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Folge 599 · 10. Juli 2026 · 1:02 Std.

Die Intransparenz ist sicher! (feat. Chan-jo Jun)

mit Dennis Horn

Es ist wie David gegen Goliath, nur, dass dieses Mal Goliath gewinnt! Wir tragen heute Roben, denn es geht um Rechtsstreits – zwischen Gavin und Meta, Noyb und die EU und 4chan gegen die Ofcom. Aber es geht auch um das Informationsfreiheitsgesetz, um die die Zukunft von Metas KI- und Brillenbusiness – und um die Zukunft dezentraler Netzwerke. Hoffentlich!

➡️ Petition gegen die Abschaffung des Informationsfreiheitsgesetzes: https://gavinkarlmeier.de/t/ifgpetition

Kapitelmarken

KI-generiert

  1. Gavin ist zurück auf Threads! (feat. Chan-jo Jun)
  2. Geplante Verschärfung des Informationsfreiheitsgesetzes
  3. chatkontrolle_final_final_neu_neu_2.docx
  4. Max Schrems' Klage gegen das EU-USA Data Privacy Framework
  5. Grok 4.5: Verzögerte Einführung in der EU aufgrund "gesetzlicher Gründe"
  6. Apple und die EU
  7. 4chan verweigert Geldstrafe nach britischem Online Safety Act
  8. Meta bringt “Muse”
  9. Metas Smart Glasses und Super Sensing
  10. Bots überall
  11. Metas neues energieintensives Rechenzentrum in Kanada
  12. Open Social Web Alliance
  13. Nachhak: W Social korrigiert fehlerhafte Interaktionszahlen
  14. Funktionen und Emotionen

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Dennis Horn

Grüß dich, Ed Gavin Keilmeyer. Sind das Vögel bei dir im Hintergrund?

00:11 Gavin Karlmeier

Ja. Oh, das ist ja toll. Hallo Dennis. Na, du hast ja einen Zugang zurück. Wir sind wieder Freunde bei Threats. Ich hab also. Ja, es ist fantastisch. Möchtest du das erzählen direkt? Ja, ich erzähle das direkt von ganz vorne. Und es ist, also für die, die das nicht mitbekommen haben. Ich hab vor ungefähr zwei Monaten eine Nachricht bei Threads bekommen, dass mein Account temporär gesperrt wäre und ich bitte doch nachweisen solle, dass ich ein echter Mensch bin. Das habe ich getan, woraufhin Threads gesagt hat. Ah, das glauben wir dir nicht, und mich dauerhaft gesperrt haben. Und es war ja bei mir nicht das erste Mal, sondern bereits das dritte Mal, dass mein Threats-Account gesperrt wurde. weswegen ich gesagt habe, Threats reicht's. Und dann habe ich meinen lieben Freund und Haus- und Hofanwalt Sanjo-Yoon angerufen und habe gesagt, da müssen wir was machen. Und da hat er gesagt. Aber hallo müssen wir was machen. Hier ist die Rechnung. Und dann ging das los. Und dann haben wir versucht, über mehrere Wege Meta dazu zu zwingen, anzuerkennen, dass man innerhalb der EU keine NutzerInnen ohne Nennung von Gründen und ohne Anhörmöglichkeiten hat. einfach so sperren darf. Und so war das ja bei mir. Es gab ja keine echten Gründe.

01:19 Dennis Horn

Was aber ja auch laufend passiert. Wer hat denn jemals Gründe genannt bekommen? Ja, okay.

01:23 Gavin Karlmeier

Genau, aber du müsstest.

01:24 Dennis Horn

Wegen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen steht da nur. Das reicht wahrscheinlich nicht aus. Genau.

01:28 Gavin Karlmeier

Das ist kein Grund. Also es ist wie wenn du sagst, du hast gegen das Gesetz verstoßen, jetzt kommst du ins Gefängnis.

01:33 Dennis Horn

Wenn ich zu weit rausschwimme im Meer, ist auch kein Grund. Ja.

01:40 Gavin Karlmeier

Ich bin da noch nicht, Dennis. Okay. Naja, auf jeden Fall haben wir versucht, dann Meta zu bewegen, sich irgendwie zu rühren. Und dann haben wir erst einen außergerichtlichen Brief. Brief geschrieben und dann haben wir außergerichtlichen Erinnerungen an diesen sehr umfangreichen Brief geschrieben. Der hatte sechs Seiten und da war wirklich alles aufgelistet mit Screenshots und jeder Mail und allem. Aber hey, dafür hat man einen Anwalt, oder? Und dann haben wir noch über den Weg DSGVO versucht Meter zu zwingen, sich zu bewegen, weil sie mir auch nicht die Möglichkeit geboten haben, praktisch meine Daten herunterzuladen. Also technisch gesehen haben sie das. Es gibt einen Button, aber du musst dein Passwort eingeben, das aber als falsch identifiziert wird, wenn dein Konto gesperrt ist. Heißt, du kannst deine Daten nicht herunterleihen. Auch dazu sind sie streng genum gezwungen. Und damit haben wir sie offenbar so ein bisschen gekitzelt und aus der Reserve gelockt. Und ich habe meinen Anwalt San-Jo-Yun dazu gebracht. Dass er uns mal aus seiner Perspektive erklärt, was da passiert ist. Ich spiele das direkt vor 1 Minute 20 und er erzählt mal ein bisschen. Los geht's. Moment, ich muss hier noch Knöpfe drücken. So. Grüße dich Gavin und hallo liebe Hakis. Ja, Gavin ist zurück auf Threads. Da war er nämlich gesperrt, diesmal dauerhaft, nachdem er vorher nur normal gesperrt worden war und es bisher auch immer geschafft hatte, wieder seinen Account zu reaktivieren. Aber in letzter Zeit wird es mit diesen Accountssperren immer schwieriger. Meta scheinen massenhaft Accounts zu sperren und zwar ohne einen stichhaltigen Grund. Jedenfalls wird kein Grund angegeben. Und das ist genau das rechtliche Problem, warum Meta jeden dieser Prozesse eigentlich verliert, wenn die Leute denn überhaupt bereit sind zu klagen. Und das ist das perfide an dieser Strategie. Die Rechtslage ist eigentlich eindeutig. Ein Account darf nur gesperrt werden, nachdem vorher der Betroffene angehört wurde und indem ihm vorher die Gründe gesagt werden, was er denn angeblich falsch gemacht hat. Da hat sich Meta wahrscheinlich gedacht, Rechtslage ist uns lästig, das machen wir einfach mal anders, wir sperren die Sachen und bei ganz vielen von den Accounts merken wir ja, dass die Leute sich gar nicht melden. Jedenfalls nicht mit einem Richtigen Aufwand oder ohne Anwalt und die ignorieren wir dann auch einfach. Und das ist ärgerlich, weil es rechtswidrig ist und weil man im Grunde genommen nur durch anwaltliche Hilfe oder möglicherweise durch gerichtliche Hilfe seinen Account wieder zurückbekommen kann. Das hat bei Gavin jetzt hier funktioniert, bei vielen anderen Leuten nicht. Und es hatte lange gedauert, denn eigentlich sollte so etwas nach ein paar Wochen passieren. Früher hatten die uns als Anwälte ernster genommen, ist in letzter Zeit auch weniger geworden, aber immerhin, jetzt ist er wieder zurück auf Threads. Danke, lieber Chanjo. Und das ist eigentlich der Punkt, den ich daraus mitnehme, dass es, das haben ganz viele gesagt, es gibt einen Unterschied zwischen Recht haben und Recht bekommen. Dieser Satz wurde mir sehr oft in diesem Zusammenhang genannt. Dass es so schade ist, dass diese Willkür am Ende jeden trifft, dass diese automatisierten Sperrverfahren, die ja einfach nur über irgendwelche Trigger ausgelöst werden, die gar nicht ersichtlich sind für die NutzerInnen. die Menschen dazu gebracht werden, im Zweifel sogar ihre Existenzgrundlage zu verlieren, wenn sie darüber ihr kleines Business vermarkten oder sogar das Ding, ihr Business ist. Und dass ich halt jetzt ein bisschen Glück hatte und in einer verhältnismäßig privilegierten Situation bin, diesen Weg zu gehen und das mal so durchzuspielen. Viele Leute können das nicht machen. Und das ist wahnsinnig scheiße.

04:52 Dennis Horn

Und im Grunde auch hier die rechtliche Abwägung als Kosten-Nutzen-Spiel. Also im Grunde ist es billiger, das Gesetz massenhaft zu brechen. Als ab und zu, so wie jetzt in deinem Fall, irgendwie zu bezahlen für den Einsatz von Anwälten und irgendwie den Gerichtsprozess, der da irgendwie entsteht, wobei Du hattest ja auch Anwaltskosten und die Klapso jetzt auch drauf sitzen.

05:20 Gavin Karlmeier

Genau, da bleibe ich drauf sitzen, theoretisch könnte ich mir die zurückholen. Ich könnte das erklagen. Ich könnte mir erst streiten, dass Meta für diese Kosten aufkommt. Aber auch das würde erstmal wieder Geld kosten. Und das ist, finde ich, ein Problem, weil ich kann mir das nicht, also ich kann mir nicht einfach so, ich habe kein Topvoll Gold zu Hause leider. Liebe Grüße an Matz, aber ich habe auch direkt dran gedacht. Ich habe leider die Möglichkeit nicht, noch mehr, noch weiter zu gehen. Auch wenn ich das so, also wenn mein Geldtopf unerschöpflich wäre, dann würde ich natürlich jeden Weg gehen, alles um das mal durchzuexerzieren. Aber die Möglichkeiten habe ich dann auch nicht. Und jetzt war das so ein kleines Geld, das ich bezahlt habe, um mir das Wett zurückzuholen. Und der erste Gedanke, den ich so nach einer halben Stunde auf der Plattform hatte, war, warum wollte ich hierhin eigentlich zurückholen?

