Folge 475 · 10. September 2025 · 58 Min.
Mark Zuckerberg verklagt Meta (kein Clickbait!)
mit Dennis Horn
Wir machen ‘ne gute Schnitte – und reißen von düstersten Dystopien in die gute alte Zeit von Haken dran. Ein Gemsichtwarenladen für’s Herz!
Glauben kann man in der Kirche. Wir glauben trotzdem an eine bessere. Obwohl der Blick nach Nepal, in die Türkei oder Washington D.C. vielleicht Bauchschmerzen macht.
Nehmt euch mal am 6.11. nix vor!
Kapitelmarken
KI-unterstützt
00:00 Hallo Dennis!
02:59 Cybertrucks in Kanada und die Instagram-Uhr
06:11 Mark Zuckerberg vs. Mark Zuckerberg und die Kontosperrungen
09:01 Zuckerberg und Trump
12:05 TikToks neue Community Guidelines
14:48 Doxxing bei X
23:25 Musk vor Gericht
30:17 Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte
33:20 Social Media in Nepal
37:45 Einschränkungen von Plattformen in der Türkei
40:00 Neue Discord-AGB
42:25 Public Spaces Incubator
46:33 Funktionen und Emotionen
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Grüß dich, Kevin. Hallo Dennis. Na, wie war der Sommer? Ich war hier durchgesendet. Also alle wissen ja alle. Die einzige Frage ist, wie war dein Sommer?
00:16 Dennis Horn
Du, ich habe mich befunden am anderen Ende der Welt. Ich war in Kanada. Ich habe mich komplett digital abgekoppelt. Und es war fantastisch.
00:25 Gavin Karlmeier
Gut, wir haben hier so ein bisschen weiter berichtet und haben gegen all den Scheiß angekämpft, aber schön, dass du eine gute Zeit hattest.
00:34 Dennis Horn
Ich bin wie alle, die von den Dingen betroffen sind, die wir hier besprechen. Nach Kanada geflohen. Ja, gut. Und war interessant. Ich hab, aber ich hab da also bis auf das zwischendurch so ein Typ am Am Wohnmobilverleih sagte, well, it's a bit crazy right now. War das alles, was ich von der Weltlage so mitbekommen habe. Ich bin auch froh, dass wir heute mit so ein paar entspannteren Themen hier erstmal reingehen, bevor es hart wird. Aber ich habe auch harte Sachen mitgebracht heute. Ja, natürlich. Aber ja, so war es. Ich hoffe, dir und allen Hakis geht es wundervoll.
01:15 Gavin Karlmeier
Aber du hast Cybertrucks gesehen in Kanada.
01:18 Dennis Horn
Oh ja, ach der, genau. Das ist das Einzige, was mich an uns erinnert hat hier. Und dann habe ich irgendwann mitgezählt. Also es gibt zwei verwirrende, verrückte Fakten zum Thema Cybertrucks. Ich habe da mitgezählt, ich war drei Wochen da, zwölf Cybertrucks gesehen. Sicher unterschiedliche. Sicher unterschiedliche. Und zwar auf der Strecke zwischen Calgary und Vancouver und dann auch auf Vancouver Island. Es waren einfach zwölf unterschiedliche Cybertrucks. Einerseits. Damit hast du dein Achtel aller verkauften Zahlen. Lass es nicht untergehen. Einer war pink. Was bewegt Menschen? pinken Cybertruck zu kaufen. Aber das Ding ist.
01:58 Gavin Karlmeier
Ist es nicht Magenta dann? Ich habe so, also es gibt so wenige Cybertrucks, die verkauft wurden, dass die Wahrscheinlichkeit, dass du diese Leute, die zum Beispiel den pinken Cybertruck fahren, entweder namentlich kennst oder in der Googeln kannst, relativ hoch ist. Ich spiele jetzt Achlotto.
02:13 Dennis Horn
Ja, das finde ich gut. Okay, das ist ja das ist krass. Ja. Ja. Aber die standen dann da, dann habe ich Fotos gemacht und habe das gepostet und darüber geschrieben, es gibt ihn wirklich.
02:22 Gavin Karlmeier
Und das war's. Was soll man noch sonst im Cybertrack machen, als ihn posten und sich über die Fahrenden amüsieren?
02:31 Dennis Horn
Wir gehen rein und ich mag es, wenn wir nach all der Zeit erstmal mit lockeren Geschichten einsteigen. Zumindest vermute ich hinter der Überschrift, die du mir hier notiert hast: Instagram Stories mit Uhr.
02:42 Gavin Karlmeier
Keine lockere. Ja, genau. Es gibt Leute, die Screenshots posten von Instagram Story Bubbles. Sie machen Instagram auf und dann isst da dieses Profilbild. Und unten rechts an diesem Profilbild ist eine kleine Uhr. Und das Ding ist niemand sehr gut. Niemand weiß, wofür dich steht Es gibt so einen sehr, sehr, sehr, sehr, sehr langen Reddit-Thread von Instagram-NutzerInnen, die das versuchen herauszufinden. Es gab die Theorie, was, wenn die Story nur noch eine Stunde oder weniger online ist? konnte ausgeschlossen werden, weil Leute Screenshots gepostet haben, dass die Story noch länger online ist. Dann gab es die These, ist da ein Countdown in dieser Story? Nope, das ist es auch nicht. Was bedeutet diese Uhr? Wenn ihr eine Ahnung habt, bitte schreibt uns in die Kommentare, in den Discord, ins Internet, egal wo, ich werde das lesen. Weil die Leute drehen durch im Moment wegen dieser Uhr. Aber das hast du in Kanada natürlich nicht mitgekriegt, weil du was beschäftigt hast.
03:37 Dennis Horn
Nee, aber wenn du wenn ich arbeiten würde bei Instagram, meinst du, das geh das ist so eine, also das ist ja ich war ja mal da in dieser Firmenzentrale, das ist ja recht normal. Das ist wie so ein Gewerbegebiet in Ohr-Ackenschwick, wo du vor so einem Gebäude stehst, wo du denkst, okay, hier gibt es Büros, glaube ich, billig. So sieht das wirklich, so sieht das da aus. Weißt du, diese Schilder, wo steht Makler, provisionsfrei zu vermieten. Mark Zuckerberg gefallen, wenn er das hört. Mark Elliott Zuckerberg, aber dazu später. So. So, und meinst du, dass da Leute reingehen und so wie wir so einen Büro-Humor haben und vielleicht manchmal auch sagen, stelle ich mir manchmal vor, manchmal auch sagen, lass doch irgendwie so eine Uhr da einbauen und die Leute werden alle durchdrehen.
04:19 Gavin Karlmeier
Ne, es ist ja so ein bisschen diese Starbucks-Theorie, dass Leute dort falsch den Namen aufschreiben, damit du das postest, um Realität zu bekommen. Könnte sein. Vielleicht gibt es aber auch eine ganz naheliegende Antwort. Weil das sieht genauso aus wie die Brille und bei der Brille ist ja klar, dass das mit der Brille gepostet wurde. Jetzt gibt es aber keine Uhr, mit der du bei Instagram posten kannst. Von der wir wissen. Wie meinst du, das ist vielleicht eine Smartwatch mit Kamerafunktion?
04:43 Dennis Horn
Vielleicht kommt die. Was fotografiert man da? Es ist wahnsinnig gefährlich, solche Thesen aufzustellen.
04:48 Gavin Karlmeier
Weil wir nehmen diese Folge eine Stunde vor dem Apple-Event auf, bei dem gemutmaß wird, früher oder später könnte eine Apple Watch mit Kamera kommen. Aber gut, nehmen wir uns aus dem Fenster, Dennis. Es ist schön, dass du wieder da bist.
05:00 Dennis Horn
Jetzt, äh, all das, was jetzt kommt, ein bisschen handfester. Mark Zuckerberg verklagt Facebook, weil sein Profil jetzt mehrmals gesperrt wurde, weil sich Mark Zuckerberg angeblich, Achtung, als Promi ausgeben würde. Der Mark Zuckerberg, über den wir sprechen, heißt Mark Stephen Zuckerberg, kommt aus Illinois, arbeitet seit fast 40 Jahren als Anwalt. Und er ist, wie man so schön sagt, weder verwandt noch verschwägert mit Mark Elliott Zuckerberg, dem Gründer von Facebook, dessen Sicherheitsmechanismen einfach keinen zweiten Mark Zuckerberg neben ihm durch. Und Mark Stephen Zuckerberg sagt, dass Facebook sein Konto in den vergangenen acht Jahren fünfmal gesperrt habe und ihn habe das tausende Dollar an Geschäften gekostet. Meta sagt jetzt, ja, wir haben das Konto von Mark Stephen Zuckerberg wieder freigeschaltet und Maßnahmen ergriffen, um eine Wiederholung zu verhindern.
05:54 Gavin Karlmeier
Ich bin mir nicht sicher, ob er wirklich so viel Verlust damit gemacht hat. Da weiß ich nicht.
06:00 Dennis Horn
Aber ehrlich gesagt, das war auch in meiner Zeit als Freiberufler immer der erste Reflex, wenn mir sowas passiert: zu sagen, in der Zeit, wer mich hier alles angeschrieben hätte, weißt du?
