestern gefühlt 150. 000 Mal zugeschickt wurde, weil Dennis Eugel, den kennt man noch aus verschiedenen Zusammenhängen, Dennis Ujail hat einen Tweet geschrieben. Er hat geschrieben, hello Mr. Elon Musk. Kannst du mir erklären, also auf Englisch, warum ich diese Nachrichten auf meinem Telefon kriege von Menschen, denen ich nicht folge? Bezahlen Sie dafür oder bekommen Sie das von deinem Haus geschenkt? Und dann ein Screenshot, bei dem ihr so Benachrichtigung von Ex bekommt. Ein Tweet, den Alice Weidel geschrieben hat und ein Tweet, den Björn Höcke geschrieben hat. Und da liegt natürlich die Vermutung nahe, dass X sowas inzentiviert und solche politischen Extrempositionen aus irgendeinem Grund den Leuten eher als. Vorschläge ausspielt, als das mit anderen Inhalten passiert. Also ich weiß nicht, ob Dennis Uchell jetzt auch irgendwelche Tweets von irgendwelchen Leuten, die Shit posten, vorgeschlagen kriegt. Wahrscheinlich nicht. Ich will das so ein bisschen entschärfen mal, weil das mir so oft geschickt wurde, dass ich mich dazu positionieren will. Weil ich glaube auch nicht dass Ex hier gezielt Inhalte der AfD verstärkt, zumindest nicht in der Form, dass er das vorgeschlagen kriegt. sondern ich würde einfach behaupten, dass Dennis Cell einfach sehr viele politische Inhalte angezeigt bekommt und sich auch anguckt, also seinen Algorithmus dahingehend trainiert hat zum einen. Und zum anderen Inhalte der AfD einfach wahrscheinlich sehr interaktionsstark sind, also sehr umstritten, sehr viele Kommentare und dementsprechend von der Plattform als sehr relevant betrachtet werden. Das ist ja so meine Lesart.

02:07 Charlotte Voß

Genau, das glaube ich auch. Also man kann das ja auch einstellen. Also ich glaube, Dennis UCL könnte auch hingehen und sagen, ich möchte gar keine Notifications mehr bekommen von Leuten, denen ich nicht folge, weil das Das ist ja so ein abgestuftes Ding. Entweder kriege ich gar keine Notifications oder nur von bestimmten Leuten, denen ich folge, oder das, was die Plattform als relevant für mich erachtet. Und wenn natürlich die Plattformen zunehmend eher von rechtslastigen Accounts genutzt werden, viele nicht so rechtsklassige sind ja auch gegangen und die natürlich gleichzeitig sehr kontrovers und sehr engagement getrieben, dann klar, werden die da halt ausgespielt. Finde ich auch nicht so erstaunlich. Finde ich natürlich trotzdem nicht unproblematisch, aber nicht erstaunlich.

02:45 Gavin Karlmeier

Richtig, ich glaube, dem liegt ein strukturelles Problem von Ex zugrunde. Das nicht bedeutet, Ex befördert Rechte stärker auf unsere Bildung. Bildschirme, sondern das strukturelle Problem ist, dass die Art und Weise, wie X funktioniert, halt einfach polarisierende Inhalte einfach sehr stark befördert. Und diese polarisierenden Inhalte, die sie zum Beispiel messen daran, welche die meisten Replies bekommen, eben Leuten eher vorgeschlagen werden, damit mehr Menschen die Plattform nutzen. Also ich glaube, das ist eher so ein Kernproblem, plus natürlich eine komplette Verschiebung des Diskurses nach rechts auf X, sodass eben so Leute wie die AfD die einfach dort eine sehr, sehr große Aufmerksamkeit genießen von den Leuten, die die Plattform noch benutzen.

03:27 Charlotte Voß

Plus die beiden werden vermutlich irgendeine Art von Verifizierungshaken haben.

03:31 Gavin Karlmeier

Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit haben sie.

03:33 Charlotte Voß

Das gibt Ihnen ja auch nochmal Glaubwürdigkeit in Anführungszeichen.

03:38 Gavin Karlmeier

Ja, das stimmt. Wobei sie haben wahrscheinlich sogar den grauen Haken, ne? Nein, Alice Weidel hat den blauen Haken.

03:43 Charlotte Voß

Hat sie?

03:43 Gavin Karlmeier

Ach, ja.

03:45 Charlotte Voß

Ja, sie hat ja auch kein Amt, ne? Sie ist natürlich Politikerin, aber sie hat ja kein Amt. Der Grau ist ja eigentlich für staatliche Vertreter.

03:53 Gavin Karlmeier

Ja. Stimmt, Björn Höcke, ich guck mal, was mit ihm ist. Ich bin nicht eingeloggt übrigens an diesem Browser. Auch ein blauer Haken. Also Beide zahlen offenbar dafür.

04:06 Charlotte Voß

Ja, interessant, weil sie haben natürlich immerhin Mandate im Parlament, aber das scheint nicht auszureichen.

04:12 Gavin Karlmeier

Ja, das ist in der Tat interessant. Müsste man mal überprüfen, ob das auch für andere MandatsträgerInnen gilt oder ob die möglicherweise in grauen Haken. . Also ich habe eh das Gefühl, dass dieser graue Haken, der ja sehr häufig vor allem Ministerien tatsächlich dann auch in die Hand gedruckt wird oder auf Scholz. Dass der ansonsten relativ willkürlich verteilt wird. Ich weiß nicht, ob man den gezielt beantragen kann, wenn man eine staatliche Organisation ist.

04:34 Charlotte Voß

Das habe ich mich auch gerade gefragt.

04:36 Gavin Karlmeier

Friedrich Merz hat auch einen blauen Haken.

04:38 Charlotte Voß

Ja, hat auch kein Amt in dem Sinne, abgesehen vom parlamentarischen Ämtern.

04:45 Gavin Karlmeier

Spannend. Ja, wollte man ins Tief einsteigen. Könnte man mal eine schöne Recherche machen, vielleicht in Zusammenarbeit mit Frag den Staat oder so. So eine Liste mit allen Abgeordneten. Wer zahlt für den blauen Haken?

04:58 Charlotte Voß

Den blauen Haken ist es schon peinlich, finde ich, als Politiker für den zu bezahlen.

05:02 Gavin Karlmeier

Mhm. Finde ich auch. Christian Linder müsste nach der Logik aber den grauen Haken haben.

05:07 Charlotte Voß

Ja.

05:08 Gavin Karlmeier

Und den hat er auch, ja.

05:09 Charlotte Voß

Ja, also ich glaube, so die Bundesministerien und so werden sie drauf haben. Und das dann auch auf Landesebene anders aussieht. Landesminister, Ministerin. Hendrik Wüst.

05:23 Gavin Karlmeier

Hendrik Wüst hat gar keine Verifikation.

05:27 Charlotte Voß

Gar kein Haken oder kein Profil?