06:12 Dennis Horn

Und direkt wieder schlechte Witze gepostet.

06:15 Gavin Karlmeier

Ja, ich kann da ja nicht aus meiner Haut.

06:17 Dennis Horn

Willkommen zurück. Danke. Wir lassen direkt die Roben an, wenn das für dich in Ordnung ist. Ich möchte ein Thema nach vorne stellen mit diesem. Das ist ja plural von Robert. Ja, genau. Und ein Thema nach vorn stellen mit dir, dem wir hier auch die nötige Öffentlichkeit verschaffen möchten, weil es viel mit dem zu tun hat, worüber wir hier in Haken dran auch häufig sprechen. Die Kontrolle. Von Macht durch Öffentlichkeit. Die schwarz-rote Koalition möchte das Informationsfreiheitsgesetz massiv verschärfen Künftig sollen nur noch natürliche Personen mit berechtigtem Interesse Auskunft bekommen. Das würde also NGOs faktisch ausschließen, Umweltverbände, Plattformen wie Frag den Staat. Weil das alles keine natürlichen Personen sind, sondern eben juristische. Und zusätzlich soll der Kreis auf in Deutschland lebende Deutsche und Unionsbürger beschränkt werden. Dazu kommen pauschal geschwärzte Namen von BehördenmitarbeiterInnen, weitere Ausnahmetatbestände und potenziell auch Gebühren in 10. 000 Höhe statt des bisherigen Deckels. Und dazu sagt der Vizekanzler Lars Klingbeil von der SPD, ein über, finde ich, in dem Zusammenhang auch einfach bemerkenswert, über viele Jahre auch ausgewiesener Netzpolitiker. NGOs und JournalistInnen sollten weiter ihre Arbeit machen können. Das widerspricht aber eben dem eigenen Beschlusspapier, weil eine NGO eben keine natürliche Person ist. Da kommt jetzt Kritik praktisch von allen Seiten. von ehemaligen und aktuellen Bundesdatenschutzbeauftragten, von Journalistenverbänden, sogar aus der eigenen SPD-Fraktion, die in einem Positionspapier klarstellt, es werde keine Zustimmung. Für eine Abschaffung des bisherigen Transparenzniveaus geben?

08:02 Gavin Karlmeier

Es ist unglaublich. Also wir erinnern uns, dass das schon einmal zur Disposition gestellt wurde durch Philipp Amtor und wie laut die Bevölkerung war, die gesagt hat, worüber reden wir denn jetzt bitte? Jetzt sind wir wieder an diesem Punkt und jetzt wird es größer und jetzt ist es in diesem großen Reformpaket irgendwie mit eingewoben, weil am Ende ist alles Rente. So, und das ist hier dann jetzt am Ende auch Teil der Rennpolitik, ist, dass bitte wir auch in Zukunft alles machen können, ohne dass uns jemand auf die Finger schaut.

08:29 Dennis Horn

Die Intransparenz ist sicher.

08:31 Gavin Karlmeier

Ja, ganz genau. Und also zum Beispiel hat Amel Arne Senz Mein Gott, wie heißt der? Arne Semsroth, hat in einem Gastbeitrag in der Taz geschrieben, fragt den Staat wurden 330. 000 Anfragen bislang an Behörden gestellt. fast keine von denen wäre mehr zulässig, weil entweder es keine natürlichen Personen waren oder dieses berechtigte Interesse gefehlt hat. Ich störe mich da wahnsinnig dran, weil nach meinem Gefühl sollte es einem jeden, einem, zumindest eines jeden Wählers, aber am Ende eigentlich eines jeden Menschen generell, offen liegen, sich zu informieren, was die Menschen, die uns regieren, in Anführungsstrichen, da eigentlich so fabrizieren.

09:18 Dennis Horn

Und sag mal, habe ich irgendeine Debatte im Vorfeld verpasst, so nach dem Motto, dass die Befürworter einer solchen Einschränkung mal irgendwie Argumente anführen, so nach dem Motto Unsere Behörden werden laufend lahmgelegt oder das hat hier und dafür Probleme Das hat doch alles gar nicht stattgefunden. Es gab nicht irgendwelche schwerwiegenden Probleme, die das verursacht hat, die ich jetzt irgendwo sehe. Außer Hat ein paar unliebsame Geschichten nach vorne befördert, oder?

09:44 Gavin Karlmeier

Exakt. Also es wird darüber gesprochen, dass in Zeiten einer komplexen Bedrohungslage von innen und außen Rechnung getragen werden müssen. Das ist mir zu unkonkret. Das bedeutet nichts.

09:56 Dennis Horn

Das ist so wie in Akte X: wegen jeder X-beliebigen Geschichte Leute wegen Gefährdung der nationalen Sicherheit auf so schwarze große Autos gefesselt wurden. Weißt du, was ich meine?

10:06 Gavin Karlmeier

Ja, also der Fern ist halber. Es gab Häufungen von Anfragen durch AfD-PolitikerInnen, die im Zweifel auch nationale Sicherheit gefährdet hätten. So, solche Fälle gab es. Und man muss darüber diskutieren, ob man das irgendwie kanalisiert, ob es irgendeiner Reform des Informationsfreiheitsgesetzes bedarf. Die Antwort kann aber nicht sein, die Behörden so eine Anfrage zu stellen, so hochzusetzen, weil du sagst, okay, du musst Journalistin sein oder persönlich betroffen sein. Du musst immense Gebühren zahlen. Das hat ja nichts mehr mit Informationsfreiheit und Transparenz zu tun. Also, ich verstehe, warum man wegen solcher Sicherheitsbedenken mögliche Bedrohungen anderer Länder, was auch immer. Überlegt, wie können wir nationale Sicherheit sicherstellen. Das halte ich sogar für legitim. In dieser Abwägung, also man muss ja nicht dieser Meinung sein, aber ich glaube, es ist eine legitime Position zu sagen, In der Abwägung zwischen Transparenz und Sicherheit kann man sich eher für die Sicherheit entscheiden. Das gilt aber nicht, wenn das völlige Willkür am Ende betrifft, wenn du sagst, wir wollen jede Form der Information einschränken. Dann wird es lächerlich. In einer Dems.

11:15 Dennis Horn

Es ist so. Das darf nicht passieren. Frag den Staat, hat eine Petition an den Staat gebracht, die sich an die SPD-Fraktion richtet, diesen Frontalangriff auf die Informationsfreiheit zu stoppen. Unterzeichnet bisher In dem Moment, in dem wir es aufnehmen, Donnerstagabend, von rund 450. 000 Leuten. Ich bin als Journalist ja immer zögerlich, mich an solchen Dingen zu beteiligen. Hier sehe ich das anders, weil es einfach auch Teil unseres Berufsstandes ist. Und es ist völlig klar, dass es verhindert werden muss. Wir nehmen den Link zur Petition, würde ich sagen, auch mal in unsere Shownotes.

11:45 Gavin Karlmeier

Wir sind in den Shownotes, könnt ihr direkt mitzeichnen. Ich habe das auch gemacht und Dennis hat das auch gemacht.

11:51 Dennis Horn

Having said this, wir müssen auch über die Chatkontrolle sprechen. Im April.

11:57 Gavin Karlmeier

Das ist so ein Fiebertraum, wie die jungen Leute sagen. Alles ist Fiebertraum. Das ist wirklich ein Fiebertraum, weil diese Kampf. Die Chatkontrolle spielt so in derselben, liegt in derselben Gerümpelschublade wie die Clanampflicht. Und jedes Mal, wenn das Thema aufkommt, denkst du Ach Leute, ist doch mal gut jetzt.

12:15 Dennis Horn

Ja, ja, ja. Also im April ist eine Übergangsregelung ausgelaufen. die den digitalen Anbietern das freiwillige Scannen von Chats erlaubt. Es geht da um die Suche nach Missbrauchsmaterial Und diese Übergangsregelung soll jetzt irgendwie reaktiviert werden. Das scheint der Wunsch zu sein. Ja, bitte.

12:36 Gavin Karlmeier

Das Framing, das geht ums Scannen von Missbrauchsmaterial. Ist schon Framing der Befürworter dieser Chat-Kontrolle, weil am Ende geht es hier, ist das die Eintrittspforte und Um Himmelswillen. Natürlich müssen alle Mittel ergriffen werden um sexuelle Gewalt, vor allem im Digitalen, weil das ein Raum ist, der sich noch mehr der Obhut der Eltern entzieht als im analogen. ergriffen werden. Aber wir haben schon ganz häufig darüber gesprochen, dass dieser Schutz von Kindern immer als Möglichkeit genommen wird, ein Loch in eine Staatsschutz zu verändern.

13:12 Dennis Horn

Immer wieder, Vorratsdatenspeicherung genauso. Genau. Stattet einfach die Strafverfolgungsbehörden so aus, dass sie ihrer Arbeit nachkommen können mit allen Gesetzen, die es dazu schon längst gibt.

13:22 Gavin Karlmeier

Verifikationspflicht im Internet wird auch immer wieder mit Schutz von Kindern argumentiert. Und hier bei der Chat-Kontrolle ist es eben genau so. Deswegen bin ich schon so zögerlich zu sagen, man übernimmt da diese Argumentationslinie der Befürworter. Jetzt werde ich richtig Aktivisten.

