Eine ausgefallene Episode später gibt es immer soviel nachzuholen. Glücklicherweise haben sich aber auch ein paar Emotionen angesammelt, die jetzt alle müssen. Aber nicht nur bei uns, sondern auch bei Mark Zuckerberg, der sinngemäß “Upsi” sagt.
Außerdem haben wir ein Interview mit Merve Kayıkçi vom SWR X Lab und Sven Bodemer von funk über die öffentlich-rechtlichen Ambitionen in Richtung Dezentralität geführt – denn seit einigen Wochen veröffentlicht funk seine Inhalte auch via Fediverse/Mastodon und ATmosphere/Bluesky. Und das könnte “big” sein.
Apropos “big” – in den USA wird das System jetzt mit dem Rückgalt des obersten Gericht umgekrempelt. Es gibt also Emotionen.
➡️ Netzpolitik.org-Recherche zu TikTok-Redaktionen: https://netzpolitik.org/2019/gute-laune-und-zensur/
Kapitelmarken
KI-unterstützt
- Hallo Dennis!
- Zuckerberg räumt Fehler ein
- Meta bringt Gizmos zu Pocket
- Milliardenklage gegen Meta wegen jugendlicher Internetsucht
- Meta macht schmutziges Werbegeld in Indien
- TikToks tagesschau-For You-Geballer
- Elon Musk und Investorenklage zu X (ehemals Twitter)
- SpaceX im MSCI World
- Österreich: Armin Wolfs Klage gegen X
- Elon Musk vs. OpenAI: Der Prozess geht weiter?
- Interview mit Merve Kayıkçi von SWR X Lab und Sven Bodemer von funk zu dezentraler Infrastruktur im Öffentlich-Rechtlichen
- WSocial kriegt Support von Ursula von der Leyen
- US-Supreme Court stärkt Präsidenten
- Versöhnlichkeit des Tages
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:05 Dennis Horn
Grüß dich, Gavin.
00:07 Gavin Karlmeier
Hallo Dennis.
00:09 Dennis Horn
Hier ist Haken dran von HASA Online.
00:11 Gavin Karlmeier
Du hörst dich da gut an. Ja, ich habe meine Stimme zurück. Wobei, es kommt so ein bisschen darauf an, in welcher Lage und Modulation. Es bricht noch manchmal. Aber ich habe so mit Hilfe von, dank der Pharmaindustrie und der Zitronen- und Ingwer-Industrie mich in den letzten 48 Stunden wieder zurück ins Leben geschraubt. Ja.
00:29 Dennis Horn
Das ist das erste Mal seit langem, dass ich einen Satz, der mit Hilfe von beginnt, nicht mit KI enden höre. Und allein das gefällt mir daran. Schön.
00:41 Gavin Karlmeier
Ja, wirklich. Es war krass. Ich hatte einfach gar keine Stimme. Und also für Leute in meinem privaten Umfeld war es, glaube ich, der angenehmste Sonntag seit langem. Aber für mich ein bisschen anstrengend.
00:53 Dennis Horn
Ja, gut. Aber nicht für die Hakis, die dafür verzichten mussten auf eine komplette Episode. Und ich muss sagen, mir geht dadurch Episode 600 flöten.
01:06 Gavin Karlmeier
Das ist richtig. Dann musst du halt in Folge 666 wieder hier sein.
01:13 Dennis Horn
Die Satanismus-Folge von Haken dran, auf die wir alle warten.
01:18 Gavin Karlmeier
Waken dran.
01:19 Dennis Horn
Waken dran. Wir legen los. Und wir beginnen mit Mark Zuckerberg.
01:26 Gavin Karlmeier
Wem?
01:27 Dennis Horn
Mark Zuckerberg, der hat ein soziales Netzwerk gegründet mit dem Namen Facebook. Und hat es ein bisschen weiterentwickelt und ist heute einer der größten Social Media digital Big Tech-Konzerne der Welt. Jetzt klingelt doch was. Ja. Mark Zuckerberg hat ein internes Memo geschrieben, das Reuters vorliegt. Und er schreibt in diesem internen Memo: Man habe bei der. KI umgestaltung der Belegschaft, Zitat, Fehler gemacht und werde Zitat mit ziemlicher Sicherheit auch weitere machen.
02:12 Gavin Karlmeier
Also Breuters? Ja.
02:15 Dennis Horn
Im Mai hatte Meta 10% der Belegschaft weltweit entlassen, 7000 Leute umgeschichtet in KI-Workflows. Und bei einer Mitarbeiterveranstaltung hat Mark Zuckerberg laut Reuters gesagt, die Entwicklung KI gestützter Agentensysteme habe sich in den letzten vier Monaten Nicht wirklich so beschleunigt, wie man erwartet hatte. Und die Wette des Unternehmens auf die neue Struktur habe noch keine Früchte getragen. Also Meta hat wie so viele Unternehmen Leute entlassen, weil man glaubte, irgendwie KI-Agenten, KI-Agenten können sie kurzfristig irgendwie ersetzen und merkt jetzt, nein. Also nein.
02:56 Gavin Karlmeier
So weit sind wir da noch nicht. Ach, ich finde das alles ganz, ganz spannend. Unter mehreren Gesichtspunkten wenn ich mehrere sage allgemein nicht ein. Weil dann fliegen ja so ein paar Dinge, fliegen da ja gleichzeitig zusammen. Zum Beispiel kleines Nachhak, schon mal hier an der Stelle vorgezogenes Nachhak dass wir ja auch darüber gesprochen haben, dass Meta eigentlich Manus AI übernehmen wollte. So ein Unternehmen, das eben agentisches programmieren und agentische KI-Nutzung. Hätte übrigens jemand bei YouTube in den Kommentaren geschrieben, Nachhak im Nachhak, dass wir offensichtlich nicht so, also sinngemäß, was sind das für Profis, wenn sie immer KI sagen.
03:32 Dennis Horn
Ironie funktioniert im Internet nicht.
03:34 Gavin Karlmeier
Das ist so. Auf jeden Fall wollten sie Ammanus AI übernehmen haben, aber dann in sozusagen letzte Minute den eigentlich schon getrockneten Vertrag von der chinesischen Regierung durchgerissen bekommen. Was jetzt dazu führt, dass in dieser auch von Meta-Übersicht in allen Apps Manus AI verschwunden ist. Und ich weiß nicht, ob da ein direkter Zusammenhang zu dieser Geschichte besteht, dass jetzt eben nicht dieses agentische Unternehmen direkt schlucken können. Aber das fällt doch irgendwie auf und zusammen. Ich finde auch super interessant, dass, auch da wirst du jetzt gleich wahrscheinlich drauf kommen, dass die Anzahl der Tokens, die Meta verbrannt hat. Naja, also vielleicht sind die Zahlen, die man jetzt sozusagen als Kontext hat zu dieser großen Entlassungswelle, dann so, dass man sagt: Also hätten wir die Leute von Hand arbeiten lassen, wären sie vielleicht nicht schneller gewesen, aber günstiger. Also auch das gehört, glaube ich, jetzt zur Wahrheit dazu.
04:21 Dennis Horn
Ja, komm, wir machen die Geschichte vielleicht kurz auf. Also, Meta will die AI-Coding-Tools von externen, also Cloud Code, Codex, diese Dinge. Durch ein eigenes System ersetzen mit dem Namen Metacode.
04:35 Gavin Karlmeier
Da haben sich zwölf Leute jeweils zwei Stunden zusammengesetzt, um sich diesen Namen auszudenken.
04:40 Dennis Horn
Über fehlgeschlagene Namensausdenkungen möchte ich nicht reden. Also laut einer Auswirkung sollen MitarbeiterInnen von Meta innerhalb eines Monats Entschuldigung, das lag so auf der Straße. Jetzt kommen die Zahlen. 73,7 Billionen KI-Token verbraucht haben. 73,7 Billionen Token. Das macht rund 221 Millionen US-Dollar-Kosten im Monat, also 2,65 Milliarden US-Dollar im Jahr. Das als als Dimension. So, was will Meta jetzt machen? Metacode, ein eigenes Modell. bauen und an der Stelle kommt jetzt noch ein Faktor ins Spiel, nämlich die Frage wie sehr wird ein Unternehmen, das ja jetzt schon so ein bisschen so getrimmt ist, aufs Vibe-Coding und darauf auf Modelle von außen zurückzugreifen, beim Bau dieses Modells mit dem Namen Metacode wiederum auf diese fremden externen Modelle. zurückgreifen. Und wie schwer wird es dann zu beweisen sein, dass die Intelligenz wirklich aus Metacode selbst kommt und nicht bloß destilliert ist? Das nennt man Destillation Trap. Ist ein interessantes Thema jetzt für die Weiterentwicklung der gesamten Branche. Also nicht nur wer hat das beste Modell, sondern wer kann auch beweisen, wie er es gebaut hat. Das ist noch so ein schöner Zeitquest.
06:16 Gavin Karlmeier
Quest, weil who cares? Also wenn es vor allem um das interne Tool geht, also wir sind ja längst an dem Punkt, wo Destillation eigentlich angekommen ist. und auch regelmäßig genutzt werden. Grog wurde größtenteils von ChatGPT destilliert, diese ganzen chinesischen offengewichtigen Modelle. Open Weight Modelle, die sind ja eigentlich auch nur distillierte Version von Claude, beispielsweise, auch wenn Anthropic dagegen aufwütet und sagt: Ja, das kann doch nicht wahr sein.
06:46 Dennis Horn
Ja, genau. Genau.
