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Folge 627 · 14. September 2026 · 1:04 Std.

Die Rache der Umstehenden

mit Dennis Horn

Und das Telefon sagt du!

Herzlich Willkommen bei der hilfreiche Haken-dran-Handreichung: Ob wir wollen oder nicht – wir haben viele Meldungen aus der Metawelt (nicht zu verwechseln mit dem Metaverse… erinnert sich da noch jemand dran?), die aber alle auf denselben Punkt führen: Wenn’s hart auf hart kommt, ist niemand da, der helfen könnte. Außer die Lautstärke der Öffentlichkeit. Wir helfen mit!

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➡️ The Verge testet Muse: https://www.theverge.com/tech/993391/meta-muse-ai-hands-on

Kapitelmarken

KI-unterstützt

  1. Hallo Dennis! Und: D-You – digitale Wallet für Deutschland
  2. Vor-/Nachhak: EU-Pläne für ein Social Media Verbot für Minderjährige
  3. Meta: Australiens Gesetz gegen algorithmische Feeds ("My Feed, my Way")
  4. Meta: KI-generierte Kindesmissbrauchsvideos auf Facebook
  5. Meta: Werbung für Nudify-Apps mit Kinderfotos
  6. Meta Smart Glasses: Datenschutzbericht aus Hamburg
  7. Meta Smart Glasses: HateAid-Umfrage und Strafanzeige
  8. Meta Smart Glasses: Sammelklagen in den USA (Nutzer & Umstehende)
  9. Meta Smart Glasses: NYPD warnt vor Sicherheitsbedrohung
  10. Meta: Neuer KI-Assistent "Muse" enthüllt versteckte Nutzerdaten
  11. Meta: Oversight Board kritisiert “Community Notes”-Rollout
  12. TikTok: Metas Kampagne gegen Wettbewerber und Zeitlimits
  13. TikTok: Sicherheitschef vermeidet Anhörung im US-Kongress
  14. TikTok: Hohe Geldstrafe in Brasilien wegen Kinderdaten
  15. Google: DMA erzwingt Änderungen an Suchergebnissen in der EU
  16. Funktionen und Emotionen

Transkript

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00:00 Dennis Horn

Grüß dich, Gevin.

00:01 Gavin Karlmeier

Hallo Dennis.

00:02 Dennis Horn

Heute ist so ein Tag, an dem wir beide müde sind.

00:05 Gavin Karlmeier

Wir haben es vorher angekündigt und alteingesessene Hackis wissen, was das bedeutet. Es tut uns jetzt schon leid.

00:13 Dennis Horn

Und weh.

00:14 Gavin Karlmeier

Und weh. We we we.

00:17 Dennis Horn

We. Worldwide Wüde, die deutsche EUDI-Wallet. Damit möchte ich starten mit dir, weil ich glaube, Wortspiele und Namensgebungen sind genau richtig für unsere Laune. Hat einen Namen bekommen. Sie heißt D U.

00:34 Gavin Karlmeier

Ich hab sofort ein Owen from Bros.

00:39 Dennis Horn

Das D Entschuldigung, lass mich das. Möchtest du Bros es noch ausführen?

00:45 Gavin Karlmeier

Ich hätte jetzt zeigen können, dass ich die Choreografie noch kann, aber das müssen wir dann wohl auf der großen Haken dann-Party machen.

00:50 Dennis Horn

So, zusammen mit all allen Liedern und Lesungen, die wir noch irgendwie machen müssen. Das D steht für digital. Und für Deutschland, dass man sich dann nicht entschieden hat, sie Didi U zu nennen.

01:03 Gavin Karlmeier

Ja oder Doppel-D einfach.

01:05 Dennis Horn

So. Und das U Für die einzelne Nutzerinnen den einzelnen Nutzer. Ein Name wie aus dem Agentur-Playbook der 90er Jahre. Ich find's fantastisch.

01:15 Gavin Karlmeier

Vor allem. Also wir haben ja, es gibt ja schon EU. Das ist ja dieses Netzwerk in ich habe schon wieder vergessen, wo es gegründet wurde, ich glaube in Kroatien. Rumänien, Bulgarien, da irgendwo. Und das ist ja das Netzwerk mit diesen automatisierten Fact-Checks beim Hochladen des Postes. Und da wurde der Name, also da ist es ja auch ein E und ein U, wie du. Und gleichzeitig bedeutet das EU. Das ist ja, also ist jetzt vielleicht nicht mit dem, wie sagt man, mit dem, mit der ganz spitzen Feder Der Satire geschrieben dieser Name, aber es funktioniert als Wortspiel. Die Judegen funktioniert halt überhaupt nicht. Und es ergibt auch überhaupt gar keinen Sinn, dass D für Deutschland steht in einem eigentlich englischen Namen, weil dann müsste es ja eigentlich G U heißen. Und das Du, das digitale Du, ist, ergibt auch überhaupt gar keinen Sinn, weil am Ende geht es ja um einen Ausweis, der das analoge Ich repräsentiert.

02:11 Dennis Horn

Oder man muss das Deu aussprechen. Dass sie ja auch bekannterweise eine Automarke ist.

02:17 Gavin Karlmeier

Ich glaube, das kennt keiner mehr. Ich glaube, das kennt niemand mehr. Ja, gut. Ich habe mal mit Thorsten, das war so eine der ersten Folgen, in denen Thorstenweg hier war, haben wir mal über einen 90er-Jahre Werbespot gesprochen.

02:29 Dennis Horn

Und jetzt schließt sich hier der Kreis mit Deo. De, you und du. Siehst du? Das war schon. So können sie das ja auch nennen jetzt. Die Du und Du. Ist vielleicht wieder frei, weil 40 Jahre her, kein Urheberrecht.

02:44 Gavin Karlmeier

Das kommt gleich nach dem Song von UFM, you bestimmst, was you hörst.

02:50 Dennis Horn

Also knapp vorbeigeschramt an der Idee das Ding FU zu nennen. Digitalminister Carsten Wildberger hat Am Mittwoch den Namen präsentiert und nennt es einen besonderen Tag. Und der Start der deutschen EUDI-Wallet von DU ist für den 2. Januar 2027 geplant. So, und jetzt gucken wir noch inhaltlich drauf. Sie startet deutlich kleiner als versprochen. Vielleicht ist auch das der Grund dafür, dass DU komplett in kleinen Buchstaben geschrieben ist. Es gibt zu Beginn nur den digitalen Ausweis, später folgen Führerschein und Zitat, kurz danach. Was immer das heißen soll, ein Lichtbildnachweis.

03:32 Gavin Karlmeier

Aber ganz kurz, der Personalausweis ist doch ein Lichtbildnachweis, oder? Oder ist das hier in dem Fall dann nicht der Fall?

03:39 Dennis Horn

Der Personalausweis ist nicht, ob das hier der Fall ist. Weiß ich nicht.

03:48 Gavin Karlmeier

Ich stelle nur Fragen.

03:49 Dennis Horn

Und Führerschein gilt ja gemeinhin nicht als solcher. Naja, so. Die Baustellen vielleicht. Es gibt einige. Erstens das Personal. Die Common Codes GmbH. Das ist das Unternehmen, das die Wallet im Auftrag des Digitalministeriums baut, hat vor wenigen Tagen noch händeringend externe Unterstützung gesucht im Bereich Informationssicherheit. Oder wie Bianca Kastel, IT-Sicherheitsforscherin, sagt es sei ein wenig so, als würde man auf dem fahrenden Zug noch ein paar Sicherheitsingenieure holen und sie dann fragen, ob das mit den Bremsen so in Ordnung sei. So. Und zweitens, die Prüfung, ein Bugbounty-Programm soll starten, nur fehlt für dieses Programm noch das Testobjekt. Also du hast zwar den Quellcode auf GitHub, aber die Sicherheitslücken sollen in der veröffentlichten App nachgewiesen werden und die sind in App Stores noch nicht verfügbar. Und drittens, das BSI. Es gibt eine technische Richtlinie, die legt fest, welche Anforderungen die U erfüllen muss. Und die ist noch nicht fertig. Es soll eine erste Veröffentlichung dieser technischen Richtlinie zum Ende dieses Jahres geben, also wenige Tage vor dem geplanten Start.

05:05 Gavin Karlmeier

Es ist so ein bisschen so, als hätte Carsten Wildberger gesagt, als er die Mail bekommen hat, wo die Agentur so die drei Namensvorschläge geschickt hat und er gesagt hat, ja, nehmen wir jetzt die U, lass mal einen Pressetermin machen. Weil es gibt ja sonst nichts zu verkünden. Vielleicht müssen wir mal drei Schritte zurück machen, für die, die nicht so genau wissen, worüber wir hier eigentlich die ganze Zeit sprechen. Es gibt die EUDI-Wallet. Das ist die Ankündigung oder das Versprechen der EU, die Möglichkeit, wichtige staatliche Dokumente auch in digitaler Form nachweisen zu können. Und dieses EUDI-Wallet ist aber erstmal nur so eine Art Framework, einfach sprechen. Und das müssen die Länder in der EU jetzt erstmal für sich selber entsprechend umsetzen. Es gibt auch eine Software, für das EUDI-Wallet, die wurde innerhalb von zwei Minuten geknackt. Also es gab innerhalb von zwei Minuten Möglichkeiten, diese Software gegen sich selber auszuspielen, zurückzusetzen. Neue Code zu generieren und so, wir haben das alles in Haken dann besprochen, wenn du gleich redest, recherchiere ich mal schnell in welcher Folge das war. Und jetzt hat eben Deutschland deren Iteration oder deren, wie heißt das nochmal, wenn ein Gesetz, ein Europagesetz in Deutschland umgesetzt wird, das hat so einen Namen. Ah, egal. Könnt ihr jetzt im Discord nachlesen auf www. hakendrann. org. Disconwerbung jetzt. Auf www. hakendran. org sind über 2350 Menschen, die sich eigentlich die ganze Zeit mit solchen Themen auseinandersetzen, wie wir das tun, die Humor haben, die Ahnung haben und die vor allem aber auch noch extrem. Extrem nett sind. Also für mich ist das einer der liebsten Orte im Internet. Kommt da mal hin. Und wenn euch das nicht so gefällt, könnt ihr diesen Podcast auch auf Campfire FM hören. Und da könnt ihr, während ihr diesen Podcast lauscht, alle Links, über die wir sprechen, anklicken und so weiter. Discord-Werbung Ende.

