Ausgerechnet Will Smith (famous of “eating spaghetti”) soll Publikum zu seinen Videos KI-hinzugefügt haben. Offenbar ist der Fall aber nicht so einfach, wie er wirkt.
Außerdem sprechen wir über Verantwortung und Machbarkeit der Verantwortung von und gegenüber von Chatbots wie ChatGPT.
➡️ waxy.org über den Will Smith-Fall: https://waxy.org/2025/08/will-smiths-concert-crowds-were-real-but-ai-is-blurring-the-lines/
➡️ New York Times über Adam (16): https://www.nytimes.com/2025/08/26/technology/chatgpt-openai-suicide.html?unlocked_article_code=1.hE8.T-3v.bPoDlWD8z5vo&smid=url-share
Kapitelmarken
KI-unterstützt:
- Hallo Gregor!
- Der Fall Will Smith
- Die KI-Freelancerin
- Content-Warnung: ChatGPT als Ratgeber für Suizid
- Wie kriegen wir es in Europa hin?
- Apple featuring Mistral / Perplexity
- Meta lizenziert Midjourney
- Trump auf TikTok
- Funktionen und Emotionen
- Versöhnlichkeit des Tages
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Hallo Gregor. Hi Gavin. Bei mir ist endlich mal wieder Gregor Schmalzried, Host des KI-Podcasts, der KI Podcast. KI-Experte, wahrscheinlich einer der am besten Gebuchten in Deutschland. Das kennt man zum Beispiel daran, dass.
00:20 Gregor Schmalzried
Das weiß ich nicht. Ich kenne die anderen. Wir sind in KI. Keinem Group-Chat, wo wir das vergleichen.
00:25 Gavin Karlmeier
Aber die anderen wären es gerne. Und das erkennt man daran, dass du seit elf Monaten nicht mehr bei Haken dran warst. Schön, dass du wieder da bist.
00:35 Gregor Schmalzried
Superschön hier zu sein. Danke für die Einladung, Gavin.
00:38 Gavin Karlmeier
Geil. Und wir gehen direkt rein heute mit einem Thema, wo ich, das ist so eine Mischung aus Housekeeping. Und einem Thema, über das wir in der letzten Episode zwar gesprochen haben, aber die Auswirkungen noch nicht annähernd überschauen konnten. Und zwar haben wir darüber gesprochen, dass YouTube angefangen hat, die Shorts mit Hilfe von AI so zu enhancen, wie sie sagen, dass sie eine Ästhetik bekommen, die eigentlich fast eine KI-generierte Video-Ästhetik ist. Das hast du bestimmt auch mitbekommen, oder?
01:12 Gregor Schmalzried
Ähm, ich hab's mir jetzt gerade eben auch nochmal angeschaut, weil du mich auf diese Geschichte hingewiesen hast. Also es ist so faszinierend auf so vielen Ebenen, weil Wir sind ja immer noch relativ frisch im Entdecken von dem, was eigentlich so eine KI-Ästhetik ist. Also so heute sieht man so manchmal so ein Foto und denkt sich, ah, das sieht irgendwie nach KI aus, aber das ist ja nicht. Also es ist ja kein Naturgesetz, dass diese Ästhetik irgendwie KI-mäßig ist, sondern es ist mehr oder weniger random, wie diese KI-Sachen halt aussehen. Und erst im Rückschluss wird daraus quasi die KI-Ästhetik. Das bedeutet, jetzt kann jemand, jetzt gibt es irgendwie, manchmal gibt es echte Leute, es gibt bestimmte Models, die sehen ein bisschen so aus wie KI-generierte Leute. Und das ist immer sehr scary, wenn das passiert. Also auf einmal sind wir in so einer Wechselbeziehung. zwischen dem, was eigentlich echt ist und was e-generiert ist. Und ich weiß gar nicht, wo uns das alles noch hinführt.
02:08 Gavin Karlmeier
Ja, ich kann mal eine Beispielanekdote erzählen, weil das ist die Geschichte, die ich erzählen will. Und zwar hat Will Smith. Ein Reel hochgeladen, das eine Minute lang ist, sowohl bei Instagram als auch bei YouTube Shorts. Und das ist von einem Konzert von ihm aus der Schweiz. Und er hat ein Konzert gespielt und da war so ganz viel Emotion im Publikum, es war so ein Stadionkonzert. Und hat er so performt und hat gesungen und ich wusste ehrlich aber gar nicht, dass Will Smith noch singende Konzerte macht, aber hier Willen.
02:33 Gregor Schmalzried
Und er ist jetzt, er versucht jetzt seine Karriere, glaube ich, wieder so dahin zurückzuholen.
02:37 Gavin Karlmeier
Er versucht quasi die Ohrfeige, die ihm die Ohrfeige gegeben hat, wieder zurückzuschlagen.
02:42 Gregor Schmalzried
Im Hip-Hop funktioniert das ja.
02:44 Gavin Karlmeier
Ja, das stimmt. Aber bei Olli Pocher hat es nicht funktioniert. Naja, egal. Na jedenfalls ist dieses Video hochgeladen worden und es hat sich die Häme ausgekippt im Internet, weil alle gesagt haben, dass. Publikum sei KI generiert. . Du siehst da drin so entstellte Gesichter, wie so ganz früher, wenn man. . Da erinnerst du dich, aber für die HörerInnen. Vielleicht erinnert ihr euch an dieses erste Video Will Smith Eating Spaghetti, in dem Will Smith so ein ganz entstelltes Video Gesicht hatte. Ungefähr so sehen die Gesichter aus im Publikum in diesem Will Smith-Video. Gleichzeitig heben sie Transparente hoch, auf denen teilweise die Schrift genauso aussieht, wie diese generative KI oft so sich Schrift vorgestellt hat, früher vor allem. Und es gibt wohl auch Hinweise darauf, dass irgendwo ein Arm mehr ist und so. Also ganz viele solche KI-Artefakte oder Artefakte von KI-generierten Inhalten, die man in einem Publikum von einem Will Smith-Konzert nicht erwarten würde. Und Die Pointe an der ganzen Geschichte ist aber, dass dieses Publikum echt ist, sondern dass das hier das Ergebnis offenbar von eigentlich einer Verkettung unglücklicher Umstände ist. Denn auf der einen Seite hat man wohl Bilder. Aus dem Publikum von diesem Will Smith-Konzert genommen und mit Hilfe von KI animiert. Bei dem ist das passiert und hat das dann in seiner Ästhetik noch dadurch völlig zerstört, weil YouTube eben diese Shorts KI enhanced und damit diesen KI-Look sozusagen perfekt macht.
04:09 Gregor Schmalzried
Es ist, ich glaube, das erhoffst du dir, wenn du mich einlädst in diesem Podcast. was wo man sehr schnell philosophisch werden kann. Und muss man. Und zwar die Frage stellen kann, was ist eigentlich ein Video und was ist eigentlich ein Foto? Weil es es es ich schätze alles was fotografiert wurde seit er findet der digitalen kamera war ja ein bisschen eine technologische Annäherung an das, was da eigentlich ist. Es ist ja nicht wirklich, jetzt würde da wirklich eine Linse sein und wirklich auf das schauen, was. was da existiert, sondern das ist es es wird immer ein bisschen gefiltert, es wird immer ein bisschen bearbeitet, automatisch schon. Und das ist natürlich in unserer heutigen Zeit in Smartphone in der Smartphone Zeit noch viel extremer geworden. Erinnerst du dich noch, dass vor zwei Jahren mal Samsung in seinen Handykameras den Mond gefaked hat? Also hat man dann ein Bild vom Mond und du kennst das, ne? Man steht abends da und möchte den Mond fotografieren, weil er so beeindruckend aussieht, und dann ist einfach nur so ein weißer Klops. Und Samsung hat dieses Problem erkannt und gelöst, indem sie einfach den Mond ersetzt haben durch einen Fake-Mond. Und dann haben Leute Fotos gemacht und gesagt, das hätte krass, wie toll der Mond hier aussieht, nur war das nicht das Foto, was sie wirklich gemacht hatten. Und ähm Das passiert jetzt quasi im KI-Zeitalter, wo Fotos oder Videos automatisch KI enhanced werden und dadurch quasi, du hast das schon so schön schon beschrieben, entstellt werden. Also auf einmal sind dann da Unsicherheiten dabei und ich erinnere mich auch noch an einen Fall von Das ist schon eine Weile her, wo ein Politiker mal ein Bild gepostet hat und du hast gesehen, dass eine Person die Hände eigenartig verschränkt und da irgendwie ein Finger zu viel war. Und das wurde dann zum Grund anzunehmen, dass da Fake im Spiel ist. War es nicht, sondern was das war, war das, ich glaube, Das waren Google Pixel oder so, verschiedene Bilder, die dann automatisch zusammengefügt hat zu einem neuen Foto. Und da ist dann quasi dieser Fehler passiert. Und das bedeutet, wir wissen eigentlich gar nicht mehr, was ist eigentlich noch ein echtes Video, was ist ein echtes Foto. Alles sieht irgendwie fake aus, weil es irgendwie fake ist.
