Folge 532 · 30. Januar 2026 · 26 Min.
Kommt jetzt die Everything-Company? / Wer steckt hinter UpScrolled? / Was macht eigentlich MySpace-Tom?
Es gibt Quartalszahlen! Aber viel spannender (für mich jedenfalls) als Umsatzergebnisse, sind doch immer die Hinweise der Unternehmen, die in diesen Quartalsberichten stecken – und da gibt es diesmal einiges.
Außerdem: Je weiter Musk der Idee kommt, aus X eine Everything-App zu machen, umso näher rückt er an die Idee heran, eine Everything-Company zu besitzen. Und dann haben wir mal recherchiert, wer eigentlich hinter UpScrolled steckt, dieser App, die gerade in den USA TikTok die Nutzer:innen abwerben möchte.
➡️ heise über die Quartalszahlen von Meta: https://www.heise.de/news/Meta-casht-ab-Mehr-User-schauen-mehr-Werbung-zu-hoeheren-Preisen-11157837.html
Kapitelmarken
KI-unterstützt
- Einführung: Solo-Episode und Überblick über die Themen
- Meta macht 3,58 Milliarden Menschen pro Tag
- Metas Werbeeinnahmen: Steigende Preise und Umsatz pro Nutzer
- Meta blockiert ICE-Liste
- Metas umstrittener Umgang mit Jugendschutz und KI-Chatbots
- Wann wird aus Tesla, xAI und SpaceX ein großes X?
- Elon Musk und die SEC
- Hintergrund von UpScrolled
- Comeback von MySpace Tom?
- Versöhnlichkeit des Tages
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Hallo zusammen zu dieser kleinen Solo-Ausgabe von Haken dran, Folge 532 und es ist die Folge und kleiner Gruß und ganz liebe Wünsche rüber zu den Kollegen, ähm in der wir den Doppelgänger Podcast in der Episodenzahl überholen. Ihr solltet euch denn trotzdem alle anhören, auch wenn die weniger Episoden haben als wir. Ich werde heute noch ein paar Verweise zu den Kollegen haben, deswegen, das ist mir nur aufgefallen. Es ist aber vor allem auch die Episode. in der wir über Quartalszahlen sprechen. Und zwar nicht aus einer wirtschaftlichen Perspektive, sondern interessant ist ja immer, wenn die großen Tech-Unternehmen ihre Quartalszahlen vorstellen. Dann so darauf zu schauen, was sie denn eigentlich für Ankündigungen und Versprechungen machen, was da so zwischensteckt, da schauen wir heute ein bisschen drauf. Und ihr wundert euch vielleicht, warum ich jetzt hier alleine bin und ihr mich alleine hört. Das liegt daran, dass ich es ehrlicherweise ein bisschen gejinkst habe. Episode gesagt. Wenn nichts dazwischen kommt, kommt Nicole Diekmann in der nächsten Episode. Und jetzt ist es so gekommen, es ist was dazwischen gekommen, aber wir holen die Folge mit Nicole natürlich nach. Ich wollte euch trotzdem nicht ohne Haken dran ins Wochenende starten lassen und deswegen gehen wir jetzt auch gemeinsam mal schön in die Themen. Wir fangen an, ich hab's eben schon angekündigt, dass die großen Unternehmen, also ein paar von denen, ihre Quartalzahlen vorgestellt haben. Und wir fangen an mit Meta. Also Meta, die Aktie hat positiv reagiert, wie man sagt. Wie gesagt, für alle wirtschaftlichen Auswertungen und Zahlen. Geht zu den Kollegen vom Doppelgänger Podcast, der erscheint am morgigen Samstag. Aber Meta hat ein paar Dinge verkündet, die, finde ich, ganz bemerkenswert oder ganz interessant sind. Also vorneweg haben sie gesagt, dass jeden Tag. Weltweit auf eine Meta-App 3,58 Milliarden Menschen zu greifen. Auf irgendeine Meta, aber auf mindestens eine. 3,58 Milliarden Menschen, fast 3,6 also Und das ist eine Zahl, die wächst und wächst und wächst. Wir haben die ja schon häufiger so begleitet. Und das ist schon sehr erstaunlich, wenn man sich überlegt, dass wir jetzt gerade so um die. acht Milliarden