13:38 Dennis Horn

Ja, ich verstehe das. Ich habe sie, sagen wir mal, zitiert. Und noch ärgerlicher wird es, wenn dafür formale Tricks dann auch noch genutzt werden. Es ist so, dass eine abgelaufene Verordnung auf EU-Ebene nicht einfach verlängert werden kann. Und deswegen hat der Ministerrat einen inhaltlich fast identischen Formal, aber einen neuen Entwurf vorgelegt und dann kurz vor der Sommerpause jetzt irgendwie aufs Tempo gedrückt. Deswegen sprechen Kritiker von einer Abstimmung durch die Hintertür. Das Timing genauso, dass viele Abgeordnete im Europaparlament zum letzten Sitzungstag auch schon abgereist sind, die anderen vielleicht mit der WM beschäftigt oder so. Also schön, das Parlament ausgetrickst und das am Ende auch noch dafür gestimmt hat. Jetzt fehlt noch die Zustimmung der Mitgliedstaaten. Und wie immer, Datenschützer lehnen dieses anlasslose, flächendeckende Scannen und das ist es. Weiter als unverhältnismäßige Massenkontrolle ab.

14:38 Gavin Karlmeier

Chatkontrolle unterstrich final unterstrich neu unterstrich neu unterstrich 2. docx Man muss dazu sagen, das ist die freiwillige Chatkontrolle, aber die freiwillige Chatkontrolle ist halt der kleine böse Bruder der gesetzlichen Chatkontrolle, weil die freiwillige Chatkontrolle es den Diensten erlaubt. die NutzerInnen auszuspionieren und dann zu sagen, wir haben hier was gefunden. Also am Ende ist es hier eine Machtgrößerung für Plattformbetreiber. Und nicht ein wirklicher Schutzmechanismus. Mich würde mal interessieren in dem Zusammenhang, das taucht in der Berichterstattung wenig auf Wie viele tatsächliche Straftaten eigentlich aufgeklärt wurden, weil diese freiwillige Chatkontrolle angewendet wurde? Taucht irgendwie nicht auf die Zahl. Komisch. Auch in der Diskussion nicht. Komisch.

15:29 Dennis Horn

So, und dann ist Max Schrems zurück. Seine Organisation. Wie sprechen wir sie eigentlich? Das weiß ich wieso eigentlich. N-O-Y B, Neub, Neub. Wir sagen NeUIP, none of your business.

15:42 Gavin Karlmeier

Es ist heute ein bisschen die David gegen Goliath-Folge. Ist ja ein bisschen so.

15:54 Dennis Horn

So, also Neub bereitet eine neue Klage vor dem Europäischen Gerichtshof vor gegen das Data Privacy Framework zwischen der EU und den USA. Wir hatten über den Auslöser schon in unserer letzten Episode gesprochen, ein Urteil des Supreme Court in den USA. Das ist dem Präsidenten, von dem wir wissen, es ist Donald Trump, erlaubt in eigentlich Unabhängigen Behörden wie der FTC personell durchzugreifen. So, und die EU hatte den Datentransfer in die USA, der unter diesem Data Privacy Framework läuft. Aber unter anderem mit der Unabhängigkeit der FTC begründet. Und diese Unabhängigkeit gibt es laut Max Schrems jetzt nicht mehr und auch laut Gavin Karlmeyer und Dennis Horn nicht mehr, wie wir in der letzten Episode festgestellt haben. Und damit fehle. Die rechtliche Grundlage für das komplette Abkommen. Und es wäre nach Safe Harbor on Privacy Shield der dritte, vielleicht erfolgreiche Anlauf von Max Schrems in dieser Sache, falls der Europäische Gerichtshof mitspielt.

16:53 Gavin Karlmeier

Die Konsequenzen sind nicht auszumalen, wenn es keinen Datenaustausch zwischen der EU und den USA geben könnte. Das wäre doll.

17:04 Dennis Horn

Ich denke ja, das läuft dann einfach weiter, dann schafft man das vierte mit wieder einem neuen Namen. Safe Harbor, Privacy Shield, Data Privacy Framework, man muss doch nur diese drei Begriffe in eine KI eingeben, in eine KI eingeben. Da hat man doch schon die zehn nächsten Gesetze benannt, oder?

17:21 Gavin Karlmeier

Ja, aber die Frage ist ja, also reicht Würde das einfach so das EU-Parlament passieren, wenn da gesagt wird, ja, die FDC ist halt nicht mehr unabhängig wurscht? Oder, und das ist leider die Realität, müssen wir da mal wieder die Zollkarte ziehen und sagen, naja, im Moment würde alles das EU-Parlament passieren, was keine Zölle gefährdet.

17:44 Dennis Horn

Unter anderem Tomaten. Bitte? Passierte Tomaten. Achso. Entschuldigung. Da fehlt ja nur ein Cedergrund, tut mir leid. Bitte sprich mal weiter, weil ich möchte wissen, wie das heißt, diese weiteren. Ich gebe das jetzt tatsächlich einer.

18:01 Gavin Karlmeier

Achso, du lässt gerade eine KI das überprüfen. Ja, nee, wie, wie, wie. Ja, mach mal. Und dann gucken wir, ob die von der KI besser sind. Wir hatten Safe Harbor.

18:11 Dennis Horn

Ja, Privacy Shield und Data Privacy Frameworks.

18:15 Gavin Karlmeier

Nee, das heißt so. Um um data data connection transfer agreement

18:26 Dennis Horn

Nee, das ist so, das ist nicht beschönigend genug.

18:29 Gavin Karlmeier

Ach so. Weißt du? Ah, das ist so, ähm, so ein bisschen wie Connecting People muss das sein, ne?

18:37 Dennis Horn

Ja, ja, ja, ja, ja, genau. Wie könnten weitere Gesetze. Welche KI fragst du denn da jetzt? Dieser Claude. Achso, ich dachte, du fragst jetzt Grog. Richtung heißen. Ja, Grog ist Free Speech Agreement.

18:56 Gavin Karlmeier

Wir können übrigens ganz kurz zu Grog kann ich ganz kurz, das steht nicht in unserem Dokument, aber wenn ich ganz kurz dazu was reinschieben darf. Und zwar hat SpaceX AI, das Unternehmen, das zu SpaceX gehört und hinter X steckt, hat Grog 4. 5 vorgestellt. Und jetzt, da muss ich kurz was zu sagen. Also, es gibt eine neue Iteration des Modells Grog. Und wir wissen, Grog ist eigentlich so, wenn du rein auf Datenebene schaust, sind die verhältnismäßig gut, die können mithalten, die Modelle von SpaceX AI. Und wir wissen aber auch, dass Wahrheitsverzerrungen trotzdem auch zum Alltag von Grog gehört. So, jetzt gibt es Grog 4. 5 und SpaceX AI hat aber gesagt, dass es in der EU erst ab Mitte Juli zur Verfügung steht. Und wird dabei zitiert von Heise damit, dass es wohl an gesetzlichen, äh, gesetzliche Gründe hat Gesetzliche Anforderungen. Und jetzt frage ich dich, Dennis, der ja hier genauso viel wie ich, nicht ganz so viel wie ich, aber ab und an, doch auch über solche gesetzlichen Grundlagen spricht. Welche gesetzliche Anforderung könnte Elon Musk meinen, die ihn daran hindert, Grog 4. 5 in die EU zu bringen? Ich habe keine Ahnung.

20:07 Dennis Horn

Ich habe auch keine Ahnung.

20:08 Gavin Karlmeier

Denn also Grogt ist kein Gatekeeper nach DMA. X ist eine Flop nach DSA, das hat aber hierfür eigentlich gar keine Bewandtnis, weil es halt hier um dieses Modell geht. Mein Take ist so ein bisschen, man wurde von der US-Regierung als nicht so gefährlich eingestuft wie Fable oder Mythos oder das neue ChatGPT-Modell 5. 6. Und macht so eine künstliche Verknappung, um dieses Modus der anderen zu simulieren als Marketingtrei.

20:39 Dennis Horn

Danach klingt das, genau. Das ist kein Grund. Interessant.

20:44 Gavin Karlmeier

Wo wir gerade bei der EU sind, da will ich gleich ein kleines Nachhak einschieben, weil es gibt gerade so ein Thema, über das wir gleich sprechen müssen, nämlich Äh, Apple. Das passt nämlich genau jetzt rein. Aber erzähl mir vorher mal, was hat deine KI ergeben?

20:57 Dennis Horn

Pass auf, die KI sagt, wenn man sich das, und das finde ich ganz schön. Wenn man sich das Muster anschaut, folgen die Namen einer klar erkennbaren PR-Konvention. Erst ein Bild von Sicherheit und Schutz, also Safe Harbor oder SHIELD. Dann eine technokratische Verharmlosung, in Klammern Framework. Und ein vierter Anlauf würde vermutlich in eine dieser Richtungen gehen. So, Achtung! Transatlantic Trust Bridge.

21:24 Gavin Karlmeier

Oh, das ist super sehr gut.

21:27 Dennis Horn

Ah, erstaunlich. Data Safe Passage Agreement, Transatlantic Privacy Accord. Digital Safe Harbor 2. 0 mag ich sehr. In Klammern, falls jemand mutig genug ist, den verbrannten Namen zu recyceln. Transatlantic Data Governance Framework Digital Trust Framework, Cross-Border Data Protection Arrangement.

