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Folge 99 · 11. April 2023 · 1:33 Std.

Die permanente Gegenwart

mit Dennis Horn

Unser Opus Magnum, aber es gibt viel zu besprechen: Elon Musk hat sich am Wochenende mit dem Newsletterdienst Substack angelegt (mit dem Ergebnis, dass jetzt alles wieder so ist wie vorher), es gibt neue Entwicklungen aus dem Bereich der Haken (mit dem Ergebnis, dass jetzt alles ein bisschen so werden könnte wie früher) und es gibt sehr, sehr, sehr viele Kleinigkeit aus der Rubrik WTF. Alles wie immer also.

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Grüß dich, Gavin. Hallo Dennis. Zurück aus der Osterpause mit Ausgabe 99 von Hakendran, eure Chronisten des Wahnsinns. Und wenn etwas Wahnsinn war, dann ja wohl dieses Wochenende, oder nicht? Ja, man muss so ein bisschen sagen, dass ich während der Osterferien schon immer wieder, also das waren ja jetzt auch nur fünf Tage, also wir haben ja jetzt nicht einen Monat und zwei genommen. Aber ich hatte immer wieder so den Eindruck, wie soll man dem jemals Herr werden? Wir haben das so ein bisschen versucht zu sortieren und vor allem du hast dich ja nochmal durchgequält durch diese komplette Wust. Ich bin da sehr. Sehr beeindruckt jetzt schon. Aber ich habe auch ein bisschen das Gefühl, dass es ein Wochenende, wo irgendwie die ganzen Leute, die mal darauf aufpassen, ob das, was Elon Musk so tut, Ob das so in Ordnung ist, dass die auch frei hatten einfach. Ja, ich glaube auch. Die sind alle nach Donnerstag auch in den Urlaub gefahren und dann ging es so richtig los. Und wenn die Frau sind, kommen die jetzt auch nicht mehr wieder. Ja, exakt so. Und einer davon kommt auch nicht wieder, aber dazu später mehr, tatsächlich. Also, ich hoffe, ihr habt Zeit mitgebracht. Gavin sagt: Naja, vielleicht wird es nicht ganz so schlimm. Aber das werden wir jetzt sehen. Dann starten wir dann starten wir da mal, oder? Ja, du bist angeschnallt, wir starten mit Substack. Und wir starten mit einem Menschen, der Hamish Mackenzie heißt. Das ist einer der Gründer von Substack. Und am Mittwochabend noch, da ging das eigentlich los, nachdem wir unsere letzte Episode aufgenommen hatten, hat Hamish Mackenzie Den folgenden Tweet veröffentlicht. Heute stellen wir Substack Notes vor. Mit Notes können Autoren kurze Beiträge veröffentlichen. Und fast alles empfehlen. Zitate, Links, Bilder und Kommentare. Es kommt bald und wird wie folgt aussehen. Und dann hat er ein Bild dazu angehängt. Das einfach, ich weiß nicht, wie es dir ging, sehr aussieht wie Twitter. Es war also es war noch näher an Twitter als Mastodon oder als. Blue Sky, finde ich, es war komplett das Tutter Rip-Off. Er hat aber dazu schon geschrieben, dass es ja nicht direkt ein Ripoff ist, weil man nicht einfach nur Leuten folgt, sondern man wählt Leute aus, die man unterstützt und dann bekommt man diese Timeline, richtig? Ja, genau. Also man muss dazu wissen, Substack ist ein im Groben gesagt Newsletter-Anbieter, der aber vor allem darauf setzt, dass man Publisher Creator, Newsletter Creator abonnieren kann und dafür dann auch bezahlen kann. Und Hamish Mackenzie hat dazu dann tatsächlich geschrieben: Substack Notes. Sieht vielleicht aus wie die bekannten Social Media Feeds. Der größte Unterschied ist jedoch einer, den ihr nicht sehen könnt. Es basiert auf Abonnements statt auf Werbung. Es ist Social Media mit einer Herztransplantation. Es ist ein Abonnement-Netzwerk, wobei Abonnement hier durchaus monetär auch gemeint ist. Also genau der Punkt, den du gerade gesagt hast. Und also erstmal diese Geschichte an sich. Ja, du hast noch einen Punkt dazu. Ich habe einen Punkt nur und zwar kommen wir gleich auch nochmal ausführlicher zu. Aber so für den Hinterkopf, wir haben schon mal sehr ausführlich hier auch über Substack gesprochen. Und über die Rolle, die Substack so in den letzten Monaten auch für Elon Musk in seiner Kommunikation gespielt hat und die Tatsache, dass ich mal hier die These aufgestellt habe. dass die das Schließen von Revue oder Revue, dem newsletter eigenen Twitter, äh, dem Twitter-eigenen Newsletter-Dienst, dass es durchaus eine Überlegung von Elon Musk sein könnte, das zuzumachen und die Leute aber anderweitig einzusetzen. um eventuell auf Substack zu schielen. Also dass es da durchaus, könnte ich mir vorstellen, eine Überlegung in dieser Mask-eigenen Flottenstrategie gegeben haben könnte, Ich muss das in der Vergangenheit formulieren, die Substack als Teil einer neuen Form der Redefreiheit direkt mit hätte mitdenken können. So, diese These haben wir schon mal aufgestellt. Wir erinnern uns, dass die Autorinnen und Autoren der Twitter-Files auch allesamt Substack-Accounts haben. wir auch deswegen eine gewisse Nähe hergestellt haben. Ich würde jetzt auf die These gehen, das wird so nicht mehr geschehen, wie du es vermutest. Man kann ja die Geschichte auch als dreifachen Angriff auf Twitter sehen, was da jetzt passiert ist. Also einmal, weil es aussieht wie Twitter, dann weil auch diese Creator-Perspektive darin steckt, die Elon Musk ja auch angehen wollten. wollte, wo wobei dieses Versprechen, dass zum Beispiel Twitter die Werbeeinnahmen mit Creatern teilt für Werbungen, die in den Antworten auf ihre Zeit Tweets erscheinen, das wurde bisher auch nicht eingehalten. Und dann gab es ja noch die Idee dieser Twitter-Artikls für Longform-Content innerhalb von Twitter. Und all das sind natürlich Elemente, die Substack da direkt oder indirekt angreift. Ist lustig, dass du dieses Beispiel nochmal rausziehst, weil auch am Wochenende jemand namens Cable genau diesen Tweet nochmal ausgegraben hat, wo Elon Musk am 3. 2. oder 2. 3. 2. 3. geschrieben hat, wir starten heute damit, dass Twitter die Werbeeinnahmen mit den CreatorInnen teilt. die in ihren Threads angezeigt werden. Und Cable hat einfach nur dazu geschrieben, ich hätte es gerne bestätigt, das war zu tausend Prozent eine Lüge, oder? Und äh Und offenbar sieht das Ganze danach aus, dass das immer wieder auch strategische Kommunikationen waren. Also eine Disziplin, die wahrscheinlich niemand so gut beherrscht wie Elon Musk. Dinge in die Welt zu setzen, die aus irgendeinem anderen Grund gerade veröffentlicht werden als der tatsächlich vermittelten Botschaft. Ich finde, dass das eine sehr spannende Beobachtung ist, weil diese Mechanik sich eigentlich immer wieder durchzieht, dass Elon Musk etwas kommuniziert, nicht um etwas zu kommunizieren, sondern um etwas anderes damit auszulösen. Und das war hier wahrscheinlich auch der Fall. Und ich könnte mir sogar vorstellen, auch das ist eine These, dass er eventuell schon davon gehört haben könnte, dass Substack so etwas plant, als er immer mal wieder angefangen hat, in solche Richtungen zu schielen. Reagiert hat er aber wie ein Kind, wie so öfter, nämlich impulsiv. Und schnell. Und es ist dann geschehen, dass erst einmal Substack-Autoren die versucht haben, in ihre Beiträge oder Newsletter einzelne Tweets einzubetten, das nicht mehr tun konnten. Also bei Substack funktioniert das so, dass man einfach einen Link einfügt von einem Tweet zum Beispiel und dann erscheint dieses Embed. Und da kam dann eine Meldung, die sagte, Twitter hätte unerwartet den Zugang zum Einbetten von Tweets in Substack-Beiträge eingeschränkt. Und Substack arbeitet da an einer Lösung. Das waren so die ersten Fehlermeldungen, die es gab. Dann gab es weitere Berichte. Twitter hat da nämlich begonnen, offenbar zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen. Auf Twitter selbst die Bewerbung von Substack-Links und die Sichtbarkeit für Tweets, die Links zu Substack enthalten, einzuschränken. Und wenn man irgendwie neue Tweets schreiben wollte, die direkt auf substack. com verlinkt haben, dann konnte man das zwar tun. Aber man konnte die nicht retweeten oder liken. Das führte dann auch zu einer Fehlermeldung. Da stand dann, einige Aktionen für diesen Tweet wurden von Twitter deaktiviert. Über andere, über die Apps von Twitter, über Tweetek hat das irgendwie funktioniert, aber es schlug dann stillschweigend fehl. Also man hat dann retweetet, hat keine Fehlermeldung bekommen, ist einfach nichts passiert. So. Das ist natürlich, also ich könnte mir vorstellen, dass das so ein Teil dieser Maßnahmen ist, die am Ende so dargestellt werden, als würde man nicht. Wir erinnern uns die Anzahl von Hate Speech dezimieren, sondern tatsächlich nur die Sichtbarkeit von Hate Speech. Und genauso ist das hier auch so eine Maßnahme. Man reduziert nicht die Anzahl der Tweets, in denen der Begriff Substack auftaucht, sondern einfach deren Sichtbarkeit durch wahnsinnig plumpe, freche Maßnahmen, die auch überhaupt nicht vereinbar sind mit dieser kommunizierten Redefreiheit, von der Elon Musk eigentlich immer wieder behauptet hat, er sei der einzige Hüter derselben. Ja, ja. Stellungnahme Substack dann auch Diese abrupte Änderung sei, eine Erinnerung daran war, warum Autoren ein Modell verdienen, das ihnen die Verantwortung überträgt. Dass großartige Arbeit mit Geld belohnt und dass die Presse und Meinungsfreiheit schützt. Ihr Lebensunterhalt sollte nicht an Plattformen gebunden sein, bei denen sie nicht die Verantwortung für die Beziehung zu ihrem Publikum tragen und bei denen sich die Regeln aus einer Laune heraus ändern können. So. Und es war dann noch nicht Schluss mit dem Ändern der Regeln. Man muss dazu sagen, dass man zu diesem Zeitpunkt ja eventuell noch den Eindruck hätte haben können, wenn man, ich sag mal, auf beiden Augen eingeschränkte Sehfähigkeit hat, dass man sich denkt, naja gut, wenn ich ein Instagram-Bild bei Twitter like, dann wird das ja auch nicht so richtig ausgerollt. Naja, die Plattformen, die stehen halt sich nicht, sind nicht sie sind sich nicht frühenander und so. Also man konnte das vielleicht sogar noch ein Stück weit rechtfertigen, wenn man, wie gesagt. das nicht bis zu Ende gedacht hat. Bis hierhin. Ja, bis hierhin, das ist ein ganz interessanter Punkt. Da würde ich gleich auch nochmal drauf zurückkommen. Aber ein dritter Punkt, den Twitter dann noch aufgefahren hat. Wenn du auf einen Tweet antworten wolltest, in dem ein Substack-Link enthalten ist, dann führte das zu noch einer anderen Fehlermeldung, die lautete einfach: etwas ist schiefgelaufen, aber keine Sorge, wir versuchen es noch einmal. Und es gab dann ein paar neue Tweets, die auf Substack Beiträge verlinkt haben, die diesen Fehler wohl nicht angezeigt haben, aber Da haben die Autoren dann offenbar versucht, oder die Twitterer dieses Problem zu umgehen, indem sie so Link kürzer wieder genutzt haben wie früher. um dann die Substack. com-URL zu verschweigen und die Sperre so zu umgehen. Und dann später sind sogar alle möglichen Links, wenn man draufgeklickt hat, Die zu Substack führten, von Twitter als unsicher markiert worden. Und ich würde jetzt gerne auf diesen Punkt mal zurückkommen, den du gerade genannt hast, also das erinnert an diesen Tag Mitte Dezember. Als Twitter mal so kurzartig, das war ja bei mir dann auch, wo ich gesagt habe: jetzt ist