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Folge 566 · 22. April 2026 · 1:05 Std.

Ist das noch Social Media oder schon Empörungsindustrie?

mit Dennis Horn

Der erste Bericht der Expertenkommission ist da! Und es stellt sich als gute Idee heraus, Experten in diese Kommission zu laden.

Anders als in anderen Bereichen – in denen sich die Politik einfach 1:1 den Formulierungen aus Lobbytexten bedient. Na juhu. Außerdem wird Meta in den USA jetzt wegen der betrügerischen Werbung auf ihren Plattformen verklagt. Die allerdings sind gerade zu beschäftigt, diese Werbung zu löschen, weil sie Geburtstagparties für rechte Influencerinnen sponsern müssen. Eine schöne gute-Laune-Episode zum Mittwoch also!

➡️ Der Bericht der Expertenkommission: https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/284628/c22a5e3075220368a8591bca19ff288b/20260420-exertenkommission-kinder-und-jugendmedienschutz-bestandsaufnahme-data.pdf

Kapitelmarken

KI-unterstützt

  1. Hallo Dennis! (Und Tangle!)
  2. Der Expertenbericht der Bundesfamilienministerin
  3. Altersverifikation per Handgeste
  4. Meta wird verklagt wegen Scam-Werbung
  5. Meta sponsert rechtskonservative Influencerin
  6. Metas Kamerabrillen & Datenskandale
  7. TikTok: Gewinneinbruch trotz Wachstum
  8. Führungswechsel bei Apple
  9. Elon Musk vs. Frankreich
  10. DDoS-Angriffe auf Bluesky und Mastodon
  11. Anthropic führt Identitätsverifikation ein & die NSA nutzt Claude
  12. Tech-Lobbying in der EU
  13. Googles SynthID-Wasserzeichen in KI-Bildern reverse-engineert
  14. Allbirds wird zu Newbird AI: Der wildeste KI-Pivot der Saison
  15. Versöhnlichkeit des Tages

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:05 Gavin Karlmeier

Grüß dich Gevin, hallo Dennis. Das hier ist Ausgabe 566 von Hakendran.

00:13 Dennis Horn

Und was man daran erkennt, woran man erkennt, dass Dennis Horn da ist, die Episodenummer wird genannt.

00:19 Gavin Karlmeier

Ja, genau. Obwohl sie. Ach nee, dann sage ich mal, die steht ja eh da, dann sagst du wieder, nee, die steht nicht da, und dann haben wir dieselbe Unterhaltung, die wir hier schon von Bingo. Bingo und Singer. Wir müssen mit Tangle starten. Es steht hier so als Wort in unserem gemeinsamen Dokument. Und du kannst damit noch nichts anfangen. Ich kann damit noch nichts anfangen tatsächlich. So geht's wahrscheinlich nicht. Ich kann damit so viel anfangen wie Nicole letztens mit Jenga.

00:46 Dennis Horn

Ja, aber dafür hatte sie ja dann Lust auf eine Diskussion, das war ja auch gut. Absolut. Tangle ist eine App. über die wir hier so vor drei oder vier Monaten schon einmal gesprochen haben, die kommt von Menschen, die damals an Twitter und an Snapchat beteiligt waren, was eigentlich ein Hinweis darauf ist, sie sich mal anzuschauen. Und ich habe mir die installiert und dann durchläuft man so ein Onboarding-Prozess. Also ich bin, es gibt eine Warteliste und jetzt am gestrigen Dienstag bin ich in der Warteliste auf mal so weit nach vorne gerutscht, dass ich sie installieren durfte. Und dann gibt es einen Onboarding-Prozess und ich übertreibe nicht, der geht so 20 Minuten. Und du bekommst wahnsinnig viele Fragen gestellt die dich selber auch in persönliche Krisen stürzen können. Also so Fragen wie, was willst du im Leben noch erreichen? Vereist du lieber alleine oder mit Partnerinnen und Partner? Oder nimmst du sogar FreundInnen mit in den Urlaub? Also so ein kleiner Bravo-Psychologisch.

01:35 Gavin Karlmeier

Also so einen kompletten Max-Frisch-Fragebogen zu mal einschließlich mal.

01:40 Dennis Horn

Ja, ganz genau so. Und das machst du, das läufst du durch? Und dann landest du in einer, für die, die es bei YouTube oder PeerTube sehen, in einer Kalender-App und Mehr kann ich dir dazu nicht sagen. Also dann werde ich gefragt, what do you want to remember about today? Also woran möchtest du dich von heute erkündern? Und dann kannst du deine Reflexion hinzufügen oder kannst du auch Reflexionen dir empfehlen lassen von heute. Sowas wie Flying solo in this project means every decision is yours. Most people never give the give themselves that kind of autonomy.

02:17 Gavin Karlmeier

Das heißt, es ist sozusagen die App-Version von der härtesten Tür der Welt. Also du stehst vor Sven Marquardt und denkst, warum komme ich jetzt hier endlich rein? Und dann landest du in einem Starbucks. Ja, ungefähr so.

02:32 Dennis Horn

Es ist sozusagen eine Mischung aus Vision Board, Kalender und es gibt Social-Funktionen. Allerdings kenne ich niemanden, der bisher durch diese Durch die Warteliste durch ist. Das heißt, ich bin bisher der Einzige. Ich weiß aber auch nicht, ob das Dinge sind, die ich mit anderen Menschen teilen möchte. Oder Viase im wie Viase im Discord geschrieben hatte, was ich eine fantastische Beschreibung fand. Sie hat geschrieben Moment, ich such dir das raus, weil das ist. . Wir haben die Zeit, ne? Wir haben die Zeit, ne? Nimm sie dir. Sie hat geschrieben, sag doch mal, was du heute vorhast und die anderen sagen dir, ob das eine gute Idee ist. Ungefähr so ist Tangle. Also, wenn ihr auf dieser Warteliste steht, erwartet nicht zu viel.

03:14 Gavin Karlmeier

Okay. Na gut. Ähm Können wir uns eigentlich auch den einzigen deutschen Zahlensender-Podcast nennen? Wie ist das? Absolut. Kennst du einen anderen Absoluten oder? Kleiner Fun Fact, den die. F Fun F in a fact, den die um Blue Sky Nutzerin Sarah ausgegraben hat im Jahr zweitausendzwaundzwanzig. Wurde ein militärisch betriebener Kurzwellensender mit dem Namen UVB 76, das ist ein russischer Zahlensender, Von Piraten gekapert.

03:47 Dennis Horn

Und das ist einer, über den wir schon mal gesprochen haben, weil das ist einer der bekanntesten, das ist nämlich The Buzzer.

03:52 Gavin Karlmeier

Ja Und die haben dann über diesen Sender zwischen lauter Gepeople den Song Bad Apple ausgestrahlt, ein Musikstück aus dem japanischen Computerspiel. Das ist so ein bisschen zu so einem, also in der Szene kennt man das. Ja. Oh Mann. Ja, ich finde es gut.

04:12 Dennis Horn

Bad Apple ist auch vielleicht, das kommen wir vielleicht später nochmal drauf.

04:17 Gavin Karlmeier

Oh wow.

04:19 Speaker 4

Werbung Warum stundenlang am Website-Design fallen? Warum nicht einfach KI-passende Inhalte und Texte erstellen lassen? Und warum Der Konkurrenz online folgen, statt sie mit integrierten Marketing-Tools abzuhängen.

04:35 Speaker 5

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04:53 Gavin Karlmeier

Okay. Aber, also zu zu Beginn, wie ist das, hast du irgendwem versprochen, ähm, für heute in dieser Ausgabe von Haken dran nicht über das Social Media Verbot zu sprechen? Können wir da befreit aufspielen?

05:04 Dennis Horn

Also über das Verbot werden wir auch weiterhin sprechen. Ich bin allerdings nicht, also wir werden jetzt keine grundsätzliche Diskussion mehr erstmal führen können, glaube ich. Ist es okay für das?

05:12 Gavin Karlmeier

Ja, das ist, glaube ich, das ist ein guter Deal. Also wir diskutieren nicht nochmal über das Führen wieder. Ähm, aber wir müssen einen ausführlichen Blick werfen auf das, was Rechtsexperten, Kinderärztinnen, Psychologen, Pädagoginnen sagen. 18 von ihnen sitzen in einem Gremium und arbeiten seit September an Empfehlungen für einen besseren Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt, beauftragt von der Bundesfamilienministerin. Okay, also es gibt jetzt den ersten Sachstandsbericht und Du hast dich da eingegraben, sondern ich habe ihn gelesen für uns, damit wir es nicht tun müssen. Und ich würde sagen, unter dem Strich steht, dass diese Fachleute Sagen wir mal, die Erwartungen an ein Social Media Verbot dämpfen.

05:59 Dennis Horn

Also man muss das kurz einordnen. Die Familienministerin hatte ja zum Jahreswechsel angekündigt, dass bis zum Sommer eine Expertenkommission ein Vorschlag machen wird. Das ging vielen führenden Persönlichkeiten in der Politik nicht schnell genug, weswegen es viele Vorstöße gab, aber die Familienministerin hat auch immer wieder darauf verwiesen, es wird diesen Bericht geben. Dieser Bericht ist allerdings aufgeteilt in drei Arbeitsgruppen. Und die erste Arbeitsgruppe, die hat jetzt ihren Teilbericht sozusagen vorgelegt. Und das ist erstmal die Bestandsaufnahme. Also, wo befinden wir uns jetzt gerade in der Welt von Social Media, welche Gefahren Hat Social Media für junge Menschen, aber Spoiler auch für erwachsene Menschen. Und es ist eigentlich eine fantastische Grundlage, wenn du dich irgendwie in das Thema so einnörden möchtest. Weil das halt so eine unglaubliche Sammlung von Studien ist. Das steht alles. Ich kann euch diese 126 Seiten ans Herz legen. Ihr findet die auch in den Shownotes. Aber da übrigens ganz interessant, bemerken Sie halt der Funfact zu diesen 126 Seiten, der Dateiname hat einen Tippfehler. Da denke ich mir so: Wie passiert denn das? Also, da steht Exzertenkommission in der Datei. Aber dann war es zu spät fürs Familienministerium, das auch zu ändern, glaube ich, weil der Links schon an die Tagesschau gegangen ist.

