McDonalds ist wieder da – und gleichzeitig auch ein besseres Rating für Twitter. Die Frage ist nur: Ist alles besser geworden oder haben wir uns nur daran gewöhnt, wie es jetzt ist? Und wie sieht China das Treiben von Elon Musk eigentlich gerade so?
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Grüß dich Gevin. Hallo Dennis. Was geht? Ich hab dich gesehen.
00:11 Dennis Horn
Was?
00:12 Gavin Karlmeier
Ja, bei Blue Sky.
00:13 Dennis Horn
Ja, das stimmt. Ich bin jetzt auch bei Blue Sky. Es fühlt sich so ein bisschen an dem Februar 2021 bei Clubhouse. Wer dabei ist, ist dabei und wer nicht dabei ist. Der verpasst was.
00:23 Gavin Karlmeier
Ich habe heute einen schönen Tweet, habe ich jetzt Tweet gesagt, bei Blue Sky gesehen. Wo jemand geschrieben hat: Das ist jetzt noch so diese schöne Zeit So zu Anfang des sozialen Netzwerks, in der wir hier so unter uns sind, aber es schon so viele Leute sind, dass man gegenseitig voneinander lernen kann.
00:46 Dennis Horn
Oh, das ist eine sehr positive Lesart. Ich habe eine andere. Und zwar, ich finde das auch eine schöne Zeit, aber aus anderen Gründen. Ich habe ja für mich als Ausdrucksmittel die Instagram Notes für mich entdeckt. Wenn irgendjemand von euch die lesen möchte, ich muss ja zurückfolgen, sagt gerne Bescheid. Weil die Instagram Notes ja keinerlei Quantifizierung bieten. Also ich kriege keine Likes, keine Retweets. Ab und zu antwortet mal jemand drauf, aber ich kann da reinschreiben, was ich möchte und muss nichts befürchten. Kein ausbleibendes Instant Gratification, keiner, der mir entfolgt wegen einer doofen Note, das wird ja nicht passieren. Das ist so ein Raum, in dem ich komplett geschützt rausblasen kann, was mir durch den Kopf geht, egal wie dumm der Witz ist. Ich muss dich enttäuschen, Dennis, aber selbst da gibt es diesen internen Filter bei mir. Also das, was da rauskommt, ist schon durch diesen Filter gelaufen. Bitter, aber wahr. Und so geht es mit Bluesguy. Natürlich auch, ich habe da jetzt noch nichts veröffentlicht, aber ich habe das Gefühl, ich könnte da gerade schreiben, was ich möchte. Und es interessiert niemanden und das ist ein wahnsinnig befreiendes Gefühl.
01:48 Gavin Karlmeier
Ich verstehe, okay.
01:50 Dennis Horn
Jetzt habe ich aber gestern ja noch gesagt, ich bin nicht drin, ich schaff's nicht.
01:53 Gavin Karlmeier
Genau, das ist ein Fortschritt gegenüber dem Podcast vor 24 Stunden. Was ist passiert, Gavin?
01:59 Dennis Horn
Also ich habe einen kleinen Hack angewandt, der eigentlich kein Hack ist, sondern das ist, ich glaube, wie nennt man das? Social listening Methoden
02:06 Gavin Karlmeier
Ja, übrigens, ich möchte wissen, warum das, äh, oder kurz noch sagen, warum das so wichtig ist, dass wir darüber sprechen, weil ich habe original seit Veröffentlichung des Podcasts gestern zwölf Anfragen bekommen, ob ich einen Invitecode für Blue Sky hätte für die Leute und ich musste alle enttäuschen.
02:23 Dennis Horn
Achso, ach, wenn das so ist, nee dann halt bin ich auch noch nicht da.
02:28 Gavin Karlmeier
Nee, weil, also Das scheint zu funktionieren mit diesem beengten Zugriff darauf sozusagen. Also alle sind irgendwie hot. Ich bin natürlich auch in so einer so einer Bubble unterwegs, wo die Leute immer, wenn der neue heiße Scheiß durchs Dorf getrieben wird, die neue Sau durchs Dorf getrieben wird, alle immer sofort, also es ist so eine Early Adopter Bubble, in der ich mich aufhalte. Und das ist natürlich, hier kommt es noch mal mehr zum Tragen. Aber das fand ich schon erstaunlich.
