Black Mirror-Vibes bei Meta – denn wer als Mitarbeiter:in dort Kontakt zum Chef möchte, kann mit Mark Zuckerberg nun einfach chatten. Also mit deren Avatar. Zuckerberg macht also den Weimatar. ChatGPT wird dafür zum VLOP/VLOSE/VLOBO und Googles KI-Übersicht ist ganz gut, aber nicht gut genug ansichts derer, die sie nutzen. Und dann fängt Musk auch noch mit TikTok an. Ohje.
➡️ Der Newsletter von Franziska Bluhm: https://franziskabluhm.de/newsletter/
Kapitelmarken
KI-unterstützt
- Hallo Franzi!
- Mark Zuckerbergs KI-Avatar
- Meta könnte Google bei Werbeeinnahmen überholen
- Meta-Mitarbeiter stiehlt 30.000 private Fotos
- Elon Musk registriert sich auf TikTok und Instagram
- FTC strebt Vergleich wegen X-Werbeboykott an
- X kürzt Monetarisierung für Clickbait-Inhalte
- Googles KI-Übersichten
- EU reguliert ChatGPT unter dem DSA
- US-Regierung vs. Anthropic: KI als Lieferkettenrisiko
- Großbritannien: Persönliche Haftung für Tech-Bosse bei KI-generierten Inhalten
- HateAid-Jahresbericht zur Umsetzung des DSA
- TikTok-Transparenzbericht zu Hassrede in der EU
- Funktionen & Emotionen
- Versöhnlichkeit des Tages
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran.
00:03 Gavin Karlmeier
Das Social Media Update der CT.
00:06 Franziska Bluhm
Hallo Franzi.
00:07 Gavin Karlmeier
Hallo Gevin.
00:09 Franziska Bluhm
Bei mir ist heute Franziska Blum, die Digitalexpertin, meine Ansprechperson für LinkedIn-Fragen, habe ich immer wieder gesagt. Ich habe auch hier letztens, ich habe das so da zwei. Wir haben ja immer so Themen, die es oft nicht reinschaffen. Und das habe ich dann, ein Thema habe ich dann letztens rausgeschmissen, das ich aus deinem sehr, sehr erwähnenswerten Newsletter rauskopiert hatte. Nämlich zum neuen LinkedIn-Algorithmus. reingeschraubt. Deswegen an der Stelle, wir haben es hier nicht besprochen aus Zeitgründen, aber abonniert alle Francis Newsletter. Wie findet man den?
00:39 Gavin Karlmeier
Post nein, nochmal, also er heißt Post von Franziska Blum und einfach unterziska franziskablum. de Slash Newsletter, jetzt kann ich mir meine eigene URL sage.
00:48 Franziska Bluhm
So ein Mist drauf. Googelt es einfach, ihr werdet es schon finden.
00:51 Gavin Karlmeier
Genau, einfach Newsletter und Franziska Blumen.
00:55 Franziska Bluhm
Schön. Aber geht es ja sonst gut.
00:58 Gavin Karlmeier
Sonst geht es mir ganz hervorragend, ja. Und ich halte mich immer wieder auf dem Laufenden mit dem, was ihr hier so im Newsletter erzählt. Und dann können wir uns sogar per SMS immer nochmal austauschen über Kinderbücher, mit denen ich mich beschäftige und so weiter und so fort.
01:15 Franziska Bluhm
Also ich möchte nämlich heute mit einem Thema einsteigen, bei dem ich so denke, es ist so. Wir fangen direkt dystopisch an, ich sag mal so. Es ist ganz schwierig, da den Einstieg zu finden. Erinnerst du dich daran, dass wir hier im Podcast darüber gesprochen haben? Und zwar in der Live-Folge mit Carsten Maria Müller und Dennis Horn aus dem Theater in Berlin, das Meta ja anfängt die Oder war das, nee wir waren das nicht in Köln. Dass du als verstorbene Person von dir, dass du weiterposten kannst, weil das Sterben ja eine massive verschlechterte, massiv verschlechterte Nutzungserfahrung für deine Facebook-FreundInnen oder Instagram-FollowerInnen sein könnte. Vielleicht erinnerst du dich daran. Jetzt gibt es die gute Nachricht Man muss gar nicht erst sterben, um synthetisiert zu werden bei Meta. Und es gibt einen, der möchte das als Vorbild, möchte da als Vorbild fungieren, und zwar Mark Zuckerberg. Mark Zuckerberg lässt sich nämlich gerade komplett synthetisieren. Es gibt eine fotorealistische, KI-gestützte 3D. Charakterabbildung von ihm, mit denen NutzerInnen in Echtzeit interagieren sollen. Mit NutzerInnen ist gemeint die MitarbeiterInnen von Meta. Durch die Interaktion mit dem KI-Avatar ihres Chefs sollen sich Meta-Angestellte stärker mit diesen verbunden fühlen, meldet die FT. Und das ist doch mal eine Meldung, das finde ich ganz fantastisch. Also dass man einfach so die ganze Zeit mit seinem Chef, mit so einem 3D-KI-Avatar einfach interagieren kann, oder?
02:38 Gavin Karlmeier
Ja, ich meine, wenn du mal darüber nachdenkst, ich weiß nicht, ob du mal angestellt warst, aber hattest du die Möglichkeit, direkt mit dem Chef zu kommunizieren? Oder war da nicht immer noch tausende Ebenen dazwischen oder so? Und wenn man das mal so sieht, ist es doch total super. Jeder kann direkt. Direkt mit dem Chef kommunizieren. Ist doch mega.
02:57 Franziska Bluhm
Also ich verstehe das, weil also ich war damals, ich war ja angestellt bei 1 Live zum Beispiel, und da hat man mit dem Intendanten jetzt nicht so oft gesprochen, ehrlicherweise. Auf der anderen Seite Bitte?
03:08 Gavin Karlmeier
Jetzt könntest du es. Also bald, vielleicht.
03:12 Franziska Bluhm
Wenn du meinst, wenn Dennis Intendant wird? Ja, genau.
03:15 Gavin Karlmeier
Jawohl, dann kannst du, den Draht hast du ja sowieso, aber stellen wir uns vor, du hast den Draht nicht, hättest du jetzt den total direkten Draht dahin. Ja.
03:24 Franziska Bluhm
Ja, als 3D-Avatar. Ich finde, das fällt so direkt aus einer Black Mirror-Episode, wo die Angestellten jeden Morgen, wenn sie ins Büro kommen, erstmal von einer 3D-Version ihres absoluten Oberschefs erstmal begrüßt werden und so ein bisschen eingenordet werden auf die Kultur des Unternehmens und was in dieser Woche wichtig ist. Und bitte antwortet nicht auf Presseanfragen mäßig. Ich w weiß nicht, ob das meiner Vorstellung von einem modernen Arbeitsplatz entspricht, das alles so durch Personenkultisiert wird, dass man am Ende doch bitte erstmal morgens zu Mark Zuckerberg betet. Also es fühlt sich irgendwie falsch an, ehrlicherweise.
04:02 Gavin Karlmeier
Ja, natürlich. Also es ist halt so, ähm Also es hat ja so mehrere Ebenen. Und ich weiß, ich sage lieber nicht, dass es vielleicht drei sind, vielleicht komme ich auch nur auf zwei. Keine Ahnung. Ich teile mir meine Gedanken. Also mein erster Gedanke ist, Ich kann sogar einen Tick nachvollziehen. Also in der Hinsicht, dass Marc Zuckerberg ja sowieso nicht so nachgesagt hat, dass er so Bock auf, so dieses ganze Thema Führung, auf dieses ganze. Thema Mitarbeiterweiterentwicklung oder so hat. Also all das sind ja so Themen, die man so gehört hat oder die man so hört über ihn und dass er vielleicht auch eher so der, ich sag mal so, der Nerd ist und nicht so derjenige ist, der empathisch auf Menschen zugehen kann. Wenn das ihm jetzt eine KI erledigt oder halt irgendwie ihm dabei hilft, Hey, vielleicht ist er ja sogar ein guter Chef oder vielleicht ist er ein KI, aber da sozusagen der bessere Chef so, das wäre so ein Gedanke, finde ich. Und der andere Gedanke ist natürlich so dieses Ja, also natürlich die komplett andere Sicht darauf, die du ja auch schon angedeutet hast. Will man jetzt sozusagen komplett menschliches, menschliche Kontakte Auslagern. Was macht das ja auch mit einem? Also wenn man darüber nachdenkt, dass wir ja vielleicht sowieso dazu neigen durch Social, durch diese KI-Tools. immer weniger in Diskussionen zu gehen, immer weniger uns mit auch anderen Sichtweisen irgendwie auseinanderzusetzen. Und dann hast du halt irgendwie so einen Im Grunde so eine Weiterentwicklung eines Chatbots, der dann halt sogar noch irgendwie personifiziert ist. Also irgendwie ist das alles keine gute Entwicklung.
05:50 Franziska Bluhm
Ja, also ich kann direkt deiner Idee, vielleicht wird er da jetzt einem guten Chef, kann ich direkt entgegenhalten, dass diese KI-Figur von Mark Zuckerberg. auf Grundlage öffentlich zugänger Aussagen und aktueller Äußerungen von ihm trainiert wird. . Es würden Manierismen und der Tonfall nachgeahmt. Ähm, also ich glaube nicht, dass man Max Zuckerböcke großartig verändern möchte. Man freut sich schon, wenn man ihn reproduzieren kann. Und tatsächlich ist wohl der Plan, dass man ihn, dass, wenn das funktioniert. dass man Content CreatorInnen animiert, das auch so zu machen. Und wir erinnern uns an diesen Fanblast-Skandal, bei dem es die Möglichkeit hätte geben sollen. mit Content CreatorInnen, die man mag, direkt in Interaktion zu treten, mit denen zu chatten, dafür Geld zu bezahlen. . Und dann kam aber später raus, die haben nie selber geantwortet. Jetzt brauchst du diese Hürde gar nicht mehr und kannst dann bei Instagram zehn Euro im Monat dafür zahlen, dass du Wem auch immer direkt in einer KI-Version gegenübertreten kannst und in so einem Video-Chat mit einer KI-Version von Leuten sprechen kannst. Das ist doch eine absolute Dystopie. Ich weiß nicht. Ob das noch im Sinne von einer sozialen Medien ist oder ob das nicht so gänzlich die Bodenhaftung verloren hat. Was wir häufig schon beobachten mussten, aber ich finde an der Stelle hier ist es schon besonders.