06:48 Gavin Karlmeier
Und ich finde erstmal diese ganze Diskussion um Destillation finde ich persönlich ja wahnsinnig bigott und verlogen, weil ja die Originaltrainingsmodelle ja auch schon nur aus Urheberrechtsverletzungen bestehen. Also du sammelst alle Infos der Welt, dann dem. denen du keine Rechte hast, baust eine Maschine, die diese Infos rausgibt. Dann kommt jemand anders, nutzt diese Maschine und macht deine Maschine nach und dann sollst du doch. Und dann beschwerst du dich. Genau, und dann beschwert man sich über dich. Das ergibt für mich irgendwie gar keinen Sinn. Und wenn das hier wirklich um eine interne Nutzung geht, ist das ja eine wirtschaftliche Entscheidung. Können wir mit Hilfe von Destillation einfach hier das eigene Ding nachbauen, das dann vor allem auf die Dinge Wert legt, die wir brauchen? Halte ich fast für nachvollziehbar, wenn man dabei eben ausblendet, dass das hier ein weiteres Indiz dafür ist, dass im Hause Meta eigene Ideen einfach nicht so angesagt sind, wie die Ideen anderer Leute zu kopieren. Also das gehört einfach zum Geschäftsmodell. Und wieso sollte es dann bei der internen Nutzungsoberfläche anders sein? Also weißt du?
07:47 Dennis Horn
Ja, das stimmt. Solange wir noch nicht da sind und Meta-Code zur Verfügung steht und die KI-Agenten das tun, was sie tun sollen, in der Vorstellung von Meta Ähm, will Meta jetzt mehr Geld in Teambuilding stecken? Es wird einen großen Hackathon noch geben in diesem Monat.
08:05 Gavin Karlmeier
Das schönste Gebäude ist das Teambuilding.
08:09 Dennis Horn
Und die Kontrollspannen der Führungskräfte werden zurückgefahren. Eine Führungskraft für 50 Mitarbeiter – das war der Schlüssel in der neuen Abteilung Applied AI Engineering. Wird wieder zurückgefahren. AI. AI. AI. Applied AI Engineering. Naja. Gut.
08:30 Gavin Karlmeier
Können wir direkt noch über Pocket in dem Zusammenhang sprechen, Dennis?
08:33 Dennis Horn
Du möchtest über Pocket in dem Zusammenhang sprechen. Ja, Meta bringt eine neue App mit diesem Titel. Also wir müssen zwei Begriffe lernen. Pocket.
08:44 Gavin Karlmeier
Und da muss man dazu sagen, das hat nichts zu tun mit dem Pocket, das wir alle noch erinnern, dass er eigentlich so eine Art Reading-List war. Also so ein Save for Later Tool.
08:53 Dennis Horn
Völlig andere Nummer. So. Und die NutzerInnen von Pocket sollen dort interaktive Minispiele. erstellen, teilen und in einem Feed entdecken können. Und diese Minispiele, das ist der zweite Begriff, den wir uns merken müssen, nennen sich Gizmos.
09:09 Gavin Karlmeier
Ich hätte es schön gefunden, wenn du gesagt hast, Meta bringt eine neue App. Mit dem Namen Pocket, mit dem man Gizmus entwickeln kann. Nächstes Thema.
09:20 Dennis Horn
Also Also, die Technologie hinter dieser Geschichte stammt aus der Übernahme eines Unternehmens namens Atma Sciences, deren App hieß Gizmo. Die war auch recht gut bewertet im App Store. Und jetzt möchte Meta, dass die Nutzer dort diese Spiele eben auch selbst erstellen können. Deswegen AI, AI. Und das sind dann Spiele, die funktionieren mit Touch, mit Smartphone-Neigung, Kamera, Fotos, alles was so was so dazugehört und ein Reverse Engineer hat schon entdeckt, dass Pocket im App-Portfolio von Meta auch als eigenständige App. beworben werden soll neben Instance zum Beispiel der Kopie, Snapchat-Kopie von Instagram.
10:14 Gavin Karlmeier
Also erstmal Punkt 1. Das ist eine geklaute Idee, weil dieses Vibecode, die deine eigenen Apps und Spiele, hat Google bei der letzten I. O. -Konferenz als DAS-Feature verkauft. Sie haben gesagt, hey, ihr werdet mit einem Android-Telefon in der Lage sein, eigene Apps und Spiele zu programmieren. Warum Meta das jetzt nachmachen muss, um den Android-NutzerInnen denselben Funktionsumfang anzubieten, aber in der Meta-Umgebung ist Erstmal nicht ganz schlüssig und zeigt ein weiteres Mal, dass die eben aufgestellte These, dass die Hauptqualität von Meta eben nicht in eigenen Ideen liegt, auf der Hand liegt. Zweitens, ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendjemand machen möchte. Also ich baue uns jetzt ein Spiel und dann schicke ich dir mein Gizmo und dann können wir beide gemeinsam dieses Gizmo spielen. Ist kein Nutzungsverhalten, das ich von Meta erwarte. Es ist auch viel zu aktiv für Plattformen, die sich mittlerweile eigentlich dahin umgebaut haben, dass man eigentlich nur noch gucken soll.
11:08 Dennis Horn
Ja, für mich liegt diese, liegen solche Funktionalitäten irgendwie zu tief. Weißt du, das ist so, also Du hast dieses große Meta-Universum und hier ist noch eine Abzweigung und da ist noch eine Abzweigung und dort noch. Ich weiß nicht, ob das so zielführend ist. Das Versprechen dieses Angebots verwässert und zerfasert, weißt du? Also auf mich wirkt das wie so ein Stochern im Nebel, einfach so. Du guckst so, weiß ich nicht, bau hier noch was aus, da noch relativ planlos und guck einfach, wo ein Fisch anbeißt. Ich verliere mich in dieser Metapher.
11:52 Gavin Karlmeier
Wenn ich dir jetzt 2,6 Milliarden Dollar überweisen würde.
11:55 Dennis Horn
Und du hättest den Auftrag 2,65 Milliarden Dollar wachse, weil dann sind deine Tokens auch bezahlt.
12:02 Gavin Karlmeier
Genau. Und sage Vibecode alles, was dir einfällt. Let's go. Naja, dann wird vielleicht eine Idee dabei sein, die ist ein bisschen weniger beschissen als die anderen Ideen. Und dann lädt man das halt einfach hoch und guckt, was passiert.
12:12 Dennis Horn
Naja, es gibt einen Teil der Innovationsbranche im Silicon Valley, die denkt, genauso funktioniert das.
12:17 Gavin Karlmeier
Ja, das ist so. Und wie gut das immer funktioniert, sieht man daran, wie groß der Erfolg von diesen ganzen Meta-Tools in den letzten Jahren ja gewesen ist. Also, wie viele Meta-Apps, die in den letzten Jahren eingeführt wurden, fallen dir denn heute noch ein?
12:32 Dennis Horn
Facebook, WhatsApp, Instagram. Und jetzt nehmen wir alle dazu die Welt. Viele davon wurden auch nicht von der klar.
12:39 Gavin Karlmeier
Es ist ein großer Friedhof, den Metadaten. So Google-Style.
12:43 Dennis Horn
Also wir halten fest, Meta baut sein Ökosystem an Apps einfach in alle Richtungen aus, während es gleichzeitig sagt, das ist irgendwie mit der eigenen KI-Transformation Strauch.
12:55 Gavin Karlmeier
Das ist die sogenannte sternförmige Skalierung.
13:00 Dennis Horn
So, dann noch eine Zahl, eins Komma vier Billionen. US-Dollar, das ist die Strafe oder sind die Strafen, die vier US-Bundesstaaten fordern. Von Meta, nämlich Kalifornien, Colorado, Kentucky, New Jersey. Das ist ein Prozess, der in Oakland läuft gegen Meta. 1,4 Billionen US-Dollar zur Einordnung, vielleicht der Marktwert des Unternehmens liegt bei 1,5 Billionen, also es bleibt dann 0,1 übrig. Der Vorwurf in diesem Prozess, es geht um Jugendschutz, Facebook und Instagram seien so gestaltet worden, dass Jugendliche süchtig werden, und die Öffentlichkeit sei über die Sicherheit der Plattformen in die Irre geführt worden. Meta selbst sagt, diese Summe, 1,4 Billionen US-Dollar, sei durch die Beweislage nicht gestützt. Das sei auch alles ohne Präzedenzfall. Interessantes Detail aus der Verteidigung Meta sagt Social Media Sucht. Du erinnerst dich an unsere Diskussion aus unserer letzten Ausgabe Haken dran. Das wurde auch eine anerkannte. psychiatrische Erkrankungen.
14:13 Gavin Karlmeier
Ich wurde auch sehr häufig an diese Diskussion dann erinnert in Kommentaren Nachrichten.
14:18 Dennis Horn
Und deswegen könnten könnte die Aussage, die Plattform macht, nicht süchtig Auch nicht falsch sein, sagt Meta.