06:10 Gavin Karlmeier
Und die Anzahl der Jobs, die du in zehn Jahren über Facebook generiert hast, ist einstellig, aber macht ja nichts. Hauptsache vor Gericht klingt das gut Ich finde die Geschichte fantastisch. Die ist so toll. Die macht so viel Spaß, weil sie einerseits diese Willkür, die Facebook in den Sperrungen immer wieder zutage trägt. so schön zusammenfasst und so zeigt, was es so für Probleme gibt in der Kontomoderation. Die ist aber auch eine Geschichte, in der es nicht wirklich Verletzte gibt, auch wenn Mark Zuckerberg, also der Anwalt, gegenüber WTHR gesagt hat, einem Fernsehsender in Indianapolis, das ist nicht lustig. Wo ich mir dachte, doch. Das ist leider, es tut mir wirklich leid, aber doch, es ist leider wahnsinnig lustig. Aus der Entfernung ist es wahnsinnig lustig. Ja, genau. Es ist so eine Geschichte, wo es eigentlich keine Verletzten gibt, ist natürlich ärgerlich. Aber ich glaube, wenn du Marc Zuckerberg heißt, ist, dass dein Facebook-Account regelmäßig gesperrt wird. Eigentlich gar nicht dein größtes Problem. Ich würde mir überlegen, den Namen vielleicht zu ändern.
07:08 Dennis Horn
Was hat er, genau, was passiert ihm eigentlich sonst im Alltag so? Das wird komplett ausgespart.
07:13 Gavin Karlmeier
Die E-Mails, die er kriegt, das Geld, das ihm überwiesen wird, die Rechnungen, die er bekommt, da ist bestimmt viel drin. Thomas Giegold hat im Haken dran-Discord auf www. hakenrann. org hat er sich gefragt, ob das mit so Leuten, die gleiche Namen haben wie zum Beispiel einem anderen Bill Gates, genauso hart passieren würde. Oder ob Mark Zuckerberg weiterhin so einen Sondersstatus bei Meta hat. Wir wissen ja auch, Mark Zuckerberg war das einzige Profil, dem du keine Nachrichten schicken konntest.
07:40 Dennis Horn
Also, ich glaube, das ist trotzdem grundsätzlich massiv unangenehm, genauso zu heißen. Ja, das glaube ich auch. Es gibt einen Handball-Jugendtrainer in Dormagen, der auch Dennis Horn heißt. Wirklich? Ja, und ich glaube, der hat es nicht einfach. Seid ihr verwandt? Nein.
07:59 Gavin Karlmeier
Ich kenne den auch, habt den nie getroffen. Ihr kommt beide aus dem gleichen, Entschuldigung, Kaff und habt den gleichen Namen und es gibt keinerlei Verbindung.
08:06 Dennis Horn
Ja, wenn ich meine Google Alert-E-Mails bekomme, sehe ich immer nur Handball.
08:11 Gavin Karlmeier
Wenn ich du wäre, würde ich bei jeder Zeit ein Google Alert ihm eine Gratulation mailen.
08:14 Dennis Horn
Ja, genau.
08:15 Gavin Karlmeier
Gut gemacht, Kollege.
08:16 Dennis Horn
Nach diesen kleinen Schmunzlern zum Auftakt. Begeben wir uns wieder in die Untiefen der Broligarchie in den USA. Mark Elliott Zuckerberg wurde dabei erwischt, wie er sich Naja, sagen wir mal, ähm Genauere Anweisungen, vielleicht ist Anweisung ein hohes Wort, des US-Präsidenten holen wollte. Wir gehen mal durch. Also, was ist passiert? Es gab eine Technologieveranstaltung.
08:41 Gavin Karlmeier
Da haben wir in der letzten Folge schon drüber gesprochen. Es gab dieses Dinner.
08:44 Dennis Horn
Genau, im Weißen Haus, da sind ja auch die Fotos rumgegangen, mal wieder. Und da wendet sich Donald Trump an Mark Elliott, Zuckerberg, und fragt ihn: Wie viel wirst du denn die kommenden Jahre in den USA in künstliche Intelligenz investieren?
09:00 Gavin Karlmeier
Und so. Ja, und er sagt, das hatten wir, so weit waren wir schon, ne? In der letzten Folge haben wir gesagt, 600 Milliarden Dollar.
09:08 Dennis Horn
Nein, er hat nicht gesagt, 600 Milliarden Dollar, er hat gesagt, uh, ich denke, also ich glaube, es werden vielleicht sowas wie Ja, keine Ahnung, mindestens 600 Milliarden Dollar. Das hat er gesagt.
09:20 Gavin Karlmeier
Was interessant ist für ein Unternehmen, das jetzt nicht unbedingt 600 Milliarden Dollar auf der hohen Kante liegen hat. 300 Milliarden. Exakt. Also die Wahrscheinlichkeit, dass Meta in den nächsten fünf Jahren, drei Jahren, das Doppelte des eigenen Buchwerts irgendwie des eigenen Wertes ausgibt, kann man schon mal in Frage stellen. Aber Danach ist ja was passiert, das macht mal ein bisschen mehr Spaß eigentlich. Soll ich das erzählen oder willst du das erzählen? Nee, erzähl das mal. Weil ich habe gedacht, wir haben den O-Ton sogar. Ja, wir haben den O-Ton. Weil es wurde natürlich von C-SPAN, das ist so ein bisschen Phönix für die USA, da werden die ganzen Senats und Kongressveranstaltungen und so übertragen und auch eben die Pressekonferenz aus diesem, äh, diesem D- äh, ich weiß nicht, wie der Raum heißt, Dinner Room des Weißen Hauses. Auch übertragen. Und da gab es eine Situation mit einem Hot Mic, einem offen gelassenen Mikrofon. Und in dieser Situation, wir hören ganz kurz rein, es geht nur sieben Sekunden, wir hören kurz rein und danach übersetze ich das nochmal. Also, Mark Zuckerberg lehnt sich zu Donald Trump und sagt, Es tut mir leid, ich war nicht so ganz bereit. Das ist schon mal ein sehr guter Satz in schon einer Pressesituation. Ich war nicht so ganz bereit und ich wusste nicht, welche Nummer du gerne hören wolltest. Sagt er dem Präsidenten Donald Trump. Und man bekommt das Gefühl, korrigier mich, Dennis, ich habe so ein Gefühl, ich bin ein Mensch, ich reagiere. Ich habe so das Gefühl, das könnte hier eine abgekartete Geschichte gewesen sein.
10:53 Dennis Horn
Wer bin ich, dich zu korrigieren, sage ich da. Also ich denke, es hat sich viel geändert, seit Donald Trump im vergangenen Jahr mal über Mark Elliott Zuckerberg gesagt hat. Wir beobachten ihn genau, und wenn er diesmal etwas Illegales tut, wird er den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen. Da ging es um die Moderation von Inhalten auf den Metaplattformen. Es hat sich ein bisschen was getan. Vielleicht unter Zutun von Mark Elliott Zuckerberg. Wer bin ich denn dich zu korrigieren, Dennis? So, damit rüber zu TikTok. Am Samstag treten die neuen Community Guidelines von TikTok in Kraft. Darin ist auch vermerkt, dass bestimmte Inhalte altersbeschränkt sein werden. Ich zitiere mal aus diesen Community Guidelines. Some content may not be appropriate for people under eighteen. When we identify content that falls under the age restricted standards in our community guidelines, we make it viewable only for adults. We remove accounts when we believe the Betonung von mir, when we believe the user is under the minimum age required to have one, also one account. If we believe someone isn't old enough for features with a minimum age requirement, we'll restrict the access to those features. Da ist ganz schön viel Belief drin.
12:13 Gavin Karlmeier
Ja, das ist, also wir sind ja hier nicht bei Cher. Hier stört mich das sehr.
12:19 Dennis Horn
Bei Cher stört es mich auch sehr.
12:21 Gavin Karlmeier
Was? Das ist ein absoluter Hit, Dennis. Und ich sage dir, wenn wir beide noch. Wenn wir beide nochmal in die Verlegenheit einer gemeinsamen Party kommen, Dennis, was? So, Gott will, passieren wird. Ja. Dann werde ich dich zu Cher zum Tanzen bringen.
12:40 Dennis Horn
Eine Frage habe ich dazu. Legst du Cher nach den Flippers auf oder nach davor?
12:47 Gavin Karlmeier
Deine Vorwürfe scheren mich hier überhaupt nicht, Dennis. Die Flippers sind der letzte Song des Abends, aber wir müssen zurück zum Thema. Also. Ich finde auch, also wir haben ganz viel darüber gesprochen, wie die Plattformen damit umgehen und wie sie damit umgehen in manchen Ländern, wie Großbritannien zum Beispiel, diese Altersnachweise für Not Safe for Work Content leisten zu können. Manche machen so Personal des Checks, manche machen so KI-Schätzungen. TikTok geht hier einen neuen Weg, den wir, ich könnte beschwören, auf irgendeiner anderen Plattform auch schon mal besprochen haben. Hier wird dein Nutzungsverhalten genutzt, um einzuschätzen, wie alt du bist. Und ich würde, ich sag mal so, ich würde behaupten, für 85 bis 90 Prozent würde das wahrscheinlich sogar funktionieren, aber die anderen 10%, bei denen das nicht funktioniert. Das ist ein Riesenproblem, weil das am Ende dazu führt, dass Leute TikTok nutzen, obwohl sie zu jung sind oder TikTok nicht nutzen dürfen, obwohl sie alt genug sind, weil sie sich einfach verhalten, als wären sie 14. Was bei vielen Männern der Fall ist. Ja. Das ist meine Zusammenfassung zu diesem Thema.
13:53 Dennis Horn
Ja, also das wird daneben schlagen. Also der Versuch. Ständig mit Automatismen und hier mit künstlicher Intelligenz konkret Probleme zu lösen, die an ganz anderer Stelle liegen, führt am Ende dazu. Dass wieder neue Probleme entstehen, auf die man dann wahrscheinlich auch wieder Technologie wirft.