05:30 Gavin Karlmeier

Keine Verifikation, kein Haken. Guck mal, haben wir hier direkt einen neuen Geschäftsmodell. Ich habe schon was rausgefunden. Was Ex übrigens jetzt vorhat. ist, äh, dass sie versuchen, ihre Community-Nodes zu beschleunigen. Also es gibt ja das Problem, dass die Community-Nodes erst so viel später unter den Inhalten angezeigt werden, dass es eigentlich fast kaum noch Sinn macht, weil den das Gros der Reichweite längst erreicht wurde. Also die Leute sehen viel häufiger, ist ja ein bekanntes Problem, das wir auch aus dem Journalismus kennen, dass viel mehr Leute die falsche Meldungen lesen oder den Fehler als die Richtigstellung. Und das ist mit den Community-Nodes ähnlich. Wir haben ja auch schon mal darüber gesprochen, da gab es eine ganz spannende Untersuchung darüber, dass durch die Art und Weise, wie Community-Nodes tatsächlich dann den Weg auf die Plattform finden, dass dadurch 80, 90 Prozent der wertvollen Community-Nodes niemals angezeigt werden. Also dass einfach dieses System in sich eher dazu führt, dass viele Community-Nodes niemals Das Licht der Welt erblicken. Und X hat offenbar da Handlungsbedarf gesehen und möchte jetzt eine Art Unterfeature zu den Community Nodes ausrollen mit dem Namen Lightning Nodes. Diese Blitznotizen sollen, wie Ex selber schreibt, in nur 14 Minuten 33 nach dem Verfassen und 18 Minuten 20 nach dem Verfassen des Beitrages selbst live gehen können. Das ist zumindest der Plan. Es ist allerdings völlig unklar, wie oft diese Lightning Notes zum Einsatz kommen sollen. Wie die genau aussehen wird.

07:03 Charlotte Voß

Also wie wird das festgestellt? Jetzt ist hier eine Lightning Note.

07:07 Gavin Karlmeier

Also die Formulierung ist In einem Update sagt das Unternehmen, dass es das Bewertungssystem, das die Funktion steuert, umgestaltet hat, sodass sie von den NutzerInnen erstellten Notizen nun weniger als 20 Minuten nach Veröffentlichung eines Beitrags auf der Plattform erscheinen könnten. Am Ende des gleichen Textes steht aber auch, dieses neuere, schnellere System könnte die Probleme ändern, dass die Community Notes sehr häufig gar nicht gesehen werden. Das wird davor nochmal erklärt. Obwohl unklar ist, wie oft diese neue, schnellere Lightning-Version des Prozesses tatsächlich zum Einsatz kommen wird, denn nicht alle Beiträge mit unrichtigen Informationen, falsch dargestellten Fakten oder KI-generierten Bildern. Wirden sofort zur Überprüfung gekennzeichnet, wenn sie überhaupt geprüft werden. Also ist es eigentlich mehr so ein Versprechen, dass da jetzt was passiert, aber völlig unklar, was genau. Und also ist es nicht ganz bis zum Ende gedacht, mal wieder.

07:58 Charlotte Voß

Also wenn man jetzt in so einen Minutenzählbereich kommt, dann sieht man schon, wie albern das ist. Also natürlich ist es so, dass wenn Falschinformationen stundenlang irgendwo stehen, ist es schlecht. Aber ich glaube, eine sehr virale Meldung kann auch nach zehn Minuten, fünfzehn Minuten schon gut rumgehen. Und das beseitigt ja das grundsätzliche Problem nicht, dass es neben den Community-Notes einfach gar keine Moderation, keine Content-Moderation mehr gibt. Also war das ja nicht gedacht, als das mal ursprünglich irgendwann erfunden wurde. Ich glaube, wenn du vor Elon Musks Zeit, dass das halt komplementär ist zu den anderen Content-Moderation und Reporting-Möglichkeiten. die dann halt abgeschafft wurden. Also es löst ja das Problem nicht. Das ist ja irgendwie Kosmetik.

08:43 Gavin Karlmeier

Ja, das ist nämlich genau der Punkt. Also ich, ich bin ja, das habe ich ja auch schon mal ein paar Mal gesagt, ne, aber ich bin ja eigentlich ein großer Freund dieses Features. Ich finde das ja eine gute Idee, dass es die Möglichkeit gibt, dass die Community so ein bisschen korrektiv spielen kann und sagen kann, hier ist ein Fehler, hier ist ein Fehler und dann durch ein Abstimmungsverfahren geprüft wird, ist das eigentlich eine sinnvolle Anmerkung. Und Es passiert auch bei Ex nach wie vor sehr häufig, dass Inhalte gecommunity-noted werden, die halt nachweislich falsch sind. Und das halt einfach sehr oft dadurch eine Richtigstellung passiert. Deswegen, ich bin nicht grundsätzlich ein Feind dieser Idee, aber wie du schon sagst, sie ist halt eine alte Twitter-Idee, da hieß sie noch Bird Watch in der ursprünglichen Iteration. Und dass da jetzt ein bisschen versucht wird, das zu optimieren, finde ich ja erstmal eine ganz gute Idee. Aber ich finde, dass diese ganze Geschichte aber im Grunde eigentlich zeigt. dass man bei X sich nicht so richtig damit auseinandersetzt, wie man wirklich an den Kern der Probleme gehen kann, sondern dass man sagt, na, es dauert alles so lange und wir schaffen das jetzt nach 18 Minuten und 20 Sekunden. Ohne das weiter zu erklären und ohne zu sagen, hey, diese neuen Lightning-Nodes funktionieren übrigens so und so. Und in dem Moment, wenn es jemand meldet, dann taucht das schnell bei allen auf. Also Das vermutlich wird es irgendeinen Prozess geben müssen, der die Möglichkeit gibt, du kannst ja bei Tweets selber anklicken, dass du dort eine Community-Notes beantragen möchtest, bestellen möchtest sozusagen. Und dann wird den Leuten, die Community Note-KontributorInnen sind, wow, dann wird denen angezeigt, hier dieser Tweet müsste mal geprüft werden und dann kann man das machen. Und dann taucht dieser Community Note früher oder später dort auf. Ich finde das auch nicht verkehrt, dass man sich überlegt, da ein Eilverfahren reinzubringen für Tweets, die möglicherweise zum Beispiel extrem reichweiten stark sind. Oder von denen aus Trending Topics ausgehen oder Beiträge, die einfach nur extrem schnell viel geteilt werden, dass man sagt, wir müssen hier schnell reagieren, weil dieser Tweet wird gerade sehr, sehr schnell von vielen Leuten gesehen. Aber all diese Dinge, die ich jetzt gerade gesagt habe und die ich mir so herleite, die weiß ich nicht von Ex. Die kennen wir nicht. Das heißt, das ist nur mein Versuch, irgendwie eine Annäherung an dieser Ankündigung Lightning Notes zu wagen. Weil wir wissen nicht, wie das genau aussehen soll. Es ist erstmal nur ein leeres Versprechen.