14:27 Gavin Karlmeier
Also, das ist, also erstmal sind das, wenn ich richtig informiert bin, sind das ja vornehmlich demokratische Staaten, oder? Colorado weiß ich jetzt nicht. Ich müsste jetzt nachgoogeln. Ja, das habe ich nicht auf der Kette. Ja, ist offensichtlich demokratisch. Weißt du, also das sind erstmal Staaten, die auf einer politischen, wenn wir, ich hoffe, wir kommen heute noch so weit, wir haben ja ein paar Themen durch das Auswahl in der letzten Episode, aber ich hoffe, wir kommen noch in den Bereich, wo wir gleich über die Veränderungen des amerikanischen Systems sprechen. Ähm, also wir haben ja einfach seit Trump an der Macht ist festgestellt, wie stark ich habe das hier alles so häufig und kleinteilig seziert, aber wie sehr sich Unternehmen eigentlich auf den Rückhalt der Regierung verlassen können. Dass man dazu sagen muss, diese Staaten werden diese Klage vermutlich niemals bis zu einem Schuldspruch am Ende durchbringen und wenn, dann wird da keine Strafe erhoben. Auf der anderen Seite haben wir immer wieder über diesen Big Tobacco-Moment gesprochen und sollte ein Unternehmen wie Meta Und du hast gesagt, es ist die Marktkapitalisierung. Also es ist nicht das Geld, das sie übrig haben, sondern alles, also jedes Auto und jedes Haus ist damit drin, das zum Metageld.
15:34 Dennis Horn
Ja, und das inklusive des Teambuildings.
15:37 Gavin Karlmeier
Genau. Also was ich damit sagen möchte, Meta wäre von jetzt auf gleich zahlungsunfähig. Sollte diese Strafe, die ja so, wie gesagt, nicht kommen wird, aber sollte das tatsächlich durchgesetzt werden. Wäre das das Ende der Metaplattform? Und das kann in den USA so, glaube ich, derzeit niemand wollen, weil dann bleibt nicht mehr so viel übrig und damit auch fällt viel Einfluss weg. Deswegen wird das so nicht passieren. Unterstelle ich. Trotzdem interessant, diese Diskussion hier anzustoßen, eben unter dieser Big Tobacco-Moments-Diskussion, bei der es ja vor allem darum ging, großflächig nachzuweisen, diese Unternehmen. Richten Schäden an und diese Unternehmen möglicherweise zum Umdenken zu bewegen. Im Fall von Big Tobacco hat das, glaube ich, unterstelle ich jetzt nicht so richtig gut funktioniert. Aber eine Social Media Plattform oder mehrere könnten Veränderungen herbeiführen, die Schäden verhindern. Also, ein Zigarettenhersteller kann nicht sagen, ich verkaufe jetzt einfach nur noch den Tabakgeschmack ohne Nikotin und ohne Giftstoff, weil es so geil schmeckt, dann hätten die ein Problem. Das ist aber bei Tech-Plattformen ein bisschen anders.
16:39 Dennis Horn
Mir fällt in dem Zusammenhang ein, dass eine Jury Meta im März in New Mexico zu 375 Millionen US-Dollar verurteilt hat. weil Metaverbraucher irre geführt habe. Auch ein demokratisch regierter Bundesstaat, so wie alle anderen vier auch. Ich hab's gerade auch nochmal gegoogelt.
17:00 Gavin Karlmeier
Aber wie gesagt, es gibt irgendwann eine Dimension, die vermutlich zu verhindern ist auf politischer Ebene in den USA. Haken bleibt dran. Absolut.
17:12 Dennis Horn
Indien.
17:13 Gavin Karlmeier
Das ist eine richtig beschissene Geschichte, da habe ich jetzt schon keine Lust drauf, bin ich ganz ehrlich.
17:17 Dennis Horn
Der Spiegel berichtet unter Berufung auf einem BBC Recherche, dass Instagram dort Anzeigen ausgespielt hat, die geworben haben für Ja, wie nennen wir das denn immer? CSAM war die Formulierung.
17:35 Gavin Karlmeier
Material, das sexuelle Gewalt gegen Kindern zeigt.
17:39 Dennis Horn
Genau. So, und die wurden NutzerInnen in Instagram in die Anzeigen ausgespielt haben, verwiesen auf Telegram, auf die Messenger-App. Also das ist ja ein Modell, das wir in verschiedenen, also die Anzeigen, die zu Telegram führen, in verschiedenen
17:59 Gavin Karlmeier
Fällen mal hatten. Habe ich auch schon an Kontakt bekommen, habe ich erzählt, da wurde mehr Falschgeld angeboten.
18:04 Dennis Horn
Genau, und das Muster, das wir aus solchen Fällen kennen, ist hier auch dasselbe. Also die BBC-ReporterInnen haben das erstmal über die reguläre Meldefunktion. reingegeben. Antwort von Instagram binnen 24 Stunden, das sei kein Verstoß gegen die Richtlinien. Und erst als die BBC offiziell bei Meta nachgefragt hat, wurden Anzeigen und Accounts Entfernt. Also die automatisierten KI-gestützten Prüfsysteme funktionieren super. Nur offenbar nicht, wenn es darauf ankommt. Und dann eben doch erst, wenn Presseanfragen im Spiel sind.
18:36 Gavin Karlmeier
Genau, vor allem dann nicht, wenn Meta am Ende damit Geld verdient. Und man muss das mittlerweile so. plakativ und klar sagen. Wie lange reden wir? Ich kann dir sagen, wir haben in unserer 500. Episode, das war am 6. Oktober 2025, also vor baldem Jahr. haben wir das erste Mal darüber gesprochen, dass diese mittlerweile mit einem Pulitzerpreis ausgezeichnete Recherche mehrer JournalistInnen von Reuters offengelegt haben, dass Meta 10% ihres Geldes mit Betrug einnimmt, also mit Leuten, die das Geld anderer Leute haben wollen und das über Meta-Anzeigen groß machen können. Es gab unzählige Recherchen darüber, dass Meta in der Lage ist, eigentlich jeden Inhalt auszuscannen. Es gab aber auch unzählige Recherchen darüber, dass Meta das. . In Fall of Werbung, sehr häufig nicht macht. We have the file, that it bestimmte begriffs such as Meta das weiß, and nurse Werbungen with these begriffen löschen, während alle anderen betrügerischen Werbungen online bleiben. Und jetzt haben wir die nächste Dimension. dass über die Werbung eben gar nicht mal mehr nur ans Geld gekommen werden möchte, dass es nicht mehr darum geht, einfach die Leute zu verarschen, sondern hier geht es de facto um sexuelle Gewalt. An Kindern, dass es die gefilmt wurde und über Instagram-Werbung mit den Begriffen Kindervideo und Vergewaltigungsvideo so hochgeladen werden kann und Meta guckt nicht hin. Und ich langsam fehlt mir da so ein bisschen, schon immer eigentlich, aber hier fehlt mir wirklich jede Form von Verständnis, weil das So einfach nicht, das kann man, das geht nicht.
20:04 Dennis Horn
Und ganz am Rande, laut dem Finanzbericht von Meta für 2025 Stammen von zweihundert Milliarden US-Dollar Umsatz, einhundertsechundneunzig Milliarden, also achtundneunzig Prozent. Aus dem Werbegeschäft. Das muss man sich vor Augen halten, wenn man über die Sorgfalt bei der Anzeigenprüfung auch irgendwie spricht.
20:23 Gavin Karlmeier
Ja, und dann tolle Idee, dass es jetzt Instagram Plus gibt. Offenbar macht das jetzt nicht so einen Unterschied.
20:31 Dennis Horn
So, verbessert sich auf einer anderen Plattform was? Wir haben da eine Beobachtung gemacht, also du hast eine Beobachtung gemacht. Ähm, und zwar dass der For You Feed plötzlich nur noch News anzeigt bei TikTok.
20:46 Gavin Karlmeier
Nee, nur Tagesschau vor allem.
20:48 Dennis Horn
Und Tagesschau, genau, also nur noch Tagesschau-News. Die Tagesschau hat das auch selbst aufgegriffen als Thema. Und du konntest es aber nachvollziehen. Ich bin ja kein regelmäßiger TikTok-Nutzer.
21:04 Gavin Karlmeier
Ich möchte jetzt nicht über Altersgehorten sprechen, aber. Punkt. Also, wir wurden in den letzten Wochen immer wieder berichtet, hör hast du schon gesehen, wie man TikTok aufmacht. Ich habe Tagesschau, Tagesschau, Tagesschau, Tagesschau, Tagesschau. And then I've the application. I couldn't see it, but not on another account. The Tagesshow selber erkläred, that your videos impressive. WM Hub gelandet sind und in dem Zeitraum, wo ihre Videos in diesem WM-Hub waren, haben auch alle anderen Videos von ihnen profitiert. Jetzt gibt es aber so ein paar Dinge, die ich dabei beobachte und ich stelle die mal so als Fragen in den Raum. Wohlwissend, dass ich sie vor allem aus journalistischer Sorgfaltspflicht als Frage in den Raum werfen muss. Aber es gab eine Recherche, die ist schon einige Jahre alt, bei der wurde darüber berichtet, dass es bei TikTok offensichtlich ein redaktionelles Auswahlteam gibt, die bei manchen Videos über den Grad der Viralität von Hand mitentscheiden können. Gleichzeitig beobachte ich auf vielen Accounts, die ich betreue, und ihr könnt das auf dem Haken-Rennen-Account zum Beispiel genauso nachvollziehen, Dass es eine maximale Reichweitengröße gibt, offensichtlich, die ich mit meiner Größe so erreichen kann. Und zwar exakte 300. 000 Aufrufe. Das ist eine relativ glatte Zahl, aber Videos schaffen es. Selten bis dahin. Aber die, die sozusagen die 100. 000 Aufrufsschwelle knacken, die landen irgendwann bei den 300. 000, gehen darüber hinaus aber nicht viel weiter, weil sie dann wahrscheinlich. . These, vielleicht, wie gesagt, eine Frage, dann vielleicht nur noch über private Wege, über direkte Verbindungen ausgespielt werden, nicht mehr empfohlen werden. Gibt es also diese Diese natürliche Grenze der Reichweite? Und daran angeschlossene Frage, hat man womöglich während des Zeitraums der WM die PartnerInnen-Accounts, die. . . Dafür wahrscheinlich weder Geld bekommen noch bezahlt haben, aber eben mit ihren Inhalten im WM Hub auftauchten, damit ein bisschen angefüttert, dass es dort diese natürliche Schwelle nicht gab. Und wenn das der Fall ist, nächste Frage Vielleicht bezieht sich TikTok drauf, wenn nett. Ich schicke hier quasi eine Anfrage jetzt per Podcast. Wenn das alles der Fall ist, können wir dann an dem Wachstum der Tagesschau-Videos der letzten Wochen beobachten, was die was möglich wäre, wenn es nicht dieses kleine Nadelör in Form einer Redaktion, ob sie jetzt von Menschen oder von Computern gemacht ist, gäbe, weil die, wenn du dadurch den Account scrollst, ist es wirklich Krass, du hast halt Videos, die haben zwei, drei, vier, fünf, zehn Millionen Aufrufe, alle hintereinander. Und das ist für alle, die TikTok beruflich begleiten, verhältnismäßig ungewöhnlich. Ja, das sind meine Fragen dazu. Hast du auch noch welche?
