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Folge 600 · 13. Juli 2026 · 1:08 Std.

Ministerium für Viralität (Folge 600!)

mit Dominik Hammes

Meta macht einen Rückzieher und will nun doch nicht alle Menschen öffentlich ver-ki-isieren. Man habe “Feedback” bekommen, sagen sie.

Außerdem: Es bahnt sich der nächste Prozess an: Apple verklagt OpenAI wegen Diebstahl von Firmengeheimnissen. Und wenn ihr jetzt schon die Augen rollt, weil Gavin sich wieder in ein Gerichtsverfahren “reinschraubt”, vertraut mir, hört erstmal zu. Es wird irre.

In Großbritannien sollen Algorithmen zukünftig staatlichem Einfluss unterliegen – aber ist DAS wirklich so eine gute Idee?

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Kapitelmarken

KI-unterstützt

  1. Hallo Dominik!
  2. Housekeeping
  3. Das neue soziale Netzwerk: Roost
  4. Meta AI – Rückzieher und Monetarisierung
  5. Metas Datensammlung: Patent für emotionsanalysierende KI
  6. EU-Bericht: Suchtförderndes Verhalten auf Facebook & Instagram
  7. Großbritannien: Regierung plant Bevorzugung "vertrauenswürdiger" Medien auf Social Media
  8. AfD: KI-Kampagnen-Tool
  9. Apple verklagt OpenAI
  10. EU-Parlament stimmt für freiwillige Chat-Kontrolle
  11. Ganze Filme auf X und YouTube

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Hallo Dominik.

00:07 Dominik Hammes

Grüß dich, Gevin.

00:08 Gavin Karlmeier

Bei mir ist heute Dominik Hammes. Internet-Koryphäe, Podcast-Urgestein. Man kennt ihn zum Beispiel von der Medienkuh, die neulich 17 Jahre alt wurde. Und deswegen herzlichen Glückwunsch.

00:19 Dominik Hammes

Dankeschön im Nachhinein, ich glaube, wir haben seitdem aber auch schon wieder aufgenommen. Das war im Juni, vielleicht hören Leute das jetzt zweimal, aber du hast ja heute auch Jubiläum 600.

00:28 Gavin Karlmeier

Wir sind in Folge 600 und es ist eine besondere Folge. Nicht nur, weil Folge 600 ist, sondern auch weil die Themen, die ich heute zusammengestellt habe. Da sind so ein paar Dominic Hammes Classics dabei. Also ich habe ein Thema, über das wir nachher sprechen werden, wo Rechtspopulismus auf KI trifft. Und das ist die perfekte, ist eine Einladung sozusagen. Den haben wir es einfach randen zu lassen. Ich stelle einfach vor, was passiert und dann gehe ich mir ein Tee machen.

00:51 Dominik Hammes

Naja, aber dabei ist das nicht mal das Thema, was mir aufgefallen ist, weil ich bin noch nicht durch alle durchgekommen im Vorfeld, aber Ähm, da ist auch noch ein Thema aus Großbritannien, wo ich das jetzt sage, darüber kann man ja, also eigentlich eine Diskussion, die ja seit 50 Jahren läuft und seit 30 Jahren überfällig ist. Zu der ich auch viel Meinung habe und die gar nicht mal so entscheidend klar und eindeutig ist, aber es ist ein wichtiges Thema.

01:13 Gavin Karlmeier

Guter Teaser, ich freue mich drauf, da kommen wir gleich alles zu. Aber vorher, zwei Kleinigkeiten. Das eine ist Koffy Hollig hat angefangen jetzt sonntags unsere Schattenredaktion. Teil unserer Schattenredaktion. Koffe Hollig ist auch die Person, die den Klagentracker auf hakenrand. org pflegt.

01:31 Dominik Hammes

Gerade habe ich draufgeklickt und festgestellt, Mist, ich habe die Frist verschwitzt, um mich bei Amazon für Geld anzumelden, quasi, falls sie dieses Verfahren verlieren sollen.

01:41 Gavin Karlmeier

Schade. Ähm, aber das ist toll, weil das ist wirklich eine Sammlung von allen möglichen Prozessen, die gerade gegen Big Tech-Unternehmen laufen überall. Ein Eintrag, der auch aktualisiert wurde, war Gavin Karlmeyer gegen Meta.

01:53 Dominik Hammes

Gratulation an der Stelle auch nochmal. Herzlich willkommen zurück im Naja, was auch immer, Threats ist.

02:00 Gavin Karlmeier

Es gibt einen Wunsch übrigens, wir haben Folge 600, deswegen können wir mal kurz so ein bisschen Housekeeping zum Start machen. Es gibt den Wunsch, dass wir demnächst mal eine Was Würde eigentlich aus-Episode machen, die nicht so nachrichtlich ist, sondern so ein paar Dinge, die in unserem Discord gesammelt wurden, mit Themen, die irgendwann mal angeschnitten und nie wieder berührt wurden. Und ein Thema, das da drin eine Rolle spielt. ist, was wurde eigentlich aus der Fediverse Dezentralisierung von Threads? Da habe ich ja auch schon ein bisschen angefangen zu recherchieren. Wir werden diese Episode also bald irgendwann machen. Wenn ihr noch Wünsche oder Themen habt, schreibt mir oder schreibt es in den Discord auf www. haknan. org. Und dann arbeiten wir das alles durch. Ich werde das alles nachrecherchieren und dann können wir mal so ein bisschen aufräumen mit Dingen, die Menschen noch so auf dem Herzen liegen. So, was ich eigentlich sagen wollte. Coffee Hollick hat angefangen heute, also wir nehmen das Sonntags spätentags auf. sondern also einen Vorhak zu machen. Also Termine, die in der kommenden Woche wichtig werden. Und heute, Montag, 13. Juli, wenn ihr das hier hört. . bekommt Ursula von der Leyen vom EU-Expertengremium Special Panel on Child Safety Online eine Art Empfehlungsübersicht, in der drin steht, wie eigentlich Europa sich mit Jugendschutz im Bereich Social Media verhalten sollte. Das heißt, es könnte ein hochinteressanter Termin werden, den wir jetzt alle auf dem Schirm haben.

03:20 Speaker 4

Danke, Koffe Hollik.

03:22 Dominik Hammes

Bin da auch immer, also erstmal super Arbeit, die mir völlig ehrenamtlich passiert und kaufe ich ja wirklich als Schattenredaktion, ich glaube Redaktionell aktiver als du, manchmal. Also definitiv aktiver als die meisten Gäste, weil es wurde ja auch schon mehrfach gesagt, man hat gar nicht die Zeit, diese Themen alle durchzuackern, wenn du sie uns schickst. Das ist auch völlig legitim, solange du die Ahnung davon hast. Aber großes Lob und Dank an Koffe Hollik an der Stelle. Ohne solche Leute funktioniert es halt auch nicht.

03:52 Gavin Karlmeier

Das ist wirklich krass. Aber überhaupt alle im Discord, die diesen Podcast hier sozusagen Die sind das Fundament, auf dem wir nur aufbauen können. Deswegen vielen Dank, dass es euch alle gibt. Zu Folge 600 kann man das auch mal so sagen.

04:03 Dominik Hammes

Und sind ja viele Artiller dabei, sind auch die Debugger von dem. Quatsch, den man manchmal sagt. Also wir sind ja, also wenn ich da bin, ich bin ja mega vorsichtig und sage schon so, ich weiß das eigentlich nicht, aber ich stelle es mal so in den Raum. Aber wenn man dann mal Quatsch erzählt, ist ganz oft so ein, naja, hat einfach nicht gestimmt.

04:18 Gavin Karlmeier

Das ist die Peer-Review für Haken dann. Genau. Bevor wir aber so richtig in die Themen reingehen, möchte ich mit dir über ein neues Netzwerk sprechen. Und das ist Roost. Kennst du schon Roost?

04:30 Dominik Hammes

Jetzt so anmelden, ne?

04:32 Gavin Karlmeier

R-O-O-S-T. Das ist so eine Mischung aus, ich sage mal, Pokémon Go. Dem E-Postbrief und WhatsApp also Darren Sloan ist selber Social Media

04:50 Dominik Hammes

Das klingt so ein bisschen so, als würde man da arbeiten als Paketbote, wenn ich ehrlich bin.

04:56 Gavin Karlmeier

Es ist Social Media. Du kannst dort FreundInnen sammeln. Und ich packe euch mal einen Invite-Link in die Shownotes, falls ihr euch das anschauen könnt. Gerne, gerne. Und könnt dann habt dann so eine Art Nest voller Vögel. Und diese Vögel, die haben unterschiedliche Geschwindigkeiten und du kannst deinen FreundInnen einen Brief seine Brieftaube schicken. Und dann dauert das, je nach Entfernung zu der Person, man muss seinen Standort angeben, so auch gern mal siebeneinhalb Stunden. Also wenn ich jetzt von dem Ort, an dem ich mich befinde, jemandem in Berlin einen Vogel schicke, eine Nachricht, dann dauert es siebeneinhalb Stunden, je nach Vogel, den ich natürlich aussehen kann. Man kann mehr Vögel sammeln und so. Es ist totaler Quatsch, aber irgendwie ist es schön, irgendwie finde ich es nett.

05:38 Dominik Hammes

Ich finde es eigentlich auch nett. Ich glaube auch, dass das so ein Selbstläufer ist, dass man da irgendwo gar nicht genau weiß, warum man es so toll findet, auch wenn man es bestimmt sozialwissenschaftlich irgendwie erklären kann oder psychologisch und dass man sich da so reinfuchst, aber Mein Kopf war direkt so, weil ich ja Pen-Paper-Rollenspieler bin, schon immer. Ich so, ah ja, das ist immer toll, wenn man irgendwie Nachrichten über große Distanzen verschickt und das halbwegs realistisch machen möchte. Eine einfachere Lösung, als sich selber einen Timer stellen. Ähm, das ist der, wo mein Kopf als erstes hin ist, aber das ist natürlich nicht der Hauptsinn dieser App, aber ich finde das schön. Ich finde das einfach als Idee schön. Und noch sind wir ja nicht in einem Bereich, wo man sagen kann, die haben über Jahre Daten abgegriffen oder sowas noch, ist es ja alles neutral und relativ positiv.

06:23 Gavin Karlmeier

Ja, aber also wie gesagt, es ist so ein Unfug, aber irgendwie süß. Ja, ist süß. Und dann kannst du auch so seltene Vögel sammeln und so, ist es irgendwie.

06:31 Dominik Hammes

Das ist nur Vögelsinn, ist halt echt. Ich hätte da gerne noch so Optionen wieder schön. Wäre auch schön, so als Gag. Aber da ist halt der Pen-Paper-Mensch in mir so. Ja, aber kann man nicht einfach das Jahr angeben? Wie lange hätte ein Brief grob gebraucht? 19 sowieso, von da nach da und das dann einstellen, finde ich auch schön.

06:51 Gavin Karlmeier

Auch eine schöne Idee. Könnte man natürlich noch nachbauen. Vielleicht machst du einfach so Roost Medieval.

06:57 Dominik Hammes

Die Vibecoder zittern schon.

07:00 Gavin Karlmeier

Und Claude reibt sich die Hände.

07:05 Dominik Hammes

Auch Zugriff auf all deine Daten und dann machen wir das.