06:43 Dennis Horn

So, und du hast dich gerade in drei verschiedenen Argumentationsebenen verhakt. Das ist jetzt wie Inception. Jetzt muss ich dir da irgendwie wieder raushaken.

06:50 Gavin Karlmeier

Du holst mich da jetzt wieder zurück.

06:52 Dennis Horn

Aber ich weiß nicht wie.

06:54 Gavin Karlmeier

Also, ich schon. Ich hab die Tabs noch offen. Also, du hast als Du hast jetzt hier sozusagen die deutsche Version dieser Europa Software, die dann eben von einer deutschen Firma entsprechend auch nochmal neu umgesetzt wird. Wurde Comment Codes. Wir müssen da mal so reinrecherchieren, wer da so hintersteckt, weil ich habe immer großen Respekt vor allen Menschen, die solche staatlichen Ausschreibungen mitmachen und gewinnen. Das haben sie offenbar aber geschafft, haben jetzt hier irgendetwas vorgelegt, es ist zumindest ein Name, den wir haben. Und Für die, die eben damit demnächst dann im Internet unterwegs sein wollen, können sich dann damit verifizieren, wenn sie ein Konto eröffnen, können aber auch den Angelsschein oder die Waffenbesitzer. Karte zu Hause lassen, wenn sie unterwegs sind, weil sie irgendwie Rehe oder Fische erlegen möchten, weil sie das eben auf dem Telefon gespeichert haben. Für uns ist es deswegen interessant, weil wir ja davon ausgehen, dass in dieser Woche, kleines Vorhag an der Stelle am Mittwoch bekanntermaßen Ursula von der Leyen, wir reden heute nochmal ein bisschen genauer darüber. Haben wir auch gleichzeitig einen Nachhak zu dem Thema, machen wir es später, die EU-Pläne für ein Social Media Verbot für Minderjährige vorstellen wird und damit verbunden, in welcher Form auch immer das kommt. wäre ja, dass sich Erwachsene entsprechend ausweisen, damit sie im Internet frei unterwegs sein können. Und das kann man extrem gut eben mit dieser EUDI-Wallet oder wie wir sagen DU. Da so taps wieder zu.

08:18 Dennis Horn

Taps wieder zu. Die U Taps wieder zu. So Was ich übrigens am interessantesten finde, ist der inhaltlich größte Streitpunkt bei der ganzen Geschichte. Damals war noch das Innenministerium zuständig für die Wallet im Oktober 2024 und das hat sich für eine Architektur entschieden. Nicht mit einem gesicherten Kanal, wie ihn der Personalausweis zum Beispiel nutzt, sondern mit signierten Daten. Und die tragen so einen Echtheitssiegel. In sich, auch lange noch, nachdem sie übermittelt worden sind. Und das macht sie wertvoll für Datenhandel und Identitätsdiebstahl. Und da haben Organisationen und Leute vorgewarnt. Das BSI Die Bundesdatenschutzbeauftragte, mehrere Sicherheitsforscher, zivilgesellschaftliche Organisationen, unabhängig voneinander. Und Carsten Wildberger sagt: Nee, nee, nur mit signierten Daten lässt sich das Vorhaben skalieren. Und er betont den 2. Januar, peilt aber einen stillen Start an. Erst Erfahrungen sammeln, dann die Kommunikationskampagne. warum er dann jetzt so kommuniziert. Und die Bundesregierung schreibt, sie werde auch noch unter Berücksichtigung eventueller Restrisiken über den Staat entscheiden. Politik und Verwaltungsdeutscher ist für wir können das auch noch schieben. Vielleicht ist das mit Skalieren gemeint.

09:48 Gavin Karlmeier

Eskalieren statt skalieren.

09:49 Dennis Horn

Eskalieren

09:50 Gavin Karlmeier

Ähm, wir haben am 20. April in der Folge Nicht Alles, was frei ist, ist Rede mit Alexander Waschkau darüber gesprochen, wie die EU-Altersverifikations-App innerhalb von zwei Minuten gehackt wurde. Folge fünffünfundsechzig.

10:02 Dennis Horn

So. Und damit kommen wir zu unseren üblichen Verdächtigen hier.

10:06 Gavin Karlmeier

Sollen wir kurz den Nachhak mit Ursula von der Leyen da direkt dranhängen, weil das passt vielleicht gerade? Ganz gut.

10:12 Dennis Horn

Na, fuck da an Beritz, sage ich.

10:14 Gavin Karlmeier

Danke. Am 28. August schon. Das haben wir hier vielleicht berichtet und ich habe es einfach vergessen, weil wir einfach, weiß nicht, ob ihr es mitbekommen habt, drei Episoden die Woche machen. Oder aber, wir haben vielleicht auch nicht darüber berichtet, aber hat Heisede, liebe Grüße, berichtet, dass der Plan der EU-Kommission ein striktes und europaweites Social Media Verbot für Minderjährige einführen könnte. Vor einer Neuausrichtung stehen könnte. Und zwar muss Ursula von der Leyen erstmal nur eine abgespeckte Version von diesem Verbot präsentieren, weil es rechtliche Bedenken und Meinungsverschiedenheiten zwischen den Mitgliedstaaten geben könnte. wie dieses Verbot aussehen könnte und für wen es gelten könnte. Deswegen sieht das jetzt wohl aus, und Dennis, da musst du dich wirklich festhalten, weil Also wie gesagt, Mittwoch wird das Ganze vorgestellt. Ob es in dieser Form vorgestellt wird oder in einer anderen, werden wir dann Mittwoch erfahren und das hört ihr hier dann am Freitag bei Haken dran. Aber der Plan ist kein absolutes Verbot, sondern ein Limit unter 13 Jahren, das die Eltern aber überschreiben können, indem sie sagen, du kannst dich trotzdem anmelden. Und jetzt muss man keinen Social Media Experte sein, um zu wissen, das haben wir schon immer.

11:24 Dennis Horn

Ist doch so wie jetzt.

11:26 Gavin Karlmeier

Alle AGBs haben ein Alterslimit von 13 Jahren. Alle unter 13 dürfen sich nicht anmelden, eigentlich. Streng genommen dürfen die Eltern aber natürlich sagen, wir machen das jetzt trotzdem, ich bürge dafür. Und das führt die EU dann jetzt offenbar ein und verkündet das dann als Erfolg.

11:47 Dennis Horn

Naja, meine Aussage dazu findest du in meiner FU Wallet.

11:52 Gavin Karlmeier

Alle weiteren Nachhaks schiebe ich irgendwie später nochmal rein oder die Tage. Aber das muss ich kurz loswerden. Na gut.

11:59 Dennis Horn

So, wir starten mit Meta. Und zwar mit Adam Mossary, der gerade in Australien unterwegs ist und dort erklärt, warum eine Idee der australischen Regierung eine ganz schlechte Idee ist. Worum geht's? Australien hat vergangene Woche einen Gesetzentwurf vorgelegt, der heißt My Feet My Way. Und ich weiß nicht. Nehmt euch Agenturen, Leute. Ja, das stimmt. So, und dieser Gesetzentwurf sieht vor, Plattformen müssen alle Nutzerinnen und Nutzer über 16 aktiv fragen. Ob sie ihren Feed algorithmisch kuratiert haben wollen. Oder eben nur die Accounts, denen sie folgen.

12:39 Gavin Karlmeier

Darf ich da nur kurz eine Frage reinschrieben? Weil wir haben da hier drüber berichtet. Und wenn der Gesetzesvorschlag ist, über 16 kriegt man diese Frage gestellt. Und unter 16 ist es verboten, aber es gibt immer noch Dutzende, hunderte, tausende Leute unter 16, die Instagram unter 16 nutzen. Haben die dann nicht die Möglichkeit, die Algorithmen abzustellen?

13:01 Dennis Horn

Das weiß ich gerade nicht.

13:02 Gavin Karlmeier

Okay.

13:04 Dennis Horn

Das weiß ich. Und wer sich nicht dran hält, als Plattform zahlt bis zu umgerechnet 70 Millionen Euro. So, und Adam Mossari sagt jetzt, macht das nicht ohne Ranking, werde der Feed deutlich langweiliger Die Reichweite von Creatern breche ein. Und seine Begründung ist ganz interessant. In einem chronologischen Feed gewinnt, wer am häufigsten postet. Und häufig posten könnten sich vor allem Marken und Unternehmen leisten. Und das ist, ich sag mal, bemerkenswert ähnlich, weil ehrlich, meine ich, das, was Adam Mossari da beschreibt, ist ja kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis davon, wie Instagram trotzdem gebaut ist, also der Algorithmus reparierten Problemen, das es ohne diese kommerzielle Aufladung ja auch gar nicht gäbe. Also ist nicht so, als hätte man das nicht trotzdem in der Hand davon abzuweichen. Als wäre das alles so Natur gegeben. Fand ich ganz interessant.