23:42 Dennis Horn
Ich habe keine zusätzlichen Frage. Ich kann mich daran erinnern. Dass es solche Moves zu so Gelegenheiten wie zur Fußballweltmeisterschaft oder so, auch bei Meta immer gab. Also als ich da auch Accounts betreut habe, auch die haben so Art Hubs gemacht. und es scheint jetzt gerade irgendwie viel beachtet zu sein, na dann geben wir denen nochmal einen Push oder halt auch außerhalb solcher Events. In den Zeiten, in denen man bei Meta zum Beispiel gesagt hat, wir hätten jetzt gern mehr Videoinhalte auf der Plattform, und das hat man dann auch entsprechend hochgeschraubt, mitunter auch auf Kosten anderer Inhalte, bei denen man dann gesehen hat Okay, damit geht es jetzt gleichzeitig runter. irgendwie neu gewichtet zu werden. Also ich halte die Fragen für angebracht und hätte gern die Antwort hier in Haken dran.
24:32 Gavin Karlmeier
Ich habe übrigens an so einem Hub mal teilgenommen und zwar zur. Bundestagswahl 2000. Gab's 18? 17? 17
24:43 Dennis Horn
Weiß ich nicht, ja.
24:45 Gavin Karlmeier
Für Snapchat, da gab es das nämlich auch. Und da gab es nämlich eine zweite Worldwide Story, auf der eben solche Videos ausgesprochen werden. gespielt wurden. Das ist ja erstmal auch gerade in solchen Einzelfällen von großer gesellschaftlicher Bedeutung, wie eine Wahl oder eine WM. Ist das ja gar nicht so von der Hand zu weisen, dass es ein cleverer Move sein könnte, aber was halt damit einhergeht, das interessiert mich. Ich packe euch mal die Recherche von netzpolitik. org in die Shownotes. Sie ist vom 23. November 2019, also halt schon sieben Jahre alt. Aber ich vergesse nichts. Gut.
25:19 Dennis Horn
Ich habe, während du hier erzählt hast, ein bisschen durchgescrollt bei TikTok. Kein einziges Mal Tagesschau dabei. Aber Sportschau hier gerade.
25:26 Gavin Karlmeier
Ah ja.
25:29 Dennis Horn
Recherche. Ähm zu X. Das kann man schnell machen, glaube ich. XAI oder wie wir jetzt sagen müssen, SpaceXAI.
25:40 Gavin Karlmeier
Hab ich Nachhack.
25:42 Dennis Horn
Ja, bitte, fang an.
25:43 Gavin Karlmeier
SpaceXAI, von dem wir schon länger so wissen, dass sie heißen, haben wir jetzt offiziell ein neues Logo. Das jetzt das SpaceX-Logo und das XAI-Logo kombiniert und damit haben sie auch öffentlich gemacht, wie wenig Geschick bei der Benennung Ihrer Produkte tatsächlich besteht. Aber ich weiß, du redest heute nicht über Namensnennung.
26:01 Dennis Horn
Ich musste lange nach dem AI in diesem SpaceX AI-Logo suchen. Ich fand es ein bisschen versteckt rechts unten unter dem X.
26:07 Gavin Karlmeier
Ja, aber so geht es ja allen, die das Unternehmen analysieren, genau. Auch.
26:12 Dennis Horn
Wir fangen mal mit der Investorenklage gegen Elon Musk an, Bezirksgericht Nordkalifornien Ähm, da hat der Richter den Antrag von Elon Musk, das Jury-Urteil gegen ihn nachträglich zu kippen, fast vollständig abgelehnt. Das bleibt also im Kern. Bestehen. Es gibt nur eine Ausnahme für einen bestimmten Tweet vom 17. Mai 2022. Haftet Elon Musk nicht Weil die Kläger nicht ausreichend belegen konnten, dass er den Twitter-Kurs damit beeinflusst hat. Und er hat abgelehnt, der Richter, die Sammelklage aufzulösen. Also können die Investoren weiter gemeinsam klagen und obendrauf auch noch Verzugszinsen zugesprochen bekommen, wodurch sich die Summe, die Elon Musk am Ende zahlen muss, eher noch erhöht. Die Kläger schätzen den Schaden bisher auf etwa zwei Komma fünf Milliarden US-Dollar.
27:01 Gavin Karlmeier
Oder wie Elon Musk sagt, ein Zehner. Aber aber Nein, das ist schon 2,5 Milliarden, das ist schon nicht ganz, ganz wenig. Aber, also selbst für Elon Musk'sche Dimensionen nicht Ich wollte kurz Kontext geben, weil es ging ja darum, dass Elon Musk, als er die Twitter-Aktien kaufte, und zwar vor allem die ersten 10%, das erste Paket. Dass er darüber die Öffentlichkeit zu spät informierte, weil er sich selber offenbar die Möglichkeit erhalten wollte, zum niedrigen Kurs zu kaufen und die Sorge hatte, dass er das öffentlich machen, der Kurs halt ansteigen würde und er dann halt nicht mehr zum günstigeren Preis kaufen könnte. Die Geschichte hat uns eines Besseren belehrten A hat Elon Musk zu einem viel zu überteuerten Aktienkurs das komplette Unternehmen übernommen. Und zweitens ist es einfach illegal und deswegen gibt es hier jetzt immer wieder solche Geschichten, in denen das tatsächlich noch eine Rolle spielt, obwohl wir vier Jahre später liegen schon. Vier Jahre bald.
27:55 Dennis Horn
Krass, ne? Ich hab auch darüber nachgedacht, was für eine Spanne das an. Wir feiern bald fünf Jahre Haken dran. Dann für die AnlegerInnen unter euch. SpaceX AI kommt in den MSCI World. Ist schon deutlich.
28:14 Gavin Karlmeier
Oder ist schon.
28:16 Dennis Horn
Und damit sind automatisch Millionen ETF-Sparer indirekt auch zu SpaceX AI-Aktionären geworden, ohne dass je entschieden zu haben. Die Aktie des Unternehmens ist an den ersten Handelstagen, wo sie an der Börse war, mit Abstand der meistgehandelte Wert gewesen. Fand ich ganz interessant, zehnmal mehr als Nvidia, über 30 Mal mehr als Tesla im gleichen Zeitraum. Aber ein ähm Chefökonom von Scalable sagt, der Anteil jetzt zu Beginn im MSCI World sei Etwa bei 0,1 Prozent. Also er nimmt da Hysterie wahr. Also so diese Sorge SpaceX AI werde aus dem Stand da irgendwie zum Schwergewicht, das sei übertrieben.
29:02 Gavin Karlmeier
Sagt der Typ von Scalable.
29:05 Speaker 4
einem Broker.
29:07 Gavin Karlmeier
Jetzt reißen wir uns mal alle zusammen, so schlimm ist es doch gar nicht. Ja, die SpaceX Aktie läuft nicht so gut. Vor allem können wir davon ausgehen, dass bald, wenn die zweiten Quartalszahlen kommen und sich dann auch die Bindung Halte, frisst das auf jeden Fall, aufhebt und damit Leute auch ihre Anteile verkaufen können, die es bislang nicht konnten. Dass das Ding runterrasseln wird und damit möglicherweise auch zu 0,1% Schäden im MLCI World anrichtet. Viel wichtiger ist aber dazu zu sagen, dass wenn man eben so Altersvorsorgen und private Kapitalanlagen hat, Und die in ETFs steckt, einem aber sehr wichtig ist, worin man so investiert ist, dass man sich dann vielleicht anguckt, was für eine ETF eigentlich investiert, weil es gibt ja durchaus auch grünere ETFs oder welche, die gewisse Märkte oder Branchen eben auch komplett ausblenden. Also wenn man zum Beispiel nicht in Waffenindustrie investieren möchte, dann muss man auch da bei der ETF-Fahl die Augen aufmachen. Kein Tipp.
30:05 Dennis Horn
Augen auf bei der ETF-Wahl.
30:07 Gavin Karlmeier
Aber keine Anlageberatung.