11:00 Charlotte Voß

Und es ist ja auch, also wie die Community-Notes ja insgesamt auch anfällig für eine gewisse Art von Missbrauch. Also es gab ja durchaus auch schon Community-Notes, die etwas richtig gestellt haben, wo es nichts richtig zu stellen gab. Wenn es dann noch schneller geht und dann noch schneller irgendwas, ich sag mal, durchgewunken wird, als ja, ja, das ist falsch, weil es irgendwie eine konzertierte Aktion war gegen irgendeinen Inhalt ist es vielleicht gar nicht besser, dass es schneller ist.

11:24 Gavin Karlmeier

Voll. Also das ist natürlich auch das Risiko, wenn du so einen Prozess beschleunigst, dann nimmst du natürlich auch die Möglichkeit. der Korrekturen, dieser Korrekturen. Ja, ich würde mir aber trotzdem immer noch, ich bestehe, also ich bleibe dabei, ich würde mir Community Notes auch für Plattformen wie YouTube zum Beispiel wünschen.

11:43 Charlotte Voß

Ja, aber als Ergänzung halt, ne? Nicht als alleinstellung.

11:45 Gavin Karlmeier

Ja, natürlich, nicht als Content. Ja, ja, nicht um die Content-Moderation zu ersetzen. Das wäre fatal.

11:51 Charlotte Voß

Siehe X.

11:53 Gavin Karlmeier

Sie kann euch gerade sagen, oder es ist fatal, wie man sieht. Dass es Ex aber auch insgesamt gar nicht so gut geht. Ich habe in der. Letzten Folge, ich habe eine Solo-Folge aufgenommen, am Mittwoch ist sie erschienen. Und da habe ich erzählt, dass die Trump Media Technology Group, das Unternehmen hinter Truth Social dass dieses Unternehmen jetzt mehr wert ist als Ex. Weil eben der Aktienkurs dieser Trump-Aktie so stark an die Umfragewerte von Trump angeheftet wird, dass die eben massiven Aufschwung erlebt hat, gleichzeitig aber Ex halt einfach offenbar gar nicht mehr so richtig viel wert ist. Jetzt gibt es Zahlen darüber, wie viel Ex eigentlich so an Gesamteinnahmen im Jahr 2024 erzielen wird. Also da gibt es interne Dokumente. Und offenbar wird X im Jahr 2024 2,4 Milliarden Dollar an Gesamteinnahmen erzielen. Was erstmal nach recht viel klingt. Interessant ist aber, dass das ein massiver Rückgang ist im Vergleich zu 2022, wo es noch 4,4 Milliarden. Milliarden waren. Also da war es ungefähr nochmal die Hälfte drauf. Und das macht natürlich dann schon einen ganz schönen Unterschied. Die Zahlen gehen aber noch weiter und da wird es dann so ein bisschen. Crunchy, wie ich finde. . . Also ein Großteil dieser Einnahmen stammt tatsächlich aus Werbung. Offenbar hat X derzeit 1,3 Millionen zahlende Nutzer von Premium. Das macht 0,26% der NutzerInnenbasis aus und bringt dem Unternehmen ungefähr 14,7 Millionen Dollar pro Monat oder 176,4 Millionen Dollar pro Jahr. Das bedeutet, dass X mit seinem Modellpremium 6% seiner Gesamteinnahmen macht. 6%. Der Plan war aber eigentlich, dass fünfzig Prozent der Einnahmen über Premium generiert werden sollen. So, das jetzt kann man natürlich sagen, hat er nicht geschafft Vielleicht ist aber auch der Plan einfach, dass die Werbeeinnahmen jetzt so weit runterkrachen, dass es irgendwann 50% sind. Es müssen nur gar nicht mehr Leute Premium abonnieren.

13:49 Charlotte Voß

Das wäre natürlich ein Top-Deal. Richtig gutes Ergebnis.

13:55 Gavin Karlmeier

Ja, also es ist ein bisschen runtergewirtschaftet, muss man sagen. Sie sind so ein bisschen am rotieren und versuchen irgendwie diese Einnahmen zu steigern Wir kommen gleich mal auf die Arten und Weisen, wie sie das machen. Aber interessant ist, dass X immer noch massive Ausgaben hat, nämlich zum Beispiel 1,2 Milliarden Dollar im Jahr, nur um die Schulden zu tilgen, die Musk aufgenommen hat, um Ex zu kaufen. Was ist, also, ja, es ist ein Knoten im Kopf, aber Ex zahlt sich quasi gerade selber ab. Und wenn du überlegst, dass von diesen 2,9 Milliarden Einnahmen 1,2 Milliarden alleine das Schuldentilgen ist, Dann muss man sich überlegen, ob der Umzug und die ganzen Unternehmenssitze, die sie haben und aufgegeben haben, ob das wirklich alles nur politische Entscheidungen waren.

14:49 Charlotte Voß

Ja, kann natürlich sein, wobei ich mittlerweile immer mehr denke, also so wie das mittlerweile runtergewirtschaftet wurde, ja seit zwei Jahren. Es ist einfach kein Geschäft. Es ist irgendwie kein gutes Geschäft. Und es scheint es ja irgendwie auch nicht mehr zu werden. Und gerade aktuell oder auch insgesamt schon seit einiger Zeit ist es doch. Eigentlich einfach nur noch ein politisches Projekt und kein Geschäft mehr.

15:14 Gavin Karlmeier

Ja, aber also das passt eigentlich nicht so, also was sag ich eigentlich, aber Eigentlich passt das nicht in das Övre von Elon Musk, so ein Ding zu haben, mit dem man nicht einfach nur ganz schnell ganz viel Geld verdienen kann, bevor alle merken, dass das eigentlich ein Scam ist.

15:32 Charlotte Voß

Er hat seine Prioritäten verschoben. Jetzt will er halt lieber ein Regierungsamt haben. Da kann er sich das ja schön zurechtregulieren selber.

15:41 Gavin Karlmeier

Wahrscheinlich müssen wir davon ausgehen, dass das so kommen könnte. Ich habe in der letzten Folge so ein bisschen rumsiniert, dass wenn Ex so wenig, irgendwann so wenig wert ist. Und Truth Social durch einen möglichen Präsidenten Trump immer mehr an Wert gewinnt, ob da nicht irgendwann eine Verheiratung ins Haus stehen könnte.

16:00 Charlotte Voß

Ja, habe ich auch gehört, die Folge ist natürlich interessanter Gedanke. Ich frage mich nur, das sind ja zwei extrem große Egos, die beide so ihre Plattform beherrschen. Da muss ja einer so ein bisschen nachgeben. Dass das wiederum passt, finde ich, nicht daran, sein eigenes Reich irgendwie zu verschmelzen und Einfluss abzugeben. Weil sind ja beide irrational genug, sozusagen im Igomanentum. Weiß ich nicht. Aber klar, wenn es irgendwann nicht mehr rentabel ist, wäre es vielleicht eine Möglichkeit. Aber ich weiß nicht. Wer soll denn da nachgeben?