02:58 Dennis Horn
Ja, ich habe einen Wobei. Bei mir sind es viele Leute, denen ich das gar nicht zugetraut habe, dass sie gerne einen Code hätten. Die fragen, hat jemand einen Blue Sky-Code? Und das ist dieser Clubhouse-Effekt. Ja, das ist alle gerne mal dabei. Und spannend auch, gleiche Strategie wie Clubhouse, es gibt noch keine Android-App, sondern nur über iOS den Zugang.
03:20 Gavin Karlmeier
Ja, und bei Klapphouse konnte man Diese Invite-Codes generieren. In Blue Sky habe ich diese Option nicht gefunden bisher.
03:28 Dennis Horn
Nee, die gibt es auch noch nicht.
03:29 Gavin Karlmeier
So, und jetzt erklär mir, wie bist du da reingekommen?
03:32 Dennis Horn
Mir ist was aufgefallen, und zwar habe ich über Recherchen Ich habe investigative Methoden angewendet, wie beispielsweise die Twitter-Suche, und dein Code, den ich von dir ja wusste, dass er mal funktioniert hat, dann nicht mehr. Zwei Dinge herausgefunden. Erstens, ein Code gilt für fünf Aktivierungen. Das heißt, alle, die vom Team einen Code zugewiesen bekommen, einen Blue Sky in White Code, haben die Möglichkeit, einen haben die Möglichkeit, eben einen Code zu generieren. Damit können fünf Leute kommen. Wenn der vorbei ist, können sie eventuell einen neuen generieren. Das passiert. Und die zweite Erkenntnis war, die Codes sind immer gleich aufgebaut, nämlich Bisky. social- und wenn man das in die Twitter-Suche eingibt, dann findet man so alle zwei, drei Stunden mal jemanden, der so einen Code veröffentlicht. Und ich war einer der schnellsten, die dann reagiert haben auf so einen Tweet.
04:19 Gavin Karlmeier
Hast du dir einen Alarm draufgestellt?
04:21 Dennis Horn
Ja, ich hab mir, ich sag mal so, mein Tweetag sah für ein paar Stunden seltsam aus. Aber das hat funktioniert, so bin ich reingekommen. Und inzwischen ist es zum Beispiel so, dass die CEO von Blue Sky, dessen Namen ich gerade leider nicht zur Hand habe, weil ich. diese Suche geschlossen habe. Dass sie auch geschrieben hat, hey, wenn jemand von euch zu Blues gehen möchte, schickt mir einfach eine DM. Also es gibt offenbar auch solche sozialen Methoden, um in die Plattform reinzukommen. Also entweder über die Twitter-Suche, wenn man kontakt scheu ist oder Über den Weg der direkten Konfrontation. Und ich bin noch reingekommen.
04:55 Gavin Karlmeier
Okay, dann hätte ich vielleicht noch einen Tweet für dich, jetzt so als Kreativbeisteuerung hier. Ich bin deine Redaktion, du schreibst oben in den Tweet rein. Zeig mir, dass du needy bist, ohne mir zu zeigen, dass du needy bist. Und dann hängst du einfach den Screenshot von deinem Tweet-Deck da rein.
05:14 Dennis Horn
Ja, so viel Entlarvung kann ich mir nicht trauen. Okay. Ich erzähle es ja nur im Podcast, diesen 400. 000 Menschen, die uns hier jeden Tag zuhören. Ja, und jetzt bin ich bei Blue Sky und kann allen sagen, also wenn ihr euch damit Mühe geben wollt, das ist es wahrscheinlich noch nicht wert. Es sieht wirklich aus wie ein leeres Twitter.