07:08 Gavin Karlmeier

Hey, das ist ein guter Slogan für die meisten Themen, über die wir heute sprechen werden. Und wir fangen an mit Meta. Und es geht, es ist ein kleiner Nachhak, aber es fasst auch daran oder es schließt danach daran an, über worüber wir in der Folge von Freitag gesprochen haben. Und zwar geht es um das Thema Meta. MetaMuse. MetaMuse ist ja die Bild-KI, die Meta vorgestellt hat, das Super Intelligence Lab von Meta. Und mit dem es eben möglich ist, aus Texten Bildern zu generieren. Und es gab eben. Jetzt schon ein kleiner Spoiler, es gab die Möglichkeit, über die wir gesprochen haben, mit allen Menschen, die bei Instagram ein öffentliches Profil haben, Bilder generieren zu lassen. Also ich hätte einfach sagen können: hey, mach ein Foto, ich mache ein Foto von mir Schreibe dazu, stelle at Dominic Hammes in den Hintergrund oder Ed Herr Hammes ist es, glaube ich. Und dann wärst du mit auf diesem Foto und das war eben per Default Opt Out. Heißt also, du hättest es von Hand ausschalten müssen. Und in der Nacht zum Samstag ging dann schon eine Aktualisierung der Ankündigung Metas, des Blogartikels, rum, weil Meta selber schreibt. Anfang dieser Woche haben wir bekannt gegeben, dass Nutzer in MetaI Bilder unter anderem dadurch erstellen können, dass sie öffentliche Instagram-Konten, auf die sie verweisen möchten, mit einem Ad-Verweis markieren. Unsere Absicht war es, ein nützliches kreatives Tool bereitzustellen und den Nutzern die Kontrolle darüber zu geben, ob ihre öffentlichen Inhalte auf diese Weise referenziert werden dürfen. Wir haben Rückmeldungen erhalten, dass diese Funktion nicht den Erwartungen entsprach. Daher ist sie nun nicht mehr verfügbar. Was PR-Deutsch ist für okay, Leute, alle hassen es, wir müssen das sofort abschalten.

08:39 Dominik Hammes

Das klingt ja noch nicht mal nach PR-Deutsch, das klingt fast so, als hätten sie ihre eigene KI gefragt: ey, wie können wir das einfach schön neutral schreiben? Also da ist ja nichts Griffiges dran und alle Aussagen da drin sind so oberflächlich, dass sie die Thematik gerade so ankratzen. Das ist ja lächerlich.

08:54 Gavin Karlmeier

Ich liebe die Formulierung. Wir haben Rückmeldungen erhalten, dass diese Funktion nicht den Erwartungen entsprach. Was so wirklich stark verklausulisiert ist für ey, alle hassen das. Es fliegt uns komplett um die Ohren.

09:06 Dominik Hammes

Erinnert mich an meine Schulzeit. Meine Mitschüler haben mich darum gebeten, sie zu fragen, ob wir heute Unterricht im Freien machen könnten. Kein Schwein hat gefragt. Kein Schwein. Aber gut. In dem Fall muss ich wirklich sagen, es habt doch wenigstens Eier, sowas zu sagen wie, ja, wir hätten es zumindest als Opt-in machen sollen, da haben wir scheiße gebaut.

09:25 Gavin Karlmeier

Ja, aber das würden die ja niemals sagen.

09:27 Dominik Hammes

Ja, das wäre aber doch einfach mal ein Schritt in die richtige Richtung. Ich erwarte ja schon nicht mehr, dass die im Ganzen, dass dieser große Dampfer irgendwann mal in die richtige Richtung läuft. Aber auf dem Dampfer könnte mal eine Person einen Schritt zurück machen. Das wäre doch mal ganz schön.

09:39 Gavin Karlmeier

Ja, den haben sie jetzt zumindest insofern gemacht, als dass von all den Features, die neu sind, nur dieses eine verschwindet. Also man kann jetzt halt niemand mehr Wehen aber diese ganzen coolen Sachen mit ich zieh mir das Trikot einer Nationalmannschaft in der Instagram Story an, das bleibt erhalten. Und dazu hat Adam Mossari, der macht ja immer jedes Wochenende so ein AMA auf seinem Instagram-Account und pickt dann so zehn Fragen raus, die er dann als Video beantwortet. In der Regel sind acht davon Absolut nicht aufschlussreich. Beides. Also die Fragen, die er pickt, aber auch die Antworten, zumindest nicht für Leute, die beruflich mit Social Media zu tun haben. Da sind also Fragen dabei wie Werdet ihr bei Instagram Byte die Fotos abschaffen? Und dann sagt ihr, nein, Fotos sind ein wichtiger Teil von Instagram. Und so ist so die Qualität. Aber es war eine Frage dabei. Und die ist interessant. Die Frage war einfach nur, warum diese neuen Effekte in den Instagram Storys limitiert sind. Und das war bislang nicht ganz klar, dass sie limitiert sind. Zumindest ist mir jetzt nicht aufgefallen. Und die Antwort von Adam Mossari, auch die ist interessant. Ich spiele uns die mal vor, die dauert ungefähr so ein paar Sekunden. Dreißig Sekunden, sorry.

10:46 Speaker 5

That I know that can be annoying. Uh basically these AI models are very expensive to run and so we try to just offer them for free but we have a cap on how many times you can use them per day. Eventually you're gonna be able to subscribe to be able to get access to more. We're working on that right now. Um we want 'em to be free, as many free as possible to as many people as we can. Um but it you know at some point the costs, the servers, they add up too much and we have to actually um either throttle people or ask them to pay. So that's that's something that we're working on.

11:18 Gavin Karlmeier

Also herzlich für die ich fass das noch mal zusammen, für die, dass zu schnell ging. Also er entschuldigt sich mehrfach dafür, weil er weiß hey, es ist super nervig, dass sie halt limitiert sind, aber KI Modelle, hey das kostet Geld und der Betrieb. ist teuer und deswegen müssen wir das limitieren, damit alle Leute ein bisschen das benutzen können. Aber, und das ist neu, das war bislang nicht bekannt, sie arbeiten daran, dass du die Möglichkeit bekommst. . für mehr dich anzumelden, zu subscriben. Also es wird die Möglichkeit geben, sozusagen kostenpflichtig ein Abo abzuschließen, damit du unlimitiert die Meta-AI-Features nutzen kannst. Das war, was MetaMuse angeht, bislang so noch nicht bekannt, dass es neben dem Weniger Werbung-Modell und dem werbefreien Modell und dem Meta-Verified-Modell und Instagram Plus bald auch noch die Möglichkeit gibt, ein Instagram AI Plus-Paket abzuschließen.

12:07 Dominik Hammes

Ich finde es schon mal schön, dass jemand auf diesem Level sagt, ah, übrigens KI kostet Geld. Ich finde das einfach mal schön, weil. Das ist natürlich businessmäßig jedem klar und jeder normaldenkende Mensch würde auf die Frage, kostet eigentlich Geld, auch sagen, ja, irgendwo schon. Aber gerade bei diesen, ich sage es jetzt gar nicht abwertend, ich sage ja immer, ich mache beruflich Quatsch im Internet. Aber bei diesen Quatschfunktionen, wo es hier eine um reine Unterhaltung geht, die Bereitschaft dafür Geld zu zahlen ist wahrscheinlich sehr gering. Und dann sind, glaube ich, auch ein paar Leute überrascht. Dass das irgendwie, dass sie das nicht wie bei dem Hundefilter, dem legendären, einfach jederzeit an- und ausmachen können, wie sie Bock haben, sondern dass das sie entweder Geld kostet oder sie es nur dreimal am Tag machen können. Ich glaube, das ist Zumindest mal schön, dass den Leuten vielleicht ein bisschen klarer wird. Das ist teuer. Ressourcen und Geld.

12:55 Gavin Karlmeier

Du hast natürlich recht, aber es schlummert da drin noch etwas anderes. Weil Meta hatte ein Riesenproblem damit, die Akzeptanz ihrer KI durchzudrücken. Die Leute haben nicht so Bock auf die Meta-AI.

13:06 Dominik Hammes

Die jungen Leute haben im Allgemeinen nicht so viel Bock auf KI.

13:09 Gavin Karlmeier

Ja, es stimmt. Aber ich glaube, dass im Fall von jetzt mal so Chat-GPT oder Claude, die werden schon genutzt, um mal irgendwie Hausaufgaben zu machen oder eine Recherche zu machen oder so. Aber bei Meta ist halt die Hemmschwelle, das zu nutzen, offenbar relativ hoch. Was überraschend ist, weil Meta eigentlich immer sehr gut darin war, die Leute so von der einen Plattform auf die andere zu bringen. Sie haben Threads relativ schnell groß gekriegt. Sie haben Die Reels groß gemacht. Sie haben Facebook Live damals mit ihrer Power groß gemacht. Also es gab immer diese Möglichkeit, nur bei der KI zündet das ja überhaupt nicht. Und gleichzeitig reden wir hier über eine Funktion, deswegen finde ich gut, dass du jetzt den Hundefeld hereinbringst, die so gelernt ist, dass sie on device stattfindet Also üblicherweise war das so, ich mache jetzt diesen Hundefilter und dann zeige ich das rum. Und das ist halt mit diesen Modellen, die auf Metaservern stattfinden, ja gar nicht so. Das sind ja Funktionen, die eben wirklich Rechenleistung kosten und für die man Geld zahlen muss und Metageld zahlen muss. Ob das am Ende jetzt irgendwie funktioniert, dass Menschen dafür Geld bezahlen bei Meta, würde ich mit einem ganz großen Fragezeichen versehen, weil es so viele Hemmschwellenschwelle Hemmschwellen. Danke. Hemmschwellungen ist auch schön.

14:19 Dominik Hammes

Ich habe Hemmschwellungen. Darüber reden wir eh nicht.

14:22 Gavin Karlmeier

Hemmschwellen gibt, dass die Leute das tatsächlich dann auch gegen Geld nutzen. Ich bin sehr gespannt, wo da ihr Growth-Hack ist und ihre Idee. Ich glaube, mit so ein paar coolen Trikots in der Instagram Story ist es nicht getan.

14:36 Dominik Hammes

Nee, das kann in meinen Augen langfristig auch nur als Werbespot für die Funktionen fungieren, das daneben limitiert sein muss, weil ansonsten kostet sie es, wie er gesagt hat, einfach zu viel Geld. Wenn da einfach jeder das mal ausprobiert, können sie sich das. Sie werden das intern skaliert haben. Wenn jeder Nutzer das einmal macht, haben wir ein Problem. Und ich glaube, dass man da vielleicht eher die Creator-Bubble angehen wird und sagen würde, hey, da ist ja auch grundsätzlich ein Budget vorhanden, dass die Geld für Tools ausgeben, wenn wir denen einen Werkzeugkasten geben, dass die ihre Inhalte damit irgendwie cooler gestalten können. Haben wir vielleicht für irgendein Premium-Modell einen Kundensatz. Aber in der Breite sehe ich das auch nicht.

15:13 Gavin Karlmeier

Also, ich glaube, was Sie machen müssten, um Creator-In für sich zu begeistern, wenn Sie für Edits eine Desktop-Variante bringen. Ich glaube, das wäre schneller erledigt und würde deutlich weniger Marketingarbeit brauchen als diese komischen KI-Filter in den Storys.

15:26 Dominik Hammes

Generell Meter aus Creator-Perspektive in Sachen Desktop-Tools Also, ich weiß nicht, was da los ist, dass die sich so dagegen sperren. Das muss eine interne Entscheidung gewesen sein, immer schon. Ja. Das ist richtig anstrengend.

15:38 Gavin Karlmeier

Also, wenn ich so mit Nachwuchsjournalistinnen über Social Videos spreche, und das mache ich beruflich relativ oft. Die alle schwören auf CapCut, weil es nichts kostet und weil es einfach zu bedienen ist und auf dem Rechner funktioniert. Und ganz häufig ist es halt so, dass Volos dann nicht direkt das Adobe-Vollpaket kriegen in einem kleinen Medienhaus. Und dann sich halt überlegen müssen, wie mache ich denn jetzt ein Video, wenn ich es nicht auf dem Handy schneiden möchte. Und alle wissen, Schneiden auf dem Handy ist ein Pain. Es ist einfach, es ist eine Katastrophe, wenn du nicht. Das ist schlimm. Und das wäre für Meta der einfachste Weg, irgendwie noch mehr Kontaktpunkte zu generieren, wenn du CreatorInnen begeistern möchtest.