16:38 Gavin Karlmeier

Ich möchte das eigentlich ehrlicherweise gar nicht weiter malen, dieses Bild. Wir haben schon viel zu viel Bleistift auf ein leeres Blatt gemalt, auf dem eigentlich nichts ist. Aber mal sehen. Wir gehen ein bisschen weiter in diese Zahlen, denn. Es gibt auch Zahlen über die Werbeeinnahmen von X. Im September 2023 und im August 2024 Sind von allen Werbeausgaben weltweit etwa 1% in Ex geflossen. Zumindest sind es die Zahlen der 100 großen US-Werbetreibenden, die hier genutzt werden. Auf Meta dagegen sind laut diesen Zahlen hier 60 Prozent gefallen, wo ich sagen muss, also ich ist Mein Bauchgefühl sagt mir, dass das wahrscheinlich nur die digitalen Werbeausgaben sind, auch wenn die Quelle, die ich hier habe, von den Gesamtwerbeausgaben spricht.

17:28 Charlotte Voß

Das kommt mir irgendwie auch ein bisschen krass vor.

17:30 Gavin Karlmeier

Ja. Aber selbst da in Relation, selbst wenn es nur die digitalen Werbeausgaben sind, ist 1% schon gar nicht mal so viel für eine Plattform, die eigentlich so den öffentlichen Diskurs schon mitprägt. 26% der Gewerbe. Ich wollte nur sagen, 26 Prozent der großen Werbevermarkte planen im Jahr 2025, die Werbeausgaben für X weiter zu reduzieren. Die 100 größten Werbetreibenden, die im Oktober 2022, also die meisten Ausgaben für Werbung auf Ex getätigt haben, sind September 2000, von denen sind September 2024, also zwei Jahre später 72 weg.

18:14 Charlotte Voß

72 von 100 sind weg?

18:16 Gavin Karlmeier

Ja. Von den 100 größten sind 72 weg.

18:20 Charlotte Voß

Ja.

18:21 Gavin Karlmeier

Ja, also wer möchte denn da auch noch werben? Also das ist so ein bisschen so, als würdest du einen Banner auf einer Trump-Rally aufhängen. Das möchte man eigentlich. nicht als familienfreundliches Unternehmen. Es sei denn, du verkaufst Waffen oder möchtest nur Republikaner als Kundschaft haben? Was es gibt. Aber gibt es bestimmt, ja. Für Disney gilt es halt nicht.

18:43 Charlotte Voß

Ne, absolut nicht, nee, vielleicht teilweise. Aber ja gut, wenn man sich hinsetzt und zu den Werbetreibenden sagt, fuck you, ich brauche euch nicht, dann. . Machen die das halt auch, dann gehen sie halt.

18:57 Gavin Karlmeier

Ich finde, das ist so ein geiler Schluss, dass man sagt, hey, also wenn der sagt, hey Leute. Fickt euch alle, dann tun die das auch möglicherweise.

19:06 Charlotte Voß

Achso, ja stimmt. Nee, dann ciao, ich muss los.

19:09 Gavin Karlmeier

Bruder muss los. Ja, und Ex versucht irgendwie seine Einnahmen zu steigern, indem sie jetzt Wärme in der Folge am Montag Haben wir darüber gesprochen, dass du jetzt, wenn du die API nutzt, das größte Modell, das 42. 000 Dollar kostet, dass du dann noch einen zusätzlichen Dollar für jeden Account nutzen musst, der diese API auch benutzt. Damit ist es aber wohl nicht genug der Preissteigerungen. Denn X verteuert nun seine APIs, seine API-Modelle. Und zwar wird das Basic Basic-API-Modell, also der kleinste Zugriff. in die API-Welt wird jetzt 200 Dollar statt 100 Dollar kosten. Angeblich auch mit höheren Limits, wie groß sie aber genau sind, haben sie noch nicht kommuniziert. Sie werden jährliche Abonnementmodelle einführen, um damit eine Vergünstigung anzubieten. Also wenn du fürs ganze Jahr zahlst, also stell dir mal vor, du zahlst 42. 000 Dollar am Stück, teil zu 504. 000 Dollar. Sofortüberweisen und Spaß dann wahrscheinlich einen Monat oder so. Immerhin. Und sie prüfen wohl offenbar auch eine Gratis-API für experimentellen Lesezugriff auf die Plattform. was immer das genau bedeutet.

20:26 Charlotte Voß

Ich wollte gerade sagen, was auch immer das ist.

20:31 Gavin Karlmeier

So, weiterhin, ja.

20:34 Charlotte Voß

Nee, zähl erstmal zu Ende auf.

20:36 Gavin Karlmeier

Ich wollte nur sagen, weiterhin prüfen Sie, ob der Pro-Jahresplan, achso hier steht, der Pro-Jahresplan kostet 54. 000 US-Dollar. Pro-Modell ist nicht das ganz teure, sondern das da drunter offenbar.

20:48 Charlotte Voß

Für wen lohnt sich das denn noch?

20:52 Gavin Karlmeier

Eigentlich, für App-Entwickler, die jetzt aber nicht mehr NutzerInnen mit ihren Accounts das weitergeben können.

21:00 Charlotte Voß

Genau, womit sie aber ja eigentlich Geld verdienen.

21:04 Gavin Karlmeier

Also der Pro-Plan kostet eigentlich 5000 Dollar im Monat. Das heißt, du sparst 8000 Dollar, 6000 Dollar, Entschuldigung, wenn du aufs ganze Jahr gehst.

21:15 Charlotte Voß

Ja, plus aber die Dollar für die einzelnen Nutzer.

21:19 Gavin Karlmeier

Ja.

21:20 Charlotte Voß

Wenn du den nicht verdienen kannst mehr. Also wenn du durch Nutzern hörst, dann hat es sich ja erledigt, oder? Ich meine, man wollte die App nicht zum Spaß an der Freude, es sei man Wissenschaftler, aber ansonsten Gibst es ja weiter, bietst den Service an und kriegst dann von den Leuten cool, die deinen Service nutzen.

21:37 Gavin Karlmeier

Also das Ding ist, Tutter war schon immer ganz gut da drin. Es für EntwicklerInnen ein bisschen unattraktiv zu machen. Wir erinnern uns ganz früher hat Twitter nur funktioniert, weil es so Drittanbieter-Apps gab. Die wurden mit der Zeit eigentlich quasi verunmöglicht. Es war, du hattest irgendwelche Rate Limits, du hattest verlangsamten Zugriff, du hattest irgendwelche Hürden, du konntest Features nicht auch nutzen und so weiter. Das heißt, das ist so ein bisschen in der Philosophie der letzten zehn Jahre Twitter, ist das eh mit gereift, dass man sagt, wir brauchen eigentlich gar nicht keine externen Entwickler. Trotzdem gab es immer wieder einen Anlass dafür, das zu machen. Also so Services wie Hootsuite oder Buffer, die ja ermöglichen, dass du darüber geplante Tweets veröffentlichst. Die waren ja trotzdem sehr beliebt und Leute haben ja auch dafür gezahlt. Ich habe das Gefühl, dass man hier versucht, auf der einen Seite sich denkt, also die paar Entwickler, die so doof sind und 42. 000 Dollar im Monat zahlen, die zahlen vielleicht auch mehr. Und alle anderen, alle anderen, alle wie sagt man, alle anderen sind einem egal. Also ist eigentlich die man ist eigentlich ganz froh, wenn es weniger Menschen gibt, die für Existenz.