21:55 Gavin Karlmeier

Finde ich super. Wobei mir würde auch West Stream 2 gefallen. So, Apple. Ja, hau rein. Und zwar als zwei Dinge zu Apple. Punkt 1. Wir haben ja darüber gesprochen und da habe ich wirklich Emotionen, ne? Weil das so Also, die neue Siri kommt ja nicht nach Europa, in die EU. Und Apple hat das so geframed, dass. die EU es Apple verboten hätte, weil sie ja interoperabel sein müssen, weil iOS ja durchaus ein Gatekeeper nach Digital Markets Act ist. Sie haben dazu sogar eine Pressemitteilung veröffentlicht. Ich habe mich hier im Podcast doll darüber aufgeregt in der entsprechenden Episode. Ich habe jetzt die Nummer nicht, reiche ich gleich nach. Und jetzt berichtet aber die FT, dass offensichtlich Tim Cook persönlich mit der EU-Kommission Videocalls abhält. Um mit der EU eine Lösung zu finden und man führe wohl konstruktive Gespräche um dieses Problem Wir erinnern uns auch, dass Apple vorgeschlagen hatte, hey, unser Vorschlag wäre, wir setzen dafür für 18 Monate dieses Gesetz aus und dann reden wir weiter. Das war der Vorschlag von Apple, denn da hat die EU überraschenderweise abgelehnt. Deswegen bin ich sehr gespannt, wie das jetzt weitergeht. Aber der Apple Marketing-Chef Greg Joswiek Der hat gesagt, dies ist kein Versuch unsererseits aus Unmut über das DMA-Strafmaßnahmen zu ergreifen. Wir haben hart daran gearbeitet, so ein solches Ergebnis zu vermeiden. Also, man versucht also gerade irgendwie eine Lösung zu finden, bei der alle das Gesicht wahren können. Und ich finde das so interessant. Ich wäre so gern bei diesen Calls dabei. Weil wenn Tim Cook persönlich sich da hinsetzt Also solche CEOs vermeiden jede Gerichtsverhandlung, wenn sie können. Dass der persönlich mit der EU-Kommission spricht, finde ich schon erstaunlich. Findest du nicht.

23:45 Dennis Horn

Ja, doch, irgendwie schon, aber es ist so, es ist ja derselbe Move, den die jetzt bei mehreren Produkten schon hatten oder Funktionen. Also, das ist ja jetzt nicht das erste Mal, dass das geschehen ist. Und ich frage mich, wo ist denn der Unterschied zu den bisherigen Malen? Also worüber hat man denn bisher gesprochen, worüber spricht man jetzt? Was ist denn da wirklich eigentlich der Knackpunkt? Weil da ist. Jetzt in meiner Wahrnehmung auch nachträglicher nicht so richtig rausgekommen, woran es denn liegt. Und meine Interpretation dieser ganzen Nummer war, wir möchten hier einfach nur beleidigt einmal sagen, EU ist scheiße, aber wir wissen, der Markt ist wichtig und machen wir es halt fünf Monate später. damit irgendwie wir einen Druck erzeugen der EU-Kunden auf die Politik dort, weil sie es alle total doof finden. Das war immer so meine Wahrnehmung von außen.

24:33 Gavin Karlmeier

Ja, ich habe mich da ja so ein bisschen reingeschraubt.

24:36 Dennis Horn

Man schraubst dich in letzter Zeit in viele Dinge immer rein. Reinschrauben ist ein Ding.

24:40 Gavin Karlmeier

Ja, ich bin, nein, das kann ich nicht sagen. Das fliegt mir um die Ohren. Ich wollte was mit Kreuz sagen.

24:50 Dennis Horn

Mach mal weiter.

24:51 Gavin Karlmeier

Wie heißen nochmal diese Philips-Schrauben? Diese Sch, diese. Ich kenne nur Spacks schrauben kann ich nur. Das macht mir Spacks. Und zwar gibt es ja mehrere Features, die immer noch nicht in der EU zugreifbar oder verfügbar sind. Dazu gehört das Screen Mirroring, also du kannst das iPhone nicht spiegeln auf dem Mac innerhalb der EU, anderswo. Kannst du es. Du kannst die AirPods-Übersetzung, ich glaube, immer noch nicht benutzen, die Simultan-Übersetzung. Du kannst, ich glaube, es gibt noch ein drittes Feature. Und die Argumentation ist immer Die Gatekeeper-Funktion, weil die Markterleichterung oder Markteintritt für andere damit so erschwert würde, Apple müsste das auch für andere Player zur Verfügung stellen. Also die Möglichkeit, dass jetzt zum Beispiel ich diese AirPods-Übersetzung auch mit Deep L nutzen kann. Oder dass ich das Screen Mirroring auch mit meinem Windows-Forum nutzen kann. Oder, oder, oder, weißt du, und das will Apple natürlich nicht, weil ihr Walled Garden ihn so heilig ist. Und sehr häufig hört man dann ja, dass Google ja vergleichbare Features durchaus anbietet. Google hat aber ein viel kleineres Ökosystem. Also sie haben zwar eine sehr krasse Marktdominanz im digitalen Sektor, mit der Suchmaschine, mit dem Browser, mit dem Smartphone-Betriebssystem. Aber sie betreiben nicht das Betriebssystem auf ein Gerät, das du zu Hause hast. Heißt also, sie haben da ein bisschen weniger zu verlieren, weil wenn Apple zu einer, wenn ihnen der Walt Garden hier um die Ohren flöge, hat Apple kein Geschäftsmodell mehr. In dem Sinne. Und das müssen sie verhindern. Und ich glaube, deswegen sind sie einfach deutlich vorsichtiger. Uncool wird es dann aber halt, wenn sie halt anfangen, dass so über Bande. . . Die NutzerInnen gegen die EU aufzubringen. Weil wenn du ein Problem mit den Gesetzen hast, dann findet den Markt halt nicht statt oder halt dich dran. So. Ja.

26:33 Dennis Horn

Genau so. Und Sie könnten ja auch diese ganzen Dinge in der EU ausschließlich freischalten, sagt ja niemand, dass Sie das dann in den USA auch machen müssten.

26:40 Gavin Karlmeier

Haben Sie ja zum Beispiel schon gemacht mit den alternativen App-Stores.

26:43 Dennis Horn

Genau.

26:44 Gavin Karlmeier

So, das ist schon passiert. Und genau das ist auch nämlich ganz aktuell, dass das Apple, und dann können wir aber auch die EU so ein bisschen zur Seite legen, dass Apple versucht hat, gegen diese Gatekeeper-Funktion. Des App Stores vorzugehen. Sie haben dagegen geklagt. Es gibt mehrere solcher Klagen, weil alle wären gerne kein Gatekeeper und sagen, ja, aber so viele Leute nutzen uns ja gar nicht, und das hat nicht funktioniert. Also da hat das Gericht entschieden, äh, Europäische Gerichtshof entschieden. Nee, nee, das bleibt schon so, ihr seid Torwächter, wie in der deutschen Übersetzung immer gesagt.

27:14 Dennis Horn

Fantastischer Name. Das ist so eine Figur in meinem Fantasy-Game. Der Torwächter.

27:21 Gavin Karlmeier

Der Torwächter. Das sind Leute, die so germanische Mythen noch so bewaffen.

27:27 Dennis Horn

Bevor wir unsere Roben wieder ablegen, weil es wird langsam auch ein bisschen heiß, noch etwas kurioser vorzunehmen. Temperaturell. Fortan weigert sich, eine Geldstrafe der Ofkommen zu bezahlen, nach dem britischen Online Safety Act. Die Ofcommen Die britische Regulierungsbehörde erhöht das Bußgeld täglich um 100 Pfund. Mittlerweile stehen da auf dem Tacho 568. 000 Pfund. Und die Reaktion des Anwalts von FortChain ist, statt zu zahlen, postet er KI generierte Hamsterbilder und eine eigene Klage gegen die Ofkommen von einem US-Gericht mit dem Argumenten, Unternehmen ohne Sitz oder Vertretung in Großbritannien, unterliege den Regeln dort auch gar nicht. Und zur Wahrheit gehört halt auch von 3 Millionen Pfund, die Offcoman an Bußgeld fordert, so über verschiedene hinweg. hat sie gerade mal 55. 000 Pfund eingetrieben. Also eine Regulierungsbehörde, die nicht mal ihre eigenen Bußgelder durchsetzen kann, da stellt sich dann natürlich schon die Frage, wie gefährlich Regulierung da überhaupt ist.

28:28 Gavin Karlmeier

Wie papiertigerig ist, die Aufkommen?

28:30 Dennis Horn

Ja.

28:32 Gavin Karlmeier

Was man hier halt vor allem sieht, die Fortran-Kultur.

28:34 Dennis Horn

Sonst wäre ja sie die Oncom, entschuldige.

28:38 Gavin Karlmeier

Ja, da kann ich leider nicht gegen onkommen, tut mir leid. Ich finde, dass diese die Frage, die dabei entsteht, ist ja gerade Fortchan ist ja Ex of Speed. Jetzt muss man sich mal Fortchan. Now we're talking. Fortran ist ja ein Netzwerk, ich habe gerade gesagt, Ex-of-Speed. Also du hast da diese komplette Turbo Rechte, die aber auch gar nicht zwangsläufig per se durch die Bank weg politisch ist, sondern die auch einfach nur trollen möchte, die damit spielt, mit Dingen, die menschenverachtend sind, die das aber dann ganz schnell auch zur eigenen Radikalisierung nutzen und so Es gibt ganz, ganz viele tolle Sachen über 4Chain zu lernen und um die Plattform noch ekliger zu finden. Aber du siehst da, wie diese Kultur sich dann durchzieht, bis auf die operative Ebene oder auf die Organisationsebene. Weil der Anwalt zum Beispiel auch gesagt hat, Fortschreim wird sich erst an britische Zensurgesetze halten, wenn Schweine fliegen lernen. Also man nimmt es einfach überhaupt nicht ernst und sagt, ja, was sollen sie da doch machen? Das ist so ein bisschen so, als würdest du jetzt irgendwie in in Malaysia wegen deinen Posts angezeigt werden, wird sie denken, ja, dann reiß ich da halt einfach nicht mehr hin. Der Unterschied ist nur, 4chan betreibt halt dort ein Business. Und auch wenn sie dort vor Ort vielleicht das Geld nicht umsetzen, wird es dort gemacht, weil da eben die NutzerInnen auch aktiv sind. Und da müsste die Regulierungsbehörde nach meinem Messen nicht sagen, morgen kommen nochmal 100 Pfund drauf, sondern übermorgen kann man halt auf die Plattform nicht mehr zugreifen.