Schluss. Ja. Ich gehe, links blockiert hat zu Instagram, Facebook, Mastodon, also zu allen möglichen Konkurrenten hat das dann wieder aufgehoben, aber vorher hatte er ja getwittert: Twitter sollte einfach zu benutzen sein, aber keine unbeimherzige kostenlose Werbung für Konkurrenten. Machen. Kein traditioneller Verlag erlaubt das und Twitter wird es auch nicht tun. Das war das Statement von Elon Musk dazu. Und ähm Wir haben ja auch geschrieben, so übers Wochenende, du hast auch gesagt, das hatte ich, also diese Substack-Nummer, irgendwie auch mit Erinnerung an diesen Tag Mitte Dezember, irgendwie nicht überrascht. Du konntest das Level an Aufregung nicht so recht nachvollziehen. Ja, so ging es mir tatsächlich. Also kommst du noch zu deinem eine Sache mit diesen Suchen, die hat mich dann tatsächlich so ein bisschen irritiert. Dann komme ich auf deine Frage noch. Weil es war ja zwischenzeitlich sogar so, dass du auch nicht nach Substack suchen konntest, weil der Suchbegriff automatisch durch den Begriff Newsletter ersetzt wurde. Was völlig irre war, ja. Ja, genau, was völlig irre ist, weil es dazu geführt hat, dass alle die Substack mit dem Begriff Newsletter erklärt haben, In der Suche nach Substack trotzdem zu Substack gekommen sind, weil ja der Begriff Newsletter darin aufgetaucht ist. Also eine wahnsinnig unkluge Variante. Und tatsächlich ging es mir aber so, dass ich dachte, tja nun, das ist so Das ist genau diese pubertäre Willkür, mit der dieses Unternehmen jetzt geleitet wird, an die ich mich vielleicht auch einfach ein bisschen gewöhnt habe, ich glaube. Vielleicht hat mich diese Aufregung nicht erreicht, weil ich total abgestumpft bin. Das möchte ich nicht ausschließen. Aber ich hatte so ein bisschen, wie gesagt, das Gefühl, dass ich dachte, ja, was. Worüber wundern wir uns gerade hier? . . Darüber, dass Elon Musk sich benimmt wie ein Autokrat, das ist nicht so richtig neu. Das sich benimmt wie ein Pubertierender, ist auch nicht so richtig neu. Ich fand das so leider nicht überraschend, aber unverschämt, um es diplomatisch auszudrücken. Die Frage ist, ob wir da langsam an so Effekte kommen, die du dann damit auch spürst und die bei dir ankommen, dass sich da Dinge normalisieren und man sich dann über bestimmte Dinge am Ende nicht mehr auf Und die Frage, die ich dann stellen würde, ist: Dürfen wir das tun? Ja, verstehe ich. Weißt du, was ich meine? Ja. Habe ich gleich noch so ein anderes Beispiel für, aber es, also nur um das jetzt nochmal kurz zu Ende zu erzählen, das ist ja nicht dabei geblieben. Also wenn jemand Tweets von Substack retweetet hat, kommentierte Retweets. Dann konnte man auch darauf nicht reagieren. Dann sind auch Links blockiert worden, nicht nur zu domainsubstack. com Sondern offenbar auch zu allen möglichen URLs, in denen der Begriff Substack irgendwo auftauchte. Das hat Taylor Lawrence geschrieben, Reporterin für die Washington Post. Die hat in einem ihrer Artikel über Substack berichtet. Und auch diese Story ist ihr in der Suche von Twitter komplett verborgen worden. Das heißt, das hatte auch einen massiven Kollateralschaden und den muss man, glaube ich, auch einberechnen. Dann Henrik Wieduwild hat geschrieben, er hat versucht, einen Screenshot über wie er dann schrieb, jenes Konkurrenzunternehmen zu posten, weil er sich nicht getraut hat, den Begriff Substack zu nutzen. Allein das schon. Das geht nicht. Das ist nicht normal. Das darf nicht sein. Und selbst dieses Posten des Screenshots War nicht möglich. Und auch wenn man dann solche Screenshots irgendwie retweetet hat, das hat sich dann immer weiter so fortgezogen. Und Twitter hat nicht erlaubt, diese Nachrichten dann irgendwie zu beantworten, zu liken, zu retweeten. Also auch nicht übrigens, damit diese Nachrichten in den Substack nochmal Die Strategie von Elon Musk infrage stellt. Ja, also Substack selbst hat diese Stellungnahme, die ich eben vorgelesen habe, getwittert, und auch über die konnte dann nicht mehr debattiert werden. Das heißt. Elon Musk schränkt nicht nur die Rede und Meinungsfreiheit ein, sondern auch die Diskussion über seine Strategie. Und das ist natürlich völlig, völlig, völliger Irrsinn. Ja, das ist kompletter Irrsinn, weil das jetzt genau zeigt Warum so ein Unternehmen nicht in der Hand einer Person liegen, also mal wieder zeigt. Weil diese eine Person sich jetzt benimmt, als wäre sie hier der Gastgeber, der Hausherr und die kann sich benehmen, wie sie möchte. Und das ist völlig indiskutabel für eine Plattform, auf der Diskussion stattfinden soll, auf der Meinungsaustausch stattfinden soll. Also absolut indiskutabel. Und führt mich aber zu dem Schluss, und das ist so eine, ich glaube immer nettes modernen, quite quitting, ich bin an dem Punkt, ich kann Twitter nur noch ironisch verwenden, weil ich genau weiß, ich kann der Plattform. . Es gibt keinen Punkt mehr, wo ich ihr vertrauen kann. Weißt du, es gibt, ich kann keine DMs schicken an Personen, wo ich weiß, das könnte ein Problem sein, wenn ich dieser Person eine DM schicke, sondern ich muss einen anderen Kanal suchen. Ich kann kommen wir gleich auch noch zu, ich kann nichts in Circles schreiben, ich kann eigentlich überhaupt nichts mehr tun, was ich nicht auch öffentlich mit einem Megafon auf einem Marktplatz schreien würde, um dieses alte Bild mal wieder rauszukommen. Es ist eh eine gute Regel für Social Media, aber natürlich möchte man der Plattform eigentlich vertrauen, dass deren Mechanismen auch Äußerungen in einem geschützteren Raum tätigen zu können, auch funktionieren. Naja, zumindest eine Plattform, die das eigentlich gerne wäre. Eine Plattform, die mehr wäre als einfach nur der Marktplatz, auf dem eh alles so geheim ist wie auf einer Postkarte. Eine Plattform, die das gerne wäre, die Direktnachrichten anbietet, die Circles anbietet, die ja ganz viele dieser Mechanismen anbietet, die ja eigentlich so vertrauensvoll erscheinen sollen. Die muss auch dieses Vertrauen irgendwie anbieten. Und wenn sie das nicht anbieten kann, dann funktioniert keine dieser Features für mich auf einem Vertrauenslevel. Egal, ob sie technisch gehen oder nicht. Und ich bin jetzt an dem Punkt, dass ich halt sagen kann, alles, was ich da veröffentliche, ist halt nur so, es ist halt wie ein Kaugummi am Bahnsteig, einfach raus und ist egal. Hendrik, wie du willd noch einmal twittert Musks komplette Eskalation in Sachen potenzieller Konkurrenz. Er ist jederzeit bereit. technisch in die Kommunikation einzugreifen, um sich und seinen Interessen zu nützen. Zugleich würde er ein Bußgeld wegen Wettbewerbsbeschränkungen kaum überstehen. Exakt so ist es und dazu gleich auch nochmal Ein bisschen mehr. Wir bleiben noch ein bisschen bei Substack. Ja klar, ich habe noch eine Frage mit dem Punkt. Wie, also Musk verhält sich hier wie jemand, der gerade aufgehört hat, zu rauchen. Und ich frage mich, woher kommt diese extrem kurze Zinsschnur? Also dieser extreme Druck, also diese ganze Coolness, die er ja immer ausstrahlt, die hält ja immer nur so lange stand, wie es tatsächlich irgendwo mal einen Punkt gibt, wo er einer Competition, in einer Competition bestehen müsste. Also in einem Wettbewerb. Das tut er ja nicht. Also es gibt ja keinen Punkt, wo er sich wirklich auf einen Wettbewerb einlässt, weil selbst wenn irgendein Mitbewerber, der ihm zu gefährlich zu werden scheint. . Irgendetwas tut, was ihm nicht gefällt, reagiert er so. Und bei Substack ist ganz offensichtlich, dass Substack für ihn ein viel stärkerer Konkurrent ist als Meta, als Mastodon, als was auch immer, weil Substack schon immer auch eine Fläche für Leute war. die, ich sage, ich formuliere das jetzt auch mal sehr diplomatisch, die auch Meinungen vertritt, die in den Mainstream-Medien so nicht stattfinden. Und das ist, glaube ich, genau das, was er mit Twitter ja gerne machen möchte, wo er Twitter gerne hätte. Und ich glaube, dass er da ein Riesenproblem drin sieht, dass Substack so einen Move macht. Viel mehr, als wenn Instagram so es tut. Ja, also ich finde das interessant. Ich würde mal die These aufstellen, dass das von der Definition des Begriffs Coolness abhängt. Also vielleicht gibt es Menschen und er gehört dazu, die diesen Move für besonders cool halten, weil er sagt, ja, gut, dann lass sie halt, dann schwärmen wir es jetzt. Ciao. So, weißt du, was ich meine? Also, wir setzen Coolness mit Weitsichtigkeit gleich und mit einem gewissen Gleichmut. Den man da vielleicht auch haben könnte, Gelassenheit, ne? Und ja, die, die ja vielleicht in so einer strategischen Position, in der er ist, mit einer gewissen Weitsichtigkeit ja einhergehen kann. So, und vielleicht besteht sein Geschäftsgebaren aus einer anderen Definition von Coolness. Abgebrühtheit Schneller Entscheidungen, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Weißt du, was ich meine? Ja, klar, ich weiß total, was du meinst. Ich glaube, dass er trotzdem hier einen Also, dass er trotzdem sich hier persönlich angegriffen sieht, das würde ich ihm hier schon unterstellen in seinen Verhaltensweisen. Vielleicht geben uns die weiteren Schritte in diesem ganzen Substack Noch ein paar Indizien mit. Jetzt nämlich Cameo-Auftritt Matt Taibi. Ihr erinnert euch vielleicht an diesen Namen? Metabi war einer der Autoren der Twitter-Files und ich lese mal Tweets von ihm vor, die er jetzt übers Wochenende gepostet hat. Ich habe heute früh erfahren, dass Substack-Links auf dieser Plattform blockiert werden. Als ich nach dem Grund fragte, wurde mir gesagt, es sei ein Streit um die neue Substack-Notes-Plattform. Da das Teilen von Links zu meinen Artikeln einer der Hauptgründe dafür ist, dass ich auf diese Plattform komme, damit meint der Twitter, war ich alarmiert und fragte, was los sei. Ich hatte die Möglichkeit, stattdessen Artikel auf Twitter zu posten. Ich bleibe natürlich bei Substack und werde nächste Woche zu Substack Notes wechseln. Und dann wird ihm noch das Zitat zugeschrieben: die Entscheidung wird mit Konsequenzen verbunden sein, wenn es um zukünftige Twitter-Files geht. Aha. Das ist der Königsmord. Ja, das ist der Königsmord, einer der zentralen Protagonisten in Sachen Twitter-Files, die von Elon Musk allerlei Firmeninterner zugespielt bekommen haben und die veröffentlicht haben, der selbst auch Substack-Autor ist, ist hier nicht zufrieden mit diesem Move von Twitter und bricht mit Elon Musk. So Ja, das Scheidungskind hat sich für ein Elternteil entschieden. Und das aber sehr, glaube ich, mit einem sehr kühlen Kopf und auf Grundlage sehr Klug gewählte Argumente. Also, dass er nicht sagt, ich setze hier weiter auf Twitter, spricht ja eine sehr deutliche Sprache. Er hätte ja auch sagen können. Ich glaube daran, dass die dass das Revenue Sharing von Twitter für mich eine ähnliche Einnahmequelle sein kann, wie das, was ich bei Substack verdiene. Er hätte sagen können, das, was Twitter mir hier an Vertrauen geschenkt hat, das weiß ich nun zu schätzen. All das hat er ja nicht getan und dass er das nicht getan hat, spricht eine sehr deutliche Sprache, wie ich