14:13 Gavin Karlmeier
Naja. Ja, glauben kann man in der Kirche, ne? Hat mein Vater schon immer gesagt.
14:17 Dennis Horn
Oh wow. So, Wokest Boy Alive. Das ist ein Nutzer bei X, der sich diesen Namen gegeben hat, in der Umgebung von X, sag ich mal, mutig. So?
14:28 Gavin Karlmeier
Außer man meint es ironisch. Tut hat er nicht. Hat er nicht ironisch gemeint? Nee. Der hatte den Namen schon sehr lange. Und ich will sehr vorsichtig sein in der Art und Weise, wie wir über diese Geschichte sprechen, weil da gerade viel in Entwicklung ist und weil das eine Geschichte ist. die Vorsicht stark unappetitlich ist. Aber ich fange mal vorne an. Es gibt eine Gruppierung politisch recht, ich würde sagen, man kann ganz unverhulen sagen, von Rechtsextremen, die. In Teilen sogar bei der kommenden Kommunalwahl in NRW für die AfD kandidieren in einzelnen Wahlkreisen. Wir gehen da namentlich nicht viel weiter drauf ein, weil sonst kannst du die googeln und dann findest du. Die Geschichte, über die wir hier sprechen und am Ende wollen wir aber auch diesen Nutzer hier schützen, dessen Handel Walk is Boy Alive eben lange Zeit nicht war. Später aber schon, der hat sich später so genannt. Und die haben in diesem Netzwerk, das sie selber Recherche, indem sie den Namen Recherche verwenden. . Darüber geht's diesen Namen, diesen Nutzer gedoxt. Das ist ein Mensch, der sich bei X sehr häufig gegen die politische Rechte aufgelehnt hat, der Julian Reichelt widersprochen hat, der sich aber häufig auch politisch teilweise auch schon sehr Ich glaube, man würde sagen, schon sehr offensiv verhalten hat auf Ex. So, ihr merkt, ich bin sehr vorsichtig, weil ich möchte da wirklich, ich will da keinen Fehler machen. Aber das Problem an der Geschichte ist, dass es einige Rechte gibt, die einen Artikel veröffentlicht haben und auch auf X den Klarnamen dieses Nutzers hier veröffentlicht haben, weil sie an diesen Klarnamen dieses Nutzers herangekommen sind. über den sich unter anderem auch Julian Reichelt gefreut hat. Wir erinnern uns, Julian Reichelt hatte sich im Fall eines rechtsextremen YouTubers, dessen Name von Jan Böhmermann wiederum gedoxert, Wurde, sehr, sehr, sehr aufgespielt als der große Beschützer der Privatsphäre und des Datenschutzes. Und trotzdem muss man sagen, hier wird nicht nur mit Sai Lai Maas in einem ähnlich gelagerten Fall gesprochen. sondern hier wird es sogar mit zweierlei Maß in einem vollkommen unterschiedlich gelagerten Fall gemessen, weil diese Geschichte damals um Clownsfeld, so hieß sie der rechtsextreme YouTuber. . eine Geschichte war, bei der du auf den Klarnamen des Nutzers kommen konntest, ohne dich widriger Mittel zu bedienen. Also der Name war sozusagen ermittelbar. Das ist hier in diesem Fall nicht so, sondern der Name des Nutzers, über den wir hier sprechen, der sich eben häufig gegen die politische Rechte positioniert hat. taucht in dem Twitter-Leg auf, über das wir gesprochen haben, mit einem alten Handle und einer E-Mail-Adresse, die seinen klarnamen. Darlegt. Und das ist deswegen interessant aus zwei Gründen, weil auf der einen Seite ist es ja keine Recherche in einem Datenleak. reinzuschauen, was da für Name drinsteht und den dann öffentlich zu machen und sich als der große Investigativguru aufzuspielen. Das ist das eine Zum anderen ist es natürlich nochmal deutlich verwerflicher, wenn du hier irgendwelche gehackten Daten nimmst und dich darüber irgendwie als der große Gleichmacher und der große Gerechtigkeitskrieger aufspielst. Empfinde ich so, können Leute anders sehen, aber ist doch mein Gefühl. Und drittens zeigt diese Geschichte aber auch ganz viel darüber. was diese Leaks am Ende bedeuten, was Elon Musk alles ermöglicht hat, was für ein Sicherheitsrisiko Elon Musk mit diesem Datenleck quasi Menschen ausgesetzt hat. Wir haben das immer befürchtet, dass diese Leaks früher oder später auch Risiken bedeuten werden. Die vermeidbar sind, die vermeidbar gewesen wären, wenn es eine funktionierende IT-Sicherheit im Hause ex gegeben hätte, und die vor allem aber Jetzt vor allem von der politischen Rechten ausgenutzt werden, um eben hier Stimmungen gegen Einzelpersonen zu machen und deren Namen zu veröffentlichen. Und das, würde ich behaupten, ist eine sehr, sehr unangenehme Geschichte und leider erst der Anfang von etwas.
18:12 Dennis Horn
Da habe ich nichts hinzuzufügen. Das ist krass. Also im weitesten Sinne, im weitesten Sinne fällt mir bei all diesen Geschichten immer ein. Der Satz von Angela Merkel, Internet ist für uns Neuland. Haben wir, glaube ich, hier schon mal drüber gesprochen, wo alle sich immer wieder lustig drüber machen. Aber für mich ist das eine Umgangsfrage mit auch diesem Medium. die immer noch nicht alle gelernt haben und wenn, dann müssen wir hier über Strafbar, also wenn sie nicht wollen, müssen wir hier über Strafbarkeit sprechen, an so einer Stelle.
18:50 Gavin Karlmeier
Bedeutet aber halt auch, Leute, wenn ihr irgendetwas im auf Ex in der Vergangenheit gepostet habt. Und ich habe es ja eben schon mal gesagt, in diesem Leak sind ja alte Datensätze, hier wird ein altes Handle dieses Nutzers genutzt, um auf ihn Rückschlüsse zu führen. Dann kümmert euch Ehrlicherweise schnell um eigene IT-Sicherheitsmaßnahmen. Kümmert euch darum, dass euer Account, wenn ihr Dinge gepostet habt, die unweigerlich mit eurem Klarnamen verbunden sind. Löscht die jetzt, sodass es jetzt weniger Beweislage gibt, die Anlass dazu gibt, jetzt zu recherchieren in diesem Leak. Trefft alle Vorkehrungen, die jetzt noch möglich sind, um damit umzugehen, dass alle Daten, die bei X-mal hochgeladen wurden, nicht sicher sind. Das ist ganz wichtig.
19:31 Dennis Horn
Eh schon seit ein paar Jahren eine gute Idee. An dieser Stelle möchte ich an den 10. Dezember 2022 erinnern, wenn ich dieses Datum sage, du weißt natürlich sofort. Ja, auch an diesem Tag gab es eine Ausgabe von Haken dran.
19:43 Gavin Karlmeier
Darf ich dazu ganz kurz was sagen, Dennis? Ja, was denn? Ganz kurz. Ich wollte es eigentlich aufheben für die fünf für die für die Dreijahres-Episode hier oder fünfhundertste Folge oder so. Auf jeden Fall für das Highlight, aber ich will das kurz jetzt sagen. Ich hab neulich, kennst du das, wenn du manchmal so, wenn man so abends so irgendwie mit oder ohne Rotwein völlig egal, so am Rechner sitzt und so nostalgisch wird und auf alte Fotos guckt oder sich so Manchmal habe ich so drei, alle drei Jahre habe ich mal so einen Moment, da höre ich mir so die Musik an, die ich mal gemacht habe in meiner Jugend oder so ganz frühe Aufnahmen oder einen alten Podcast oder so. Und so einen Abend hatte ich und habe mich einfach mal so durch die Lore von Haag dran. Bewegt und habe unsere erste Folge gehört, habe zwischendurch einzelne Episoden.
20:23 Dennis Horn
Die Lore von Hakenrand. Ja, das sagt man, glaube ich, so.
20:25 Gavin Karlmeier
Lore.
20:27 Dennis Horn
Ist das so ein Bergwerksstollen-Ding, wo man die Schienen langfährt?
20:31 Gavin Karlmeier
Ja, das auch.
20:32 Dennis Horn
Also du hast dich in der Lore durch die Geschichte von Haken dran bewegt.
20:36 Gavin Karlmeier
Genau, die war aber relativ klein, es war eher seine Loreelei. Drete nur ein für gelungene Metaphern. Entschuldigung. Ja, ist gut. Ich war im Bergwerk sozusagen. Stollen drin. Im Stollen drin. Sozusagen. Na, jedenfalls, ich habe unsere erste Folge nochmal gehört, habe zwischendurch so einzelne Episoden aus der Mitte gehört. Eine Episode, wo Dennis irgendwie in einer Bar war mit einer schlechten Soundqualität. Ich weiß nicht, ob sich einige von euch erinnern. Ähm, hab unsere letzte gemeinsame Episode gehört, hab in unseren gemeinsamen Livestream, den wir gemacht haben, reingehört, hab dann auch die erste Folge, die wir nach der Pause zusammen aufgenommen haben und den Weg, den Hagendran seitdem gemacht hat. Und man muss ja sagen Dieser Teil, den wir zusammen gemacht haben, der ist inzwischen ein kleinerer Teil dieses Podcasts als die Zeit, die danach gekommen ist. Das heißt, das alles, wo wir herkommen, die Ursuppe von Haken dran, die ist eigentlich, die gerät so langsam in Vergessenheit, weil dieser Podcast immer weiter wächst und wir bald auf Folge 500 zugehen und so. Und das war eine ganz, ganz tolle Zeitreise in eine Welt, in der die Dinge noch harmloser und weniger schlimm waren. Und wenn ihr alle mal Lust habt, dann taucht doch mal ein in diese frühen Tage. Weil das macht, also mit mir hat das emotional sehr viel gemacht und zwar nicht nur, weil ich da gesprochen habe, sondern weil ich auch an die Zeit gedacht habe, die das damals mit sich, die das so mit sich brachte. Und in der wir täglich einen Podcast aufgenommen haben.