14:05 Gavin Karlmeier

Ich weiß, was du meinst, aber trotzdem hat er natürlich nicht Unrecht. Die Frage ist nur, also ich bin ja selber, ich kämpfe ja immer noch für den Mittelweg, dass es eigentlich diesen alten Facebook-Algorithmus ist. überall wieder gibt, nämlich nicht diese ForU-Page, bei der dir alles angezeigt wird von allen Leuten, die irgendwann irgendwas, irgendwo mal gepostet haben, sondern eine algorithmische Sortierung der Leute, denen du folgst. Und wenn du dich an diesem Mittelweg halten würdest, dann hättest du keinen Endlos-Feed logischerweise, sondern du könntest dir zusammenstellen und aussuchen, wessen Inhalte du siehst. Die wiederum werden aber sortiert danach, welche gerade am häufigsten interagiert werden oder angesehen werden oder meinetwegen sogar auch zu dir passen. Aber solange du diesen Kreis der möglichen Inhalte klein hältst, Ist der Algorithmus als solches kein Problem? Natürlich finde ich es toll, wenn man ihn trotzdem auf chronologisch umstellen könnte. Aber ein chronologischer Instagram-Feed, und da würde ich Adam Mossari sogar recht geben, der würde auch mir keinen großen Spaß machen, glaube ich. Weil er hat recht, wenn jetzt, ähm, keine Ahnung, was für eine Mal ist, es muss ja nicht mal ein werbeorientiertes Unternehmen sein. Es kann ja meinetwegen sogar. . einen Nachrichtendienst an, die Tagesschau. Die Tagesschau postet halt, weiß ich nicht, drei bis acht Postings am Tag. Das ist natürlich eine höhere Sichtbarkeit als mein alter Schulfreund, der einmal im Monat einen Monatsdump. Hochlädt. Und dementsprechend hätte ich mehr von dieser Marke in meiner Timeline. Und das kann man so kritisieren. Man kann natürlich trotzdem geschmacklich oder auch als Regierung die Entscheidung treffen, bitte nur noch chronologische Feeds machen. Aber ich glaube, die Einschätze von Massey an der Stelle wären nicht zwangsläufig falsch, oder?

15:46 Dennis Horn

Ja, ich weiß, was du meinst. Also ich würde auf dieser allgemeineren Ebene Immer argumentieren, es ist grundsätzlich sinnvoll, dass es algorithmische Sortierung gibt, weil sonst hätten wir ein Problem. Und ich finde, das müsste man auch mal in die Betrachtung ziehen, weil manchmal die Diskussion so ist, Algorithmus brauchen wir grundsätzlich nicht. Also das erstmal grundsätzlich, dass es das gibt, sortiert uns in einer sinnvollen Art und Weise die Welt.

16:17 Gavin Karlmeier

Nur wie es ausgeprägt ist, ist Quatsch. Und wie viel Gewalt wir auch selber da haben. Also wie viel können wir selber verändern.

16:26 Dennis Horn

Ja, also das Ich verstehe, was du meinst. Gut so, aber ich finde halt diese Argumentation Die er jetzt so anlegt, als wäre das alles so Gott gegeben, selbst wenn man irgendwie sagt, das ist jetzt die politische Vorgabe, kann man Dinge noch anders gestalten.

16:45 Gavin Karlmeier

Ich frage mich, warum diese von mir gerade aufgemachte Trennung zwischen For You-Algorithmus und chronologisch. Immer so radikal besprochen wird und dabei übersehen wird, dass es ja auch die Möglichkeit gäbe, eben nicht nur einen chronologischen Feed anzubieten. Sondern eine algorithmische Sortierung, aber eben deiner Timeline halt. Weil er sagte selber hier in diesem Gespräch. . Nur eine lautstarke Minderheit wünsche sich tatsächlich chronologische Feeds. Und das ist wieder, da muss man direkt dazu sagen, das ist wieder Instagram-Geschwafel von wir haben dieses Feature seit Jahren in der App, es ist komplett versteckt, niemand findet es. Und das nimmt man aber dann am Ende als Beleg dafür, dass nur 0,001% der NutzerInnen das gefunden haben oder eben genutzt haben und sagt, die Leute wollen es nicht. Das ist halt, das glaube ich ihm nicht.

17:32 Dennis Horn

Ähm, vielleicht noch zu ein, zwei Argumenten von ihm. Er hat australischen Journalisten gesagt, dass Engagement Falle bei einem abgeschalteten Ranking um bis zu 50 Prozent und die Zufriedenheitswerte würden von der Klippe fallen. Und das ist das fand ich das fand ich ganz witzig, weil er das so als Kollateralschaden dieser Entscheidung darstellt. Aber das ist das Ziel dieser Entscheidung, ehrlich gesagt. Das ist, weißt du? Also Ähm die Regierung in Australien, die wiederum verweist auf Zahlen, wonach ähm Jungen auf den Plattformen, ähm, Minderjährige, innerhalb von 23 Minuten auf gewalttätige frauenfeindliche Inhalte stoßen, wegen dieser Algorithmisierung der Plattformen.

18:28 Gavin Karlmeier

Also ich kann es nochmal sagen: Das Problem sind die For You-Algorithmen. Das Problem ist nicht, dass es eine algorithmische Sortierung gibt, sondern dass die Plattform aussucht, wessen Inhalte wir so hin. Weil sonst hätten wir die ganzen Diskussionen und Probleme nicht. Ich radikalise. Ihr könnt mir gerade live bei der Radikalisierung zuhören.

18:44 Dennis Horn

Ja, nee, wie du dich politisierst. Ich möchte, dass du, wenn du irgendwann in den Wahlkampf gehst. du dir auch Plakate machst, auf denen steht ich kämpfe weiter für den Mittelweg. Finde ich gut. Mit mir wird es nur Mitte, wäre der Slogan. Mit mir wird es nur Mitte. Wir bleiben bei Meta. Futurism hat eine Recherche veröffentlicht und zwar sind Die Journalistinnen und Journalisten dort auf eine große Zahl von Accounts gestoßen, die massenhaft KI-generierte Videos hochladen. die Misshandlungen von Kindern zeigen. Nicht ein paar Videos, sondern sie schreiben, sie hätten tagelang konnten gesichtet, seien immer wieder auf hunderte weitere gestoßen. Das wirke unerschöpflich. Und wie haben Sie diese Accounts gefunden? Sie haben einen aufgerufen und sich dann, und da sind wir beim Thema Algorithmusierung, durch Facebooks Empfehlungsfunktion gescrollt. Die hat bereitwillig nachgeliefert. Also keine Lücke im System, sondern das System an sich. Und dann hat Futurism acht dieser Konten gemeldet, ganz regulär, als Test sozusagen. Zwei wurden entfernt. In einem Fall wurde die Meldung erst abgelehnt und später doch revidiert. Das hat über eine Woche gedauert und mit den anderen fünf ist nichts passiert, wurde abgelehnt und die Antwort, die Facebook darauf geschickt hat, lautet sinngemäß: Haben wir geprüft, verstößt nicht gegen unsere Gemeinschaftsstandards. Und wenn du das verstörend findest, dann nutz doch bitte die Optionen, um zu steuern, welche Inhalte dir angezeigt werden. Erst als dann Futurism dem Presseteam von Facebook, von Meta, die Links geschickt hat. Ist das Material verschwunden? Also nicht über den Meldeweg, den alle benutzen müssen, sondern über den Presseweg. Metas Richtlinie zur Gewalt gegen Kinder ist übrigens so formuliert, dass Ausnahmen gelten für Kunst, Cartoons, Filme und Videospiele. Da steht aber nicht drin, ob KI-generierte Inhalte da mit reinfallen. Und die letzte E-Mail, die die Redaktion von Futurism dann von Meta bekommen hat. Darin steht, nicht alle übermittelten Links verstießen gegen die Richtlinien, ob man bitte vermeiden könne, in der Berichterstattung diesen Eindruck zu erwecken.

21:07 Gavin Karlmeier

Also erstmal ist es halt the same. Wir reden so häufig darüber. Und das, was aber hier in dieser Geschichte eigentlich für mich das Takeaway ist. Das schließt sich so ein bisschen, kleiner Stretch, aber trotzdem, an die Geschichte, wie wir damals meinen Threads-Account zurückbekommen haben. Denn der einzige Weg, bei Meta irgendeine Veränderung herbeizuführen, ist, sich dieses kleine Schlupfloch zu suchen, über das man tatsächlich noch mit Menschen agiert. Weil alles andere bei Meta inzwischen durch Automatisierung und KI so zerfressen ist, dass du nicht davon ausgehen kannst, irgendeine Veränderung herbeizuführen, wenn du auf Melden drückst, wenn du eine E-Mail schickst. Selbst wenn ein Anwalt, deren Anwalt eine E-Mail schickt, wirst du davon ausgehen, da wird keine Antwort kommen. Und hier mit Öffentlichkeit zu drohen, zeigt vielleicht noch einmal mehr, warum wir so, also ich will mich jetzt nicht in eine Reihe mit Futurism stellen, aber immerhin, wir haben denselben Bericht der Stadt. Und sind dann irgendwie doch in einer Reihe. Warum wir als vierte Gewalt dann eben so wichtig sind, weil wir haben halt eine Sache in der Hand und das ist die Öffentlichkeit. Und das ist etwas, das hilft weil eben nichts anderes mehr hilft. Und es ist total ätzend, dass es so ist. Weil eigentlich sollten alle Menschen in der Lage sein, auf Missstände hinweisen zu können und das Unternehmen dazu zu zwingen, zu handeln. Aber solange das nicht so ist, ist das hier einfach die Erkenntnis. Und deswegen, vielleicht können wir auch so einen kleinen Aufruf machen, dass wenn ihr irgendetwas seht auf den Metaplattformen, bei denen ihr das Gefühl habt, das sollte nicht hier sein, Schickt uns das und wir schicken eine Presseanfrage an, Meta. Also ich finde, wir sollten diesen NS Service ist falsch, weil wir stellen es ja trotzdem in niemandes Dienst. Aber diese Berichte über solche Themen häufen sich so stark, dass man sagen muss, man muss diesen Hebel nutzen. Und dieser Hebel führt am Ende zu Gerechtigkeit und zu Recht. Deswegen Ihr werdet uns schon, also ich schicke eine E-Mail, ich packe eine E-Mail-Adresse einfach mal in die Shownotes.