finde. Für jemanden, der Elon Musk ja sehr nah gestanden hat, offenbar. Tut es. Elon Musk folgt Matt Tabi jetzt auch nicht mehr auf Twitter. Und Tabis Tweets waren auch nicht mehr auffindbar, eine Zeit lang. Also, mh. Ein nicht ganz so überraschendes Phänomen. Auch seine sind dann irgendwie, ja, was ist das? Shadowgeband, nicht wahr? Ja, so ist es. Und ein Account, über den wir wahrscheinlich heute vielleicht nochmal ein bisschen sprechen müssen, Twitter Daily News, ein Account, der anfangs mal sehr sachlich aufgezeichnet hat, was so um den, um die Übernahme durch Elon Musk bei Twitter passiert. und inzwischen eigentlich sehr eng im eigenen Twitter-Universum verzahnt ist, würde ich sagen, also ist ein Musk-Fanboy-Account geworden. hat das Ganze einen Bug genannt und kurz vor Beginn dieser Aufzeichnung hier hat er gesagt, dieser Bug ist nun behoben. Ich bin mir wirklich nicht ganz sicher, ob das eine Formulierung ist, die man aufrechterhalten kann. Ja. Met Tabi übrigens, nicht, dass wir plötzlich Fans von ihm werden, er hat ein interessantes Interview gegeben auf MSNBC. Indem der Moderator Ihnen zu den Twitter-Files auseinandernimmt, Fehler darin aufdeckt und Metal B nicht wirklich gut aussieht. Das ist etwas, was wir heute. In der Breite rauslassen. Wir haben eh schon nicht so viel Zeit für die Themen, aber vielleicht nochmal empfehlenswert, wenn ihr da noch ein bisschen mehr ins Rabbit Hole Twitter-Files versinken möchtet. So, jetzt ähm Haben wir aber immer noch nicht die offizielle Reaktion von Elon Musk. Und die folgte dann in Form eines Tweets. Elon Musk schreibt: 1. Substack-Links wurden nie gesperrt. Die Aussage von Matt ist falsch. Zweitens, Substack hat versucht, einen großen Teil der Twitter-Datenbank herunterzuladen, um seinen Twitter-Klon zu starten. Also ist seine IP-Adresse offensichtlich nicht vertrauenswürdig. Und drittens, es hat sich herausgestellt, dass Matt ein Mitarbeiter von Substack ist. Schreckstrich-wahr. Yeah. If Vielleicht gehen wir direkt darauf, wie darauf der Subsex-CEO geantwortet hat. Das ist eigentlich die schönste Antwort, die wir selber hätten gar nicht geben können darauf. Ja, soll ich vorlesen? Bitte. Chris Best, heißt er. Seine Antwort: nichts davon ist wahr. Erstens, Substack-Links sind auf Twitter offensichtlich stark gedrosselt worden. Jeder, der das Produkt benutzt, kann das sehen. Und er hat natürlich völlig recht damit. Wir haben es ja gerade exakt so beschrieben. Da müssen wir keine Fragen stellen. Also das ist so. Zweitens, wir haben die Twitter-API jahrelang genutzt, um Autoren zu helfen. Wir sind der Meinung, dass wir die Bedingungen einhalten, aber wenn Sie irgendwelche spezifischen Bedenken haben. Würden wir das gerne wissen. Wir sind gerne bereit, alle Probleme zu lösen. Ich muss dazu sagen, ganz kurz, man konnte sich ganz lange, wenn du dich bei Substack registriert hast, mit Twitter anmelden dort. Und dann konntest du quasi das verknüpfen mit deinen FollowerInnen und andere, die dasselbe getan haben, konnten dann halt sehen, wer da noch angemeldet ist bei SubStack. den man von Twitter kennt oder die man von Twitter kennt und sich darüber miteinander vernetzen. Das war das Feature, das es gab und das man von Millionen anderen Apps auch kennt. Mhm. So und drittens, MattTybe ist kein Angestellter von SubStack und war es auch nie. Er schreibt ein Substack und wird direkt Von seinen Lesern bezahlt. Es ist bezeichnend, dass Autoren, die Geld verdienen, ein so seltsames Konzept zu sein scheinen. Und dann schreibt er: Das ist sehr frustrierend. Es ist eine Sache, sich mit Substack anzulegen, aber an ganz andere Autoren auf diese Weise zu behandeln. Und das stellte sich dann direkt vor Metal B vor den. Das ist so geil. Ja. Ich finde das Kompt Tatsächlich interessant, weil nach diesem Gedanken wären ja alle Creator, die Elon Musk doch angeblich an den Werbeeinnahmen beteiligen möchte. Wären die doch auch Twitter angestellt, dann stellt er ja wieder ein paar Leute ein bald. Oder? Schon nach der Logik, ja. Oder er hat es nie vor, tatsächlich ein bisschen Geld dafür zu geben. Das wäre ja eine Überraschung. Das wäre ja eine Überraschung. So, und wie endet die Geschichte? Plötzlich funktioniert das alles wieder. Also, Twitter erlaubt die Links plötzlich wieder. Alles geht wieder seinen Weg. Und in einem sehr überraschenden Move kann Substack plötzlich weiterhin auf die API von Twitter zugreifen. Was dazu führt, dass jetzt Twitter-Nutzer problemlos zu Substack Notes migrieren können. Ist das wieder so eine Geschichte, wo der Jurist angerufen hat und gesagt hat, also Elon, wir müssen denen was anbieten, sonst haben wir jetzt ein Problem. Möglicherweise, oder? Also ich kann mir das nicht anders erklären. Wie kann das passieren? Was? Was? Das ist eine Geschichte, die kriegt man nicht zusammen. Also ich hatte auch ein bisschen Angst davor, sie hier aufzuarbeiten, weil die in seiner Gänze, also wenn wir, wenn diese Folge, wenn ihr die heute nicht hört, dann werdet ihr auch morgen keinen Unterschied feststellen zu vorher. Also, wer einfach Ostern gefeiert hat, für den ist nichts passiert. So, genau. Außer dass es bald noch ein weiteres Twitter gibt. Es ist so ein bisschen wie bei den Simpsons, wo jede Folge eigentlich immer wieder vom gleichen Status Quo ausgeht. Egal was passiert, alles was passiert, ist beim nächsten Mal wieder zurückgesetzt. Und so fühlt sich das jetzt auch an. Ja, André Bosse hat das in seinem Buch über die drei Fragezeichen mal die permanente Gegenwart genannt. Oh, sehr gut. Ist gut, oder? Ja, das gefällt mir gut. So, 29 Minuten um. Wir sind mit dem ersten Thema für heute durch. Oh Mann. Ich hoffe, der frühstück. Also bei uns muss das nicht leidtun. Elon Musk muss das leidtun und Chris Best und und Und all denen, also uns doch nicht. Chris Best kann nichts dafür. Wir sind hier nur in der Chronistenpflicht. So. Zweites Thema für heute: Twitter, Blue. Auch nochmal eine breitere Angelegenheit. Twitter hat angekündigt ab dem 1. April, jetzt, ich meine, wenn ihr das hört, ist der 11. April, ist es wenig passiert, seitdem. Die alten blauen Häkchen zu entfernen. Hat aber viele Nutzerinnen und Nutzer mit dieser Drohung nicht überzeugt. Abonnenten von Twitter Blue zu werden. Da gibt es jetzt Zahlen, dass sich bis vergangene Woche nur gut 12. 000 umgemeldet hätten, sozusagen von Gut über 400. 000 verifizierten Twitter-Nutzerinnen und Nutzern. Und bei denen wiederum ist dann die Frage, ob sie überhaupt bleiben. Denn es gibt nach wie vor NutzerInnen, die berichten, dass sie für Twitter Blue bezahlt haben, dann gekündigt haben. Und sie haben den blauen Haken trotzdem behalten, noch Wochen nach Ablauf ihres Abonnements. Und man könnte jetzt sagen, ist doch ein guter Deal, irgendwie einmal die 8 Euro raushauen oder 11 Euro, je nachdem, und dann behält man das noch eine Weile. Aber das ist durchaus mit Ärger verbunden. NBC News hat mit Twitter Blue-Nutzern gesprochen. Die beschreiben, dass sie von ihrer, ähm NBC News sagt, fortgesetzten Verifizierung frustriert sind und tagelange Überprüfungen über sich ergehen lassen müssen, wenn sie das Profilbild ändern oder Ihren Namen, der angezeigt wird. Und obwohl sie immer noch verifiziert sind, haben sie gleichzeitig aber keinen Zugriff mehr auf eine Schaltfläche, um Tweets zu bearbeiten oder lange Tweets posten zu können. Also so die anderen Funktionen, die sind dann weg, ja nur der Haken ist noch da. Ja, genau, und jetzt ist es ja so, dass wir schon darüber gesprochen haben, dass du dass die Verifikation in einer eigenen Tabelle drinsteht, bei der auch EntwicklerInnen von Twitter sagen, also dass das überhaupt funktioniert, wundert uns alle. Es ist wie mit viel Gaffertape zusammengeklebt. Und wahnsinnig umständlich, da Leute wieder rauszukriegen. Das ist nicht darauf angelegt, dass Leute entverifiziert werden. Das könnte der eine Grund sein. Ich glaube, dass das gar keine, dass das Absicht ist. Ich glaube, dass es kein Fehler ist. Weil jeder, der Twitter Blue abonniert, wird natürlich selber zum Testimonial für Twitter Blue. Also in dem Moment, wo du Twitter Blue Abschließend machst du Werbung, dass du Twitter Blue hast. Also, welchen Effekt hat Twitter denn davon, es dir wieder wegzunehmen und damit vielleicht sogar noch die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass Menschen wie ich, die jetzt unterwegs sind, dich dann mit Twitter Blue nicht mehr wahrnehmen oder dir über den Weg laufen und denken, der hat einen blauen Haken, den will ich auch. Aber weißt du, was dagegen sprechen würde? Dass das Ändern von Prof. viel Bild. Also das ist ein interessanter Gedanke, weil mein erster war auch, okay, die neuen blauen Häkchen werden die jetzt auch einfach in dieser alten Excel-Liste gepflegt. Das war ja mal unser Vergleich, den wir hier angestellt haben. So, aber wenn jetzt Twitter diese blauen Häkchen in diesen Profilen lässt. Einfach um Werbung für dieses Abo-Modell zu machen. Das ist ja im Grunde das, was du gerade umschreibst. Warum machen sie sich da dann die Mühe, noch tagelang irgendwie Profilbildwechsel und so weiter zu überprüfen? Das kann ja dann nur sein, um nach außen den Eindruck aufrechtzuerhalten, dass die Twitter Blue verifizierten Konten alle sauber sind und da kein Schindlu damit getrieben wird, oder? Ja, wobei wir bisher auch nicht, also mir ist kein Fall untergekommen, wo jemand durch ein falsches Profilbild sein Häkchen verloren hätte. Wir wissen nicht, was diese paar Tage tatsächlich ausmacht, ob das nicht eine völlig willkürliche Zeit ist, die einfach nur eine Art Schutzfrist ist. Da haben wir auch mal darüber gesprochen, ob das so ein Automatismus ist, der da einfach greift. Also vielleicht wird hier so ein bisschen Fake It Till You Make It mäßig. Du musst dann vier Tage warten, weil dann eine vermeintliche Überprüfung läuft. Niemand guckt sich das an, danach wird es dann freigeben. Eingeschaltet, automatisiert natürlich. Das würde mich alles nicht wundern, weil wir wissen, da sind auch kaum noch Leute, die eigentlich dort arbeiten. Und wenn wir mal ehrlich sind, selbst diese 12. 