30:11 Dennis Horn

Ja, das ist die einzige Sprache, die man verstehen würde. Und die Frage, warum man solche Schritte. Wir erinnern uns an das Verhalten und die Reaktion von Ex in Brasilien, als tatsächlich gesperrt wurde. Offenbar gibt es einen Hebel, und das ist auch die Frage, die ich mir in der EU auch regelmäßig stelle, warum kommt der nicht zum Tragen?

30:34 Gavin Karlmeier

Ja, vor allem, das ist ja nicht Fortran Friend, das hier ja als Kampf gegen die Meinungsfreiheit in Großbritannien. Ich weiß gar nicht, ob ich das nochmal übers Herz bringe zu erklären. dass es Gesetze gibt, die in anderen Ländern anders aussehen. Und wenn du auf diesem Markt aktiv sein möchtest, dann musst du dich in dieses Gesetz halten. Dazu gehört zum Beispiel auch entteilend die Einschränkung der Redefreiheit, nicht der Meinungsfreiheit. Weißt du, also du kannst alles sagen, was halt nicht gegen das Gesetz verschlüsselt. Und wenn du denkst. Die Gesetze, die dort vor Ort gelten, die schränken uns in unserem Verständnis von Redefreiheit so sehr ein, dass das nicht mit unseren Werten vereinbar ist. Dann musst du dir als Unternehmen überlegen, ob du auf diesem Markt aktiv sein kannst. Und sonst ist das ein recht selektiver Umgang mit Recht. Exakt.

31:24 Dennis Horn

So. Meta.

31:26 Gavin Karlmeier

Jetzt können wir die Gruppe ausziehen.

31:28 Dennis Horn

Jetzt können wir die Roben ausziehen und kommen zu Meta. Meta hat diese Woche seinen ersten hauseigenen Bildgenerator vorgestellt, Muse Image, gebaut von den Meta Super Intelligence Labs. Interner Codename Mango. Keine europäische Großstadt. Keine europäische Großstadt Technisch ist es erstmal so, wie man es 2026 erwartet, dieser Bildgenerator. Also er kann Bilder aus Text generieren, er kann Fotos zusammenmontieren, er kann Objekte entfernen, angeblich sogar Brauchbaren lesbaren Text in Grafiken unterbringen.

32:02 Gavin Karlmeier

Ja, das habe ich noch nicht ausprobiert, aber ich hab versucht. In den Instastories wird ihr es ja direkt angezeigt. Man kriegt das schon angekommen, aber ich teste das dann auch mal gerne, weil ich muss ja für euch sagen muss.

32:11 Dennis Horn

Beruflich, ja genau. Absolut. Damit ihr es nicht tun müsst.

32:14 Gavin Karlmeier

Und das war wirklich, ich habe so ein wirklich schlechtes Bild von mir, so verwackelt und so, habe es natürlich direkt gelöscht danach. Und habe dann auf diesen KI-Button gedrückt und dort wurden mir Trikots National Trigros empfohlen. Und da habe ich auf Ghana geklickt und dann wurde das generiert und es hat die komplette Ästhetik des Bildes erhalten. Also Ich muss sagen, die Qualität ist so gut, dass wir ihn nicht erkennen werden, wenn Leute in den Instastories das genutzt haben. Ich kann dir nicht sagen, wie sichtbar der Hinweis ist, dass es mit Muse generiert wurde. Aber ich fand das schon verhältnismäßig gut für das, was wir sonst von Peter KI-Generatoren kennen

32:53 Dennis Horn

Das ist so und das entspricht den Werbung tatsächlich, wo die Bilder ja dann auch, die Überarbeiteten, auch sehr gut aussehen und es passt. So. Und der Teil, der interessant ist, und weswegen seit dem Start von Mango, äh, also von Muse Image gestritten wird, ähm, steht im Kleingedruckten. Man kann in einem Prompt, den du dafür schreibst, ein öffentliches Instagram-Profil per Admension markieren und Muse Image zieht sich dann die öffentlich sichtbaren Fotos dieser Person aus deren Profil, um daraus etwas Neues zu basteln, auch wenn diese Person selbst nie zugestimmt hat. Und wir rufen das alle im Chor, denn wir kennen das schon. Es ist standardmäßig aktiv. Defaults Matter. So, wer das nicht möchte, geht in die Instagram-Einstellungen unter Teilen und Wiederverwenden, legt er den Schalter für Beiträge und Reels einzeln um. Es kann aber natürlich sein, dass in der Zwischenzeit jemand eure Fotos verwendet hat. Es gibt darüber auch keine Benachrichtigung und schon erzeugte Bilder bleiben auch bestehen, also das Opt-out wirkt nur nach vorn So, einzige verlässliche Ausnahme, private Profile. Wenn du deinen Account irgendwie von Hause aus privat hältst, bleibst du außen vor. Und übrigens, ähm, halb kurz nochmal die Robe an, es dürfte für Europa juristisch spannend werden, weil wir reden Das ist das robe Angeräusch. Wir reden ja über die automatisierte Verarbeitung von Fotos identifizierbarer Personen. Und das ist möglicherweise ein Fall für die DSGVO, und zwar nicht der einfachste. So, Robe wieder aus.

34:29 Gavin Karlmeier

Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass das nicht zwangsläufig bedeutet, dass Meta auf die Briefe, die sie dazu bekommen, antworten. Ich finde, dass diese Geschichte ist so So wahnsinnig dystopisch und wirr und irre, dass du einfach ein Jahr, nachdem wir diese ganze Grog, ist das überhaupt schon ein Jahr her? Wann war der ganze Grog-Nuck-Geschichte?

34:51 Dennis Horn

Ja, das war ein bisschen weniger als ein Jahr irgendwie, oder? Ist aber auch nur Gefühl.

34:57 Gavin Karlmeier

Ich habe das gewusst, es war so um Weihnacht um. Anfang des Jahres war das. Halbes Jahr. Ein halbes Jahr, nachdem diese Geschichte gelaufen ist, wo alle gesagt haben, das kann nicht wahr sein, dass du jetzt hier an einem Punkt bist, wo Meta sagt, hey. Wir machen das einfach auch. Und es wird hundertprozentig auch hier diese Jailbreaks, nennt Eva Wolfangel das immer. Und das ist, glaube ich, genau der Begriff, der da auch zu. Es wird auch hier Jailbreaks geben, bei der Leute es schaffen, aus dieser KI Inhalte zu kriegen, die weit über dieses witzige, haha, guck mal, ich habe Dennis einen Gurken einen Hut aufgesetzt. hinausgehen. Also wir sind da sehr schnell, und das alleine wäre ja schon verwerflich, wenn ich dir einen Gurkenhut aufsetze, ohne dass du das weißt und willst. Nichts gegen Gurkenhüte. Ja, aber bei dir stehen sie wirklich nicht. Aber wenn du da noch drüber hinausgehst, und das werden wir erleben, dann fragt man sich doch, warum Meta das so einfach macht, ob sie diesen Skandal möglicherweise sogar. . erwarten, sogar ein bisschen auslösen wollen, dadurch, dass das standardmäßig aktiviert ist, weil sie genau wissen, anders schaffst du es damit vielleicht auch gar nicht mehr in die Schlagzeilen.

36:08 Dennis Horn

Oder eine wissentlich betriebene Normalisierung von Dingen, weil je häufiger sowas passiert, desto mehr gewöhnen wir uns daran. Das können wir gleich nochmal am Beispiel der Smart Glasses besprechen. Ich wollte nur noch ein bisschen Rest-Muse hier unterbringen. Muse Spark 1. 1 ist auch raus Damit können erstmals externe Entwickler direkt auf ein KI-Modell von Meta, KI-Modell von Meta zurückgreifen, nicht nur irgendwie ausgewählte Partner. Und Meta verlangt dafür zum ersten Mal überhaupt Geld. Und zwar deutlich weniger als die Konkurrenz, das ist deutlich günstiger und kompatibel zu OpenAI und Anthropic interessanter nebenbei Aspekt.

36:51 Gavin Karlmeier

Interessant finde ich, dass das ist ja ein agentisch, vor allem auf für agentische Aufgaben konzentriertes Modell. dass das jetzt kommt, kurz nachdem dieser ganze Manus-Deal geplatzt ist. Also dass man sich offenbar jetzt relativ schnell überlegen musste, wie man diese Lücke selber wieder schließt. Ich bin gespannt, was da die Tests ergeben, auch wenn mich das Also ich nicht so auf Zahlen fokussiert bin, das können andere machen, aber es ist trotzdem interessant, wie das mithalten kann an der Stelle.

37:19 Dennis Horn

Jetzt aber die Smart Glasses von Meta und die Frage, wie es um den Datenschutz steht, und zwar der Menschen, die gar keine Brille tragen, aber trotzdem gefilmt werden.

37:27 Gavin Karlmeier

Da haben wir schon so viel drüber gesprochen, auch zusammen. Wir begleiten diese Brillen ja eigentlich länger als sie uns.

37:34 Dennis Horn

Ja. Und Meta reagiert diese Woche auf Kritik. und kündigt in einem Blogartikel neue Schutzmaßnahmen an. Vorne in der Kamera sitzt ja diese LED, ein kleines Lämpchen, das leuchtet, sobald die Kamera an ist. Und in Zukunft soll die Kamera sich automatisch ausschalten, sobald sie erkennt, dass die LED nicht nur verdeckt, sondern Auch manipuliert ist oder zerstört wurde. Der Hintergrund sind Anbieter, die gegen Bezahlung verkaufen, diese LED dauerhaft zu deaktivieren. Dagegen will Meta jetzt auch rechtlich vorgehen. Klingt vernünftig. Erstmal so als ja, sollte man so machen. Diese LED, jetzt mal an so Tagen wie heute, wo die Sonne brennt, besonders gute Lichtverhältnisse für die Kamera, aber bestimmt nicht für Leute, die die LED erkennen möchten. Das sieht man ja nicht. Also, es erwartet bisher außerdem auch abgesehen davon so gut wie niemand, dass in einer gewöhnlich aussehenden Brille irgendwie eine Kamera steckt. Also da sehen wir gleichzeitig einfach die schleichende, und das ist mein Punkt, Normalisierung allgegenwärtiger Aufmerksamkeit Aufzeichnungstechnik. Oder wie ich gelernt habe, ähm in so einem wurde mal als Experte interviewt für einen Fernsehbeitrag. Da hat die Reporterin hat mal gesagt, das ist ubiquitäre Fotografie. Ich habe nur gedacht, das versteht doch kein Mensch, also sie hat das immer gesagt.