05:35 Gavin Karlmeier
Genau, es sieht aus wie ein leeres, richtig flaches Twitter, auch so vom Funktionsumfang. Aber, und das muss ich sagen. Es funktioniert total sauber und geschmeidig.
05:46 Dennis Horn
Und da habe ich jetzt die Antwort auf das, was du sagst, weil ich hab den gleichen Gedanken gehabt Und das ist natürlich anders als Mastodon, wolltest du, glaube ich, gerade sagen.
05:54 Gavin Karlmeier
Genau so, genau so ging das zu Ende. Und es ist anders als Mastodon und es macht einfach nur deshalb einen riesigen Spaß.
06:01 Dennis Horn
Aber weißt du, warum das, glaube ich, so ist? Und zwar ist das ein Trick, den Apple auch immer wieder bei seinen Geräten macht. Die Animationen, wie zum Beispiel die Menüleiste aufwischt, wie du in die Settings reinkommst, die sind wahnsinnig schnell Also die sind so schnell, dass du das Gefühl hast, die App rast. Alles fliegt mir um die Ohren. Und ich glaube, das ist ein psychologischer Trick. Ich glaube, es sind nur diese Animationen, sind einfach nur sehr kurz.
06:25 Gavin Karlmeier
Dann hole ich jetzt noch mal das Positive daraus. Diese Animation und das so zu machen zeigt Liebe zum Produkt.
06:32 Dennis Horn
Ja, das stimmt.
06:33 Gavin Karlmeier
Und sorry, aber Mastodon ist wie Audacity. Das sind schon wieder diese IT-Jungs, die keinen Bock haben auf UXUI. Ohne komm, ich klopp dir hier 10. 000 Optionen hin, du kannst alles bedienen, aber es sieht aus wie unter Windows 95.
06:47 Dennis Horn
Ich möchte diesen Satz bitte auf eine Tasse gedruckt haben. Hast du doch nichts wie Audacity. Der berührt viele Synapsen in meinem Gehirn gleichzeitig.
06:56 Gavin Karlmeier
Ja, siehst du? So. Aber dann lass uns doch jetzt also das w das wollte ich nur noch hervorheben. Es ist einfach geschmeidig und es macht einfach Spaß an einem geschmeidigen Ort. Im Internet unterwegs zu sein, selbst wenn da nichts los ist. Oder vielleicht gerade jemand eben zum Produkt hatte. Oder vielleicht gerade deswegen. Jetzt zurück zu Twitter. Womit beginnen wir? Also ich heute alles gleichwertig gefühlt. So. Komm, zieh eine Karte. Das ist China. Elon Musk hat getwittert. Zu dieser Labortheorie. Ja, also jetzt in den USA streiten sich ja die Ministerien und Behörden. Ja, also kann man jetzt sagen Dass das Covid neunzehn Video ähm in einem Video Virus in einem Labor auf einen Laborunfall zurückgeht in Wuhan in China. So. Und Elon Musk Hat dazu getwittert, hat sich dazu geäußert, und jetzt kommt eine Warnung aus China von einem staatlichen Medium. einem Leitartikel. Das ist eine Zeitung, die unter der Schirmherrschaft der Kommunistischen Partei in China steht. Deswegen gehen wir hier mal darauf ein, weil ich finde, das ist schon. Eine Position, aus der heraus diese Zeitung das dann schreibt und dieser Leiterartikel veröffentlicht wird. Und da steht der Satz drin, dass Elon Musk doch bitte nicht in die Hand beißen solle, die ihn füttert. Das berichtet CNBC und das ist eine Warnung, die aus mehreren Gründen spannend ist, denn es geht hier um Tesla. China ist ein großer Absatzmarkt für Tesla. Es gibt die Spannungen aber im US Kong in den USA. was so die Wirtschaftsbeziehungen zu China und auch den Wirtschaftskrieg zu China angeht oder Kampf. Und jetzt gibt es eine Anhörung zum Beispiel zu TikTok im US-Kongress Also, da ist im Moment einiges so im Rollen wirtschaftlich zwischen den USA und China. Und jetzt hat Elon Musk ja als Tesla-Chef eine Fabrik bauen lassen, die größte von Tesla in Shanghai. Und China ist der zweitgrößte Markt für Tesla. Und vor diesem Hintergrund muss man jetzt diese Äußerung sehen. Elon Musk möge doch bitte nicht in die Hand beißen, die ihn füttert.