07:13 Gavin Karlmeier

Nicht, dass die Tagesschau das zu einem Tippfehler in ihrer Einblendung im Hintergrund gemacht hat.

07:17 Dennis Horn

Vorsicht. Das kann natürlich auch schon. So, wir machen korrigieren. Auf dem serverbund. de liegt eine Datei, die heißt Exzertenkommission. Kannst du jetzt auch nicht mehr ändern, weil dann wäre die URL falsch. Großartig. Ich finde es mega. Man könnte schon Man müsste einen Verweis erstellen und so, aber das will man von Ministerien wirklich nicht erwarten. Also, erstmal macht dieser Bericht sehr viele Probleme auf, über die wir hier auch sprechen, die soziale Medien oder generell die digitale Welt für junge Menschen. Menschen eigentlich so mit sich bringen. Und das ist wirklich ein frappierendes Urteil, was da alles drin steht. Also es wird von Problemen gesprochen, wie zum Beispiel Beispiel, sexualisierte Gewalt, Täuschung, Manipulation, Dark Patterns, KI-generierter Identitätsdiebstahl, psychische Folgen, auch physische Folgen in Form von Bewegungsmangel. Durch soziale Medien oder eine hohe Bildschirmzeit, aber auch große Mängel in der Bildung junger Menschen. Also es wird erstmal schon gesagt, das ist alles nicht so richtig gut. Daneben legt der Bericht aber auch ganz, ganz viele positive Aspekte von sozialen Medien. Also den Mehrwert in der sozialen Verbundenheit, Chancen für marginalisierte Gruppen, politische Partizipation, die Möglichkeit einer Identität Qualitätsentwicklung, Meinungsbildung und so weiter und so weiter. Also es ist wirklich mein erster Impuls, und das habe ich auch bei Blue Sky dann gestern geschrieben. Mein erster Impuls war, womöglich war es einfach eine gute Idee, die Expertenkommission mit Experten zu bestücken. Und die waren aber nicht allein die Experten, sondern es waren auch tatsächlich Jugendliche daran beteiligt. Sowohl an diesem Teilbericht als auch an den anderen Teilen. Also die sitzen mit in dieser Expertenkommission. Und was ich ganz schön finde, ist, dass es wirklich nur eine Bestandsaufnahme ist. Es gibt keine Handlungsempfehlung und so weiter. Aber der Kommissionsvorsitzende, der heißt Olaf Köller und der wird von der Tagesschau mit zwei Sätzen zitiert, die ich sehr interessant finde. Der eine Satz ist. Es ist zu kurz gesprungen, nur über Altersbeschränkungen nachzudenken. Und der andere Satz ist, einer von Karin Prien selber, Familienministerin, die sagt. Dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt nicht durch Einzelmaßnahmen zu erreichen ist, weil es vorausschauende und kontinuierliche, weiterzuentwickelnde Gesamtstrategien braucht. Das sind Sätze, die kommen von Menschen, die sozusagen diesen Bericht schon kannten. vielleicht sogar an deren Entstehung beteiligt waren und auf Grundlage dieser Bestandsaufnahme erstmal sagen, naja, ein reines Verbot wird diese Probleme nicht lösen.

09:45 Gavin Karlmeier

Ja, okay. Also und gleichzeitig denke ich so hat uns der Wahl vor Augen geführt, wie sehr die Politik im Zweifelsfall auf Experten hört. Und auch das übrigens auch das Vorpreschen, bevor überhaupt dieser Bericht mal rauskam.

10:03 Dennis Horn

Ja, da das halte ich für ärgerlicher. Das hat der Wahl uns aber ja auch so ein bisschen gezeigt, dass am Ende selbst, also selbst wenn du Experten das die Ahnung haben. Gibt es immer eine laute Mehrheit, und wenn da noch jemand bei ist mit Geld, dann gibt es womöglich Veränderungen in die ein oder andere Richtung. Das hat uns der Wahl ja auch gelehrt, leider. So, aber in diesem Bericht steht noch ein großer Satz, und den will ich auch noch mitbringen. Die eine Studie stellte im Durchschnitt keinen Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Medien und dem Wohlbefinden fest, jedoch zeigten sich individuelle Unterschiede. Für vierundvierzig Prozent der Heranwachsenden Bestand kein Zusammenhang, 46% erlebten positive und nur zehn Prozent negative Effekte. So, auch das finde ich interessant. Ich weiß, da steht nicht drin und auch die Aussagen von Olaf Köller sagen nicht, es wird keine Altersbeschränkung geben. Aber die Aussage ist ja, das Verbot alleine wird es nicht richten. Und das ist jetzt gerade der Stand, mit dem das Familienministerium weitergeht und die Expertenkommission auch weitergeht.

10:59 Gavin Karlmeier

Viermal mehr so viel Raum für diese positiven Effekte in unserer Aufmerksamkeitsökonomie und für die Frage, was wir denn daraus machen könnten, wäre auch eine schöne Welt, oder?

11:10 Dennis Horn

Ja, finde ich auch. Also, wenn man das nutzen würde, dass wir eigentlich wissen, für die meisten Menschen hat das positive Effekte. Dann verstärken wir das doch und kümmern uns darum, dass diese negativen Effekte, dass die ausgemerzt werden. Ausgemerzt. Das ist ein Wortwitzig.

11:28 Gavin Karlmeier

Das ist witzig. Übrigens, ähm, Teil dieser ganzen Debatte ist die Diskussion über die Altersverifikation. In Frankreich wird sie umgesetzt von einem Startup, ohne zu stark in die Privatsphäre einzugreifen oder persönliche Daten zu sammeln. Dieses Startup kommt aus Montpellier, hat eine Lösung auf den Markt gebracht, die diese Altersbestimmung vornimmt. Achtung, anhand von Handbewegungen. So, wie funktioniert das?

12:05 Dennis Horn

Es gibt doch diesen Test, ob du Gen Z oder Millennial bist, wenn du zeigen sollst, wie man telefoniert. Ob du den kleinen Finger und den Daumen ans Ohr hältst oder ob du dir ein Telefon vor die Hand hältst. Oder mach mal ein Foto. Ob du so eine kleine Kamera imitierst vor deinem Gesicht oder ob du so ein Handy in der Hand hast.

12:21 Gavin Karlmeier

Ja, oder mach Herz. Machst du das mit Daumen- und Zeigefinger oder mit Zeige- und Mittelfinger? Oder sogar mit Das ist Zeiger- und Mittelfinger oder so, genau. So im Sinne von schaut PapierTube und YouTube nach.

12:34 Dennis Horn

Also Daumen- und Zeigefinger bilden sozusagen den unteren Schenkel des Herzens. Wie heißt es der Punkt, an dem Ankathete und Gegenkathete aufeinandertreffen?

12:47 Gavin Karlmeier

Ja, also, ähm Ich glaube, das ist nicht hinreichend abgrenzbar, dann auf konkrete Jahre, die ich alt sein soll, wenn ich nur mir das Herz angucke oder das Telefon. Ähm, diese Technologie basiert stattdessen auf wissenschaftlichen Studien aus den Neunziger Jahren, die einen Zusammenhang zwischen verschiedensten bestimmten Handbewegungen und dem Alter einer Person gezeigt haben und das menschliche Auge kann diese Unterschiede gar nicht sehen. Aber sie lassen sich messen. So, sie lassen sich messen. Wer den Test machen möchte, braucht eine Kamera und muss dann verschiedene Gesten nachmachen, die er irgendwie auf dem Bildschirm angezeigt bekommt. Ein Algorithmus wertet das aus und zwar mit einer Trefferquote. Das ist kein Witz. Von allgemeinen rund 98 Prozent. Bei den 16- bis 19-Jährigen, da sind wir jetzt sozusagen in diesem Spektrum, wo ja dann der Unterschied feststellbar ist, von 95 Prozent, aber immerhin. Der Kiesatz von einem der Macher dieses Startups ist, das Nervensystem lässt sich nicht überlisten. Ein 14-Jähriger kann nicht wissen, wie ein 18-Jähriger seine Hand führt.

14:00 Dennis Horn

Das ich finde, das klingt alles so unglaublich. Dass ich das irgendwie toll finde. Aber es könnte auch so eine Geschichte, so ein Firefestival-mäßig sein, dass hier einer alle an der Nase herumführt, an der Hand sozusagen. Aber also wenn das funktioniert. Mega. Aber man sagt doch auch, dass wenn du das Alter eines Menschen schätzen möchtest, musst du ihm nur auf die Hände schauen. Weil die Handalterung, die Hautalterung der Hand verrät mehr als das Gesicht.

14:29 Gavin Karlmeier

Man sagt auch an der Nase eines Mannes, erkennt man sein Johannes.

14:32 Dennis Horn

Ich glaube, das sagt man seit 50 Jahren schon nicht mehr. Nee, vielleicht wäre das die Altersverifikation, die wir brauchen. Welcher Spruch fällt dir ein? Und dann weißt du schon, okay, Boomer.

14:46 Gavin Karlmeier

Naja, also man hört aus Montpellier, man sei in Gesprächen mit Google, TikTok und Meta. Was ja tatsächlich eine interessante Technologie wäre, die datenschutzfreundlich funktioniert. Wir kommen im Verlauf dieser Ausgabe zu einem Unternehmen, das es auch mal wieder anders halten wird. Sprechen wir noch drüber. Bitte. So. Und jetzt aber zum Meta, was also wenn ihr euch fragt, warum euch auf Facebook oder Instagram manchmal offensichtlich dubiose Werbung angezeigt wird. Die mit Günter Jauch.

15:18 Dennis Horn

Dann hört ihr noch nicht lang genug Haken dran.