16:17 Dominik Hammes

Ich weiß nicht, da haben sie irgendwie, das ist ja jetzt fast schon eine Firmenberatung, aber da haben sie irgendwie den Schuss nicht gehört, den Zug verpasst oder sonst was. Denn bei CapCut ist es ja so, dass man durchaus jetzt firmentechnisch nochmal ganz andere Bedenken haben kann, dass man dieses Tool die ganze Zeit benutzt. Aber es ist, glaube ich, nicht, es ist das dominanteste Tool, um Videos zu schneiden fürs Internet, die halt auf einer mobilen Plattform stattfinden sollen. Also die vertikal sind, das glaube ich. Das Beste, was man dazu sagen kann. Jedes Vertikalvideo, was für ein Handy optimiert ist, wird wahrscheinlich damit geschnitten. Das ist, also ich mache es nicht, aber ich passe auch die App an sich. Also, ich bin da zu alt für einfach.

16:55 Gavin Karlmeier

Ich mache das übrigens auch nicht. Aber es ist ein gutes Tool einfach.

16:59 Dominik Hammes

Ja, also vom Zu-Zumfangstechnisch alles voll in Ordnung.

17:03 Gavin Karlmeier

Nur dass es halt leider auf chinesischen Servern liegt, dass es halt Alle deine Daten zum KI-Training nutzt und so weiter und so weiter. Also es gibt schon viele Probleme mit CapCut auf einer politischen Ebene und auf einer Datenschutzebene. Aber technisch, wie gesagt, das müsste Meta einfach nur diese Lücke schließen. Wer weniger Arbeit würde auch wahrscheinlich etliche Milliarden weniger kosten.

17:21 Dominik Hammes

Ja, und dann hat man nur noch die Bedenken, dass da VS-Servern rumliegt.

17:25 Gavin Karlmeier

Exakt

17:26 Dominik Hammes

Kann man dann selber entscheiden.

17:28 Gavin Karlmeier

Apropos US-Server Bedenken, Datensammeln, Meta, Lücken. Wir haben in den letzten Episoden darüber gesprochen, dass Meta offensichtlich laut Recherchen an einer Brille arbeitet, die Dauerhaft Fotos macht und Töne aufzeichnet von dir, um dir nachher sagen zu können, wo du deinen Schlüssel hingelegt hast. Und das kam nicht so gut an. Super Sansing hieß es. 44 Media schließt jetzt mit einer Investigativrecherche an, die das Ganze nochmal ein bisschen interessanter macht. Denn sie haben ein Patent entdeckt, das Meta im Dezember 2025 angemeldet hat. mit dem Meta ein Tool nutzt, mit dem rund um die Uhr deine Stimme aufgezeichnet werden soll, um deine Stimmung zu analysieren. Das soll dann am Ende die Möglichkeit haben, deine. Emotionalen Indikatoren zu bestimmen, mithilfe von verbalen und nonverbalen Signalen. Also wenn jemand lacht, wenn jemand seufzt, wo er sich gerade befindet oder von welchen Gegenständen er umgeben ist. Das sollen alles Dinge sein, die genutzt werden sollen, um deine Stimmung zu erfassen, die dann eben über das reine, dauerhafte Abfilmen und Fotografieren deiner Umgebung hinausreicht. Eine sogenannte emotionsanalysierende KI.

18:40 Dominik Hammes

Also, es ist einfach so, je mehr Daten verfügbar sind über eine Person, desto mehr kann man extrapolieren. Das ist einfach so. Das muss gar nicht so krass sein, dass man Mikrofonzugang hat. Man kann ganz wenige Datenpunkte haben und trotzdem ein sehr genaues Profil an eine Person erstellen. Wenn also irgendwo auch nur ein Mikrofon im Haushalt offen ist. Und man theoretisch alles mit diesen Daten machen kann und wissenschaftliche Ergebnisse, die vorher schon vorliegen, wie eben wie viel seufzt er pro Minute, keine Ahnung, Stimmlagen. Da gibt es ja überall Daten mittlerweile zu. Wenn man die dann mit personalisiert oder persönlichen Daten vergleichen kann, abgleichen kann. Also, man kann über eine Person wirklich alles rausfinden, wenn man genügend Mathe und Rechenpower dahinter ballert. Und wir sind jetzt an dem Punkt angekommen, wo diese ganzen Bedenken, Deutschland hat ja damals als Gesellschaft auf Google Maps sehr, sehr hart reagiert, muss man sagen. Da fährt einfach Street View, da fährt einfach ein Auto durch Deutschland und macht Fotos, das geht immer nicht. War natürlich völlig absurd, weil Google dann irgendwann gesagt hat: ja gut, wir können Widerspruch einlegen, aber wenn ich als Privatmensch dann ein Foto von dem Haus mache, darf ich es einfach hochladen und dann ist das Ausgegraute, kann man dann wieder entsperren, weil es ist ja eine öffentliche Ansicht. Das war damals ein bisschen komisch. Und ich habe immer wieder von dem Deal gesprochen, den man eingeht als Privatperson, wo man sagt: naja, ich gebe euch meine Daten, dafür kriege ich vielleicht ein gratisnar, wie das gut ist. Das ist ein Deal, der funktionieren kann. Und hier ist es jetzt so Die haben so oft, oder sie haben es, denken vielleicht, ich weiß nicht, ob es stimmt oder ob es immer noch stimmt, ob es es gerade kippt, aber sie haben so lange, haben die Leute es gefressen und gesagt, ach, für meine Daten kriege ich einen geilen Deal. Und jetzt wollen sie noch mehr Daten, jetzt wollen sie noch mehr Modelle, jetzt wird es langsam wirklich echt privat. Wir hatten ja auch so viele Einzelfälle, von dass Mitarbeiter, also echte Menschen, irgendwelche Privatgespräche angehört haben, die aufgezeichnet worden sind. Langsam fühlt sich, glaube ich, jeder unwohl und ich kann zumindest als Beispiel von mir sagen, ich bin ja eh ein bisschen paranoider als der Durchschnittsmensch, dass ich meine, zumindest meine Smart Geräte Die ein Mikrofon haben, alle abgestöpselt haben mittlerweile, weil ich einfach nicht mehr kann. Und es reicht schon, dass mein Telefon wahrscheinlich noch relativ viel mithört.

20:50 Gavin Karlmeier

Ich glaube nicht so viel, wie wir glauben, weil die Datenpunkte, die wir sonst da reingeben, ausreichend sind. Absolut. Aber ich verstehe diese Paranoia und wir wissen auch, dass Mark Zuckerberg schon vor über zehn Jahren sich seine Webcam abgeklebt hatte. Und mit Sicherheit auch heute noch, wenn er sie nicht längst rausgebohrt hat.

21:09 Dominik Hammes

Ja, wie gesagt, ich mache das auch schon ewig, weil, also es muss sich jeder bewusst machen, wenn eine Kamera auf einen zeigt, dann kann die an sein. Ich habe ja schon mehr Paranoia als das, aber wenn dann die Apps auch noch eine Berechtigung haben. Ja, oft doch zu Recht. Wenn man Selfies machen will, gibt man diese Berechtigung eben ab. Klar, es gibt manchmal so Indikator-LEDs, die Betriebssysteme können einen darauf hinweisen, etc. pp. Aber wenn die Kamera halt an ist und die Berechtigungen sind da, dann kann die an sein. Wenn das gleiche gilt fürs Mikro.

21:37 Gavin Karlmeier

Ja, die Frage ist so, also ich habe neulich übrigens, ich habe im Fernsehen das Quizduell gesehen.

21:43 Dominik Hammes

Läuft das immer noch mega. Ob die Leute noch wissen, dass das aus dem Internet kam.

21:47 Gavin Karlmeier

Ja, es hat auch nichts mehr mit dieser interaktiven Show zu tun, bei der man mit einer App mitspielen konnte, sondern es ist halt einfach. Es ist einfach eine Quiz-Show. Und da war die Frage, wenn Menschen sich unterhalten, welches Szenario führt dazu, dass man einander am besten. . Die Stimmung des anderen erfassen kann. Ist es, dass man sich auf den Mund schaut, ist es, dass man sich auf die Augen schaut oder dass man sich gar nicht sieht? Und die richtige Antwort war Letzteres, weil die reine Übertragung der Stimme für mehr Emotionen beigetragen hat, als das, was das Gesicht sozusagen noch hinzugibt. Mit der Stimme kannst du nicht so gut lügen wie mit deinem Gesicht. Und ich habe es jetzt nicht gegengecheckt, das ist jetzt das Einquellenprinzip und die eine Quelle ist auch noch eine Quiz-Show.

22:30 Dominik Hammes

Das ist für mich aber auch eine gefühlte Wahrheit.

22:33 Gavin Karlmeier

Genau, man glaubt das sofort.

22:34 Dominik Hammes

Der seit Jahren mit seiner Stimme arbeitet und aber auch weiß, wie es in persönlichen Gesprächen manchmal ist. Mein Körper hat mal relativ gut unter Kontrolle, das Gesicht ist man irgendwann so, okay, da sind ja auch tausend Nervenenden. Und bei der Stimme ist man so, das ist so an dem Atem gekoppelt.

22:46 Gavin Karlmeier

Genau. Und dementsprechend finde ich diese Technologie auf einer technologischen Ebene natürlich interessant. Ich will das aber A nicht haben, B nicht von Meta haben. Und C frage ich mich auch, wie Meta das vermarktet. Also vor Media-Mutmaß, dass es zum Beispiel Möglichkeiten geben könnte, Trainingsprogramme zu verkaufen, die auf dich zugeschnitten sind, je nachdem, ob du dich gerade glücklich oder traurig fühlst. Aber wer will das?

23:09 Dominik Hammes

Ja, das ist eben. Äh, man muss sich das Best Case und das Worst Case Szenario, glaube ich, immer angucken und äh, das Best Case Szenario bei den ganzen Gesundheitsdaten die man vielleicht mit seiner Smartwatch oder so sammelt, ist ja so, du kriegst ganz viele Tipps und wie du gesünder leben kannst und vielleicht ein Warnsignal, wenn gerade Probleme stattfinden. Eigentlich. Super. Aber es gibt natürlich auch das Szenario, dass sie sagen: Ja, wir haben die Daten mal eben an deine Krankenversicherung verkauft, in einem Staat, wo das noch kapitalistischer ist als bei uns. Und dein Beitragssatz ist gerade um das Doppelte gestiegen, weil du einfach nur voll auf der Couch rumliegst. Und das ist natürlich das mit einem, zumindest sehr nah am Worst-Case-Szenario dran. Und das ist natürlich, wenn es jetzt um, wie ist denn deine Stimmung, mentale Gesundheit, ist das ja noch härter. Weil du kannst ja dann, wenn wir über Erwachsene reden, auch sagen, naja, weißt du, was deine Stimmung aufhellen würde? Ein bisschen Glücksspiel. Das wäre doch gut. Ein bisschen Dopamin wäre doch geil jetzt.

24:01 Gavin Karlmeier

Zumal gibt es eine, jetzt komme ich ins Schwimm, weil ich kann nicht die genaue Quelle sagen, aber es gibt zumindest ein Papier darüber, dass es möglich ist, allein durch deinen. . Scrollverhalten durch Vertical Video Feeds auf deinen geistigen Zustand zu schließen. Also wenn du, je nachdem, wie viel du scrollst, wie schnell du scrollst, wann du weiter scrollst und so. sind alles Indizien, die darüber Aufschluss geben, wie es dir gerade geht. Und dass Menschen, denen es ihm gerade nicht so gut geht, mehr Zeit damit verbringen, viel rumzuscrollen. Also alles Informationen. die ein Unternehmen, das mindestens eine Vertical Video App anbietet, sehr gut auch anderweitig verwenden könnte.