09:36 Dennis Horn
Ich finde das das ist ja ein offensichtlicher Schuss vor dem Bug von Elon Musk. einer Stelle, mit der man sich glaube ich eigentlich nicht anlegen möchte, nämlich der chinesischen Verwaltung, sagt man glaube ich in dem Fall, also der führenden Partei in China. Und ich ähm ich glaube, das ist ein Dilemma, dem Elon Musk sich schon länger mental gegenübersieht, auf der einen Seite politisch gesehen sehr stark dem Heimatmarkt zugeordnet zu sein, also sehr pro-amerikanisch sich auch zu äußern, sehr mit der Politik im eigenen Land auseinanderzusetzen, teilweise ja auch unzufrieden zu sein, lautstark, Wahlempfehlungen abzugeben. Also Ihm ist es schon daran gelegen, dass das Land, in dem er lebt und in dem er sich ja auch offenbar ausgesucht hat zu leben, jemand, der so viel Geld hat, kann sich, es ist einfach so. Der aber auf der anderen Seite diesen Reichtum aufgebaut hat, weil er eben den chinesischen Markt erschlossen hat. Und das ist super spannend, weil die Frage ist natürlich, was hat diese Warnung diese Warnung jetzt für folgen?
10:45 Gavin Karlmeier
Ganz genau. Ich weiß nicht, ob es direkte Folgen haben wird, außer dass er sich vielleicht nochmal Gedanken darüber macht, wie er sich da äußert. Und das ist schon ganz interessant, was du gerade sagst. Also Im Grunde legt er sich ja laufend mit Behörden, Ministerien und der Politik in den USA an, aber in China eben nicht. Da ist er so sehr devot, sag ich mal. Ähm, gab es schon vor ähm glaub so an zwei Jahren mal einen Bericht von Bloomberg darüber, wie unterschiedlich Elon Musk sich da eben verhält. Und jetzt hat Bloomberg berichtet vor ein paar Wochen, dass es eine Erweiterung dieser Tesla-Fabrik ging. Geben sollte, die ich gerade angesprochen hatte. Also die größte von Tesla. Und die ist verschoben worden, weil die Behörden in China die Sorge umtreibt. vor den Verbindungen mit Starlink, das ja zu SpaceX gehört und damit auch ein Unternehmen von Elon Musk. Also er ist da in diversen Aus chinesischer Sicht, sagen wir mal, Interessenskonflikten und das wird der ganzen Sache nicht guttun. Da gibt es Wechselwirkungen, die sich jetzt auf Tesla auswirken, aber sich mit Sicherheit auch im Gegenzug auf Twitter irgendwann mal auswirken dürften. Das fand ich schon eine Nachricht.