07:09 Gavin Karlmeier
Ja, ja, absolut. Und als du jetzt gerade gesagt hast, naja, auf Basis von öffentlichen Aussagen von Mark Zuckerberg, ey, also wie, wie Wie schlecht trainiert kann das denn dann einfach nur sein? Das ist ja nur so eine wahnsinnige PR-Version von, weißt du, also PR-Version und total geglättete Version und du weißt, und du hast ja dann nicht mal den. Also noch nicht mal die Gedanken des, ich sag mal, so Echten, die du dann gut zu sagen bekommst, was ja auch irgendwie, wo du denkst, ja, dann lass es doch lieber gleich. Also, das ist nochmal so die eine Seite, aber klar, die andere Seite ist halt wirklich so Andererseits sehen wir natürlich auch, es gibt ja jetzt auch schon Influencer, die künstlich generiert worden sind, mit denen mit denen Reichweite gemacht wird, mit denen Geschäftsmodelle aufgebaut werden. Und wo das offenbar dieses Thema Nähe irgendwie ja sogar auch funktioniert. Wenn du dann halt sozusagen noch irgendwie die Die Möglichkeit hast, mit dieser Person irgendwie so zu chatten oder mit dieser Person in Anführungszeichen zu chatten, ist das sozusagen einfach da nur die Weiterentwicklung davon. Ich persönlich halte das, ähm, ja, ich will das nicht, sagen wir so.
08:22 Franziska Bluhm
Okay. Ich hoffe, dass überhaupt die echte Frenze mir dagegen übersitzt und nicht irgendein KI-Avatar, das jetzt einfach behauptet, damit ich nicht weiter nachfrage.
08:29 Gavin Karlmeier
Ja, warte mal ab.
08:32 Franziska Bluhm
Reuters berichtet und bezieht sich dabei auf Zahlen von E-Marketer, dass Meta bis Ende 2026 Google bei den weltweiten Einnahmen aus digitaler Werbung überholen könnte. Das ist deswegen interessant, weil Google gilt so als. Man hört es immer wieder auch in so Tech-Format mit immer gesagt, das beste Geschäftsmodell des Internets, das beste Unternehmen der digitalen Kultur und so. Also jetzt mal so ran aus wirtschaftlicher Perspektive. Die reinen Netto-Werbeeinnahmen von Google prognostiziert bis Ende des Jahres 239 US-Milliarden. Die von Meta sollen 243. US-Milliarden sein. US-Doll-US-Milliarden ist gar kein Wort. Dollar, Milliarden. Milliarden, Dollar. Sorry, ich sitze in der Sonne und habe schon acht Stunden Interaktion mit Menschen hinter mir. Ich bin. Mein Gehirn ist ein bisschen matsche. Aber das wäre doch schon ganz schön erstaunlich, wenn Meta die, also Google überholen würde, oder?
09:30 Gavin Karlmeier
Ja, schon. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll.
09:36 Speaker 3
Also ja, es ist okay.
09:37 Gavin Karlmeier
Ja, du hast völlig recht, es ist erstaunlich. Andererseits ja irgendwie auch nicht, wenn du überlegst, was bei Meta so alles mit dazugehört und wo halt im Grunde diese ganzen Erlösströme aufgebaut worden sind, finde ich dann Erstaunlich, dass sie so lange gebraucht haben, keine Ahnung. Und ja, erstaunlicherweise andererseits natürlich, dass Ich weiß jetzt nicht, ob die Zeilen zurückgegangen sind bei Google. Hast du dazu Daten? Also ist das zurück ein Rückgang oder ist das wirklich ein Aufholjagd von Meta?
10:11 Franziska Bluhm
Nee, nee, nee, ist eine Aufholjagd von Meta.
10:13 Gavin Karlmeier
Ah ja, okay.
10:14 Franziska Bluhm
Zumindest auf diesen Charts, die ich hier sehe seit 2024, gibt es jetzt keinen Google-Einbruch.
10:19 Gavin Karlmeier
Ja. Naja, und könnte halt auch dafür sprechen, dass Meta, wenn wir das nochmal in diesem KI-Wettlauf irgendwie so nochmal so sehen, vielleicht eher so ins Backend investiert hat und nicht so sehr in die Frontend-Nutzung ihrer Tools und ihrer Weiterentwicklung.
10:40 Franziska Bluhm
Ja, ich glaube, es sagt vor allem aus, wie einfach es mittlerweile geworden ist auf Meta. zu werben. Also es gibt ja dort so eine automatisierte Anzeigen-Speed mit KI-Support, die offenbar hier ganz schön dazu beigetragen haben, Könnte, weiß man natürlich nicht, wird nicht monokausal sein, aber ist in den letzten Jahren schon ganz schön ordentlich gewachsen. Also in diesem Jahr soll ein Meter 24,1% Wachstum. gehabt haben. Das ist schon ziemlich viel. Im letzten Jahr waren es 22 Prozent und im Jahr davon nochmal ein bisschen weniger. Google liegt bei ungefähr 11,9 Prozent, schreibt Reuters. Also ist schon ein großer Unterschied. Und gleichzeitig hat aber Meta mit dem Beginn von Werbungen auf Threads und in Einzelfällen auch schon mit WhatsApp in einzelnen Märkten hier ja auch nochmal weitere Werbemärkte geschaffen. Das kann Google eben nicht machen. Google kann nicht sagen, wir sagen hier mal ein bisschen mehr Werbung. Ich finde aber, dazu muss man nochmal sagen, es ist so erstaunlich, dass für Meta und Google KI nicht das Ding ist, um Geld zu verdienen, während OpenAI das tun muss und Anthropic das tun muss. tun muss. Das heißt, sie können mit ihrer Meta-AI und mit ihrer Gemini können sie ein bisschen warten, bis das Ding monetarisiert werden muss, auch wenn das wahrscheinlich schon viel Geld kostet. Aber, also klar, bei Google gibt es so Premium-Modelle und so, aber du weißt, was ich damit sagen möchte. Sie müssen keine Werbung schalten, wie ChatGPT das ja erwogen oder getestet hat.
11:56 Gavin Karlmeier
Ja, der Druck auf OpenAI ist da viel, viel größer, ne?
11:59 Franziska Bluhm
Ja, ganz genau, ganz genau. Und gleichzeitig sagt es aber auch so viel darüber aus, wie dann dein Business dann vielleicht doch funktioniert, wenn du damit Geld verdienen musst. Also was so für, glaube ich, für viele Menschen, die überlegen, ob sie Freelancer werden wollen, vielleicht auch so eine ganz schöne Analogie zum eigenen Leben ist, dass wenn man so denkt, ich mache das mal so nebenbei und ein bisschen, dass durch diesen. . Dass es vielleicht dann nicht so einfach ist, wie wenn du sagst, ich setze es mal alles auf eine Karte. Ich weiß nicht, wo diese komische Motivationsansprache jetzt hergekommen ist, aber
12:28 Gavin Karlmeier
Interessant, also jetzt hakend dranständigen, der selbstständige Ratgeber.
12:33 Franziska Bluhm
Ja, aber ihr könnt es schaffen, macht euch selber zum Projekt.
12:37 Gavin Karlmeier
Wow.
12:38 Franziska Bluhm
Jirgend, ich sehe mich schon auf einer Bühne und Leute so anschauen.
12:41 Gavin Karlmeier
Ich wollte gerade sagen, es wird ein Spin-off, sag ich dir.
12:45 Franziska Bluhm
Vielleicht nächste Folge dann mit dir Kräuter als Gast oder so. Ich freue mich drauf.
12:48 Gavin Karlmeier
Auf jeden Fall, ja.
12:50 Franziska Bluhm
Wir bleiben bei Meta. Ähm, und ich also ich muss gar nicht dazu sagen, dass die Person, um die es jetzt geht, ein Mann ist, denn ein Mitarbeiter von Meta soll während der Arbeit heimlich dreißigtausend private Bilder von Facebook-NutzerInnen heruntergeladen haben. Dafür soll er ein selbst geschriebenes Programm verwendet haben, meldet heise. vermutlich Vibe-Coded, vielleicht aber auch nicht, kann ich dir nicht sagen. Und dieses Tool hat die internen Sicherheitsvorkehrungen umgangen und konnte ihn unerkannt auf das Material zugreifen lassen. Trotzdem ist es rausgekommen, dass er sich 30. 000 Fotos heruntergeladen und gespeichert hat. und Meta hat ihn sofort entlassen, die Polizei informiert. Der Vorfall ist schon ungefähr ein Jahr her, ist allerdings erst jetzt bekannt geworden, weil Press Association eine britische Mediengruppe, die Dokumente einsehen konnte und sich damit auseinandersetzen konnte. So. Ja gut, dass es rausgekommen ist.
13:43 Gavin Karlmeier
Aber auch interessant, was dann trotzdem möglich ist. Also wäre so die Frage, wie gut sind die Sicherheitsvorkehrungen bei Meta wirklich? Und wenigstens gut, dass Meta auch was getan hat und nicht irgendwie. Also auch das mittlerweile echt. Weiß nicht, Torin viel zu.