24:39 Dominik Hammes

Das kann auch jeder bei sich selber beobachten. Also wenn man gerade merkt, oh, ich habe ein bisschen viel Bildschirmzeit und das noch ein bisschen länger beobachtet, Dann ist man schon so, ah, der Dopaminhit kam mir zu spät in dem Video. Ich habe früher weiter gescollt.

24:51 Gavin Karlmeier

Und vielleicht ist es kein gutes Zeichen. Vielleicht ist es aber auch Henne oder Ei. Also, vielleicht muss man ja einfach mal, vielleicht führt das eine auch zum anderen und umgekehrt.

24:58 Dominik Hammes

Aber das sind ja so typische Spiralen, die man vielleicht, wenn man sich mal ein bisschen therapeutisch auseinandergesetzt hat, da bedingt das eine auf das andere. Mein Lieblingsbeispiel da, und das kennt jeder auch geistig gesunde Leute, ist. . Wenn ihr Stress habt, dann ernährt ihr euch meistens nicht so gut, weil ihr nicht so viel Zeit habt wegen des Stresses. Schlechte Ernährung führt aber meistens dazu, dass ihr euch schlechter fühlt, dass er Schlechter Schlaf, dann habt ihr wieder mehr Stress, weil ihr weniger geschlafen habt, dann esst er wieder schlechter. Also, das sind alles Dinge, die sich miteinander bedingen, das ist richtig. Aber davon kann man ja einmal nur eine Sache attackieren und die Daten rauszulesen ist ja trotzdem furchtbar.

25:33 Gavin Karlmeier

Ja. nahezu als erwiesen gilt, zumindest in der EU, dass das Verhalten, dass Leute, vor allem junge Menschen in der EU Facebook und Instagram gegenüber an den Tag legen. . Suchtähnlich ist und dass dieses Verhalten gefördert wird. Das ist ein ganz aktuelles, ein ganz aktueller Beschluss oder Feststellung der EU. Sie haben eine Untersuchung durchgeführt seit zwei Jahren, um zu überprüfen, ob Facebook und Instagram auf junge Menschen, Kinder und Jugendliche suchtförderndes, wie sagt man, Suchtfördernd wirken.

26:04 Dominik Hammes

Ja, aber man hat denn nur auf junge Menschen und Kinder sich fokussiert, weil das eher schützenswerte Gruppen sind.

26:11 Gavin Karlmeier

Ja, so würde ich das lesen, ja.

26:12 Dominik Hammes

Weil Erwachsene sind halt genauso betroffen.

26:15 Gavin Karlmeier

Ja, natürlich. Absolut. Aber deswegen hat die EU-Kommission auch das noch kein Zusammenhang mit dem heute erscheinen Empfehlungspapier der EU-Kommission, sondern ist eine Untersuchung, die sich explizit auf Meta konzentriert. den Vorschlag entwickelt, dass junge Menschen kein endloses Scrollen, kein automatisches Abspielen von Inhalten bekommen sollen. Dass wirksame Bildschirmpausen bei Meta und also bei Instagram und Facebook eingeführt werden sollen, warum auch immer Facebook da jetzt so im Augenmerk liegt. Ich glaube, die Anzahl der jungen Leute, die viel Facebook nutzen, ist überschaubar.

26:47 Dominik Hammes

Die Entscheider kennen die App. Aber ja, kleine Hydrationspause für Leute.

26:52 Gavin Karlmeier

Oh, das ist toll. Hydration Break. Alle 26 Minuten stoppt Instagram für 10 Sekunden. Ich finde ja auch toll, wie CNN das macht, dass du immer, wenn du so eine lange Nachrichtenstrecke hast, dass da immer wieder so 60 Seconds of Calm ist. Und dann siehst du halt irgendwie so einen Brunnen oder so einen Dschungel und so Naturgeräusche.

27:13 Dominik Hammes

Vielleicht immer mit der Einblendung, go outside, touch grass.

27:16 Gavin Karlmeier

Ja, genau so ist es. Oder go besser nicht outside, wir zeigen dir hier ein bisschen Grass. Auf jeden Fall sagt die EU-Kommission: die bislang von Meta unternommenen Schritte für den Jugendschutz reichen nicht aus. Die Kindersicherung ist nur dann wirksam, wenn Eltern über ausreichende technische Kenntnisse verfügen. Und die Funktionen für Zeitmanagement für Kinder lassen sich zu leicht umgehen. Meta muss also jetzt darauf reagieren, hat aber von der EU-Kommission keine Frist gesetzt bekommen. Also es ist so: macht mal was. Aber Meta weiß natürlich, dass die EU-Kommission hier am Ende ein ziemlich mächtiges Schwert hat, das sie bislang sehr selten zieht, nämlich Strafen nach DSA, die eben solche Jugendschutzmaßnahmen ja sozusagen vorschreibt oder der das vorschreibt. Also abwarten, ob Meta darauf jetzt groß reagiert und wenn ja, wie? Meta selber hat in der ersten Stellnahme aber schon gesagt, dass die EU-Kommission die bedeutenden Schritte, die Meta zum Schutz von Teenagern bereits unternommen habe, bislang nicht berücksichtigt wurden.

28:16 Dominik Hammes

Ich habe gerade, und das ist jetzt so schlimm, wenn man sich an was erinnert und man hat die Quelle nicht und auch die Namen nicht mehr so richtig. Stimmt, verständlich. Ja, natürlich. Techst du genauso wie ich und wir sind ja auch vom Algorithmus. völlig durchgeballert im Hirn. Aber ich habe neulich eine Reel gesehen von jemandem der gesagt hat, dass bei dem iPhone versteckt in den Einstellungen irgendwo gibt es eine Option, sein iPhone sehr effektiv und effizient zu einem Dumpphone umzubauen, auch mit Kinderschutz. Mit einem eigenen Pin, was aber überhaupt nicht beworben wird, seit Ewigkeiten und die ja eigentlich ein neues Tool angekündigt haben, um genau den Job zu machen, obwohl es das eigentlich schon gibt. sodass man halt sagen kann, ey, er wollte seinem Kind, also das war die Ausgangsbasis für das Real, ein altes iPhone geben, weil der jetzt alt genug ist, ein Telefon zu haben. Er wollte aber nur, der soll telefonieren können, der soll mir eine SMS schreiben können, er soll ein Navi haben. Und das konnte er damit alles umsetzen. Und zwar mit einer Pin, äh, mit einer Pin, die auch eine andere Pin war. Und dann gibt es auch keinen Weg, das zu umgehen. Oder keine Ahnung, wenn das Kind vielleicht der Ultrahacker ist, vielleicht schon. Kann man nie ausschließen. Aber da habe ich auch gesessen, Das bewerben die wirklich überhaupt nicht. Das erste Mal, dass ich davon höre.

29:18 Gavin Karlmeier

Also diese Funktion gibt's, aber das Problem ist halt, der Einfluss. Raum des Telefons endet halt an dem Moment, wo der einer neuen App beginnt. Also du kannst halt sagen, der kann unser Geld.

29:32 Dominik Hammes

Wir haben jetzt über einen Anbieter gesprochen und nicht über das Betriebssystem oder den Hersteller. Und wenn die App halt nicht verfügbar ist, dann ist das Problem irrelevant. Natürlich, sobald du deinem Kind sagst, du bist jetzt 15, 16, du kannst jetzt auf jeden Fall Social Media nutzen und willst es aber irgendwie in Bahnen lenken, die okay sind, dann hast du fast keine Anhabe mehr.

29:49 Gavin Karlmeier

Genau. Und das ist das Problem. Wir bleiben bei was macht eigentlich die Regierung oder was machen Regierungen mit sozialen Netzwerken? Und wir kommen nach Großbritannien und das ist das Thema, das du vorhin schon im Opener sozusagen angesprochen hast. Im Opener, als die Musik noch lief.

30:08 Dominik Hammes

Gut durchformatiert hier.

30:12 Gavin Karlmeier

Aber vorher noch ein kleiner Song. Hier ist für euch. Weiß ich auch nicht, we didn't start the fire.

30:18 Dominik Hammes

Es ist eigentlich immer Shaggy mit Angel. Es läuft ja irgendwie konstant sein.

30:22 Gavin Karlmeier

Shaggy featuring Rick Rock.

30:24 Dominik Hammes

Weiß ich gar nicht, ob das ein Dings war. Aber egal.

30:28 Gavin Karlmeier

Ja, egal. Also, Großbritannien möchte etablierten Medien auf YouTube und TikTok mehr Sichtbarkeit verschaffen. Ist zumindest die Art und Weise, wie The Guardian die Überschrift gewählt hat. De facto. Soll es so kommen, dass einzelne Medien, die ausgewählt werden als glaubwürdige oder vertrauenswürdige Medien, wie BBC, ITV oder Channel 4, Dass die durch die Algorithmen von YouTube oder TikTok stärker bevorzugt werden sollen und damit mehr Sichtbarkeit bekommen sollen, und zwar auf gesetzlicher Ebene. Der Medienminister, ähm, wie heißt sie denn, Murray? Der hat gesagt, dass die großen Tech-Unternehmen, dass er hofft, dass die Tech-Unternehmen jetzt mit der Regierung zusammenarbeiten, um die neuen Regeln zur Sichtbarkeit umzusetzen, sagt aber auch, dass andernfalls gesetzliche Maßnahmen ergriffen werden. Heißt also, entweder ihr spielt mit oder wir zwingen euch. Und zwar so, dass bitte auf diesen Plattformen mehr von unseren als vertrauenswürdig eingestuften Medien sichtbar wird. Was im Umkehrschluss zur Folge hat, dass alle, die nicht vertrauenswürdige Medien sind, weniger sichtbar sind. Die Argumentation ist natürlich insoweit nachvollziehbar, als dass man sagt, man möchte damit Desinformationen bekämpfen, man möchte damit. sichere, journalistisch überprüfte Inhalte und Nachrichten stärker sichtbar machen und will so ein bisschen lenken, dass es eben nicht dazu kommt, dass man sehr schnell in so Fake- oder Desinformations-Rabbit-Holes fällt. Aber auf der anderen Seite ist es hier genau diese Wahrheitsministeriumsgeschichte, die ja, die ja eigentlich niemand haben möchte.

31:58 Dominik Hammes

Ja, also man hat ein Problem erkannt. Und das kann man hier durchaus wertschätzen, man hat ein Problem erkannt, dass die Reichweiten. . Von durchaus fragwürdigen Accounts, die durchaus auf Fake News verbreiten. Also es fängt ja an bei Leuten, die einfach nur unterhalten wollen und dann zwischendurch mal Quatsch erzählen. Da muss ich auch sagen, als Podcaster seit 17 Jahren Dieser Seth Rogan-Effekt, dass man irgendwann da sitzt und weil man Publikum hat, redet man einfach über alles, ob man Expertise hat oder nicht. Joe Rogan, meinst du? Joe Rogan. Seth Rogan. Entschuldigung, Seth Rogan, es tut mir sehr leid, ich weiß, der Mann hört zu. Passiert. Ist sehr heiß. Aber dieser Effekt ist halt real. Und das passiert auch Leuten, die es gar nicht böse meinen und Leute, die gar nicht abgedriftet sind, sind irgendwann mal so, ja, ja, es ist mir auch schon passiert. In kleinen Sachen, wo ich gesagt habe, ja, hier Aspatame ist aber saugefährlich, etc. Und das ist mir dann Gott sei Dank auch um die Ohren geflogen. Aber das ist ja eine Schiene, wo Leute dann mit mehr Erfolg durchaus auch in Gebiete abdriften, wo es richtig gefährlich wird. Und da ist, was das andere, das Positive ist, das hier stellt heraus, ey, guter Journalismus, gute öffentlich-rechtliche Medien sind unfassbar wichtig für die öffentliche Meinungsbildung. weniger kapitalistische Interessen, mehr Faktentreue etc. pp und die Leute gucken das immer weniger und das ist ein Problem. Dadurch werden sie auch anfälliger für Propaganda, für Fake News etc. Absolut richtig alles. Die Frage ist jetzt natürlich, ist die Maßnahme zu sagen, hey YouTube hey TikTok, zeigt doch mehr unsere guten Inhalte. Ist das die richtige? Weil natürlich, und das ist alles auch in dem Artikel und so weiter besprochen, wer legt das denn fest? Wer sagt denn Ministerium für Wahrheit quasi, ja? Da sind wir schon sehr nah an George Orwell dran. Also die Gefühle kommen natürlich sofort einem auf und sagt: Legt ihr das fest? Und öffentlich-rechtlich, in Deutschland ist es zumindest so, sagen wir jetzt, nee, die Regierung legt gar nichts fest beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Das ist ein sehr komplexes Gebilde mit irgendwelchen Räten und Redaktionen und Beschwerden.

