Larry steht zum Verkauf, Musk kauft statt lieber X-Anteile und Oracle kauft TikTok nicht wirklich, tut aber so.
➡️ Bloomberg über Community Notes: https://www.bloomberg.com/opinion/features/2025-03-18/community-notes-on-x-and-meta-can-t-save-social-media-from-itself
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Hallo Charlotte. Hallo Gelvin. Bei mir ist heute Charlotte Forst aus dem Audience Development Team vom Deutschlandradio. Und ich freue mich, dass du endlich mal wieder hier bist. Ich habe gerade nachgeschaut, wann du letztes Mal hier warst. 1. November. Das ist ja, was war denn da los? Weihnachten und Karneval weit weg. Wirklich. Als du letztes Mal hier warst, haben wir noch über andere Probleme gesprochen als heute, ehrlicherweise. Allerdings. Da hat ein Elon Must noch keine Regierung umgekrempelt. Das ist so. Wer sich an diese Zeit gerne zurückerinnern möchte, das ist so die erste Meldung des Tages. Die ganzen Twitter-Devotionalien werden ja immer mehr versteigert. Wir haben immer mal wieder über diese Auktionen gesprochen. Und jetzt gerade läuft eine Auktion, die läuft auch noch ein paar Tage, die hat gerade erst angefangen, bis zum 21. März. Also das ist am Freitag, also übermorgen, kann man den großen Vogel, also Larry, der an dem Twitter Headquarter von außen befestigt war, ersteigern. Der ist ziemlich groß, deswegen muss man dazu sagen, wahrscheinlich kann man den nicht ohne weiteres so nach Deutschland schicken. Aber ich hätte Bock. 3,7 mal 2,7 Meter groß, wiegt 250 Kilo. Hättest du wirklich Bock? Ich hätte wirklich Bock darauf. Für wie viel würdest du ihn nehmen? Ja, leider nie. Also der steht jetzt schon bei 23. 831 US-Dollar gerade. Was für deine Schmerzgrenze für den Vogel? 500 Euro. Aber das hätte ich bezahlt. Da bin ich ehrlich. Ich muss ja nicht mehr Bumbo aus dem Heidepark für. Du nicht? Hättest du nicht Bock? Auf den Twittervogel? Mhm. Nee, wo soll der hin? Habe ich 3,7 mal 2,7 Meter große Flächen. Von außen, einfach ins Haus oder im Garten. Garten. Wo lebst du? In meinem Pool. Selbst hier kann man sich Gärten nicht leisten. Das ist ja das Dilemma. Aber ich finde, also im hakenden Discord versuchen die Leute gerade schon zusammenzuschmeißen. Ich glaube, wir werden das Geld natürlich nicht zusammenkriegen. Aber das wäre doch, also ich finde, das wäre irgendwie geil, diesen Vogel zu erstellen. Wobei der wahrscheinlich auch, der hing an der Außenfassade in einer großen Stadt in San Francisco. Und das liegt ja auch direkt an der Hauptstraße, dieses frühere Twitter Hauptquartier. Ich glaube, der riecht auch nicht mehr schön. Den willst du nicht in der Wohnung haben. Da sind ja jahrelang amerikanische Autos vorbeigefahren. Ja, und was wiegt ja 250 Kilogramm? Ja. Ich glaube, wenn ich den hier an unser. Nachkriegsgebäude in Köln hänge, dann kommt jemand die ganze Wand mit runter. . . Kannst du direkt das nächste Nachkriegsgebäude bauen. Was kostet, ich frage mal kurz in KI, was kostet Porto für ein Paket 3,7 Meter mal 2,7 Meter und 250 Kilogramm aus USA nach Deutschland. Was würdest du sagen? Was kommt dabei raus? Ja, es ist wahrscheinlich ja kein Paket über den üblichen postalischen Weg, sondern einen Container rübergeschifft. Stimmt. Das kostet wahrscheinlich nochmal extra. Ich habe keinen Plan. Ich habe kein schlimmeres Welt. Ich kann es auch gar nicht einschätzen. Aber wie gesagt, 25. 000 Euro ist halt schon auch echt ziemlich teuer für ein Stück Blech und Blau. Was machst du dann damit? Lädst du dir Leute ein? Machst du ein Museum, warst du ein Twitter-Museum außenrum? Boah, das ist ein Social Media Museum. Du kommst rein und es sieht aus wie die Wall von Google Plus oder der Anmeldevorgang von Facebook. Du wirst begrüßt von einem großen Bild von Tom von Myspace. Und überall sind so Sitzsäcke. Genau, auf jeden Fall. Das ist super. Und du musst dich auf dem iPad registrieren mit dem Twitter-Handle oder so, wie man das so früher in so Unternehmenszentralen gemacht hat. Ja, vielleicht machen wir das einfach. Und es gibt eine große Wall, so eine so eine Twitter Wall an der Wand, wo aber nur noch. Genau, so eine Master Wall. Die es ja auch gibt, würde entwickelt von Jemandem. Ich habe den Namen gerade nicht passiert. Aber es gibt seine Mastodon-Walls nochmal. Also man kann das machen. Ja gut, dann kauf das Ding und dann machst du im Museum mit. Okay, haben wir das. Es gibt eine Analyse zum Thema Community Notes. Wie viel bringen eigentlich Community Notes? Wir haben da immer wieder. Lass mich raten. Was glaubst du? Kaum Das nichts. Also, wir ein paar Sachen sind in dieser Studie jetzt zusammengelaufen, die wir hier auch schon besprochen haben. Bloomberg hat da relativ umfangreich darüber berichtet. Wir packen den Link in die Shownotes. Ich weiß gar nicht, könnt ihr ja gerne mal schreiben, Leute, ob ihr da überhaupt drauf habt. Wenn wir Links in die Shownotes packen, kann ich gar nicht einschätzen, aber bei der letzten Folge waren extrem viele Links in der Shownotes auf jeden Fall. Und das Ergebnis ist wie folgt: Die meisten Links, die in Community Notes als Quellenangaben verwendet werden sind bestehende klassische traditionelle Medienhäuser wie Reuters, BBC oder NPR. Das haben wir schon gewusst. Interessant ist auch, das Thema der Community Note entscheidet darüber, wie sichtbar die werden. Also 26% der generell geschriebenen Community Notes werden verschwinden irgendwann wieder, weil sie irgendwie zum Beispiel wegen einem Streit unter den Leuten, die unterschiedliche politische Lager haben, dazu führen, dass sie sie als nicht hilfreich einstufen. Bei Themen wie dem Ukraine-Krieg sind es sogar 40 Prozent der Community Nordes, die irgendwann wieder verschwinden. was sicherlich auch daran liegen könnte, dass es vermutlich Einfluss aus Ländern wie Russland gibt, die darauf einwirken. Würde ich mal prognostizieren. Fast die Hälfte der Community Nodes unter den Beiträgen von Elon Musk verschwindet wieder. Auch das ist interessant. Und weniger als zehn Prozent der Community-Nodes, die geschrieben werden, werden überhaupt als hilfreich eingestuft. Das heißt, 90 Prozent der Arbeit, die Leute unbezahlt machen, die früher bezahlte FaktencheckerInnen geleistet haben. bleibt ungesehen. Und der Schnitt, es war also, dass Community Notes im Schnitt 30 Stunden gebraucht haben, bis sie sichtbar wurden. Elon Musk hatte angekündigt, er möchte was daran verändern. Das hat er auch gemacht, jetzt braucht es 14 Stunden, bis eine Community Note angezeigt wird. Also alles in allem muss man sagen, kein wirklich brauchbares Feature. Also die einzig positive Nachricht, wenn man eine da rausziehen möchte und irgendwo eine positive Nachricht suchen möchte, ist natürlich, dass diese herkömmlichen Medien sozusagen als Die häufig zitierten Quellen sind und deswegen offensichtlich auch noch als glaubwürdig dann gelten bei einigen Menschen. Das ist vielleicht eine gute Nachricht. Der Rest ist, finde ich, nicht so wenig, nicht so viel überraschend. Das ist natürlich jetzt mal schön, mal so ein paar feste