Menschen sind, dann ist es fast jeder zweite Mensch auf der Welt, der mindestens einmal am Tag WhatsApp, Instagram, Facebook oder Threads nutzt. Das ist schon sehr, sehr, sehr viel, sehr erstaunlich. Facebook und WhatsApp alleine mehr als zwei Milliarden tägliche Nutzer in Instagram, knapp unter zwei Milliarden. Das finde ich eine sehr erstaunliche Zahl. Sie haben auch darüber gesprochen, dass wir ja oder über eine Geschichte, über die wir hier auch bei Hagenin berichtet haben, nämlich die Ankündigung, dass die Investitionen im Bereich Metaverse ein bisschen runtergeschraubt wurden. Sie haben versucht, das so ein bisschen einzufangen, was die Journalie, wie man so schön sagt, daraus gemacht hat, nämlich dass Meta selber nicht mehr an das Metaverse glaubt. Wir haben da damals ein kleines Fragezeichen dran gemacht. Weil wir sagten, naja, also die Ankündigung ist erstmal, dass 10% eingespart werden sollen. Das ist für so eine große Abteilung natürlich nicht nichts. Aber es ist eben auch nicht alles. Und ich glaube, das muss man hier schon dazu sagen. Und so sieht es hier jetzt gerade tatsächlich auch aus. hat selber gesagt, dass die Entwicklungen der Sparte im Metaverse und alles, was mit Reality Labs zu tun hat, also auch die Brillen, die zum Beispiel dort entwickelt wurden, zum Beispiel die Partnerschaft mit Ray Ban Dass die in der KI-Zukunft noch deutlich an Nützlichkeit gewinnen würden. Also dass man wohl davon ausgehen kann, dass dieses Team auch zukünftig wohl an den KI-Devices weiterarbeiten wird, um eben die Meta-AI auch so ein bisschen stärker nach vorne zu stellen. Deswegen hat Zuckerberg auch angekündigt, dass im laufenden Jahr zwischen 115 und 135 Milliarden US-Dollar Kapitalinvestitionen in den Bereich KI gesetzt werden. Im letzten Jahr, mal so zur Verhältnismäßigkeit, hatte Meta noch 72 Milliarden, also ein bisschen mehr als die Hälfte davon, allein für Rechenzentrum für KI ausgegeben. Also da passiert viel und wir können uns darauf freuen, dass man, so wie man jetzt geradet, wenn man mal durch die USA fährt was man im Moment wahrscheinlich nicht tun sollte, wie man da an diesen ganzen alten Ölfeldern vorbeifährt, von denen viele gar nicht mehr im Einsatz sind Dass sie in vielen vielen Jahren an kleinen Städten vorbeifahren, in denen so brach liegende alte, tote Rechenzentren liegen. Weil auch da natürlich Zeit des Fortschritts wir diese ganze Fläche vielleicht gar nicht mehr brauchen, um diese Rechenzentren zu betreiben, die eben jetzt gerade in großen, großen Mengen entstehen. In Kombination mit kleinen Kraftwerken, die direkt daneben stehen. Finde ich eine sehr interessante Beobachtung und Perspektive auf die Zukunft. Sie haben aber auch über Werbeeinnahmen gesprochen und wenn wir so ein bisschen mehr über Werbeeinnahmen sprechen. Bei Meta, dann gibt es eine Sache, die eine sehr interessante Zahl ist, nämlich dass Werbung bei Meta teurer wird. Und zwar hat Meta erstmal gesagt, dass sie im Schnitt pro Nutzer 16 Dollar 56 Dollar, also 16 Dollar, 56 Dollar Umsatz erbracht haben. Also, und das fast ausschließlich durch Werbeeinnahmen. Bedeutet also Wenn wir ein werbefreies Meta nutzen wollten, das sich für Meta finanziell auch wirklich lohnt, und wir reden ja immer wieder darüber, wie sinnvoll ist es eigentlich für Instagram und Facebook, und solche Deals anzubieten, die werbefrei sind. Welches Interesse haben sie, dass wir das tatsächlich nutzen, dann müsste das mindestens 16,56 Dollar kosten, damit es sich lohnt. Und das tut es. Im Moment noch