12:11 Dennis Horn
Ja, auf jeden Fall, vor allem wenn man eben sieht, wie gerade in den USA ja auch Stimmung gegen TikTok gemacht wird, dass TikTok quasi dem dem Verbot unmittelbar bevorsteht, dass also das, aber gleichzeitig TikTok auf der anderen Seite offenbar auch JournalistInnen ausgespäht hat in der Vergangenheit. Also Tickt, also dieser ganze Social-Media-Themenkomplex wird in diesem ganzen Konflikt, Schrägstrich, vielleicht sogar tatsächlich Handelskrieg. oder Wirtschafts dieser wirtschaftlichen Auseinandung auf jeden Fall noch eine riesengroße Rolle spielen. Also wir haben ja auch schon gesehen, wie unter US-Präsident Trump zuletzt die chinesischen Smartphones Probleme hatten, Software zu nutzen, die aus den USA kommt und wo auch im Raum stand, dass das vollständig verboten würde. Also gerade dieser technologische Aspekt Wird eine riesengroße Rolle spielen. Was ich aber noch zumindest der Vollständigkeit halber einmal dazu sagen möchte: Elon Musk ist natürlich nicht der Einzige, der für China anders spurt als vor anderen. westlichen Staaten. Also zuletzt ging ja auch das Beispiel rum, im November war das, dass Apple die Airdrop-Funktion in China eingeschränkt hat, weil sie genutzt wurde, also das ist die die, was ich jetzt sage, ist eine journalistische Interpretation oder Einordnung, weil die Airdrop-Funktion extrem viel von Demonstrierenden genutzt wurde, um Informationen weiter zu verbreiten, weil sie eben nicht übers Server geht, nicht über das Mobilfunknetz geht, sondern Sondern direkt von Telefon zu Telefon. Und in China, China ist der einzige Markt, in dem du diese Airdrop-Funktion nicht dauerhaft aktiviert lassen kannst. Das lässt sich nicht anders lesen als ein Einknicken vor der chinesischen Regierung am Ende. Ähm, und das ist schon, ähm, ich finde das wahnsinnig beängstigend irgendwie, dass diese, dass der Markt zu groß ist, als dass diese Unternehmen, die doch hierzulande, auch Marketing über Über Nachhaltigkeitsaspekte, über eine Weltoffenheit, über was auch immer kommunizieren, dass sie, sobald der Markt groß genug ist, all diese Aspekte zumindest teilweise vergessen lassen, weil der Markt zu groß ist. Ja. Gute Laune.
14:14 Gavin Karlmeier
Gute Laune. Und ich finde aber wichtig auch immer nochmal den Vergleich, wie sehr hängt man das ihm jetzt hier an, während andere Unternehmen es genauso machen. Aber ich Ja, ich glaube, jemand, der so häufig das Maul so sehr aufreißt, der muss einfach auch damit klarkommen, dass mehr Schlagzeilen ihm gehören, im Guten wie im Schlechten. Da hat er ja auch jahrelang von profitiert. So, noch eine Karte ziehen, bitte.
14:40 Dennis Horn
Dann hier die daneben direkt.
14:41 Gavin Karlmeier
Ach, guck mal, die mag ich, weil. Du musst das Geräusch dazu übrigens machen, sonst glaubt uns jetzt keiner. Ja, oh, die mag ich sehr. Das ist eine neue Karte aus der Kategorie. Aus einem Wort wird eine komplette Schlagzeile. So, da hat jemand vorgeschlagen bei Twitter, und zwar Julium Verdon, wer auch immer das ist, ich habe jetzt nicht in die Kurzbio geguckt. Seiner Meinung nach sollte Elon Musk Twitter nutzen, um die Daten daraus zu ziehen. Und was auch Tesla?
15:25 Dennis Horn
Den Tesla Dojo Supercomputer.
15:27 Gavin Karlmeier
Ja, fürs Training eines Based AI. Large Language Models. Also eines großen Sprachmodells, so wie GPT-3, das ja jetzt mit ChatGPT für viel Furore sorgt. Und ähm, schreibt dann, It's all coming together. So, also, wie wäre es kurz ausgedrückt, ein Chat-GPT-Konkurrenten zu bauen? der dessen Sprachmodell basiert auf dem, was so bei Twitter geschrieben wurde. Also mit all den Inhalten aus Twitter kann man gleich noch Vielleicht ein paar Witze drüber machen. Weil ich glaube, sie liegen so. Und Elon Musk antwortet auf diesen Tweet: Obv. Also, das sind drei Buchstaben. OBV. Obvious soll das wohl heißen. Und schon macht unser Lieblings-Account Twitter Daily News einen Elon Muskerecht zugewandter Account. Aber eine Schlagzeile draus. Elon confirms that he will use Twitter data to build his own ChatGPT. Keine Ahnung, ob es kommt, aber es ist lustig genug, einmal kurz drüber zu sprechen. Was macht so ein Chatbot, der auf Twitter-Daten basiert? Also erstmal, egal was man eingibt, er beleidigt einen erstmal.