22:46 Charlotte Voß

Ja, also eigentlich möchte man es verunmöglichen, die Schnittstelle überhaupt zu machen.

22:49 Gavin Karlmeier

Genau. Ja, genau. De facto möchte man alle Leute eigentlich verprellen damit, um dann wahrscheinlich im nächsten Schritt tatsächlich die Daten, was sie ja sich über die AGBs jetzt auch schon gesichert haben, die Daten der Nutzerinnen und Nutzer einfach an andere Plattformen zu verkaufen. Also wir erinnern uns an diesen Reddit-Deal, über Reddit sprechen wir gleich auch nochmal, über an diesen Reddit-Deal, den sie mit Google geschlossen haben, dass Google vollen Zugriff auf die Inhalte von Reddit hat. Das war für Reddit eine ganz nette kleine Finanzspritze und der Deal hat sich auf der anderen Seite aber auch weitgehend gelohnt. Also wir können gerne, wenn du willst. Jetzt schon einen kleinen Reddit-Abstecher machen. Reddit meldet nämlich, dass sie zum ersten Mal überhaupt profitabel sind. Sie haben das erste Mal überhaupt einen Gewinn erwirtschaftet von 29,9 Millionen Dollar. Beim Umsatz von 348 Millionen Dollar und haben fast 100 Millionen tägliche NutzerInnen. Das ist ein Anstieg. Von fast 50 Prozent, von 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und damit ist Reddit einfach wahnsinnig krass gewachsen, seitdem sie an die Börse gegangen sind.

23:54 Charlotte Voß

Das wurde ja so ein bisschen erklärt mit diesem Übersetzungstool, was sie da eingeführt haben, ne? Mhm. Also die haben das ja so ein bisschen erklärt, naja, wir haben es ja so ein KI-Übersetzungstool, wir können jetzt die englischsprachigen Sachen alle übersetzen, Portugiesisch und Deutsch und keine Ahnung, was alles. Ich kann mir so schwer vorstellen, dass das so ein Aufschwung an Nutzerschaft bringt. Weil Übersetzungen gibt's doch, also das ist doch absurd.

24:17 Gavin Karlmeier

Denn also das Spannende ist ja, dass dieser Google-Deal, der ja auf der einen Seite den kompletten Datenzugriff an Google gibt, damit Google damit die KI trainieren kann. offenbar auch beinhaltet hat, dass Reddit eine sehr gute Platzierung bei Google bekommt. Reddit ist massiv im Ranking gestiegen bei Google. Da hat Im Doppelgänger-Podcast, kleine Empfehlung an der Stelle, die haben das mal sehr genau auseinandergenommen, wie Reddit eigentlich inzwischen bei Google platziert wird, und zwar bei Begriffen, die irgendwie Küchengeräte beispielsweise sind. Also um das um ein Vielfaches, um drei, vierstellige Zahlen im Faktor nach oben gerutscht, in der Sichtbarkeit bei Google. Und ich erlebe das auch, fast alles, was ich Google hat, auf der ersten oder auf der zweiten Seite einen Reddit-Treffer. Und damit ist es relativ schnell erklärt, warum die Anzahl täglicher NutzerInnen fast verdoppelt wurde innerhalb eines Jahres. Weil klar, die meisten Leute, die sich im Internet fortbewegen, tun das über Google. Und wenn du jetzt dich für irgendetwas interessierst, Zu dem es einen passenden Reddit-Inhalt gibt, also für alles, landest du früher oder später da. Also ich würde behaupten, das geht sogar so noch weiter.

25:22 Charlotte Voß

Ja, möglich. Es ist dann sehr schlau gewesen von ihnen, diesen Google-Deal abzuschließen.

25:27 Gavin Karlmeier

Ja, wobei sie damit auch ihre komplette Community gegen sich aufgebracht haben. Auch das muss man dazu sagen.

25:32 Charlotte Voß

Extrem, weil der Nutzerbasis eingebrochen ist, sie nicht offensichtlich die Nutzerbasis.

25:38 Gavin Karlmeier

Sie haben zumindest nicht gesagt, wie viele dieser 97,2 Millionen täglichen NutzerInnen Leute waren, die vor drei Jahren auch schon dort waren.

25:47 Charlotte Voß

Ja gut, das kann natürlich sein. Das würde man bei X jetzt sofort vermuten, dass das irgendwie keine realen Zahlen sind. Keine richtigen Wachstumszahlen. Haben Sie nicht sogar auch den diesen Protest unterbunden, dass man halt, dass sie nicht mehr, dass man die Subrads nicht mehr selbst schließen kann.

26:04 Gavin Karlmeier

Genau, also du konntest früher, also es gab im Rahmen dieser Börsengangs und so ein paar Entscheidungen, wie zum Beispiel, dass der API-Zugriff bei Rated ausgeschwindet, Auch erschwert oder verunmöglicht wurde, haben AdministratorInnen von Subreddits entschieden, dass sie als Protest diese Subreddits auf privat stellen, sodass man die teilweise nicht mehr sehen konnte, nichts mehr posten konnte. Und das haben sie inzwischen eingestellt, dieses Feature gibt es nicht mehr, du musst jetzt einen Antrag stellen, wenn du einen öffentlichen Subreddit auf privat stellen möchtest. Also es ist eigentlich das Niederknüppeln von Demonstrationen auf Internet-Ebene.

26:38 Charlotte Voß

Kann man so sagen, ja. Weil es eigentlich interessant ist, dass man quasi, die Nutzer quasi die ganze Plattform stilllegen können. Ich meine, könnte man theoretisch natürlich auf anderen Plattformen auch, aber das ist natürlich unrealistischer, dass bei Instagram-Anlehre Profile dicht machen.

26:52 Gavin Karlmeier

Ja, wobei man dazu sagen muss, Zuckerberg hat ja irgendwie sowas gesagt vor einigen Wochen, dass Inhalte eigentlich gar nichts wert sind und es völlig egal ist, was. die Leute da hochladen. Und das ist bei Reddit eben anders, finde ich. Reddit ist eine Plattform, die von der Community zu dem gemacht wurde, was es ist. Das ist eine. viel stärker community getriebene Welt, ein viel Community-Sgetriebeneres Netzwerk und da sich so mit der eigenen Community anzulegen Ist eigentlich kein guter Deal, keine gute Entscheidung, weil das früher oder später dazu führen könnte, dass die Leute sich irgendwann was anderes suchen, wenn es dann was anderes gibt. Und dann hast du so ein zweites Ex, wo du zwar immer noch Leute hast, die vorbeikommen. Die aber nicht die Leute sind, die die Plattform mit Liebe und Schweiß zu dem gebaut haben, was sie dann irgendwann mal war.