21:54 Dennis Horn
Du hast mir das dann ja dann geschickt. Ich habe dann auch nochmal reingehört und bin dann auch nochmal so ein bisschen quer gesurft, was ja Wahnsinn ist, weil dann, ich habe ja nicht nur in der Bar, wir haben in Zügen gesessen, nur an irgendwelchen Parkplätzen. Es war völlig wild. Und dann habe ich so gedacht, ach, wenn ich nur, also wenn das immer noch täglich gehen würde, ich würde es machen. Das war, das war so wirklich so ein Spaß.
22:17 Gavin Karlmeier
Das ist so, ja.
22:18 Dennis Horn
Naja. So, also Zehnter, aber jetzt Schluss. Sorry, klein Knochen.
22:22 Gavin Karlmeier
Mehr dazu in der 500. Episode. Kann ich übrigens schon ein Datum sagen? Soll ich? Ja, bitte. Und zwar 6. 11. Sechster Elf, zwölf Stunden Livestream haken dann. Ob mit Gästen, ob ohne, habe ich mich noch nicht drum gekümmert, aber 6. 11. 12 Stunden Livestream und Zweifel sitze ich hier alleine beim Keller.
22:39 Dennis Horn
Wir haben schon so viele Versprechen gemacht. Das heißt. Dann passiert es am Ende, dass wir das Buch doch nicht vorlesen, weißt du? Kann ich mich nicht erinnern. Ja, eben.
22:48 Gavin Karlmeier
Sechster, elfter
22:49 Dennis Horn
Tragt es euch in den Kalender. Den ganzen Tag.
22:52 Gavin Karlmeier
Zwölf Stunden Livestream. Das wird passieren.
22:54 Dennis Horn
Ich sag jetzt, Gavin, ich bin dabei.
22:57 Gavin Karlmeier
Okay, gut. Zwölf Stunden lang auch?
22:59 Dennis Horn
Das gucken wir noch. Kommt drauf an, wann wir beginnen. Also, 10. Dezember 2022. Auch an diesem Tag gab es eine Ausgabe von Haken dran. So. Und wir haben in dieser Ausgabe über die erste Klage zur Twitter-Übernahme durch Elon Musk berichtet. Es folgten viele weitere und geklagt hatten mitarbeit Was denn? Hat irgendein Discord-User eine Statistik über die Klagen gemacht?
23:28 Gavin Karlmeier
Besser. Es gibt einige Hackis, darunter Koffe Hollik und Thomas Giegold, den ich gerade schon erwähne, und ein paar andere. Die arbeiten gerade gemeinsam an einem Klagetracker, weil es gibt im Internet keinen Klagetracker für Klagen gegen Elon Musk. Und wir sind gerade dran, das aufzusetzen. Das ist ein bisschen umfangreicher, aber es wird. Ja, es wird einen Klagetracker geben, damit wir auf dem Laufenden bleiben mit Klagen gegen Musk, aber auch gegen andere. Wir sind dran. Klecker, würde ich den nennen.
23:53 Dennis Horn
So. Also, geklagt hatten entlassene Mitarbeiterinnen wegen Gender Discrimination, weil Elon Musk einen tatsächlich viel größeren Anteil, 63 Prozent nämlich, weiblicher, als männlicher MitarbeiterInnen gefeuert hat. Und dann kamen die Forderung. Lohnausfall möchten wir kompensiert haben, Geld für entgangene Leistungen, Boni, Eigenkapital. Schadensersatz wegen seelischer Belastung, Strafschadensersatz, Zinsen, andere Entschädigungen, dies, das. So, und letzte Woche gab es dazu eine außergerichtliche Einigung. Die genauen Bedingungen dazu kennen wir nicht, bleiben wohl leider für uns vertraulich, aber das, um mal kurz hier den Status dieser Zumindest einen Klage schon mal zu nennen. Es gibt einen anderen, weiteren Rechtsstreit für Elon Musk, da geht es um Abfindungen in Höhe von 500 Millionen US-Dollar. Auch aus einer Sammelklage von MitarbeiterInnen, die sagen, wir haben unsere Abfindungen von damals niemals erhalten. Ich glaube, auch wir beide aus dieser Ursuppe von Hakendran können mir noch die Abfindungsrichtlinie von Ex noch im Schlaf aufsagen.
24:56 Gavin Karlmeier
Ich kann dir auch jetzt noch erzählen, was zum Beispiel alles dazugehört und so. Ja, absolut.
25:00 Dennis Horn
Zwei, ich will, also nur mal kurz, zwei Monatsgrundgehälter und eine zusätzliche Woche für jedes Jahr der Betriebszugehörigkeit war zum Beispiel eine Regelung da drin. So, jetzt gibt es ein Dokument aus dem Gerichtsverfahren und nach dem stehen beide Parteien hier kurz vor einer Einigung. Also Wie viele Jahre danach?
25:19 Gavin Karlmeier
Wow. Aber immerhin, man muss ja trotzdem sagen, immerhin, weil Elon Musk hat ja gerade in der Übernahme von Twitter. Versucht, die ganze Zeit eigentlich jede Zahlung zu umgehen. Er hat die Rechnung nicht mehr bezahlt, er hat die Miete nicht mehr bezahlt, er hat die Leute entlassen und sich nicht an Abfindungen gehalten. Er hat dann nicht mal den außergerichtlichen Schlichtungsprozess. Bezahlt, obwohl das gerichtlich vereinbart war. Und wer weiß, wie sehr es ihnen dann am Ende auch tatsächlich geholfen hat, um zu strecken. Absolut, aber dass eben solche Geschichten hier dann trotzdem noch sozusagen nach Hause gefahren werden für die ehemaligen MitarbeiterInnen Ist doch eigentlich eine gute Nachricht.
25:56 Dennis Horn
Kurz noch der Blick auf X in Irland und Brasilien. In Irland hat Ex vor Gericht verloren. Da gibt es den Online-Safety Code, der eine strenge Verpflichtung vorsieht. Oder die Mann schon weit Passwort. Sorry. Was die Alterskontrolle angeht. Und Ex hat sich dagegen gewehrt und will jetzt auch Berufungen, also ist nicht durchgekommen, will jetzt aber auch Berufungen gegen das Urteil einlegen. In Brasilien hat ein Richter entschieden, dass die Entfernung von Inhalten Also, wenn jetzt irgendwie das brasilianische Recht sagt, das geht hier nicht, dann reicht es nicht aus, wenn ex diese Inhalte auf Brasilien beschränkt sperrt. Sondern der Richter hier fordert, das muss weltweit entfernt werden und dass unter anderem hoher Geldstrafen finden.
26:45 Gavin Karlmeier
Das ist ein großes Thema, finde ich. Also, wie empfindest du das? In Deutschland haben wir das ähnlich, dass wenn jetzt zum Beispiel eine gerichtliche Anordnung Inhalte entfällt, entfernen oder Accounts sperren lässt, wie zum Beispiel im Fall von russischen Staatsmedien kurz nach Ausbruch des Ukraine-Krieges, dann sind die aus Europa nicht mehr zugreifbar. Das heißt nicht, dass die Accounts aber weg sind. Findest du, ich bin da so ein bisschen hin und her gerissen, findest du, dass ein brasilianischer Richter weltweite Entscheidungen für die Zugreifbarkeit auf Inhalte hat? Weil, also ich will kurz einmal einschieben, ganz häufig. Argumentieren brasilianische Richter und vor allem Orais, den wir hier sehr häufig auch zitiert haben, ja, im Sinne des europäischen Rechtsverständnisses, im Sinne des DSA und zur Regulierung von Plattformen. Und trotzdem muss ich sagen, an dieser Stelle würde ich ihm widersprechen.
27:30 Dennis Horn
Ja, ich auch. Absolut. Weil klar, du sagst jetzt mit Urteilen, mit denen wir uns aus einer, sagen wir mal, europäischen Perspektive, demokratischen Perspektive anfreunden können, so Aber ich möchte nicht, dass brasilianische Richter das können, wenn sagen wir mal, chinesische oder türkische Richter das auch können. Exakt.
27:51 Gavin Karlmeier
Und das war auch mein erstes Gefühl. Also, und da da bist du ja auch an dem Punkt von kulturellen Unterschiedlichkeiten. Dabei meine ich gar nicht nur Autokratien, in denen eben politisch Andersdenkende eingeschüchtert oder eingeschränkt oder mundtot gemacht werden sollen. Aber es gibt de facto ja kulturelle Unterschiede. Bestes Beispiel. Ja, genau. Der Nippel oder ein Hakenkreuz in den USA. So, wer sind wir denn, auch wenn unsere Geschichte uns vielleicht dazu enabeln würde, Argumente zu haben, aber wer sind wir denn, AmerikanerInnen vorzuschreiben, wie deren Verständnis für Redefreiheit ist? So, das können wir nicht.
28:26 Dennis Horn
Ja, ich finde das nochmal gar nicht die erhebliche Frage, sondern wer sind wir denn zuzulassen, dass jemand anders unser Rechtsverständnis hier irgendwie hops nimmt?