23:10 Dennis Horn

Wenn ihr irgendwas seht, weil sonst passiert gar nichts. Wir bleiben gleich leider noch weiter bei diesem Thema. Ich denke nur die ganze Zeit, weißt du, dieses Unternehmen steckt Milliarden. In diese Rechenzentren, in KI-Aufbau, in neue Technologien Es kann nicht sein, dass das ein Erkennungsproblem ist. Es ist einfach ein Prioritätenproblem, weißt du? Tech Transparency Project hat sich Metas Werbebibliothek angeschaut, über drei hundert bezahlte Anzeigen in diesem Jahr Die Darstellung sexuellen Kindesmissbrauchs enthielten. Und auch hier das Muster meistens dasselbe: irgendwie ein kurzer Ausschnitt Erwachsenenpornos und dann ein per KI manipuliertes Foto eines Kindes. Und das Tech Transparency Project hat das schwer verdaulich, hat bei mehreren Anzeigen auch Fotos echter Kinder identifiziert. Aus Social Media Postings oder von Stock-Foto-Anbietern. Da gab es einen Fall mit dem Foto eines minderjährigen Mitglieds einer europäischen Königsfamilie auch. Und das sind, das ist entscheidend, auch ein juristischer Unterschied. Keine nutzergenerierten Inhalte der Form nach, das sind Anzeigen und die hat Meta genehmigt Und ausgespielt und daran verdient. Und deswegen gilt hier dieses Plattformprivileg. Also in den USA diese Section 230. An der Stelle nicht. Beworben wurden damit überwiegend KI-Apps aus China. Viele davon sind in der Lage, Menschen auf Fotos zu entkleiden. Also New Defy Apps und mehrere kamen auch über Metas, da haben wir auch schon mal drüber gesprochen, hier eigene Werbepartner in China, Top-Werbepartner. Einer davon kontrolliert vom chinesischen Staat. Ach hier, das Tech Transparency Project hat Meta mit den Ergebnissen konfrontiert. Wenige Stunden danach wurden rund 150 Anzeigen aus der Werbebibliothek entfernt. Und über 100 weitere nachträglich umetikettiert von Verstoß gegen Erwachsenenrichtlinien auf Verstoß gegen Kindesausbeutung. Und das ist interessant, weil das nahelegt, dass Meta solche Fälle systematisch untererfasst. Und in den Tagen danach lief die Ausspielung weiter. Übrigens, auch die Anzeige mit diesem Kind aus dem Königshaus.

25:38 Gavin Karlmeier

Und es also, man muss das jetzt auch noch mal dazu sagen, weil wir gefühlt vorletzte Woche über einen ähnlichen Bericht gesprochen haben. chinesische Unternehmen, die für Nudify-Apps werben, das Tech Transparency Project, das wieder mal fantastische Arbeit geleistet hat. Und da hatte Koffy Hollig, unsere Schattenredakteurin. die diese Meldung mitgeschrieben liefert oder uns die Meldung geliefert hat, hat dazu geschrieben, sie hat nochmal aufs Datum geschaut, 8. September, also Ende letzter Woche. Heißt, das hört nicht auf und wir müssen die ganze Zeit darüber sprechen. Es ist leider, es ist leider ätzend einfach. Man kann es nicht sagen. Also, ich habe eine Mailadresse jetzt übrigens. Besser als melden. hagnant. org. Besser als melden. hagnant. org. Wir kümmern uns.

26:28 Dennis Horn

Nächstes Thema, und das ist eins für die deutsche Debatte. Der hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat am Donnerstag seinen Prüfbericht veröffentlicht. Zu den Smart Glasses von Meta. 53 Seiten lang. Dafür hat ein interdisziplinäres Team, die Ray-Ban Meta Wayfarer der ersten Generation, auseinandergebaut. Den Datenverkehr der App mitgeschnitten, die Bauteile analysiert und das zentrale Ergebnis lautet: Menschen zu filmen, die nicht zum engen Freundes- und Familienkreis gehören, ist datenschutzrechtlich in aller Regel nicht zulässig. Weil eine informierte Einwilligung in der Realität gar nicht eingeholt werden kann. Und der Grund ist die LED, Meta sagt immer, leuchtet doch, können alle sehen. Und der Datenschutzbeauftragte sagt, die LED ist nach Entfernung, Blickwinkel und Lichtverhältnissen nur eingeschränkt wahrnehmbar. Und draußen bei Sonne praktisch gar nicht. Und wenn die KI-Funktion genutzt wird, leuchtet sie nur ganz kurz. Dann ist nicht merklich behoben das Abkleben der LED mit dunkler Folie. Meta sagt, dann schaltet sich die Kamera ja ab, aber in der Praxis klappt das offenbar nicht zuverlässig.

27:42 Gavin Karlmeier

Da würde ich einschränken übrigens an der Stelle. Also ich selber habe keine Brille hier, muss ich direkt dazu sagen, die ich hätte manipulieren und testen können. Aber. . Es scheint, also ich weiß nicht, wie lange er an diesem Bericht saß und wann die letzte Version geschrieben wurde, aber es häufen sich die Meldungen von dauerhaft gesperrten Brillen, weil sie abgeklebt oder bebohrt wurden. Sagt man das so. Von es gibt das neues Firmware-Update, mit dem das so nicht mehr möglich sein soll. Zumindest An der Stelle der Ausgewogenheit willen wegen einmal dazu gesagt, das soll sich wohl ein bisschen gebessert haben. Alles andere davon übrigens unbenommen, weil nachvollziehbar.

28:26 Dennis Horn

Dann noch ein Fund aus diesem Bericht, den ich interessant fand. In der Datenbank der App liegen schon Tabellenstrukturen mit Bezeichnungen wie Face und Face Group. Die sind bisher leer, also Gesichtserkennung findet offenbar noch nicht statt, aber der Platz dafür ist schon reserviert.

28:45 Gavin Karlmeier

Oder wie Wyatt sagt, oder wie Meta gegen Ohr Wyatt damals sagte: absolute Lüge. Es gibt keine Hinweise auf dieses Feature namens Nametag.

28:54 Dennis Horn

Also, der Bericht sagt am Ende die DSGVO Die Haushaltsausnahme greift nur im engsten Kreis, das habe ich ja eben gesagt, Familienmitglieder und enge Freunde. Und deswegen haftet ihr, wenn ihr diese Brille tragt und nicht Meter. Und die Bundesnetzagentur übrigens sieht weiter keinen Anlass, irgendwas zu tun. Sie beruft sich darauf, dass eine leuchtende LED reicht. So, also Nichts genaues weiß man noch nicht, aber das als neuen Diskussionsbeitrag.

29:30 Gavin Karlmeier

Aber Dennis, reicht denn das leuchtende Licht?

29:35 Dennis Horn

Willst du eine Überleitung schaffen zum nächsten Thema, Gavin? Ich dachte. Dazu direkt eine Umfrage.

29:40 Gavin Karlmeier

Ich dachte, weil achso, ein Service, den ich übrigens versprochen habe, dass wir ja die Kalenderwoche mal dazu sagen. Ich dachte, KW38 steht unter dem Motto Brücken bauen.

29:49 Dennis Horn

Ja, nicht schlecht. So, HateAid hat nämlich bei Sive eine Umfrage in Auftrag gegeben. 5000 Befragte gilt als repräsentativ. Und das Ergebnis ist, 61% erkennen das LED-Signal nicht korrekt als Hinweis auf eine laufende Aufnahme. Fast die Hälfte weiß einfach nicht, was das Licht bedeutet. Und weitere 14% halten es für eine Internetverbindung oder einen niedrigen Akkustand. Da würde ich jetzt so werden.

30:19 Gavin Karlmeier

Das ist gemein, da zu lachen. Aber die Vorstellung, dass deine Brille von außen leuchtet, wenn der Akku leer ist. Die muss ja von innen leuchten.

30:29 Dennis Horn

Ja, aber ich meine, das ist ja eine Aussage über neue Technologie, mit der man den Umgang noch nicht gelernt hat. Das muss ja nicht so bleiben. Nur 15% trauen sich überhaupt zu, eine Smart Glass von einer normalen Brille zu unterscheiden. Ähm, und HateAid leitet daraus jetzt eine juristische Einschätzung ab. Damit seien die Brillen verbotene Spionagegeräte, weil man sie eben einfach nicht erkennt. Und das Gesetz stelle darauf ab, ob Betroffene eben die Aufnahmefunktion eindeutig erkennen können. Und dafür reicht ein kleines LED-Licht. Nicht, deshalb hat HateAid Strafanzeige gestellt gegen die Geschäftsführungen von Meta, Rayban und Oakley und gegen mehrere Handelsketten, die die Brillen in Deutschland verkaufen. Übrigens laut der Umfrage 59% der Deutschen wollen, dass Smartglases von außen sehr deutlich erkennbar sind. Nur 7% finden, es braucht gar keine Kennzeichnung.

31:28 Gavin Karlmeier

Aber wie soll diese deutliche Erkennbarkeit gegeben sein?

31:32 Dennis Horn

Mit einem großen, rotierenden Scheinwerfer auf dem Kopf.