000 Leute, die in der letzten Woche Tüter Blue abgeschlossen haben, wenn die jetzt alle dreimal pro Woche ihr Profilbild ändern, Dann wären alle Leute beschäftigt, die bei Twitter arbeiten. Ja, absolut. Und das wäre die dritte mögliche Erklärung. Die dritte mögliche Erklärung ist, dass hier einfach die Moderationsteams Also die eine Person im Hausmeisterbüro auf das Häkchen klickt oder nicht, überfordert sind. Es gibt ja auch niemanden, um das noch kurz, also es gibt doch auch bisher ist uns niemand untergekommen, der 8 Euro oder wie es inzwischen in Deutschland übrigens richtig ja auch angezeigt wird, weiß ich gar nicht, ob wir da schon drüber gesprochen haben, 9,52 Euro im Monat zahlt. Die Mehrwertsteuer wird jetzt ausgewiesen. Wäre das, es ist mir noch niemand untergekommen, der das bezahlt, aber kein Häkchen bekommen hat, weil irgendwelche Mechanismen festgestellt hätten, der ist alles nicht würdig, der ist nicht verifizierbar oder so. Da gibt es keine Geschichte bislang. Das müsste es doch theoretisch geben. Das ist so großartig. Also für diese Nutzerinnen und Nutzer, die mit NBC News. gesprochen haben. Die haben alle gesagt, diese Störung von Twitter Blue sah eigentlich ein normaler Vorgang, seit Mask die Saate übernommen hat. Viele haben gesagt, sie würden die Plattform unter Mask einfach als störungsanfälliger und weniger zuverlässig empfinden und mit Twitter Blue sah das nicht anders. Und dann haben sie aber das Problem mit diesem Profilbild- oder Anzeigenamenänderungen. Es ist ja interessant, dass man im Grunde Geld dafür ausgegeben hat, einen noch kaputteren Dienst zu haben. So. Also. Ja, das stimmt. Es ist aber auch, ist mir gerade erst auch aufgefallen, dass wenn tatsächlich, also das jetzige Personenmodell, Belegschaftsmodell von Twitter, ist ja gar nicht darauf ausgelegt, dass alle Leute Twitter Blue abschließen. Man könnte dem gar nicht nachkommen. Das ist wie wenn du so zwei Briefträger bist, du bist die Post, du hast zwei Briefträger in Deutschland und wirbst aber bundesweit dafür, dass die Leute Briefe verschicken sollen. Und weil du davon ausgehst, es macht ja eh keiner. Und wenn es aber alle machen würden, wird das System zusammenbrechen. Ja, also dann müssten plötzlich Leute eingestellt werden. Aber das wäre dann zu spät, ne? Also solange rumpelt es erstmal. Und auf die Toll, weil du musst ja mal gegenrechnen, was diese 8 Dollar im Monat, damit du die wieder drin hast, wie viele, also da müssen ja erstmal sehr viele Leute das Modell abgeschlossen haben, damit du eine Moderationskraft bezahlt hast. Die dann aber gar nicht so viel Zeit hat, um all diese Leute zu prüfen. Was passiert in derselben Zeit mit den alten Blauen Haken. Kommt da endlich mal was in Gang? Ich habe es eben gesagt, 1. April, da sollte es losgehen. Es ist nicht viel passiert, seitdem sind ein paar blaue Häkchen verschwunden. vom Tatort, das hatte ich schon erzählt, und Gary Lineker jetzt auch. Und die New York Times. Und die New York Times. So und äh, der also der Verified Account, at Verified, das war bisher einer, mit dem viele Nutzerinnen und Nutzer bei Twitter gar nicht in Berührung gekommen sind, aber alle, die mal verifiziert wurden. Das ist nämlich ein offizieller Account von Twitter, der allen verifizierten Nutzerinnen und Nutzern gefolgt ist. Bis zur Einführung von Twitter Blue. Und der hat am Donnerstagnachmittag mit einer, den Begriff fand ich schön, weiß ich schon gar nicht mehr, welcher Artikel, wo der mit untergekommen ist, mit einer Massenentfollowung. So, und also um Was auch immer das heißen mag, da wurde dann gemutmaßt, jetzt geht's also los. Das habe ich sehr häufig in diesem Zusammenhang gesehen, aber. Ich habe keine Ahnung, was das wirklich am Ende bedeutet. Vielleicht hat man auch nur gesagt, der ist nicht mehr wichtig. Geht mal auf Null damit, das setzt nochmal ein schönes Zeichen. Und es ist ja viel, was Elon Musk macht, ist ja Zeichenpolitik. Ja, so ist es. Ich fand das auch spannend, weil man konnte dabei zusehen, wie von diesen, ich weiß gar nicht, wie viele, es waren mehrere hunderttausend Accounts auf jeden Fall, die Zahl immer kleiner wurde. Mad Navera, den wir hier auch schon öfter genannt haben, hat live mitgetwittert und darauf gewartet, wann er endlich dran ist. Das war ganz schön zu sehen. Und ich hatte ja die These intern in meinem Kopf, ich weiß nicht, ob ich die je ausgesprochen habe, dass das der Mechanismus war, um zu prüfen, ob jemand Legacy verified ist, ob dieser Account einem folgt. Weil das wäre ein wahnsinnig einfacher Mechanismus, aber auch da müssen wir sagen, das ist es auch nicht. Okay. Ich habe immer gedacht, das wäre so deckungsgleich, wirklich. Ja, genau. Ja, jetzt, also meine Lieblingsgeschichte rund um Twitter Blue, so übers Wochenende, sind die Affiliate Badges. Also, das sind, um es nochmal kurz zu erklären. Wenn man einer Organisation angehört, dann wird rechts neben dem blauen Häkchen noch in kleinen. Das Profilbild dieser Organisation angezeigt. Ford hat die jetzt zum Beispiel ausgerollt, auch ein paar andere Unternehmen. Und Affiliate Badges heißt dann irgendwie der CEO von Ford, wenn der jetzt twittert, weiß ich nicht, ob er es tut. Dann hat er ein blaues Häkchen und rechts daneben noch das Ford-Symbol, das auf den offiziellen Account führt, wo Ford dann ein goldenes Häkchen hat und man dann sichergehen kann, dass das auch wirklich Ford ist. So. Und Elon Musk sagt, fast alle großen Organisationen seien dabei, Affiliate Badges einzuführen. Naja, so. Man muss sich auch nicht prüfen, diese Aussage. Kann man, lässt sich nicht prüfen. Sogar Barack Obama hat jetzt eine eigene, die dann zum offiziellen Account seines Büros führt. Und da kam der fantastische Tweet von Elon Musk: Diese affiliate Badges seien großartig, um das Risiko von Fake-Identitäten zu senken. Und da sage ich doch herzlichen Glückwunsch. Elon Musk hat die Verifizierung neu eingeführt. So wie sie ursprünglich mal gedacht war. Nur nicht mehr für alles zu haben, sondern nur für Angehörige von Organisationen. Aber jetzt sind wir wirklich überzeugt davon, es ist seine eigene Idee, die er hier ausgepackt hat. Ja, also er versucht das, glaube ich, jetzt so umzumodeln. dass echte Verifikation nur noch dann möglich ist, wenn man an einen goldenen Haken-Alf-Account drangehangen ist sozusagen. Also wenn jetzt der Ford-Mitarbeiter, der einen Twitter-Account hat, von Ford die Verifikation bekommt, dann kommt dieser Mitarbeiter den blauen Haken und daneben das kleine Ford-Symbol und Ford darüber hat eben den goldenen Haken. Und er dreht es jetzt so, dass das die echte Verifikation ist. Und man kann das natürlich unter wirtschaftlichen Aspekten schon verstehen, warum er das so dreht, weil klar, die Verifikation kostet 1000 Dollar im Monat. Plus 50 Dollar für jeden verbundenen Account, das ist also extrem teuer. Ich wage nur zu bezweifeln, dass das Büro von Barack Obama das gezahlt hat. Ich glaube, dass die auch hier widerwillens zu Werbeträgern werden. Und dann bist du tatsächlich, also wenn das der Fall sein sollte, dass sie das nicht zahlen, dann sind wir tatsächlich in dem Punkt, dass es auch völlig undurchsichtig ist, wer verifiziert es und wer nicht. Und dann ist genau das Problem, das Elon Musk eigentlich in seinem Narrativ auflösen wollte, nämlich, das ist korrupt, dieses System der Verifikation, und alle sollen gleich sein und jeder soll die Möglichkeit haben. diesen Haken zu bekommen, ergibt gar keinen Sinn mehr. Vor allem, weil wenn du bei Barack Obama auf den blauen Haken klickst, dann steht da auch nicht der Satz, der bei allen anderen steht, sondern dort steht der Satz Dieser Account ist verifiziert, weil es sich um einen verbundenen Account von The Obama Office auf Twitter handelt. Also nicht mal mehr dort sind alle gleich. Und jetzt sind wir genau an dem Punkt, wo Elon Musk angefangen hat, Dinge zu ändern, weil sie ihm nicht gefallen haben. Also ich ist wahnsinnig, ehrlich. Und wenn er jetzt diese goldenen Häkchen ja auch so ein bisschen nach Gutdünken verkauft Oder verteilt, weil ja viele das Geld nicht ausgeben wollen. Dann gab es ja diese Aktion für die größten Werbekunden, dass die das goldene Häkchen kostenlos bekommen. Ja, auch hier und da wird doch nochmal irgendwie was rausgegeben, dann ist das ja genau die Willkür der goldenen Häkchenvergabe und damit in der Konsequenz auch dieser neuen blauen Häkchen mit Affiliate Badge. Die er fürs alte Twitter angeprangert hat. Es ist doch toll, dass er immer wieder diesen Kreis läuft, um am Ende dort auszukommen, wo vorher alles schon war. Das haben wir in Folge 2, haben wir schon verd Verdächtigt, dass das passieren wird. Dass er immer wieder an einem Punkt enden wird, der genauso aussieht wie der Urzustand. Und das haben wir hier jetzt genauso erlebt, vor allem um es jetzt noch ein bisschen absurder zu machen. Wenn das tatsächlich so ist, dass der goldene Haken für Barack Obama auf Twitters Nacken geht und nicht bezahlt ist, was sein kann, würde mich nicht wundern. dann gibt es eine Nähe zur Politik, die von vornherein als einer der Hauptprobleme von Elon Musk im Unternehmen Twitter ausgemacht wurde. nämlich das Flirten mit der Politik, das sich darauf auf Marscheleien einlassen. Am Ende ist das eine Marschelei, wenn ein politischer Player und wenn es ein ehemaliger Präsident ist. . Wenn der eine andere Behandlung bekommt als ich, Gavin Karlmeyer von Twitter, dann was völlig legitim ist in meiner Wahrnehmung, aber eben in Elon Musks Welt eben nicht und auch nie legitim war, sondern immer wieder problematisiert wurde. Dann sind wir jetzt tatsächlich genau da, wo wir genau diese Probleme in diesem Narrativ erkennen, die er von Anfang an ausgemacht hat, also Elon Musk. Es. Also, da kriegst du Knoten im Kopf, ne? Wie schön du das gesagt hast. Auf Ruhrpoddeutsch. Ja, da bin ich kurz in meinen Muttersprache gefallen. Großartig. Wir bleiben noch ein bisschen bei Twitter Blue. Ähm, unser ähm hab ich wollte ich gerade Lieblingsaccount sagen, Twitter Daily News Zumindest eine unserer interessanteren Informationsquellen, sagen wir mal so. Wir haben immer wieder gesagt, was von ihr gleichzeitig zu halten ist. Offenbar ein paar Elon Musk-Fanboys, die diesen Account Auch betreiben. Und Götz ist also auf jeden Fall eine Frau dabei, die den Account betreibt. Wissen wir schon. Auf jeden Fall. So. Hat getwittert, dass Twitter 50% weniger Anzeigen jetzt einführt. Also dieses Versprechen aus der Funktionsliste für TwitterBlue. Mhm. Ähm und die Sichtbarkeit steigern würde für Twitter Blue Abonnenten. Starten wir mal mit den 50% weniger Anzeigen. Das ist nämlich ganz interessant. Dieses Versprechen gilt für zwei Timelines, nämlich für die Home-Timelines, Following und For You. Dieses Versprechen gilt nicht für Werbeanzeigen, die im Profil auftauchen, in den Antworten auf deine eigenen Tweets, für beworbene Konten. Und Trends sowie für beworbene Ereignisse auf der Seite entdecken. Was habe ich dazu gelesen von Matt Navarra, der zitiert hat, das ist das Äquivalent Zum Bezahlen eines Abonnements für eine Website, die ein werbefreies Erlebnis bietet, aber nur Anzeigen von der Homepage entfernt. Ja, genau so ist es. Und es ist auch so, dass wenn du jetzt auf den Twitter Blue-Button auf twitter. com klickst, dass das nicht mehr alles coming soon ist, sondern das sieht alles ein bisschen neu aus. Und diese Formulierung, die ich finde, die ist an Ich lese sie dir mal vor und dann schauen wir mal, was sie mit dir macht. Da steht, etwa zweimal so viele Tweets zwischen Anzeigen in deinen Timelines für dich und folge ich. Ich finde, die ist so unnötig kompliziert formuliert, dass man gar nicht, also der Werbe, normalerweise soll eine Werbung ja sehr catchy sein und dich so reinziehen und du sollst das Gefühl kriegen, wenn ich das nicht. dieses Produkt nicht kaufe, dann fehlt mir etwas. . Das ist so verklausalisiert, dass es mich überhaupt nicht mehr triggert, das kaufen zu