nicht, wobei es auch nicht die komplett 100% werbefreie Erfahrung gerade gibt, sondern es gibt vor allem die weniger personalisierte Werbung, die wir bezahlen können oder nicht personalisierte Werbung. Aber das finde ich schon interessant. Sie sagen auch, dass die Anzahl der Werbeeinblendungen im letzten Jahr um 18 Prozent gestiegen ist. Und dass Meta mit diesen 18% ungefähr 6% höhere Preise insgesamt einnehmen konnten. Also die Werbung insgesamt gibt mehr Geld für Meta und Wir alle sind sozusagen die Ware. Nicht überraschend, aber mit diesen Zeilen jetzt nochmal bemerkenswert, um da so drauf zu schauen. Ich packe euch auch eine entsprechende Auswertung dieser Quartalzahlen mal in die Shownotes von Heise. Die haben das alles so ein bisschen auseinandergebastelt, auch was so Margen und Nettogewinn und sowas angeht. Falls ihr euch für solche Dinge interessiert, Da werdet ihr glücklich mit. Und da müssen wir kurz noch eine kleine politische Meldung aus diesem Bereich noch mit dranhängen, aus dem Bereich Meta, der nichts mit den Quartalzahlen zu tun hat, der aber trotzdem, glaube ich, wichtig zu sagen ist. Und zwar hat Meta angefangen. dass Leute die Listen teilen, oder zumindest eine bestimmte Liste, nämlich die ICE-List, eine Website, auf der MitarbeiterInnen des DHS, also des Department of Homeland Security und damit auch unter anderem MitarbeiterInnen oder vor allem Mitarbeiter sind fast immer Männer des ich sag mal Schlägertrupps Eis der der inländischen Behörde, die Leute irgendwie aus ihren Privaträumen zieht oder aus Autos zieht, im Teil sogar schießt, dass diese Liste eben nicht mehr über Meta-Netzwerke geteilt werden kann. Meta selber hat auf eine Wired-Anfrage sogar darauf geantwortet und gesagt, dass diese Liste gegen die Richtlinien des Unternehmens zum Teil personenbezogener Daten verstoßen würde. Aber es ist, finde ich, ganz offensichtlich, dass das hier natürlich wieder einmal ein weiterer Beweis dafür ist, wie Meta sich im Dienst. der Trump-Regierung stellt und hier einen Gefallen tun möchte oder zumindest signalisieren möchte, dass sie auf der Seite der Trump-Regierung und damit auch dieser Eisbehörde, wenn man es denn so nennen möchte, stellt. Heißt, wenn ihr diesen Link teilt, wird der Post blockiert, er wird gar nicht erst ausgespielt und bei Threads bekommst du sogar im Nachhinein direkt die Meldung, dass dieser Link nicht erlaubt sei. Ist auf jeden Fall ein weiterer Hinweis dafür. Man kann bei Meta sich nicht unabhängig äußern. Und ein Mark Zuckerberg, der sich noch vor ziemlich genau einem Jahr sehr deutlich hingestellt hat und gesagt hat, wie wichtig ihm die Freedom of Speech sei. Blockiert dann jetzt hier eben die freie Rede, die dann eben in seinem Sinne nicht frei sein sollte. Finde ich sehr interessant. Apropos freie Rede. Wir haben ja darüber gesprochen. Ich glaube, In dieser Woche, dass Meta angekündigt hat, vielleicht war es auch schon letzte, angekündigt hat, dass die KI-Chatbots, also diese Avatare für minderjährige NutzerInnen, nicht mehr genutzt werden können, bis die neue Version der Chatbots an den Start. Geht. Jetzt gibt es dazu eine Reuters-Recherche, mal wieder Reuters. Reuters ist wie so oft stark hinterher Sich von Meta nichts gefallen zu lassen. Wir haben hier häufiger von Reuters Recherchen gesprochen. Hier beziehen sie sich auf Gerichtsunterlagen in einem Prozess, der derzeit läuft. In New Mexico läuft da ein Verfahren. Und konnten aus diesen Unterlagen extrahieren, dass es interne E-Mails gibt, die nachweisen, dass