38:54 Gavin Karlmeier

Ubiquitär ist das nicht, wenn man sich so etwas ähnliches wie ein Taxifahrer kommen lässt, damit er ein Foto von einem macht.

39:04 Dennis Horn

Ja, ich glaube schon. Ich weiß es nicht.

39:09 Gavin Karlmeier

Anyway, du hast natürlich einen Punkt und den sehe ich genauso. Mich ärgert es aber so ein bisschen, weil ich, mir fallen ja auch Use Cases ein, wo man das so irgendwie, wo das sinnvoll sein kann. Eine einfache Lösung zu haben, das zu filmen, was man sieht. Skifahren, Flugzeugfliegen, meinetwegen sogar Rasenmähen, wenn du ein sehr langweiliges Leben hast. Aber. Dass es so Momente gibt, in denen du halt etwas festhalten möchtest, das du erlebst. Meinetwegen sogar, wenn du Essen zubereitest. Das kann ich schon verstehen. Ich frage mich ja immer nur, warum diese ganzen KI-Features, die da in dieser Brille drin sind, genutzt werden, damit man jetzt erkennt, ob die LED zugesprayt wurde und nicht einfach damit. . Alle Leute meinetwegen geblurrt sind, die nicht zustimmen. Irgendeine Geste meinetwegen Daumen hoch, habe ich ja schon mal gesagt, Daumen hoch in deine Kamera machen. Und ab dann werden sie auch gezeigt. So, ich verstehe auch, da haben auch Leute gesagt, nee, das ist eine schreckliche Idee, weil dann werden wir trotzdem gefilmt. Checke ich. Aber ich finde dieses, wir können.

40:07 Dennis Horn

Aber es wäre zumindest eine wirksame Idee.

40:10 Gavin Karlmeier

Wir können einfach keine schönen Dinge haben, weil es Menschen und Unternehmen gibt. Das ist der Satz, den soll irgendwann auf meinem Grabstein stehen.

40:22 Dennis Horn

Als wäre diese Geschichte nicht genug. Die Financial Times berichtet, dass Meta an weiteren Prototypen für Brillen arbeitet, mit einer Funktionsverbindung. Die den Namen Super Sensing trägt. Das sind diese blonden bei Dragon Ball gewesen. Ich dachte, das wäre, wenn du dann den Rasenmäher filmst. So. Und diese Funktion. Er zeichnet kontinuierlich Audio auf und schießt alle paar Sekunden Fotos, um damit den Alltag der Brillenträger durchsuchbar zu machen. Das verstehe ich aus einer Silicon Valley Gedankenbildung heraus. Mach einfach alles durchsuchbar. Das aufgezeichnete Leben sozusagen. Und ausgerechnet bei dieser Funktion heißt es, soll die LED gar nicht erst aufleuchten. So, und jetzt besser, da gibt es eine FAQ zu und darin schreibt Meta erstmal beruhigend, dass man die eigenen Fotos und Videos ja nur selbst sehen könne, außer man teilt sie, postet sie oder nutzt sie für Meta AI. Also auf der einen Seite wird jetzt die LED als das zentrale Vertrauensfeature verkauft, auf der anderen Seite plant man schon die Version, bei der genau diese LED nicht angeht. Es ist sehr überzeugend, finde ich das. Sehr überzeugend.

41:40 Gavin Karlmeier

Ähm, also, mh, mh. Drei Dinge. Punkt 1.

41:45 Dennis Horn

Und wenn du drei sagst, kommen zwei.

41:47 Gavin Karlmeier

Vielleicht kommen sogar drei. Lassen wir uns überraschen. Punkt 1. Dass diese Richtigstellung zu den Brillen und den LEDs. gleichzeitig erscheint, wie diese Financial Times Recherche, die übrigens heute wirklich gute Arbeit geleistet haben, mehrfach hier aufdauern, wie diese Financial Times Recherche zu Super Sensing. Ich halte das nicht für einen Zufall. Gegennarrativ. Absolut Du setzt direkt dem, was entgegen. Punkt 2 dass Meta auch hier wieder einmal nicht von den Fehlern anderer gelernt hat, wie eben im Grog-Beispiel. Wir erinnern uns an Windows Rewind, Rewind, Rewind, eine Funktion, bei der du die Möglichkeit hast, dauerhaft deinen Bildschirm abzuscreenshotten, dann wird es auf dem Rechner gespeichert und dann kannst du das alles durch super machen. Microsoft hat das dann irgendwann als Opt-in-Feature nur noch ausgerollt, weil ihnen das komplett um die Ohren geflogen ist, weil Menschen gesagt haben. Ich möchte, glaube ich, nicht unverschlüsselt etliche tausend Screenshots von meinen Kontoverbindungen, den Pornos, die ich gucke, die Rechnungen, die ich schreibe, die SMS-E, die ich lese. Möchte ich vielleicht nicht alle auf meinem Rechner gespeichert haben. Und das denkt sich Meta, ja, ja, wir müssen beim Desktop nicht aufhören, Leute. Weil dann geht es halt plötzlich auch in deine Privatsphäre, die außerhalb deines Vierkickes. Leuchtenden Kasten sich bewegt. Und auch wenn ich mir persönlich wünschen würde, ein Gerät fragen zu können, wo habe ich meinen Schlüssel hingelegt oder wo habe ich mein Portemonnaie hingelegt, was ich ungefähr 433 Mal am Tag meine Freundin frage, wäre toll. Aber nicht zu dem Preis der dauerhaften Überwachung. Das ist, glaube ich, ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Feature, weil du hast recht, es ist eine Silicon Valley-Lösung für ein Problem, das Menschen. Haben, das aber so nicht gelöst haben möchte.

43:34 Dennis Horn

Menschen haben auch dieses Problem gar nicht. Das Silicon Valley hat das Problem, dass es gerne den Lebensalltag aller Menschen durchsuchbar hätte. Und dafür wird mit der Brechstange versucht, irgendwie Lösungen zu finden. Ich muss mich an der Stelle daran erinnern, wie bei Facebook mal dieser Open Graph so in Richtung aller möglichen Apps geöffnet wurde. Weißt du noch, wo dann. Irgendwie, dann konntest du Facebook mit Spotify verbinden und dann wurde in deinem Facebook-Profil angezeigt, welche Songs du wann gehört hast. Und du konntest es mit allen möglichen Apps verbinden. Und Zuckerberg hat so dann, der der hatte dafür auch irgendwie so ein Bild gefunden, so nach dem Motto, hier endlich, weiß ich nicht, das gesamte Tagebuch deines Lebens, was dann irgendwie so, so nach dem Motto, was Du konntest ja alle Ereignisse deiner Vergangenheit solltest du ja nachtragen. So, und das war damals der erste Schritt, sozusagen das Leben durchsuchbar zu machen. Und wenn man eins gelernt hat, die Leute geben diese Dinge nicht automatisch ein. Und jetzt haben wir die Technologie, mit der sie oder von Hand ein und jetzt haben wir die Technologie, mit der sie das einfach automatisch machen.

44:40 Gavin Karlmeier

Absolut. Und das ist eben diese Verkennung, dass Menschen eben nicht so funktionieren wie Computer. Es gibt ein Stück von dem The Word-Chefredakteur Nili Patel. Habe ich hier, glaube ich, schon mal erzählt. Das heißt, The people do not yearn for automation. Und er macht auf, dass du in Silicon Valley. ist alles Software. Und Software sind halt einfach nur Datenbanken und Systeme dahinter, die die Datenbanken visualisieren und deswegen alles mit Automation erfüllen können. Menschen haben aber keinen Software-Brain, wie er sagt, sondern eben Menschen haben gar keine Automation, sie haben nicht jeden Tag exakt denselben Ablauf und brauchen diese Prozesse und diese Möglichkeiten gar nicht. Und diese Diskrepanz, ich weiß nicht, ob Meta das aufgelöst kriegt durch cleveres Marketing, weil Leute halt wie wir auch, wie Idioten, die sich alle vor zehn Jahren alle Glühbirn in der Wohnung ausgetauscht haben, durch smarte Glühbirn. Und dann aber als einzigen Unterschied haben, dass sie nicht mehr zum Lichtschalter rennen müssen, sondern das Licht am Handy ausmachen. Es hat nichts verändert in den Abläufen. Es ist nicht so, dass jeden Tag um 18. 34 Uhr das Licht angehen kann, weil man da eh immer zwar. Das passiert ja nicht. Und wenn du dieser Automation einschaltest, so geht es mir, kurze persönliche Leidensgeschichte, nervt es irgendwann so sehr, dass du die Automation auch wieder abstellst.

45:56 Dennis Horn

Ich muss mich an einen Kommentar eines Spiegelkollegen mal vor ein paar Jahren erinnern zur IFA, zu dieser Technikmesse. Wann endete eigentlich die Zeit, in der Unternehmen ihre Technik geschaffen haben mit dem Gedanken, welches Problem für die Menschen lösen wir eigentlich damit.

46:15 Gavin Karlmeier

Ich glaube, das war das iPad. Das iPad hat die Probleme gelöst, die es selber gemacht hat.

46:22 Dennis Horn

Wirklich.