wollen. Also wenn das stehen würde, halb so viel Werbung. wäre ich deutlich mehr hereingezogen, als wenn da steht, etwa zweimal so viele Tweets zwischen Anzeigen. Ich verstehe ja gar nicht, was das bedeuten soll. Exakt. Exakt, also wo ist der Mehrwert? Ja, überhaupt nicht. Dann hat Twitter Daily News noch dazu geschrieben. So anekdotisch. Wir sehen jetzt Anzeigen alle acht bis neun Tweets gegenüber ungefähr alle vier Tweets zuvor. Also, das scheint funktioniert zu haben so auf der Auf der Startseite, aber naja. So, und das andere, was ich gesagt habe, priorisierte Rankings in Gesprächen und Suchen. Also da soll es jetzt so sein, dass jemand, wenn er Twitter Blue, abonniert hat und dann mit einem Tweet interagiert, einen kleinen Schub im Ranking erhält. So unter den Antworten. Naja, also kleine Funktion. Der wichtigere Punkt ist wohl dieses Versprechen, dass Twitter eben nicht einhält, nur noch die Hälfte aller Anzeigen. Könnte man auch. Es ist beklagbar, oder? Ja, die Formulierung ist ja jetzt auch verändert, wahrscheinlich, damit es eben nicht beklagbar ist. Spricht aber auch nochmal dafür, dass man sich nicht, das haben wir ja schon ganz oft gesagt, niemals Produkte kaufen, weil einem irgendwie ein Update in Aussicht gestellt wird, die dann erst ein Problem tatsächlich löst. Weil du hättest jetzt fünf Monate oder so für Twitter Blue bezahlt, um darauf zu warten, dass eine Werbefreiheit kommt, die niemals kommt. Also. So. Dazu passt vielleicht abschließend zu Twitter Blue ein kleiner Thread von Lulu Sheng Mesurvey. Die ist Executive Vice President Corporate Affairs und CCO bei Activision Blizzard. Also, vielleicht kurz umschrieben, ein hohes Tier bei der Firma, die Warcraft herstellt. So. Ja. Das heißt, kann man sagen. So, und die hat ein Thread darüber geschrieben. dass ja eigentlich Twitter Blue, und das finde ich eine interessante Beobachtung, ja auch Funktionen bietet, die Leute einfach seit Jahren fordern von Twitter, vielleicht An erster Stelle die Funktion Tweets ändern zu können. Und sie stellt dann die Frage: Warum ist es dann so peinlich, sich da anzumelden? Es ist eine Fallstudie in Kommunikation, schreibt sie. Und da finde ich ein paar Punkte ganz interessant bei. Vielleicht nichts Neues, weil wir auf vieles so vereinzelt schon mal gestoßen sind. Erstmal schreibt sie, das alte blaue Häkchen, das war ein Luxusartikel. Verbunden mit vielen berühmten und glaubwürdigen Personen, stand für Authentizität, hatte oder war eine weithin bekannte Marke und vor allem exklusiv. Und dieses Standing dieses alten blauen Häkchens veranlasste Twitter, schreibt sie Twitter Blue, in etwas zu verwandeln, das es nie sein könnte. Man hätte Twitter Blue als normales Produkt vermarkten können, ohne dieses, ihr kriegt auch das blaue Häkchen. Und zwar eins, dass sich beschränkt auf den Wert, die Funktionen, die Vorteile darauf konzentriert. Und stattdessen hat es Twitter aber positioniert als eine Hintertür in den Country Club, beschreibt sie. Also ein zugängliches Statussymbol. Und dadurch fühlt sich Dieses blaue Häkchen an, wie eine Nachahmung eines Luxus-Artikels. Also sie sagt, so ein Massenprodukt kann man kaufen Das irgendwie so in Menge hergestellt wird. Aber so ein billiges Luxus-Imitat, das möchte keiner haben. Das ist peinlich. Also, es ist nicht schwer, eine normale Uhr zu kaufen. statt einer Rolex, aber wenn du mit einer gefälschten Rolex erwischt wirst, dann bereite dich darauf vor, ein bisschen Shame abzubekommen. Und das finde ich super, weil das auch nochmal genau den Unterschied aufzeigt zu Meta-Verified, also zu dem, was Metafor hat. Das auch irgendwie mit diesem blauen Häkchen wirbt, aber sehr viel mehr auch die anderen Punkte in den Mittelpunkt stellt und bisher nicht angekündigt hat, dass bestehende Nutzerinnen und Nutzer bei Instagram oder bei Facebook ihre blauen Häkchen verlieren würden. So. Und das ist genau der Unterschied, den diese beiden Ansätze zwischen Twitter und Meta machen. Ja, und ich finde auch, dass Meta das gar nicht so dummt. Also ich habe tatsächlich bei Twitter Blue haben wir von vornherein auch das Gefühl gehabt, und ich kann schwören, wir haben ähnliche Gedanken auch schon mal gehabt, dass wir gesagt haben. Dieses Häkchen käuflich zu erwerben, ist halt ein großes Problem, weil man damit plötzlich anfängt, sein Zahngold rauszubrechen und zu versuchen, das zu Geld zu machen. Und man verliert damit so ein bisschen diese genau dieses Premium-Produkt, diese Auszeichnung, die man eben hat. Und das erklärt auch, warum du nicht für 99 Euro ein billiges Einstiegs-IPhone bei Apple bekommst, weil du damit alle teuren iPhones entwertest. Und das ist einfach kein kluger Schachzug. Und der andere Punkt, der stimmt auch komplett. Also es gab 2021 wurde das alte Twitter Blue schon mal gestartet. Und da gab es so Features wie einen Tweet innerhalb von 30 Sekunden oder so zurückziehen zu können, deine Navigationen anzupassen und später auch schon editieren zu können. Auch das war eins der Features, die früher dann irgendwann dazugekommen sind. für 2,99 Dollar im Monat. Das war aber eben kein Abo-Modell, das irgendwie Einnahmen aus ausbleibenden Werbeeinnahmen hätte kompensieren sollen, sondern es war für Twitter wahrscheinlich eher so eine Art Fanservice mit dem Versuch daraus ein paar Markt zu schlagen. Und Elon Musk versucht hier gerade aus allem nennenswert Geld zu machen. Und man kann natürlich verstehen, dass das Ziel, ein Unternehmen wirtschaftlich zu machen. auch über den Umweg des Verlustes der eigenen Würde führen kann. Ich glaube, man muss ihm da auch keinen Vorwurf machen, wenn man sagt. Der versucht jetzt aus allem gerade Geld zu machen, weil das Unternehmen nicht gewindrächtig ist. Finde ich ein faires Argument, finde auch sogar fair zu sagen, versuch es doch damit, die Verifikation zu verschleudern. Aber am Ende schadest du damit deinem kompletten Prinzip, das du dir über 10, 15 Jahre eben aufgebaut hast. Ja, und er hat sich ja auch selbst in die Situation gebracht. Also es ist ja ein. Nicht jemand anderes, der ihnen dazu gebracht hat, das jetzt machen zu müssen, sondern es war auch er. Also ich finde ganz cool, dass sie hier noch fünf Dinge aufzählt. Von denen sie sagte, jeder dieser Punkte kann das Image eines Produkts nachhaltig beschädigen. Erstens, es wird von Eliten gemieden, zweitens unattraktive Kommunikation. Drittens, Übersättigung, weiß ich gerade nicht ganz so exakt, was sie damit meint. Viertens, die Assoziation mit geschmacklosen Gestalten und fünftens die Verbreitung von Fälschungen. Und sie schreibt, Twitter Blue hatte sie alle. Aber, also, um mal hier für Twitter Blue versöhnlich zu enden, sie schreibt auch, sie denkt, und das ist übrigens, das wäre auch meine These. Twitter Blue können noch immer funktionieren, weil es am Ende des Tages ja auch Funktionen bietet, die die Leute wollen. Es müsste jedoch einen Neustart hinlegen und der müsste damit beginnen. Diese Geschichte mit dem mit Gepäck beladenen blauen Häkchen zurückzunehmen. Ja, und das können sie auch nicht machen, ne? Also aus unserer Logik heraus nicht, aber ich meine, wir haben ja genug Kehrtwendungen jetzt schon erlebt. Ja, auch wahr. Ich glaube eher, dass er versucht, die Verifikation gerade über. über eben diese Affiliates aufzubauen. Aber eben, das ist, glaube ich, der erste Versuch dieses Rückziehers, dass er es anfängt jetzt so zu framen, dass man sagt. Hey, du kannst dich doch einfach verifizieren lassen, indem dein Unternehmen dich verifiziert. Damit bist du ja auch authentisch. Also, so eine Art dieses Rückziehers erleben wir, glaube ich, gerade schon. Ich würde gerne mit dir noch ein bisschen so bei einem Thema bleiben, das so im weiteren Bereich spielt, nämlich wie versucht, wie Twitter versucht, Werbekunden zu überzeugen. Also, wir haben darüber berichtet, die Werbeeinnahmen sind massiv zurückgegangen, je nachdem, welchen Zeitraum man betrachtet, um die Hälfte gegenüber vor einem Jahr. Oder sogar bis zu 90 Prozent. Also da haben wir einfach schon komplett unterschiedliche Zahlen gehört. In 90 Prozent war so ein kürzerer Werbezeitraum, aber Die 50, die kann man, glaube ich, so als fix nennen mittlerweile, von dem, was wir wissen. Und Jetzt gibt es neue Argumente, mit denen Twitter versucht, Werbekunden zu überzeugen Und wie bei so vielem, was Twitter gerade so macht, sind es einfach aufgewärmte, nochmal in der Mikrowelle frisch aufbereitete Varianten. Wo einfach ein neuer Name draufsteht oder Neuauflagen älterer, ehemals auf Eis gelegter Projekte, solche Geschichten. Und ich habe das sehr gemocht, die Aufzählung dieser Dinge. Erstens: Hashmojis Hashmojis sind nichts anderes als die branded Hashtags, die man auch mal Flag Tags genannt hat. Und Ashmoji ist finde ich den schlimmsten Namen, würde ich, würde ich sagen. Ganz schlimm. Twitter. Sag mal. Ja, also Twitter schreibt darüber, das sind die, die es erlauben, ein benutzerdefiniertes Emoji zu entwerfen, das dann immer erscheint, wenn die Nutzerinnen und Nutzer einen bestimmten Hashtag twittern. Also eine kleine Funktion, große Wirkung, gerade wenn du irgendeine Veranstaltung hast, die viele Menschen über Twitter verfolgen, also so Fußball-Europameisterschaft oder sowas, ne? Und dann twitterst du Euro. 2022 oder so, ne, WM oder FIFA, WM oder keine Ahnung, dann hast du am Ende da den Pokal irgendwie, der auch zu sehen ist. Das sind die Flag Tags oder jetzt bekannt als Hash Emojis. Und man kann das googeln, da findet man eine Liste, die jemand zusammengestellt hat. Übersicht, was bisher alles so als Hashmojis schon verwendet wurde. Und die sind tatsächlich erstaunlich. Viele davon kennt man, also von der WWDC. wenn Apple die das neue iOS vorstellt dann ist immer so ein Hashmoji in den in den Trendings Ja, zum Beispiel. Genau, eine Zeit lang hatte man das. Da hat man das häufig, eine Zeit lang hatte man das beim Hashtag Ähm, na sag schon. Eurovision ist auch so einer. Ja, Eurovision ist auch so einer, genau. Also, ihr habt es mit Sicherheit schon Schon irgendwo auftauchen gesehen. Das sind die Hashmojis. So, nächster. Twitter hat auch offiziell Das wird immer schon mal. Das hat aber offiziell sein Hash Fatih Angebot angekündigt. Also ich glaube, das hat mit Confetti zu tun. Bei dem der Bildschirm der NutzerInnen mit einer entsprechenden Grafik überflutet wird, wenn sie auf das Markentag tippen. Cool. Cash Fetty. Ist auch ein Feature, das niemand haben möchte, glaube ich. Ja, und es fällt in so Wortspiele der Kategorie Lecko Funny, oder? Also Schlepptop. Aber ist es so, also gibt es die Möglichkeit, dass ich das als Twitter Blue-Abonnent vielleicht nicht angezeigt kriege? Wahrscheinlich nicht so. Okay, nimm mein Geld. Statt auf Take my money. So, und dann hatte Twitter im Juni vergangenen Jahres Branded Likes eingeführt. Und die heißen jetzt einfach nur Custom Likes und bieten die Möglichkeit Zitat, einzigartige Like-Animationen für ausgewählte Tweets zu erstellen und so das Engagement und die Bekanntheit durch eine einfache interaktive Erweiterung zu steigern. Ja, und das ist ein gutes Ding, glaube ich. Ich glaube, das werden viele Leute machen, weil wenn man so nach so Sachen wie, wenn du in der Twitter-Suche mal Twitter eingibst, Da findest du fast immer in den Tops relativ weit oben einen Tweet, wo drin steht, like diesen Tweet und das Herzchen, das Like-Härzchen wird grün zum Beispiel. Also so eine ganz billige Art des Engagement-Baitings gibt es da schon, ist so ein bisschen aus der Kategorie, schicke das an zwölf Leute weiter und deine ICQ-Blume wird zu einem Handblatt. Das ist so, wie ich mich jedes Mal freue, wenn ich in den grünen ICE ansteigen kann. Oder zwischendurch gab es so ein Europa-ICE, einfach mit so einem blauen Band draußen drauf. Fand ich immer cool. Ich glaube, das ist ein absoluter Engagement-Treiber und am Ende für die Sales-Abteilung ein gutes Argument, wenn man firmentern sagt, ja, aber die Tweets bekommen 20% mehr Interaktion. Was stimmt, aber nicht, weil sich jemand mit dem Inhalt auseinandersetzt oder der coolen Animation, die man dann sieht, sondern nur der Tatsache, dass es eine Animation gibt. Hauptsache die Zahlenstimmen. Ja, genau. Oh, Hauptsache die Zahlenstimmen. Währenddessen wird Twitter verklagt von einem Werbekunden laut Gerichtsunterlagen. der für eine Anzeige 5. 