28:35 Gavin Karlmeier
Je nach Perspektive, genau. Je nach Perspektive. Aber Nach unserem Verständnis sagen wir einfach, wir als Gesellschaft sind so sozialisiert und haben das so für uns selber entschieden, wir als Gesellschaft wollen da keine Hakenkreuze sehen. Wir sprechen uns dagegen aus und die sind hier einfach nicht erlaubt als Darsteller. Verfassungswidriges Symbol. Fair. Aber das heißt ja nicht, dass das für irgendwelche Menschen in. Thailand auch genauso gelten muss, nur weil es eben unser Rechtsverständnis und auch unser Kulturverständnis gibt. Absolut.
29:07 Dennis Horn
Haben wir das auch? Haken dran, weil so heißen wir. Was haben wir sonst noch?
29:13 Gavin Karlmeier
Du musst erst mal wieder reinkommen, Dennis, ist okay.
29:16 Dennis Horn
China führt eine Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte ein. KI-generierte Texte, Bilder, Audioinhalte, Videos, andere Formen müssen mit Kennzeichnungen versehen werden. Da gibt es ein Gesetz, verabschiedet schon im März 2025, vor einem halben Jahr, jetzt ist es in Kraft getreten. Und die Thousand Ich komme nochmal rein. Ich komm nochmal nochmal rein. Also die South China Morning Post schreibt, dass chinesische Social Media Plattform WeChat Dujin heißen die Dujin? Es ist eine chinesische Marktversion von TikTok, sozusagen, dass die auch entsprechende Funktionen schon eingeführt haben. Und die Regierung in China hat laut der SCMP, ist ein bisschen einfacher als South China Morning Post, Sorge, da ist die Schwert.
30:04 Gavin Karlmeier
Das ist wirklich von dem SMWB.
30:06 Dennis Horn
dass sich Fehlinformationen, Urheberrechtsverletzungen und Online-Betrug stärker ausbreiten. Und deswegen eben diese Maßnahme laut Der Begründung hier so. Werden KI-generiert Inhalte jetzt aber ohne Kennzeichnung hochgeladen, dann kann es Ärger geben und die können als unangemessener Inhalt beim Plattformbetreiber gemeldet werden. Der kann dann selbst eine Kennung noch draufsetzen. Während, glaube ich, die Zensurmaßnahmen, für die China ja selbst auch KI nutzt, keine Kennzeichnung brauchen. Muss ich vielleicht nochmal nachschauen, ob ich da falsch liege, aber.
30:39 Gavin Karlmeier
Artikel 50 des AI-Acts in der EU schreibt vor, dass ab dem 2. August 2026 auch hierzulande eine gesetzlich verankerte Pflicht, KI-generierte Inhalte zu kennzeichnen, bestehen wird. Also es gibt, wir sind noch in der Übergangsfrist, aber ab dem 2. August des nächsten Jahres haben wir das hier auch. Und ich würde sagen, fast zu spät, aber gut.
30:59 Dennis Horn
Ich bin gespannt, weil sich daraus Folgefragen ergeben, ab wann gilt etwas als KI generiert? Das lässt sich nämlich überhaupt nicht so klar und scharf trennen. Also das wird glaube ich noch einen Nachlauf haben.
31:12 Gavin Karlmeier
Ja, wir haben ja über die Will Smith-Geschichte hier auch schon gesprochen. Ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hast oder ob das in Kanada kein Thema war, aber. . Nein, war nicht. Okay. YouTube Shorts, KI enhanced deren Videos, damit sie aussehen, oder so dass sie aussehen, als wenn sie KI generiert, führt natürlich am Ende zu dem Problem, dass du am Ende gar nichts mehr erkennen kannst. Ich. Ich glaube, das ist ein Problem, weil das, was du sagst, stimmt natürlich, wobei man eigentlich eine sehr klare, einfache Regelung machen kann. In dem Moment, wenn da synthetische Inhalte zu sehen sind, ist es KI modifiziert. Also, du jetzt gerade zum Beispiel, für die, die es bei YouTube gucken, hast einen künstlich generierten. . Du sitzt nicht wirklich in einem Plattenladen, sondern das hier ist. Doch, schon. Achso, okay. Dann. Aber das ist ein echtes Foto. Es ist nicht KI generiert. Wenn dieses Foto aber KI generiert wäre, müssten wir dieses Video als mit KI-synthetischen Inhalten angereichert. Kennzeichnen, obwohl eigentlich ja sonst alles genauso wäre wie hier.
32:08 Dennis Horn
Während ich aber jetzt einfach mit diesem eingeblendeten Hintergrund hier sitze und vielleicht ist nur Mein Ausschnitt, dass ich da irgendwie richtig in dieses Bild eingefügt werde, ist nur das hat eine KI-Komponente oder so. Das gilt dann noch nicht als KI modifiziert. Fragezeichen?
32:24 Gavin Karlmeier
Also, doch, na klar, aber nicht als synthetisch. Ja, okay. Und das wäre mein Verständnis für eine sehr einfache Trennung. Ja, gut, aber falsch sind beide Bilder. Weißt du, was ich meine? Das stimmt. Klar, aber das ging ja auch schon vor generativer KI.
32:41 Dennis Horn
Weil das möchte ich dir kurz, das möchte ich kurz, doch so weit möchte ich gehen, das aufzulösen.
32:45 Gavin Karlmeier
Ja.
32:45 Dennis Horn
Ich sitze gar nicht in einem Plattenladen. Ja, dann ist dieser Podcast hier für mich beendet an der Stelle. So, Nepal. Alle Online- und Social Media Plattformen dort sollten sich jetzt. offiziell registrieren lassen. Da hatten die Unternehmen sieben Tage Zeit, um einen Antrag auf Registrierung zu stellen. Die Frist lief letzte Woche Mittwoch ab und keine der großen Plattformen, also Facebook, Instagram, WhatsApp, YouTube, X, Reddit, LinkedIn, hat einen Antrag gestellt. Doch, TikTok. TikTok ist gelistet, so als Beispiel. Und die Regierung in Nepal hat dann tatsächlich die großen Plattformen abseits von TikTok verboten. Menschenrechtsgruppen sagen, na klar, da geht es wohl eher um die Unterdrückung abweichender Meinungen als irgendwie um Regulierung, sagen auch die strengen Auflagen, hätten die Social Media Unternehmen vielleicht nochmal davon abgehalten, sich da registrieren zu lassen? Und dann gab es Proteste gegen diese Sperrung der Plattformen, die dann anschließend in Kraft getreten ist. Zehntausende haben in Kathmandu am Parlamentsgebäude gegen die Sperrung protestiert. Die Polizei hat Tränengas eingesetzt. hat geschossen. Mehr als 300 Verletzte, mindestens 19 Menschen, die dabei ums Leben gekommen sind. Und diese Proteste hatten sich auch schon auf andere Städte ausgeweitet. Dann hat die Regierung die Blockade aufgehoben. Stattdessen eine Ausgangssperre verhängt und alle betroffenen Apps konnten dann aber wieder benutzt werden, schreibt Reuters. Und der nepalesische Innenminister ist am Ende zurückgetreten. So, also nichts Neues in Nepal, übrigens November 2023, da hat mal die Regierung TikTok geblockt. Ist ein Dreivierteljahr später wieder aufgehoben worden. Und die Regierung jetzt, die seit gut einem Jahr im Amt ist, versucht, stärker der digitalen Welt auch festeln anzubieten.
34:32 Gavin Karlmeier
Ja, ich habe die ganze Zeit so darüber nachgedacht, was können wir daraus so tun. ziehen. Was können wir daraus beobachten? Also zum einen finde ich, dass die Plattform sozusagen dieser Registrierungspflicht, ich weiß nicht genau, welche Auflagen da jetzt mit dran ist, so tief bin ich da nicht im Thema, aber. dieser Registrierungspflicht nicht nachkommen, hätten sie vermutlich in Europa, Großbritannien, den USA so nicht ähnlich gemacht, sondern sie belächeln so ein kleines, sehr, sehr armes Land wie Nepal natürlich. In dem immerhin 30 Millionen Menschen leben. Also wir reden hier nicht über ein Land der Bevölkerungsdichte von Island oder so, sondern trotzdem recht viele Menschen, die da wohnen, aber. Die Ignoranz gegenüber solchen Ländern seitens der Tech-Plattformen, die haben wir ja schon häufiger besprochen und die wird hier, glaube ich, nochmal klar. Trotzdem, und das ist jetzt hier keine Täter-Opferverschiebung, ist ganz wichtig zu sagen. Die Plattformen sind am Ende hier aber nicht dafür verantwortlich, dass es diese Proteste gab, sondern die Gesetzsprechung. Und ich finde, was da ja auch mitschwingt, ist eine Sache, über die wir hier ganz, ganz, ganz häufig sprechen in anderen Kontexten, nämlich in der Frage, ist es legitim, jungen Menschen den Zugriff zu tun. auf soziale Medien komplett zu verbieten. Und wenn du siehst, wie viele Menschen auf die Straße gegangen sind, nicht nur wegen der Sperre gegen Soziale Medien.
35:45 Dennis Horn
Wir haben das zum Social Media Verbot in Australien ja schon diskutiert.