33:48 Gavin Karlmeier

Fairerweise, in denen auch politische Personen drin sind, was zu Recht kritisiert wird. Aber es gibt nicht zwangsläufig einen direkten Einfluss auf die Berichterstattung.

33:56 Dominik Hammes

Also ich will auch nicht sagen, dass unser System hier perfekt ist. Es ist aber sehr komplex und man kann es nicht so einfach missbrauchen, wie es den Anschein hat, wenn man sagt, oh, Staatsfunk, das ist auch so ein dummes Wort. Da rege ich mich auch regelmäßig drüber auf, aber natürlich, die Gefahr besteht immer, deswegen hat man so viele Instanzen dazwischen. Balance of Power auch in dem Bereich, muss auch sein. Aber wenn jetzt die Regierung in Großbritannien kommt und sagt, wir wollen diese Inhalte, die wir festlegen, die sind gut, die wollen wir pushen, dann sind wir halt schon sehr, wir sind nicht am Staatsfunk dann dran. Aber das fühlt sich falsch an, finde ich. Vom Bauchgefühl her fühlt sich diese Maßnahme falsch an. Und da muss man, glaube ich, ganz genau hingucken, wie will man damit umgehen. Ist es wirklich richtig, im Privatunternehmen dann zu sagen, ihr müsst unsere Verbreitung sichern? Das fühlt sich so ein bisschen auch wie der umgekehrte Fall an. Letztlich basiert hier mein Wissen wirklich nur auf der Serie in the Newsroom, muss ich ganz ehrlich sagen. Aber wie in den USA gesagt wird, ihr wollt diese, ihr wollt Quasi die Rundfunklizenz haben, dann müsst ihr so und so viele Stunden des Programms aber auch für Nachrichten investieren. Und Nachrichten müssen so und so aufgebaut sein, das müssen die Verantwortlichen sein, das muss es geben, ansonsten kriegt ihr diese Lizenz nicht. Das ist ja ein fairerer Deal, weil du immer noch sagst, ihr macht das aber, ihr kümmert euch um die Kinder.

35:05 Gavin Karlmeier

Das haben wir in Deutschland genauso übrigens. Für eine sogenannte Vollprogrammlizenz müssen Sender mehrere Kriterien erfüllen. Dazu gehört Nachrichten. Also, wenn ihr euch fragt, warum läuft eigentlich zwischen Achtung Kontrolle und Achtung Abzocker auf Kabel 1 auch eine Nachrichtensendung? Achtung Nachrichten. Dann liegt es daran, dass sie für die Vollprogrammlizenz Ich glaube, so heißt das, diese Kriterien erfüllen können. Sie müssen auch Kultur senden, sie müssen Drittanbieter zulassen, weswegen SternTV zum Beispiel damals erfunden wurde, weswegen Alexander Kluge damals mit seinen Sendungen, die für das Mainstream-Programm nicht verständlich gewesen sind, überhaupt so viel Sendezeit bekommen hat. Das sind alles Konsequenzen aus diesen Regelungen.

35:49 Dominik Hammes

Und wenn man da gerade im Nachrichtenbereich misst. Baut, gibt es halt Instanzen und Regularien, die dafür sorgen, als Korrektiv, ey, ihr habt Mist gebaut, ihr kriegt jetzt eine Strafe, etc. pp, ihr müsst euren Job richtig machen. Das ist dieses System und das funktioniert mal mehr oder weniger gut. Also es kann natürlich auch mal richtig scheiße laufen, klar. Aber jetzt im Nachhinein zu sagen, oh, keiner guckt das mehr. Jetzt müssen wir das ganz anders immer aufdröseln. Ich tu mich da sehr schwer, tue mich sehr schwer damit, aber ich habe auch keinen besseren Lösungsvorschlag im Moment.

36:17 Gavin Karlmeier

Ich ja, ja, also ich komme mal mit meinen Gefühlen um die Ecke. Weil mich erinnert es gleichzeitig so ein bisschen an die Diskussion, die wir hierzulande gerade über Ben Bern führen und umgescriptet und die Tatsache, dass er sich zwar redaktionell äußert und eine redaktionelle Publikation an den Tag legt, sich selber aber nicht Journalist nennt. Alle anderen aber sagen, naja, Moment mal, aber der Telemedien, äh das Telemediengesetz gilt dann für dich am Ende hier trotzdem und du musst dich bitte trotzdem an die entsprechenden Regeln halten. Und deswegen wird da jetzt gerade viel diskutiert darüber. Ist das jetzt ein redaktioneller Inhalt oder eben nicht?

36:53 Dominik Hammes

Das ist auch eine wichtige Diskussion und ich meine, ich bin davon ja auch betroffen. Es ist für mich natürlich viel besser, wenn die alle sagen, nee, es will der Westen, mach nur, weil dann muss ich auch weniger auf meine Arbeit achten. Ich habe jetzt natürlich nicht so sensible Themen, ich lade auch keine AfD-Lein, also nie im Leben. Aber gleichzeitig, man muss da drauf schauen, ist ja gut, dass es irgendeine Instanz gibt, die sich überhaupt mal beschwert. Und dass es nicht nur Privatleute sind.

37:15 Gavin Karlmeier

100 Prozent. Und ich finde auch die gesellschaftliche Diskussion zu führen, wohlwissend, dass es nicht einfach ist, weil es sehr viele Störer gibt in dieser Diskussion, die vor allem von der rechten Seite versuchen, diese Diskussion als Zensurdebatte zu Ist aber total wichtig, weil da ja so viel dran hängt. Also die Frage wie, könnte es eigentlich einen deutschen Joe Rogan geben oder würde der dann über solche Hürden fallen? Ist Ben Bernd vielleicht sogar am Ende der deutsche Joe Rogan? Nur mit dem Unterschied, dass er selber, wie er sagt, gar nicht redet. Also, man kann da schon so ein paar Ableitungen ziehen. Und das ist eine ähnliche Diskussion, weil beide rühren ja von dem Punkt aus, wie gehen wir damit um, dass Menschen Millionen Menschen erreichen und alles erzählen können. Gleichzeitig. Diskutieren wir aber auch immer, fallen immer wieder so Begriffe wie Redefreiheit und Meinungsfreiheit und darf man eigentlich noch alles sagen und so. Und das ist da an diesem Punkt, ist unsere Meinungsfreiheit immer noch komplett geschützt und unberührt. Aber die Freiheit, alles zu sagen, die kennt eben Grenzen in dem Moment, wenn du eine redaktionelle Verantwortung eingehst. Das betrifft mich hier genauso. Wenn ich jetzt hier irgendwas sagen würde, würde es mir um die Ohren fliegen und zwar vollkommen zu Recht.

38:21 Dominik Hammes

Ja, aber es geht ja in dem Fall auch darum, dass keine Einordnung stattgefunden hat. Also niemand hat ja gesagt, das darf der nicht sagen bei dem, sondern naja, Also, wenn das nicht gerade live ist und auch dann musst du sagen, naja, ist auch kritisch, dann musst du eigentlich ein Redaktionsteam direkt haben, die dir aufs Ohr sprechen, Junge, das geht so dich. Aber im Nachhinein, wenn du das nochmal schneidest und drüber sagst, also ich weiß jetzt nicht Ich habe das immer nochmal schnell gegoogelt, stimmt einfach nicht. Dann muss man damit umgehen. Also entweder nimmt man es raus, was vielleicht die brutalste, einfachste und vielleicht nicht die cleverste Methode ist Die Stelle einfach rauszunehmen, oder man fragt nochmal nach: ey, hast du dich vertan? Weil es stimmt einfach, also wenn wir jetzt wirklich um Fakten gehen. Hier war der LKW war sieben Tonnen schwer, näher war einfach wirklich zehn Tonnen schwer. Neben war wirklich ein unpolitisches Beispiel. Oder Ordet man es nur ein und sagt, nee, das war einfach falsch, wir wissen nicht warum. Man muss irgendwie damit umgehen. Und das sagt ja immer noch nicht, dass die Person das nicht sagen darf. Also es gibt natürlich so zwei, drei Dinge, wo in Deutschland sagen, das darf es in der Öffentlichkeit nicht, und das auch zu Recht. Sind ja wirklich sehr wenige, aber das einfach so rauszuballern bei solch kritischen Themen, wenn man so jemanden einlädt, das finde ich halt. Fahrlässig grundsätzlich. Deswegen debattieren wir ja auch drüber.

39:33 Gavin Karlmeier

Absolut. Und jetzt kommen wir aber zurück nach England und fragen uns: Aber wollen wir denn, dass die Konsequenz ist, dass das Gesetz sagt, dass der weniger Sichtbarkeit bekommt?

39:41 Dominik Hammes

Eben, da muss man ja auch jetzt den Fall nehmen, weil TLDR News. Das sind ja eigentlich, ich glaube, es waren Studenten, als die angefangen haben, glaube ich zu Brexit-Zeit war das. Die haben ja selber. Einfach Kurzfassungen ins Internet gestellt, ich glaube auf YouTube, wo es darum ging, ey, was kriegt denn eigentlich gerade in den UK ab? Das hat ja auch internationales Interesse, habe ich damals sehr viel konsumiert. Die haben ja mittlerweile riesig groß, professionalisiert, großer YouTube-Kanal. Und die sind ja einfach im besten Sinne im Internet privat entstanden. Und das ist eine seriöse Quelle. Aber wenn man jetzt das umsetzt, was man hier vorschlägt. Macht man es den Leuten ja sehr viel schwieriger, weil am Anfang bist du noch keine seriöse Quelle.

40:18 Gavin Karlmeier

Das ist ein Punkt. Absolut richtig. Der zweite Punkt ist: bleiben wir bei Ben Bernd. Was ist denn, wenn wir ein ähnliches Gesetz in Deutschland hätten und die AfD wäre die Regierungspartei, hätte also damit auch Einfluss, diese Gremien, die entscheiden, wer hier als vertrauensüdige Quelle gilt, mitzuentscheiden. Finden wir die Idee dann immer noch so gut?

40:38 Dominik Hammes

Das ist immer der Punkt, sich mal vorstellen, wenn jemand das Sagen hat, den wir richtig scheiße finden, der aber gewählt worden ist, wollen wir dann immer noch, dass diese Instrumente so simpel vorliegen.

40:47 Gavin Karlmeier

Exakt.

40:48 Dominik Hammes

Deswegen ist so ein behäbiger, komplexer Staat auch manchmal was Gutes. Also ich habe irgendwann mal auch mal gesagt, wenn wir Deutschland eine Regierung bekommen, die einfach nichts macht, vier Jahre lang. Et Land läuft erstmal weiter, wenn es keine großen Krisen gibt.