30:09 Dennis Horn
Gavin Karlmeyer, Branchenbeobachter. So Wirtschaftsbranchenbeobachter. Dann noch aus. Österreich dort hat Armin Wolf Ex angezeigt, hatte wegen des Verdachts auf Begünstigung nach 299 Strafgesetzbuch. Also, was ist passiert? Ex soll, sagt er, einen aggressiven, anonymen Troll systematisch der Strafverfolgung entziehen. Diese Anzeige wurde von der Staatsanwaltschaft Wien ein halbes Jahr lang geprüft. und sollte offenbar zu den Akten gelegt werden. Und jetzt hat das Justizministerium in Österreich Perweisung angeordnet, dass doch ermittelt wird gegen Verantwortliche von Ex aus Irland und gegen das Unternehmen selbst als Verantwortlichen. Verbannt. Da ging jetzt Ende Juni ein Rechtshilfeersuchen nach Irland, wo man sich bisher aber, das sagt Armin Wolf, ORF-Journalist übrigens, für die, die ihn nicht kennen. schlicht für unzuständig erklärt und auf die USA verweist, obwohl der Digital Services Act eigentlich vorschreibt, dass die EU-Niederlassungen diese Daten aus den USA beschaffen müsste. Also Plattformen VX verstecken sich hier wieder einmal hinter internationalen Firmenkonstruktionen, während sich die Behörden gegenseitig die Zuständigkeit zuschieben und am Ende bleibt oft nichts.
31:33 Gavin Karlmeier
Ja, wir haben den ganzen Fall schon mal, die Vorgeschichte zu dem, was wir jetzt Neues wissen, haben wir schon mal hier ganz klein auseinandergenommen. Folge 444, 30. Juni 2025. Mit dir kann man Fair Use stehlen mit Dominik Hammes. Und da haben wir das komplett auseinandergedröselt. Und jetzt gibt es quasi die Weiterentwicklung und die Weiterentwicklung ist aber. Ja, also Armin Wolf sagt, es kommt jetzt in die Gänge, aber es ist halt, glaube ich, immer wieder so ein zermürbender Prozess, wo dann am Ende trotzdem wieder irgendwas zurückkommt und gesagt wird, sind wir dann doch nicht zuständig. An der Stelle liebe Grüße auch an Meta, die sich immer noch nicht geäußert haben zu meinem anwaltlichen Schreiben.
32:13 Dennis Horn
So, und zum Abschluss in Sachen. Ich muss einen Dschingle abfahren.
32:18 Gavin Karlmeier
Ich muss noch einen Dingle abhören.
32:19 Dennis Horn
Achso, ja, bitte mach doch.
32:22 Speaker 4
Ein Verfahren, ein Ei verfahren.
32:28 Gavin Karlmeier
Es gibt tatsächlich News im Prozess. Elon Musk gegen OpenAI slash Sam Altman. Weil wir ja wissen, Elon Musk war nicht zufrieden damit, dass die ganze Klage eigentlich am Ende zu nichts geführt hatte. Wir haben den Prozess ja sehr klar engmasche hier auch begleitet und immer wieder darauf geschaut, was passiert und so. Und das Ergebnis war bislang aber That was that the thing of Elon Musk Open AI here in the car to piss functioned. Just Elon Musk actually and this thing here not to bring it up. Und die Richterin hat aber gesagt, boah, da habe ich jetzt echt keinen Bock drauf, und das stelle ich, hat sie nicht wortwörtlich gesagt, aber sie hat einen Mediatorin, nee, einen Mediator dazu geholt. Und dieser Mediator wird sozusagen zwischen Musk und Altman jetzt vermitteln, um sich dann noch weiterhin auch möglicherweise mit den Gegenklagen auseinanderzusetzen, nämlich auch noch alle im Raum stehen. Also. It's great.
33:30 Dennis Horn
Es geht weiter. Ich musste an ein James-Bond-Zitat bei deinem Hauch von nichts gerade bedenken. Das ist aber ein zauberhafter Hauch von nichts, zu dem dieses Verfahren fast geführt hätte.
33:42 Gavin Karlmeier
Danke, ich bin froh, dass wir auch mal Siniasten hier haben.
33:45 Dennis Horn
Nicht wahr? So, auch beim nächsten Thema habe ich das Gefühl, du müsstest gleich hier mal ein bisschen durchführen, weil hier komme ich jetzt in. In Interessenskonflikte, weil ich habe einen neuen Job und bei dem kümmere ich mich ein bisschen ums Fediverse In der ARD.
34:07 Gavin Karlmeier
Was geil ist. Erstmal was geiles. Was aber dazu führt, dass ich jetzt ein bisschen was erzählen muss und du einfach das so hinnimmst.
34:15 Dennis Horn
Ich lehne mich zurück.
34:16 Gavin Karlmeier
Ja, also wir haben ja schon vor zwei Wochen oder vielleicht auch schon drei, haben wir darüber gesprochen, dass Funk, das junge Netzwerk von ARD und ZDF. . gemeinsam, ähm, nee, gemeinsam ist Quatsch, ist ja nur eins, doch, nee, gemeinsam mit dem SWR X Lab eine Fidiverse-Instanz gestartet haben und eben jetzt auch im Fiddiverse publizieren. Und wir haben auch darüber gesprochen, zusammen mit Nora Hispers hier. Dass es sehr interessant ist, weil wir uns eigentlich wünschen würden, dass es den langen Atem gibt, gleichzeitig aber auch am Ende vielleicht argumentationsschwierig weil Funk per Definition eine jüngere Zielgruppe erreichen muss, die vielleicht eben noch nicht dort sind. Also wie kann man dieses Henna-Ei-Problem durchbrechen und so? Und ich habe mich deswegen mal ein bisschen reingeschraubt. Übrigens kleine Entwicklungen zu dem Fall, bevor wir da wirklich ins Thema. Thema gehen, dass es mittlerweile auch einen eigenen PDS gibt, den Funk betreibt, auf dem Sie selber im Atmosphere, also bei Blue Sky, wenn man so möchte, auch publizieren, das aber eben nicht angeschlossen an bestehende an bestehende Server, sondern eben auf einem eigenen Personal Data Server. Und damit eben tatsächlich dezentral sowohl im Fidiverse als auch auf dem Ad-Protokoll publizieren. Und das ist erstmal ein fantastischer Schritt, weil wir hier in diesem Podcast immer wieder gefordert haben, dass ja. . vor allem diejenigen, die Sogwirkungen in die dezentralen Netzwerke haben, eigentlich auch die Aufgabe haben sollten, diese zu nutzen, wenn sie sich denn sonst immer lautstark gegen irgendwelche Zentralisierungssysteme. Stellen oder gegen die Plattform und die Algorithmen und Willkür und so. So, und das war jetzt das kleine Vorgeplänkel. Wenn du dazu eingreifen darfst oder möchtest, feel free.
35:53 Dennis Horn
Ja, ich meine, du, ich Ich glaube, es gibt einen Unterschied in Medienunternehmen und das finde ich immer wichtig und das ist auch a hard time to erklare that. Es gibt einen Unterschied zwischen Der Redaktion, die sich äußert und die berichtet und die kritisch gegenüber den Big Tech-Plattformen ist
36:18 Speaker 4
Zu Recht.
36:19 Dennis Horn
Und dem Management, das entscheidet, wir gehen da aber rein, weil dort die Leute sind, um zum Beispiel den Auftrag zu erfüllen. Das ist einfach ein Unterschied. Und in dem Moment, in dem du das zusammenlegst und weil du an der einen Stelle kritisch bist und dich dann auch nur noch aus Managementsicht so verhältst oder andersrum, das Management sagt, wir müssen in die Big Tech-Plattformen und die Redaktionen Berichtet dann auch nicht mehr kritisch. In dem Moment hättest du aus journalistischer Sicht einfach ein arges Problem. Das sind einfach zwei getrennte Bereiche. ähm und dass sich ein Großteil des Publikums auf den Big Tech-Plattformen auffällt, ähm, wäre wünschenswerterweise anders, aber ist nach wie vor Realität. Und ich finde, das muss man immer noch mal so eingangs so betrachten.
37:09 Gavin Karlmeier
Ja, und man muss wie immer bei allen Entscheidungen muss man sich vorweg die Frage stellen, was möchte ich erreichen. Was ist mein Ziel? Warum mache ich das? Ich habe das Gefühl, das sagen wir ja auch öfter mal und das sage ich auch jedes Mal, wenn ich gefragt werde, sollen wir denn jetzt da alles hin alle hin? Wenn man sich die Frage beantworten kann, warum sollten wir denn da alle hin? Wenn dein Ziel ist, die Reichweite zu vergrößern, dann wird das kein Quick-Win für dich sein, wenn du jetzt einen Mastodon-Account machst oder einen Blue Sky-Account. Und darüber halt deine Inhalte postest. Es kann durchaus passieren, dass du da eine verhältnismäßig sehr gute Interaktionsrate oder Conversion Rate sogar hast und viele Leute auf deine Links klicken, aber die Anzahl der Leute ist insgesamt einfach weniger.
37:52 Dennis Horn
Und darf ich hinzufügen, nochmal speziell der öffentlich-rechtliche Rundfunk kann sich nicht alles frei aussuchen, wie er möchte, weil er einen Auftrag hat. Und in dem Auftrag ist enthalten, dass er die Gesellschaft in möglichst großer Breite auch anzusprechen hat. Und wenn Es nun die Erkenntnis gibt, die halten sich an einem Ort auf, an dem wir nicht gerne sein möchten, aber es gehört dazu, dann muss man sich darüber eben Gedanken machen. Dann bleibt dir nicht eine völlig freie Wahl am Ende offen.