950 US-Dollar zu viel bezahlen sollte Eigentlich wurde ihm von Twitter gesagt, maximal 250 Dollar wird es kosten. Und er hat jetzt mehrfach versucht, eine Rückerstattung von Twitter zu bekommen, aber Twitter weigert sich, diese Rückerstattung zu leisten. Auch cool. Also Hash Fatty kann ein teures Vergnügen werden. Und was haben wir noch? Die Algorithmus-Nachlese. Würde ich gern mit dir besprechen. Also, wir haben über den offengelegten Algorithmus gesprochen letzte Woche in unserer Ausgabe am Montag schon. Und gadget hat jetzt nochmal darauf hingewiesen, eigentlich seit er draußen ist zum Monatswechsel, gab es eigentlich wenige Wichtige Enthüllungen über diesen Code oder die Funktionsweise des Twitter-Algorithmus. Da haben wir ja auch nicht mehr groß drüber gesprochen. Also kann man so unterschreiben. NGadget sagt: es liegt daran, dass der Code, den Twitter da veröffentlicht hat, Laut Entwicklern, die ihn dann mal untersucht haben, wichtige Details auslässt, wie der Algorithmus tatsächlich funktioniert. Anne Gadget hat uns unter anderem gesprochen mit Saul Messing, das ist ein Professor am Center for Social Media and Politics an der NYU und auch ein ehemaliger Mitarbeiter von Twitter. Der gesagt hat, dieser veröffentlichte Code, das war eine stark redigierte Version des Twitter-Algorithmus. Zum einen nicht alle Systeme enthalten, die bei Empfehlungen eine Rolle spielen. Und er hält sich zurück mit Vertrauens- und Sicherheitssystemen, um zu verhindern, dass böswillige Akteure dieses System auch ausnutzen, was verständlich ist, aber dann darf man halt nicht mit völliger Transparenz werben. Also Twitter hat sich zum Beispiel entschieden, die zugrundeliegenden Modelle, die man zum Training des Algorithmus verwendet hat, zurückzuhalten. Hat auch in einem Blogpost dann letzte Woche noch geschrieben, das diene dazu, um sicherzustellen, dass die Sicherheit und der Datenschutz der Nutzer gewährleistet bleiben. Und das Modell, das den wichtigsten Teil des Algorithmus steuert, wurde eben nicht offengelegt, der ist immer noch undurchschaubar. Ja, soweit keine Überraschung, oder? So ist es ja, genau. Haben wir ja ähnlich auch diagnostiziert, dass man sagt, also erstmal kann man damit gar nichts anfangen. Trotzdem kam am Wochenende gleichzeitig die Meldung, dass jetzt auch erste Änderungen, die durch die Community eingereicht wurden in den Algorithmus oder in dem Teil des Algorithmuses, den wir kennen, eingepflegt wurden. Trotzdem, wir können damit relativ wenig anfangen, weil wir einfach, weil uns Informationen fehlten. Wir wissen nur, welche Dinge zum Beispiel geboostet werden. Naja, Likes. zum Beispiel und falsche Wörter werden bestraft. Das sind die Dinge, die man so ein bisschen, die am Ende hängen geblieben sind. And Gadget sortiert das nochmal so in das größere Bild ein und Sagt, dass Elon Musk ja zu Beginn gesagt hat, dass mit diesem Algorithmus die freie Meinungsäußerung unterdrückt wurde. Also der Algorithmus sozusagen zur Unterdrückung eingesetzt wurde. Hat er gesagt, Twitter sollte den Algorithmus offenlegen und Änderungen an den Tweets der Nutzer damit sichtbar zu machen. Und der Teil, den Twitter jetzt veröffentlicht hat, gibt eben genau darüber, über mögliche Verzerrungen oder eine Art der Manipulation hinter den Kulissen eben gar keinen Aufschluss. Und hat deswegen höchstens den Beigeschmack von Transparenz. So. So, ja. Es gibt dazu übrigens auch einen Longread, der am Wochenende rumgegangen ist, lustigerweise in einem Substack-Artikel von Tanay, ta n ay. substack. com. Und das ist so der Versuch, das, was wir wissen, einmal aufzuarbeiten, auch mit Grafiken und den Boostingen. Facetten, die wir kennen und so. Das ist ganz spannend, brauchen wir jetzt hier, glaube ich, gar nicht im Detail zu erzählen, aber wenn ihr euch dann nochmal ein bisschen reinfuchsen wollt. Man kann aber auch dazu sagen, diese Änderungen, die ich gerade erwähnt habe, die am Wochenende gekommen sind. Dazu gehört zum Beispiel, dass sie die Likes, Retweets und andere Attribute wie Image im Tweet, Hashtags im Tweet, tatsächlich offenbar nicht mehr als Boosting herhalten werden. Also die fliegen offenbar jetzt nach und nach raus. Auch spannend. Dann noch eine Nachlese. Wir haben über NPR gesprochen. Wir waren letzte Woche ein bisschen erstaunt darüber, wie so viele das Twitter NPR, also das National Public Radio in den USA, in die gleiche. Kategorie einsortiert wie Propagandasender in Russland oder China zum Beispiel, State Affiliated Media stand da plötzlich. Und dass, obwohl die staatliche Unterstützung für NPR in Form von Zuschüssen bei etwa einem Prozent des jährlichen Budgets liegt. Krass, ja. So. Und da hat eine frühere Führungskraft von Twitter, die auch an der Entwicklung dieser Kennzeichnung mitgewirkt hat. NPR gesagt, dass die redaktionelle Unabhängigkeit lange Zeit ausschlaggebend war. Für die Frage, ob ein Medium diese Kennzeichnung bekommt oder nicht. Also sprich, solche Sender wie RT Oder die chinesischen Propagandasender, die sind eben redaktionell nicht unabhängig. Andere In anderen Ländern, die vom Staat eingerichtet wurden, aber öffentlich-rechtlich betrieben werden wie eben NPR, da sei das anders. So, und dieser Reporter, der für NPR jetzt nochmal einen Bericht darüber gemacht hat, über diese ganze Nummer, der hat mit Elon Musk Per E-Mail sich ausgetauscht. Und in diesem E-Mail-Austausch wurde wohl klar, dass Elon Musk der Unterschied zwischen öffentlich-rechtlichen Medien und staatlich kontrollierten Medien nicht klar war. Er hat es mit diesen 1% erfahren und hat dann geschrieben: ja, okay, dann sollten wir das in Ordnung bringen. So bitter. Es ist wirklich. Ja, also was will man dazu noch sagen? So, und dann gab es ein Vor, also ich meine, ich erwarte nicht, dass er in seiner Position irgendwie über so die Feinheiten des Medienmarktes so gut informiert ist, obwohl, weiß ich nicht. Also ich erwarte nicht, dass er diese Entscheidung trifft, sondern dass er dafür Leute hat, die ihn beraten. Genau. Die könnten ihn auch falsch beraten und alles gut. Aber wenn du eine Größenordnung von Elon Musk hast, solltest du doch zumindest schon mal mitbekommen haben, wie der große Medienmarkt in deinem eigenen Land aussieht, wenn es nur das ist. Aber wo lässt sich Elon Musk beraten? Er lässt sich bei Twitter beraten. Da gab es einen Vorschlag, auf den er dann reagiert hat, nämlich die Accounts so auszuzeichnen, wie YouTube es tut. Da heißt es zum Beispiel über die deutsche Welle, DW is a German Public Broadcast Service. Und das ist richtig, ja? Falls bei öffentlich-rechtlichen Sendern die vielleicht nicht so staatsfern sind, wie man Staatsferne gerne hätte, aber auch nicht so nah, dass sie eben staatlich finanzierte Medien sind oder auch direkt Staatsmedien. Für diese öffentlich-rechtlichen Sender passt das. So, also finde ich, kann man sagen. DW is a German Public Broadcast Service. Elon Musk schreibt darunter: kein schlechter Vorschlag, werde ich drüber nachdenken. Und was steht jetzt bei NPR? Government-funded. Das ändert halt gar nichts, ne? Nee, nee. Macht es vielleicht sogar noch schlimmer, ich weiß es nicht. Ja, wenn man das erfahren möchte, übrigens, ist mir gerade aufgefallen und man gibt NPI in der Twitter-Suche ein. Wird am NPR auch nicht mehr vorgeschlagen. Also NPR ist derzeit offenbar geschadowband, wie es aussieht. Oder NPR hat nicht blockiert. Das sind die beiden Möglichkeiten. Überlegt selbst, was davon wahrscheinlicher ist. Jeder soll sich ja seine eigene Meinung machen. Ja, wir wollen ja nur die Fakten liefern. So, dann weitere Geschichte. Wir müssen über die Verantwortung von Twitter. Achso, bitte? Du willst noch was sagen. Ich glaube übrigens dazu, das hat am Wochenende auch die BBC getroffen. Also auch der Twitter-Account der BBC hatte genau diesenselben Punkt, diesen Government Funded. Das ist so, ja. Ja, das steht auch jetzt gerade immer noch so. Kann man aber nur erfahren, wenn man direkt auf twitter. com slash BBC geht, weil die BBC wird Über die Twitter-Suche nicht mehr angezeigt. Ob da jetzt ein Zusammenhang besteht zwischen Shadowbanning und diesem Label, weiß ich nicht. Aber der Zusammenhang fällt mir doch zumindest deutlich auf. Und auch bei der BBC ist das natürlich komplett falsch. Die BBC ist öffentlich-rechtlich. finanziert durch die öffentliche Hand, also durch alle, die zahlen, was in England, glaube ich, auch jeden Haushalt betrifft, so wie wir es in Deutschland auch haben, aber nicht regierungsfinanziert ist. Wessen Reichweite eben gleichzeitig weiter gesteigert wird, sind ganz andere Accounts. Einer ist uns aufgefallen über einen Tweet, Racial Consciousness prahlt offen damit, es wäre der größte offene nationalsozialistische Account in Social Media. Und jetzt verifiziert und schreibt dann in diesem Tweet selbst noch dazu, what a wild time to be alive. Und das ist ein Horror, wie ich finde, weil Twitter Safety gleichzeitig, also der, der Account für die Plattformensicherheit. Gleichzeitig postet: Wir haben unsere Richtlinie zu Missbrauch und Belästigung aktualisiert, um klarzustellen, wie wir gezielte Belästigungen definieren. Hier ist, was wir geändert haben und warum. Wir glauben an die freie Meinungsäußerung und wir glauben auch, dass Benutzer das Recht haben, unsere Plattformen zu nutzen und zu genießen, ohne gezielten und wiederholten Belästigungen ausgesetzt zu sein. Wir definieren gezielte Belästigung als Verhalten, das wiederholt wird, nicht erwidert wird und darauf abzielt, eine oder mehrere Personen zu demütigen oder herabzuwürdigen. Dazu gehört die Ausrichtung auf Personen nach Geschlecht, Rasse, Religion oder sexueller Orientierung. Das ist eine Gleichzeitigkeit von Entwicklungen. Ja, die kriegst du nicht