Zahlen zu haben, aber es ist nicht so sehr überraschend. Und ja, ich meine, klar, die Faktchecker, Factchecker, das war natürlich schon eine andere Geschichte. Da haben schon viel abgefangen, aber am Ende. muss die Kultur auf so einer Plattform auch einfach stimmen, damit so Fake News etc. und Beleidigung und was nicht alles, dass da nicht so viel Raum hat. Also es wird immer welche geben, aber ich glaube schon, wenn die Kultur so freigegeben ist. die Plattform dem hast, dann läuft es halt. Ja, und du kannst es ja auch theoretisch kannst du jetzt eine große philosophische Diskussion rausmachen. Ob wenn Social Media oder soziale Netzwerke generell ein Abbild der Gesellschaft sind und du ein hasgeprägteres Gesamtumfeld in der Gesellschaft erlebst oder stärker aufeinander aggressiv losgehende unterschiedliche Gruppen, ob du dadurch nicht sowieso mehr Desinformationen im Internet hast und ob Community-Notes überhaupt noch das Feature sind, das Leute brauchen. Also ob eine Community-Note unter einer Desinformation tatsächlich wirklich dazu führt, also gerade in solchen ideologisch oder emotional aufgeladenen Themen, die das Die dazu führen, dass Leute sie ihre Meinung hinterfragen, dass die da vielleicht darauf aufgebaut ist, dass sie Lügen konsumiert haben. Genau, es liegt ja natürlich daran, dass eh im Laufe der Jahre, da kann man natürlich eine Henne-Eye-Debatte darüber führen, woran hat es gelegen, dass irgendwie. Ist auch nicht mehr so schlimm, ist viele Informationen. Leute akzeptieren das ja. Es wird ja viel. Die Realität nicht mehr anerkannt und die Lüge hat ja, siegt ja an vielen Stellen sozusagen. Also ist es dann auch egal, ob ich da einen Link von Reuters runterposte und sage, das stimmt aber nicht. Wenn ich die Lüge eh schon gefressen habe, ist mir das auch egal. Ja, das ist nämlich das Problem. Und da muss man sagen, helfen auch FaktcheckerInnen nicht mehr. sondern da musst du halt eher die Gesellschaft irgendwie versuchen zu retten. Ja, aber gleichzeitig helfen natürlich die Plattformen dann nicht, ne? Weil es ist natürlich sehr viel einfacher, das heißt man ja auch, das da rein zu kübeln, als jemanden auf der Straße anzusprechen. Auch 100% richtig. Apropos reinkübeln. Elon Musk hat im letzten Jahr für 150 Millionen Dollar weitere Anteile an X erworben. Und zwar auf der Grundlage der Bewertung, die damals auch genutzt wurde, um 2022 Aktien an Twitter zu bringen. kaufen, also um die 40 Milliarden Dollar. Er hat nicht ganz in die Bewertung von 44 Milliarden Dollar erreicht, aber trotzdem eine deutliche Überbewertung für dieses Unternehmen, das er eigentlich Also ein Bruchteil davon wert ist. Das changiert irgendwo zwischen sieben und zwölf Millionen Dollar, die Twitter oder X überhaupt noch an Wert hat oder haben soll. Und Elon Musk hat aber auf dieser Grundlage für 150 Millionen Dollar weitere Anteile gekauft. Weil. Gute Frage. Vielleicht wollte er sich, will er noch mehr von diesem Unternehmen besitzen, das ja in der Hand vieler InvestorInnen auch noch liegt. nach wie vor, die alle aber eigentlich öffentlich nicht bekannt sind. Wir wissen, dass da so Freunde wie irgendwelche saudischen Prinzen zu diesen InvestorInnen gehören. Man kann aber auch, also es kann natürlich auch sein, dass es so eine Art Freundschaftsstil war, dass irgendwelche Investorinnen und Investorinnen die damals eingestiegen sind, relativ unmütig gestimmt waren und Elon Musk gesagt hat, gut, dann kaufe ich dir das eben zum Originalpreis wieder ab. Auch das könnte man natürlich erwägen. Was ist mit dem Plan, die Everything-App daraus zu machen? Tja. Also warte noch ein paar Monate, dann hast du wahrscheinlich in den USA deinen Pass in der X-App. Wenn du noch einen hast. Wenn du noch einen haben darfst. Und der dir nicht abgenommen wurde, bevor du für 22 Tage in Abschiebehaft gekommen bist. Traurig aber wahr. Um es so richtig düster zu machen, wir können ja direkt das Turbisch reingehen. In Minnesota haben sechs republikanische Senatoren, also Abgeordnete im Senat. einen Gesetzentwurf eingebracht, der eine Krankheit ins Gesetz schreiben möchte, für die es überhaupt gar keine medizinische Grundlage gibt. eine Krankheit mit dem Namen Trump Derangement Syndrom, das das akute Auftreten von Paranoia bei ansonsten normalen Personen als Reaktion auf die Politik und Präsidentschaft von Trump bezeichnen soll. Zu den Symptomen kann eine durch Trump ausgelöste allgemeine Hysterie führen, die gehören, die zu einer Unfähigkeit führt, zwischen legitimen politischen Differenzen und Anzeichen einer psychischen Pathologie im Verhalten von Donald Trump zu unterscheiden. Dies kann zum Ausdruck kommen durch verbale Äußerungen starker Feindseligkeit gegenüber Präsident Donald J. Trump und offene Aggressions- und Gewalttaten gegen jeden, der Präsident Trump unterstützt. Also das ist erstmal ein Gesetzentwurf, der das heißt erstmal nix, aber es heißt trotzdem, dass es sechs Menschen gibt, die sich überlegt haben, wie können wir es schaffen. dass Menschen, die den Präsidenten beleidigen, vorsichtig formuliert, eben nicht nur damit die Straftat der Beleidigungen begehen, sondern möglicherweise auch als nicht mehr handlungsfähig vor dem Gesetz gelten könnten. Ja, und als psychisch krank und damit natürlich auch für Einweisungen oder ähnliches, ne? Genau, du könntest deren Taublichkeit an einer Wahl teilzunehmen. an einer Wahl teilzunehmen, infrage stellen und so. Also das ist schon wirklich viel dystopischer, viel faschistischer kann man solche Gedanken eigentlich gar nicht. Aber der Entwurf sagt jetzt erstmal, in Anführungszeichen, wir wollen diese Krankheit, Anerkennung, was ist ein Strafbetannen, Straff, Straft? Straftatzbestand, meinst du? Straftatbestand, ja, so heißt es auch. Wir nehmen diese Episode hier um halb zehn abends auf. Wir haben schon andere Derangement-Syndrome hier. Also, was wollen die genauen, was ist der Gesetzentwurf? Also der Gesetzentwurf ist, dass es eben dieses Syndrom gibt, dass mentale Erkrankungen eben, also soweit der Begriff mentale Erkrankung eben erweitert wird im Gesetzesbegriff sozusagen. Hat so ein bisschen den Vibe von, weiß ich nicht, wenn Donald Trump auf einer Münze abgebildet wäre und ich trete auf die Münze drauf, wäre ich festgenommen, ne? So. Ja, ganz genau. Also diese Beleidigungsgesetze, die es ja auch in anderen Autokratien oder auch Monarchien oder so gegeben hat schon. Ja, nur dass es eben hier nicht nur die reine Beleidigung ist, sondern sich eben die Möglichkeit einbaut, Menschen halt als nicht mehr handlungsfähig zu bezeichnen, nur weil sie eben den Präsidenten beleidigen. So, und um die Geschichte vollständig zu machen, wurde einer, das ist jetzt gerade reingekommen, einer der Menschen, die diesen Gesetzentwurf eingebracht haben, gegen den wird jetzt gerade ermittelt, wegen sexueller Gewalt gegen Minderjähriger. Ja. Ich wiederhole mich, aber wer hätte das gedacht? Ja, es ist leider. Das ist dramatisch. Also, ich meine, es ist natürlich eins von vielen, eine von vielen Dingen, auf die