35:48 Gavin Karlmeier
Ja, und auch in Deutschland jetzt gerade. Es ist auch die ganze Zeit Thema. Und Wenn du siehst, dass die Leute auf die Straße gehen, denen geht es ja nicht nur um das Social Media Verbot. Da geht es auch um den Vorwurf der Korruption und um willkürliche Politik, um Autokratie, um alles so. Es reiht sich in Dinge ein. Aber die Botschaft, die da drin hängt, ist ja trotzdem, das hier ist unsere Kommunikationsinfrastruktur, die ihr uns nehmen wollt. Ihr versucht uns unsere politischen Gegner mundtot zu machen, ihr versucht uns einzuschränken, ihr versucht uns die Freiheit zu nehmen. Und du siehst, welche Wichtigkeit diese Plattform für Menschen haben. Natürlich ist die Geschichte ein bisschen anders gelagert als die Frage, müssen 15-jährige TikTok benutzen, gar keine Frage. Trotzdem, das ist für Menschen nicht einfach nur eine App, die sie auf dem Telefon haben, sondern sie verbringen drei, vier, fünf Stunden darin, sie haben Kontakt mit ihren FreundInnen darin und sie kriegen mit, was in der Welt passiert. Das ist ihr Tor zur Welt. Und das ist eine ganz tragische, schreckliche Geschichte. Die aber, ja, wie gesagt, schwierig ist, da was rauszulernen am Ende.
36:46 Dennis Horn
Das hast du ja zwischenzeitlich nur so gesagt, aber diesen Der Punkt, die Ignoranz der Plattformenbetreiber gegenüber Ländern wie Nepal, das finde ich tatsächlich Ein interessanter. Das ist ja nicht nur bei solchen Geschichten jetzt so, wo es einfach so völlig offenbar wird, dann sperrt es halt so. Das passiert ja auch in anderen Belangen regelmäßig, zum Beispiel dann, wenn Testläufe für irgendwelche neuen Ideen, die die Plattform Plattformen haben, einfach erstmal in bestimmten Ländern stattfinden und die Leute, die dann dort Nutzer sind, dieser Plattform einfach einfach Versuchskanetchen sind. Ohne dass ihnen irgendwas vorher angekündigt wird oder es irgendwie noch eine Testzielgruppe, eine zweite gibt oder irgendwie so ich warm. Ja, genau. Ja, total. So und ähm In der Türkei ist die Nutzung einiger Plattformen gerade auch eingeschränkt. YouTube, Instagram, WhatsApp, nachdem die Polizei dort die Parteizentrale der CHP blockiert hatte, der größten Oppositionspartei in der Türkei. Also auch da wieder Thema. Fällt dir auf, welche Plattform da nicht beisteht? Mir fällt auf, dass dort Facebook nicht dabei steht. Tatsächlich.
37:57 Gavin Karlmeier
Ja.
37:58 Dennis Horn
Ex steht da auch nicht bei, wobei andere nicht dabei steht, in der Tat. TikTok steht auch.
38:02 Gavin Karlmeier
Andere Medien sprechen darüber, dass Zugang zu Ex in Teilen eingeschränkt ist. Wir können das natürlich von hier aus nicht überprüfen. Wir sind darauf angewiesen, die Berichte aus der Türkei hier zu lesen. Aber wir hatten in der Vergangenheit immer wieder Fälle, wo einzelne X-Accounts gesperrt wurden. auf Anweisungen der türkischen Behörden und voll häufig der politischen Opposition. Und Elon Musk damals argumentierte, dass es immer noch besser ist als wenn die ganze Plattform nicht erreichbar ist, wo wir damals schon ein großes Fragezeichen dran gemacht haben.
38:28 Dennis Horn
Exakt das.
38:29 Gavin Karlmeier
Ja, aber wenn diesmal ex tatsächlich auch stark eingeschränkt wird in der Türkei, dann muss man sagen, vielleicht haben sie in diesem Fall hier nicht die Accounts so einfach so umgesetzt und gesperrt, wie zum Beispiel erst im Mai von Imamolu, dem, ich glaube, Bürgermeisterkandidaten Istanbuls war das.
38:45 Dennis Horn
So, Gavin, jetzt dein Kommando.
38:47 Gavin Karlmeier
An dieser Stelle bitte Werbung für unseren Discord. www. hakenrand. org. 2000 Menschen sind da. Da finden extrem viele schlaue Diskussionen statt, teilweise zu Themen, die wir hier im Podcast anschneiden. Teilweise aber auch die weiterreichen und wo wir im Podcast nicht auf dem Schirm hatten, dass das Facetten sind, die wichtig sind für diese Geschichte. Und es ist eine ganz, ganz große Ehre, dass es diese Community gibt. Und Als ich gerade so über diesen Podcast geschwärmt habe und gesagt habe, das ist so groß geworden und so viel.
39:15 Dennis Horn
Dann liegt das an euch, liebe Hackis.
39:16 Gavin Karlmeier
Ja, na klar. Es ist ein absolutes Community-Format. Alles, was ihr uns schreibt, lese ich. Alles, was zu uns kommt, damit setze ich mich auseinander. Auch wenn wir nicht immer Zeit haben, das alles hier auseinanderzunehmen. Aber wir setzen uns damit auseinander und sind darauf. Ehrlicherweise auch angewiesen, dass ihr mitspielt, weil sonst fehlt uns irgendwann so ein bisschen der Inhalt hier. .
39:35 Dennis Horn
Im Discord dort sich aufzuhalten, ist wie ein leibhaftiges Wandern durch diesen Podcast und seine Welt. Es ist Eine große Freude und wenn ihr Dinge früher erfahren möchtet, die wir eventuell erst wieder jetzt nächsten Freitag besprechen werden oder so, immer dort.
39:50 Speaker 4
Absolut. Absolut.
39:52 Dennis Horn
Und das bringt uns zu den neuen Discord-AGB. Wie tief sollen wir da ansteigen? Wir müssen da gar nicht tief rein.
39:58 Gavin Karlmeier
Aber es gibt so zwei, drei Dinge, die ich bemerkenswert finde, weil Discord offenbar gelernt hat. Da so andere Plattformen Fehler gemacht haben in dieser Kommunikation angepasste AGBs, die sie hier nicht wiederholen wollen. Also mein Lieblingsbeispiel ist, Sie haben einen QA veröffentlicht zu diesen neuen AGBs. Und in dem Q<unk>A ist die Frage, erlaubt Discord KI-Unternehmen, ihre Modelle mit meinen Nachrichten zu trainieren? Discord sagt, nein, wir erlauben KI-Unternehmen nicht, ihre Modelle mit ihren Nachrichten zu trainieren. Bedeutet die Aktualisierung der Inhaltslizenz, dass Discord meine Inhalte nach Belieben verwenden kann? Antwort. Nein, Ihre Inhalte gehören weiterhin Ihnen und wir verkaufen sie nicht an Dritte. Die Lizenz gibt uns die Erlaubnis, Ihre Inhalte zur Bereitstellung, Entwicklung und Verbesserung unserer Dienste zu verwenden. Das sagen ganz viele und das kann theoretisch bedeuten, dass Discord selber ein Sprachmodell aufsetzt. Das wäre damit abgedeckt. Aber erstmal klingt das jetzt nicht danach, was zum Beispiel Reddit gemacht hat. So alles zu verscherbeln, was Leute da mal reingeschrieben haben und irgendwelchen Leuten in die Hand zu drücken, die da mit ein KI-Modell trainieren. Das passiert dir alles nicht. Und Discord schließt auch aus, dass personenbezogene Daten nicht als an Dritte verkauft werden. Einzige Ausnahme sind so Werbepartnerschaften, in denen du proaktiv daran teilnimmst und dann wird eben den Werbetreibenden deine Daten weitergegeben. Also ich muss sagen, dafür, dass Discord eine zentrale Plattform ist. Auf die wir ja sehr, sehr häufig schimpfen, zentrale Plattformen, macht Discord in diesem Fall viel richtig. Ist so mein Gefühl. Auch dass sie ausschließlich zum Beispiel, dass Sprachen- und Videoanrufe nicht aufgezeichnet werden, dass sie durchgehend verschlüsselt ist. Dass nur die Leute in dem Anruf mithören und mitsprechen können, dass sie das alles klarstellen, finde ich. Doch sympathisch am Ende.
41:31 Dennis Horn
Für den Moment sind wir froh, dass das die Plattform unserer Wahl war.
41:35 Gavin Karlmeier
Ja, ich bin froh, dass wir nicht nur bei Reddit sind.
41:41 Dennis Horn
Das ZDF arbeitet mit einigen Partnern daran, auch so etwas zu schaffen wie eine Plattform, den Public Spaces Incubator. Das ist eine Partnerschaft unter anderem mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk aus Kanada mit dabei. Sind auch die ARD, ABC aus Australien, RTBF aus Belgien, die SAG aus der Schweiz und so weiter. Die betreiben diesen Inkubator, und das Ziel ist es, wir haben das hier höchstens mal kurz angerissen, nie so tief darüber gesprochen. Vielleicht ist es mal interessanter, auch ein bisschen mehr noch in die Tiefe einzusteigen. andere, sagen wir mal, Gesprächswege zu entwickeln und nicht zum Beispiel als öffentlich-rechtlicher Rundfunk immer über die Drittplattform der im Grunde ja auch Konkurrenz zu gehen, weil das ja Zeitkonkurrenz für die Mediennutzung zum Beispiel öffentlich-rechtlicher Medien Da gab es einen Pilotbetrieb in der Mitte des Jahres, wo andere Formen auch von Kommentarmöglichkeiten rund um die Fußball-Europameisterschaft der Frauen Auf ZDF, sagt man jetzt, nicht in der ZDF Mediathek, auf ZDF bereitstanden und der Digitalchef des ZDF sagt jetzt, wir sind offen auch für Private Partner. Bei EPD Medien hat er das gesagt. Der Bedarf ist da außerdem, aber die neuen Möglichkeiten müssten noch von den Nutzerinnen und Nutzern erlernt werden, auch für Redaktionen. Und es soll jetzt weitere Einsätze auch im Herbst geben. Da gibt es einen Programmschwerpunkt zur Depressionen im ZDF. Da wollen die das nochmal einsetzen. Ich finde das schon ein spannendes Projekt. Und da jetzt tatsächlich mit so einem größeren, breiteren Plattform Gedanken dran zu gehen. Eine gute Sache.