38:25 Gavin Karlmeier
Absolut. Aber daran angeschlossen stellt sich wieder die Frage, was wollen wir denn da? Willst du nur dahingehen, um ein Zeichen zu setzen, dann glaube ich, ist es ein bisschen wenig. Ist aber dein Ziel möglicherweise dich deiner Sogwirkung. und vielleicht auch deinem Schein bewusst zu sein und zu sagen, wir haben eine Strahlkraft, wir machen da jetzt einen Account, wir veröffentlichen dort jetzt erstmal nur dieselben Inhalte, die wir auch anderswo veröffentlichen, damit die Leute, die dort sind, die möglichst haben, um daraus entwickelnd irgendetwas Neues entstehen zu lassen, eine unabhängige Infrastruktur, die tatsächlich in der Hand der Gesellschaft liegt und nicht in der Hand von einzelnen Unternehmen, Dann let's go. So, dann ist das ein fantastisches Vorhaben. Aber ich glaube, man darf sich nicht der Illusion hingeben zu sagen, wir gehen da jetzt hin und alle werden uns sofort nachfolgen und dann werden wir dort bis in zwölf Monaten dieselbe Reichweite wie auf TikTok haben. Das wird einfach nicht passieren. Und ich glaube, da müssen wir einfach ehrlich genug sein, dass das auch gar nicht die Intention ist, wenn man als wohlüberlegte Persona oder Unternehmen irgendwo in dezentralen Netzwerken eine Instanz startet So, das war das Vorgeplänkel. Jetzt habe ich ein Gespräch geführt, und zwar mit Merve Kajicci vom SER X Lab und Sven Bodemar, der bei Funk arbeitet und dort vor allem für technische Dinge verantwortlich ist, wie er sagte. Und da habe ich mit denen so eine halbe Stunde gesprochen. Ich werde euch gleich ein paar Ausschnitte aus dem Gespräch vorspielen. Aber eigentlich wollte ich mir von denen mal erzählen lassen, wie gucken die eigentlich darauf? Was ist so ihr Take, was ist so ihr Plan? Und die erste Frage, die ich gefragt habe, war vor allem Wo kam der Impuls her? Was war die Idee und wie kam auch diese Konstellation zustande? Und das haben die beiden mir darauf geantwortet.
40:04 Speaker 5
Ich glaube, es ist niemandem, der im medialen Bereich unterwegs ist. entgangen, das sich viel bewegt in den sozialen Netzwerken und wir haben das Greenland Social Platforms Projekt vor zwei Jahren gestartet. Das war auch eigentlich so aus unterschiedlichen Richtungen. Ich habe meine Masterarbeit im Medienrecht darüber geschrieben, über Plattformregulierung. Und gleichzeitig, also ich würde nicht sagen, dass wir die Initiative waren, sondern Funk hat auch selber unabhängig von uns natürlich auch beobachtet, dass es Schwierigkeiten gab, mit Algorithmen, dass die junge Zielgruppe da auch nicht unbedingt ein sehr freundliches Umfeld oder eigentlich ein Public Value Umfeld findet, wo wir sie gerne hätten, wo nicht unsere Werte unbedingt immer vertreten werden.
40:44 Speaker 6
Die Fragen mit alternativen Plattformen. Das ist eigentlich schon ein paar Jahre arbeitet, das in uns, vor allem 2024, haben wir eben festgestellt, nachdem Meta auch politische Inhalte stark eingeschränkt hat, dass es natürlich auch bei unseren Formaten bei Dida oben oder bei Mr. Wissen2go halt einfach Einbrüche gibt und wir dann natürlich wenig Möglichkeiten haben, dagegen zu wirken. Also es war dann, wir haben das zumindest gemessen und auch öffentlich gemacht und darüber viel gesprochen. dass es eben passiert ist. Es war schon so die erste Erkenntnis, okay, das ist irgendwie nichts, wo wir irgendwie langfristig was davon haben. Es braucht Alternativen. Und im letzten Jahr war dann auch so eine neue Strategiesäule bei uns auch im Funkteam, zu sagen, wir müssen irgendwie schauen, wie wir in Richtung Plattformunabhängigkeit kommen, was wir da machen können.
41:35 Gavin Karlmeier
Das sagen die beiden dazu und ich glaube, das ist eigentlich genau die richtige Beobachtung des Problems und einem sehr visionären oder wie soll ich sagen. . weitsichtigen Blick darauf, wie eine Lösung aussehen könnte. Eben nicht zu sagen, wir ziehen jetzt alles dahin um und verlieren damit unsere Legitimation auch der Leute, die den Beitrag zahlen. Aber man sagt eben auch nicht, wir verschließen die Augen davor, weil wir haben halt die Leute nun mal hier. Okay. Dennis ist ab jetzt raus, hör ich gerade. Krieg ich gerade aufs Ohr aus der Regie. Ja, ja, ja.
42:08 Dennis Horn
Dennis stimmt zu.
42:10 Gavin Karlmeier
Ich liebe das übrigens in so Shows, muss ich mal ganz kurz, ich will nicht doll abschweifen, aber Die Momente, in denen der Moderator, die Moderatorin, noch nicht aus dem Bild geschnitten ist, aber eine Ansage aus der Regie kriegt und du siehst dann, wie der Moderator einen schweigenden Gast anschaut und nickt. Das ist mein Lieblingsmoment. Das ist so toll. Ich habe die beiden aber auch gefragt. Geht mal weiter, ich habe noch mehr. Ja, ja, ja, ja. Du musst jetzt mal ein bisschen Piano hier. Ich hab doch gesagt, die lehnen mich zurück. Ich sehe, dass du das nicht tust.
42:48 Dennis Horn
Seht bei Peertube, wie ich es nicht tue.
42:50 Gavin Karlmeier
Richtig. Ich habe die beiden auch gefragt, was ist denn jetzt der Plan? Was passiert denn da jetzt eigentlich? Damit wir mal ein bisschen Tachel lässt. Und das war ihre Antwort.
42:58 Speaker 6
Einen Masterplan gibt es so nicht. Also wir wollen dort einfach Learnings generieren, wir wollen da stattfinden und wir möchten vor allem auch Teil von diesem Ökosystem werden und überhaupt mal versuchen. die Funkinhalte dort mal überhaupt zu platzieren, die ja bisher nicht da sind. Und das ist erstmal das Thema mit der Community interagieren. Es ist auch total spannend, was so in den ersten Wochen auch passiert ist an super vielen positiven Kommentaren. Also auch ganz anders als jetzt irgendwie bei Instagram oder so.
43:33 Speaker 5
Für uns ist Funk ein sehr, sehr wertvoller Partner und du läuft Leuchtturmprojekt eigentlich, weil wir jetzt jahrelang eigentlich seit 2024 und sehr auf der theoretischen Ebene bewegt haben Und wir haben sehr viel versucht, das Thema zu verstehen, mit Experten zu reden. Wir haben Prototypen gebaut, aber nach da draußen zu gehen und das wirklich auch mal so zu testen, ins Strewing zu kommen, das ist echt sehr wertvoll. Und wir gehen da jetzt auch nicht so blind in das Projekt. Wir haben natürlich ein sehr sehr gut und wohl überlegten Plan und konzentrieren uns jetzt zuerst erstmal darauf, auf die Machbarkeit. Also wie ist es dort auch einen eigenen Server zu betreiben? Also ich glaube, da sind wir auch Jetzt nicht Pioniere, aber als großer öffentlich-rechtlicher Sender zu sagen, wir wollen auch die Regeln von der Plattform selber bestimmen, also gerade bei so kleinen Sachen wie zum Beispiel Zeichenzahl. Aber auch, mit wem wollen wir eigentlich interagieren und mit wem wollen wir uns verbinden. Das ist schon was ganz Besonderes. Es wurde zu Recht ja auch schon kritisiert, dass wir da ja nicht die klassische Funkziggruppe gewinnen. Und das ist halt auch In unserem Plan halt ein bisschen weiter hinten. Aber unser Ziel ist es nicht, bei diesem Projekt Reichweite zu generieren, sondern es ist wirklich ein Infrastrukturprojekt für uns. Also wir wollen einfach alternative Infrastrukturen nach diesem Plus-1-Prinzip aufbauen und dass Funk da halt vorangeht und sagt, wir wollen halt nicht nur, dass unsere Sachen verfügbar sind auf dezentralen Netzwerken. sondern wir wollen auch es wirklich testen, wie kann denn ein public value orientierter Social Media Content aussehen.
45:03 Gavin Karlmeier
So. Und da habe ich zu früh geschnitten. Sorry. Ähm, ich finde das ganz spannend, dass hier das die Intention ist oder das Ziel oder der Plan, direkt mitzudenken, hey, es geht nicht um viele Leute, aber gleichzeitig wissen wir, wir haben halt hier unsere Talents und das Prinzip von Funk war ja seit jeher eigentlich vor allem über Drittplattformen zu kommunizieren und zu veröffentlichen. Talente, die dort sind, eigentlich so eine Art, wie eben so ein Multi-Channel-Network eben auch auf YouTube funktioniert hat, Menschen die Möglichkeit zu geben, sich aus aufzubauen und zu entwickeln und daraus wiederum dann am Ende reinzubekommen. Aufzubauen, ist ja als Konzept erstmal genau richtig. Und das dann sozusagen hier jetzt dafür zu nutzen, um am Ende diese Früchte, die man einst ernte, er ernte endlich abzusehen, ist vermutlich da ein cleverer Zugang zu. Okay. Ich habe dir noch eine dritte Frage gestellt. Jemand hat gesagt, die Krankmeldung war streng um die erste Solo-Episode seit 112 Tagen. Für diese Person sind diese letzten zehn Minuten jetzt gerade hier.