27:37 Charlotte Voß

Ja, es ist auch eine sehr aktive Nutzerschaft einfach, die ist nicht so nicht so passiv.

27:42 Gavin Karlmeier

Ja.

27:42 Charlotte Voß

Nur scrollen, sondern wirklich super aktiv, weil sie ihre eigenen Communities auch sind.

27:47 Gavin Karlmeier

Genau. Aber also ich benutze auch gerne Reddit. Und ich benutze Reddit ja interessanterweise in dem Nutzungsverhalten, in dem ich sonst Twitter genutzt habe. um in Rabbit Holes einzutauchen und um irgendwie so ein, also passiv, ne? Ich mache, veröffentliche da selber nichts, aber ich, so als Konsument habe ich, nutze ich das sehr, sehr gerne.

28:07 Charlotte Voß

Ja, kann man tief reinfallen. Ich benutze es gar nicht so häufig, muss ich sagen. Wenn es nicht über Google braucht.

28:13 Gavin Karlmeier

Du kannst sie ja. Ich benutze das nur via Jeremi. Und dann gibt es noch eine kleine. Ah, das habe ich ja zum Glück gar nicht. Also ich benutze TikTok so wenig, wie ich benutze, ich gucke viele Reels bei Instagram. Das heißt, alles, was du heute guckst, darüber freue ich mich in zwei Wochen dann. Aber bei TikTok ist es.

28:35 Charlotte Voß

Ich höre auch nicht wie bei TikTok. Das ist viel zu schlimm. Das geht überhaupt nicht.

28:41 Gavin Karlmeier

Aber du bist auch Millennial, oder?

28:44 Charlotte Voß

Ja, ja, klar, deswegen. Also, ich kann das auch nicht gut aushalten. Das ist einfach too much.

28:49 Gavin Karlmeier

Ich habe mich heute über die Gestern Wann war das denn? Ich habe mich neulich über die Millennial Second unterhalten. Kennst du die?

28:58 Charlotte Voß

Ja, das ist die Second, die wartet von der Sprachnachricht, ob es wirklich aufnimmt, oder?

29:03 Gavin Karlmeier

Ja genau. Und das machen nur wir. Millennial Pause heißt es hier. Aber auch bei Videos, wenn man Video erstellt, dass man einen Moment wartet, bis man anfängt zu sprechen.

29:12 Charlotte Voß

Ja, scheiße, ich dachte, das wäre eine Boomer Second, aber jetzt ist mir selbst schon dran.

29:16 Gavin Karlmeier

Aber ich mache das mit der Sekunde auch, bin ich ganz ehrlich. Ich drücke erst und dann fange ich an zu sprechen. Und auch mal die Gen Z hat keine Zeit zu verlieren.

29:25 Charlotte Voß

Nein, natürlich nicht.

29:28 Gavin Karlmeier

So, es gibt noch eine letzte Maskmeldung heute. Dann können wir aber auch Twitter zur Seite legen. Und zwar verklagt der Staatsanwalt von Philadelphia Elon Musk jetzt wegen seiner Geldgeschenke an Wählerinnen und Wähler in Pennsylvania. Also wir haben uns dann erinnert, dass, oder wir erinnern uns, dass Elon Musk eine Million Dollar Jugend jeden Tag verlost hat oder verlost unter allen, die sich bei America Pack, dem Wahlkampfkomitee, das Elon Musk mitgegründet hat, registrieren, dass sie sagen, ich bin registrierter Wähler und ich möchte Ich möchte hier meine Absicht bekunden, den ersten und zweiten Verfassungszusatz zu schützen und am Strich am Ende damit Trump zu wählen. Das ist so der das Vehicle, das hier gebaut wurde. Und wir haben ja vor einigen Tagen darüber gesprochen hier. dass diese, dass eigentlich alle davon ausgehen, dass die Bindung daran, dass Leute, die für diesen Lostop überhaupt in Frage kommen, dass die registrierte Wählerinnen und Wähler sein müssen, dass das ein klarer Verstoß gegen das Recht der USA ist. Und jetzt hat eben der Staatsanwalt von Pennsylvania auch Klage erhoben, um dieses Vorgehen früher oder später eben hier irgendwie auch ahnen zu können.

30:41 Charlotte Voß

Aber eben nicht aus verfassungsrechtlichen Gründen, also Verstößen gegen das Wahlrecht, sondern weil er es eine Lotterie darstellt. Laut Staatsanwalt, die nur vom Staat eigentlich veranstaltet werden kann.

30:53 Gavin Karlmeier

Das macht es noch lustiger. darum geht, ob das hier eine Wahlmanipulation ist, sondern dass in Pennsylvania einfach Glücksspiel verboten ist und dass es nicht angeboten werden darf.

31:07 Charlotte Voß

Ja, also ich meine, mal abgesehen davon, dass man nicht weiß, ob das jetzt noch irgendwie schnell zu irgendeiner Entscheidung führt. Selbst wenn, ne? Also, man freut sich ja, dass der Rechtsstaat irgendwie versucht, dem Einhalt zu gebieten, dafür ist er ja da. Aber am Ende denke ich so, Leute, die Trump wählen möchten, denen ist doch egal, die freuen sich doch, dass der geklagt wird. Da sagen sie, siehst du, klagen gegen uns. Klar.

31:33 Gavin Karlmeier

Und so wie er bei. .

31:35 Charlotte Voß

Das ist effektlos einfach.

31:37 Gavin Karlmeier

So wie er bei Taka Carlsen ja auch gesagt hat. Wenn Trump nicht gewinnt, ist er am Arsch. Also dann könnte das durchaus passieren. Und stell dir mal vor, Elon Musk geht ins Gefängnis, weil er gegen die Lotteriegesetze des Staates Pennsylvania verstoßen hat.

31:52 Charlotte Voß

Ja, steht dir wirklich eine Gefängnisstrafe an.

31:54 Gavin Karlmeier

Das kann ich dir gerade nicht sagen.

31:56 Charlotte Voß

Das weiß ich auch nicht. Aber ich finde, dieses ganze Vorgehen, finde ich. Der mischt sich so krass im Politiker ja gerade ein. Das heißt, mischt sich ein, aber er mischt richtig mit auf jeden Fall, dass ich schon glaube, dass, wir haben ja eben drüber gesprochen, warum das Du meinst, dass es eigentlich ihm widerspricht, dass er da kein gutes Geld mit verdient, mit X, dass nur so ein politisches Projekt ist.

32:19 Gavin Karlmeier

Verdienen will, würde ich sogar sagen.

32:21 Charlotte Voß

Genau, aber wenn man sich so Elon Musk anguckt, will der ja nicht nur Geld verdienen, der will ja immer die Welt retten. Der sie hat ja so ein Selbstbild offenbar von Ich muss die Welt retten. Ich muss ins All fliegen und Elektroautos bauen und ich muss den öffentlichen Meinungsdiskurs retten, indem ich Twitter kaufe. Also ich glaube, dass da ist so ein verqueres Weltbild drin bei dem, dass es dann am Ende auch egal ist. Dann klagen die mich an und ich zahle irgendwelche Strafen und whatever, da mache ich keine Kohle mit X, aber ich habe ja versucht, die Welt zu retten. Das ist absurd, aber ich glaube, es ist so ein irrationales Selbstbild einfach.