06:14 Gavin Karlmeier
Ja, und diese Diskussion, was ist ein Foto, die gibt es ja jetzt schon etliche Jahre, spätestens seitdem Apple angekündigt hat, dass du mit dem iPhone ja mit jedem Foto eigentlich vier Fotos gleichzeitig machst, die unterschiedliche Dynamikumfänge haben. Und die dann zusammengeführt werden. Da muss man schon diskutieren, wenn Millisekunden zwischen diesen einzelnen Auslösungen liegen, ist das noch eine Momentaufnahme oder ist das eigentlich. Keine Momentaufnahme mehr, ist das ein Foto? . So. Beim iPhone gibt es diese Diskussion sowieso auch, weil das iPhone 16 im Vergleich zum iPhone 15 ein neues Kamerasystem hat, das mit Hilfe von generativer KI eben auch Schriften versucht, zu zu erkennen, wo man sie eigentlich nicht mehr erkennen kann. Und da passiert eben auch dieser Kauderwelsch. Dass das jetzt aber in einer in so einer Umgebung passiert, in der du eigentlich die ganze Zeit Videos konsumierst. und plötzlich die Unsicherheit entsteht. . Wir haben letzte Folge nämlich darüber gesprochen, dass Bilder aussehen, als wären sie KI generiert, Videos und KI-Look bekommen, dass das jetzt sogar so weit kommt, dass Will Smith vorgeworfen wird, er würde ein Publikum faken. weil diese Technologie das hier vorgibt und wir eigentlich inzwischen nicht mehr in der Diskussion sind, was ist echt, was ist nicht echt, sondern eigentlich in der Diskussion sind. . Gibt es überhaupt noch irgendwelche Anhaltspunkte für Dinge, die nicht vom Computer erfunden wurden? . Zeigt, wohin das alles noch führt. Also ich glaube, das wird noch alles ganz schön unangenehm, diese ganze Diskussion.
07:30 Gregor Schmalzried
Weil und auch ein bisschen, weil habe ich das richtig verstanden, dass es nicht unbedingt Will Smiths Schuld war oder die Schuld von seinem Team, sondern dass das mehr oder weniger YouTube vielleicht für sie gemacht hat, indem dieses Video automatisch hochseht.
07:41 Gavin Karlmeier
Das passiert automatisch bei YouTube Shorts, genau. Dieses NI-Enhancement Pass. Google hat sich darauf übrigens auch eine Stellungnahme gegeben. Allison Toe hat gesagt, wir führen ein Experiment mit ausgewählten YouTube Shorts durch, bei dem Videoverbesserungstechnologie eingesetzt wird, um Inhalte zu schärfen. Im Original heißt es an Blur. Diese Verbesserungen werden nicht mit generativer KI vorgenommen, sagt sie. waxi. org. Die haben den ganzen Case mal aufgeschrieben. Ich packe den Link in die Shownotes auch mit Bildern und so. Ganz spannend. stellt aber da diese sehr interessante Frage, was ist denn eigentlich generative KI? Weil wenn du Machine Learning einsetzt die aus einer Pixel-Matsche versucht, neue Pixel zu erkennen, die aussehen wie Schrift zum Beispiel, ist das nicht am Ende eigentlich genau dasselbe wie generative KI.
08:27 Gregor Schmalzried
Ja. Das Problem ist auch so alt wie das Wort KI an sich, also niemand weiß immer ganz genau, was das ist. Ich kann mir auch vorstellen, dass das so eine Art ein Mittelding ist. Also wenn ein System versucht, etwas zu rekonstruieren, was nicht wirklich da ist Immer wird irgendwas schief gehen. Es gab auch vor kurzem erst oder beziehungsweise im Filmbereich gibt es das immer wieder. Also das ist so Remasterte Versionen von Filmklassikern gibt und da sind dann Filmfans auch oft gar nicht happy damit, weil dann möglicherweise eben Pixel generiert werden, die gar nicht unbedingt auf dem Originalfilm drauf waren. Also super interessant.
09:03 Gavin Karlmeier
Vor allem die spannende Frage, die sich daran ja eigentlich anschließt, ist ja, wer braucht das? Also können wir nicht damit leben, dass es halt manche Inhalte nur in 480p, 720 P gibt? Können wir nicht damit leben, dass es auch eine Unschärfe gibt, die es verunmöglicht, im Hintergrund Text zu erkennen? Ist es nicht eigentlich nur eine Fleischbeschau derer, die diese Technologie eben einsetzen können? Weil dass Will Smith dasselbe eingesetzt hätte, scheint ja hier relativ unwahrscheinlich in dem Zusammenhang.
09:29 Gregor Schmalzried
Es ist wahrscheinlich ein, also meine Vermutung wäre gewesen, dass es einfach eine Art AB-Test ist. Also das machen diese. Konzerne ja die ganze Zeit, dass die irgendeine Kleinigkeit ändern für ein paar Sachen und mal gucken, wie das performt und einfach mal gucken, was passiert, wenn die Videos auf einmal schärfer sind, bleiben Leute dann länger dran und wenn dann so der Algorithmus sagt, ja, Leute gucken das um 0,5 Prozent länger. Dann ist das, wonach die Entscheidung getroffen wird.
09:51 Gavin Karlmeier
Ja, aber das ist halt, also das führt halt dazu, dass wir diese Diskussion immer wieder führen werden. Und dann immer wieder es Vorwürfe gibt, irgendjemand hätte sich ein Publikum ausgedacht, obwohl er eigentlich nur ein Foto animieren wollte, wie das hier in dem Fall ja offenbar passiert ist. waxy. org hat sogar dieses Originalfoto von diesem Transparent gefunden, das da nachträglich animiert wurde, um sozusagen zu belegen, dass es dieses Bild gibt. Also wirklich eine ganz tolle Recherche, findet ihr in den Shownotes. Eine andere Geschichte, wir werden jetzt immer dystopischer einfach in dieser Welt. Wir gehen immer weiter.
10:25 Gregor Schmalzried
Wir fangen an mit getting jiggy with it und dann wird es immer schlimmer.
10:28 Gavin Karlmeier
Genau. Wir müssen über Wired sprechen, über Business Insider, über mehrere solcher Online-Medien. die eine Sache gemeinsam haben, nämlich Artikel einer freien Autorin mit dem Namen Margot. Wie heißt sie mit Nachnamen? Ich habe den Namen irgendwo hier, Moment, ich muss, ich hab den gleich. Na jedenfalls, also hier, Marot Blanchard. Marot Blanchard hat für all diese Medien als freie Autorin Texte geschrieben. Zum Beispiel haben sie, bei Wired hat sie einen Text geschrieben. Der extrem interessant, ah ne, bei Dispatch. Dispatch hat sie, ähm, ist auch so eine Longread-Online-Publikation, hat sie einen Text geschrieben über Gravement, eine stillgelegte. Bergbaustadt im ländlichen Colorado, die zu einem der geheimsten Trainingsgelände der Welt für Todesfalluntersuchungen funktioniert wurde. Sie hat auch Texte geschrieben für Wyatt, in denen es zum Beispiel um ein Pärchen ging, das sich bei Roblox kennengelernt und auch bei Roblox geheiratet hat. So, The Press Gazette hat sechs Publikationen von ihr veröffentlicht, auch mit so ganz tollen, kuriosen Fundstücken, so trüffelscheinmäßig, so eine freie Autorin, die extrem viel Reporterglück hatte. Das Problem ist. Offenbar existiert diese Person gar nicht und alle diese Texte scheinen mit Hilfe von ChatGPT geschrieben worden zu sein. Darauf gibt es mehrere Hinweise, was jetzt dazu geführt hat. dass Wired, Business Insider, Index on Censorship, Press Gazette und Dispatch die Artikel von Margot Blanchard offline genommen haben, weil es eben Hinweise darauf gibt, dass diese Person nicht existiert. Man findet keinerlei Hinweise auf sie, man findet keinerlei Hinweise auf die Protagonistinnen, die sie in diesen Texten oder die KI in diesen Texten immerhin namentlich erwähnt hat. Und auch Graveman, dieser kleine verschlafene Ort, von dem ich gerade gesprochen habe. Den gibt es auch gar nicht.
12:15 Gregor Schmalzried
Ähm, das ist nur wirklich wilde Geschichte. Es ist auch deswegen irgendwie für mich interessant, weil Es läuft hier unter KI Story und ich bin natürlich an KI-Stories interessiert und finde das immer gut und so weiter, aber eben letztlich ist das ja KI Kaum eine KI-Story, sondern eigentlich ist es eine Story über irgendwen, der sich quasi reingeschmuggelt hat. Genau, in so richtige Publikationen. Und hätte, also KI hat geholfen, schätze ich dabei, aber KI war ja nicht die Story, weil also das wäre schon früher gegangen. Also man hätte auch vor fünf Jahren das Gleiche machen können. Genau, ist ja schon passiert. Also wenn man da quasi, in gewisser Weise finde ich fast das Interessante daran, wie schlimm es auch offensichtlich um den Stand des Online-Journalismus bestellt ist. Weil ich glaube, vor Der wesentliche Unterschied, vor, gehen wir mal noch weiter zurück, vor zehn Jahren wäre halt gewesen, dass genug Ressourcen da gewesen wären, um sowas rechtzeitig zu überprüfen, bevor es online geht. Und dass das anscheinend mittlerweile nicht mehr passiert, selbst bei einer renommierten ähm Plattform wie Wired, ist Kein gutes Zeichen und da hilft KI natürlich nicht, aber es ist fast ein bisschen eine Nebelkerze, finde ich, in der Story.
13:30 Gavin Karlmeier
Ja, ich verstehe den Punkt total. Also vor allem, weil Wyatt nicht noch renommiert ist und den geht scheinbar auch wirtschaftlich verhältnismäßig. gut. Die zahlen für Langformberichte nach eigener Aussage ab 1800 Pfund, also 2500 Dollar. Das ist schon viel Geld für so einen Text. muss man sagen, auch wenn er natürlich gut recherchiert bei ihnen sein muss, in der Regel. Aber Wild hat da, du merkst daran, wie viel ihnen das wert ist. dass sie einen extrem hohen Qualitätsstandard in der Regel haben. Was diese Geschichte noch krasser macht, ich gebe dir recht, aber ich würde, also man kann das so wohlwollend lesen und sagen, ja, da fehlen Ressourcen, das ist ärgerlich, gut, dass das jetzt nachgearbeitet wurde. Man kann aber auch, will ich nicht unterstellen, aber man könnte eine unterstellende Lesart haben. Man könnte sagen, manchmal verlieben sich aber offenbar Leute, die entscheiden, auch in Geschichten, bei denen sie offenbar vielleicht ein schlechtes Bauchgefühl haben. Gleichzeitig aber denken, der Text ist so gut. Wen interessiert, ob die Geschichte stimmt, wenn sie gut ist? Und das ist, wie du sagst, wahrscheinlich eher ein Problem des Online-Journalismus im Generellen und gar nicht nur um deren Wirtschaftlichkeit.