16:46 Dennis Horn
Interesting. Ja, oder er beleidigt.
16:48 Gavin Karlmeier
Antwortet interesting.
16:50 Dennis Horn
Ja, oder er wendet so Twitter-Lingo an wie vor fünf, sechs Jahren, weil Twitter noch ein Ding war, so Paul Ripe-Style. Ja, ja, das sehe ich kommen. Ich freue mich drauf.
17:00 Gavin Karlmeier
Also antwortet mit eins Tweet und macht aus jedem vierten Wort ein Hashtag. Ich finde, das wird ein super Sprachmodell. Ist das perfekt?
17:09 Dennis Horn
Man muss das mal so ein bisschen, also man weiß ja nicht so ganz genau, woher die Daten, wenn ich die richtig liege, woher die Daten für Chat-GPT kommen oder die, woher der Text sozusagen die Grundlage kommt, das weiß man ja nicht. Das verrät OpenAI ja nicht.
17:24 Gavin Karlmeier
Aber sagen wir mal so: Bei der Qualität, die da rauskommt, mit Sicherheit nicht aus Twitter.
17:30 Dennis Horn
Also ich weiß es auch nicht, aber ich hätte gedacht, dass das naheliegt, dass auch Twitter hier schon als Grundlage genutzt wird. wird, weil Twitter einen unglaublich großen Bestand hat an Texten, die du auch jeweils im Kontext zum Absender sofort einordnen kannst, wie sie zu verstehen sind. Deswegen hätte ich wetten können, dass Tütter hier sicherlich eine der Rollen spielt. Und es wurde ja auch schon gemutmaßt, dass das einer der Gründe sein könnte, warum der Abi-Zugang eingeschränkt wurde.
17:54 Gavin Karlmeier
Also, du, äh, du machst dich nicht so lustig darüber, wie ich mich lustig mache. Ich höre schon. Also ich kann mir vorstellen, dass das Füttern so eines großen Sprachmodells mit Twitter-Lingu natürlich so ein bisschen die. Sagen wir mal, die Alltagssprachfähigkeit so eines Chatbots unterstützen kann.
18:15 Dennis Horn
Ja.
18:16 Gavin Karlmeier
So wie man miteinander redet. Ich glaube, das findet sich in Twitter ja ganz gut wieder.
18:21 Dennis Horn
Ja, total. Ja, und eben eben durch den Kontext, dass du halt immer einen Absender dazu hast und sofort weißt, okay, wenn das eine politische Kommunikation ist, dann schreib ich. Sie so. Und wenn das ein Account mit sechs Ziffern im Handel ist, dann wird er wahrscheinlich so schreiben. Lässt doch Rückschlüsse darauf zu, wie man sich in welchem Kontext zu formulieren hat, finde ich. Aber ich finde die Forschung aber natürlich auch witzig, ehrlicherweise. Vor allem, wenn du mal bei ChatGPT, und das habe ich ja, also du wahrscheinlich auch, ich mach das ständig. Schreibe einen Tweet über, dann kommt nämlich genau das, was du gesagt hast. Extrem viele Hashtags, extrem low Gags. Also ist es eigentlich genau wie mein Twitter-Account, was da rauskommt.
19:04 Gavin Karlmeier
Genau, genau. So, und aber dann kann man ja sagen, Chat-GPT kriegt das schon gut genug hin, aber Chat-GPT ist ja für Elon Musk eine Woke-AI und er will ja eine Based AI haben. Naja, also ich meine Wenn sein eigenes Statement war, Twitter war über die Jahre viel zu vogue, weil hier total viel gesperrt wurde. Warum soll er das denn damit trainieren? Also, das ist doch alles schon wieder. Ich glaube, das kommt nicht.
19:28 Dennis Horn
Ich habe genau das gleiche gedacht. Und man muss ja auch dazu sagen, also wenn ihr das hier hört, ist ja Freitag, das Ende der Woche. Und innerhalb dieser Woche wollte Elon Musk ja den Quelltext des Algorithmus offenlegen. Ach ja. Und auch ein kleines Update. Auch das ist nicht passiert.