Mark Zuckerberg und sein Management-Team sich persönlich dafür eingesetzt hat dass diese KI-Chatbots weiterhin in der Lage sind, explizit sexualisierte Inhalte auch für Minderjährige zu veröffentlichen. Also der Metasprecher Andy Stone. den wir gerade schon mal zitiert haben, sagte zwar hier Reuters gegenüber, dass diese Dokumente ausdrücklich die Argumentation stützen würden, dass Mark Zuckerberg. . eine Anweisung gegeben hat, dass explizite KI für jüngere NutzerInnen nicht verfügbar sein sollen, sollten sie für romantische Zwecke erstellt worden sein. Aber gleichzeitig gibt es eben Hinweise dafür, dass MitarbeiterInnen Romans' KI Chatbots bei Meta für Nutzer in den unter 18 Jahren zugelassen haben. Es gibt hier sogar Zitate die sich auf Mitarbeiter beziehen, die sagen, wir haben uns stark für Kindersicherung eingesetzt, um diese KI für Kinder zu deaktivieren. Aber die Gen AI-Führung hat sich mit Verweis auf Marx-Entscheidung dagegen entschieden. Sprich, mal wieder ein weiterer Hinweis dafür, dass, wir haben heute viele Hinweise für irgendwas, aber ein klares Zeichen, dass der Jugendschutz im Management von Meta immer nur dann interessant ist. wenn die Öffentlichkeit darauf schaut und ansonsten es vor allem verhindert wird, dass die Öffentlichkeit darauf schaut, dass der Jugendschutz der Führung bei Meta häufig reichlich egal ist. Das kann man so nicht anders festhalten. So, und dann kommen wir zu X und XAI. Auch Tesla hat Quartalzahlen vorgestellt, hat in diesem Zusammenhang für die Leute, die es interessiert, angekündigt, dass das S- und X-Model nicht weiter fortgesetzt werden. haben auch angekündigt, dass Tesla 2 Milliarden Dollar in XAI-Vorzugsaktien investieren wird, was viele Leute ja schon vermutet haben, Und dass das ein schon ein kleines Indiz dafür ist, dass es vielleicht früher oder später doch dazu kommt, dass die Unternehmen von Mask so ein bisschen zusammenlaufen. Und um das noch ein bisschen zu vervollständigen, berichtet, Mal wieder Reuters. Das offenbar SpaceX, von denen wir wissen, dass sie in diesem Jahr auch mal einen Börsengang planen, wie es heißt, der größte Börsengang aller Zeiten. Das Unternehmen, mit dem mag Elon Musk ja die Private Raumfahrt anbietet, aber eben auch mit Starlink ein satellitengefördertes Internet anbietet, das, wie wir hier auch schon öfter berichtet haben, zum Beispiel in der Ukraine stark zum Einsatz gekommen ist, vor allem zum Kriegsausbruch. dass die vor diesem Börsengang von SpaceX offenbar ein Merger mit XAI geplant ist. Also Reuters hat Hinweise darauf, dass SpaceX und XAI tatsächlich fusionieren könnten. Was bedeuten würde, dass dieses Unternehmen, das dann an die Börse geht, gleichzeitig Raketen, Starlink-Satelliten Den Chatbot Grog und aber auch die Plattform X unter einem Dach vereint. Das heißt, theoretisch kann man bald wieder X-Aktien kaufen. Man muss halt nur mitkaufen. Also, das ist keine Anlageberatung, außer dass ich jetzt dazu sage, macht es nicht. Man muss halt dabei mitkaufen, dass es eben auch diese Starlink-Satelliten und die Raketen und Grog eben gibt. Reuters selber sagt, man plane damit, ein bisschen neuen Schwung in den schnell eskalierenden KI-Wettlauf zu bringen und damit sich ein bisschen stärker um die Vorherrschaft zu bemühen. Und das ist natürlich so rein von der Signalwirkung eine relativ klare Botschaft, wenn das am Ende dazu führt, dass das Unternehmen, das Grog anbietet, den größten Börsengang aller Zeiten. An den Start bringt, dann ist das natürlich auch ein Zeichen gegenüber