man gerade fassungslos blickt. Auch wenn man eigentlich nicht sagen kann, man hätte nicht damit rechnen können. Das war ja alles angekündigt, was jetzt die ganzen Wochen so passiert seit Januar. Aber gleichzeitig finde ich, ist es schon Immer noch krass, jedes Mal zu sehen, wo so diese ganzen autokratischen, faschistoiden Dinge jetzt durchgesetzt werden, umgesetzt werden und einfach in einem rasenden Tempo. Genau, das ist das halt. Also wir haben jetzt den 19. März, das heißt seit zwei Monaten ist Donald Trump im Amt. Wenn du dir anschaust, es gibt eine Seite Project2025. observer. Wie viele der angekündigten Schritte in diesem Project? Project 2025, also der Umkrempelung des kompletten amerikanischen Staatsapparates, wie viel davon schon umgesetzt wurde, sieht man, dass von 300 Schritten schon 100 jetzt erfüllt sind, also ein Drittel dieser Pläne jetzt schon sozusagen spürbar sind in den USA. Ja, plus jetzt, man hält sich dann halt auch nicht mehr an Gesetz. Also selbst wenn ein Richterspruch kommt und sagt, deportiert die Menschen nicht, tun sie es halt trotzdem. Klar, ja. Ja, man hält sich nicht mehr an geltendes Recht, an Gerichte, an die Gewaltenteilungen. Also man hebelt das alles aus gerade. Und gleichzeitig stellt sich ein Elon Musk dann hin und sagt, das, was die Gerichte machen, spiegelt nicht den Willen der Mehrheit oder der Bevölkerung ab. Also ist das, was Gerichte hier entscheiden. falsch, wenn du das so formulierst, dann gibt es kein Rechtssystem mehr. Nee, genau. Das hat ja auch Trump bei Truth Social gepostet. Der Richter sei ja nicht gewählt und hätte ja nicht Popular Vote bekommen. Deswegen kann er ja nicht fürs WOP sprechen. Naja, auf jeden Fall gibt es auch Unternehmen, die das versuchen, so ein bisschen gerade die so ein bisschen Gegengewichte setzen wollen. Y Combinator, das ist so ein Startup Accelerator. Also es ist so ein, wie sagt man, so ein Zusammenschluss von Investorinnen und Investoren, die eben in Startup-Ubs investieren. Y Combinator ist ziemlich groß und ziemlich bekannt. Unternehmen, die da schon mit gefördert wurden durch diesen Accelerator, sind zum Beispiel Coinbase, Reddit, Airbnb, Dropbox, Discas, OpenC, das war damals diese NFT-Plattform. Also viel Krypto dabei, aber trotzdem eben auch viele große Unternehmen, die dann irgendwie tatsächlich auch dies zu was gebracht haben. Und Y Combinator hat jetzt einen Brief veröffentlicht an die Trump-Regierung mit der Bitte, auch in den USA ein Pendant zum Europäischen Digital Markets Act zu unterstützen. um die Marktmacht der Torwächter, der Gatekeeper zu brechen und damit eben kleineren Unternehmen, auch in den USA, die Chance zu geben, innovativ sein zu können, ohne eben eingeschränkt zu werden durch die große Unternehmen. Man muss direkt dazu sagen, die Wahrscheinlichkeit, dass das großen Erfolg hat, ist wahrscheinlich so mittelgroß. Aber trotzdem interessant, dass man sich als so ein großes Unternehmen, da wo viel Geld drin steckt, das viel Investment in die USA auch bringt, ähm, sich hier nicht wie viele andere große Unternehmen direkt in den Dienst von Donald Trump stellt, sondern sagt wir sch wir fordern jetzt einfach mal was anderes. Ja, finde ich auch interessant. Also teilweise ist es natürlich das Eigeninteresse, wenn Sie kleine Startups fördern, wollen Sie natürlich auch, dass Big Tech gezögelt wird, damit die kleinen Start-ups Erfolg haben, damit andere groß werden können. Sonst haben sie ja nichts vom Kuchen. Insofern ist das erstmal denkt man nachvollziehbar. Aber wie du schon sagst, wer sich jetzt ja im Moment in Ungnade bringt oder sich unbeliebt macht bei der Administration, bei der aktuellen, der hat natürlich Möglicherweise auch Pech gehabt, ne? Also oder Konsequenzen zu fürchten. Genau, und das scheinen sie hier in Kauf zu nehmen, um sich, naja, möglicherweise auch für eine Zeit nach Trump auch schon in Position zu bringen. Auch das kann man ja natürlich erwägen. In neun Jahren dann oder so. Vielleicht. Vielleicht Trump jun junior dann. Und JD Vance. Oder Elon Musk. Mal sehen. XAI, wir bleiben noch kurz bei Mask. XAI hat ein Startup unternommen, also ein Unternehmen gekauft, das Videos aus Texten erstellen möchte. Also sie arbeiten oft mal daran, dass dass Grog jetzt bald auch Videos erstellen kann. Das Unternehmen heißt Hotshot und hat in den letzten drei Jahren an so Modellen gearbeitet. Das ist eben halt auch eines dieser generativen KI-Unternehmen. Die wurden jetzt eben von XAI gekauft. Wir sagen Glückwunsch. Ja, also mein klar, dass der in dem Bereich auch mitspielen will. Ich kenne Hotshot nicht, ich kann das nicht beurteilen. Ja, aber das ist, glaube ich, nicht so schlimm. Also sie arbeiten nach demselben Prinzip oder dem Vorbild Zora von OpenAI, die Elon Musk offen nicht übernehmen konnte. Ja, der Arme. Oh Gott. Und dann müssen wir kurz über TikTok sprechen. Und zwar hat Oracle, wir haben in letzter Episode darüber gesprochen, dass Oracle als einer der Unternehmen, eines der Unternehmen dass TikTok übernehmen könnte, aber unter sehr eigenartigen Konditionen, wie sie so durchgesickert waren. Oricle hat ein paar weitere Schritte gemacht, in diesem Weg tatsächlich den Zuschlag zu kriegen. Der Entwurf, den es gerade gibt oder der kursiert, scheint allerdings nicht wirklich eine Unternehmensübernahme vorzusehen, sondern das, was Oracle nur abgeben würde, wären Sicherheitsgarantien, dass Der Algorithmus, der weiterhin in der chinesischen, in chinesischer Hand bliebe, dass der keine Daten an China weitergeben würde, sondern dass alle Daten komplett sicher auf amerikanischen Servern. liegen würde. ExpertInnen gehen davon aus, dass das ein Entwurf wäre, der bei der chinesischen Regierung möglicherweise funktionieren würde, durchkommen würde, die also sagen würde, ja, da lassen wir uns darauf ein, weil das eben die Möglichkeit bietet, TikTok in chinesischer Hand zu lassen oder das Unternehmen Byteance vollständig. Bitte. Und vor allem den Algorithmus. Genau, und vor allem den Algorithmus. Die spannende Frage ist allerdings, und das finde ich interessant, NBC hatte die Frage aufgeworfen, ob diese Übernahme überhaupt gesetzeskonform wäre. Oder ob das Gesetz, das es in den USA eben derzeit gibt, dieses TikTok-Ban-Gesetz, ob das nicht möglicherweise diesen Kauf in Anführungsstrichen nicht eigentlich nicht akzeptieren würde als Möglichkeit, diese App nicht zu bannen. Da waren viele Dokumenten. Hängt natürlich dann von Trumps Haltung dazu ab, oder? Ob er gerade Lust hat, dass Oracle das so macht? Ja, da bist du wieder bei der Frage des Rechtssystems natürlich, ne? Ja, genau. Auch auch jetzt gerade ist es ja so, dass der Betrieb Von TikTok in den USA nicht auf gesetzlicher Grundlage fußt, sondern nur auf der Garantie von Donald Trump. Wir machen jetzt erstmal bis zum 5. April hier Moratorium und alle verhandeln nochmal. Und keine Sorge, wir ahnden das nicht weiter. Das ist erstmal nur ein, wie sagt man, ein Handschlag. Ah ja, so ein Risiken für alle Seiten, auf jeden Fall. Also nicht für Trump nicht, aber