15:20 Gavin Karlmeier

Dann hört ihr noch nicht lang genug Haken dran. Und dann liegt das nicht unbedingt daran, dass Meta das nicht sieht, sondern möglicherweise daran, dass es sich für Meta sehr lohnt. Die Wired schreibt jetzt, dass Meta wegen genau dieser Scam anzutragt. Es geht konkret um Betrugsanzeigen, die eben oft mit Prominenten zum Beispiel für irgendwelche Investments sorgen. Und der Vorwurf in der Klage in den USA lautet jetzt auch konkret, Meta habe diese Werbeanzeigen nicht ausreichend gestoppt und sogar davon profitiert. Also nicht nur ein Moderationsversagen, sondern ein mögliches Geschäftsproblem. Wir kennen die internen Schätzungen von Meta, da hatten wir beide auch schon drüber gesprochen hier, dass bis zu 10 Prozent der Einnahmen aus solchen Anzeigen stammen könnten. Das heißt, das Problem ist nicht nur groß, es ist auch luxer Lukrativ. Und man könnte gleichzeitig jetzt sagen, na, dann löscht sie halt. Aber es gehört natürlich auch zur Wahrheit, dass Scam-Netzwerke hoch organisiert sind, ständig im Wandel technisch so und Meta natürlich irgendwie Immer hinterherläuft, aber gleichzeitig steckt das Unternehmen in einem Plattformdilemma zwischen Einnahmen und Sicherheit. Und deswegen diese Klage in den USA.

16:28 Dennis Horn

Naja, was sagt es über ein Unternehmen, das AI First sein möchte, aus, wenn es nicht in der Lage ist, solche Werbeanzeigen zu scannen? Wäre so mein erster Impuls. Ich muss da leider so ein bisschen darauf darauf beharren, dass ich ihnen nicht abnehme, dass sie das nicht in den Griff kriegen. Also selbst die Wired schreibt ja, eine kurze Durchsicht der Anzeigenbibliothek Durch Wired am Montag zeigt eine weitere aktive Anzeige, Plural, für geheime Steuerchecks, die zu einer Website führen, die verspricht, Wall Streets rezessionssichere Anlagestrategie zu enthüllen. Meta reagierte nicht sofort auf Anfrage nach einer Stellungnahme. Also ich, du kannst mir das nicht erzählen, dass sie das nicht wissen, zumal das am Ende für sie ja auch bedeuten würde, dass sie 16 Milliarden Dollar weniger im Jahr verdienen würden. Also das ist nicht. Nichts.

17:18 Gavin Karlmeier

Ja, gleichzeitig, ich war bei Facebook unterwegs die letzten Tage, und wenn ich dann einen meiner Beiträge großklicke, dann steht da darüber. Dennis Beitrag mit 2S. Und wenn wenn der Weltmarktführer, der 135 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr in KI steckt. Es noch nicht mal hinbekommt, den Genitiv richtig zu bilden. Ach, ich weiß nicht.

17:46 Dennis Horn

Ja, aber also, wenn du jetzt eine Werbung, also sie schaffen es, die Werbungen zu entfernen, da haben wir hier auch drüber gesprochen. für von AnwältInnen, die Betroffene von Einschränkungen der mentalen Gesundheit und Verletzungen psychischer Gesundheit bei Jugendlichen suchen. Das schaffen sie, ohne Probleme ausfindig zu machen und von der Plattform zu verbannen und Betrug nicht, bei denen es so einfach wäre, A. Prominente zu erkennen. B darauf zu schauen, wird hier mit Steuertricks geworben, wird hier mit Gambling geworben. Es gibt so viele Methoden. Und ich habe das ja auch schon mal erzählt. Also Menschen, die personalisierte Werbung aktiviert haben, kriegen verhältnismäßig wenig Betrugsanzeigen angezeigt. Und trotzdem habe ich ab und an dort so Werbungen, die mich zu Telegram-Channels führen, in denen mit Falschgeld geworben wird. Und Also du kannst mir nicht erzählen, dass man da nicht irgendwelche Methoden gegen hätte. Und wenn du einfach nur verhinderst, dass einen Link auf eine Telegram-Gruppe führen würde, hättest du da schon einen kompletten Geldheim abgedreht.

18:48 Gavin Karlmeier

Ja, ja, ja. Es ist ein Trade-off, da wird genau abgewogen. Wir haben ja auch über diese Dokumente gesprochen, aus denen hervorgeht, so diese Rechenspiele. Wie teuer wäre das jetzt, wenn wir vorgehen, dagegen?

19:02 Dennis Horn

Und also 16 Milliarden US-Dollar muss ja erstmal jemand als Strafe erheben. Und das ist nur ein Jahr an Einnahmen, die du sonst verlieren würdest. Exakt, so ist es. Das ist schon viel Geld.

19:13 Gavin Karlmeier

Wir müssen heute auch über eine dieser Geschichten sprechen, bei denen man sich fragt, ist das noch Social Media oder schon politisches Ökosystem mit angeschlossener Empörungsindustrie? Das Magazin Mother Jones hat sich einen ziemlich wilden Fall angeschaut. Es ist einmal. Rechtskonservative bis rechtspopulistische Influencerin. Isabelle Brown, die mit ihrem Format Inhalte oder ihren Formaten Inhalte verbreitet, nehmen wir mal die 100. Folge ihres Podcasts, da lobt sie die Mutterstadt. Sorgt sich um Gefahren offener Grenzen, stellt rhetorische Fragen zur Homosexualität und zum Islam, den sie regelmäßig als radikal bezeichnet. Und das macht sie alles, ich sag mal, TikTok ready, Instagram optimiert und Algorithmenanschlussfähig. Und Da kommt jetzt Meta ins Spiel. Der Konzern hat zur Feier der hundertsten Ausgabe ihres Podcasts die Party gesponsert, die von der rechten Website Daily Wire geschmissen wurde. Presented by Meta, das Logo des Unternehmens Und Isabel Brown postet bei Instagram Dankeschön für ihr großartiges Team bei Daily Wire und ihre Freunde bei Meta dafür. Dass sie ihr die süßeste Save the West Party mitten im Herzen von Washington D. C. organisiert hätten. Mother Jones weist in seinem Artikel darauf hin, dass es noch gar nicht so lange her ist, dass Meta seine Partnerschaften genutzt hat, um ganz andere Dinge ins Rampenlicht zu stellen, muslimische Kreative zum Beispiel. Frauen insbesondere in seiner Month of Good Kampagne, die es 2022 mal gab, vier Jahre her, die auf die gemeinnützige Arbeit muslimischer Influencer während des Ramadan hingewiesen hat. Aber jetzt hat ja Meta zuletzt tatsächlich eine Reihe von Führungskräften aus dem Lager der Republikaner ongeboardet und möglicherweise sehen wir in so einem Move jetzt die Auswirkungen davon.

21:05 Dennis Horn

Ich finde das so wild auf so vielen Ebenen. Also Dass Meta-Geld in diesen politischen Weibschift steckt, solange er da ist, weil Meta davon ja auch profitiert, wenn sich diese Stimmung ein paar Jährchen noch so hält. Ist, glaube ich, gar nicht so überraschend. Dass aber hier jetzt direktes Geld genutzt wird, um die Party einer rechten, rechtsradikalen Influencerinnen, äh, Influencerinnen zu veranstalten, zu sponsern, die ihren Background übrigens auch bei Turning Point USA hatte, der Organisation, von der die wir von Charlie Kirk kennen, ist schon also Das kann man auch fast alles gar nicht mehr glauben, ehrlicherweise. Warum, also vielleicht hätte Meta mehr davon, wenn sie unsere Geburtstagsparty sponsern würden. Wann ist die?

21:55 Gavin Karlmeier

Wir können ja mal fragen.

21:56 Dennis Horn

Ich muss da singen, ne? Deswegen mal sehen.

22:02 Gavin Karlmeier

Deswegen fällt mir gerade nicht ein. Wir feiern vorher erst noch ein paar andere Sachen, aber dazu ein andermal mehr. So, und noch ein Blick auf Metas neue Kamerabrillen, die alles mitfilmen können. Intime Aufnahmen aus diesen Brillen sind zur Auswertung nach Kenia geschickt worden. Da mussten DatenarbeiterInnen das Material sichten. Und ähm. Ja, mit Flags versehend, sage ich mal, und das Material war teilweise Menschen beim Umziehen, Menschen auf der Toilette. Menschen beim Sex. Menschen beim Sex. Also genau die Dinge, die man eher nicht in so einem Moderationstool sehen möchte. Übrigens auch der alte Albtraum, den man ja, glaube ich. den jeder von uns schon mal hatte, sieht mich in diesem Gerät irgendjemand zwischendurch einfach so.

22:54 Dennis Horn

Und Hakenrenn berichtete da schon mal umfangreicher drüber, über diese Vor allem über diese eine Firma, über die wir jetzt sprechen in Kenia. Sama. Sama, genau, in der Folge Desinformation und Annotation 547 vom 6. März Da haben wir das nochmal ganz genau ausgeführt, könnt ihr euch anhören.

23:17 Gavin Karlmeier

Klingt wie eine ganze Reihe Desinformationen und Annotationen 547, als hätten wir da. Über 500 Ausgaben zugemacht.

23:26 Dennis Horn

Wenn ich eines durch meine Arbeit als Podcastberater und durch Einblicke in Zahlen gelernt habe, dann macht keine rein in einem Format, das linear verläuft. So, gute Empfehlung.

23:39 Gavin Karlmeier

Jetzt zurück zur Brille, zu den Menschen beim Umziehen auf der Toilette, beim Sex und zu Sama. Medienberichte und Whistleblower haben das aufgedeckt. Und was ist danach passiert? Meta hat Sama gekündigt. Und das Unternehmen hat daraufhin über 1000 MitarbeiterInnen entlassen, mit wenigen Tagen Frist. Das heißt, die Menschen. Die wegen Meta dieses Material verarbeiten mussten, verlieren deswegen jetzt auch noch ihren Job. Das sind Content ModeratorInnen, DatenarbeiterInnen, die essentiell sind, wenn wir ähm hier in in Den Ländern des, nennt man uns dann auch den globalen Norden, weiß ich nicht, aber das Gegenteil des globalen Südens so essentiell sind für unsere Nutzung von KI-Systemen, Plattformfunktionen, das sind Jobs, die wir nicht sehen. Wir denken alles automatisch. Aber da passieren Dinge von Menschenhand unsichtbar und ausgelagert. Und Unternehmen wie Sama arbeiten eben im globalen Süden. Für die großen Tech-Konzerne mit Jobs, die oft belastend sind, psychisch schlecht bezahlt. Und hier hat sich wieder mal gezeigt, wie das Risiko bei den Schwächsten liegt, die dann auch noch rausgeworfen werden. Strukturelles Problem.