19:43 Gavin Karlmeier
Überraschung, Überraschung. Also ich glaube, im Montag können wir natürlich erst endgültig Bilanz ziehen, so, aber genau, es wurde einfach nicht mehr in den Mund genommen.
19:53 Dennis Horn
Richtig. Und dementsprechend würde ich auch behaupten, dass dieses Opf hier doch mit Vorsicht zu genießen ist.
19:59 Gavin Karlmeier
Ja, Opf. So, was ziehen wir uns noch hier raus?
20:05 Dennis Horn
Ich finde dir so eine Karte mit diesem kleinen Knick da hinten drin, die würde ich gerne nehmen.
20:08 Gavin Karlmeier
Ja, nimm die mal.
20:11 Dennis Horn
Kannst du mich ein bisschen schneller ziehen?
20:13 Gavin Karlmeier
Und lies mal vor.
20:16 Dennis Horn
Wofür steht denn das? Ah. A. Ass. Da steht irgendwas mit McDonalds, aber ich spreche leider kein Spanisch.
20:25 Gavin Karlmeier
Ja, ich auch nicht. Aber ich würde sagen: übersetzt, wenn ich das mal durch mein Deep L in meinem Kopf schicke, heißt es so viel wie McDonalds wirbt wieder auf Twitter. Und zwar nicht weil ich Spanisch verstehe, sondern einfach, weil unter diesem Tweet unten siehst du, dass Promoted steht
20:46 Dennis Horn
Ja, also McDonalds schaltet offenbar wieder Werbung auf Twitter, hier in unserem Beispiel in spanischer Sprache, aber das ist natürlich ein Anfang, vor allem angesichts der Tatsache, dass McDonalds einer der ersten großen Unternehmen war. die gesagt haben, also nee, das stellen wir jetzt erstmal ein, wir lassen das bleiben. Dann haben sie zwischendurch so einen Tweet geschrieben, wo sinngemäß sind schon, habe ich was verpasst. Dann haben alle sich kurz darüber gefreut und darüber gelacht, inzwischen ist McDonalds wieder fleißig am Twittern, fleißig am Werbung schalten. Fleißig am Start am sein.
21:16 Gavin Karlmeier
Ja, dazu passt die Meldung, dass es jetzt so erste Bewertungsunternehmen Gibt die so eine Investmentfirma, die Twitter wieder besser bewerten, weil Werbetreibende zurückkommen auf die Plattformen und die Kosten wieder besser unter Kontrolle geraten. Das passt so ein bisschen zu dem, was wir in dieser Woche ja auch schon besprochen hatten, dass ganz offenbar für Werbetreibende sich Twitter so im Backend wieder besser anfühlt. So, ich würde das unter anderem darauf zurückführen, dass auch nicht mehr so die das ganz volatile Gefühl bei Twitter unterwegs ist. und alles in etwas aus werbetreibenden Sicht in etwas ruhigere Fahrwasser gerät.
21:58 Dennis Horn
Stimme ich zu, es fühlt sich so ein bisschen an, als hätte man die Schraube, die so ein bisschen kaputt war, als hätte man die so seitlich nochmal neu reingeschraubt. Und du weißt irgendwo ist dann noch der alte Kanal der alten Schraube, aber die Fassung hat jetzt eine Form gebaut, in der man die Schraube durchaus hin und her drehen kann, ohne dass alles kaputt geht.
22:18 Gavin Karlmeier
Tolles Bild, aber in dem Bild würde das ja am Ende heißen, dass man die Schraube dann nicht mehr weiter drehen kann. Weil, wenn man jetzt nochmal rangeht, dann ist ganz am ganz Schluss. Weißt du?
22:28 Speaker 4
Ja, ja, man müsste als nächstes mit Dübeln arbeiten. Aber das machen wir nächste Woche. Das machen wir nächste Woche. Schönes Wochenende. Dir auch.