für alle anderen Seiten sozusagen, also auch für Oracle, weiß ich nicht. Ist das attraktiv, klar, finanziell, mit Sicherheit? Aber ist das attraktiv, so eine Sicherheitsgarantie zu übernehmen, die man am Ende nicht garantieren kann, vermutlich? Das ist ja ein Feigenblatt, ne, nehme ich an. Hundertprozentig, würde ich auch so einschätzen, weil du musst diese Sicherheitsgarantien, zumindest solange Trump im Amt ist. Vermutlich nicht wirklich nicht wirklich belegen können, sondern du musst erstmal sagen, ja, ja, da passiert nichts. Aber ist ja unberechenbar, ne? Also es kann natürlich auch sein, dass Irgendwas passiert auf TikTok, was Trump nicht passt und dann dreht sich der Wind. Also Also auch diese Zusage jetzt für TikTok bis zum 5. April ist schon sehr unsicher, dass man sich darauf verlässt. Also auf Trumps Wort würde ich einfach nicht viel geben in den Zusammenhauen und als Oracle auch gewagt Auch wenn es ein gutes Geschäft ist, erstmal. Ja, also Oracle und vor allem Larry Allison, der Chef von Oracle und Gründer, der flirtet ganz gerne mit Donald Trump, der war auch schon mit Donald Trump auf einer Bühne, nämlich bei der Ankündigung dieses Stargate-Projektes. mit OpenAI zusammen. Also der macht sich da offenbar jetzt nicht so große Sorgen. Vielleicht hat er auch nicht so viel zu verlieren. Ich glaube, Larry Eldison hat auch die ein oder andere Marke auf dem Konto. Ähm, und ist halt einer dieser Tech-Milliardäre, die eben einfach jetzt gerade so nach dem Wind tanzen, der gerade weht. Aber da muss man schon sagen, das ist ein ziemlich heikler Deal, denn er schließt eigentlich all diese Dinge aus, die bislang eigentlich immer gehandelt wurden als Der als der Outcome von diesem TikTok-Verbotsgesetz. Das war auch vorhin dann ja gar nicht im Gespräch, dass sowas möglich wäre. Absolut nicht. Genau. Ja, interessanter Deal, sehr seltsamer Deal. Es würde wohl, das schreibt NBC weiter, am Ende ein weiteres neues Unternehmen geben. von dem Oracle eine kleine Beteiligung halten würde, und dieses Unternehmen würde dann sozusagen Aktivitäten von TikTok in den USA durchführen. Gleichzeitig gäbe es aber immer noch das Unternehmen TikTok USA und das Unternehmen ByteDance. die eben alle irgendwie daran beteiligt sind. Es ist ein sehr undurchsichtiger, sehr fadenscheiniger Deal, der nach meinem Ermessen aber genauso zur Ausführung kommen könnte, weil es eben nach Trump einerseits Gesichtswahrend gegenüber den TikTok-NutzerInnen ist, weil die App online bleibt, gleichzeitig Gesichtswahrend gegenüber China ist, weil man Zugeständnisse macht. Aber eben diesem Gesetz und dieser Ansinnen, das es gab, als das Gesetz auf den Weg gebracht wurde, überhaupt nicht mehr gerecht werden würde. Nicht, was Trump es darauf geben würde, aber welche Art von Kontrolleüberwachung solcher Konzerne und solcher Abmachungen gibt es dann? Also wie kann man das, weil es ist ja etwas, was angeblich zum Schutze der amerikanischen Bürger geschieht. Also müsste ja eigentlich eine staatliche Instanz überprüfen, ob dieser Schutz auch gewährleistet ist. Absolut. Vor allem, wenn du schon soweit warst, zumindest für ein paar Stunden, dass ein Gesetz in Kraft tritt, das diese App verbietet. weil es eben solche großen Sorgen gibt. Und w also die Beispiele von Social Media Apps international, die von Gesetzes wegen her verboten wurden, hingen entweder immer mit massiven Sicherheitssorgen oder mit autokratischen Herrschern zusammen, die Sorge hatten, gegenteilige oppositionelle Meinungen in die Bevölkerung streuen zu lassen. Also Wir erinnern uns, dass Twitter immer mal wieder auch aus der Türkei zum Beispiel nicht erreichbar war, weil man eben Sorge hatte, dass Oppositionelle sich darüber verabreden könnten. dass also in den USA, Land, das sich selbst als älteste Demokratie der Welt bezeichnet, eine App gesperrt wird, die Millionen von NutzerInnen hat, das ist so weit gekommen, es zeigt ja, dass die Sicherheitsbedenken. . ob jetzt der App gegenüber oder China im Generellen gegenüber so groß waren, dass man das hat kommen oder geschehen lassen. Also die Sicherheitsbedenken scheinen halt nach wie vor zu bestehen. Zumindest an einigen Orten nur der neue Präsident denkt sich, ne, ist mir doch wurscht, ich bin der Dealmaker Ja, beziehungsweise kann ich mir vorstellen, dass ihm Sicherheitsbedenken denkt er so, ja ja, schon klar kriegen wir hin. Aber Du sprachst gerade an Autokraten und Oppositionelle, was ist, wenn auf TikTok das große Trump-Bashing losgeht. Das existiert natürlich sowieso schon, aber wenn ihnen das nicht passt, also das wäre für mich auch so der They won't a point to say for Oracle or only man, I am deal better to win, was it when Trump had not got any home, this app ähm, excuse my French, ähm die diese App, wo irgendwie sich, kann er ja irgendwas behaupten, ne, irgendwelche Demokraten und Liberale und Linke rotten sich zusammen und beleidigen mich, diffamieren mich so. Will ich nicht mehr. Klar, es ist nur eine Frage der Zeit, bis es irgendwo eine Strömung gibt von Menschen, die irgendwie so laut gegen Trump werden, dass er reagieren muss. Und diese Reaktion wäre dann entweder Also im Fall von Meta und Ex hätte er ja direkt einen Zugriff darauf, dass solche Inhalte nicht mehr angezeigt würden. Wir haben in der Vergangenheit ja auch schon über einen Journalisten gesprochen, dessen Inhalte in der Berichterstattung über das DOE als Spam gekennzeichnet wurde. Ja, und bei Meta funktioniert es ja schon, indem jetzt auch auf Druck diese ganze, dieses ganze Free Speech Gerede von Zuckerberg ist ja auch nach dem Wind von Trump. Ja, absolut, genau. Oder Trump würde irgendwann eben, äh, müsste irgendwann eingreifen, indem er halt tatsächlich Gegenteil andere andere Meinungen So nicht mehr durchkommen lassen würde. Und das, wie gesagt, wir sind erst in Monat drei ab morgen, dieser Amtszeit von vier Jahren, aber wir können davon ausgehen, dass wir sowas erleben müssen. Ich fürchte ja. So, jetzt ist hier meine. Ja, so in zwei Wochen ist die Frist vorbei. Drei fast noch. Zweieinhalb. Es bleibt spannend. Wir können davon ausgehen, dass am Ende ein Deal dabei rumkommt, der aus unserer Brille. Wir fahren es nicht unbefriedigend sein wird. Ja. Haken bleibt dran. Kommen wir nach Europa. In Großbritannien tritt, ist gestern, am gestrigen Dienstag, der Online Safety Act in Kraft getreten. Der ist irgendwie so eine Mischung von. . EU-Regulatorien und dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz, also dem Ansinnen, dass Gesetze, die es gibt und vor allem betrifft es hier 130 prioritäre Straftaten. Dass diese Gesetze auch auf Online-Plattformen durchgesetzt werden müssen. Und zwar ist das relativ umfassend, denn der Online-Safety Act in Großbritannien umfasst 100. 