14:36 Gregor Schmalzried
Ja. Also und vielleicht auch einfach am Ende wieder ein People-Problem sozusagen. Die Frage bleibt, wie stellt man sicher, dass wenn irgendeine angebliche Freelancerin sich meldet, dass das alles stimmt, was da drin steht. Und das wird natürlich schwieriger, weil man natürlich selbst heute, schätze ich, dann auch Bilder faken könnte, Audios faken könnte und so weiter. Es wird dann immer mehr aufwendig, natürlich, aber es geht, es geht theoretisch. Und natürlich, weil alles remote läuft. Also ich glaube, das ist natürlich noch so ein Punkt. Also vor 20, 30 Jahren hätte man halt in diese Redaktion reinmarschieren müssen. Und das ist auch da, gab es Fälle, wo Leute was gefakt haben, aber es ist zumindest nochmal, es braucht schon noch mal. Ein anderes Level an kriminelle Energie, um das umzusetzen. Und hier ging es wohl relativ easy.
15:27 Gavin Karlmeier
Ja, also ich finde halt, man muss da eine gewisse, ich will da trotzdem eine gewisse Fahrlässigkeit mindestens unterstellen. Weil gerade so renommierte Mini, auch Business Insider ist nicht irgendeine Schmonsette, sondern Axel Springer Verlag, so sehr großes Haus. Man muss nicht darüber reden, ob der Axel Springer Verlag immer in all seinen Publikationen journalistische Standards einhält, aber der Business Insider, vor allem die amerikanische Version, hat doch ein sehr, sehr hohes Renommee und können sich eigentlich so ein Fauxpas, heißt es. Nicht erlauben.
15:59 Gregor Schmalzried
Es war übrigens sehr schön, dass du gerade Fotot gesagt hast, weil das natürlich der ultimative Fauxpas ist.
16:06 Gavin Karlmeier
Oh ja. Und das wäre im Chat-GPT niemals passiert. Vielleicht.
16:11 Gregor Schmalzried
Ja, weiß ich. Irgendwann vielleicht.
16:14 Gavin Karlmeier
Ich habe noch eine Geschichte, die ist wahnsinnig düster und ich muss eine kleine Content-Notification, eine kleine Trigger-Warnung geben, weil wir werden jetzt gleich über Suizid sprechen und auch über. Ähm, Vorgehen, mit denen Menschen Suizid begangen haben, wenn ihr damit nicht gut umgehen könnt, spult ein paar Minuten vor. Es gibt Kapitelmarken in den Shownotes Da könnt ihr danach springen. Wir müssen trotzdem über diese Geschichte erzählen, weil sie über unsere gesellschaftliche Verantwortung spricht und vor allem, weil sie über Regulationen spricht und über diese Dinge, von denen wir immer wieder hier gesprochen haben und gesagt haben. Das wird irgendwann passieren. Und genau das ist hier vielleicht nicht zum, oder ist mit Sicherheit nicht zum ersten Mal passiert, aber es gibt jetzt hier eine Geschichte, die die New York Times sehr, sehr ausführlich aufgeschrieben hat. Auch die packe ich euch komplett in die Shownotes Es geht um die Geschichte der 16-jährigen Adam, der sich selbst das Leben genommen hat. Und das nicht etwa, weil er recherchiert hat. wie man das so meint. Also er hat schon länger mit psychischen gesundheitlichen Einschränkungen zu tun gehabt, hat sich schon länger irgendwie offenbar auch sehr einsam gefühlt. hat sich aber stattdessen sehr viel mit Chat-GPT unterhalten. Und das allein ist noch nicht das Problem. Das Problem ist, wie Chat-GPT auf die Dinge umgegangen ist mit den Adam mit diesem Bot gesprochen hat. Denn es ging um die Art und Weise, wie Adam sich das Leben nehmen möchte. Und es ging darum, er hat versucht, er hat mit einem Strick geübt. Und da gibt es Screenshots aus diesem Chat und ChatGPT wurde dann gefragt, was Kann ich tun, damit das nicht bemerkt wird oder die konkrete Frage war, wird das bemerkt, dass ich eine Rötung im Hals habe und hat ein Foto dazu hochgeladen. Und ChatGPT hat halt. . Wie ChatGPT im Funktioniert, geantwortet. Die Rötung ist auffällig besonders aus der Nähe oder bei guter Beleuchtung. Es sieht aus wie eine Reizung oder ein Druck. Jemand, der dich gut kennt, könnte Fragen stellen und so weiter und so weiter. Später erklärt er dann ChatGPT, dass es seiner Mutter nicht aufgefallen sei, obwohl er extra wollte, dass es aufgefallen ist. und ChatGPT war wahnsinnig verständnisvoll. Das ist wirklich scheiße, sagt der Chatbot hier. Es ging dann noch weiter und er hat dann versucht, einen anderen Strick. . zu bauen, hat denen dann ChatGPT gezeigt und hat gefragt, könnte man damit einen Menschen erhängen? Und ChatGPT hat gesagt, was auch immer hinter deiner Neugier steckt, wir können darüber reden, ohne zu urteilen. Und hat dann gesagt, ja, damit könnte man potenziell einen Menschen aufhängen. Was alles so zeigt, dass dieser Apparat, den wir da haben, diese Funktion, diese Maschine, natürlich auch von Leuten genutzt wird, die mit sonst niemandem über Dinge sprechen können. Dieses Gerät gibt immer Antworten, ohne zu urteilen, wie ich es selber sagt. Die Frage ist nur, sind wir als Gesellschaft und als Demokratien, die eben auch Regulation überall einziehen, völlig einverstanden damit, dass sowas hier ohne weiteres möglich ist.
18:53 Gregor Schmalzried
Also die Story ist furchtbar aus all den Gründen, die du natürlich nennst und die man, glaube ich, gar nicht aussprechen muss, weil es fast ein bisschen redundant ist. Es ist schrecklich. Ich tue mich wirklich sehr schwer mit der Einordnung davon, aus verschiedenen Gründen. Was du jetzt nicht erwähnt hast, was glaube ich wichtig und mit dazugehört, ist, dass auch Chat-GPT regelmäßig in diesem Gespräch. . darauf hingewiesen hat, dass er in Therapie gehen sollte, dass er sich Hilfe holen soll und dass er auch ChatGPT immer wieder ausgetrickst hat. . Also er hat zum Beispiel gesagt, das ist für eine Geschichte, die ich schreibe und nicht, ich habe jetzt wirklich vor, mich zu erhängen. Und es wirft und auch da fehlt tatsächlich der Kontext. Also, ich habe mir das jetzt genau angeguckt, diese Stelle in dem Artikel, aber zum Beispiel die Stelle mit der Rötung, die da erwähnt wird. Es wird jeden Tag sagen Leute, hey, ich habe hier irgendwie einen blöden Pickel, wie kann ich den verdecken? Also die KI müsste da quasi den Unterschied Und das ist jetzt aus dem Artikel her nicht klar, ob das sozusagen aus dem Kontext des Gesprächs hätte hervorgehen sollen, was da passiert. Oder ob er einfach sagte: Hey, ich hab hier was, was mich nervt. Kannst du mir dabei hilfen, das zu verdecken? was eine unschuldige Anfrage auch sein könnte. Und in gewisser Weise ist es eine Frage darüber, was wir eigentlich erwarten von diesen Tools. Weil in gewisser Weise ähm Insbesondere als es dann zum Beispiel um diesen Strick ging, scheint das tatsächlich zu weit gegangen zu sein, oder auf eindeutig zu weit gegangen zu sein. Andererseits, ähm Wenn man sich halt, das ist die Frage, die ich mir oft stelle bei dem Thema. Wenn man. Das Internet ist sehr voll mit Foren, tatsächlich. Wenn man ein bisschen sucht, dann findet man Foren dieser Art. Es ist voll mit Leuten, die Hass verbreiten, mit Leuten, die. anderen den Tod wünschen und so weiter. Chat-GPT ist, ich kritisiere ChatGPT viel und ich habe einen sehr kritischen Blick auf all das, was da passiert, aber in vielerlei Hinsicht ist das fast oft besser als die Alternative, die echte Menschen in Anführungszeichen im Internet teilweise bieten. Also wenn ich überlege, wenn ein 16-Jähriger mit einer psychisch stabilen Situation, wir müssen das noch gar nicht über Suizidgedanken oder so sprechen, aber der einfach. . psychisch sehr angreifbar ist, ins Internet geht gerade. Was dem da begegnet, ist teilweise richtig, richtig übel.
21:14 Gavin Karlmeier
Ja, das kann ich auch.