46:04 Dennis Horn
Aber es war nicht der Moment, es war ja gar nicht die, weil du hast ja dann, ich glaube, auf Mastodon hast du ja einen Kanon-Hinweis gegeben, wie das zu deuten ist. ist. Und das fand ich ganz fantastisch. Also er hat gefragt, zählt das als Solo-Episode? Nick war das, Nick Bode. Zählt das als Episode? Und dann hast du sozusagen in einer offiziellen Verlautbarung gesagt, wie das zu deuten ist. Das fand ich stark. Das war wie so, wenn wenn der Vatikan weißt du Wenn der Vatikan sagt, so ist das einzusortieren.
46:38 Gavin Karlmeier
Wir haben mit Nick und Ralf Archivare. Genau. Und die Archivare, die wollen natürlich Auf selben Stand sein, es braucht eine offizielle, wie sagt man, Grammatik, eine Nomenklatur am Ende, der Hagmann-Episoden. Und da ist es wichtig zu sagen, dass Es gibt halt leider auch Ausreißer in diesem Kanon. Deswegen muss ich da so ein bisschen Leitplanken setzen. Denn es gab in der Vergangenheit, ich würde es schätzen, so Vier bis fünf Krankmeldungsepisoden unter einer Minute, eine Person von uns sagt, ey, wir sind krank, es geht nichts, voll gefällt aus. Diese Episoden werden in der Regel immer irgendwann depubliziert. Das heißt, wenn ihr die Irgendwann nochmal hören wollt, müsstet ihr sie speichern, weil ich werde sie irgendwann vom Feed löschen, vom Server nehmen. Die einzige Ausnahme ist die Episode, in der Dennis Keller unter Wasser stand, weil die Waschmaschine ausgelaufen ist. Diese Episode hieß Wasser im Keller, Neue Folge. Erst morgen. Diese Episode ist weiterhin eine Episode in der Episodenzählung aus zwei Gründen. Erstens, es gab einen produktionellen Mehraufwand, weil wir beide eine Sprachnachricht zusammengebaut haben und mit Sounds und so. Gleichzeitig haben wir Folge 500 Gefeiert, als ich erst feststellte, dass diese Folge existiert. Das heißt, Folge 500 wäre nicht 500, wenn diese Episode auch depubliziert worden wäre. Und drittens ist sie auch einfach verdammt lustig, weil Dennis halt einfach nitiv im Wasser steht und man ihm dabei zuhören kann. Und das führt am Ende zu diesem Kanon, dass diese Krankmeldung aus dem vergangenen Montag verschwinden wird, die Wasserstandsmeldung aber eben nicht.
48:06 Dennis Horn
Also, die offiziellen Schreiben des Papstes, um Richtlinien zu geben, nennen sich apostolische Schreiben. Und im Grunde war das sowas, was du da gemacht hast. Und wer sich beschweren möchte darüber, dass so gezählt wird, meldet sich bei der Haken dran Ethikkommission.
48:25 Gavin Karlmeier
Wenn das so erfolgreich ist wie bei der FIFA-Ethikommission, dann gute Nacht. So, ich habe den beiden auf jeden Fall noch eine dritte Frage gestellt. Und zwar habe ich gefragt, der Plan ist Infrastruktur. Aber was die Vision? Jetzt mal zack, zack. Was ist denn eure Idee? Weil Sven hat auf der einen Seite gesagt, es gibt keinen Masterplan mehr, aber schon. Und das hier war ihre Antwort.
48:47 Speaker 5
Ausschließen würde ich es nicht, also von unserer Seite auf keinen Fall. Das SARX Lab arbeitet langfristig schon daran, wirklich funktionierende Infrastrukturen aufzubauen. Also wir sagen nicht, der öffentlich-rechtliche Rundfunk darf nicht auf Drittplattformen, die von US-Unternehmen gesteuert werden, stattfinden. Natürlich ist es sehr wichtig, weil wir da auch sehr viele Menschen erreichen, die wir auf unseren Erstplattformen nicht erreichen. Aber unser Ziel ist es langfristig schon und nicht nur mit Funk. sondern auch mit der gesunden ARD eine Infrastruktur zu schaffen, wo wirklich Community, Journalismus und public value Inhalte stattfinden können und auch die Interaktion stattfinden kann.
49:26 Speaker 6
Und aus Funkperspektive, was spannend wird für uns, wenn erstmal eine gewisse Menge an Inhalten von uns auch dort sind, was für die Community draus machen. Wird die vielleicht eigene Apps bauen? Wird die irgendwie. . eine Fan-App für ein Funkformat bauen und so weiter. Das ist ja super spannend, weil man das ja alles machen kann. Und wenn man das weiter denkt, dass es vielleicht in naher Zukunft Algorithmen gibt, die man selber auch aktivieren kann, die man vielleicht auch feintunen kann. In Kombination mit offenen Protokollen wäre das halt ein viel besseres Social Media, als wir es aktuell haben. Also dass es so weitergedacht. was wir uns wünschen würden.
50:06 Gavin Karlmeier
Also es gibt einen Plan, es fallen Begriffe wie eigene Algorithmen, aber viel mehr wissen wir noch nicht. Und ich würde sagen, wir bleiben da gespannt und freuen uns auf das, was da noch kommen wird. Ich finde das ganz interessant, dass es einfach tatsächlich jetzt genau diese Bewegungen, diese Strömungen gibt, die ja eben Leute, die kritisch auf die Veränderungen in sozialen Netzwerken seit Jahren schauen, auch seit Jahren fordern. Und sagen, jetzt sind da mal die richtigen Leute an den richtigen Knöpfen und machen mal die richtigen Dinge. Und Dennis Horn.
50:40 Dennis Horn
Als Satz, grammatikalisch war das falsch, ansonsten freue ich mich über diese Aussage. Mal am Rande, noch eine kleine Geschichte. Ingmar Renzok hat eine neue App an den Start gebracht, die heißt Wednesday. Was denn?
51:07 Gavin Karlmeier
Das ist W Social.
51:10 Dennis Horn
W Social.
51:11 Gavin Karlmeier
Ja, wir haben viel kritisch über W Social gesprochen. Und wir haben auch offen über W Social gesprochen und wir haben auch immer gesagt, auch das werde ich nicht müde zu betonen. Erstmal ist jede Form der Entwicklung, der Innovation, des Versuches eben genau den Wert. Also let's try it Aber dieser Post, über den du hier sprichst, der ist sehr interessant, weil willst du es erzählen, also ich?
51:35 Dennis Horn
Ja, also der hat einen LinkedIn Beitrag veröffentlicht, darüber, wie er sich freut, dass Ursula von der Leyen quasi die Bücher. Bühne aufwärmt, ähm, für den Launch von von W Social.
51:50 Gavin Karlmeier
Das ist das eine Aber sie hat es auch selber gepostet auf ihrem Kanal.
51:56 Dennis Horn
Zwischen ihren G7-Terminen, die sie irgendwie noch parallel hatte. Und das ist so ein schönes kleines Beispiel dafür, wie eng so die politischen. Und kommerziellen Kommunikationskanäle irgendwie sind, wenn sich nur die richtigen Leute kennen, sozusagen.
52:14 Gavin Karlmeier
Absolut, absolut. Erstmal, ist natürlich schön, wenn ihr es geschafft habt, hier so eine wichtige Fürsprecher und so eine wichtige Galionsfigur für euch zu bekommen. Und Ursula von der Leyen publiziert ja auch alle ihre Postings bei W Social und so. Aber erstmal wirkt es natürlich auf Leute, die ja eigentlich so sehen, oh guck mal, Trump hat Truth Social, es gibt eine enge Verbindung zwischen US-Präsident und Unternehmen und so. Das fühlt sich dann eben nicht wie die Lösung dieses Problems an, auch wenn ich Ursula von der Leyen nicht mit Donald Trump vergleichen möchte, aber die Position einfach eine politische Führungsposition, die als Early Adopter über eine Plattform kommuniziert, die noch gar nicht alle Menschen benutzen können, die dann für diese Plattform auch noch Werbung macht. Für mich fühlt sich das ein bisschen unangenehm an. Ich weiß nicht, ob es ja auch so geht, aber ich hätte gerne mehr Trennung zwischen Politik und Social Media und nicht weniger.
53:06 Dennis Horn
Ich finde das nicht zwingend unangenehm. Ich finde es einfach so wahllos. Also, wer profitiert davon und wer nicht? Wer hat da irgendwie gerade offenbar einen guten Zugang geschaffen und wer nicht? Nach welchen, und an der Stelle wird es dann vielleicht irgendan angenehm, nach welchen Kriterien entscheidet eigentlich so eine Politikerin wie Sie in so einem hohen Amt? ähm, warum sie sich wen wie aussucht und wurde dafür überhaupt die Marktlage gescannt? Ganz offenbar ja nicht, weil wir ja hier im Podcast regelmäßig über andere Plattformen sprechen, die einfach überhaupt nicht beachtet werden. Hashtag Fediverse, wo man mal ganz anders drüber irgendwie sprechen könnte, weil wir ja eine komplette Alternativwelt irgendwie schon in der Hand hätten. Und wenn man sie richtig fördern würde. Gäbe es nochmal ganz andere Chancen irgendwie. Und das, das finde ich, also diese Wahllosigkeit, die da drin steckt, die macht mich so ratlos. Ja.