31:37 Gavin Karlmeier

Oder wieder mein Signal geliefert wird. Mein Signal. Achtung, ich filme. Achtung, ich filme, Achtung, das hätte ich gerne. Oder wie ist es einfach Rotlicht auf der Stirn? Also du musst zusätzlich so eine Grubenlampe tragen, die so ganz. . Das meine ich.

31:52 Dennis Horn

Ja, das finde ich gut. Ist gut, oder?

31:54 Gavin Karlmeier

Das ist nicht schlecht. Ja, das gefällt mir. Oder vielleicht kannst du ja kennen, für Leute, die nicht aus Köln kommen, ist das jetzt komplett eine wilde Geschichte, die ich erzähle, aber. Früher, TM, war Köln ja mal eine Medienstadt. Und wenn du da ist gemein, das zu sagen? Es ist gemein. früher als es noch richtige klassische Medien gab, die für Filme Zeit sich genommen haben und Geld Und da gab es ein Unternehmen, es gibt bestimmt heute noch, die hießen Cineblock. Und Cineblock hatten die Aufgabe, ganze Straßenzüge zu sperren, wenn dort gedreht wurde. Und zwar bist du dann mit dem Auto dahin gefahren und dann wurdest du zwischen den Takes. Wurdest du einmal durchgelassen, wurde wieder zugemacht. Also an jeder Kreuzung standen dann auch Menschen, die diese Sperrung quasi verantwortet haben und so. Und das wäre doch was, dass du quasi den kompletten Straßenzug sperren musst, wenn du mit dieser Brille filmen willst.

32:46 Dennis Horn

Finde ich gut.

32:47 Gavin Karlmeier

Ja, oder?

32:48 Dennis Horn

Was soll in Köln auch schon schief gehen, wenn man ganze Straßenzüge zusätzlich noch sperrt?

32:52 Gavin Karlmeier

Eben, aber es würde vor allem auch das Problem lösen, was man mit den ganzen Leuten macht, die Meta wegen KI entlassen. Wir arbeiten für den Metablock.

33:07 Dennis Horn

In den USA übrigens läuft die ganze Nummer jetzt parallel auch noch vor Gericht. Es gibt dort seit März. Mehrere Sammelklagen gegen Meta wegen der KI-Brillen. 13 Verfahren. Und jetzt haben. Wurde das ein bisschen konsolidiert? Später auch noch. Jetzt haben 72 Kläger ihre Vorwürfe in einer gemeinsamen Klageschrift gebündelt. 230 Seiten. Der Kernvorwurf ist derselbe Meter, habe die Brillen als datenschutzfreundlich vermarktet, obwohl bei der Nutzung Der KI-Funktionen Aufnahmen an Metagen und teilweise von menschlichen Auftragnehmern ausgewertet werden. Das hatten Berichte ausgelöst über den Dienstleister Sama in Kenia. Wir hatten auch drüber gesprochen. Da sitzen Clickworker, die irgendwie Material aus dem Alltag von Brillennutzern annotieren. inklusive höchst privater Szenen und oder saßen und Gesichter sollten automatisch unkenntlich gemacht werden. Das hat aber laut den Beschäftigten nicht immer funktioniert und Meta hat die Zusammenarbeit dann beendet. Mehr als eintausend einhundert Menschen haben dadurch ihre Stelle verloren. So und das Neue an der neuen Klageschrift, ja.

34:16 Gavin Karlmeier

Ganz kurz noch, wir haben das sehr ausführlich erzählt, wie der Umgang mit Sama in Kenia seitens Meta ist. In zwei Episoden, nämlich einmal in der Folge Desinformation und Annotation mit Taire Panahi am 6. März und in der Folge Ist das noch Social Media oder schon Empörungsindustrie mit Dennis Horn am 22. April.

34:36 Dennis Horn

Ich mag das, das ist ein bisschen growth-hacking, ne? Immer die anderen Episoden auch noch zu gehen.

34:40 Gavin Karlmeier

Ja, aber ich finde ganz ehrlich, wir bauen uns hier mit der Zeit, ja. Ein Archiv. Genau, wir bauen uns ein Archiv auf und man kann, das ist wie wenn du so einen Link anklickst in einem langen Artikel und dich dann noch so weiter reinliest. Ich glaube, wenn Leute jetzt erst auf Hagenland aufmerksam werden. . dann ist es gut zu wissen, wo sollen sie nochmal reinhören, was irgendwie für heute noch von Bedeutung ist. Es ist nicht als Growth Hack gemeint, sondern wirklich als. Hilfreiche Handreichung.

35:06 Dennis Horn

Ja.

35:07 Gavin Karlmeier

Die hilfreiche Handreichung.

35:08 Dennis Horn

Die hilfreiche Haken dran-Handreichung.

35:11 Gavin Karlmeier

Die HHDHR. So, das Neue war auch noch besser als DU, ehrlich gesagt. Aber über Abkürzung müssen wir ein andermal nochmal reden, Dennis.

35:24 Dennis Horn

Das Neue an der jetzt neuen Klageschrift ist die zweite Klägergruppe, die da mit drin steckt, nämlich Umstehende, also Menschen, die aufgenommen wurden, ohne selbst Nutzer der Brille zu sein. Und das ist jetzt für Meta natürlich die unangenehme Kategorie, weil diese Leute nie irgendwelche Nutzungsbedingungen akzeptiert haben. Und da lässt sich die Frage nach einer. Irgendwie Einwilligung nicht mal eben beantworten, die haben Häkchen gesetzt. So, Meta weist die Vorwürfe zurück und verweist darauf, dass Daten bei KI-Assistenten geprüft würden. um Produkte zu verbessern und dass man identifizierende Informationen herausfiltere. Achso, aber auf die Situation der aufgenommenen Umstehenden geht Meta eben nicht ein. Und parallel dazu ist vergangene Woche in Chicago noch eine weitere Sammelklage eingegangen. Ja, bitte.

36:12 Gavin Karlmeier

Du kannst gleich weitermachen, aber ich wünsche mir, dass so Leute interviewt werden und im Fernsehen die Bauchbände kriegen umstehender. Ich finde, dieses Attribut, ich bin Umstehender, gefällt mir extrem gut.

36:25 Dennis Horn

Branchenbeobachter und Umstehender. Aber zurück nach Chicago. Chicago. Denn wir träumen von Chicago. Irgendwo, wo uns keiner kennt, der uns mit einer Brille filmt. Also parallel ist vergangene Woche in Chicago noch eine weitere Sammelklage eingegangen, Eltern. Und Kinder aus Illinois und Kalifornien werfen Metaphor, ihre Facebook- und Instagram-Fotos genutzt zu haben, um die Gesichtserkennung Nametag zu entwickeln und KI-Bildmodelle zu trainieren. Wyatt hatte im Juni berichtet, dass Code für Nametech auch in der Begleitapp der Metabrillen steckte. Und diese App hat über 50 Millionen Downloads. Meta hat den Code dann einen Tag später entfernt und gesagt, diese Funktion habe nie existiert, weil sie nicht für Verbraucher verfügbar war. Und der CTO von Meta hat die Berichterstattung absolut unehrlich genannt und hat dann ein paar Wochen später im Podcast beschrieben, wie dieses System funktioniert. Und dass er es für eine großartige Funktion halte. So viel zu absolut unehrlich.

37:34 Gavin Karlmeier

Haken dran berichtete über alle diese Dinge. Aber da muss ich euch jetzt nicht wieder irgendwelche Episodentitel entgegenhalten. Nein. Nein. Wäre doch toll, wenn es irgendwann mal ein Tool gäbe, mit dem man das selber nachgucken könnte. Wir sind da dran.

37:51 Dennis Horn

Andeutungen wie Taylor Swift auf dem Level. Nicht schlecht.

37:57 Gavin Karlmeier

Ich bin jetzt in meiner Taylor Swift-Era.

37:59 Dennis Horn

Ja, genau. Komisch, Gavin hat heute nur schwarz getragen. Deutet das auf irgendwas hin, was in fünf Wochen im Podcast passiert. Also, jetzt wird es kurz komisch. Der Guardian hat ein Dutzend bislang unveröffentlichter Dokumente von US-Strafverfolgungsbehörden ausgewertet. Auch hier das Thema Meta Smart Glasses. Und da steht drin, zum Beispiel, dass die Antiterror-Einheit des NYPD im Januar ein Rundschreiben verschickt hat. dass Beamte vor einer neuen Bedrohung für Sicherheit und Spionageabwehr warnt. Und gemeint sind die Ray-Ban-Brillen. Konkrete Anweisung: Gründliche Kontrollen aller Brillen. die in Zellen zugelassen werden. Und der Auslöser dafür waren Videos, die Häftlinge aufgenommen und auf TikTok gestellt hatten, aus einer Einrichtung in South Carolina. Die wegen unsicherer Zustände sowieso schon eine Untersuchung am Hals hatte, sag ich mal. Und der Nutzer in diesem Video sagt. Alle hier fragen sich, was es mit meiner Brille auf sich hat und warum das Licht blinkt. Die Leute wissen nichts über Metabrillen. Also exakt das, was auch die Umfrage von Sive ergeben hat, nur eben aus dem US-Gefängnis. So und ähnliche Memos kamen aus Maine, San Diego, Tennessee, Virginia und ICE übrigens, ICE hat seinen eigenen Leuten das tragen. Im Arbeitsbereich von Bundesbehörden untersagt, weil die Brillen auch unbeabsichtigt sensible Informationen erfassen könnten.

39:36 Gavin Karlmeier

Wie zum Beispiel den kompletten Arbeitsalltag der EIS. Truppen. So.