000 Dienste. Die größten natürlich Facebook, Google, X, Reddit, OnlyFans sind alle dabei. Und diese Gesetze, um die es da geht, sind illegale Inhalte, Betrug, Terrorismus, Material über sexuellen Kindesmissbrauch. Also eben alle diese Gesetze, die eben auf sozialen Netzwerken eben irgendwie relevant gebrochen werden könnten. Und über die Art der Durchsetzung? Ja, also die Technologieunternehmen. sind nun aufgerufen, Moderationssysteme so einzubauen, dass sie auf solches Material ausgerichtet sind. Also die Plattformen müssen jetzt auch mit automatisierten Technologien die Menschen vor Inhalten wie terroristischem Material oder sexuellem Missbrauchsmaterial. Das widerspricht so ein bisschen dem Vorhaben von Mark Zuckerberg, jegliche automatisierte Untersuchung der Inhalte zu unterbinden. Aber es ist eben geltendes Recht in Großbritannien. Was droht bei Verstoß? Bei Verstoß drohen Geldschlafen bis zu 18 Millionen Pfund oder 10% des weltweiten Umsatzes. Und das ist so EU-Formulierungen. Ich wollte gerade sagen, das kommt mir bekannt vor. Ja, gut, ich meine, es ist immer noch wieder ein bisschen lustig, dass die UK immer alles nochmal extra machen muss. Wenn sie in der EU-Gefäß nicht erledigt, aber das ist ein anderes Thema. An sich ja gut, dass sie auch versuchen, da ein bisschen was an die Leine zu legen. Ist natürlich immer so ein bisschen. Ja, gefährlich, was dann einen, was so Inhalte kontrollieren angeht, kann natürlich auch in eine falsche Richtung gehen, aber An sich natürlich gut. Ja, klar, voll. Die eine Sache, die ich daraus ziehe, ist eine Sache, die wir hier auch schon immer wieder beobachtet haben, wenn wir nach Brasilien oder Australien geschaut haben. dass die EU mit ihrer Macht und ihrer Wucht auch Vorbild ist für kleinere Länder. So, das muss man bei Großbritannien ja auch sagen, es ist einfach ein kleinerer Markt, seitdem es nicht mehr zur EU gehört. Und dadurch nutzt es eben offenbar solche bestehenden Gedanken, adaptiert sie, wendet sie auf den eigenen Markt an und sagt, wir Brauchen das auch. Zum anderen ist es aber deswegen interessant, weil ja Großbritannien eine ziemlich große, also eine viel, nicht nur sprachlich, sondern auch kulturell, eine größere Nähe zu den USA hat und sich damit möglicherweise in diesen Reigen einreiht. jetzt auch feindlich den amerikanischen Unternehmen gegenüberzustehen, zu gelten. ein interessanter Zeitpunkt ist. Also ist natürlich wichtig und es ist jetzt auch nicht erst gestern beschlossen worden, sondern eben auch in Kraft getreten. Aber finde trotzdem den Zeitpunkt jetzt gerade sehr interessant. Also auch von der Vorgängerregierung schon betrieben worden, nicht jetzt von Stalmus. Ich sagte sofort, wann der beschlossen wurde. Dreivierteljahr oder wann wurde der gewählt? 2023 wurde der schon beschlossen. Ah, okay. Ja, dann ist es noch die Vorgängerregierung sogar. Ja. Also noch nicht noch Tory-Regierung, nicht Labor. Da bist du jetzt hier die Schlaue. Und auch die Türkei übrigens plant, EU-ähnliche Regeln einzuführen, sowas wie den wie in unseren DMA in der EU und auch mit Geldstrafen. Bis zu zehn Prozent des Jahres Umsatzes ähm des Unternehmens als Strafzahlung eben aufzurufen. Also es macht zumindest in unserem in unseren geografischen Gefilden die Schule wie die EU gegen Tech-Unternehmen vorgeht. Muss man die EU dann auch mal lassen, dass sie da schon mal. Ist halt eine Wucht, ne? Ist halt ein großer Markt. Also das muss man schon so sagen, dass sie das auf die Reihe gekriegt haben. Ich finde auch. Fantastisch. So und jetzt viel mehr News habe ich, glaube ich, nicht. Ich gehe hier noch einmal schnell durch mein schlaues. Dokument. Nee, viel mehr News habe ich nicht, aber ich habe in den letzten Tagen und Wochen wieder Funktionen gesammelt und ich freue mich, dass wir heute gemeinsam in diese kleine Rubrik gehen können. Wir haben ganz viele neue Funktionen von sozialen Netzwerken und digitalen Plattformen. Und ich möchte anfangen mit X. Yay! X testet zum einen das Videos tapt, das soll jetzt bald kommen, sodass du quasi eine TikTok-Oberfläche auf X hast. Du hast ja gefragt, was ist eigentlich mit der Everything App. Hier ist sie. Freust du dich drauf? Hast du Emotionen? Ich persönlich habe natürlich sehr wenig Emotionen, insofern, dass ich Ex ja nicht mehr benutze, wirklich. Außer dass ich da gelegentlich mal reingucke halt. Aber nicht mehr wirklich. Genau, ansonsten ein ja erwartbarer Schritt, das zu werden. Ich glaube, ich weiß nicht, ob du von Erfolg gekrönt ist, ehrlich gesagt, aber Du hast bei X aber nicht die Kategorien, in der man denkt, glaube ich. Genau, Hauptsache alles haben. Deswegen aus deren Sicht konsequenter nächster Schritt. So haben wir es wahrscheinlich verkauft. Ja, voll. Und X testet ein neues Feature mit dem Namen React With Video, bei der du mit einem Video auf Tweets reagieren kannst und auf Videos anderer Leute. Hier ist nicht ein bisschen drüber. Das gab es bei YouTube auch mal. Bei YouTube konntest du damals mit Videos auf Videos antworten. Yeah. Und dann hattest du so Verästelungen von Leuten, die auf Videos, also so Thread quasi, wie in Foren mit Videos auf Videos auf Videos Also ich, ja, ich weiß nicht, ob Leute das, jetzt von der Nutzerperspektive, ich weiß nicht, ob Leute das wirklich benutzen. Also ich glaube im Privaten schon so bei WhatsApp, dass man sich da mal irgendwie so ein Foto oder Video schickt. Aber schon da finde ich, ist es nicht so der Standard, dass man das macht. Das sind halt auch nochmal krass andere Datenmengen, über die wir da reden. So als Reaktion. Das löst ja noch mehr aus, dass jeder ein Video machen soll in seiner Reaktion darauf, statt mit dem Herzchen dran zu kleben. Das ist, äh, finde ich ein bisschen drüber. Ich bleibe bei meiner Analyse. Ja, ich finde das eine gute Analyse. Vor allem wenn du überlegst. Bei Threads zum Beispiel kannst du ja so Sprachnachrichten posten, die dann sogar transkribiert werden. Und ich sehe diese Features so wahnsinnig selten, obwohl ich die Idee eigentlich irgendwie so. . als Nutzer interessant fand, aber das wird ja gar nicht angenommen. Gleichzeitig gibt es bei WhatsApp ja zum Beispiel die Möglichkeit, keine Sprachnachricht, sondern eine Videonachricht zu schicken. Das nutze ich auch nie. Deswegen, ich sehe da ja, ich persönlich teile deine Einschätzung. Ich glaube, das wird nicht genutzt werden. Also diese Video-Notes bei WhatsApp kenne ich so von einzelnen Personen, die, wenn sie das einmal benutzen, dann machen sie das ganz oft. Und das mit dieser Sprachnachricht, die transkribiert wird, finde ich ja eher, das ist für mich eher so ein Barrierefreiheitsfeature. Das ist natürlich super. Für Leute, die eher mit Sprache arbeiten, so auf ihren Geräten, sowieso. Und trotzdem kann man es dann halt auch lesen. Also kann man beides hören oder lesen ist dann ja identisch. Insofern ist es, finde ich, okay, das zu haben, aber ich glaube auch nicht, dass das so eine weite Nutzung erzählt. Aber irgendwie, also ich habe das Gefühl, ich bilde jetzt hier keine Hey, vielleicht entwickeln wir ein neues soziales Netzwerk, noch eins. Aber ich glaube ja, dass du ein Twitter, das nur auf Sprachnachrichten funktioniert, gab es das vielleicht sogar schon mal? Ich habe völlig den Überblick verloren. Wahrscheinlich gab es das damals in dieser Welle. Aber