21:15 Gregor Schmalzried
Und was ihm auf einem Chatbot begegnet, kann teilweise sogar vielleicht hilfreich sein. Wir haben leider, wir haben keine Zahlen dazu, wie viele Leute vielleicht die Kraft bekommen, in Therapie zu gehen, weil ihnen ein Chatbot gesagt hat, dass sie mal in Therapie gehen sollen. Das heißt, es ist ultra schwer, da ein Urteil, finde ich, drüber zu fällen, insbesondere natürlich, wenn es zu so schlimmen Ergebnissen kommt wie hier. Ich habe nur wirklich keine leichte Antwort darauf. Es ist so schwer zu sagen, wie genau soll denn jetzt eigentlich dieser Chatbot. . sich hier verhalten und ich kenne das auch als jemand, der selber damit ab und zu mal kreativ arbeitet und irgendwie mal so ein bisschen kreative Kreative Kurzgeschichten oder so damit testet, das ist für mich teilweise ziemlich nervig, wie penetrant ChatGPT sich weigert, irgendwas zu schreiben, was auch nur entfernt ist und in die Richtung davon geht, das irgendwem zu schaden. Schaden passieren könnte oder so. Ich denke mir, ich erzähle eine Krimi-Geschichte oder ich erzähle eine Horrorgeschichte. Das ist doch okay, dass da mal sowas passiert. Also, das sind auch, es ist so schwer. Es ist furchtbar.
22:20 Gavin Karlmeier
Ja, ich verstehe alle Punkte, die du nennst. Trotzdem erleben wir ja, dass vor allem ChatGPT so Dinge macht, wie ein Profil von dir zu erstellen. Also du, wenn du sagst, ich fahre da und dahin in den Urlaub. dann kriegst du sofort die Benachrichtigung, ich habe eine Erinnerung über dich gespeichert, dieser Ort gehört zu deinen Urlaubsorten. . Bedeutet also, alles, was du mit diesem, ich will nicht sagen, dass es keine nicht ausdrücklich ist, Ich will nur sagen, es gibt trotzdem ja mega viele Signale, die man als Nutzer generiert, von denen aus so ein Chatbot darauf schließen könnte, dass du in einer. mentalen Notsituation, di ich befindest, oder Extremsituation, nennen wir es so. Das heißt, das ist eine von mehreren Gedanken, die ich dazu habe. Aber das wäre so eine Möglichkeit, wo ich so denke. . wenn das auch nur einen einzigen Hinweis darauf gibt, dass dieser Mensch sich etwas antun könnte, selbst wenn das falsch ist an der Stelle, dann geh einfach auf die Themen, die solche Werkzeuge zum Beispiel betreffen, einfach nicht mehr ein. Das ist ja so ein Dinge, wo ich so denke, das liegt doch so. Es liegt so auf der Hand.
23:20 Gregor Schmalzried
Ich ja, ich fühle mich etwas unwohl in der Rolle, in die ich jetzt ein bisschen eingenommen habe. Nur, also ich will noch einen, ich muss das jetzt noch ein Gegenbeispiel bringen. Und zwar einfach jedes Mal, wenn eine neue ChatGPT-Version rauskommt, teste ich die auf sowas. Also es gab ja mal den Fall vor, ähm vor ein paar Monaten, als ein neues Update rauskam, was auf einmal auf wirklich extrem ungesunde Art und Weise allem zugestimmt hat, was man als Nutzer gesagt hat, inklusive auch richtig schlimmen Sachen im Sinne von ich Es wird übrigens nichts mehr, sondern ernähre mich irgendwie von kosmischer Energie oder so. Und hat das einem im Plan gemacht, wie man sich aushungert. Also wirklich furchtbare Sachen. Ich habe das natürlich getestet. Ich habe geguckt, ich habe da auch in so einem Gespräch mal die Rolle eingenommen von so einer Person, wo ich mir dachte, wie würde denn so jemand schreiben? Und ich bin ganz froh, dass jetzt seit dem ChatGPT, dass da ChatGPT nicht deswegen die Polizei gerufen hat oder so. Also diese tu, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es sehr viele Menschen gibt, die. Die KI auf die Art und Weise testen, die auch irgendwie Rollenspiele machen, die da vielleicht irgendwann mal testen, also die überlegen, was wäre denn eigentlich wenn, so, ja, auch als eine Form von Storytelling, das auseinanderzuhalten. ist, glaube ich, technisch irre schwierig. Wenn nicht gar unmöglich.
24:39 Gavin Karlmeier
Stimme ich dir zu. Aber wäre nicht die Möglichkeit darauf, auch nur ein Leben mehr zu retten? Argument genug, um all diese Tests einfach scheitern zu lassen, um zu sagen, das gibt es hier einfach nicht mehr, das ist einfach eine Fläche, die bei uns nicht stattfindet.
24:57 Gregor Schmalzried
Das finde ich ein super Argument. Da will ich jetzt auch nichts dagegen sagen, weil ich das sehr einleuchtend finde. Aber es ist zumindest, glaube ich, es zeigt, glaube ich, wie schwer dieser Weg dahin ist. Und ich bin jetzt auch sehr gespannt, weil es da wohl jetzt eine juristische Auseinandersetzung geben kann.
25:08 Gavin Karlmeier
Genau, also die Eltern. Die Eltern des Jungen haben. Jetzt Klage eingereicht und zwar die erste bekannte Klage gegen OpenAI wegen widerrechtlicher Tötung. OpenAI hat sich dazu auch selber schon erklärt und haben gesagt, wir sind zutiefst betrübt über diesen Tod und unsere Gedanken sind bei seiner Familie. ChatGPT verfügt über Sicherheitsverkehr, wie zum Beispiel die Weiterleitung an Krisenhotlines und die Verweisung auf reale Ressourcen. Während diese Sicherheitsverkehrungen bei gewöhnlichen kurzen Unterhaltungen am besten funktionieren, haben wir im Laufe der Zeit gelernt, dass sie bei langen Interaktionen, bei denen Teile des Sicherheitstrainings des Modells beeinträchtigt werden, Können, manchmal, weniger zuverlässig sind. Vielleicht ist das der Hinweis darauf, dass daran gearbeitet wird. Hoffentlich.
25:48 Gregor Schmalzried
Ich glaube, mit das Gefährlichste um jetzt auch noch mal mal kritisch zu bleiben hier, weil es natürlich wichtig ist, ist wie einnehmend diese Chats sein können. Also und das ist, glaube ich, schon der Unterschied zu anderen Technologien, weil das ist dir sicherlich auch aufgefallen, so seit ein paar Monaten, wenn man mit ChatGPT schreibt, antwortet er eigentlich immer erst, gibt erstmal die Antwort und dann stellt er wieder eine Nachfrage. sodass man quasi drin bleibt in diesem Gespräch. Und es ist, glaube ich, sehr leicht, sich da drin zu verlieren. Und es ist sehr leicht, insbesondere wenn man vielleicht angreifbar sich gerade fühlt, da da stecken zu bleiben. Ganz ähnlich wie das auch auf TikTok ist oder auf Instagram oder auf all den anderen für Engagement optimierten Plattformen Und jetzt haben wir quasi eine auf Engagement optimierte Gesprächsplattform und natürlich sorgt das dazu, dass Menschen da reingesaugt werden mit teilweise schrecklichen Folgen. Und das ist also das ist wirklich was, wo wir ganz genau das Auge drauf haben müssen.
26:45 Gavin Karlmeier
Ich habe ja mal eine Berufsausbildung gemacht in meinem früheren Leben. Und da habe ich eine Sache gelernt für die mündliche Prüfung. Und zwar, da muss ich nämlich jedes Mal dran denken, wenn ich ChatGPT eine Frage stelle. Ich habe nämlich gelernt, dass immer wenn dir der Prüfer oder die Prüferin eine Frage stellt in der mündlichen Prüfung, dann beantwortest du die Frage und gibst eine. . Add-on-Informationen. Also du wirst zum Beispiel gefragt, keine Ahnung, wie viele Toiletten müssen bei einer Veranstaltung dort sein. Und dann beantwortest du das und beantwortest noch den Schlüssel nach Männer, Toiletten, Frauentoiletten und Toiletten für Menschen mit Behinderung. Oder sagst, was passiert, wenn du nicht genügend Toiletten hättest, dass du immer. . zeigst, ich weiß noch mehr als diese eine Antwort auf diese Frage. Und da muss ich immer dran denken, weil ChatGPT das genauso macht. Egal welche Frage ich stelle. Und selbst wenn es nur so Kleinigkeiten sind, bei denen ich so denke, ich mache das jetzt so, um mal so ein bisschen zu gucken, was da eigentlich kommt, kriege ich immer mehr Antwort, als ich eigentlich haben möchte.
27:41 Gregor Schmalzried
Ja, und ich glaube, es ist auch wichtig, da auch einen Blick drauf zu haben, weil natürlich sind das die Fälle, die groß diskutiert werden. Wir haben gar kein Blick darauf, gar kein Bild davon, wie viele Menschen möglicherweise einfach in so Loops drinstecken, die jetzt nicht möglicherweise Suizid gefährdet sind, aber die vielleicht irgendwie hinter ihrem Potenzial bleiben oder sich weniger mit ihren Freunden unterhalten, weil sie auf einmal so einen tollen KI-Freund entwickelt haben. Ich glaube, selbst OpenAI selbst weiß das nicht. Selbst die haben da nicht wirklich ein Gefühl dafür, was da eigentlich passiert.
28:11 Gavin Karlmeier
Das ist ja vermutlich auch nicht zu durchschauen. Das ist einfach zu viel, oder?
28:17 Gregor Schmalzried
Ich denke ja, also es war ja so ein Moment, als die als das ChatGPT-5-Update kam und auf einmal sich hunderttausende User, so okay, hunderttausend weiß ich nicht, aber es waren sehr viele User, vor allem auf Reddit, so Zusammengetan haben und gesagt haben, dieses neue Modell ist nicht mehr so warm wie das alte. Es ist nicht mehr so freundlich. Das alte war ihr bester Freund, das Neue ist irgendwie so ein entfernter, Verwandter. Und sie wollen das alte zurück. Und es ist ehrlich gesagt relativ schockierend gewesen erstmal, wie viele das waren, wie viele auf einmal, also Leute haben geschrieben, es ist, als würde ein Alien die tote Haut meines Freundes tragen. Also auf dem Level waren die. Und Open Air hat das wieder zurückgerollt nach 24 Stunden. Nach 24 Stunden haben sie gesagt, okay, ist das alte Modell wieder, ihr habt's. Und dass das nicht von Anfang an mitgedacht wurde, ist für mich der eindeutige Beweis dafür, dass die das nicht verstehen. Sonst hätten die das nicht gemacht.