14:04 Franziska Bluhm
Ja, das ist wohl so. Aber du hast natürlich recht, also es ist genau richtig gehandhabt worden, entlassen, Polizei eingeschaltet. Es ist auch trotzdem aber fraglich. wie viele von diesen Leuten es gibt. Weil Gelegenheit macht Diebe und wenn du da jemanden hast, der halt irgendwie aus irgendeinem Grund irgendwie einen Zugriff hat und diese Möglichkeit dann auch wahrnimmt und damit nicht auffliegt, dann werden wir davon niemals erfahren. Ja, absolut. So, wir springen zu Elon Musk. Yay! Also, Elon Musk muss ja gerade ein bisschen was tun, was so Presse- und Öffentlichkeitsarbeit angeht, denn der SpaceX-Börsengang steht ja bevor. Und deswegen hat Elon Musk sich offenbar bei TikTok und Instagram registriert. Bei TikTok taucht nämlich jetzt das verifizierte Handle at Elon Musk auf. In der Bio steht sowas wie, ich baue beruflich Dinge. Oder so, ich habe es mir nicht ganz genau aufgeschrieben, aber ungefähr so. Da wurde auch schon ein erstes Video hochgeladen, obwohl das Profil noch privat ist. Man kann ihm aber folgen, es hat schon 18. 000 FollowerInnen. Ähm, ich finde, ane Instagram, sorry, bei Instagram ist es Profil Privat, hat noch keine Postings veröffentlicht bei TikTok dagegen. Wurde schon ein Video hochgeladen. Ah, zwei sogar schon. Bei Instagram.
15:16 Gavin Karlmeier
Ah, okay.
15:17 Franziska Bluhm
Ich bin ja ganz durcheinander. Ich beziehe mich hier auf einen Text der New York Times.
15:22 Gavin Karlmeier
Ah ja, okay. Alles gut.
15:24 Franziska Bluhm
Naja. Ähm, also Elon Musk hat auf jeden Fall jetzt einen TikTok und einen Instagram-Account und möchte darüber anfangen zu publizieren. Wahrscheinlich um damit seine SpaceX-Aktiengang ein bisschen voranzutreiben und sich irgendwie Breitenwirksam aufzustellen. Ist aber auch interessant, weil Trump hat zum Beispiel jetzt nicht sich von Truth Social verabschiedet. Elon Musk sucht alternative Wege, um vielleicht dann, vielleicht hat er doch festgestellt, dass die Leute, die er bei X erreicht, A, jetzt alle abgeschöpft sind und B da dann doch auch immer dieselben Leute sind, die er da erreicht.
15:55 Gavin Karlmeier
Naja, und weil halt vielleicht zum Börsengang dann doch nochmal noch eine größere und massentauglichere Aufmerksamkeit benötigt, keine Ahnung. Aber es ist natürlich auch schon interessant, weil es bedeutet dann ja auch, dass er eigentlich eine andere Art der Kommunikation benötigt. Ähm also, wenn du überlegst, also es ist leicht, mal eben so ein Tweet rauszuballern, aber es ist vielleicht nicht ganz so leicht, irgendwie ein gutes, gut gemachtes Video irgendwie hochzuladen. Das heißt also, wir werden sehen, wie sich Elon Musk, wir werden live dabei sein, wie sich Elon Musk in seiner Kommunikationsstrategie weiterentwickelt. Aber es ist interessant, dass er wirklich offenbar gemerkt hat, dass sein eigenes, seine eigenen Plattform so nicht mehr ausreicht, um um um in in alle Zielgruppen, sag ich jetzt mal so, zu kommunizieren.
16:48 Franziska Bluhm
Ja, ich würde halt wirklich, ich würde Geld darauf wetten, den Wert einer SpaceX Aktie, dass er diesen Account nicht alleine. diese Accounts nicht alleine bespielt, sondern dass das hier nicht so wie sein Ex-Account einfach so eine Müllhalde für so halbgare Gedanken ist, sondern tatsächlich einfach eine Teil einer größeren Werbe- und Öffentlichkeitsstrategie um den SpaceX-Börsengang zu begleiten und wahrscheinlich auch ein neues Publikat zu erreichen, die er eben sonst eben mittlerweile nicht mehr anspricht, dass offenbar identifizierte wurde, wir brauchen das, wir müssen jetzt darüber kommunizieren. Finde ich interessant, weil das bedeutet, dass Elon Musks Team verstanden hat, dass die stärkste Marke in dem kompletten Konglomerat Elon Musk selber ist. interessant dabei ist, wolltest du dazu direkt was sagen?
17:34 Gavin Karlmeier
Ich wollte direkt was dazu sagen, weil ich gerade in der letzten Jahr mal geguckt habe, wie viel, also wie groß der SpaceX-Account auf Instagram ist. Also immerhin 17 Millionen, ne? Aber natürlich von der Contentstrategie her hauptsächlich diese ganzen geilen Videos von den Staats, also nicht das wirtschaftliche, die wirtschaftliche Dimension und so, und wahrscheinlich haben sie sich gedacht, dass es leichter ist, das über die Person zu kommunizieren, als jetzt irgendwie. zu sagen, wir bauen diesen Kanal oder bauen die Strategie dieses Kanals komplett um. Also auch total spannend in der Herangehensweise. Absolut, ja.
18:05 Franziska Bluhm
Ja, super spannend. Und klar, dass SpaceX mit diesen Content. . Ich würde denen auch empfehlen, diese Art von Content zu machen, ehrlicherweise. Spannend ist aber, dass Elon Musk. . 2018 öffentlichkeitswirksam den Tesla und SpaceX Account bei Facebook gelöscht hat, wegen des Umgangs der sozialen Netzwerks mit Nutzerdaten, so schreibt es in den New York Times, das wird so der Cambridge Analytica-Fall gewesen sein zu dieser Zeit. Gleichzeitig hat Elon Musk 2018 Bis 2018 schon mal einen Instagram-Account gehabt, auch den hat er gelöscht. Darüber hat er ein paar Jahre später bei Joe Rogan gesagt, er sei besorgt, dass Instagram zu mehr Unglück führt, nicht zu weniger. Okay. Und 2023 hat Elon Musk auf der Dealbook-Konferenz gesprochen und dort gesagt, er hat die Nutzung von TikTok eingestellt, weil er das Gefühl habe, die App erforsche seine Gedanken. Er bezeichnete die Plattform als süchtig machend und voller Anwendung. antisemitischer Inhalte. Da hat er ex schon gekauft gehabt übrigens. Ich sag das jetzt einfach, hat nichts miteinander zu tun. Ich stelle das jetzt nur mal daneben, diese Information.
19:08 Gavin Karlmeier
Ja, und er hat sich ja auf gar keinen Fall inspirieren lassen. Ja, absolut. Also daher, ja. Es ist interessant und es zeigt aber auch, es ist dann doch besser, diese Handles immer zu behalten und einfach nur Spiel zu legen. Als dann 2026 von 0 anzufangen. Aber mein Gott, er wird es hinkriegen.
19:31 Franziska Bluhm
Glaubst du, ich werde irgendwann nochmal meinen Ex-Account brauchen, Franzi? Ich habe den nämlich noch nicht gelöscht. Der ist gelöscht.
19:38 Gavin Karlmeier
Ich habe ihn auch noch nicht gelöscht. Ich kann es dir nicht sagen, aber vielleicht haben wir ihn deswegen noch nicht gelöscht, weil wir die Hoffnung doch noch nicht so ganz aufgegeben haben.
19:46 Franziska Bluhm
Also wenn die AktionärInnen Elon Musk bei SpaceX vom Hof gejagt haben, dann gehört ja damit auch Ex nicht mehr ihm. Vielleicht können wir dann nochmal diskutieren. Aber wahrscheinlich.
19:58 Gavin Karlmeier
Wahrscheinlich nicht.
20:00 Franziska Bluhm
Wir bleiben noch kurz bei X und sprechen hier über eine Geschichte, die sich so ein bisschen anschließt an eine Geschichte, über die wir letzte Woche gesprochen haben, und zwar in der Folge vom vorletzte Woche, 30. 03. Die Episode hieß Gras anfassend statt Doom Scrolling. Und da haben wir darüber gesprochen, dass die RichterInnen an den Gerichten. . die Verfahren zum Thema Werbeboykott. Wir haben darüber gesprochen, diese ganze Go Fuck Yourself-Geschichte und Elon Musk, der ein Unternehmen vorwarf. Sie würden einen abgesprochenen Boykott gegen Ex. ihren Veranstalten und so weiter, wir erinnern uns, dass diese Verfahren ja nicht zur Verhandlung gekommen sind und auch eingestellt wurden. So, jetzt gibt es aber noch die FTC, die Federation Federal Trade Commission. Und die Federal Trade Commission, die hat auch ein ähnliches Untersuchungsverfahren wegen mutmaßlicher Boykotte gegen Websites wie X. Und die untersuchen derzeit, ob große Werbeagenturen wie die Publici Group, WPP oder WPP, denzu Havas, ob die gemeinsam sich abgesprochen haben, um weniger Werbeanzeigen auf Ex zu verkaufen an ihre Kunden. Das wird untersucht, und jetzt sieht es so aus, als würde die FTC hier Wie gesagt, wahrscheinlich nicht ganz zufällig, knapp 13 Tage nach der Meldung über die eingestellten Gerichtsverfahren, einen Vergleich anstreben und es nicht weiter zu einer größeren Untersuchung kommen zu lassen. Um das Ganze sich sozusagen erstmal hier außergerichtlich anzuschauen und zu gucken, ob die Agenturen und die FTC nicht möglicherweise hier irgendwie außergerichtlich zu einer Einigung kommen könnten.
21:33 Gavin Karlmeier
Boah, da weiß ich gar nicht, was ich zu sagen soll, ehrlicherweise.