43:30 Gavin Karlmeier
Ich finde das Projekt auch super. Wir haben, glaube ich, dieses Jahr Republika oder so haben wir irgendwann schon mal darüber gesprochen. Und damals haben wir auch schon mal so ein bisschen, als das angekündigt wurde, darüber gesprochen, haben immer wieder darüber gesprochen, aber es war immer schwer zu klein. Jetzt gibt es eben diese Beispiele von der Fußball-EM dieses Jahr, in dem es so einen Comment-Slider gab, den wir auch von privaten Anbietern bereits kennen. Ich bin am Ende also ich würde mir wünschen, Man kann Interaktion ja nicht neu erfinden, aber man muss trotzdem versuchen, die Leute, die man da erreichen möchte, so befriedigend abzuholen, dass sie nicht einfach nur das Gefühl. Füder, mir sind jetzt extrem viele Gelder da reingeflossen, dass man hier einfach eine Copycat von privaten Anbietern installiert hat, finde ich. . Und ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob die, also die ARD-Mediathek hat vor einigen Monaten die. die die Installation einer Kommentarspalte, zumindest in Teilen angekündigt, da haben wir auch drüber berichtet. Man muss nicht alles kommentieren können, glaube ich. Aber dieses Experiment kann natürlich ein Grundstein dafür sein, für etwas, das Markus Beckedal hier mal gesagt hat und wo ich mich völlig überzeugt gefühlt habe, dass er gesagt hat. Naja, der Rundfunkbeitrag, der ist ja, wenn wir zum Beispiel in der Argumentation von, ich glaube, es war Tom Buro bleiben, der gesagt hat, es sei eine Demokratieabgabe, wenn wir diesen Begriff so verstehen, . Wir müssen nun nicht zu tief rein, weil vielleicht berührt das bei dir sogar Dinge, die dich beruflich irgendwie beschäftigen und zu denen du dich nicht äußern musst. Wenn wir das so verstehen, dass das ein Beitrag ist, der uns allen Kommunikation, Informationen, Zugriff zu Unterhaltung und zu dieser ganzen. . zur ganzen medialen Welt sozusagen ermöglicht. Vielleicht müssen wir das so verstehen, dass ein Teil davon eben auch dafür genutzt werden muss, solche alternativen Modelle weiterzuentwickeln und zu ermöglichen. Ob das jetzt eine Fediverse-Instanz ist oder eine Kommentarspalte in der Mediathek, das kann ich nicht beurteilen und da will ich mich auch nicht zu weit irgendwie positionieren so am Ende. Aber ich glaube, diese Nutzung von Rundfunkbeitrag zur Schaffung einer Infrastruktur. die Infrastruktur, die jetzt gerade von privaten Anbietern, die Blackbox-Algorithmen anbieten, besetzt bleibt und auch keinerlei Alternativen in dieser Welt anbietet, die von einem Mainstream angenommen werden. Finde ich erstmal gut und richtig. Und deswegen finde ich, ist das ein ganz tolles Projekt. Es war ein sehr langer Satz mit vielen Kommentaren und fast alle Buchstaben drin gewesen.
45:49 Dennis Horn
Also aus beruflicher Einbindungen werde ich nicht viel mehr dazu sagen. Aber ich sag mal, in meiner Vorzeit als Freiberufler. Habe ich für EPD Medien mal ein Plädoyer für eine öffentlich-rechtliche Plattform geschrieben, auf das ich gern an dieser Stelle verweisen möchte?
46:13 Gavin Karlmeier
Wir können es ja so festhalten, aus beruflichen Gründen und Befangenheiten kannst du dich dazu nicht äußern, aber wenn man deinen Namen und Epidemedien googelt, vielleicht findet man dann ja was. Eine Haltung, die ich dazu mal vertreten habe.
46:24 Dennis Horn
So. Möchtest du weitere Themen aufrufen oder möchten wir uns den Funktionen und Emotionen widmen?
46:31 Gavin Karlmeier
Äh, ich ähm, ne, die anderen Themen ist glaube ich alles nichts. Komm, wir bauen mal Geld rein, bauen wir einen Jingle rein hier.
46:40 Dennis Horn
Funktionen und Emotionen. Da ist auch nicht viel dabei. Da ist viel dabei heute. Wir beginnen bei Threads. Was soll das? Mach gleich. Du machst einen Screenshot in dieser, das ist eine Social Media App. So ein bisschen wie damals Twitter. Erinnerst du dich an Twitter?
46:57 Gavin Karlmeier
Sagt mir nichts.
46:57 Dennis Horn
So, mit noch viel heftigerem Algorithmus. War das so ein bisschen wie der Buschfunk, oder? Ist von Meta, das ist das Unternehmen von Mark Elliott Zuckerberg. Dieser Anwalt aus Illinois. Der Anwalt aus Illinois. So, und der Anwalt hat jetzt einprogrammiert. Wenn du in Threads ein Screenshot machst, dann sneakt sich rechts oben über dem Posting so ein kleines Threads-Add-Logo rein.
47:21 Gavin Karlmeier
Ist witzig, weil wir haben letztens. Emotionen? Ja, ganz toll. Weil wir haben letztens erst darüber gesprochen, dass Meta ja wirklich in den letzten Monaten einfach die Ultrafunktionsflut und alles auf die Plattform ausgekippt hat, was ihr eingefallen ist, und da nicht eine einzige Originäre Idee dabei war. Alles geklaut, alles von anderen. Und nicht mal das ist deren Idee, weil Twitter macht das seit einigen Monaten auch. Ex. Top. So, dann apropos nicht die eigenen Ideen. Sollen wir da mal reinhören? Sollen wir da mal reinhören, was er sagt?
47:52 Dennis Horn
Ja, achso, hör ran.
47:53 Gavin Karlmeier
Ja, machen wir.
47:59 Speaker 5
And we thought about it, and you should. You should be able to pin your own comment. Because the whole point of pinned comments is that you should be able to shape that comment thread into what you want because it is your post in the first place.
48:09 Dennis Horn
Also. Ich dachte, ich moderiere ihn kurz an. Also, vielleicht sagen wir kurz, das war Adam Mossari.
48:15 Gavin Karlmeier
Instagram-Chef? Instagram-Chef, ja. Und er sagt, vor einigen Wochen hatte ich ein AMA, also ein Ask Me Anything, und da hat mich jemand gefragt Warum kann man eigentlich fremde Kommentare anpinnen, aber die eigenen nicht? Und dann hat Adam Sarah gemerkt, ähm, weiß ich nicht. Und hat dann daraufhin gesagt, ja, das machen wir jetzt. Einmal hat er es erlaubt. Und ähm, also Man weiß natürlich nicht, wie viel an so einer Geschichte dran ist, weil jemand mit seiner Reichweite kann natürlich alles behaupten. Das ist so ein bisschen wie diese Lüge. Ah, ich werde ständig auf Instagram gefragt.
48:42 Dennis Horn
Ich muss das gerade sagen. Wir haben doch Familienduell auf der Republika gespielt. Und die häufigste Lüge im Internet. ist, weil mich so viele Leute fragen. Genau. Und jetzt macht er genau das.
48:56 Gavin Karlmeier
Ich habe mal einen Tweet geschrieben vor vielen Jahren. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich das posten soll, aber weil so viele danach gefragt haben und mir das Thema im Herzen liegt, hier meine ehrlichen Gedanken. waren vier Lügen in einem Satz. Naja, auf jeden Fall. Wir wissen nicht, ob das stimmt, aber warum sollte man nicht seinen eigenen Kommentar anpinnen können? Das geht jetzt bei Instagram.
49:18 Dennis Horn
Toll.
49:18 Gavin Karlmeier
Hast du Emotionen?
49:19 Dennis Horn
Aber hast du Emotionen? Ich wollte es nicht gerade. Nö, hab ich nicht. Toll, Fedem, toll. Danke. Nebensächliche Emotionen hatte ich nur. So, X hat das Video, den Video-Feed, ins Hauptmenü verschoben als Anklickoption. Und die Reihenfolge finde ich interessant. Also Profile ist ganz oben. Dann kommt Premium Also hier ex Premium bla und dann darunter direkt Video.
49:44 Gavin Karlmeier
Wie finden wir das? Ja, das ist ja die Ankündigung der Rückkehr von Wein wahrscheinlich. Das meinte Elon Musk. Ja, keine Emotionen, interessiert mich nicht. Gut. Dann gibt es ein neues TikTok-Feature. Viewer-Wishes. Nee, da kannst du dann sozusagen, du kannst mit deinem Publikum dein Fenster sauber machen. Also, View Roshes.
50:12 Speaker 4
Das sind wir schön, wenn du wieder da bist.
50:17 Dennis Horn
Absolut.
50:18 Gavin Karlmeier
Wir sind quasi McCartney, Lennon, aber der Podcast-Welt.