29:12 Gavin Karlmeier
Aber ich glaube, es wurde nur zurückgerollt für zahlende Nutzerinnen, wenn ich richtig informiert bin.
29:16 Gregor Schmalzried
Genau, ja. Wenn man Geld zahlt, dann kriegt man das alte Modell.
29:18 Gavin Karlmeier
Genau, aber ich finde, das zieht sich so durch, wie ein roter Faden, auch durch diesen Podcast. Dass die Leute, die verantwortlich sind für Angebote im Netz, für Plattformen, für Netzwerke, dass die immer die sind, die am wenigsten verstehen, wie die Kultur auf diesen Netzwerken geprägt wird. Naja. 44 US-GeneralstaatsanwältInnen haben einen offenen Brief geschrieben, der an elf Chatbot- und Social Media Unternehmen geht. Also Meta, XAI, Anthropic, Apple, OpenAI, Google Perplexity. und so weiter und so weiter, die eine klare Warnung aussprechen, dass diese Unternehmen sich dafür verantworten müssen, wenn sie wissentlich Kindern Schaden zufügen würden. Sie sagen, die Unternehmen sollten ihre Produkte mit den Augen eines Elternteils und nicht mit den Augen eines Sexualstraftäters sehen. Hintergrund sind beispielsweise diese Handbücher, über die wir hier auch schon gesprochen haben. Meta AI hat ja einen. . Da gibt es ja dieses gelickte Handbuch, bei dem solche Informationen drinstehen, was okay ist, was der Chatbot sagt und was eben nicht. Und dazu gehörten eben stark sexualisierte Inhalte für Kinder, wo wir Wo vermutlich alle Leute, die das gelesen haben, sich gedacht haben, sag mal, brennt ihr. Und das ist jetzt sozusagen das Anzählen der Judikative in den USA, die sagen, wir haben da einen Blick drauf und wir werden das auch verfolgen.
30:34 Gregor Schmalzried
Sehr gut, würde ich mal dazu sagen. Gerade was Kinder angeht, ist das natürlich, also wir haben ja das, wir haben ja eh schon das Problem der iPad-Kids. Die mit irgendwelchen YouTube-Videos aufwachsen die ganze Zeit. Was dann vielleicht ist das wieder sowas, wo ein Chatbot dann teilweise fast wieder ein bisschen besser ist, weil er zumindest irgendwie was Also irgendwie man gibt ja zumindest was rein, also zumindest ein interaktives Medium. Aber sicherlich wird das zu ganz eigenen Problemen führen. Also, hui. Ich spüre, wie ich jeden Tag so ein bisschen radikalisiert werde in die Richtung Handyverbote Kinder.
31:11 Gavin Karlmeier
Und ich habe das letzte genauso gesagt. Das ist genauso, je mehr man sich mit diesen Themen auseinandersetzt, umso mehr denkt man so, der vielleicht War das doch keine gute Idee mit dem Internet? Die AnwältInnen schreiben auf jeden Fall, sie werden für ihre Entscheidungen zur Rechenschaft gezogen werden. Social Media Plattformen haben Kinder erheblichen Schaden zugefügt, auch weil die staatlichen Aufsichtsbehörden ihre Arbeit nicht schnell genug erledigt haben. Auch das finde ich sehr gut, dass das in den USA, in denen EU-Gesetze als Zensur wahrgenommen werden. And she schreiben weiter We have daraus gelernt. Wir wünschen ihnen viel Erfolg im Wettlauf um die Feuerschaft. Der KI, aber wir beobachten sie aufmerksam. Das ist sehr deutlich. Und dazu kommt die kleine Randgeschichte, dass es in Großbritannien offenbar Gespräche zwischen dem Technologieminister Peter Keil und Sam Altman gegeben hat, dass die großbritannische Regierung, sag mal das so, großbritannische Regierung.
32:14 Gregor Schmalzried
Die britische, würde ich glaube ich sagen.
32:16 Gavin Karlmeier
Die groß britische Die Regierung von Großbritannien auf jeden Fall erwogen hat, einen Vertrag im Wert von 2 Milliarden Pfund abzuschließen, der es allen groß britischen Bundes Wie sagt man, BürgerInnen ermöglicht, sorry, wir nehmen das hier um 11 Uhr abends auf, ihr könnt von mir keine geraden Sätze mehr erwarten, der es allen britischen BürgerInnen ermöglicht hätte, einen Plus-Tarif von Chat-GPT kostenfrei zu nutzen.
32:41 Gregor Schmalzried
Damit alle britischen Bürger zu den Leuten werden können, die sagen, du hast wohl nur das Gratis-Chat-GPT genutzt, deswegen war deine Antwort so dumm. Finde ich auf jeden Fall kurios, dass es da überhaupt Gespräche drüber gab. Ich freue mich auf das Äquivalent bei uns, weil was bei uns passieren wäre, dass man dann irgendwie so eine. So eine deutsche datenschutzsichere Variante findet, die viel, viel schlechter ist und dann niemand nutzt.
33:08 Gavin Karlmeier
Wie ist denn so dein Gefühl, was so eine europäische, eine europäische KI angeht, ein europäisches Gegenmodell?
33:16 Gregor Schmalzried
Also ich tatsächlich heute war ein guter Tag, weil also gerade hat Mistral das so das einzige, würde ich sagen, ernst zu nehmende europäische Unternehmen ist, was in dem Bereich mitspielt, aus Frankreich. Haben ein neues Modell rausgebracht, was ziemlich gut ist. Also, das ist ehrlich gesagt wirklich, das sind Helden, würde ich sagen, die kämpfen da wirklich wie David mit der Steinschleuder gegen diese riesigen, übermächtigen US und chinesischen Konzerne. sind ja auch Ex-Guogle-Leute, die da größtenteils drin sitzen. Also die halten da wirklich erstaunlich gut mit, sind aber die einzigen. Und was die auch interessanterweise, wo sie sich sehr schwer tun, ist halt mit der Produktivisierung davon. Also das ist ein gutes Modell, es gibt auch Leute, die das benutzen, aber es ist jetzt. Finde mal jemanden, der das benutzt im Alltag. Es gibt einfach niemanden. Deren Chat-App heißt Le Chat. Also die Katze, aber auch der Chat. Haha, weil es Französisch ist. Aber ich habe irgendwie noch niemanden in der S-Bahn über Le Chat reden hören, sondern alle reden nur über Chat-GPT. Also das ist, glaube ich, schwierig und Deepseat tatsächlich.
34:23 Gavin Karlmeier
Aber was meinst du, w woran liegt das? Liegt das daran, dass die amerikanischen Produkte traditionell kulturell cooler sind? Oder daran, dass wir einfach oder dass wir generell Sorge haben, dass die Sachen, die von hier kommen, nichts sein können, weil in der Vergangenheit es so viele Probleme gab mit Sachen, die von hier kamen. Also, was ist das Dilemma?
34:44 Gregor Schmalzried
Ist eine gute Frage. Also ich glaube schon, dass das Modell mag auf einem, oder auf einem Level weiß ich nicht, aber es mag gut sein. Ich glaube, das Produkt selber ist es nicht auf dem Level. Also ChatGPT ist, das kann man ja mal so sagen, ist einfach eine tolle App. Es funktioniert super. Es ist intuitiv, es hat einen Interess, es hat einen tollen Voice-Mode, ich kann Fotos da. Es funktioniert einfach sehr gut und es hatte von Anfang an sehr gutes Branding. Es hat virale Effekte, die verstehen, wie sie Leute da reinholen, die verstehen Leute, wie sie da drin lassen. Das ist alles eine Kunst und das ist eine Kunst, die hat das Silicon Valley über die letzten 20 Jahre einfach perfektioniert. Da einfach einzusteigen Das ist, glaube ich, ziemlich schwierig.
35:24 Gavin Karlmeier
Das ist so interessant, weil wir genau diesen Vorwurf damals auch ganz oft Mastodon gegenüber zum Beispiel gemacht haben. Naja, eigentlich fast allen Alternativen, die zu den Metaplattformen zum Beispiel oder gegen TikTok irgendwie an den Start gegangen sind, gerade in dieser Zeit, als gerade Twitter so gestorben ist und wir so gesucht haben, wo gehen wir denn jetzt hin und da gab es so viele. Alternativen und wir haben ganz oft so das Gefühl gehabt, ah, das ist nicht so sleak in der Nutzung. Und warum ist es nicht so sleak in der Nutzung? Weil amerikanische Unternehmen darauf optimiert waren oder vor allem die Silicon Valley Tech Riesenunternehmen darauf optimieren. Dass die User Experience dich so lange wie möglich an der Stange hält. Es muss sofort Spaß machen, du musst sofort drin sein. Keine Ausstiegsmomente generieren Und alles andere bedenken Second. Das ist so der Modus. Und das ist natürlich ein Problem, wenn du aber eigentlich gerne den Leuten auswahlfreier Raum bieten möchtest. und Möglichkeiten und auch Dinge mitgeben möchtest im Sinne von, überleg dir, ob du das wirklich möchtest. Das steht natürlich im totalen Widerspruch zueinander.