24:55 Dennis Horn

Ich empfinde das als einen heftigen Skandal, weil das, was hier passiert, also der Skandal, der Auslöser hier war, über den wir hier berichtet haben. Der war ja, wie du sagst, ein strukturelles Versagen auf Seiten Metas. Meta hat sich dazu entschieden, hier diesen Eingriff in die Privatsphäre der NutzerInnen dieser Brille vorzunehmen. Und da haben sich alle zu Recht drüber aufgeregt. Jetzt auch noch die Leute, die das für 1,80 Euro am Tag, schätze ich, weiß nicht, wie viel die dafür bekommen, aber für wirklich einen niedrigen Lohn im Verhältnis zu dem, was Meta in den USA zahlen wird, gemacht haben und diese Annotation erstellt haben. Die jetzt zu entlassen und diesen Vertrag aufzukündigen, wird ja gar nichts verbessern. Also man darf sich der Illusion ja nicht hingeben, dass jetzt einfach keine Datenannotationen mehr vorgenommen werden, dass es nicht mehr passiert. Das ist ja Quatsch. Also entweder wird Meta jetzt dort eine andere Vertragsfirma finden, über die man dann eben noch nicht so viel gesprochen hat und die man nicht so gut googeln kann, oder sie werden dort selber eine Einheit aufbauen, damit man das alles schön schnell irgendwie. . unter dem Deckmantel des Metannamens durchführen kann, ohne dass irgendjemand da plaudern kann. Also sie werden natürlich nicht darauf verzichten können, dass dieser Prozess durchläuft. Gleichzeitig hat Meta ja genau so eine Firma letztes Jahr gekauft, die so Annotation durchführt. Die, wie hieß sie?

26:13 Gavin Karlmeier

Weißt du das noch? Das weiß ich nicht mehr. Nee, das weiß ich nicht mehr.

26:18 Dennis Horn

Scale. Scale AI. Scale. Interessant, skaliert nicht. So, stimmt. Aber Sie haben genauso ein Unternehmen gekauft. Das heißt, wahrscheinlich expandiert das dann jetzt einfach nach Kenia. Dieselben Leute bekommen da wahrscheinlich schlechter. Verträge auch noch, wenn es gut läuft. Es ist so erbärmlich, leider.

26:37 Gavin Karlmeier

Ja, und ich finde, wenn man nochmal so einen Schritt zurück macht, eigentlich so drei Ebenen, die darin eine Rolle spielen, über die wir eigentlich sehr viel mehr diskutieren sollten. Das eine eine neue Hardware, die neue gesellschaftliche Probleme schafft. Ich erinnere mich noch an den Aufschrei beim Thema Google Glass. Das hat die wo Menschen eine Faust in die Fresse bekommen haben, als erst Glashaul beschimpft wurden. Und jetzt sehen die Dinger einfach schöner aus und nicht mehr nach Robert Scoble-Eckigbrille. Nerdback.

27:11 Dennis Horn

Ich weiß nicht, wer Robert Scobel ist.

27:13 Gavin Karlmeier

Scobel hatte die doch unter der Dusche an. War das nicht so?

27:17 Dennis Horn

Weiß nicht, Kennt-Gerd Scobel. Aber der ist es nicht.

27:21 Gavin Karlmeier

Der ist es nicht. Und plötzlich sind diese Brillen schicker und keiner redet mehr drüber, aber sie verschieben Grenzen von Privatsphäre massiv. Aber darf ich, bitte behalte deine anderen beiden Punkte.

27:33 Dennis Horn

Ich will da einen Gedanken zu äußern. Weil wir hatten dieselbe Diskussion ja auch bei Sprachassistenten. Ich werde sie den Namen jetzt nicht nennen, aber die zum Beispiel Amazon hergestellt haben. Aber ich, wenn ich das Trigger unterbricht vielleicht hier für Leute, die darüber uns hören, die Wiedergabe, das will ich euch nicht zumuten. Da hatten wir dieselbe Diskussion. Ich stelle mir doch nicht so ein Gerät, so ein Abhörgerät in die Wohnung. Wir hatten eine Diskussion so um 2009 rum. Dass Menschen ein Problem damit hatten, dass ihr Haus auf Google Street View abgebildet wurde und standen deswegen Schlange vor Deutschlands Rathäusern, um Einspruch dagegen einzulegen. Und ich glaube, dass wir in den letzten 16 Seit 17 Jahren, da einfach als Gesellschaft uns vom Konzept der Privatsphäre nach und nach immer weiter verabschieden. Ich glaube, dass das hier Das ist ja nicht der Skandal gewesen, der die Schlagzeilen dominiert hat. Das war ein Skandal, der halt bei Hakendran ein Thema war und bei netzpolitik. org ein Thema war. Aber hat irgendjemand sonst darüber gesprochen, dass diese Brillen uns gleichzeitig mitbeobachten? Ich habe das nicht mitbekommen.

28:33 Gavin Karlmeier

Ja, oh, das ist interessant, da müssen wir jetzt kurz reingehen an der Stelle. Also, ich fand diese Google-Verpixelungsnummer unfassbar albern. Weil das Bilder sind, die man von der Straße aus fotografiert. Also dieses unfassbar albern. Ich Und vor allem, es gab Dienste, unter anderem Microsoft-Dienst, glaube ich, der zu der Zeit online war und längst diese Fotos online hatte, das hat niemanden Interesse Sidewalk. Da war ein deutsches Unternehmenswalk. Achso, okay. Also er hat niemanden interessiert. So, also diese wilde, aufmerksamkeitsökonomie getriebene Fokussierung auf manche Dinge. Also da war, das fand ich unfassbar albern. So, dann habe ich bei diesen Sprachassistenten gedacht: Du beschwerst dich ernsthaft darüber, dass du dir so ein Ding ins Wohnzimmer stellst. Und dich das mithören könnte, während du die ganze Zeit dieses Smartphone in deiner Hosentasche trägst.

29:38 Dennis Horn

Ja, Dennis, aber du bist halt auch jemand, der bewusst Medien konsumiert. Also der solche Entscheidungen ja auch wissentlich trifft, der sagt, ich kaufe mir jetzt so einen Sprachassistenten. Dann weiß ich auch, was ich mir da kaufe, oder du lässt es halt, weil du informiert bist. So. Das ist ja eine andere Grundlage als die gesamtgesellschaftliche Wut auf solche Technologien wie beim Stickle-Beispiel.

29:59 Gavin Karlmeier

Ja, aber du führst die Diskussion ja nie produktiv, wenn du solche Dinge außer Acht lässt. Und bei der Brille finde ich das jetzt aber was anderes. Finde ich tatsächlich was anderes. Weil die ziehst du dir nicht ab. Die behältst du auf. Eine Brille behältst du auf in jeder möglichen Situation.

30:19 Dennis Horn

Ja, aber der Moment, wo sie, wo sie, ähm, wo diese Daten zur Annotation gegangen sind, sind ja Absichtliche oder versehentliche Trigger-Signale. Also, du sprichst was aus und dann springt das Ding an. Ja.

30:31 Gavin Karlmeier

Ja, ja. Also, aber du, der da ist eine Kamera im Spiel, du hast es in nochmal ganz anderen Situationen. in denen du sie trägst einen Sprachassistenten hat keine Kamera Und liegt irgendwo. Das, finde ich, hat hier tatsächlich eine neue Qualität, über die wir diskutieren sollten. Und ich glaube, du musst, also die Frage, was ist die Qualität dessen, die wurde zu wenig

30:58 Dennis Horn

Aber der Punkt ist ja, bewegen sich Menschen dann nicht so sehr darüber auf.

31:04 Gavin Karlmeier

Das hat für mich vor allem mit Aufmerksamkeitsökonomie zu tun.

31:09 Dennis Horn

Das heißt, wir müssen uns überlegen, wie wir das groß machen.

31:11 Gavin Karlmeier

Ja.

31:12 Dennis Horn

Ich nehme sofort einen Reel auf morgen.

31:15 Gavin Karlmeier

So, und das ist das an mit deiner Smart Glass.

31:19 Dennis Horn

Vor mein Gesicht halte.

31:20 Gavin Karlmeier

Genau, POV. So. Dann der zweite, also das ist das erste. Also das ist tatsächlich eine neue Hardware, die eine neue Qualität des Problems gesellschaftlicher Natur erzeugt. Weil sie eben auch unfreiwillig zum Einsatz kommt, anstellen, die nicht gut sind Das zweite ist der Blick darauf, dass KI eine menschliche Mitarbeit oder Vorarbeit braucht, was kaum jemand sieht. Von Menschen, die oft unter prekären Bedingungen irgendwie arbeiten. Und das dritte ist Verantwortungsdiffusion. Wenn irgendwas schief geht, wird halt der Vertrag gekündigt, Verantwortung wandert, Jobs verschwinden. Diese drei Dinge, das ist.

32:05 Dennis Horn

Wo?

32:06 Gavin Karlmeier

Das sind die Themen, und wir diskutieren weiter über ein Social Media Verbot. Es ist wirklich nervig.

32:13 Dennis Horn

Danke, ja. 100 Prozent. Da habe ich nichts hinzuzufügen. Werbung

32:19 Speaker 4

Warum stundenlang am Website-Design fallen? Warum nicht einfach KI passende Inhalte und Texte erstellen lassen? Und warum der Konkurrenz online folgen, statt sie mit integrierten Marketing-Tools abzuhängen?

32:33 Speaker 5

Mit den KI K-Tools von Ionos. Generieren Sie Inhalte und tausende Designs in Sekunden und profitieren von weiteren KI-Tools für Ihren Online-Erfolg. Also, warum nicht direkt starten? Testen Sie es jetzt kostenlos. Ionos

32:48 Speaker 6

Digital an ihrer Seite.

32:52 Gavin Karlmeier

Und jetzt weg von Meta. Es ist schon wieder viel zu lang gesprochen über dieses Unternehmen. Dann halt Byte Dance. Stattdessen. Der Konzern hinter TikTok. Verbrennt Geld Und wächst trotzdem. Wir lesen, dass der Gewinn des Unternehmens wie meiner Jugend. Wir lesen, dass der Gewinn des Unternehmens im Jahr 2025 um über 70 Prozent eingebrochen ist und gleichzeitig wächst Das Geschäft international extrem stark. Was passiert hier? Byte Dance investiert gerade extrem, so wie eben andere Tech Konzerne auch, in KI, in Rechenleistungen, Infrastruktur, Sprachmodelle. Das Ergebnis sind explodierende Kosten. Aber ein drastisch schrumpfender Gewinn bei einem riesigen Umsatzwachstum plus 50% international. Wichtigster Treiber übrigens der TikTok Shop. Hier gibt es rund 70% Wachstum beim Handelsvolumen.