39:41 Dennis Horn

Ja, also Behörden, die irgendwie pausenlos die Öffentlichkeit überwachen. Aber wenn man zurückschauen könnte, gilt das als Sicherheitsrisiko. Er hat mich ein bisschen erinnert an die. an die Namenstacks auf Uniformen von Polizisten in Deutschland, weißt du, so ähnliche ähnliche Energy-Dispfehlungen.

39:59 Gavin Karlmeier

Oder die Bodycams, die ja dann immer zufälligerweise vor allem dann aktiviert sind, wenn sie nicht gebraucht werden und umgekehrt. Ich finde das interessant, dass du jetzt sozusagen zurücküberwachst, dass diese, diese, ich will gar nicht sagen, Leute schmuggelt solche Brillen in Gefängnisse. Aber dass halt die Polizei in dem Moment nervös und unruhig wird, indem man mal darauf schaut, wie sie ihre Arbeit machen, lässt leider sehr tief blicken und zeigt auch, warum eigentlich genau das der richtige Weg ist.

40:32 Dennis Horn

So, hier bin ich beim folgenden Thema gespannt auf deine Emotionen. Meta hat einen neuen KI-Assistenten gestartet, der heißt Muse.

40:42 Gavin Karlmeier

Wir sprachen am Freitag drüber. Dass es das gibt, das Feature. Deswegen, also meine Emotionen sind da schon eigentlich schon erschüttert.

40:51 Dennis Horn

Sind schon transportiert. Ja, aber wir müssen über ein paar Punkte nochmal sprechen. Also The Verge, ja, Sachen.

41:00 Gavin Karlmeier

Ich wollte nur sagen, es gibt diesen Ton-The Verge-Text, über den wir jetzt sprechen, und den packe ich auch mal in die Shownotes, weil das ist so ein, man hat es mal ausprobiert und man ist überrascht.

41:09 Dennis Horn

Also, das soll einem, ähm, für die von euch, die die Ausgabe am Freitag nicht gehört haben, Muse soll einem lästige Routineaufgaben abnehmen. So ist die Erzählung von Von Meta, also einfach ein Agentensystem sozusagen, der alles zusammenführt. Und der funktionale Teil liest sich erstmal unspektakulär da im The Word-Artikel. Also, Muse hat tausende Werbemails irgendwie aus dem Gmail-Postfach gelöscht Also irgendwie Arbeit okay. Interessant wird es jetzt beim Reiter Feed. Da hat The Verge die von Meta voreingestellte Aufgabe Eingegeben, also Feed zu meinen Interessen, klarer Ton, kein Clickbait und bekam unter anderem Regionalnachrichten aus dem Bundesstaat Indem die Redakteurin dieses Artikels gerade ihre Familie besucht. Aus der Lieferadresse ihrer Amazon-Bestellung hatte Meta diese Adresse. Das fand ich interessant. Und dann hat sie nachgefragt, was Muse sonst noch über sie weiß, und bekam eine sehr spezifische Interessenliste: Anime, CrossFit, Labradore. Die Tierwelt Floridas Nostalgie der 90er und 2000er. Und auf die Frage nach der Quelle hat Muse geantwortet, und das ist die Stelle, die Die ich bemerkenswert finde. Instagram zeige diese Liste nirgendwo in der App an. Man habe sie aus den API-Daten des Kontos ausgelesen und die gäben mehr Preis als die Benutzeroberfläche. Das hat Muse geantwortet.

42:47 Gavin Karlmeier

Das ist super spannend. Das ist für mich die Werbung, die ich brauche, um dieses Tool mal zu installieren, um das auch auszuprobieren.

42:57 Dennis Horn

So, und dann hat sie genau das geprüft. Die Werbethemen in den Instagram-Einstellungen enthalten vage Kategorien wie Workouts, Musik, Elektronik, aber nicht annähernd diesen Detailgrad und auch unter deinem Algorithmus stand das nicht. Also überall dort, wo Meta immer gesagt hat, da seht ihr das doch transparent. Ist es nicht so transparent freigehalten, wie es im Hintergrund gespeichert ist. So, ähm, Meta sagt dazu, Muse kann Interessen auf Grundlage der Instagram-Aktivität abrufen und ableiten. Und wer das nicht wolle, könne die Verknüpfung aufheben. Hat also. auf die Frage nicht wirklich geantwortet.

43:32 Gavin Karlmeier

Aber ich finde es wirklich spannend, wie sie mit allen Mitteln versuchen, dieses Muse, diesen Agenten irgendwie attraktiv wirken zu lassen und dafür auch im Zweifel in Kauf nehmen, Dinge zu verwenden, von denen sie niemals zugeben würden, dass sie die über dich haben. Also, dass der Preis, den Sie bereit sind, dafür zu bezahlen, dass Muse funktioniert, am Ende auch diese Datenhoheit ist, auf den Meter sitzt. Das finde ich ultra spannend, weil Meta aber ehrlicherweise auch so ein bisschen am Ende seines Lateins ist. Also Was sollen sie sonst tun? Womit wollen sie irgendwie ihre AI-Angebote attraktiv machen? Gegen Claude, gegen ChatGPT, gegen Gemini. Was haben sie denn? Naja, am Ende haben sie halt diesen ganzen Datenwust, jetzt müssen sie den nur irgendwie so für dich aufbereiten, dass du denkst, ja dann benutze ich doch lieber das, anstatt dass ich zu Cloud gehe und das erstmal mich kennenlernen muss. Ich lese das so ein bisschen, als genau diesen Weg irgendwie ein USP zu erschaffen.

44:34 Dennis Horn

Ich finde interessant, dass dort Maschinen geschaffen werden, die Dinge ausplaudern, die Meta sonst in der Kommunikation niemals so transportieren würde. Also das

44:48 Gavin Karlmeier

Ja, die Frage ist halt so ein bisschen, ist es Absicht oder nicht. Aber ich würde sagen, wenn es einen Reiter namens Feed gibt und da solche Dinge drin auflaufen, dann ist das nicht kein Zufall. Ich würde ganz kurz übrigens an der Stelle eine kleine Randnotiz reinschmeißen, die ich total interessant finde, die aber wir hier noch nicht berichtet haben. Und zwar hast du, ich weiß nicht, wieso dein Kaufverhalten ist, Dennis, aber hast du in den letzten Wochen mal was bei Amazon bestellt?

45:12 Dennis Horn

Mhm.

45:12 Gavin Karlmeier

Hast du dir die Bestellbestätigungs-E-Mails angeschaut?

45:16 Dennis Horn

Nee.

45:17 Gavin Karlmeier

Nee. Wenn du das getan hättest, wäre dir aufgefallen, dass die Namen der Produkte, die du bestellt hast, nicht mehr darin auftauchen. Sondern da steht nur noch Beautyprodukte, Elektronikprodukte, Bücher. Warum ist das so? Weil durch diese Informationen in den E-Mails natürlich auch die KI-Agenten anderer Anbieter trainiert würden. Und man möchte diese Daten nicht verschenken. Man möchte nicht verschenken, was dein Kaufverhalten ist, sondern das möchte Amazon doch bitte für sich selber behalten.

45:46 Dennis Horn

Also ich sehe meine letzte Bestellung.

45:48 Gavin Karlmeier

Ja.

45:50 Dennis Horn

Das ist schon der Name, aber sehr stark abgekürzt.

45:56 Gavin Karlmeier

Also V-Punkt.

46:01 Dennis Horn

Das sind, ich würde sagen, 30 Zeichen. Vielleicht sogar nur 25 oder so. Also, das ist schon der Name der Bestellung, aber ganz wenig. Das fällt mir schon auf, tatsächlich. Ich habe übrigens und ich werde keine weiteren Fragen dazu beantworten, aber ich habe bestellt eine Brille, mit der du so sitzt. Ja, und dann ist vorne ein Spiegel drin und sie zeigt dir das, was auf dem Schreibtisch liegt.

46:26 Gavin Karlmeier

So aus der Fruchtbrille. Dennis fängt an,

46:31 Dennis Horn

So, und ähm, mit Touchpockets. Dadurch, was habe ich gesagt zu den weiteren Fragen? So, und dadurch machst du dir den Nacken dann nicht mehr kaputt, ja, sozusagen. Das ist die Idee dieser Brille. Und was kam? Ein aufblasbares Plastikschwert.

46:51 Gavin Karlmeier

Und ob du es glaubst oder nicht, mit beidem kannst du dieselbe TikTok-Reichweite erzielen.

46:57 Dennis Horn

Genau. Ah, TikTok haben wir gleich. Letztes Meta-Thema erst noch kurz. Das Oversight-Board hat sich zu den Plänen von Meta geäußert. Community Notes in 16 lateinamerikanischen Ländern. Das Oversight Board kennen wir, die Aufsichtseinrichtung, die Meta selbst mal geschaffen hat für sich selbst.

47:19 Gavin Karlmeier

Es ist im Grunde wie unser Discord. Nur eben für Meta und nicht für die Bildung.

47:23 Dennis Horn

Sehr gut, sehr gut. So, und das Offersight Board begrüßt erst einmal das Meta vorsichtig testet und Ergebnisse beobachtet, bevor ausgerollt wird. Dann kommen aber drei Punkte. Erstens, die Entscheidung vom Test kommen wirklich drei. Die Entscheidung vom Test in die Einführung zu gehen, müsse auf länderspezifischen Risikoanalysen basieren. Und man warte immer noch auf den Bericht dazu, nach welchen Kriterien Meta das eigentlich entscheiden will. Zweitens, bevor ausgeweitet wird, muss man auswerten, wie sich das Programm im ersten Markt in den USA geschlagen hat. Da hatte das Oversight Board transparent und Transparenz und Forschungszugang gefordert, leaked offenbar nicht for. And the board benennt then are not so clear welche contexts riskant sind repressive regime, namely, länder mit großen Desinformationsnetzwerken, risikoreiche Wahlumfelder, anhaltende Konflikte und stellt dann fest, solche Faktoren gibt es in einigen Ländern, die da getestet werden sollen. So, und dann der wichtigste Satz zum Schluss. Meta habe dem Board mitgeteilt, Community Notes und Faktenchecks erfüllten zwei unterschiedliche Zwecke. Das Board sagt deshalb, eine Entscheidung, Faktenchecks auslaufen zu lassen. dürfen nicht damit begründet werden, und das ist der dritte Punkt, dass es Community-Nodes gibt. Zumal Community-Nodes häufig auf Faktenchecks zurückgreifen. Das ist eine höfliche Formulierung für, ihr schafft gerade die Grundlage ab. Auf der das funktioniert, was ihr als Ersatz verkauft.