40:59 Gavin Karlmeier

Das ist dieses belgische Beispiel, die ja mehrere Monate keine Regierung hatten. Und es ging trotzdem.

41:05 Dominik Hammes

Ja, also unsere Ministerien sind ja besetzt, ob da jetzt ein Minister vorne dran steht oder nicht, der macht ja nicht alles alleine. Also das Ist ja Quatsch, dafür haben wir ja Beamten und Staatsdiener, die das beruflich machen, egal wer regiert.

41:19 Gavin Karlmeier

Und gleichzeitig verstehe ich aber auch diesen Impuls als jemand, der auch viel in Medien unterwegs ist, dass man sagt, ey, wir dringen nicht durch, weil es eben so viele Leute gibt, die Desinformationen verbreiten. Verständnis für die Problemidentifikation. Ich finde nur die Umsetzung, die löst bei mir persönlich Meinung Bauchschmerzen aus.

41:41 Dominik Hammes

Ja, also wir sind da beide wie so oft einer Meinung, aber es ist wirklich so ein okkultes Gefühl vor allen Dingen, weil diese, also diese Maßnahme wirkt auch, also Sie wirkt schon recht konkret eigentlich, was man da möchte, nämlich hier greift man die Algorithmen ein und macht mehr BBC. Also das ist jetzt so die einfache Lesart. Und da muss ich jetzt auch als, wenn man jetzt kapitalistisch denkt, was man in dem Fall fairerweise auch tun darf, wenn ich jetzt einen neuen Nachrichtensender starte mit Kapital, bin ich so, ja, aber Wie kriege ich es jetzt hin, dass ich genauso fair behandelt werde wie die anderen seriösen Quellen? Weil wir leben davon. Ihr kriegt ja euer Geld einfach. Wo ist hier der faire Wettbewerb? was ja in Deutschland auch immer wieder Thema ist, wo die Privaten sagen, ey, die öffentlich rechtlich machen XYZ, die sollen doch das doch gar nicht machen. Auch eine Diskussion, die man immer führen muss. Fairerweise. Da habe ich auch Meinung zu, aber da kann man ruhig anderer Meinung sein. Das ist voll in Ordnung. Aber wenn man dann ganz klar sagt: Nee, ihr kriegt, es ist ja, wenn man klassisches Fernsehen hätte, ist so, nee, die ersten zehn Programmplätze sind nicht für euch

42:42 Gavin Karlmeier

So wäre das ungefähr als Kind. Du kaufst einen Fernseher und standardmäßig eingestellt sind die BBC-Sender, ITV und Channel vor und alle anderen musst du von Hand programmieren.

42:51 Dominik Hammes

Ja, und du darfst nur ab 10. Danach, also alles, was als Zahl drauf ist, ist schon belegt, darfst du nicht anfassen. So fühlt sich das ein bisschen an. Es ist natürlich ein unsauberer Vergleich. Aber der Wettbewerb ist auf einmal wesentlich verzerrter, als er es sowieso schon ist, wenn man was hat, was von der Bevölkerung finanziert ist. Und da gibt es ganz viele Bedenken, die man da anmelden kann. Und ich weiß auch nicht, ob das jetzt, muss ich jetzt UK-Politiks mäßig sagen. Ob das der richtige Zeitpunkt gerade ist. Also, ich hasse die Phrase, wir haben Wichtigeres zu tun, aber Leute, das taugt weder als Wahlkampfthema noch ist es das Wichtigste, was gerade im Land passiert, glaube ich.

43:29 Gavin Karlmeier

Es sei denn, ihr seht eine akute Bedrohung, dass gerade die nächsten Wahlen, die vielleicht kommen werden, in Großbritannien sind alle vier Wochen neue Premierminister Wahlen Nee, nee, nee, nee, nee.

43:38 Dominik Hammes

Die besetzen auch manchmal einfach neu oder das macht die Partei selber, das darfst du nicht vergessen. Eine general Election könnte jetzt kommen. Und wenn die akuten Probleme sehen, eine Gefahr, dass die stark über Fake News beeinflusst wird, dann verstehe ich, warum das jetzt auf einmal auf den Tisch gelegt wird. Klar, ändert nichts daran, dass ich diese Maßnahme sehr fragwürdig finde.

43:56 Gavin Karlmeier

Also die CreatorInnen in Großbritannien haben von YouTube schon eine Nachricht bekommen, in der sie darüber aufgeklärt wurden. Der Satz, der da drin steht, ist, as a UK Creator, this directly impacts your future. Was finde ich eine sehr drastische Formulierung ist, Sie sagen, sie gehen davon aus, dass die Der Verhandlungsprozess am 31. August abgeschlossen ist hier in dem Fall. Aber das würde eine Art Veränderungen bei YouTube auslösen, weil es eben privilegierte Positionen gibt für Traditional Broadcasters wie in BBC, ITV und Channel 4 Das aber, die aber zur Konsequenz hat, dass für dich als Creator, so ist die Ansprache, dein Content gedownrankt wird, weil wenn alle anderen gepusht werden, werden eben die anderen nach unten gedrückt automatisch. dass es weniger Independent Creators geben wird in Großbritannien, auch das wird eine Konsequenz sein, weil wenn es schwieriger ist, den Markteintritt zu erleben, dann wird es auch schwieriger sein, überhaupt. . den Mut zu fassen dafür, dass es eine Bedrohung für das eigene Kanalwachstum sein wird und dass am Ende auch einen Schaden für die Bindung zwischen Creator und Audience zur Folge haben kann. Könnte. Also YouTube ist da offensichtlich auch stark politisch in ihrer Formulierung. Auch das muss man sagen, ist ein bisschen polemisch. Aber ich finde den kompletten Sachverhalt schon. . Sehr bemerkenswert. Ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickelt, ob sich das entwickelt und wie sich das vor allem dann auch bei YouTube entwickelt, äh, bei TikTok analog entwickelt. Weil da haben wir ja schon darüber gesprochen, dass wir hier ja. Kein politischer Einfluss, sondern aufgrund von diverser Zusammenhängen, wir sprachen darüber in der letzten Woche, dadurch, dass die Tagesschau im WM-Hub war, eine unglaubliche Sichtbarkeit in Deutschland bekommen hat. Und da schon Wirklich ein lauter Aufschrei von vielen Seiten war, die gesagt hat: warte mal, jedes zweite Video auf TikTok ist von der Tagesschau. Wie kann das sein? Und das ist keine Übertreibung, sondern wenn du dir die Feeds angeschaut hast, es war wirklich so.

45:49 Dominik Hammes

Ja, ich muss zu dem YouTube, zu der Nachricht an die Creator noch sagen. Es ist natürlich sehr viel Fearmongering, also hier zum einen, also im Sinne von, ich will es nicht immer nur mit dem Anglizismus belassen. Man macht den Leuten halt sehr viel Angst um ihr Einkommen, weil es natürlich auch darum geht, Reichweite gleich Geld. Aber sachlich ist ja nichts falsch an dem, was sie geschrieben haben. Aber sie können natürlich keine konkreten Sachen sagen. Sie können nicht sowas sagen wie ihr werdet noch halb so viel Geld verdienen, sondern nur. Ihr werdet weniger Aufmerksamkeit bekommen. Das hat folgende Konsequenzen. Was mir da gefehlt hätte, wenn ich jetzt Hardcore-Youtube-Creator wäre, ist, wir werden dafür einstehen, dass das möglichst sanft passiert, wenn es passiert. Wir finden das nicht gut. Also dass man sich positioniert und sagt, naja, ihr bringt uns ja auch die Kohle. Vielleicht ist es aber auch drin, du hast mir jetzt ja nur einen Auszug gesagt und ich habe nicht geschaut. Aber da muss YouTube ja eigentlich auch hinter den Creatern stehen und denen nicht nur Angst machen. Das verstehe ich nicht so ganz.

46:42 Gavin Karlmeier

Ja, YouTube spielt. Also ich weiß, was du meinst, aber YouTube spielt da wahrscheinlich auch mit doppelter Zunge. Dass sie den Creatern gegenüber erstmal Angst auslöst und sagt: Leute, wir müssen was tun. Aber der Politik gegenüber sich natürlich eher schützend vor die Creator entstellt, wobei sie keine Option haben, wenn der Digitalminister oder wer es war, Medienminister, sagt, entweder ihr macht mit oder es gibt ein Gesetz.

47:07 Dominik Hammes

Ja, aber willst du damit sagen, dass die private Wirtschaft keinerlei Einfluss jemals auf irgendwelche Dinge in den Gesetzen hat, egal wie viel Geld unter Macht die haben das will? Ja, das ist auch Lobbyarbeit, das habe ich auch noch nie gehört. Also die haben da durchaus schon noch eine gewisse Macht. Die können ja auch sagen, ja gut, dann ziehen wir einen Stöpsel. UK ist nur ein Land. Ihr seid relativ klein, gibt es da kein YouTube mehr. Viel Spaß mit der nächsten Wahl. Also, ganz ehrlich, wenn man das so hardcore ansagt, und das könnte Google machen. Rein wirtschaftlich, dann wäre auf jeden Fall das Gesetz relativ milde. Muss ich mal ganz ehrlich sagen, die nächste Wahl wirst du einfach verlieben. Also das sind die Leute, die uns YouTube gekostet haben.

47:49 Gavin Karlmeier

True. Aber das Problem ist dann auch. Ach ja, das wäre auch schrecklich, weil die Leute, die so Wahlkampf machen, werden natürlich nicht die sein, die irgendwie für ein weiteres Vorankommen der Demokratie. sich einsetzen. Wobei die ja leider in Großbritannien sowieso relativ stark sind. Wenn es nicht gerade Count Binface, äh, Binface wird, ein Gun. Bin Face for Life, ja. Ein Comedian, der sich eine Mülltonne aufsetzt und der einzige Gegenkandidat von Nigel Farage ist in seinem Wahlkreis.

48:15 Dominik Hammes

Weil der hat ja ein hervorragendes Wahlprogramm. Also die London Bridge in Phoebe Ibby Wallabridge umbenennen sehr, sehr gut.

48:22 Gavin Karlmeier

Und Dell verstaatlichen. Auch da.

48:26 Dominik Hammes

Ich finde vor allen Dingen in dem Fall Comedy-mäßig, muss ich mal loben, in was für eine Geschwindigkeit er diese Forderungen rausballert, weil du bist Du hörst gerade die Sachen Bhibi Waller Bridge und bist du im Moment mal Adele wieder verstaatlichen. Und denkst du noch über die Gag vorher?

48:39 Gavin Karlmeier

Und er hat gesagt, dass in einem ganz konkreten Pub in Uxbridge der Handtrockner versetzt werden soll.

48:43 Dominik Hammes

Ja, weil er einfach in einer etwas besseren Position ist. Also, das ist auch der britischste Gag der Welt in seiner englischen Formulierung. Das können wir hier gar nicht gut wiedergeben. Also, wenn euch das unterhaltungstechnisch so ein bisschen gefehlt hat, Count Binface-Interviews gerade sehr, sehr gut. Guckt euch das gerne an.

48:58 Gavin Karlmeier

Ist ein tolles Rabbit Hole zum Wochenanfang, wenn man irgendwie Mittagspause macht. So, ich möchte, ich möchte leider, ich muss leider ein bisschen die Stimmung runterziehen.

49:08 Dominik Hammes

Das war doch gerade so ein Megathema. Also Es war ein schönes, komplexes Thema, ja. Es hat Spaß gemacht.