33:47 Dennis Horn

Das heißt, ja, sag man. Wobei man das, man darf das nicht so ein bisschen so zusammenschmeißen. Also, wenn die mit dem TikTok-Shop im letzten Jahr 100 Euro verdient haben und jetzt 170 Euro, dann wäre das so ein bisschen.

33:56 Gavin Karlmeier

Das stimmt, dann sind sie bei 70 Prozent. Das stimmt. Und gleichzeitig sieht man darin, glaube ich, schon einen Trend. Also das eine, wir sehen ja mehr Signale als jetzt nur hier dieses Umsatzwachstum. Du erinnerst dich an unsere Diskussionen über Kredite in TikTok in Brasilien, die Leute umdammelst. zu shoppen, dann irgendwie in derselben App auch noch aufnehmen können. Und eigentlich sieht man zwei große Trends hier gleichzeitig. Das erste ist so, dieses KI-Wettrennen frisst die Gewinne auf, absichtlich. Also die Konzerne investieren ja fast schon aggressiv. Op von Ihre Gewinne. Das erinnert mich so ein bisschen an diese frühen Zeiten, wo so die Rechenzentren für die Cloud hochskaliert wurden. Amazon war da ja so ein Player, der so gearbeitet hat. Und zweiter großer Trend, Social Media wird eben auch zu einer Verkaufsmaschine. Also die Plattformen entwickeln sich zu Shopping-Plattformen, zu Influencer-getriebenen Verkaufsräumen. Also scrollen und kaufen verschmelzen komplett. Und da musste ich auch an diese TikTok vergibt in oder will in Brasilien jetzt Kredite vergeben, Nummer denken.

35:01 Dennis Horn

Wir müssen endlich Produkte herstellen, Dennis. Es nützt alles nichts. Es muss endlich Haken dann Produkte geben. Wir sind dran. Haken ist dran. Aber ich wollte kurz zu diesen Einnahmen äußern, weil die Gewinne so krass schmelzen. Und alle wie bescheuert Kohle in dieses KI-Renn pumpen. Und was ich so faszinierend finde, ist, dass das ja ganz häufig Unternehmen sind, bei denen immer gesagt wurde, die haben so viel. Cash, die wissen gar nicht wohin mit ihrer Kohle. . . Vielleicht ist das so ein bisschen einfach ein Hobby für Unternehmen jetzt geworden. Nee, die werden da schon daran glauben, dass dieses Investment irgendwann auch was abwirft. Aber es ist gleichzeitig auch endlich ein sinnvoller Nutzen für dieses ganze Cash geworden, das so Unternehmen einfach rumliegen haben. Außer für Apple, die ja nicht so doll in dieses KI-Rennen investieren und einfach immer noch auf Und Bargeldreserven liegen gegen die, irgendwie, weiß ich nicht, der Volkswagenkonzern wahrscheinlich aussieht wie ein Dreck. So sagt man, glaube ich.

36:01 Gavin Karlmeier

Das ist ein geflügeltes Wort. Ein geflügeltes Wort. Ja. Müssen wir an der Stelle kurz über Apples sprechen? John Turnis, der neue CEO von Apple Wirt und damit Nachfolger von Tim Cook, der bisherige Hardware-Chef.

36:19 Dennis Horn

Ja, ich finde das eine super faszinierende Personalie. Also die wurde ja schon seit einigen Monaten so ein bisschen kolportiert, sagt man das so. Aber das ist so interessant, weil wenn man sich anschaut, Tim Cook war ja eigentlich, der war ja ein BWLer am Ende, der war ein Zahlenmann. Und wenn du dir anschaust, wie die Gewinne explodiert sind, seitdem Tim Cook übernommen hat, er hat ja Apple überhaupt erst zu diesem Megakonzern gemacht, der das es heute ist. Ja genau, er hat sozusagen das komplette Ding so durchoptimiert, dass Apple in der Lage ist, innerhalb eines Jahres so ultra viele neue Geräte auf der ganzen Welt zu verteilen und damit so viel Gewinn zu machen, alle möglichen Teile in diesen Lieferketten auch noch selber herzustellen, Prozessoren, die dann auch noch wirklich den Markt irgendwie komplett ausblenden, wenn du dir anschaust, wie der M1 damals die Intel-Prozessoren hat, links liegen lassen und so. Aber Tim Cook war eben kein Hardware-Guy, er war auch kein Software-Guy, sondern er war ein Numbers-Guy. Und hat deswegen alles auf diese Services optimiert und deswegen kannst du nahezu alles jetzt bei Apple optimieren. Steve Jobs war ein Design-Typ, der war ein Vision-Guy, der hat das Ganze so auf so einer. Der ist in den Raum gekommen und hat gesagt, was er sich vorstellt und dann mussten alle irgendwie springen und das umsetzen und dann hat das auch häufig geklappt. Jetzt kommt einer dahin, der vom Produkt kommt. Und ich bin super gespannt, das wird natürlich jetzt fünf, sechs Jahre dauern, bis man wirklich Veränderungen erleben wird, aber ich glaube, das wird Veränderungen mit sich bringen.

37:45 Gavin Karlmeier

Kann ich mir vorstellen. Ja, ja, kann ich mir vorstellen. Und ja, wie du sagst, ich habe jetzt im Zuge dieser ganzen Dieser ganzen Neuaufstellung an der Spitze von Apple habe ich so ein bisschen gehabt ja diverse Artikel darüber. Die Süddeutsche starch heraus, weil sie so den alten Take dann wieder gebracht hat, sind aber seit Jahren nicht mehr innovativ. Da denke ich so, ja, weiß ich nicht. Und dafür war Turn ist halt zuständig, gerade wegen dieser Chip-Frage. Also ich glaube, dieses Apple ist nicht mehr innovativ, ist ein sehr, sehr oberflächlicher Blick auf die Dinge. der in dieser alten Produktdenke noch von Steve Jobs verankert ist. Aber die Innovation, über die wir heute sprechen, ist eine andere. Die spielt auf Chip-Ebene, die spielt auf dieser technologischen Ebene. Und da fand ich die Technologiesprünge, die Apple vor allem mit dem M1 dann als erstes irgendwie hingelegt hat. als als Prozessor und sich dafür von Intel gelöst hat. Und was das am Ende für mein MacBook bedeutet, dass ich im Grunde nie mehr, ich weiß gar nicht, ob ich das Einmal seit ich es habe überhaupt aufgeladen habe. Neu, nee, aber nie mehr im Arbeitsmoment aufladen musste, seitdem, und das ist wirklich so. Also stecke ich mir irgendwie zu Hause dran und es hält, es hält einfach. Das ist ein Technologiesprung, den fand ich fast schon absurd krass.

39:12 Dennis Horn

Naja, du hast da ja auch die Innovationsebene, dass es jetzt keine Rolle mehr spielt, in welcher Form du deine Leistungen eigentlich angeboten haben möchtest. Also du sagst einfach, ich brauche die und die Rechenleistung mit der und der RAM-Azahl und dann kannst du dir aussuchen, möchte ich das in einem MacBook haben, möchte ich das in einem Gehäuse haben oder was auch immer. Und das ist schon interessant und wird halt total interessant zu beobachten, wie sich das dann möglicherweise auch entwickeln wird und ob denn die Anzahl der Produkte in Zukunft wieder kleiner werden wird oder nach Timkuckschamanier einfach noch größer. Sehr interessant.

39:45 Gavin Karlmeier

Zurück von der Hardware zur Software.

39:47 Dennis Horn

Raus aus der Technik-Ecke.

39:54 Gavin Karlmeier

Und rein in die Social Media Welt wieder. Frankreich ermittelt seit über einem Jahr gegen X.

40:02 Dennis Horn

Wir haben darauf gewartet. Wir haben ja Sonntag schon gesagt. Also nee, in der Folge von Montag haben wir gesagt, heute müsste Elon Musk eigentlich aussagen in Paris. Und hat er?

40:13 Gavin Karlmeier

Hat er nicht. Hat er nicht. Also vielleicht nochmal zum Hintergrund. Die Vorwürfe, Manipulation des Algorithmus, die Verbreitung von Holocaust-Leugnung, KI-generierte Deepfakes, auch sexualisierte Für diese Ermittlungen sollte Elon Musk angehört werden, und nein, er kam nicht. Er spielt das Ganze nicht als juristischen Fall, sondern als politischen Konflikt. Er bezeichnet die Ermittlungen als politisch Ich höre auch JD Vance durch dieses Argument hier von Elon Musk durch. Europa wolle die Redefreiheit einschränken. Also Das ist keine Regulierung und kein dafür angehängter Prozess, sondern ein Angriff auf die freie Rede, also ein Statement, da nicht einfach zu kommen. Politisches Signal auch, ich erkenne eure Autorität nicht wirklich an. Man muss dazu allerdings sagen, dass Elon Musk diese Anhörung fernbleiben durfte. Also das war noch eine freiwillige Anhörung. Und die Staatsanwaltschaft in Paris sagt jetzt auch, wir haben das nichterscheinend zur Kenntnis genommen. Die Anwesenheit oder Abwesenheit der vorgeladenen Personenstelle kein Hindernis für die Fortsetzung der Ermittlungen dar. Also es geht hier einfach

41:24 Dennis Horn

Ja, aber es kann halt, wenn er sich nicht kooperativ zeigt, grundsätzlich natürlich zu einem Strafbefehl, Haftbefehl führen, dass am Ende. . Er mit Haftbefehl rappen muss. Nein, dass er möglicherweise nicht mehr einreisen darf, ohne dass er sich dann doch zu dieser Aussage hinreisen lässt. Wir kennen das von Pavel Duroff, der übrigens am Montag Elon Musk seinen Support versichert hat und gesagt hat, dass Macron ein Legitimität verliert, indem es strafrechtliche Ermittlungen instrumentalisiert, um die Meinungsfreiheit und die Privatsphäre zu unterdrücken. Also Da haben sich ja zwei gefunden. Zwei Typen, die beide glauben, dass die Unterbevölkerung eines unserer größten Probleme sein wird. Und offenbar, die ein großes Problem mit europäischen Gesetzen und konkret mit Frankreich haben. Elon Musk hatte übrigens, so wird er von Le Mans zitiert, Mitte März schon über die Staatsanwaltschaft in Frankreich gesagt, das sei ein geistig zurückgebliebene. Zitat Ende.