48:55 Gavin Karlmeier

Und ich finde auch schön, wie sie Meta quasi selber ausdribbeln, denn wenn Meta sagt, das hängt nicht miteinander zusammen und das Oversightbot sagt, ja, dann dürft ihr es auch nicht einander ersetzen lassen. Das ist wirklich so ein Auflaufen lassen, das ich ein bisschen mag. Also das Oversight-Bot ist ja de facto unabhängig, hat aber Handlungsspielräume. Also darf Meta dazu zwingen, Dinge anders zu gestalten. Und wenn das Oversight-Board Ihr werdet in diesen Ländern die Community Notes nicht einführen, weil dort zum Beispiel Krisen- oder Konfliktsituationen sind, risikoreiche Wahlumfelder oder Desinformationsnetzwerke. Dann müsste Meta sich daran halten. Warum Meta also jetzt hier diesen Machtkampf macht, lässt nur zwei Schlüsse zu. Und diesmal habe ich wirklich zwei. Der eine Schluss ist. Sie sagen, naja, das Oversight Board ist darauf angewiesen, dass wir sie nächstes Jahr weiterfinanzieren. Das heißt, die werden schon auf Spur kommen. Oder der zweite Grund ist, Sie wollen mal schauen, wie weit das Oversight Board bereit ist. quasi in Kauf zu nehmen, diese Finanzierung nicht mehr zu bekommen. Und beides ist leider der Position eines Oversight-Boardes unwürdig, weil wenn du sowas einrichtest. Dann richtest du es eben auch ein, damit sie dir da auf die Finger hauen, wo du es vielleicht nicht möchtest. Eigentlich. Die Meter-Ombudsstelle. Ist das so.

50:12 Dennis Horn

So, jetzt machen wir einen Haken dran an Meta.

50:16 Gavin Karlmeier

Ja. Wir haben ja auch schon erst 51 Minuten darüber gesprochen.

50:22 Dennis Horn

Wobei selbst in diesem TikTok-Thema, das ich hier mitgebracht habe, spielt Meta noch eine Rolle. Aber dann ist wirklich durch. So Also, das ist eine kleine schöne Geschichte darüber, was passiert, wenn Plattformregeln auf Plattformpolitik treffen, konkret Meta. Hat sich mit den Generalstaatsanwälten in den USA im Kinderschutzverfahren verglichen. Rund zwölf Milliarden Dollar und weitere fünf Milliarden sollen fließen, wenn die Konkurrenz denselben Bedingungen zustimmt.

50:50 Gavin Karlmeier

Einschränkung. Das ist nicht ganz richtig leider. Sondern Meta hat herausgestellt, dass sie die letzten 30% der Vergleichssumme nur dann zahlen müssen, wenn YouTube und TikTok eine maximale Aktivitätszeit für Jugendliche von einer Stunde einführen, während Meta selber mit den Generalstaatsanwälten eine maximale Aktivitätszeit für Jugendliche von zwei Stunden ausgehandelt hat. Was also noch schlimmer ist und noch mehr darauf schließen lässt, ist Metauschläge.

51:19 Dennis Horn

Weil Sie sagen, wir haben mehrere Plattformen, auf die sich die zwei Stunden verteilen.

51:23 Gavin Karlmeier

Weil Sie sich den Aufwand gemacht haben, diesen Vergleich auszuhandeln. Ich weiß es nicht. Es ist halt ein Marktbevorzug einfach.

51:30 Dennis Horn

Okay, es ist aber daran geknüpft, dass die anderen mitziehen. Also hat Meta eine öffentliche Kampagne gestartet, um TikTok und YouTube dazu zu bewegen. Und diese Anzeigen für die Kampagne wollte Meta auf TikTok schalten. Also ein Video mit Text, Bildern und einem Sprecher, der TikTok und YouTube auffordert, sich anzuschließen.

51:50 Gavin Karlmeier

Das ist so geil. Der ganze Zeit.

51:53 Dennis Horn

Hat das abgelehnt. Begründung: Politische Inhalte. TikTok nimmt keine politische Werbung an, weil, so die Formulierung, die Art politischer Werbung nicht zu dem Erlebnis passe, das TikTok bieten möchte. So.

52:09 Gavin Karlmeier

Also, ich liebe die ganze Geschichte. Bei Meta hat ja, als dieser Vergleich rausgekommen ist, auch ganzseitige Anzeigen in der Washington Post und in der LA Times geschaltet, als offenen Brief an TikTok und YouTube mit den Worten, hey, steig doch ein, lass uns doch gemeinsam eine sicherere Umgebung für Jugendliche schaffen. Wohlwissend, dass damit gemeint ist. dass die Jugendlichen bei euch nur noch die Hälfte der Zeit verbringen dürfen von dem, was sie bei uns verbringen dürfen, wenn ihr mitmacht. Was sie ja niemals akzeptieren werden, vor allem nicht als proaktiver Schritt, ohne dass sie irgendwie in so eine Drucksituation seitens der Staaten kommen würden. Und dass sie dann aber jetzt auch nach TikTok dafür Geld zahlen wollen, damit sie auf den Plattformen die Community aufhätten. Wollen gegen TikTok oder gegen diesen Prozess oder was auch immer das Ziel war, ist halt an der Doppelzüngigkeit ja überhaupt nicht mehr zu überbieten. Es ist so geil.

53:05 Dennis Horn

Das ist Wahnsinn.

53:06 Gavin Karlmeier

Ja.

53:09 Dennis Horn

Zweites TikTok-Thema. Der Sicherheitschef von TikTok mit dem schönen Namen Will Farrell. Sollte. Am 15. September, also morgen, wenn ihr das hier hört, vor dem US House Select Committee on China Aussagen. Das Thema oder die Themen Algorithmus, US-Nutzerdaten, chinesischer Einfluss. Also alles, was seit der Ausgliederung dieses US-Geschäfts von ByteDance offen ist. Das war eine Aussage, die seit Monaten in Vorbereitung war. TikTok hatte auch zugesagt und hat dann am 27. August einen Rückzieher gemacht. Die Begründung lautet, man könne wegen der laufenden Rechtsstreitigkeiten zur Kindersicherheit nicht teilnehmen. Das ist ein bisschen kurios. Also, der Ausschussvorsitzende sagt, bei dem runden Tisch sollte es ja überhaupt nicht um Kinder gehen und um Kindersicherheit. Es geht um nationale Sicherheit. Man hätte ja einfach sagen können: auf Anraten des Anwalts können wir zu Fragen der Kindersicherheit nichts sagen, so stattdessen aber Absage. Und der Zeitpunkt ist aber interessant: Der Rückzieher kam einen Tag nach dem Vergleich zwischen Meta und den Generalstaatsanwälten. Und in derselben Woche waren TikTok und YouTube auch bei einer Veranstaltung des Gesundheitsministeriums in den USA zur Bildschirmzeit von Kindern nicht da. Die standen aber auf dem Entwurf der Agenda und sind nicht erschienen. Und der Ausschussvorsitzende sagt: TikTok hat hier eine weitere Gelegenheit verpasst, transparent zu sein und das spreche nicht für das Unternehmen.

54:50 Gavin Karlmeier

Ja, sobald der Kinderschutzprozess gegen TikTok losgeht, werden Sie sagen, wir können leider nicht kommen, weil der Kongress wartet noch auf Antworten. Von uns. Deswegen dürfen wir uns leider hier auch nicht äußern. Es ist einfach, wir sind gelärmt. Es tut uns leid, Befehl von ganz oben. Ah, sorry, sorry. Es ist halt eine Schande. Es erinnert aber so ein bisschen an das Vorgehen von Elon Musk, als er damals gesagt hat, dass die Bekämpfung von CSAM, dem Material, das sexuelle Gewalt an Minderjährigen zeigt. Stünde auf der Prioritätenliste auf Platz 1. Aber könnt ihr euch schon mal drauf freuen Dass wir am Mittwoch darüber sprechen werden, dass es sehr viele Hinweise darauf gibt, dass das mitnichten der Fall ist. Es gab aber schon ein paar Hinweise vorher Weil es gibt nämlich so ein Roundtable auch unter all diesen Tech-Plattformen, die sich ja immer treffen, um über deren Maßnahmen zu sprechen, um dieses Material von den Plattformen zu verbannen. Und seitdem Elon Musk Twitter übernommen hatte. hat Twitter an diesen Veranstaltungen einfach nicht mehr teilgenommen. Also dieses sich einfach so rausziehen und sagen, sorry, ist leider viel zu viel los gerade. Ich habe gerade einen Termin und kann nicht.

55:58 Dennis Horn

Mario Ofen, ich muss weg.