21:36 Franziska Bluhm
Das ist überhaupt nicht schlimm. Also ich finde das interessant, weil die FTC, wie viele. viele Behörden in den USA durch Trump natürlich ein bisschen an Unabhängigkeit eingebüßt haben könnte. Gleichzeitig will die FTC sich hier natürlich nicht eingestehen, dass sie sich möglicherweise verrannt. Sie könnte natürlich, weil wir sind da noch im Untersuchungsstatus, einfach sagen, wir stellen diese Untersuchungen ein. Vielleicht baut die FTC aber darauf, jetzt ist jetzt sehr spekulativ, aber vielleicht baut die FTC darauf, dass sie sich denkt. dass diese Agenturen ja, wie das so viele, in so vielen Fällen so ähnlich gelagert ja schon passiert ist, vielleicht einem Vergleich zustimmen, weil sie damit denken, in der Gunst der amerikanischen Regierung zu steigen. Weißt du? Also dass sie einfach sagen, komm, wir machen den Vergleich. Ihr steigt in unserer Gunst. Trump ist happy, die FTC ist happy, ihr habt nichts zu befürchten, weil es gibt keine Untersuchung mehr. Alle sind happy. Das könnte natürlich hier eine These sein, die erstmal auf nichts außer auf Mutmaßungen fußt.
22:38 Gavin Karlmeier
Ja, meinst du wirklich, dass die Agenturen da Ob das ein Argument ist für die Agenturen?
22:51 Franziska Bluhm
Kann ich nicht so richtig einschätzen, aber es sind halt die weltweit größten Werbeagenturen, die dazu gehören. Die hätten wahrscheinlich schon Interesse, auch in einem politisch aufgeladenen USA immer noch keine Probleme zu kriegen. Ist halt ein bisschen Mutmaßung, wie gesagt. Aber warum sonst sollten Sie die Agenturen sich darauf einlassen, wenn sie doch eigentlich wissen, sie haben nichts zu befürchten, es gibt keinen nachweisbaren Boykott und selbst die Richterin in dem Fall hatte das Ganze ja einfach zur Seite gelegt.
23:24 Gavin Karlmeier
Ja, kann man spekulieren.
23:25 Franziska Bluhm
Man weiß es nicht.
23:26 Gavin Karlmeier
Ja, man weiß es nicht genau.
23:28 Franziska Bluhm
Ansonsten hat Nikita Bia-Kleinigkeit noch zu X, dann können wir aber auch diese Plattform verlassen. Wie alle, die noch dort. sind bitte jetzt auch umgehend. . Und zwar hat Nikita Bier angekündigt, dass X keine Accounts mehr oder weniger Geld ausschütten wird an Accounts, die Clickbait-Inhalte. veröffentlichen und zwar werden die um 60% gekürzt und im nächsten Abrechnungszeitraum um weitere 20%. Also es werden zum Beispiel so Dinge überprüft wie wenn du in jedem Beitrag Breaking in Großbuchstaben schreibst. Das ist vielleicht ein ganz guter Hinweis auch für Medienschaffende, die noch am Revenue Share von X hängen. Also es gibt ja oft mal eine Überprüfung, nach dem, was nach Klick Bait aussieht, wie gesagt, Dinge, in denen jedes Mal Breaking steht, die dann weniger Geld bekommen von X.
24:15 Gavin Karlmeier
Also so grundsätzlich klingt das erstmal gut. Ich musste halt sofort daran denken, es gibt ja auch diese Spam-Regel bei E-Mails oder bei Newslettern, also dass du keine Großbuchstaben verwenden darfst von, ich weiß nicht, aus den, wahrscheinlich noch aus den späten 90er Jahren oder sowas ähnliches. Jetzt ist das auch auf Ex angekommen, dass man nicht mehr Großbuchstaben verwenden soll, um auch zu. Ja, also einerseits irgendwie ganz gut. Ich finde es halt immer so schwierig zu zu sagen, so okay, also klar, alles in Großbuchstaben ist irgendwie eindeutig, aber wenn du halt wirklich so dranhängst an so einer Plattform, und ich sehe das jetzt mal ganz neutral, ohne jetzt nochmal darüber sprechen zu sprechen, ob es sinnvoll ist, auf Ex zu sein, aber Wer definiert wirklich, was hier als Clickbait eingeschätzt wird und wie transparent ist das wirklich? Also, das finde ich bei solchen Sachen immer so ein bisschen schwierig, weil natürlich da auch wieder Einfluss genommen werden kann und halt nur die Leute, die halt, die denen man halt irgendwie wohlgesonnen ist oder die halt irgendwie in die gleiche Richtung argumentieren, natürlich auf so eine Art und Weise auch gut bevorteilen kann, wenn das dann halt eben sehr Intransparent ist.
25:28 Franziska Bluhm
Ja, hundert Prozent. Vor allem aber interessant, dass sie hier als Beispiel für Klick diesen Breaking-File nehmen. Also erstmal, da wird niemand gesperrt, es werden keine Inhalte gelöscht, sondern es geht ja nur um eingeschränkte Monetarisierungsmöglichkeiten. Trotzdem, Breaking-Doppelpunkt, ist jetzt anderer Clickbait als andere Clickbait-Dinge, die uns einfallen würden, die du wahrscheinlich mit Hilfe von Machine Learning mit Grog, wie Musk es vorschieben könnte, relativ schnell identifizieren könntest. Zum Beispiel könntest du ja auch gucken. Wird hier etwas versprochen, das der Inhalt selber nicht hält, im Video, im Link, im Bild, was auch immer. . . Oder werden hier zu steile Thesen veröffentlicht? Vielleicht sogar Unwahrheiten, gibt es Community Nodes. Also es gäbe ja viele Möglichkeiten, solche Dinge zu überprüfen. Man nimmt aber als Beispiel dieses Breaking, weil man sich damit ja Auch schon gegen die Medien richtet, was im Maskennarrativ ein total üblicher Vorgang ist Ähm, ich finde das auffällig und bemerkenswert, dass man hier so den, den, die, einen, ich muss nicht dazu sagen, ich finde es auch super anstrengend, wenn alle immer Eildoppelpunkte vorschreiben jedes Mal und dann ist es nicht unbedingt eine Eilmeldung. Aber ähm Es ist doch schon auffällig, dass explizit dieses Beispiel gewählt wird.
26:41 Gavin Karlmeier
Ja, genau. Also sagen wir so, es gibt schlimmeren Clickbait als eine Breaking News.
26:46 Franziska Bluhm
Ja, wobei es glaube ich nicht nur um News geht, sondern um alle, die einfach Breaking davor schreiben.
26:49 Gavin Karlmeier
Ja.
26:50 Franziska Bluhm
Aber genau, ja. Das ist so. Wir haben ja neulich darüber gesprochen, wie sich die KI-Übersicht auf Klicks von Medienhäusern auswirkt. Spoiler, weniger Klicks. Aber ich habe hier jetzt etwas mitgebracht über das Futurism, eine sehr, sehr drastische Überschrift. gewählt hat. Und ich möchte da mit dir drüber sprechen, weil du zum einen Medienhäuser berätst, ich in Medienhäusern unterwegs bin und weil das Thema KI-Übersichten uns alle schon lange beschäftigt. Und zwar schreibt Futurism folgende Überschrift. Google SI-Übersichten verbreiten Fehlinformationen in einem möglicherweise beispiellosen Ausmaß in der Geschichte der Menschheit. Und das klingt jetzt erstmal Wie eine Clickbait-Überschrift, ne? Es klingt krass. Und deswegen habe ich mir diesen Text natürlich angeschaut. Und sie beziehen sich auf Zahlen, die das KI-Startup Umi, O-U-M-I, im Auftrag der New York Times erstellt hat. Also erstmal, die New York Times als Auftraggeber ist jetzt nicht unbedingt der schlechteste. Partner, wobei die natürlich durch KI-Übersicht auch Schaden nehmen, aber das nur so am Rande. Und zwar haben die analysiert, wie diese KI-generierten Zusammenfassungen eigentlich Performen. Und die Antwort ist erstmal gut, denn 91% der Google-KI-Übersichten sind richtig, Ergebnisanalyse. Da denkt man sich, na, ist doch erstmal nicht schlecht. Aber Futurism schreibt. Die eigentliche Zahl ist viel beeindruckender, denn 5 Billionen Suchergebnisse oder KI-Übersichten sind es ungefähr, die im Jahr hier verarbeitet werden. Also 5 Billionen Suchanfragen, die Google verarbeitet. Schreibt, äh, Futurism führt das also zusammen und sagt, die Anzahl der KI-Übersichten, die generiert wird, die ist ja extrem hoch. Also Hunderttausende pro Minute, sagt die Analyse. Bedeutet also, es werden pro Stunde mehrere Millionen falsche Antworten an die Leute ausgeliefert, weil wir sind hier nicht in dieser Umgebung einer von ChatGPT oder von Gemini, sondern du bist in dieser kleinen KI-Übersicht, die immer dann anschlägt, wenn du nach Dingen suchst, die nicht verwerflich sind. Übrigens dazu ein spannender Funfact, wir haben ja schon festgestellt, dass KI bei Sichten bei problematischen Inhalten Blaulichtmeldungen, Straftaten und so weiter gar nicht generiert werden. Was bedeutet, dass all die Medienhäuser, die vor allem Blaulichtmeldungen machen, von der KI-Übersicht weniger Schaden nehmen als die Medienhäuser, die viel SEO-Content machen oder unverfänglicheren Content, weil eben sie damit immer noch weiter oben in den Suchergebnissen landen. Aber das ist nur am Rande. Futurism geht so weit und sagt, Google hat eine Desinformations- Krise ausgelöst, weil wenn Menschen, und selbst wenn es nur 8% der Antworten sind, Menschen eine KI-Übersicht angezeigt bekommen, werden sie denen erstmal Glauben. Fidurism nennt das hier die kognitive Kapitulation, weil Menschen sogar bei falschen Antworten einer KI erstmal im Zweifel vertrauen werden. Das ist schon ein sehr düsteres, aber wahrscheinlich auch sehr realistisches Bild, ehrlicherweise.