42:15 Gavin Karlmeier

Oh wow. Oh wow. Also, es geht dort weiter. Auch in anderen Ländern übrigens die Staatsanwaltschaft in Paris sagt, sie habe bestimmte Verfahrensunterlagen. An verschiedene europäische Staatsanwaltschaften weitergeleitet.

42:31 Dennis Horn

Wir werden sehen. Und zu sagen nicht explizit die EU, und wir wissen, dass in Großbritannien da auch ganz schön genau hingeschaut wird. Ja. Sorry, aber vielleicht wird die Anzahl der möglichen Reiseziele für Elon Musk in den nächsten Monaten einfach immer und immer kleiner.

42:45 Gavin Karlmeier

Sinken. Bei äh Blue Sky und im Fediverse hatten wir vergangene Wochen ein bisschen Jenga. Es gab am Freitag massive Ausfälle. Jetzt wissen wir auch warum, wegen eines anhaltenden DDoS-Angriffs. Das sagt Für Blue Sky, dessen Geschäftsführerin Rose Wong, sie spricht von einem ausgeklügelten DDoS-Angriff. Nochmal für alle, die diesen Begriff nicht kennen, es ist im Grunde ein Überfluten des Servers mit lauter unsinnigem Müllanfragen.

43:14 Dennis Horn

Wir haben das Thema verglichen mit, ich weiß, ich kann mich, das war in den ersten 30 Episoden Haken dann, glaube ich, haben wir das Bild aufgemacht, dass die Straßenbahn nicht losfahren kann, weil zu viele Leute in der Tür stehen. Also, du verhinderst.

43:25 Gavin Karlmeier

Und das erste ist, dass der Fahrer dann sagt: Das ist kein Adventskalender, Sie können auch die anderen Türen öffnen. Das ist ja fantastisch. Schön. Genau. Wobei andere Türen gibt es hier nicht. Ja, genau. Und dann kann sie, äh, kann sie nicht losfahren. Also kein Hack, wo man irgendwie ins System eindringt. Aber Server gehen eben unter diesem Haufen von Anfragen gerne mal in die Knie. Und auch die große Mastodon-Instanz, Mastodon. social, war wegen eines DDoffs-Angriffs offline. Ich habe jetzt unterschiedliche Dinge gelesen, tatsächlich über die Auswirkungen. TechCrunch zum Beispiel schreibt, der Ausfall hat Blue Sky betroffen. Aber andere Communities wie Black Sky, die ihre eigene Infrastruktur auf dem AT Protokoll betreiben, hätten weiter funktioniert. Ähm La Tech Crunch hat der Ausfall von Blue Sky auch zu einem erheblichen Anstieg von Blue Sky Nutzern geführt, die zu Black Sky wechseln wollten. Auf Blue Sky wiederum habe ich später ein Thread darüber gelesen, den ich leider nicht mehr finde, von einer Nutzerin, die beschreibt, dass auch Black Sky Probleme gehabt habe und bemängelt, dass Blue Sky noch immer viel zu zentralisiert laufe.

44:33 Dennis Horn

Die Meinung hat sich im Fidivers auch ganz schnell breit gemacht, bevor dein Mastodon. social selber betroffen war?

44:41 Gavin Karlmeier

Das allerdings als einzige Instanz dann so, als die große Instanz betroffen wird.

44:45 Dennis Horn

Und da hast du schon gemerkt, wo so die strukturellen Unterschiede in der jeweiligen Ausbildung Führung oder Interpretation der Dezentralisierung liegen. Boah, das war ein komplizierter Satz.

44:55 Gavin Karlmeier

Wahnsinn, aber wie gedruckt?

44:58 Dennis Horn

Danke.

44:58 Gavin Karlmeier

Möchte ich sagen. Sehr gut.

45:00 Dennis Horn

Ich habe lange nichts mehr gedruckt.

45:02 Gavin Karlmeier

Wie ausgespuckt von Claude. Ich brauch einen Übergang.

45:08 Dennis Horn

Fantastisch. Und die war wirklich mit der ganz feinen Feder geschrieben, Dennis.

45:14 Gavin Karlmeier

Vielleicht wäre diese Geschichte hier etwas für das Handgesten-Startup aus Frankreich. Anthropic wird NutzerInnen von Claude bald. Zitat, für einige Anwendungsfälle um eine Verifizierung bitten. Was sind das für Anwendungsfälle? Wir wissen es nicht genau. Es heißt, es sei für eine kleine Anzahl von Fällen gedacht. in denen man Aktivitäten feststellt, die auf betrügerisches oder missbräuchliches Verhalten hindeuten, das gegen die Nutzungsrichtlinien verstößt Und Enthropic teilt mit, beim Zugriff auf bestimmte Funktionen werde es möglicherweise bald eine Aufforderung zur Identitätsprüfung geben. Und dazu müsstest du dann einen gültigen, physischen, von einer Behörde ausgestellten Lichtbildausweis vorlegen und Profis erkennen an dieser Stelle schon, in welche Richtung das geht. Anthropic will für diese Identitätsprüfung mit Persona zusammenarbeiten. Das Unternehmen, hinter dem Peter Thiel steckt.

46:07 Dennis Horn

Und nochmal ein kleiner Hinweis, bei dessen Verifikation eures Ausweises: 269 Überprüfungs- Prozesse durchgeführt werden. Das ist ziemlich viel. So. Also, das, weißt du, was mich daran irritiert? Anthropic hat gerade so einen Run, ne? Und die sind gerade dabei, so ein bisschen allen davon zu laufen, auch Open AI davon zu laufen und sich irgendwie zu positionieren, als wir haben das KI-Game jetzt nicht so als. Entertainment Quatsch verstanden, sondern wir haben wirklich sinnvolle Use Cases identifiziert, er könnt mit uns coden und so weiter und so weiter. Sie haben also gerade so ein Mojo, so ein Momentum. Und das sind ja negative Schlagzeilen. Und ich habe zwei Lesarten und ich weiß nicht, welche der beiden die richtige ist, dass sie hier etwas entschieden haben, das negative Schlagzeilen bringt, die das nicht nötig gewesen wäre an der Stelle. Oder aber, dass sie hier etwas entschieden haben, um andere negative Schlagzeilen zu verhindern, die OpenAI in den letzten Monaten und Jahren schon hatte. Also weißt du, was ich meine? Dass sie ja sagen, so betrügerisches Verhalten und Dinge, die gegen Nutzungsrichtlinien verstoßen und so. Damit könnten sie sich ja ein bisschen absichern, weil plötzlich Leute, die möglicherweise mit Claude etwas tun, Waffen bauen oder sich Hinweise geben, wie man sich selber schadet und so weiter, dass man die zuordnen könnte und damit dann möglicherweise auch Sicherheitsbehörden Bescheid geben könnte, was OpenAI ja nachweislich auch schon mal nicht getan hat, obwohl sie darüber diskutierten.

47:38 Gavin Karlmeier

Meine Wette wäre, dass in etwa etwas in der Richtung gerade passiert, würde ich sagen. Ja, ja. Wobei ich diese Nummer mit dem Momentum für vielleicht bevor wir bewerten, ob Anthropic wirklich gerade ein Momentum hat oder es sich mit dem Arsch selbst einreißt. Sollten wir über dieses Thema hier sprechen? Wir lesen bei Axios, dass die National Security Agency, die NSA, Anthropics bisher leistungsstarkstes Sprachmodell mit dem Namen Mythos nutzt. Das ist ja so.

48:11 Dennis Horn

Ich wollte kurz das Modell erklären, weil wir haben darüber hier gar nicht gesprochen, aber es ging so ein bisschen durch die durch die AI-Bubble in den letzten. Zehn Tagen. Das ist ein Tool, mit dem du nahezu jede Sicherheitslücke angeblich in großer Software identifizieren kannst. Deswegen Anthropic dieses Modell auch noch nicht öffentlich zur Verfügung stellt, aber einzelne Softwareunternehmen dabei, riesengroße Softwareunternehmen auch, eingeladen hat, es vorab nutzen zu können, um ihre Software auf Nummer sicher zu bringen. Was dafür spricht, dass diese Sicherheitslücken offenbar damit tatsächlich identifiziert werden können.

48:44 Gavin Karlmeier

Genau. Und diese Nutzung der NSA Laut Axios ist interessant, weil ja hochrangige Beamte des Verteidigungsministeriums in den USA, das die NSA beaufsichtigt. darauf bestehen, dass Anthropic eigentlich ein Sicherheitsrisiko sei. Das Ministerium ist im Februar auch schon Schritte gegangen, um Anthropic auszuschließen und auch die eigenen Lieferanten dazu zu verpflichten, Anthropic nicht mehr zu nutzen. Und gleichzeitig weitet es den Einsatz aus. Also zwei Quellen haben Axios gesagt, dass die NSA Mythos nutze. Eine Quelle Dass auch das Verteidigungsministerium das Sprachmodell in größerem Umfang einsetzt. Und wir wissen nicht genau wie, aber Offenbar wie andere Organisationen mit Zugang zu Mythos, vor allem um die eigenen Umgebungen, sage ich mal, im weitestmöglichen Sinne auf mögliche Sicherheitslücken zu scannen, so wie du das gerade beschrieben hast. Und daran ist auch die Regierung in den USA offenbar breiter interessiert. Es gab im Weißen Haus ein Treffen mit Anthropic, um den Einsatz von Mythos zu besprechen. Und beide Seiten bezeichneten dieses Treffen als produktiv. Und das nochmal zum Thema Momentum.