50:25 Dennis Horn
Viewer Wishes. Also ein neues Feature bei TikTok. Und damit Kann man als Creator, also wenn du so einen TikTok-Livestream machst, bestimmte Dinge, die du in diesem Livestream machst, an Geschenke knüpfen? So, ja, also als Viewer, als Zuschauer kannst du diese Wünsche äußern. So. Und wenn du dann einen TikTok-Gift, das sind mir zu viele. Ich veröke. Meine Emotion ist mir, was soll dieser Scheiß? Nennt das doch normal, dass man das auch versteht. TikTok-Gifts.
51:02 Gavin Karlmeier
Dafür gibt es neue Performance-Options. Toll, so, keine Emotionen bei dir. Doch, also doch, doch, doch, doch, doch, doch, doch, doch, doch, doch, doch Ja, mach. Also, du bist ein Musiker und machst Live, du spielst Gitarre. Ja, ja, ja, ja. Deswegen sitzt du am Plattenlad. Du bist Musiker?
51:19 Dennis Horn
Wieso, du hast ja gerade gesehen, Paul McCartney und äh Wir sind es doch.
51:23 Gavin Karlmeier
Ja. Mach mal weiter. Bitte lass mich Bäume-Karten jetzt ein. Aus einfach aus Gründen. Nein, ich will dich auch nicht opfern, Dennis. Na, jedenfalls. Wenn du bist Musiker, machst du einen Livestream, du spielst Gitarre und ich kann dann sagen, du kriegst hier einen Diamond, wenn du einen Song von den Beatles spielst. Und dann kriegst du ein Diamond, wenn du das gemacht hast. Das ist ja die Idee. Und ich finde es gar nicht doof, irgendwie, dass man sozusagen. Also ich finde, diese ganzen Micropayment-Gedöns, das mag ich alles nicht. Auch diese Gegenleistung und diese Gifts und so, das mag ich alles nicht. Aber Dass du sozusagen so einen Livestream so nutzen kannst, dass du eine direkte Interaktionsmöglichkeit hast, die über die Kommentare hinausgeht. Das finde ich irgendwie ganz clever.
52:05 Dennis Horn
Ja, ist schön. Ich musste gerade daran denken, ja, aber was macht das wiederum mit Jugendlichen, diese ganze Funktion? Also ich glaube, das ist so, weißt du, Adam Mossari, um ihn nochmal zu zitieren. Wenn der über Instagram spricht, dann zitiert er ja auch immer seinen Bruder, der auch Musiker ist oder so. Das sind dann immer seine Lieblingsbeispiele und so. Und dann denkst du mir immer, ja, in dieser Musikerwelt alles ganz toll, aber. Möchtest du unter Jugendlichen so eine Verknüpfung mit Geschenke für die Dinge, die die im Livestream dann tun? Da wird mir aber auch ein bisschen anders interessiert.
52:35 Gavin Karlmeier
Wenn man übrigens dazu mal Win Anders zitieren möchte, kann ich mal empfehlen, ist so ein schönes Rabbit-Hall. Man muss nicht in jeder in jedem Punkt mit ihm übereinstimmen. Aber der Gründer von Patreon, Jack Conti, der hat einen Instagram-Account und der hat auch mehrere YouTube-Kanäle und macht ganz viel Content. über Creator Economy und darüber, wie Menschen, er ist selber Musiker gewesen, als er die Plattform gegründet hat, weil er wollte ein Modell haben, um seine Musik sozusagen Crowd zu machen. zu fanden. Und er redet sehr viel darüber, wie man sozusagen seine kreative Unabhängigkeit behält und sich trotzdem sozusagen in den Dienst seines Publikums stellen kann. Und das ist Finde ich genau der inspirierende Gegenentwurf zu Adam O'Sarry, der einfach nur alles klaut. So.
53:15 Dennis Horn
Und hinten raus Reddit. Reddit Pro ist ein Tool, das dir hilft, als Unternehmen oder als Organisation oder so, da irgendwie eine gute Schnitte zu machen auf der Plattform. Eine gute Schnitte.
53:31 Speaker 4
Wo hast du das denn gelernt auf Verroll?
53:33 Dennis Horn
Weiß ich nicht.
53:35 Gavin Karlmeier
Als sich die Plattenteller drehten, sagte das einer. Ja, als du eine geile Scheibe aufgeschmissen hast, die direkt in den Fuß ging. Hast du kräftig abgeschmurft den letzten Abend. Also echt geile Fete, Leute.
53:49 Dennis Horn
Ey, komm, wir können es doch nicht über diesen Sprech mit Gifts und jetzt kommen hier organischen Business-Werkzeugen beschweren und dann.
53:57 Gavin Karlmeier
Naja, egal. Ich find's toll. Nein. Ich finde es toll. Wenn wir gute Schnitte machen.
54:02 Dennis Horn
Sagt man das. Ordentliche Schnitte machen. Sagt man das so? Weiß ich nicht, Mann. Frag doch einen Boomer, ob man es so sagt, dann sagt er der Jammer. Okay, dann sagt man das. Also, Reddit Pro, ein Tool mit, wie Reddit selbst sagt, organischen Business Werkzeugen. Und für das gibt es jetzt ein recht umfangreiches Update. Reddit sagt mit Community-Überwachung und Interaktion direkt auf Mobilgeräten, verbesserten Leistungsdaten. Und ja, so eine Art How-To, um da irgendwie möglichst gute Schnitte zu machen. Und das ist das Reddit Pro Organic Playbook. Mit allem, was du noch als Unternehmen brauchst.
54:47 Gavin Karlmeier
Ich finde, das ist ein ganz schöner Credit. Ich habe Gefühle. Ich finde, das ist tatsächlich eine ganz schöne Geschichte, weil es hier eben nicht darum geht Wie kannst du als Unternehmen ganz viel Werbung kaufen auf Reddit? Sondern wie kannst du tatsächlich mit organischen Inhalten auf einer Plattform, die super Community-Driven ist und in der es eigentlich in der Werbung komplett verpönt ist? trotzdem als Unternehmen irgendwie stattfinden, ohne dass die Community dich zerfleischt. Und sie sagen zum Beispiel, dass im Schnitt, das finde ich hier tatsächlich toll, diese Screenshots hier, Drei organische Kommentare von einer Brand unter einem NutzerInnen-Post sorgt dafür, dass der Wachstum um positive Äußerungen zu dieser Marke um 2,2 Prozent liegt. So, das finde ich doch irgendwie interessant. Also nach dem Motto, ey Leute, macht einfach mit, versteht die Kultur hier und werft euch da rein und wenn ihr die Kultur versteht. dann werdet ihr auch von dieser Kultur akzeptiert werden und seid nicht einfach nur die, die doof Werbe treiben. Also ich finde das als so Netzkultur eigentlich eher Ein Netzkultur positiv ist am Ende, auch wenn es hier um Werbung geht. Also, ich verstehe, was du meinst.
55:52 Dennis Horn
Es geht um Content Marketing im Grunde, um organisches Content Marketing und ich verstehe genau, was du meinst. Und hab auch erstmal, das ist ja unsere Brille als Inhalte Menschen, hab auch erstmal so positive Konnotationen dazu. Aber das ist ja hier Gutachter- und Autowerkstatt in einem mal wieder. Also du kriegst die Tipps direkt von dem Unternehmen, das aber nicht transparent macht, ob die Dinge die es da beschreibt, im Hintergrund wirklich so passieren. Und ich muss mich dann bei so einer Geschichte immer an den Pivot to Video bei Facebook erinnern. Ich muss mich auch an diese ganze Spotify, wir wollen jetzt Videos haben, Geschichte erinnern der letzten Jahre. Die Frage ist für mich immer, das, was die in so einem Leitfaden beschreiben, hilft das wirklich den Unternehmen?
56:39 Gavin Karlmeier
Ist das ein Son- oder ein Ist-Zustand?
56:42 Dennis Horn
So oder ist das der Soll-Zustand, den Reddit selbst erreichen möchte, um wie damals Facebook möglichst viel Video-Content zu bekommen, weil sie eigentlich was anderes vorhaben? Nämlich gut gegen YouTube dazustehen. Also, ich habe da wirklich immer ein schlechtes Gefühl. Weiß ich nicht, ob ich alleine aufsetzen will.
56:58 Gavin Karlmeier
Nee, nee, ich verstehe das schon, weil wir auch schon häufiger festgestellt haben, dass. Die Leute, die Plattformen da noch mal Emotionen bekommen am Ende Entschuldigung die Communities am schlechtesten verstehen, sind die, die sie betreiben. Also, ne, wir sehen das bei Threads, wir sehen es bei Instagram, wir sehen es bei Spotify. Wir sehen das überall. Wir haben das bei Reddit ja auch schon gesehen, als diese Verscherblung der Daten für KI zu einem kompletten Protest auf Reddit führte. Dass die Leute sogar, Steve Huffman, den CEO, irgendwie quasi, die haben den ja quasi gelünscht auf der Plattform.
57:32 Dennis Horn
Schlechtester Twitter-Account damals war der von Twitter.
57:34 Gavin Karlmeier
Ja, eben. War wirklich so. Deswegen, der, äh, deswegen der Facebook Account von Insta- ne, der Instagram-Account von Facebook, der ist wiederum ganz spannend. So. Und jetzt gehen wir uns das Apple-Event angucken. Und wenn ihr das hier hört, ist es Mittwochmorgen. Ich wünsche euch eine ganz, ganz tolle, wundervolle Restwoche. Passt auf euch auf. Dennis, es ist toll, dass du wieder da bist. Und ich freue mich. Dass du Montag schon wieder hier bist. Jawohl. Es ist brillant. Ich freue mich drauf, passt auf euch auf und tragt euch den 6. 11. in den Kalender. Adios.
58:05 Dennis Horn
Tschüss. Tschüss.