36:25 Gregor Schmalzried
Also ja, und ich finde es auch wirklich sehr schade, dass wir uns da so schwer tun. Da muss man ja nicht mal auf Chatbots oder auf Social Media gehen, da kann man ja auch irgendwie Elster oder so angucken oder jeder andere. Software, die behördlich designt wurde. Kein Wunder haben die Leute keinen Bock auf Digitalisierung, wenn sie mit solchen Apps zu tun haben müssen. Natürlich wollen die das nicht. Ähm, man kann dem Silicon Valley viel vorwerfen, aber ich finde es schön, dass da vom Menschen her gedacht wird. Dass da überlegt wird, was will denn, was wollen denn die Leute eigentlich? Teilweise kriegen sie dann zu viel davon, aber die Idee zu überlegen, was will denn der Mensch und was können wir denn dem anbieten, dass der auf seine Kosten kommt, die ist eine gute. Und das liegt uns einfach nicht. Ich finde es auch mal ganz interessant, dass das zum Beispiel in Asien, also es gibt total interessant, also wie japanisches Webdesign zum Beispiel funktioniert, ist komplett anders als unser Webdesign, weil in Japan möchte man Alles auf einmal sehen, weil man will nicht überrascht werden. Und deswegen sind deren Websites vollkommen überfüllt und überladen aus unserer Sicht. Das funktioniert aber da. Und auch da wird vom Menschen aus her gedacht. Deswegen gucken wir da drauf und sagen, äh, was ist das denn? Wir haben noch nicht so einen Weg gefunden, den. Das kulturelle Europa in eine digitale Designform zu überführen. Und das finde ich schade, weil ich finde, das muss mal passieren.
37:45 Gavin Karlmeier
Ja, die Frage ist so ein bisschen, ob der Zweck die Mittel da verunreinigt. Weil wenn du dir überlegst, dass die Silicon Valley, also sprechen wir über Instagram, sprechen wir über Facebook, sprechen wir über whatever, die sind natürlich nicht so optimiert, um aus altruistischen Gründen, um uns gut zu tun. sondern damit uns mehr Werbung ange verkauft werden kann, mehr Werbung angezeigt werden kann, mehr Profil gebildet werden kann von uns, Es sind ja alles schon, also die Ziele, die dem zugrunde liegen, sind natürlich nicht so her wie das Ergebnis, das sich deswegen aber herer anfühlt, weil es eben. . näher an unserer Nutzung optimiert ist. Und ich glaube, das eine tun und das andere zu lassen, ist aber auch nicht zwangsläufig ein Widerspruch dazu. Wir können natürlich daraus lernen. dieses User Interface hier auch Sleek zu übernehmen und so ein paar Dinge vielleicht so ein bisschen erst auf Ebene 2 abzufragen, wenn du dafür schneller drin bist und das mehr Spaß macht, ohne es sofort zu nutzen, um es gegen dich zu verwenden.
38:39 Gregor Schmalzried
Ja, aber das ist doch noch umso mehr Grund, die ganzen anderen Programme genauso oder vielleicht nicht genauso, aber auch vom Menschen aus herzudenken. Also wie viel Spaß hätte ich denn mit den ganzen wichtigen Sachen, die man so machen muss, wenn die einfach mit der gleichen Liebe zum Detail designt wären und genauso intuitiv wären wie das, womit diese Apps
39:02 Gavin Karlmeier
konkurrieren müssen. Hundertprozentig. Ich stimme dir komplett zu. Stell dir vor, die irgendwelche Mediatheken zum Beispiel würden dich sofort in so eine Welt schmeißen, bei der du so denkst: Boah, geil, ich will hier nie wieder raus. Und nicht, dass es so Apps sind, nicht alle, aber es gibt durchaus solche Apps, bei denen du das Gefühl hast, also ich will jetzt etwas hören oder sehen und deswegen gehe ich da trotzdem rein und nicht, ich lasse es dann.
39:28 Gregor Schmalzried
Ich glaube, es ist teilweise nicht gewollt. Also, ich bin, ich war ja auf jeden Fall einer von denen, die Teil von dieser Mastodon-Kritikwelle waren. Also, ich hab, mich hat das auch, ich finde Mastodon Abstoßend, einfach als User. Ich finde die Idee dahinter total schön, aber damals, als das halt so ein Ding war, vor allem so, und als dann wirklich halt, und als dann alle gesagt haben, hey, geh doch einfach darauf und es ging mir einfach so ein bisschen darum, bitte. Denk an die arme Tante so und so, die da jetzt drauf gehen muss und sich erstmal auswählen, auf welchen Server sie muss und all diesen Kram, den du natürlich kennst und so. Aber ich glaube schon, dass das, also es gibt ein gewisses Incentive dabei, das so das so zu belassen. Also Leute wollen gar nicht unbedingt, dass es allzu intuitiv und zugänglich wird, weil in dem Moment kommen dann vielleicht alle möglichen Leute rein, die wir gar nicht wollen. Und das beste Internetforum, was es gibt, ist das Forum von Hacker News. Das gehört zu Y Combinator, ist so ein Silicon Valley Ding. Das sieht aus wie 1998, dieses Forum. Es ist potthässlich. Jeder, der da zum ersten Mal drauf geht Denkt, was ist denn da los? Und verlässt die Seite wieder. Aber Leute, die sich damit auskennen, bleiben drauf, weil sie wissen, da unterhalten sich die richtigen Nerds. Und deswegen ist das ein High-Quality-Forum. Also, in dem Moment, also das ist so auch. quasi die Herausforderung.
40:42 Gavin Karlmeier
Ja, wobei im Fall von Mastodon hat sich super viel geändert und das ist nämlich das größte Problem, weil wir waren ja hier damals, wir haben wirklich viel, viel, viele Gespräche geführt mit Leuten. die gesagt haben, ja, aber gib dem eine Chance und das kann man dir erklären. Und wir haben immer aber dagegen gehalten und haben gesagt, ja, aber wenn du es erklären musst und wenn es so sperrig ist, Dann ist es vielleicht nicht der Mitbewerber zu Twitter, den wir hier suchen. Das heißt nicht, dass es schlechter ist oder besser ist oder anders. Also das heißt nur, dass es was anderes ist. Inzwischen hat sich der ganze Onboarding-Prozess massiv verschlankt bei Mastodon, wo man das Gefühl bekommen hat, okay, offenbar versucht man hier schon auch Leute anzulocken, die eben nicht. sehr bewusst alle diese Entscheidungen treffen wollen, sondern die einfach nur in diese Welt wollen und im Fiddiverse sich austauschen wollen mit Leuten. Es ist schon more convenient geworden, aber das größte Problem ist, glaube ich. Die Idee ist so gut, aber es krankt an der Reputation, die in den letzten drei Jahren oder in den letzten, also in diesem Jahr vor drei Jahren aufgebaut wurde. So dass du jetzt hier sitzen und sagst, ist eigentlich abstoßend, ist halt eigentlich ein Relikt, weil eigentlich hat sich da super viel verändert. Und also ich muss dafür nicht werben, aber ich werbe halt für die Idee, wie du ja auch sagst, die ist mega. Die Idee, dass jeder da einen Gegenentwurf zu dieser großen klassischen Tech-Welt hat, ist natürlich mega. Aber du musst im Moment noch den Widerstand überwinden, dass viele Leute sagen, ah, das ist mir zu sperrig.
42:04 Gregor Schmalzried
Beziehungsweise irgendwann wird das ja auch einfach ein sozialer Effekt. Das ist ja was, was Blue Sky zum Beispiel auch hat, was eben jetzt das Image eines sehr link, einer sehr linksgrünen Plattform eben hat, weil das halt irgendwie die Leute waren, die da hingegangen sind. An der Architektur von Blue Sky ist nichts links-grün. Aber die Leute, die da gelandet sind, sind es halt schon. Und deswegen hat das jetzt irgendwie so dieses Image weg.
42:28 Gavin Karlmeier
Ja, mehr, ja. Das würde ich ähnlich beobachten, dass das so soziale Effekte mit sich bringt. Aber ich habe in einer der ersten Hakenan-Folgen schon damals gesagt, irgendwann kommt einer der großen Tech-Unternehmen und baut ein Frontend, ein Interface ins Fiddiverse, das sich anfühlt wie Google Plus. Mit dem Sogfaktor zum Beispiel, mit der Surgkraft von TikTok und plötzlich sind alle im Feediverse und wir sind alle auf unserer eigenen Wiese.
42:58 Gregor Schmalzried
Ja, ich hänge ja immer noch ein bisschen der Idee hinterher, dass Kurznachrichtendienste einfach grundsätzlich was sind, auf das wir verzichten können.
43:06 Gavin Karlmeier
Ja, das kannst du dann im Discord diskutieren.
43:09 Gregor Schmalzried
Hoffe ich im Sinne deines Podcasts natürlich nicht.
43:11 Gavin Karlmeier
Wir reden nicht nur über kurz nach Dienste. Die Zeiten sind vorbei. Um kurz zu Mistral nochmal zurückzukommen. Apple, ähm, hat, wir haben schon mal darüber gesprochen, dass Apple wohl erwägt, weil sie ihre ganzen KI-Ambitionen irgendwie nicht so richtig auf die Straße kriegen, sich diese Kompetenzen einzukaufen. Und jetzt hat die Information offenbar nochmal härter recherchiert gekriegt, dass Apple sowohl Gespräche mit Mistral als auch mit Perplexity geführt hat. Darüber haben wir hier alles gesprochen, aber The Information Contest jetzt nochmal so ein bisschen Naja, eine Bestätigung offiziell gibt es natürlich nicht, aber wenn die darauf nochmal hinweisen und die Information ist eine sehr, sehr gute und valide Quelle, dann gab es diese Gespräche mit sehr, sehr großer Wahrscheinlichkeit. Was natürlich diesen Bauchschmerz wieder mit sich bringt, okay, wir haben in Europa, wie du sagst, diesen kleinen David, der mit der Steinschleuder sich da irgendwie nach oben gekämpft hat. Und jetzt kommt das große Apple und möchte das Einzige, was Europa da noch hat, wegkaufen. Das wäre natürlich schade.