Alphabet, dem Unternehmen hinter Google, hinter Gemini Und OpenAI, die Gerüchteweise auch, dieses Jahr an die Börse gehen könnten, dass man sich damit hier irgendwie so ein bisschen positionieren möchte, als wir sind das größte Unternehmen und so weiter und so weiter. Reuters sagt, im Rahmen der geplanten Fusion würden die Aktien von XAI gegen Aktien von SpaceX getauscht werden. XAI ist bislang nicht öffentlich handelbar, also noch ein privates Unternehmen. Und der Hinweisgeber, der Reuters hier informiert hat, sagt, dass schon zwei Unternehmen in Nevada gegründet wurden, um die Transaktion am Ende zu erleichtern. Reuters selber sagt aber, man konnte nicht den Wert der Transaktion, die tatsächliche Begründung oder einen Zeitpunkt bislang noch nicht. Aber ich halte das für sehr bemerkenswert. Wir müssen da drauf schauen, weil am Ende muss man sagen, wenn Musk es nicht schafft, eine Everything-App an den Start zu bringen. Vielleicht schafft es ja wenigstens hier ein Everything-Unternehmen an den Start zu bringen, die Everything Company. Ob das so gut ist. I doubt it, weil am Ende würde das natürlich auch bedeuten, dass das Unternehmen, das Grog betreibt, gleichzeitig das Unternehmen ist, das Große Regierungsverträge, also XAR hat auch schon große Verträge mit der amerikanischen Regierung, aber SpaceX eben auch. Und wenn das alles zusammenläuft und alle diese Daten auch ohne Verträge und ohne Mauschaleien, sondern ganz legal alle auf denselben Servern liegen, weil es alles ein und Unternehmen ist, das kann eigentlich niemand wollen, außer Elon Musk. So, und das apropos Marshall Line und Elon Musk, wir wissen ja, dass Elon Musk seit Jahren versucht, der SEC der Börsenaufsichtsbehörde in den USA auszuprobieren. Dem Weg zu gehen, weil der Twitter-Kauf nicht so ganz mit rechten Dingen zugegangen sein könnte, wie Musk das gerne dargestellt hat. Konkret geht es um den Vorwurf, dass er die Offenlegung des Kaufes der ersten Anteile, ich glaube, es waren so ungefähr 10 Prozent, wenn ich. mich richtig erinnere, dass er das nicht rechtzeitig angekündigt hat, um damit zu verhindern, dass der Kurs steigt und damit sich selber die Möglichkeit zu lassen, weitere Twitter-Einkäugen zu können. Zu einem günstigeren Kurs zu kaufen, so ist zumindest der Vorwurf der SEC. Um das aufzuklären, versucht diese Börsenaufsichtsbehörde in den USA seit Jetzt ungefähr dreieinhalb Jahren, Elon Musk vor Gericht zu bringen oder zumindest dazu zu bringen, eine Aussage zu machen, das hat er die ganze Zeit nicht gemacht. Jetzt hat die SEC eine entsprechende Klageerwiderung eingereicht, mit dem mit der Aufforderung, dass einfach ein Urteil erlassen wird. Und zwar heißt dieses Urteil, wo habe ich es mehr? Ein summarisches Urteil, also ein Urteil in Abwesenheit auf Papierlage. Die SEC fordert konkret eine Rückerstattung von einhundertfünfzig Millionen Dollar, zivilrechtliche Geldstrafen und eine dauerhafte Unterlassungsverfügung. die Maske rechtlich daran hindern würde, jemals wieder gegen die Meldepflichten gemäß Abschnitt 13D zu verstoßen. Man will also verhindern, dass Elon Musk diesen gleichen Fehler nochmal macht, wobei man dazu sagen muss, dass jemand, der so einen Fehler macht, sich jetzt A, wohl durchaus bewusst darüber ist, dass er ihn begeht. und B nicht davon aufgehalten werden würde, dass er jetzt einmal so eine Erklärung unterzeichnen würde, aber das bin nur ich. Das ist nur eine These. So, und dann müssen wir über eine kleine Sache springen. Das ist so ein kleines Housekeeping oder ein