49:13 Gavin Karlmeier

Stimmt schon. Wir kommen zur AfD. Und zwar hat Korrektiv gemeinsam, oder Korrektiv hatte eine Recherche und hat diesen Zugang, diesen Testzugang, den Sie haben, dann auch an das Zentrum für die Digitalrechte weitergegeben und so konnten sich beide gemeinsam sich etwas anschauen. Und zwar gibt es ein Kampagnen-Tool der AfD, das noch nicht marktreif ist, aber das gerade auf dem Weg ist, mit dem Namen Alternita Studio oder Alternata Studio. Ich weiß nicht, wie man es ausspricht. Und das wird ein Tool sein, in dem du eine, das ist eigentlich so eine Art Automatisierung der Social Media Arbeit und des Social Media Wahlkampfes die du machen kannst, weil du mit Hilfe einer KI, so hat sich, schreibt das Zentrum für Digitalrechte und eben auch korrektiv Mit Hilfe einer KI bekommst du zuerst eine Auswahl von gewissen Medien, welche das sind, muss man glaube ich fast nicht dazu sagen, es sind News Junge Freiheit, Apollo-News, Bildpolitik und NTV-Wirtschaft, was ich einen wirklich wilden Take in dieser Reihe finde, aber okay. Diese fünf auf jeden Fall werden sortiert und mit einem Punktesystem bewertet, der sogenannte Viralitätsscore von 1 bis 2. und eine Kurzzusammenfassung mit passendem Framing in AfD-Programmatik. Und du hast die Möglichkeit, relativ schnell mit ein paar Klicks, mit einem Tool, das Geistschreiber heißt, also wie Ghostwriter, einfach so Social Media Postings zu erstellen, von der Grafik bis zum Text darunter Und muss eigentlich gar nicht mehr viel machen, um das Ganze sofort in diesen klassischen, wütenden AfD-Sprech zu übersetzen. Mithilfe von ein paar Klicks. Das heißt, wir sind eigentlich an einem Punkt, an dem die AfD ihren digitalen Wahlkampf fast komplett automatisieren kann.

50:55 Dominik Hammes

Den Eindruck, muss man dazu sagen, hat man ja eh schon häufig. Also ich habe da unter anderem die Beobachtung gemacht bei lokalpolitiken, politischen Themen, auf Facebook insbesondere. Dass andere Parteien ganz normale Social Media Arbeit machen und unten drunter sich die AfD dann ergießt, fast ausschließlich sogar, auch aus anderen Bundesländern. Das finde ich immer ganz toll. Die dann irgendwie zu dem Städtethema drei Bundesländer weiter auf einmal eine Riesenmeinung haben. Also manchmal nehme ich mir die halbe Stunde und Blog sehr viel. Und. Das ist schon mal, man merkt, wie organisiert man da ist, um wirklich Tolltum zum Wahlkampfwerkzeug zu machen. Und das hier ist einfach nur die nächste Stufe. Also, das ist, wir machen es euch noch schneller und einfacher, um egal was für Fakten es sind, es so zusammenzuschwurbeln. Dass wir auf jeden Fall, und das ist natürlich, wenn man jetzt zynisch ist, kann man sagen, ja, es machen doch alle Politiker so, die drehen sich doch alles so lange zurecht, bis es auf ihre Linie passt. Ich so, mh. Naja, es gibt Abstufungen und dieses Tool alleine, dieser Automatismus und wie hart man das einstellen kann. Es gab ja auch die Sache, dass es irgendwie in Hessen Stellen wir es nicht so sanft, äh, stellen wir es sanfter ein und weiter im Osten können wir mehr draufhauen.

51:58 Gavin Karlmeier

Genau, das ist das Originalzitat aus dem Text.

52:02 Dominik Hammes

Genau, und da weiß man schon, wenn man so eine Einstellung vornimmt, wie absolut das nicht mehr. konstruktiv und wir wollen wirklich Wählerstimmen für uns gewinnen, sondern wie können wir alles manipulieren, damit, egal was der Inhalt ist, für uns irgendein Hetzthema draus wird. Ja, furchtbar.

52:22 Gavin Karlmeier

Und es zeigt auch ein bisschen, wie dieser digitale Wahlkampf und auch die digitale Kommunikation der AfD eigentlich gar nicht mehr echter Wut und echten Emotionen folgt, sondern einem komplett durchschaubaren Schema F. Weil du hier eben in diesen Tools. . Du musst nichts machen. Du bekommst eine Nachricht, du kannst Stichpunkte angeben, welchen Schwerpunkt du legen willst, musst es aber nicht und kommst mit einem Klick von der hier in dem Beispiel zum Beispiel Meldung von News zur automatischen Generation eines Bildes. Und in diesem Bild sieht man dann hier wie in dem Beispiel Friedrich Merz in Handschellen oder Alice Weidel mit grimmigem Blick. Also genau diese Bildsprache, die man da auch erwartet. Dazu eine große Schlagzeile in AfD-Schriftart, wie eben hier vom Kreisverband Bochum. Das war der Test-Account, den die Recherchierenden nutzen konnten. Und es wird automatisch ein kleiner KI-Hinweis eingebaut, den man aber über Umwege leicht abschalten konnte. Und auch interessant ist, dass es wohl so Leitplanken gibt in Hilfe dieser KI. Also wenn man als Stichwort Ausländer raus eingibt, das haben Sie ausprobiert, Wird daraus automatisch ein kriminelle Ausländer raus. Heißt also, es gibt so ein paar Leitplanken, die eingebaut wurden, damit man eben keine Fehler in der Art und Weise, wie man kommuniziert macht.

53:32 Dominik Hammes

Weil es auch Wahlgruppen gibt, die AfD wählen, die. Keine Ahnung, die, die eigentlich einen Migrationshintergrund haben, die sich aber trotzdem bei der AfD zu Hause fühlen und die will man ja auch nicht verprellen dann.

53:45 Gavin Karlmeier

Naja, und weil man gefühlt in einem dauerhaften Begutachtungsverfahren ist, ob man in die nächste Diskussion um ein Vorbotsverfahren rutscht oder nicht. Also ich glaube, man gibt sich da auch gerade ein bisschen. Man zieht sich schon ein bisschen den Schafspelz an, weil man genau weiß, die Blicke sind gerade schärfer als sonst.

54:04 Dominik Hammes

Ja, aber wir werden jetzt hier nicht. Ich glaube, wieder die Phrase, wir sind keine Politikwissenschaftler. Deswegen glaube ich, sollten wir nicht zu sehr die AfD jetzt nochmal thematisieren. Aber dieses Tool an sich ist natürlich unabhängig davon, worum es politisch geht, ist so ein Tool richtige Scheiße.

54:22 Gavin Karlmeier

Und zu wissen, dass es das gibt, hilft dabei, diese Inhalte, die man im Netz sieht, auch anders zu bewerten, weil man genau weiß, da sitzt nicht jemand und ist wütend, sondern hat drei Klicks gemacht, weil er weiß, das gibt Reichweite, Sichtbarkeit und am Ende damit auch Wähler.

54:34 Dominik Hammes

Es ist völlig irrelevant, was da steht. Und es ist vielleicht unter den zehn Kommentaren sind da vielleicht auch drei dabei, die wirklich gerade brennen und die anderen sieben sind so, oh ja, heute schreibe ich wieder meine AfD-Kommentare oder sind wirklich auch Bots. Das kann halt auch vorkommen. Das ist auch das bei meiner halben Stunde Blocken, habe ich schon gedacht, der Account ist einfach nicht echt. Der Account ist einfach nicht echt. Der Account macht das einfach. quasi beruflich. Das sieht man halt irgendwann. Das ist tatsächlich auf Facebook gar nicht so krass, aber bei solchen Plattformen wie Threads zum Beispiel erkennt man sehr schnell Das ist einfach nicht die Lieselotte 44 aus Magdeburg. Das ist sie einfach nicht. Das ist irgendjemand, der Liselotte 44 sein möchte oder vorgibt sie zu sein. Und Dann kann man diesen Diskurs auch nicht mehr ernst nehmen. Da sind die Themen nicht, darüber hat man gesagt, nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Das wird nicht mal so heiß gekocht. Die meisten Leute kümmern sich um verschiedene dieser Themen überhaupt nicht. Das ist einfach nur digitales Geräusch. Und wenn man da draufguckt und denkt, das ist alles echt, dann denkt man, ach du liebe Zeit, die Republik brennt.

55:39 Gavin Karlmeier

Voll Aber nur wegen der Hitze. Und das ist aber ja Teil der Empörungsmaschinerie. Genau das gehört ja zum Prinzip. Es gibt übrigens auch, damit endet es nicht, eine erweiterte Version des Tools. Sie konnten die Recherchierenden nicht testen, aber damit kann man Videos. Schneiden lassen. Du lädst quasi eine komplette Talkshow hoch und suchst dir die Ausschnitte mit dem größten Empörungspotenzial raus. Das wird automatisch runtergeschnitten und kannst es dann in der richtigen Vorlage direkt auf TikTok oder Instagram. hochladen. Was so interessant ist, das Zentrum für Digitalrechte hat versucht, das Tool mit Cloude Code nachzubauen. Und Cloude Code hat gesagt Das ist kein neutraler Social Media-Helfer, sondern eben ein koordiniertes, inauthentisches Verhalten, was dabei entstehen soll. Und das verstößt gegen die Richtlinien von Claude. Also man kann dieses Tool mit Claude zum Beispiel so nicht bauen. Alternita oder Alternata oder Alternita. Nutzt aber die APIs von OpenAI, Anthropic und Google, um überhaupt zu funktionieren, weil irgendeine KI muss dem ja zugrunde liegen. Heißt also, dass zum Beispiel im Fall von Anthropic, aber auch im Fall von OpenAI, also ChatGPT, dieses Tool eigentlich gegen die Nutzungsbedingungen dieser Anbieter verstößt. Heißt, theoretisch könnten die Leute bei OpenAI, Enthropic und Google diese Recherche lesen oder Haken dann hören jetzt gerade und sich denken, Das drehen wir den aber mal sofort ab und dann hätten sie zumindest diesen Zugang erstmal nicht mehr.

57:06 Dominik Hammes

Ist auf jeden Fall ein hartes Thema.

57:08 Gavin Karlmeier

Ja, absolut. Ich kann da nichts anderes zu sagen.

57:11 Dominik Hammes

Und nur als Verweis auf die USA, was ich gestern noch oder heute in der Daily Show gesehen hatte, da ist ja gerade Midterm-Election-Wahlkampf. Und da gibt es ganz viele KI-Videos, die halt offensichtlicher Quatsch sind. Also, wo einfach der politische Gegner gezeigt wird und dann bricht die Freiheitsstatue durchs Fenster und schnappt sie sich und frisst sie auf oder wirft sie weg, ich bin mir schon nicht mehr sicher. Ähm, wo ich mich auch frage, also USA jetzt mal außen vor, wenn das bei uns laufen würde, so eine KIVIO, wo Merz irgendwelchen Quatsch macht, um gegen den Wahlkampf zu machen, wie legal ist das hier gerade? Also nach aktuellem Recht, weil Alles in mir gesagt, das müsste eigentlich verboten sein. Selbst wenn es von einer Partei käme, die ich gut finde, diese Technik zu benutzen in dieser Art und Weise, fühlt sich für mich falsch und illegal an.