44:05 Gregor Schmalzried
Es ist schon die letzten Jahre über immer ein Thema gewesen. Also Mistral hat auch Investments aus den USA angenommen. Das ist kein europäisches Unternehmen. Kann ich denen nicht verübeln. Es gibt nicht genug Geld, um da mitzuhalten, andernfalls. Also was anderes geht gar nicht. Und es war einfach so, dass massiv, also jedes dieser Tech-Unternehmen wollte in irgendein KI-Unternehmen investieren. Es gab nur so eine Handvoll da. Also halt. Ist halt ein bisschen was an Bistral gegangen. Im Sinne der europäischen Souveränität, es wird ja immer viel über Datensouveränität und so gesprochen, hoffe ich, dass es nicht passiert.
44:39 Gavin Karlmeier
Ja, das wäre natürlich schön. Und dann habe ich noch ein bisschen Social Media Schnack. Oder da ist es eigentlich auch noch, es ist viel KI heute leider. Aber hey, Gregor ist da. Meta! Lizensiert die KI Bild und Videotechnologie von Midjourney, um sie in ihre KI-Modelle einzubauen.
44:59 Gregor Schmalzried
Mid-Journey ist so ein oldschooliges KI-Ding irgendwie mittlerweile schon. Ich finde es irgendwie fast ganz süß, dass sie sich immer noch halten, weil das ist. Ein erstaunlich kleines Team gewesen von Anfang an, aber die waren so mit die Ersten, die das Bildgenerierungsthema mit auf die Leinwand gezaubert haben, mit dem Downjackenpapst und so. Das war auch mit Journey Build. Und es waren auch ein paar der Ersten, die es Geschafft haben, so eine eigene KI Ästhetik irgendwie zu erzeugen. Ich habe immer noch so einen Softspot für Midjourney Version 3. Man kann das auch immer noch benutzen. Also, das hat das was Traumartiges. Das ist total toll eigentlich. Aber die sind natürlich auch irgendwie jetzt versuchen, die zu wachsen und ich meine, gut, Meta hat Geld, also warum nicht?
45:40 Gavin Karlmeier
Ja, ich habe dazu aber Emotionen. Weil gerade die Ambition von Zuckerberg, irgendwie Meta so richtig fett in das KI-Game reinzuschieben Wir haben da die Gänze drüber gesprochen, mit Vertragsverhandlungen, in denen den Leuten ein Jahr für ein oder zwei Jahre eine Milliarde angeboten wurde und so. Also so abstruse Geschichten. Ich finde, das steht in schon einer Art Widerspruch und auch generell übrigens zu der ganzen Metakultur, sich so Dienstleistungen von außen einzukaufen und zu lizenzieren. Das passt irgendwie nicht so zu Meta, finde ich.
46:15 Gregor Schmalzried
Also die eine Sache, die mir dazu einfällt, ist, dass Midjourney ein bisschen so ein Liebhaber-AI-Produkt ist. Das ist ein bisschen wie Claude. Von den Tropic. Das ist so nicht unbedingt das, was im Mainstream alle benutzen, aber es gibt eine Menge Leute, die das sehr gerne mögen, auch weil es einen gewissen ästhetischen Faktor hat, den die Konkurrenz nicht hat. Also, das ist bei Claude auch so. Ich würde auch sagen, Claude ist das. Der Chatbot, der die angenehmste Persönlichkeit hat, wenn man das so sagen kann, mit dem man am, mit dem man am liebsten redet. Und ähm Mid-Journey ist der Bildgenerator, der die angenehmste Ästhetik hat. Es sieht einfach toll aus, was man da macht. Da kann man einfach nur eingeben, gib mir mal ein paar extrakte Formen und das ist einfach pleasing. So ist es ganz gut. Und Ästhetik ist was, mit dem tut sich Meta klassischerweise schwer. Siehe diese Bilder vom Metaverse, du erinnerst dich, mit Zuckerberg, mit seinem ohne Beinen, wie er ohne Beine rumsteht und so. Also Ästhetik liegt denen nicht und vielleicht sagt er dann, okay, ich brauche irgendwie was. was mich ein bisschen was ein bisschen was hermacht, die sind die Leute dafür. I don't know.
47:22 Gavin Karlmeier
Ich glaube, sie kriegen es einfach selber nicht hin, wie so viele gerade. Und kaufen sich das einfach nur ein, um mitspielen zu können.
47:27 Gregor Schmalzried
Das kann natürlich auch sein. Also dass auch diese Talenteinkäufe wirken ja so ein bisschen, wie als müsste er gar nicht, was er sonst machen soll. Also gut, ich hab so viel Geld rumliegen, ich verliere den AI-Wettlauf. Ich tue einfach das, was ich kann. Ich gebe einfach so viel Geld aus, wie ich kann. Und mit Journey wird, wenn du das rechnest gegen diese anderen Gegen diese anderen Ausgaben gar keine große Rolle da spielen. Also, das wird sowas sein, dass da wird der kein großes Meeting dazu gehabt haben.
47:56 Gavin Karlmeier
Da hatten die mal fünf Minuten dazu lang gesagt, ob wir dazu mehr rein. Kleine Info, in zehn Minuten geht die Pressemitteilung raus. Donald Trump und das Weiße Haus haben ja vor Ich glaube ungefähr einer Woche angekündigt, dass sie einen TikTok-Account starten. Das ist deswegen interessant, weil Donald Trump und das Weiße Haus TikTok ja eigentlich verboten haben. Also es gibt eigentlich ein geltendes Gesetz, das den Betrieb von TikTok verbietet, obwohl es im Moment einfach nur so ausgesetzt wird mit Hilfe einer Frist von Donald Trump, die in ein paar Wochen auslaufen wird. Jetzt ist es aber so, dass nachdem das Weiße Haus auf TikTok eine Präsenz gestartet haben und dort vor allem den Triumph von Donald Trump eigentlich die ganze Zeit nur in verschiedensten Videos abbilden, dass diese Kommentarspalten. Absolut geflutet werden, indem Leute halt auffordern, dass Donald Trump doch bitte endlich die Epstein-Files veröffentlichen sollte. Natürlich passiert das. Was ist als nächstes passiert, dass Billy McLaughlin. Das ist der Direktor für digitale Inhalte im Weißen Haus und der Typ, den Donald Trump auch die Meme-Machine nennt, dass der jetzt das Weiße Haus verlässt Und sagt, dass er sein Amt jetzt niedergelegt hat. Wir wissen nicht so ganz genau warum. Laut LinkedIn ist es auch noch nicht passiert, aber der hat jetzt wohl seinen Job niedergelegt.
49:12 Gregor Schmalzried
Also willst du mir sagen, dass ein Vertrauter und Mitarbeiter des Trump-Teams seinen Job nur kurz behält, finde ich jetzt. Das geht mir jetzt der Präzedenzfall dafür.
49:24 Gavin Karlmeier
Leider muss dazu sagen, dass er auch schon im Wahlkampf die Memes gebaut hat. Also der durchaus relativ für die Trump-Verhältnisse lange ein Begleiter von Donald Trump gewesen ist.
49:35 Gregor Schmalzried
Okay. Ja, gut, dann war er ja schon, also dann ist er ja schon auch ein einflussreicher Dude, weil also da ist ja schon einiges hängen geblieben.
49:42 Gavin Karlmeier
Ja, also er ist auf jeden Fall schon länger so einer, der irgendwie so um Trump herumgewabert ist. Naja, jetzt ist er da nicht mehr auf jeden Fall. Ciao.
49:51 Gregor Schmalzried
Er wird schätze ich jemanden finden.
49:54 Gavin Karlmeier
Vermutlich wird er. Sich da jemand finden. Irgendwelche dubiosen Agenturen, die sich dafür bereit erklären, ein paar Memes oder einen Trump zu posten, gibt es bestimmt noch auf dem Markt. Naja, ich hab, achso, hast du noch Kraft für Elon Musk heute oder machen wir das nächste Mal?
50:09 Gregor Schmalzried
Achso, ich dachte, wir machen die Überleitung zu Gavin Newsom, das stand da auch noch irgendwo, aber vielleicht war das auch nur in dem Artikel drin, den du mir gegeben hast. Weil ich fand das ja, ich finde das ja ganz interessant, dass Gavin Newsom, der Gouverneur von Kalifornien, jetzt auf einmal quasi so ein bisschen so Trump-mäßig auftritt. Aber also so halb ironisch, aber auch halb nicht. Und ich finde das sehr gut, also ich finde ihn sehr sympathisch und ich wünsche ihm alles Gute.
50:35 Gavin Karlmeier
Auch von mir an dieser Stelle. Auch wegen des Vornams natürlich Toll. Ja, genau, der poltert in Trump Money jetzt gerade rum und da kriegt er viel Aufmerksamkeit für, schafft es aber vor allem damit, das Weiße Haus auch mal unruhig zu machen, weil die in ihm einen riesengroßen Widersacher und Problemmacher sehen. Die haben aber keine Zeit, weil die müssen gerade egal. Gehen wir später drauf ein. Den Rest zu Elon Musk hört ihr dann in der Folge am Freitag. Es ist spät, Leute. Und Kurzlassung, Elon Musk hat jetzt die Klage gegen Apple und OpenAI eingereicht. Was da genau drin steht, das besprechen wir am Freitag. Wir müssen aber noch was ganz anderes besprechen und dafür müssen wir einmal in unsere Rubrik. Funktionen und Emotionen. Spotify hat angekündigt, dass sie eine Direktnachrichtenfunktion auf die Plattform bringen, die es ihr ermöglicht. Mit anderen Nutzerinnen und Nutzern Musik, Podcast- oder Hörbuchempfehlungen zu teilen.