Blick auf die letzte Episode Und zwar haben wir in der letzten Folge mit Thorsten Weg darüber gesprochen, dass es durchaus Menschen gibt, die im Rahmen des Verkaufes des Amerikageschäftes von TikTok in diese neue Company, in das neue Unternehmen, TikTok USD as Joint Venture, TikTok tatsächlich den Rücken kehren und das verlassen und sich auf zwei unterschiedliche Apps stürzen. Das eine war Skylight. Die bis, oder Skylight Social, das ist bislang in Europa nicht nutzbar. Da haben wir den Hinweis bekommen, dass der Typ, der Flashes gemacht hat, liebe Grüße an Sebastian, dass der auch eine vollständig mit Skylight Social Interoperable App gestartet hat, die Bluescreen heißt, die man hierzulande auch schon nutzen kann. Also wenn ihr da FOMO habt und mitkriegen wollt, was da passiert und ein auf dem AT-Protokoll basierendes TikTok nutzen wollt, dann könnt ihr euch mal Bluescreen anschauen. Vor allem aber haben wir uns im Discord, ein Haki und ich haben uns da so ein bisschen reingenerd. mit der anderen App, über die wir gesprochen haben, beschäftigt, nämlich Up Scrolled. Und da muss man direkt dazu sagen, dass kurz vor Aufzeichnung dieser Episode hier, ich nehme sie am Donnerstagabend auf, UpScrolled in den USA Platz 1 im App Store erreicht hat und der Gründer von UpScrolled, Isam Hiyasi, verkündet hat, dass die App mehr als eine Million Downloads überschritten hat. So, jetzt muss man da mal so ein bisschen reingehen. Wir haben in der letzten Episode, oder ich habe das gesagt, ich habe mich damit noch nicht beschäftigt, ich habe es noch nicht installiert, ich schaue mir das mal an. Und das habe ich gemacht. Und vor allem habe ich mir angeschaut, wer da eigentlich alles so hintersteckt. Und ich fange mal ganz vorne an. Und zwar Abstrollt wird finanziert von einem Startup-Incubator oder Inkubator. Mit dem Namen Tech4Palestine. Ein Unternehmen, das oder ein Startup-Inkubator, das vor allem Technologien, Apps, Entwicklungen fördern möchte, die eben unabhängig von der wie Sie es darstellen, strikten Zensur durch Israel und seine Einflüsse fördern möchte, aber eben auch die Berichterstattung über Palästina im Ganzen ermöglichen möchte. Dieser Startup-Inkubator hat gleichzeitig auch die Boycat-App ermöglicht und gefördert, die dabei hilft, sozusagen im Supermarkt israelische Produkte zu erkennen. Man kann das nicht anders sagen, als dass es das Kauf nicht beim Juden als App. So, das ist die gleiche Geldquelle dafür. Jetzt habe ich aber versucht, so ein bisschen mich mit diesen Gründern auseinanderzusetzen, weil. Na jut, the gategeber is the gategeber, but where's the mensch that this up scroll gestarted had? And that was so. Also, I had yesterday Donnerstag in an article that Türke Today an interview gave that. Da hat er von strikter Zensur bestehender sozialer Netzwerke gesprochen. Und darüber haben wir mit Thorsten in der letzten Folge auch gesprochen, dass diese Definition oder die Deutungshoheit über Zensur, Meinungsfreiheit, Redefreiheit, dass die sich ja je nach Blickwinkel, aber auch je nach. politischer Epoche immer wieder verändert. Man kann es aber, wenn man das möchte, natürlich auch als Stock Whistle verstehen und daraus eine antisemitische antisemitische Verschwörungen lesen. Genauso kann man den Hinweis, dass der Gründer gemeinsam mit führenden Hamas-Persönlichkeiten auf einer auf einem Kongress des Senders Al-Jazira auftritt, genauso als ein Hinweis verstehen. Wenn man es aber noch deutlicher haben möchte, kann man sich auch einfach anschauen, was Isam