57:57 Gavin Karlmeier

Und theoretisch ist es das ja in Teilen auch. Also es verstößt zumindest, das ist jetzt nicht illegal, aber es verstößt gegen die Nutzungsbedingungen aller Tools, die dafür verwendet werden. Du darfst diese automatisierten, du darfst diese Tools nicht zur automatisierten, zum automatisierten Wahlkampf nutzen. Punkt. Ende. Aber noch nicht mit dem Podcast am Ende. Und ich habe aber eine andere KI und eine Open AI-Geschichte, die ist, glaube ich, schnell erzählt, die ist aber so kurios, dass ich sie heute noch unterbringen möchte. Und dafür darf ich diesen Jingle hier mal wieder spielen. Ein AI verfahren, diesmal aber nicht Sam Aldman gegen Elon Musk, sondern Apple gegen OpenAI. Und Leute, vertraut mir, auch wenn euch KI-Themen manchmal nerven und auch wenn euch Apple und OpenAI nerven, diese Geschichte hier ist So krass, dass wir müssen darüber sprechen. Denn am Wochenende hat diese Meldung eingeschlagen: Apple verklagt OpenAI wegen Diebstahls von Firmengeheimnissen. Und das erklärt auch so ein bisschen, warum die Stimmung zwischen Apple und OpenAI in den letzten Monaten so ein bisschen gekippt ist, weil wir auch beobachtet haben, dass Apple in der neuen iOS-Version eine Zusammenarbeit mit Google eingegangen ist, während sie früher eine Partnerschaft mit OpenAI hatten. Aber in den letzten Monaten hat sich das Verhältnis zwischen diesen beiden Unternehmen relativ stark verfroren. Kann man das so sagen? Nein, es ist eingefroren. Und zwar, was ist passiert? Wir wissen, dass OpenAI schon seit einigen Monaten zusammen mit Johnny Ive, übrigens früherer Chefdesigner von Apple. an einem eigenen Telefon arbeitet. Also sie arbeiten auch an einem Gadget, an einem AI-Gadget und so, aber sie arbeiten eben auch an einem Smartphone. Sie wollen Apple damit angreifen, sie wollen das neue iPhone generieren oder erschaffen. Das Problem ist, ihnen fehlt es dafür an Skills. Und ey, ein neues Smartphone an den Start zu bringen, das zum Beispiel die Rolle des iPhones tatsächlich angreift. Fairerweise, das ist nicht so einfach.

59:54 Dominik Hammes

Nee, also ein Smartphone rausbringen ist easy. Wenn Donald Trump das hinkriegt, dann schafft es jeder. Aber wenn man wirklich eine eigene Hardware und eine eigene Plattform irgendwie generieren will und dann auch den Level von einem iPhone oder dem Flagship von Samsung oder sowas, das ist schon, also selbst wenn man die Patente alle irgendwie nochmal einkaufen kann von den Standardsachen, das ist schon eine Ansage.

01:00:14 Gavin Karlmeier

Ja, absolut. Das ist schon, das ist nicht so easy. Und deswegen hat OpenAI so ein bisschen Recruiting betrieben, um neue Leute zu kriegen, die Ahnung haben von Smartphones und haben dafür 400 Leute von Apple abgeworben. Das ist jetzt nicht wenig. Dazu gehören aber vor allem Leute, die ziemlich wichtige Stellen bei Apple hatten. Also zum Beispiel Tang Tan, der war Vice President of Product Design für das iPhone und die Apple Watch. Der ist einer der Mitgründer der Hardware-Sparte von OpenAI. Der soll auf OpenAI-Seite frühere Apple-Mitarbeitende interviewt haben, also Vorstellungsgespräche geführt haben. und ihnen vorher gesagt haben, sie sollen doch mal Apple-Hardware zum Gespräch mitbringen, also Batterien, Leiterplatten, Logikplatinen oder Prototypen. Ein Bewerber war davon selber so überrascht, dass er gesagt hat: Ich wusste nicht, dass ich diese Sachen aus meinem Büro überhaupt mitnehmen darf.

01:01:09 Dominik Hammes

Aber wahrscheinlich auch nicht.

01:01:10 Gavin Karlmeier

Nein, nein, das darf er natürlich nicht. Das darf er nicht. Ein anderer Mensch, früherer Apple-Ingenieur, Chang Liu, der hat bei Apple gearbeitet, ist aber im Januar 2026 zu OpenAI gewechselt, hat seinen Apple-Laptop heimlich behalten und hat ihn nicht abgemeldet. Heißt also, er hatte weiterhin Zugriff auf die internen Systeme von Apple und hat dann, das konnte ihm nachgewiesen werden, über 1000 Seiten vertraulicher technischer Unterladen von Apple heruntergeladen, während er bereits für OpenAI gearbeitet hat. Und das sind erst zwei von zehn Punkte, die ich hier auf dieser Liste stehen habe. Also es geht so weit, dass es interne Papiere aus der Führungsetage von Apple gibt. in der ein Sicherheitsverfahren für Mitarbeiterkündigungen festgehalten wurde, das OpenAI vorliegt und den Mitarbeitenden, die bei Apple gekündigt haben, vorher zugespielt hat, damit Leute, die bei Apple kündigen, um zu OpenAI zu wechseln, genau wissen, worauf sie achten müssen und haben die Anweisung von OpenAI bekommen dass Sie bitte so lange wie möglich für sich behalten müssen, dass Sie zu OpenAI wechseln, damit Apple nicht weiß, dass Sie möglicherweise vorhaben, internes Wissen mitzunehmen zu diesem Unternehmen. Gleichzeitig wurde Menschen auch gesagt, wenn sie bei OpenAI bereits unterschrieben haben, sie sollen noch gar nicht kündigen. Die Strategie war, so lange wie möglich bei Apple zu halten wie möglich, um einen Systemzugang weiterhin zu haben und so weiter und so weiter. Alter. Wirklich, oder? Es ist abstrus, es ist grotesk, es ist bizarr, alles.

01:02:43 Dominik Hammes

Ja, vor allen Dingen, dass wir hier darüber reden können, denke ich mir, also Geheimhaltung irrelevant. Und das ist so offensichtlich gegen jegliche Rechtsprechung und die Verträge, die die unterzeichnet haben, das Vertragsbruch ohne Ende Sowas kann man sich eh nur erlauben, wenn man so viel Kohle hat, dass man die kommenden Klagen irgendwie bezahlen oder abschmettern kann. Das ist lächerlich. Als jemand, der Sport vor allen Dingen den Sportsgeist schätzt, das ist auch extrem unsportlich, Leute.

01:03:13 Gavin Karlmeier

Genau. Es ist einfach, ja, es wird aber auch noch schäbbiger. Also zum Beispiel gibt es Leute, die stundenlang Screenshots von Apple-Dateien gemacht haben und dabei auch beobachtet wurden von Apple-Mitarbeitenden. Dann gibt es OpenAI-Leute, die bei einem Herstellungspartner von Apple angerufen haben und gesagt haben, wir entwickeln hier ein Produkt und wir haben von Apple die Genehmigung bekommen. Die Apple eigene Metallveredlungstechnik anzuwenden, ein System, ein Verfahren, das Apple selber entwickelt hat. Natürlich hat Apple diese Erlaubnis aber niemals erteilt. OpenAI hat es einfach nur behauptet, um darüber dieses diese Produkte, Prototypen herstellen zu lassen, mit diesem System. Social Engineering at its best. Komplett crazy. Und natürlich ist ein Unternehmen wie OpenAI, das ein komplettes Prinzip auf Urheberrechtsverletzungen aufgebaut hat, jetzt nicht so super. Extra, es ist nicht so überraschend in dem Zusammenhang, aber dass es so schäbig ist und so viele Tiefschläge hier an der Stelle gibt, finde ich dann doch schon bemerkenswert auf jeden Fall.

01:04:16 Dominik Hammes

Ja. Ich meine, die werden irgendwann da gesessen haben und gesagt haben, wie können wir die überhaupt direkt vom Start weg mit dem ersten Telefon, was wir bauen, auch nur ankratzen?

01:04:26 Gavin Karlmeier

Ja, klar.

01:04:27 Dominik Hammes

Ah ja, gibt eigentlich keine Chance. Also, wenn wir fair spielen, gibt es keine Chance.

01:04:31 Gavin Karlmeier

Das kann sein. Aber so ist es halt wirklich. Und also dieses Verfahren hat auf jeden Fall Sprengkraft, weil es geht gerade erst los. Wenn das Ganze dann vor Gericht geht. Ich hab das Gefühl, wir werden da noch ein paar Informationen zusammenstellen können, wo man sich doch an den Kopf fassen muss. Alter. Haken bleibt da auf jeden Fall dran.

01:04:51 Speaker 4

Ein Verfahren, ein Ei verfahren!

01:04:57 Gavin Karlmeier

Und dann habe ich zum Schluss noch eine schlechte Nachrichtung.

01:05:01 Dominik Hammes

Ist okay. Ich bin heute irgendwie nicht runterzukriegen von der Stimmung, ja.

01:05:05 Gavin Karlmeier

Das EU-Parlament hat jetzt tatsächlich dafür gestimmt, dass die freiwillige Chatkontrolle tatsächlich weiterhin bestehen bleibt oder erneuert wird. Wir haben das in der letzten Episode, wenn ihr da reinhören wollt, sehr genau erklärt, wie und über welche dreckigen Wege das irgendwie dann tatsächlich zur Abstimmung gebracht wurde. Es wurde aber jetzt mit 314 zu 276. Stimmen dann tatsächlich durchgesetzt. Und die wird kommen, man muss aber wirklich nochmal dazu sagen, weil da gerade ein bisschen was durcheinander geht in der Berichterstattung. This body not that the EU freien of all the intimen and nachrichten has, sondern it is the freiwillige, another version that it's internemen wie Meta, Google oder Microsoft private Chats. Freiwillig und ohne konkreten Verdacht nach Material über Sex und Kindesmissbrauch scannen dürfen. Natürlich kann man da Sorge äußern, und das auch komplett zu Recht, es ist trotzdem nicht besser, aber es ist was anderes als der komplette Politische Einblick durch die EU-Kommission oder die EU selber. Ich glaube, das ist wichtig, das nochmal zu differenzieren.

01:06:07 Dominik Hammes

Ja, ja. Da habe ich jetzt auch tatsächlich wenig Emotionen zu. Ich finde es natürlich auf die Art und Weise nicht gut. Es ist halt immer schwierig, wenn man vorschiebt, ja, wir machen das ja nur, um Kinder zu schützen. Ja, was soll ich jetzt sagen? Macht es doch anders.

01:06:25 Gavin Karlmeier

Ich habe übrigens noch einen kleinen Nachhaken nur für dich gerne mitgebracht, so als Rausgeher heute. Jan Böhmermann hat gepostet auf Blue Sky, dass. Die, dass man auf Ex seine Lieblingsfilme gucken kann. Zum Beispiel Der Teufel trick Prada 2. Und das ist eine Geschichte, die es für uns beide ist, ist keine Neuigkeit.

01:06:44 Dominik Hammes

Nee, nee, dass die immer noch online sind, das wundert mich eher.

01:06:48 Gavin Karlmeier

Das ist erstaunlich, weil wir haben da doch gefühlt schon vor zwei, drei Jahren drüber gesprochen. Ja, es waren eher zwei Jahre, aber es ist nach wie vor offenbar möglich, sich komplette Kinofilme auf Ex anzuschauen.

01:06:59 Dominik Hammes

Ich habe neulich gehört, da hat jemand ein VPN angeschmissen und hatte noch den Adblocker an für YouTube-Videos. Und YouTube hat ja auch verschiedene Filme im Angebot, die man sich gratis mit Werbung angucken kann. Mit dem AdBlocker war da dann keine Werbung mehr drin. Also. Das ist kein Tipp, habe ich gehört. Kann auch sein, dass es nicht stimmt. Quelle, eine Person.

01:07:23 Gavin Karlmeier

Und die kennst du aber gut persönlich, diese Person wahrscheinlich.

01:07:26 Dominik Hammes

Weiß ich nicht.

01:07:32 Gavin Karlmeier

Dominik, vielen Dank, dass du heute hier warst. Gerne. Ich wünsche euch einen ganz wundervollen Wochenstart, viel Spaß, krämt euch ein, trinkt noch Wasser.

01:07:39 Speaker 6

Wir hören uns wieder am Mittwoch dann mit Horst. Sehr gerne. Vielen Dank euch, macht's gut und eine schöne Woche.