29:52 Gavin Karlmeier
Ja, also ich finde, dass. Also du hast es jetzt sehr stark auf Medien bezogen, aber es ist ja ganz grundsätzlich, also man kann es ja ganz grundsätzlich auch betrachten. Wenn wir gucken, wie KI, Large Language Models sozusagen funktionieren, wie Gemini es ja dann eben auf der Übersichtsseite sozusagen auch ausspielt, oder Klot oder keine Ahnung, oder halt am Ende ja auch so lustige Chatbots, die halt irgendwelche Firmen irgendwie so zur Verfügung stellen. Dann ist es ja am Ende, also funktionieren die ja so, dass eigentlich Ich sag mal so, die Halluzinationen, also diese viel, viel oder falschen, falschen Ergebnisse am Ende ja eigentlich ein Feature sind. Das heißt also, wenn Texte auf Wahrscheinlichkeiten zusammengebaut werden, um es mal ganz knapp zu formulieren, dann ist es ja Dann ist es ja wahnsinnig schwer, dass es eben nicht passiert, dass dann eben alles wirklich ganz korrekt ist. Und ich finde diesen. diesen Einsatz von solchen Chatbots auch in der Kundenkommunikation oder eben auch, und das ist jetzt in dem Fall ja auch so, Es ist ja im Grunde für Google auch ein, hey, wir machen, wir zeigen mal, was für ein geiles KI-Tool wir haben, in der Hoffnung, dass die Leute halt auch dieses KI-Tool weiter benutzen. Und wenn Ich finde halt, du hast Vertrauen da rein und du hast ja gerade auch mit Google ein Produkt, was dir über Jahrzehnte hinweg irgendwie Ergebnisse geliefert hat, die. eigentlich ja immer besser geworden sind und immer und Menschen zufrieden haben lassen. Und ich finde Dass auch wenn es nur 9% sind, die halt hier falsch sind, du hast ja gerade gesagt, in der Masse ist es natürlich Millionen, aber ich finde auch überhaupt dieses Als Marke zuzulassen, dass dieses Versprechen, was ich eigentlich gebe, nicht mehr eingehalten wird und das als Feature Ich finde das wahnsinnig gefährlich. Also vielleicht ein kleines Beispiel aus meinem Alltag irgendwie. Ich habe letzte Woche, oder vorletzte Woche, ich weiß nicht genau, ich tüle gerade an meinem Newsletter-Tool rum. Und weil es bestimmte Leute gibt, die nicht auf meine Links klicken können, weil die Firmenfirewall diesen Link-Tracking-Service sozusagen automatisch blocken. Das heißt also, ich habe überlegt, ob ich halt irgendwie was Eigenes einbauen kann und habe halt mit dem Chatbot von meinem E-Mail-Newsletter Bedingster rumgeschrieben und was hat und dann hat mir dieses Tool empfohlen, ja mach doch das, das und das. So. Habe ich gemacht, ging nicht, also hat nicht funktioniert. Hab den menschlichen Support angeschrieben und der menschliche Support hat gesagt, ja Da hat die KI wohl was Falsches erzählt. Also es geht irgendwie so nicht und oder wenn dann nur mit großem Risiko, wir würden es empfehlen, das nicht zu tun. Also wie Und am Ende, ich war total sauer, dass halt mir ein Tool, was von einem Unternehmen bereitgestellt ist, mir nicht ein Ergebnis liefert, was sozusagen ja auch mit Hilfe dieses Tools möglich ist. und überlege jetzt sogar, das Ding halt zu wechseln, weil ich denke, so hey, das kann ja irgendwie nicht sein. Und ich glaube, dass es langfristig, dass es für Google aus meiner Sicht keine gute Strategie ist so eine Fehlertoleranz zuzulassen und oder gezielt sozusagen Ja, also gezielt sozusagen diese Fehler einzukalkulieren, weil ich glaube, dass sich das langfristig auf das Image dieser Marke, auf das Produkt sozusagen aus wirkt. So, lange Gerede, kurzer Sinn. Scheiße.
33:40 Franziska Bluhm
Nein, aber das Spannende ist, dass die Leute das ja, also Menschen überprüfen diese Antwort nicht, weil wir jahrelang gelernt haben, was aus dem Internet kommt. Das stimmt erstmal.
33:49 Speaker 3
Richtig.
33:50 Franziska Bluhm
Du hast das bei Google eingegeben, hast das erste Ergebnis gefunden und so weiter. Also die Studie hier bezieht sich auf 8% der NutzerInnen. Ist die Zahl, die sie nennen, bei der überhaupt eine Antwort einer KI überprüfen. Eine andere Studie oder ein anderes Experiment, auf das sie sich beziehen, sagt, 80% der Fälle vertrauen allem, was eine KI sagt. Google selber sagt aber Diese Studie weist gravierende Mängel auf. Sie spiegelt nicht wider, wonach die Leute tatsächlich suchen. Okay, was sagen denn Google-eigene Tests? Futurism schreibt das auch und sagt, Googles eigene Tests zeichnen ein nicht weniger vernichtendes Bild. Eine interne Analyse von Gemini 3 ergab, dass das KI-Modell in 28% der Fälle falsche Informationen liefert. Google selber sagt aber, die KI-Zusammenfassungen seien genauer, da sie vor der Beantwortung auf die Suchergebnisse zurückgreifen, die darunter stehen. Gemini 2 hat übrigens 37%. der Fälle nicht begründet, die da ausgespielt wurden. Also da wurde nicht gesagt, wo es eigentlich hergekommen ist. Und da habe ich nämlich auch eine kleine Anekdote aus meiner Arbeit, weil ich mal. angerufen wurde von einem Lokalsender, habe ich glaube ich hier schon mal erzählt, aber weiß ich nicht, die gesagt haben, wir haben ein Problem. Und zwar wurde bei uns in der Stadt eine Veranstaltung abgesagt. Und wenn du danach suchst, warum diese Veranstaltung abgesagt wurde, steht da, aus gesundheitlichen Gründen des Veranstalters meldet Radio. Und das Problem war, das Radio selber hat gar nichts darüber gemeldet, weder im Radio noch online. Die haben nur berichtet, dass diese Veranstaltung abgesagt wurde. Das heißt, sie wurde wild halluziniert. Aber Leute, die auf diese Veranstaltung wollten und auch die Veranstalter, riefen bei diesem Sender an und haben gefragt, woher keime diese Information Und die haben gesagt, wir haben das nicht gemacht. Also auch da sieht man, das ist ein großes Problem, was eben in diesen KI-Übersichten am Ende steht.
35:34 Gavin Karlmeier
Ja und wenn ich halt also auch aus der aus meinem eigenen Nutzungsverhalten oder so, ne, ich google etwas und Ich weiß nicht, ob, keine Ahnung, ob das so ist, aber ich habe das Gefühl, dass halt die Sachen, die halt dann ausgespielt werden in der KI-Zusammenfassung, halt meistens auch echt veraltet sind. Also so wie du es jetzt gerade auch gesagt hast. Offenbar werden diese ganz aktuellen Medientexte, wie auch immer ja auch, wo halt viel Aktualität drin wäre, nicht berücksichtigt. Keine Ahnung, ob das weil das über die Google News-Suche dann auch nur käme oder wie auch immer und die da nicht angebunden ist, keine Ahnung. Aber auf jeden Fall sind das wirklich häufig sehr, sehr schlechte Zusammenfassungen. Und Ja, wenn ich Google wäre, ich würde mir das nicht leisten, so mit dem Vertrauen meiner Nutzerinnen und Nutzer zu spielen. Wenn gerade vor dem Hintergrund, dass ja sowieso schon viele einfach wirklich zu ChatGPT gehen und sagen, ja sag mal, was ist denn da gerade hier los oder wie auch immer. Also ich wäre vorsichtig.
36:41 Franziska Bluhm
Weißt du, wie viele Menschen in der EU im Monat ChatGPT nutzen?
36:45 Gavin Karlmeier
Viele.
36:46 Franziska Bluhm
Ja, 120 Millionen.
36:49 Gavin Karlmeier
Ja.
36:49 Franziska Bluhm
Und das ist deswegen interessant.
36:52 Gavin Karlmeier
Oder im Monat oder wie sind die Zahlen auf? Was ist das?
36:56 Franziska Bluhm
Monatlich aktive Nutzer aus dem letzten Jahr. Das ist deswegen so interessant, weil ja in der EU der DSA für alle Plattformen gilt. die mehr als 45 Millionen monatlich aktive NutzerInnen haben. Das möchte die EU jetzt schließen, dieses Problem, und möchte Chat-GPT-Stenger in die Verantwortung nehmen und stärker regulieren, weil ChatGPT wird jetzt eine Flose, eine Very Large Online Search Engine. Also es gibt die Flops, Very Large Online Platforms und die Search Engine Engine Suchmaschine. Chat-GPT ist eigentlich beides nicht so richtig, aber sie wollen Chat-GPT jetzt eben trotzdem unter dieses. . unter diese Kategorie fassen, damit eben sich auch ChatGPT darum kümmern muss, zum Beispiel illegale Inhalte von den Plattformen zu nehmen. Vorbereitung, äh, Vorkehrungen gegen Verbreitung von illegalen Inhalten vorzunehmen, Transparenzregeln für Werbung einzuhalten, was interessant ist, weil OpenAI damit eben ja auch rumexperimentiert. Daten für ForscherInnen zur Verfügung stellen. Das gehört dazu. Transparenzberichte erstellen, was interessant ist. Und, wenn sie dagegen verstoßen, gelten extrem gefährliche Regel, äh, Strafen, nämlich Bis zu 6% des weltweiten Jahresumsatzes der Vollständigkeit halber. Bislang gab es einmal eine Strafzahlung, das waren 120 Millionen Euro gegen X. Ähm, und das ist interessant. Also damit gilt eben jetzt auch für ChatGPT der DSA. Also galt davor schon, aber jetzt in einem stärkeren und massiveren Umfang.
38:23 Gavin Karlmeier
Zwei Aspekte, die ich daran spannend finde, ist halt zum einen dieses So wie wir es ja gerade schon gesagt haben, also die Leute nutzen es als Suchplattform. Und die wurde es auch ein kategorisiert, also total spannend und der andere Aspekt ist halt Naja, jetzt muss OpenAI relativ schnell erwachsen werden und sich halt im Grunde professionalisieren in all ihren Strukturen ohne. gute Erlösströme zu haben. Also es ist interessant, auf jeden Fall, was das mit diesem, was da in den nächsten Monaten bei OpenAI passieren wird.