32:56 Gavin Karlmeier

Klar, da liegt so eine, also ferndiagnostisch ermittelte. Narzissdiagnose kann man da vielleicht schon dranhängen. Also auf jeden Fall eine Profilneurose. Also der Wunsch danach von Leuten auch gesehen zu werden, das ist bei Elon Musk auch immer ein Motiv.

33:12 Charlotte Voß

Ja, um Bedeutung zu haben, irgendwie im Geschichtsbuch zu stehen.

33:15 Gavin Karlmeier

Zumindest bei den Leuten, die so denken wie er. Die ihn eh toll finden.

33:23 Charlotte Voß

Ja, aber darüber hinaus auch einfach eine Bedeutung in der Weltgeschichte haben. Ist ja egal, ob man einen Ihn mag. Er ist trotzdem berühmt und bedeutet, er wird auch gehasst. Das ist ja, spricht ja auch oft für sehr bekannte Leute. Wir werden ja auch gehasst, das ist ja normal.

33:34 Gavin Karlmeier

Ja, ich finde, man muss das aber dieses, diesen, diesen Einfluss auf die Politik mal kurz unser großes Bild legen, dass wir einfach am kommenden Dienstag Also es ist nicht mehr lange hin, eine Wahl in einer der ältesten Demokratien der Welt erleben, die davon geprägt ist im Wahlkampf. dass ein Mann mit sehr viel Geld sagt, hey, wenn ihr den Kandidaten wählt, den ich besser finde, dann kriegt ihr erstmal 100 Dollar und wenn ihr Glück habt, kriegt ihr noch eine Million drauf. Fühlt sich so falsch an. Also nach allem, was so Gerechtigkeitsempfinden in mir ist.

34:11 Charlotte Voß

Sounds like Stimmen kaufen halt.

34:12 Gavin Karlmeier

Ja, ganz genau. Es ist einfach abstrus. Es ist einfach falsch.

34:18 Charlotte Voß

Naja, und wie gesagt, es wird richtig bitter, wenn es dann wirklich so ausgeht, dass Trump Präsident wird und Elon Musk dann die Axt an den Staat anlegt. So wie in Argentinien, sieht man ja, es ist ja das beste Vorbild.

34:32 Gavin Karlmeier

Wohl wahr, ja. Das ist nicht weit weg davon. Ich bin sehr gespannt. Ich werde auf jeden Fall die ganze Nacht vom Fernseher sitzen und CNN gucken.

34:41 Charlotte Voß

Ja, ich glaube, es halte ich nicht durch. Ich schlafe vorher, glaube ich, ein, aber mal gucken. Vielleicht früh aufstehen lieber. Weil am Anfang ist es ja gar nicht so spannend. Dann werden so ein paar Staaten ausgezählt und dann dauert es ewig und so. Und am Ende dauert es sowieso vielleicht wieder vier Tage, bis irgendwas steht.

34:55 Gavin Karlmeier

Stimmt beim letzten Mal.

34:56 Charlotte Voß

Hast du ja auch nicht gesagt, dass wir am Mittwoch wissen, der Präsident oder Präsidentin ist?

35:00 Gavin Karlmeier

Ja, wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich werden wir es nicht wissen. Ich habe noch eine kleine Geschichte zum Schluss. Und zwar hat YouTube vor einigen Jahren in Russland mehr als ein Dutzend russischer Fernsehsender abgeschaltet. Und Also dazu gehören zum Beispiel Sagrad TV oder RiaFan. Und die haben Google verklagt in Russland, weil sie sagen, dass deren Inhalte dort unrichtig oder aus falschen Gründen blockiert würden. Und die haben Recht bekommen in Russland. Und ein russisches Gericht hat er eine Und die haben damals eine Strafe zahlen müssen. Eine Strafe, die sich, oder ein Bußgeld, das sich jede Woche seit Urteilsprechung verdoppelt. Google hat bis heute nicht gezahlt und deswegen gibt es jetzt gerade eine offene Rechnung, die Google bei dem russischen Gericht hat, in Höhe von 20 Dezillionen US-Dollar. Das ist eine 2, gefolgt von 34 Nullen. Das ist mehr Geld, als es auf der Welt gibt, um so ein Gefühl dafür zu kriegen. Google selber hat eine Marktkapitalisierung von ungefähr zwei Billionen Dollar. Also da siehst du, da ist noch, da ist schon ein ziemlich großer Gap. Und es gibt eine Zahl, die heißt eine 1 gefolgt von 100 Nullen und die heißt Google. Und es würde jetzt noch 219 Wochen dauern, bis Google ein Google entsprechend.

36:27 Charlotte Voß

Danach ist aber doch Google auch benannt, oder? Nach einem Google.

36:31 Gavin Karlmeier

Möglicherweise.

36:32 Charlotte Voß

Ist es nicht sogar so?

36:34 Gavin Karlmeier

Da bist du besser informiert als ich.

36:37 Charlotte Voß

Das werde ich jetzt nochmal kurz raussuchen.

36:43 Gavin Karlmeier

Schön. Aber tatsächlich haben Sie seit.

36:47 Charlotte Voß

Google geht auf den Begriff Gogol zurück. Der bezeichnet eine Zahl mit einer 100 Null.

36:51 Gavin Karlmeier

Okay, vielleicht zahlen sie es dann.

36:54 Charlotte Voß

Der US-Mathematiker Edward Kessner hatte 1938 seinen neunjährigen Neffen Milton aufgefordert, einen Namen für die Zahl zu erfinden. Ja, Mensch.

37:02 Gavin Karlmeier

Oh, toll. Das heißt, ein neunjähriger Neffe ist dafür verantwortlich, dass Google Google heißt.

37:08 Charlotte Voß

Ja.

37:09 Gavin Karlmeier

Überbande quasi.

37:11 Charlotte Voß

Überbande ein bisschen, ja, aber schon eigentlich.

37:15 Gavin Karlmeier

YouTube hat seitdem übrigens hunderte weitere Kanäle blockiert, vor allem im Zusammenhang mit dem Angriff auf die Ukraine. Das heißt, auch da könnte früher oder später noch eine Klage verhängt werden. Aber die Google-Tochtergesellschaft, die in Russland vor Gericht gesessen hat, die ist inzwischen eh schon Konkurs gegangen, der hat 2022 Kurs angemeldet. weil alle ihre Vermögenswerte durch ein anderes russisches Gericht beschlagnahmt wurden.

37:42 Charlotte Voß

Ja, ich denke, die werden ihr Geld bald kriegen, oder? Die russischen Welt.