50:03 Dennis Horn

Wir haben darüber, über diesen Fall haben wir ja gesprochen, dass es Pentagon Anthropic Software als Supply Chain Risk, also Lieferkettenrisiko, eingestuft hat. Was am Ende dazu führt, dass kein Unternehmen, das mit dem Pentagon Verträge hat oder mit der Regierung Verträge hat, wiederum Verträge mit Unternehmen haben darf, die wiederum Verträge mit Anthropic haben. Das heißt. Das heißt, Claude darf nirgendwo in dieser Lieferkette eingesetzt werden. . . Und das ja nur, weil Claude oder Anthropic hier an Sicherheitsstandards festgehalten hat in Vertragsverhandlungen, die am Ende dann so geendet sind, dass OpenAI den Zuschlag bekommen hat. Heißt also. Das NSA, das Pentagon, kann nicht ohne, will aber hier gleichzeitig auch nicht so gesichtsverlierend agieren, dass sie jetzt diese Entscheidung zurücknehmen, sondern verhalten sich mal wieder wie Gott. Und das ist so. Das ist so schäbig irgendwie. Wäh.

50:52 Gavin Karlmeier

Es ist so. Wäh. Sag ich dazu. Es ist so. Ja, meine Emotion ist wäh. Wäh. Ja gut, ein bisschen KI habe ich noch. Hältst du es noch aus? Absolut. Ein paar KI-Meldungen.

51:04 Dennis Horn

Aber wir haben auch noch Social Media Meldungen gleich. Vielleicht.

51:11 Gavin Karlmeier

Der Guardian hat eine Recherche veröffentlicht, nach der große Tech-Konzerne, darunter Microsoft, in der EU dafür lobbyiert haben, dass Daten über den CO2-Ausstoß ihrer Rechenzentren. Geheim bleiben. Tech-Konzerne haben 2024 in EU-Konsultationen gefordert, dass diese Daten vertraulich Einzustufen sind und die EU hat diese Forderungen fast wortgleich ins Gesetz übernommen. Microsoft war dann direkt beteiligt, Unternehmen wie Google, Amazon oder Meta auch über einen Branchenverband. Und das hat große Konsequenzen. Also einzelne Rechenzentren sind damit nicht überprüfbar, nicht vergleichbar miteinander. Selbst Anfragen über Informationsfreiheitsgesetze bringen nichts. Und man weiß, dass es Emotionen, Emotionen, Emissionen, Entschuldigung. Beides. Funktionen und Emissionen. Das machen wir in unserem Nachhaltigkeitspodcast. Oh mein Gott. Kohlenmonoxid drin. Zertifikate drin, das Emissionsupdate. Mit Funktionen und Emotionen. Also man weiß, dass es Emissionen gibt, aber eben nicht wo genau. Und das ist gleichzeitig rechtlich fragwürdig. Also dem Guardian haben JuristInnen gesagt, dass das so gegen EU-Transparenzregeln verstoßen könnte, aber auch gegen die Aarhus-Konvention, also genau die Regeln, die eigentlich Zugang zu Umweltinformation.

52:33 Dennis Horn

Ja, musst du dich jetzt entscheiden, von wem du lieber deine Gesetze geschrieben haben möchtest. Von KI oder deren Unternehmen?

52:39 Gavin Karlmeier

Das ist krass, oder? Also und ich finde vor allem auf auf also mit Blick auf die EU die ja auch aus der Kommission heraus ständig die großen Worte wählt Und wo alles, da bin ich jetzt wieder bei meinem Papiertiger, sorry, wo alles ein Papiertiger bleibt, und dann passiert sowas parallel. Und mir geht sämtliches Vertrauen, dass dieses System überhaupt irgendwas anständig regulieren kann, einfach flöten.

53:14 Dennis Horn

Ja, ich finde das so, also es ist auch durchschaubar einfach, solche Formulierungen wortgleich zu übernehmen, weil ja klar ist, dass es auffällt. Das heißt. Es ist nicht nur so, dass sie denken, sie könnten es mit uns machen, sondern uns auch noch, also die da oben, die ja oben, nein, aber die, die hier die Gesetzgeber sind, denken ja, es ist scheißegal. Dann sollen halt die Medien darüber schreiben, pff. Und da fühlt man sich dann leider doch tatsächlich so ein bisschen verarscht.

53:43 Gavin Karlmeier

Ist so. Ist so. Ja. So, dann haben wir noch eine schöne Reverse-Engineering-Geschichte von Google. Google hat offenbar in jedes Bild, das Gemini jemals generiert hat. Über zehn Milliarden Inhalte bisher an unsichtbares Wasserzeichen eingebaut. Es sind ein Reverse SynthID.

54:11 Dennis Horn

Das ist jetzt das, was gemacht wurde.

54:13 Gavin Karlmeier

Also er hat das Reverse-Sing und das Ding heißt SynthID, genau. Ein unabhängiger Entwickler, Alosh Denny, beschreibt dieses System in einem Projekt auf GitHub. Dort gibt es das zu sehen. Und was hat er gemacht? Also, erstmal, Wasserzeichen funktionieren so, wie Wasserzeichen funktionieren, nämlich auf Pixel-Ebene. Es ist eingebettet in diese Bilder. Und er hat 200 rein schwarze Bilder erzeugt mit Gemini. Und wenn man genügend rein schwarze KI-Bilder da irgendwie mittelt, dann ist jedes Pixel am Ende. Ungleich null, also ungleich schwarz, das Wasserzeichen. So nur das Signal, unverhüllt.

55:01 Dennis Horn

Also bislang war nicht ganz klar, wie SynthID funktioniert, auch wenn andere KI-Unternehmen eingeladen wurden, es auch zu nutzen, haben das die meisten meines Wissens. nicht eingeführt bislang. Und da hat einfach einer sich gedacht, gut, dann mache ich das jetzt einfach selber. Also du brauchst keine Skills dafür, du brauchst einfach nur diese Idee. Und so konnte er jetzt herausfinden, wie dieser Algorithmus dahinter funktioniert. Es ist eigentlich eine süße Geschichte, die aber keine Opfer hat am Ende. Also, wenn doch, bitte korrigiert mich oder korrigiert mich die Hakis im Discord. Aber Machen wir gleich. Aber das ist ja nicht schlimm zu wissen, wie man dieses Wasserzeichen da reinkriegt. Problematisch wäre ja nur, wie man es rauskriegt. Und ich weiß nicht, ob es reicht zu wissen, wie diese Wasserzeichen auf Pixel-Ebene gesetzt sind, um sie dann rauszukreten. Um sie dann rauszubekommen.

55:46 Gavin Karlmeier

Das kann ich nicht einschätzen. Genau, aber also im Grunde hättest du sogar eher ähm Profiteure davon, nämlich wenn du es be feststellen kannst, dass es drin ist Einfach zu wissen, ah, alles klar, KI generierte Innen.

56:05 Dennis Horn

Dafür ist es ja da und das kann Gemini. Also, du kannst ein Bild jetzt schon hochladen und dann wird Gemini selber SynthID erkennen. Dafür ist es ja da. Jetzt ist mir aber aufgefallen, es ist natürlich super problematisch, wenn ich jetzt ein echtes Bild von dir nehmen kann, lege dieses Wasserzeichen darauf und kann nachher behaupten, das ist gar nicht echt. Okay, es ist doch nicht unproblematisch.

56:23 Gavin Karlmeier

Du kannst es einmal das echte Bild bei Gemini rein und sagen, spuck mir das Bild nochmal genauso aus.

56:31 Dennis Horn

Nein, es ist doch ein Problem. Aha, Mist. Ja, dann hoffe ich, dass Germany da schnell sich was Neues überlegt. Hey, Google.

56:40 Gavin Karlmeier

Oh, jetzt hast du es doch gesagt. Ah, nee, das wäre mit OK vorne. Dann, äh, nee, ist gut. Ist kein Gerät angesprungen, glaube ich. Was haben wir noch?

56:53 Dennis Horn

Möchtest du noch was machen, Dennis?

56:55 Gavin Karlmeier

Eine Geschichte möchte ich noch machen. Eine Geschichte möchte ich noch machen. Das ist eine wildere Geschichte aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz. Es geht um All Birds.

57:03 Dennis Horn

Du bist heute im KI-Modus, ne?

57:06 Gavin Karlmeier

Sorry, aber die müssen wir machen. Das ist fast eine persönliche. Fast schon, ne? Ja, aber nicht so richtig. Also, eine Firma, mit der wir uns nicht jeden Tag beschäftigen, obwohl sich Silicon Valley Nähe durchaus hat, die stellt nämlich nachhaltige Voltsneaker her, die früher im Silicon Valley mal gefühlt jeder Venture Capitalist.

57:25 Dennis Horn

Hast du solche Schuhe? Nein. Du bist doch so ein Hoodie-Journalist.

57:29 Gavin Karlmeier

Ja, aber ich trage doch keine Volt-Sneaker. Entschuldige mal. Wie gucken einen Menschen in Köln denn dann an?

57:35 Dennis Horn

Das geht nicht. Ich weiß auch gar nicht, ob Hoodie-Journalist überhaupt noch als Bezeichnung durchgeht oder ob das sich schon eine ast reine Beleidigung ist einfach.

57:44 Gavin Karlmeier

Da musst du Dirk von Gehen fragen.

57:47 Dennis Horn

Ja, der kommt Freitag. Kann ich kurz direkt eine kleine Anekdote zu erzählen? Das wird am frühesten aufgezeichnete Episode Haken dran. Wir nehmen das am 7 Uhr morgens auf am Donnerstag.

57:55 Gavin Karlmeier

Was ist los mit ihm? Krank. Oder liegt's an dir? Nein. Nein. Nein. Sehr entschiedenes Nein. Um Gottes Willen. So, also. Alberts war in dieser Zeit Milliardenwert und dann kam der Absturz. Jetzt verkauft das Unternehmen für 39 Millionen Dollar seine Schuhsparte. Und gibt 50 Millionen Dollar für KI-Infrastruktur aus und nennt sich jetzt Newbird AI.

58:26 Dennis Horn

Ich finde das genial. Also wenn es mit dem Podcast irgendwann nicht mehr läuft, dann machen wir hier einfach, baue ich ein Rechenzentrum im Keller. Und dann sage ich hier, Hacky Bird.

58:37 Gavin Karlmeier

Haki Bird AI. Und die da musst du vorher uns aber börsennotiert machen. Damit das funktioniert. Die Börse dreht nämlich komplett durch. 400 bis 800 Prozent plus innerhalb eines Tages. Ohne fertiges Produkt. Ohne KI-Kompetenz, die irgendwie nachweisbar wäre. Die wollen all das machen, was Amazon und Microsoft sonst mit Milliardeninvestitionen bereitstellen, halt nur als ehemalige Schuhfirma.