zusammen. Die kriegt man nicht zusammen. Es geht nicht einen Account, der sich so nennt, der sich so äußert, den du in Deutschland übrigens auch nicht aufrufen kannst. Also hier ist der gesperrt aus Deutschland und aus Frankreich. Es gibt keine Erklärung, in der so ein Account sich verifizieren lassen kann, was übrigens auch dafür spricht, dass diese Verifizierungsmechanismen eher eine Zirde sind als ein tatsächliches Verfahren. Finde ich. Ja, oder es ist einfach tatsächlich durch eine Moderation gegangen, was es noch unerträglicher machen würde. Ja. Das tatsächliche Verfahren, wollte ich sagen, wird angestrengt vom Bundesamt für Justiz. Wir haben in der vergangenen Woche darüber. Gesprochen, dass das Bundesamt für Justiz angekündigt hat, ein Verfahren wegen mutmaßlicher Systemfehler im Rahmen des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes Und das NetzDG ermöglicht Geldbußen ja von bis zu 50 Millionen Euro pro Fall. Und wir hatten uns ja gefragt, was das denn jetzt überhaupt konkret bedeutet in diesem Fall. Und da hat TechCrunch drüber geschrieben, jetzt am Wochenende. das mit dem deutschen Anwalt gesprochen hat, der bei uns hier auch schon mal vorkam, Jan Yo-Yun, der sich spezialisiert hat auf Fälle sozialer Medien. Und der hat TechCrunch gesagt, dass die Bundesregierung gerade erstmal nur gegen eine Handvoll von insgesamt hunderten gemeldeten Tweets vorgeht. Er vertritt zum Beispiel den Antisemitismusbeauftragten von Baden-Württemberg, das ist Michael Blume, der von seiner Meinung nach beleidigenden und verleumlerischen Tweets betroffen ist und Twitter verweigert die Löschung dieser Tweets. Und einige dieser Tweets wurden von einem Twitter-Nutzer gepostet, der vor der Übernahme durch Elon Musk gesperrt war. Und im Rahmen dieser Amnestie für gesperrte Konten dann wieder aktiviert wurde. Und Also vielleicht muss man zu der Kanzlei von Chanyo-Yun noch wissen, ähm, dass die Ende 2022 schon einmal vor Gericht gezogen ist, um eine einstweilige Verfügung gegen Twitter zu erwirken, weil es auf solche Einreichungen nicht reagiert hat gegen Hassrede nach dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz und diese Klage war erfolgreich, hat auch festgestellt, dass die Tweets illegal waren Und Shan Yo-yun hat jetzt TechCrunch gesagt zu diesem Verfahren des Bundesamts für Justiz, dass er dem Bundesamt im vergangenen Jahr eine ganze Reihe von Tweets übermittelt hatte. Die aber nicht ausreichen, um ein systemisches Versagen festzustellen. Also, das Bundesamt für Justiz hat zugestimmt, Die sind illegal, aber sie hätten nicht genug Material, um hier nach Netzwerkdurchsetzungsgesetz zu sagen, bei Twitter existiert ein systemisches Versagen. Und dann hat sich eine Gruppe von Freiwilligen zusammengefunden, die systematischer mal nach illegalen Inhalten gesucht haben, haben diese gemeldet, haben auch eine große Datenbank angelegt und die dann dem Bundesamt für Justiz übermittelt. Und das sind mittlerweile über 600 Fälle. Und das könnte jetzt der Grund sein und das ins Rollen gebracht haben. Und wenn man denen jetzt komplett nachgehen würde, all diesen 600 Fällen und dann würde immer die Höchststrafe fällig, dann wäre das eine Geldstrafe von bis zu 30 Milliarden Euro. zusammengerechnet. Und das ist natürlich unwahrscheinlich so, aber es gibt jetzt eben auch keinen Mangel an Fällen, mit dem sich das Bundesamt für Justiz da beschäftigen könnte. Jun sagt dazu, ist es möglich, dass die vielleicht jetzt zu Beginn nicht den vollen Betrag nehmen? Es gibt auch eine Tabelle wohl, in der die Schwere des Verstoßes zu finden ist und dann danach das Geld irgendwie Angegeben ist und er würde davon ausgehen, dass die erste Geldstrafe so zwischen 25 Millionen Euro liegen wird. Aber Hier macht halt die Menge das Problem für Twitter, denn das ist ja nur ein Fall und nur in einem Land. Es gibt das Ganze noch auf EU-Ebene, es gibt das Verfahren der FTC. Gegen Twitter, dazu kommen wir nachher auch noch. Und da zieht sich schon in gewisser Art und Weise eine Schlinge zu, wenn auch sehr langsam, weil diese Verfahren ja auch noch alle eine gewisse Zeit brauchen. In einem Paralleluniversum gehen unsere Kinder dann irgendwann auf eine Elon Musk-Schule, weil sie komplett durch Twitter-Gelder gestiftet wurde. Weil wir einfach nur durch die sehr hohen Strafen die komplette Verschuldung des deutschen Staates ausgleichen konnten. Also es ist so, es ist natürlich ein bisschen kompliziert, weil wir keine Juristen sind. Zumindest beim letzten Mal, als ich nachgesehen habe, waren wir das nicht. Aber es ist immer der. Das ist so schwierig zusammenzubringen, dass systemisches Versagen nur dann nachweisbar ist, wenn du ja wahrscheinlich eine Mehrzahl von Fällen hast, aber mehrere Fälle am Ende auch eine höhere Strafe bedeuten. Das heißt, eigentlich ist dieser Mindestbetrag, der da als Hilfsbetrag drin steht, Tatsächlich wahrscheinlich eher ein kleiner Betrag im Verhältnis zu dem, was am Ende dabei rumkommt, wenn du sowas hast wie 600 Fälle. Oder? Ja, absolut. Und also ich finde aber jetzt so mal einen Schritt zurück davon. Angenommen, es geht in eine Milliardenhöhe, dann muss man das natürlich immer nochmal in. Ähm, also so so bei all den Prozessen und Punkten, mit denen Elon Musk gerade handeln muss, dann muss man das einfach nochmal In Zusammenhang sehen zum Kaufpreis, diese Plattform hat ihnen über 40 Milliarden US-Dollar gekostet. Und es sind jetzt Strafen, die fast eine ähnliche Höhe annehmen könnten, im Extremfall allein in Deutschland. Und das ist für ihn nicht zu überstehen. Nein, nein, das ist für das komplette Unternehmen auch nicht zu stemmen. Also das wäre das Ende von Twitter. Und das wäre vielleicht auch eins der schöneren Ausgänge für diese ganze Geschichte am Ende, wenn das Unternehmen tatsächlich daran zerschellt. was es in den letzten Monaten, vielleicht die Ahren, aber vor allen Monaten an Versäumnissen, an Versagen gezeigt hat. Also dass es eben nicht daran kaputt geht, falsch gewirtschaftet zu haben, sondern tatsächlich inhaltliche Fehler gemacht zu haben. Das ist vielleicht so ein bisschen dieser kleine Rache-Gedanke, der da in mir schlummert, zu denken, das wäre ein fairer Ausgang dafür. Ja. Übrigens, interessante Beobachtung so ganz nebenbei, so gefühlt in jedem zweiten Artikel, den ich am Wochenende über Twitter gelesen habe. Stand ein Satz wie dieser hier aus dem gerade zitierten Tech-Crunch-Artikel. Die Pressestelle von Twitter antwortete auf eine per E-Mail gesendete Bitte um Stellungnahme automatisch mit einem Kack-Emoji. Und wir haben uns schon mal so lustig darüber gemacht, natürlich auf der einen Seite. Und auf der anderen Seite finde ich das interessant. Dass die Tech-Medien hier nicht mitgehen, das zu normalisieren und das einfach wegzulassen, sondern in wirklich der Hälfte aller Artikel, die ich gelesen habe, tauchte diese Information auf. Und ich finde es richtig so. Ja, es ist richtig, weil du mit diesen Artikeln Leute erreichst, die nicht wie wir uns rund um die Uhr mit diesem Thema auseinandersetzen, die nicht. uns hören die ganze Zeit und sich deswegen jeden Tag mit dem Thema Twitter auseinandersetzen, sondern die vielleicht einen bewussten Medienkonsum pflegen, aber jetzt auch nicht in die Tiefe gehen. Und diese Geschichte, die kann schnell untergehen, aber dieser Dieser Umgang mit Journalismus im Gesamten, diese absolute Unfairness, dieses Beleidigende, was dem ja zugrunde liegt, dieses Verächtliche. Das immer wieder aufzuschreiben und auch für Leute, die jetzt erstmals mit der Geschichte in Kontakt kommen, zu erkennen, was für ein anstandsloser Haufen da eigentlich oder was für ein anstandsloser Haufen eigentlich Elon Musk ist am Ende. Finde ich, ist eine ist total richtig so und man darf da auch nicht müde werden, das immer wieder zu zeigen, dass hier einfach komplett, naja, unwürdig umgegangen wird mit Menschen. Punkt. Während öffentlich-rechtliche Medienanbieter und Plattforanbieter von NPR über die BBC bis Substack gebrandmarkt oder sogar Shadow gebannt werden Liftet Elon Musk nicht nur für Neonazi-Accounts den Vorhang wieder, sondern auch für russische Twitter-Konten. die mit dem Kreml in Verbindung stehen. Es gab Tests jetzt und die haben gezeigt, dass die Suchergebnisse bei Twitter, die Timeline, auch die Empfehlungstools In mehreren Konten plötzlich wieder Nutzeranzeigen oder Accountsanzeigen wie den von Wladimir Putin. wie denen des Außenministeriums aus Russland, wie denen der Botschaft in Großbritannien, die allesamt Einschränkungen unterlagen, als der Krieg gegen die Ukraine begonnen hat. Und im April im vergangenen Jahr, so in diesen Wochen nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine, hatte Twitter ja eigentlich erklärt, dass es Regierungskonten von Staaten, die den Zugang haben zu freien Informationen einschränken würde. Und nicht verstärken oder empfehlen würde. Da fragen einige Twitter-Nutzer jetzt auch, ob das nicht gegen Sanktionen verstoßen würde. So, wenn das sanktionierte Organisationen oder Personen eben sind, auch interessante Frage in dem Zusammenhang, aber Das passiert eben auf der anderen Seite und da kommt doch eine gewisse Unwucht rein. Ja, eine Unwuch, die ja auch so ein bisschen historisch jetzt schon aufgeladen ist. Elon Musk hat sich da in der Vergangenheit ja wirklich sehr zweifelhaft auch geäußert, auch zu verhalten. was zum Beispiel dieses Satellitennetzwerk über der Ukraine angeht, wo er dann angefangen hat, extreme Summen aufzurufen oder damit zu drohen, dass komplett einzustellen, weil obwohl dieses Netzwerk für die Kommunikation in der Ukraine komplett wichtig ist, Das sind alles Geschichten, auch die Art, wie er sich in der Vergangenheit zu dem Krieg geäußert hat. Dann gab es ja dieses Gerücht, von dem wir nicht genau wissen, ob es stimmt, dass sich. . Elon Musk und Putin unterhalten haben miteinander. Also, das ist alles ein bisschen dubios, ist noch vorsichtig formuliert, wie er sich hier verhält, finde ich. Und eine Geschichte, die auch ganz, ganz schnell sehr ekelhaft werden kann, wenn die jetzt noch ein paar Tage weitergedreht wird. Ein Fall vielleicht für das Legal-Team von Twitter, das aber ein wenig kleiner geworden ist, offenbar. Christian Dowell. hat gekündigt. Das haben mehrere, wie die New York Times schreibt, mit der Angelegenheit vertraute Personen Erklärt. Und Christian Dowell ist ein wichtiger Anwalt für Twitter, der war nämlich in die Gespräche mit der FTC eingebunden, der Aufsichtsbehörde in den USA. Er hat schon 2020 bei Twitter angefangen, ist dann relativ schnell aufgestiegen, nachdem mehrere Top-Anwälte das Unternehmen dann verlassen haben oder entlassen wurden, nachdem Elon Musk Twitter übernommen hat. Und die New York Times schreibt, dass er unklar ist, wer ihn ersetzen wird. Also Elon Musk hat sich wohl bis vor einer Weile auf seinen persönlichen Anwalt verlassen. und fragt weiter die Anwälte von SpaceX um Rat, wenn er Rechtsprobleme bei Twitter auch hat. Aber es muss auf jeden Fall jemand dorthin, weil die Untersuchung