54:09 Gavin Karlmeier
So geht's. Es gibt eine Ebene, auf der ich das sogar verstehen kann, weil es immer wieder, ob das jetzt einen, um nochmal Donald Trump zu nennen, dass er sich in Tesla setzt und sagt, oh, it's all computers, um die lokale Wirtschaft zu stärken, oder am Ende auch, ob einen. Olaf Scholz sich vor irgendeine Turbine, die in Mülheim an der Ruhr entwickelt wurde, hinstellt und da das Bändchen durchschneidet, um einfach sozusagen seine. seine alles in seiner Macht Stehende zu nutzen, um lokale Wirtschaft zu stärken. Das kann ich auf den Punkt sogar, äh, zu einem Punkt sogar verstehen, dass man sagt, okay, hier ist ein Unternehmen, die versuchen es, das ist sogar multinational, weil es alles EU-Staaten sind, die sich hier zusammengetan haben. Vom Pitch her verstehe ich das, aber ich stimme dir zu, die BeraterInnen von Ursula von der Leyen hätten gut daran getan, ihr nochmal mitzugeben. Dass auch W Social über eine dezentrale Plattform publiziert und dass es wie dass wir mit Eurosky in Europa da sogar eine, wie sagt man, nicht wirtschaftlich motivierte Alternative sogar hätten. Die interoperabel ist mit W Social. Also ich will ja gar nicht, dass sie, ich will Ursula von der Leyen nicht vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen hat Aber dann muss man eben auch sagen, was das eben für ein Gefühl bei den BürgerInnen auslöst. Und bei mir löst es eben genau wie du sagst, diese Willkür aus, aber gleichzeitig auch diesen mangelnden Sachverstand. Und das ist so. Doof. Aber also für W Social natürlich toll, wenn man Leute mit mangelndem Sachverstand hat, die man einfach überzeugen kann mit einer zwölfseitigen PowerPoint-Präsentation und dann machen die eine Instagram-Story und erreichen damit Millionen Leute.
55:43 Dennis Horn
Ist doch schön. Ja, ja. Es ist verrückt.
55:46 Gavin Karlmeier
Wie kann man das unzinnisch machen? Dennis, bevor wir heute auseinander gehen, und wir haben schon, der Wecker hat sich schon ein paar Mal gedreht, möchte ich mit dir unbedingt über die USA sprechen. Wir bleiben quasi in genau dieser Beklommenheit, in dieser In diesem Zusammenhang, aber auch in der Welt, wie schwierig das eigentlich sein kann. Die anderen Themen, Informationsfreiheitsgesetz zum Beispiel, das hört ihr dann alles am Freitag, da wird mein Gast auch Dennis Horn sein. Wir werden das also dann am Freitag nochmal gemeinsam auseinandernehmen. Aber wir müssen kurz eben über die USA sprechen, weil das Thema ist, das ist auch schon ein paar Tage zurückliegt. Das aber Düster ist. Und zwar, das Supreme Court hat mit 6 zu 3 eine Entscheidung getroffen, dass die FTC-Kommissarin Rebecca Kelly Slaughter, über die wir auch schon ein paar Mal gesprochen haben, von Trump entlassen werden durfte. Und das ist eigentlich ein Tabubruch, ein Paradigmenwechsel, ein Dammbruch, kannst es nennen, wie du möchtest, weil die FTC. traditionell und auch gesetzlich eine unabhängige Institution ist. Die FDC ist die Handelskommission in den USA, die auch die Lizenzen für Endgeräte zum Beispiel verteilt. Das ist aber hier eben nicht die einzige unabhängige und es gibt sogar eine Ausnahme in diesem Urteilsspruch des Supreme Courts, dass diese Entscheidung am Ende alle unabhängigen Institutionen der USA betrifft. Außer die Nationalbank der USA, Federal Reserve.
57:09 Dennis Horn
Aber die SEC gehört dazu übrigens auch die Wahlkommission, was ich sehr erschreckend finde. Die bisher geschützt waren, seit über 90 Jahren vor dem direkten Zugriff des US-Präsidenten.
57:21 Gavin Karlmeier
Ja, genau. Und das gilt seit die größte Ausweitung der Präsident, wie sagt man? Präsidialmacht in den USA seit 100 Jahren, das heißt, was da gerade passiert, ist eigentlich eine Fortschreibung des Prozesses, den wir eigentlich seit längerem Jahr schon beobachten. der jetzt aber hier dann tatsächlich von diesem in Teilen von Trump auch selber installierten Supreme Court, dem obersten Gericht, auch selber dann nochmal auf den Weg gebracht wird, das als Aufhebung der Gewaltenteilung. Exakt. Exakt das. Aufsichtsbehörden, die installiert wurden und bewusste unabhängig sind, werden jetzt hier de facto unter den Einfluss des Präsidenten gestellt, weil der Präsident den Chef dort installieren kann. Und der hatte eben dort die damalige Kommissarin entlassen. Das ist aber unter einem anderen Gesichtspunkt extrem interessant, weil es gibt in den USA gemeinsam mit der EU ein Data Privacy Framework. Das ist eine Art Austauschvereinbarung für Daten, personenbezogene Daten für den Export in Drittländer. Und das hat, oder den gibt es deswegen, weil der in der EU eigentlich verboten ist. Es gibt aber diesen Deal zwischen USA und der EU, dass man diese Daten austauschen kann. Und dieser Deal basiert aber auf der Regel. . dass die Aufsichtsbehörde auf beiden Seiten unabhängig arbeiten muss, bedeutet also, dass dieser Deal hier möglicherweise deswegen auch noch in Gefahr ist. Und das wird von vielen KritikerInnen und BeobachterInnen als etwas Sehr schlechtes bezeichnet. Also, da wird einfach ein Deal, der beschäftigt.
58:52 Dennis Horn
Also in Gefahr theoretisch sogar hinfällig. Im Zweifel ist er sogar hinfällig, ja. Wenn das eine Voraussetzung sozusagen für diesen Deal ist, die ist nicht mehr gegeben. Exakt.
59:02 Gavin Karlmeier
Also, das EU-Vertragsrecht verlangt, dass Datenschutzbehörden unabhängig sein müssen. Und das ist ja eben tatsächlich nicht mehr gegeben. Aber wir leben in einer Welt, in der alle einfach mit den Schultern zocken und sagen, formal ist sie das ja noch. Und das, ja. Das bereitet mir große Sorge, ehrlicherweise. Weil im Zweifel der Wegfall eines solchen Deals fürchte ich nicht dazu führt, dass man sagt, hey, wir dürfen keine Daten mehr austauschen, Microsoft Teams wird einfach abgestellt, sondern das wird eher zur Konsequenz haben, dass es einen neuen Deal gibt und wir in den letzten Monaten jetzt nicht unbedingt eine zwangsläufige datenschutzfreundlichere Politik in solchen Belangen erlebt haben, bedeutet also meine Beobachtung, möglicherweise wird das alles ein bisschen scheiße.
59:50 Dennis Horn
Möglicherweise wird alles ein bisschen scheiße. Das ist nicht die Versöhnlichkeit, die wir brauchen zum Ende dieses Podcasts, aber.
59:58 Gavin Karlmeier
Es ist einfach Realität. Ich habe vielleicht eine kleine Versöhnlichkeit. Doch, ich habe vielleicht. Aber komm, wir für die gute Lade machen. Versöhnlichkeit des Tages. Es ist eine Mischung aus Nachhak und Versöhnlichkeit. Und zwar haben wir darüber gesprochen, dass Amazon den eigentlich fast fertig produzierten Film über Sam Altman Nicht mehr veröffentlichen wollte, weil OpenAI und Amazon relativ enge Business-Kontakte mittlerweile aufgebaut haben und man das möglicherweise nicht dadurch gefährden wollte. Jetzt hat sich ein Independent-Vertrieb gefunden. Der diesen Film trotzdem veröffentlichen möchte. Und das ist nicht irgendein Independent-Vertrieb, sondern Neon-Rated. Das ist also, die haben mehrere Oscars gewonnen, zum Beispiel für Parasite. Vielleicht erinnerst du dich daran, ich glaube, Parasite war das Jahr, in dem der falsche Film am Ende hochgehalten wurde, bin mir aber auch nicht sicher. Oder Altonia, der Film über Tonja Harding. Das sind große Filme, das heißt, dieser Film erscheint jetzt gleich, bekommt dadurch so eine Art Stempel von einem Vertrieb, der damit direkt sagt, dieser Film ist nicht nur. Wegen seiner politischen Strahlkraft interessant, sondern auch wegen seiner Machart, wegen seiner Geschichte. Und das ist, glaube ich, eine Versöhnlichkeit, weil damit aus einer sehr düsteren Geschichte am Ende eine gute wird.
01:01:16 Dennis Horn
Schön.
01:01:17 Gavin Karlmeier
Ja, ne?
01:01:18 Dennis Horn
Schön. Gut, jetzt geht's mit meiner Stimme durch.
01:01:24 Gavin Karlmeier
Oh Gott, das grassiert gerade.
01:01:27 Dennis Horn
Hast du mich angesteckt, über die Leitung. Wir hören uns wieder am Freitag.
01:01:34 Gavin Karlmeier
Vorausgesetzt, wir hören dich dann noch.
01:01:37 Dennis Horn
599. So, bis Freitag.
01:01:39 Gavin Karlmeier
So, habt eine schöne Restwoche. Wenn ihr Bock habt auf Austausch, kommt auch in den Discord auf www. hakenrand. org. Kommt auf Campfire Fm, da kann man sich das Ganze auch. nochmal irgendwie zum Diskussionsanlass nehmen, kommentiert, wo immer ihr auch wollt. Habt eine tolle Zeit und eine schöne Restwoche bis Freitag.
01:01:53 Speaker 6
Tschüss. Tschüss.