56:01 Gavin Karlmeier

Ich muss weg. Es ist echt eine Schande, leider

56:06 Dennis Horn

Letztes TikTok-Thema aus Brasilien. Die Datenschutzbehörde dort hat gegen Byte Dance eine Strafe verhängt von umgerechnet rund 25,5 Millionen Euro. Der Vorwurf: TikTok habe personenbezogene Daten von Kindern und Jugendlichen ohne ausreichende gesetzliche Grundlage verarbeitet und zu wenig unternommen, um das zu verhindern. Und zwar sowohl bei registrierten Konten als auch bei der Nutzung ganz ohne Registrierung. Und dieser Punkt ist ja interessant. Also die Möglichkeit, TikTok zu nutzen, ohne einen Account zu haben, weil damit ja alle Jugendschutzmechanismen, die am Account hängen, nicht greifen. So, und die Auflagen gehen deshalb auch über die Geldstrafe hinaus, unrechtmäßig erhobene Daten löschen, einen Schutzplan umsetzen. Strengere Datenschutzeinstellungen für unter 16-Jährige und bei der Nutzung ohne Registrierung sollen Werbung und Direktnachrichten wegfallen und die Personalisierung eingeschränkt werden. Byteance kann innerhalb von zehn Werktagen Einspruch einlegen. Und insgesamt finde ich, ja, also Brasilien ist ja ziemlich aktiv im Umgang mit den Plattformen. Also die Regierung, das oberste Gericht, aber auch die arbeiten an einer wirklich harten Regulierung. Seit einer ganzen Weile schon. Da gab es jetzt kürzlich noch eine Empfehlung der zuständigen Regulierungsbehörde, Live-Übertragungen auf Discord auszusetzen. Also irgendwie in Europa wird über Altersgrenzen diskutiert, als als politisches Mittel, als Maßnahme und anderswo wird schon an den Voreinstellungen geschraubt, auch für die, die gar keinen Account haben. Das ist also finde ich in der in der Strenge und Stringenz, die die Brasilien da anlegt, interessant immer.

57:51 Gavin Karlmeier

Ja, wir erinnern uns, dass Eck seine Büros in Brasilien geschlossen hat, weil es eben dort zu sehr geclasht hat und der Staatsanwaltschaft dort gesagt hat, also wir lassen das nicht mit uns machen und wenn es am Ende bis zum letzten geht.

58:03 Dennis Horn

Ja, und dass das aber auch das Land war, wo Plattformen auch mal reagiert haben, weil dann auch mal abgeschaltet wurde, einfach am Ende. Also da geht man diesen Weg und das, was wir hier irgendwie als als Papiertiger immer bezeichnet haben, scheint es da so nicht zu geben.

58:18 Gavin Karlmeier

Ja, wobei der DMA ja jetzt Google, das können wir vielleicht noch kurz direkt da hinten dranhängen, weil das gerade so gut passt. Der DMA hat ja jetzt dazu geführt, dass Google Änderungen an den Suchergebnissen einführen muss, damit sie den EU-Wettbewerbsrichtlinien entsprechen. Also de facto geht es darum, dass Preisvergleichsseiten nicht Begünstigt werden soll. Google möchte das und die EU möchte das eben halt nicht, sondern möchte ihre eigenen Produkte halt stärker platzieren. Und die EU-Kommission hat das Google jetzt nun verboten, kann das so nicht machen. Also in dem Bereich Shopping, Hotels, Transport und Sportergebnisse dürfen nicht die eigenen Dienste bevorzugt werden und musste deswegen auch schon eine Strafe zahlen in Höhe von fast 500 Millionen Euro, 460. Und Google selber sagt übrigens, und das finde ich total spannend, weil das so ein, das ist so dieser, dieses, machen wir jetzt halt, Google sagt, das ist die größte Verschlechterung der Nutzungserfahrung auf Google seit 29 Jahren. So geht man doch stilvoll mit Gesetzen um.

59:19 Dennis Horn

Okay. Wollen wir ein paar Funktionen und Emotionen noch einhauen?

59:24 Gavin Karlmeier

Ja, aber eine. Du darfst dir eine aussuchen.

59:26 Dennis Horn

Ja, gut.

59:27 Gavin Karlmeier

Und ich habe auch eine. Okay? Gut.

59:31 Dennis Horn

Funktionen und Emotionen.

59:37 Gavin Karlmeier

Möchtest du anfangen?

59:39 Dennis Horn

Nee, fang du an.

59:44 Gavin Karlmeier

Nein, du leg du zuerst auf.

59:47 Speaker 3

Leg du auf.

59:51 Gavin Karlmeier

Ich hab drei, eigentlich sogar in einer. Nee, ich hab also zwei. Das ist aber eine Sache, die, da gibt es keine Hinweise. Ich muss aushören. Auf dem Telefon meiner Freundin. ist es so, dass wenn das Telefon auf stumm geschaltet ist und du auf den Folgenbutton oder auf Anfragen klickst, ein Geräusch ertönt, obwohl das Telefon stumm geschaltet ist,

01:00:16 Dennis Horn

Hä, nochmal?

01:00:17 Gavin Karlmeier

Naja, das Telefon ist auf Stumm. Ja. Du hast die Glocke durchgestrichen. Ja. Und du gehst auf das Profil eines Menschen, dem du nicht folgst und klickst auf Folgen. Dann macht es Ein Geräusch.

01:00:32 Dennis Horn

Also umgeht die Stummschaltung.

01:00:34 Gavin Karlmeier

Umgeht die Stummschaltung und macht auch ein Geräusch an der Stelle, wo du eigentlich keins erwartest.

01:00:40 Dennis Horn

Ja, und warum ist das so?

01:00:42 Gavin Karlmeier

Ich schätze, das testen sie. Sie probieren, sind da was am Testen dran?

01:00:47 Dennis Horn

Aber wir wissen nicht was.

01:00:48 Gavin Karlmeier

Doch, Töne.

01:00:52 Dennis Horn

Ach so, und unfreiwillig erscheint das jetzt.

01:00:55 Gavin Karlmeier

Ja, weil sie wahrscheinlich hier in dieser Testgruppe ist. Hast du keine Emotionen? Du hast nur Fragen.

01:01:02 Dennis Horn

Ich habe wirklich nur Fragen.

01:01:03 Gavin Karlmeier

Funktionen und Fragen. Gleichzeitig ist sie aber auch in der Testgruppe, dass jedes Tippen auf der Tastatur nur in der Instagram-App ein Vibrieren auslöst, ein leichtes. wie auf so einem Samsung-Telefon, weißt du?

01:01:18 Dennis Horn

Ja, aber das kann doch auch ein Fehler sein, dass sie sozusagen, deswegen hakt mein Hirn die ganze Zeit, das kann doch auch ein Fehler sein, dass sie sozusagen die Stummschaltung einfach nicht beachten.

01:01:28 Gavin Karlmeier

Aber es ist ja nur bei ihr und nur in der Instagram-App.

01:01:33 Dennis Horn

Ja.

01:01:34 Gavin Karlmeier

Ja, ja, manche. Okay, du hast keine Emotionen. Ich habe überhaupt keine Emotion. Verwirrung ist auch eine Emotion. Wenn das jemand relaten kann, Leute, bitte schreibt uns. Was hast du mir mitgebracht, Dennis?

01:01:48 Dennis Horn

Ähm, ich würde gerne, also wenn ich jetzt aussuchen muss, ne? Ich finde das alles so halbgar.

01:02:04 Gavin Karlmeier

Danke. Ich freue mich, wenn es über meine Geschichte sind.

01:02:09 Dennis Horn

Ja, komm leid, wir machen WhatsApp. Wir machen WhatsApp. Also, die Anrufe Ähm warte mal.

01:02:21 Gavin Karlmeier

Funktion und komplette Überforderung.

01:02:24 Dennis Horn

Komplette Überforderung, also, nee, ich möchte nichts machen, Gavin, ich möchte keins von den Themen.

01:02:29 Gavin Karlmeier

Jetzt wollen die Leute aber wissen, was es noch bei WhatsApp gibt. Du kannst jetzt bei WhatsApp Web auch anrufen und zwar mit Hilfe eines Links auch. Das heißt, es gibt die Möglichkeit, direkt über WhatsApp Web in Videocall zu gehen und ich kann dir einen Link schicken. ohne dass du die Software dafür installiert haben musst. Und das ist interessant, weil man da mit Zoom und Teams angreift. Ich finde das eine gute Idee, sie ist nur leider sieben Jahre zu spät.

01:02:51 Dennis Horn

Ja, ja, ja. Ich habe das gerade so gelesen und hab gedacht, macht auch nichts mit mir. Sorry. Ich war ein bisschen euphorisch, Funktionen und Emotionen anzugehen und dann merkte ich, ich hab da.

01:03:03 Gavin Karlmeier

Gar kein Bock dort.

01:03:04 Dennis Horn

Oh, mit keinem der Themen klar.

01:03:05 Gavin Karlmeier

Ach Dennis, ich dachte, wir gehen jetzt hier mit so einer fröhlichen Stimmung aus dem Haus und du bist hier so. Tut mir leid. Ja gut, dann nicht. Tschüss. Also nein, wir hören uns hier wieder am Mittwoch, dann mit Gregor Schmalzried. Und wir sind am selben Ort bei der Aufnahme, was toll ist. Und wir, Dennis, hören uns auch bald wieder.

01:03:28 Dennis Horn

Ja, und wenn ich in den Kalender gucke, dauert es aber noch ein bisschen. Es ist irgendwann. Vielleicht sogar erst in der Ausgabe zur Republika.

01:03:40 Gavin Karlmeier

Nee, 30. 9. Vor der Republika. 30. 9. Na gut. Kriege ich gerade aufs Auer.

01:03:45 Speaker 3

Danke fürs. Du legst zuerst auf. Ich lege zuerst auf. Leute, ich wünsche euch eine ganz tolle Woche. Passt auf euch auf. Habt viel Spaß. Wir hören uns wieder am Mittwoch. Tschüss. Tschüss.