46:22 Gavin Karlmeier

Es gibt kein Use Case, wo ich mir gedacht habe, ich wünschte, ich hätte ein Gerät zwischen Laptop und Handy in DIN A4-Größe. Gibt es nicht.

46:31 Dennis Horn

Dafür nutzen aber ganz schön viele Menschen iPad mittlerweile. Ich auch. Siehst du? So, und gegen KI und Smart Glasses ist das hier fast schon ein Oldschool-Thema. Eine internationale Recherchegruppe, zu der auch der ARD-Faktenfinder gehört, hat über 17,5 Millionen Kommentare ausgewertet. Und zwar solche, die auf den Instagram und Facebook-Accounts großer öffentlich-rechtlicher Sender aufgelaufen sind und hat eine systematische Manipulation darin entdeckt. Also das bedeutet eine offenbar koordinierte Unechte Aktivität. Und kein Thema hat mehr davon ausgelöst als der Konflikt um den Iran. Da finden sich unter einem Tagesschaubeitrag zum Beispiel hunderte wortgleiche Kommentare. Die das iranische Regime stützen, 361 davon innerhalb von 14 Minuten, mehr als 190 sogar innerhalb einer einzigen Minute. Kein Mensch tippt so schnell. Und viele der Accounts wurden erst 2025 erstellt, haben kaum FollowerInnen oder eigene Beiträge und sind auffällig oft in Indien gemeldet. Es ist, sagen ForscherInnen, die Signatur gekauft daran. Reichweite über Klickfarmen. Und auf der Gegenseite gibt es ein anderes Muster, Kommentare, die für den Schar eintreten, mit gemeinsamen Hashtags, fast identischen Textbausteinen. Wahrscheinlich über Messenger verbreitet. Und dann gibt es noch eine dritte Gruppe, Kommentare gegen das Regime, die über Stunden und viele verschiedene Beiträge hinweg verteilt auftauchen. Mit authentischer wirkenden Profilen, vermutlich dann eine abgesprochene Kampagne von Menschen, keine Bots, die dahinter stecken, aber drei Manipulationsmuster, alle unter denselben Beiträgen, alle mit dem Ziel, die Debatte zu beeinflussen, die öffentliche Meinung. Und die Redaktionen, das fand ich ganz interessant, moderieren bis zu 150. 000 Kommentare am Tag. Also man kann sich da vorstellen, wie viel davon dann auch einfach durchrutscht.

48:25 Gavin Karlmeier

Ja, na klar. Ich finde das, ich glaube, für so Leute, die diesen Podcast hören. . Die ihn auch gar nicht regelmäßig hören müssen. Hey du, wenn du das heute hier zum ersten oder zum zweiten Mal hörst, okay für mich. Aber auch für dich wird es nicht überraschend sein, dass es eben diese orchestrierten Botangriffe gibt, teilweise sogar wortgleich, wie du gesagt hast. Überraschend ist Punkt 1, dass es immer noch scheinbar einfach ist oder sogar anscheinend möglich ist, einfach ist, das zu machen, weil. Also wortgleiche Kommentare in kürzester Zeit, das ist doch machst du. Da gibt es doch einen Automatismus. Das könnte man verhindern.

49:03 Dennis Horn

Du brauchst doch nicht mal eine KI.

49:05 Gavin Karlmeier

Ja, genau. Das könnte man verhindern. Und zweitens, auch wenn das nicht überraschend ist, kann man nicht müde werden, das immer wieder zu betonen. Ein Kommentar mit einem Profil daneben heißt nicht, dass ein Mensch ihn geschrieben haben muss. Das muss man sich jedes Mal vor Augen fühlen, auch wenn man sich so tierisch darüber nervt, wenn irgendwelche Menschen in der Kommentarspalte an den Karren pissen. Dann doch lieber. Gavin Kalman eine gute Besserung wünschen, wollte ich mal ganz kurz sagen. Kleiner Themensprung, er fällt mir gerade ein, weil ich es über Kommentarspalten nachgedacht habe. Das war so schön, wie viele Leute mir nach meiner Heiserkeit geschrieben haben. Also ich würde sagen, im dreistelligen Bereich haben mir Menschen über alle möglichen Wege hinweg irgendwie eine Nachricht geschrieben. Und deshalb will ich einmal Danke sagen. Das hat mich sehr berührt.

49:49 Dennis Horn

Guck mal. Ich schließe Meta noch kurz ab, ja?

49:53 Gavin Karlmeier

Ja.

49:54 Dennis Horn

Wo wird dieser ganze Kram, über den wir jetzt gesprochen haben? Die Fotos ohne LED. Die Meinungsmanipulationskommentare, egal, wo wird das alles gespeichert, vielleicht auch in einem neuen Rechenzentrum in Alberta, in Kanada, umgerechnet gut 8 Milliarden Euro teuer Ein Gigawatt Leistung, ein Stromverbrauch wie 800. 000 Haushalte an einem Ort, an dem Meta gelockt wird mit günstigem Erdgas. Und kühlen Temperaturen. Und für die Energieversorgung baut Meta zusammen mit einem Pipeline-Betreiber auch gleich ein eigenes Gaskraftwerk. Die Regierung, Match, win-win, sage ich. Die Regierung in Kanada hatte vor kurzem noch gesagt, neue Rechenzentren könnten ja vom emissionsarmen Stromnetz des Landes profitieren. Jetzt liegen aber die meisten geplanten Anlagen tatsächlich in Alberta, wo die Emissionen fast fünfmal so hoch sind wie im landesweiten Durchschnitt von Kanada. Und es ist das weltweit 33. Rechenzentrum von Meta. Allaf.

50:54 Gavin Karlmeier

Ich finde krass, dass dieses fette Ding, ausgerechnet in einer Zeit, in der doch so stark darüber gesprochen wird, wie sehr man Amerika stärkt und alles ist USA und hey, wir sind hier Trump-Supporter und so. Dass man dann für 9 Milliarden Dollar in Kanada investiert, finde ich, ist ein interessantes Signal. Sind das etwa, ist Mark Zuckerberg etwa doch Opportunist? Das gibt's so ein Schreck. Schrecklicher Verdacht. Das kann ich mir nicht vorstellen.

51:20 Dennis Horn

Nein, das kann ich mir auch nicht vorstellen. Ich würde noch ein Thema gern zum Ende reinbauen.

51:24 Gavin Karlmeier

Unbedingt, ich habe auch noch ein bisschen was.

51:26 Dennis Horn

Ja, pass auf. Also, weil ich auch einfach für die gute Laune. Weißt du, worüber ich mich nach der letzten Ausgabe habe, ich mich darüber gefreut Wir sagen hier immer Haken dran, ist ja manchmal auch so ein bisschen Doomscrolling für die Ohren. Es haben aber so viele Hakis geschrieben, dass sie auch ein bisschen Hoffnung geschöpft haben. Und es ging da um die offenen Alternativen zu den großen Social Media Plattformen, über die wir ja gesprochen haben. Da hat sich einiges getan. Wir werfen jetzt kurz einen Blick auf die Open Social Web Alliance. Das ist ein Zusammenschluss aus Leuten der Heinrich-Böll-Stiftung. Wikimedia Deutschland, Mastodon, Eurosky, einige Bundestagsbüros sind dabei. Und die alle haben jetzt ihre Vision vorgelegt. Der Grundgedanke, ein gemeinsames, offenes Protokoll für soziale Netzwerke nach dem Vorbild von E-Mail. Egal ob man by Mastodon, Eurosky, or Streamplaces, alles kommt überall an. And the Open Social Web Alliance had Ziele forgelegot. Bis in the year 2028, over 100 Millionen Menschen im Open Social. Open Social Web. Die Bundesregierung übernimmt im Herbst die Schirmherrschaft für einen Open Social Web Summit und dort soll diese Alliance ihre Charta vereinbaren. Nach der sie dann neue Interessierte aufnimmt und ihre Governance regeln möchte. Und dann soll im Frühjahr 2027 die öffentliche Finanzierung auch für Infrastruktur und erste Innovationen und Anwendungen stehen. Ich finde das ambitioniert Aber natürlich richtig so, und wir werden im Auge behalten, wie viel davon tatsächlich Substanz wird und wie viel Wunschdenken bleibt, und wir wünschen uns natürlich, und wir wünschen diesem Projekt Substanz an dieser Stelle.

53:06 Gavin Karlmeier

Hundertprozentig, weil ich so ein bisschen, wir haben das im Discord jetzt, Dennis.

53:12 Dennis Horn

Discord-Werbung jetzt.

53:15 Gavin Karlmeier

org.

53:15 Dennis Horn

Du musst mich darauf hinweisen, dass ich dich auf die Discord-Werbung hinweise.