51:28 Gregor Schmalzried
Bitte nicht. Ich genieße so sehr an Spotify, dass es der einzige Ort ohne Kommentare und Messages ist auf meinem Handy. Aber gut.
51:38 Gavin Karlmeier
Also die Funktion wird in dieser Woche noch ausgerollt in ausgewählten Märkten und für alle Free- und Premium-Nutzerinnen und Nutzer ab 16 Jahren auf den Mobilgerät. zur Verfügung stehen. Spotify selber sagt, sie wollen gar nicht Konkurrenz mit anderen Social Media Plattformen machen, sondern es geht darum, dass Messages entwickelt wurde. Um die Art und Weise, wie Inhalte über Plattformen wie Instagram, Facebook, WhatsApp, Snapchat und TikTok geteilt werden, zu ergänzen und nicht zu ersetzen. Ein Glück. Also ich will dazu mal was sagen. Entschuldigung. Gavin, was hältst du davon? Ich wollte auch mal dir eine Frage stellen. Also ich hab, ähm, in meinen, in meinem, wenn ich so Präsentationen mache und so über soziale Netzwerke sprechen, was gibt es da so alles? Da habe ich da ganz oft Pinterest mit drin, weil Pinterest so im Kern immer als soziales Netzwerk funktioniert hat. Hab dann aber eigentlich immer so im Laufe meines Vortrages streiche ich das dann immer weg und sage eigentlich ist Pinterest gar kein Social Network, weil eigentlich ist das eine Suchmaschine, bei der du zwar deine Ergebnisse in Listen stecken kannst und Leute dir folgen können und deine Listen abonnieren können. Aber exakt dieser Funktionsumfang, den hat Spotify auch. Und jetzt hat Spotify das eine Feature mehr, das Pinterest nicht hat, dass es näher in die Welt von Social Media rückt als Pinterest. Nämlich Direktnachrichten. Heißt also, Spotify ist jetzt vielleicht, wird es ein soziales Netzwerk, denn du hast Follow-In, du hast Direktnachrichten, du hast Boards. Hm, interessant eigentlich.
53:00 Gregor Schmalzried
Ich schätze, das Interessante ist auch, dass Spotify eigentlich eine der Plattformen ist, die so auf subtile Weise ziemlich von KI profitiert. Also eine der besten Sachen an, also dass ich habe auch noch, ich habe auch nie eine Pressemitteilung dazu gesehen. Aber es ist so Dass wenn ich jetzt gerade auf Spotify irgendwie im Herbstnachmittag rumsitze und ein bisschen Jazz möchte, dann gebe ich ein Afternoon Jazz Autumn und dann generiert mir Spotify einfach eine Playlist namens Afternoon Jazz. Autumn Mix und es ist genau das, was ich will. Und das ist so ein Level an Kuration, was Menschen einfach nicht in der Lage gewesen wären zu matchen. Also ich glaube, die Zeit der menschlichen kuratierten Playlist ist eigentlich rum. Und deswegen ist es eigentlich ein bisschen eigenartig, dass die jetzt damit anfangen, weil es fühlt sich eher so an wie so ein Future, was die vor zehn Jahren mal hatten, dass sie angefangen haben, was jetzt weniger genutzt wird.
53:56 Gavin Karlmeier
Es gab schon mal Februar-Nachrichten auf Spotify, ganz am Anfang, ewig her.
54:00 Gregor Schmalzried
Ja, genau, dann eben.
54:02 Gavin Karlmeier
Aber ich würde fast widersprechen. Ich glaube, menschlich koatierte Playlisten werden überleben und werden aber zum Verkaufsargument. Tidl zum Beispiel vermarktet sich damit, dass sie diese kooperierten Playlists haben. Und ich glaube, dass das schon oder wie heißt es Kyobus, Kyobus, das ist auch so ein, ich glaube sogar ein französischer Streamingdienst Ich will mich jetzt nicht so weit aus dem Fenster nehmen. Auch die bewerben damit, dass es redaktionell ausgewählte Playlists gibt. Und es gibt ja Gründe dafür. Die Frage ist, ob Musik für dich ein Begleitmedium oder Kulturgut ist. Und ich glaube, dass für ganz, ganz viele Menschen vor allem durch Streaming-Dienste Musik zum Begleitmedium wurde und dann ist es egal, was du hörst. Dann kannst du eingeben, Autumn Jazz. Und dann bist du aber auch gar nicht, bist du nicht mehr so weit weg von der Argumentation von Daniel Eck. dem Gründer von Spotify, der sagt, dann kann die Musik am Ende auch KI generiert werden. Weil wenn so ein bisschen Trompete und Jazz, ja, wer hört denn da schon noch einen Unterschied in drei Jahren?
54:53 Gregor Schmalzried
Das ist ja okay. Das Bein habe ich mir vielleicht selber gestellt, weil ich da jetzt so Easy-Listing-Beispiele gebracht habe. Aber das funktioniert natürlich auch mit intensiveren Sachen. Also, das geht schon auch. Vielleicht, was mir noch gerade einfällt, ist, es gibt ja auch diese Artist-Playlists auf Spotify, also dass man irgendwie auf den Künstler drauf geht und dann ist es da unten so eine Playlist, die der selber angestellt hat. Da gehe ich manchmal rein. Calamie Skeptical, dass das sich wirklich finanziell durchsetzt.
55:19 Gavin Karlmeier
Ja, das weiß ich auch nicht. Aber ich persönlich möchte das auch nicht mit den Privatnachrichten. Um das noch einmal kurz emotional abzuschließen. Bitte nicht. Ich schließe mich da im Urteil an. Weil das ist ja fürchte, ich komme jetzt schon nicht hinterher. Wenn mir Leute auf TikTok oder Instagram Videos schicken, die gucke ich mir teilweise ein halbes Jahr später an. Wie soll das auf das Fehler sein?
55:40 Gregor Schmalzried
Ist es nicht so? Also, hier ist meine grenzübe Frage, aber ist nicht eigentlich, also ich habe das Gefühl, früher waren alle auf Spotify noch mit Facebook verbunden, das ist aber mittlerweile irgendwie nicht mehr so. Also ich wüsste gar nicht, wem ich das denn dann schicken soll auf Spotify. Müsste man ja dann verlinken mit irgendeinem anderen Account
55:54 Gavin Karlmeier
Das Problem ist, dass die Leute, die ich von früher noch bei Spotify habe, weil ich mit denen bei Facebook befreundet war, mit denen bis heute dort vernetzt bin.
56:05 Gregor Schmalzried
Ja, okay. Denn gut, dass du die jetzt informieren kannst, welchen Podcast du heute hörst.
56:10 Gavin Karlmeier
Vor allem sehen die auch immer, was ich höre und so. Und ich bin immer zu faul, diese 749 Menschen mal irgendwann zu entfernen, einfach. Es ist, wie es ist. Wir müssen da durch. Naja. Mehr habe ich dazu nicht und mehr habe ich generell heute nicht. Aber ich wollte irgendwie noch versöhnlich enden. Hast du irgendwas Versöhnliches, mit dem wir heute friedlich in den, in den, in die Nacht, nein, in den Tag, in den Mittwoch gehen können. So.
56:32 Gregor Schmalzried
Was boah, es ist spät. Google hat ein neues gutes Bildbearbeitungstool rausgebracht Wo ich mich freue, das auszuprobieren, wenn wir durch sind mit diesem Podcast. Ich glaube, das wird gut Es hatte vor allem den, äh, das ist, wie die es manchmal machen, die veröffentlichen solche, ähm, solche, solche Modelle manchmal so stealth-mäßig auf so. Auf so Websites, wo die dann getestet werden gegen andere Modelle, ohne dass man weiß, welches welches ist. Und da hat er das Decodenamen NanoBanana Das finde ich der beste Codename für irgendein KI-Modell ist, das ich hier gehört habe. Deswegen Nano Banana ist mein versöhnliches Ende.
57:11 Gavin Karlmeier
Ich hab eine kleine andere Versöhnlichkeit, weil wir haben ja einen Discord, in dem ja irgendwie Tausende sind, 2000 Leute, die sich die ganze Zeit über all so ein Kram austauschen und wir haben irgendwann auch einen Channel angelegt, in dem wir so gute Nachrichten sammeln, um so ein bisschen versöhnlich. zu werden, weil alles ist so düster. Kommt auf jeden Fall in diesen Discord-www. hakmann. org, muss ich der Vollständigkeit halber sagen, aber da kam jetzt die Meldung, dass ein neues Medikament gegen Alzheimer in Deutschland vor der Markteinführung steht, das ab September auf den Markt kommt und sozusagen das erste echte Alzheimer-Therapie-Medikament ist. Und ich finde, das sind die Nachrichten, die uns eigentlich Die gut tun.
57:47 Gregor Schmalzried
Sehr gut.
57:48 Gavin Karlmeier
Ja. Ja, mehr haben wir nicht. Danke, dass du da warst, Gregor. Boah, wir sind, ich sehe richtig müde aus
57:54 Gregor Schmalzried
Du wolltest mit Bild machen. Ich hab gesagt, lass meine Folge ohne Bild machen. Du hättest gesagt, wir brauchen das für das Engagement auf den diversen Auf den diversen Short-Plattformen.
58:04 Gavin Karlmeier
Das waren exakt meine Worte. Gregor, es war richtig schön, dass du da warst. Auch wenn es ein bisschen düster war, aber. So ist es gerade. Danke dir und alle, die dir.
58:13 Gregor Schmalzried
Danke dir, vielen Dank. Und danke fürs Zuhören. Freue mich immer hier zu sein.
58:17 Gavin Karlmeier
Perfekt. Alle, die bisher zugehört haben, wir hören uns wieder am Freitag. Habt eine ganz tolle Restwoche. Trinkt genug Wasser und passt auf euch auf.
58:23 Gregor Schmalzried
Tschüss. Bye bye.