38:54 Franziska Bluhm
Ja, absolut. Das Handelsblatt zitiert die Kommission oder bezieht sich auf die Kommission und sagt, je stärker ein System bestimme, welche Informationen NutzerInnen sehen, desto größer würden die Anforderungen an Transparenz, Risikokontrolle und Rechenschaftspflicht. Das Interessante ist aber, die Leute nutzen das in der Suchmaschine. Es ist aber ja eigentlich keine Suchmaschine. Heißt, das ist in dem Fall extrem schwierig für OpenAI, diese Dinge einzuhalten, weil. Naja, die Trainingsdaten sind offenbar einfach nur irgendein großer, grauer Klumpen, aus dem jedes Mal irgendetwas rausgezogen wird und ja auch jedes Mal was anderes. Wenn wir beide jetzt zehnmal die gleiche Frage an ChatGPT stellen, bekommen wir wahrscheinlich 20 unterschiedlich laute Antworten. Heißt, das ist alles gar nicht so easy, wie das am Ende in der Umsetzung aussieht, klingt aber jetzt erstmal ganz gut.
39:42 Gavin Karlmeier
Das ist die Blackbox, ne? Also im Grunde, du hast ein System geschaffen, und das ist natürlich, das ist das Feature, ne, das auf Basis von Wahrscheinlichkeiten Texte, Inhalte, wie auch immer, Bilder und Code oder wie auch immer generiert wird. Und da Transparenzrichtlinien anzulegen, ist auf jeden Fall spannend und Herausforderung und wird aber kurz über lang sicherlich alle treffen.
40:04 Franziska Bluhm
Absolut, absolut. Vor allem würde ich mal davon ausgehen, dass viele dieser KI-Tools, die wir schon vorliegen haben, in Europa auch auf 45 Millionen monatlich aktive NutzerInnen kommen. Gemini Würde ich sagen, garantiert. Selbst bei Claude könnte ich mir so eine Zahl vorstellen. Also ein Drittel der NutzerInnen von ChatGPT in REU. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, ehrlicherweise. Und was ist denn mit Meta AI in WhatsApp? Auch da könnte man drüber diskutieren. Ob das nicht möglicherweise alles da reinfällt und ob wir das noch erweitern müssen über die Flobos, die Very Large Online Bots.
40:41 Gavin Karlmeier
Yes.
40:41 Franziska Bluhm
Bringen uns die Flobos. Kleine Randnotiz müssen wir gar nicht so tief reingehen, aber die US-Regierung ist übrigens jetzt in Berufung gegangen gegen Anthropics. Das Pentagon hatte Enthropic als Supply Chain Risk eingestuft, bedeutet die. . Alle Unternehmen, die für die Trump-Administration arbeiten, dürfen nicht Claude im Einsatz haben, weil sie sonst ein Lieferkettenrisiko mit sich brächten. Anthropic ist dagegen vorgegangen vor Gericht, hat eine einstweitige Verfügung, so heißt das, er wirkt, dass dieses Verbot eben noch nicht gilt. Und die Regierung ist dagegen jetzt in Berufung gegangen. Wie gesagt, eher eine Randnotiz der Vollständigkeit halber. Es war ein bisschen zu erwarten und dafür sind rechtliche Mittel ja auch da. Hochinteressant, aber ich habe versprochen, dass der Haken dranbleibt, also muss der Haken auch dranbleiben.
41:32 Gavin Karlmeier
Dem kann ich nichts hinzufügen, super. Für die Chronistenpflicht.
41:39 Franziska Bluhm
So, jetzt haben wir aber mit Großbritannien ja ein Land bei uns vor der Tür, das nicht in der EU ist, was für Großbritannien und für die EU. . Hochschade ist, glaube ich, und alle bereuen das ein bisschen, was sie da getan haben, hoffe ich. Aber das gibt ihnen eine gewisse Freiheit, was Regulierung angeht. Sie haben eben diesen Online- Safety Act, der dem DSA so ein bisschen ähnlich ist. Und die haben aber auch die Möglichkeit, dadurch ein bisschen schneller sich zu bewegen und Entscheidungen zu treffen. Und dort gibt es jetzt nämlich ein neues Gesetzesvorhaben. Das wurde in der letzten Woche vorgestellt. Nachdem die britische Regierung die Möglichkeit hat, Tech-Bossen, wenn sie KI-generierte sexuelle Darstellungen nicht löschen. die im Zweifel sogar persönlich zur Verantwortung ziehen können. Also die Chefs von großen Tech-Unternehmen müssen im Zweifel selber dafür haften. Und zwar explizit schließt es auch Geld und Gefängnisstrafen mit ein.
42:37 Gavin Karlmeier
Das heißt also demnächst darf Elon Musk nicht mehr nach Großbritannien reisen.
42:43 Franziska Bluhm
Er dürfte schon, er müsste dann halt nur sofort seinen Haftantritt loslegen. Ja, ganz genau das bedeutet es.
42:48 Gavin Karlmeier
Aber bin ich gespannt, ob wie ernst sozusagen Großbritannien das dann auch macht und wie stark sie das wirklich weiterverfolgen, ähm, gerade Vor dem Hintergrund der diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Großbritannien oder Europa auch insgesamt. Ich bin sehr gespannt. Oder ob sie da ähnlich agieren, sage ich jetzt mal so, ähnlich vorsichtig agieren, wie wir es halt gerade auch in Europa erleben, also in unserem Europa.
43:16 Franziska Bluhm
Also ich finde das, also ja, Großbritannien hat da jetzt schon eine sehr scharfe Formulierung, finde ich, gefunden, gesetzlich. Aber die Frage ist halt in der Tat. Kommt das denn tatsächlich zum Einsatz? Papiertiger oder nicht? Ganz genau, Papiertiger oder nicht. Ich habe dieses Wort ja erst neulich gelernt und seitdem kommen wir es die ganze Zeit unter. Ich weiß auch nicht.
43:33 Gavin Karlmeier
Mega, oder?
43:35 Franziska Bluhm
Ich finde es mega. Ich arbeite übrigens, kleine Meldung, hier, kleine Anekdote. Mir wurde gesagt, ich soll öfter abschweifen. Aber ich will was erzählen, das ist nicht richtig abschweifen. Ich habe damals hier ja schon mal angekündigt, dass ich daran arbeite, den kompletten Podcast zu transkribieren und dass ich das gerne durch Super machen würde und so. Und das macht massive Fortschritte für alle, die jetzt irgendwie im Geheimen, ohne mich darüber in Kenntnis zu setzen, daran auch gearbeitet haben meldet euch lieber schnell mal, weil ich habe jetzt hier schon 562 Transkriptdateien im Markdown mit SprecherInnenerkennung und Timecodes vorliegen. Ich kann jetzt bald mal schauen, ob mir der Begriff Papiertiger vielleicht in diesem Podcast nachweislich doch schon mal früher untergekommen ist und ich mich einfach nicht erinnere.
44:18 Gavin Karlmeier
Es ist eine sehr wichtige große Recherche.
44:26 Franziska Bluhm
Dazu aber später mehr. Es gibt bald Details dazu. Jedenfalls finde ich das trotzdem. Ich habe so gemischte Gefühle. Auf der einen Seite. Finde ich, du musst Maßnahmen ergreifen, um diese Tech-Unternehmen davon abzuhalten, sich so zu verhalten, wie sich Grog XAI Anfang des Jahres verhalten konnte. Und Offensichtlich gibt es keinerlei Angst vor Geldstrafen, weil, was willst du machen, 700 Millionen US-Dollar Vermögen sofort beschlagnahmen? Das wäre kein. . Wie heißt es verhältnismäßiges Rechtsmittel am Ende? Aber zu sagen, nee, du hast hier im großen Stil die Verantwortung dafür getragen, dass. sexualisierte Inhalte von Menschen erstellt wurden, gegen ihren Willen, also musst du auch dafür gerade stehen, ich kann denen was abgewinnen am Ende.
45:14 Gavin Karlmeier
Nein, also ich kann dem auch was abgewinnen und ich finde auch alleine, dass es so eine Regelung gibt. Und auch wenn Auch wenn es erstmal nur ein Papiertiger ist, sage ich jetzt mal so, ist es aber trotzdem ja schon mal ein Signal, dass man sowas scheiße findet und dass man sich dagegen stellt. Also ich finde, das ist ja schon mal das Allerwichtigste was überhaupt passieren kann. Und natürlich wäre es auch gut, wenn dann eben das ganze Konsequenzen hat, logischerweise, und man auch weiter in der Durchsetzung ist, aber Dass es sowas überhaupt erstmal gibt, ist schon auf jeden Fall sehr zu begrüßen. Und wenn man überlegt, wie schnell sie da jetzt ja auch gehandelt haben, ist das ist, also zumindest wirkt es jetzt auf mich so, vielleicht haben sie ja auch nicht so schnell daran gearbeitet, aber es wirkt auf mich so zumindest so, würde ich sagen, ist das Ist das schon ein ganz guter Schritt und ich hoffe jetzt einfach mal auf die britische Regierung, dass sie da weiter dran bleiben
46:09 Franziska Bluhm
Ja, absolut. Ich finde auch, dass damit eine ganz gute Signalwirkung ausgestrahlt wird in der Frage Hier freie Rede, Section to 30. Wie viel kannst du eigentlich den Plattformen vorwerfen, welche Inhalte auf ihnen stattfinden und welche nicht, weil hier geht es eben nicht darum, was jemand anders hochgeladen hat, sondern. was diese deine Plattform generiert hat. . Und zwar klar, jemand hat einen Knopf gedrückt, aber trotzdem. Es nimmt ein bisschen auch den Hersteller der Waffe mit in Verantwortung. Und ich finde das nicht falsch. Persönliche Meinung.