Hiyasi so getwittert hat oder gepostet hat in den letzten Jahren. Also er hat zum Beispiel geschrieben, die arabische Welt würde anders aussehen. Nein, er hat. Anders, er hat gesagt, es wäre ein deutlich besserer Platz, wenn die arabische Welt so aussehen würde, dass es kein Israel gäbe, aber stattdessen Palästina. . Ich sag's mal so, ich will mich in diesen ganzen Konflikten oder in dem ganzen Krieg, in dem ganzen Thema, wie ihr wisst. Man kann sich nicht elegant positionieren, glaube ich, weil die Konflikte, die daraus entstehen, die Diskussionen, die daraus entstehen, immer sehr häufig überhitzen. Trotzdem muss man dazu sagen, natürlich müssen wir in einer Welt der freien Berichterstattung Videos, Bilder aus diesen Regionen von allen diese hochladen erstmal ertragen, hinnehmen und dürfen keine einseitige Sperrung vornehmen. Das ist einer der Vorwürfe, den der Gründer hier vorschiebt und auch als Grund nennt, warum er Up Scrollt gegründet hat. Wenn er das Gefühl hat, er kann sich auf anderen Plattformen nicht öffentlich äußern, will eine eigene Social Media App gründen und macht es dann damit darauf seine Videos geteilt werden und wie er sagt, eine absolut zensurfreie Umgebung schafft, dann sei das so, soll er das tun Wenn er allerdings die Plattform nutzt, um darüber antisemitische Motive zu betreiben oder das Existenzrecht Israels im Ganzen angreifen zu lassen. Und wenn man sich das anschaut, Trending Topics auf dieser Plattform. . . lassen ein bisschen den Hinweis darauf zu, dass solche Inhalte dort eben auch möglich sind, obwohl das Versprechen ist, dass Hassreden, Belästigungen, Mobbing, illegale Aktivitäten auf dieser Plattform eigentlich nicht erwünscht sind. Dann gibt es dieser Plattform plötzlich ein völlig anderes Bild, nämlich das Bild eines Menschen, der hier eine Plattform gründet, um darüber eine politische Agenda oder eine Meinung nach vorne zu stellen. Genau das wie die. denen er es vorwirft, mittlerweile auch häufig tun. So viel zum Kontext über Upscroll. Ich hoffe, es hat euch ein bisschen geholfen, ein Bild darüber zu bekommen. Ein bisschen was zu verstehen. Und um am Ende noch ein bisschen nicht ganz so düster herauszugehen, habe ich noch zwei Geschichten. Das eine ist. Es gibt Neuigkeiten von Tom Anderson. Tom Anderson kennt ihr alle, weil das ist Myspace Tom. Und Myspace Tom hat etwas gethreadet. Und zwar hat er gepostet. . Bringt nicht zu einer Million Threads-FollowerInnen und dann können wir über MySpace sprechen. . Jetzt hat er keine Rechte mehr an MySpace, weil er die 2000 Fünf oder sechs, glaube ich, war das. Ja, jetzt bin ich natürlich schlecht informiert, weil ich mir es nicht aufgeschrieben habe, an Rupert Murdoch verkauft hat. Sprich, er hat eigentlich die Rechte nicht mehr, um ein neues MySpace zu gründen. Es sei denn, er nutzt das Geld jetzt, um die Rechte zurückzukaufen. Ich kann es euch gar nicht sagen, wann er es verkauft wird. Tja, so schnell kann ich es. Ihr könnt es jetzt lesen auf www. hakenrenn. org gibt es eine Discord-Community. Da sind wir bei 2200 Menschen und die Leute sind extrem schnell darin, Dinge zu nachzuhaken, hier aufzuräumen und Fakten zu schaffen. Man muss dazu sagen, we wissen auch nicht, wie Tom Anderson in the last year of MySpace entwickelt had. We wish about that AI and SpaceX Investor is. Dann bin ich mir nicht so ganz sicher, ob ich ein neues Milespace gerade brauche, ehrlicherweise. Das ist so mein mein Möchte ich so festhalten. Aber mal sehen. Vielleicht wird es auch bald ein neues MySPS geben und wir können endlich wieder mit CSS-HTML-Codes Sechst- oder Acht Top-FreundInnen und dem Song Unserer Wahl, unsere Identität im Internet preisgeben. Und bevor ich euch jetzt hier entlasse ins Wochenende, habe ich noch das hier. Versöhnlich Und zwar berichtet Heise darüber, dass Frankreich auf digitale Souveränität, digitale Unabhängigkeit setzt und zwar mit der Videokonferenzsoftware Visio. Sie haben den Plan, dass alle staatlichen Dienste bis 2027, und da sprechen wir über 200. 