ein Twitter, das nur über Sprachreichen funktioniert, das würde mir, glaube ich, irgendwie auch schon Spaß machen, wenn Leute das nutzen würden. Ah, ich glaube mir nicht. Ich benutze Sprachnachrichten total viel im Privaten, aber deswegen sind sie für mich auch sowas Privates. Also ich finde irgendwie Klar, jetzt sprechen wir ja auch mit Stimmen in der Öffentlichkeit, aber es hat ja auch einen ganz kleinen Rahmen, so einen Podcast oder irgendwie so eine Publikation. Aber einfach so mit meiner Stimme da sowas rauszu Blurpen, das finde ich komisch. Hm, ja, verstehe ich auch irgendwie trotzdem. Also ich finde, wie gesagt, das ist vielleicht auch aus persönlicher Nutzung, aber ich finde, da Sprachnachrichten wirklich nur in so einem super persönlichen Kontext genutzt werden von mir. Nämlich in WhatsApp-Chats oder Signal-Chats. Würde ich glaube ich nicht dahin gehen und eine Sprachnachricht machen und sagen, guck mal, was der Mark Zuckerberg wieder gemacht hat, ist ja voll krass. Ja, und es gibt so viele Leute, die auch Sprachnachrichten ja exemplarisch, ne, wie sagt man Kategorisch ablehnen und das gar nicht benutzen. Ja. Und plus so aus dem Barrierefreiheitsfaktor, man muss es halt, du kannst es dann halt nicht lesen, es sei denn, es gibt diese Transkriptionsfeature, aber Ja, das war ja bei Klapphaus damals auch ein Riesenthema, wie wenig barrierefrei das war. Ja. Ich habe übrigens letztens irgendwann in einem Google Meet Call versehentlich die Transkriptfunktion eingeschaltet. Und da war ich überrascht, wie gut das ist. Also auch mit Menschen, die in dieser Runde gab es auch eine Person, die englischsprachig war. Und das hat schon erkannt, dass zwei Leute, die Deutsch miteinander sprachen, eine Person, die Englisch sprach. Und du hattest von allen Leuten wirklich eine sehr, sehr gute Transkräftion. Untertitel während dieses Calls. Das hat schon sehr gut funktioniert. Und wie schnell war der Versatz oder wie lang war der Versatz? Ich würde sagen, nicht so, dass es das Gespräch beeinträchtigt hätte, hätte ich es nur gelesen. Ja, interessant. Hast du wahrscheinlich in der Deutschlandfunk-App schon gesehen, dass wir jetzt auch ein Live-Transkriptions-Feature haben. Sehr gut. Also du kannst also Radio lesen. Ja, es gibt diesen einfachen Modus in der App und dann kannst du das halt mitlesen, den Livestream vom Deutschlandfunk. Ich finde das mega. Vor allem, weil einfach wir technisch inzwischen ja an dem Punkt sind, wo das sehr gut funktioniert. Machen einen leichten Versatz dabei, hätte echt im Rahmen. Ja, und ich finde, alles sollte barrierefrei, äh so barrierefrei wie möglich sein Da nochmal mein Appell, auch ich verstehe auch nicht, es gibt ja immer wieder Leute, also ich bin nicht so ein Hardliner, dass ich hier mich auf die Diskussion einlasse in den Netzwerken, was Alttexte angeht, aber Ich finde, das Argument, es ist zu behäbig, es ist zu kompliziert, fühle ich gar nicht mehr. Also bei Mastodon zum Beispiel kannst du es. automatisiert erstellen lassen, wenn du Text auf dem Bild hast, wird es von einer KI sofort identifiziert. Die übrigens, kleine News, passt auch so ein bisschen zu Funktionen und Emotionen, nicht mehr auf Google Gemini basiert, sondern auf einem lokalen Modell, das heißt, es wird nicht mal an Google geschickt. Und selbst wenn du das nicht hast, dauert das Ausfüllen dieses Alttextes keine 30 Sekunden. Ich finde es auch ein super, bei, also bei Twitter habe ich es auch noch früher öfter mal vergessen, natürlich, aber bei Blue Sky auch ist das ja so prominent gesetzt einfach. So hier Alttext bitte eingehen, dass man es dann auch einfach macht und dann ist es auch drin. Man muss da jetzt auch keine ewige, keine Bildbeschreibung nach im Kunst-LK, wie im KunstlK schreiben, so Bildanalyse. Da reicht ja einfach, da was zu sagen, was draufsteht. Das ist ja richtig machbar. So, das wollte ich mal sagen. Übrigens, WhatsApp arbeitet gerade daran, dass du Nachrichten in Form von Threads angezeigt bekommst. Also du kannst so auch Verästelungen in Nachrichten. Also nicht mehr nur die Antwortenfunktion, sondern Diese eine Unterhaltung. Innerhalb von einem Gruppenchat hast du dann Unterhaltung? Ja, du hast dann Strenge. Also so ein bisschen wie bei iMessage zum Beispiel. Da kannst du auf unterschiedliche Nachrichten antworten, dann können die auch auf die Nachricht antworten und du hast unterschiedliche Stränge. Ich finde das mega. Ich will das sofort haben. Also, ich finde das super, wenn das gut gemacht ist. Also, wenn man das wirklich gut erkennt. Weil ich finde, es gibt durchaus auch Apps, die so Threads versuchen und dann ist es aber irgendwie nicht so übersichtlich. Stimmt. Also, das finde ich, kann man auch versemmeln. Dann macht es das irgendwie komplizierter. Aber man muss es schon verstehen als User, dass das, wo das jetzt hin ist und welche Unterhaltung wo steht. Ich weiß ja nicht, wie die Darstellung dann ist. Das kann kompliziert werden. Ich finde ja, dass Threads witzigerweise, obwohl diesen Namen hat, das nicht besonders gut gemacht hat. Nein, überhaupt nicht. Aber iMessage zum Beispiel macht das sehr gut. Also da funktioniert das fantastisch. Ja, okay, das nutze ich nicht so viel in der Tat. Ich schreib dir mal Nachrichten. Schickt mir mal viele Nachrichten auf einen in einer her, genau. Apple plant übrigens offenbar. eine Live-Übersetzungsfunktion für AirPods zu bringen, dass du sozusagen dich mit Menschen in anderer Sprache übersetzen kannst und die AirPods das für dich übersetzen in naja fast Echtzeit. Telefonieren dann zum Beispiel. Ähm, ich glaube auch in echten Gesprächen, wenn ich das richtig verstanden habe. Ach so, gar nicht. Ah, okay. Anders. Genau. Also du redest mit mir auf Spanisch und meine Airpods übersetzen mir das, was du sagst, ins Deutsche zum Beispiel. Hallo. Okay, aber dann geht es nicht ums Telefonieren, dabei geht es dann nicht. Ich habe das so verstanden, dass das um echte Gespräche geht. Okay. Weil es wäre ja noch interessanter. wenn es auch übersetzen würde, was durch die AirPods kommt. Stimmt, also dass du quasi einen Podcast hören könntest, der eine andere Sprache hat und der auch übersetzt würde. Ja, alles Da kommen wir bestimmt noch hin. Definitiv. Also, weil es gibt ja von, heute haben wir ein bisschen, wir schweifen gerne ab heute, aber es gibt von der Zeit der dem Podcast alles gesagt und dort gibt es eine Episode mit einem Musiker. Ich sage dir gleich, wie er heißt Und diese Episode wurde auf Englisch aufgezeichnet und mithilfe einer KI stimmerhaltend komplett ins Deutsche übersetzt. Und ich finde das hochspannend. Also ich glaube, ich bin jetzt, ich habe ja letztes Mal schon den Satz gesagt, alle wollen KI-Inhalte generieren, niemand will sie sich angucken. Aber wann immer du Barrierefreiheit herstellen kannst für Menschen, die zum Beispiel der englischen Sprache nicht so mächtig sind oder die dir helfen, meinetwegen. Du landest in einem Urlaubsland, in dem eine Sprache gesprochen wird, die du nicht beherrschst und kannst mit Hilfe deiner