46:44 Gavin Karlmeier
Nee, bin ich bei dir.
46:46 Franziska Bluhm
So, wir bleiben kurz in der rechtlichen Welt. Wir kommen aber zurück in die EU. Ich habe noch zwei Berichte. die ich mitbringen, äh, mitbringe heute. Und zum einen ist das der Jahresbericht 2025 von Hate Aid. Wir erinnern uns, Hate Aid ist einer der Trusted Flaggers. Sie schreiben selber, seit dem 2. Juni 2025 ist Hate Aid. Als Trusted Flagger im Sinne des Artikels 22 DS8 zertifiziert. Das ergibt Ihnen die Möglichkeit, dass Sie rechtswidrige Inhalte an Online-Plattformen melden können und die Online-Plattformen diese mit gesteigerter Priorität umsetzen müssen. Das ist kein Zitat, sondern habe ich jetzt einfach so dazu erzählt. Gleichzeitig muss das alles dokumentiert werden und so und deswegen haben sie diesen Jahresbericht rausgebracht. Das Ergebnis ist, sie haben 420 rechtswidrige Inhalte gemeldet. Haha, for 20. Elon Musk gefällt das, aber 64,52% der als rechtswidrig gemeldeten Inhalte wurden entfernt. Nur auf insgesamt 72% der Meldungen wurde eine Entscheidung im Sinne des Artikel 16 durch die Online-Plattform mitgeteilt. In den Fällen, in denen eine Entscheidung mitgeteilt wurde, wurden sie aber zu 91% entfernt. Das heißt, wenn sie keine Löschungen vorgenommen haben, haben sie das meistens auch nicht zurückgewogen. gemeldet an HateAid. In 3% der Fälle wurde aber mitgeteilt, dass keine Entscheidung getroffen wurde. 25% der Meldungen blieben gänzlich unbeantwortet So, weißt du, was ich. Also das Ergebnis ist, dass ungefähr zwei Drittel aller Inhalte, die Sie als rechtsfriedrig gemeldet haben, dann auch tatsächlich gelöscht wurden. Ein Drittel nicht. Und ein Viertel aller Meldungen keine Reaktion mit sich bracht, äh, ausgelöst hat durch die Plattform.
48:28 Gavin Karlmeier
Also immerhin, ne? Zwei Drittel. Aber natürlich wäre eine größere Zahl noch besser, logischerweise. Und natürlich auch, äh, und auch dieses irgendwie, das Ghosten so ist natürlich ja auch so eine Sache, die ich schwierig finde.
48:45 Franziska Bluhm
Ja, ich stimme dir dazu, aber ich habe so einen Gedanken, den ich hier mal so reinschmeiße. Weiß nicht, ob der was, ob der jetzt einfach zu nicht zu Ende gedacht ist oder ob da vielleicht was drinsteckt. Also das Problem ist ja, Hate Aid ist ein Verein, der sich genau gegen Bekämpfung von Hass im Internet einsetzt. Das ist ihre Mission und die machen das fantastisch. Toller Verein haben wir auch letztes Jahr hier dazu aufgerufen, dass man da ja wundervoll auch mal ein paar Euro hinbringen kann als Spende zum Beispiel. Aber sie sind kein Gericht. Das heißt, sie melden im Zweifel auch Inhalte von Hassrede, die vielleicht nicht zwangsläufig, und das stelle ich jetzt, ich kenne die Inhalte selber natürlich nicht – nicht zwangsläufig auch als Beleidigung gelten. Die Tech-Plattformen selber sind auch kein Gericht, sondern sie überprüfen, was ist nach unserem Ermessen rechtswidrig. Und was verstößt vielleicht auch noch gegen die Community Guidelines, was verstößt, aber vor allem gegen den DSA. Das heißt, hier sind natürlich ExpertInnen, die diese Entscheidung treffen, aber keine RichterInnen. Wenn die Zahl jetzt 100% gewesen wäre. Hätte das in der Öffentlichkeitsdarstellung den Schluss zugelassen, da wird alles gelöscht, was die Trusted Flagger einfach dahin schicken. Dass die Zahl nicht 100% ist, lässt aber den Schluss zu, dass es zumindest nochmal eine zweite Überprüfung gibt. Und das finde ich erstmal nicht schlecht, auch wenn die Überprüfungen jetzt im Zweifel von Tech-Unternehmen, die im Zweifel. nicht für die NutzerInnen entscheidend getroffen werden. Aber ich hoffe, du verstehst, was ich meine.
50:11 Gavin Karlmeier
Ich verstehe, was du meinst. Also mir geht es eher um dieses, ähm, es gibt trotzdem. Das Gap zwischen ein Drittel und ein Viertel, ich weiß grad nicht wie viel's ist, aber du wirst es mir gleich ausrechnen. Ein Zwölftel? Oder? Oh shit, egal, ich will jetzt.
50:25 Franziska Bluhm
Wir machen dir keinen Mathe.
50:29 Gavin Karlmeier
Also dieses Nicht-Reagieren, das ist eher das, worauf ich jetzt hinaus wollte. Also ich wollte gar nicht, also ich stimme dir zu, es ist total sinnvoll. Also es ist auch okay und es gehört ja zu diesem Prozess auch mit dazu, dass man nicht allem Recht gibt, sondern halt im Grunde ist bei Beschreibung bestimmten Sachen ja vielleicht auch irgendwie gerade eine Grauzone gibt oder halt irgendwie man sagt, ja, ne, da stehen wir jetzt nicht dahinter oder wie auch immer und vielleicht ist auch Hateck dann an manchen Stellen doch ein bisschen zu Zu hart sozusagen, keine Ahnung, ne? Also aber ich finde eher so diese, wirklich dieser Punkt, gar nicht zu reagieren auf bestimmte Beiträge und also die möchte ich, also welche waren es, auf die gar nicht reagiert worden sind, das fände ich weniger spannend.
51:08 Franziska Bluhm
Ja, ich stimme dir komplett zu. Und wir bleiben noch kurz im Berichtswesen, kleine Meldung nur. TikTok hat den ersten Transparenzbericht zur Entfernung von Hassrede in der EU veröffentlicht. Jetzt es gibt immer Leute, die sagen, ja, Hassrede ist aber kein Straftatbestand. Ja, aber Beleidigung ist es, Drohung ist es. Also es gibt schon einige Straftatbestände, die eben als illegale Hassrede zusammenfassbar sind und nach dem DSA müssen eben auch diese Inhalte dann entfernt werden. TikTok Wie TikTok damit umgeht, das haben wir hier mit Sanjo-Yoon ja schon mehrfach besprochen. TikTok ist jetzt nicht die beste Plattform, wenn es darum geht, einen einfachen Weg zu finden, Inhalte nach DSA zu melden. Aber es haben wohl trotzdem einige Leute gemacht und zwar insgesamt. 56. . 549 NutzerInnenmeldungen zu illegalen Inhalten mit Bezug auf Hassrede sind eingegangen innerhalb des zweiten Halbjahres, also knapp 60. 000. Davon waren betroffen 30. 000 verschiedene Inhalte. Das heißt, im Schnitt wurde jeder Inhalt, der illegaler Inhalte oder ein illegaler Inhalt zum Thema Hassrede war. Zweimal ungefähr gemeldet, das finde ich sehr interessant. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit für so eine Meldung lag bei drei Stunden, sagt TikTok selber, was ich. . Auch interessant finde. Da ist aber dazu, wie Sie selber sagen, verschiedene Ansätze zur Erkennung und Entfernung eingesetzt wurden, wie Computer-Vision-Modelle, die Objekte identifizieren, die gegen die Richtlinien verstoßen, wie Embleme und Logos. Audioerkennung, die Audioaufnahmen erkennt, finde ich eine sehr gute Erklärung, danke. Und Textprüfung und jetzt kann ich mal raten, was Textprüfung erkennt. Ja, das ist so im Grunde der Kern dieses Berichtes. 88,7% der von NutzerInnen gemeldeten Inhalte wurden innerhalb von 24 Stunden überprüft. Und 96,3% der Inhalte, die TikTok entfernt hat, wurden schon zuvor durch einen Nutzer gelöscht. Das finde ich auch interessant.
52:58 Gavin Karlmeier
Weil sie von anderen Leuten darauf hingewiesen sind oder aus welchem Grund? Oder weil sie einfach mal was getestet haben und ja, es ist spannend.
53:05 Franziska Bluhm
Ich kann es nicht sagen. 96% der Inhalte, die TikTok wegen Verstöße entfernt hat, wurden bereits vor der Meldung durch einen Nutzer gelöscht.
53:15 Gavin Karlmeier
Kriegst du eine Meldung, wenn du, wenn dein Text, äh, wenn dein Text, sage ich schon, wenn deinen Inhalt auf TikTok irgendwo gemeldet wird? Also kriegst du irgendwie so einen Warnhinweis oder so? Dann könnte ich es mir erklären.
53:27 Franziska Bluhm
Nee.
53:27 Gavin Karlmeier
Aber ich bin kein TikTok-Pro.
53:31 Franziska Bluhm
Ich kann es ja auch nicht, also, nee, kann ich dir nicht sagen. Vielleicht kann das jemand anders im Discord auflösen. www. hakenrenn. org sind über 2250 Leute, die alle diesen Podcast hier begleitend hören und kommentieren. Und wenn der Podcast gerade nicht läuft, extrem viele schlaue Sachen in diese Kanäle schreiben, die wir da haben. Das ist ein ganz, ganz, ganz, ganz toller Ort im Internet. Ich meine das ganz ernst und freue mich immer über jeden und jede von euch, die da hinzukommen, weil das einfach, das macht alles sehr viel Spaß dort. Kommt vorbei, www. hagner. org kostet gar nichts. Und Franzi ist auch da.
54:04 Gavin Karlmeier
Absolut.