der FTC auch noch weiter Weiter andauert und die rechtlichen Probleme ja eher zunehmen. Wir haben gerade über das Verfahren auch aus Deutschland gesprochen. Dann gibt es die Schritte mit denen Twitter gegen diesen früheren Mitarbeiter vorgehen möchte, der den Quellcode auf GitHub veröffentlicht hatte. Dann gibt es die Schiedsverfahren mit den vielen ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Sammelklage, auch deswegen. Auch wegen entgangener Löhne oder Abfindungen. Also, kein guter Moment, um an Anwalt zu verletzen. Nee, aber ich finde, es spricht ja auch eine sehr deutliche Sprache, wenn du als Anwalt genau in diesem Prozess sagst, ah Leute, ich glaube, ich muss gehen. Also es ist jeder Anwalt reißt sich, also ich kenne nicht so viele Anwälte, aber die, die ich kenne, reißen sich doch nach spannenden Fällen, nach großen Herausforderungen, nach Dingen, mit denen sie auch. . Geschichte schreiben können. Und wenn du der Mensch bist, der Twitter gegen die böse mächtige Hand der Handelskommission verteidigt hast, du wirst damit ja in die Analen eingehen. Der einzige Grund, sich da mittendrin zurückzuziehen, sind entweder gesundheitliche Gründe oder ein Angebot, das noch größer ist, oder die Aussicht, dass du damit. . Auf jeden Fall keine gute Geschichte schreiben wirst, wenn du in diesem Verfahren hängst. Und irgendwas sagt mir, dass der letztgenannte Grund hier eine Rolle spielen könnte. Ja, mit wenigen Indizien, die uns zur Verfügung stehen, würde ich aber auch darauf kommen. Naja. Naja. So. 80 Minuten sind rum, 83 Minuten sind rum. Könnt ihr noch? Fragezeichen. Es geht noch weiter, aber nicht mehr so lang. Also ein paar Themen. Es ist geil, wenn wir es einfach jetzt so machen lassen und dann lassen wir hinten noch bis drei Stunden einfach einen Leerlauf stehen. Geil, wie früher so ein Hidden-Track und nach drei Stunden erzähle ich einen Witz. Aber das ersparen wir euch. Also ich kann mir vorstellen, dass wir nach 90 Minuten durch sind. Aber drei kleine Themen haben wir noch. Twitter schickt gerade den rausgeworfenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Hinweis, rechtlicher Art, welcher Anwalt das auch Dann immer gemacht hat, der sie warnt vor einer Nicht-Verunglimpfungsklausel in ihren Trennungsvereinbarungen. Also, das Twitter sagt, die gilt, ob Sie diese Vereinbarung unterzeichnet haben oder nicht. Das postet Zoe Schiffer vom Platformer Newsletter. Schreibt auch dabei, ich bin neugierig, ob sich ein Arbeitsrechtler dazu äußern möchte. Es haben ein paar dann darauf geantwortet und haben gesagt, das könnte als Vertrag bindend sein. Dieser Trennungsvereinbarung, wenn es eine Gegenleistung gab in Form einer Zahlung und man die angenommen hat. Andererseits gibt es wohl vom National Labour Relations Board, das ist eine Bundesbehörde in den Vereinigten Staaten. Eine Anordnung, dass Nicht-Verunglimpfungsklauseln als Teil der Abfindung wohl auch nicht rechtmäßig sind und nicht durchsetzbar. Also ist ein bisschen unklar, die rechtliche Situation, aber das fand ich noch einen ganz interessanten Punkt. Ich finde, das fühlt sich ja gerade alles so an, wie so eine, als würde man so eine Liste kriegen von Netflix, sagen wir mal, wo drin steht, diese Filme, diese Serien veröffentlichen wir in den nächsten neun Monaten. Weil wir jetzt von so vielen Prozessen gehört haben, dass die Anfangen von so vielen Menschen gehört haben, die Twitter verklagen von so vielen Unternehmen, die schon in Prozessen stecken. Da wird früher oder später der große Showdown kommen und da wird es an Geschichten hageln mit Urteilssprechungen, mit großen Summen, die Twitter zu leisten und zu zahlen hat und auch mit ganz bitteren Momenten für Twitter definitiv. Weil sie ja einfach sich jetzt gerade so ein bisschen über jedes Recht erhaben fühlen. Und ich fürchte, die Zeit ist dann nicht auf ihrer Seite. Und das hier ist eine dieser Geschichten, wo wir wissen, okay, wenn hier das Gericht mal zu einem Entschluss kommt dann wird er vermutlich rasiert. Das kann man nicht anders sagen. Ich freue mich drauf. Dann haben wir noch ein bisschen Jenga und zwar Plattform-Jenga und Real-Life-Jenga. Fangen wir mal auf der Plattform an. Was haben wir hier? Einmal, dass die Twitter-Suche jetzt User anzeigt, die einen geblockt haben. Vielleicht nicht ganz so überraschend, weil wir ja auch schon festgestellt haben, dass Tweets ausgespielt wurden von Usern, die einen geblockt haben. Und Ähm, ah, Tweets ausgespielt werden an Menschen, die nicht im eigenen Circle sind. Das muss man erklären, weil das ist ja schon mal los geworden. Dass du die Circles nutzt, da bin ich ja komplett raus aus diesem, aus dem Circle Circle. Das ist ja so eine Art wie deine Closed Fri Close Friends List bei Instagram, ne? Also du kannst Tweets posten für Menschen, die du ausgewählt hast, dass sie sie sehen. Das ist dein Twitter Circle. Und es gibt echt Menschen, die erzählt haben, zum Beispiel Lona Hartmann, die Autorin. hat einen Tweet gepostet, einen Screenshot gepostet von einem Tweet, den sie für ihren Circle geschrieben hat und hat darunter geschrieben, drei Likes von Leuten, denen ich nicht folge. Das heißt, Tweets, die du für deinen Circle geschrieben hast für enge Freunde, werden jetzt auch Leuten angezeigt, denen du nicht mal folgst Und das ist halt super gefährlich, weil da ein Privatsphäre-Feature so mit Füßen getreten wird, dass es nichts mehr wert ist am Ende, weil Leute in Circles eigentlich die Sachen schreiben. Von denen sie eben nicht möchten, dass sie an die große Glocke gehangen werden, sondern dass sie eben, naja, zumindest einem erlesenden Kreis vorbehalten sind. Früher hat man dafür irgendwie sogenannte Dark Accounts erstellt. Heute kann man dafür eigentlich die Circles nutzen, beziehungsweise bisher konnte man sie nutzen. Jetzt sind die Circles, man kann es nicht anders sagen, so kaputt, davon werden sie sich auch nicht mehr erholen. Weil wenn es einmal kaputt gegangen ist, wirst du nie wieder die Leute dazu kriegen, hier intime Dinge zu veröffentlichen. Punkt. Ja, und ich würde. Leider, ja. Ja, ich würde da noch draufsetzen, dass es natürlich nicht nur das Vertrauen unterminiert in diese einzelne Funktion, sondern einfach auch immer direkt in die ganze Plattform, weil was soll man von allen anderen möglichen Versprechen wie dem Vorhängeschluss Vorhängeschloss vor dem Account oder anderen Dingen halten. Zwei-Faktor-Authentifizierung, um seinen Account zu sichern oder was weiß ich. wenn man hier schon so einen eklatanten Bruch des Privatsphäreversprechens und damit auch des Datenschutzversprechens hat. 100 Prozent. Also ist indiskutabel. Geht nicht. Und führt auch dazu, ich kann werde nichts mehr für meine Circles veröffentlichen. Real Life Real Life Jenga Ich habe vorher noch einen kleinen, noch einen kleinen Plattform-Denger. Oh, gerne. Ja. Wurden wir mehrfach darauf hingewiesen. Und zwar, wenn du Android-Nutzer bist oder Nutzerinnen und die Twitter-App benutzt, dann ist es so, dass du, wenn du scrollst, die App so Platz macht für den Content und die Navigationsleiste, die Navigation Bar unten verschwindet. Und das kennen wir auch von anderen Apps, dass die verschwindet oder einklappt im Safari-Browser ist es so, dann klappt das so ein und dann scrollt sie wieder zurück und dann klappt sie wieder aus. Das passiert bei Twitter nicht. sondern jetzt gerade ist es so, dass sie einklappt und dann verschwindet und du die App also richtig schließen musst und wieder öffnen musst, um zum Beispiel zurück in die Suche zu kommen oder zu deinem Profil. Also auch ganz klassischer Jenga-Fall funktioniert einfach nichts mehr. Gut. Und jetzt Real Life Jenga. Titter steht jetzt offiziell auf dem Auf dem Logo auf der Wortmarke am Hauptquartier in San Francisco. Wer hat das Wer hat das hier getwittert? Ich habe leider den Namen dieses Accounts nicht mehr. Elon Musk hat in einer bemerkenswerten Demonstration seiner Reife Das W aus dem Twitter-Logo vor seinem Hauptsitz in San Francisco entfernt. Das Unternehmen liest sich jetzt als Titter. Was haben die da? Haben die eine Plastiktüte drüber gezogen oder so? Ja, zunächst. Zunächst haben sie die so abgeklebt, das weh, weil das Original, glaube ich, nur ein Mensch lustig findet. Und dieser Mensch wird, um es nochmal dazu zu sagen, dieser Mensch ist 51 Jahre alt und heißt Elon Musk. gehört zu den reichsten Menschen der Welt und das ist sein Humor. Herzlichen Glückwunsch. Der Vermieter des Gebäudes hat gesagt, das findet er jetzt nicht so witzig und das sollen die doch bitte korrigieren. Das Weh muss da stehen bleiben. Und daraufhin haben sie das Weh weiß angestrichen, sodass man es nicht mehr lesen kann. Funny. Funny. Es gibt ja noch zwei weitere Beweise seines Humors. Der eine Beweis ist gerade ganz aktuell, wenn wir diese Folge aufnehmen, mittlerweile ist halb zehn. Am Montagabend. Elon Musk hat seinen Anzeigenamen auf Twitter in Harry Boltz verändert, weil er das witzig findet und hat dazu geschrieben: impersonating others is wrong. Und das ist so ein bisschen eine Mischung aus Doppelmoral und seinem Humor, weil das anfangs mal der Auslöser war, warum er Leute gesperrt hat, reihenweise. Weil sie sich als jemand anders ausgegeben haben als Menschen, die sie nicht sind. Jetzt nennt er sich selber gerade auf Twitter um und findet das lustig. Und das ist eigentlich nur eine Machtdemonstration eines sehr, sehr. Ich hätte fast gesagt, traurigen Mannes, das wissen wir nicht, aber. Spätpubertierenden, hatte ich gesagt. Definitiv. Und der andere Beweis seines Humors, der ist jetzt wieder weg. Ich hab's noch gesagt am Ende der Folge, am Donnerstag. Der Hund, der ist wieder weg und wir haben Larry zurück, den Twitter-Vogel. Wenigstens eine Konstante, die den Weg zurückgefunden hat. Ja, ich wollte sagen, wenigstens etwas. So, und jetzt haben wir hier, also vielleicht sollten wir parallel nochmal, ich meine, wir zeichnen hier anderthalb Stunden auf. In der Zwischenzeit kann doch schon wieder alles Mögliche passiert sein. So, jetzt gucke ich noch einmal kurz. Rein. Parak Agraval und Ned Plagger haben Twitter, also, das ist der letzte CEO von Twitter vor der Übernahme durch Elon Musk, haben Twitter gebeten Für die Kosten im Zusammenhang mit Aktionärsklagen und mehreren staatlichen Untersuchungen aufzukommen. Sie haben, was sagen Sie hier? Während und nach der Übernahme durch Elon Musk haben die dem Justizministerium und der SEC Fragen beantwortet. Und da haben sie wohl das gesagt, schreibt die New York Times. Wurden von ehemaligen Mitarbeitern dafür kritisiert, dass sie die Taschen irgendwie sich gesichert haben und äh Auf dem Trocknen sitzen. Da gucken wir morgen, glaube ich, nochmal an. Da gucken wir morgen nochmal aus völlig drauf. Wird nämlich auch der Betrag 122 Millionen Dollar in den Raum geworfen. Das ist doch schon eine Menge. Ich habe das Gefühl, da gibt es morgen noch ein bisschen was Aber für heute reicht es doch nicht. Es war eine lange Gassi-Runde. Ich hoffe, es regnet mich. Und wir sagen bis morgen. Bis morgen.