53:18 Gavin Karlmeier

Auf www. haktran. org sind über 2350 Millionen. Menschen, die sich versammeln im Discord und gemeinsam über diese Themen hier sprechen, auch teilweise viel mehr Ahnung haben als wir, teilweise lustiger sind, alle aber auch vor allem schlauer, schöner und netter sind als wir. Und die eben auch starke Meinungen haben und deswegen gehen wir da immer stark in einen Austausch. Discord-Werbung Ende. Und wir hatten so eine Diskussion jetzt, weil es genau darum ging, wie großflächig machen wir das eigentlich im Podcast, wie stark sprechen wir über Entwicklungen auf dezentralen Plattformen. Wie stark ist da unser eigener Modus, das zu stärken und so? Und ich habe immer wieder, ich halte da so die JournalistInnen Ehre hoch und sage, unsere Rolle ist es ja gar nicht, was zu stärken, sondern wir sprechen über Dinge. Auch wenn wir selber eine Meinung haben, die wir zwar nicht immer verstecken können, die aber nicht immer entscheidend da drin ist, welche Themen wir hier groß machen, welche nicht. Und ich hatte in den letzten Monaten. . Und für diese Aussage, das fliegt mir bestimmt um die Ohren, aber vielleicht fühlst du das auch, Dennis. Ich hatte in den letzten Monaten das Gefühl, dass an sehr, sehr vielen Stellen sehr, sehr viele Menschen sich zusammengetan haben und sehr viel Papierwerk generiert haben, in dem drin stand, wir müssten mal. Und schön wäre es doch und auch Europa. Und überall gab es diese Bestrebungen und alle, ich selber auch, haben überall so Petitionen unterschrieben und dann. war das dann halt so. Und manchmal gibt es dann aber so Spitzen dazwischen. Und da ist war zum Beispiel der Safe Social Text, den wir damals unterschrieben haben, und das ist diese Geschichte ja auch, bei den du halt das Gefühl hast. Da ist so, da ist so ein Momentum dran und da passieren so Dinge und da ist wirklich die Möglichkeit, vor allem, dass du hier eben einen Zusammenschluss ja auch hast, hatten wir in den letzten Wochen auch mal ein bisschen schon darüber gesprochen, dass sich Leute von der vom Edge-Protokoll und von Mastodon annähern. Da hat mich Sebastian auch nochmal darauf hingewiesen, dass das ja auch eine Errungenschaft ist als solche. Auch das würde ich nochmal betonen. Dass es da gerade wirklich diese Dringlichkeit gibt und das Verständnis dafür gibt, da etwas zu verändern. Und dass wir gerade an so einem Punkt sind, wo ich sagen würde, ja, es ist vielleicht ambitioniert, aber. Darunter kannst du es nicht machen, weil selbst Ursula von der Leyen stellt sich hin und sagt, wir brauchen aber eine europäische Lösung. Und dann kommt aber das, was dabei eben rauskam, dabei raus. Kannst du dir folgen noch?

55:36 Dennis Horn

Ja, ich kann dir geht's noch weiter?

55:38 Gavin Karlmeier

Nee.

55:41 Dennis Horn

Ja, okay. Ich war, ich bin noch ein bisschen hängen geblieben bei dieser Rolle, die wir auch haben aus dem journalistischen Selbstverständnis, weil ähm Wie er ja manchmal, du hast ja gesagt, es wird viel diskutiert bei uns im Discord auch darüber. Und manchmal habe ich so das Gefühl, uns wird dann aufgetragen. das sozusagen mit zu unterstützen und wenn ich eben sage, ich wünsche mir Substanz darin, dann ist das meine Privatmeinung Aber tatsächlich bin ich als Journalist nicht dafür zuständig, diese Dinger großzuziehen. Als Innovationsmanager irgendwo vielleicht, aber als Journalist bin ich das nicht, sondern da berichte ich darüber und. muss dann auch sagen, warum es vielleicht mitunter nicht funktioniert.

56:23 Gavin Karlmeier

Exakt. Mit einer Einschränkung natürlich. Wenn ich kurz da rein darf, eine Einschränkung haben wir natürlich, weil wir als JournalistInnen schon entscheiden, worüber wir publizieren selber, wo wir veröffentlichen. Ja, absolut. Und das können wir, das machen wir dann ja in dem Fall auch.

56:34 Dennis Horn

Ja, aber auch dafür gibt es Kriterien so und berichtet doch mal darüber und dann hat das Ding fünf Nutzer. Schwierig, wirklich schwierig, weil das ist die Aufgabe des Unternehmens, das Ding groß zu machen oder der, der, der, der Leute dahinter, aber nicht die journalistische. So, und wenn ich dann aber eine Begründung habe, weil ähm Weil das wirklich ein vielversprechendes Ding jetzt ist. Auch mit einem Momentum. So, dann kommt was in Gang, und ich glaube, diese Mechanismen gehören auch wichtig zur Betrachtung dazu. Genau, und deswegen immer wieder diese Trennung zwischen wie berichten wir und warum und wie ist jetzt so unsere persönliche Haltung dazu? Das sind zwei. Paar Schuhe dann.

57:21 Gavin Karlmeier

Auch wenn Haken da natürlich ein bisschen weniger Überbau hat als so manche andere Publikationen, an denen wir übrigens, weil du gerade gesagt hast, aber nur ein bisschen weniger Überbau.

57:33 Dennis Horn

Wer ist Intendant von Haken dran halt?

57:36 Gavin Karlmeier

Ja, das wählen wir natürlich jetzt. Und Programmdirektor. Nächste Folge muss ich mal ein bisschen mehr über das Wählen sprechen. Kleiner Teaser. Ich sag nur, es regnet Haken. Und weil du gerade gesagt hast, das Ding hat fünf Nutzer, da reden wir ja nicht drüber. Mich ärgert es, dass wir immer noch nicht über Roost Social gesprochen haben. Das machen wir dann auch in der nächsten Folge, weil ich habe noch ein Thema und ich habe noch eine Funktion und Emotion, über die wir sprechen müssen. Kleines Nachhaken. Völlig. In völlig other News, W Social. Ein Netzwerk aus Europa, das nicht ganz frei von Kritik ausgekommen ist in den letzten Wochen. Und einer der Kritikpunkte, die wir hier auch mit draufgebracht haben, war. Und das ist jetzt Hagenland exklusiv, weil meines Erachtens sind wir die Ersten, die das auflösen können und die auch was verändert haben, denn das Journalismus verändert die Welt. Und zwar ist uns ja aufgefallen, dass auf W Social Postings abgebildet sind. Aus dem aus dem Netzwerk und auf der Website wsocial. eu hatten diese Postings das Vielfache an Interaktiv. Aktionen als im echten Netzwerk. Also wir haben Postings von Ursula von der Leyen gesehen, die vierstellige Likezeilen hatten.

58:45 Dennis Horn

Es gibt also, das muss man erklären, es gibt den uneingelogten Zustand und dann wird für das Netzwerk geworben mit Beispielpostings und dann steht da irgendwie darunter Hundert Likes, aber in Wirklichkeit waren es nur sieben.

58:56 Gavin Karlmeier

Genauso. Und da haben wir, ich habe ja damals gesagt, in der Episode, als uns das aufgefallen war, da gucken wir doch mal genauer drauf. Und ich habe mal nachgefragt. Und ich habe eine Antwort bekommen von W Social und zwar We investigated the Discrepancy, sag mal so, wie spricht man es aus? Wir haben die Diskrepanz untersucht und haben herausgefunden, es gab einen technischen Fehler auf unserer Website. In Einzelfällen Wurden diese Zahlen nicht korrekt dargestellt, wurde aber jetzt identifiziert und gelöst. Und die Website zeigt jetzt die richtigen Werte an.

59:32 Dennis Horn

Und der technische Fehler bestand aus vier Zeichen im Code. Die lauteten mal 100 oder was war was für ein technischer Fehler sorgt für sowas. Und hast du das gecheckt, ob das auch tatsächlich die Diskrepanz beseitigt ist?

59:45 Gavin Karlmeier

Man muss dazu sagen, diese Mail kam wirklich kurz vor Aufzeichnung. Ah, kurz vor Redaktionsschluss. Kurz vor Redaktionsschluss. Aber wir checken das live. Seite. Also ja gut, der erste Post, den ich sehe, hat zwei Likes und null Kommentare. Ich glaube, es stimmt. Also wenn das schon die beschönigte Version ist, dann sorry. Na gut. So, und ich habe noch eine kleine hiervon was mitgebracht. Funktionen und Emotionen. Es gibt ja einige Hackis, die hören uns über Campfire FM. Und da gibt es jetzt ein Feature, das mich davon abgehalten hat, Barton.

01:00:25 Dennis Horn

Und da gibt es mehr Kommentare und Likes als bei W Social.

01:00:28 Gavin Karlmeier

Ja, komm drauf an, wo du guckst. Und zwar ist es auf Campfire FM gibt es jetzt CarPlay-Unterstützung. Du kannst jetzt im Auto auch Podcasts sein, aber nicht die Kommentare lesen. Das wollte ich aber mal mitbringen, weil das. . . So ein Feature ist, was ich mir persönlich auch gewünscht habe.

01:00:41 Dennis Horn

Ja, gut, Emotionen sind positiv dazu. Ja, ist ja gut.

01:00:45 Gavin Karlmeier

Könnt ihr diesen Podcast auch an. Es ist keine bezahlte Werbung, wir haben keine Partnerschaft, wir veröffentlichen nur dort und mögen, dass es da eine Community dazu gibt. Und sonst habe ich heute nichts mehr, Dennis. Du?

01:00:55 Dennis Horn

Nee, ist doch, also ich hätte plenty of, aber Time's up und es war nicht Ausgabe 600.

01:01:02 Gavin Karlmeier

Das stimmt, aber auch auf Sol wird nicht zwei Stunden lang. Sorry. Sorry. Sorry. Kann man nicht machen. Auch wenn ich gerne noch viel über das Ende von Doge gesprochen habe. Kleine Randnotiz, die kann ich noch reinschieben. Offiziell ist Doge jetzt ausgelaufen. Also auch rein, offiziell gibt es keine Gesetzung. Grundlage für das sogenannte Einsparungsministerium mehr. Die haben aber auch schon seit einigen Monaten nichts mehr gemacht. Max haben wir das eingespart.

01:01:25 Dennis Horn

Die haben das geschafft, was man immer sagt. Wir arbeiten eigentlich an unserer eigenen Abschaffung.

01:01:29 Gavin Karlmeier

Genau. Es ist wie ein guter Claim für eine Dating-App. So. Vielen Dank, Dennis. Das war's schön. Wir hören uns wieder hier am Montag.

01:01:39 Speaker 4

Mit Dominik haben wir es in Folge 600, die dann nicht zwei Stunden lang ist, aber vielleicht. Eine Stunde. Habt ein schönes War außergewöhnlich. Tschüss.