59:03 Dennis Horn

Es reicht doch inzwischen zu sagen, wir machen was mit KI, damit irgendwie, oder?

59:07 Gavin Karlmeier

Ja, pass auf, also, da schlagen tatsächlich mehrere Herzen in meiner Brust. Also erstmal, ich finde es, es ist die schönste Geschichte, um diesen KI-Irsinn zu beschreiben. Wenn mir noch einer damit kommt, dann sage ich, ja, ja, Wallsneaker. Also diese Idee allein reicht für massive Kurzgewinne. Ähm, das ist Aufmerksamkeitslogik, aber keine Business-Logik. Da poppen mir wirklich die Hashtag zu Blockchain, zu Dotcom irgendwie auf. Auf der anderen Seite, die Nachfrage nach KI-Infrastruktur ist da. Und wer sie liefert, scheint erstmal egal zu sein.

59:45 Dennis Horn

Ich finde, das ist irgendwie, ja, du hast recht, das hat was Versöhnliches.

59:48 Gavin Karlmeier

Also es ist auf eine Art. Auf eine Art.

59:52 Dennis Horn

Auf eine Art.

59:53 Gavin Karlmeier

Auf eine Art. Ja, gut, haben wir noch Funktionen und Emissionen?

59:58 Dennis Horn

Heute nichts Relevantes, aber ich habe tatsächlich eine kleine Versöhnlichkeit mitgebracht. Die ist auch nicht so richtig, Social Media, aber das erzähle ich dir jetzt gleich.

01:00:11 Gavin Karlmeier

Entschuldigung, darf ich mal kurz sagen, wie geil du da reingesprochen willst du beim Radio anfangen?

01:00:16 Dennis Horn

Das ist ja der Hammer. Ja, ich kann das mit den Rampen, Dennis.

01:00:20 Gavin Karlmeier

Ein Timing wie der junge John Mendt.

01:00:25 Dennis Horn

Ja, ich hätte jetzt wie der junge Elmar Hörich gesagt, aber. Besser nicht. Der junge Elmar ist immer noch besser als der alte Elmar Hörich. Ja, Rampen, Dennis, das ist mein Ding. Das ist mein Ding. Also, wir haben eine Versöhnlichkeit mitgebracht, und zwar geht es um Infowars. Und das ist erstmal ein seltsamer Zusammenhang, weil Infowars wirklich sonst nichts Versöhnliches ist. Was ist los? Und zwar, Infowars war ja das Portal von Alex Jones, ein Verschuldungserzähler aus den USA, dieser laute schreiende Mann im Internet, der große Teile an der Radikalisierung vieler Amerikaner beigetragen hat, würde ich sagen. Und Jetzt war das ja so, dass Alex Jones bei InfoWars damals im Rahmen des Amok-Laufs an einer Grundschule, an der Sandy Hook Elementary School. verleumdet hat und behauptet hätte, diesen Armoklauf hätte es nie gegeben, die Eltern hätten sich das ausgedacht, um schärfere Waffengesetze einführen zu können und wurde deswegen zu einer Strafzahlung in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar verurteilt. Das haben viele auch schon mitbekommen, das ist ja so eine absolute Rekordstrafe im Fall einer Einzelperson und so weiter Er musste Infowars verkaufen und die Satiro-Website The Onion, das amerikanische Postillion, wenn man so möchte, Vorbild von Postillion vielleicht. Nee, andersrum. Doch. So ist richtig. Haben damals die Rechte an Infowars gekauft im Rahmen dieses Insolvenzprozesses. Und ein Richter hatte damals diesen Kauf, wir haben glaube ich sogar so ein bisschen darüber berichtet damals bei Haken dran, hat diesen Kauf als ungültig zurückgewiesen. Und jetzt ist es aber so, dass The Onion tatsächlich doch Infowars. com lizenzieren darf für 81. 000 Dollar im Monat. Laut Insolvenzverwalter sollen das die laufenden Kosten zur Erhaltung und zum Schutz der Vermögenswerte der Insolvenzmasse decken, bis über eine tatsächliche Berufung entschieden wird. Das heißt, die Rechte an Infowars, und damit ist The Onion als Satire-Seite zu 100% in der Gunst der Hinterbliebenen und der Angehörigen, der Opfer von diesem Armakloff, die alle wollen, dass The Onion die Rechte kauft. wird es jetzt auch können erstmal und wird Infowars unter dem eigenen Namen betreiben können und werden sozusagen aus InfoWars eine Satire-Website machen, eine positive Website, auf jeden Fall nicht mehr dieses Radikalisierungsportal, das Alex Jones dort gemacht hat. Ist das versöhnlich? Das ist versöhnlich.

01:02:44 Gavin Karlmeier

Ich geb dir recht. Es ist versöhnlicher als New Bird AI.

01:02:47 Dennis Horn

Ja.

01:02:48 Gavin Karlmeier

Aber nicht so rollig. Nicht so wollen. Das ist in Ordnung. Das ist in Ordnung.

01:02:54 Dennis Horn

Danke.

01:02:55 Gavin Karlmeier

Schön. Vielleicht sollten wir der Crowd noch die genaue Terminierung für das Haken dran geben. Gipfeltreffen auf der Republika nennen.

01:03:04 Dennis Horn

Wir können eigentlich alle Infos zur Republika jetzt rausplaudern. Also fast alle. Eine Überraschung bleibt. Und zwar werden wir am Montag, am Republika-Montag, das ist der 18. Mai? 19. Mai?

01:03:19 Gavin Karlmeier

Ich gucke schnell nach, während du weiterredest.

01:03:21 Dennis Horn

An dem 18. Mai, Montag, der 18. Mai, auf der Republika auf Bühne 2. Dennis Horn, Nicole Dickmann, Gevin Kalmeyer gemeinsam die Thesen an die Tür der Station. Kleben. Ich wurde darauf hingewiesen, dass wir nicht sagen sollen, dass wir sie an die Türen nageln, weil das Gebäude ja nur gemietet sei für diesen Zeitraum. Und den Veranstaltern ist wichtig sei, dass wir die Türen unversehrt lassen.

01:03:41 Gavin Karlmeier

Ja, mit abziehbarem Klebeband.

01:03:43 Dennis Horn

Genau, das war der Wunsch. Das werden wir so machen. Also wir werden wieder über den Stand von Social Media philosophieren und in diesem Jahr das nicht umgehend als Episode im Anschluss veröffentlichen. reguläre Hakenrand-Episoden während der Republika geben. Wir werden das irgendwann noch veröffentlichen, aber wer das erleben will, muss wohl dabei sein. Und wer davor. . noch ein bisschen was erleben möchte. Ich werde zwei Stunden vorher mit Taylor Lawrence auf Bühne 1 sprechen. Am selben Tag. Es wird ein wilder Montag für mich.

01:04:11 Gavin Karlmeier

Das klingt so.

01:04:13 Dennis Horn

Und am Mittwoch werde ich dann noch, ich glaube, um irgendwann am späten Nachmittag auf Bühne 4 noch Werbed Social Media Nair spielen. Und am Mittwochabend gibt es eine Überraschung. Das ist die Republika für Hakis.

01:04:26 Gavin Karlmeier

Auch wer letztes Jahr dabei war, wird nicht wissen, was das nun für eine Überraschung sein mag. Wir sind sehr gespannt. Also, trefft uns am 18. Mai. Wir beide treffen uns wieder am 13. Mai hier in diesem Podcast. Jetzt vergeht ein bisschen Zeit und dann ist Republikazeit.

01:04:43 Dennis Horn

Und während der Republika werden wir auch wieder ein bisschen was zusammen machen, Dennis. Ich freue mich. Ja, und am Mittwoch, äh, Freitag, mein Gott, am Freitag geht es ja weiter mit Dirk von Gehlen, der vorbeikommt. Und Dirk von Gelen und ich haben hier einen Deal. An dem er arbeiten muss. Weil wenn er das zehnte Mal hier ist, werden wir zusammen das Steigerlied singen. Weil Dirk und ich kommen ja beide aus Mülham an der Ruhr. Dirk kennt sich aber auch mit dem Internet aus, was dem Ganzen zuträglich ist. Ich freue mich drauf. Ich freue mich drauf, wenn du das nicht. Bitte?

01:05:09 Gavin Karlmeier

Zum wie vielten Mal ist er am Freitag da?

01:05:11 Dennis Horn

Ähm, äh, ja, was weiß ich denn.

01:05:14 Gavin Karlmeier

Du kannst doch hier nicht einfach sagen, zum zehnten Mal und wir erfahren nicht zum wieviel Mal er jetzt am Freitag da ist.

01:05:19 Dennis Horn

Zum achten Mal wird er da.

01:05:20 Gavin Karlmeier

Ah, wir sind nah dran. Wir arbeiten uns dahin. Na gut.

01:05:24 Dennis Horn

So, auch vielen Dank, lieber Dennis, vielen Dank an alle, die bis hierhin zugehört haben. Und weil ich das nachschieben muss, auf www. haken. org findet ihr die Discord-Community mit über 2280 Menschen, die jetzt alle sich schon beschwert haben, dass es keine Discord-Werbung bis hierhin gab. Ihr habt natürlich alle recht. Ansonsten sind die Leute alle sehr schlau, sehr nett, sehr lustig und lieben dich, Dennis.

01:05:44 Gavin Karlmeier

Aber dich auch.

01:05:45 Dennis Horn

Ja. Also vielen Dank fürs Zuhören. Bis dann. Tschüss. Werbung Globale und nationale Entwicklungen im Blick behalten.

01:05:55 Speaker 7

Fachkräftemangel, Cyberangriffe, ganz schön viel auf einmal. Da ist es gut, einen starken Partner zu haben, der ihr Unternehmen widerstandsfähiger macht. So wie die R<unk>V. Denn die R<unk>V unterstützt Sie dabei, Fachkräfte zu begeistern, die IT-Sicherheit zu erhöhen und ihre Resilienz zu verbessern, damit Sie die Zukunft Ihres Unternehmens selbst bestimmen können.

01:06:15 Speaker 6

Jetzt Termin vereinbaren unter krisenfest. ruv. de