AirPods verstehen, was der Mensch eine Autovermietung von dir möchte, um ein ganz. Pragmatisches Beispiel zu nennen, finde ich das erstmal einen sehr sinnvollen Einsatz von KI, deutlich sinnvoller als, hey, wir können jetzt auch Videos erstellen, wenn du Text eingibst. . Es gibt so viele mehr sinnvollere Sachen auf kleinerem Level, die man machen könnte. Ich glaube, die alle geträumt irgendwie von dem großen, von dem großen Ding. Dabei könnte man so viele kleinere Dinge tun, die wirklich pragmatisch sind. Das habe ich jetzt gelesen, jetzt schreibe ich noch mehr ab. Zwei Typen, keine Ahnung woher, haben ja diese Seite programmiert Bahnvorhersagen und lassen da berechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass du deinen Anschluss kriegst. Ja, ja, das habe ich auch schon gesehen, ja. Das ist toll. Das ist doch auch mal sinnvoll. Ich meine, dafür braucht man natürlich eine dysfunktionale Bahn erstmal für das überhaupt nichts. Damit können wir den. Aber Das ist doch auch mal ein sinnvoller Einsatz. Also es gibt ja Baustellen, die man machen kann. Da muss man nicht irgendwie das Internet mit schrecklichen KI generierten Inhalten fluten. Ich finde, auf Instagram wird es auch immer schlimmer. Ja. Boah, das, und jetzt führt sich beides zusammen. Ich kriege ja im Moment wahnsinnig viele Reels vorgeschlagen von Ich glaube, es ist immer dieselbe Person, die sich als Bahnmitarbeiterin ausgibt, aber immer so sehr leicht bekleidet ist. Und alle Bilder, die sie halt zeigt von sich, bei der du ihr Gesicht siehst und so, sind halt ganz offensichtlich KI generiert. Und die ist aber wahnsinnig erfolgreich, damit auch entsprechend so Onlyfans-Accounts dranhängen und so. Ähm, und das ist da, also das ist wirklich, das ist skurril, ja. Ja, und auch so ganz viel emotionalisierender Content. Also so So ein Fake, wo irgendeine Frau angeblich erfährt, dass ihr Kind stirbt oder so. Also so ganz so dramatische Sachen, die nur emotionalisieren wollen, so eine Art Clickbaiting sind. Ich weiß gar nicht, wie man. Das nennt man nicht Rage-Baitern, sondern Sadbait. Frybait. Das finde ich halt krass, das ist so eklig. Ja, das ist ganz schlimm. Übrigens war es Brian Ferry, der Musiker, dessen Interview übersetzt wurde. Und um zur Frage zu kommen, was kann KI eigentlich nicht. Meine Porto-Recherche konnte Perplexity AI jetzt nicht beantworten, aber es steht nur drin, ich sollte mich an spezialisierte Logistikunternehmen wenden. Aber immerhin denkt er sich nicht eine Zahl aus. Das ist ja schon mal auf jeden Fall ein Hinweis, dass es eher komplex und teuer ist und nicht einfach ein Paket mit viel. Ja, das steht ja auch, ich sollte Luftfracht oder Seefracht in Betracht ziehen, weil UPS, FedEx und DHL für solch große Pakete nichts anbieten. Das könnte mir schon sein. Naja, das war ja schon die Vermutung. Ja. Open AI übrigens, das habe ich nur mitgebracht, weil ich dann beenden wir auch den KI-Block, glaube ich, für heute. Oder zumindest. größtenteils. OpenAI hat jetzt auch ein Tool, so ein Agenten vorgestellt, mit dem du so ein Tool, das sozusagen für dich im Browser Dinge anklicken kann und versteht, was du möchtest und sowas. Und dieses Tool Operator. Kann Abstimmungen machen in mehreren Instanzen. Was bedeutet, dass alle Menschen, die online-Abstimmungen, und wir haben letzte Folge schon darüber gesprochen, wie wenig vertrauenswürdig Online-Abstimmungen sind, aber damit sind Online-Abstimmungen Zu null Prozent vertrauenswürdig, weil ich mit diesem Tool jede Online-Abstimmung dieser Welt manipulieren und verhindert. Ja, auch richtige Meinungsumfragen, oder? Also wenn man richtig, also auf wissenschaftliche Umfragen, die man ja auch nur online aufkriegt. Ja, im Zweifel, ja. Es durchdringt einfach alles. Ich glaube wirklich, es ist dramatisch, wie wenig man das noch versteht. Oder wie man das an Leute auch noch beibringen soll, dass das so viele Lebensbereiche durchdringt. Ja Aber selbst Leute, die vielleicht eine Affinität haben und so ein bisschen hinterher sind, kommen ja nicht hinterher, wo KI alle irgendwie überall reinregiert. Es ist auch Flood the Done with shit. Ja, ist es total. Ich bin auf so einer KI-Veranstaltung, wo ich auch dachte, naja, das ist alles schön und gut, aber die Leute verstehen es nicht. Ich weiß nicht, kennst du diese Die KI vom Express. Ja. Clara in der Nacht. Clara in der Nacht, genau. Also für die, die das nicht kennen. Es gibt ja Leute, die das nicht verstehen. Ja, erzähl dir erstmal, was es ist. Also es gibt eine beim Express, das ist der Kölner Boulevard, das Kölner Boulevard Pendant zum Bild. weniger politisch, mehr klassische Boulevardzeitung. Die haben eine Autorin auf ihrem Online-Angebot mit dem Namen Clara Indernach. Initialen KI und wenn du die Autorinnen-Seite besuchst, erkennst du, dass das eigentlich KI generierte Inhalte sind. Genau, es gibt diese Frau nicht. Es sind einfach nur KI-generierte Texte. der sie halt so eine Fake-Autorin gegeben haben, überraschenderweise eine blonde, junge, hübsche Frau, mit dem Namen eben Clara Indernach. Und es gibt ja wirklich Leute, die nicht verstehen, dass es die nicht gibt. Logischerweise, weil da steht der Name, da ist ein Bild, klar, wenn man ein bisschen sich auskennt, erkennt man, dass das kein echtes Bild ist, aber Und das ist irgendwie, warum spielt das keine Rolle? Das ist irgendwie egal, ne? Ja. Das ist irgendwie egal, dass Leute das nicht verstehen und dass einer nur nebensteht, deshalb Kain generiert. Ich glaube, es wird auch in Kauf genommen, ehrlicherweise. Und es ist ja auch nur noch in der Frage der Zeit, bis beispielsweise bei Radiosendern, die Werbung senden, auch komplett KI-generierte Spots laufen. Viel einfacher in der Produktion, du kannst jederzeit ein Wort austauschen. Also ich glaube, das werden wir dieses Jahr wahrscheinlich noch alles erleben. Ja, und die bildde EKI Hey. Die basiert doch sogar auf ChatGPC, oder? Ja, ich glaube, da sind wir auch ein Chatbot, in dem du alles fragen kannst und die pflanzen dann ja auch einfach Werbung rein. Also da fragst du mich, was kann ich denn heraus? Alexa Plus, den Sprachassistenten. mit KI aufzupusten. Mit dieser Ankündigung kommt aber auch die Ankündigung, und das ist eine Sache, warum das ein Thema für uns ist, kommt auch die Ankündigung, dass du nicht mehr deaktivieren kannst, dass deine Sprachnachaufzeichnung Standardmäßig auf die Server geschickt werden. Also die reine lokale Bearbeitung deines Befehls wird damit abgeschaltet. Ja, und eigentlich müsste ein Aufschrei durch deutsche Küchen und Wohnzimmer gehen, wird es aber nicht geben. Genau, weil du jetzt jederzeit deine Aufnahmen immer an die Server von Amazon schickst. Solange das Ding funktioniert, wird sich keiner beschweren. Weil auch nicht jeder versteht, und da finde ich auch wieder, das ist wirklich ein Vermittlungsthema, was das heißt. Ich weiß nicht, wenn ich meine Eltern erkläre, da werden was an Server geschickt und deswegen, was soll das? Was soll das heißen? Was hat das für Auswirkungen für mich? Es