000 Beamte, nicht mehr Microsoft Teams oder Zoom oder Google Meet oder WebEx oder GoToMeeting zurückgreifen sollen, wenn Sie Remote Calls, Videokonferenzen veranstalten wollen, sondern Sie sollen die Open Source Software, die in Frankreich gehostet wird, mit dem Namen Visio nutzen, die über eine SEC-Nam Cloud-Zertifizierung der französischen Cybersicherheitsbehörde ANSSI verfügt. Also Eine Sicherheit, die garantiert, dass alle Daten auf französischem Boden bleiben, dass es keinerlei Einflüsse durch amerikanische Interessen gibt, keine US-Jurisdiktion, unter de, denen sie unterliegen, dass die Plattform komplett DSGVO-konform ist und dass sie Speziell für den Einsatz im öffentlichen Dienst entwickelt wurde. Die Software bietet eigentlich alles, was man sich so von so einer Software wünscht. Also man kann mit bis zu 150 Leuten da drin unterwegs sein, man kann aufzeichnen, Bildschirmfreigabe, Chat, Reaktion, aber auch automatische Transkription mit Sprecher. Innenerkennung. Auch alles von einem französischen Startup entsprechend hier eingebaut. Von einem französischen KI-Labor wurden die Untertitel, werden die Untertitel derzeit entwickelt. Also Man setzt komplett auf eine eigene Open-Source-Software-Lösung, um sich unabhängig von amerikanischer Software zu machen. Und das ist auch direkt mein kleiner Hinweis, dass am kommenden Sonntag der Digital Independence Day stattfindet. Ein kleiner Tag, der einmal im Monat stattfindet, an dem man. So kleine Steps machen kann, um sich so ein bisschen selber unabhängiger zu machen, wenn ihr das Gefühl habt, ihr fühlt euch nicht so gut, wenn eure Fotos oder eure Apps auf irgendwelchen Cloud-Servern liegen, die möglicherweise irgendwann nicht mehr verfügbar sind oder die von anderen Leuten genommen. . nutzt werden können, von denen ihr das nicht möchtet, dann nutzt doch den Sonntag einfach mal, um vielleicht ein Stündchen eure Fotos aus der Cloud herunterzuladen oder so. Das wäre so mein kleiner Hinweis für dieses Wochenende. Meine kleine Persönlichkeit des Tages und Meine Solo-Episode an diesem Freitag. Vielen Dank, dass ihr mir bis hierhin zugehört habt. Wir hören uns wieder am Montag. Dann mit Elisabeth Lorange. Die ist am Montag hier und dann werden wir mal über all die anderen Dinge sprechen, die wir heute nicht untergekriegt haben. Ich habe jetzt auch schon wieder viel zu lange alleine. ins Mikrofon gesprochen. Wenn euch das aber gefallen hat und ihr bis hierhin zugehört habt, ihr wisst, schickt mir doch mal ein Emoji, was ihr in diesem Wochenende so vorhabt. Ein Emoji, das das zusammenfasst, was ihr in diesem Wochenende erleben werdet. Auf dem Kanal eurer Wahl, ob ihr es bei Campfire macht oder in den Spotify-Kommentaren oder im Fidiverse oder bei Blue Sky oder mir eine SMS schickt, solltet ihr meine Nummer haben. Macht, was ihr möchtet. Ich freue mich auf jeden Fall drauf oder im Discord auf wwwhhagnan. org. Ich wünsche euch ein ganz wundervolles Wochenende. Passt auf euch auf, habt viel Spaß und wir hören uns wieder am Montag. Tschüss.