37:46 Gavin Karlmeier

Ja, ich glaube nicht, dass Google das auf sich sitzen lässt, dass sie jemandem 20 Dezillionen Dollar schulden. Das geht ja nicht. Nein, das geht in der Tat nicht. Ich nehme dich nochmal kurz zum Schluss mit auf eine kleine Wilde Fahrt durch meinen eigenen Gesang. Warte kurz. Funktionen und Emotionen. Ich hab nur zwei Dinge. Das eine ist eine Ex-Meldung, das andere ist eine Instagram-Meldung. Welche willst du zuerst?

38:16 Charlotte Voß

Instagram

38:17 Gavin Karlmeier

Okay. Instagram arbeitet an der Möglichkeit, dass du zu einem Karussell-Post im Anschluss noch Beiträge, also Inhalte hinzufügen kannst, selbst wenn es schon gepostet ist.

38:29 Charlotte Voß

Null Emotion.

38:32 Gavin Karlmeier

Wirklich? Ich finde das war. Also, ich kann das nicht verstehen, warum sie das tun. Komplett Instagram arbeitet immer nach der Logik Was online ist, ist online. Du kannst eine Story nicht bearbeiten, du kannst eine Story nicht verändern, du kannst die Reihenfolge deiner geposteten Story-Slides nicht verändern. Alles gegen die eigene Logik verstoßen hätte. Wenn du jetzt ein Bild hinzufügen könntest, ein Karussell-Post, das bereits gepostet ist. Brechen sie mit dieser eigenen Maxime, dass du quasi dir genau überlegen musst, was du hochlädst, weil dann ist es dort. Also das ist dann nicht mehr weit weg bis, dann kann ich auch ein Bild wieder löschen.

39:08 Charlotte Voß

Ja, das glaube ich aber eben nicht. Also weil ändern im Sinne von, ich habe da einen Fehler gemacht oder sowas, oder ich will irgendwas wieder rausnehmen, ist, finde ich, was anderes, als noch mehr Fläche zu schaffen. Mehr Inhaltsfläche. Also Instagram will ja einfach, dass noch mehr Inhalt kommt, mehr Content.

39:26 Gavin Karlmeier

Aber ist der Angst, dass du nochmal einen Post machst, einfach

39:31 Charlotte Voß

Wenn du es quasi löscht und nochmal neu machst.

39:34 Gavin Karlmeier

Nee, einfach dann dazu. Wenn du sagst, okay, ich habe jetzt hier ein Karussell mit 19 Bildern gepostet und poste, dass einer das fehlt, poste ich noch hinterher.

39:41 Charlotte Voß

Ja, dann ist es ja nicht mehr im Karussell. Nee, keine Ahnung. Ich weiß nicht, wo, also die Motivation kann ich mir nur vorstellen, dass da halt noch mehr Content-Fläche einfach entsteht. Also deswegen haben sie ja auch von der Weile auf 20 Bilder im Karussell. Und die ganze ganze Gen 7 Millennians laufen ja auch hinterher und sagen, ja okay, dann mach ich jetzt hier meinen April-Dump und mach 20 Fotos aus dem April von random. Events, ne, also.

40:08 Gavin Karlmeier

Schön, dass du die ganze Gen Z sagst und alle Leute so in meinem Alter auch solche Dumps die ganze Zeit posten.

40:13 Charlotte Voß

Ja, ich sagte, ich habe dann selbst mir schnell noch Millennials hinterhergeschoben. Weil sie es beide tun. Und wann auch die Gin Z bei Instagram ist, die sind nicht alle nur bei TikTok. Das ist ein Iltum.

40:24 Gavin Karlmeier

Ja, das ist so. Also so wie wir dazu. Und dann gibt es noch eine Ex-Meldung, die ich versprochen habe. Es gibt jetzt Analytics auch ohne Premium, die natürlich ein bisschen weniger umfangreich sind, aber man kann jetzt quasi Analysen bekommen Ohne dass man dafür bezahlen muss. Das gab es schon mal übrigens, um das direkt dazu zu sagen. Also es ist kein neues Feature, sondern es gibt jetzt einfach etwas, das schon mal gab, gibt es auch wieder.

40:57 Charlotte Voß

Ja, für die Basic-Nutzer vielleicht nett, aber jetzt auch kein großer Wurf.

41:02 Gavin Karlmeier

Aber für dich als Premium Plus Abonnentin natürlich völlig egal.

41:07 Charlotte Voß

Völlig egal, ja.

41:10 Gavin Karlmeier

Ich bin damit am Ende. Mehr habe ich nicht.

41:13 Charlotte Voß

Mehr hast du nicht. Naja, gut.

41:15 Gavin Karlmeier

Hast du noch was auf dem Herzen?

41:18 Charlotte Voß

Irgendwas fiel mir gerade noch ein mit X. Aber jetzt habe ich es natürlich vergessen.

41:27 Gavin Karlmeier

Dann musst du wohl nochmal wiederkommen.

41:29 Charlotte Voß

Ja, muss ich wohl. Ich bin auch müde.

41:32 Gavin Karlmeier

Ja, es ist auch spät. Man muss auch dazu sagen, kleiner Disclaimer: diese Folge hier ist schon am Mittwochabend aufgenommen worden. Er scheint aber erst freitagsmorgens. Das hat feiertägliche Gründe. Also stimmt. Wir wünschen euch allen Ein wundervollen Allerheiligen, wenn ihr in der Region wohnt, wo Allerheiligen ist. Oder einen tollen Brückentag und auf jeden Fall aber ein schönes Wochenende.

41:56 Charlotte Voß

Oder einen tollen Reformationstag, nämlich.

41:58 Gavin Karlmeier

Auch richtig. Aber der ist ja gestern dann.

42:01 Charlotte Voß

Ja, stimmt.

42:02 Gavin Karlmeier

Also gehabt zu haben.

42:04 Charlotte Voß

Sorry, ich bin nicht mehr.

42:04 Gavin Karlmeier

Ah, jetzt ist es kompliziert. Ja, das ist mir alles zu kompliziert. Liebe Schauleute, vielen Dank, dass du da warst. Wir, ähm, du musst wiederkommen, vielleicht fällt dir beim nächsten Mal ein, was du noch sagen wolltest. Und wir hören uns hier wieder am Montag. Dann ist, wenn ich mich richtig erinnere, wieder Dennis Horn hier zu Gast. Auch schön.

42:22 Charlotte Voß

Ja denn, einen schönen Freitag.

42:26 Speaker 3

Bis bald. Werbung Moderne Arbeit findet heute überwiegend im Browser statt, doch die Sicherheitsmaßnahmen halten damit oft nicht Schritt. Browser werden zunehmend zu einem zentralen Angriffspunkt, dort, wo Phishing, Schatten-IT und Datenlegs innerhalb von SARS-Anwendungen und Live-Sitzungen auftreten. Nordlayer hat deshalb den Nordlayer Browser entwickelt. Er vereint Transparenz, Kontrolle und Sicherheit direkt in den Arbeitsablauf, schützt ihre Unternehmensdaten und standardisiert die Sicherheit in Web-Apps, ohne zusätzlichen Aufwand für IT-Teams. Mehr Info auf Nordleier.

43:00 Speaker 4

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