54:05 Franziska Bluhm
So. Ich habe noch, bevor ich dich entlasse, ich kann dich natürlich nicht entlassen, ohne dass wir dieses Spiel hier miteinander spielen. Augenblick. Kommt sofort. Ich habe heute ein anderes Setup. Funktionen und Emotionen. Und da muss ich mich erstmal reinfriemeln. Also, du kennst das Spiel, ich erzähle dir eine Funktion und du gibst mir deine Emotionen. Bist du bereit, Franzi?
54:30 Gavin Karlmeier
Ich bin bereit und ich freue mich.
54:32 Franziska Bluhm
Okay. Für die erste Funktion heute habe ich einen kleinen Soundschnipsel mitgebracht vom Coachella. Where threats it forgestelled had. And that's a conden, los geats.
54:53 Speaker 4
Conversation. Shout out to Lauren who did do that on Wednesday for the Survivor episode. But you can imagine Lauren in the future will be able to start a live chat, add a few other collaborators with her who can send messages into it, and then people can subscribe to the channel.
55:18 Franziska Bluhm
Also, was hat der Mann da gesagt? Der Mann sagt, um ich kann ja gleich auf seinem Namen übrigens, glaube ich. Sagen, hoffe ich. Moment. Also er sagt, wir möchten eine Real-Time-Conversation Plattform sein dafür, was in der Welt gerade los ist. Was interessant ist, weil Threads eben durch die Algorithmen extrem naja, extrem wenig echtzeitig ist, muss man dazu sagen. Naja, Connor Hays war das übrigens, Head of Threats. Connor Hayes. Und deswegen haben sie sich ein Tool überlegt mit dem Namen LiveChat. Was ist LiveChat? Das ist die Möglichkeit in, äh, also er erklärt das so, es fühlt sich so an wie ein Groupchat mit Leuten. Aber andere Menschen können ihm folgen. Ich brechte das mal runter. Threads bringt die Broadcast-Listen und nenne das einfach anders.
56:08 Gavin Karlmeier
Ja, also als ich zugehört, also eben was er so gesagt hat, dachte ich erst so, hä, also kann man jetzt live gehen auf Threads? Das war so der andere Gedanke, aber ja, wahrscheinlich sind es die Broadcastisten. Ja du Boah, ähm, Mega. Wie schön, dass ich das jetzt auch auf Threads haben darf. Ich meine, es ist logisch und konsequent am Ende des Tages, nur dass du, dass du das, was auf Instagram ja auch irgendwie schon ganz gut funktioniert hat, jetzt eben da auch da machst. Aber mich lässt es irgendwie, also so ganz persönlich lässt es mich relativ kalt.
56:41 Franziska Bluhm
Ja, kann ich Gut verstehen. Vielleicht lässt sich das nicht kalt. Du kannst jetzt Instagram-Kommentare 15 Minuten lang nach dem Posten noch bearbeiten.
56:50 Gavin Karlmeier
Keine Tippfehler mehr. Beziehungsweise, wenn ich, ich muss mich an den, äh, muss es innerhalb von 15 Minuten merken, dass ich. Mich vertippt habe oder dass ich irgendwie. Ja, grundsätzlich mag ich sowas, wenn ich nochmal was editieren kann, weil manchmal sieht man das dann ja auch irgendwie, wenn, ja, und ist dann doch ein bisschen peinlich oder man will noch was ergänzen oder was auch immer. Finde ich grundsätzlich super.
57:12 Franziska Bluhm
Aber warum nur 15 Minuten?
57:13 Gavin Karlmeier
I don't know.
57:14 Franziska Bluhm
Damit du nicht drei Tage später da was anderes hinschreiben kannst und die Leute das aber alle geliked haben, vermutlich. Ja, wahrscheinlich. Damit die meiste Sichtbarkeit halt, die entsteht wahrscheinlich eher nach so später als nach 15 Minuten. Finde ich okay. Okay, dann das vermerke ich so hier auf meinem Dokument.
57:31 Gavin Karlmeier
Wäre gut.
57:32 Franziska Bluhm
Bloom approved. YouTube hat neue Premium-Extras. Yay! Eigentlich zwei, eine heißt On the Go Und sieht aus wie YouTube Music und du hast eine auf Bewegung und Bedienbarkeit zugeschnittene Oberfläche für Videos. Man kennt das so ein bisschen als so Musik-Apps für Auto-Modus. Also du kannst halt dann beim Joggen zum Beispiel ein Video gucken. Und dann kannst du einen großen Button, weil du bist halt gerade joggenmäßig.
58:02 Gavin Karlmeier
Ich kann mir das sehr schlecht vorstellen, dass die Leute so. . Da bräuchtest du ja fast noch so einen, weißt du, so einen geilen Helm oder so, wo du dir das das Handy so einspannen kannst, damit du dein YouTube-Video beim Joggen gucken kannst. Oder eine Brille. Also ich, ja, oder eine Brille, das stimmt. Boah, ähm Ich weiß es nicht, ob die Welt auf sowas wirklich gewartet hat, ehrlicherweise.
58:26 Franziska Bluhm
Dann vielleicht überzeugt dich ja das andere YouTube-Preaming-Feature. Autospeed. Du kannst das aktivieren und dann werden, also ich zitiere mal hier von, ich glaube, Cashis Block, Kashis Blog. Und zwar schreibt Kashi. Ich glaube es ist Kashi, wenn nicht. Ich finde es gleich raus. Im Beispiel zeigt, bitte.
58:46 Gavin Karlmeier
Stadtgrimerhafen.
58:47 Franziska Bluhm
Ja, ich weiß nicht, ob der es ist. Ich habe den Link nicht reinkopiert, leider. Ich überprüfe das jetzt gleich, während du antwortest. Im Beispiel zeigt Google ein Kochvideo, bei dem sich ruhige Erklärphasen und eher langatmige Szenen anbieten, schneller durchzulaufen. Sobald es dann um Details geht, dürfte die Wiedergabe wieder normaler werden. Laut YouTube ist Autospeed aktuell nur auf Englisch verfügbar und reguliert sozusagen die Abwäsche. Abspielgeschwindigkeit dynamisch an den Verlauf des Videos. Also Dinge, die du langweilig findest, ja Kashis Brock übrigens, sobald das Video ein bisschen langatmig wird, wird es automatisch schneller.
59:19 Gavin Karlmeier
Aber wer entscheidet, also woran merkt YouTube, dass es jetzt hier gerade langweilig wird? Und das ist doch eine Ermessenssache des Nutzers, oder? Finde ich komisch, wenn ich ehrlich gesagt habe.
59:31 Franziska Bluhm
Ach, jetzt willst du damit etwa sagen, dass YouTube seine Videos nicht richtig auslesen kann?
59:37 Gavin Karlmeier
Naja, ähm. . . Keine Ahnung, ich meine am Ende, wenn ich es bei, wenn ich bei es bei Insta oder bei links oder auch bei den Shorts kannst du ja mit dem Finger dann irgendwie regulieren, was es irgendwie schneller geht. Und das ist ja sozusagen dann automatisch.
59:57 Franziska Bluhm
Okay. Halte ich die Summe dazu. Ich finde das ganz, ganz schrecklich. Also, ich bin aber auch, also es gibt ja Leute, die hören das hier auf zweifache Geschwindigkeit. Liebe Grüße, ihr alle, das ist okay. Ich bin 1,2. Ich höre das alles auf einfach, weil ich denke mir, Menschen reden ja so. Und jemand hat das Video ja so gebaut, wie es gebaut ist, weil Menschen in dieser Geschwindigkeit reden. Das muss sich jetzt nicht künstlich verändern, weil mein Gehirn komplett frittiert ist von Algorithmen. Das ist einfach, muss man glaube ich nicht tun. Okay. Ist so mein Gefühl, aber wer bin ich? Who am I? So. Mehr habe ich nicht, Franzi. Das war's für heute.
01:00:34 Gavin Karlmeier
Wir brauchen noch eine Versöhnlichkeit.
01:00:38 Franziska Bluhm
Und ich hätte, also ich alle, naja, sagen wir so, wir haben ja jetzt Mittwoch offiziell. Moment.
01:00:51 Gavin Karlmeier
Versöhnlichkeit des Tages.
01:00:56 Franziska Bluhm
Bitte.
01:00:56 Gavin Karlmeier
Naja, wir haben ja jetzt Mittwoch, das heißt also, ihr hattet es am In der Montagsausgabe ja noch nicht drin. Aber dass so eine Wahl in Ungarn irgendwie so ausgeht, wie sie ausgegangen ist, ist das nicht irgendwie auch eine Versöhnlichkeit?
01:01:10 Franziska Bluhm
Ich würde sagen, ja.
01:01:11 Gavin Karlmeier
Guck mal, haben wir eine gefunden?
01:01:13 Franziska Bluhm
Haben wir eine Versöhnlichkeit gefunden. Okay, ich bin auch, ich bin jetzt versöhnt. Franzi, das war sehr schön. Vielen Dank, dass du da warst. Rate mal, wer nächste Folge da ist.
01:01:20 Gavin Karlmeier
Boah, wenn jetzt, also wenn wir wieder im Game sind, dann kommt Nicole Dickmann.
01:01:25 Franziska Bluhm
So ist es. Nächste Folge mit Nicole Dickmann. Es passiert zufällig immer, aber irgendwie habt ihr eure Kalender aufeinander abgestimmt. Ähm genau, nächste Folge am Freitag mit Nicole Diekmann. Ich wünsche euch eine wundervolle Restwoche, dir auch liebe Franzi. Passt alle auf euch auf, abonniert ihren Newsletter Ihr findet ihn, wenn ihr Franzi Newsletter googelt, Blumen vielleicht noch. Aber nicht an die Firmenadresse schicken, dann kann man keine Links anklicken. Danke, Franzi.
01:01:49 Gavin Karlmeier
Genau so.
01:01:51 Franziska Bluhm
Mach's gut. Tschüss.
01:01:52 Gavin Karlmeier
Danke dir. Ciao.
01:01:56 Franziska Bluhm
Perfect