funktioniert doch wie vorher. Ich habe doch nichts zu verbergen, ist an die Antwort. Das ist natürlich auch mal ein ganz anderes Argument, aber selbst wenn man denkt, man hätte was zu verbergen. Muss man schon verstehen, was das auch technisch heißt. Und ich meine, wir klicken alle die AGB weg und die neuen Datenschutzregelungen von unserer ganzen Plattformen und so. Reddit bietet jetzt an, dass du, wenn du zum Beispiel eine Werbung angezeigt bekommst, die dich nervt, dass du die ausblenden kannst und dass du auch sagen kannst, ich möchte diesen Werbekunden ein Jahr nicht mehr sehen. Ja, das ist doch schon mal gut. Das ist gut, ne? Also wenn du sagst, du sprichst irgendwie bist bei Reddit und da ist Werbung für Alpizin zum Beispiel. Kannst du sagen, bitte zeig mir das ein Jahr nicht mal an? Ich möchte nicht mit meinem eigenen Alp. Was passiert nach dem einen Jahr, frage ich nicht. Muss ich dann wieder, kann ich dann drei Tage laufen lassen und nochmal sagen: ein Jahr bitte nochmal? Vielleicht kriegst du dann auch nur noch Alpezinwärmung angezeigt. Zum Ausgleich. Genau. Ich finde, das ist aber ein spannendes Feature, weil das so damit umgeht, wie Leute mit Werbung umgehen. Also ich glaube, ehrlicherweise Bei Reddit ist es vielleicht anders, weil die Reddit-NutzerInnen wahrscheinlich ein bisschen anders das Tool benutzen als viele normale Leute, die zum Beispiel Instagram benutzen. Aber ich glaube, die wenigsten Menschen blenden Werbeanzeigen auf Instagram zum Beispiel aus. Ja, und vor allem so gezielt. Also wenn es dann aufriss, also müssten die sich ja schon aktiv fragen, möchtest du weiterhin Anzeigen von diesem Brunnen sehen Ja oder nein? Also wenn das so ein Aufriss ist oder auch nur zwei Klicks mehr, dann macht man es halt nicht. Und ich hätte das Feature gern für YouTube. Weil ich da immer wieder die gleichen Ralf Schumacher-Werbungen angezeigt bekomme. Ach ja. Und das wäre schön, wenn ich das nicht mehr hätte. Was macht ein Ralf Schumacher? Ich glaube, er verkauft Autos. Stimmt. Wie originell als Rennfahrer. Discord plant übrigens jetzt ein also Ich muss kurz ausholen. Angenommen, du spielst ein Spiel auf der Xbox, dann kannst du in diesem Spiel auf der Xbox, also der Konsole, Sowohl deine FreundInnen sehen, mit denen du auf der Xbox befreundet bist, als auch mit denen du in dem Spiel befreundet bist Es gibt jetzt die Pläne, dass du auch deine Discord-Freundinnen und Freunde in gewissen Spielen sehen kannst und auch dich direkt quasi mit denen zusammenspielen kannst und über Discord dann mit denen in Kontakt treten kannst. Also sie versuchen quasi ihre Arme in die Spiele auszuweiten, die sie jetzt gerade bislang nur auf den Rechnern der Nutzerinnen und Nutzer haben. Ich bin ja gar keine Gamerin. Ich weiß gar nicht, ob ich das gut fände als Nutzerin. Ich finde das eigentlich nicht schlecht. Aber es ist für Discord bestimmt schlau, gar keine Frage. Ja, also nachdem man Facebook-FreundInnen ja nicht mehr gebrauchen kann als Synchronisationsobjekt, finde ich das gar keine schlechte Idee, weil die Leute ja ohnehin über Discord in Kontakt treten von uns. Ja, das tun sie auf jeden Fall. Dann führt TikTok einen Meditationsmodus ein. Ein, mit dem Kinder nach 22 Uhr vor allem Entspannungsübungsvideos angezeigt bekommen sollen. Die müssen gerne sehen, diese Entspannungsinhalte. Was soll das sein? Naja, das ist dann wahrscheinlich irgendjemand sitzt da und macht eine geführte Meditation im Splitscreen und oben spielt einer Tempel Run. So schrieb mir das vor. Was entspanntes halt. Ja, ist natürlich clever, dass sie keine Also keine Sperrstunde machen im Sinne von, dann geht die App aus, weil Sie wollen natürlich, dass schön die Verweilung hoch bleibt. Und dann können Sie halt vor sowas hängen. Perfekt. Und letzte Nachricht des heutigen Tages: Bumble, eine Dating-App, die wahrscheinlich landläufig bekannt ist, führt jetzt die Möglichkeit ein, dass man sich mit einem Ausweis dort verifizieren kann. und dass man ein Feature namens, also in elf Märkten, in den USA, Großbritannien unter anderem. Also man kann dann sagen, ich habe hier meinen Reisepass und dann bin ich verifiziert und dann wissen alle, okay, dieses Bild gehört zu dem Pass, der hochgeladen wurde. Und das andere Feature, das Bumble einführt, heißt Share Date, mit dem du zum Beispiel, also angenommen, du hast jetzt ein Bumble Date und bist dir nicht ganz sicher, ob der Typ so ganz in Ordnung ist oder die Frau, mit der du dich triffst. Dann kannst du über Share Date deiner Freundin, deiner besten Freundin, dein besten Freund die Date-Infos sozusagen direkt schicken. damit sie auch sehen kann, wo du gerade bist zum Beispiel. Also ein sehr, ähm, sehr gewahre, clevere, cleveres Feature. Das heißt, du guckst die Infos, wo man sich trifft, aber nicht die Infos über die Person und. Das weiß ich nicht, vielleicht schon. Aber du kannst sozusagen in der App, das ich bin mir nicht ganz sicher, ich benutze diese App nicht, ich bin mir nicht ganz sicher, ob man sozusagen. Orte für Dates in der App direkt angeben kann. Aber die Formulierung ist, du kannst Details zur geplanten Verabredung direkt an vertrauenswürdige Kontakte senden, einschließlich der Möglichkeit, diese Details direkt innerhalb der Bumble-App zu aktualisieren, falls die Pläne sich ändern. Okay, also Sicherheitsfeatures. Und das mit dem Ausweis vermutlich auch. Genau, ja. Ich finde es immer ein bisschen gruselig, meinen Ausweis irgendwo hochzuladen. Wäre ich immer ein bisschen vorsichtig. Immer die Frage, ob die Leute das dann machen, die also die Böses im Schilde führen, sage ich mal, ob Bambel laden ihnen aus, als halt nicht hoch, ne? Wenn sie es nicht müssen. Ja, die werden das wahrscheinlich nicht machen, aber Es ist erstmal ja ein Kannangebot. Ich stimme dir zu, ich finde auch, Fotos von Personalausweisen haben auf gar keinen Servern was zu suchen. Das ist ein absolutes Sicherheitsrisiko und vor allem in einem Land, Bumble ist ein amerikanisches Unternehmen, vor allem in einem Land, in dem nicht ganz klar ist, ab wann irgendwelche Regierungsorganisationen auch direkt einen Zugriff darauf haben. Wobei gut die Regierungsorganisation weiß, wie dann pass aussieht, fairerweise. Aber möglicherweise irgendwann Daten verscherbelt oder auch Bumble möglicherweise einfach verkauft wird und damit diese Daten in die Hände von irgendwelchen Dritten gelangt. Das sind alles Dinge, die passieren können. Ja. Ja. So, und ich glaube mehr habe ich nicht, oder? Ne, ich glaube mehr habe ich nicht. Hast du noch was auf dem Herzen? Irgendwas zu bewerben, irgendeine gute Losung, die uns durch die restliche Woche trägt. Eine gute Losung. Nee. Gut, dann nicht. Vielen Dank, dass du mal wieder da warst, liebe Schallotter. Ich würde mich freuen, wenn das jetzt nicht wieder ein halbes Jahr dauert. Und perfekt. Dann bis bald und eine schöne Restwoche.
55:24 Charlotte Voß
Wir hören uns hier am Freitag. Da bin ich mal alleine hier. Auch mal schön. Hast du gemacht? Auch mal schön. Danke, liebe Charlotte. Macht's gut. Tschüss.